Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Wind fegt heulend übers Dach Tage zeigen launig ihr Gesicht in den Knochen wühlt die Gicht rasch Schal Mütze aus dem Fach Wenn die bunten Blätter treiben Stürme kräftig Zweige schütteln an den Türen Fenstern rütteln möcht' man gern im Hause bleiben Doch mit einem Male - schau reißt die Wolkendecke schnell wird es plötzlich wieder hell Sonne strahlt durchbricht das Grau Und mit staunendem Erwachen scheint die Welt ein wenig bunter auch der Mensch wird wieder munter gute Laune - herzlich Lachen September 2008
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Mein Freund der Baum
| erstellt von Ostseemoewe- 1 Kommentar
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Mein Freund der Baum Ein Zeichen von Vertrauen in die Erde bedeutet heute, einen Baum zu pflanzen. Erwarte nicht, dass er dir mittags schon den Schatten gibt und reichlich Früchte trägt. Aus Ästen treibt ein feines Grüngewand, es streckt nun himmelwärts die zarten Blätter. Der Wind erwartet längst die erste Saat, Kurier ist er und mit ihm viele Bienen. In jedem Samen steckt ein neuer Wald, verlass dich auf die starke Kraft der Erde. Mein Freund der Baum, er trägt zu Recht die Krone. Er ist mir Lunge, liebkost und heilt die Seele. © Ilona Pagel
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Der Binturong
| erstellt von Cornelius- 7 Kommentare
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Bei Schulze auf dem Südbalkon logiert versteckt ein Binturong. Zwar ist die Haltung des Exoten genau genommen nicht verboten, nur leider fehlt der Kassenbon im Schubfach oder Schuhkarton als Legitimationspapier für dieses streng geschützte Tier. Er musste das Geschöpf nicht kaufen, es sei ihm einfach zugelaufen. (Der Zoodirektor sucht es schon und bietet reichen Finderlohn.) Das hat mir Schulze jüngst verraten beim abendlichen Sonntagsbraten, um mit der Bitte mich zu plagen: Ich möge das nicht weitersagen. Sodann, ich konnte mich nicht wehren, begann mich Schu…
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Rasen trimmen
| erstellt von ConnyS- 2 Kommentare
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Rasen trimmen ist perfekt Hab ich eben erst entdeckt Hält den Rasen frisch und fit Diesen Sport mach ich noch mit Trimmer brauch ich nicht dazu Kann das selber gut im Nu Sag ihm, was er machen soll Gras und Wiese werden toll Atme ein und atme aus Ach, das wird ein Augenschmaus Liegestütze auf und ab Rasen-fit und nicht zu knapp Hüfte kreisen, rundherum Ohne Wind und Halme krumm Gegenwind und grade stehn So kann Rasen trimmen gehn Ei, was ist das für ein Spaß Duschen macht die Halme nass Wasser braucht man nach dem Sport Sonst ist schnell die Fitness fort Geschrieben am …
letzter Beitrag von ConnyS, -
feedback jeder art Jungle Run
| erstellt von Daisy Picoems- 0 Kommentare
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I'm out here in the jungle looking for some space to find myself a secret place I hear shouting and a rumble I've killed a cat, I've killed a rat but they're not after me for that I've also killed a woman her name was Trudy Trueman I admit I wanted her dead and I cut off her head to bake a pie they'll sentence me to die I've never been to the jungle I'm afraid to look back suddenly I take a stumble and everything turns black I'm softly woke by birds my head bleeds and it hurts I'm near my house in the woods I totally forgot that I took drugs
letzter Beitrag von Daisy Picoems, -
Winterworte
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
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Grau geworden bin ich wie der Dezembertag, mein Innen entstellt von Narben. Des Erschreckens voll vor der Geschichte verflossenen Lebens das Herz. Nicht den Spiegel brauche ich, um zu begreifen. Du siehst mich an, dein milder Blick überzeugt mich, auf der Schulter die warme Hand. Fremd geworden die Straßen, die durch die Jahre gingen, selbst das letzte Laub ist verweht, vor uns jeglichen Daseins Erfüllung. Nun hat der Winter das Wort.
