Experimentelles & Wortspieldichtung
Lyrische Verdichtungen, themenübergreifende Gedanken oder spontan Entstandenes
1.725 Themen in dieser Kategorie
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Runkelrüben
| erstellt von rf23shampoo- 5 Kommentare
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Im dritten Satz hat er die Nerven verloren Tilt Die Pupillen klein Die Büschel Ohrenhaare angelegt predigt Wasser spielt Wein Beim 4:0 geht ein Raunen durchs Publikum Seine Gesichtsmuskeln nehmen die Glückwünsche zum zweiten Platz auch eine halbe stunde nach dem spiel nicht entgegen
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Sternschnuppen
| erstellt von anais- 9 Kommentare
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one - night - stands sind wie Sternschnuppen erst Stern, dann schnuppe
letzter Beitrag von anais, -
DAS LOCH
| erstellt von Jenno Casali- 3 Kommentare
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Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist, sagte schon Tucholsky. Man kann hindurch sehen, man kann hineinfallen, öfters in ein schwarzes, man kann auf ihm pfeifen, meistens auf dem letzten, und manchmal sitzt man auch im Durchzug. Aber was war nun zuerst: das ....... Loch oder das Rundherum? Ja, das wusste auch ....................... Tucholsky nicht. Und was ist im Loch .................................. nicht, dass es zu so einem verkam ..........................................? Wusste er auch wieder nicht. .............................................. Da müsste man dieses Rund .................................................. herum fragen. Und was ist…
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Für Dich soll es ein
| erstellt von Birgit Susewind- 0 Kommentare
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Für Dich soll es sein, und niemand darf es wissen, und alle werden rätseln, doch keiner kann verstehn. Oder doch einer? Bist es nicht Du, so ist es mir doch kein andrer, doch es machte mich froh, hätte er mich wahrhaft auch verstanden. Aber es müsste sich zum Dritten ein Vierter gesellen, denn ein Einzelner vermag niemal zu fassen, was zweien nur bestimmt und doch allen gehört, die eins nur sind.
letzter Beitrag von Birgit Susewind, -
Chancen kommen und gehen, deshalb bleibt man gern stehen und wartet auf die nächsten. Wenn sie kommen und wehen. Ewig frisch und wieder. Es wackeln einem die Glieder, wenn man sich überwindet, eine von ihnen zu berühren. Klar, dass sie schnell verschwindet, schnell am verglühen, sich an der Zeit rampuniert. Deswegen kämpft man dafür, dass man ist, wer triumphiert, durchstößt die Tür, auch wenn man sich verliert...
letzter Beitrag von tobooti, -
SACKGASSE
| erstellt von Jenno Casali- 1 Follower
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Bescheuert Bescheuert quält Bescheuert quält man Bescheuert quält man sich Bescheuert quält man sich hier Bescheuert quält man sich hier durch Bescheuert quält man sich hier durch Verse, Bescheuert quält man sich hier durch Verse, obschon Bescheuert quält man sich hier durch Verse, obschon der Bescheuert quält man sich hier durch Verse, obschon der Titel Bescheuert quält man sich hier durch Verse, obschon der Titel klipp Bescheuert quält man sich hier durch Verse, obschon der Titel klipp und --- (Jenno Casali)
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Hi, wusst jetzt nicht genau wo es hingehört, aber wenndann einfach richtig hinschieben Also, das gedicht kam, als ich heut trotz Hektik meinen Zug verpasst hatte... 1. Version Schnell läuft er durch die Gassen, er darf den Zug nicht verpassen! Rannte fast um ein kleines Kind, sagte "Sorry" und lief weiter geschwind. Kurz auf die Uhr geblickt, die Lage ist verzwickt, 5 Minuten hat er noch, wäre da nicht das Abflussloch. Verzweifelt rutschte er hinein, brach sich dort sein rechtes Bein. und das Ende ist, ihr werdet es erfassen, er wird seinen Zug verpassen. 2. Version Schnell durch die Gassen, Zug nicht verpassen! Fa…
letzter Beitrag von Ausloggen, -
Es bleibt nur Sand vom Stein
| erstellt von doreen- 1 Kommentar
