Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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Der Abschließzwang...
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Der Abschließzwang oder: Der Offene-Tür-Traum Sah durch's Guckloch die Hexe dann die schwarze Katze huschte vorbei in die Wohnung. Traum mancher Nacht: Die Haustür geöffnet durch unsichtbare Macht Und er unter Zwang zu kontrollieren. Schlug die Katze tot und fand eine völlig verwandelte Hexe im Innern der Wohnung vor: Ganz sanft und freundlich.
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feedback jeder art Echo
| erstellt von gummibaum- 1 Kommentar
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Ich liebe dich und kann es dir nicht sagen, da ich nur noch ein Hort der Stimme bin, der Rede letzter Worte krausen Sinn dem Sprechenden von fern zurückzutragen. Doch rufst du, Liebster, irrend nach den Deinen, betrügt der Widerhall mein eignes Ohr, und als von dir begehrt schlüpf ich hervor, um mich mit dir im Walde zu vereinen. Und furchtbar ist, dass du, vor Schreck erbebend, mich fliehst und mit der Glut alleine lässt. So schwinde ich, in dunklen Höhlen lebend, im Brand der Liebe hin, und nur ein Rest aus Knochen macht die arme Seele schweben, was Felsen, die sie werden, sprechen lässt… https://de.wikipedia.org/wik…
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AVE MARIA ( Bach/Gounod )
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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AVE MARIA ( von Bach/Gounod – 1852 ) AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM durch gebrochenes arpeggio* schimmert es so seidenfädelnd dolce kristallin BENEDICTA TU IN MULIERIBUS ET BENEDICTUS FRUCTUS VENTRIS TUI IESUS traut sich wie auf samt zu immer festeren konturen konturen mit inbrunst anflehendem elan SANCTA MARIA ORA PRO NOBIS PECCATORIBUS und jedes gewölbe erzittert reißt auf vor diesem kathedralisch wallenden diesem glühend schallenden diesem heilig hallenden NUNC ET IN HORA MORTIS NOSTRAE damit es nach oben entschwinde den neuen sonnenaufgang zu erleben - so seidenfädelnd dolce kristallin…
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nur kommentar Ort der Auflösung
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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ein säuerlicher Selbst-Vergeber bereinigt keine verteufelten Fehler wirkt die Ursache als Folge – befreit gewissenlose Fürsorge geschieht vor Ort das Erlösen gepaarter Geschwisterliebe sind Vaters inzüchtige Gören artverwandte Herdentiere im Glauben gereinigten Seins erblindet h…eiliges Eiweiß zur letzten dunklen Pupille: zum Schriftzug ohne Geschichte! die sich auswendig verströmen bleiben geneigte Himmelssöhne: gelobte Löhne, bereits empfangen erfüllen Leeren reines Verlangen im Sonnenglanz: ein Andrang! der Zugänge zwangs- verstopft vergangen ohne innere Flammen fehlt die Ausstrahlung vor Ort…
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feedback jeder art Hexensabbat
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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schöne dralle nackte Weiber wiegen ihre Rubens-Leiber ...angemalt mit Pferdeblut zu süß-verspielten Flötenklängen und elfengleichen Lustgesängen um ein großes Lagerfeuer zu huldigen dem Ungeheuer wie die Christen ihn heut' nennen ohne ihn jedoch zu kennen Feuergott Du Frühlingswind der wir Deine Kinder sind Blut und Fleisch sind uns're Gaben die schönsten Hexen die wir haben hoffen Dir heut' beizuwohnen hoffen dass Du wirst belohnen auch die Hexer ...ja auch mich zu spüren mal das Tier in sich …
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IM TEMPEL VON DELPHI
