Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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textarbeit erwünscht In der Frühe
| erstellt von Carolus- 9 Kommentare
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In aller Frühe trete ich in einen Blätterdom, gestützt von Pfeilern alter Buchen. Dort schwingt in Stille eine Schöpfungssymphonie, voll Wunder ohnegleichen. Mit Düften, Tönen, Lichtern, mit Schatten, Windhauch, sanfter Kühle, mit Sängern, stimmbegabt, auf Zweigen und Geäst. Noch proben manche ihren Part, erwarten die geliebte Dirigentin. Urplötzlich Stille! Alles schaut auf: Strahlend, das ganze Ensemble ausleuchtend, tritt sie ein, lächelt jedem, auch dem letzten Grashalm, zu. Ihr Taktstock zeigt zum Himmel, gibt Ziel und Richtung vor. Hierauf beginnt verhalten der erste Satz des neugebor`nen Tag…
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feedback jeder art Geliebter Mai
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Geliebter Mai Lehre mich deinen Tango tanzen zeig mir deinen wiegenden Takt nimm mich in deine zärtlichen Arme und lass mein Herz überschwänglich blühn. Ruhen möchte ich an deiner Wange will erfahren entrückte Seelenruh ich freue mich auf deine Liebesworte die der Code sind für den Sinnesgenuss. Wunderbarer Mai ich schenk mich dir hin lass mich berauschen an deinem Atem und führe mich durch deine hohen Wonnen zeig mir das unbeschreibliche Glück. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Geheimnisse einer Nachtigall
| erstellt von Federtanz- 6 Kommentare
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Ich begrüsse die verschatteten Blätter der Tau liegt noch auf meiner Träne ein Echo entzweit den Tag von der Nacht du folgst meinen einzelnen Worten Jeder Schritt wirbelt Welkes auf ich renne durch ihre vermoosten Fäden kühle harte Rinde als Wort fallende rote Blüten in meiner Iris Ich sog zu viel von der Liebestinktur! bald schon schweigt die Nacht in meinen Adern deinen Namen kann ich nirgends verstecken als im weißen Hauch des Mondes In der Stille berührst du die verschatteten Blätter dein Echo entzweit die Stimme vom …
letzter Beitrag von Federtanz, -
süßgras summen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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ist der sommer am strand das schmeichelnde flattern von hemden um nackte oberkörper oder ein ultraviolettes bestrahlen unserer haut beim laufen über die dünen überhören wir oft das singen des winds in den gräsern weil wir vergessen haben wie man das laute abstellt ist das leben eine abfolge von irrfahrten oder kennen delfine die absichten ihrer schlächter fürchten sie nicht weil ihr blut ins meer fließt
letzter Beitrag von Yue, -
weiter duft meersam wellt die zeit steht einfühlsam grün um blau birgt ozeanische brise dich im morgentau
letzter Beitrag von mystic, -
Hommage an einen Blumenstrauß
| erstellt von Wilde Rose- 6 Kommentare
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Gepflücket in der Morgenfrische blüht farbig auf dem Küchentische ein Sträußchen aus dem Garten. Es hauchet einen lieblich Duft sehr raumerfüllend in die Luft aus Blüten wunderzarten. Weiß, lila, rosa, gelb und blau, es schließet diese Farbenschau das Herze auf in mir. Wie's steht in seiner Vase dort möcht' ich's betrachten immerfort in freudiger Manier. Der rosa-weiße Blütenduft die Zeit mir ins Gedächtnis ruft, in der ich Kind noch war, als in den Ferien auf dem Land der Phlox in Omas Garten stand im Sommer jedes Jahr.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Bevor -
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Bevor – Lange Wolkenbänder ziehen im Dunkel an Mondes Reich entlang dazu die Sterne funkeln und des Windes Hauch die Sonne weckt. Das Morgengrauen schleicht durch die Schwärze vertreibt die Nacht mit diffusem Licht und aufgeschreckt vom ersten Hell erklingt ein zaghaftes Pfeifen. Ein zweites gesellt sich schnell dazu gefolgt von vielen Vogelstimmen ein Flashmob der cool intoniert wird zum Ohrwurm für Minuten. – der neue Tag beginnt. © Sternwanderer Nachsatz - Vorstellung: https://poeten.de/index.php?thread/16858-die-neue/
