Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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nur kommentar Schneckenliebe
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Wenn die Schnecken Babys machen sind sie elegant und schön, denn sie haben sieben Sachen wenn sie sich umeinander drehen... - Da ist ein kleines Haus am Rücken, da sind Fühler, zart und fein, leidenschaftliches Entzücken, ohne Knochen, Steiß und Bein. - Dann der süße Schleim der Sohle, die Runzelhaut – total sensibel... Und sie brauchen keine Kohle. Davon wird den Schnecken übel! - Die runden Eier die sie legen sind wie Perlen im Versteck... Nein, sie müssen sie nicht pflegen... Schnecken sind genial und keck! - Darum sei ein Schneckenwesen: Krieche durch ein leichtes …
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Bro der Wasserfloh (5)
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Mit rollend r vorm kleinen o, den grünen Daumen hat der Bro; ist nun beim Gärtnern wirklich froh, ein wahrhaft glücklich Wasserfloh. Er pflanzt einst Weiden vor dem Haus, die sehen heut zum Jammern aus; die Triebe streben himmelwärts, die Unordnung bereitet Schmerz. Sie waren einst so wunderschön, heut will der Bro sie nicht mehr seh,n; und er beschließt, ich will sie schneiden, dass mich die Figaros beneiden. Ich schneide ihnen ihren Schopf und stutz sie ganz auf Bubikopf; gesagt getan, als es vollbracht, hat Bro sehr laut herzhaft gelacht. Pilzköpfe stehen nun vor…
letzter Beitrag von Raven0607, -
feedback jeder art Der Butterblumen heller Schein
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Der Butterblumen heller Schein, läd mich heut zum Verweilen ein; sie kommen strahlend gelb daher, ein zarter Wind streicht übers Meer. Der Duft verführerisch mich ruft, berauschend ist die Maienluft; dazu das fröhliche Gebrumm, das feine Zirpen und Gesumm. Die Sonne wärmt, gibt neue Kraft, dass es die letzte Pflanze schafft; zu blühen und mit feinem Flor, strebt sie nun himmelwärts empor. Es ist der Mai kostbar und zart, berauschend und auch sehr apart; beschwingt melodisch denke ich, der schönste Monat sicherlich.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Jahreszeit verzehrt
| erstellt von Thomkrates- 2 Kommentare
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Draußen regnen Tropfen leise auf den Gartentisch, sitze drinn, mit offner Tür, bin ganz dies Gemisch: frei schon in der Ruhe Weise, Luft geatmet frisch. Frieden spürt des Wetters Feuchten, Sinn im Augenblick, Anmut in des Windes Wehen, Schilf sich wieget, schick, Leben zeigt sein grünes Leuchten, erwachsendes Geschick. Draußen zwitschern manche Spatzen nicht nur von dem Dach, doch vom Busch geschützt getrost Freudiges, nicht Ach, bald erbost manch Menschen schwatzen, nicht, wie Sinn - schon wach. Himmel grau und kühl verfärbt, saugt die Erde an jenen S…
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art Maienzeit
| erstellt von zwischenzeit- 1 Kommentar
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bald ist mai vogelfrei geh ich bald durch den wald lüft' mein hirn das gestirn über mir ähnelt ihr beflügelt wahrlich all die meisen sie war schön wie ich fand wie ihr haar sich entband doch der schmied die dumme sau hämmert' dann meine frau so als wär sie ihm ein heisses eisen so kanns gehn so kann sichs drehn lebe wohl wiedersehn alles neu macht der mai hocherfreut einerlei schau ich hier die wunder- schönen mädel' ist nicht schwer sagte wer geht mein blick hin und her wie dümmlich sich doch…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Mein wilder Garten
| erstellt von Rosa- 3 Kommentare
