Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art David und Goliath
| erstellt von Cornelius- 1 Kommentar
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I Auf des Landes höchstem Hügel wartet mit verhängtem Zügel, aufgestellt bei Tag und Nacht, der Philister Heeresmacht. Vis à vis im Eichengrunde sammelt Israel die Runde seiner allerbesten Streiter, doch bedrückt sind Ross und Reiter. Täglich tritt mit festem Schritte aus der stolzen Feinde Mitte polternd ein erzürnter Hüne schwer gepanzert auf die Bühne. Selbst dem jungen Morgen graut, wird des Riesen Rede laut: "Hört, ihr traurigen Gestalten, und vernehmt des Schicksals Walten! Wirft mich einer in den Staub, nur den Geiern noch zum Raub, soll…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art unterwegs auf nächtlichen pfaden
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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unterwegs auf nächtlichen pfaden du nennst mich fuhrmann das zicklein auf meinen schultern zwinkert dir mit seinen gelben augen zu doch wir sind zu weit weg für fantastische fahrten im sauseschritt eilst du über die sieben berge vorbei an den sieben zwergen zum dornröschenschloss doch spitze dornen verwehren dir den erlösenden kuss glühende punkte folgen dir durch die nacht doch vorm stier und großen hund schützt keine macht zum glück endet jeder traum am frühen morgen unterwegs auf nächtlichen pfaden 2 Bild- und Tongedicht mit Echo.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Felsenfest
| erstellt von Kunstersatz- 2 Kommentare
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Sie stehen ohne Regung, felsenfest, Zinne und Giebel heißen ihr Nest, dort halten sie ihre rastlose Wacht, von Morgenfrüh bis tief in die Nacht; Graue Eminenzen, Richter aus Stein, eingeschworen auf Häusergebein, Könige wie Bettler, arm wie auch reich, vor ihnen ist ein jedermann gleich; Nichts entgeht dem leeren Blick, erkennen ein jedes Missgeschick, teuflische Fratzen, voller Hohn, dem Frommen Warnung, dem Sünder Lohn; Der Vater ist Fels, die Mutter zu haus, Burgen und Kirchen tragen sie aus, mit Staub und Schatten sind sie verwandt, nichts hat je ihre Liebe gekannt;
letzter Beitrag von Kunstersatz, -
feedback jeder art Nachteil oder Vorteil?
| erstellt von Aries- 1 Kommentar
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Der Nachteil sämtlicher Weltreligionen scheint doch zu sein, dass sie sich allzu leicht und oft durch Machtstreben missbrauchen lassen. Daher muss sich doch der Verdacht aufdrängen, ob sie nicht zu genau diesem Zwecke erfunden wurden. Somit würde der Nachteil sich zum wundersamen Vorteil wandeln und alles wäre gut. Halleluja!
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Musik in meinen Ohren
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Musik in meinen Ohren I. Ein Ruf zahlloser Wellen ein Ruf zahlloser Wellen ein Rausch durchbricht die Brandung längst vereinter Seelen in einem kollektiven Schwarm doch im Bewusstsein brennt ein letztes Licht, im wirren Ablauf der Lebensbilder vergisst warum sein Zellentod es voller Urteil auffrisst Glück versprechen einst Unglückliche nach dem TEILCHENsterben und ihr selbstverliebtes Werben ist reiner Stillstand, in einem gnadenlosen Flächenbrand geh fort, Goat! der mit zahllosen Zungen sich in alten Sprachen verspricht! mic…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Nachtmahr
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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Gestatten: Bin dein kleiner Freund, der nachts in deine Kammer streunt. Durchs Fenster glotzt nur meine Mähre, wenn ich mich jetzt mit plumper Schwere auf deinen zarten Brustkorb hocke, auf dass dein schwacher Atem stocke. Verborgen bleibt mein Angesicht vor dir im grellen Tageslicht. Jetzt leuchtet uns des Mondes Schein. Du schließt die Augen - und bist mein. Im nächtlichen Gedankennebel, da sitze ich am langen Hebel. Mit diebischem Vergnügen wühle ich in dem Mischmasch der Gefühle, Ideen und Erlebnisfetzen, die deine Ganglien besetzen. Ich zeige dir, was deine Welt im Inne…
letzter Beitrag von Faber, -
feedback jeder art Lichtgestalten
| erstellt von Hima- 1 Kommentar
