Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Gedichte mit Naturmotiven
| erstellt von Gast (Konstruktix)- 1 Kommentar
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Gedichte mit Naturmotiven Keiner kennt sie mehr und nicht nur die Autoren. Die Zeiten sind vorüber als die Schwalben noch im Doppeldecker baute. Denn es gibt seine lieblichen Insekten nicht mehr; jene ließ er früher in seinen Schnabel pusten. Früher waren sie für jeden nur eine Qual - an der autoscheib klebend. Und heute praktisch nicht mehr existent. Die Zeiten sind vorüber, nur noch vom Oper erzählt. Und dann fragt man sich, der die Natur schon sterben sah, wie es noch viel früher wahr. Man ist nur hiermit groß geworden, der schon relativ kleinen Natur. Nie ha…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Jahreszeit verzehrt
| erstellt von Thomkrates- 2 Kommentare
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Draußen regnen Tropfen leise auf den Gartentisch, sitze drinn, mit offner Tür, bin ganz dies Gemisch: frei schon in der Ruhe Weise, Luft geatmet frisch. Frieden spürt des Wetters Feuchten, Sinn im Augenblick, Anmut in des Windes Wehen, Schilf sich wieget, schick, Leben zeigt sein grünes Leuchten, erwachsendes Geschick. Draußen zwitschern manche Spatzen nicht nur von dem Dach, doch vom Busch geschützt getrost Freudiges, nicht Ach, bald erbost manch Menschen schwatzen, nicht, wie Sinn - schon wach. Himmel grau und kühl verfärbt, saugt die Erde an jenen S…
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art Wilder Wein
| erstellt von Cornelius- 4 Kommentare
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Begierig lecken Feuerzungen den letzten milden Sonnenschein. Um schlanke Stämme leicht geschlungen, so strebt er aufwärts: Wilder Wein. Äonen alte Festungsmauern beschirmt er vor dem Schattentanz und überwallt in Purpurschauern ihr Grau mit frischem Farbenglanz. Auch diese Flamme wird verglimmen. Bald bricht der Frost den Lebensmut. Die Flur wird trüb im Grau verschwimmen. Jetzt stirbt man noch in Schmelz und Glut.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Maienzeit
| erstellt von zwischenzeit- 1 Kommentar
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bald ist mai vogelfrei geh ich bald durch den wald lüft' mein hirn das gestirn über mir ähnelt ihr beflügelt wahrlich all die meisen sie war schön wie ich fand wie ihr haar sich entband doch der schmied die dumme sau hämmert' dann meine frau so als wär sie ihm ein heisses eisen so kanns gehn so kann sichs drehn lebe wohl wiedersehn alles neu macht der mai hocherfreut einerlei schau ich hier die wunder- schönen mädel' ist nicht schwer sagte wer geht mein blick hin und her wie dümmlich sich doch…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Zilpzalp
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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Im jungen Grün der Trauerweide (ein Ort, den ich im Winter meide) erklingt des Frühlings Ouvertüre, ein Klang, den ich im Herzen spüre. Das Vöglein dort im Weidenbaum verscheucht den dunklen Wintertraum. Verflogen ist der schwere Alp beim silberhellen "Zilp, Zilp, Zalp". Das Lied der Lerche ist berühmter, ihr Tirilieren viel verblümter, beschreibt sie ihre Himmelskreise. Des Trauerweidensängers Weise hat dennoch weitaus mehr zu bieten als rein melodische Meriten: Es klingt sein schlicht gefügtes Lallen, als ob vom Himmel Groschen fallen.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Wintertage
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Wintertage Das neue Jahr fängt grad erst an, schon ist die Luft so klirrend kalt. Der Winter ist ein harter Mann, als wär er eine Traumgestalt. Der Wind bringt einen kalten Hauch, sein Atem bläst die Wärme fort. Der Tag wirkt wie ein dunkler Schlauch, gar eisig ist jetzt jeder Ort. Der Frost ist überall zuhaus, es fallen Flocken still und leis. So friedlich sieht jetzt alles aus, ganz langsam wird nun alles weiß. Es legt sich Stille übers Land, der Wald macht sich zum Schlaf bereit. Die Stadt wirkt jetzt ganz unbekannt, der Garten ist schon tief verschneit. Ganz leise ist etwas passiert, verändert scheint die ganze Welt. …
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Frühling
| erstellt von Rudolf Fritz-Roessle- 0 Kommentare
