Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Meeresgrund
| erstellt von Saphira- 1 Kommentar
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Meeresgrund Wenn der sturm kommt in der nacht Und verstreuet alle Fracht Die finden kann er auf dem Schiff Sinkt alles unter bis aufs Riff. Dort unten ist es still und kühl Doch kein Mensch kennt dies Gefühl Wenn der Druck wird immer mehr In Meeres Tiefe wirds nicht leer. Es gibt so viel Leben dort Und es bildet sich nun fort Wie wird es sein in 1000 Jahren Wird man es immernoch nicht wahren. Wird man es rauben und verschmähen Behaupten es sei finster um Hass zu sähen Damit ein jeder es nicht will Und die warheit bleibet still. Über dem Wasser tobt der Sturm Und in der Ferne ist ein Tur…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Der Tod im Morgengrauen
| erstellt von alfredo- 0 Kommentare
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Ich grüble oft, ich denke viel, es steht mein Leben auf dem Spiel. Wird der Virus mich erhaschen? Möcht' ich noch vom Leben naschen? Weit dehnt sich aus das Abendrot, zu jedem kommt einmal der Tod. Der braucht dazu den Virus nicht, dass er und holt, ist seine Pflicht. Nach Schmerzensnacht im Morgengrauen, will ich gern sein Antlitz schauen: Mach ein End' mit Endlospein, erlöse mich von diesem Sein.
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Im Tal der Tränen
| erstellt von Kerstin Mayer- 3 Kommentare
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Im Tal der Tränen Ein Fluss aus Tränen kalt und schwer, fließt langsam fort bis hin zum Meer. Er fließt aus Kummer, fließt aus Leid, er fließt aus Schmerz und Einsamkeit. In einer kalten leeren Welt, kein Mensch, der sich zu mir gesellt. Es wird mir schon das Herz so bang, es weint die Seele stundenlang. Die Tränen stehn mir im Gesicht, der Strahl der Sonne wärmt mich nicht. Die Augen werden müd und schwer, mein Inneres ist kalt und leer. So bin ich ohne Rast und Ruh, ich schließe Herz und Seele zu. Ich hab zu Vieles schon gesehn, kein Mensch wird jemals mich verstehn. © Kerstin Mayer 2008
letzter Beitrag von Wolfgang, -
nur kommentar Vivre Et Mourir
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Vivre Et Mourir (...doch nicht durch mein Reich) du stehst verzagt vor ihrem fliehenden Atem deren langsam erstickte Brust dir alle Liebe gab ohne Fragen ohne Klagen und war ich krank gab sie mir einen Kuss auf die fiebrige Stirn so wurde alles heller Klang… umarmte mich der Mutter Lebenslicht, für alle Gefahren durchfloss reiner Gewinn ihre herzensguten Hände die niemals müde waren doch etwas fremdes drängt unsichtbar in diesen lebenden Altar der alle Lebenskraft mir gab dessen befreiende Freude ich gewesen in diesen Augen ohne…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Gebet
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Er stand die Arme aufgefaltet wie ein alter Zauberspruch Sein Mund -als lese er Gefahr von ihnen fort- als binde er mit seinem Brabbeln einen schwarzmagischen Fluch - hoch in ihr Eilen aufgestellt wie ein Altar Als käme ihm durch sein so abgrundtiefes Reden das Platinrauschen eines Seraph nah Als ginge durch sein wirres graues Bettlerhaar etwas das dazumal auch uns geschah,— Das Beben eines Engels wie ein Wunder bar: Ein aus dem tiefsten Herzen wahres Beten Sie sehen ihn vor diesem Supermarkt verweilen die Hände in das Licht getaucht Für sie war er stets Hindernis in ihrem Eilen doch wie er je…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Selbstmanipulation (Oder: Self-Gaslighting)
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich schlage Streichhölzer an meinen Arm. Zünde mich an und brenne mich aus. Ich sollte mich nicht so anstellen, andere haben es schlimmer. Ich bin nicht kaputt, bilde mir das alles bloß ein. Ich lüge mich und alle an. Ich stehe in einem brennenden Haus ...oder ist das alles bloß in meinem Kopf? (Inspiriert durch ein englisches Gedicht von @m.k.poet auf Instagram, leider ist mir der Name nicht genau bekannt. Und natürlich durch eigene Erfahrung.)
