Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Das Opfer Abrahams
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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„Hoch auf dem Berge steht mein Thron, wo ich mich gern am Rauch erfreue. Dort opferst du mir deinen Sohn“, sprach Gott, „so will es deine Treue.“ „Komm, Isaak“, rief Abraham. „Du nimmst das Holz und ich das Feuer.“ Der Junge sah, es gab kein Lamm. Der Aufstieg schien ihm nicht geheuer. „Wo ist es?“, rief er voller Angst. Sein Vater durfte nichts erzählen: „Vertrau auf Gott, sobald du bangst. Er wird gewiss ein Lamm sich wählen.“ Und Isaak ging, wie er war, beklommen, doch zu Mut verpflichtet, zum Gipfel, schaute den Altar des Vaters, bald mit Holz beschichtet. …
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feedback jeder art ewig strahlendes Lichtermeer
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Sterne, Sterne, nahe, ferne, große, kleine, nebulöse, reine, strahlend helle, sonnenklar, flüchtig-schnelle, mysteriös und wunderbar. Sterne, Sterne, Lichtermeer, Befruchter des Geistes, Liebreiz des Verzückten, Zauber des Beobachters, verlorenen Verrückten; raubst mir meine Sinne immer mehr. Sterne, Sterne, Lichtermeer, erfreust mein Herz nur allzu sehr; Was ist‘s, dass mich bei dir gefangen nimmt, während all das Unbedeutende vorüber rinnt? Scheinst manches Geheimnis des Leben zu kennen; wirst du‘s mir geben, damit die Narren mich nicht mehr „einen Toren“ nennen?
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feedback jeder art Die Klage des Hephaistos
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
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(Ein schüchterner Versuch, in Hexametern zu schreiben. Experten mögen gnädig sein) Ich, Sohn des Donnerers Zeus und der ehebeschützenden Hera, weithin berühmt als Schöpfer unsterblicher Werke in Hellas, klage euch an, ihr olympischen Götter, des Frevels und Spottes! Dich zuerst, Vater Zeus, dem ich das Szepter, die Keile des Donners kunstvoll geschmiedet, und dich, Mutter Hera, die immer noch mächtig, stets zwar betrogen vom göttlichen Gatten, sitzet auf goldenem Thron, der von meinen Händen zu deinem Ruhme geschaffen. Eure weithin treffenden Pfeile, Apollon und Eros, die schimmernde Rüstung für dich, Bruder Ares, Geschmeide un…
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feedback jeder art Was ich noch erwähnen wollte
| erstellt von JoVo- 6 Kommentare
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Seit vielen Jahren bin ich hier, genieße euer Blut. Unhöflich schimpft man mich Vampir, von ganz gemeiner Brut. Manchmal da schleich ich hinter dir, genieße deinen Duft. Verzehr dein Lebenselixier. Träum' von dir, in der Gruft. Nur wenig lab ich mich an dir, ich lass dich weiterleben. Ganz langsam mach ich dich zu mir, dem Geist gilt mein Bestreben. Erst wenn du meines Geistes gleich, beende ich dein Sein. Fortan bist du in meinem Reich, für ewig bist du mein.
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feedback jeder art Deine unbekannte Welten
| erstellt von Lucia Korn- 2 Kommentare
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Deine unbekannte Welten In einen unauffälligen Morgen, in Stille und ohne Worte, hast Du "auf Wiedersehen" gesagt. Die unsichtbare Hand des Spiegels hat seine Zeilen geschrieben: "Diesen Tag wirst Du nie vergessen". Die Zeit steht still, Vergangenheit und Zukunft treffen sich in einen Punkt. Die leere hat auf unbestimmte Zeit gewonnen und kriecht tief in die Adern ein... Diese dünne Grenze möchte ich so gerne überqueren, doch gegen die harte Wand stossend, stürzend auf den Boden, ein teil meines Gesichts ist gelähmt, es blutet. Gibt es überhaupt einen Pflaster? Dein Gesicht, Deine St…
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feedback jeder art Rabbi
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Als sie ihn weggetragen haben ging ein Zittern wie ein Splittern durch die Vase der Frauen und da wo seine Hände angenagelt worden waren hing noch ein dunkelblaues Strahlen Noch einmal wollten sie ihn schauen den dunkelvollen schwindlig blauen Augenstrahl wo ihnen sich die ganze Qual der Welt zu ihrer Lust gestellt hat als wäre diese nur ein hingefallenes Feigenblatt von seiner Scham Und er ging von ihnen wie er unter sie gekommen war als Lamm in einer Wölfeschar - Achtsam, ja aber auch furchtbar wie das Schwert war er gewesen und aus der…
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feedback jeder art Traumstoff
| erstellt von Sternenherz- 3 Kommentare
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Traumstoff Ich weiß nicht, wann van Gogh davonging - ich sehe nur den Strahl der Sonne. Ich seh das Lächeln, das er einfing. Seh seine Augen voll der Wonne. Der Sandsturm er riß tiefe Schluchten ins Herz der Wüste, ockerschwer. Und dann, als sie ihn schon verfluchten, kam er auf diesem Strahl daher. Wie kann ein Wüstenschiff es wagen im Meeresriff zu ankern, ohne Not? Wer kann den Stoff der Träume tragen von hier bis weit ins Morgenrot? Der Himmel schüttet aus sein Füllhorn aus diesem dunklen Wasserloch. Wird daraus wachsen neues Korn? Ich weiß es nicht und hoffe doch.
