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Alle erstellten Inhalte von Ruedi
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Hallo Perry, dieses "Nichts" stand damals nur für die Sehnsucht nach Ruhe. Aber nicht nach der ewigen Ruhe. Eher: Gedankenstille. Ein Anhalten des sich beständig um sich selbst drehenden inneren Dialogs. Danke für Feedback Ruedi
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Dieser Eintrag kam zustande durch den von keudeljane Noch gern der Zeit gedenk ich, als alle meine Glieder noch gelenkig, bis auf eins. Die Zeit ist längst vorüber, steif sind alle meine Glieder, bis auf eins. (Volksmund)
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Sehr sorgfältig beobachtet und auf den Punkt gebracht. Respekt.
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@ Anonyma Da passt dann der ergänzte neue Schlusssatz "Sich verpissen" natürlich noch viel besser (wenn man Beziehungen im Hinterkopf hat). Freut mich, dass ihr meinen Texten hier eure Aufmerksamkeit und Gedanken widmet. Offenbar steckt in Texten manchmal mehr, als der Texter sich träumen ließ. Vielen Dank Ruedi
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Glaubst du wirklich, dass ich werden wollte wie ich bin?
Ruedi kommentierte Der Schmier's Thema in der Kategorie Hoffnung & Fröhliches
Bei mir sah das Ergebnis der Beschäftigung mit diesem Thema mal so aus: Das Märchen Vor einer viel zu langen Zeit, als das Wünschen noch half, das Gute immer gewann und gute Feen die Welt liebenswert zu machen vermochten. Vor einer viel zu langen Zeit, da Kinder noch Kinder sein durften, der Tod noch nicht lebte und der einzige Rausch im Leben im leben lag. Vor einer viel zu langen Zeit, als Bäume noch wachsen durften, das Gras ungemäht blühte und Wachsen und Reifen keine Frage der Disziplin waren. Vor einer viel zu langen, langen Zeit ... war mir so, als lebte ich. Aber das ist natürlich nur ein Märchen Ein bisschen getarnt, nicht so klar und deutlich wie in "Der Schmiers" Fassung, aber im Kern dasselbe. Man wird nicht jünger.... :| Ruedi -
@ Nils. Sorry, hab mich gar nicht bedankt. Merci Ruedi
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Hallo Perry, danke für den Vorschlag, aber hier würde ich lieber alles so lassen, wie es ist. Dieses Gedicht trage ich seit Jahren wie einen Schatz im Kopf mit mir rum. Ist eines der ganz wenigen, die ich von mir selbst auswendig kann. Danke für dein Feedback. Ruedi
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Hallo Perry, besser für alle Anwesenden ich singe nicht . Ich gehöre zu den autodidaktischen 3-Griffe-Gitarrespielern mit echten Problemen bei Barré-Griffen und komme aus einer Familie ohne jegliche musikalische Tradition. Songtexte habe ich glaube ich nur diesen einzigen geschrieben. Falls sonst jemand Lust hätte gerne. Wäre ich wahnsinnig gespannt auf das Ergebnis. Ich dachte bei diesem Text an 1 LI (den Mann) bei verschiedenen Gelegenheiten. In der letzten Strophe stellt dieser Mann sich bzw. sein Verhalten dann in Frage. Bis denne! Danke für die Nachfrage. Ruedi.
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die angst des schützen vorm elfmeter
Ruedi kommentierte Perry's Thema in der Kategorie Experimentelles & Wortspieldichtung
Hallo Perry, die Befreiung vom Erwartungsdruck, vom Leistungsdruck.. Das hatte ich glaube ich kapiert. Ist ein schönes Erlebnis. Passiert aber selten. LG Ruedi -
Hallo Perry, das war mein Versuch mal wie Rilke zu klingen. Der Adler ist nicht als Vermenschlichung des Tiers gedacht (sonst stünde der Text unter Flora und Fauna), sondern eine Art Allegorie oder Metapher für einen Menschen, der seinen Lebensweg ohne wirkliches Ziel geht. Der rastlos aktiv ist aber gar nicht weiß, zu welchem Zweck oder wohin sein Weg ihn führen soll. Der sogar vergessen hat, was ihn eigentlich antreibt (Angst oder Wut?) Dieser Mensch ist dabei nicht glücklich, er grübelt Tag und Nacht und findet keine Ruhe mehr. Er kommt aber aus der Nummer nicht mehr raus, dreht sich im Kreis (auch gedanklich) und ist durch dieses Grübeln sozusagen dazu verdammt, beständig um sich selbst zu kreisen, sieht nicht mehr, was um ihn vorgeht. Er ist in seinem Alltag gefangen, weil er irgendwann loszog ohne geklärt zu haben, was er im Leben will, was ihm wichtig ist etc. Jetzt zehren die Mühen des Alltags seine Kraft auf. Dadurch fällt er am Ende, als die Kraft und das Leben ihn verlassen, aus dem Himmel (bleibt - in christlicher Symbolik gedacht - unerlöst). Wird es klarer, was gemeint ist? Danke für dein Feedback. Ruedi
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die angst des schützen vorm elfmeter
Ruedi kommentierte Perry's Thema in der Kategorie Experimentelles & Wortspieldichtung
Soso, dann hat also nicht nur der Tormann Angst vorm Elfmeter..... -
Hallo Dirmiz, wäre dieser Text nicht besser unter "Das Labor" aufgehoben, statt unter "Weisheiten"? Ich fühl mich gerade nicht schlauer dadurch. kreative Grüße Ruedi.
