Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art David [ Brot ]
| erstellt von Pandit- 1 Follower
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Liebe den Feind, wir er sich selber tat! Lass dich rauben vom Räuber! Ach, was ist der Räuber Rat? Das Kind hörts und tut`s und tut`s und glaubt dem Brot Das Kind hörts und tut`s und tut`s Und nennt sich Gott Ja, Opfer - Gott! Ja, Götzen Gott. Ja, wahrer Gott. Ja, Melek* hinfort. *Melek: hebräisch. König. Der wahre Götze Israels!
letzter Beitrag von Pandit, -
feedback jeder art Eine Nacht im Zoo
| erstellt von WF Heiko Thiele- 0 Kommentare
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Es war einmal in einem Zoo. Ob hier? Ob da? Ob anderswo? Da schauten sich, wie es so Brauch, die Menschen und die Tiere auch einander tief in ihre Augen; ein Stückchen Spaß herauszusaugen. Zuweilen warf mit seiner Hand der Zoobesucher, wie galant, dem Tier ein wenig Nahrung zu. Dies ward gesammelt auf im Nu und weggefuttert ganz zur Freude der drauf erpichten Menschenmeute. Doch kommt es auch zuweilen vor, daß sich ein Kind verhält wie ‘n Tor. Ein Bub, wir nennen ihn mal Rainer, hielt schlauer sich als sonst wohl keiner. Statt Futter ‘n Schlüssel er genommen Und rief hiernac…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
nur kommentar Zwei Beispiele...
| erstellt von BernkastelBerlin- 0 Kommentare
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Zwei Beispiele, die eng miteinander zu tun haben. Erstens: Kinder, denen man jeden Willen lässt, wird vollkommene Selbstständigkeit vorgegaukelt. In Wirklichkeit sind die Kinder ganz konkret abhängig von den Erwachsenen. Ein Erwachsener kann eventuell alleine überleben, ein Kind nicht. Zweitens: ein Erwachsener, der nur nach seinem spontan wahrgenommenen Willen lebt, bildet sich ein, vollkommen selbstständig zu sein. In Wirklichkeit ist er aber immer und überall abhängig von Gott. Gott hat bei den Tieren ein Symbol der absoluten Selbstständigkeit gegeben. Den Instinkt. Mit Hilfe des Instinkts agieren Tiere niemals falsch. Dem Menschen aber ist es gegeben, imme…
letzter Beitrag von BernkastelBerlin, -
feedback jeder art Der verhängnisvolle Brief
| erstellt von Cornelius- 1 Kommentar
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I König David, frisch gekrönt und bislang vom Glück verwöhnt, möchte bei des Zephyrs Wehen auf dem Flachdach sich ergehen. Nebenan erfrischt gerade eine Dame sich im Bade. Einer Lotosblüte gleich ziert sie ihren Jadeteich. David ist schon nur noch Auge, überlegt, was ihm wohl tauge, unbemerkt von allen Spähern sich dem Wesen anzunähern. Wer sie sei, fragt er noch heute, und ihm sagen seine Leute: "König, das ist leicht zu raten. Einen Storch soll man uns braten, wenn das nicht Bathseba ist, welche ihren Mann vermisst, wisst: Uria, den Hethiter,…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Dunkelblaue Leere
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Der Strand hat seine Weite abgegeben an das Meer. Er kämpft nicht mehr. Um das Land, um den Sand, um das Gewand der Küste. Der rieselt nackt und abgewandt durch deine Hand. Korn für Korn entkleidete Gelüste in nichts als leere, blanke Lüfte. Die Dünen ausgedünnt und krank, der Horizont schon Zwielichtband: Das nicht Geschaute abgewandt und das Geschaute Wüste Auch die versinkt im Wellenreigen. Im groben Grabschen, Schmatzen der Gezeiten. Bleibt nichts, als in die Fluten treiben, zerfallen Berge gar im Weilen, erinnern wohl die Ewigkeiten einmal nur noch Me…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Wertvoll für immer
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
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Wenn du durch’s Leben ruckelst wie über Kopfsteinpflaster, weil Herz, Seele und Gedanken Purzelbäume schlagen und in deinem Kopf dicke Wattebäusche alles Schöne schlucken, dann… spätestens dann (!) kram‘ das Alte aus den Schubladen hervor: das abgeliebte Stofftier deiner Kinderzeit die kleine Muschel vom Ostseestrand die CD mit den Uraltschlagern das vergilbte Foto ... … Szenen deines Lebens eingewoben in das ewige Band des Einen für immer bewahrt du – wertvoll in der Welt geliebt und gesegnet, …
letzter Beitrag von Angie, -
nur kommentar Sonnenalphabet