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feedback jeder art Sixtinische Madonna
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Dein Blick so ernst, als schaute er ein Leiden, das deinem Kind bevorsteht, und du trägst mit dem, was du im Arm so liebend wägst, auch Trauer, denn du kannst es nicht vermeiden. Was nützt's, dass Wolken dir den Weg bereiten dorthin, wo man das Büßerkreuz schon sieht, zwei Heilige den Weg, den jeder flieht, dir weisen und voll Demut dich begleiten, wenn selbst dein Kind, so schön und leicht getragen, mit Blicken spiegelt, was im Fernen schwebt? Doch euch ist ja geboten, nicht zu fragen! Ein Schleier, welchen Luft beim Eilen hebt, schafft Harmonie im Bild, und sie lässt wagen und glauben, dass, wer opfert, ewig lebt. (nach Ra…
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feedback jeder art Poseidon
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
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Drei Ringe wurden noch geborgen. Sie lagen ruhend auf dem Grund. Dann braust und stürmt an diesem Morgen die frohe Kund im Meeresrund. Das Meer tost auf mit viel Geraune, so überschäumend, wild und roh, Poseidon brummt vor guter Laune. Die Wasserhummel juckt im Po. Frech schwingt sein Dreizack in den Lüften. ,,Mein Gott, wie ist das Leben schön!" Und überall mit Meeresdüften sind tausend Meerjungfrau'n zu sehn. Er hebt die Brecher, lässt sie krachen, dort gegen eine Felsenwand. Entfesselt spuckt mit lautem Lachen er seinen Übermut aufs Land. Er hat gekämpft und auch…
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feedback jeder art Hoch in den Lüften
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Hoch in den Lüften 1/2 Hoch in den Lüften, erhaben und schön, da gleitet der Merlin, ist weithin zu sehn; ein Überbleibsel ist er, aus jenen Tagen, als die Druiden, hier zu Hause noch waren. Als deren schier unbegrenzte Macht, hier über alle schützend gewacht; mit geheimen Wissen aus alten Tagen, sie allen Menschen geholfen haben. Sie sahen das Kommen und das Gehen, haben auch Unbeschreibliches gesehen; als des Tyrannen Königs Scharen, nichts anderes, als Schlächter waren. Als man Familien nahm das Brot, weil deren Vater man schlug tot; wenn Kinder dann so über Nacht, …
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feedback jeder art Quo vadis?
| erstellt von maerC- 2 Kommentare
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Quo vadis? Ein orangerot oszillierendes neonartiges licht weist mir den gewundenen weg im irrgarten meiner imagination du bist die hetäre in meinen chaotisch kreisenden gedanken die das ziel als unendlich entferntes elysium erleuchtet ich folge dir in willenlosem, wundergläubigem wahn deine gravitative kraft ist stärker als der hastige hauch deines atems der mir warm entgegenweht ich lasse meinen geschundenen, schwachen körper fallen während mein getriebener geist sich über ihn zu erheben scheint die gedanken erfassen ehrfurchtsvoll die weite des raumes aber du entgleitest mir zunehmend das licht de…
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feedback jeder art Das Feuerkind
| erstellt von MonoTon- 5 Kommentare
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Zahm liegst du auf den Gesteinen und durchforstest deinen Geist, sinnst wohl wann dich Wolken trugen und an diesen Ort verschlugen? Lange schon ist es vergangen, du erinnerst dich nur vage an dein erstes Flügelschlagen unter Vaters Argusaugen. Blasse Bilder spielen Streiche. Schwach leckst du an Salzkristallen die ihr Alter mit dir Teilen, die aus deinen Tränen rannen und in sich die Zeit bewahren. Damals glaubst du war es schön - Memoiren laufen Schleifen. Mutter, sie war wunderschön, ihre Nähe ließ dich reifen. Schwelgend rinnen Herzwunschtränen. Sehnst dich stumm nach Sternenzeiten, streckst im Wünschen deine Schwingen. Doch die müden Knoche…
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feedback jeder art Geh ich am Felde
