Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Als du mich ignoriert hast, ist mein Herz gebrochen. Als du mich ignoriert hast, ist mein Kopf in Kreisen gelaufen, bis du mir kurz deine Aufmerksamkeit geschenkt hast. Trotz der schlaflosen Nächte und den albtraumhaften Tagen war jede Sekunde in der du mit mir gesprochen hast, eine Sekunde über Wasser, während ich im Ozean der Panikattacken ertrinke. Trotzdem warst du meine Rettung, mein einer Lichtblick, ich habe zu dir aufgesehen, wollte sein wie du und ich würde alles dafür geben, dass du noch einmal mit mir sprichst. Denn ich war an allem Schuld hätte ich mich nicht falsch verhalten, so anhänglich, so ängstlich dich zu verlier…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Vom Sockel steigen!
| erstellt von Donna- 4 Kommentare
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Die Trottelin in mir will dir jedes Wort abkaufen. Realistischerweise mußte ich häufig deiner Ideologie ausweichen. Sticheleien und Kindereien argumentativ mit dir rumraufen. Aufmerksamkeit dringendst verlangst hauptsache überstreichen ... Über Köpfe, Würde und Respekt hinweg. Feigerweise zwingende wiederholende Versuche der Bevormundung. Rechthaberei und Stänkerei dein Handeln sagt schon alles- die ausgeleierte Nummern sind abgelaufen. Du angelst nach Seelischer Ausbeutung findest gefallen in Belästigung. Die gute Miene zum bösen Spiel ist versteinert. Von mir wirst du keine Jubelstürme mehr ernten- satt hab ich…
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Städterröslein
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Gekniet, die Alte, in die Bank Oh Vater, der du bist im Himmel Die Tochter, deren Auge blank Oh Vater, der du bist so gut bettelt im Stadtgewimmel Da fällt ein Groschen, fällt ihr Dank, fällt ihr Geheimnis ins Getümmel Hart ist der Griff; der Alten Hand wie Schiefer, roh, verstümmelt wischt von der roten Bibel Sand, starrt Tochter vor die Himmelswand blutrot getränkte Sonnenglut Oh Vater, der du bist so gut,- und der du bist im Himmel Die Alte betet und sie flucht. Die Tochter strudelt in der Flut. Die Mutter in der Arche ruht. Der Vater schlucke…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Das schöne neue Jahr
| erstellt von Stine5- 0 Kommentare
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Fühlt man sich gemeinsam Einsam, ist in der Gruppe isoliert, viele Stimmen, wenig Meinung, es ist warm doch jeder friert, es fehlt Gefühl und viel gelogen, jeder einzelne betrogen der Egoismus stets regiert jeder fühlt sich damit wichtig doch die Liebe stets erfriert
letzter Beitrag von Stine5, -
feedback jeder art Tod in der Sonne
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Warum zum Teufel dieses gelbe Haus wir hatten auch grüne mit nur einem Bett ohne Platz für Saufgelage und Messerstechereien Ein Mann eine Hütte die Gemeinde ist ganz Ohr der Ausländer nicht Wer jagen geht wird gejagt wer Farbe vergießt vergießt sein Blut Er hatte einen Arzt sind wir jetzt schuldig an seinem verspritzten Gehirn Musste unser Gendarm Kinder verfolgen die den Künstler beschlichen musste er den Finger in die Wunde legen um den Verlauf der Kugel festzustellen Da draußen glüht die Sonne Jahr um Jahr aufs bereitete Feld …
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Missfallen
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
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Missfallen II.Version es gibt kaum noch Menschen die ihre wahre Natur kennen aus Ekel vor Körpersäften mit Aufbau-Drinks mit Abbau-Schlankmachern! von Experten geprüft mit Werten versüßt! die Krone der Erschöpfung! ein Vieh, das ausscheidet was seine Lippen berührt was seine Liebe verführt als ob der Abfall sein Fall wäre der tiefer und tiefer sinkt in Luzifers Lichtgärten auf der Suche nach Traumpilzen Entspannung oder Muskelschwäche die Glück bringen soll niemals innig gezeugt Kraft des gegebenen Geistes Kraft …