letzter Beitrag von Angelika, -
nur kommentar Septemberglühn
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Die Sonne steht nun tief am Morgen im lauen Abend dunkelts früher hält sich der Herbst auch noch verborgen er ist jetzt ein Septemberglüher schaut wie die Blätter langsam sinken ein feiner Sommerwind weht sacht streift leicht den Garten und noch winken Lavendel - Rosen - Blütenpracht Wohl wird es nicht mehr lange dauern und stürmisch schüttelt Zweig und Baum der Sturm mit kalten Regenschauern vorbei mein schöner Sommertraum Melancholie wird bei mir wohnen Septemberglühn recht bald dahin wenn Sommer sich davon gestohlen bleibst du jedoch in meinem Sinn Au der Gedichtekiste September 2016
letzter Beitrag von Carry, -
nur kommentar Nordwind
| erstellt von Seeadler- 5 Kommentare
- 720 Aufrufe
Der Wind hat sich gedreht, kommt aus dem rauen Norden Das Jahr ist alt geworden Kehr heim, es ist schon spät Am Himmel kreist ein Krähenschwarm Die letzte Ernte war recht gut Erloschen ist des Sommers Glut Auch Winters Grau hat seinen Charme Kehr heim und ruhe diese Zeit bis frisches Grün die Erde bricht sich Leben reckt zum warmen Licht bei Vogelzwitschern weit und breit
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Abendsonne
| erstellt von Donna- 4 Kommentare
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Abendsonne beim Feuertanz Glüht und pulsiert bestaune den Strahlenglanz in Inbrunst fundiert Hastig den Augenblick im Gedächnis ablichten Kurz vorm abtauchen Auf solche Momente möchte ich nie verzichten von meiner Seele wird die Nacht dieses flammende Abendrot nimmer verhauchen ©Donna H. 11. März 2022 (Bild/Text)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art der erste wille
| erstellt von christophfriedrich- 1 Kommentar
- 720 Aufrufe
die zahlschiene druckt den gläsernen reif quietschend schließt die schelle fahrt uns nicht ins netz hinauf! lasst uns sinken ins gewebe weich nichts passiert von ganz allein die pflanze wächst weil sie sich streckt! spring in den himmel ins unendliche blau wo die blätter dich fangen schmeiß dich nieder wie laub
letzter Beitrag von Edo, -
Tag-Nacht Wechsel
| erstellt von THY- 0 Kommentare
- 719 Aufrufe
Wenn die sonne langsam aufgeht Und den dunst der nacht verweht Sendet sie wie ein stein der auf das wasser fällt Wellen aus, bis kein stern sich mehr am himmel hält Selbst der mond, der sich mit aller kraft versucht zu halten Wird von der wärme der sonne verschlungen denn er zählt zu den kalten Doch des mondes chance kommt wenn der abend dämmert Und schon jeder Stern an seiner gefängnistür hämmert Dann sieht der mond seine möglichkeit Und vergisst jegliche höflichkeit Denn die sonne ist bestimmt sich am abend schlafen zu legen Um dann am nächsten morgen all die kalten wieder wegzufegen Vielen Dank fürs Lesen Thy
letzter Beitrag von THY, -
feedback jeder art aufruhr in der unterwasserwelt
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wenn es still ist kann man das brandungsrauschen hören das angetrieben von der strömungspumpe seegräser ins schwanken und die bewohner ins schwärmen bringt falsche clownfische fühlen sich ertappt und suchen schutz in ihrer anemone ein doktorfisch wedelt aufgeregt mit dem skalpellschwanz alles scheint auf einen tsunami zu warten erste einschläge auf der oberfläche lassen das wasser erzittern bunte flocken sinken zu boden schlagartig kommt bewegung ins aquarium und das große fressen beginnt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Aufbruch
| erstellt von Pegasus- 5 Kommentare
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Im Farbenmeer, im Blut der Erde was flüsternd in den Nächten liegt sich unter grauen Nebeln wiegt ungezähmt und pur Im Zeitgeflecht hielt's sich verborgen nach Wärme hungernd und nach Licht sich vorwärts schiebt, die Scholle bricht spürt den Puls Natur Im Märzgezwitscher leis getragen im Schatten der Vergangenheit ein Aug' in Aug' Gespräch der Zeit mit der Sonnenuhr