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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IM TEMPEL VON DELPHI In Wassermann Krebs oder Jungfrau geboren - Divination beschwört Kräfte Rüttelt sie wach, Die vernarbten Energien aus dem Unterbewusstsein, Die sich da bündeln In Bergkristall/Mondstein/Rosenquarz-Pendeln Sich der Fügung hörig erweisen In Tarot-Karten nach Feuer&Wasser&Luft&Erde Sich da schlängeln In Lebensringen in Schicksalslinien Als Botschaft aus eigener Hand Divination beschwört Kräfte Das Noch-Ungewisse zu entschleiern, Das Morgen zu entjungfern, Als säße die Zukunft höchstselbst Vor der Pythia, der priesterlichen, hier Um das Orakel zu befragen Wer eben was Wann und wohin © Jenno C…
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SPIEGELSCHERBEN BEI VOLLMOND
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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SPIEGELSCHERBEN BEI VOLLMOND Buckliger, begegnete man dir zum ersten Hahnenschrei, so säe die Bohnen in ungerader Zahl, noch ehe dem Meineidigen eine Warze wächst oder der Wind ausgekämmte Haare verweht. Kehricht, trug man dich noch spätabends vors Haus, so kreuze die Finger dem Mistelzweig zu dass Elster und Kauz nicht vom Dache schreien Beim Hufschlag der Pferde vor Mitternacht. Regenbogen, verfluchte man dreimal den Teufel unter dir, so drehe dem Toten das Gesicht gegen Tag, damit keine Flamme den Drudenfuß blende und er zu Walpurgis die bösen Geister übersieht ... © Jenno Casali
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feedback jeder art Maria in der Nische
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Dunkelste Gasse an der Kirche „Geh! Nicht! Vorbei! Ohne! Zu! Beten!“ Ave, da erntest Du, Maria in der Nische, nur noch die Amenhüllen der verwehten Senfkörner des Glaubens Nur selten ist daran noch Licht https://youtu.be/LpGgzGbOUhI
letzter Beitrag von Pegasus, -
albtraum eines wetterpropheten
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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beim versuch das klima am nordpol vorherzusagen schmolzen mir die worte unter den händen weg und ich strandete an islands zerklüfteter felsenküste beim ausdeuten der pulsierenden geysir fontänen als orakelbotschaften habe ich mir die finger verbrüht denn es gab kein gold am fuße ihrer regenbögen beim versuch den wolken über dem eyjafjallajökull weissagende gesichter anzudichten schaute ich mitten in sunnas feuerauge und schloss geblendet die lider
letzter Beitrag von Perry, -
Die Wilde Jagd über unsere Häupter stürmt. Ein Schwerterklirren ist das, ein Hörnerblasen, ein grausig' Geschrei und Gekeife, ein Gepresche von dämmrigen Pferden - die Hufe halb in der sterblichen Welt. Sicht Donar den Hammer heben, in Reih' drei Geißböcke schweben - den Rodel ziehend. Schaut zuvorderst Wodan rohe Runen auf das Erdenreich werfend, dass die Menschen sie veredeln - die Weisen! Widmet eure Augen der holden Frigg; wie ihr blondes Haar zahlreiche Sterne hascht! Wie vielen Reisenden bot dies Obdach in Schwarzer Nacht? Und schwarz war die Nacht, weiß ward sie. Es schneit. In die Berge steigt die wilde Jagd. Recht verwunschen war…
letzter Beitrag von Daath, -
BRIEFKASTEN
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Im Briefkasten lagen Altlasten beim Vorbeihasten sah ich meine Lasten dachte sie zu verschicken oder zu verticken keiner wollt sie haben Porto schon seit Tagen keins im Portemonnaie da sah ich Pompeji als es unterging aber ich nicht hinging weil ER am Kreuz hing das war mein Ding und ganz ohne Porto ER mein Minuskonto dort auf Golgatha bis zum Tod besah ich nur noch lauschte als er einfach tauschte mein Konto gegen sein Leben meine Schuld ist mir vergeben Am nächsten Briefkasten werd’ ich ohne Hasten und ohne Altlasten mit befreiten Gedanken ohne Porto und Franken meinem Schöpfer danken.