letzter Beitrag von Guenk, -
feedback jeder art Marionettenspieler
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Meine kleine Marionette, tanz für mich, jetzt dreh dich, ziehe dich aus. Freier Wille ist eine Illusion, Gott ist tot und so ists dein Vater. Projizier auf mich wen du willst. Du sagst, meine Finger seien magisch, Das brauchtest du mir nicht sagen. Ich weiß, deine Kindheit war tragisch, Das hättest du mir nicht sagen sollen. Deine Wunden näh ich zu, wenn du brav bist. und reiß sie auf, wenn du dich falsch verhältst. Deine Schwächen werden meine Stärken. Dein Herz bricht zu leicht - meins nicht. Gib mir deine bedingungslose Liebe, denn sonst fühle ich nichts außer dieser drögen Leere. Vielleicht brauch ich dich mehr, als ic…
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art wegweiser
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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wegweiser in der dämmerung schimmern quarzsteine auf dem ausgetretenen pfad der immer mehr ansteigt die häuser im tal kleiner werdend zurücklässt wirst du müde setz dich auf eine bank ruh dich aus wie stubenfliegen an der fensterscheibe die ergeben ins lichte schauen bevor ihre zeit endet zwischen heute und morgen befindet sich keine grenze geh einfach weiter über die almwiese bis du das gipfelkreuz erreichst ins leere trittst wegweiser (Music_the-old-rugged-cross-146075).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Lied eines Gebrochenen
| erstellt von DavidZant- 1 Kommentar
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Ich sing dir mein Lied, das Leid eines Gebrochenen, einer der lieber rennt und flieht, anstatt zu beenden was begonnen. - Hör' mir zu mein Bruder, Ich trage jetzt deine Narben, du meine Hoffnung, du der, nur schweigt zu meinen Fragen. Wo bist du alter Freund? Warum schweigst du? Nichts passt mehr hier, zwischen dir und mir... - Ich habe sie verloren, und die Wahrheit entdeckt: ganz allein ist sie gestorben, vor Trauer um sich selbst. Ich wollte Ihre Tränen fangen, und wurde von ihnen erschlagen, Sie wuschen aus Ihren Augen, Ihr…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art universality
| erstellt von Severino- 0 Kommentare
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Universalität Mitbangen mit jedem Menschen, der leidet in dieser weiten Globuswelt. Mitfühlen mit jeder Kreatur, die leidet unter diesem Sternenzelt. Hassen sei uns fremd. Verarmt bis auf das letzte Hemd sind viele Geschundene. Verloren und Vergessen im Krieg Verschwundene. HTF © 2011
letzter Beitrag von Severino, -
Allein
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Allein Sie, eine junge Bankerin erfolgreich, sehr belesen - der Beruf ihr Lebenssinn, schon überall gewesen Sie hat ein Haus in Florida eine Wohnung in Madrid ein Apartment in Kanada - das Laufen hält sie fit Am Abend dann daheim, die Wohnung schön doch still - da ist sie ganz allein, keiner da, der kosen will Sie kann sich alles kaufen, was das Herz begehrt - doch die Männer laufen weg – man sie nur verehrt Oben ist, wie man hört die Luft ziemlich dünn die Macht sehr oft betört - ist das des Lebens Sinn? 07.09.19 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Die Leere
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die Dinge um mich, verlieren ihr Gewicht Freunde und sogar die Liebste Bedeuten mir nichts Der Leere diene ich Verflucht von etwas unbekanntem Verdammt nach diesen Gedanken zu handeln Verbannt alles was einst ich empfand Verurteilt durch den Spiegel zu sehen Ich bete das Mächtigste an Mit dem sich kein Gott und keine Wissenschaft messen kann Was bleibt nach dem Ende der Zeit Ist das was alles von allem befreit Tun wir so, als hätte ich eine Wahl Als könnte ich leben mit der Qual Müsste ich nur fest daran glauben An all die Illusionen des Alltags die mir nichts taugen …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Tiefdunkler Trieb
| erstellt von Dieter- 6 Kommentare