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Nahe zu Perfekt hält er Sich der Sanstein Doch mit der Zeit zerfällt er auch nur zu Sand und Staub in der Wüste seiner selbst unzählige Körnchen an Körnchen gereit Denn die vier Elemente haben ganze Arbeit geleisten ein Perfektes Team so zusagen
letzter Beitrag von Knigg3, -
In weiter Ferne seh ich dein Gesicht Dein Lächeln strahlt hell im Sonnenlicht Dein inniger Blick, das Braun deiner Augen So warm und so nah, ich kann es nicht glauben Kann mich nicht losreißen von dir in der Ferne Ganz nah neben mir, das hätt ich so gerne Doch läufst du und läufst du, du kommst nicht heran Dein Lächeln, ja dich, nicht erreichen kann Was machst du mit mir, wo läufst du bloß hin Mein Leben macht so einfach gar keinen Sinn Ich will dich bei mir, mich mit dir vereinen Die Liebe gilt dir, ich will doch sonst keinen Nur du bist der Mann, der mein Leben ist Doch bist unerreichbar, die Angst mich auffrisst Ich kann selbst nich…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Wie er da steht - Im dichten Nebel wabernder Wolken Er sieht mich an und wartet Wie ein Raubtier auf Beute nimmt er mich ins Visier Regungslos, nicht starr Ruhig, eher geduldig wartend. Sein Blick bringt mich zum Zittern Bebend hole ich Atem - Ein leises Lächeln umspielt seinen betörenden Mund Er weiß dass ich ihm erliege Weiß dass ich nicht fliehen kann, nicht fliehen will. Wie von selbst treibt es mich zu ihm, Er rührt sich nicht, rührt keinen Finger. Pure Männlichkeit strahlt er aus Er ist vollkommen und er weiß es. Ich bin ihm verfallen!
letzter Beitrag von Emjay, -
Gedankenlos
| erstellt von Jannik- 0 Kommentare
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Was ist denn nur mit meinen Gedanken los? Sie sind stille Träume bloß. Darum irre ich gedankenlos und stelle mich vor meinen Träumen bloß. Ich ziehe ein Gedankenlos darauf steht mit kurzen Worten groß: schicke deine Gedanken los! und dann bin ich wieder gedankenlos.
letzter Beitrag von Jannik, -
sortiert sich im Traum...
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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aber an besoffen, betroffen? blüht dann das den den der die ein ein Eine Entdecke Erscheinung Es es es feil` heilig, Herz ich ich. Ich immer in ist ist Licht mehr mich mir Mitternachtsrose Moll, Nacht noch nun nur Prozente rissige sacht. Schläge schreibe sind so soll. Spiegel, spricht. Sternen Tiegel, verwundetem voll vollführt von wer wie Wohl Zum © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
SONNE, MOND UND BOMBEN
| erstellt von klaasen- 1 Kommentar
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SONNE, MOND UND BOMBEN es hagelt bomben tonnen auf tonnen es brennen schatten der tod geht um der geist erblindet der hass entfacht die herzen betäubt allah allah es droht verheißung aus faulem mund die welt im atem gesichter stumm protest auf krieg die götter schießen allah allah die waffen siegen der menschen streben ist nicht der kampf der menschen ziel ist frieden gottseidank das ziel des seins muss nicht erforscht ein leben lassen ein kind vom storch das glück heißt: frieden das leid: ohnmacht der kampf ist unnütz so lang gedacht aus unseren händen ist heute zu lesen was krieg ver…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Drahtseilakt
| erstellt von Rainbow1986- 1 Kommentar
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Drahtseilakt Genius und Wahnsinn, so nah beisammen, fast eins die zwei und doch verschieden, Gedankensprung, falsche Zeit, wer entscheidet? Genie oder kranker Geist........ /u hock: © SL 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Wo Wellen Wogen
| erstellt von Piumer- 1 Kommentar
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Wo Wellen wogen Wo Wellen wogen wandern werdende Wünsche Durch die Decke der Dämmerung Hiesigem Himmels, haltend, hier horchend Nach nächtlichen Nuancen neuer Träume: Träge türmt tränender Tannenharz Berge belastender Besorgnis, benommen Immerzu im Impuls irrelevanter Instanzen. Scheinbar selig, sowie sachte, schlafen sie Einer erhabenen, erlahmten Erkenntnis Gleich, gar glühend gegen Glocken Pochend. Permanent peinigt Panik Kommende, klamm kriechende Angst auf abstoßende Art, allgegenwärtig aber Fallende Früchte fremder Firmamente. Quälerisch quetschen Querulanten querfeldein Und unterdrücken unbarmherzig …
