Humor & Satire
Witzige und satirische Gedichte
2.351 Themen in dieser Kategorie
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Flo
| erstellt von Jules Champain- 0 Kommentare
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Wenn ich an dich denke, während ich mich verrenke - zwischen Polster & Co - ich glaub da wärst du gern ein Flo. Der von Laken zu Laken springt, derweilen ich um Luft ringe und hin und her schwinge. Das Highlight erlebst du nicht mehr mit, den durchs viele hin und her hab ich dich zerdrückt. Jules Champain 02/15
letzter Beitrag von Jules Champain, -
feedback jeder art Dichters Morgenritt
| erstellt von Cornelius- 8 Kommentare
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Jeden Morgen um halb Sieben sattle ich den Pegasus. Muss das Reiten fleißig üben, denn zum Parnass fährt kein Bus. Lass ich meine Peitsche knallen, fällt er zögerlich in Trab, trägt mich zu des Ruhmes Hallen oder wirft mich vorher ab. Meine Lyrik trägt den Stempel: "Laienhaft und ungeschickt". Jenen lichten Musentempel hab ich nur von fern erblickt. Gebe ich zu hart die Sporen, geht mir durch das edle Ross, und es ist für mich verloren des ersehnten Lorbeers Spross. Sind zu locker seine Zügel, galoppiert das scheue Tier leicht vorbei am grünen Hügel. …
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Entlaufen!
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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„Unser Carlo ist entlaufen, wir sind alle konsterniert. Ach, es ist zum Haare raufen, seine Flucht hat uns schockiert. Freiraum gab es zu Genüge, wusste er das nicht zu schätzen? War die Zuneigung nur Lüge, musste er uns so verletzen?“ An jedem Baum mit Ach und Weh beklagt ihr Leid die Fraun–WG; und vom Foto, ganz versunken, schaut der Mann, dem es gestunken.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Wenn es nach den Krähen ginge
| erstellt von Carlos- 9 Kommentare
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gäbe es nur Frühling. Ginge ihr Wunsch in Erfüllung bestünde kein Grund ihn zu besingen.
letzter Beitrag von Carlos, -
Wo komm ich her
| erstellt von das A-- 1 Kommentar
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Wo komm ich her Mein Kopf war voll Das Bier war leer Eines meiner kürzesten, das ich je vorgetragen habe! Prost an Perry! glG das A-
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Auch ein Weg
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Auch ein Weg Wenn dich was richtig fertigmacht, weil es dir viel zu nahe geht, sind dein Gemüt, die Nerven schwach, am Arsch vorbei führt auch ein Weg.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Kurze Stücke (5) - Toleranz
| erstellt von Stavanger- 7 Kommentare
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Ich respektiere, dass du an allen möglichen Quatsch glaubst.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Schon wieder
| erstellt von SeeGurke- 0 Kommentare
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Sinusitis Mich plagt mal wieder die Sinusitis Donnerhall im Kopf in der Nase trieft es Eigentlich ein Dauerzustand meist doch gebannt Nun eher unerträglich beinahe täglich Tabletten und Medizin sind z.B. Aspirin Wahrlich nicht ganz billig helfen tun sie eh nich' Nur kurze Zeit anspricht ist das Rotlicht Zu Aufwendig die Inhalation schützt doch von Operation Noch weitere Tücken liegen im Bücken Akute Schmerzen im Hirn zudem in der Stirn Helfen soll auch noch trinken wie 'n Loch Muss von den Teemassen nur ständig W…
letzter Beitrag von SeeGurke, -
feedback jeder art Dirty Sanchez
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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🌵 Mein Finger flutscht in deinen Po 🌵 Einen schönen Gruß aus Mexiko! Meine kleine süße Maus 🌵 Siehst mit Schnauzer goldig aus 🌵
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Beim Schachtelwirt
| erstellt von Cornelius- 7 Kommentare
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Geborgen aus gepflügter Scholle, erschwungen für geringes Geld, so liegt vor mir die Wunderknolle, die Gabe aus der Neuen Welt, zu Stäbchen liebevoll zerkleinert, in siedend heißes Öl getaucht, mit Paradeiserfarce verfeinert und viel zu zügig aufgebraucht. Das Neonlicht wird langsam fahler. Den letzten Appetit besiegt ein fein gewürzter Rindfleischtaler, in weißen Brötchenteig geschmiegt. Zur Neige geht das letzte Achtel des Mahls. Vom Faden beißt die Maus nichts ab. Ich schließ die leere Schachtel und trete in die Nacht hinaus.