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Dunkler Weg. Klare Luft. Aufgeregt, folg ich deinem Duft Düsternis, umschließt mein Herz. Finsternis, mein Denken schwärzt. Deiner Haut süßer Düfte, durch Angst gezeugt, weckt in mir animalischste Gelüste. Mein Trieb hat dich geäugt! Tappst in meine Falle. Kein Weg zurück! Das ich dir verfalle sei nun dein größtes Glück. So heißes Blut... Nicht mal dreizehn Jahr. Steht meiner Blässe gut, wieder mal... für wahr. Leg dich nieder... Zu den andern. Ich komm nie wieder, muss weiter wandern.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art ende november
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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ende november der abendstern steht über den bäumen du fühlst dich von ihm angezogen aber wer möchte schon den schutz ausladender baumkronen verlassen du vertraust deine unsicherheit einem zug krähen an der gelassen seine bahn am himmel zieht der kurs gleicht den hauptadern abgefallener blätter als wolken die sicht verdunkeln steigen in dir bedrückende gefühle auf doch zum glück ziehen die wandernden schatten bald wieder weiter ende november (Music_Clavier-Music - Black Roses from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Sonnenblumen
| erstellt von Elisabetta Monte- 5 Kommentare
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Sonnenblumen So, wie die Sonnenblumen verwelkten, hauchtest du dein Leben aus. Jeden Tag eine weitere Blüte, die starb Am Ende durftest du gehen in die Unendlichkeit © Elisabetta Monte 07/2012
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Winternacht
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Leis rauschen die Flocken. Bloß die Stille atmet leicht. Sanft und bronzen summen Glocken aus der Ferne. Winter streicht durch die Straßen, durch die Gassen. Friedlich liegt das Dorf am See. Wen die Engel fallen lassen, der fällt heut in Pulverschnee. Reich wird alles von dem Glanze, den der Winter fallen lässt. Dieser holde Lichtertanze kündet schon vom fernen Fest. Jeder Mensch sucht sich ein Nest; pulst in atemtiefer Wärme. Bloß ein kleiner Menschenrest bleibt den Sternen, bleibt der Ferne.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Gefängnis
| erstellt von birdecol- 4 Kommentare
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Gefängnis Ich ziehe mit meinen Gefühlen vor Gericht. Ich klage mich selbst an, denn ich weiß nicht, wie ich sie beschreiben soll und warum ich keine Worte finde, keine Erklärung. Klage mich der Mitteilslosigkeit an, so sehr ich mich auch bemühte, es kam niemals dazu, dass ich dir sagte was los ist. Wie viel du mir bedeutest, was du für mich bist! Mein Verteidiger sitzt sprachlos neben mir, kann nichts vorbringen für mich heute hier. Ich werde nach dem letzten Wort gefragt, nicht zu glauben! Schweigend senke ich den Kopf, schließe meine Augen. Urteilsverkündung... Ich erhebe mich von meinem Platz. Der Richter schaut mich an u…
letzter Beitrag von birdecol, -
Und wieder ist Krieg
| erstellt von wundi- 0 Kommentare
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Und wieder ist Krieg Über der Stadt: schwarze Milch der Granaten Über dem Horizont: blass-müde Sonne das Antlitz getrübt von Kriegsdunst Wo sind die Freunde? Sie irren durch die Wüste Wo sind die Nachbarn? Sie weinen in den Lagern Wo ist mein Brautkleid? Es zerflattert im Wind rußgeschwärzt Durch leere Fensterhöhlen geht der schamlose Blick ins Innere intimer Zimmer In staubigen Kellern nistet die Angst der schlaflos Kauernden tränenschwer Dilara woran denkst du? Ich denke an dich Liebster und dass ich die liebe Yussouf, woran denkst du? Ich denke an dich Geliebte und dass ich dich liebe Noch ein Weilchen Liebste un…
letzter Beitrag von wundi, -
feedback jeder art Angststörung
| erstellt von Ava- 5 Kommentare