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Ende Gelände
| erstellt von TacticalWeasel- 2 Kommentare
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Mehr Öl, mehr Müll und mehr Kohle, es geht einfach nicht mehr ohne. Kein Ende kann kommen, wir wissens genau. Gott gab uns Hirn, drum sind wir so schlau. Alles baggern wir um und holzen günstig ab, dabei freuen wir uns auf jeden nächsten Tag. E.O
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Landwinter
| erstellt von Angelika- 11 Kommentare
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Eis weht ins Land, die Erdkrume weiß vor Schnee, Höfe, geduckt unters Himmelsgrau. Der Tag windgeboren. Krähenflug über dem Acker. Ein Glockenton schwingt aus. Legenden in den Stuben schläfern die Alten ein. Einsam die Chaussee, dann und wann ein Gefährt. Sprachlos der Wald hinterm Nebel.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Wintersonnenwende
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Wintersonnenwende Über des Himmels eisig Blau wirbeln weiße Winterwolken tauchen Farben ein in kaltes Grau und enden nun des Lebens Lauf. Es treibt der Wind das Wolkenfeld und weiße Sterne fallen nieder bedecken sacht die graue Welt und Tod schließt leise seine Lider. Stumm ist nun des Lebens Schrei und Kälte nimmt Dich in den Arm die Kraft des Lebens scheint vorbei doch unterm weißen Eise ist es warm. So ist das Werden nun zu Ende der Hofffnung Glanz erlischt im Grau doch aus der Kälte kriecht behände ein leuchtend helles Frühlingsblau. Die Sonne bricht die Eisgestalten lässt Wasser wärmer fließen und Samen eisig festg…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Die Knospe schwillt, die Tulpe blüht, die Vögel singen neu ihr Lied, aus allen Poren quillt das Leben und linde Frühlingsdüfte beben - des Menschen Herz schlägt voller Wonnen, ihm ist die Trübnis nun zerronnen. Es rauscht das Blut, es quillt der Saft und tausendfältge Lebenskraft entwächst der Sonne goldnem Strahl; ach, die Natur hat kieine Wahl, sie will nur immer wachsen, weben, sie muß erwachen neu und leben!
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
feedback jeder art DANKE, das es dich gibt
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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DANKE, dass es dich gibt Ich fühle mich wohl in deiner Umarmung höre dein Herz schlagen, nur für mich und spüre deine selbstlose Seele, deren warmer Atem mich sanft umweht. Geborgen bin ich in deinem weiten Schoß unter dem schützenden Mantel Himmelweit halt mich fest mit deiner unendlichen Güte lässt mich täglich erfreuen deiner Großzügigkeit. In deine Obhut nimm mich zurück, wenn die Zeit dafür gereift, als dein fruchtbarer Samen, der mit dem Sonnenaufgang neuerlich keimt. – Geliebte Mutter der Natur – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Oktober
| erstellt von Kleine Bärin- 5 Kommentare
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Oktober Ockergelb, weinrebenrot und braun Küren die letzten Blätter den Faun Trozt dem Eisgesellen noch eine Weile Obst und Korn im Festtagskleide Bunt erleuchtet noch einmal die Welt Erhabener Beifall, wenn der späte Sommer fällt Ruhe atmen - des Herbstes Vorhang fällt
letzter Beitrag von Nephilem, -
Meine Blume
| erstellt von Astrateh- 5 Kommentare
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Meine Bume // Du strahlst in dunkler Ferne, bis in mein Herz hinein, füllst du es, mit all deinem Sonnenschein, zeigst mir Muttererde, vollkommen im chaos Rein, lässt mich atmen, durch dein inneres Streben, in Herrlichkeit, So bist Du auch; Meine immerwährende Glückseligkeit \\
letzter Beitrag von Nils, -
nur kommentar Ein "Gedicht"
