Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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ZWIEGESPRÄCHE
| erstellt von mesart- 0 Kommentare
- 731 Aufrufe
Meine Ahnen begegneten Ihm mit Achtung Sie waren über Seine Gegenwart sicher und sagten Seinen Namen mit Frömmigkeit und Zärtlichkeit Mein Großvater ermutigte mich eines Abends Jetzt kannst du Ihn auch anrufen die Wichtigkeit des Augenblicks und meine Unwürdigkeit erschütterten mich Bis heute ist es ein heimliches tete-a-tete ohne Verstecken oder Masken zwischen mir und Ihm geblieben. In dem ohrenbetäubenden Lärm Des Unwetters Redet Er zu mir Kaum zu hören Nur ein Säuseln: Ruhe Sei in Frieden Ich bin am Steuer. © 4 XII 2011 abigail mesart
letzter Beitrag von mesart, -
feedback jeder art Wind nach Noatun
| erstellt von Managarm- 1 Kommentar
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Ich möcht eine Möwe sein und über blauen Wellen fliegen Delfine tanzen unter mir und vom Wind laß ich mich wiegen Sunna wärmt mir meine Flügel die Schwäne singen ihr ein Lied sie danken ihr für diesen Morgen an dem es keine Sorgen gibt Heil mein Njörd, umarme mich schick mir Wind nach Noatun ich werd Zeit und Raum durchfliegen ohne einmal auszuruhn In der Ferne bläst ein Dampfer in sein dunkles, tiefes Horn und schippert langsam, Richtung Süden in den Horizont davon Anmerkung : Sol hieß die Sonne(ngöttin) im Norden. Sunna war …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Klare Nacht
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Im Dunkel einer klaren Nacht zum stillen Tanz der Sterne ist meine Seele aufgewacht und schweift durch weite Ferne. Nun endlich wird sie sich gewahr, als wär die Nacht ein Spiegel und dieser zeigt ihr, in sich klar, die Schönheit ihrer Flügel. Sie wirbelt durch das Sternenband, durchbricht nun alle Grenzen und findet ihr gelobtes Land in wilden Freiheitstänzen. Am Rande der Unendlichkeit wo ihre Brüder wohnen, da wird sie einst, von Raum und Zeit gelöst, in Freiheit thronen. Bis dahin jedoch bleibt sie hier, will leben, lieben, leiden und möchte als ein Teil von mir sich in das Dasein kleiden.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Was ist der Sinn des Sein's?
| erstellt von Reime-Schmied- 0 Kommentare
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Was ist der Sinn des Seins? - Ich mein‘s Zu ahnen, doch greifen kann ich‘s nicht, Und weiß ich auch, dass man es spricht, Ich will‘s selbst schau‘n auf lange Sicht, Mit tiefer Einsicht, dieser Stein ist, Erst der Anfang, fließend reinigt, Wasser ihn und das erschien, Mir nie so klar jetzt, ich setz, Ihn hin an diesen Ort, an dem er Sein soll, doch der Stein rollt, Wieder fort an einen and‘ren Ort, Im Tal, wenn es will das Schicksal, So stark ist doch die Wasserkraft, Die das erfasst, was ihr nicht standhält, Nicht nur nasser macht – sondern verwandelt, Man sehe all den Kies, der anfällt, Im Flußbett - ihr wusstet, Dass auch ihr solc…
letzter Beitrag von Reime-Schmied, -
nur kommentar Kulturkreise
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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im Licht der Pyramiden Geheimnisse der Sterne Zivilisationsgestirne einer Sterngötterlehre Schöpfer der Sternbilder der Unsichtbaren Ordnung aus dem Chaos kosmischer Ahnen Himmelsweiser endloser Zeitzyklen Lebenskreise und Architektenmythen Schwingen der Seele schwarze Sternstraßen ewige Kanäle geistiger Ahnen © j.w.waldeck 2015
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Nikolaus
| erstellt von leachim- 0 Kommentare