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Weissagung der Runen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Ein Weib tritt ein, gebeugt von Zeit und Wissen, in des höchsten Kriegers hohe Halle, vor Ehrfurcht erstarrt sogar der Flammen Zischen, erstirbt und offenbart der Kälte Platz. Aus ihren Augen spricht der uralten Runen Kunde, sie zu werfen wohlan in diesem Saale für Krieg und Beutezug nach dieser einen Sunde... "Die Runen sagen zweierlei, oh eherner Häuptling! Kriegesglück nur zum einen Stück... Die hohen Götter habt ihr nicht zufrieden gestellt! Beutezug nur mit Verrat und Trug... Bringt ihnen zuerst das Opfer dar und haltet Thing! Nur so erhaltet ihr die Gunst zurück. Runen waren geworfen! Götter haben sie beseelt!" Der Runen Weissagung,…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
- 8 Kommentare
- 825 Aufrufe
Abstieg, eines Straftäters, in die Unterwelt! Und plötzlich stand er da, im dunklen Steingang. Das Erdenwasser tropfte auf ihn nieder. Gerade war er noch im Welteneinklang, nun fand er sich in einer dieser wieder. Obwohl er Finsternis als Gott verehrte und oft das Licht von Docht und Birne nahm, ergriff ihn Angst, die jeden Schritt erschwerte den er den Nebelschwaden näher kam. Durch Dampf und Schwüle strahlte aus der Tiefe, ein Schein der jene Stiege für ihn fand, der seine Ansichtsweise, seine schiefe, mit einem Platz für diesen Blick verband. Er stieg hinab, geplagt von den Bedenken, als …
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feedback jeder art Der Engel
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
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Er geht wie eine Ahnung, geht wie Hellsicht durch den Garten, in dem alles schweigt. Zu Boden blicken aller Augen, sein Gesicht ist ziellose Unendlichkeit Für ihn sind alle Dinge nur Gesang, nur Klingen Er stillt den Durst der Welt allein Und unbesorgt trägt er auf seinen Anfangsschwingen noch Glanz von Gottes Augenschein (und seine Schwingen sind noch satt von seinem Klang) Er geht durch diese furchtbar dunklen Nächte wie eine noch tiefere Mitternacht Und wollte er, er könnte! Seine Mächte sind heller als der Tag gemacht Der Klang in seinem himmelhohen Willen will ankommen, …
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Träume
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
- 823 Aufrufe
Träume ...und so sollte man auch auf Warnungen hören aus dem Jenseits. So warnte uns einst Oma vor einer Spritztour: Fahrt nicht ins Elsass ! Auch James Dean's verstorbene Mutter wollte ihm etwas mitteilen - er verstand nur nicht was ! - bevor er tödlich verunglückte.
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Die Feige und ihr Blatt
| erstellt von Dirk- 0 Kommentare
- 822 Aufrufe
Was hast du nicht gelebt ? Auf jenem stehst du wie auf diesem, sitzt und liegst im Dunkel. Ein Stern nur, er heißt Zweifel. Wie kommst du zu dir? (Wie komme ich zu mir?) Entscheide dich. (du wirst es bereuen) Entscheide dich nicht. (du wirst es bereuen) Du wirst es bereuen. Ich stehe zu mir wie zu Gott. (Nur Gott darf Ich sagen) Gott. Der so wenig existiert, dass ich mich für ihn schäme.
letzter Beitrag von Dirk, -
feedback jeder art Lady Godiva
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
- 821 Aufrufe
Godiva, Godiva Bist du so mit den Armen daß du hergibst dich selbst wie Gott dich schuf ? Hat dein Mann dich gerufen aus der Burg in die Stadt nackt Oder hat ein Schwur das gemacht den du einem gegeben hast der dich nur sehen kann nackt Und in deinem Schritt dämmert es da nur von der Schmach oder hat dich in deinem Gemach jemand besucht und gerufen -aus der Burg durch die Straßen- der dir einen Schwur gab auf deinen nackten Zierrat Und hast du dein rotes Haar gehisst für die Armut des Volkes oder ist der Zierrat deines Körpers für einen bestimmt, der dich einsingt nackt in deinem Gemach in den Schlaf …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Aus Z macht A
| erstellt von Sylvester- 0 Kommentare
- 820 Aufrufe
Ob unter Odins Schätzen Silberlöffel waren, mit denen die Raben die Weisheit fraßen ? Thors Hammerschlägen ging zuckendes Blendwerk voraus. Ein zorniger Wind zauste der Wolkendecke Daunen. Auf Midgards hoffenden Gründen zerplatzten junge Hunde. Der Weberknechte triefendes Gespinst eroberte vergessenes Geäst. Das jüngste Thing befahl: Fällt den Yggdrasil ! Auf dass aus dessen Ende ein neuer Anfang werde. 07.08.2012
letzter Beitrag von Sylvester, -
Die letzte Melodie
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 820 Aufrufe