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Tanz im letzten Tageslicht
| erstellt von Hannah- 3 Kommentare
- 718 Aufrufe
Will die Sonne niedersinken Aus den kalten, blauen Himmeln, Im novemberlichen Herbstwald Sieht man durch die warmen Strahlen Zauberisch geheimes Winken. Räkeln sich die nackten Äste Wiegen Zweige sich geschmeidig Greifen leuchtend transparente Blätter, die zum Himmel steigen. Fast meint man Musik zu hören, Raunen, juchzen und beschwören. Übermütig geht der Reigen Bis die Stämme stark sich beugen Knorzend, knackend, schwankend stehen. Nur noch letzte Sonnenstrahlen Dringen durch die Abendkühle Schließlich legen sich die Blätter Um die herbstlich kalten Füße. …
letzter Beitrag von Hannah, -
feedback jeder art Blick aus dem Fenster
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
- 717 Aufrufe
Blick aus dem Fenster Nichts als fliegende Blätter. Schauerliches Wetter! Ach! Sind wir nicht auch Blätter? Blätter vom Baum des Lebens? Zittern wir nicht vergebens um ein Bleiberecht, wenn Stürme eignen Herbstes unsere Reihen lichten? Unschlüssig erwarten wir das Ende, klammern uns an den bewohnten Zweig, verzehren letzte Säfte, bevor der Wind uns endgültig zu Boden reißt. Am Ende zerfallen Farben und Formen unserer Gestalt, lösen sich auf bis wir wieder ein Teil der Erde, wie das Gesetz der Schöpfung es will. Wer weiß schon, wie es weiter werde? Jedenfalls Knospen nehmen nach unserem He…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Novembertage
| erstellt von Teddybär- 8 Kommentare
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Novembertage Die Novembertage sind aschgrau Wie tief steht nun die Sonne Weit und breit kein Himmelblau Vieles taugt jetzt nicht zur Wonne. In der warmen Stube hockend Seh ich draußen Drachen steigen Der starke Wind war für sie lockend Kinder, die sich spielend zeigen. Bald löscht der Nebel dieses Bild Der aus feuchten Wiesen steigt Mutters Apfelkuchen stimmt mich mild Und die schlechte Laune schweigt. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
nur kommentar Arche in schwerer See
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
- 717 Aufrufe
Arche in schwerer See Über Satelliten ständig neue Infos: Nächster Taifun näher. Wettersturz, starker Regen, Massenschneefall, Kältefronten, Hitzewellen, Wassermangel anderswo. Das Boot taumelt mit uns, torkelt durch schwere See, taucht ein, bäumt sich auf, stemmt sich hoch. Salzschicht auf Deck, Gesichtern. Ölzeug und Südwestern. Auf der Brücke hinter dickem Glas Schweigen der Schiffsführer, nur Displays leuchten auf. Ängste, Ahnungen von nasskaltem Tod. Was nützen Rettungsbote, wenn nirgends Hilfe in Sicht? Längst war eine Kursänderung fällig, aber der Streit um den richtigen Kurs hält an. Imme…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Zärtliches Erwachen
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
- 716 Aufrufe
Zärtliches Erwachen Sanfte Töne, erstem Morgenlicht entlockt, schweben über dem Erwachenden. Klänge einer windumspielten Harfe begleiten schlaftrunkene Augen. Auf dem Ausflug in eine taufrische Region proben Vögel den Anfang ihrer Tagesmelodie. Rasch zerfließen Nebelschatten unter Sonnenfingern. Befreit von dunklen Hüllen stellen sich Bäume, Wiesen, Häuser auf. Schon färbt die Hüterin des Lichts die Wolken zuerst in rosaroter, allmählich in ginstergelber Farbe ein. In letzterer ist längst mein Stern versunken. Erneut wird er mir leuchten in wunderreicher Nacht, wenn Venus mir am Himmel wieder huldvoll l…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Momentaufnahme
| erstellt von Ursula- 0 Kommentare