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Der Digitale Mensch
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Follower
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(Vorwort: Dieses Szenario spielt nicht in Coronazeiten, also bekommt bitte die Bilder aus dem Kopf) Thorsten entspannt im Zug allein auf einem vierersitz. Im Augenwinkel sieht er einen Mitmenschen von Anfang 40 in das Zugabteil treten. Innerlich ärgert er sich etwas über den zu nahenden eingebüßten Freiraum denn das Abteil ist gut besetzt. „Ist hier noch frei“ ein kurzes Nicken und einziehen der Füße sind die Folge. Thorsten betrachtet sein gegenüber kritisch, leicht fettiges langes Haar die Klamotten abgetragen die Schuhe stark belaufen. Ein seltsamer Kauz. Er demonstriert seine Abneigung in Blick, Mimik und Gestik. Sein gegenüber …
letzter Beitrag von Ponorist, -
Mittnachtsrose (Obsessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Mittnachtsrose -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Stumm verborgen in der Nacht - schlummern tief Geheimnisse. Halte ich auch sorgsam Wacht - zeigen sich bald feine Risse. Blicke im Asphalt die Narben - dort erwachen zarte Triebe. Es erblühen sanfte Farben - Nur die Nacht weiß, wen ich liebe. © by black, 23.03.2009 -------------------------------------- "Nur des Nachts im Traum ist der Geist wirklich frei und ungehemmt." -------------------------------------- Verweise: ... (vorbehalten) Bei Verweisen in Kommentaren anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
SO WAS VON EINZIGARTIG
| erstellt von Jenno Casali- 3 Kommentare
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SO WAS VON EINZIGARTIG Ach Herr, es geht mir wundervoll ach err s geh ir undervol ch er ge r ndervo er g r dervo e g rvo EGO e h gl o e ch ergl to de ch nvergl tol den ich bi unverglei toll Denn ich bin unvergleichlich toll (Jenno Casali)
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
der ewigkeit entronnen
| erstellt von nadir- 4 Kommentare
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gedicht bei nacht tappt umher : ist da wer? kommt einer sagt es auf: tappt umher ist da wer? kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf: tappt umher ist da wer? kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf: tappt umher ist da wer? kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf: tappt umher ist da wer? kommt einer sagt es auf kommt einer sagt es auf kommt einer sagt es auf kommt einer sagt es auf. kommt einer sagt es auf: tappt umher ist da wer? kommt einer kann nicht lesen... m…
letzter Beitrag von nadir, -
Hallo zusammen! Etwas was mir nirgendwo paßt oder doch auch sozialkritisch? Ich lege es hier nieder. :wink: Sucht Sucht, mit Eifer ausgeführt gegen sich selbst und andere, sehnsuchtsvoll, verleugnend, mörderisch, zerstört jede Liebe gegen sich selbst und andere unmenschlich. 11/05/09 mystic Nächtlichen Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Gedanken halten mich Nachts wach, Sind keine Stütze, kein schützendes Dach. Verwirren mich und machen mich traurig, Sind wie Alpträume nur nicht so schaurig. Sind wie Geschichten ohne ‘Happy End’, Wie viel schöner man sie dann doch fänd. Diese Gedanken sind ständige Begleiter, Halten mich auf und helfen nicht weiter. Sie sind wie Fesseln die mich zurückhalten, Die meine Freude daran hindern sich zu entfalten. Ich will sie vergessen, doch Wen interessiert das heute schon noch?
letzter Beitrag von Schreibfee, -
weihnachtenschlachten (ein gedanke zur weihnachtzeit)
| erstellt von klaasen- 0 Kommentare
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es schlagen die herzen so hell und fromm es funkeln die kerzen so wild im sturm es friert die armut das fest erwacht auf bänken im winter in voller pracht ©klaas klaasen
letzter Beitrag von klaasen, -
Zur Endzeit...