Nacht bricht an - dumpfer Fackelschein erhellt der Schatten hundert Gesichter, sie stimmen stumm aus dunklen Kehlen mit in den leisen Gesang des Todes ein. Wie ward mir bang´ in meinem Gebein, als ich dies alte Lied im Ohr vernommen, meine Hände zittern bei dieser Melodie, nun hat das Leben meinen Tod ersonnen. Wohl das letztes Mal taucht der Federkiel ins schwarze Tintenfass, zu beenden noch das Buch der Welten, welches begonnen ich vor so langer Zeit in der Jugend Kräftespiel. Gar schnell entschwindet diese bunte Blüte zu Boden gleitet das schwarze Schreibgerät, ergeben füg´ ich mich ins Lebens-schicksal, "Ahnen nehmt mich auf in e…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Schweigen
| erstellt von tocoho- 2 Kommentare
- 819 Aufrufe
Warum stets eine Antwort geben, will doch der andere nur reden, hat dich, zum Zuhörer erwählt, so vieles seine Seele quält. Was immer du auch sagen willst, halt dich zurück, sei einfach still. Er hat so vieles aufgestaut, hat sich zu reden nie getraut, es fließt heraus, mal laut mal leise, er ist weit weg auf seiner Reise. Solange er reist, erwidere nichts, nur so du wirklich Hilfe bist. Es ist die Zeit, die du ihm schenkst, das er die Spreu vom Weizen trennt. er grübelt, stoppt, er überdenkt, er schaut dich an, dein Blick ihn lenkt. Dein Blick der sagt, dass…
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art Balance
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 816 Aufrufe
Höre in Bildern Sehe in Codes Beides verschwimmt Zu einer Animation Fliege so hoch wie Ein Falke Suche Schwachstellen Der Krake Rechte Klaue umschließt Die Tradition Linke greift gezielt Die Innovation Feile an meinem Geschick Die Krake fest im Blick Das Auge hat nur einen Sinn Chaos und Ordnung In Balance zu bringen
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Das Opfer Abrahams
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
- 815 Aufrufe
„Hoch auf dem Berge steht mein Thron, wo ich mich gern am Rauch erfreue. Dort opferst du mir deinen Sohn“, sprach Gott, „so will es deine Treue.“ „Komm, Isaak“, rief Abraham. „Du nimmst das Holz und ich das Feuer.“ Der Junge sah, es gab kein Lamm. Der Aufstieg schien ihm nicht geheuer. „Wo ist es?“, rief er voller Angst. Sein Vater durfte nichts erzählen: „Vertrau auf Gott, sobald du bangst. Er wird gewiss ein Lamm sich wählen.“ Und Isaak ging, wie er war, beklommen, doch zu Mut verpflichtet, zum Gipfel, schaute den Altar des Vaters, bald mit Holz beschichtet. …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
rübengroove
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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der november ist eine trauerweide mit hängenden ästen steht sie im nebligen erzählt den vorbeiziehenden wellen schon mal geheimnisvoll raschelnd gespenstergeschichten die geflochtenen kopfzweige hängen wie rastazöpfe herab nur ist ihr windgesang eher ein jammern als reggaesound der laut krächzenden krähenschar im geäst ist das egal während leuchtende rübenköpfe durch die straßen ziehen träumt die babylonica davon einmal glitzernd geschmückt den knallenden schneebeeren die wintershow zu stehlen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das Lied vom herrlichen Reiter
| erstellt von Managarm- 3 Kommentare
- 814 Aufrufe
stürmische Rauhnacht sing mir ein Lied vom herrlichen Reiter was übrig noch blieb von meinen Ahnen und deren Geschichten von Geistern im Heere und Julzeit-Gedichten die Freude auf's Fest hat sie alle geweckt ich hab' meine Tafel schon für sie gedeckt bei goldenem Met wird die Sippe vereint aus Rührung zur Treue manch' Träne geweint glücklich sind jetzt die als letzte Verstorbenen die Alten begrüßen die uns neu Geborenen bis zu dem Tag wo das Herz mir bleibt stehen dann werd' ich die Meisten zum ersten Mal sehen bis dahin doch pflege …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Verlockung
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
- 813 Aufrufe
Hörst du sie auch, die berauschenden Töne, leise vom Walde herübergeweht. Hinreißend spielt die betörende Schöne, himmlisch und süß, sie bettelt und fleht. Wonne verheißt dir die schmeichelnde Flöte, flüstert von Lust, verzaubert dein Herz. Keck weht ihr Haar in verwerflicher Röte, Jüngling gib Acht, denn du findest nur Schmerz. Ihre Gestalt, einer Sage entstiegen, zieht dich hinunter in feuchtkaltes Reich, höre nicht hin, du wirst kläglich erliegen, folgst du den Klängen, vergehst du sogleich. Schelmischen Blicks leckt sie lüstern die Lippen, nur noch ein Schritt und es gibt kein Zurück. Stark ist der Bann, ihre Brüste, sie wippen, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Lass uns einfach gleiten . . .
