Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Prosagedicht
| erstellt von Cantucci- 0 Kommentare
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Aller Anfang Ich komme morgens so schwer aus dem Bett, der Wecker schlummert noch drei Mal – mit aller Mühe verlasse ich diesen geborgenen Ort. Es fühlt sich so an, als würde sich alles drehen. Auf einmal denke ich an alles und nichts. Ein neuer Tag, ein neuer Anfang, eine neue Chance, die Dinge anders zu sehen. Andere sind längst wach, draußen unterwegs und ich folge dem Klang ruhiger Musik. Ich muss funktionieren, wie eine Fabrik. Ich bin am Mittag immer so müde, wenn einmal Zeit ist sich hinzulegen, dann finde ich keine Ruh. Dann ist es so, als bekäme ich Schübe. Auf einmal denke ich an alles und nich…
letzter Beitrag von Cantucci, -
nur kommentar Vergessen
| erstellt von Margarete- 0 Kommentare
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Am Fenster in einemAltenheim da steht ein alter Mann allein. Er hofft, das seine Kinder kämen und sich für ihn etwas Zeit nähmen. Er denkt an die Zeit in seinem Leben, als er von Liebe und Glück umgeben. Die Einsamkeit ist jetzt sein steter Gast, die nun sein ganzes Sein umfasst. Mit traurigen Augen sieht er in die Ferne. Er hätte die Kinder bei sich so gerne. Aber auch dieser Tag wird einsam vergehen. Die Kinder lassen sich wieder nicht sehen. Die Sehnsucht ist sein stiller Begleiter, und einsam geht sein Leben weiter. Doch auch irgendwann auf dieser Welt, ist der Acker d…
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Glücksgefühl
| erstellt von Sam de Wenah- 0 Kommentare
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GLÜCKSGEFÜHL ein Gedicht von Sam De Wenah ©2024 Ich saß am Bache unter Bäumen Und fing an, von dir zu träumen Als ein Vogel kam geflogen Und - jetzt wirklich nicht gelogen ... Er sah so aus wie du Und schaute mir ganz selig zu Nach einer Weile fing er an zu singen Ganz lieblich gar zu klingen und als ich ihn so aus der Nähe sah da wurde mir auf einmal klar Der Vogel war ja gar nicht hier Es war ein schöner Traum von dir So sanft und lieblich So schön und friedlich So ein gutes Herz So himmelwärts Das warst du für mich, ich liebe dich!
letzter Beitrag von Sam de Wenah, -
feedback jeder art Treibgut
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Dein Gesicht umkränzt von Muschelblumen und Wasserdiamanten zieren deine Haut was für ein Abend dahinzuschweben mit den Schatten der maroden Fähre sich von Karpfen küssen zu lassen überallhin Schlaf ein und halt die Augen offen für den heranschleichenden Sommermond der eine Landschaft aus Fischbein offenbart die sich unter dir in kaltem Weiß erstreckt und nie mehr ein Ende nimmt
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Unromantische Variation
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Stets sterben die Frauen zu schwach zu blass mit siechem Atem alles Mütter ohne Schoß Das bricht doch weg dem trockenen Erstling der als Preisschwimmer in Laudanum untergeht Das fordert keine Fortsetzung die Kindsbraut verloren den Krieg nicht gewonnen gegen den langen Kameraden Nur ein Rabe ohne Wiederkehr abgekratzt in der Gosse ohne einen Cent der verhinderten Witwe die salonfähig trauert
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Schatten auf der Sonne
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Schatten auf der Sonne Schon wieder einer dieser Tage, an denen nichts wie vorher ist. Und immer wieder diese Frage, was wenn man mich schon bald vergisst? Ich fühl die Angst in meinem Herzen, spür Stiche tief in meiner Brust. Die Füße fangen an zu schmerzen, mir wird mein ganzes Leid bewusst. Die Steine liegen schwer im Magen, das Pech ist oft bei mir zu Gast. Ich kann die Zweifel kaum ertragen, ich bin mir selber eine Last. Mein Jahr besteht aus vier Mal Winter, die Kälte wohnt tief in mir drin. Das Ziel liegt irgendwo dahinter, ich such beständig nach dem Sinn. Ich kann den Knoten nicht mehr lösen, ich baue Maue…