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Die Spatzen pfeifens vom Nachbarn‘s Baum Ein Stück Freiheit genießen Mein Balkon, südseitig gelegen, läd ein zum Sonne danken. Von Weitem ein Traktor beim „Suren“ zu hören, Eine Fliege brummt lästig um meinen Kopf. Ich hör einen Spatz. Pfeift gleichmäßig sein Lied. Halte Ausschau nach ihm. Er sitzt auf der Dachrinne, des Nachbarn Haus. Kaum hab ich ihn erspäht, nickt freundlich er zu, als ob er sich freut und danken mir will, dass unsere Blicke sich treffen. Mein Balkon, südseitig gelegen, läd ein zum Sonne danken. Ein Auto fährt an der Straße entlang. Der Wind berührt sacht das Leintuch, welches, des N…
letzter Beitrag von Ursula, -
feedback jeder art Der Wächter
| erstellt von Sternwanderer- 6 Kommentare
- 716 Aufrufe
Der Wächter Malven, Glöckchen, Rosenschön Farne die am Rande stehn Mitten in der Blumenpracht ein Gargoyle, er hält die Wacht über Friede, Freude, Harmonie doch ein fröhlich Liedchen pfeift er nie taub und stumm, doch konzentriert sitzt er am Wasserrand und stiert in den Tümpel ohne Frust keiner kann ihm nehmen Lust frank und frei den Dingen zu harren vielleicht hält man ihn nur zum Narren denn er fragt sich: wer hat ihn hier hin gesetzt und wer bloß seine Dienste schätzt zu wachen über Gut und Böse er bei Langeweile auch nicht döse stets e…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Ein Ahnen erwacht
| erstellt von Pegasus- 6 Kommentare
- 716 Aufrufe
Dort wo schwarzes Seidenfließ- sich verfängt in den Bäumen da tanze ich im Reigen geheimnisvoller Schatten geschlossen die Augen gekrönt von den Sternen verbrüdere ich mich mit der Stille der Nacht und atme den Duft feuchter Erde. Altweibersommer liegt in der Luft.
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Etwas
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
- 715 Aufrufe
Etwas geht durch grüne Fluren unter einem weiten Blau, küsst das Blühen, lähmt Lemuren, löst die Pendel aus den Uhren und macht Takte ungenau. Etwas furcht mit seinen Spuren auch mein Zeittaktseelengrau. Plötzlich fliehen die Lemuren, bricht ein Grün aus brachen Fluren, streckt mein Blühen sich ins Blau …
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Morgengefunkel
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
- 715 Aufrufe
Morgengefunkel Es glitzert so schön, das Grün ist versteckt von einem kristallenen Hauch wird es bedeckt Umhüllt ist es von seichtem Wallen der kalte Mond hat daran Gefallen Er steht hoch oben am Himmel und will nicht weichen doch bald wird die Sonne sich ihre Macht erschleichen. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
nur kommentar Einmal noch...
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
- 714 Aufrufe
Einmal noch… Anklänge einer Abschiedssymphonie über nebelfeuchten Sommerträumen. Töne herbstlich süßer Melancholie perlen vom Tau benetzen Bäumen. Von Tag zu Tag mehrt sich das dunkle Moll des Wandels. Doch einmal noch bäumt sich die bunte Welt der Farbenklänge auf in einem einzig letzten Jubelschrei, bevor ein Sturmwind höhnt: Vorbei! Vorbei! Wer möchte nicht in solcher Zeit mit Kranichen nach Süden ziehen, ehe des Herbstes letzte Harmonien vom Wind verweht und welk zur Erde fliehen, wo sie vielleicht noch Hoffnung finden im Nähren neuer Lieder?
letzter Beitrag von loop, -
feedback jeder art Oktober Allüren
| erstellt von horstgrosse2- 5 Kommentare
- 714 Aufrufe
Oktober Allüren Dein Boot, es ist so nebeltreu. So sonnenfremd nicht Korn nur Spreu Ich trage Bilder voller Lust doch Wolkenmasse sammelt Frust. Die Welt so leise keine Lieder Die Stille drückt das Leben nieder. Und räudig sinkt der Tag zu Boden, ich finde nichts, kein Gramm zum Loben. Ein neuer Tag erwacht, mit Sonne. Wie Sommer, nah der Strahlenwonne. Ein lauer Wind verscheucht das Grau, und schenkt mir heut, ein Frühlingsblau. Am Vogelhaus ein Riesenschmaus Ein wilder Flug, mal rein mal raus. Die Sonne grüßt mit ihrer Kraft sie füllt mich auf mit Lebenss…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Das Lachen des Kookaburra.
