Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Gerüche
| erstellt von Alter Wein- 1 Kommentar
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Gerüche Düfte, Aromen und Gerüche haben Einfluss auf die Psyche. Besonders wenn man dann und wann jemanden nicht riechen kann. Manche Düfte sind fatal, die benutzt man nur einmal - andere gefallen sehr, davon nimmt man etwas mehr. Das Aroma einer Speise beeinflusst uns auf eigne Weise - manchmal reicht ein Bissen schon für eine Geschmacksexplosion. Doch die Gerüche sind bei mir das reinste Lebenselixier - Geruch von Holz, Moos und Erde, zu der ich einmal werde. 02.06.19 © alterwein
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art verloren
| erstellt von Margarete- 2 Kommentare
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verlorene träume wiedergefunden in uns im blick des lebens
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Novemberfrühling
| erstellt von anais- 3 Kommentare
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Novemberfrühling Veilchen blühen im Garten Blätter fallen sacht
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Cadens
| erstellt von Carlos- 1 Kommentar
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Das Blatt -ein Trapezkünstler- rechnet beim f a l l e nmitdemWind (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Alexander, -
Sonnenstreifen
| erstellt von Kirsten- 2 Kommentare
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ein bunt gescheckter Blätterteppich rollt sich vor mir aus Sonnenstreifen als Stufen tragen mich hinunter zum See der mir das erste Licht auf seinem glänzenden Spiegel verspielt tanzend zuwirft die vom Morgen ausgeatmete Frische hebt mich hoch in neue Höhen einer ungeahnten Größe zeigt mir das Antlitz eines tiefen Friedens
letzter Beitrag von Kirsten, -
Traumszenen
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Traumszenen 1) Palmenhaine durch die wir fuhren im Nordland Goldene Früchte wuchsen zu unförmigen Riesen fielen herab begruben die Reisenden Fliehenden. 2) Unheimlich still wissend Mein Gegenüber Herr und Hund Der Hund reckt seine Schnauze empor berührt die entscheidende Stelle die der Mensch so lange verdrängte: Die Frucht vor dem Aufbrechen. 3) Nordwaldriesen Schneeland Am Rande der Lichtung das Gesicht im Sturm Im Traum die Flügel heben windgetragen himmelwärts.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art Wolfserwartungsland
| erstellt von Cornelius- 1 Follower
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Sie kommen näher, graue Schemen. Von Osten breiten sie sich aus. Die Furcht will unsre Herzen lähmen. Bald schleichen sie um jedes Haus. Man jagte sie, trotz hoher Strafe, und hielt sie schon für ausgemerzt. Nun reißen sie erneut die Schafe. Das späte Wiedersehen schmerzt. Noch wäre Zeit, sie zu vertreiben. Die Stunde drängt, die Not ist groß. Sie sind gekommen um zu bleiben. Bald werden wir sie nicht mehr los. Sie sind schon nicht mehr wegzudenken aus Wald und Heide, Feld und Flur und, wenn dem Wort wir Glauben schenken, ein Teil der menschlichen Natur. Sie waren d…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ein wunderlich Gesell
| erstellt von horstgrosse2- 5 Kommentare
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Ein wunderlich Gesell Der Herbst malt alle Blätter kunterbunt. Und reicht uns Birnen, Äpfel, dick und rund. Holunder senkt sich früchtereich in Rot. Der Roggen winkt, er wird ein knusprig Brot. Doch bald da wandeln Blättergold und Felde sich kahl, den über Nacht da kommt die Kälte. Die Luft vom Nebelkrähen schrei so laut, die Nacht wird feucht, das Sonnen glühen flaut. Ach Herbst du bist ein wunderlich Gesell. Bist kühler Freund, dann wieder Sonnen quell. Doch Nachts beim Sternen regen der Plejaden, da darfst du mich nach Liebe leis befragen. Dann trinken wir den hal…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Frostig weht es
| erstellt von Viko G.- 1 Kommentar