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Die Abendsonne ist bereit, sich von der Lichtung abzuwenden. Sie nimmt sich dennoch gern die Zeit für letzte klare Farbenspenden. Und während sie sich zieht zurück, erscheinen wir am Waldesrand, breiten uns aus, und Stück für Stück bedecken wir das grüne Land. Ein Anblick, den du gern genießt. Du könntest uns für Nebel halten. Jedoch, wenn du genau hinsiehst, erkennst du uns als Lichtgestalten. Wir wollen hier im Abendlicht uns für ein großes Fest herrichten. Endlich vorbei ist unsre Schicht als Baumschutzgeister von den Fichten. So feiern wir die ganze Nacht. …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Es ist an der Zeit sich zu wundern
| erstellt von Monolith- 2 Kommentare
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Es ist an der Zeit sich zu wundern Ein Hauch von Magie geglaubt hab ich's nie durchweht die Nacht hab Acht, hab Acht - doch dann ungläubiges Staunen mit leisem Raunen wer will DAS glauben Realitätsdenken uns rauben es kann nicht sein -NEIN, oh nein spürst du die Magie empfänglich dafür wie nie in dieser so unwirklichen Zeit an jeder Ecke nur Streit unbeschwertes Lachen Blödsinniges machen Naive Kunst unschuldig verschwunden im Dunst -JA, oh ja doch dann ist da …
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Eternal bliss
| erstellt von thenewerdickinson- 1 Kommentar
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Come with me and take my hand. This is not supposed to be the end. Follow me into the light And I will hold you very tight. For suffering fades in memories We'll all be free from worries. We're lying on a magic meadow Where weeds will never grow. Listening to the rushing river We're never supposed to shiver. Because above our heads The sun never sets. Forgetting about all the mess I look at your hand which I caress. Staring at your friendly face It all starts to fall into place – Being here with you must be my destiny Since our love shall last in eternity. Then …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Matthäus 14, 22f
| erstellt von Angie- 3 Kommentare
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Sie werfen die Furcht dem Sturm entgegen. Tosend zerschellen die Worte im Wind. Trugbilder wie von Geisterhand, Schemen im Nebel aus Ohnmacht und Angst buhlen um Nähe, schmeicheln der Seele. Sie hören "komm" und "fürchtet euch nicht"; schwankend der Glaube in zweifelnder Gischt. Mut sticht Furcht. Einer wagt die Probe: Vertrauen und Hoffnung in dunkelster Nacht. Er wagt. Er scheitert. Über beidem hält einer verlässlich die Wacht: hält dich und mich mit sicherer Hand.
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Die Ritter
| erstellt von Jackybee- 3 Kommentare
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Die Ritter Mondschein, Wächter stiller Nächte, leuchtet glänzend durch die Reiser, schenkt uns Sicht, durch seine Mächte, bis vors Schloss vom großen Kaiser. Helle Scheibe, ganz aus Silber, gibt uns Schutz auf düstren Wegen, uns den Rittern ohne Schilder, ohne Helme, ohne Degen. Lang schon dauert unsre Reise. Müde sind wir, voller Wunden, hierhin durchgedrungen leise, übers Land, so viele Stunden. Voller Blut und tiefen Narben ließen wir die Schlacht im Rücken, zogen fort um nicht zu sterben, durch den Wald und über Brücken. Pferde sind uns abgekommen, Nahrung haben wir bald keine. Kaiser, seid uns gut gesonnen lasst …
letzter Beitrag von Jackybee, -
feedback jeder art mars-konjunktion
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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mars-konjunktion an diesem abend schaute er hinauf zum rötlich leuchtenden stern später im traum sprach eine stimme hier ist sira deine gefährtin von den hügeln soldas liebster sandor endlich sehen wir einander wieder ich weiß du erinnerst dich nicht an mich lebst in deiner welt und ich hüte seit ewigen zeiten unser gemeinsames erbe lass uns die zeit nutzen den liebestraum neu zu erleben aufgewacht war das einzige an was er sich erinnern konnte eine tiefe sehnsucht nach dem roten planeten Danke an Uschi Rischanek für ihre tonale Unterstützung! mars-konjunktion (Musik_GregorQuendel - Beethoven-moonlight-sonata from Pixab…
letzter Beitrag von Perry, -