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Frühling Die Erde neigt und dreht sich im tanzenden All Verschiedene Wunder verändern ihre Farbe Ihren Geruch Ihren Geschmack Ihre Gestalt Wer das Wunder gebracht hat Darüber wurde über Jahrtausende geschrieben Wohl wissend, dass man der Sonne eine Glanz sein muss Sie müht durch schwitzen und Hitze Lebensfunken tief in die Galaxie Die Erde verbeugt sich tief Beginnt das Lied ihres Lebens zu singen Frühling sei mir gegrüßt Meine Augen sind geblendet durch deine Schönheit
letzter Beitrag von Rudolf Fritz-Roessle, -
nur kommentar Überfliessender Mond
| erstellt von Moana- 2 Kommentare
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Überfliessender Mond Noch ist’s nicht Vollmond nicht sogender Tau Vorwehen nur, wie weisser Oleander auf dunkelschöner Nacht und doch sind die Sterne geladen, Wolken rubinzart in letztem Tanze verflochten Traummeeren ein Bad eingelassen Wehen verharren still um Narben in die Nacht zu wiegen und Mondflammen wildern seiden unter verschlossenen Herzen Bildquelle: Pixabay
letzter Beitrag von Moana, -
feedback jeder art Heimat
| erstellt von Vagabund- 2 Kommentare
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Nebel gekröntes Land Als wärst dir Ein letztes Geheimnis zu wahren Dass auf Reinheitsgebot beruhende Gesinnt aufgerichtete Türme träumt Deinen Mysterien folge ich Auf Händen gehaltene Burgen In die Stirn der Berge eingemuldete Seen So innigst verheimlicht droben. In versunkene grüne Bäder Zu Glockenreichen, herzhaften Almen Worauf die Winde sich mit den Grashalmen amüsieren Ich sehe was der Verstand nicht zu fassen vermag Hänge die ins Bodenlose stürzen Erforschen wie ein neugieriger Geist die Schluchten und finden Und die Felder strecken sich ohne die Räume zu verletzen Wie nah ich mir bin in deiner belebenden Einsamkeit Wo er…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Der Nadelwald
| erstellt von Teddybär- 2 Kommentare
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Der Nadelwald Die Stämme stehen dicht an dicht Es drängen sich hier Tann und Ficht Ein Baldachin hoch aufgespannt Umschließt den Wald bis hin zum Rand Das Licht kämpft sich zum Boden vor Verzaubert Moos und Blumenflor. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Rendezvous
| erstellt von herr-kules- 2 Kommentare
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letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
nur kommentar Schmetterlinge
| erstellt von Elfenkind- 1 Kommentar
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Schmetterlinge können ihre Flügel nicht sehen. Sie wissen nicht, wie wunderschön sie sind. Bei manchen Menschen ist das genau so. Doch muss man vorsichtig mit ihnen sein, den die Flügel sind trotz ihrer Schönheit sehr verletzlich - bei den Schmetterlingen und bei den Menschen Sie bemerken nicht, wenn ihre Flügel verletzt sind und sie nicht mehr fliegen können - bei den Schmetterlingen und bei den Menschen Leider kann man die Flügelchen nicht reparieren - bei den Schmetterlingen und bei den Menschen…
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art Regentonne
| erstellt von herr-kules- 0 Kommentare
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letzter Beitrag von herr-kules, -
feedback jeder art Flora und Fauna
| erstellt von Klaus Klomann- 0 Kommentare
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...sein wahres Gesicht..... Spricht gern der Mensch von der Natur dann denkt er oft an Wiesen nur an Blümchen die darauf schön blühn an Bienchen die darüber ziehn ans Meer und an den Strand dazu denkt an den Duft und an die Ruh, an die Gebirge die Dächer der Welt und an die Stille die dort gefällt. Will man jedoch spazieren gehen und dazu nicht sehr weit verreisen dann geht man gerne in den Wald „Erholungsort zu kleinen Preisen“ Den Duft vom Wald zu fange…
letzter Beitrag von Klaus Klomann, -
feedback jeder art Fliegender Fisch
| erstellt von Seeadler- 4 Kommentare
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Ich hab einen fliegenden Fisch gesehn über den Wellen Er blieb kurz stehn, schaute mich an und verschwand in schäumende Gischt. Nun weiß ich nicht, ruf ich nach ihm oder lass ich ihn ziehn Seins ist das Meer, meins das Land
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Sonnenkuss