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Ein „Gedicht“ Vielfältiges in Veilchenblau, Buttergelb, blass Lila und Kirschblütenweiß wächst nicht in einem Urwald aus tausend Gräsern, um im Poesiealbum zu welken. Zu Fuß oder beflügelt sind Pflanzengenießer und Gefräßige sowie Nektarsucher unterwegs. Kriechend, fühlend rücken die behausten Vegetarier vor. Ein Käfer mit rotem Hinterteil balanciert auf schwankendem Halm, pumpt, prüft Flügel, hebt ab. „Donnerwetter, was für Kurven! Fliegen müsste man können!“ Wenn Wind die goldenen Strahlenkränze, zartblaue Blütenbecher schaukelt, wenn glitzernde Kugeln aus Nachttau kullern zum wuseligen Grund, wand…
letzter Beitrag von Carolus, -
C-FALTER
| erstellt von Uwe-Lammla- 2 Kommentare
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Leucht-orange gefärbter Gast, Der sich in den Auen wiegt, Botschaft, wie der Schöpfer praßt, Der die kleinsten Dinge liebt. Dunklen Saums und reich gescheckt, Zeichnet Flügel zehn mal zehn Der Lateiner - wer entdeckt, Welchen Weg den Runen gehn? Ob ein Gruß aus der Musik Sagt dem Aug das hohe C, Daß der Gärtner Gauklers Trick Still bewundre und versteh? Aus dem Nimmerwieder her Nahen uns, im Hauch gewebt, Flügler, die die Seele schwer Machen, ob auch Glanz sie hebt. Sie gemahnen an den Traum, Der beseligt und verfalbt, Länger kaum als Wogenschaum, Den kein Präperator salbt. Hasel, Ulme, Weidenkatz Spürn vom Mai bis …
letzter Beitrag von Uwe-Lammla, -
feedback jeder art Maifreuden
| erstellt von Letreo71- 14 Kommentare
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Auf meinem linken Brillenbügel, sitzt eine Grille, spielt eifrig am Flügel. Zuerst den Mozart, dann Chopin und Bach Oh was für ein herrlicher Krach. Auf meinem rechten Schulterblatt, rasten zwei Schnecken unterhalten sich, platt. Ich bin ein wenig angeschneckt, von ihrem herrlichen Dialekt. Ja und mittig in der Bauchregion, da spielen drei Maikäfer ein Saxophon. Ich lehne mich entspannt zurück, genieße den herrlichen Zauber „Musik“. In meinem Hohlkreuz, welch ein Spaß, tanzen vier Frösche und quaken den Bass. Sie hüpfen dabei, sind froh und munter und gleiten herrlich an mir runter.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Wintertraum
| erstellt von anais- 6 Kommentare
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Eisiger Atem malt Blumen an meine Fenster streut Raureif auf Bäume und Gras verwaiste Gärten träumen im Dämmerlicht und Schneesterne tanzen wirbeln und sinken leise glänzend hell wie Diamant und bedecken das friedlich ruhend stille Land
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Great Barrier Reef
| erstellt von Sonja Pistracher- 13 Kommentare
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Wenn Weltwunder sterben, dann tun sie es leise die tödlichen Kerben , geh´n mit auf die Reise ins unendliche Tal der Tiefen des Meeres du hörst keine Qual, siehst kein leeres Empören, denn sie fänden kein Widerhallen, wenn verenden, ermattend Korallen. Entzogen die Nahrung, der Algengenuss, der unter Wahrung des Seins ein Muss fürs Überleben im östlichen Meer keine Zeit, die wir geben reicht ihnen mehr. Das Great Barrier Reef leidet still vor sich hin, während massiv dahingleitet der Sinn, den wir nicht erkennen auf dieser Welt, d…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Der See, er schwieg
| erstellt von Angelika- 6 Kommentare
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Der kleine See lag still, als ob er schliefe, kein Vogellaut, der sich aus Lüften schwang. Vom fernen Dorf ein leiser Glockenklang, es war, als ob mich eine Stimme riefe. Am Ufer stand ich, blickte in die Tiefe des Sees, wohl mehr als nur minutenlang. Hoch über mir bog sich ein Felsenhang, so hoch, als ob die Wolke drüberliefe. Ich fragte mich, was ist des Lebens Sinn, woher wir kommen und wohin wir gehen und was aus dieser Welt wird fürderhin. Der See, er schwieg. Von irgendwo ein Wind, fuhr durch die Bäume, ließ das Laubwerk wehen. Ich fühlte es, er war mir wohlgesinnt.