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Geh ich am Felde, seh ich bald, auf einer Seite dunklen Wald; und dann sehr bald beim weiter gehen, kann ich das kleine Städtchen sehen. Es zieht mich an, es scheint zu sagen, komm zu mir, wie in alten Tagen; die Mauern werden dich behüten, dir weiter Schutz und Zuflucht bieten. Komm zu mir und halt ein dein Eilen, ich lad dich ein, hier zu verweilen; auch gute Speisen sollst du haben, kannst hier bei mir, Dich richtig laben. Kannst hören, meiner Lieder Klang, beim Possenspiele und Gesang. Vielleicht willst du ja auch dem Rauschen, des versteckten Klappgrabens lauschen. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Waldgeist
| erstellt von Missgunbar- 7 Kommentare
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Unsichtbar wandelnd Zwischen moosigen Baumstämmen An meandernden Bächen entlang Steile Hänge hinauf Durch Hohlwege in Täler Am liebsten jedoch Über Mooren schwebend Hörst die Vögel rufen in den Baumwipfeln Einen Käfer knisternd auf unwegsamem Waldboden sich seinen Weg suchend Den Fuchs witternd einer frischen Fährte folgend nicht ohne dir im vorbeilaufen einen Blick zuzuwerfen - der Fuchs sieht alles Da - Siehst einen Menschen Allein Auf schmalen Pfaden Durch dein Reich stapfen Lauter als alles andere hier Du bist neugierig Kommst näher …
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Der Pirat
| erstellt von TheXenomorph- 1 Kommentar
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Erzähler: Einst ging spazieren ganz allein Durch Morast und Moor So leih mir dein Ohr Ein Pirat mit schwarz-weißem Bart Und Plante Grauenvolle Tat Mit Gewalt will er an Bort Das du findest keinen sicheren Hort Das du denkst ich kann nicht Meer Das du flehst oh hilf mir Herr Der Pirat: Deine Söhne sind schon tot Hades gab mir sein Wort Deine Töchter sind schon mein So bin ich nimmer Mehr allein Dein Gold ist mir nicht genug Gib mir Meer von all dem Spuk Erzähler: Was soll die ganze Grübelei Schütt Sinnlos in den Schlund des Piraten allerbesten Burgund Scharr um d…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Wind nach Noatun
| erstellt von Managarm- 1 Kommentar
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Ich möcht eine Möwe sein und über blauen Wellen fliegen Delfine tanzen unter mir und vom Wind laß ich mich wiegen Sunna wärmt mir meine Flügel die Schwäne singen ihr ein Lied sie danken ihr für diesen Morgen an dem es keine Sorgen gibt Heil mein Njörd, umarme mich schick mir Wind nach Noatun ich werd Zeit und Raum durchfliegen ohne einmal auszuruhn In der Ferne bläst ein Dampfer in sein dunkles, tiefes Horn und schippert langsam, Richtung Süden in den Horizont davon Anmerkung : Sol hieß die Sonne(ngöttin) im Norden. Sunna war …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Im Lichtnetz der Kreuzspinne
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Im Lichtnetz der Kreuzspinne aus freien Stücken gehen und sich dem lebenslang geschürten Wunsch nach dem Paradies des Einen hingeben erhöht die Qualität der Aufnahme der Memomatrix eines fremden Machtwesens das sein Bewusstsein durch eingegangene Seelen erneuert gleich einem verzehrenden Leuchtfeuer darauf angewiesen ist das neuer Sauerstoff seine Zellen auffrischt © j.w.waldeck 2020
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
KLOSTER-EXERZITIEN
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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KLOSTER-ERXERZITIEN Aller Welt und Zeit entrückt, Versunken In schweigender Stille. Nur eine Holzdiele knarzt Irgendwo, Knarzt Ergeben hin zum Kruzifix. © Jenno Casali
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ZWIEGESPRÄCHE
| erstellt von mesart- 0 Kommentare
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Meine Ahnen begegneten Ihm mit Achtung Sie waren über Seine Gegenwart sicher und sagten Seinen Namen mit Frömmigkeit und Zärtlichkeit Mein Großvater ermutigte mich eines Abends Jetzt kannst du Ihn auch anrufen die Wichtigkeit des Augenblicks und meine Unwürdigkeit erschütterten mich Bis heute ist es ein heimliches tete-a-tete ohne Verstecken oder Masken zwischen mir und Ihm geblieben. In dem ohrenbetäubenden Lärm Des Unwetters Redet Er zu mir Kaum zu hören Nur ein Säuseln: Ruhe Sei in Frieden Ich bin am Steuer. © 4 XII 2011 abigail mesart
letzter Beitrag von mesart, -