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Liebe Mutter, lasset uns unser düsteres Brettlein sägen, denn wir stammen vom siebenten Stern, um diese Erdennacht zu überdauern. Unsere Pupillen sind kalkweiß, im Angesicht deiner Träume, die drohend in unsren gesottenen Beinen stehen. Wir sind gekommen um dich zu fragen, wo du dein Zahngold hernimmst, das wir in unseren Hähnchen fanden. Wie schön du gemacht bist, wissen wir ausreichend. Der Geschmack deiner Küsse klebt noch an unseren Kieferknochen. Viel lassen wir nicht zurück. Ein bißchen Skelett, ein klein wenig Staub und eine Zeit, die unbemerkt…
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
nur kommentar Oktobermond
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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In gold‘ner Fülle glänzt du überreich. Du bist so bunt und doch so bleich, du bist zum Greifen nah – und fern. Du lässt uns friedlich noch gewähr’n. Du blickst zu uns im Spaß herab - ein großer Gott am Wanderstab, und führst uns bis zum süßen Rand, ganz wie ein Licht für Stadt und Land. Und hätten wir nicht DIE Laterne, wir säßen klamm in der Zisterne, wo sich nur dunkle Mäntel sammeln! Darum wollen wir glücklich stammeln: Wenn wir den guten Mond nicht hätten, wir schüttelten uns in den Betten, ohne zu uns selbst zu finden! Lasst uns mit ihm die Nacht ergründen! tex…
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Echte Götter
| erstellt von Ponorist- 1 Kommentar
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Echte Götter aus echten Gedanken in echten Köpfen mit echten Gefühlen erzeugen echte Bilder von echtem Sehnen nach echten Menschen Gedichtsreihe „Ebenbilder“
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Türme in der Nacht
| erstellt von EndiansLied- 0 Kommentare
- 340 Aufrufe
Als die Drachen kamen Mussten wir den Regen aus Eis rufen Um ihr Feuer zu bändigen Und sie vom Himmel zu holen Der Regen fällt noch heute Und zwingt uns zu einem Leben unter der Erde Doch vor der Verbannung Sandten unsere Weisen die Rakatirim aus Um das Licht zu bewahren Die Rakatirim sind Helden alter Zeit Die die Fähigkeit haben Energie zu bewahren und als Licht aus ihren Körpern auszustrahlen Sie kämpften gegen die Drachen Und nahmen ihr Feuer in sich auf Sie zogen sich zurück als wir den Regen riefen Denn sie konnten die Drachen nicht töten Und so dienen sie uns heute Als Wegweiser im …
letzter Beitrag von EndiansLied, -
feedback jeder art seelenreigen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 340 Aufrufe
seelenreigen schließe ich in stillen momenten die lider sieht mein innerer blick ein dunkel dräuendes meer auf dem verschwommen augenpaare treiben manche noch wässrig trüb vom erlittenen todesschmerz andere rot glühend im widerschein des fegefeuers einige glasig bleich verwehend am horizont glaube ich leuchtende nebelschleier aufsteigen zu sehen aber manchmal auch eine sternschnuppe auf der suche nach neuem leben seelenreigen (Music_Harumachi - The first Star from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Identität
| erstellt von Basho- 1 Kommentar
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Dieses Sein. Ein Film der abläuft, um das Haften der Erinnerung nicht zu verfehlen. Zurück zu träumen. Schritte rückwärts zu tun. Niemals vergessene Weisheit. Und das Schweigen versteht sich mit dem Abendrot, jener Glut ins unvermeidbar Gewesene. Dieser Straße weit hinten, am Anfang des Tunnels, wo alles Begehren der Welt begann. Ein Samenkorn. Eine Zelle, die sich teilt. Ein Aufschrei, um zu Jubeln, auf das, was wir sind, und niemals vorher wussten. Bild aus eigener Quelle
letzter Beitrag von Jutta S, -
feedback jeder art außerhalb von innerland
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
- 338 Aufrufe
außerhalb von innerland falsche morgenbilder verlieren sich in der mittagssonne oder andersherum auf händen stehend liegen die sterne fußwärts nur einen schritt weit hinter dem mondenen ist es der dunkle sonnenzwilling der irdisches schlingern lässt oder verführt das helle der venus den morgen zum veitstanz bis schaum aus dem grünen mund quillt je weiter wir hinabsteigen in die welt der moleküle umso näher ist das ende der milchstraße ich bestelle einen single malt in der moonlightbar spielen sie ziggy stardust außerhalb von innerland (Music_The Mountain - Venus from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Gedicht Fabelplaneten :