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Der Moment in dem die Sonne die Erde küsste war die Zeit in der sich unsere Seelen fanden nach blauschwarzer Nacht in den Augen die Sehnsucht welche tiefe Schluchten durchwandert und über Bergmassive getragen wurde Im Moment in dem die Erde die Sonne spürte tauchte ich in die Seen deiner Augen erlebte atemschwer die Lust um Gast deiner Fantasie zu sein diese sanft zu beflügeln und Schmetterlinge im Bauch zu spüren Im Moment in dem die Sonne untergeht möchte ich in deinen Armen Frieden finden und sicheren Halt mich geborgen fühlen an deiner Schulter um sanft in süße Träu…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Spatzengezwirtscher
| erstellt von Ikaros- 1 Kommentar
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Spatzengezwitscher Wär’ ich doch Dein kleiner Spatz, ich hätt’ in Deinem Herzen Platz! Für Dich könnt’ mein Lied erklingen, müsst’ nicht mit den Noten ringen, könnt’ uns aus den Nöten bringen durch mein Zwitschern und mein Singen – mindestens für kurze Zeit, unsre Sorgen wär’n dann weit! Dich kann ich leider nie erreichen, denn Du lässt Dich nicht erweichen. Nein, Du bist des Nachbars Katze, willst mich jagen mit der Tatze!
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Der März
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Der März der ein paar Tage gerad, hält Krokusse für uns parat; Forsythiengelb vom Frühling spricht, wenn es aus prallen Knospen bricht. Die Sonne wärmt nach Frostes Nacht, das ganze Tierreich ist erwacht; es jubiliert im großen Chor, bringt neues Leben nun hervor. Kein Pulsschlag kann sich jetzt entziehn, den Farben und dem frischen Grün; denn Frühlingslust und Wonneschmerz, greift den der fühlen kann ans Herz.
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Bro der Wasserfloh (5)
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Mit rollend r vorm kleinen o, den grünen Daumen hat der Bro; ist nun beim Gärtnern wirklich froh, ein wahrhaft glücklich Wasserfloh. Er pflanzt einst Weiden vor dem Haus, die sehen heut zum Jammern aus; die Triebe streben himmelwärts, die Unordnung bereitet Schmerz. Sie waren einst so wunderschön, heut will der Bro sie nicht mehr seh,n; und er beschließt, ich will sie schneiden, dass mich die Figaros beneiden. Ich schneide ihnen ihren Schopf und stutz sie ganz auf Bubikopf; gesagt getan, als es vollbracht, hat Bro sehr laut herzhaft gelacht. Pilzköpfe stehen nun vor…
letzter Beitrag von Raven0607, -
feedback jeder art Zwei Gänse fett und völlig feist
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
- 502 Aufrufe
Zwei Gänse fett und völlig feist, was schon guten Geschmack verheißt; haben heute gerade angekommen, den Weiher in Beschlag genommen. Sie watscheln sorglos hin und her, als wär da keine Gegenwehr; was mir gleichgültig, doch bei mir, ist stets mein Freund, das treue Tier. Der denkt vielleicht er könnt sie kriegen, mit einem schnellen Spurt besiegen; doch müßt er sich gewaltig trimmen, denn Gänse können sehr gut schwimmen. Er wird sie also niemals fangen, wenn sie ins Wasser können gelangen; und davon trennt sie nur ein Meter, da machen sie nicht viel Gezeter. Da schw…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art frühlingserwachen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 502 Aufrufe
frühlingserwachen kein schnee liegt mehr auf den wiesen bald werden halme sprießen knospen wachsen und wir das summen erster bienen genießen sträucher wedeln mit lichtem blättergrün an den zweigen öffnen sich zarte blüten die wir entspannt darunter sitzend bedichten drosseln scharren nach würmern meisen stimmen ein zwitscherlied an und der wind beginnt wieder himmelsschäfchen zu hüten frühlingserwachen (Music_SpirographSounds - Springtime from Pixabay +.mp4 frühlingserwachen (KI - aimusic(1).mp4
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Herbst
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
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Noch leuchten Wälder und Wiesen sattgrün im Sonnenlicht. Kastanien werfen die ersten Früchte. Farbenfrohes Eichenlaub fällt mir vor die Füße. Eichhörnchen sammeln emsig für die kalte Jahreszeit. Abends sinkt unter weißen Nebeln die Natur in sanften Schlaf. Mit kühlen Winden meldet der Herbst seinen Anspruch an. Und ich freu mich auf den ersten Frost und Raureifkunst an welken Blättern. Unter Welken und Vergehn Ruht schon der Erde neues Kleid Im nächsten Jahr wird Leben gänzlich neu erstehn.