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Schall und Rauch (Ballade)
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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Wo hohe, schlanke Fichten nicken und silberhell das Bächlein rauscht, da lässt sich selten jemand blicken, der andernorts dem Sang gelauscht, der ihm an seiner Wiege tönte in heimlich stiller Waldespracht. Hier sagt, wie mancher Spötter höhnte, der Fuchs dem Hasen gute Nacht. Doch eines Tages pfeift die Meise auf grünem Zweig ihr helles Lied: Der Herzog sei auf großer Reise durch ihm ergebenes Gebiet. Er werde auch durch Hornberg reiten, so heißt der Ort im schwarzen Wald. Da will man ihm Empfang bereiten, dass jeder Hügel widerhallt. Dann ist der große Tag gekommen…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Ich lese Gedichte
| erstellt von Carlos- 3 Kommentare
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während meine Freundin einen Erdbeerkuchen backt Morgen kommt ihre Tochter Vielleicht schreibe ich was wenn das Aroma meine Nase erreicht
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Satire
| erstellt von Sarko- 1 Kommentar
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Fell Neid Die Frau schimpft mit dem Ehemann „Niemals kraulst du mich, so wie dieses Katzenviech“. Der meint, dass er das machen kann. Es wär` nur schön, sie würde dann, aufhören zu murren und wie ein Kätzchen schnurren. Da fragt sie ihn, wie er das fände, wenn sie das täte und dass er dafür dann wie ein Hund, mit etwas wedeln könnte.
letzter Beitrag von Ruedi, -
In einer Kleinstadt lebt ein Meister, ein großer Sänger, Herbert heißt er, singt täglich Arien nach Noten, warum hat's niemand ihm verboten? Er singt für all die schöne Damen, wenn er lehnt am Fensterrahmen, ein Freudenschwall bricht aus ihm raus, drauf gibt's 'nen Auflauf vor dem Haus. Flugs kam da schnell die Feuerwehr, die Polizei mit Helm, Gewehr, an Feuersturm, Demonstration, dachten die Hüter, was für'n Hohn. Und Herbert, diesen Freund der Lieder, schwor: für die Frau'n sing ich nie wieder, der arme Herbert war verstört, nie wieder hat man ihn gehört. Doch alle Frauen in dem Städtchen, die fr…
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Gesang der Oliven im Pizzaofen
| erstellt von Cornelius- 1 Follower
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An den Hängen der Abruzzen hingen ohne großen Nutzen, freilich auch zu niemands Schaden - dies bedenke Euer Gnaden - wir vereint an unserm Baum. Damals ahnten wir es kaum, dass man würde uns berücken und uns von den Zweigen pflücken. Eine unbekannte Hand riss uns aus dem Heimatland, hat uns erst die Haut entfernt und gefühllos dann entkernt. Eine flache Rührteigscheibe ist nun unsre letzte Bleibe, wo wir zwischen Formfleischschinken im Tomatenmark versinken. Um uns her brennt schon die Luft in der heißen Ofengruft. Bald durch eines Gastes Mund gleiten wir in seinen…
letzter Beitrag von aimee von klee, -
nur kommentar In der Natur
| erstellt von Stavanger- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Natürlich setzt Naturerleben zuallererst Natur voraus, sonst könnt es kaum Erlebnis geben. Dann, zweitens: Gehe aus dem Haus! Recht nützlich fürs Natur-Erfassen sind Augen, Nase und zwei Ohren. Den Rest kannst du zu Hause lassen, der hat im Freien nichts verloren. Und schon kann's losgehn: Oh, wie fließt das Leben um dich frisch und pur. Es rauscht der Wald, ein Vogel niest. Du bist in der Natur.
