Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Grad erst geboren
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Grad erst geboren, ward er schon auserkoren, ein ganz Großer zu sein, vorerst jedoch klein; jedoch voller Kraft, errang er schon in der Wiege, mühelos scheinbar, spielerisch erste Siege. Denn die Schlangen, die Hera dorthin brachte, bezwang er und kindlich darüber er lachte; weiter wachsende, schiere Kraft zum Erstaunen, man hörte die Leute, vom Helden gar raunen. Es wurden ihm viel göttliche Gaben gegeben, diese erleichterten ihn dann sein Heldenleben; gar zahlreiche Abenteuer, er glänzend bestand, sein Name wurde ehrfürchtig, nunmehr genannt. So hat er den nemeischen Löwen bezwungen, h…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Das Lied vom EINEN
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Ich bin, der Ich Bin, voller Liebe, Weisheit und Kraft, ich bin, der Ich Bin, der alle Werke erschafft, ich bin Deine tiefste Sehnsucht, die Erfüllung, das höchste Ziel, ich bin der erschütternd Einfache, und dennoch unermesslich viel, ich bin, der Ich Bin und erkenne die Welten in vollendetem Licht, ich bin der Ich Bin, der durch alles, was ist, war und sein wird, zu Dir spricht, ich bin alles in allem, an was Du auch denkst, ich bin dennoch auch jenseits, wohin Du Deine Blicke nicht hinlenkst, ich bin die Hoffnung, die Liebe, der Friede und das ewige Glück, das beständig bei Dir ist, ich bin der Tröster, der versteht, warum Du leidest, wenn Du mein…
letzter Beitrag von Windreiter, -
Unsterblich
| erstellt von Elmar- 0 Kommentare
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Unsterblich die Götter denen wir dienen sind keine Unsterblichen ist Sterben eine Notwendigkeit um Unsterblichkeit zu gewinnen müssen wir sterben um leben zu können müssen wir sterben können
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Herbstfluten II
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Das Absolute (3/6) Der Flussgott sprach ganz intressiert: "Manch große Denker sagen ja: Das Feinste seine Form verliert, Das Größte ist uns unfassbar. Doch liegt in dem, was sie uns sagen Die Wahrheit über groß und klein, Ja oder muss man tiefer graben, Will man der Wahrheit näher sein?" "Es kann fast gar nicht übersehen Das Große, wer vom Kleinen schaut, Doch sieht das Kleine kaum mehr stehen, Wer seinen Blick aufs Große baut. Nun lässt sich etwas ohne Form, Verhältnismäßig nicht zerteilen, Und muss, was unfassbar, enorm, gar unerschöpflich hier verweilen. Worüber man drum reden ka…
letzter Beitrag von Aries, -
Feuerbestattung
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Könnte als Lied durchgehen, so war zumindest meine Intuition Evt. schreibe ich eine Viking-metalband an und frage nach ^^ Gekommen ist die Zeit der Ruhe, verschwommen der Jugend Kraft, die uns einst zusammen brachte in dieser ersten blutigen Schlacht. Und ich sehe meiner Ahnen Augen: letzte Kraft des alten Götterglauben! "Bettet ihn nieder auf Eichenholz, stolz das Schwert vor breiter Brust, lasst den Drakkar in die Strömung treiben zur Bestattung setzet an den Feuerpfeil!" Wild geleiten mich helle Flammen, ersannen mir wohl Walhallas Gnade, so stehe ich nun vor den großen Toren, Vater Odin hat mich zu sich befohlen! Und ich …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
SONNE, DU NACHTEULE !