letzter Beitrag von Ms. April, -
feedback jeder art Vergangenheit
| erstellt von FrBr- 2 Kommentare
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5 Jahre ich bin frustriert ich bin wütend ich bin traurig ich bin 5Jahre alt und alle sagen ich sollte endlich erwachsen werden ich muss mich allem da draussen stellen ich bin ängstlich ich bin einsam ich bin allein ich bin 5 Jahre alt und alle sagen sie wüssten ganz genau wie es einfacher ginge wie es leichter ginge wie es anders ginge wie es besser ginge aber hört mir jemand zu ich bin verletzt ich bin misstrauisch ich war voller Leben ich bin 5 Jahre alt und all die erwachsenen Leute meine…
letzter Beitrag von FrBr, -
Vom Tod bewohnt. Friedenslied.
| erstellt von loop- 2 Kommentare
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. Die Heimat ist vom Tod bewohnt Es klafft ein Loch in deinem Sein Und über dir erblasst der Mond Du schreist zum Himmel: „Nein!“ Es klafft ein Loch in deinem Sein Gedärme quellen aus dem Bauch Du schreist zum Himmel: „Nein!“ Und übers Schlachtfeld kriecht der Rauch Gedärme quellen aus dem Bauch Und schreiend siehst du all das Blut Und übers Schlachtfeld kriecht der Rauch Die Todesangst lähmt letzte Wut Und schreiend siehst du all das Blut Dein schöner Körper liegt zerfetzt Die Todesangst lähmt letzte Wut Man hat dich wie ein Tier gehetzt Dein schöner Kö…
letzter Beitrag von loop, -
feedback jeder art Vorbei
| erstellt von Sidgrani- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Der Regen fällt aus tristem Grau und lässt die Bäume Tränen weinen. Vergangen ist das Himmelblau, nie wieder wird die Sonne scheinen. Am Boden fault verwelktes Laub, was bleibt sind oft geträumte Träume. Erinnerung zerfällt zu Staub, verdunkelt einstmals lichte Räume. Vorüber ist die schöne Zeit, mit ihr das traute Kinderlachen. Erstickend macht sich Schwermut breit, und er kann nichts dagegen machen. Der alte Mann blickt in den Garten und träumt, er sähe Frau und Kind. Er ahnt, dass sie schon auf ihn warten, weil sie schon längst gegangen sind. Und ihn erfasst ein …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Purpurner Fall
| erstellt von Pianna- 2 Kommentare
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Purpurner Fall Ich sitze auf dem Motorrad und gebe Gas Ich denke nur an dich, währendem ich ras Sehe, die Ampel, sie springt auf Rot Dachte, schon, ich wäre bald Tod Spüre die qualvollen, schmerzhaften Stiche Sie erinnern, wie sehr ich dich vermisse Sehe den Autofahrer fassungslos winken Sollte nicht so sehr in Gedanken versinken Normalerweise ist meine Reaktion Top Heute fahre ich meine Karre zu Schrott Es fühlt sich an wie ein grosser Absturz Grosspapi, dein Leben war viel zu kurz Ich wollte doch noch so viel Sachen Gemeinsam mit dir machen Erinnere mich mit S…
letzter Beitrag von Pianna, -
feedback jeder art Jenseits der animierten Anämie
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Jenseits der animierten Anämie die zugehörige Zukunft eine Ansammlung von Toten die verlorene Vergangenheit eine Ansammlung von Idioten die Thermoskanne der Dynamik wärmt nur egomane Entitäten sicher, in ihrer Raumzeitfalte fern aller brutalen Botanik biophysikalisch rein zum anbeten der rettungslose Rechner einmal eingefroren und deine Schriften, dein Geist! sie waren nie da! und wirklich! niemals verloren! bloß ein- und abgespeist! sich ins Gebet zurückziehen und von allem fliehen erscheint verheißungsvoll! bis z…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Da in diesem Park
| erstellt von antonia.rose- 3 Kommentare
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Es gab nie etwas schöneres als einen Spaziergang mit dir Du hast mich von meinem Abgrund aufgehoben Du hast mich als erster gesehen Doch es gab nie etwas schlimmeres als diese Absturzabende mit deinen Freunden, die an die Spaziergänge knüpften Das ewige hin und her Du wolltest mich nicht in deinem Leben Das hast du mir immer gesagt Die letzte Frau hätte dich zu sehr verletzt Und trotzdem waren wir immer wieder zusammen da Da in diesem Park Dann kam die erste Frau die du in dein Leben ließt Nicht lang, doch sie zeigte mir wie dumm ich war Zu glauben dass deine innere Verletzung das Problem war …