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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align=justifyAchte auf die Zeichen des Untergangs, Rein wie Feuer brennen sie bei Nacht, Mähen gleich den Sensen und es sei Alles wie trock´nes Heu, das genug Gen Himmel wuchs! Ein Schwarm - Endlose niedre Kreaturen im Trauma Der Existenz - welcher sich verbreitet, Dümpelnd in fließend heißer, roter Lava! Ozeane werden hernach verdampfen... Nichts wird mehr übrigbleiben...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
unbeugsam ungeliebt einsam verzweifelt verirrt aufrecht zornig zärtlich stark klein kalt unsicher egozentrisch ehrlich bitter wütend wünschend klar krampfhaft krank meidend suchend selbst gerecht gierig grausam neidend steht starr steht stockt steht still stand steht stirbt
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Eine bärenstarke Namensbindung
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Eine bärenstarke Namensbindung Er war ein zotteliger Vertreter, ein gemütlicher, langsamer, aber naschender Honiganbeter, aus der Familie der Braunbären, der trottete so seines Weges daher. Und da er sich jeden Tag so bewegte, so langsam und trottelig, und kein anderes Tempo zulegte, riefen die anderen, die das störte, ziemlich schnell: „Na nun los, geh Bär!!!“, so das er nur noch „Gebär“ hörte. „Ein cooler Name…“, dachte er sich, „…er vereinigt ihren Wunsch mit meinem Ich!“, und: „Das ist ein Grund stolz drauf zu sein.“ das machte ihn mächtig glücklich und er prägte sich …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Wind
| erstellt von NaturalTini- 3 Kommentare
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Wie der Staub aufgewirbelt so zirbelt ihn der Wind geschwind hinfort an einen anderen Ort. ©naturaltini
letzter Beitrag von Carlos, -
Ich. Bin. Will Sein und Werde. Du. Wir. Verstehen uns Beide. Er. Sie. Vertrauen gewonnen. Sie. Er. Gewollt, bekommen Es. Ist. Zusieht – wie alles, Lebt und steht in alle Zeit. Ich will – und werde Sein. Du und Ich – sind nun zu Zweit. Er will Sie – Bekommt Sie auch. Sie mit Ihn – Jetzt eine Braut. Es, das Ist – sich uns entzieht. Bereit, dass einst die Welt vergeht. Ich kann gehen. Du endlich sehn. Er voll Mut. Sie Ihn versucht. Es uns lenkt. Und uns versteht. Zu lieben ist es nie zu spät.
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
Seines Sinnes Schmied
| erstellt von Benutzer- 2 Kommentare
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Seines Sinnes Schmied Des Menschen Leiden sinnentleert, dennoch klammert sich, mit einzig Hoffnung, dieser Sinn denn Ihm begegnet, für ewig Zeiten ungewiss. Diesen gilt es nicht zu finden, klugen Leut´s Worte lauten, du bist deines Sinnes Schmied", dies Botschaft sie hinaus posaunen. So macht sich der kleine Mann, entfesselt von den Klugen´s Worte, schlägt mit Hammer auf den Amboss, gewillt seines Sinnes Schmied zu sein. Entzückt, des Glückes in Aussicht, des kleinen Mannes Hiebe nicht endend, merkt dieser im Moment des Rausches, er in die Leere schlägt. Empört schreit er auf, wofür all der Schweiß, Ihr die Klugen mir v…
letzter Beitrag von Benutzer, -
Der Minnedichter (Tintenherz)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Der Minnedichter -Tintenherz- Mit geschickter Zunge gerne - treibt Gedanken in die Ferne. Frauenzimmer zu gefallen, weiß er seinen Charm zu ballen. Mit Bescheidenheit gesegnet, wenn er dem Applaus begegnet. Neigt sich tief auf seinen Knieen - wird ihn bald auch weit fortziehen. Viel mehr Länder sah die Feder im Gepäck schon als ein Jeder. Neue Abenteuer warten - Ziel ist ihm der Edengarten. Doch der Wege wird ein harter - unter Burschen eher zarter hat er dann das schwerste Schicksal, folgt verträumt dem Regenrinnsal. Seine Waffen Stahl und Tinte - wirft ins Korn niemals die Flinte. Kämpft er auch mit bösen Drac…