| erstellt von Wombat99- 0 Kommentare
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Gedicht Fabelplaneten : „Ich wanderte über die bunten Landschaften eines völlig unbekannten Planeten. Metallische Farbexplosionen miteinander vereint ergeben seine wunderbare Farbe. Seine Oberfläche ist bedeckt mit glitzerndem Planetenstaub. Wundersame Pflanzen wachsen hier und kommunizieren miteinander. Bunt und schillernd erscheint er wie ein einzigartiger Fremdkörper in diesem endlosen Universum. Mit seinen Tentakeln bewegt er sich fort , er hüpft und springt. Ich fühle wie ich getragen bin von unsichtbaren Fäden und beschwingenden Tönen . Leise whispern sie mir ins Ohr , das ich willkommen bin an diesem Ort der Magie. Ich drehe mich in einem warmen Schwall der si…
letzter Beitrag von Wombat99, -
nur kommentar Euch, ihr Himmlischen, gesteh ich ein:
| erstellt von Carolus- 1 Follower
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Euch, ihr Himmlischen, gesteh ich ein: Ich fürchte mich vor meinem Sterben! Voller Schmerzen erscheinen mir die Trennung des Körpers vom Atem der Welt, das Abschiednehmen von allem, was lebt. Nicht ängstigt mich der Tod! Kraft einer zweiten Geburt hält er mir das Tor zu neuem Leben offen. Mein erster Schrei beim Eintritt in mein begrenztes Dasein ein einziger Schmerz, durchwirkt von Angst vor allem Unbekannten, zugleich gemischt mit Tränen über mein verlorenes Paradies. Mein Schrei vor meinem letzten Atemzug wird nicht mehr zu hören sein. Danach treten Stille und Schweigen ein, weil ein höherer…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Das Traumpaar
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
- 329 Aufrufe
Das Traumpaar Beschreitet still des Wassers Lauf Der kalte Fluss führt steil bergauf Gurgelnd bricht das Nass nach unten Sein Sand hat kaum ein Aug gefunden Beläuft recht ängstlich diese Zeiten Der Rest an Körnern bremst sein Steigen Lässt viele Kindlein wach zurück Bestreuen sich mit Pixelglück Gekörnte Träume huckepack Fantasien im Leinensack Kehrt der Mann zurück zur Fee Folgt der Schönen hoch zum See Von da der Fluss beträchtlich strömt Ihr Mühlstein mit den Wassern dröhnt Mahlt sie dort unter Feentränchen Feenstaub aus Kinderzähnchen Hier wird Schlafes Welt erschaffen Illusionen oh…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Mein Gebet
| erstellt von Jan Fischer- 0 Kommentare
- 329 Aufrufe
Lieber Gott, so spricht Mensch zu Dir so bin ich etwas unsicher welchen Namen möchte ich Dir geben? All-Mächtiger Creator Geist des Lebens Manifestation der Liebe? Und ist das überhaupt von Bedeutung? Du bist die reine Liebe, die Stille, Harmonie ich bin Liebe, weil Du in mir und um mich bist bitte hilf mir, diese echte und wahre zu erfahren das ist mein sehnlichster Wunsch ich danke Dir aus tiefstem Herzen für alle Erfahrungen, die Du mir schenkst schenke bitte allen Lebewesen einen Götterfunken auf dass sie spüren, warum sie hier auf Erden sind ich möchte es in Deine weisen Hände lege…
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art Der Halt
| erstellt von Ponorist- 1 Kommentar
- 327 Aufrufe
Der Halt gleich zu gleich gesellt sich stößt sich ab, doch fällt nicht denn es hält durch deine Kraft die du bist, die du erschaffst ohne dich wäre ein Nichts kein Du kein Ich Serie "Elementarteilchen" // Gluon
letzter Beitrag von Ralf T., -
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- 326 Aufrufe
Im Schlachtfeld zwischen tausend harten Herzen Zwei Krieger ausgerüstet, ausgestattet nicht zu scherzen. Der Eine groß, stark, mächtig. Einer klein und schwach. Doch beide waren aus, auf Ach und Krach. Der Starke schützte sie mit seinem Schild. Der Schwache griff zu seinem Dolch. Doch dessen Wirkung zeigte sich sehr mild. Enttäuscht war er, der kleine Strolch. Er schaute, fragend auf des Starken Lanze. Voll Zuversicht, dass dieser sie verwende. Sonst brächte dieser Kampf im Leben nie ein Ende! Doch schenkte dieser nur des Schildes Glanze, seinen Blick in vollem Ganze. Die Gegner mehrten sich.…
letzter Beitrag von Matthi, -
feedback jeder art Endlos
| erstellt von Adventure- 1 Follower
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- 325 Aufrufe