letzter Beitrag von antonia.rose, -
feedback jeder art Die Tochter des Pharao
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Die junge Frau ergab sich in das Lampenlicht. Milchig, ungezügelt, sinnlich das Gesicht Die hohe Stirn von Korybantenarmen hochgetragen in die Gischt des Augenblicks. Den sinnlichen.Den unsichtbaren. Aufgeblättert Schicht um Schicht. Leidenschaftlich in den Strahlen. Ehrlich, wirklich, ungeschickt. Doch ausgeschält aus allen Schalen. Köstlich, Mandel: Königlich. Hier hast du mich. Allein bin ich mit dir und meinen Qualen. Mein ganzes Nacktsein zugetragen, Dir, bloß um mich fortzumalen aus dem Licht. Erbarme dich. Denn aus den Kindheitstagen leuchte ich noch immer
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Nach der Flut
| erstellt von Ostseemoewe- 3 Kommentare
- 524 Aufrufe
Nach der Flut Die Nacht verging im Flug, als hätt sich nichts getan. War alles nur ein Spuk, gehört zum Lebensplan? Noch gestern stand das Leben, im hellen Sonnenschein. Nun kam das große Beben, begrub den schöner Schein. Die Nacht verging nicht ganz, behielt den dunklen Flor. Erschien wie mild gedämmt, als säng ein Kirchenchor?. Wer nahm mir meine Welt, begrub sie unter Schlamm? Was ists, was mich noch hält? Geborsten ist der Damm. Wir suchen zu verstehen, ein Unglück schoss durchs Tal und mit ihm kam das Leid, die reinste Höllenqual. Nur langsam kehrt das Leben zurück in…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Segeltörn
| erstellt von Frank Gehlert- 3 Kommentare
- 524 Aufrufe
Segeltörn Geboren in sein kurzes Leben Fließt man wellig in den Tod Ziel ist jedem vorgegeben Doch du segelst noch das Boot Strömung zieht am Schluss reeller Sie zu stoppen Zauberei Nicht dran denken macht es schneller Unbewusst, ach wer man frei Glückes Freud wölbt schwer das Segel Unglück scheint der Flaute gleich Mit dem seichter werdend Pegel Rinnt die Zeit zu einem Teich Sehnsucht noch einmal zu wenden Frühe Wasser zu berühren Schulterblick vor dem Beenden Hafeneinfahrt sanft zu spüren
letzter Beitrag von Friedrich, -
feedback jeder art Taken with you
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 523 Aufrufe
Verschwunden, ohne Abschied fortgespült der Liebe Entsagung, des Lebens Verrat in meine Seele herztiefe Gräben gewühlt beim Blick in die deinen, bin ich erstarrt Was hast du ertragen, hinnehmen müssen warst nicht für dieses, dein Leben geboren ich wollte dir helfen, wollte dich stützen weil du den Halt, deinen Glauben verloren Entrissen dem Leben, der Liebe entsagt dem Schmerz tiefer Verzweiflung entronnen das Meer hat nicht nach dem Warum gefragt dich auf seinen Wogen mit sich genommen Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Du fehlst mir
| erstellt von Donna- 3 Kommentare
- 523 Aufrufe
Jedes Wort lege ich auf die Waagschale aber sie rutschen mir alle fort, Wie meine Tränen. Ich finde keine passende wie sonst könntest du sie auch lesen dort? Blatt nach nassem leerem Blatt landet zerknüllt im gähnenden Papierkorb. Hier auf Erden, wo deine Erinnerung bleibend rumort, Spielt die Trauer dauernd D-Moll Akkord. Wenn meine Liebe fähig wäre eine steile Brücke zu bauen ist der Himmel mir liebster Zufluchtsort. Da wo du jetzt verweilst, dein neuer Heimatort, täte ich dich zurückholen, fix,sofor…
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Die Neumondsichel im matten Schein
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 523 Aufrufe
Die Neumondsichel im matten Schein, Käuzchen Rufe gehen durch Mark und Bein; Laternenlicht flackernd den Gehsteig erhellt, ängstliches Atmen in beklemmter Welt. Wolfsheulen so fern und doch so nah, Erinnerung an das was gestern geschah; Bilder von Tieren, gerissen am Feld, ein Schäfer der den Kadaver hoch hält. Tierliebe gestorben ward dabei begraben, wir sind nie zufrieden mit dem was wir haben; brauchen stets neues wie sinnlos es sei, so vieles bleibt auf der Strecke dabei. Wollen verändern modern sein und neu, erst wenn alles anders sind wir zufrieden und frei; fühlen uns dann be…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Es ist wieder schlecht geworden.