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Herbstruhe
| erstellt von Kerstin Mayer- 0 Kommentare
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Herbstruhe Der Herbst ist da, der Wald wird bunt, die ganze Welt verändert sich. Die Blätter fallen, groß und rund, die Sonne lässt uns bald im Stich. Ich schaue traurig übers Land, ich sehe jetzt ein Welken nur. Das Schauspiel ist mir wohl bekannt, ich seh ein Sterben der Natur. Doch plötzlich fällt mir etwas ein, was, wenn dies gar kein Sterben ist? Auf einmal fühl ich mich ganz klein, ich spür was, das man oft vergisst. Dann wird mir langsam etwas klar, tatsächlich stirbt nicht die Natur. Es ist so still wie nie im Jahr, ich denk, die Bäume schlafen nur. Genauso wie wir Menschen auch, so braucht auch die Natur m…
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Auf dem Wasser zu singen
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Man möchte den Tag vergehen lassen. Allein der Lichter wegen, die sich nur finden am Himmel, wenn es dunkelt; den alten Schrank noch einmal öffnen. Das gestärkte Nachthemd, schlicht gebügelt, im Duft des Lavendel berühren mit den Wangen. Oder die Falte auf dem frisch bezogenen Kissen um der ganzen Glätte willen bedenken. Die durchlüfteten Oberbetten, die makellosen Wolken. Irgendwo liegt ein Boot am Ufer, schaukelt im Sonnenuntergang. Küsse einer anderen Zeit, aufgerollt in ein Parizske Pecivo und einen Liebesbrief Dort ist die Ruhe …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Kleiner Freund
| erstellt von Lightning- 1 Kommentar
- 499 Aufrufe
Kleiner Freund Der Morgen erwacht, lässt Farben folgen, rot, gelb, orange, verläuft in lila Wolken. Wurzeln, Samen, keimen, sprießen. Blattgrün erstreckt sich im Baum. Braunes Geäst, ein Nest, ein Vogel. Schall erklingt, er schwingt unsichtbar, und sanft, ins Ohr. Lautlose Menge. Enge, weite Welten aus Körpern, armen und reichen, aus Beinen, laufend und stehend, lauscht dem Klang, dem Gesang der Frohnatur. Er heitert auf. Erstickt, unbemerkt, ein Laut, und doch kommt er an, der Ton der Liebe, aus buntem Gefieder.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Die Inuit
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
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Die Inuit Der liebe Mensch, man glaubt es kaum, er fällt das Wetter, auch den Baum. Drum Bürger glaubt den grünen Menschen, sie singen schön das Giftgas-Ständchen. Von CO2 und CH4, den Todesstoß, den geben wir? Na logisch doch, der Mensch ist Tier. So huldigt ihnen, die Welt-Erlöser. Sie sind die wahren Schock Entblößer. Denn andere Varianten sind für die Katz, sind unlogisch, zerstören alle Hatz. Das Bildnis einer seichten Nation, befolgt die Logik, was bleibt denn schon? Doch gibt es Thesen, worüber ihr lacht. Das Volk der Inuit hat sie gemacht. Verschob…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Neues entdecken
| erstellt von Windo- 3 Kommentare
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Neues entdecken Der schnellste Weg zum Ziel Führt oftmals gradeaus. Auf ihm sieht man nicht viel. Wem's eilt, macht das nichts aus. Die nicht so schnellen Strecken Genießt, wer Muße hat. Natur und sich entdecken, Das findet gern hier statt. Und geht's mal nicht mehr weiter, Weil ein Gewässer quert, Ist es bestimmt gescheiter, Man macht nicht einfach kehrt. Wo passend Steine liegen, Ist Umkehr einfach schade. Wenn Neugier, Wille siegen, Dann gibt es neue Pfade.