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Nikolaus Nikolaus das war mal was, da kam der brave Mann am 6. mit dem Krampus an. Die Kinder mussten beten singen oder auch Gedichte bringen. Im Gegenzug gabs kleine Gaben. Wer übers Jahr nicht folgte hatte Sorgen vor dem Tag vom Krampus gabs so manchen Schlag Doch heut in dieser Gotteslosen zeit ist man von diesem Brauch befreit und auch von diesen kleinen Gaben will heut kein Kind mehr etwas haben. Auch kein Beten Dichten Singen er muss nur noch Geschenke bringen. Und das nicht einmal persönlich zum alten Brauch steht unversöhnlich das Diktat von mehr und mehr die zeit ist arm und si…
letzter Beitrag von leachim, -
- 2 Kommentare
- 724 Aufrufe
Wenn sich im Winter Welten zieren, Dank Eis und Schnee die Menschen frieren Und darum sich in warmen Zimmern, Anstatt bei Hagelschlag zu wimmern, Oder bei hellem Sonnenscheine Am Strand, im Park oder alleine Im eignen Garten auf der Matte, Soweit man hat ein wenig Schatte, Ein gutes Buch hervor zu nehmen, Braucht niemand sich deshalb zu schämen. Wenn dann man kann noch jenes sagen, Daß anders als in unsren Tagen Statt seichtes etwas mit viel Tiefe Den Leser zu dem Buche riefe, Worin er findet kluge Sachen, Vielleicht sogar zum selber machen, Entspannung in den Taten findet, Wovon des Buches Held verkündet, Von Helden aus der Welten Wei…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Die Perle am Wegrand
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
- 724 Aufrufe
Die Perle am Wegrand, so wunderschön, wird leider von Vielen gern überseh‘n. Unscheinbar und schlicht, bekommen wir diesen kostbaren Schatz nur in Stille zu Gesicht. Daher können sie nur Jene finden, die sich nicht im "Hamsterrad" zu Tode schinden. Sei aufmerksam und schau genau hin: Denn die Perle am Wegrand steckt in Vielem drin.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Poseidon
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
- 723 Aufrufe
Drei Ringe wurden noch geborgen. Sie lagen ruhend auf dem Grund. Dann braust und stürmt an diesem Morgen die frohe Kund im Meeresrund. Das Meer tost auf mit viel Geraune, so überschäumend, wild und roh, Poseidon brummt vor guter Laune. Die Wasserhummel juckt im Po. Frech schwingt sein Dreizack in den Lüften. ,,Mein Gott, wie ist das Leben schön!" Und überall mit Meeresdüften sind tausend Meerjungfrau'n zu sehn. Er hebt die Brecher, lässt sie krachen, dort gegen eine Felsenwand. Entfesselt spuckt mit lautem Lachen er seinen Übermut aufs Land. Er hat gekämpft und auch…
letzter Beitrag von Amadea, -
nur kommentar Die Masche mit den Matritzen
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 723 Aufrufe
Muster auswählen großartige Pläne Vergleiche, Realitäten die Reflexionen bewohnen eine Spiegelreise das Universum vereint im geographischen Geiste auf universeller Reise lustwandelt ein Kind, sehr waise wo seine armseligen 4 Elemente, auf denen es noch auf allen vieren voran strebt als Herdentier als Gottesbild selbstgemachter Gangart als Spiegelbild vorgemachter Gegenwart menschgemachte Götter und gottgemachte Menschen projizieren Ego-Echos ins Zentrum des Daseinslegos weil überall ein Kern sein muss eine Fixierung ein Ausgangspunkt nicht überall zugleich sondern genau festgelegt innerhalb erlaubten Leibs eingesper…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Traumstoff
| erstellt von Sternenherz- 3 Kommentare
- 722 Aufrufe
Traumstoff Ich weiß nicht, wann van Gogh davonging - ich sehe nur den Strahl der Sonne. Ich seh das Lächeln, das er einfing. Seh seine Augen voll der Wonne. Der Sandsturm er riß tiefe Schluchten ins Herz der Wüste, ockerschwer. Und dann, als sie ihn schon verfluchten, kam er auf diesem Strahl daher. Wie kann ein Wüstenschiff es wagen im Meeresriff zu ankern, ohne Not? Wer kann den Stoff der Träume tragen von hier bis weit ins Morgenrot? Der Himmel schüttet aus sein Füllhorn aus diesem dunklen Wasserloch. Wird daraus wachsen neues Korn? Ich weiß es nicht und hoffe doch.