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Wunschlos
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
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Wunschlos In der Dunkelheit Sprechen die Wände Schwanken vor mir Malen ihre Gedanken In meinen Kopf Antworten in die Stille Von meinem Thron aus Nichtigkeiten Tragen sie wieder Vor meine Füße Die Diener meiner Einsamkeit Bloß eine Puppe Kahl und nackt Zurückgelassen Bleibt nur der Drang zu Atmen Als Scharlatan eines Lebens In der Illusion Einer gezwungenen Existenz Bleibt nur noch Ein Geist zurück
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Mit gebrochenen Flügeln
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Mit gebrochenen Flügeln Verloschen sind schon all die Kerzen, ich laufe einsam hin und her. Ich schließ die Tür zu meinem Herzen, bin in der Seele kalt und leer. Ich fühle mich vom Glück verlassen, Gedanken wandern durch die Nacht. Ich fange an die Welt zu hassen, die soviel Unglück mir gebracht. Ich hab gekämpft mein ganzes Leben, wär manchmal lieber nicht geborn. Hab doch mein Bestes stets gegeben, und hab am Ende nur verlorn. Das Schicksal hat mich oft getreten, ich hab mich meistens nicht gewehrt. Hab um ein bisschen Glück gebeten, doch niemand hat sich drum geschert. Ich wurd gemocht nur für mein Lachen, bei K…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Sturz (Dam 6)
| erstellt von Walfisch- 0 Kommentare
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Fortsetzung von "Begegnung (Dam 5)" Ein Tropfen Blut trifft meine Stirn im Lot und hüllte ein den ganzen Seelengeist, wie einst der Dämon sprach als ein Gebot. Ein pochend rotes Klumpending entreisst mich schleichend meines Geistverstand’, und werde langsam ein, das Mensch doch heisst. Von Angst erobert wollte meine Hand hinein zu Seele greifen, um das Herz heraus zu schmeissen, doch war mir eine Wand im Wege, undurchdringbar wie das Erz, dass man mit Fingerspitz durchbohren wil…
letzter Beitrag von Walfisch, -
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Alles begann mit der Liebe der Frau Nicht für ihren Geliebten sondern der Magie, ihrer Sanftmut und der Farbe Blau Getroffen haben sie sich bei dem Rauschen am Meer „Ich dachte für ihn könnte man es mir rauben“ erzählte sie mir mit Hass erfüllten Augen Doch ihr Blick fiel nie auf den Mann sondern auf jemand anderes viel mehr. Man hat sich gesagt das Glück hat sie verfolgt Sie war die begabteste, die gütigste, die hellste der Stadt Wie hat sie solch ein Fehler gemacht? Gesungen, getanzt, geschrieben für das Volk „Das ist was mich glücklich macht“ das wusste Sie Die Liebe ihres Lebens, ja, das war die Magie. …
letzter Beitrag von Maisehensucht29, -
feedback jeder art Brennpunkt
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Brennpunkt Brennpunkt Erde — Durchzogen von Folter und Krieg, jedes Volk erhofft seinen Sieg Brennpunkt Natur — Sie ist bemüht uns zu erretten, wir drücken sie in enge Ketten Brennpunkt Menschheit — Geplagt von Krankheit und Not, fristet ihr Dasein, hat kein Brot Brennpunkt Wirtschaft — Es wird gestreikt und nicht gesprochen, viele Tage und auch Wochen; Die Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, so die Kassen der Firmen gepflegt Brennpunkt Soziales — Gesundheitswesen reformiert; Krankenhäuser aussortiert, Pflegekräfte, sie sind rar - ausgepowert, das ist klar! 30.03.2024 …
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Der Wind
| erstellt von Jackybee- 1 Kommentar
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Der Wind Es weht ein Wind, der Tränen trägt Von Osten her, peitscht er mit Wucht Die Fratzen blutig, abgestumpft Zerrissne Jugend, stumm verblasst. Die Teufel tanzen, Tag und Nacht Verwesne Buben, Pracht der Schlacht Als Zeugen einer starken Macht Erbittert hart und kalt bedacht. Es weht ein Wind, der Wunden sät Der Blätter von den Ästen reißt Der Rinden schürft und Wurzeln ätzt Und Blüten schon im Keim zerfetzt.