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
- 522 Aufrufe
Ich weiß nicht, was passiert ist, gestern war doch gefühlt noch alles gut. Ich will nicht mehr. Ich weiß nicht mehr, ob ich noch länger kann, doch wie jeden morgen dann, mach ich wieder weiter. Ich weiß nicht, ob ich mich leergeweint, leergestarrt oder ob mein Körper einfach aufgegeben hat, ich will so gern, ich kann nicht mehr. Ich will so gern, endlich ausbluten, endlich aufhören, endlich ausruhen.
letzter Beitrag von Patrick, -
feedback jeder art Wie eine Katze
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
- 522 Aufrufe
Wie eine Katze Ich schau gespannt auf diese Welt, der Mond erhellt die schwarze Nacht. Da ist was, das mir nicht gefällt, mein siebter Sinn ist schon erwacht. Ich geh hinaus zu später Zeit, die Augen auf, das Ohr gespitzt. Ich schleiche durch die Dunkelheit, die etwas Mystisches besitzt. Ich dreh den Hals, schau ringsumher, ich schau mich um mit starrem Blick. Was ich dort seh verwirrt mich sehr, ein Schauer läuft mir durchs Genick. Ich spür ganz deutlich die Gefahr, ich weiß, ich muss jetzt wachsam sein. Ich fühl es bis ins letzte Haar, und plötzlich bin ich ganz allein. Die Angst bringt mich bald noch ins Grab, doch ich …
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Scherbenhaufen
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 521 Aufrufe
Scherbenhaufen Die ganze Welt ein Scherbenhaufen — Frieden kann man sich nicht kaufen; Krieg und Hunger überall, Misswirtschaft der Menschen Qual „Kirche“ auch ein Scherbenhaufen — Austritte zum Haare raufen; Missbrauch hier in großer Zahl, Diskriminierungen fatal Scherbenhaufen Politik — Großer Energie-Sparknick, viele Menschen werden frieren, vielleicht ihr Leben gar verlieren Scherbenhaufen der Betrieb, viele fallen durch das Sieb — Verlieren Arbeit sowie „Brot“, befinden sich in großer Not Scherbenhaufen Gefühle, Liebe — Allerorts Sand im Getriebe, die Menschen wollen glücklich sein, d…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Der Blick
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 521 Aufrufe
Der Blick Sie hat dich an den Tod verloren. Ihr Blick wird hart, gefriert zu Stein. Wie hab ich unter ihm gefroren. Verlor doch auch, dich Brüderlein. Ein Teil von mir ist mitgestorben, seit du nicht mehr am Leben bist. Die Welt um mich ist kalt geworden. Kein Tag, an dem ich nicht vermisst. Sie musste nicht mit Worten fragen. Ich konnt in ihren Augen lesen. Ihr Blick auf mich kaum zu ertragen: Warum bist du es nicht gewesen?
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Der Leidensschreiber
| erstellt von Lennart- 3 Kommentare
- 520 Aufrufe
Der Leidensschreiber Er beschreibt es gern. Es bringe ihm Gefühl der Kontrolle, Er kann es nicht erklährn. Sein Mund zwar stets verschlossen bleibt, doch er schreibt ununterbrochen, von seinem eigenen Leid. Bei ihm es nie verloren schien. Keine Träne, kein Schmerz, nichts dem er müsste je entfliehn. Weil er das eine Mal nicht der Eine ist. In seinen Geschichten ist er's nie - Der Protagonist.