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DER SCHLÜSSEL
| erstellt von mesart- 0 Kommentare
- 722 Aufrufe
Der Schlüssel nicht die Verpackung nicht das Etikett nicht die Tünche nicht die Karren nicht die Macht nicht der Bühnenglanz nicht die Silberlinge nicht einmal die Seele der Schlüssel zum Schatz im Felde ist der lebende Atem des göttlichen Geistes © 8.Nov.2011 abigail mesart
letzter Beitrag von mesart, -
feedback jeder art Sanctum Praeputium Domini (Gedanken zu Christi Himmelfahrt)
| erstellt von alfredo- 1 Kommentar
- 722 Aufrufe
Als Jesus Christ' zum Himmel fuhr, verblieb von ihm auf Erden nur, die heil'ge Haut Praeputium. Als Reliquie der ersten Stunde, gab sie von vielen Wundern Kunde, kam in Europa mehrfach rum. Im tollen Land Italia, war sie noch vor kurzem da. (1983) Doch dann war der Spuk verflogen. Die Gläubigen sind sehr betroffen. Aber ein Gerücht lässt wieder hoffen: Der Vatikan hat sie zurück gezogen. Es gibt unzählige Reliquien. Wer sich in die Welt der Reliquien vertiefen möchte, kann im Internet recherchieren und stößt dabei ungelogen auf unglaubliche Sachen: Der…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Ich sucht es und fand es
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 722 Aufrufe
Ich sucht es und fand es; das Kleinod so fein, doch wird es wohl nimmer das meinige sein. Es ist diese Blume aus jenem Garten, in dem Vöglein mit güldnem Gefieder warten; ihr Lied zu singen, mit himmlischen Klang; und um dich zu schlingen dies endlose Band, aus Silber und aus Elfenbein, jedoch wie Spinnenweben fein; zerreißen kanns auf dieser Welt, nicht jene Kraft, die sie doch hält. Der Stiel der Blume, wie Samt, so fein, die Blätter, wie Daunen vom Entelein; dann erst die Blüte, welch himmlische Pracht, dass in dem Herzen die Sehnsucht erwacht. Oh, hüte dich Wanderer, der du besessen, …
letzter Beitrag von Josina, -
Hui Buh
| erstellt von Marius O'Leerie- 0 Kommentare
- 720 Aufrufe
Hui Buh Nietzsche schrieb einst: Gott ist tot! Aber, auch Friedrich wusste Blut ist rot Gott hat nie gelebt, drum stirbt er nicht Mein Glaube war schon immer schlicht Elend und Hass sind unser freier Wille Religion predigt Angst doch zweifelt in Stille Das Schlossgespenst hat viele Namen Arbeiterbienen verklebt im Stock der Waben Auf der Suche nach dem tiefen Sinn im Sein Betet Ihr nur und erliegt dem Schein Auch die Motte Sie umkreist das Licht Bis Sie verbrennt und im Leide zerbricht
letzter Beitrag von Marius O'Leerie, -
feedback jeder art Im Reich der Zwerge
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
- 720 Aufrufe
Ich hab im Wald ein Loch entdeckt, nicht groß und gut im Moos versteckt. Daraus drang Lachen zart und fein, was war das bloß, ich sah hinein. Drin war es dunkel wie bei Nacht, das hat mich neugierig gemacht. Ich legte mich ganz still davor und lauschte mit dem linken Ohr. Da pikste etwas in mein Kinn, sodass ich aufgesprungen bin. Ich sah mich um, da stand ein Wicht und sprach zu mir: „Ach, geh doch nicht. Wir haben leider nie Besuch, ihr kennt uns ja nur aus dem Buch, doch du hast unser Loch entdeckt, du darfst hinein, sei nicht verschreckt.“ „Mein kleiner Freund, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Apokalypse
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 720 Aufrufe
Sklave der Ander'n Herr meiner selbst Gedanken die wandern Kind der Unterwelt Verflucht seit der Geburt Unzählige Messer gespürt Wollten meine Knie gen Boden drücken Stehe aufrecht, mit durchlöchertem Rücken Von nun an, bin ich der Fluch Jeder irdische Winkel wird besucht Der einzige Sinn meines Tuns Die Apokalypse herbeizuführ'n
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Nah und fern
| erstellt von Lightning- 4 Kommentare
- 718 Aufrufe
Nah und fern Du, der du stehst im Himmelsreich, schufst die Erde und die Sterne. Auch die Menschen, dir einst gleich, seh ich in weiter Ferne. Entrückt, die Einigkeit, die einst uns nahte, als wir lebten, ohne blinde Gier und Neid, die diese Welt erbeben. Verloren scheint das Nahe hier, die Ziele oft zu fern. Wie gerne wäre ich bei dir, im Königsreich des Herrn.
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art Quo vadis?