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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tab=300SONNE, DU NACHTEULE ! tab=300ganz dahinten sei der westen wurde tab=300uns erklärt dahinten wo sie untergeht die tab=300sonne müdigkeit schlappe erschöpfung nur tab=300vortäuschend treibt sie sich doch mit anderen tab=300gestirnen jetzt in nightlife-kaschemmen herum tab=300verlustiert sich mit den geistern der nacht bis tab=300zum frühen morgen wird incognito dann zur tab=300hintertür hinausgefegt und der welt erklärt man tab=300streng nach sitte pharisäerhaft das sei der osten tab=300© Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
textarbeit erwünscht Die Sage zweier Liebenden (Prosaisches und dramatisches Gedicht)
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Werte Damen und Herren, hört euch die legendäre Sage zweier Liebenden an, sie wird euch ziehen in den Zauberbann, sodass man noch seinen Urenkeln davon erzählen wird, dass noch in tausend Jahren alle Barden dazu erklingen, und ein wundervolles Liebeslied singen. Mit dem ersten Blick verspürten beide etwas Glück, es gibt kein Wort, was diese Elektrizität beschreiben könnt, sie war so erfrischend, wie eine kühle Morgenbriese, doch gleichzeitig explosiver als jeder Vulkan beim Ausbruch, Jeder ihrer Blicke war magisch, Jede Sekunde ohne einander machte sie manisch, Als er sie ansprechen wollt, wurd er panisch, Wer kennt dieses Gefühl? fra…
letzter Beitrag von Josina, -
nur kommentar Wüstengeflüster
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
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die Erde hab' ich ihm geboten wenn er vor mir niederkniet um zu küssen meinen Huf so wie ich mir selbst ihn schuf und ehrfurchtsvoll zu mir hochsieht doch er wollte mich nicht hören respektlos hat er rumgeschrien ich solle endlich von ihm weichen und ihm nicht die Krone reichen das hätt' sein Vater nie verzieh'n ich flüsterte sei auf der Hut dein Vater ist besessen er will die Macht der ganzen Welt und hat dir schon den Tod bestellt er hat Angst er wird vergessen doch zwing' ich niemand' mir zu folgen …
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Was ich noch erwähnen wollte
| erstellt von JoVo- 6 Kommentare
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Seit vielen Jahren bin ich hier, genieße euer Blut. Unhöflich schimpft man mich Vampir, von ganz gemeiner Brut. Manchmal da schleich ich hinter dir, genieße deinen Duft. Verzehr dein Lebenselixier. Träum' von dir, in der Gruft. Nur wenig lab ich mich an dir, ich lass dich weiterleben. Ganz langsam mach ich dich zu mir, dem Geist gilt mein Bestreben. Erst wenn du meines Geistes gleich, beende ich dein Sein. Fortan bist du in meinem Reich, für ewig bist du mein.
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Ein Weihnachtsgedicht
| erstellt von Pyotr Mjuller- 0 Kommentare
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Inmitten grauer toter Riesen Beleuchtet nur durch grelle Fenster Der kalte Wind, der Totentänzer Tanzt grauen Walz auf grauen Wiesen Und dass wir alle es ihm gleichtun, Dies fordert er vom Menschengeiste Sieh! Er umschließt uns und umkreist uns! Auf dass im Walze wir erfrieren Sein einsam Tanz will Tod uns bringen Ach! Sollen alles wir verlieren Soll alles nehmen uns sein Singen? Oh finden wir wohl keine Rettung? Wer mag uns spenden Schutz und Trutz? Schau! Da erscheint im Sternenscheine So holde Jungfrau, hehr gekrönt Und in den Armen hält die Reine Den, der auf ewig uns v…
letzter Beitrag von Pyotr Mjuller, -
feedback jeder art Gullveig
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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rede Weib sonst wirst du brennen du musst nur die Antwort nennen wo ihr habt das Gold gefunden oder habt ihr wen gebunden ...überwältigt ausgeraubt habt ihr wirklich dran geglaubt dass es uns nicht interessiert wie Reichtum einem Volk passiert so zündet an das trockne Holz die Flammen brechen ihr den Stolz sie wird schon reden irgendwann bevor sie es gleich nicht mehr kann sie ist verrückt sie sagt kein Wort der Wind trägt ihre Schreie fort in Schädelhöhlen schmelzen Augen was ich seh kann ich kaum glauben um die Füße glimmt nur Glut holt neues Holz...…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Das Opfer Abrahams