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In diesem Jahr soll alles bleiben wie die Natur es haben will. Auch das Beikraut kann gedeihen, ich halte meine Hände still. Um die Vielfallt noch zu steigern streu ich wilden Samen aus. Hoffend auf den Blütenreigen für den vollen Bienenschmaus. Blumen wild an allen Stellen geben den Insekten Nahrung. Bienen, Hummeln und Libellen lieben diese Offenbarung. Den Artenreichtum zu erhalten und für die Zukunft zu bewahren, will diese Mikrowelt verwalten, sonst sterben sie in Scharen. Wunderschön ist es zu sehen, wenn all die kleinen Biester aus Blütenkelchen Na…
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Am Ufer des Neckars
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Am Ufer des Neckars Träg und undurchsichtig schiebt das Wasser sich durch diesen Sommer. Eine Böe verwässert unerwartet alle Bilder. Büsche, Bäume und Gestrüpp, kopfüber im Wasser stehend, beginnen zu tanzen. Das Spiegelbild eines Schwans zerfällt in immer größeren Kreisen. Wellen brechen sich schlurfend zwischen bemoosten Steinen , bringen Kiesel ins Rollen. Dem Weg am Ufer folge ich, fließe mit dem Fluss - dahin. Wohin? Hm? Letzten Endes haben wir das gleiche Ziel: Teil werden, uns eingliedern in den Kreis- lauf vom Enden und neu Erstehen. …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Die Blume
| erstellt von ElR- 1 Kommentar
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Wächst aus der Erde kostbar Schätze sprießt aus des Bodens feuchtem Sand empor, hinauf zum blauen Himmel Zum Licht, nach dem es ihr verlangt Und aus der Sonne heißem Strahl und aus des Wassers kühlem Fluss gewinnt was ihr genügt zum Leben der Blume sanfter Blütenkuss Brecht nicht der zarten Triebe Stiel lasst stehen sie und ruhig gedeihen auf dass sich andere Menschen auch an ihrer farbig Pracht erfreuen
letzter Beitrag von Aries, -
feedback jeder art Winter-Impression
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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"Das Licht des Winters ist die Poesie der Geduld" - Monika Minder Winter-Impression Puderschnee, der lautlos zu Boden fällt die Seele blütenzart, weiß bedeckt jede Flocke, die von ihrer Reise erzählt Träume und Sehnsüchte in uns weckt uns in märchenhafte Gefilde entführt und so zur romantischen Erinnerung wird Bild kostenlos by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art wolkenlos
| erstellt von asphaltfee- 2 Kommentare
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wolkenlos die schweren wolken möchten gerne fliegen und ihre hüllen dunklen graus verlieren als weiße tupfen helles blau verzieren anstatt als decke tief im land zu liegen gehalten scheinen sie von regenschnüren die fest verankert im schon nassen boden und tief verwurzelt in den rasensoden die angst nie mehr zu schweben schüren nichts leichtes will und kann sich so entfalten wenn tagelang bloß große tropfen fallen und wolkenfetzen zwischen wipfeln wallen im dauerrauschen haus und flur erkalten jedoch sind sie mit wiederkehr gesegnet vergießen -sammeln -dampfen kondensieren bestimmt sich in dem kr…
letzter Beitrag von asphaltfee, -
nur kommentar Die Natur
| erstellt von Wombat99- 0 Kommentare
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Die Natur ist die Antwort auf die Fragen deines Seins. Sie nimmt dich mit auf Wege voller Faszination. Sie ist bunt und vielfältig -das Gegenteil von monoton. Wer sie aufsucht wird inneren Frieden finden. Wer Menschen aufsucht hingegen wird abgelenkt von seinem eigentlichen Sinn. Nur in der Natur finde ich mich und verstehe wer ich bin.
letzter Beitrag von Wombat99, -
feedback jeder art Konfliktlösung?