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Nach Tagen des Drängens traue ich mich in den Laden, Sie werden mich sehen. Sie werden dich sehen, Sie werden uns sehen, spielt es in Dauerschleife in meinem Kopf. Leise Urteile über dein Aussehen, deine Einkäufe, dein Gehen, deine schwitzigen Hände, und deine Stimme, werden von allen gefällt. Warum kaufst du nur das ein? Kauf mehr. Renn in deine eigenen vier Wände, und dann kannst du endlich weinen. Augen brennen durch meine Kleidung, ich will sie zerreißen, auf den Boden fallen, mir die Pulsadern aufbeißen.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Der letzte Zug
| erstellt von Teddybär- 3 Kommentare
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(aus dem Fundus, 2020) Der letzte Zug Ich steh am Bahnhof, starre auf die Gleise Der letzte Zug ist abgefahren Gegen Westen, wo ihn die rote Sonne frisst. Alter Mann geh heim Hör ich den Bahnhofsvorsteher beiläufig sagen Nach meinem Befinden fragt er nicht. Vor über vierzig Jahren bist du abgefahren In eine Zukunft ohne mich Ich hab mich oft gefragt: Wer hat wen im Stich gelassen? Die Erinnerung drückt auf das Herz Und müde Augen füllen sich mit Tränen. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Gedankenlos
| erstellt von Schmuddelkind- 0 Kommentare
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Die Gedanken sind stumm, durch die Nacht singt die Geige ein wunderbar trauriges Lied. Bin zu leben zu dumm und zu sterben zu feige, erdulde, was um mich geschieht. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Verzweiflung
| erstellt von Tulpe- 4 Kommentare
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Die Räder fuhren dich gnadenlos entzwei. Am Rand ein Fuß, er hat noch deinen Schuh an. Verlorene Seele kalt und schwer wie Blei. Die Tasche offen, der Henkel ist noch dran. Es ist ein neblig dunkler, kalter Abend. Des Helfers Hände bedeckt mit deinem Blut. Die Zeugen stehen da entsetzt und klagend, doch auch erstaunt über den sinnlosen Mut. Sein ganzes Leben liegt verstreut am Boden. Seine letzten Zeilen sind für mich bestimmt. Die Wut ist rasend, ich möchte nur noch toben, denn mir wird klar, dass wir kein Wir mehr sind.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Jedes Mal
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
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Jedes Mal wenn du deine Tochter umarmst suche ich Geborgenheit aber jedes Mal wenn du mir sagst dass du mich liebst tust du mir weh bis ich mich selbst in der Geborgenheit deiner Arme fürchte.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Schwarze Flügel
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Deine Träume und Wünsche kommen zum erliegen Wenn die Krähen für dich von den Dächern fliegen Wie Todesengel krächzen und wie schwarze Geier kreisen Ohne zu landen gierig von deinem Dilemma speisen Fällt dein Blick auf das Kirchendach im Abendrot Und dann plötzlich erkennst du deine ganze Not Du bist allein in diesem Moment mit dem roten Licht Das als letzter Gruß des Himmels dein Leben durchs Auge bricht Die Hoffnung dann schwindet und die Sonne ist geschehen Du kniest mit Tränen und wirst sie nie wieder sehen Die Seele dann keuchend will sich von dir scheiden Selbst Sorgen und Ängste können dich nicht mehr leiden …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Neuer Trend
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Neuer Trend Manches Profil zeigt nur das Geschlecht, mir ist es recht - geben nichts von sich preis - gibt es einen Grund, wer weiß? Doch „man“ teilt kräftig aus, sorry, das musste jetzt mal raus! Wenn die Kritik ist konstruktiv, es bisher immer bestens lief. 15.09.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Pantheon
| erstellt von Anonyma- 1 Follower