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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„Hoch auf dem Berge steht mein Thron, wo ich mich gern am Rauch erfreue. Dort opferst du mir deinen Sohn“, sprach Gott, „so will es deine Treue.“ „Komm, Isaak“, rief Abraham. „Du nimmst das Holz und ich das Feuer.“ Der Junge sah, es gab kein Lamm. Der Aufstieg schien ihm nicht geheuer. „Wo ist es?“, rief er voller Angst. Sein Vater durfte nichts erzählen: „Vertrau auf Gott, sobald du bangst. Er wird gewiss ein Lamm sich wählen.“ Und Isaak ging, wie er war, beklommen, doch zu Mut verpflichtet, zum Gipfel, schaute den Altar des Vaters, bald mit Holz beschichtet. …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Der Zwerg Eisenbartus
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
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Am Waldrand, von hohen Tannen umgeben, war das kleine Haus nicht unbedingt sichtbar. Es war Herbst geworden, immer mehr Blätter sanken aus den Baumkronen segelnd hinunter auf den Waldboden. Immer öfter stürmte es jetzt und die Bäume berauschten sich mit dem Wind. Das Haus war eigentlich eher eine Gruft, eine Höhle, gut getarnt, die durch einen Felsspalt führte, gerade groß genug für einen Zwerg. Dort hatte es sich der Waldschrat nützlich eingerichtet. Manchmal wurde es ihm langweilig so allein dort zu hausen. Dann machte er sich auf den Weg, schlich durch den Blätterwald und beobachtete die Elfen, Feen und Kobolde, die sich dort aufhielten. …
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Verbinde dich
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Verbinde dich verbinde dich verbinde dich mit verbinde dich mit allen verbinde dich mit allen Gefühlen verbinde dich mit Gott wenn es ein Gefühl ist wenn es so heißt oder so ähnlich oder anders – verbinde dich verbinde alles verbinde allles was in dir ist verbinde alles was aus dir fließt verbinde alles was nicht gehalten verbinde alles was Schmerz ist und wund verbinde dich überall und mit allem verbinde dich in dir und mit dir nur die Augen verbinde dir nicht (Serie „Affirmationen“)
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Die unbekannte Stadt
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ich zog umher mit den Nomaden Wir fanden sie, über den Sanden der Dünen ragen Ein Anblick wie aus einem wirren Traum Unmenschlich schön, man glaubt es kaum Auf keiner Karte verzeichnet Kein Gerücht mochte sie gar erwähnen Stadt ohne Namen Häuser und Türme, wie Sägezähne Verhüllt ganz und gar, meiden die Bewohner das Licht Sie fauchen und zischen abscheulich Keine bekannte Sprache ist zu verstehen Könnte ich doch nur, einmal unter ihre Schleier sehen Mich überzeugen, von dem, was mein Verstand vermag Kaum für bare Münze zu ertragen Und je mehr ich sehe, desto mehr ich verstehe: …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Waldgeister
| erstellt von fredfox- 0 Kommentare
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Knackendes Holz und knisterndes Laub, das alles kann sein sehr laut. Doch nun sind sie still, weil ich sie verstehen will. Sie, die nach mir rufen, wollen, dass ich komme, sie suchen.. Sie verstecken sich unter den Rinden, dort kann ich sie finden. Sie sprechen zu mir in jedem Laut, in allem, was sich hier anstaut. Sie sind diesen Ortes Meister, sie sind des Waldes Geister.
letzter Beitrag von fredfox, -
feedback jeder art Es, das Viele
| erstellt von Ponorist- 5 Kommentare
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Es, das Viele wo ich dich auch suche niemals bist du da weil du überall bist wo ich dich auch finde gibst du mir den Halt weil ich dich nicht fasse wohin ich auch blicke überall bist du durchsichtig und auch dahinter was sie auch erzählen von dir, für mich, für irgendwen für sie kannst du es werden (Serie: Gebete vom anderen Ufer)
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art 777
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
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In dem Buch Oft geschrieben Steht die 7 Streiche von der 10 Die ersten 3 Die 7 deine Führung sei Hüte dich des Tieres Zerfetzt den Eigenwillen Meide diese 7 Die 7 Basisemotionen Sind in Einklang zu bringen Das limbische System darf nicht siegen Deine eigene Vollkommenheit Renne! Brenne! Schwebe! Die Trinität der persönlichen Ebene __________________________ Die Bibel Die Numerologie Psychologie Neurowissenschaften Paul Ekman Vera Birkenbihl