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Wind streicht seine Fingerspitzen über den Teich. Dieser Schauplatz, idyllisch, ist für vielerlei. Sonne frohlockt, belächelt was sich abspielt. Freude samt ernstes verwoben mit solcherlei. Herrn von Graureiher gegen Herrn Weißreiher, nur weil einer sich dort aufhielt. Ohne den anderen seiner Erlaubnis.............. Revierkämpfe heftig. Das Gleichgewicht gestört, sonst in Einklang, recht urig. H von G. größer, überlegen. Herr W. schmäler, schmächtiger, unterlegen. So, den Anschein. Womit keiner rechnete Herr Weißreiher hat ne Hotline zur Forschheit, Bravour, nutzt sein Parkschein. Wie Herrn von Graure…
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Herbsttage
| erstellt von heiku- 2 Kommentare
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Herbsttage Ein leeres Blatt halt ich in meiner Hand, vergilbte Blätter rascheln mir zu Füßen. ich schmiede Zeilen für ein Herbstgewand und will den bunten Herbst damit begrüßen. Die müde Sonne, sie erscheint nun milder, noch länger läuft der Schatten vor mir her. Es malt der Herbst nun seine bunten Bilder, und viele Wege sind bald menschenleer. Ich trage grauen Reif in meinem Haar, dennoch genieße ich die Erntefrüchte meines Herbstes, auch in diesem Jahr, wird reif das Sehnen meiner Süchte. Mein Verlangen hat beschwingte Flügel, heulend breiten Winde aus Melancholie. Sin…
letzter Beitrag von Claudi, -
feedback jeder art Die Kaktusblüte
| erstellt von Rosa- 3 Kommentare
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Aus dem Keller dunklem Eck, wo du überwintert hast, kamst du wieder auf den Fleck, sei jetzt unser Sommergast. Zeigst uns deine spröde Art, lässt nichts ahnen von der Zier. Deine Dornen spitz und hart, bringen leider kein Pläsier. Pflege und behüte dich, tu mir bei dir richtig weh. Blühe endlich nur für mich, sehe einen Trieb in spe'. Meine dornige Kaktee, zaubert Blüten über Nacht. Rosarot und weiß wie Schnee, bietest auf die ganze Pracht. Viel zu kurz ist deine Show, ein paar Tage voller Glanz. Male dich in Art de'co, halte fest die Imposanz.
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Zwei Gänse fett und völlig feist
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Zwei Gänse fett und völlig feist, was schon guten Geschmack verheißt; haben heute gerade angekommen, den Weiher in Beschlag genommen. Sie watscheln sorglos hin und her, als wär da keine Gegenwehr; was mir gleichgültig, doch bei mir, ist stets mein Freund, das treue Tier. Der denkt vielleicht er könnt sie kriegen, mit einem schnellen Spurt besiegen; doch müßt er sich gewaltig trimmen, denn Gänse können sehr gut schwimmen. Er wird sie also niemals fangen, wenn sie ins Wasser können gelangen; und davon trennt sie nur ein Meter, da machen sie nicht viel Gezeter. Da schw…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Sonnenkuss
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Der Moment in dem die Sonne die Erde küsste war die Zeit in der sich unsere Seelen fanden nach blauschwarzer Nacht in den Augen die Sehnsucht welche tiefe Schluchten durchwandert und über Bergmassive getragen wurde Im Moment in dem die Erde die Sonne spürte tauchte ich in die Seen deiner Augen erlebte atemschwer die Lust um Gast deiner Fantasie zu sein diese sanft zu beflügeln und Schmetterlinge im Bauch zu spüren Im Moment in dem die Sonne untergeht möchte ich in deinen Armen Frieden finden und sicheren Halt mich geborgen fühlen an deiner Schulter um sanft in süße Träu…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Dicentra spectabilis
| erstellt von Cornelius- 4 Kommentare
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Ein Blümlein sprießt an Frühlingstagen in Lüften mild und regenschwer. Der Nase hat es nichts zu sagen, dafür dem Auge um so mehr: Die Blüte gleich dem Herz gefaltet, das ahnend im Beschauer pulst, von weiser Künstlerhand gestaltet. Natur kennt weder Kitsch noch Schwulst. Man fand es einst im Land des Lächelns, im fern-geheimnisvollen Ost. Das Kind des leisen Windesfächelns, es widersteht auch Schnee und Frost. Sein Anblick kann den Grimm versöhnen, und wenn es sich im Kopfstand zeigt, dann gleicht es einer holden Schönen, die lächelnd aus dem Bade steigt. (Bildquel…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Erstes Licht
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln mich wach Steppen erfreut über dem Haus sein Dach Purzeln ins Fenster herein, meine Seele lacht Wegradiert, die finstere Nacht ©Donna H. 12. Juni 2022 (Bild:Pixabay)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Der Morgen so friedlich
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Der Morgen so friedlich, ich bin ganz bei mir; schnapp mir die Leine, bin fast aus der Tür. Da ist er schon bei mir, ich komme doch mit; will er wohl sagen und hält meinen Schritt. Nun sind wir am Felde, das vom Froste der Nacht; im strahlenden Glanze, der Sonne erwacht. Ein glitzern und funkeln, ist da, wo das Licht; sich im Reife des Feldes, millionenfach bricht. Ein Anblick, in Gänze, nur dazu bestimmt; dass er einem die Luft, den Atem schier nimmt. Doch es ist ihm schnuppe, er springt hin und her; freudig und ausgelassen, …
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Wunsch einer Wiesenblume
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
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Wunsch einer Wiesenblume Möchte schlanker Halm sein, fest und biegsam, eins mit meinen Wurzeln. Möcht` mich sanft im Morgenwinde wiegen, fröhlich dem Licht entgegen. Möchte eine Blütenkrone tragen, und allen, die ihre Flügel zu mir lenken, ein bisschen Honigsüße schenken. Möchte nicht an Welken, noch ans Fallen denken. „Verweile noch!“ ruf ich dem Augenblicke zu, „bleib eine kurze Spanne Zeit, denn du bedeutest mir ein Stückchen Glück mit einem zarten Hauch von Ewigkeit.