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
- 714 Aufrufe
Das Lachen des Kookaburra. Es ist Sommer in Australien, ein heißer, trockener Sommer, ein leichter Wind treibt kleine Sandfontänen durch die Luft. Das Outback ist staubtrocken, seit langer Zeit ist hier kein Regen mehr gefallen. Die wenigen Aborigines die hier beisammen saßen, lagerten unter einem dürren Busch. Sie sprachen nur wenig, nur der Älteste - sein Name war Unoguu- sagte, "wir müssen unbedingt Wasser finden, sonst sind wir alle in großer Gefahr!" "In welche Richtung werden wir gehen?" fragte Omuguu, er war etwas jünger. Unoguu sagte- indem er seinen Arm ausstreckte- "dorthin, wo die Sonne sinkt. Wir gehen wenn es dunkel wird, es ist dann nicht mehr s…
letzter Beitrag von Tamburin, -
nur kommentar Der trauernde Schwan
| erstellt von Elisabetta Monte- 4 Kommentare
- 714 Aufrufe
Der trauernde Schwan Reglos verharrt er still auf dem See suchend sein Spiegelbild betrachtend hoffend, seine Gefährtin zu erblicken Nie wieder wird er Seite an Seite freudig mit ihr über das Wasser gleiten einer des anderen Zuneigung gewiss Ein verirrter Schuss beendete die Zweisamkeit einsam hält er Stunde um Stunde Ausschau nach seiner verlorenen Liebe Der trauernde Schwan © Elisabetta Monte 01/2010
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Sanfte Brise
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
- 713 Aufrufe
Wo der Wind sich durch die Bäume flüstert und mit seinem Rauschen Sinfonien meiner Träume spielt, bin ich gebannt am Lauschen und wie auf dem Feld die Ähren sich in Demut vor ihm neigen, blick ich, wie in ferne Sphären .. voller Andacht und am Schweigen.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Hundegedanken
| erstellt von herr-kules- 1 Kommentar
- 713 Aufrufe
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
nur kommentar Miniatur über meine Begegnungen mit dem Meer
| erstellt von Moana- 4 Kommentare
- 712 Aufrufe
Felsenmädchen Es ist der verwobene Moment der Unendlichkeit, einer der mich verletzbar und gleichzeitig stark werden lässt, Texturen in Meer verwandelt. Als wenn das Licht im richtigen Winkel auf die Kante der Meereslinie, ihren Meeressaumes trifft, tanzen Wellen Sonette über den Atem des Ozeanes, verschwimmen Zeilenflüge ungestillter Sehnsucht und der Mond schwimmt trunken aus den Wolken. Zwischen den Klippen sitzt meine Seele, wie einst das heldenhafte Felsenmädchen meiner Kindheitsträume. Still beobachte ich die Miniaturen, die die Gischt anmutig in die Muscheln illustriert und der Sand zum Mosaik lädt. Das Meer legt sich schwermütig auf meine Schulter…
letzter Beitrag von Moana, -
textarbeit erwünscht Das Bienchen
| erstellt von skyler- 2 Kommentare
- 712 Aufrufe
♡~~~~~~~~~~~~~~♡ Ein Bienchen schwirrt geschwind umher gelockt vom bunten Blumenmeer die Blüte steht in voller Pracht die Wiese grün die Sonne lacht dort eine Margerite hockt dahinter noch die Brombeer' lockt das Bienchen fährt den Rüssel aus es saugt und saugt bis es berauscht vom gelben, süßen Pollenschmaus ♡~~~~~~~~~~~~♡
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art Als ich ein Kind war
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
- 711 Aufrufe
Als ich ein Kind war, pflanzte ich ein Weizenkorn vors Haus und grub, die Neugier lockte mich, es zweimal wieder aus. Beim ersten Male lag das Korn ganz nass auf meiner Hand und zeigte einen weißen Sporn, an dem sich Flaum befand. Beim zweiten Mal war er verzweigt, und noch ein Spross war da, der von den Wurzeln fort geneigt zur andern Seite sah. Der stieg nun aus der Erde Schoß ans Licht und wurde grün, gab Blätter, war als Halm bald groß und ließ die Ähre blühn. Und sechzig Körner zählte ich, gereift im gelben Haus. Die säte jetzt der Wind für mich zum Keimen wieder aus…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Auf ein Neues?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 711 Aufrufe