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Kalt und leis bewegt der Wind die dünnen Ästchen. Mein Atem aus weißem Hauch, formt Figuren frostig schön, die erfrieren. Doch wieder und wieder neu, mit jedem Atemstoß, solange ich lebe, solange der Wind die dünnen Ästchen bewegt.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Die Spinne liest noch
| erstellt von Federtanz- 2 Kommentare
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Im Traum noch im Kleid jetzt im Kleid aufgeregt wie das Zirpen um 5 Uhr öffne ich die himmelblaue Sicht mit meinem Augenaufschlag an ?️ diesem Morgen... Im Kleid durch eine Wiese rieche ich den Frühling bis hierhin erhabene, fröhliche Gefühle eine Magnolie verfängt sich- in die Ewigkeit Eine Spinne krabbelt über mein Gedicht liest rauf und runter und bald gelb werden ein paar Wörter von deinem Glitzer eine Blüte verdeckt meine . doch ich brauche es nicht zu lesen- denn: Ich fühle Liebe ich bin so berührt ich bin warm bis hierhin
letzter Beitrag von Carlos, -
Ruh' ist's ...
| erstellt von Wunderkind- 0 Kommentare
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Ruh' ist's und schön, an Schön'rem gibt's nichts, als zu gehn, mit nackten Füßen, übers Moos Natur zu begrüßen, wo's Herze freut, in Baumwipfel zu blicken, und selbst das Aug' nicht scheut, wenn Sonnenlicht ist beide am entzücken! (Wunderkind)
letzter Beitrag von Wunderkind, -
Auf der Robbeninsel
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Auf der Robbeninsel Schwarze Köpfchen, braune Köpfchen, weiches Fell, auch krause Löckchen. Große kugelrunde Augen blinzeln in der Sonne. Schwere Leiber wälzen sich im Sand, aalen voller Wonne sich am Strand. Die Luft erfüllt ein Brüllen, Blöken. Baby’s sind und werden grad’ geboren. Haben wie die Mutter winzig’ kleine Ohren. Reißen auf die Mäulchen, schnuppern noch ein Weilchen, schlafen wieder vor Erschöpfung ein. Ach, sie sind ja noch so hilflos, klein. Hör’ nur, wie die Bullen brüllen, ihren Harem sie verteidigen, - mit beißen - und mit ihren Körpern, den geschmeidigen. Manches Loch sie in das Fell des Gegners re…
letzter Beitrag von Ametyst, -
feedback jeder art Morgendämmern im Wald
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die Nacht verliert ihren Schrecken Und die Tränen die in ihr gefallen Glänzen am Morgen als Tau auf den Blättern Durch kühlen Nebel verheißungsvoll und leicht Schwebt die Sonne zu den Kronen Weckt dabei mit tausend Strahlen Sanft aber beharrlich Alles was das Licht berührt Und alles gähnt und streckt sich wach Schüttelt den Frost der Träume von sich Die Luft wird warm doch frisch und erfüllt Von Kräutern, Moos, Nadeln, Rinde Und den süßen versteckten Blüten Deren Duft sich wie Fäden ziehen Meine Nase streifen Und mich versenken im Moment der Ruhe Als wäre er auf ewig ein Versprechen Eines…
letzter Beitrag von Versalomaniac, -
feedback jeder art Die Weinbergschnecke
| erstellt von Hayk- 3 Kommentare
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Jüngst, als ermattet vom mühsamen Tagwerk die Sonne kaum noch die Trauben an östlichen Hängen erwärmte, ruhte im Gras ich und heiter genoss ich die Stille. Über mir war nur der Himmel und blinzelnd begrüßte Luna das Schwesterchen Venus mit schelmischen Lächeln. Käfer brummen, Grillen zierpen - hör ich Nachtigallen schlagen? Heimwärts letzte Bienen summen, Imsen mühen sich und tragen Lasten über Stock und Steine. Lautlos fliegen Fledermäuse, Mücken stechen in die Beine. Eine Schnecke mit Gehäuse kriecht gemach auf meine Hand, kühlt mit ihrer Silberspur meinen schlimmen Sonnenbrand - ach, wie klug ist die Natur! Ich fasse die Schnecke gan…
letzter Beitrag von Hayk, -
Symphonie der Schöpfung
| erstellt von Windreiter- 1 Kommentar
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Alles im Einklang – wie's auch erscheint, es ist die Symphonie der Schöpfung, die alles vereint. Die Vögel, sie lachen, sie zaubern ihr Lied, singen von der Schönheit des Lebens – wissen, warum dies geschieht. Die Sonne, sie scheint in jedes Gesicht, – erkennst Du den Schöpfer, der so zu uns spricht? Die Natur, sie kennt kein Wehleid und Schmerz, – sorgt liebend für alles, mit schlagendem Herz. Die Winde des Himmels sind voll fröhlichem Mut: Es ist die Symphonie der Schöpfung, auf der alles beruht!