letzter Beitrag von Jonny, -
feedback jeder art Abgestochen
| erstellt von S. Athmos Welakis- 2 Kommentare
- 520 Aufrufe
11.08.2023 Abgestochen Heut stech ich auf mich ein. Ich suche aufzurührn den Schmerz, in meinem Sein ein Letztes zu erspürn. Die Nadel reißt ein Loch im altvertrauten Stich und tötet alles. Doch erinnre alles ich. Wohin bin ich gelangt? Kein Leben mehr. Hab ich ihm gedankt? Enden macht alles leer. Den Dreck, mein Leben, nimm! Ich lasse es. Im Stich! Ein letzter Schmerz bestimm den Sinn, beherrsche mich. Ich liege bloß und nackt und lüg mir vor, ich find Gedanken – nur, zerhackt, sie nicht mehr fügbar sind. In meiner Schändlichkeit verblieb kein Fühlen mir. Du …
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Der Nomade
| erstellt von solmar- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Auf ewig umhüllt mit finsterer Nacht, ganz aus Stille und Kälte bin ich gemacht. Ein Hauch von Erinnerung an einen Mutterstern, falls es ihn gab ist er nun unendlich weit fern. Niemals ändert sich etwas in meinem eisigen Reich, kein Staubkorn bewegt sich, alles bleibt gleich. Endlos weit sind die Räume die ich durchquere, die Zeit selbst erstarrt in dieser vollkommenen Leere. Und selbst wenn die letzten Sterne verbrannt bin ich zum weiterziehen verbannt. Ist mein erstes "Werk" es soll die Szenerie sogenannter "nomadischer Planeten" einfangen. Diese gibt es wirklich. Es …
letzter Beitrag von solmar, -
feedback jeder art Nach ihrem letzten Atemzug
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
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Nach ihrem letzten Atemzug Hin und wieder dachte er an jenen Augenblick, als neben ihr der Tod das letzte bisschen Bindung zu Leben und Welt zerschnitt. Stumm saß er, hatte ihre Hand gehalten, die Zeit schien still zu stehen, Dann wie von Geisterhand getragen, in Tiefen gesunken, um irgendwann in einem Abgrund niederzugehen, begleitet von fernem unbekanntem Leuchten. Alles im Zimmer stand wie immer an seinem Platz und war doch plötzlich fremd. °Sind wir denn anders als Blätter“, hatte er sich gefragt, „die im Herbst ihre lebensfrohen Farben verlieren, sich wie auf geheimes Geheiß zusammenziehen, ihren Lebenss…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Schattenspiel
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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- 519 Aufrufe
Du hältst den zarten, blauen Elefant im Schlaf noch immer an dein Herz gedrückt. Das kleine Ohr in dieser großen schlanken Hand der Frau, die einen ganzen Saal verzückt; allein mit ihrem Schattenspiel. Das Ohr, das immer hörte und verstand. Und als der Vater endlich fiel, in heißen, hellen Bühnensand, da war es doch ein Tod zuviel. Da kroch ein Schatten an die Wand ohne Gestalt und ohne Ziel.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Signatur
| erstellt von TheMindofNinoMendés- 1 Kommentar
- 518 Aufrufe
Sag mir bitte, wer sieht wen, wenn sich die Blicke treffen in des Spiegels Mitte? Bin ich's selber der da schaut, oder hat der fremde Mann im Spiegel mir die Identität geraubt? Ich seh den Mann, der ich nun war. Ich seh ihn an in der Statur. Ich seh ihn klar. Laune der Natur, mit Haut und Haar. Ich dachte ich wär ein Kind, doch ich Blicke auf die Uhr, schaue auf das Jahr. "JA," Sagt die Figur im Spiegel, "es ist wahr!" Sie war es, überall ist ihre Spur. Ihre Fingerabdrücke, meiner Seele Signatur. So berauschend einzigartig, Wahrheit pur. Ein einziger Kampf der Tortur. Doch sie ist es Wert, sei es eine Sekunde nur. D…
letzter Beitrag von Carlos, -
- 3 Kommentare
- 518 Aufrufe
Oft ertrinke ich im Wasser eines Ozeans, in dem ich mich nicht mehr befinde, und ich weiß, dass dieses Wasser eines Tages mein Ende sein wird. Der Ozean ist in mir geblieben. Die Gezeiten sind meine Emotionen . Das Wasser meine Tränen und der Schneeregen ist meine gefrorene Jugend, die zu Ehren eines Seufzers herabregnet Der Ozean wird irgendwann meinen Körper verschlingen und sobald sich das Wasser in Regen verwandelt, werden dort, wo Regentropfen fallen, dunkle Rosen wachsen und das ist … Unsterblichkeit .