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Chor der Buntbarsche
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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Wir sind die Beulenkopf-Cichliden im großen Schauaquarium. Ein Plätzchen ist uns hier beschieden. Wir sind zwar sprachlos, doch nicht dumm. Betrachtet unser Gütezeichen, die prächtig hoch gewölbte Stirn. Die Frage mag euch wohl beschleichen: Was denkt sich so ein Buntbarsch-Hirn? In Afrikas entferntem Osten, da liegt die Heimat unsrer Art. Der Zoo hat euch die Reisekosten und auch das Kerosin gespart. Verwandte, die wir nie vermissten, im Tanganjikasee gefischt - man hat sie zahlenden Touristen zum Abendessen aufgetischt. Wir leben sorglos und behütet im sicher…
letzter Beitrag von Teddybär, -
nur kommentar Abschied einer Rose
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
- 498 Aufrufe
Abschied einer Rose Noch zögert sie, die purpurroten Blütenblätter zu entfalten und sich in reiner Schönheit dem milden Licht des Herbsttags zuzuwenden. Noch spürt sie auf der Blätterhaut unzählig kühle Tröpfchen, die durch die Sonnenstrahlen wie Edelsteine blinken. Doch als die ersten Wärmewellen durch ihre Adern fließen, erwacht die Lust, den letzten Schöpfungstag mit ganzer Inbrunst zu empfangen. Sie ahnt, der Frost wird in der Nacht den Dolch aus Eis ins Blütenherz ihr stoßen. Mich schmerzt, wenn solche Schönheit wie durch einen Bolzenschuss zu Boden fällt, indes das Hässliche in der …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Frühlingsbeweise
| erstellt von Lindenblatt- 3 Kommentare
- 498 Aufrufe
Noch verhaltene in sich gekehrte Weinstöcke sammeln Frühlingsbeweise in regungslosen Augenblicken verharrend, um zum auserwählten Zeitpunkt ihre neugestalteten Blätter mit der Welt vertraut zu machen.
letzter Beitrag von Lindenblatt, -
feedback jeder art Spätsommerabende
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
- 497 Aufrufe
Es dunkelt nun schon früher wieder, die Abende sind kurz und klar, ein Wölkchen rosiges Gefieder entfärbt sich bald zu grauem Haar. Nach vieler Tage heißem Brodeln, das bis in späte Stunden ging, beginnt ein Kühlendes zu modeln, als atmete ein jedes Ding. Dann steigt des Mondes warme Scheibe in stillen Anbeginn der Nacht - Ich lausche ihr, als ob sie schreibe, was alle Worte wortlos macht … 17.09.24
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Die Schönheit Der Rose
| erstellt von Miru- 1 Kommentar
- 497 Aufrufe
Rosen, Das rot, das jede andere Farbe bleich wirken lässt, die Blüten, die ineinander ein perfektes eins ergeben. Ihren wundervollen kern liebkosen und einen duft verströmen, der jedes herz höher schlagen lässt, und doch. Ist man nicht vorsichtig mit ihr, mahnen dich ihre Stacheln zur Vorsicht den nichts sollte dieses zerbrechliche, durch liebe erschaffene Kunstwerk zerstören. Sie vermischt zärtlichkeit und Brutalität in einer perfekten waage, was ihren Charakter so viel heller scheinen lässt, auch präsentiert ihre farbe ihre liebe, sowohl auch das blut was sie fließen lässt. So verschlungen und wunderschön, vielseitig und perfekt kann wirklich nur eine Rose sein.