Endlos, die Schatten im Reiche des Dunklen Es endet nichts, alles ist Teil eines Wunders Vom gänzlich entflammten urheiligen Wunschtraum Gar restlos entfacht, all die Reisen des Funken Zig Hände aus Schatten, sie greifen verwunschen Nach endloser Macht in den Weiten der Wunder Nichts endet, umfasst gar die Kreise des Wunsches Ein Engel des Schattenreichs weiß von der Stunde Der Quell aller Kraft, er verheißt frohe Kunde Von endloser Anmut des Eins und dem Funken Acht Wände aus Flammen vereisen im Wunschtraum Des Engels und fast will er greifen das Wunder Im endlosen Glanz aller Reisen die Brunst Tief im brennenden Kalt all des Eises versunken D…
letzter Beitrag von asphaltfee, -
feedback jeder art Der Psychonaut
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
- 324 Aufrufe
Er summt, wird wieder ernst, verstummt und ätzt die letzte Rune auf den allerletzten Ton. Gerade, als es von den Dächern brummt: Was schaffst du noch ,- Die wahren Götter schlafen schon! Verächtlich blickt er kurz hinauf, spuckt den Zigarrenstummel aus; das Inversionenprisma wie ein drittes Auge angelegt. putzt vorsichtig den Seelenlauf, die Karte holographisch umgedreht: Zu spät denkt er. Zu spät. Die Welt hat sich längst fortbewegt, als ihr noch bei den Sternen schlieft. Sein Zürnen rastet ein im Gleichgewicht. Sanft streichelt er die Sternenkarte aus. Wo er si…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar In anderen Umständen
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
- 324 Aufrufe
Der Teufel erwartet ein (Findel)Kind! Er freut sich schon und trägt es aus - wie viel dürfen wir ihm glauben? Für seine Fehler sind wir farbenblind, für uns heißt das nur „Aus die Maus!“ Dann küssen wir die Friedenstauben... Doch, die Hölle ist schon siedend heiß! Wir steigen freudig in den Feuertopf! In Seligkeit glaubt jedermann so fest, opfernd dabei Blut und Schweiß (an das Gute mit geblähtem Kropf), daß sich daran nichts ändern lässt! Die Geburt des Satansbratens scheint ganz einfach in den Tag zu platzen! Vater lächelt sittsam und versöhnlich... Er hat es doch nur gut mit uns ge…
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Es münden Tropfen in die Zeit
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
- 323 Aufrufe
Es münden Tropfen in die Zeit Nicht von dieser Welt scheint mir jener Regen, wenn er fällt! Dies höchste Wunder tiefster Liebe! So dankbar trinken ihn die ersten Triebe, der Regen tränkt den dürrsten Mund, und gibt von jenem Segen Kund. Ein jeder Tropfen dringt sehr tief und dringt hinab zum tiefsten Grund – mir scheint, als ob das Sein mich rief, einst, zur frühster Stund’. Erwacht am ersten Morgen, das Sein sehr tief, vom Grund geborgen, so trinke ich aus früher Quelle, mein Sinn erwächst an jener Schwelle, so tief in dem Savannenland, wo auch der Nil sein Ursprung findet, er str…
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art Der König von Thule
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
- 323 Aufrufe
* Es war ein König in Thule dem wogt durch seine Hand vom Erbe der Geliebten ein sonnengolden Band Das Band das war gedrehet aus ihrem goldnen Haar worein Gebet er flehet an jedem Tag und Jahr So kostbar wie die Krone wenn sie ihn angeblickt Das ganze Reich zum Lohne hat er zu ihr geschickt Doch niemals tat sie wählen aus Gemmen und aus Gold Tat sich ihm anbefehlen und ihm allein so hold Schnitt sie als man sie fangte aus Gram ihr goldnes Haar Und auf der Zinne bangte der König Jahr für Jahr Bis Glückes Zauber brachte dem …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Pfingsten domestiziert
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
Geistwind wirbelt Gedanken auf Gottesquelle sprudelt Feuerflammen Glut vergeht im Nebelwort Immerschon ordnet Inspiration Pfingsten domestiziert
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Wandel
| erstellt von ANAMARIS- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
Der freie Fall, so sollt’ es sein. Getrennt von dem was mir bekannt. Des Herzens Stimme stumm und leis, sich selbst bewusst bald Gehör’ zu finden. Geduldig wartend in der Dunkelheit, bis Amor die Psyche erreicht. Sehnsucht nach Tod und Endgültigkeit, kein Funken Hoffnung mehr in Sicht. Wie aus dem Nichts ein Lichtlein spricht: ”Hast’ nun gesehn’, dass du nie alleine bist. Ich bin bei dir und war nie weg, und werd auch immer bei dir sein. Selbst wenn die Welt dich nicht versteht, sei dir gewiss, dass du in dir mit mir sprichst. Ich bin du und du bist ich. Das Ziel ist der Weg, da Ewigkeit unsre Sprache ist. Wenn He…