letzter Beitrag von Zarathustra, -
nur kommentar Kronos erneuert sich im Todeslicht
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Kronos erneuert sich im Todeslicht verbiss‘nen Lichtschlangen entgeht man nur ohne Verlangen auf bewegte Ziele soweit gespürtes und verführtes dahin abführt, im Schweiße deines Angesichts kaltblütig den Wandel einverleiben der mit tausend Schein-Toden dich lebendig frisst wo Schatten ruhn, liegt der Hülle abgeworfen Geblüt in Streifen, Fetzen und in fauler Fülle gehäutet wie ein Brautschleier alt ausgeweidet, als Geschwür durch die Sabbersonne noch am zucken liegt längst in erigierten Stücken was kopflos blieb, eng verschlungen verschluckt zuletzt seine Jungen © j.w.waldeck 2017
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Wogen der Fantasie
| erstellt von JDoodle- 2 Kommentare
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Ich bin am Meer aufgewachsen, mit meinen Füßen im Sand gelaufen. Habe mit meinen Händen Burgen gebaut, meine Arme zu Flügeln ausgebreitet, die mich haben zum fliegen verleitet. Ich atme die reine Meeresluft. Welch ein Duft. So salzig, prägnant, vertraut. An diesem Ort wurde meine Heimat erbaut. Jedenfalls kann ich behaupten, ich wurde meiner kindlichen Fantasie nicht beraubt. Ich habe fest an sie geglaubt! Heute habe ich sie hinten bei meinen unerfüllten Wünschen, in einer Schachtel verstaut. Wollte sie schon oft hervorholen, betrachten, wie einen alt…
letzter Beitrag von JDoodle, -
feedback jeder art Quergelesen
| erstellt von Cornelius- 8 Kommentare
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Im Buch der Bücher steht geschrieben: Wir sollen unsern Nächsten lieben. So sagt im dritten Buch von Mose (mein wirrer Kopf entsinnt sich lose) Vers achtzehn im Kapitel neunzehn. Wenn wir die Seiten auch gebräunt sehn, so dürfen wir beim Tun und Dichten uns gerne öfter danach richten. Den Unterschied von Mensch und Tier benennt Matthäus vier, Vers vier: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - sein Geist will auch verköstigt sein. Matthäus fünfzehn, vierzehn mahnt: Ein jeder Weg sei klug gebahnt. Ein Blinder führe keinen Blinden, weil beide sonst im Loch verschwinden. Ein guter …
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Das himmlische Theater
| erstellt von alfredo- 2 Kommentare
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Der Himmel ist wie ein Theater. In der Königsloge sitzt Gottvater. Daneben sich Sohn Jesus räkelt, nicht weit davon Maria häkelt. Der heil'ge Geist darüber schwebt, Gottesmutters Blick erbebt. Hat einstens er sie hochbeglückt, Maria ist noch heut' entzückt. Ein Platz ist Joseph auch gewährt, er hat den Jesus einst genährt. Gott hat es fürstlich ihm gedankt, er ist auf ewig nun ein Sankt. Ein Logenplatz nur dem gebühret, wer wird als Heiliger geführet. Dort sitzen Päpste, Kirchenlehrer, sie sind so hehr, es geht nicht hehrer. Im großen Auditorium, sitzt der Dur…
letzter Beitrag von alfredo, -
GÖTTERDÄMMERUNG
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 671 Aufrufe
GÖTTERDÄMMERUNG abendwolkenumhangener Olymp felsenzerklüftet wo Zeus, die Allmacht, zwischen Blitz und Donner auch die Eifersucht der Hera bezwingt, dieser unter einem Keuschbaum geborenen/size wo Hestia am Herd die Familieneintracht bewahrt und Hephaistos das Feuer mit Schmiedehammer und Amboss wo Poseidon von Quellen und Flüssen auszieht, sein Dreizack die Seeleute über gefährliche Meere geleitet, wo mit goldenem Ährenkranz Demeter zur Fruchtbarkeit die Jahreszeiten wechseln lässt abendwolkenumhangener Olymp felsenzerklüftet schicksal- und sagenumwoben wo unter der weisen Athenas Olivenbaum Apollo die neun Musen mit s…
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Mariä Himmelfahrt
| erstellt von alfredo- 2 Kommentare
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Short Version: Als Mariens Erdenwallen ging zu End, da fuhr sie auf zum blauen Firmament. Den Leib hat sie gleich mitgenommen, zumindest glauben das die Frommen. Wie ging den der Transport vonstatten? Ob sie schon Raketen hatten? Extended Version: Als Mariens Erdenwallen ging zu End, sah sie auf zum blauen Firmament. Von dort erschien ein Engelschor und hob die Jungfrau sanft empor. In des Himmels unbefleckter Helle, ist auch ihr keuscher Leib zur Stelle. Sie ist die lichte Himmelskönigin, das ist für Gott ein Hauptgewinn. Sie reist auch viel um zu erscheinen…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art amphibische erfahrung