letzter Beitrag von Porzellanschreibt, -
feedback jeder art Mein Atem - Melancholisches Sinnieren
| erstellt von Tiberiu- 1 Kommentar
- 518 Aufrufe
Mein Atem Aufgebahrt steht mein Leben vor mir In diesem Sarg - Die Überreste meiner Hoffnung Wer kann die Scherben kitten? Mein Atem ist zerbrochen Und ergoß sich auf die Steine Nichts jedoch war die Antwort Ich lege bereits einen neuen Friedhof an Nebun Der alte ist nämlich überbelegt Mit dem Trug, der mich dauernd begleitet Und mich ständig in die Irre führt Es gibt nichts mehr zu hoffen, Denn auch Hoffnung ist sterblich Und zerfällt
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Naturschauspiel
| erstellt von Frank Gehlert- 4 Kommentare
- 518 Aufrufe
Naturschauspiel Wellen rollen schwer auf Strände Bojenketten spannen stramm Wolken bilden schwarze Wände Sand verwandelt sich zu Schlamm Blitze kühlen sich im Wasser Donner mischt sich mit der Gischt Meine Haut verfärbt sich blasser Staunend Tränen im Gesicht
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Kaskadenbau
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
- 518 Aufrufe
Wo einmal Träume sich erstreckten, liegt heute dunkles Land und Schutt. Das Leben strotzt gar vor Aspekten. Und alle denk ich sie kaputt, dass Abgründe und tiefe Klüfte sich auftun und in mir das Band zerfällt. Ich stehe bis zur Hüfte, und laufe noch, in nassem Sand. Nur dumpf erinn're ich zu lachen. Der Wind weht einsam. Wärme kaum, nichts das vermög' sie anzufachen. Er weht durch einen leeren Raum. Und schwer, das sind mir die Gedanken. Kaskadisch türmen sie sich auf. Ich möchte nichts, als Kraft zu tanken; und rudere den Berg hinauf, den ich bei Zeiten gar erklimme. Doch wenn ich an dem Spitze st…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Bitter
| erstellt von Raven0607- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Was wenn der schwarze Kaffee In der rosa Tasse Nicht nur Routine Sondern Methaper Für all das dahinter Und all das hier drinn Ich sehe mich selbst In rosa Kleidern Kein Zucker im Kaffee Und ich such den Sinn
letzter Beitrag von Raven0607, -
feedback jeder art Quälender Engpass
| erstellt von Monolith- 2 Kommentare
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Quälender Engpass In großer Bedrängnis liegt ein zornerfülltes Leben das verwirbelt, verflossen und gezeichnet mit Malen. Schutzlos entwurzelt liegt es unter nackter Haut während ein Sturm gnadenlos durch die Lebenslinien tobt. Hoffnungslos verloren ist das Sein in schmerzender Wehrlosigkeit mit angstvoller Sicht auf die Engstelle im Stundenglas die noch passiert werden muss. © Monolith
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Aus dem Herzen einer wundervollen Frau
| erstellt von Jonny- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 517 Aufrufe
Hab dich vermisst, dich so vermisst, nicht nur in endlos langer Nacht, du warst stets weg von mir, weg, Jahr für Jahr in deinem fernen Land, auf einmal war ER da - sein Blick - und endlich wieder eine Hand; da bin ich plötzlich wie aus einem langen Schlaf erwacht. Erwachen musstest nun auch du, hast dich in deinem Traum verirrt, doch bleibt uns mehr, viel mehr als Fotos, mehr als Liebesansichtskarten; ich werde immer auf den Freund; auf dich und auf dein Lachen warten, was zeitlos - so wie ein Zikadenruf durch meine Träume schwirrt. Und jedes Mal, wenn ich zum Beten in den Tempel gehe, bist du in meinem Herzen gan…
letzter Beitrag von Jonny, -
nur kommentar Angst und Schrecken
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Zwei Köpfe starren sich wortlos an Haben sich nichts zu sagen Die Münder offen die Blicke gefangen Doch traut sich keiner was zu fragen Zwei Köpfe wissen um ihr Pech Nur können sie nicht klagen Die Häute fahl und riechen schlecht Und dann kommen die Raben Zwei Köpfe stehen und denken nicht Von Hälsen aus Holz die sie tragen Noch hören sie gar das Summen laut Wie sich Fliegen an ihnen laben Zwei Köpfe stehen als Mahnung dort Am Hügel über den Besiegten ragen Die Sieger fallen in den nächsten Ort Die Körper bleiben im Graben
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Glück
| erstellt von Helene West- 1 Kommentar
- 516 Aufrufe
Glück Ich will sterben kommst du mit mir wo die zarten Blumen reigen Blumen die vor langer Zeit verblühten nur noch in hohen Lüften treiben Ich will sterben kommst du mit mir wo ein Daunenbettchen steht weich, groß leg dich hinein Augen zu der Schmerz vergeht Ich will sterben kommst du mit mir Orte ohne Wiederkehr ganz umhüllt von Dunkelheit Sei gewiss, hier gehörst du her Ich will sterben kommst du mit mir Bitte, halt mich nicht zurück warte schon mein ganzes Leben wart so lange auf mein Glück
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Zwischen Dysphorie, Geschlechtsneid, Euphorie und einer menge Selbstzweifel (Ich denke ich bin trans)
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 515 Aufrufe
Ein Schaudern lief mir über den Rücken, bei dem Gedanken, man könnte meine Köperhaare sehen. Hasse diesen Körper, diese Haare und dieses Gesicht, warum weiß ich dennoch nicht. Irgendwas passt einfach nicht. Klar, das kommt und geht, manchmal hasse ich ihn weniger. und ich hasse es ja auch nicht männlich zu sein… hat einige Privilegien. Will diesen Mädchen sagen, wie hübsch sie sind, aber will nicht wie ein Creep wirken. Man sieht mich ja als Gefahr an, als würde ich flirten, das will ich nicht. Wie gerne wäre ich eine von ihnen, wäre so gerne mit jedem Mädchen befreundet, würde so gerne behandelt werden wie e…
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Ein (fast) leerer Raum
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Ein leerer Raum, keine Bilder an den weißen Wänden, keine Möbel außer einem abgedeckten Spiegel in der Mitte. Eine Tür, die viel zu klein ist, als dass ich entkommen kann. Alleine sitz ich dort und starr auf das Tuch, das ich selbst dort anbrachte. Vielleicht wag ich ja heute einen Blick? Vielleicht sehe ich ja heute mich? Das Tuch fällt und Leere Augen starren auf einen leeren Spiegel.