nur kommentar Klangfarben und Lichtwelten
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Stichworte: Realitäten, alternative Universen, parallele Wirklichkeiten, Pararealitäten, Entwicklungsstränge, Kosmonukleotid, TRIICLE-9, Entwicklungsstränge, Zeitebenen, SPEKTRUM I Klangfarben sind die Welten aufgelöster Grenzen in denen Wesen den „Schritt“ begleiten Qu'ma'An war ein negatives Komplexuniversal dessen Teppichkonglomerat an Galaxien seine Schutzblase verlor ein Positivkomplex ergänzte sich vereint... Unterschiede verschwammen und Gesetze erfanden sich neu im Kräftespiel des Zufalls darin begegnen sich Wesen und Dinge mit vermischten Geschicken: ihre Ausdruckskraft ihre Er…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Apokalypse
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
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Sklave der Ander'n Herr meiner selbst Gedanken die wandern Kind der Unterwelt Verflucht seit der Geburt Unzählige Messer gespürt Wollten meine Knie gen Boden drücken Stehe aufrecht, mit durchlöchertem Rücken Von nun an, bin ich der Fluch Jeder irdische Winkel wird besucht Der einzige Sinn meines Tuns Die Apokalypse herbeizuführ'n
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Ich sucht es und fand es
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Ich sucht es und fand es; das Kleinod so fein, doch wird es wohl nimmer das meinige sein. Es ist diese Blume aus jenem Garten, in dem Vöglein mit güldnem Gefieder warten; ihr Lied zu singen, mit himmlischen Klang; und um dich zu schlingen dies endlose Band, aus Silber und aus Elfenbein, jedoch wie Spinnenweben fein; zerreißen kanns auf dieser Welt, nicht jene Kraft, die sie doch hält. Der Stiel der Blume, wie Samt, so fein, die Blätter, wie Daunen vom Entelein; dann erst die Blüte, welch himmlische Pracht, dass in dem Herzen die Sehnsucht erwacht. Oh, hüte dich Wanderer, der du besessen, …
letzter Beitrag von Josina, -
- 2 Kommentare
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Wenn sich im Winter Welten zieren, Dank Eis und Schnee die Menschen frieren Und darum sich in warmen Zimmern, Anstatt bei Hagelschlag zu wimmern, Oder bei hellem Sonnenscheine Am Strand, im Park oder alleine Im eignen Garten auf der Matte, Soweit man hat ein wenig Schatte, Ein gutes Buch hervor zu nehmen, Braucht niemand sich deshalb zu schämen. Wenn dann man kann noch jenes sagen, Daß anders als in unsren Tagen Statt seichtes etwas mit viel Tiefe Den Leser zu dem Buche riefe, Worin er findet kluge Sachen, Vielleicht sogar zum selber machen, Entspannung in den Taten findet, Wovon des Buches Held verkündet, Von Helden aus der Welten Wei…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
nur kommentar Die Masche mit den Matritzen
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Muster auswählen großartige Pläne Vergleiche, Realitäten die Reflexionen bewohnen eine Spiegelreise das Universum vereint im geographischen Geiste auf universeller Reise lustwandelt ein Kind, sehr waise wo seine armseligen 4 Elemente, auf denen es noch auf allen vieren voran strebt als Herdentier als Gottesbild selbstgemachter Gangart als Spiegelbild vorgemachter Gegenwart menschgemachte Götter und gottgemachte Menschen projizieren Ego-Echos ins Zentrum des Daseinslegos weil überall ein Kern sein muss eine Fixierung ein Ausgangspunkt nicht überall zugleich sondern genau festgelegt innerhalb erlaubten Leibs eingesper…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Auf den HUND gekommen
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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"Auf den HUND gekommen" - Man hat diesen Spruch genommen, wenn die Taler sind entschwunden aus der Truhe, mit dem Hundebild unten. Doch wenn der Kaufmann DIESES sah - er wurde blass, denTränen nah - jetzt bin ich pleite, das war ihm klar! Wenn der Ausspruch wird vernommen negativ ist's allemal, meist für den Genannten Qual. Es heißt "ER hat verloren, das Haus, Besitz und Frau", Doch wie es wirklich ist bestellt, das weiss keiner so genau. Bin selbst auf den Hund gekommen, gehe fröhlich und entspannt - habe mir gleich zwei genommen, täglich lachend über Land. Bin nicht reich, doch auch nicht pleite, hab' die zwei an meiner S…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