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Lass‘ uns einfach gleiten Komm, lass’ zum Mond uns fliegen, oder noch weiter weg. Lass’ uns den Himmel durchpflügen suchen nach einem Versteck. Vor wem wollen wir uns denn verstecken ? Nur vor uns selber gar, ich glaube Du willst mich necken ? Zieh’ an, Dein Flügelpaar lasse uns einfach gleiten. Oh ja, das ist wunderbar. Während wir über den Wolken fliegen so durch den Raum, begleiten uns tausend Wesen, gar lieblich anzuschauen. Ein Glitzern, ein Flirren umgibt uns jetzt, alles schwirrt durcheinander, doch keines dabei sich verletzt. Tanzen und drehen uns mit Vielen. Zarte Harfen lieblich spielen. Welch’ he…
letzter Beitrag von Ametyst, -
Die Wolfskönigin
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
- 812 Aufrufe
Bevor sie ging, die Mutter rief: „Bleib auf dem Weg, gib Acht, mein Kind! Du weisst, dass Schatten schneller sind, Viel schneller als ein Mensch je lief!“ So finster war’s des Nachts im Wald Und trotz dem Lämpchen bei der Hand Das Mädchen seinen Weg nicht fand Und so verlor sich’s nur zu bald. Ein Knurren folgte ihrem Schritt – Vielleicht auch nur ein trock’ner Ast? Die Chance auf Rückzug längst verpasst. Die Angst, sie wuchs mit jedem Tritt Der Vollmond schien am Firmament, Ein Heulen, dann schwieg alles stumm. „Was immer dort ist, bringt mich um… Ein Biest, das keine Gnade kennt!“ Und plötzlich stand im Silberschein Der Jäge…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Oegiesdrecka
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
- 811 Aufrufe
Oegiesdrecka Oegie gab ein Trinkgelag' in seiner Hall‘ für der Götter Asen und Alfen all. Kein Feuer erhellt die Hall‘, nur des Goldes Glanz und Schein soll die einzig‘ Lichtquelle sein. Das Äl, es trug sich auf von selbst, auf Tisch und Tafel, und von neuem, keiner wollte ein Horn voll scheuen. Oegies Diener Funafengr und Eldir taten alles, dass es den hohen Göttern wohl gefallen soll hier. Wie sie bewirteten und die feinsten Speisen auftrugen und den Tisch umschwirrten. Die Götter rühmten Oegies Diener, doch Loki, der Gott der List und Tücke schlug zugleich den Funafengr in Stücke. Da rannte Loki hinaus in den Wald, …
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
Die Prophetin
| erstellt von Friedensreich- 0 Kommentare
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Für jemanden der ein schlechtes Verhältnis zu Wörtern hegt, bist du jemand, der sie zerreißt und pflegt, mit ihnen spielst, ihnen alles entwendest, niemals ein Wort verschwendest. Im Stillen nun da frag ich mich, eine Prophetin und sie mag Wörter nicht ? Jongliert mit ihnen virtuos, als falle es ihr in den Schoß. Persönlich nun da muss ich sagen, auch das Wort zu hinterfragen, aber zu dem Schluss zu kommen, wenn sie mit dem Herzen aufgenommen, durch Arm und Finger zu Papier geronnen, versetzten mich in höchste Wonnen. Nun frag ich dich, glaubst du denn nicht, dass es mehr Wörter zu erfinden gibt, als irgendjemand jemals schrieb…
letzter Beitrag von Friedensreich, -
Schemen
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Kommentar
- 811 Aufrufe
Wandelbar wie die Lüge bewegt sich der Dämon durch die Dimensionen. Jeder Wunsch das Wesen zu manifestieren endet im kalten Schauer und der Ahnung das, da etwas lauert. Nur ein Schatten in der Peripherie der wie Rauch verfliegt, kein Fokus wird sich lohnen. Kauernd, wartend, auf den richtigen Moment vermehrt er das erlebte Elend und die Trauer.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art in sommers zeiten