Mich stört, wie du dein Herz vergiftest, du ungebremst Richtung Abgrund driftest, die Abgase deinen Denkprozess mindern, dich an jedem klaren Gedanken hindern. Wen kümmert es, dass es Unwetter gibt? Der Regenwald ist als Bauholz beliebt. Wen stört, dass das Blut in den Adern gefriert, der letzte Bissen zum Erstickungstod führt? Ich will nicht, dass meine Lunge verreckt, weil Feinstaub die Atemluft verdreckt. Die Schutzschicht porös wird, wie brüchiges Eis, mir Zähne ausfallen, da ich auf Granit beiß. Mich ärgert, dass blanker Hass regiert, dem Hirn seine braune Soße serviert. Dass d…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Frühling, oh Frühling
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
- 711 Aufrufe
Frühling, oh Frühling Oh, schaut wie die Natur erwacht, der Frühling zeigt uns seine Pracht. Die Sonne wärmt, der Vogel singt, oh hört, wie zauberhaft das klingt. Vergessen sind jetzt Eis und Schnee, der Winter tut uns nicht mehr weh. Die Knospen sprießen schon ganz sacht, es kam der Frühling über Nacht. Ich schau mich um in Wald in Feld, um mich herum erblüht die Welt. Der Garten zeigt sein Farbenspiel, es blüht so üppig, prall und viel. Der Himmel wird nun wieder blau, vorbei das triste Einheitsgrau. Das Land wirkt wieder schön und bunt, da wird die Seele schnell gesund. Ganz deutlich fühl ich so tief drin, wie ich heut …
letzter Beitrag von Gram, -
feedback jeder art Das tut gut
| erstellt von Sinneswandler- 4 Kommentare
- 710 Aufrufe
Auf mich legt sich der Frühlingswind, so sanft wie ein Geschmeide, ich tanze freudig wie ein Kind, umweht von zarter Seide. Die Strahlenkraft der Sonne wärmt mich auf und ich genieße, wie brummend froh das Leben schwärmt, wenn ich die Augen schließe. Im Spaßen dreht sich mir der Sinn, ins Bunt leg ich mich nieder, ich fühle, dass ich glücklich bin, denn Leichtigkeit kehrt wieder.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Herbstgewusel
| erstellt von Omd- 1 Kommentar
- 710 Aufrufe
Beharrlich stutzt und fällt, das Blatt, 's ist arg gelb Zu seiner Zeit, zu allen Nass, aufs farbenreiche, lichte Meer Lastet, als läg's Erden zu nah, dem Winde nun an
letzter Beitrag von anais, -
nur kommentar Amseln, Meisen und Spatzen
| erstellt von Zorri- 2 Kommentare
- 709 Aufrufe
Amseln, Meisen und die Spatzen sich heftig an den Köpfchen kratzen. Trällern Töne kreuz und quer lieben die Sonne, die Wärme sehr. Turteln und tänzeln auf einer Leine alle mit Inbrunst und jedem das Seine. Bild Zorri
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Brombeerranke
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
- 709 Aufrufe
Brombeerranke, drei filigrane Spitzen suchen ihren Weg zum Wachsen, tasten sich behutsam im unbekannten Raum umher, ob irgendwo ein Halt zu finden wär`. Drei Blättchen, frühlingszart und fein, folgen ihnen auf deinem Rücken, strecken sich in vollem Entzücken dem Sonnenlicht entgegen, bereits bewehrt mit Dornen, mit Zacken, winzig klein. Drei weitere, ausgewachsen, folgen ihnen. So pflanzt sich, Ranke, deine Lebensader fort, möcht sich verzweigen, möcht blühen, süße sommerliche Früchte tragen, bevor an Herbstes Tagen des Feuers wilde Farben deine Blätter ganz erfassen und sie am Ende ihres Kampfe…
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Blätter
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 709 Aufrufe