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Wenn Staub spricht
| erstellt von horstgrosse2- 3 Kommentare
- 515 Aufrufe
Wenn Staub spricht Du, Mutter. Wenn dein Weg urplötzlich stehenbleibt. Der letzte Film deines Lebens ist abgelaufen. Dein Lebensinhalt zu Staub, verschlossen in der Erde weilt. Und ich befrage hilflos alle Sinne. Beginnen meine suchenden Tage unseres Glückes. Und irgendwann, wenn ich innehalte höre ich dich wieder lachen und sprechen. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Die blutende Rose
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
- 515 Aufrufe
Die blutende Rose Mein Herz blutet wie eine Rose, so fest und so tief ist der Stich. Die Seele erstarrt in Hypnose, nur Schmerz gibt es jetzt noch für mich. Ich seh rundherum tausend Rosen, sie regnen still auf mich herab. Ich lass mich von Blüten liebkosen, weiß nicht wie viel Zeit ich noch hab. Ich will mich auf Rosen heut betten, die Stacheln gehn tief in die Haut. Kein Mensch kann mich jemals noch retten, die Angst ist mir schon so vertraut. Auf Dornen muss ich mich jetzt legen, mein Körper ist rot und ganz wund. Ich kann mich schon kaum noch bewegen, das Blut tropft mir warm aus dem Mund. Ich quäl mich schon so …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Das All ist...
| erstellt von Geschichtenerzählerknopf- 0 Kommentare
- 515 Aufrufe
Vom Himmelhoch, das Firmanent Vergänglichkeit ist permanent Wer untertags zur Firma rennt, Kann schlafen wenn kein Licht mehr brennt Nur wach ist, der das Dunkel kennt, Fragt sich, wer hier den Tag verpennt
letzter Beitrag von Geschichtenerzählerknopf, -
feedback jeder art Das ungebetene Spiel der Gedanken
| erstellt von Sermocinor- 1 Kommentar
- 514 Aufrufe
Das ungebetene Spiel der Gedanken: Das zarte Geflüster der Gefühle, so innig und berührend, Heimat im Herzen, täglich neu erblüht, Seelenharmonie in den endlosen Weiten der Gedanken, doch scheint diese Flamme für immer erloschen in dunkler Symphonie. Ein drückender Schmerz in der Brust, markdurchdringend, unerträglich quälend, unvermittelbar, erbarmungsloser als jede körperliche Qual allein. Oh Verstand, wer hat diesen bitteren Scherz eingefordert? Tiefe Trauer, scheinbar ohne Sinn, und dennoch muss es ertragen werden, die Reise in die Verzweiflung hat begonnen. Allein lauschend den düsteren Klängen, Händ…
letzter Beitrag von Sermocinor, -
feedback jeder art Verflüchtigt.