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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ich schaue zu wie die wolken ränder bekommen kormorane nach ihren fliehenden schatten tauchen und der tag als geschmeidiger seeaal hinterm horizont verschwindet letzte fischer kehren von hungrigen möwen verfolgt zurück ein alter mann bündelt sein tagwerk an geschnittenem schilf und eine junge frau läuft ins meer versinkt in den wellen ich fasse mir ein herz kraule ihr hinterher doch sie ist längst in den finsternissen der tiefe verschwunden war es nur halluzination eine nymphe auf dem späten weg nachhause
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das Nachtgedicht - Der helfende Zwerg
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Der helfende Zwerg Es war´n einmal drei schöne Fee´n, die wollten sich mal schlafen legen, doch waren sie noch gar nicht müd´, so sangen sie ihr Schlafenslied,... ...von einem Zwerg der schon einmal, des öfter´n sehr behilflich war, wenn sie nun mal nicht konnten schlafen, dann konnte er auch wohl vieles machen, was die drei Fee´n dann hat erfreut, und so riefen sie ihn heut´ erneut,... ...und klar er half, dann allen Drei´n, die Feen schliefen dann glücklich ein, das Happy End konnt´ nur so sein. Und somit: "Alle…
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Die Versuchung
| erstellt von alfredo- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Im fernen heil'gen Morgenland, da zog der Jesus umanand. Er ging zum Fasten in die Wüste, wo er der Menschen Sünden büßte. Nach vierzig qualvoll langen Tagen, knurrte auch des Heilands Magen. Da trat der Teufel an ihn ran, der zu versuchen ihn begann: 'Wer vor mir devot niederfällt, dem schenke ich die ganze Welt, dem gehören alle irdschen Reiche!' Doch Jesus sagte: Satan weiche. Der fühlte sich sehr angepisst, es ward durchschaut des Bösen List. Worauf Beelzebub zur Hölle fuhr. Lang roch man noch die Schwefelspur!
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Neue Ansprüche erdacht sich der Fußboden hohe Decke will er sein. Keiner soll auf ihn tratschen mit Pfoten am Oberlicht herrscht er allein. Was „die Mode streng geteilt“ kennt doch jeder, neu und alt. Wozu auf Dauer auf nichts bauen? Haben es erreicht auch die Frauen! Mit Boden ist es viel zu spät immer unterdrückt, wie es nun geht. Decke ist der Trend zum Turm und gekämpft wird mit Drang und Sturm. Von kleinen Steckdosen überwacht, soll er jetzt mal den Lüster halten. Lang genug hat er es sich so durchdacht: Oben ist sogar das Ein- und Ausschalten. Der Fußboden soll kontemplativ werden und von oben Geschichte schreiben. Die…
letzter Beitrag von rhglicht, -
feedback jeder art Waldgeist
| erstellt von Missgunbar- 7 Kommentare
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Unsichtbar wandelnd Zwischen moosigen Baumstämmen An meandernden Bächen entlang Steile Hänge hinauf Durch Hohlwege in Täler Am liebsten jedoch Über Mooren schwebend Hörst die Vögel rufen in den Baumwipfeln Einen Käfer knisternd auf unwegsamem Waldboden sich seinen Weg suchend Den Fuchs witternd einer frischen Fährte folgend nicht ohne dir im vorbeilaufen einen Blick zuzuwerfen - der Fuchs sieht alles Da - Siehst einen Menschen Allein Auf schmalen Pfaden Durch dein Reich stapfen Lauter als alles andere hier Du bist neugierig Kommst näher …
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Verlockung
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Hörst du sie auch, die berauschenden Töne, leise vom Walde herübergeweht. Hinreißend spielt die betörende Schöne, himmlisch und süß, sie bettelt und fleht. Wonne verheißt dir die schmeichelnde Flöte, flüstert von Lust, verzaubert dein Herz. Keck weht ihr Haar in verwerflicher Röte, Jüngling gib Acht, denn du findest nur Schmerz. Ihre Gestalt, einer Sage entstiegen, zieht dich hinunter in feuchtkaltes Reich, höre nicht hin, du wirst kläglich erliegen, folgst du den Klängen, vergehst du sogleich. Schelmischen Blicks leckt sie lüstern die Lippen, nur noch ein Schritt und es gibt kein Zurück. Stark ist der Bann, ihre Brüste, sie wippen, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Die Macht der Māyā
| erstellt von Anaximandala- 7 Kommentare
- 665 Aufrufe