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Ein älteres Gedicht, das ich bereits 2012 schrieb. Aus aktuellem Anlass überarbeitet. Wie bei manchen meiner älteren Gedichte war auch bei diesem ein 'Auf-den-aktuellen-Stand-bringen' nur begrenzt möglich, dafür ist es zu alt. Aber ich habe mein Bestes getan. Pantheon Die Welt gerät notorisch aus dem Lot, sie wird von Geifer, Hass und Neid besetzt, wobei die Menschheit immer mehr verroht. Sagt Thanatos, der seine Sense wetzt! Eirene flieht, von Ares fortgehetzt: Mein Krieg regiert, es darf kein Friede sein! Lauf weg! Du bist schon wieder abgesetzt! Der Mensch, er lebt und kämpft und stirbt in Pein und Ares keltert Hirn, Ge…
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Felder der Ehre
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Zogen in Kriege für Väter und Land, jauchzend vor Freude, wir waren bereit, blind, durch die Worte der Führer gebannt, böse die Feinde und ehern der Streit. Haben es blind wie wir war'n nicht erkannt, einzig die Schande, sie bleibt uns als Kleid. Hörner ertönen und klagen vom Leid, Felder der Ehre, so hat man's genannt, finstere Nebel umhüllen uns weit, unsere Hoffnung in ihnen verbrannt, Träume, sie starben im Dunkel der Zeit. Trümmer und Asche, einst Heimat genannt.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Sorgentrichter
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Sorgentrichter Wie ein Säugling an der Mutter Brust ums Saugen nur gefügig nährst Du Dich von Deinen Götzen – ihnen völlig untertan und unabhängig nur vom Sein und Werden weil Du so dem Tod entrinnen willst. Preis’ Du nur den schalen Rest der Lust der Dir noch bleibt. Wie zügig wirst auch den Du noch zersetzen ? Stunden wie die Deinen, sind sie noch so gängig bergen nur Beschwerden weil Du sie mit Lastern füllst. Die Hände nie gefaltet, nur zur frommen Schau die Augen stets vom Hab gefangen erkennst Du nichtmal das und zählst zum Kehricht alles, das nicht trüb und grau denselben Weg wie Du gegangen ist in Deinem Hass. Ohne…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Dunkellicht
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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In jede Nacht kommt der Schmerz zurück, und zieht mich ins Unglück. Im Meer der Träume verliere ich mich, und so sehr sehne ich mich ins Licht. Denn die Zeit hilft mir nicht, hilft mir nicht zu vergessen, zu vergessen. Schatten ziehen ins Tal der Hoffnung, so verliere ich mich. Langsam fließen die Tränen ins Tal, entfacht ist die dunkle Qual. Niemals dacht ich, doch denken sollte ich doch nicht. Mhm, mhm Angst ungibt mein Leben, mein Leben, mein kleines Leben. Mhm, mhm Sehnsucht in meinem Sein, zu Dir Du gefühlloser Stein. Mhm, mhm Dunkelheit umgibt mich wie Luft, sehe ich mein Leib in der Gruft. Nein ich will nicht verlieren, …
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
trabantenglieder II
| erstellt von Don Quichote- 0 Kommentare
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im schienengeknister der tramnumeroneun träume ich nicht mehr zwitschert kein vogel höre nicht mehr sehnsüchtig das rauchige husten des schaffners sehe keine bäume hinter hochhausfetzen nur menschen aus glas unter wolkenruß rieche nichts schmecke nichts mehr unter dem hammerschlag lacksiegel der tramnumeroneun
letzter Beitrag von Don Quichote, -
feedback jeder art bei nacht und nebel
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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bei nacht und nebel abgehoben vom boden nüchterner tatsachen ließt du mich zurück im grau nebliger gedanken verloren machte ich mich auf den weg nachhause bald ist neujahr und der teufel tanzt ums feuer der erwartungen mein herz pocht im rhythmus hoffender flügelschläge rückkehrender zugvögel mit sonnenbrille und kugelschreiber streue ich ein paar wortkörner aus versuche ihnen lyrisch einen nistplatz für die neue brut anzubieten bei nacht und nebel (Music_Silentvoice - Morning Fog from Pixabay) 2.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art mit Hasenfüßen unterwegs
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