letzter Beitrag von ANAMARIS, -
feedback jeder art Die Arbeiter im Weinberg
| erstellt von Cornelius- 1 Kommentar
- 320 Aufrufe
(nach Matthäus 20:1-16) Wo die reichen Reben ranken, lebt in selbst gesetzten Schranken ein bisweilen ungestümer, frommer Weinbergeigentümer, dessen Pflanzen üppig sprießen. Will man ihre Frucht genießen, muss man sich mit Pflege mühen, mag die Sonne noch so glühen. Also geht er nun spazieren, ein paar Leute rekrutieren, wie sie sich am Marktplatz tummeln, um den Alltag zu verbummeln: "Für die Pflege meiner Reben will ich euch Belohnung geben. Einen silbernen Denar zahl ich netto und in bar." Willig folgt die kleine Gruppe ihm auf seine Hügelkuppe, …
letzter Beitrag von Tulpe, -
feedback jeder art Glühwürmchenlied
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
- 320 Aufrufe
Glühwürmchenlied (2009) Ein Zitteraal, er sprach zu einem Glühwürmchen. Wenn ich dich sanft jetzt küsse, dann könnten meine Stromergüsse dich zum Glühen bringen bis früh`s um vier und jeder würde sich freuen, Mensch und Tier. Ach lass es bleiben, sprach der Wurm, siehst du dort oben hinterm Turm da scheint der Mond so helle, kein Schwein brauch auf die Schnelle, einen Wurm der scheint in finstrer Nacht. Das Einzige, was sinnvoll wäre, küss diese Fledermaus noch heute. Denn jene Maus macht auf mich Beute. Ich säh sie dann von weitem leuchten könnt ich i…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Christi Himmelfahrt
| erstellt von alfredo- 0 Kommentare
- 320 Aufrufe
Ich sag's brutal und es klingt hart, wen juckt noch Christi Himmelfahrt? Der Vatertag in deutschen Landen, lässt den wahren Sinn versanden! Hat Jesus sich vom Tod erhoben? Worüber Meinungskämpfe toben. Er kratzte sich dann hinterm Ohr : Was habe ich als nächstes vor? Mit echten Birkenstocksandalen, will ich durch die Lande wallen, um den Jüngern zu erscheinen. Manche waren nah am Weinen: Herr bleib doch da, verlass uns nicht, wir fürchten uns vorm Strafgericht. Er ignorierte ihre Bitte, entschwand aus der lebend'gen Mitte: Zu Pfingsten will ich wiederkommen, h…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Wenn das Licht uns nimmt
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 318 Aufrufe
Wenn das Licht uns nimmt lebenslänglich lasst lobpreisen unter der Prediger Geleit auflösen, in konzentrischen Kreisen diesen eigens gefühlten Geist damit das wüste Christkindlein zur heidnisch gefällten Feierzeit ausgeleiert wird an falscher Stelle sonst kommt das heilige Leid nicht zu seiner benutzen Hölle Weihnachten gemeinsam allein? dann bist du nicht gemein(t)! wo sich günstige Vorgeber gegenseitig zur Kristallnacht verdrängen, blitzen heilig gereinigt ausgestopfte Schmerzengel sie gleichen nicht erfahrenem Leben sie unterscheiden nicht was Lichtblicke bewegen denn EINMALIG liebt keine Pflicht …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Eine Schlacht
| erstellt von gweny- 0 Kommentare
- 317 Aufrufe
Eine Schlacht. Unter der roten Sonne Kampfeslärm. Metall auf Metall. Meine Finger auf dem seelenlosen Körper. Ein zweihändiges Schwert. Kein Schild, kein Schutz. Ich schmecke Blut in meinem Mund. Sehe in die starren Augen meines Partners. Trauere später. Vergiesse später Tränen. Aber bleibe menschlich. Ein tierischer Schrei aus meiner Kehle. Kann nicht anders, ich renne auf das Schlachtfeld. Haare in meinem Gesicht. Blut an meinen Händen. Ich sehne mich nach Reinheit. Trauere später. Das Schwert in den Hals meines Gegners. Seine Kinder vor meinen Augen. Die Tränen einer Frau. Trauere später. Ich schwinge mein Schwert. Kampfeslärm Blut aus einer Bauchwunde.…
letzter Beitrag von gweny, -
feedback jeder art Omen
| erstellt von Adventure- 0 Kommentare
- 317 Aufrufe
Der Strom des Blutes weiß vom Atem Odem ruht im Zweig des Schlages Rote Fluten zeichnen Tage Monde suchen weite Bahnen Ohne Fuß in seichten Armen Lohnt der Fluten Kreise tragend Wo Monsune reißend blasen Omen suchend, dreißig Raben Tonlos wuchert weiße Saat Im Schoße zu der Zeit und zarte Rote Blumen reisen atmend Hoch zum Fugenscheine, rasend Oben suchend zwei der Raben Tote Glut bereist das Schwarze Ohen Gutes, weiß vom Tage Ohne Fuß, im Weiß des Atems Omen Vom Boden bis zum Mondlicht Omen Dort, wo die Lichter wohnen Des Atems Zeit, das Blut der Monde Tage heißer Gluten Brodeln Raben, Schweigen, Ruh der Tot…