DER SCHLÜSSEL
| erstellt von mesart- 0 Kommentare
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Der Schlüssel nicht die Verpackung nicht das Etikett nicht die Tünche nicht die Karren nicht die Macht nicht der Bühnenglanz nicht die Silberlinge nicht einmal die Seele der Schlüssel zum Schatz im Felde ist der lebende Atem des göttlichen Geistes © 8.Nov.2011 abigail mesart
letzter Beitrag von mesart, -
feedback jeder art Sanctum Praeputium Domini (Gedanken zu Christi Himmelfahrt)
| erstellt von alfredo- 1 Kommentar
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Als Jesus Christ' zum Himmel fuhr, verblieb von ihm auf Erden nur, die heil'ge Haut Praeputium. Als Reliquie der ersten Stunde, gab sie von vielen Wundern Kunde, kam in Europa mehrfach rum. Im tollen Land Italia, war sie noch vor kurzem da. (1983) Doch dann war der Spuk verflogen. Die Gläubigen sind sehr betroffen. Aber ein Gerücht lässt wieder hoffen: Der Vatikan hat sie zurück gezogen. Es gibt unzählige Reliquien. Wer sich in die Welt der Reliquien vertiefen möchte, kann im Internet recherchieren und stößt dabei ungelogen auf unglaubliche Sachen: Der…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Die Traumhändler
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Am Ende des Dunkelwalds endet die Welt Dort leben die Traumhändler Aus Manticorleder genäht ist ihr Zelt Sie alle sind Weltenpendler Zwischen unserer Welt und der Anderen wo die Schatten in Träumen gehen wo im Schlaf unsre Seelen hinwandern sich in schamvollste Wahrheiten sehen Der Dunkelalb Caliban, mit schneeweißen Haaren, der führt der Träumer begierige Seelen Damaris die Federtänzerin vertreibt die Scharen die Seelenfresser und dunklen Schemen mit ihrem Gesang und Federtanz Shirtan, in Kleidern aus Namen der Wacht, singt mit dem Träumer den wahren Namen um ihn nicht zu verlieren in d…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Nachtmahr
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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auf deinem Brustkorb sitz ich hier er hebt mich hoch und senkt mich nieder so lange war ich nicht bei dir ich erkenn dich kaum noch wieder du schwitzt und schnarchst dein Mund steht offen im Mondlicht bist du grau und fahl hast lange nicht den Alb getroffen nun denn mein Schatz dann woll'n wir mal so werd ich dich jetzt zärtlich nehmen in der Gestalt vom schönen Mann dann werd ich deinen Körper lähmen so dass ich dir mich zeigen kann dann sitzt der Schreck wenn du erblickst mit wem du hier soeben ... …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Nikolaus
| erstellt von leachim- 0 Kommentare
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Nikolaus Nikolaus das war mal was, da kam der brave Mann am 6. mit dem Krampus an. Die Kinder mussten beten singen oder auch Gedichte bringen. Im Gegenzug gabs kleine Gaben. Wer übers Jahr nicht folgte hatte Sorgen vor dem Tag vom Krampus gabs so manchen Schlag Doch heut in dieser Gotteslosen zeit ist man von diesem Brauch befreit und auch von diesen kleinen Gaben will heut kein Kind mehr etwas haben. Auch kein Beten Dichten Singen er muss nur noch Geschenke bringen. Und das nicht einmal persönlich zum alten Brauch steht unversöhnlich das Diktat von mehr und mehr die zeit ist arm und si…
letzter Beitrag von leachim, -
feedback jeder art Gerda
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 750 Aufrufe
nicht vermählen werd ich mich mit diesem Wanen der meinem Bruder das Leben geraubt dass er jemand schickt wie dich lässt mich erahnen ich sei ein Luder hat er wohl geglaubt wer wirbt um mein Herz zu feige zu kommen schickt seinen Untertan wie einen Hund tief sitzt der Schmerz noch bin ich benommen weiß nicht wie es kam dass bist du gesund trotz dass du durchrittst das glühende Feuer das mir ewig brennt um meinen Garten bevor du noch ritzt mir ein Ungeheuer mein Herz sich bekennt doch muss er noch warten denn ich…
letzter Beitrag von Managarm, -
Was ist der Sinn des Sein's?