letzter Beitrag von Letreo71, -
DREIFACH DONNERNDER ALARM
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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DREIFACH DONNERNDER ALARM Funkengarde auf Abwehrposten! Volle Deckung in der Bütt! Konfetti und Täterä entsichert! (Der Karneval schlägt zu)
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Ein Zahnstocherleben
| erstellt von maerC- 7 Kommentare
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Ein Zahnstocherleben Ein Zahnstocher fristet ein trostloses Leben, steht lange bereit, bis ihn jemand will haben, und wird erst zum Sinn seines Seins sich erheben beim Stochern und Kratzen, beim Pulen und Schaben. Dann eilt er vom Schneidezahn bis zu den Kronen, mal pult er dort langsam, mal stochert er schneller, sein Einsatz zur Reinigung soll sich ja lohnen, danach liegt er kraftlos geknickt auf dem Teller. So folgt seinem Warten ein Auftritt in Kürze umhüllt durch verlockende Essensgerüche genießend der Speisen geschmackvolle Würze, bevor er entsorgt wird im Abfall der Küche. …
letzter Beitrag von maerC, -
feedback jeder art vom suchen zur sucht
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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vom suchen zur sucht lass es doch bleiben es gibt schon genug weisheiten als gedicht vom zauberlehrling bis zum jüngsten gericht das höllenfeuer brennt auch so flackernd und lichterloh aber da ist wieder das leere blatt oder immer öfter diese matte scheibe die einen anglotzt und fleht fülle mich mit worten bildern tönen gern einfach auch nur hingerotzt also saugst du dir erneut altkluges aus den fingern fügst es mehr oder weniger gut klingend aneinander um dann des denkens müde endlich die entertaste zu drücken vom suchen zur sucht (Music_JuliusH - relaxing-fireplace from Pixabay) neu.mp4 vom suchen zur sucht (KI - aimusic) 2 …
letzter Beitrag von Perry, -
Schlaflos die Nacht oder so ähnlich
| erstellt von das A-- 1 Kommentar
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Es ist schon spät Mein Kopf verdreht Kann lange noch nicht schlafen Will irgendwo vor Anker gehen Noch suche ich den Hafen Ein sich'rer Platz das wär so schön Ein Herz für das ich schlage 'N warmes Bett zum schlafen geh'n Doch nicht genug ich wage So paddel ich auf off'ner See Und finde keinen Hafen Das Herz ist weich - tut manchmal weh So wird das nix mit schlafen 'n guten Tag wünsche ich!
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Du bist zu alt für mich
| erstellt von Carlos- 6 Kommentare
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sagte sie dem lyrischen Ich das sich beherrschen musste um nicht wie ein Kind vor Freude zu springen Jetzt habe ich alle Zeit der Welt für mich glaubt Es ... Ich muss weiterhin Sorge für sie und Es tragen Ich, das irdische Ich.
letzter Beitrag von Carlos, -
Walther, mal anders
| erstellt von wundi- 0 Kommentare
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Ein Kassenzettel und ein Lieferschein verliebten sich und gingen eine Ehe ein unter den linden an der heide, wo ihrer beider bette was. tandaradei! Sie schworen sich des Ehebandes ew´ge Treue, auf dass der eine sich des anderen erfreue. und schöne sanc diu nahtegal vor dem walde in einem tal. tandaradei! Doch die erste Nacht mit Sturm und Regen beendete den lang erträumten Ehesegen. gebrochen bloumen unde gras wo irer beider bette was. tandaradei! Der Schein kam in ´ner starken Bö ins Rollen, und auch der Zettel ist seither verschollen. Owe owe! Von der Elbe bis an den Rin wo mugen wol die beiden sin? Owe owe!
letzter Beitrag von wundi, -
Socken Als ich hier so Hocke, hör ich wie wer spricht. Kommt von rechter Socke. Riechst Du’s nicht? schreit nun auch die linke… Ich stinke!