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Streit der Füße 1 2
| erstellt von Sidgrani- 15 Kommentare
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„Ich schenk den Versen mehr Gewicht, ich mache sie vollkommen. Das ist des Jambus höchste Pflicht, ich bin hier sehr willkommen.“ „Du Versfuß machst es dir zu leicht“, ermahnt Trochäus leise, „sobald man dich mit mir vergleicht, stehst du auf dünnem Eise. Durch mich gelingt der feinste Schliff, doch will ich nicht verhehlen, mit dir umgeh ich manches Riff, da kann ich auf dich zählen.“ Der Anapäst ruft: „Welch ein Stuss, ihr habt uns wohl vergessen! Spondäus und der Dactylus sind auch voll Raffinessen.“ So stritten sie und blieben stur, ein Hauen und ein Treten…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Der Weg
| erstellt von Edward Newgate- 3 Kommentare
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Öffentliche Kundtuung keiner Art ist erstrebenswert. Nur wer sich enthält hat die Freiheit seiner Gedanken in der Hand. Sollen Spirituosen deinen Geist verwirren und Sirenen deine Seele auf die Probe stellen. Am Ende musst du dort stehen wo für dich die Mitte ist und mit einem Gefühl der Vernunft das Feld verlassen. Edward Newgate
letzter Beitrag von Nils, -
Der Poet
| erstellt von Judas Steinbeck- 1 Kommentar
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Der Poet Wenn die Muse küsst den Dichter entflammen all der Kerzen Lichter im Herzen und im Kopfe, ganz hell. Die Worte fliessen sanft, doch schnell mit flinker Hand auf das Papier. Erst wenige, dann mehr und mehr. Zeile für Zeile entsteht ein Gedicht. Sehr stetig bevor die Flamme erlischt. Bevor die Leere das Herz vernebelt, die Sinne betäubt, die Feder knebelt. Und wenn es dann den Menschen gefällt ist dies meine Belohnung, mehr Wert als Geld. Nun bin ich fertig, die Flamme erlischt. Auf daß mich die Muse bald wieder sticht.
letzter Beitrag von Perry, -
Augen sehen Bäume fließen Augen sehen Bäume Augen sehen Augen Augen sehen leblose Vögel in den Händen lächelnder Kinder der Förster schneidet die Baumrinde und es ist ein guter Tag Augen sehen den giftigen Qualm aus den Schornsteinen tropfen Augen sehen zermalmte Körper auf den Schlachtfeldern der Asphalt brennt die Wälder brennen überall die Schlachtfelder dampfen und schwarzer Rauch ist auf der Erde Augen sehen eine radioaktive Wolke über der Stadt...nicht Augen sehen die Wut und Ignoranz vieler Menschen ...nicht der Asphalt brennt die Schlachtfelder voller schwarzem Rauch ...kochender Asphalt ...b…
letzter Beitrag von duluoz, -
fast gelungenes gedicht
| erstellt von nadir- 4 Kommentare
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w. Feld s. Feld w. Feld w. König w. Feld s. Feld w. Feld w. Turm s. Feld w. Bauer w. Bauer w. Feld w. Dame w. Bauer s. Feld w. Feld w. Feld s. Feld w. Feld s. Feld w. Feld s. Feld w. Feld w. Bauer s. Feld w. Feld s. Feld w. Feld s. Feld. s. Dame s. Feld w. Feld w. Feld w Springer w. Feld w. Bauer s. Bauer s. Feld s. Läufer s. Springer s. Feld. s. Bauer w. Läufer s. Bauer s. Feld w. Feld s. Feld w. Feld w. Turm s. Feld s. Bauer s. Feld w. Feld s. Feld s. Bauer s. Bauer s. Feld s. Turm s. Feld s. König s. Feld s. Turm. s. Feld w. Feld s. Dame ziehen.