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Sein neues Zimmer bot Adalar, was er daheim besaß, an Mobiliar. Die Wirtsleute verlangten großzügig kein Geld. Von Thyia, deren Tochter, wurde Bettzeug gestellt, als sie wenig später fast unhörbar pochte, und da er sich ihr nicht verschließen mochte, sah sie ihm zu, halb im Rahmen, halb im Flur. Meerblau schimmernde Augen unter der Zwirbelfrisur. Ihre Anwesenheit trieb ihn jäh in einen Sog, dem er sich, als er das Bett frisch bezog, nicht entzog, hastig schwimmend zu einem rettenden Wort: “Ist nicht unbedingt viel los hier im Ort.“ “Nicht viel los?“ – “Kaum wer auf der Straße, hier in der Bleibe. In der Stad…
letzter Beitrag von EssZet, -
feedback jeder art Die himmlischen Freuden
| erstellt von alfredo- 2 Kommentare
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Ist Religion ein Seelentröster? Da nehm' ich lieber Zwetschgenröster! Das göttlich taffe Jesulein, verwandelt' Wasser einst in Wein. Doch der Wein ist längst gesoffen, man kann auf keinen neuen hoffen. Wenn wir das Leben nicht vergeuden, dann harren wir der Himmelsfreuden. Was wird in Eden uns erwarten, im schönen Paradeisergarten? Ein Theologe, noch so schlau, der weiß das auch nicht ganz genau! Wenn die Engelschöre singen, die Schäflein auf der Aue springen, dann schwelgen wir in höchsten Wonnen, wir können uns in Wollust sonnen. Doch wenn du schlimm bist und voll…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Das Himmelreich
| erstellt von Elena Schamber- 2 Kommentare
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Jesus Christus ist für uns am Kreuz gestorben, Damit wir ins Paradies eingehen können. Das kann sich die Menschheit seit etwa 2000 Jahren gönnen. Dieses Privileg wurde mit Gottes Hilfe erworben. Im Jenseits singen freudig und hingebungsvoll die Engelscharen. Dort gibt es keine Gefahren. Wie das Leben wirklich dort ist, werden wir nach dem Tod erfahren. Die heiligen Schriften uns offenbaren, Dass fromme Seelen dort ewiges Leben erwartet und dass da erst richtig die immerwährende Wonne startet. Dort soll es weder Sorgen noch Trauer noch Tod mehr geben. Wir sollen danach streben, im Paradies im Glück zu sch…
letzter Beitrag von Elena Schamber, -
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Die übrige Nacht ruhte Adalar tief, obgleich es sich auf der Bank nicht wie im Bett schlief. Bemerkenswerter kam für ihn nur, dass Mittag schon durch war auf seiner Uhr. Werktags fehlten der Früh sonst Annehmlichkeiten, denn seine Praktika begannen beizeiten. Für ein Frühstück musste es auch noch reichen. Er saß wieder am Tisch, mit dem Blick das Bild streifend, kaute am verbliebenen Reise-Proviant, da fiel auf, dass etwas auf der Umseite stand: “Um 17 Uhr speise ich täglich am Markt. Deine Gesellschaft wäre mir sehr zugesagt. Roy“ Adalar beschloss den Ort zu erkunden. Die Räume nicht gastlicher …
letzter Beitrag von EssZet, -
feedback jeder art Ouranos
| erstellt von Nebiros- 2 Kommentare
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31. März 2024 sei gelobt oh vater himmel der sich über alles giesst wohnsitz aller alten götter deren schutz die welt umschliesst sei gepriesen vater oben der du keine ruhe spürst quell und ende aller wesen wenn du ihren kopf berührst sei umschlungen vater fülle der du alles wissen weisst vater anu herr der winde yang bist du der yin umkreist sei verherrlicht vater ewig der du niemals nicht vergehst vater ouranos der helle lass mich wandern wo du stehst
letzter Beitrag von Nebiros, -
feedback jeder art Es ist wohldurchdacht
| erstellt von curd belesos- 0 Kommentare
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Es ist wohldurchdacht Wie lind und zart war doch des Frühlings Kosen, als die Natur aus ihrem Schlaf erwacht und mit dem Sommer blühten schöne Rosen, da hat mein Herz vom Duft betört gelacht. Dann kam der Herbst mit seinem Erntesegen, beschenkte Baum und Strauch mit bunter Pracht. Nun liegt schon Schnee auf Feldern und auf Wegen, doch hat der Winter alles wohldurchdacht. Es soll die Welt sich rein und einfach zeigen, erwartet sie doch Gottes eignen Sohn, er will für aller Menschen Sünden leiden und führt sie dann zu seines Vaters Thron. © Curd Belesos
letzter Beitrag von curd belesos, -
feedback jeder art Seemannsbraut