Als einst der Weise Nārada sich fest an fromme Buße band und grade am entsagen war, er plötzlich Visnus Gnade fand. So sagte ihm der große Gott, "Ich will dir einen Wunsch erfüllen", "Dann bitte, zeige mir den Spott der Māyā, um uns einzuhüllen." "So folge mir ein Stück durchs Land, die Wahrheit werde ich dir zeigen." Sie liefen Stunden durch den Sand, sie liefen ewig und im Schweigen. Da wandte sich ihm Visnu zu: "Sag, kannst du Wasser holen gehn?", und Nārada bat ihn zur Ruh, er konnt ja schon die Häuser sehn. Bald klopfte er ans erste Haus. Ein Mädchen öffnet, wunderschön, ja ihre Augen sahen a…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
tierisches paradies
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 663 Aufrufe
an diesen späten tagen spuken sie mir im kopf herum all die beflügelten befußten oder beflossten gehen sie nach ablauf der lebenszeit in die ewigen jagdgründe ein meint john lennons -give peace a chance- auch dass die antilope dem löwen die maus dem bussard verzeiht wenn sie gemeinsam die immer grünen hügel bevölkern das abendlicht über der wellenden see lässt die möwen wie verlorene engel in den dräuenden wolken glitzern -wir sehen uns wieder- verhallt ihr klagender singsang
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Der Blumenbinder
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
- 662 Aufrufe
Versunken warten sie und stehen Verdrießlich wippen sie und schwingen Dann und wann wird einer gehen wird heute keine Blumen bringen Sehr lang wägt er die Blumen in den Händen Ganz langsam schafft er eine große Symphonie Auch nicht ein einzig Blatt wird er verschwenden und lauscht in die geheime Harmonie Der Farben der Gerüche und der Namen die wie geboren durch sein Schaffen sind Und sie die in dem Warten ganz erlahmen so schwer verstört in ihrem Alltagssprint vergessen fast warum sie kamen Da blicken sie einander in die blanken Augen die wie leere Lichter stehen Manchmal begi…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Verflüssigt und verdampft
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Verflüssigt und verdampft der geborene Tod als Lebensquelle die Seelennot auswendig Geleerter geschöpfte Geisteskraft die Dimensionsportale schafft, zeitloser Weltenwelle bleibt die lineare Ebene eingedrückter Folgespur eine festgefahrene Richtschnur treib gut, wo Sintflut leichte Leichen trägt ohne wahres Regen regloses Gleiten beseelt im Wellenspiel abgetriebenen Zugziels im Abfluss, dem Einflusse erlegen mitreißender Ströme bloß eine aufgelöste Last bewegen verbundener Abgelöster nein! zur Quelle musst du selbst werden mündet alles stromlinienförmige ins Meer und kosmisch wirkt irdisches Ve…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Aphrodite wandelt aus dem Schaum
| erstellt von Ikaros- 3 Kommentare
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Aphrodite wandelt aus dem Schaum Des Mythos Küste ist die Pforte, durch die die Göttin wandelt in die Welt, auch hierfür fand die Lyrik Worte: „Ihr Liebreiz zaubert durch die Brandungswelt.“ Es tobt die See, sie tost und schäumt, die Wellen brechen laut im Schaum, es kommt uns fast vor wie geträumt – und Aphrodite springt aus ihrem Traum. Ihre zarten Spuren sanft im Sand – eine Woge spült sie rasch hinfort. „Reichst Du edle Göttin uns die Hand, wird die Welt erneut Dein schöner Hort?“ Schreitet Sie in unsre Herzen, wandeln wir auch diesen Strand entlang, jeder Sturm wär’ zu verschmerz…
letzter Beitrag von Ikaros, -
nur kommentar Klangfarben und Lichtwelten
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Stichworte: Realitäten, alternative Universen, parallele Wirklichkeiten, Pararealitäten, Entwicklungsstränge, Kosmonukleotid, TRIICLE-9, Entwicklungsstränge, Zeitebenen, SPEKTRUM I Klangfarben sind die Welten aufgelöster Grenzen in denen Wesen den „Schritt“ begleiten Qu'ma'An war ein negatives Komplexuniversal dessen Teppichkonglomerat an Galaxien seine Schutzblase verlor ein Positivkomplex ergänzte sich vereint... Unterschiede verschwammen und Gesetze erfanden sich neu im Kräftespiel des Zufalls darin begegnen sich Wesen und Dinge mit vermischten Geschicken: ihre Ausdruckskraft ihre Er…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Die Legende von Ludwig dem Springer
| erstellt von WF Heiko Thiele- 2 Kommentare