letzter Beitrag von Margarete, -
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- 448 Aufrufe
Im Tierpark ist er unvermeidlich. Du freust dich über ihn so leidlich, denn häufig wirkt der Kronenkranich in Menschenobhut etwas tranig. Er plärrt wie eine Fahrradhupe - betrachte ihn durch eine Lupe, dann möchte dir sein Markenzeichen, die Krone, einem Strohhut gleichen. Wie anders tönen seine Rufe im Lande der Gazellenhufe! Dort thront er voller Grazie auf einer Schirmakazie. Sein Kopfputz schmückt ihn ungewöhnlich und schon sein Anblick stimmt versöhnlich. Begegnest Du dem Vogel wild, dann stimmt der Rahmen zu dem Bild.
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Das Schnabeltier
| erstellt von Cornelius- 0 Kommentare
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Was hat der liebe Gott gedacht in seinem Schöpferwahn, als er das Schnabeltier gemacht? Es paddelt seine Bahn in manchem trägen Dschungelfluss im Antipodenland und ist nach Gottes weisem Schluss nur mit sich selbst verwandt, entschlüpft der Ente gleich dem Ei, bloß harmoniert nicht ganz sein Entenschnabelkonterfei mit seinem Biberschwanz. Ein Fersensporn mit Kobragift zählt auch zum Arsenal. Ein Feind, den dieser Stachel trifft, empfindet Todesqual. Es nähme gern den Schnabel voll, doch leider bleibt es stumm. Das findet es so semitoll. Es wüsste gern…
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Der März
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
- 443 Aufrufe
Der März der ein paar Tage gerad, hält Krokusse für uns parat; Forsythiengelb vom Frühling spricht, wenn es aus prallen Knospen bricht. Die Sonne wärmt nach Frostes Nacht, das ganze Tierreich ist erwacht; es jubiliert im großen Chor, bringt neues Leben nun hervor. Kein Pulsschlag kann sich jetzt entziehn, den Farben und dem frischen Grün; denn Frühlingslust und Wonneschmerz, greift den der fühlen kann ans Herz.