| erstellt von maerC- 2 Kommentare
- 718 Aufrufe
Quo vadis? Ein orangerot oszillierendes neonartiges licht weist mir den gewundenen weg im irrgarten meiner imagination du bist die hetäre in meinen chaotisch kreisenden gedanken die das ziel als unendlich entferntes elysium erleuchtet ich folge dir in willenlosem, wundergläubigem wahn deine gravitative kraft ist stärker als der hastige hauch deines atems der mir warm entgegenweht ich lasse meinen geschundenen, schwachen körper fallen während mein getriebener geist sich über ihn zu erheben scheint die gedanken erfassen ehrfurchtsvoll die weite des raumes aber du entgleitest mir zunehmend das licht de…
letzter Beitrag von maerC, -
feedback jeder art Nachtmahr
| erstellt von Managarm- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 717 Aufrufe
auf deinem Brustkorb sitz ich hier er hebt mich hoch und senkt mich nieder so lange war ich nicht bei dir ich erkenn dich kaum noch wieder du schwitzt und schnarchst dein Mund steht offen im Mondlicht bist du grau und fahl hast lange nicht den Alb getroffen nun denn mein Schatz dann woll'n wir mal so werd ich dich jetzt zärtlich nehmen in der Gestalt vom schönen Mann dann werd ich deinen Körper lähmen so dass ich dir mich zeigen kann dann sitzt der Schreck wenn du erblickst mit wem du hier soeben ... …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Der Pirat
| erstellt von TheXenomorph- 1 Kommentar
- 716 Aufrufe
Erzähler: Einst ging spazieren ganz allein Durch Morast und Moor So leih mir dein Ohr Ein Pirat mit schwarz-weißem Bart Und Plante Grauenvolle Tat Mit Gewalt will er an Bort Das du findest keinen sicheren Hort Das du denkst ich kann nicht Meer Das du flehst oh hilf mir Herr Der Pirat: Deine Söhne sind schon tot Hades gab mir sein Wort Deine Töchter sind schon mein So bin ich nimmer Mehr allein Dein Gold ist mir nicht genug Gib mir Meer von all dem Spuk Erzähler: Was soll die ganze Grübelei Schütt Sinnlos in den Schlund des Piraten allerbesten Burgund Scharr um d…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Blut aus meinem Leib
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
- 715 Aufrufe
Blut aus meinem Leib und Lehm vermischt ich, gab Gestalt dem feuchten Klumpen, formte einen Menschen, blies ihm Luft in seine Lungen, schuf aus roter Rosen Blütendüften seine Seele. Sieben Sinne und der Feuerfunken seien mütterliche Morgengabe; Göttern glich er, nur die Flügel fehlten, sonst wär er ein Engel. Augen gab ich, dass er schaue alle Schönheit meiner Schöpfung, unterscheiden könne Licht und Schatten, an den Farbenspielen sich ergötze. Wie sollte er die Sphärenklänge der Planeten hören? Also schenkte ich dem Mensch zwei Ohren, dass er sich erfreuen möge an des Himmels Melodien und Engelschören lauschen könne. Narden…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Geh ich am Felde
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 715 Aufrufe
Geh ich am Felde, seh ich bald, auf einer Seite dunklen Wald; und dann sehr bald beim weiter gehen, kann ich das kleine Städtchen sehen. Es zieht mich an, es scheint zu sagen, komm zu mir, wie in alten Tagen; die Mauern werden dich behüten, dir weiter Schutz und Zuflucht bieten. Komm zu mir und halt ein dein Eilen, ich lad dich ein, hier zu verweilen; auch gute Speisen sollst du haben, kannst hier bei mir, Dich richtig laben. Kannst hören, meiner Lieder Klang, beim Possenspiele und Gesang. Vielleicht willst du ja auch dem Rauschen, des versteckten Klappgrabens lauschen. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Seidene Umarmungen der Zwiespältigkeit verwuchert zum Geäst des Trosts, in der Gabelung der versteinerten Tränen gefangen erbost Rette meinen letzten Atemzug aus den Strömungen der Brocken Zwielichtig erniedrigt, ängstlich in der Ecke des Randes am hocken, bitte um Gnade, so lieblich ich sie in mir erhoffe, aus dem entfernten für mich deiner Hofe Vergib mir den schmalen Grat zwischen mir und meiner Unsicherheit Aus der Umarmung deiner Gnade schicke mich fort....in die Weit
letzter Beitrag von A.K., -
feedback jeder art Gerda
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 714 Aufrufe