| erstellt von Kunstersatz- 1 Follower
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Der Sturm tobt seit Ewigkeiten, lässt mein Schiff über Wellen reiten, Tag und Nacht gibt's schon lange nicht mehr, alle Gestirne versanken im Meer, die Sonne, der Mond und die Sterne, sie gingen verloren in der Ferne; Mit Tauwerk ans Steuerrad bespannt, der Blick auf die raue See gebannt, bin der Letzte der noch aufrecht steht, werde von Tod und Verderben umweht, während Männer wie Kinder flehen, muss ich dem Sturm ins Auge sehen; Schwarz ist das Wasser, weiß die Gischt und als sich Himmel und Meer vermischt, entsteigt den Fluten eine Riesengestalt, unfassbar schön und doch bitterkalt…
letzter Beitrag von Kunstersatz, -
feedback jeder art Weihnachtsstern
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Kommt alle aus dem Haus. Es schneit in dichten Flocken. Geschäftiges Gebraus soll uns heute nicht locken. Jetzt gelten Schneeballschlacht, Gewerfe Ball um Ball. Trefft alles, was noch lacht. Den Hochmut bringt zu Fall. Ach herrlich fliegt mein Bällchen. Und links und rechts der Schnee. Verschneit das kleine Wäldchen. Vereist der stille See. Auf dem die Mädchen gleiten; die Jungen um sie her. Und blau glitzern die breiten Straßen eisig, leer. Fleißig die Kinder rollen Kugeln zum Mann aus Schnee. Da lockt der Duft von Stollen. Von Zimt und heißem Tee.…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
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“Es gibt nur Thesen, wie der Fluss entspross. Ein Urstoff? Ob er aus dem Erdkern floss, Überrest eines Asteroiden war. Ob aus ihm das erste Leben gebar, dessen Nachfahren, für würdig eingestuft, er zum Sonnenausklang ruft, um Wonneschauer aufzuladen, an seinen erleuchteten Gestaden. Wer sich allerdings erdreistet, diesem Gebot nicht Folge leistet, diesseitig watet in Kummer und Schulden. Wir, seine Kinder, können das nicht erdulden.“ “Ihr seid wahnsinnig!“ “Wahrlich? Deine Eltern waren derselben Ansicht, als sie dich entführten zu profaneren Flüssen. Deine Mutter hat dafür büßen müssen. An jed…
letzter Beitrag von EssZet, -
feedback jeder art Noach
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Der Alte steht -die braungebrannte Stirn im Winde wiegend- wie ein Verschlossener umher Das große Auge seines Herzens abgewandt und leer und in den Blicken all der Tiere liegend die nur noch Kinder seiner Künste sind Und schwer prasselt der Regen Er schaut auf dieses endlos weite Meer und all die Paare, die zu pflegen ihm gegeben und hadert wieder mit den Wegen, die ihm zu gehen vorgegeben sehr Wie kann denn er, der nichts ist, weder Priester, noch ein Seher, dies Schicksal in den bloßen Händen eines Königs wiegen, der weder Thron noch Reich hat, selbst sein Volk nicht mehr …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Klavier Improvisatsion
| erstellt von Chirozan- 1 Follower
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Ich habe bei diesem Gedicht versucht, etwas dazu Passendes frei zu improvisieren. Klavier Improvisation Herbstdämmerung, Blätterfallen Ich sitze am Klavier und staune Der Wind singt sein Lied über die Welt und das Sein, die an mir vorbeizieht ein unwirklicher Schein. Zugvögel, der erste Stern Ich lebe doch unter dem Herrn und ich antworte so mit dem, was ich vermag ich frohlocke froh über die Welt, das Sein, das Leben, dein und mein und meine Hände spielen und mein Geist versinkt und die Mauern fielen und mein Herz verschlingt. Klavier Improvisatsion.m4a
letzter Beitrag von Chirozan, -
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Später am Tag war Adalars Zustand noch schlimmer, seine Füße spürten den Boden nimmer. Neben Übelkeit, Herzrasen und Fieber, vernahm er durch die Luft Kinderlieder. Eine Erinnerung? Wieder und wieder. In ihren Pausen kümmerte sich Thyia, um den Freund. Nach Arbeitsschluss, lief sie zwar noch an den Fluss, doch versprach, nur ihre Badestelle, und zurückzukehren auf die Schnelle. Er musste ihr Vertrauen schenken, das gab ihm Zeit, um nachzudenken, denn bevor der nächste Tag begann, stand eine Entscheidung an. Ungewöhnlich früh wurde Thyia geweckt, von bemühter Lautlosigkeit hochgeschreckt, …
letzter Beitrag von EssZet, -
feedback jeder art maritime träume