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Ruf der See
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Träumen die Wolken vom Meer? Aber ich träume von dir Willst du auch zu mir? In meinen Gedanken bist du schon hier Wo die Nebel hochsteigen Wo sich die Wolken scheiden Den Himmel füllen mit weißen Träumen Die der Wind sammelt und bringt Am Himmel ziehen sehe ich dich Über dem Meer triffst du mich Die Stille wird ferner Engelsgesang Muschelhörner dröhnen, der so vertraute Klang Rufen uns die Wellen zu vergessen So halt ich dich und du mich Vereint fallen wir Wo klar der Himmel die Nacht empfängt Sterne im finsteren Meer
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Strandurlaub
| erstellt von Ursula- 0 Kommentare
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Sonne Sand und natürlich viel Mee(h)r Ich liege am Strand galant unter einem strohbedeckten Sonnenschirm in meiner Strand-Tasche die wichtigsten Utensilien nein, nicht Brille, Creme, Blocker und Co sondern vielmehr viel unentbehrlichere Dinge zu diesen C-Zeiten nämlich Maske und Desinfektionsspray, lebensnotwendiger Schutz auch am Strand JA - Schutz auch am Strand sind Maske und Spray Die Maske Als Schutz, bedeckend auch Nase den Spray in der Hand, versprühend verstehend am Abend ernüchternd mein Spiegelbild Oh Himmel , oh weh zu sehen MASKENTRÄGERIN
letzter Beitrag von Ursula, -
feedback jeder art Novembermorgen
| erstellt von Steph1988- 5 Kommentare
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Nebel sinkt nieder Silbrig wie Reiherschwingen Küsst Wiesen und Feld
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Wunder der Natur
| erstellt von maerC- 3 Kommentare
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Wunder der Natur (oder: Der Waub lallt) Wenn im Laubwald der Waub lallt, möcht' man im Sonnenschein ein Schonnen sein. Und wenn dem Schwarzwild die Warz' schwillt, dann staunt man im Nachtlicht ‒ und lacht nicht.