letzter Beitrag von Adventure, -
feedback jeder art Der Faustkämpfer vom Quirinal
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
- 314 Aufrufe
Seltsam gepeinigt ruht der Kopf auf Schultern, die zurückgefallen sind aus ihrem Gleichgewicht ins Nichts der schweren Spannung Der Lockenschopf verschwitzt, die Augenhöhlen hart wie Marmorstelen; drin die Murmelaugen, blind gegen das Zärtelnde und Weiche seiner Schauerschaft Und doch so seltsam zart im tiefsten seines Herzens angefasst von der Idee des Alchemisten-Sein: Der Wandlung Die Lederbänder an den Fäusten sind noch blutgerafft vom Kampf am Quirinal Und von der schieren Zahl der alten Narben her zu schließen, dort wo schon manche neue Wunde klafft, und aus der Art wie s…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Traumbegabt
| erstellt von Thomkrates- 0 Kommentare
- 313 Aufrufe
Traumbegabt die Wesen sehnen sich hinauf zu Dir, Gott, da Du, in ihrem Wähnen, bist auch mit dem Tier. Traumversagt die Wesen schämen sich hinweg von Dir, Gott, da Du, trotz dieses Nehmen, bist in allem Wir. Traumversprochen Wesen lehnen sich im Trost von Dir, Gott, an Dich, mit deinen Plänen, fast vollkommen schier. Traumgewagt die Wesen kämen bald schon nahe Dir, Gott, da Du, in diesem Dehnen, zeitlos bist auch Mir. Traumerkannt der Wesen Szenen lässt Du Freiheit Mir, Dich nicht zu verbrämen, doch zu lieben hier.
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art Kompromisslos
| erstellt von Feuerfunke- 0 Kommentare
- 312 Aufrufe
Ja, es mag tatsächlich so sein, dass ich dir etwas fanatisch, in so manchen Dingen erschein', doch es wär' für mich dramatisch, ließe ich diesen Glauben sein. Ich möchte darüber reden, denn ich glaube jetzt zu wissen, wenigstens einmal im Leben, - so als hätt' ich nun begriffen - wofür es sich lohnt zu leben. Zwar habe ich auch Bedenken und auch immer die Angst davor, durch die Meinungen der Menschen zu fallen, obwohl ich mir schwor, für diese Werte zu kämpfen. Gott streckte die Hand entgegen und dieses Glück zu empfinden, kann mir nichts auf der Welt geben. Denn ich konnte auch nichts fin…
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Der barmherzige Samariter
| erstellt von Cornelius- 1 Kommentar
- 312 Aufrufe
(aus dem Fundus) Von und nach Jerusalem führt ein Weg, recht unbequem, der sich durch die Wildnis windet, es mit Jericho verbindet. Dieser Weg ist unentbehrlich, aber leider auch beschwerlich, weil zu jedermanns Bedauern hier recht gerne Räuber lauern. Wo sich dieser Pfad verzweigt, abfällt und dann wieder steigt, wird in diesem Augenblick durch banales Missgeschick ein Spazierer, fremd im Lande, Opfer einer solchen Bande. Heiter lauscht er und beschwingt, wie sein Geld im Beutel klingt. Die erwähnten Übeltäter leeren ihn Sekunden später, stürz…
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Der Berg
| erstellt von Walfisch- 0 Kommentare
- 312 Aufrufe
Der Tag ist aufgetaut und neugeboren, als Schauernacht vorbeigezogen war, verweilt die Stille starr und eingefroren. «Wie jeden Tag der Woche jedes Jahr wird Leid, nicht Lust befallen diese Welt. Ich hass’ dich Narr, der uns den Fluch gebar.» Zwei Fenster offen - Zimmerdecke wellt sich über kleinem Bett durch Tränentropfen, als Licht mein Tempelhofgehäuse hellt: «Wie soll ich uns nur frei vom Staube klopfen - Ach.»: nahm Prophetgewand zur linken Hand, die rechte Faust versucht hindurchzustopfen, mein Hals wie Hund gefesselt, Kettenband und Amulette brummt auf schmaler Brust, …
letzter Beitrag von Walfisch, -
feedback jeder art Gottesgedanken I: Wie ein Gentleman
| erstellt von Feuerfunke- 0 Kommentare
- 311 Aufrufe
Herr, du hast dein Wort nie gebrochen - deine Worte sind wahr und verbindlich. Hattest du dann zu mir gesprochen, so war es unaufdringlich aufdringlich. Du hast die Tür nicht eingetreten, sondern du hast beständig angeklopft. Ich hatte dich dann reingebeten und sehnsüchtig auf dein Handeln gehofft. Und tatsächlich! Du hast reagiert und mein Inneres sodann erneuert. Seit dem Tag wird mein Denken regiert, von dem Höchsten, der das Leben steuert. Amen. Gepriesen seist du.