letzter Beitrag von winne007, -
feedback jeder art Gendern
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 5 Kommentare
- 665 Aufrufe
Gendern Das Gendern ist mir eine Qual, ich frage mich von Mal zu Mal, was will der Germanist erreichen? Muss ich jetzt gar als Dichter weichen? Der Text wär´ blöd: „…dass alle Bauern sind wie die *innen zu bedauern, wenn sie fürs Feld den Knecht nicht finden, auch keine *innen, die sich schinden“. Ihr merkt, dies hört sich dämlich an, weil so kein Dichter dichten kann. Der Leser wird sich sicher fragen: „Was will der Dichter mir bloß sagen?“ Ich kann nicht gendern, wenn ich dichte, dies macht der Verse Sinn zunichte: „Der Papst er kackt auf eine Wiese, „Papst*innen kacken auch auf diese.“ …
letzter Beitrag von Dali Lama, -
Limerik übers Erben
| erstellt von wundi- 0 Kommentare
- 665 Aufrufe
Ein geiziger Lehrer aus Serbien der wollte partout nicht sterbien. Da macht´ er´ne Reise und fiel auf die Gleise. Seitdem freu´n sich diebisch die Erbien.
letzter Beitrag von wundi, -
feedback jeder art Stinker (Limerick)
| erstellt von Moni- 7 Kommentare
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Stinker (Limerick) Die Mücke Tamara aus Frechen wollt heimlich die Annegret stechen. Sie summt: „Lieber Schwan, die stinkt nach Autan. Ich glaube, ich muss mich erbrechen.“
letzter Beitrag von Moni, -
nur kommentar Sommer auf dem Balkon
| erstellt von Elisabetta Monte- 5 Kommentare
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Sommer auf dem Balkon Der Blick schweift über das angerostete Betonfundament des Balkons gegenüber. Darunter Grünspan an den Schiefern und Fensterlaibungen. Weiter oben drängeln weiße und pinkfarbene Oleander über das Geländer, eingerahmt von Schiesser-Doppelripp auf der Leine. Der Nachbar weiter rechts telefoniert auf seiner Freilichtbühne. Damit wir auch die Angerufene hören können, ist der Lautsprecher eingeschaltet. Das Ehepaar darunter knobelt Stunde um Stunde. Das liebliche Schütteln der Würfel untermalt die Geräuschkulisse. Nicht zu orten ist das…
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
Einsam Ein Mensch, der täglich Knoblauch aß, mal neben einer Schönheit saß. Er flüsterte: „Du oder keine!“ Er lebt heut immer noch alleine.
letzter Beitrag von KLAAS, -
Alles aufgenascht
| erstellt von das A-- 0 Kommentare
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Maskerade Halloween Zuvorgekommen Wie es schien Die Süßigkeiten sind Schon wech Denn ich war schneller Deren Pech
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Frosch
| erstellt von hora- 5 Kommentare
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Frosch pflatschte auf Bauch Richtung Feutgebiet. Klatschte ihn weg Märchen sind nicht.
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KLOSTERNACHT
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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(frei nach „Mondnacht“ von Joseph Freiherr von Eichendorff / 1788 – 1857) Es war, als hätt’ der Pater Die Nonne nur geküsst, Damit sie abends immer Von ihm nun träumen müsst’. Der Mond schien durch die Luke, Die Kerze wogte sacht - Es lauschten leis die Wälder, So prickelnd war die Nacht. Und eine Taube* spannte Flugs ihre Flügel aus Und hoffte, sie bleibt heute Mal aus der Nummer ’raus ... (Jenno Casali) (* in der christlichen Kunst Symbol des Heiligen Geistes / Jungfrauengeburt „empfangen durch den ....“) ----- Mondnacht (Joseph Freiherr von Eichendorff) Es war, als hätt' der Himmel Die Erde still gekü…
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Das Bankett
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
- 660 Aufrufe
Tische mit Leinenfasern bedeckt kein Silber, aus Gold das Gedeck Kronleuchter von der Decke gesenkt Endlich angekommen, ist das was ich denk´ Herr I: "Jeune Monsieur, ich bin ein Privatier, überzeugen Sie mich mit einer Idee und ich lasse das Geld schneien, wie der eisige Winter den Schnee" "Sie möchten mich auf die nächste Stufe hieven? So etwas noch nicht gekannt, mein Dank gilt Ihnen!" Herr I: "Nun ja, möchte mit Ihnen kooperieren, um mi…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
nur kommentar Richtig glücklich
| erstellt von Stavanger- 6 Kommentare
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So richtig glücklich bin ich bloß, wenn nichts passiert und nichts ist los. Natürlich bin ich fasziniert, wenn vieles los ist und passiert. Doch besser ist's, wenn nichts geschieht, passiert und los ist und mir blüht.