letzter Beitrag von maerC, -
Wogendes, brausendes Meer
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Wogendes, brausendes Meer Himmel und Meer verschmelzen am Horizont. Mittägliche Sonne dort oben thront. Wellen rollen weißgischtig an Land, Wasserfontänen spritzen über den Klippenrand. Möwen über mir kreischen, Futter erheischend, stoßen nieder, stoppen ihren Lauf, picken eine Muschel auf. Viele kommen angerannt, zanken sich, es wirbelt Sand. Eine schaumgekrönte Welle erreicht die Stelle. Ängstlich laufen sie, ganz schnelle. Eine neues Futter fand. „ Neues Glück, neues Spiel, “ niemals wird es noch zu viel. Wellenberge türmen sich, hoch spritzt auf die weiße Gischt. Salzig ist schon mein Gesicht. Sieh, dort auf d…
letzter Beitrag von Ametyst, -
Der Weltenwurm
| erstellt von Herodot79- 0 Kommentare
- 785 Aufrufe
Der Weltenwurm Der Regenwurm im Kompost genießt die Zeit, auch bald beim ersten Frost. Noch liegt über ihm eine laue Sommernacht, der Sternenhimmel in seiner Pracht. Er gräbt sie um, die ganze Welt, damit sie sich für uns erhält. Die Sterne dort oben, die kann er nicht kennen, auch wir können nicht alle benennen. Er wühlt sich durch das Blätterlaub, wie wir geschaffen auch aus Sternenstaub. Verwoben ist er mit dem Ganzen, die Nacht ist warm, Glühwürmchen tanzen. Er gibt der Welt den Grund, ihr Boden, sei er für uns zu den Sternen gehoben!
letzter Beitrag von Herodot79, -
Das Kleine und das Große
| erstellt von markschu77- 0 Kommentare
- 784 Aufrufe
Das Kleine und das Große, dank kochen mit der Soße. Die Schraube muss in das Loch, Da sag mal ganz schnell doch. Wer wird denn hier mal sitzen, im Schaukelstuhl doch blitzen. Ein Feiertag jagt den anderen, da kann man viel wanderen. Die Vögel zwitschern mit einem Hall, die Kühe sind doch wohl noch im Stall. Oben auf dem Schornstein, sitzt ne Taube ganz klein. Morgens ist das grüne Gras, mit Tau bedeckt ganz nass.
letzter Beitrag von markschu77, -
feedback jeder art Verwirrt
| erstellt von Birke- 3 Kommentare
- 784 Aufrufe
Wenn die Seele Rolle rückwärts macht scheint der Mond am Tag und die Sonne in der Nacht Wenn der Verstand verwirrt sich wie die Wellen senkt und hebt und man verirrt nur noch Angst und Schein durchlebt Dann ist der Geist im Wind verweht und der Mensch, so einsam wie die See, die auf der Erde, dem Planet verschlungen ihre Runden dreht.
letzter Beitrag von Birke, -
feedback jeder art Ein Blatt nur
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Ein Blatt nur im Wind dem Frühling ein Kind zum Leben geboren vom Tode erkoren es welken zu lassen zu Staub in den Gassen dem Baume das Grün ein Traum im Verblüh´n kaum Schön´res gesehn als Pracht im Vergeh´n vom Leben genährt war´s selbiges wert Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Waldbaden
| erstellt von Rosa- 6 Kommentare
- 783 Aufrufe
Sehne mich nach frischer Luft, atme gerne Tannenduft. Gehe heute in den Wald, bade in Naturgewalt. Forscher haben längst entdeckt, welche Kraft im Walde steckt. "Shinrin Yoku" ist der Trend, wie man ihn in Japan nennt. Blätter rauschen, grünes Moos, alte Bäume, stark und groß. Alle Sinne werden wach, unter diesem grünen Dach. Duft- und Botenstoff TERPEN, stärkt auch das Immunsystem. Nach Kontakt mit der Natur, bin ich wieder in der Spur.