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Chor der Buntbarsche
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
- 443 Aufrufe
Wir sind die Beulenkopf-Cichliden im großen Schauaquarium. Ein Plätzchen ist uns hier beschieden. Wir sind zwar sprachlos, doch nicht dumm. Betrachtet unser Gütezeichen, die prächtig hoch gewölbte Stirn. Die Frage mag euch wohl beschleichen: Was denkt sich so ein Buntbarsch-Hirn? In Afrikas entferntem Osten, da liegt die Heimat unsrer Art. Der Zoo hat euch die Reisekosten und auch das Kerosin gespart. Verwandte, die wir nie vermissten, im Tanganjikasee gefischt - man hat sie zahlenden Touristen zum Abendessen aufgetischt. Wir leben sorglos und behütet im sicher…
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Zwei Meere
| erstellt von WF Heiko Thiele- 2 Kommentare
- 443 Aufrufe
Der erste Schritt an ein mir neues Meer, erinnere mich, ist schon recht lange her. Wir sind im Urlaub damals hingezogen, doch fehlten sie, die herrlich wilden Wogen. Nur Schlick und nasser dunkelgrauer Sand und Pfützen, Priele ich enttäuscht dort fand. Wo ist das Wasser, hörte ich mich fragen, ein Nordseebad kann so ich nimmer wagen. Blicke zurück. Als Kind bin ich gefahren ans andre Meer. Am Bodden wir einst waren. Wir zogen quer durch Darß an Ostsees Küste, mit Wellen, Quallen, kindlichen Gelüste. Selbst Jahre später, als ich mußte dienen, genoß ich manchmal Strände und in Dünen. …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Herbstbild
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
- 442 Aufrufe
Herbstbild (2010) Im Strauch noch Spatzen streiten, die Luft so kühl und klamm. Ein letzter Traum beim weiden, des Herbstes fahles Lamm. Des Sommers Bilder tot geerbt die Felder grau und leer. Die Blätter golden rot gefärbt, kein Grünchen fand ich mehr. Der Sonne mattes Leuchten, füllt nicht einmal das Tal. Des Herbstes Atem, Feuchten, des grauen Boten Qual. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Die Inuit
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
- 441 Aufrufe
Die Inuit Der liebe Mensch, man glaubt es kaum, er fällt das Wetter, auch den Baum. Drum Bürger glaubt den grünen Menschen, sie singen schön das Giftgas-Ständchen. Von CO2 und CH4, den Todesstoß, den geben wir? Na logisch doch, der Mensch ist Tier. So huldigt ihnen, die Welt-Erlöser. Sie sind die wahren Schock Entblößer. Denn andere Varianten sind für die Katz, sind unlogisch, zerstören alle Hatz. Das Bildnis einer seichten Nation, befolgt die Logik, was bleibt denn schon? Doch gibt es Thesen, worüber ihr lacht. Das Volk der Inuit hat sie gemacht. Verschob…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Abschied vom Sommer
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 440 Aufrufe
Abschied vom Sommer Mit jedem Blatt, das lautlos hin zur Erde fällt, verwelkt des Sommers Farbenwelt. Vergangene Sonnenjahre - in welche Tiefen abgesunken? Jene ungewöhnlich schönen Tage - schon seit langem abgewunken? Warum muss alles Schöne so rasch vergänglich sein und Schmerz so lange dauern, bis Wunden wieder heil und rein? Adé, vertraute Küste, mit deinem warmen Sommerstrand! Dir winke ich von Bord noch einmal zu. Jetzt meine Fahrt durch des Herbstes Stürme nach fremdem Land beginnt, während die eigne Zeit im Kampf um ein erträgliches Leben zerrinnt. Noch immer grüßt das Murmel…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art winter wirds
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 438 Aufrufe
noch halten sich wärme und kälte die waage wären die gräser am wegrand nicht rau bereift man könnte glauben der sommer ginge nie allein die kühe im nebel behalten einen kühlen kopf sie kennen den weg des wassers ins tal wo die schleier in den straßenbäumen verwehen zwischen heute und morgen ist keine grenze ich liege nah bei deinen brüsten nenne sie auxo und carpo im holzofen knistern scheite
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Überfliessender Mond
| erstellt von Moana- 2 Kommentare