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Am anderen Ort!
Ruedi kommentierte Bernd Tunn - Tetje's Thema in der Kategorie Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Hallo Bernd, habe jetzt ein paar von deinen Texten gelesen. Mir gefällt die knappe Form, die einfachen Worte und wie es dir gelingt auch in der Knappheit eine bestimmte Stimmung zu transportieren. Oder sind Norddeutsche und Seeleute bloß maulfaul (Vorsicht: Scherz) Manche deiner Texte, die ich gelesen habe, erscheinen mir ein bisschen schwermütig oder zumindest melancholisch. Daher finde ich es schön, dass hier ein optimistischer Anfang steht und in der letzten Strophe ein hoffnungsvoller Ausblick erscheint. Andere warten mit euch zu sein. Dieses zu wissen läßt euch sein. Es geht immer weiter. Auch an neuen Orten muss man nicht allein und einsam sein. So verstehe ich das. Allerdings stolpere ich über die letzte Zeile, weil sie der drittletzten so ähnlich ist. Ich überlege jetzt schon eine Zeitlang, welche Formulierung mir da besser gefiele. Habe auch überlegt, ob ich eher die drittletzte Zeile ändern würde, aber der Gedanke erscheint mir zu "rund", zu richtig, um ihn zu ändern. Also die letzte Zeile. Aber das einzige was mir eingefallen ist, das den Reim und den Sinn (wie ich ihn verstehe) erhält, wäre "erhält euer Sein". Bin ich noch nicht wirklich zufrieden damit. Aber vielleicht ist es ja gerade richtig so, wie du es geschrieben hast. Evtl: "dieses zu wissen, baut euer heim". It's not easy. Beste Grüße aus dem Süden Ruedi aint: -
Langsam, träge und ermattet kreist er auf schmerzenden Flügeln durch die blaue Glut. Er kreist schon so lang und niemand weiß mehr, fliegt er aus Angst oder Wut? Nur mühsam tragen ihn noch seine Schwingen, nur selten noch flattert ein einzelner Schlag. Er schwebt in immer engeren Ringen von Ring zu Ring und von Tag zu Tag. Keine Nacht vermag ihm mehr Ruhe zu schenken. Immer nur vorwärts und immer im Kreis. Er schwebt stetig weiter und muss immerzu denken; er fliegt und er denkt und er zahlt seinen Preis. Er ließ die Erde einst unter sich. Er suchte im Flug erst sein Ziel. Er kreiste zu lange nur um sich, bis er - schon tot - aus dem Himmel fiel.
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@Scathach Nu gut...
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Mach dein Herz jetzt auf und lieb mich lass die Angst doch endlich zieh’n mach dein Herz jetzt auf und lieb mich nimm mich hin und lass mich flieh’n Wir sitzen an der Bar zur Nacht und schlürfen uns‘ren Spesendrink wir tauschen unsere Augen aus und schon ist’s ausgemacht Mach dein Herz jetzt auf…. Wir treffen uns bei einer Hochzeit wir wissen nicht, was wir hier soll’n uns’re Gier sprengt fast die Feier versproch’ne Lust klingt meilenweit Mach dein Herz jetzt auf…. Du siehst mich mitten in der Sauna uns’re Haut glüht heiß und rot wir seh’n uns dann im Solarium dort werden wir braun und brauner Mach dein Herz jetzt auf…. Du nimmst mich und ich nehm dich keiner nimmt den andern mit Gummis gegen die Angst der Nacht was hilft gegen Morgenlicht? refrain al fine
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@ Perry Guter Hinweis. Wie wär's mit einem neuen Schluss: ... Durchatmen Dem Rauschen lauschen Sich verpissen
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Danke dir, Scathach. Ich hoffe, es gab auch was zu lachen .