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Etüde für Else
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Etüde für Else Flügellahme Fenster stehen offen Regen frisst Löcher in den Tibet-Teppich Wie wären wir geflogen vor der Zeit nach Theben heim Nun hab ich die blaue Musik in mir und kenne doch keine Note
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Herzlich Willkommen!
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ein paar Tropfen Blut Eine schöne Farbe Auf deinen Blättern Auf deiner Blütenpracht Du hast mich gut gestochen Der Schmerz fault sich durchs Fleisch Schlängelt sich als Bitterkeit ins Herz Lähmt meine Seelenfeuer im Auge Trübt das Licht in meinem Geist Es geht mit mir zu Ende Doch mit allerletzter Kraft Hab ich es noch geschaft Dein Herz aus dem Erdreich gerissen Dir den Hals durchgebissen Shakespeare... ein Drama... ein Irrgarten... ein Labyrinth... aus Rosenhecken 🌹
letzter Beitrag von Vetula, -
feedback jeder art bruder klaus
| erstellt von loosebone- 0 Kommentare
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hinterm leichenhaus da wohnt der bruder klaus er hat nur ein problem du willst ihn nicht mehr sehn der bürgerliche mob hat ihm nen strick gedreht nicht einer dieser pfeiffen die seinen witz versteht nimmt man sie auf die schippe geht das gekreische los sie rennen an die strippe und nagen an seinem gerippe da reden sie von liebe und meinen doch nur macht und redn sie von gerechtigkeit dann nimm dich bloss in acht hinterm leichenhaus da wohnt der bruder klaus doch was er will und was er sollte das weiss nur die witwe bolte
letzter Beitrag von loosebone, -
feedback jeder art Immer im Sinn
| erstellt von hautnah- 0 Kommentare
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Ich schleiche durch die Wohnung, Drehe mich im Kreis, Gedanken die mich quälen, Liefern den Beweis. Bin nie frei von Schuld, Egal von welcher Art, Sie findet mich doch immer, Flüstert: bestimmt hast du versagt. Gedanken ohne Anker, Immer in meinem Sinn, Frag mich vorher sie kommen, Schon immer in mir drin. Worte nur geflüstert, Ohne Körperform, Beeinflussen mein Leben, Halten mich in der Norm. Lassen Angst stets wachsen, Vor was ist ungewiss, Weiß nur sie woll'n beweisen, Mit mir stimmt was nich'. Verhindern dass ich lebe, So wie ich …
letzter Beitrag von hautnah, -
feedback jeder art Abschied über die Wolken
| erstellt von antonia.rose- 0 Kommentare
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Wieso hatten wir nie Zeit für einen Abschied? Hörten Abends bei Wein ein letztes gemeinsames Lied Und dann sage ich dir Lebewohl Doch was ändert ein Abschied? Vielleicht verschwinden Menschen plötzlich weil es keine andere Wahl gibt Menschen die in Krankenhäusern langsam sterben Setzen das Herz der verbleibenden in Scherben Der Abschied scheint zu schmerzhaft Mach’s gut alter Freund Den Abschied haben wir versäumt Nun fliegst du über den Wolken Wo wir zusammen fliegen sollten
letzter Beitrag von antonia.rose, -
feedback jeder art Am Ende deiner Krankheit
| erstellt von Fredlee- 0 Kommentare
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Am Ende deiner Krankheit Auf am Ende Deiner Krankheit konntest du nur noch schweigen, Du, obwohl du innerlich geschrien hattest. Du wolltest sprechen, doch du konntest nicht, Deine stillen Schreie waren auch unser Schmerz. Dein Blick sprach Bände, wo Worte fehlten, Ein Ozean aus Leiden und Gefühlen. Deine Augen, einst so klar, nun müde, Sie sagten mehr, als Sprache je vermöchte. Du hast gekämpft, ein stiller Krieger, Mit jedem Atemzug ein stummer Kampf. In deiner Stille hörten wir die Lieder Von Tagen voller Lachen, voller Glanz. Wir sahen deinen Schmerz, der uns…
letzter Beitrag von Fredlee, -
feedback jeder art Speihe
| erstellt von Federkiel- 0 Kommentare