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Komm!
| erstellt von Sidgrani- 0 Kommentare
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Der See ruht gespenstisch im Mondenschein, das Unheil tropft zäh aus den Zweigen. Der Wind hält gehorsam den Atem ein, und überall tödliches Schweigen. Wie warnend kriecht kalter Nebel durchs Land, als wollt er das Schlimmste verbergen Die Tiere verharren und lauschen gespannt, sie ahnen die Mordlust der Schergen. Schon stürmen sie wirbelnd und wabernd heran, die Stund gehört ganz allein ihnen. Ihr Werk zu vollenden, entließ sie der Bann, dem sie schon seit Ewigkeit dienen. Entsetzen vermischt sich mit Trauer und Schmerz, die Vier haben Ernte gehalten, vernichteten Leben, sie haben kein Herz, gehorchend dem Ruf, dem uralten. Der…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Der Psychopomp
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Zögernd liegen die Hände auf dem Helm Sein Geist kreist Er weiß zuviel Vom Anfang und vom Ende Sein Schweigen es verwaist Noch gleißt sein Wesen vom redlichen Streben in das All Doch ist der Sündenfall schon unaufhaltbar überall aus dem Licht hinfort gegeben in das Stolpern In das Leben Dunkelheit kreist in seinen hohen Augen Sein Zögern Sein Glauben Grad war der Weg noch da im Gelächter einer Engelschar Jetzt tobt das Schweigen wie ein Schlächter in den Händen Helm und Hand nur noch Legenden Und …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Der Schnitter
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Weit abseits der realen Welt, von einem Feld noch nicht bestellt; hat sich der Schnitter über Nacht, klammheimlich leis davongemacht. Er tauchte ab ins Weltgeschehen und ward seither nicht mehr gesehen, man hat auch nichts von ihm gehört und keinen gab‘s den das gestört. Nur einem hat er sich gezeigt, dem war er scheinbar zugeneigt; doch wollte grade der auf Erden; von ihm in Ruh gelassen werden. Der wollte denn so ist es eben, auf ewig hier in Frieden leben; des Wohlstand‘s Aura ihn umgab, er fürchtete den letzten Tag. So bat den dürren Hein er nun, ihm hier u…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Nur das Lied der Liebe fehlt
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Langsam tritt die Maiar auf den jungen Grund. Die Erde ist noch ängstlich und sie meidet Melians Fuß, obwohl er wund vom Marsch ist Stund um Stund und Schritt um Schritt des Wegs zum Wald durchleidet. Denn an dem Sporn der jungen Welt, die noch nicht viele Wesen kennt, ist Dorn und Span aus spitzen Steinen. Wohin die Maiar tritt, es brennt; und Ranken greifen nach den Beinen. Der Wald, der hier noch alles hält, lässt neugierig erscheinen, Vögel, doch sie sind noch stumm. Es sind die Nachtigallen. Und einzig ein leises Gesumm lassen die Schnäbel fallen. …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Insel
| erstellt von Adventure- 1 Kommentar
- 309 Aufrufe
Es funkelt und scheint in den Sänden der Zeit da Das Wunder von einer unendlichen Reise Im Dunkel des Seichten die Schwelle zur Heimat Im Munde der reißenden Wellen ein Zeichen Versunkene Eilands am Ende des Seins da Das Runde des Eins in den Händen der Weiten Der Duft der See, Freiheit, der Welten Geheimnis Der Wunsch tief in eisigen Ländern verweilend Im Munde des Reichs der Gewässer das Eine und Luft voll Salz weiß vom Pfad rechter Gezeiten Ein Funkeln verheißt im schier endlosen Schein des Monds Wunder im Weiß, tief im Hellen die Zeichen Im Mund des Blaus zeichnet der Weltensaum Reisen Die Wunder der Weiten, sie brennen im Reiche Es funkelt…
letzter Beitrag von Pandit, -
feedback jeder art Deus in
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Mir war immer, als veredele der Sonnenuntergang, lehre die verrohte Kehle. Als reife man erst ganz daran. Als schäle sich aus dem geheimnisvollen Klang der Wesen im werdenden Nachtbehang ganz von allein das Dämmerspiel im Abendwald; der Lustschrei, der durch Wälder hallt; Nymphenhaar aus Wasserfall. Lendenlang verwilderte Flüsse. Hinaus aus der Steife der Stadtgestalt, der Schwere von Namen und Gehalt, hinein in den Silbersang. Ins sprachlose Wissen der Umarmung, der Küsse. So sinnend steigt er endlich auf, der große, dunkelblaue Drang zu wissen: Ist es hier gewesen. Stieg Got…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Nebelkälte
| erstellt von Chirozan- 1 Kommentar
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Nebelkälte Die Welt ist aus Nebel Mir ist kalt Der Mond zeigt sein Säbel durch die Bäume, uralt. Der Weg sich verjährt mein Herz verschlingt wird das Tote ist beseelt und mein Sein verirrt. Die Mythen sie leben Sie zeigen sich mir nach Betrachtung sie streben, die sie erwecken (wir?) So waren die Alten sie verstanden das Sein bin bei den Geistern der Kalten demütig für was klein und nur wehrt ein Augenblick mir ist heimelig.