letzter Beitrag von Stavanger, -
Feuerspucker
| erstellt von Henning Baxmann- 0 Kommentare
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Feuerspucker Theobald Theobald der Feuerspucker war schon ein recht armer Schlucker Er trank fast nur Bier und lebt' von Hartz 4 Er dachte sich: „Ich stocke auf indem ich Super Benzin sauf Das spuck ich in ein Streichholz rein und kann regelrecht Feuer spein'.“ Auf Conventions und Festen Gab er die Kunst zu besten Das Scharfe Zeug sollt im Mund bleiben Nichts davon sich einverleiben Darum ging es, nichts zu schlucken D'rum hieß es ja Feuer-Spucken Doch wenn er vom Kanister nippte Kam es vor dass er umkippte Denn Theobald der Feuerspucker war schon ein recht armer Schlucker Außerdem hatte er Warzen Und rauchte viel Halbschwarzen …
letzter Beitrag von Henning Baxmann, -
Dieser Titel beschreibt sich selbst.
| erstellt von A. Akke- 0 Kommentare
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Dieser Titel beschreibt sich selbst. Gedichte wie dieses sind klein aber fein erfrischen das Herz mit gar niedlichem Reim. Der Rythmus ist sauber, die Freude ist groß, der Inhalt ist mager - die Form grandios! Die zweite Strophe plötzlich spinnt: Sie schwingt ganz anders als gedacht. Und dann der Paarreim auch verrinnt! Wer hat denn das nun so gemacht?! Da ist die Not groß und groß ist die Pain, doch sieh' einer an, so schnell kann es sein, dass Alles im Lot, was mal unsauber war. Der Schlussvers beendet den Reim ganz und gar.
letzter Beitrag von A. Akke, -
- 1 Kommentar
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Das Kinderlein komme…. | Adventtag 14 Der Schnee fällt wieder, in Kramperlshofen, Das Kramperl und‘s Engerl, springen wie die doofen, draußen im Garten, sie können nicht warten, im Schnee tanzen sie, mit Liebe irgendwie. Sie wollen nicht offensichtlich, doch heimlich wohl schon, die Liebe ist wichtig, auch wenn zwei dagegen, das wirft nichts vom Thron. Die Krone am Köpfchen, das Kramperl am Töpfchen, da tanzt nun das Engerl, und wartet vergeblich, auf‘s Kramperl ganz dämlich. Wo bleibt er denn nur? Er ist so lang weg, da sitzt er am Klo, …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Thermoplast sein
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Thermoplast sein heißt emphatisch: Sei flexibel und nicht statisch! Lass dich wärmen, lass dich schmelzen, vom Extruder kneten, wälzen, und ins kalte Werkzeug spritzen, dieser Welt erneut zu nützen. Schau, noch gestern warst du Flasche, heute bist du Kofferlasche. Steig nicht untern Friedhofsrasen. Lass dich einfach Folienblasen, transparent und flach gestalten um Gemüse frisch zu halten. Oder mal durch Düsen pressen, fädig werden. Selbstvergessen dich in Boxershorts verweben: Ungeahntes birgt dein Leben…. (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Mein Erlebnis mit der Stubenfliege
| erstellt von Wolfgang- 8 Kommentare