letzter Beitrag von Rosa, -
Sommersonnenwende
| erstellt von frecherDAX- 0 Kommentare
- 783 Aufrufe
Sommersonnenwende Heut hat der Tag die Nacht bezwungen Am Südzenit, da hockt sie grau und klein Ich hab mich auf den höchsten Berg geschwungen Und warte auf den ersten Sonnenschein. Im Nordosten schickt die Sonne erste Schimmer Die Sterne werden blaß und fahl. So beginnt es jetzt und immer Gleich kommt der erste Sonnenstrahl Die Nacht beginnt schon Tau zu schwitzen, Denn sie verschwindet fast auf einen Schlag. Die Vögel fliegen auf der Bäume Spitzen Und begrüßen laut den neuen Tag. Der Tag, so lang und schön zugleich , Ist doch ein wenig schon Verlust Was wirkt, als wär es pures Himmelreich, Hat von der Hölle viel gewußt. S…
letzter Beitrag von frecherDAX, -
feedback jeder art maytree
| erstellt von Severino- 0 Kommentare
- 783 Aufrufe
Lied des Frühlingsbaums zum Ersten Mai Allein auf meiner Insel. Fern ab vom Gewinsel der täglichen Not. Kein Auto und kein Boot. Wohin ich auch spähe, keiner heuchelt Nähe, niemand meuchelt, was wahr ist, keine ferne falsche List, kein falsches Lächeln. Meine Blätter fächeln das Frühlingslicht dem Sehenden ins Angesicht, weit weg von allen Lügen, die unser Herz betrügen. HTF (c) 2019
letzter Beitrag von Severino, -
(schnee-impressionen)
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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( schnee-impressionen ) 1. weiß erstreckt sich knirschend über flur und land / so behäbig so breit / blinzelt nur ab und zu / von sich selbst geblendet 2. weiß auch der kleinste strauch / flocke setzt sich auf flocke / ertastet die balance / als seiltänzer über den grazilen zweig 3. weiß allerorts / bewacht winter und ruhe / auf großstadt-dächern / auf den hütten der dörfler / rundet alles irdische ab © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Reimerei
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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Ich lieg im Bett und träume und sehe große Bäume und tief im Waldesschatten ein Reh auf grünen Matten. Das Moos legt weiche Filze um schlanke rote Pilze und Blättertropfen funkeln wie Lämpchen aus dem Dunkeln. Ich wandre enge Wege und nassgespritzte Stege, und folg dem Lied der Meise in eine Sonnenschneise. Hier lege ich mich nieder und strecke froh die Glieder und trink den Duft der Kräuter wie warme Milch am Euter. Wie gut, sich so zu tummeln beim Anblick fetter Hummeln und hübscher Maienglöckchen mit kurzen, weißen Röckchen. Noch schau ich Schmetterlinge, dann Baumstumpfjahresringe und mich im Los des Baumes …
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der Panther 2.0
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 780 Aufrufe
Ein Traum so fern erhebt sich aus dem Schatten, bricht das Joch. Ein Hauch von Freiheit, endlich nah und doch. Gefangen in des Schicksals schwerem Kern. Die Käfigtür, sie öffnet sich so leis', Der Panther schreitet aus ins Fremde, reist zuerst entzückt und taumelnd, wie ein Kind, das zählt die Sterne, die ihm scheinen wie Geleit. Er schleicht und spürt der Erde unbekanntes Leben, die Flüsse, Berge, Wälder, Gräser, Seen. Doch fremd die Dinge, die sich in die Augen heben; die Schöpfung in ihn bricht in Bildern, unbesehen. Verstört von jenem, was er auf dem Spiegel eines Sees erblickt: Der …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Heimat
| erstellt von Vagabund- 0 Kommentare
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Mein Neckartal - Odenwald ist umringt von sagenhaften Bergen sich schneidende grüne Ketten zwischen dichten Nadelspeeren wachen verschwiegene Ruinen über Land und Tal ein Gefühl liegt noch in den Türmen so leicht wie ein Geflüster und erzählen von einer längst erloschenen Zeit umschlossen wirkt der Himmel so nah das Licht spielt sonderbar golden gesprühte Körner hängen in der Luft wie Sprühregen und tausende Funkel ziehen flimmernd auf dem Neckar der anmutig durchs Tal schlingelt ein Heer aus Sonnenblumen imitieren die Sonne saftig grüne Wiesen erstrecken sich unter den Hängen O die Wanderer sind bef…
letzter Beitrag von Vagabund, -
Die leichte Milde des Sommers
| erstellt von Wunderkind- 0 Kommentare
- 780 Aufrufe
Könnte ich die milde Brise fotografieren, die sanft über meine Haut mir streift, darin enthalten der Duft sonnengetränkten Grüns in feuchtwarmer Luft die den Regen der vergangenen Nacht bezeugt der von der beginnenden Morgensonnenglut sanft verdrängt gedrängt zu Verdampfen ist in dieser leichten Milde - Dann könntest du sehen, wie ich mich fühle. (Wunderkind)
letzter Beitrag von Wunderkind, -
Natura ist unverdorben - Humana ist die Sitte gestorben
| erstellt von Orpheus- 0 Kommentare
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Ruhiger Park, goldne Sonn' durch grüne Kronen glänzen, Junge Menschen, bei und auf Grabsteinen, Pöbelnd, in Büsche pissend; mir erscheinen, Herrliche Ambivalenzen!