letzter Beitrag von nadir, -
Farbennasser Regenbogentraum
| erstellt von rabensohn- 0 Kommentare
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Ich laufe, laufe hinaus in die Welt. Ich schreie, ich schreibe, ich artikuliere, wortgeistreiche Streifgedanken in Weltenwenden. Liebessprüche, Philosophenfragen, Tiefenwesen, gehe voran, auf dem Weg der Farben. Ich laufe, laufe hinaus in die Welt. Ich gehe, ich springe, ich hüpfe, farbenprächtiges Spektakel in der Anderswelt. Schaffende im Wintertraum der Herbstkreativität. Fliegende Worte im Traum der Tageswerke. Ich laufe, laufe hinaus in die Welt. Ich male, ich zeichne, ich schaffe. Bilder aus Worten, Farben aus dem Nichts. Ich bin nun da, angekommen am unendlichen Ziel. Ich schwebe, ich fliege, ich laufe, hier im farbennassen Regenbog…
letzter Beitrag von rabensohn, -
Niemand fühlt sich geehrt
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Niemand fühlt sich geehrt, Nonsens, des Lachens nicht wert ? Jemand, der ehrlich es meint, würde doch Niemand nicht schaden. Jemand hat Niemand geladen, Niemand ist dann auch gekommen, Jemand hat einfach genommen, was ihm doch Niemand verwehrt. Jemand fühlt sich geehrt. Niemand hat nicht gelogen, Niemand fühlt nicht sich betrogen. Jemand sah Niemand sehr leiden, Jemand mocht‘ dran sich nicht weiden. Jemand ist fortgezogen. Niemand fühlt sich bewogen, Jemand zurückzuhalten. Niemand möcht‘ sich entfalten, Jemand gehört zu den Alten. Niemand mag seine Falten ? Jemand möcht‘ sich erschießen, das will wohl Niemand gen…
letzter Beitrag von Ametyst, -
ALTERNATIVEN
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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Sei es so, sei es so ... Doch je nachdem Ist das Entweder-Oder Ein Sowohl-als-Auch Oder ein Weder-Noch .......Aber eben nur je nachdem .......Ob oder ob nicht .......Je mehr das eine weniger .......Desto weniger das andere mehr (Jenno Casali)
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Recycling
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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Wir Chemie In sind und welchen ein Physik Ozean Teil versagen, fliesst der auch die Natur, vor Zeit, trotz den doch der biblischen zum göttlichen Plagen. Ufer Statur. Alle Natürlich Verstecke der sind sind Unendlichkeit? wir uns Bringt nur bekannt uns ein und Relativität Teil, die weiter, denn Biologie oder ihr ist verraten Segen entmannt. wir ist uns unser heiter? Heil. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
fragil wie ein Bodybuilder aus Fleisch Tanzt deine MASA betrunken Nüchternheit Sie sagt 18 Jahre fürn 3 Tage Bart Sei Seriöser als ein Vaterschaftstest jumped 4 Stöcke ohne eier Und schreit: ich bin dein Vata Pferde wissen was ich meine Gelb
letzter Beitrag von Dirmiz, -
textarbeit erwünscht Nummer Sieben
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Nummer Sieben: Sieben Lieben, Sieben Leben, Siebenmal mein Herz am Schweben, Siebenmal meine Brust am Beben, Siebenmal meine Kunst am Preisgeben, Sieben Leben, Sieben Lieben, Bitte lieb mich Nummer Sieben.
letzter Beitrag von Josina, -
Ein prosaisches Sonett
| erstellt von lkowald- 1 Kommentar
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Der Zuhörer Es gibt nur wenige aufmerksame Zuhörer, die neugierig und offen für Überraschungen sind. Der normale Zuhörer will nur das hören, was er vorher schon zu wissen glaubte. Alles andere wird schon bei der akustischen Wahrnehmung konsequent verwässert, gefiltert und interpretiert bis er das hört, was er gerne hören will. Dann gibt es Beifall. Damit die Message beim Zuhörer ankommen kann, muss auf jede Ironie, auf alle Methaphern, Scherze und die Musik verzichtet werden. Dann aber kann das gelangweilte Publikum und der Künstler auch gleich ganz zu Hause bleiben. Drum Liedermacher, lasst die Message sein! :mrgreen:
letzter Beitrag von Knigg3, -
feedback jeder art Wo ist mein Lachen?