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Der Ludwig, seines Zeichens Graf, war schon als Kind nur selten brav. Oft mußte ihn, von Standes wegen, sein Vater deshalb härter hegen. Dies aber kam zu Ritters Zeiten nicht selten vor bei jenen Leuten. Es machte Väter sogar stolz, wenn Söhne aus besondrem Holz. Was sollten sie auch anders denken? Einander sie sich kaum was schenkten. Wie Paris einst mit Helena, erging es Ludwig, als er sah unweit von seinem Thüringen die holde Adelheide singen. Allein, sie war Graf Friedrichs Frau. Kein Grund, wenn man's anstellte schlau. So lud der Ludwig Friedrich ein, zu jagen nach dem wilden Schwein. Und als sie dann im nahen Wald - …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
textarbeit erwünscht der Christen Gott
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
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warum muss ich diesen tapferen Hund töten um das Schaf zu bekommen mit den saftigen Lenden wer soll überhaupt dieser Gott sein der hier über alles wachen soll der Christen Gott ...der den Wolf verhungern lässt
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Würfel
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Würfel ...denn auch die höchste Existenz sollte einmal würfeln dürfen ist sie doch des Urknalls Zufall und ihr Gefährte, das verehrte Schicksal wurde so zum All hatten zweisam viele Welten, die zwar selten aber lebten, wenn sie aufeinanderklebten so geschah die Emergenz… Gedichtsreihe "Ebenbilder“
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
textarbeit Es war einmal...Schöntraum
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
- 653 Aufrufe
Es war einmal, vor langer Zeit... .... ein Land, mit einem großen Wald , dort lebt ein Mann mit langem Bart, der Bart ist weiß, der Mann bejahrt. Und dieser alte Mann nun heißt, "Greisuraltlangbarthaarweiss", sein Namen der ja lang und schön, den mocht´ respektvoll er ausleben, mit seinem ganzen Wesen eben. In diesem nun besagten Land, dem dieser alte Mann entstammt, da mochten auch zwei Zwerge leben, die konnten sich niemals benehmen,... ...im spotten sie wohl garstig waren, und in Respekt ganz unerfahren. Die freche Bosheit wird ertappt, hört man die Namen im Vora…
letzter Beitrag von Ralf T., -
Neues Leben im Anders
| erstellt von Sternwanderer- 0 Kommentare
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Neues Leben im Anders Und als ich fühlte die Ewigkeit getragen auf Phönixschwingen Eingehüllt im Nebelschleier spürend den Atem des Universums Die Geburt ahnend im Neu des Lebens hoffnungsvoll im Endloskreis Und angekommen wusste ich DAS ist das Elysium - © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Der Gladiator
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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In die Hitze des Sandes stürzen die Armen wie abgeschlagene Arme fallen,- die man einem viel zu jungen Mann geraubt hat. Ängstlich wankt das Haupt und alle Sinne lahmen vor dem Tod, der grausam naht Ein schrillendes Piepsen in dem Ohr raubt dem todgeweihten Mann das Gleichgewicht. Hier ist er nur noch Gladiator und hier im Kolosseum ist er noch ein wenig und dann ist er nicht Mehr. Scharfzahnig stürzt der große Höhlenbär schon auf ihn zu und auf die anderen versklavten armen Toren. Die Haare und die Bärte hat man ihnen abgeschoren und nackt stehen sie …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Trance
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
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Der Bahnsteig döst im Neonlicht, die Kälte nagt an meinen Beinen. Der Nebel flutet fahl und dicht und lässt die Wände Tränen weinen. Dann zittert und vibriert die Luft, die Gleise fangen an zu singen, ein Zug erscheint aus schwarzer Gruft, es wird mir wieder nicht gelingen. Das Licht der Fenster flirrt vorbei, betäubt mir meine müden Sinne, ich lausch der Räder Litanei, nur noch ein Schritt, ich halte inne. Gesichter fliehen wie im Traum, es glückt mir nicht, sie zu erfassen, sie schaun mich an, ein Blinzeln kaum, schon ist’s vorbei und sie verblassen. Der Spuk ents…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
nur kommentar Deckendes Licht