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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still sitzen wir im windschatten der dünen warten auf die flut heranstürmende wellenpferde mit gischtweißen mähnen die wiehernd immer näher ihre hufe in den ufersand stemmen der blaue himmel im august gaukelt uns ewigen sommer vor wir würden ihm gerne glauben wären nicht die schimmernden halluzinationen hinter den weißen wolkenbändern sie warnen den von ägir und seinen töchtern am strand ausgestreuten schätzen blindlings in die tiefe zu folgen denn damit wollen sie uns nur in ihr dunkles wasserreich ohne wiederkehr locken
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Formulare sind das einzig Wahre
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 809 Aufrufe
Formulare sind das einzig Wahre Zähler zählen ihre zahllosen Reihen auch verschriebene Himmel zählen nur die Schulden die sie später abkassieren im Nirwana einhelliger Harmonie für die Fehler ausgefüllter Zeilen jenseits der träumenden Seele für stilles Warten Gewissen verraten zweifellos, zum Sieg-Heilen laufende Wunden selig schmieren durch Führer der reinen Kopie
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art flussabwärts
| erstellt von Managarm- 1 Follower
- 2 Kommentare
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leblos auf dem Wasser treibend das Antlitz auf dem Grund verbleibend treibt sein Körper gerad flussabwärts kein Schlag mehr macht sein junges Herz als drei göttlich schöne Weiber mit grünem Haar und ohne Kleider auftauchen und singen Lieder mit meinem Namen immer wieder betören mich ins Wasser steigend mein Verstand am Ufer bleibend genieße ich das Liebesspiel bemerke nicht ihr wahres Ziel bis auch ich treib nun flussabwärts kein Schlag mehr macht mein frohes Herz eigentlich war's nicht mein Wille einzukehren in die Stille doch war mein Leben mir nur Bürde …
letzter Beitrag von Managarm, -
Kein Titel
| erstellt von Niemand- 0 Kommentare
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Zu viele Heilige Zu viele Religionen Zu viele Verbrechen, in ihrem Namen Jahrhunderte lang Ohne Unterlass Ohne Entschuldigung Die selbst auferlegten Gesetzte, gebrochen Ohne Reue Geschwiegen, zur falschen Zeit Lügen, im Namen einer höheren Macht Scharlatane, die die eine Wahrheit verschweigen Der Weg zu Gott, führt durch Dich selbst Niemand, kann Dir helfen
letzter Beitrag von Niemand, -
nur kommentar Kulturkreise
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
- 808 Aufrufe
im Licht der Pyramiden Geheimnisse der Sterne Zivilisationsgestirne einer Sterngötterlehre Schöpfer der Sternbilder der Unsichtbaren Ordnung aus dem Chaos kosmischer Ahnen Himmelsweiser endloser Zeitzyklen Lebenskreise und Architektenmythen Schwingen der Seele schwarze Sternstraßen ewige Kanäle geistiger Ahnen © j.w.waldeck 2015
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Klangfarben und Lichtwelten
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
- 8 Kommentare
- 807 Aufrufe
Stichworte: Realitäten, alternative Universen, parallele Wirklichkeiten, Pararealitäten, Entwicklungsstränge, Kosmonukleotid, TRIICLE-9, Entwicklungsstränge, Zeitebenen, SPEKTRUM I Klangfarben sind die Welten aufgelöster Grenzen in denen Wesen den „Schritt“ begleiten Qu'ma'An war ein negatives Komplexuniversal dessen Teppichkonglomerat an Galaxien seine Schutzblase verlor ein Positivkomplex ergänzte sich vereint... Unterschiede verschwammen und Gesetze erfanden sich neu im Kräftespiel des Zufalls darin begegnen sich Wesen und Dinge mit vermischten Geschicken: ihre Ausdruckskraft ihre Er…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Nah und fern
| erstellt von Lightning- 4 Kommentare
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Nah und fern Du, der du stehst im Himmelsreich, schufst die Erde und die Sterne. Auch die Menschen, dir einst gleich, seh ich in weiter Ferne. Entrückt, die Einigkeit, die einst uns nahte, als wir lebten, ohne blinde Gier und Neid, die diese Welt erbeben. Verloren scheint das Nahe hier, die Ziele oft zu fern. Wie gerne wäre ich bei dir, im Königsreich des Herrn.