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Speihe Mein Herz klopft schmerzhaft in meinem Hals. Doller. Noch Doller. Die Speihe kommt mir hoch, flutet meinen Mund. Ich kann nicht atmen. Nicht denken. Das kann nicht sein. Mein Herz, so laut, so schmerzhaft. Bitte mach das ich träume. Ein Alptraum. Nein. Das kann nicht sein. Noch ein Test, bestimmt nur ein Fehler, nur ein Schlag vor den Bug vom lieben Gott, das kann nicht sein. Das passiert in Filmen, nicht mir, nicht jetzt. Noch ein Test. Nein, ich bilde mir das ein. Alles gut. Hysterisches Lachen. War das ich? Doch da ist diese schwache Linie, kaum zu erkennen, und doch schreit sie mich an…
letzter Beitrag von Federkiel, -
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Gedicht über Einsamkeit und Selbstfindung Mittlerweile ist ihm klar, Er ist allein, und das ist wahr. Es scheint auch besser so, das ist ganz sicher, Denn er ist wie zwei Igel, die sich nähernd erstechen. Ist es Einsamkeit oder Freiheit? Der Grad ist schmal, Rein subjektiv, wie die Erfahrung des vergangenen Jahres. Er rollt sich zusammen, und es brechen Tränen aus, Lange angestaute Trauer will nun dringend raus. Er findet kein Ventil für einen gesunden Ausgleich, Drum vergräbt er’s immer weiter, was lange nicht ausreicht. Er muss sich erinnern und weiter verarbeiten, Doch hat er Angst vor dem Schmerz, der damit nicht ausbleibt. Er wil…
letzter Beitrag von makaber, -
feedback jeder art Tod
| erstellt von Mirakesch20- 0 Kommentare
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Schnitter Unzeitiger Gast Kennt keine Rast Kommt ganz gewiss Den Einwand vergiss Es zählt nur sein Wille Bringt ewige Stille Leid, Kummer und Gram Klopft selten an Tritt einfach ins Haus Setzt zum Leichenschmaus Die bleichen Glieder Zur Tafel nieder Zum Leibesgericht Brennt ein Totenlicht Mit fahlen Glanze Bittet zum Tanze Mit knochigen Hand In grauem Gewand Will ihn nicht kennen Gevatter nennen Hab Schnitter im Sinn Woher, Wohin Die letzte Reise? Die Klageweise Spielt zum letzten Mahl Schürt die Seelenqual Kannst dich nicht weh…
letzter Beitrag von Mirakesch20, -
feedback jeder art Rien ne va plus
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Ich starre wieder auf die graue Decke, dann starrt der Bildschirm mich leer an, und Ich putze mir zum zehnten Mal die Brille, vielleicht hilft mir das dieses Mal mit der Aussicht aufs Leben. Es passiert mal wieder Nichts. Alles bleibt beim Alten. Nichts neues außer neuer Falten. Ich verschmiere nur den Dreck, sodass Stunden, Tage, Wochen ineinander verschmelzen.
letzter Beitrag von Ava, -
nur kommentar Missbrauchsscham
| erstellt von Ponorist- 0 Kommentare
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Missbrauchsscham kniend vor dem Kreuz verharrend bis es schmerzt, berührungslos im Geist, im Himmel, in der Tiefe wird dafür kein Platz mehr sein zusammen einsam mit der Pein stumm und langsam wächst die Sehnsucht nach etwas ohne warum Ende, ohne Wiederkehr von etwas, irgendwo hin ohne einen Daseins-Sinn Niemand darf davon erfahren damit die Hölle nicht ihr Vorhof gewesen sein wird, der Vorwurf nicht zurückfällt in die Scham warum hast du nichts getan? (Gedichtsreihe „Ebenbilder“)
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art fähnchen im wind
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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fähnchen im wind wieder wandle ich über winterliche dünen lasse mir vom eisigen wind die haare kämmen erkenne im zitterschlag der hände unser lied blicke zwischendurch in den rückspiegel meiner gedanken und sehe versteckt hinter deiner sonnenbrille ein lächelndes zwinkern seit uns der frost des schicksals auseinander gerissen hat versuche ich mich als lenker der gezeiten lasse wellen rückwärts laufen fähnchen im wind (Music_Tomomi_Kato - Like the Wind from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Trauer
| erstellt von Manuelasworte- 0 Kommentare
- 293 Aufrufe
Meine Freundin Ich kann kaum glauben meine Freundin liegt im Sterben Sie möchte gehen Ich möchte nicht loslassen Bald geht Sie ins Hospiz Ihre letzte Adresse Ist schwer zu akzeptieren Sie möchte sich verabschieden, für immer! Sie möchte zu Gott Ich möchte, dass Sie bleibt, noch eine Weile zum Sterben, ist doch keine Eile.