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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maritime träume am flutsaum fühle ich mich als teil der küste schaue was die wellen geben und nehmen erlebe gezeiten als lehrer die mit einer hand schreiben mit der anderen es wieder wegwischen abends skizziere ich mit dem finger strandbilder auf die mit staub bedeckten sprossenfelder der fensterscheiben doch am morgen hat ein nächtlicher regen alles wieder abgewaschen im traum tauche ich mit jules vernes nautilus ins tiefe erkunde gräben und rauchende schlote schicke ultraschallsignale für ein rendezvous in der blauen grotte an meine meerjungfrau maritime träume (Music_GregorQuendel - Schubert Impromptu-no-3-op-142 f…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Ermordung des Osiris
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Aus Ägypten raunen Mythen von dem Gott der Wüste, Seth, der zu herrschen und zu wüten eiskalt über Leichen geht. Eine Kiste wählt das Luder, und Osiris ist sein Ziel. Wirft sie, als er seinen Bruder eingesperrt hat, in den Nil. Niemand kann Osiris retten. Isis, seine Gattin, muss zur Geburt in Wochenbetten, und so treibt er fort im Fluss. Bald schon endet diese Krisis. Dann ist Horus, Isis Kind, wohlgeschützt vor Seth, und Isis sucht Osiris tränenblind. Kinder weisen ihr die Wege zu der Kiste, angeschwemmt an des Königs Parkgehege, wo sie fest im Baumstamm klemmt. Isis dient in Melkarts Reiche. Sie gewinnt des Königs Gunst …
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Hephaistos Unheil
| erstellt von Somnus- 3 Kommentare
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Aus Chaos entsteht Gaia Tartaros, Nyx Eros und Erebos Schatten umschließen Nyx, Boden und Gaia Unterwelt und Tartaros Teil der Finsternis ist Erebos und die leuchtende Liebe erhielt Eros Zeus mit Zepter, Blitz und Donner Poseidons Dreizack tief im türkisen Meer Aphrodite Ausdruck von Sinn und Sinnlichkeit Apollon begabt mit Kunst der Poesie Nun Hephaistos - Schmied der Frau ohne Flora Die bedauernswerte Pandora Aus Lehm geschaffen, doch atemberaubend Epimetheus trotz Warnung auf Glück vertrauend Ihre Hochzeit wird vollzogen - Wer wurde wirklich betrogen? Pandora ohne Wahl …
letzter Beitrag von Ruediger Bernhardt, -
feedback jeder art Hildebrand
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Kommentar
- 470 Aufrufe
Es zogen einst auf grauer Vorzeit Aue Im blutig Nebel, Speer und Schild gewandt, Zwei Heere wallend aufeinander zu. Voran jeweils nach kampfgestählter Schaue Und reich beflaggt von königlicher Hand Die Helden, just zur letzten Ruh. Der eine jung noch, kaum dem Schoß entwachsen, Prescht wild heran, zu fordern Landesrecht. Der andre reicher, wie an Taten so an Taxen Und dreifach jährig harrt dem Stoßgefecht. Doch wie es ziemt nach ritterlicher Ehre, So fragt der Ältere den Jungen nach dem Hort Und welchem Stamme er gerühmt entspringt. „Man sagt,“ so jener, „er, Sproß hoher Lehre. Doch schon …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art mission to mars
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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mission to mars ist es eine reise ohne wiederkehr wenn ich mich als unterm blau geborener aufmache die faszination deines rötlichen zu ergründen welche götter werden uns ihren segen geben welche namen unsere kinder tragen in einem wüstenparadies ohne äpfel und schlangen oder klingt unser liebestraum als leuchtender amethyst aus der uns als meteorit in einer endlosschleife für alle ewigkeit umkreist mission to mars (Music_GregorQuendel - Liszt (Liebestraum Nr 3) from Pixabay) 3.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Mariä Verkündigung
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
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Als er die Frau im Dorf erblickt, die Sehnsucht um den schönen Mund. Die tief in ihren Worten prunkt, hell flammend wird zu dunkler Stund. Die Frau, die zu den Sternen fleht. Gebete, leidenschaftlich, wund. Die Frau, die solchen Schmerz versteht, dass man ihn auswählte, die Kund vor ihren Kniefall hinzutragen, da geht durch ihn das große Amen. Auf seine Schwingen legt sich wieder Klang. Und wie die Engel ihn befragen, erfüllt ihn wieder ganz der Drang das Wort hinab zu tragen. In dieser Kunde, die er trägt, liegt Licht. In seinen Bronzehänden leicht -wie ein Herz i…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Irrglaube