nicht vermählen werd ich mich mit diesem Wanen der meinem Bruder das Leben geraubt dass er jemand schickt wie dich lässt mich erahnen ich sei ein Luder hat er wohl geglaubt wer wirbt um mein Herz zu feige zu kommen schickt seinen Untertan wie einen Hund tief sitzt der Schmerz noch bin ich benommen weiß nicht wie es kam dass bist du gesund trotz dass du durchrittst das glühende Feuer das mir ewig brennt um meinen Garten bevor du noch ritzt mir ein Ungeheuer mein Herz sich bekennt doch muss er noch warten denn ich…
letzter Beitrag von Managarm, -
- 8 Kommentare
- 714 Aufrufe
Abstieg, eines Straftäters, in die Unterwelt! Und plötzlich stand er da, im dunklen Steingang. Das Erdenwasser tropfte auf ihn nieder. Gerade war er noch im Welteneinklang, nun fand er sich in einer dieser wieder. Obwohl er Finsternis als Gott verehrte und oft das Licht von Docht und Birne nahm, ergriff ihn Angst, die jeden Schritt erschwerte den er den Nebelschwaden näher kam. Durch Dampf und Schwüle strahlte aus der Tiefe, ein Schein der jene Stiege für ihn fand, der seine Ansichtsweise, seine schiefe, mit einem Platz für diesen Blick verband. Er stieg hinab, geplagt von den Bedenken, als …
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Mit links
| erstellt von Cornelius- 8 Kommentare
- 713 Aufrufe
(nach Richter 3:12-30) I Einst im Lande Kanaan brach sich dumpfes Klagen Bahn, als die Kinder Abrahams seufzten voll des tiefsten Grams. Israel hat ganz vermessen seinen wahren Gott vergessen, lange Jahre unentschuldigt Ischtar und dem Baal gehuldigt. Darum hat der HERR ihr Leben dort in fremde Hand gegeben. König Eglon auf dem Thron hält das Volk in schwerer Fron, das durch heißen Wüstensand einzog ins gelobte Land. Milch und Honig sieht man fließen, aber niemand darfs genießen. Wer aus diesen Quellen schöpft, wird erbarmungslos geschröpft, und im schö…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
I N F E R N O
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
- 713 Aufrufe
I n f e r n o. Im fernen Sternen- Nebel des Universums, für uns Menschen unsichtbar, taumeln riesige Gestalten im waberndem Sog der Sonnengefahr. Schreie gellen von Sonne zu Sonne, aus schwarzen Löchern kriechen unheimliche Wesen, Blitze zucken von Pol zu Pol! Der Satan selbst ist vor Ort gewesen. Aus allen Vulkanen fließt sein blutroter Brei, selbst ein großes Heer von Schiffen verglühte im Meer, die Welt bricht entzwei. Tausende Sonnen verschmelzen zu Einer. Die Erde wurde pulverisiert, nein, überleben tut keiner, der Teufel bereits nach Fernerem Giert, Im endlosen Raum des Universums. Er sucht schon wieder ein neues Glüh…
letzter Beitrag von Tamburin, -
feedback jeder art Der Rattenkönig
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
- 712 Aufrufe
Der Rattenkönig Er kommt zurück nach ein paar Wochen Behaarte Haut umspannt die Knochen Man konnt den Hass in ihm errahnen Sein spitzer Kiefer war am zahnen Verflucht sind Hamelns Bürger all Und durchlief des Städchens Wall Die Schar von Ratten treu ergeben Umschwärmten ihn auf Rache Wegen Lässt einen hellen Laut ertönen Und nur die Kindlein hört man stöhnen Aus seinem Zorn erbrachen Klänge Er zieht sie kalt in seine Fänge Die Alten wollt der König strafen Und ließ die Mörder seelig schlafen Verbracht die Kleinen auf sein Boot Ward ganz bedeckt von Nagerkot Kein Elternkind kam jemals wied…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Der Nikolausabend
| erstellt von alfredo- 0 Kommentare
- 711 Aufrufe
Der Krampus und der Nikolaus, zogen einst von Haus zu Haus. Mit Bocksgehörn und Teufelskutte, schwang Krampus seine Weidenrute. Die Eisenkette hat geklirrt, manch' Kinderherz ward sehr verwirrt. Doch an Niklas reichen Gaben, konnten Brave sich dann laben. 'Seht was aus dem Sack ich hol,' sprach der Heil'ge salbungsvoll, 'das kriegen Kinder jetzt als Lohn, denn ihr seid fromm, das weiß ich schon.' Ich hab den Nikolaus betrachtet, auf seine Füße auch geachtet. Es mutete mich seltsam an, da waren Opas Schuhe dran. Den Krampus gibt's als Brauch nicht mehr, er schre…
letzter Beitrag von alfredo, -
Gilgamesch von Uruk
| erstellt von Herodot79- 1 Kommentar
- 711 Aufrufe
Gilgamesch von Uruk In Uruk wurd’ ein Monument erdichtet, über seine Mauern wird noch heut’ berichtet. Die Suche nach dem ewigen Leben – ist das der Sinn in unsrem Streben? Dein Name war es, der die Dauer fand, an den Ufern der Zeit – es rieselt ihr Sand. Auch in uns keimt ein Pflänzchen der Ewigkeit, Halt sucht es gegen den Strom der Zeit. Unsterblich dein Denkmal – Gilgamesch! Dein Keimling hat das Licht gefunden, das Gedächtnis der Welt hat sich mit Dir verbunden.