letzter Beitrag von Orpheus, -
feedback jeder art Morgenstunde
| erstellt von Hayk- 3 Kommentare
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Noch ruhen die Vögel und träumen verborgen im dichten Geäst - und das Murmeln des Baches zu Füßen der Buchen versucht ihren Schlaf nicht zu stören und nur das Gegurre von Tauben verkündet den nahenden Tag. Geweckt von der Sonne, die rötlich die Wolken bemalt, erwachen gefiederte Sänger und Lerchengesang begleitet das Gottwort „Es werde!“ mit fröhlichem Klang. Es ist mir, als öffne sich prächtig ein himmlischer Saal, ich beuge das Haupt und versinke in stillem Gebet. (lizenzfreies Bild)
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Die Krähe sucht
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Die Krähe sucht im hohen Gras, nach Eiern, die der Fuchs vergaß; als dieser gestern Ei der Daus, den Eltern machte den Garaus. Nur ein paar Federn zeigen an, was Füchslein hatte hier getan; es sich dazu genötigt sah, denn seine Jungen sind jetzt da. Die sind aufs Spielen ganz versessen, noch lieber haben sie das Fressen; mit allem was es langen kann, kommt Füchslein nun zu Hause an. Zum Glück schleich reichlich Kleingetier, durch dieses schöne Jagdrevier; am Weiher es auch Enten gibt, und Gänslein, die es noch mehr liebt. Denn so ein Braten, denk ich heiter, de…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Bavaria I
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
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highlight=#bfbf00Die Berge stehn draußen groß und stark da. Die Winde, die sausen Von Jahr zu Jahr. Die Almen liegen nun in wohliger Wacht, am Hange sie ruhn, in der Dämmerung Pracht. Am Gipfel ganz einsam Ein Lichtlein ruft. Was dieses wohl sein kann? Ich hab’s nicht gesucht. Zerklüftete Felsen am Bergehang Sie starren, erwarten, warten schon lang. Sie ruhen doch eher, warten nicht ab. Blicken, die Augen leer Ins Tal hinab./highlight
letzter Beitrag von Michael E., -
UNKRAUT
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 779 Aufrufe
UNKRAUT So nennt man dich Entwürdigend Verpönend Nur weil du dich mal trautest Und inmitten Hyazinthen Forsythien Rhododendron Da stehst Wüchsest du aber Auf Asphalt und Beton Käme manch Maler mit Staffelei Ja der Regen regnete sogar Nur für dich © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Geister-Stadt
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Dichter Nebel hat sich über die Stadt gelegt, Straßen und Plätze sind wie leer gefegt, man sieht die Hand vor Augen kaum ist verloren in Zeit und Raum. Alles in Grau, zu sehen nur schemenhaft, was vorher hier stand in voller Pracht. Eine Geisterstadt- für kurze Zeit, bis sie die wärmende Sonne befreit. Langsam erwacht die Stadt zu neuem Leben, als hätte es nie diesen Nebel gegeben.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Kornblume Akrostichen
| erstellt von Ostseemoewe- 5 Kommentare
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Kornblume Akrostichen K ann schöner noch der Sommer blühen O der klarer sein, der helle Tag. R einer, der süße Duft mir in der N ase liegen? B laues Blütenmeer, wie ich es mag. L eise rauscht im weiten Feld die Weise, U marme jeden hellen Sonnentag, M öge jede frohe Stunde siegen! E rkenne auch, das kleine Glück. ©Ilona Pagel
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Eisregenzeit
| erstellt von horstgrosse2- 4 Kommentare