letzter Beitrag von Berthold, -
Meerchenglut
| erstellt von Pan- 4 Kommentare
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Es war einmal, will ich hier sagen, die kleine schöne Schafesherde mit einem kleinen Hirtenjungen, dem lag das Wort so sehr im Magen, dass Atmen schwer in seinen Lungen. Im hitzegetränkten und sonnenbefleckten, so gleißend grellen und schwülend schweren, dürrenden trockenen Dorngestrüpp, dort stand er einst an arkader Stelle und saß so da an offner Quelle mit seiner kleinen Herdesmenge. Der Hirt war grade aufgewacht an diesem einen Morgen, und war noch immer schlafestrunken, doch Sonnenflut, sie brannt’ so sehr, dass Hirt und Schaf nicht mehr versunken, nicht weiter schlafen konnten mehr. Doch plötzlich schaut er auf und merkte…
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Zauber der Winternacht
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Die lange Nacht umarmt die tief verschneiten Wiesen, der Winter überzieht das Land mit weicher Haut. Die kahlen Bäume gleichen dickvermummten Riesen, die kalte Last auf Feld und Wald schluckt jeden Laut. Der Winter überzieht das Land mit weicher Haut, im Schein der Lampen seh ich tausend Flocken stieben. Die kalte Last auf Feld und Wald schluckt jeden Laut, gleich Riesenschleiern wird der Schnee vom Wind getrieben. Im Schein der Lampen seh ich tausend Flocken stieben, ich schlag den Kragen hoch und stapf gebeugt voraus. Gleich Riesenschleiern wird der Schnee vom Wind getrieben, im fahlen Licht sieht alles wie verzaubert aus. Ich schlag den…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Still und leise löst der Tag seine Wurzeln aus der Erde ... Das ist eine unvergesslich schöne Wortkombination! bis das Morgenrot ihn weckt ... streckt die Wurzeln weit von sich und er wartet still und leise dass die Schwere ihn bedeckt. Das raubt mir den Atem. Wie wahr! Liebe Grüße PP
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Der letzte Regen tröpfelt noch und steigt als Dampf vom Boden die Wolke droben hat ein Loch, ich ziehe aus mein Loden. Es steigt aus feuchtem Wasserdunst ein Regenbogen auf- Ach Himmel, Deine schöne Kunst spannt um die Erde ihren Lauf, die Vögel fliegen aus den Bäumen und steigen in die blauen Lüfte, die Welt lädt wieder ein zum träumen, es breiten aus sich Rosendüfte. Drum darfst auch Du , mein armes Herz dem Leben froh lobsingen, vergessen allen bösen Schmerz, frohlockend über Wiesen springen.
letzter Beitrag von jupiter, -
Nochmal blühen
| erstellt von seerocka- 4 Kommentare
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Nochmal blühen Die Bäume neuern die Frisuren. Die Locken sanft zu Boden fallen und ein Teppich, gold-bemalen, verdeckt des Sommers letze Spuren. Die Blätter, wie vor Scham erglühen, wenn die Natur ihr Kleid ablegt, bevor sich kalte Blöße regt, sieht man die Schönheit nochmal blühen.