letzter Beitrag von Manuelasworte, -
feedback jeder art Die Erde hat gesprochen
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Die Erde hat gesprochen. Ihr Schweigen aufgeschaufelt. Offen. Schlundgeboren. Dunkelheit. Eingegraben in die Zeit. Bis nichts mehr bleibt. Als Abdruck. Stein. Vergangenheit. Dein Name wie ein Stein. Zerbrochen. Und ausgestreut in die Epochen. Deutungsreste.Möglichkeit. Ein Anfang ohne Wort und Leib. Befreit und gleichsam nicht befreit.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Das Menschliche Maß
| erstellt von DERGROSSE- 2 Kommentare
- 292 Aufrufe
Dem Menschen, dem Menschen ist ein Leben gegeben, zwischen Hoffen und Zweifeln, in stetigem Streben. Zwischen Gipfel und Abgrund, Gewinn und Verlust, schwebt seine Seele, mal Freude, mal Frust. All sein Beginnen, sein Wagen, sein Sein, kreist zwischen Licht und dem Dunkel hinein. Misslingen zerrt ihn in Tiefen der Pein, Gelingen lässt ihn entrückt und allein. Niedergeschlagen das Herz, wenn das Scheitern regiert, doch Stolz, wenn der Höhenflug ihn verführt. Der Sturz nach dem Flug, die Schwere der Last, der Kreislauf des Lebens, der niemanden fasst. Doch jenseits von Hochmut, jenseits der Qual, liegt Demut verborgen,…
letzter Beitrag von paulifie, -
feedback jeder art Wahrheit
| erstellt von Matrixillusion- 2 Kommentare
- 291 Aufrufe
Wahrheit Wer will heute die Wahrheit wissen? Menschen sterben ohne Grund jeden Tag, Werden wild ermordet fast wie beim Dart, Sie schauen Tagesschau und denken es ist wahr, Und merken nicht, vielleicht ist es doch falsch, Wer will heute die Wahrheit wissen? Sie mischen sich in das Leben anderer ein, Weil sie ihres bereits aufgegeben haben, Es gibt kein gönnen mehr, Alles wird bestimmt durch Neid und Hass, Wer will heute die Wahrheit wissen? Ihre Quellen sind TikTok und Instagram, Sie schauen eine sechzig Sekunden Zusammenfassung und denken sie können als Professor einen Vortrag über den zweiten …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Die Kluft
| erstellt von Nebiros- 0 Kommentare
- 291 Aufrufe
Die Kluft: am rand der welt lag eine kluft in der die farben schwebten am saum der zeit wo ewig nagt in liedern wo sie lebten doch war am rand der welt die kluft es konnten augen hören doch glauben konnten augen nie welch macht könnt' sie zerstören es ist am rand der welt die kluft als lieder sanft verklingen im abgrund fallend woll'n sie rauf wie sollte es gelingen am rand der welt in einer kluft da musste es geschehen die lieder achtlos dann verstummt man wollte es nicht sehen noch morgen steht am rand der welt die kluft in bleichen tönen sie…
letzter Beitrag von Nebiros, -
feedback jeder art Identitätskrise. (Ist alles deterministisch? Ist das nur eine Phase?)
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
- 291 Aufrufe
Bin ich nur das Ergebnis einer Rezeptur? Ist der Ausgang immer gleich? Bin ich frei? Kann ich entscheiden? Bin ich vielleicht doch nur das Ergebnis der Einflüsse meines Lebens? Ist das nur eine kurze Phase? Bleibt das, oder verschwindet es mit dem Einfluss? Fühle ich mich wirklich so? Bin ich wirklich eine Frau? oder irgendwas dazwischen? oder doch nur ein Mann? Ist das nur Einfluss?? Ich bin überfordert. Alles wird gut? Alles wird gut? Alles wird gut? Alles wird. Ist das nur eine Phase? Oder bin ich wirklich so?
letzter Beitrag von aimee von klee, -
feedback jeder art Von uns gehen
| erstellt von rote_leer_- 2 Kommentare
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Manchmal will ich einfach gehen. Gehen in die leere. Doch bring ich es nicht übers Herz. Meine Geschwister. Meine Eltern. Meine Freunde. Manchmal wird mir gesagt ich bin zu nett.