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Eisregenzeit Der Boden noch frostig, doch Regen fällt nieder. Die Vögel im Busche, so nass ihr Gefieder. Die Straßen noch feucht, denn das Salz kann noch wirken. Doch wehe, der Regen wird stärker und gießt. Er spült dann das Salz weg, zum Gully, es fließt. Jetzt greift nun der Frost, der im Boden noch sitzt, die Tropfen erst an, macht ein Fahren zum Witz. Kein Fluchen, kein Beten, nur Angst um das Leben. Die Eisregenzeit sollte Vorsicht uns geben. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Natural
| erstellt von Basho- 0 Kommentare
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Am Himmel hört' ich ein Rauschen, stieß meinen Körper durch das Gebüsch, frohlockte im Geruch an die Erde, horchte den Geräuschen der Krähen, weit oben im Gelüft. Es knirschte jeder Zweig an der Erde unter meinem Fuss, nahm mit den unsicheren Schritt, und fand sich bald auf der Lichtung einer Wiese, so grün das Leuchten, im hoffnungsvollen Licht.
letzter Beitrag von Basho, -
Geborgen in den Armen der Mutter Natur
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 0 Kommentare
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Entlang wander ich am Ufer des Flusses Eingenommen von des Natur Duftes Vögeln zwitschern - die Sonne scheint ich & die Natur - so häufig vereint Das Wasser plätschert im Takt meiner Seele Ein Meer aus Blumen wohin ich auch gehe. Müde falle ich, in das Bett der Mutter Erde zweifle daran, ob ich mich nochmal so frei fühlen werde. Die röte des Abends zieht sichs über Himmelszelt Schon so oft nahm ich war - unsere schöne Welt. Das Farbenspiel der Natur - so frei und kreativ - garnicht sturr. Jeden Abend sehenswert wenn die Sonne dem Tage den rücken kehrt. wie oft schon hatte ich das gefühl davon zu fliegen Während die Realität & ich im …
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
nur kommentar Bizarre Schönheit
| erstellt von Elisabetta Monte- 3 Kommentare
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Bizarre Schönheit Starke Äste verzweigen sich in die kleinsten Verästelungen jede für sich ein Kunstwerk Unter den Böen sich wiegend doch leblos scheinend im Inneren Kräfte sammelnd Die Lebenssäfte fließen vom Wurzelwerk in den Stamm sich bereit machend für den Frühling © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Wortloser Gruß
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Wortloser Gruß Ein kleiner Frühlingsgruß erreichte mich er war ohne Worte, verdutzt schaute ich. Wie kann das sein und wer grüßt mich so lieb? Vor mir war niemand zu sehen, auch hinter mir nichts ich schaute nach oben, dem Himmel entgegen was ich da sah ist für mich ein wahrer Segen nach der langen Dunkelzeit ein wenig Sonnenlicht. Die Sonne lachte mich an, sie winkte mir zu und ich ahnte, sie plant 'nen Supercoupe. Ihre Strahlen umschmeichelten meinen Körper sanft wohlige Wärme steigt auf – ganz und ganz – doch was ich vermisse ist der verführende Duft komm lieber F…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Drachenfeuer
| erstellt von anais- 2 Kommentare
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Drachenfeuer (zu den Atomtests der USA auf den Bikini Inseln) Drachenfeuer aus Menschenhand flammt einen giftigen Pilz aus den Tiefen des Ozeans strahlt Verderben in blühendes Land vergiftet radioaktiv das ganze Meeresgebiet Korallenskelette totenbleich umgeben nun das Inselreich Der Menschen Heimat das pulsierende Leben zu Wasser und zu Land vergiftet, verbrannt im Feuer des Drachen erweckt durch Menschenhand