letzter Beitrag von Herodot79, -
In Welkenheit, zur Ewigkeit
| erstellt von unreal- 0 Kommentare
- 709 Aufrufe
Bis in Welkenheit und zur Ewigkeit; mühseelens, Herze´s Leid sorrealem Bilde starr´. O jenem geschriebener Verse, in Ähren ´weiht sah; so kindisch büntlich, regnerischen Bogens - irdische Völle, hingrenzlich Herr´s entporener Wolkenscheite. Dem Engel´s Federspitze entronnener Ozeantinte - wöglich-wütend, witterkürlich, jenem Eukalyptusbaume Elfenbaster-häutiger-Ringschichten, orkanröslich aufscheute; und dir herznieder, rötlich Sturmfühlendem Gebräu, wunderbährlich widme; dich so innernd Würde, ebenronniger Mütterlichkeit Gebürde. O´Tuna´s Tugendspiel - Ihr gnadenloses Rade; Oja, heißblütiger Wonne, werd´ dem entsagen und all Liebesglück…
letzter Beitrag von unreal, -
feedback jeder art Aphrodite reicht uns ihre Hand
| erstellt von Ikaros- 1 Kommentar
- 708 Aufrufe
Aphrodite reicht uns ihre Hand Die Küste war stets jene Pforte, durch welche die Göttin wandelt in die Welt, auch hierzu fand die Lyrik Worte: „Grazie tritt auf unterm Himmelszelt.“ Es tobt die See, sie tost und schäumt, die Wellen brechen laut im Schaum, es kommt uns fast vor wie geträumt, Aphrodite springt aus ihrem Traum. Ihre zarten Spuren sanft im Sand – eine Woge spült sie schnell hinfort. Reicht die Göttin uns die zarte Hand, wird die Welt erneut ein schöner Hort? Dringt uns ihre Spur tief in die Herzen, so wandeln wir den Strand entlang, ist jeder Sturme zu verschmerzen, wir lauschen Aphrodites Klang.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Engel
| erstellt von rhglicht- 0 Kommentare
- 708 Aufrufe
Ein Paar Engel mit viel Sorgen, weil fliegen konnten sie nicht mehr. Sie waren zu Pinguinen geworden, weil viel zu schwer. Auf Wolken fehlte das Angesicht, denn sie hatten gar kein Gesicht. Die Töne der vielen Zungen, waren längst verklungen. Weiß wie ein Schneeball mit Fett, gleich der Fall. Zu streng war die Not, für Engel ohne tot.
letzter Beitrag von rhglicht, -
feedback jeder art Der Herr
| erstellt von rhglicht- 1 Kommentar
- 708 Aufrufe
Was vermisse ich? Den Kelch - den Rahmen? Oder das Bild - den Inhalt? Die Form ist mir nutzlos, der Inhalt ist unvermeidbar – er ist immer da. Das Musikstück ist zu Ende, die Partitur ist nicht mehr vorhanden; der Komponist lebt lange nicht mehr, aber sein Ursprung umfasst uns. Es reicht. Der große Dichter schreibt „... dann wirst du mir nur noch im Traum erscheinen, wirst mich segnen und mit mir weinen ...“ Du erscheinst mir aber im Leben und bist bei mir im Traum. Man hört „dich teure Halle grüß ich wieder, froh grüß ich dich geliebter Raum“, weil der Raum voll von Ihm ist. Und nur wo Er i…
letzter Beitrag von rhglicht, -
feedback jeder art Kinder der Ran
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 704 Aufrufe
Ägir Schatz ich liebe dich lass es stürmen heut für mich zieh ein Schiff mir in die Tiefe mir ist schon so als ob ich schliefe so menschenleer zeigt sich mein Saal der Anblick ist mir eine Qual nur du mein schöner Jötenmann bist der der das jetzt ändern kann den starken Arm musst du nur heben in dem ich hab so oft gelegen du brauchst ihn doch nur fallen lassen dann sprengt er schon die Wassermassen so dass der Sog das Schiff vernichtet das ich hab vorhin gesichtet und ich im Netz sie fangen kann ...die …
letzter Beitrag von Freiform, -
Sage einer Hochkönigin
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 703 Aufrufe
Vor hundert und hundert Jahren gebar die Zeit eine fast schon vergessne, gar heherne Sage: "Es ward ein blühendes Reich über Länder weit, dort hielten Krieg und Frieden stets die Waage. Eine Königin - weise, würdig und willensstark - wachte sehenden Auges über große Volkschaft. Unrecht wurde vergolten mit gerechtem Werk und niemals kam es zu irre geleiteter Macht. Noreia - ein Name so kraftvoll und strahlend wie er fürwahr nur die größte Königin ziert! Zum Schutze der Menschen zieht sie behend ihr Schwert und der Feind im Sterben verliert. Drum ehrt sie das Volk mit aufrechter Liebe, steht vertrauensvoll und integer hinter ihr. …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Rabbi
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 702 Aufrufe