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Wunsch einer Wiesenblume
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
- 497 Aufrufe
Wunsch einer Wiesenblume Möchte schlanker Halm sein, fest und biegsam, eins mit meinen Wurzeln. Möcht` mich sanft im Morgenwinde wiegen, fröhlich dem Licht entgegen. Möchte eine Blütenkrone tragen, und allen, die ihre Flügel zu mir lenken, ein bisschen Honigsüße schenken. Möchte nicht an Welken, noch ans Fallen denken. „Verweile noch!“ ruf ich dem Augenblicke zu, „bleib eine kurze Spanne Zeit, denn du bedeutest mir ein Stückchen Glück mit einem zarten Hauch von Ewigkeit.
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Blattnarben
| erstellt von Donna- 0 Kommentare
- 497 Aufrufe
Tosende arktische Winde gefrierten Baumrinde Hinterließen traurige Blattnarben Entzogen dem Herbst seine lächelnden Farben Ich sehne mich nach fliessendem Honiglicht Aber der erkältete Himmel zieht die graue Decke enger um sich ©Donna H. 19. November 2022
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Abend am Bodensee
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 496 Aufrufe
Abend am Bodensee Am Abend sinkt der Wind mit sanftem Flügelschlag vom Hinterland hinab zum See, lässt sich am Ufer in alten Ulmen zu Rast und Atemholen nieder. Mit rauschendem Lächeln begrüßen ihn die tagesmüden Blätter. Selbst die Zitterespen wollen mit raschelnden Fächern nicht zurückstehen. Sternblüten von Holunderbüschen, beige und schwer, neigen sich indes dem Wasser entgegen, als wollten sie von dessen Wellengekräusel gestreichelt werden. Schon betritt der scheidende Dirigent des Tages die Bühne, verneigt sich langsam und bedächtig vor dem ehrfürchtigem Publikum, bevor er am Pult den Taktstock erhebt. …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Silberklang
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 494 Aufrufe
Silberklang winzig möcht‘ ich bleiben gekuschelt an den Ofenmond auf Traumflügeln reisen ruht Opa im Abendrot seinen Geschichten lauschen auf Eisblumen hauchen Apfelkringel zusehen beim magischen Hitze-Drehen warmen Kürbisstrudel essen die Münze darin finden lästiges Leid vergessen verweht von Zauberwinden des Sommers Himbeeren sammeln Winterabends Hauswurst naschen in alten Büchern nach Märchen kramen zu Opas Akkordeon tanzen im Nichts der Großstadt mitten kastrierter Jammerkatzen begegnet Unverständnis dem Schatz den ferne Zeit ge…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Herbstbild
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
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Herbstbild (2010) Im Strauch noch Spatzen streiten, die Luft so kühl und klamm. Ein letzter Traum beim weiden, des Herbstes fahles Lamm. Des Sommers Bilder tot geerbt die Felder grau und leer. Die Blätter golden rot gefärbt, kein Grünchen fand ich mehr. Der Sonne mattes Leuchten, füllt nicht einmal das Tal. Des Herbstes Atem, Feuchten, des grauen Boten Qual. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Altweibersommer
| erstellt von Kerstin Mayer- 3 Kommentare
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Altweibersommer Altes Weib mit weißen Haaren, wunderschöne Sommerzeit. Viel Erfahrung mit den Jahren, und der Herbst ist nicht mehr weit. Längst vorüber ist die Hitze, Tage sind jetzt ganz entspannt. Wehmut kriecht aus jeder Ritze, Stunden sind zu schnell gerannt. Tausend Fäden sind gesponnen, Tau benetzt den kühlen Grund. Frühlingsträume sind zerronnen, bald wird alles braun und bunt. Sehr bemüht ist noch die Sonne, doch verbraucht ist ihre Kraft. Abendstunden voller Wonne, Lebenswerk ist fast geschafft. Nun kommt alles sanft zur Ruhe, all die Seelen werden leis. Und man wechselt still die Schuhe, von der Juge…
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Das Faultier
| erstellt von Teddybär- 4 Kommentare