| erstellt von Reime-Schmied- 0 Kommentare
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Was ist der Sinn des Seins? - Ich mein‘s Zu ahnen, doch greifen kann ich‘s nicht, Und weiß ich auch, dass man es spricht, Ich will‘s selbst schau‘n auf lange Sicht, Mit tiefer Einsicht, dieser Stein ist, Erst der Anfang, fließend reinigt, Wasser ihn und das erschien, Mir nie so klar jetzt, ich setz, Ihn hin an diesen Ort, an dem er Sein soll, doch der Stein rollt, Wieder fort an einen and‘ren Ort, Im Tal, wenn es will das Schicksal, So stark ist doch die Wasserkraft, Die das erfasst, was ihr nicht standhält, Nicht nur nasser macht – sondern verwandelt, Man sehe all den Kies, der anfällt, Im Flußbett - ihr wusstet, Dass auch ihr solc…
letzter Beitrag von Reime-Schmied, -
feedback jeder art Blut aus meinem Leib
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
- 744 Aufrufe
Blut aus meinem Leib und Lehm vermischt ich, gab Gestalt dem feuchten Klumpen, formte einen Menschen, blies ihm Luft in seine Lungen, schuf aus roter Rosen Blütendüften seine Seele. Sieben Sinne und der Feuerfunken seien mütterliche Morgengabe; Göttern glich er, nur die Flügel fehlten, sonst wär er ein Engel. Augen gab ich, dass er schaue alle Schönheit meiner Schöpfung, unterscheiden könne Licht und Schatten, an den Farbenspielen sich ergötze. Wie sollte er die Sphärenklänge der Planeten hören? Also schenkte ich dem Mensch zwei Ohren, dass er sich erfreuen möge an des Himmels Melodien und Engelschören lauschen könne. Narden…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Aphrodite reicht uns ihre Hand
| erstellt von Ikaros- 1 Kommentar
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Aphrodite reicht uns ihre Hand Die Küste war stets jene Pforte, durch welche die Göttin wandelt in die Welt, auch hierzu fand die Lyrik Worte: „Grazie tritt auf unterm Himmelszelt.“ Es tobt die See, sie tost und schäumt, die Wellen brechen laut im Schaum, es kommt uns fast vor wie geträumt, Aphrodite springt aus ihrem Traum. Ihre zarten Spuren sanft im Sand – eine Woge spült sie schnell hinfort. Reicht die Göttin uns die zarte Hand, wird die Welt erneut ein schöner Hort? Dringt uns ihre Spur tief in die Herzen, so wandeln wir den Strand entlang, ist jeder Sturme zu verschmerzen, wir lauschen Aphrodites Klang.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Mondsüchtig
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
- 4 Kommentare
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Die Nacht lag feucht ihr Atem ging in ihrer seid´gen Bläue hing der Mond am Himmelszelt dort droben als sie sich an den Tag verloren der pulsierend auferstanden in seinen Augen Feuer flammten er küsste ihre Lippen wund im Licht der Morgendämmerung und sie genoss der Sonne Strahl der sich ergoss so viele Mal bis sie dem Tage abverlangt den Blutmond der am Himmel prangt und alles Leben schweigt gar still voll Ehrfurcht und voll Liebe
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Quergelesen
| erstellt von Cornelius- 8 Kommentare
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Im Buch der Bücher steht geschrieben: Wir sollen unsern Nächsten lieben. So sagt im dritten Buch von Mose (mein wirrer Kopf entsinnt sich lose) Vers achtzehn im Kapitel neunzehn. Wenn wir die Seiten auch gebräunt sehn, so dürfen wir beim Tun und Dichten uns gerne öfter danach richten. Den Unterschied von Mensch und Tier benennt Matthäus vier, Vers vier: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - sein Geist will auch verköstigt sein. Matthäus fünfzehn, vierzehn mahnt: Ein jeder Weg sei klug gebahnt. Ein Blinder führe keinen Blinden, weil beide sonst im Loch verschwinden. Ein guter …
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Kinder der Ran
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 741 Aufrufe
Ägir Schatz ich liebe dich lass es stürmen heut für mich zieh ein Schiff mir in die Tiefe mir ist schon so als ob ich schliefe so menschenleer zeigt sich mein Saal der Anblick ist mir eine Qual nur du mein schöner Jötenmann bist der der das jetzt ändern kann den starken Arm musst du nur heben in dem ich hab so oft gelegen du brauchst ihn doch nur fallen lassen dann sprengt er schon die Wassermassen so dass der Sog das Schiff vernichtet das ich hab vorhin gesichtet und ich im Netz sie fangen kann ...die …
letzter Beitrag von Freiform, -