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Den Weltlärm ausschließen Ganz allein für sich Stellung beziehen Die Hüllen um das Verborgene fallen lassen Den ganz eigenen Ort finden und bedächtig Platz nehmen Zur Ruhe kommen Den inneren Drang fokussieren Es ganz tief in sich drinnen spüren Ein Moment der Spannung Ein vorübergehendes Gefühl des Zerrissenseins Hinter sich lassen, was schon lange gegessen ist Eine plötzliche Trennung Das Erlebnis, loslassen zu können Die befreiende, erleichternde Erfahrung abgeworfener Last; ein leiser Stoßseufzer Tiefe Befriedigung, geschöpfte Kraft Den aufrechten Gang wieder erringen Sich vor der Welt verhüllen Sich wappnen nach einer tiefen Reinigung Das Fenster zur Welt wieder aufstoßen Durchatmen Dem Rauschen lauschen Sich verpissen
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Glaubst du wirklich, dass ich werden wollte wie ich bin?
Ruedi kommentierte Der Schmier's Thema in der Kategorie Hoffnung & Fröhliches
Jepp! -
Chronomaterial
Ruedi kommentierte Anonyma's Thema in der Kategorie Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
Genialer Ansatz, Super Idee. Auf den Einzelheiten muss ich nochmal ein bisschen rumkauen, bevor ich vielleicht was schreibe. Aber sehr beeindruckend. erinnert mich an Salvador Dalis Gemälde mit den schmelzenden Uhren - "Wie die Zeit doch so zergeht" :-) -
Liebe Janeida, danke für die Erläuterungen. Ich habe sie mit Interesse gelesen. So in etwa habe ich mir den Hintergrund, die Atmosphäre deines Textes vorgestellt. Allerdings ist es für mich weiterhin so, dass dein Gedankenfluss ganz dein persönlicher Fluss bleibt. Ich sehe ihn, aber eintauchen kann ich nicht in diese rätselhaften Bilder und Wendungen. Macht aber nix - ist ja dein Fluss, deine Geschichte, deine Bilder und Assoziationen. weiterhin viel Freude am Schreiben! Ruedi
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@ Luise Vielen lieben Dank! Ruedi
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Im Sommer malt warmes goldenes Licht am frühen Abend ihr wahres Gesicht. Wenn es um ihre Augen und Haare fällt leuchten blaues Meer und reifer Weizen im Feld. Schatten, verschwommen und weich wie Daunen spielen auf ihren Lippen wie geheime Musik ein Raunen von Liebe. Im Herbst lässt sie Blicke zu Boden schweben melancholisch und bunt, so wie Blätter gerad' eben. Wangen, rot wie der Ahorn, der sich zur Ruhe bereitet, gefärbt vom Fegen des Windes, der sie begleitet. Kühn und trotzig reckt sie ihr zartes Kinn dem kühlen Hauch entgegen und fordert den Sinn des Weges. Im Winter, wenn im Frost ihr Atem erscheint, Kristalle erstarren aus den Tränen, die sie weint, wird sie all das Hilflose verbergen, das der Kälte gnadenlose Schergen ihr aus der Haut zu reißen streben. Dann spricht ihr Mund mit leisem Beben von Zärtlichkeit. Im Frühjahr hört sie all das Leben singen, das wieder erwacht und in ihr erklingen tausend Gefühle, die zersprengen den Sarg. Und was ihr pochendes Herz bislang verbarg erobert ihr Lächeln, besetzt ihr Gesicht und durch ihre Augen strahlt wieder das Licht einer Sonne.
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Ob du schreist oder ob du ruhst Ob du schon weißt oder noch suchst Egal wie weit dein Weg dich treibt oder dein Steg sich zum Abgrund neigt Eine Hoffnung stets dir bleibe: Der See der Hoffnung kennt keine Neige Wo deine Kraft und wo dein Mut Versinken in der dunklen Flut Wenn deine Einsamkeit und Leere sich paaren, um dich zu zerstören Ein Glaube nur erhalte sich: Das Leben glaubt stets auch an dich Im kalten Schimmer der ewigen Nacht die unbarmherzig über uns wacht Gegenüber dem Antlitz der eigenen Angst Auf der Hatz nach dem Sieg, den nie du erlangst trägt dich keiner Liebe erloschener Schein außer der Liebe zum eigenen Sein.
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