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art Der Drachenritter Kunibert
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Der Drachenritter Kunibert der hatte großen Frust er dachte ja er könnte doch da packte ihn die Lust wollt wandeln mal im fremden Garten träumte von einer süßen Zarten Denn Lady Elsbeth war ein Hammer sie ließ ihn nicht in ihre Kammer sie war ein richtiges Geschoss erinnert stets ihn an sein Ross dann sprach er Elsbeth Liebste mein ich lass dich eine Zeit allein muss wieder kämpfen mit dem Schwert so sprach der Ritter Kunibert Der Drachenritter sprach zu sich mit Elsbeth ist's gar fürchterlich ich zieh hinaus in alle Lande will sehen ob ich bin im Stande zu finden eine …
letzter Beitrag von Carry, -
mit ihren großen dunkelaugen schauen sie in den seelengrund überbringen hiobsbotschaften vom wesen sind wir verschieden sie nutzen die nacht für ihr tun ich versuche am tag mein glück doch heute zu später stunde werde ich zur wilden percht treibe mir selbst den winter aus
letzter Beitrag von Perry, -
Versuchung Teil 2 Prolog
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
- 803 Aufrufe
Wohldurchdacht in feinen Teilen Läuft das Radwerk Zahn in Zahn Punktpräzis lockt zum Verweilen Ein Tönchen zart gelegt vom Clan Sie können unsere Welt nicht fassen Nur ihre Uhr dringt zu uns durch Die Zeitgier drängt die Wesen Massen So gleicht ihr Zyklus einem Lurch Berührt ein Mensch die tickend Falle Verhöhnt er jedwede Gefahr Umklammert dürstend jene Kralle Der Wesen Köder zuckt fürwahr Vom Klang betört, gelenkt, von Sinnen Stellt man die Zeiger deckungsgleich Urplötzlich gibt es kein entrinnen Entrückt hinab ins fremde Reich Übersinnlich schöne Wesen Geben dort was einem fehlt Doch alles was sie dafür stehlen Ist Lebe…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
Gotteslob
| erstellt von Himmelgold- 0 Kommentare
- 803 Aufrufe
Faltet die Hände, betet zum Einen Wahren. Leben verpfändet, doch ists stets zu bewahren. Gläubige fasst euch die Hände, stützet die Himmlischen Wände. Oh Soli deo gloria, soli deo victoria. Mein Herr, mein Gott nur dir will ich mich ergeben. Ob hier ob dort ich geh weiter meine Wege. Ob Satansbrut sich mir entgegenstellen mag. Ob Höllenglut auf Erden alles hinterfragt. Doch es geht weiter und weiter. In meinem himmlischen Eifer. Mach es den Sinnen begreifbar Du bist zu finden, nicht greifbar. Wer es nicht will, soll nicht haben. Ob man uns drillt, macht zu Sklaven, Es gibt kein Bild des Versagens. Man wird uns himmlisch begra…
letzter Beitrag von Himmelgold, -
wer bin ich wo und wann
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
- 802 Aufrufe
manchmal in einem traum treffe ich mich und wir tauschen geschichten aus über das was wir so erlebt haben wobei meine eher alltäglich klingen seine dagegen fantastisches besingen neulich reiste er mit einer karawane durchs frühe ägypten trank mit kleopatra einen perlencocktail später schlürfte er mit trillian einen ziggy stardust im restaurant am ende des universums erzähl schon was hast du gemacht drängte er mich schließlich ich bin stundenlang auf einer sandbank an der isar gesessen und habe steine ins wasser geworfen - wie ich dich darum beneide
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Des Meeres Wellen
| erstellt von Joana50- 2 Kommentare
- 802 Aufrufe
Des Meeres Wellen Sie flüstern und raunen, sie sind Geschichte, Sie tanzen mit weißen Kronen, vollziehen die Riten. Tragend die Stimme Poseidons und seiner Gedichte, Geheimnisvolle Sagen, gesponnen aus Mythen. Wir lauschen und staunen, tauchen ein in Geheimnisse! Lassen uns wiegen in den Armen der Sirenen, Umfangen vom Zauber fast vergessener Ereignisse. Schwebend im Raum, vergessen wir Leid und Tränen.