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Mein Erlebnis mit der Stubenfliege Die Stubenfliege saust umher, sie kreist und brummt und nervt gar sehr, find keine Ruh auf meiner Couch, weil ich dem Brummer ständig lausch. Schon saust sie nah übers Gesicht, verflixt, jetzt kill ich dieses Biest, beschließe, sie zu massakrieren, tot durch die Klatsche zu kreieren. Wart nur, bist du dich niedersetzt, dann setzts den Schlag, der tödlich dich verletzt. Schon sitzt sie auf dem Fuß, den meinen, die Patsche klatscht, fang ich drauf an zu weinen. Der Schmerz geht mir, …
letzter Beitrag von Wolfgang, -
feedback jeder art Dichter-Manie
| erstellt von maerC- 3 Kommentare
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Dichter-Manie Er ... dichtet beim Fernseh'n, dichtet beim Lesen, dichtet beim Radeln, dichtet am Tresen. ... dichtet im Bad und morgens im Bette, ist produktiv auch auf der Toilette. ... dichtet beim Frühstück, dichtet beim Essen, hat 's dann am Abend wieder vergessen. ... dichtet im Kino und bei Konzerten, dichtet in Vor- und Hinterhofgärten. ... dichtet beim Kochen, dichtet beim Braten, dichtet sehr oft mit Herz-Schmerz-Zutaten. ... dichtet beim Joggen und beim Saunieren, dichtet beim Flirten und beim Verführen. ... dichtet beim …
letzter Beitrag von maerC, -
feedback jeder art Hundelogik
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Wenn Bellen nicht reicht wird gebissen Der Mann in Gelb will´s wirklich wissen Jeden Tag kann ich ihn erwarten Schleicht herein In meinen Garten Heut dann sprang Ich aus den Hecken Und biss zu Soll er verrecken! Die Hose gerissen Der Hintern blutig wund Ein schriller Schrei Tut jedem kund Zufrieden legte Ich mich unter die Buchen Er rannte davon War lauthals am Fluchen 🐶
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Vorsatz 2022
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Vorsatz 2022 Vorsatz für das neue Jahr - heuer klappt es, das ist klar. Gegessen wird nur noch gesund: Herrchen, Frauchen und der Hund Fitness steht nun auf dem Plan, Eislaufen, rodeln und Ski fahr’n - joggen, schwimmen muss ich auch, schnell verschwinden wird der Bauch Der Kuchen bleibt beim Bäcker stehen, werde rasch vorüber gehen. Ist das wirklich ein guter Plan? der Vorsatz treibt mich in den Wahn! Habe jetzt eine andere Sicht, sonst komme ich aus dem Gleichgewicht. Alles bleibt so, wie es war, Vorsatz verschoben, auf’s nächste Jahr! 03.01.2022 © alter Wein
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Päonische Poetenliebe
| erstellt von loop- 4 Kommentare
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Die Verführung ist vergeblich und kein wohliges Versinken in Verzückung wird ihr blühen, wenn die Liebesverse hinken und kein schmutziges Geflüster kann erwecken sein Begehren, denn der Liebste wird sich wehren, so der Liebesakt kurz währen und er wird sich nur verzehren nach der Stille in Ekstase - als versierter Versmaßhase.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Zum Verhalten in lyrischen Wäldern
| erstellt von Stavanger- 5 Kommentare
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Mittsommer-Vollmond, verhallende Klänge jenseitsvergessener Glocken im Gras, gläserne Halme, Libellengesänge, sehne dich, lehne dich, wünsche dir was. Lyrisch verborgen in Aue und Wald kann man vereinzelt noch Waldelfen sehn: zierlich, manierlich, begehrlich und alt. Werden zum Abend die Füße dir kalt, sollte das wenigstens lyrisch geschehn.