letzter Beitrag von seerocka, -
feedback jeder art der geplatzte traum
| erstellt von Margarete- 8 Kommentare
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ich konnte einst es nicht erwarten zu bekommen einen schrebergarten doch eines tags war es so weit der garten stand für mich bereit ich hab gegraben und gesät von morgens früh bis abends spät freute mich auf ernte frisch vom feld es zu bekommen ohne vieles geld doch irgendwann ,da kam der schreck erdbeeren frassen die schnecken weg die apfelernte blieb nur noch ein traum sie fielen leider unreif schon vom baum die kaninchen klauten mir den salat war mit den nerven ,fertig und parat ich werde meinen traum begraben und mich von aldi an gekauftem laben stell den sp…
letzter Beitrag von alfredo, -
Die Folgen der Unachtsamkeit
| erstellt von Wilde Rose- 7 Kommentare
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Auf einem großen warmen Stein von wildem Grün umgeben, genieße ich im Sonnenschein das schöne Sommerleben. Der Welt entrückt, besorgt mich nicht, was hinter mir geschieht, wo unbemerkt der Himmel sich mit Schwärze überzieht. Wie ich so träumend mir beschau das sonnig’ Blütenmeer, da donnert’s über mir genau, was mich erschrecket sehr. Verwundert blick’ zum Himmel ich, woher das Donnergrollen und seh’ das Unheil, fürchterlich, in meine Richtung rollen. Ein Wind kommt auf, es wirbelt Staub durch’s dumpfe Donnerhallen, an Bäumen rauschet schwer das Laub und erste Tropfen fallen. Ich spring’ und rette meine Haut und den…
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Sternennacht
| erstellt von Wilde Rose- 8 Kommentare
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Es strahlt im Sternenglitzerkleid in stiller klarer Pracht zu mir aus der Unendlichkeit herab die Sternennacht. Sie hat ihr edles Nachtgewand gespickt mit Funkelglanz weit übers Firmament gespannt und lädt zum Sternentanz. Ich tret’ heraus aus Raum und Zeit umringt vom Glitzerschein und sink' in die Unendlichkeit des Lichtermeeres ein.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Sommergedicht
| erstellt von Seraphim- 1 Kommentar
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Der Sommer wirft sein dunkles Band kühl über feuchte Schatten. der Nieselregen krault das Land, es faulen am Zaun die Latten. Schneeregen durch die Gassen zieht, bringt Duft vom nächsten Winter. Noch ist es Sommer, doch man sieht den Winter schon dahinter. Ob noch ein Herbst dazwischen liegt, keiner kann es wissen. Doch wenn es so, wie heut aussieht, wird keiner ihn vermissen
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Fluss Gesang
| erstellt von Gutmensch- 13 Kommentare
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Manchmal brauche ich die Einsamkeit setz mich an den Fluss und singe ein Lied fühl mich dabei so unendlich befreit dass es mich immer wieder zum Ufer zieht Ich sing dann von der Liebe zur Heimat und von wunderbarer Natur hoffe dass mich niemand gehört hat bin ja allein auf weiter Flur Als ich gestern wieder am Fluss war hörte ich leisen Gesang ein Mädchen sang Lieder vom Wasser ging drüben am Ufer entlang Ich suchte mir schnell ein Blümelein und ging ihr zur Brücke entgegen stimmte dabei in ihr Liedlein ein sah sie dann an, ganz verlegen Heut treff ich sie wieder, u…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Das Publikum
| erstellt von rupert.lenz- 7 Kommentare
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Das Publikum Da saßen sie und schauten doch das Gras, auf dem sie kauten war verdorben und ohne dass sie’s merkten waren ihre grauen Zellen abgestorben. So blieb es nach den Liedern stumm der Künstler kam beim Publikum nicht an Man wollt' ihn gründlichst leimen abgesprochen im Geheimen war der Plan. Doch von dem, das glaubet mir hatte unser Künstler hier zuvor erfahren, deshalb spielte er und sang nur für jene, die ihm wohlgesonnen waren: Die Ameisen und Grillen und allerlei geflügeltes Gefieder, das ohne bösen Willen und Vorurteile lauschen kann der Lieder Und auch im Garten weilte. Das hörte zu und sagte sic…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Herbstnebel
| erstellt von Tamburin- 3 Kommentare
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Nebel schleiert über Felder, abgeerntet ist die Saat, Vollmond über dunkle Wälder, öde Felder nach der Mahd. Nächtliches Wispern, nächtliches Weben, schleichender Wind um jeden Baum, und morgendliches Nebelheben, Sonnenlicht ist wie ein Traum. Bunte Blätter schweben nieder, legen sich,-dem Teppich gleich- auf des Waldes Boden nieder, Herbst und sein buntes Farbenreich. Wenn der Herbst vorüber zieht, steht schon der Winter vor der Tür.