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Paradox
| erstellt von Chirozan- 0 Kommentare
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Paradox Alternativ: romantische Wehmut Ich gehe in die Dunkelheit aus Licht Ich bin in der Welt weit weg allein Nur mit dem Getöse und meinem Sein versink` in der Nacht des Menschen geflicht. Die Menschen nehmen sich gefangen nehmen die Welt der Alten ein und bauen ihre Monumente als Schein, um zu bewahren, was längst vergangen. Die Bahnen quietschen und schreien von Wehmut Räudig nach Sehnsucht einstiger Glut der Romantik der Geister sein Blut. Ich sehe das, wonach die Menschen streben und versinke im Schlund vom Leben, bis ich erkenne, wie Glück verheißt.
letzter Beitrag von Chirozan, -
feedback jeder art Leb' wohl...
| erstellt von Marc Donis- 0 Kommentare
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Leb' wohl... Leb‘ wohl für immer, wertes Mädchen. Es ist nun Zeit, die unser weicht. Zerrissen ist das Liebesfädchen. Leb‘ wohl für immer. Mir vielleicht. Leb‘ wohl für immer, werte Schöne. Vergiss‘ für immer! Mich im je! Ich denke doch an dein Getöne. Und glänzen Augen, wie der Schnee. Wie schien die Kälte sie geschliffen. So grau im Kummer, der dich braucht. Und alles scheint dir inbegriffen. Welch‘ Schönheit wurde dir gehaucht. Welch‘ Güte ziert in dem Gefilde. Das Lächeln glänzt wie ein Demant. Die Unschuld wacht, getaucht in Milde. Und gleicht er Perle, die ich fand. Leb‘ wohl für immer, werte Schöne. Vergiss‘ mich bitte, wie…
letzter Beitrag von Marc Donis, -
feedback jeder art Bittere Liebe
| erstellt von JuliaElizabethBadura- 0 Kommentare
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Weil Vergessen kann ich dich nicht, selbst wenn ich später wein Ich lach bei dir Tag aus Tag ein Du hast ein so qualvoll schönes Gesicht Du bist wie ein schrecklich fesselndes Bild, grausam, erschütternd, erstickend, doch so intensiv und für mich so entzückend Die Erinnerung an dich ist längst nicht vergilbt Ich ertrinke,wenn ich dich seh Das Wasser so lieblich süß in meiner Kehle Und selbst wenn ich dabei vergeh, ich spüre kein Leiden,keinen Kummer,kein Weh,oh wenn ich dich nur seh Und deshalb vergesse ich dich nicht, wende nicht ab mein verweintes Gesicht, folge kein…
letzter Beitrag von JuliaElizabethBadura, -
feedback jeder art Freiheit erlangt sich nicht so leicht
| erstellt von numbscars- 0 Kommentare
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Ertrinken werd ich. Ganz bestimmt. Dies sei mir beschieden. Des ersten Atemzuges. Verheißung eines ausgeprägten Schicksals ohne Widerspruchsrecht trotz Fernabsatz durch die höhnenden Götter. Oder bestünde nicht doch eine Ausnahmeklausel auf außerordentliches Glück. Wohl kaum. Denn Freiheit erlangt sich nicht so leicht. Niemals. Jemals.