| erstellt von Behutsalem- 7 Kommentare
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Wo ist mein Lachen? Sag mir werter Gast, meiner Zeilen auf Papier, sag mir, bitte sag, wo ist das Lachen nur von mir? Ich war schon auf der Suche, hab überall geschaut, in den Ecken meiner Wohnung, die mir so sehr vertraut. Hab die Zeitung aufgehoben, all die Anzeigen studiert, weil sich dort des Öfteren was Komisches verirrt. Auch Hosentaschen hab` ich nach dem Lächeln schon durchsucht und die fest zerknüllten Taschentücher auch dieses Mal verflucht. Hab in der Nähkassette all den Kleinkram fein säuberlich sortiert, kann ja sein es hat sich, ganz still und heimlich rein platziert. Von jedem Topf nahm ich den Deckel, wär ein sicheres Versteck, …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Und ich denke, dass ich lebe Dass ich gebe, dass ich nehme, dass ich bin Doch ich gebe und ich gebe und vergesse, dass ich lebe Bis ich dann mal nicht mehr bin... © Finja Körber
letzter Beitrag von Finja99, -
Der blaue Mond schien helle
| erstellt von Dichtel (†)- 2 Kommentare
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- . Der blaue Mond schien helle .................. schräge Schatten folgten mir Zahnweh rahmte ................ mein Passepartout prompt in die Hunde Scheiße ... ............................. grad heut. Montag. Ein guter Tag fürs Schuheputzen klebte bebte die Sohle kopflos lachte ich ./ dachte ... Richtungswechsel, kauf dir’n Chapeau Claque und fange Schmetterlinge. Erkannte zu spät die schrägen Schatten waren zu trans_ versal ............................... dominant; ................................................. Richtungswechsel. Claque ./ fing den Mond & Ruh war's mit der Helle -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Mit dem nichts-tun hilft sie mir die Schwelle vom nichts-werden zum nichts-sein zu übertreten Solange ich nicht nichts-bleibe kommt es mir gelegen.
letzter Beitrag von Jannik, -
Es ist nur ein weises Blatt
| erstellt von Buchstabenenergie- 7 Kommentare
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Hallo Hallo Hallo Hallo ich bin es, deine Stimme. Ist es nicht seltsam das ein paar richtig geformte Kreise und Striche diese Gedanken erzeugen. Es sind Gedanken, die im flüchtigen Zustand auf das nicht mehr so weise Blatt festgehalten werden. Und diese Gedanken mit deiner vertrauten Stimme waren meine Gedanken mit meiner vertrauten Stimme. Es scheint banal, doch es ist ein Wunder. Eines von Milliarden. Endlose wundersame Dinge verborgen hinter dem Realitätsfilter. Unterbewusste Fantasiewelten schwappen in die …
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Alltagsklang
| erstellt von Marius O'Leerie- 4 Kommentare
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Alltagsklang Die Sonnenstrahlen blenden mir die Augen Mit Licht den Traume stetig rauben Gerade noch im Schlafe tief und fest versunken Der Tag er ruft – die Realität hat mich herbeigewunken Auch heute ist so allerlei zu tun Doch würd‘ ich lieber schlafend ruh‘n Mein Tagwerk zu verrichten ist Die To-Do-List mich samt Haaren frisst So geht es mir an jedem Tag Doch, die Tretmühl‘ mich auch heut erschrak Der Abend naht – ein wenig sein Bevor ich steig‘ ins Bett hinein Die Nacht wird kurz, der Tag ward lang Ein Korsett mit Pflichten - Alltagsklang
letzter Beitrag von eiselfe, -
Ritterlich
| erstellt von Transzendenz- 1 Kommentar
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Erklärung: - In meiner Nähe steht eine alte Ritterburg auf der ich als kind viel Zeit verbrachte. - Der Krähentisch ist ein alter mythenumworbener Fels der vor der Burg aus dem Boden ragt. - Das Gedicht ist noch nicht vollständig, es fehlen noch zwei Strophen. Ritterlich Wohlwollend tragen des Kindes Beine es, bergauf den Weg beschwerlich und lang, über mühseelig' Grund, über Krater, Steine, Stock und Sand. Ein Bächlein fließt vorbei, so ruhig und still, dass es sich erst will reinwagen, sich dem Wasser ergötzen, um für ne Weile zu laben. Verschlagen stiehlt sich der letzte Sonnenstrahl, durchs Baumge…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Verschmiert
| erstellt von Behutsalem- 3 Kommentare
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.Verschmiert .......... Ver_ .......... schmirr ............... dich, großer Krieger ................... Li ....................... eben ....... hisst die Fahne .................................. weiß .... Du .über .haupt_ .........…. mann .... kriegt ....... keine Orden ..... ..... mehr fürs ...….... ...... Feld ...........................… ...... räumen .
letzter Beitrag von Behutsalem, -
SPÄT KOMMT IHR - DOCH IHR KOMMT!
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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SPÄT KOMMT IHR - DOCH IHR KOMMT! („Wallenstein“/Friedrich Schiller) Ja, spät kommt Ihr - doch dank des Akademischen Viertels sind pünktlich acht Minuten nach der Zeit deren immer noch sieben zu früh ©Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali,