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Überfliessender Mond Noch ist’s nicht Vollmond nicht sogender Tau Vorwehen nur, wie weisser Oleander auf dunkelschöner Nacht und doch sind die Sterne geladen, Wolken rubinzart in letztem Tanze verflochten Traummeeren ein Bad eingelassen Wehen verharren still um Narben in die Nacht zu wiegen und Mondflammen wildern seiden unter verschlossenen Herzen Bildquelle: Pixabay
letzter Beitrag von Moana, -
feedback jeder art Frohgemut
| erstellt von Ostseemoewe- 1 Kommentar
- 437 Aufrufe
Frohgemut Spannt den Schirm auf, zieht die Mützen. Planscht mit mir durch alle Pfützen. Lauft und lacht, vergesst die Sorgen. Herbstes Macht vergeht dann Morgen. Seht das Licht, pflückt die Trauben. Herbstgedicht, so bunt die Lauben. Erntezeit im Feld und Garten, Köstlichkeiten auf uns Warten. © Ilona Pagel 2022
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Heimat
| erstellt von Vagabund- 2 Kommentare
- 437 Aufrufe
Nebel gekröntes Land Als wärst dir Ein letztes Geheimnis zu wahren Dass auf Reinheitsgebot beruhende Gesinnt aufgerichtete Türme träumt Deinen Mysterien folge ich Auf Händen gehaltene Burgen In die Stirn der Berge eingemuldete Seen So innigst verheimlicht droben. In versunkene grüne Bäder Zu Glockenreichen, herzhaften Almen Worauf die Winde sich mit den Grashalmen amüsieren Ich sehe was der Verstand nicht zu fassen vermag Hänge die ins Bodenlose stürzen Erforschen wie ein neugieriger Geist die Schluchten und finden Und die Felder strecken sich ohne die Räume zu verletzen Wie nah ich mir bin in deiner belebenden Einsamkeit Wo er…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Wintermauer
| erstellt von Happy Handri Hippo- 1 Kommentar
- 436 Aufrufe
Wintermauer Eine alte Mauer Ragt aus nassem Gras empor Rau, verwittert, leblos Aus Ritzen blicken Äste hervor Ihre toten Finger schlaff Fangen braune Blätter im Wind Aber grobe Steine verharren kalt In ihrer grimmigen Miene Rhythmisch schaukeln dornige Sträucher In der trockenen Winterluft Suchen nach ein bisschen Wärme Ein bisschen Leben Doch nur in der Ferne Ziehen einzelne Jogger vorbei
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Gaia erwacht
| erstellt von Anaximandala- 1 Kommentar
- 436 Aufrufe
Langsam sehen wir die Wende, wir verlieren dieses Spiel. Schnurstracks gehn wir Richtung Ende, Untergang ist unser Ziel. Durch den Raubbau an der Erde ist nun Gaia aufgewacht, Ikarus, das Menschlein, werde bald durch sie zu Fall gebracht. Selig schlief sie durch Epochen, unsre Gier hat sie erweckt und es schmerzen ihre Knochen, dass sie ihre Wunden leckt. Doch schon bald wird sie sich rächen, fürchtet, zittert, werdet bang, denn ein Kreuzzug ihr Versprechen, sie kennt nur noch Marschgesang. Und durch finstres Donnergrollen unterstreicht sie ihre Macht, übers Land Tsunamis rollen, schwarzer Rauch…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
nur kommentar Neko
| erstellt von Traumkatze97- 2 Kommentare
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Durch den Wald und durch das Feld Sie streift behende in den Schatten leise Pfote sanfter Schritt stets den Blick scharf und wach Jägerin dennoch verletzlich scharfe Klauen, sanftes Miauen treue Freundin; nie zu zähmen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
- 0 Kommentare
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Milchige Nässe liegt schwer auf dem Feld, das blass weiße Sonne nur müde erhellt; rehbraune Tiere, die am Waldrand stehen, sind bei dem Licht, schemenhaft nur zu sehen. Am Himmel Geschnatter und Flügel schlagen, hört man nunmehr verstärkt an allen Tagen; Vögel in Scharen es nun südwärts zieht, es ist Aufbruch und Abschied in diesem Lied. Es singt von Wehmut und Fernweh im Chor, ruft bei dem Zuhörer stets die Sehnsucht hervor; Sehnsucht nach Ferne, einem ganz anderen Land, doch es jetzt zu besuchen, hat er nicht in der Hand. Wie schön wärs mit dem Winde zu schweben, sich mit Körper und Ge…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art ...funkelndes Staunen...