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Und plötzlich fährst du wieder die Attacken, ich spüre deine schlechten Energien, den Druck im Bauch mit zitternd weichen Knieen. Die Hoffnung in mir will sogleich versacken. Du hast mich bei den Ausflüchten beraten, und alle Furcht und Panik gut gelehrt. Warum läuft dieses Leben nur verkehrt, wo Todesschreck und Messer auf mich warten? Mit deiner Hand - so kalt in meinem Nacken liebst du den Schock, malst Gruselbilder aus, die Botschaft ist erfüllt von Schreck und Graus. Mit Bildern dringst du in mich, willst mich packen. Warum nur …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Zu Grausamkeiten
| erstellt von Ralf T.- 3 Kommentare
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Zu Grausamkeiten Es gibt so viele Grausamkeiten... ...welche uns durch die Geschichte begleiten, egal fürwahr in welcher Form, steh´n sie doch abseits jeder Norm, falls eine solche hier obliegt, die eigentlich Benimm statt gibt. Das Eingangs Genannte, hier wohl fürwahr, ist düsteres Denken des Menschen, ganz klar, ob es dem Vorgang des Denkens entspricht,... ...das weiß man letztlich wohl auch nicht, weil meist Gewalt nun daraus spricht. Gewalt, die wir uns selber schaffen, mit der wir uns zunichte machen, uns so an uns´rer Art vergehen,... ...so würde sich kein Tier benehmen, …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Das erste Mal
| erstellt von Hase- 1 Kommentar
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Das erste Mal Hier stehe ich nun und frage mich: Was werde ich tun? Das Problem lösen, oder so tun als wäre es nicht da? Ich habe nie geglaubt, man könne jemanden so sehr vermissen, dass man krank wird, körperlich krank. Jetzt wache ich morgens auf und alles tut mir weh was am meisten schmerzt, ist zu wissen, dass mir jetzt nicht mehr verziehen wird, zum ersten Mal. Auf einmal weiß ich, was die Worte „zu spät“ bedeuten und ich beginne abzuwägen zwischen Aufwand und Nutzen, wende mich wieder einmal an die Mathematik, wenn alles andere vergeblich ist. …
letzter Beitrag von Hase, -
nur kommentar Erwachsen sein
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
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Erwachsen sein Sind wir schon herausgewachsen aus der frohen Leichtigkeit? Tuen kluge, große Taten folgen Regeln, halten still weil es jemand anders will... Haben wir uns schon vergessen in der Welt um uns herum? Reagieren, reparieren und betrinken uns mit Mut weil sie Dinge mit uns tut… Werden wir uns wiedersehen wenn wir wieder bei uns sind? Mit den Sinnen, außen, innen uns nicht mehr ins Dann verrenken nicht mehr an das Ende denken...
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Von Bergen und Meer
| erstellt von gaios- 4 Kommentare
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Von Bergen und Meer Ich wurde geboren, wo dichte Wälder stehen, Wo die Bäume schweigend mit den Wolken gehen. Fern der Heimat, doch die Wurzeln so schwer, Und die Sehnsucht, sie flüstert von Bergen und Meer. Die Zeilen sind Schatten, die sich still verweben, Ein Echo der Stille, ein Hauch von Leben. Hier, wo das Licht durch das Blätterdach bricht, Versteckt sich ein Flüstern, das im Herzen spricht. Was ich nicht sprach, trug die Nacht sanft mit sich, Jeder Gedanke verlor sich im Nichts. Man wird sagen: Er suchte den fernen Ort, Wo die Stille wiegt und die Wahrheit wohnt. Er ging in den Worten, verstrickt und allein…
letzter Beitrag von gaios, -
nur kommentar Ein Freund
| erstellt von Traukopf- 4 Kommentare
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Mit vielen Sorgen, die dich umwehen So seh ich Dich am Ufer stehen Du armer Mensch, so schwer vom Leben Kann Trost und Frieden ich Dir geben Die müden Augen, so voll von Weh Ich bin´s, Dein Freund, der Kochelsee Lass Dich umarmen, sei nur bereit Versink in mir für alle Zeit Ich will Dich hüten wie ein Kind Ganz tief in mir, wo keine Zeiten sind. Kein Kummer, keine Schmerzen mehr Als guter Freund, Dich geb ich nimmer her.