Als sie ihn weggetragen haben ging ein Zittern wie ein Splittern durch die Vase der Frauen und da wo seine Hände angenagelt worden waren hing noch ein dunkelblaues Strahlen Noch einmal wollten sie ihn schauen den dunkelvollen schwindlig blauen Augenstrahl wo ihnen sich die ganze Qual der Welt zu ihrer Lust gestellt hat als wäre diese nur ein hingefallenes Feigenblatt von seiner Scham Und er ging von ihnen wie er unter sie gekommen war als Lamm in einer Wölfeschar - Achtsam, ja aber auch furchtbar wie das Schwert war er gewesen und aus der…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Des Käfers Lust
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
- 702 Aufrufe
In einem Blütenkelche fein, saß im Mai ein Käferlein, schaute heraus, fragt sich am Ende, ob es nicht Gesellschaft fände. Da kam ein Bienchen angedüst, der Käfer hat es nett begrüßt, Biene Maja, flotte Hummel, sprach der Käfer mit Gebrummel, komm doch näher sei so gut, wag mit mir den Hummelflug. Er stellte sich ganz artig vor flüstert Bienchen leis' ins Ohr: mein Name, Reinhard, bin so frei, hab die Gitarre auch dabei, sage nicht, Freund, Gute Nacht, bevor den Abend wir verbracht. Und Freiheit über Wolken sehn, glaub mir, das ist wunderschön, frei zu sein bedarf‘s so wenig, denn ich bin ein Käfer-König. Geb' dir was von feinst…
letzter Beitrag von Carry, -
Wollknäuel
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 701 Aufrufe
Wollknäuel deinem Gewaltgott näher kommen indem ich ihn aus der Welt schaffe der ohne menschlich verbrauchte Hilfe keine Existenz verkraftet immergleicher Inhalte wo überall das Einmalige niemals sich wiederholt zieht die Krankheit im Geiste immergleiche Kreise und glaubt sich gewollt in komplizierten Zyklen kreisen spiralförmige Mythen die sich in Grund und Boden bohren doch ihre einzige Wahrheit binden nie wahrhaft überwinden einem einzigen Tropfen verschrieben einförmigen Fließens lässt übrige Sinne verkommen angeblich befreiter Formen die sich erst ausgelöscht erneuern …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Nirgendwo
| erstellt von tocoho- 1 Kommentar
- 700 Aufrufe
Irgendwer ruft meinen Namen, weiß nicht wer, weiß nicht von wo, durch den Nebel der Gedanken, suche ich nach der Person. So vertraut die Stimme klingt, bleibt sie mir doch ungewiss, streife durch das ganze Leben, such zur Stimme ein Gesicht. Doch die Stimme die mich ruft, schemenhaft, verborgen bleibt, kann ich mich nicht mehr erinnern, wo und wann war ihre Zeit. Voller Sehnsucht diese Stimme, die beeinflusst meine Sinne. zieht mich fest in ihren Bann, dem ich nicht entrinnen kann. Irgendwer ruft meinen Namen, weiß nicht wer, weiß nicht von wo, doch der Ru…
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Eine feste Burg
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Eine feste Burg sei er. Wer innerhalb der Mauern, dem gäben sie Schutz und Heil. Viele Male pochte ich ans Eisentor - vergeblich, bis eines Tages wie von Geisterhänden die Pforte sich aufschob und ich am Ziel mich wähnte. Pochenden Herzens durch die Vorburg geeilt, zum Hof, in den Palas, den Bergfried bestiegen: Überall menschenleere Stille, Staub von Jahrhunderten. Vorbei die Zeit der Burgen, geopfert den Feuerwaffen. Der Rest Trümmer und Ausflugsziele, doch nie Demonstration der Macht eines Wesens, dessen Spuren in den Wassern der Ozeane, in grenzenlosen Galaxien. Fernab vom…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Das Feuerkind
| erstellt von MonoTon- 5 Kommentare
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Zahm liegst du auf den Gesteinen und durchforstest deinen Geist, sinnst wohl wann dich Wolken trugen und an diesen Ort verschlugen? Lange schon ist es vergangen, du erinnerst dich nur vage an dein erstes Flügelschlagen unter Vaters Argusaugen. Blasse Bilder spielen Streiche. Schwach leckst du an Salzkristallen die ihr Alter mit dir Teilen, die aus deinen Tränen rannen und in sich die Zeit bewahren. Damals glaubst du war es schön - Memoiren laufen Schleifen. Mutter, sie war wunderschön, ihre Nähe ließ dich reifen. Schwelgend rinnen Herzwunschtränen. Sehnst dich stumm nach Sternenzeiten, streckst im Wünschen deine Schwingen. Doch die müden Knoche…
letzter Beitrag von MonoTon, -
Gipfelkreuz (für Gott)
| erstellt von Himmelgold- 0 Kommentare
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Von unten sehn wirs Gipfelkreuz. Lässt uns aufstehn, für immer neu. Es weißt uns doch unseren Weg. Der Herr weiß doch was uns bewegt. Nebelschwaden ziehen um das Kreuz des Sohnes. Herzensgaben, legen wir zum Fuß des Thrones. Gott lass mich Schmerzen vergessen, Du vertrittst wärmste Intressen. Herr wir müssen Opfer bringen, heute nur den Lobpreis singen. Lass den Engelschor erklingen. Wir wollen trachten und sinnen. Nach dem glücklichen, goldnen Ziel. Wenn wir nicht wichen, bleibt der Stil. Die Blüt` soll wachsen hinaus über uns. Und glüht der Glaube, dann schmilzt der Verdruss. Von unten sehn wir das Gipfelkreuz. Läs…