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Sixtinische Madonna
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Dein Blick so ernst, als schaute er ein Leiden, das deinem Kind bevorsteht, und du trägst mit dem, was du im Arm so liebend wägst, auch Trauer, denn du kannst es nicht vermeiden. Was nützt's, dass Wolken dir den Weg bereiten dorthin, wo man das Büßerkreuz schon sieht, zwei Heilige den Weg, den jeder flieht, dir weisen und voll Demut dich begleiten, wenn selbst dein Kind, so schön und leicht getragen, mit Blicken spiegelt, was im Fernen schwebt? Doch euch ist ja geboten, nicht zu fragen! Ein Schleier, welchen Luft beim Eilen hebt, schafft Harmonie im Bild, und sie lässt wagen und glauben, dass, wer opfert, ewig lebt. (nach Ra…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Das zweite Leben
| erstellt von Monolith- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Das zweite Leben Als ich meine Reise begann, vor Hunderten von Jahren sah ich machtlos zu wie die Zeit in den Händen zerrann und ich die Erkenntnis gewann, dass es meine Bestimmung ist. Einsam stand ich da in dem Sternenlicht, das sich mühsam den Weg durch die Unendlichkeit bahnte und das Eiswasser sichtbar machte, das unaufhörlich aus meinen rotgeränderten Augen rann, aus Trauer um mein verlorenes Leben. Unsichtbar ist die Qual meiner Suche nach dem, der meine Last mitträgt der willig ist mit mir den Kampf gegen den brennenden Regen (in mir) aufzunehmen der Tropfen für Tropfen mein Schattenherz versengt und meine alte Seele dara…
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Lucifer
| erstellt von Lichtsammlerin- 2 Kommentare
- 797 Aufrufe
Er träumte willenlose Wesen Sklaven will er haben! Die ihm dienen und sein Tun niemals hinterfragen. Lenkt nicht der Teufel sein Geschick? Die Engel sollen ihr entbehren der Liebe und im Himmel fristen ein Dasein ohne Aufbegehren. Ich verwarf seine Gebote sah sein Irren und verstand so wurde ich vom Träumer aus dem Himmelreich verbannt sag - ist dies mein Versagen? Lilith geht an meiner Hand frei, wie nur die Menschen lieben sei dies unser Widerstand.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
- 2 Kommentare
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Was flitzen die Leute, sind sie etwa Wahnsinns Beute? Verbrennen die Häuser in Flammen, bricht die ganze Welt zusammen? Da kommt ein Jeep, zerrt hinter sich ein nicum draco, das sagt keinen Piep - zeigt der Menge seinen Po. Die Leute schaun und einer kichert: Ich hoffe doch, das Vieh war allianzversichert! Bis vor paar Tagen hats im Lande Hessen alles, was da kreucht und fleucht, gefressen. Gar mancher hat im Übermut versucht das Biest zu fangen, das Wagnis bald verflucht. Selbst die Ritter vom deutschen Orden sind gnadenlos verspeiset worden. Jetzt kommt ein Ritterfräulein von Gewicht, es fürchtet …
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Das Mädchen aus dem Wasser
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Das Mädchen aus dem Wasser Ich komme aus der Tiefe, das Licht wieder zu spüren Mich auf die Steine zu legen, und lasse mich berühren Es glänzt die glatt geschuppte Haut, Perlen schimmern auf Der Nebel küsst die Lande, steigt sanft und still die Küste rauf Was das Salz im Meer gesammelt, schwappt an den Strand Mit Tang behangen, versinkt im Sand Und die Wellen spülen es rein, waschen aus, Schmutz und Stein In meinen Haaren selbst, verwickelt Schnur und Haken All die verrosteten Dinge, die mal wichtig waren Schädel und andere Knochen, zwischen Muscheln und Austern gebrochen Das Meer ist alt, vergisst sehr viel, k…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Gottes Worte direkt an mich
| erstellt von Myāthiẏāsa- 1 Kommentar
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Gottes Worte direkt an mich Der Gedanke allein weckt tiefes Verlangen, empfinde große Ehrfurcht davor, mit ihnen beschenkt zu werden. Auf einen Schlag verrücken sie Perspektiven, in einem Augenblick verändern sie Leben, stellen alles andere in den Schatten, wiegen mehr als jede Meinung, jede Behauptung, sogar jeder Fakt. Jede Silbe hat Bedeutung, die in mein Leben hineinwirkt, und dabei die Ewigkeit berührt. Ein Moment, in dem ich alles vergesse, alle Konzentration und Mühe aufwende, es ja richtig zu interpretieren. Ihre Frucht ist: Bewahrung durch Warnung, Ermutigung durch Ve…
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feedback jeder art Was ich noch erwähnen wollte
| erstellt von JoVo- 6 Kommentare
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Seit vielen Jahren bin ich hier, genieße euer Blut. Unhöflich schimpft man mich Vampir, von ganz gemeiner Brut. Manchmal da schleich ich hinter dir, genieße deinen Duft. Verzehr dein Lebenselixier. Träum' von dir, in der Gruft. Nur wenig lab ich mich an dir, ich lass dich weiterleben. Ganz langsam mach ich dich zu mir, dem Geist gilt mein Bestreben. Erst wenn du meines Geistes gleich, beende ich dein Sein. Fortan bist du in meinem Reich, für ewig bist du mein.
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