letzter Beitrag von Traukopf, -
feedback jeder art Der Weg
| erstellt von Carry- 1 Follower
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Das letzte Stück es fällt mir schwer seh dunkle Wolken um mich her der Sonne Strahlen sind weit fort in diesem Kerker - hier am Ort Worte alle fast verschwunden in vielen zweifelhaften Stunden mühsam führ ich meine Hand sehn mich nach dem Friedensland wo dort ein Schild am Wege steht dass es hier nicht weiter geht CM August 2023
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Alles nur in schwarz und grau
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Wenn ich aus dem Fenster schau alles hier nur schwarz und grau. Ich sehe keine Farben mehr, mein Herz ist nun so kalt und leer. Meine Seele erstarrt zu Eis, weil ich nicht mehr weiter weiß. In meiner Welt kann ich nichts Buntes sehen, hoffe, irgendwann wird es vergehen. Was geschehen ist- weiß ich nicht genau - alles um mich herum- ist schwarz und grau.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Tanz im Feuer
| erstellt von Ingo Karschen- 0 Kommentare
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An einem Tag im Sommer, ward es sehr heiß, dass ein Funke geschlagen, ein flämmchen entbrannt, das war der Preis. Gräser verdorrt, zündelten in Windeseile, angesteckt wie ein Virus, dann alles brannte, nach einer kleinen Weile. Im blau-gelb-roten Kleid, tanzte es wie im Blues, es wurde schneller, wuchs immer weiter und fraß sich satt im Nu. Ein starker Ostwind kam, ließ das Feuer drehen und wenden. auf einmal keine Nahrung fand, Brandleute ließen ein Gegenfeuer senden. Wütend drehte es bei, machte wieder kehrt, fuhr in einem Baum hinein, der sich gar nicht wehrt. Mit…
letzter Beitrag von Ingo Karschen, -
Untreu
| erstellt von HankWritten- 0 Kommentare
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Du sagst, du wärst allein Allein kann keiner sein Nur mit einem anderen bin ich Erschießen will ich mich Der Gedanke daran Wird mich Über kurz oder lang Ohne dich Ich will es nicht sehen Bewegen tut es nicht Schmerzen werden nicht fehlen Wie schwer ist meine Sicht? Denkst du an mich nicht mehr? Wenn ein Gedanke den nächsten trifft Weißt du nicht, was ich meine Ist das nicht dasselbe wie deine? Sterben werde ich in Schmerzen Und brennen werden keine Kerzen
letzter Beitrag von HankWritten, -
feedback jeder art Mein Gehstock Ingo
| erstellt von Sophie Sonne- 2 Kommentare
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INGO Blau und silber ist er. Ich stehe gut mit ihm und säße fest vielmehr als jetzt noch - seit ich damals starb Und irgendwann kamst du dazu mein "Teilzeitlover", Ingo, du - in der langen Klinikzeit mein Stock, mein Halt, mein Schubidu,- erleichterst mir schon lange Zeit meiner ----Kaputtheit Du, mein Fortschritt, Antrieb, Fußabdruck - insgesamt ist`s wunderbar ach ja - und doch mein Lieb´ Gedankenstrich es wär so schön auch ohne Dich....