Seidene Umarmungen der Zwiespältigkeit verwuchert zum Geäst des Trosts, in der Gabelung der versteinerten Tränen gefangen erbost Rette meinen letzten Atemzug aus den Strömungen der Brocken Zwielichtig erniedrigt, ängstlich in der Ecke des Randes am hocken, bitte um Gnade, so lieblich ich sie in mir erhoffe, aus dem entfernten für mich deiner Hofe Vergib mir den schmalen Grat zwischen mir und meiner Unsicherheit Aus der Umarmung deiner Gnade schicke mich fort....in die Weit
letzter Beitrag von A.K., -
Hui Buh
| erstellt von Marius O'Leerie- 0 Kommentare
- 740 Aufrufe
Hui Buh Nietzsche schrieb einst: Gott ist tot! Aber, auch Friedrich wusste Blut ist rot Gott hat nie gelebt, drum stirbt er nicht Mein Glaube war schon immer schlicht Elend und Hass sind unser freier Wille Religion predigt Angst doch zweifelt in Stille Das Schlossgespenst hat viele Namen Arbeiterbienen verklebt im Stock der Waben Auf der Suche nach dem tiefen Sinn im Sein Betet Ihr nur und erliegt dem Schein Auch die Motte Sie umkreist das Licht Bis Sie verbrennt und im Leide zerbricht
letzter Beitrag von Marius O'Leerie, -
feedback jeder art Der Herr
| erstellt von rhglicht- 1 Kommentar
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Was vermisse ich? Den Kelch - den Rahmen? Oder das Bild - den Inhalt? Die Form ist mir nutzlos, der Inhalt ist unvermeidbar – er ist immer da. Das Musikstück ist zu Ende, die Partitur ist nicht mehr vorhanden; der Komponist lebt lange nicht mehr, aber sein Ursprung umfasst uns. Es reicht. Der große Dichter schreibt „... dann wirst du mir nur noch im Traum erscheinen, wirst mich segnen und mit mir weinen ...“ Du erscheinst mir aber im Leben und bist bei mir im Traum. Man hört „dich teure Halle grüß ich wieder, froh grüß ich dich geliebter Raum“, weil der Raum voll von Ihm ist. Und nur wo Er i…
letzter Beitrag von rhglicht, -
Gilgamesch von Uruk
| erstellt von Herodot79- 1 Kommentar
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Gilgamesch von Uruk In Uruk wurd’ ein Monument erdichtet, über seine Mauern wird noch heut’ berichtet. Die Suche nach dem ewigen Leben – ist das der Sinn in unsrem Streben? Dein Name war es, der die Dauer fand, an den Ufern der Zeit – es rieselt ihr Sand. Auch in uns keimt ein Pflänzchen der Ewigkeit, Halt sucht es gegen den Strom der Zeit. Unsterblich dein Denkmal – Gilgamesch! Dein Keimling hat das Licht gefunden, das Gedächtnis der Welt hat sich mit Dir verbunden.
letzter Beitrag von Herodot79, -
feedback jeder art Verlockung
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Hörst du sie auch, die berauschenden Töne, leise vom Walde herübergeweht. Hinreißend spielt die betörende Schöne, himmlisch und süß, sie bettelt und fleht. Wonne verheißt dir die schmeichelnde Flöte, flüstert von Lust, verzaubert dein Herz. Keck weht ihr Haar in verwerflicher Röte, Jüngling gib Acht, denn du findest nur Schmerz. Ihre Gestalt, einer Sage entstiegen, zieht dich hinunter in feuchtkaltes Reich, höre nicht hin, du wirst kläglich erliegen, folgst du den Klängen, vergehst du sogleich. Schelmischen Blicks leckt sie lüstern die Lippen, nur noch ein Schritt und es gibt kein Zurück. Stark ist der Bann, ihre Brüste, sie wippen, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Des Käfers Lust
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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In einem Blütenkelche fein, saß im Mai ein Käferlein, schaute heraus, fragt sich am Ende, ob es nicht Gesellschaft fände. Da kam ein Bienchen angedüst, der Käfer hat es nett begrüßt, Biene Maja, flotte Hummel, sprach der Käfer mit Gebrummel, komm doch näher sei so gut, wag mit mir den Hummelflug. Er stellte sich ganz artig vor flüstert Bienchen leis' ins Ohr: mein Name, Reinhard, bin so frei, hab die Gitarre auch dabei, sage nicht, Freund, Gute Nacht, bevor den Abend wir verbracht. Und Freiheit über Wolken sehn, glaub mir, das ist wunderschön, frei zu sein bedarf‘s so wenig, denn ich bin ein Käfer-König. Geb' dir was von feinst…
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Es, das Viele
| erstellt von Ponorist- 5 Kommentare
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Es, das Viele wo ich dich auch suche niemals bist du da weil du überall bist wo ich dich auch finde gibst du mir den Halt weil ich dich nicht fasse wohin ich auch blicke überall bist du durchsichtig und auch dahinter was sie auch erzählen von dir, für mich, für irgendwen für sie kannst du es werden (Serie: Gebete vom anderen Ufer)