letzter Beitrag von Denios, -
feedback jeder art Der Hierophant
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Er trug das ganze Porzellan des Schreins allein in seinem hohen Blick. Der war wie so ein Dickicht: Dicht und undurchdringlich. Doch tief im Innern mild und licht und unergründlich. Viel zu menschlich für den strengen Gott in seiner Dunkelheit. Und alles an ihm trug die Pflicht wie so ein Hochzeitskleid. Und wir die Bräutigame: Du und du und ich. An unsern Zweifeln aufgereiht: Das Nicht, das Nie das Nichts. Er aber seufzt als atme er bloß Dunkelheit und spricht: Was wisst ihr Weiber schon vom Licht. Ihr seid bloß Name, Kleidchen, Angesicht. Soll ich hier tafeln in dem Nie und Nichts und Nicht, wo euer Schwafeln …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Sternendolden
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Sternendolden, wie man sieht – es ist eine klare Nacht und der weiße Vollmond glüht. Wer da schlief, ist aufgewacht. - Ist in einen Wald gegangen, hat dort lange meditiert, im Gedankennetz verfangen – und das hat sich wohl rentiert. - Hat dort ein Gespenst gesprochen, das im Holz verborgen war, den geheimen Duft gerochen – etwas Furcht im wirren Haar. - Sah die alten Rätsel fliegen, lauschte mit erschreckten Ohren Ästen, die sich ächzend biegen, Stimmen, die noch ungeboren. - Fühlte heimlich Zukunft steigen aus dem dunklen Untergrund, machte sich zum stummen Zeugen, staunte mit geschloss’nem Mund. …
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nur kommentar Diese Nacht...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Diese Nacht... Vollmond dringt in die Wälder. Mystik legt sich auf die Felder. Im Unterholz Legenden hocken. Wege zur Verführung locken. Turmuhr schlägt zur späten Stunde. Wächter ruft hell seine Kunde. Bewohner eilig Fenster schließen. Vom Wald her dumpf Geräusche fließen... Bernd Tunn Tetje
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feedback jeder art Weltensterben
| erstellt von Sternwanderer- 0 Kommentare
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Weltensterben Der reich verzweigte Baum den ich so geliebt unter dessen Schutz ich heimlich klagen konnte hatte sein Grün verloren, damals, in einem Frühling der keiner war. Ein Trauerkleid striff er übers kahle Geäst. Warm hielt es nicht. Ich sah die Welt mit illusionären Augen, die so verändert ich nicht mehr kannte und ließ mich durch einen Zeitsog auf einen Grund trudeln, der sandig weich und doch hart wie Stein. Der Strom bettete mich auf einen sorgsam ausgesuchten Fleck. Im tiefen Fall füllte das Tränenwasser der Bitternis eine See die Wogen gebar, deren Brandung harsch…
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feedback jeder art Mit einem Alb
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Mit einem Alb, so ich ihn nie gekannt; bin ich schnell ermüdend, um die Wette gerannt. Formlosen Wesen, wollte ich entfliehen, mich grausigen Armen vollends entziehen. Die Kreaturen der Nacht, hinter mir lassen; als auch die Geister, die nach mir fassen. Komm jedoch nicht weg, aus dem Schattenreich; von den Gestalten, morbide und bleich. Kann nicht mehr laufen, jetzt sind schon hier, bin völlig gelähmt; und sie über mir. Ein letztes Aufbäumen, ich stoße sie fort; Bettdecke beiseite, Alb verläßt mich sofort. Das …
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