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Das Faultier Das Faultier wettert: Seit Stunden bin ich nun geklettert Hab kaum den halben Ast geschafft Auch keine Früchte mir gerafft Ich weiß oft nicht, was soll ich tun Klettern oder lieber ruhn Meist häng ich rücklings in Baumkronen Um Kräfte solcherart zu schonen. © Herbert Kaiser Bild von Pixabay
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Zwischenzeit
| erstellt von Carolus- 1 Follower
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Zwischenzeit In den Nächten stürmten wilde Reiter, durch die Täler, rüttelten an Dächern, an Türen, prüften, was fest verbunden schien. Übermütig schüttelten sie Bäume, rissen Abgestorbenes zu Boden, jagten Herbstblätter über die Flur. Fliegender Wechsel im Wolkengrau, als ob der Wind mit einer Peitsche triebe. Überall Schmelzwasser in Traufen. Zerrissen, verschlissen, durchlöchert das Kleid hoher winterlicher Zierde Aufgetaute Placken in Grün und Braun. Bald hat die Erde wieder das Sagen, wird alles, was aufbricht, zu fließen beginnt, mit Güte und Gleichmut tragen. Auch wir sind ein Te…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art winter wirds
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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noch halten sich wärme und kälte die waage wären die gräser am wegrand nicht rau bereift man könnte glauben der sommer ginge nie allein die kühe im nebel behalten einen kühlen kopf sie kennen den weg des wassers ins tal wo die schleier in den straßenbäumen verwehen zwischen heute und morgen ist keine grenze ich liege nah bei deinen brüsten nenne sie auxo und carpo im holzofen knistern scheite
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Butterblumen heller Schein
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Der Butterblumen heller Schein, läd mich heut zum Verweilen ein; sie kommen strahlend gelb daher, ein zarter Wind streicht übers Meer. Der Duft verführerisch mich ruft, berauschend ist die Maienluft; dazu das fröhliche Gebrumm, das feine Zirpen und Gesumm. Die Sonne wärmt, gibt neue Kraft, dass es die letzte Pflanze schafft; zu blühen und mit feinem Flor, strebt sie nun himmelwärts empor. Es ist der Mai kostbar und zart, berauschend und auch sehr apart; beschwingt melodisch denke ich, der schönste Monat sicherlich.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Frühlingserwachen
| erstellt von Stephan Hofmann- 2 Kommentare
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Frühlingserwachen Karger Park, abgeerntet, von Kälte zerpflückt Liegt leblos da, alles Grün ward entwendet Eben noch hat er uns mit seiner Pracht beglückt Und mit bunten Farben Freude gespendet Das Tal der Kälte schlängelt sich hin seit langem Sonnenstunden sind so selten rationiert Wärme ist in diesen Tagen das Verlangen Die Kälte fühlend, wir frösteln und frieren Januar zeigt seine unbequeme Seite Februar bietet Wechselhaftigkeit auf Im März wird uns bereits die Sonne begleiten Gefühlig nimmt der Frühling danach Anlauf Der Kälte zum Missfallen sprießt es hier und dort Die k…
letzter Beitrag von Stephan Hofmann, -
feedback jeder art Ein Wintertag
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
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Ein Wintertag, der Grund gefroren, ist in die klare Luft geboren, und dehnt sich so vergnügt ins Weite, dass ich die Seelenflügel spreite, mich löse vom Gespinst der Fragen, und schwebe, wie von Licht getragen durch Felder, über kahle Bäume, und immer mehr in blaue Räume. Nun ist der Druck der Zeit verschwunden, und alles Schwere überwunden, ich lausche schon von fern der Erde, zu hören, wer ich war und werde. Und als der Himmel sanft sich rötet, scheint mir, ich hätte mich getötet. Kalt flieg ich in die Nacht und male mich heiß ins Dunkel und erstrahle…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Am Ufer des Neckars