letzter Beitrag von Carry, -
nur kommentar Das Meer...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Das Meer kann die Hölle sein. Mannschaften quälen. Dann nützt es nur den Kampf zu wählen. Das Meer kann friedvoll sein. Mannschaften erfreuen. Dann gibt es nichts, nichts zu bereuen.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Mutter Natur wie bist du nur Wie kann ich dich lieben wie könnte ich dich hassen lebe mit deiner Furcht deinem Drängen dem Wuchs mit der Zeit Er fehlt mir doch es gibt ihn er ist so fern Deshalb verschlucken sich die Qualen vermischen sich im Klang der Erwartung mit fast nichtz und sind doch da Ströhmen durch den Tag und durch die Nacht Kein erfühlen von dem Allein sein das bis gestern glühte doch nicht flammte und so soll es sein, so bleiben Mutter Natur wie bist du nur Wie kann ich dich lieben wie könnte ich dich hassen lebe mit deiner Furcht deinem Drängen dem Wuchs mit der Zeit
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Wale
| erstellt von Freiform- 12 Kommentare
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Wir haben sie geschlachtet für ein wenig Licht in dunkler Zeit nach ihrem Leben haben wir getrachtet waren zu jedem Mord bereit Sie waren die Könige der Meere sangen bettelnd um ihr Leben doch wir schickten unsere Heere um uns ihren Tran zu nehmen Die Zeit zum Glück verflogen der Bestand sich leicht erholt und doch haben wir sie betrogen und Kunststoffe ins Meer geholt Daran krepieren sie nun langsam voll endlos langer Qual wen interessiert schon wer da umkam es war ja nur ein Wal ( Alle Titelbilder Lizenzfrei von Pixabay.com )
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Sinnlos
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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In einem Kernreaktor zwitschern Lerchen und eine Mutter säugt ihr Kind mit Bier. Bedächtig frisst ein Schäferhund sein Herrchen und du bist nicht bei mir.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
regenbogen
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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regenbogen passé der schnee von gestern heute lacht die sonne mit wonne in deinen augen
letzter Beitrag von Perry, -
Sonntagmorgenspaziergang
| erstellt von Uloisius- 5 Kommentare
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Sonntagmorgenspaziergang Spatzen tschilpen, Tauben gurren, die Turmuhr schlägt die siebte Stunde. Um mich herum Insekten surren, dreh mit den Hunden eine Runde. Sonntagmorgen, Sonnenschein, angenehm ist es zu wandeln. Mohnblumen blühn am Feldesrain, zwei Krähen lauthals am verhandeln. Alles erscheint mir zart und mild, frisch und frei beginnt der Tag. Behalt im Herzen mir dies Bild von einer Welt wie ich sie mag. © uloisius 2017
letzter Beitrag von Uloisius, -
Im Stadtpark
| erstellt von Elvis- 6 Kommentare
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Im Stadtpark sieht man Amseln angeln, nach Würmern, die am Schnabelhaken, wie die Tentakel kleiner Kraken, zu mehreren verärgert rangeln; und Enten, die sich schmausend bücken, an dem zur abendlichen Feier mit rotem Licht bezognen Weiher, den weiße Wasserrosen schmücken. Man hört am Teich, aus tiefster Lunge, den Frosch mit großer Klappe quaken: "Quak, quak, schaut her, ich schnappe Schnaken mit meiner zielgenauen Zunge." Und keine Wolken stehn wie Wärter am Himmelstor, die´s uns verleiden; Und durch die weiten Lüfte schneiden die Schwalben wie geschwungne Schwerter. Durchs Fernglas späht ein Falkenbiest; und die Harpune spann…
letzter Beitrag von Elvis, -
America first
| erstellt von curd belesos- 7 Kommentare