| erstellt von Lydia J.- 2 Kommentare
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die Berge schlummern in weißer Stille Sonne und Frost vereinen sich ungeniert zärtlich an sanften Hängen und wecken einen funkelnden Tag kleine Kiefernwipfel lugen flockig bemützt aus verschneiter Schönheit in mir jubelt Staunen ~
letzter Beitrag von Lydia J., -
feedback jeder art Kinder spielen Schatten haschen
| erstellt von Angie- 1 Kommentar
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Kinder spielen Schatten haschen, flüchtig tanzen sie über den Boden - dunkle Blätterschemen im Licht der Herbstsonne auf hellem Grasgrund verwehen den Rest der Sommersonnentage künden von winterkalter Ruhe für Natur und Mensch in haubenweißem Kleid alles wird ein wenig stiller sein im Jahreszeitenschlaf … auch meine Seele lehnt sich zurück und baumelt zufrieden in der Hängematte des Lebens gehalten und geborgen… mein Atem geht tief und ruhig… ich glaube das nennt man Glück.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Des Berges Tränen
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Kommentar
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Es kann dem Berge schon zuweilen mitunter manche Trän enteilen. Die Leute indes davon sprechen, von Bergeshöh ergießt in Bächen all das, was man ihm offenbahrt, das fließt hernieder, allweil zart. Doch kommt es zu 'ner Schlammlawine, dann macht der Berg 'ne grausig Miene. Dann heißt es nächstens ihn zu pflegen und sanft und sonders neu zu hegen. Man streichelt ihn mit Schiern und Schlitten, als hätt er nicht schon g'nug gelitten. Man nimmt hier weg, fügt dort dazu. Welch Berg behielte da die Ruh? So ist es nicht verwunderlich, daß mancher Berg uns läßt in Stich. Ihm kommen immer größ're Tränen, während die Menschen sta…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Der Zilpzalp
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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Im jungen Grün der Trauerweide (ein Ort, den ich im Winter meide) erklingt des Frühlings Ouvertüre, ein Klang, den ich im Herzen spüre. Das Vöglein dort im Weidenbaum verscheucht den dunklen Wintertraum. Verflogen ist der schwere Alp beim silberhellen "Zilp, Zilp, Zalp". Das Lied der Lerche ist berühmter, ihr Tirilieren viel verblümter, beschreibt sie ihre Himmelskreise. Des Trauerweidensängers Weise hat dennoch weitaus mehr zu bieten als rein melodische Meriten: Es klingt sein schlicht gefügtes Lallen, als ob vom Himmel Groschen fallen.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art ...
| erstellt von ElR- 1 Kommentar
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Schwerelos am Himmel So fern von mir und doch Kann man sie oftmals spühren Auf Bergeshöhen noch Sie schwebt über die Welt Sich ihrer nicht bewusst kennt keine Trauer, keinen Zorn keine Liebe oder Frust Sie weiß nicht wer ich bin Sie kennt nicht meinen Namen Treibt nur so vor sich hin Vor der Sonn an schönen Tagen Mit Silberstreif geziert liebt man sie anzuschauen Die Wolke hoch am Himmel Als wäre sie ein Traum
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Bro der Wasserfloh
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Mit rollend r vor kleinem o, so schrieb er sich der coole Bro, der selbstverliebte Wasserfloh; die anderen taten es ebenso. Er lebte auf dem kleinen Teich und fühlte sich dem Helden gleich; von dem dereinst in alten Tagen, die Ammen noch berichtet haben. So kam er etwas steif daher, als säße ein Stock im Kreuze quer; er übte sich das war sehr schön, im prinzipiellen aufrecht gehen. Und diese Übung war es eben, die Selbstvertrauen ihm gegeben; er schwamm zum König und gezielt, hat auf die Tochter er geschielt. Die schien ihm sittsam und adrett, wie eine die er g…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Wilder Wein
| erstellt von Cornelius- 4 Kommentare
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Begierig lecken Feuerzungen den letzten milden Sonnenschein. Um schlanke Stämme leicht geschlungen, so strebt er aufwärts: Wilder Wein. Äonen alte Festungsmauern beschirmt er vor dem Schattentanz und überwallt in Purpurschauern ihr Grau mit frischem Farbenglanz. Auch diese Flamme wird verglimmen. Bald bricht der Frost den Lebensmut. Die Flur wird trüb im Grau verschwimmen. Jetzt stirbt man noch in Schmelz und Glut.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Morgen hat heut keinen Schnee
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 431 Aufrufe
Der Morgen hat heut keinen Schnee, noch eisbepackt der kleine See; mit Reif in seinen Bäumen, die weiß das Ufer säumen. Die Luft ist klar und schneidend rein und Eiskristalle winzig klein, sind auf der Haut zu spüren, wenn sie dich zart berühren. Dies ist des Winters derbe Kost, mit Härte und mit scharfen Frost; hält er das Land in starker Hand und alles Leben scheint verbannt.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Neues entdecken
| erstellt von Windo- 3 Kommentare
- 431 Aufrufe
Neues entdecken Der schnellste Weg zum Ziel Führt oftmals gradeaus. Auf ihm sieht man nicht viel. Wem's eilt, macht das nichts aus. Die nicht so schnellen Strecken Genießt, wer Muße hat. Natur und sich entdecken, Das findet gern hier statt. Und geht's mal nicht mehr weiter, Weil ein Gewässer quert, Ist es bestimmt gescheiter, Man macht nicht einfach kehrt. Wo passend Steine liegen, Ist Umkehr einfach schade. Wenn Neugier, Wille siegen, Dann gibt es neue Pfade.