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Deckendes Licht ohnmächtiger Oszillator der zwischen Seelen baumelt Radiator, der staubig verstopft frische Luft versauert! sein Abbild wirft kein eigen Schein sein Dasein bleibt kopiert ein Abklatsch klatscht und schreit: sein Einheitsbrei sei gottgeliebt! abgepaust durch Religion die Seele einhellig: Holocaust! der Geist Imitation ein Instrument das einzig sein Programm erkennt bedrohen ungläubige Originale seine dünne Opferschale Aberglaube kürt sein Opferlamm auf das es sich enthaupte mit fröhlichem Tamtam in der Gartenlaube goldener Tempel spielen aberkannte Waisenkinder g…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Unikat
| erstellt von tocoho- 0 Kommentare
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Ein jeder der Ins Leben geht, als Unikat die Zeit durchlebt. Warum genießen wir es nicht, das jeder einzigartig ist. Es wird kopiert und operiert, wird angepasst und gleichgemacht, der Werbung folgen und dem Trend, bis man sich selber kaum erkennt. Sei doch zufrieden, wie du bist, nur so, ein Unikat du bist. In Menschenmassen seh ich dich, weil du so einzigartig bist. Es ist ein Wunder der Natur, gibt es doch jeden einmal nur. tocoho Berlin 2019
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art Winterfee
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Bloße Hände greifen den Schnee Packen geschwind Schlitten und Kind richten sie auf, Lachen erklingt fliehen das Kind Mythe und Weh Zitternd im Schnee als sei er ein See aus tausenden Eiskristallen Schluchzer verhallen, Schneeflocken fallen Stille sinnt ins Weiße das Kind Flüstrer wallen aus Winterfees Hallen Durch Eissee und Schnee Flüstert das Kind in den eisigen Wind Die Grotte umschließt schon der Schnee Sein Tränchen verrinnt Sein Name verschwind und es würde schon eins mit der Fee Bekriecht es die Stille, die kühlende Hü…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Das zweite Leben
| erstellt von Monolith- 1 Follower
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Das zweite Leben Als ich meine Reise begann, vor Hunderten von Jahren sah ich machtlos zu wie die Zeit in den Händen zerrann und ich die Erkenntnis gewann, dass es meine Bestimmung ist. Einsam stand ich da in dem Sternenlicht, das sich mühsam den Weg durch die Unendlichkeit bahnte und das Eiswasser sichtbar machte, das unaufhörlich aus meinen rotgeränderten Augen rann, aus Trauer um mein verlorenes Leben. Unsichtbar ist die Qual meiner Suche nach dem, der meine Last mitträgt der willig ist mit mir den Kampf gegen den brennenden Regen (in mir) aufzunehmen der Tropfen für Tropfen mein Schattenherz versengt und meine alte Seele dara…
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Der Hieromant
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
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Argwöhnisch äugen ihn die Jungen mit ihrem treuen Kitzeblick Mit beiden Händen ist er eingedrungen Die Finger fahren in das aufgebrochene Genick der Fähe Die ging dick Und ihr verstörter letzter Blick war wie der Blick der Rehe die sie riss: dümmlich, luftig, ungewiss Listig war sie, mutig, wölfisch schick und trächtig Die Hände greifen in die Wärme spüren Spuren an dem letzten Kontrahieren Er tut es mit geschlossenen Augen Er muss das Wesen dieses Lebens aus dem Weben seines Strebens um die warmen Innendinge des Geheimnisses erspüren Sie aber fürchten ihn und seine du…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art traumtänzer
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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neulich bin ich aus versehen mitten am tag in einen nachtzug eingestiegen wunderte mich weil der schaffner eine weiße zipfelmütze trug als er mich fragte was ich frühstücken möchte fügte ich mich ins unvermeidliche und orderte einen strammen max dazu eine bloody mary dann zog ich die vorhänge zu ruhte mich aus für den tanz der vampire denn mir träumte ich säße im orientexpress richtung transsilvanien
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
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Unter Kannibalen Zweiter Akt der Kormoran hinter der verlassenen Eisenbahn weiß ungeheure Geschichten! er kennt die Völkermorde ihre Geisterorte weiß vom fanatischen Drange zu richten von rostigen Rampen blättern alte Gedanken ranken Disteln und Dornen mit blauen Blüten hüpfen und schaukeln Dohlen mit blutigem Verlangen und aus versteinerten Pfaden schlüpfen Blumen mit bunten Sonnhüten der linkische Kormoran heißt Enzian und fischt im nahen Baggerbach er sah den Weg der Eisenbahn überflog die Massenhaltungsstädte bei Nacht vernah…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck,