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Oder: Der neue Präsident Nicht jedem ist der Präsident willkommen, denn er betrügt und ist dazu brutal, rassistisch und sexistisch allemal, auch seine Ziele machen uns beklommen. Doch gibt es Menschen, die gern mit ihm tingeln, die hängen ihre Mäntel in den Wind, weil sie, wie er, nur geil auf Kohle sind und so wird ihre Kasse kräftig klingeln. Meist wird ein Volk sich seinen Führer wählen, auch wenn es andren Ländern nicht gefällt, da sie in seiner Wahl ein Unglück sehen, denn wie so oft in der Geschichte schon geschehen, geht es den meisten nur um Macht und Geld, und dafür muss nicht nur sein Land sich quälen. © Curd Belesos
letzter Beitrag von DeepPoem, -
Sehnsucht ....
| erstellt von Alter Wein- 1 Kommentar
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Sehnsucht ……. Habe Sehnsucht nach den Bergen, mit dem Kiesweg durch den Wald, zu der süßen kleinen Hütte - ach, wie war‘s da oben kalt! Über saftig grüne Wiesen, begleitet vom Kuhglocken-Klang, wir uns oft da niederließen, den Blick ins Tal – stundenlang. Der Aufstieg war meistens beschwerlich, manchmal hab‘ ich auch geflucht, aber auf dem Gipfel – ehrlich... hab‘ ich mein Taschentuch gesucht. Das Panorama ein Genuss, hier war ich dem Himmel nah - doch leider ist damit nun Schluss, Erinnerung bleibt -wunderbar. 03.11.2018 © alterwein
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art des sommers erster tag
| erstellt von sofakatze- 9 Kommentare
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wie ist die luft zu dieser stunde lau! den weiher hüllt ein tuch aus blauer seide am grün der bäume blüht der morgentau und schmückt mit seinem funkeln blumenkleide verheißungsvoll wie eine phantasie weiht sie mir ihren duft, die sommerlinde ich atme eine weiche melodie die ich im herzen ewig an mich binde ein traum, bis sich der mond im weiher wiegt den silberglanz vertanzt, des baumes rinde bemalt und wie mein wunsch zum himmel fliegt: dass deine hand die meine finde! inspiriert von: Des Sommers letzter Tag vielen dank
letzter Beitrag von sofakatze, -
Venusfliegenfalle
| erstellt von mystic- 4 Kommentare
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Venusfliegenfalle Venusfliegenfalle: Prahlst mit deinem großem Maul und Zähnen, scheinst damit jedes Insekt zu zähmen. Doch trügerisch dein Landeplatz, wer glaubt dort zu finden einen Schatz von Ruhe oder süßem Saft, ist schon gefangen in deinem Schaft! So überlebst du mit deiner alltäglich Gier! Das wußte nicht das tote Tier. 01.03.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Ich habe Angst vor eurer Nähe! Jedes Mal,wenn ich euch sehe zappel ich wie ein Hampelmann, weil ich garnicht anders kann! Ich möchte nur noch fliehen, das scheint euch anzuziehen und macht euch agressiv. Für mich geht`s meistens schief! Der Schmerz durchfährt die Glieder. Das passiert nie wieder!", denke ich dann jedes Mal. Ihr seit meine größte Qual! Medizin zum einreiben, die sollte euch vertreiben. Doch hilft es bei mir nicht, weil wieder eine sticht! Und wie in jedem Jahr ist mir schon eines klar: Ich lieb den heißen Sommer sehr, doch ohne Wespen noch viel mehr! lg Muse
letzter Beitrag von muse 208, -
Endlich Frühling
| erstellt von Wunderkind- 2 Kommentare
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Endlich Frühling Meine Sinne sich ergötzend am Duft von Erde und Gras, freue ich mich zu sagen, "Winter, das wars". Und werde mich endlich daran wagen, der wärmenden Kleidung adieu zu sagen, um mich heimlich schon im Morgengraun, am Blumenduft erfreun und alle Vogellieder denn ja, es ist Zeit - mal wieder (Wunderkind) mit den besten Grüßen!