letzter Beitrag von Himmelgold, -
feedback jeder art Erstaunen
| erstellt von Lotte, B. R.- 1 Kommentar
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Erstaunen Ein Mann, hoch betagt und schon naht seine Stunde, der Tod sagt: „Mein Freund hiermit endet die Runde, nun ist Schluss mit lustig, ich bring dich zum Höchsten!“ „Den gibt es doch gar nicht, du willst mich nur trösten, an so einen Quatsch glaub ich nicht!“ Schon lässt sich von weitem ein Lichtstrahl erkennen, da muss er den Schöpfer beim Namen wohl nennen, er ist stark geblendet vom Licht. „Dass es Dich wollt geben, wie sollt ich das ahnen, ich bitt dich, o, Herrgott, zeig mit mir Erbarmen!“ „Dass Ich existier, wolltest du nicht verstehen, du trautest den Augen, die sehn, was sie sehen, …
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Im Zwiespalt oder so ähnlich
| erstellt von das A-- 0 Kommentare
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Mit Blicken hast du mich getötet Durch Hass in meine Augen Doch war ich dermaßen verliebt So konnt ich es kaum glauben Die Sonne schenkte ich Dir jeden Tag auf's Neue Und du schenktest mir Nur den Hass Nicht ein bisschen an Reue Und heut' wünscht du den Tode Mir Noch kann ich nicht verstehen Vielleicht erwischt es mich ja bald Mal sehen! P.S. Wer sich nicht liebt, bestraft sein Selbst! glG gez. das A- Hätte besser in ne andere Kategorie gepasst, wie mir gerade auffällt! Hoffe es stört sich keiner daran!
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Sixtinische Madonna
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Dein Blick so ernst, als schaute er ein Leiden, das deinem Kind bevorsteht, und du trägst mit dem, was du im Arm so liebend wägst, auch Trauer, denn du kannst es nicht vermeiden. Was nützt's, dass Wolken dir den Weg bereiten dorthin, wo man das Büßerkreuz schon sieht, zwei Heilige den Weg, den jeder flieht, dir weisen und voll Demut dich begleiten, wenn selbst dein Kind, so schön und leicht getragen, mit Blicken spiegelt, was im Fernen schwebt? Doch euch ist ja geboten, nicht zu fragen! Ein Schleier, welchen Luft beim Eilen hebt, schafft Harmonie im Bild, und sie lässt wagen und glauben, dass, wer opfert, ewig lebt. (nach Ra…
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feedback jeder art Prägung
| erstellt von nadir- 0 Kommentare
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In der Nacht erscheint Gott in der Uniform eines Soldaten. Er legt sich schlafen in dir und du erwachst am Morgen ohne Gesicht, ohne Sprache, ohne Gedächtnis, aber erfüllt. - Es ist, wie es ist. Den Tag lang, der Abhang. Die sanfte Predigt der Glockenblume. Das Nullsummendiktat ihrer Blüte, Doch du willst sprechen, sprechen, nicht hören. Ein Kind ist in dir, das liegt auf den Knien. Da steht etwas auf in ihm und zerbricht es dabei. Etwas, dessen Gesicht erst erscheint, wenn es zuschlagen kann und das blind ist vor Eifer.
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feedback jeder art Mondsüchtig
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
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Die Nacht lag feucht ihr Atem ging in ihrer seid´gen Bläue hing der Mond am Himmelszelt dort droben als sie sich an den Tag verloren der pulsierend auferstanden in seinen Augen Feuer flammten er küsste ihre Lippen wund im Licht der Morgendämmerung und sie genoss der Sonne Strahl der sich ergoss so viele Mal bis sie dem Tage abverlangt den Blutmond der am Himmel prangt und alles Leben schweigt gar still voll Ehrfurcht und voll Liebe
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feedback jeder art Die Traumhändler
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Am Ende des Dunkelwalds endet die Welt Dort leben die Traumhändler Aus Manticorleder genäht ist ihr Zelt Sie alle sind Weltenpendler Zwischen unserer Welt und der Anderen wo die Schatten in Träumen gehen wo im Schlaf unsre Seelen hinwandern sich in schamvollste Wahrheiten sehen Der Dunkelalb Caliban, mit schneeweißen Haaren, der führt der Träumer begierige Seelen Damaris die Federtänzerin vertreibt die Scharen die Seelenfresser und dunklen Schemen mit ihrem Gesang und Federtanz Shirtan, in Kleidern aus Namen der Wacht, singt mit dem Träumer den wahren Namen um ihn nicht zu verlieren in d…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer,