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
- 468 Aufrufe
Der Baum in seiner vollen Pracht verbrennt die Blätter hängend am Ast Die Spitze eines Blattes gesehen denken Sie würden was verstehen Ändern ein paar Adern Drehen sie von links nach rechts höre:"bin der Herr des Werks" Die Dunkelheit macht sich breit Die Vier zur Eins vereint Wenn des Jägers Mond scheint Kein Versteck mehr weit und breit
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Kontemplation
| erstellt von Peter Jansen- 0 Kommentare
- 466 Aufrufe
"Kontemplation" Es sind 3 der Lichter kleine Es ist nicht zu vermeiden Sie von den 3 großen zu unterscheiden Ihr wisst längst was ich meine Dann ist da noch das Pflaster Das beklebt keine Wunden Das möchte ich bekunden Doch es zeigt sich im Raster Auch war da ein Teppich Den niemand beschritt Nur bei seinem Antritt Nicht nur an und für sich Man sitzt in einem Sterne In den Osten er zeigt Sich so mancher verneigt Freiwillig und auch gerne Drei große Säulen die stehen Erkenne ein J und ein B Bevor ich mich verseh‘ Wird se…
letzter Beitrag von Peter Jansen, -
feedback jeder art Der Alembik
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
- 466 Aufrufe
Zärtlich streicht er über die dunkelblauen Schwünge. Befühlt die ganze, schwere Schrift. Dort, wo sie endet, scheint sie irrig abgestürzt in uferlose Sprünge: So wie ein Schicksal trifft. Wer hat das geschrieben. Wer hat sein Herz in diese Schrift getrieben. Wer ist den Zeilen nachgestiegen. Wer hat sie in das Wort geschwiegen. Dies letzte Sagentier aus einer sagenlosen Welt verschifft. Er wiegt das Schreiben in den Händen und flüstert lose Worte in den dunkelblauen Raum. Ihm scheint, es konnte nur im Absturz enden: Ein Sprung aus einem Traum …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Das göttlich Weibliche
| erstellt von milostojki- 0 Kommentare
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Das göttlich Weibliche Ich blickte zur der nächtlichen Schönheit in der Ferne, Dort funkeln all die Sterne, um die göttliche Wärme, Nun kommt der nächste Akt im diesen Pfad. Mit schwerem Herzen schnitt ich die Nabelschnur, Den Mut von Perseus und ging ins dunkle Tal, Denn das Alte muss sterben, um das Neue zu gebären. Die äußere Natur verharrt im Verfall, Während das Innere zu erblühen began, Ein nächtlicher Zauberhauch entfacht. Das verdorbene Korn tropft nun rot, Die Hände zur Schreibfeder, ich folgte ihr, Was für ein Narr, bis ins Grauen ich trat. Der nächtliche Vorhang hebt s…
letzter Beitrag von milostojki, -
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Adalar von neuem erst zur Schlafkammer ging, wenngleich – diesmal zog ihn ein Luftzug dorthin. Merkwürdig, dass ihn in den letzten Tagen, nicht störte, dass die Fenster offen lagen! Er begutachtete den schiefen Kleiderschrank, der, außer einiger Schlafhemden blank, noch Motten-zerfressene Fetzen bot. Auch der Nachttisch eigentlich gegenstandslos. Er setzte sich. Das Bett hart, knarrte, sein Blick auf der altweißen Decke verharrte, die seine Mutter all die Monate, wenn nicht Jahre dauernd zur Aussicht hatte. In der Deckung geschlossener Augenlider, umsäuselten ihn abermals Kinderlieder, und im Niedertun …
letzter Beitrag von EssZet, -
feedback jeder art Jakob und Esau
| erstellt von Angie- 2 Kommentare
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Neid frisst Löcher in die Seele Bruderliebe fällt durch Hau dich in die Pfanne Und freu mich daran Glück kann so ungerecht sein Lass ihm die Freude Er kann nicht anders Lächle den Trug hinweg Und gräme dich nicht Segen mit dir
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art morgenfantasie
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 462 Aufrufe
morgenfantasie schatten huschen über deine augen schlagen punkte und striche mit den lidern doch die morsezeichen verhallen wie entfernte echos am offenen fenster fliegt ein vogel vorbei es riecht nach feuchtem sand und du fragst mich ob ich weiß dass krähen schwarze möwen sind bald geht die sonne auf lass uns barfuß zum strand laufen dann können wir sehen wie sich im morgenrot die farbe ihres gefieders ändert morgenfantasie (Music_jeronimomurguiag - Sundown from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ulysses verbrennt Troja / Ulysses gegen Gott