letzter Beitrag von numbscars, -
nur kommentar Der Scherbenhaufen
| erstellt von xpress- 1 Kommentar
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Der Scherbenhaufen Einst traf ich diese wunderschöne junge Frau, Ihre Lebensvorstellung sagte sie mir genau. Weiterbildung, Freiheit und kinderlos, Diese Themen sind für sie unheimlich groß. Wir zogen recht schnell in eine Wohnung, Mühevoll hergerichtet versprach sie Glück als Belohnung. Und tatsächlich zog das Glück mit ein, die besten Jahre meines Lebens sollten sie sein. Wir reisten viel nach hier und dort, Weit in den Süden, aber öfter gen Nord. Meine Karriere lief bisher wie geschmiert, Gibt mir Sicherheit bei allem was passiert. Die Beziehung kommt stets an erster Stelle, So bekam meine Li…
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Langeweile
| erstellt von Gilda- 0 Kommentare
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letzter Beitrag von Gilda, -
feedback jeder art Claire, für den Sonnenschein
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Ich schaue gern auf deine Hände, die schlank sind, glatt und jugendlich. Sie sind so ohne Anfang, ohne Ende und halten selbst das Glas so eindringlich. Als könnten sie sprechen oder singen von Zeiten ohne Berührung, ohne Halt, von verlorenen Dingen, ausgerissenen Schwingen, als sie verlassen waren – einsam und kalt. Warum hält mich niemand in ihren Aufenthalt? Ich machte mich klein, ganz klein, ich kröche ganz in den Rand deiner Fingerbehausung hinein, bis ihr ängstlicher Krampf verhallt. Nur um ganz bei dir zu sein, wenn du nackt wirst vor der Vergangenheit, …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Mit den Sternen sprechen
| erstellt von Relby- 1 Kommentar
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An Schlaf ist in dieser Nacht nicht zu denken, ein flüchtiger Blick durch die angelehnte Tür. Ich verlasse das Haus, lasse Gedanken sich senken. Die Nacht ist klar, die Luft frisch und kühl; ich suche nach Frieden, doch etwas Dunkles verfolgt mein Gefühl. Fasziniert hebe ich den Blick zu den Sternen, sie leuchten viel heller als alle Straßenlaternen. Ich spreche zu ihnen von Angst und von Wut, sie flüstern mir leise, ob ich nicht auch fürchte, was er tut. Natürlich nicht – das würde er niemals wagen, diese Schuld könnte selbst er nicht ertragen. Seit einer Stunde sitze ich hier im Mondenschein, rede…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Gebt ihm zwei Bier
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Der Narr lacht zuletzt, weil er das Weinen vergaß, doch sein Lachen verletzt. Ein zerbrochenes Glas, mit Blut benetzt, von dem eine Ratte Dönerfleisch fraß, liegt zerfetzt im Konfettigras. (Ein Kuss schmeckt nach Bier, bedeutet nichts.) Die Hände des Königs sind leer, sie sinken zum Feigenblatt, und niemand fragt ihn hier mehr, was er verloren hat: Gebt ihm zwei Bier – nein, gebt ihm gleich vier. Mancher sucht in Kneipen Vergessen und findet sich selbst in jedem Raum. Ein Lächeln zu viel, ein Blick zu vermessen, die Leere dahinter erträgt er…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Und die Freiheit rief nach Hoffnung
| erstellt von Kasisyah- 0 Kommentare
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-“ Und die Freiheit rief nach Hoffnung: "Du hast ein unheilvolles Licht gelobt. Als er dir den Kummer ins Gesicht malte, schrieb er dich seinem eigenen Hass zu. Dieser war älter als die meisten frustrierten Zeitalter. Während du es berühren konntest, sah ich nur zu." Er hat euch alle berührt. Er wollte uns alle berühren. Er war der hysterische Mörder eines lüsternen Verlangens nach Vernichtung. Der feigste aller Instinkte. Wir waren die schwarzen Insekten im schmutzigen Schrein einer Heilige, die Sünder, die durch heilige Weihen nicht gereinigt werden konnten. Wir schufen eine neue Welt mit einem anderen Namen, wir …
letzter Beitrag von Kasisyah, -
feedback jeder art Träume
| erstellt von Stefan Lessard- 0 Kommentare
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Es kam ein Traum dahergelaufen, sprang auf einen großen Haufen. Da lagen schon zehn Träume, manche so groß wie Mammutbäume. Jetzt sind es elf, bald sind es zwölf. Sie sind so voller Frust, haben zum träumen keine Lust. Doch man kann es schon sehen, wie sie bald zergehen, zerfließen in die Unendlichkeit und mit ihnen unsere Heiterkeit.
letzter Beitrag von Stefan Lessard, -
feedback jeder art Mit tausend Worten allein
| erstellt von L.B. Liliensoul- 0 Kommentare
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Im Ozean der Worte schwimmt mein Geist. Im Ozean der Worte atmet meine Seele. Der Ozean atmet sie hinein. Weil du mich nicht hörst, bin ich allein. Mit tausend Worten versunken in der Tiefe.