| erstellt von Missgunbar- 4 Kommentare
- 514 Aufrufe
Flüchte mich in unbekannte Welten, die nicht meine sind. Schaue in erleuchtete Fenster von Häusern, die mir nicht gehören. Verliebe mich in lächelnde Menschen, mit denen mich nichts verbindet. Schlafe in fremden Betten, in die ich mich eingeschlichen habe. Küsse verbotene Lippen, welche mir nicht zustehen. Träume mich in die Leben dieser strahlenden Gesichter, die mir begegnen, ohne mich wahrzunehmen. Wie ein Windhauch, wie der betörende Duft aus der Backstube ein paar Straßen weiter, verflüchtigt sich mein Anblick und wird sogleich wieder v…
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Hinübergeträumt
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
- 514 Aufrufe
Mein Bett steht zwischen harten Wänden. Ich schlafe reglos wie ein Stein. Doch plötzlich Schatten wie von Händen, und langsam sinkt die Decke ein. Wie sind die Wände weich geworden und streichen über meine Haut. Die heißen Träume überborden und schon entringt sich mir ein Laut. Da reißt das Treiben ab. Die Decke schließt wieder glatt das Zimmer ab. Die Mauer weicht und wird zur Hecke, und was sie säumt, ist nun mein Grab… 2017
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der Seemann
| erstellt von Seeadler- 2 Kommentare
- 514 Aufrufe
Ein müder Seemann steht am Strand und malt ein Herzchen in den Sand "Verflixt nochmal wie hieß die Braut?" Die Möwen kreisen, lachen laut und plötzlich rufen sie ihm zu: Die Lore wars du Daddel du "Gott ja die Lore, wie konnt ichs vergessen das erste Weib, das ich besessen." Flink malen seine Fingerlein ihr Name in das Herz hinein als wollt er sie heraufbeschwören - die Zeit mit Lore. Wie herrlich konnt sie ihn betören Und siehe da, vor ihm im Sand steht Lore nun im Nachtgewand Sie schmachtet und schaut ganz verwegen Der Seemann schreckt und wird verlegen Die Möwen kreisen wiederum und rufen: Jetzt sei bloß nicht dumm …
letzter Beitrag von Seeadler, -
nur kommentar Der Marionettenspieler
| erstellt von Elisabetta Monte- 2 Kommentare
- 514 Aufrufe
Der Marionettenspieler Der Marionettenspieler spielte zu lange immer das gleiche Stück Dabei wurde er unachtsam zog zu fest an den Fäden sie sind gerissen. Die Marionette tanzt nicht mehr © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Paradies
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
- 513 Aufrufe
Paradies Eine flimmernde Straße In der Abendsonne Hallende Stimmen auf meinem Weg Leiser, immer leiser bis alles In Stille vergeht Nur Schemen und Schlieren Der Laternenlichter Die verheißene Stadt Ist unscharf und grau Der Fluss der Zeit Treibt mich Die Straße entlang Zwischen Relativität und Realität Eine verlorene Seele In der Ewigkeit Einer einsamen Sekunde Schreien, kämpfen Und verlieren Körperbeben und Gedankenflimmern Ist das wonach ich rief Ein zerbrochenes Paradies Die Silhouette auf der Sonnenstraße Bin ich selbst Bloß…
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Vom alten Mann
| erstellt von Nesselröschen- 2 Kommentare
- 513 Aufrufe
Vom alten Mann Was bleibt mir von ihm dem Betagten an Gesagtem und nicht Gesagtem ein Splitter von einem Kern der nicht mehr ist nicht nah nicht fern ein Wort ein Stern Waschen Wenden Sich-Winden Wachen Lachen Sich- Schinden Dienen Trösten Verbinden Heraufbeschwören den älteren Mann wie ich ihn kannte klug und belesen der zum Dank auch mal lächeln kann wenn ich erzähle was er mir gewesen ist ein Vater mit Witz und Charme Grübchen in den Wangen mich im Arm das Streicheln der Hände weich und warm wie er die Straße hinunter ging und für seinen Schwung ein Lob einfing ein wenig kl…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
nur kommentar Venedig im Februar
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
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Venedig im Februar dein Liebesfleisch und Herzblut! der Gondoliere dahingleitet wo Schauer Mondesdolche kräuseln im verblich'nen Glimmen der Nebelfeen mit eiskalten Wimpern die sehnsüchtige Seelen quälen elfenbeinerne Palazzos phosphoreszieren als ob begeisterte Skelette vergangene Schwaden heimgesucht zu dunklen Klüften reanimieren die bleichen Wangen feucht vor Lust Liebesbrief-Schiffchen spielen und kehrten die ertrunkenen Lilienfrauen in ihre samtenen Purpurherzen - deren Schönheit Sterne allein betrauern - wo Lichterfeste ohne Hoffen sterben so hauchten die Engel leibhaftiger Sünde unsterbliche Liebe auf Katzen…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck,