Blätter, gerundet, gezackt, gespitzt mit vielen Gesichtern, durchzogen von Adern, durchflutet von Energie - Sind wir anders als sie? Im Atem dunklen Lebens entsprossen schützenden Knospen, gedehnt, entfaltet, gemeinsam gebildet den bergenden Raum für den Baum, dem sie entstammen. Wenn Wind und Wärme sie im Frühling ins Leben wachsen lassen, ihnen ein Empfinden für Zartes und Grobes schenken, für Entzücken und Schmerzen, wenn kommendes Ausmaß sie erahnen, wenn Wolken sie mit Hagel durchlöchern, verletzen, verstümmeln, mit bissigen Böen von ihrem Lebenszweige reißen wollen, wenn Sommerglut si…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Held der Natur
| erstellt von m_zoga01- 2 Kommentare
- 708 Aufrufe
Ode an die Biene Treu bist du, auf deinem Posten stehend. Armes Bienchen, was ist der Dank? Zerstört die Umwelt, auf deine Kosten gehend. Nur wegen der menschlichen Gier, so krank. Hoffentlich lässt du dich nicht vertreiben. Fleißig und unbeirrt, verrichtest deine Pflicht! Was würde uns ohne deine Werke bleiben? Dieses Szenario, das will man lieber nicht! Intelligent suchst du den süßen Nektar. Und verbreitest dabei Pollen so fein. Durchsuchst immer wieder neu, viele Hektar. Doch sicherlich hast du ein inneres Sein. Wir nutzen nicht nur deinen Honig. Sondern erfreuen uns noch…
letzter Beitrag von m_zoga01, -
feedback jeder art Frühblüher
| erstellt von Vincent Fürst- 2 Kommentare
- 708 Aufrufe
Frühblüher Wo nehm ich her die Krokusse und all die frühen Zier-Narzissen und taktile Glocken späten Schnees, wenn karge, abgefeimte Quarzquadranten die Grenzen aller Wege werden und jene Wege selbst die Betten allen Denkens.
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Mutter Natur
| erstellt von Dr. Mowinckel- 1 Kommentar
- 706 Aufrufe
Lange schwiegst du schon... Wo blieb nur dein Rauschen in gläsernen Quellen, Dein Rascheln der herbstroten Wipfel in Wellen, Dein Nachtigallsliedlein zu kühlblauer Stund' - Liebste Natur, wer vorbot dir den Mund? Lange suchte ich dich... Doch schwanden des Sonnenlichts strahlende Farben Aus Blumen und Blättern und ließen nur Narben Aus Stein und Asphalt tief in deinem Gesicht - Und bitter erkenn' ich ein Herz, das bald bricht. Lange hast du nicht mehr... Dein eigenes Kind, einst dein prächtiges Glück, Lässt dich nun wüst und gerodet zurück. Doch will ich im Tod selbst dir Hilfe noch geben, Pflanz'…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Respekt
| erstellt von Olivia- 0 Kommentare
- 706 Aufrufe
Möwen am Himmel Katzen mit Fimmel Rammler mit Pimmel ganz weißer Schimmel schlau wie der Fuchs scheu wie der Luchs klug wie die Eule hört Wolfsgeheule Quallen die kleben Spinnen die weben Biber die bauen Elstern die klauen Faultier beim Chillen Grillen bei Grillen Friesen auf Wiesen Milchkäseriesen Rehe mit Kitzen Zicken mit Zitzen Schaben aus Ritzen Schlangen nicht schwitzen Elch fegt Geweih ein Kuckucksei Lama speit Spei Vorsicht vor‘m Hai Hunde die hüten in Hütten brüten niemand wird wüten Häufc…
letzter Beitrag von Olivia, -
feedback jeder art Unter blauem Himmel träumen
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 7 Kommentare
- 704 Aufrufe
Unter blauem Himmel träumen und der Wind spinnt an die Lider Flüstrer die die Gräser säumen Demütig im jungen Flieder nippt der Bläuling von dem Nektar demütig vom jungen Nektar prunkt wie Seufzer sein Gefieder Unter blauem Himmel träumen seufzt dein Flüstrer wie die Lieder die der Wind spinnt in den Bäumen in den Gräsern in den Bäumen unter blauem Himmel träumen
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Wenn Totes erblüht
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
- 704 Aufrufe