letzter Beitrag von Wunderkind, -
Der frische Wind trägt seltsam fremden Hauch, die braunen Blätter wundern sich und raunen. Vom Wasser steigt's wie zarter weißer Rauch, der müde Spätherbst spürt des Winters Launen. Im Überschwang, von Rot zu Gelb, malt die Natur, die möglichst lang versucht, uns zu gefallen, das Himmelszelt erstrahlt in kräftigem Azur, verstummt ist längst der Ruf der Nachtigallen. Die Zaubernuss beginnt jetzt bald zu blühn, und Morgentau perlt in den Spinnennetzen, die Sonne flammt und lässt die Wolken glühn, sie lassen sich vom Wind wie Schafe hetzen. Der erste Vogelzug macht sich zum Start bereit, am fernen Sammelplatz herrscht reges Treiben. Die A…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
laue lüfte
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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es ist dieser gierige märz moment mit der lust in den augen die tag und nacht gleichermaßen funkelt eine stunde früher kriechen wir aus unseren höhlen schnuppern den giftduft der buschwindröschen vernebelt trinken wir wiesen tau tanzen unterm kristallenen mond bis uns der morgen wind verweht
letzter Beitrag von Perry, -
Fliegenpilz
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
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Hallöle! Wieder mal auf die Schnelle, kam mir dieser Blödsinn in den Kopf! Fliegenpilz Fliegenpilz, im Herbste deine Farben, die prächtig von deinen Hut getragen, leuchten rot mit weißen Punkten. Lange wirst du nicht verweilen, dann wird dich dein Zweck ereilen, und die Sporen weitertreiben. 23/06/09 mystic Viele Grüsse! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Heilkraft
| erstellt von Behutsalem- 7 Kommentare
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In meinem Garten wächst ein Strauch aus Rosmarin. Die Nadeln duften herrlich frisch nach grünem Mai. Weckt leis den Frühling tief in mir , mir ist als sei er Nervenstrauch für Geist und Seele und ich bin die Ruhe selbst und atme Kampfgeist ein und aus. Im Eukalyptusrausch verzieht die Bitterkeit. Die Brust wird weit, im Frei sein nimmt Gelassenheit dem Puls, wie auch dem Herzen manches Weh heraus. In diesen wundersamen Stunden möcht ich singen. Das Glück beschreiben durch des Liedes Klang. All meine Sehnsucht, die schon jahrelang die Freiheit sucht, so endlich in die Knie zwingen. Sie a…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Weiße Sterne
| erstellt von Lichtsammlerin- 9 Kommentare
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Da stoben Funken aus der Nacht in kalte Winterluft tanzten vom Himmel hinab das weiße Flockenheer über mir glühend im Licht der Laterne da war ein Feuerwerk der Stille entfacht und magisch färbte der Glanz meine Wangen rot ich stand im Funkenregen der Wind zerstreute die weißen Sterne legte sie sanft auf mein Gesicht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin,