| erstellt von Pandit- 2 Kommentare
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In des Wogen Meeres kältest Wellen, Rallen Winde hin und her! Weil der Duft will Gott befehlen! Stolz befehlen, Tönend wie die Nymphe schwer! In des Weltathems größten Wellen Glauben Männer nur an Glück, Odysseus will Sterne zählen, Götter zählen Und nach Ithaka zurück, zur Frau zurück, zum Sohn zurück, zum Leb`n zurück! --------------------------------------------------------------------------------------------. Ulysses befehlt dem Wind Weil ein Gott will Sterne zählen, Weil ein Gott glaubt nur an Glück! Muss ein Mann zur Frau zurück! Weil in längst entzählten Wellen. Winde bel…
letzter Beitrag von Pandit, -
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Allein auf ihre Schönheit verwandte sie größte Mühe und äußerte den Wunsch, „sterben zu dürfen, ehe sie verblühe“. Cassius dio 62,68,1 *** Schweigend hält sie die Hand in den Wind In ihrem Bauch das ungeborene Kind Es tritt nicht mehr Denn der Tritt des Vaters liegt schon schwer auf dem kleinen Körper Zittert, verbittert,- schweigt Bang blickt sie zu der schweren Tür Der Blick längst eingefangen, - kreist Da rast er schon hinein Bis in das Atrium hört man ihn schreien Lasst uns allein Dann schweigt er, greint er, - weint zielt ganz auf ihre Innereien und tritt und schlägt si…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Werde Licht!
| erstellt von Feuerfunke- 0 Kommentare
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Herr, lasse dein Licht in uns leuchten. Möge es für alle sichtbar sein. Schenke uns dein Licht, das wir bräuchten, um in der Finsternis zu schein'.
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art gezeitenlos
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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gezeitenlos neulich träumte ich teil des meeres zu sein abzusinken bis auf den grund und durch tangwälder zu streifen gezeiten waren nur an der neigung der grünen wände zu erahnen das klippenrauschen der brandung drang wie der klang eines streichorchesters an mein inneres ohr ich glaubte la mer von debussy zu erkennen dirigierte mit ausholenden armen auch wenn es nur nächtliche fantasien waren fühlte ich mich doch unendlich frei und geborgen ließ mich einer amöbe gleich in der strömung treiben rollte über den meeresboden gezeitenlos (Music_Ashot-Danielyan-Composer - la-mer from Pixabay) 2.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
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Link zum vorherigen Teil ….Aus jedes Tieres Atem in der Nacht fällt alles Keuchen aus in unheimliches Leuchten Das Böse das im Dunkeln wacht —so will es ihnen deuchen- ist von dem gleichen Dunkel ausgemacht das sie in ihrem Kreis verlacht Und wie die Sterne in der Nacht auf die verlorenen Seelen seufzen hat man sie wie eine Hoffnung vor den alten Rat gebracht Doch die Druidin ist ganz ohne Rat und bang blickt sie zu Magus Dunkelbann deren gemeinsam angestrengte Tat noch das Untier bannen kann- doch für wie lang ? Das Übel das der Welt erwacht ist längstens unter ihnen scho…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Vardas Lied (Línden Varda)
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Folgender Prolog und das Gedicht sind frei von mir erfunden. Sie spielen im zweiten Zeitalter von Mittelerde, als Sauron in Gestalt Annatars versucht, die Noldor zum Schmieden der Ringe der Macht zu verführen. Prolog Im Jahr 1195 des zweiten Zeitalters kommt Sauron in Form Annatars nach Eregion. Galadriel und Celeborn trauen ihm nicht und verlassen das Reich um 1200 z.Z. Als Celembrimbor, der größte Elbenschmied, der je unter der Sonne Ardas gewandelt ist, misstrauisch wird, lädt ihn Annatar zu einem Liederabend. Er schenkt reichlich vom guten, elbischen Wein ein und um Celebrimbor ganz davon zu überzeugen, dass er, Annatar, ein Gesandter der Val…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Wesenheit