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Erinnerungen
| erstellt von Batem- 0 Kommentare
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Ein Gefühl, daß ich vergessen habe An schlechten Tagen sowie an tollen daß, wenn ich spät Abends schon in meinem Bett dar liege, es eine Person gibt die ich liebe Wer ist dieses Mädchen, wie soll ich anfangen zu fragen? Mein Gefühl? Das suche ich in mir und eigentlich wäre es Glück, Hoffnung und das Leben Ich denke so an das Leben ohne sie, an den Regen an den Wind, aber keine Stille kommt in meinem Kopf wenn ich an sie denke und gleichzeitig noch die Natur wahrnehmen will, der Regen ist zu leise neben dem Lärm in meinem Kopf wieso vergeht diese Hoffnung nicht? Der Gang im Wald ist mir nicht mit einem Geruch von seinen Bäumen gepriesen…
letzter Beitrag von Batem, -
feedback jeder art Zahn der Zeit
| erstellt von S. Athmos Welakis- 5 Kommentare
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20.04.1981 Zahn der Zeit Was ist das nur für eine Zeit? Sie ist nicht hinter mir, Ich sitze in ihr fest. Und der mächtigste Teil steht noch bevor! Am Anfang war die Zeit ein bunter Traum, Umspielte mich wie ihren Liebsten. Und ich? Ich wollte mehr, viel mehr! Ich konnte nie genug von ihr bekommen. Die Zeit ist eine Droge. Sie hat mich betrogen, bitterlich betrogen! Jetzt bin ich süchtig Und sie schlägt plötzlich auf mich ein. Auf einmal wacht sie auf, die Zeit, Und reißt mich mit in ihrem Strudel, In diesem Teufelskreis, Der ins Verderben führt. Abe…
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
nur kommentar Minusgrade
| erstellt von Elisabetta Monte- 3 Kommentare
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Minusgrade Bei Minusgraden nehmen wir Abschied von dir Die eisige Kälte erreicht nicht unser Innerstes Deine menschliche Wärme umhüllt uns noch immer wie ein schützender Mantel © Elisabetta Monte 02/2010
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Es ist still geworden
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Es ist still um mich geworden das alte Haus steht ganz verlassen ich habe mich im Bad verkrochen weil Erinnerungen mich belasten Die Kinderstimmen sind verklungen nach Jahren gehen sie eigne Wege hab grad diesen Verlust verwunden dacht nicht, dass ich dich überlebe Das Leben lässt sich nicht erweichen die Sonne wirft auch weiter Schatten es lässt sich nicht mehr vergleichen nichts, wie das, was wir einst hatten Es ist still um mich geworden allein schmeckt mir das Leben nicht wir war´n als Paar so fest verwoben den Alltag mit dir vermisse ich
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Frühjahrsputz
| erstellt von Happy Handri Hippo- 2 Kommentare
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Frühjahrsputz Ein letztes Mal Lass ich die Erinnerung Durch meine Hände wandern Streife sie Als könnte eine Berührung Ihre vergilbten Farben sättigen Sie vom Staub des Vergessens befreien Ein letztes Mal Wiegen sie in meiner Hand Die Scherbenhaufen eines Lebens Die Kälte an der Brust Wenn sie in Fleisch, Blut und Gewissen schneiden Der Schmerz Über den ganzen Körper brennt Und schließlich in meinen Armen Zu unsichtbaren Schatten zerfällt
letzter Beitrag von zwiebelle, -
feedback jeder art Der Wunsch ehrlich zu sein
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich will diesem Geschrei tausender Stimmen in meinem Kopf eine Stimme verleihen. Ich will schreien und weinen damit die Traurigkeit, die mich ertränkt, endlich aus mir ist. Ich hab so viel Wut in einem verwesten Bauch. Ich will etwas kaputt machen. Irgendwas kaputtschlagen. Einen Spiegel zerschlagen und mich. Ich werde aber einfach nur weiter über überhörte Gespräche, gemeine Witze und dem Wissen, dass du dich nicht an mich erinnern willst, falsch lachen. Denn wäre ja schade, wenn ich zeige wie kaputt und schwach ich doch wirklich bin.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Toé
| erstellt von Joshua Coan- 0 Kommentare
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Der Kopf verwirrt im Sinnesrausch, taucht der Geist zu tief im Wahn Mit Bitterkeit die Lippen spüre ich, den Kuss der die Kehle schnürt Unter ihnen will ich ruhen, mein Leib sehnt sich nach Dunkelheit Im Schlaf ihr Duft, mich sanft zudeckt, fällt lautlos wie ein Traum Gestillt mein Herz wacht nicht mehr auf
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Die Zeit im Sturme
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Es verwehet das Zeitgefüge unlängst im Sturme Einer winzigen Feder gleicht der Mensch darin Die hoch oben aufsteigt, doch stets nieder fällt Des Kommenden unterworfen, nicht mehr gewahr Und so trägt der Wind diesen blinden Passagier Mit sich einher bis zum Ende aller Tage Umlauf Sodann das Klagen ein unsäglich` Abschluss findet Und der Sturm beruhigt von Dannen ziehen kann
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus,