Im Himmel toben Wolkentürme das Dunkel der Welt vom Blitz erhellt täglich kämpfen neue Stürme die von Menschenhand bestellt In Meeren bilden sich die Ströme von Müll und Öl in großer Zahl man hofft das sich der Fisch gewöhne doch stirbt er unter großer Qual In Erden sickern Pestizide es stirbt sich ruhig unter dem Grün des Menschen handeln ist perfide bald nur noch Totes wird erblühn
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Der Atem der Wälder
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
- 703 Aufrufe
Ich trete in das Dunkel nun hinaus. Es greift nach meiner Seele eine Schwere, wohin sie sinkt, da ist nur schwarze Leere und weites Sumpfland eilt mir schon voraus, sperrt alles Licht aus meiner Seele aus, doch erst, wenn ich mich diesem Mir erwehre und im Morast mich selbst aus ihm gebäre so führ ich durch das Dunkel mich nach Haus, dann werde ich die Zauber wieder finden, der Puls der Erde wogt durch alles Sein und jedes Pochen möchte sich verbinden. Ich zieh den Atem tief in mich hinein und atme aus, die Luft verströmt gleich Winden durch Wälder .. und die Bäume atmen ein ..
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Ode an den Frühlingsgarten
| erstellt von Ostseemoewe- 3 Kommentare
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Ode an den Frühlingsgarten Gärtneraugen leuchten weise, Knospen brechen auf. Eignes kleines Stückchen Erde, Frühling drückt den Knauf. Vögel singen frohe Lieder, wärmer wird´s am Tag. Blumen blühen endlich wieder, bunt, wie ich es mag. Heute will ich Erbsen säen, warten fällt so schwer. Lachen himmelwärts die Krähen, Ists ein ganzes Heer. Schütze meine jungen Pflänzchen. Saaten sprießen zart. Mit der Harke noch ein Tänzchen, wünsche guten Start. Amseldamen suchen Reisig, fröhlich pfeift der Mann. „Sammel mit, denn Nachts wird’s eisig.“ ru…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Stillstand und Flüchtigkeit
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Stillstand und Flüchtigkeit Aus lichten Wipfeln wedeln kahle Zweige in unverbindlich fahles Mittagsblau. Letzte Wiesenblumen saugen am Morgen Sonne ohne Wärme ein. Spielerisch rascheln Winde mit Verwelktem, verführen es zum Ringelreihen. In den Fingern drehen wir bunte Blätter mit Farben unserer verblühten Jahreszeiten, übergeben sie aufatmend in den Gewahrsam zerbröselnder Erinnerung. Noch vor Antritt unserer Wanderung durch Kälte und Winterstille befreien wir das Gepäck von Verwundungen und Narben, von Gewohntem, Gedachtem und Geglaubtem, erkennen in schwebenden Fl…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Es grünt in Gelb
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Es grünt in Gelb Millionenfaches Wunder an diesem Frühlingsmorgen die Natur wird immer bunter Die Märzensonne will umsorgen Wiese, Feld, Wald und Flur die Windbrise erklingt in C-Dur Mit Leichtigkeit durchdringen zarte Sprosse das alte Holz und zeigen ihr erstes Grün voller Stolz Es scheint wie ein zähes Ringen wer wird der Allererste sein der uns zeigt sein neues Design – am gelben Blütenkleide das so lupenrein und mich gar blendet am tristen Ackerrain. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Morgenstunde
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
- 701 Aufrufe
Fliegende, fliehende Himmel über der Stadt. Wo aber der Ort, an dem sie festzumachen wären? In der rauschenden Enge der Straßen wir, die wir uns selbst nicht verstehen. Worte wie Asche in Händen, stehen wir, die Rätsel der Welt zu ergründen. Und stünde sie still, wem gelänge es, den Punkt zu finden, an dem auch die Himmel nicht wandern? Es zieht uns hinauf, höher und höher, die Himmel im Herzen, dorthin, wo sie entschwinden.
letzter Beitrag von Angelika,