| erstellt von Buchstabenenergie- 0 Kommentare
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Jene Themenmystik kredenzt vom Schemen Dein Phänomen als Feen Omen Im Gedenken wabernder Traumsilhuetten Verweilt der Geist als Sprenger der Ketten Unter dem Schatten schlummert sein Licht Vernehmt sein Flüstern aus dem Dickicht Umhüllt vom Dunkel strahlt sein innerer Kern Diffuser Schemenschimmer geküsst vom Stern
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Phryne
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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* Hin- zur Mitte hingedreht und vor den Richtern: Sei ! -Ihr blanker Busen war ihr Unschuldsschrei- Frei nun Phryne Schönste Aphrodite Frei Jean Leon Gerome: Phryne vor dem Aeropag 1861
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Waldnacht
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Der Tag geht zu Ende, die schweren Schuhe runzeln bronzen in das Dunkeln, das da steigt Und eine Ruhe legt sich auf den Atem während des kleinen Baches Funkeln sich mutig in das Wälderweit versteigt Waldnacht fällt nun wie ein Amen hinter Augen auf die Auen, auf dies Haus worin mir manche Sorgen sehnsuchtsvoll erblauen und locken mich ins All des Nächteblaus hinaus Klein bin ich in des Waldes weitem Rauschen In seinem Singen von der namenlosen Zeit Umhergeworfenes Stöhnen zwischen Stämmen wie ein ausgelöstes Lauschen in nichts als hochgeraffter Städter-Einsamkeit Der Wind geht wie ein Heiliger durch diese Kronen Er sammelt …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art blaudunstig
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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blaudunstig träume sind wie das glitzern auf wellender see das weiterzieht wenn wolken die sonne verdunkeln erwacht suchst du es in den augen vorbeigehender ist die sehnsucht verflogen beginnt es zu regnen nässt die sanften hügel deiner vorstellung mit neuer kraft lässt hoffnung sprießen und wunschblüten duften streicht dein blick über die aufklarende bucht werden die flügel kreisender möwen zu weißen wölkchen denen du staunend ins blauende des künftigen folgst blaudunstig (Music_Lorenzobuczek - Drifting-on-the-Blue from Pixabay).mp4 blaudunstig (KI - aimusic) 1a komp.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Garten jenseits der großen Esche
| erstellt von Marcel- 1 Kommentar
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Das ist ein Gartenstuhl auf dem niemand sitzt denn es ist Winter und der Garten von gefrorenem Schnee gepudert weil die Nacht klirrend kalt war Neben dem Stuhl liegt ein Stapel Zeitungen ohne jede Botschaft an uns denn wir sind nur die Beobachter Hier hat die Frau gesessen früh an jedem Morgen immer eine Zigarette in der Hand Als sie gefunden wurde standen wir abseits die Fäden ruhten in unseren Händen die miteinander verschränkt blieben Jetzt sind wir die einzigen die den Garten noch besuchen er ist zum Urwald geworden zarte Kleider verfangen sich im Ges…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art NEU
| erstellt von Unbekannt03- 1 Kommentar
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Der Bordeauxrote Maybach rollt durch die Straßen An einem bitterkalten Maitag fliegen Fäuste und brechen Nasen Es heißt folge dem weißen Hasen und beende dein versklavtes Dasein Du erwachst schlüpft in die betagten Clarks rein und macht dich auf den Weg zu Arbeit Kurz wunderst du dich über das von dir geträumte Als eine Reihe von grünen Codes die Straßen säumte du in ein Auto gezogen wirst und eine Dame über dich beugte
letzter Beitrag von Ruediger Bernhardt, -
feedback jeder art Der Ritt der Rohirrim
| erstellt von Anaximandala- 1 Follower
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Mögen Schwert und Schild zersplittern und zerschellen jeder Speer, doch die Erde soll erzittern unter Eorlingas Heer! Heute ist ein Tag des Blutes, sei es für den Untergang! Reitet! Reitet guten Mutes zu der Hufe Donnerklang in des Morgenrotes Richtung! Reitet! Eh die Sonne steigt! Reitet! Reitet! Zur Vernichtung! Wo die Welt dem Ende neigt! Ins Verderben und noch weiter im Moment der größten Not! Auf nun! Eorlingas Reiter! Reitet! Reitet! Auf zu Tod!
letzter Beitrag von Anaximandala,