letzter Beitrag von L.B. Liliensoul, -
feedback jeder art Oh Einsamkeit, Du wilde Macht
| erstellt von JuCo- 0 Kommentare
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Oh Einsamkeit Du wilde Macht, Von Fern Du hast mein Licht entfacht! Stetig gieren Deine Wellen, Wollt' ich doch sein, mein eigen Quellen. Luft so salzig, Sturm so kalt, Schritt um Schritt in dein Gewalt, vermocht ich nicht mich umzudrehen, den Schmerzen bar - Geburtes Wehen. Vater Ethik, mich nun Du magst, Dein strenger Blick - mein Schritt nun lahmt, Oh rotes Haus, grüner Garten! Geteilten Traum hab' ich verraten. Nun steh' ich hier, an Mutters Strand, der Traum von Freiheit - im Nichts verschwand, ein Kreis im Sand sich um mich schließt, bewacht durch mich, ist dies Verl…
letzter Beitrag von JuCo, -
feedback jeder art erblindet
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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erblindet augen blicken ins dunkle es fehlt das licht des tages die farbe der sonnenstrahlen die sich an der oberfläche des sees spiegeln unbemerkt wechselt das bühnenbild in dem sich fortan das drama deines tastens abspielt nähe erst durch berührung spürbar macht die welt wird zum leeren park in dem vögel singend orientierung geben knirschen den weg markiert und du mit dem wind flüsterst erblindet (Music_Birdsflyinginthedark - Blind Girl from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Karma // Endzeit
| erstellt von M.Supernova- 0 Kommentare
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Was ist das für ein Karma Baby Alpha or gamma Betta Delta und back paar mal Zero x loose Zerbreche aufs neue alles zersprengt Ich glaub mein Herz ist ne Mienenruine Du dachtest : hier findest du Diamanten Smaragde Saphire Kristall Rubine ... unverpanscht wie in ner Miene Aber baby Alles nur ne Mienenruine Alles was ich Fallen ließ bohrte sich tief Heute ist alles nur nen Mienenfeld Beschütze dich wie ein Tigerauge Bestärke dich wie der Diamant Denn dein Glanz ist der Spiegel meines Glaubens Deine Existenz spiegelt meinen Glauben. Du bist brillant Mein Topas d…
letzter Beitrag von M.Supernova, -
feedback jeder art Neben mir
| erstellt von hautnah- 2 Kommentare
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Vor den Fenstern ist es dunkel, Du liegst neben mir im Bett, Scrollst auf deinem Handy, Gedanklich bist du schon weit weg. Ich habe Kopfhörer drauf, Damit die Gedanken nicht kreisen, Schaue kurz zu dir rüber, Suche dann das Weite. Auf Partys winkst du mir, Zur Begrüßung lächelnd zu, Trinkst dann mit deinen Jungs, In der Runde dort am Pool. Ich fahr zu meiner Schwester, Um Connection aufzutanken, Wir trinken Maca-Chai, Während die Kinder um uns rum sich zanken. Wir leben hier zusammen, Neben einander her, Streifen uns nur ab und zu, Berühren uns nicht …
letzter Beitrag von Guenk, -
feedback jeder art Glücklich
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Glücklich ich.. ich.. trage den Traumschleier für dich Mein Gesicht ist nicht wichtig Den Schattenwurf des Lichts an seinen Enden verschenke ich Dir mit meinen Lenden Ich bin nicht Gesicht ich... ich... Glücklich
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Traumwandeln
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
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Traumwandeln Der erste Morgen ohne dich Sitzt unvergessen mit am Tisch Lass das Holz von Tränen quellen Traurigkeit wirft kleine Wellen Da strahlt durchs Fenster Sonnenlicht Sich unter meine Ängste mischt Wärme deckt Verzweiflung zu Träum, dein Streicheln schafft mir Ruh
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Kommst on?
| erstellt von Evitucexe- 0 Kommentare
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Bin gerade online Kommst du auch? Keine Zeit dich zu besuchen Hast du keinen PC zu Haus? Bin gerade online Und genieße die Zeit Technologie ist noch neu Man fühlt sich befreit Durch die Möglichkeiten Kein Stress, kein Drang Weil man mit Technologie Alles auf einmal machen kann Bin gerade online Im Paradies Wo ich mit jedem schreib Keiner ist fies Bin gerade online In meinem Verlies Wo ich seit Wochen wohne Das ich seit dem nie verließ Bin gerade online Weiß nicht seit wann Will den Leuten zeigen Was ich besser kann Was ich…
letzter Beitrag von Evitucexe,