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Manchmal
| erstellt von Ponorist- 5 Kommentare
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Manchmal Manchmal verblüht alles Farbenfrohe Wird Früchte tragen, noch unsichtbar Lebende Helferwesen lockend Nur für kurze Zeit bewahrt Manchmal kann man die Wurzel sehen Nicht den Ursprung, sondern den Halt Substanz, die schwindet, fortgespült An der sich diese zuletzt greift Manchmal weht es die Blätter fort Um aus der Nacktheit, die neu entsteht Immerzu nach Wärme suchend Hinzuschauen in das Licht Manchmal zerbricht, was lange gewachsen Vergeht sein Schatten, wächst grün und weich Treibt lebendig aus, die Lücke zu schließen Um ewig in sich selbst zu sein
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Wieder soweit. Wunderbar!
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Wieder soweit. Wunderbar! Schnee heißt jetzt mein Arbeitgeber. Ich nehme ihn locker auf die Schippe. Mein Motto: "Schipp, schipp! Hurra!"
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Sonnenblumen
| erstellt von Ostseemoewe- 4 Kommentare
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Sonnenblumen Der Sonnenblume goldnes Kleid erscheint als gelbes Löwenhaupt. Sie grüßt die Welt mit eignem Schneid, wenn sie den Kopf zum Lichte schraubt. Das Blütenkörbchen Kern an Kern erfreut die Biene und den Spatz, ja selbst die Hummeln sind nicht fern und auch der Mensch erkennt den Schatz. Denn Gottesauge wirds genannt, verleiht sie Stolz und Manneskraft. Der süße Honig ist bekannt, sie hat der Pflanze Ruhm verschafft. Das Blütenblatt als Hustentee kuriert den Hals und auch den Geist. Das Öl es lindert Gicht im Zeh, nur wenn du es zu schätzen weißt. Die leckren Kerne sind ein Snack, ihr Öl, ist kaltgepresstes Gold. …
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
nur kommentar Aufbruch der Silbersterne
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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Aufbruch der Silbersterne Sternenaufruhr im Kreislauf verbundener Kanäle ferne Formen vertrauter Nähe erregter Sinne unsichtbare Haut windbewegte Sonnenherzen die heimatlose Horizonte spalten das ätherische Blau entwerfen einen Leuchtmoment innehalten als Herbstbaum vor dem Winter verstrahlte Blätter abwerfen über vereiste Schuppenbäche sich spiegelnde Abgründe überwinden das Indigoblut: ein Tintenfischherz implodiert zu verflochten Erz Welten(T)raum-Forscher begeistern wo Klangschalen aufatmen die Muscheldome: Neptunfrequenz und iris…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Wolken. Manchmal, so scheint es, als wenn Träume schweben, manchmal, so scheint es, als wenn Engel weben, manchmal, so scheint es, als brenne das Himmelszelt, manchmal, so scheint es, als brenne die ganze Welt. Wenn uns Wolken ganz schwarz und drohend erscheinen, wenn Blitze und Donner sich mit Regen vereinen und gewaltige Stürme die Städte verwüsten, dann sinken auch Schiffe vor sicheren Küsten. Die Menschen glauben jetzt Leiden zu müssen, um für die vielen Untaten zu büßen. Doch plötzlich erscheint aus der himmlischen Welt ein Regenbogen am himmlischen Zelt. Die Wolken schweben wieder, wie all unsere Träume zwischen Tag und Nacht,…
letzter Beitrag von Tamburin,