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Die Schönheit Der Rose
| erstellt von Miru- 1 Kommentar
- 430 Aufrufe
Rosen, Das rot, das jede andere Farbe bleich wirken lässt, die Blüten, die ineinander ein perfektes eins ergeben. Ihren wundervollen kern liebkosen und einen duft verströmen, der jedes herz höher schlagen lässt, und doch. Ist man nicht vorsichtig mit ihr, mahnen dich ihre Stacheln zur Vorsicht den nichts sollte dieses zerbrechliche, durch liebe erschaffene Kunstwerk zerstören. Sie vermischt zärtlichkeit und Brutalität in einer perfekten waage, was ihren Charakter so viel heller scheinen lässt, auch präsentiert ihre farbe ihre liebe, sowohl auch das blut was sie fließen lässt. So verschlungen und wunderschön, vielseitig und perfekt kann wirklich nur eine Rose sein.
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Winterflüstern
| erstellt von Wombat99- 1 Kommentar
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Die Lebendigkeit der Außenwelt wandert in die Innenwelt. Unsere Herzen umrahmt von Kristallen erwarten Schnee. Schnee, der uns eine neue Welt zaubert , so heimlich und leise. Er flüstert zu uns : Öffne dich und begebe dich mit mir auf eine unbekannte Reise.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Blätterblüten
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Nach und nach Blatt für Blatt fallen sie ab Von bunten Bäumen Wie tagträumen Irgendwann wird der Wind aufräumen Als Blätterblüten neugeboren Bis der erste Frost sie durchgefroren Noch strahlen goldene Tage Voller Licht und Farbe Es raschelt wenn ihr geht da jeder Weg ist dicht besät Der Herbst verschmitzt Denn er hat in euren Seelen ein Lächeln eingeritzt © Donna H. 29. Oktober 2022 (Text/Bilder)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Jahreszeiten
| erstellt von BlackJo- 0 Kommentare
- 428 Aufrufe
Wie der Regen auf die Bretter plätschert Und man die Seiten im Buch umblättert Die Tasse Tee in der Hand Das ist es wo ich den Frieden fand Der Herbst der is so golden Er wird dem Sommer immer folgen Im Sommer alles so warm und grün Und die meisten Sachen blühen Vieles geht mit in den Herbst hinein Die Jahreszeiten, ach ist das fein Der Übergang so rein Und jedes Jahr der gleiche Reim Es verändert sich so gleich Und doch so anders, aber weich Dann kommt der Winter Und gleich danach der Frühling dahinter Der Schnee der im Winter bleibt Mit in den Frühling treibt Dann sieht man die ersten Knospen Und man kann die Sonnenstrahlen …
letzter Beitrag von BlackJo, -
feedback jeder art Nachtwind
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
- 428 Aufrufe
Nachtigallen rufen dich wieder. Sie sehnen sich nach deinem Lied. Leg alles ab, Geliebte, all das staubige Gefieder. Alles, was dich von deiner nackten Stimme schied. Auch ich will dich bloß. Will dich ohne Überschuss. Dein Singen völlig tagelos. Will dich allein. Will deinen Kuss herrlich und groß mit Ohren fangen. Und mit dem ganzen sehnsuchtsvollen Schoß, in deine Melodien langen. Lass mich erneut um diese Mitternächte bangen, dein Wahres in den schönen Tönen eingefangen. Und sing, bis deine dunkelblauen Wangen endlich morgendlich erröten. …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno,