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Der Rattenkönig
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
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Der Rattenkönig Er kommt zurück nach ein paar Wochen Behaarte Haut umspannt die Knochen Man konnt den Hass in ihm errahnen Sein spitzer Kiefer war am zahnen Verflucht sind Hamelns Bürger all Und durchlief des Städchens Wall Die Schar von Ratten treu ergeben Umschwärmten ihn auf Rache Wegen Lässt einen hellen Laut ertönen Und nur die Kindlein hört man stöhnen Aus seinem Zorn erbrachen Klänge Er zieht sie kalt in seine Fänge Die Alten wollt der König strafen Und ließ die Mörder seelig schlafen Verbracht die Kleinen auf sein Boot Ward ganz bedeckt von Nagerkot Kein Elternkind kam jemals wied…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Das zweite Leben
| erstellt von Monolith- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Das zweite Leben Als ich meine Reise begann, vor Hunderten von Jahren sah ich machtlos zu wie die Zeit in den Händen zerrann und ich die Erkenntnis gewann, dass es meine Bestimmung ist. Einsam stand ich da in dem Sternenlicht, das sich mühsam den Weg durch die Unendlichkeit bahnte und das Eiswasser sichtbar machte, das unaufhörlich aus meinen rotgeränderten Augen rann, aus Trauer um mein verlorenes Leben. Unsichtbar ist die Qual meiner Suche nach dem, der meine Last mitträgt der willig ist mit mir den Kampf gegen den brennenden Regen (in mir) aufzunehmen der Tropfen für Tropfen mein Schattenherz versengt und meine alte Seele dara…
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Engel
| erstellt von rhglicht- 0 Kommentare
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Ein Paar Engel mit viel Sorgen, weil fliegen konnten sie nicht mehr. Sie waren zu Pinguinen geworden, weil viel zu schwer. Auf Wolken fehlte das Angesicht, denn sie hatten gar kein Gesicht. Die Töne der vielen Zungen, waren längst verklungen. Weiß wie ein Schneeball mit Fett, gleich der Fall. Zu streng war die Not, für Engel ohne tot.
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feedback jeder art Herbstfluten II
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Das Absolute (3/6) Der Flussgott sprach ganz intressiert: "Manch große Denker sagen ja: Das Feinste seine Form verliert, Das Größte ist uns unfassbar. Doch liegt in dem, was sie uns sagen Die Wahrheit über groß und klein, Ja oder muss man tiefer graben, Will man der Wahrheit näher sein?" "Es kann fast gar nicht übersehen Das Große, wer vom Kleinen schaut, Doch sieht das Kleine kaum mehr stehen, Wer seinen Blick aufs Große baut. Nun lässt sich etwas ohne Form, Verhältnismäßig nicht zerteilen, Und muss, was unfassbar, enorm, gar unerschöpflich hier verweilen. Worüber man drum reden ka…
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feedback jeder art Der Nikolausabend
| erstellt von alfredo- 0 Kommentare
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Der Krampus und der Nikolaus, zogen einst von Haus zu Haus. Mit Bocksgehörn und Teufelskutte, schwang Krampus seine Weidenrute. Die Eisenkette hat geklirrt, manch' Kinderherz ward sehr verwirrt. Doch an Niklas reichen Gaben, konnten Brave sich dann laben. 'Seht was aus dem Sack ich hol,' sprach der Heil'ge salbungsvoll, 'das kriegen Kinder jetzt als Lohn, denn ihr seid fromm, das weiß ich schon.' Ich hab den Nikolaus betrachtet, auf seine Füße auch geachtet. Es mutete mich seltsam an, da waren Opas Schuhe dran. Den Krampus gibt's als Brauch nicht mehr, er schre…
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I N F E R N O
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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I n f e r n o. Im fernen Sternen- Nebel des Universums, für uns Menschen unsichtbar, taumeln riesige Gestalten im waberndem Sog der Sonnengefahr. Schreie gellen von Sonne zu Sonne, aus schwarzen Löchern kriechen unheimliche Wesen, Blitze zucken von Pol zu Pol! Der Satan selbst ist vor Ort gewesen. Aus allen Vulkanen fließt sein blutroter Brei, selbst ein großes Heer von Schiffen verglühte im Meer, die Welt bricht entzwei. Tausende Sonnen verschmelzen zu Einer. Die Erde wurde pulverisiert, nein, überleben tut keiner, der Teufel bereits nach Fernerem Giert, Im endlosen Raum des Universums. Er sucht schon wieder ein neues Glüh…
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