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Am Ufer des Neckars Träg und undurchsichtig schiebt das Wasser sich durch diesen Sommer. Eine Böe verwässert unerwartet alle Bilder. Büsche, Bäume und Gestrüpp, kopfüber im Wasser stehend, beginnen zu tanzen. Das Spiegelbild eines Schwans zerfällt in immer größeren Kreisen. Wellen brechen sich schlurfend zwischen bemoosten Steinen , bringen Kiesel ins Rollen. Dem Weg am Ufer folge ich, fließe mit dem Fluss - dahin. Wohin? Hm? Letzten Endes haben wir das gleiche Ziel: Teil werden, uns eingliedern in den Kreis- lauf vom Enden und neu Erstehen. …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Das Schnabeltier
| erstellt von Cornelius- 0 Kommentare
- 490 Aufrufe
Was hat der liebe Gott gedacht in seinem Schöpferwahn, als er das Schnabeltier gemacht? Es paddelt seine Bahn in manchem trägen Dschungelfluss im Antipodenland und ist nach Gottes weisem Schluss nur mit sich selbst verwandt, entschlüpft der Ente gleich dem Ei, bloß harmoniert nicht ganz sein Entenschnabelkonterfei mit seinem Biberschwanz. Ein Fersensporn mit Kobragift zählt auch zum Arsenal. Ein Feind, den dieser Stachel trifft, empfindet Todesqual. Es nähme gern den Schnabel voll, doch leider bleibt es stumm. Das findet es so semitoll. Es wüsste gern…
letzter Beitrag von Cornelius, -
nur kommentar Es ist Meer
| erstellt von Moana- 2 Kommentare
- 489 Aufrufe
Es ist Meer Die Wellen von türkisen Zauber überzogen im Soge aufbäumend, verfunkeln Wogen Unterm Horizont, glitzernd und klar ein Schloss aus Himmelblau gegossen plötzlich da Klippenträume zu rauem Schiefer zerrinnt beugen sich dem König, dem Wind Hinter Inseln blicken Sterne bis auf den Grund grüssen die Nacht und ihre sanft-dunkle Stund Im Meereswind sind die Träume einziger Tau bald sind sie Golden und bald leuchtend Blau Und bald wie Vollmondraub auf gefalteter Nacht flimmert das Meer von vorn, mit all seiner Macht
letzter Beitrag von Moana, -
feedback jeder art Im Schmelztiegel des Sommers
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 489 Aufrufe
Im Schmelztiegel des Sommers Vor dem offnen Fenster auf dem Boden, in der Wärme eines Sommertags, ausgeschnitten: mein Liegeplatz. Oben reines Azurblau, verziert mit federleichten Wolken. Hier und da ein Rascheln trockner Blätter vom Kirschenbaum. Wind, gehaucht wie Atemzüge, schweift im Zimmer umher, zaubert auf der Haut himmlische Gefilde von zärtlichem Reiz. Mittagsstille. Erste Schweißperlen. Vage Sommerträume fließen dahin, lösen sich in einem Strom von wohligem Dämmer und Fühlen auf. Jetzt, nichts mehr denken, nichts mehr wollen! Nur noch spüren, wahrnehmen, wie dem Ve…
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Nur ein Ahornblatt
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 489 Aufrufe
Ahornblatt, du rührst mich, ich weiß nicht wie, seltsam fragend an, mit roten Adern - wie Blut. In deiner Mitte noch ein Rest von Sommersonne, umzingelt von Feuerzungen, die langsam es lautlos zu kalter Asche brennen. Trotzig fühl ich einen Hauch aus Herzensenergien hin zu innerem Flackerfeuer fließen. Aufflammt es, wärmt, weckt Bilder von Sommerkleidern, Hitze, bloßer Haut. Nicht wie Asche will ich enden, die ein anderer in einer Urne zu meiner letzten Ruhestätte trägt. Mich drängt es, der frischen Glut genügend Holz vom Sommer zu spenden, denn ohne Erbarmen, mit eiskalten Armen wird …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Des Berges Tränen
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Kommentar
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Es kann dem Berge schon zuweilen mitunter manche Trän enteilen. Die Leute indes davon sprechen, von Bergeshöh ergießt in Bächen all das, was man ihm offenbahrt, das fließt hernieder, allweil zart. Doch kommt es zu 'ner Schlammlawine, dann macht der Berg 'ne grausig Miene. Dann heißt es nächstens ihn zu pflegen und sanft und sonders neu zu hegen. Man streichelt ihn mit Schiern und Schlitten, als hätt er nicht schon g'nug gelitten. Man nimmt hier weg, fügt dort dazu. Welch Berg behielte da die Ruh? So ist es nicht verwunderlich, daß mancher Berg uns läßt in Stich. Ihm kommen immer größ're Tränen, während die Menschen sta…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer,