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Der Choleriker
| erstellt von Moni- 8 Kommentare
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Der Choleriker Ich gebe zu, an manchen Tagen ist unser Chef gut zu ertragen. Doch wehe, wenn ihn etwas stört, dann schreit er laut und ist empört: „Frau Groß, Sie sind die rechte Hand, heut stört die Fliege an der Wand. Sofort zu mir, sonst rast ich aus, auf meiner Leber läuft ´ne Laus.“ Alsbald will er die Füße küssen: „Es tut mir leid, Sie müssen wissen. Was mir oft fehlt, ist die Geduld, die kurze Lunte ist dran schuld.“ Schon wieder hört man es gewittern und spürt die Wände, wie sie zittern. Er greift ganz schnell zum alten Ton und schreit vor Wut ins Telefon: …
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Dialog mit dem lyrischen Ich
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Einst fragte ich das "Ich" aus meinen Werken: "Wie lebt es sich denn so darin? Denn leider kam ich nicht umhin, dir deine tiefe Trauer anzumerken, wo ich doch selbst so fröhlich bin." "Ich will es dir einmal ganz deutlich sagen. Du hast mich in die Welt gesetzt, vom Anbeginn schon tief verletzt und mir bleibt nichts als unentwegtes Klagen." Darüber war ich so entsetzt... Es drängte mich, es zu Papier zu tragen.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Angemacht
| erstellt von Letreo71- 5 Kommentare
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Corona hat mich stumm gemacht, mir fehlen echt die Worte, ich hätt mich beinah umgebracht, doch Dank meiner Kohorte, blieb ich am Leben, unversehrt, noch nicht einmal ein Kratzer. Corona hat mich blind gemacht, die Brille mir beschlagen, denn plötzlich hieß es, über Nacht, du musst jetzt Maske tragen! Ich hab das dann so hingenommen, nicht mal ein leiser Seufzer. Corona hat mich taub gemacht, beschädigt sind die Ohren, ich hab mir das nicht ausgedacht, mein Hörsinn ging verloren, doch hab ich starken Seitenwind, gibt’s jede Menge Krach. Corona hat mich zahm gemac…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Die Blume
| erstellt von Schmuddelkind- 0 Kommentare
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Eine Blume steht auf weiter Flur und vertraulich öffnet sich die Blüte. Floras generöse Frühlingsgüte unterbricht den Kummer jeder Uhr. Fragt die Blume, wie es mir gefiele, wählte sie stattdessen mich zum Ziele, angestarrt beim Liebesakt von Gaffern, benutzt für mittelmäßige Metaphern. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Lumpenpack
| erstellt von Pegasus- 8 Kommentare
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Was riecht so streng nach Ammoniak, seh' ich denn schon im Doppelpack, steht einer da mit Dudelsack und will etwas von mir? Im Anzug so mit Flick und Flack, ich denk' mich beißt der Schabernack, steh auf von meinem Schlafesack, "der müffelt streng nach Tier". Nun lallt der Mensch in seinem Frack, „ge ge greif mal in meinem Ru ru ruckesack, de de den ich da trage hu hu huckepack, i i ich zeig wa was Feines dir!“ „VVVom allerbesten Woh Woh Wohlgeschmack, und da da das auch noch im SSSechserpack hab ich den reinsten Co Co Cogggenac mmmein Lebenselixier.“ Und wie ich so…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Weihnachtsrätsel
| erstellt von Carlos- 8 Kommentare
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Ein in seinen Händen ein Baby aus Rosamarmor tragender Argentinier Was ist das?
letzter Beitrag von Carlos, -
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Mit Ach und Krach (…oder der Rückenschmerz) Mit Ach und Krach schaff ich die Treppen, zu alt für´s Twisten und für´s Steppen. Mein Rücken zwingt mich in die Knie, beraubt mich meiner Energie. Jetzt schreit auch noch mein Weib Isolde (seit 40 Jahren meine Holde), ich möge ihr auf flinken Sohlen vom Keller schnell die Wäsche holen. Ich bin für´s Schleppen viel zu schwach, doch schaff ich es mit Ach und Krach. Den Wäschekorb schieb ich ihr hin: „Aus den Augen aus dem Sinn!“ Jetzt schreit mein Enkel Waldemar, der grade noch ein Baby war. Nun ist er 5 und will beizeiten mal wieder auf dem Opa reiten. …
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer,
