Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Auch wenn nichts Deutsches
| erstellt von Marc Donis- 1 Kommentar
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Auch wenn nichts Deutsches Wir sitzen im Park. Der Blick zum Grund gerichtet. Wir sind doch nur gefallen. Und scheint der Tod gesichtet. Wir blicken nicht in Augen. Auch brennt die Kippe weiter. Sind wir Tote doch am Leben? Oder sind wir nur gescheitert? Brennt der Rauch mir in dem Herzen. Wie scheint der Drang zu Liebe. Doch bleiben wir am Ende gewisslich jedoch Diebe. Wir sitzen still im Park. Der Frost durchsticht die Jacken. Was soll aus uns nur werden? Im Herz sind wir Kanaken… Und haben sie gesagt: „Bringt Einsen nach Hause.“ Kein Erfolg in der Zukunft. Somit greifen wir nach Waffen. Somit greifen wir nach Klingen und am Ende so nach …
letzter Beitrag von Marc Donis, -
feedback jeder art Tod
| erstellt von espoir- 0 Kommentare
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Als meine Tante von uns ging, starrte ich den Himmel völlig wortlos an. Schwieg. Die Wolken zogen an mir vorbei. Alles stand plötzlich still. Alles erschien plötzlich so banal und so verdammt bedeutungslos. Wünschte mir nichts sehnlicheres, als dort oben zu sein. Ich schloss meine Augen und malte mir das schönste Paradies vor. Den Tod geliebter Menschen verarbeiten Kinder ganz eigen, ließe ich mir jahrelang sagen. Schien wahr zu sein. Ein wahrer Albtraum. Während ich versuchte, mich durch den engen, mit Matratzen ausgelegten, Flur durchzuringen, fragte ich mich, weswegen all diese Menschen weinten. Sie hatte ihren Seelenfrieden. Ich sah sie alle. All diese Menschen…
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feedback jeder art Einsam
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Einsam In kühler Maiennacht zieht es mich hin zum alten Kirschenbaum. Erwacht in weißer Knospenpracht, behütet er den Hochzeitstraum von jungen Blüten. Gelassen fließt ein mildes Mondlicht durch das Tal, die Welt scheint fern. Ein Stern blinkt mir die Spur, nur find ich keinen Weg zu der Geliebten. Allmählich treibt die feuchte Kühle mich ins Haus. Bedächtig trink ich Schluck für Schluck die Flasche aus. Auch danach fällt mir Schlafen schwer, denn neben mir das Bett bleibt leer.
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feedback jeder art Mit den Sternen sprechen
| erstellt von Relby- 1 Kommentar
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An Schlaf ist in dieser Nacht nicht zu denken, ein flüchtiger Blick durch die angelehnte Tür. Ich verlasse das Haus, lasse Gedanken sich senken. Die Nacht ist klar, die Luft frisch und kühl; ich suche nach Frieden, doch etwas Dunkles verfolgt mein Gefühl. Fasziniert hebe ich den Blick zu den Sternen, sie leuchten viel heller als alle Straßenlaternen. Ich spreche zu ihnen von Angst und von Wut, sie flüstern mir leise, ob ich nicht auch fürchte, was er tut. Natürlich nicht – das würde er niemals wagen, diese Schuld könnte selbst er nicht ertragen. Seit einer Stunde sitze ich hier im Mondenschein, rede…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Nur eine weitere Enttäuschung.
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Ich werde eine Enttäuschung sein. Hinter dieser Maskerade aus Komplimenten und Nettigkeiten ist nichts. Denn ich bin nichts. Nichts, das interessant ist. Nichts, was deiner Zeit wert ist. Nichts, was dich glücklicher machen kann. Nichts, das Spaß ist. Und besonders nichts für dich. Brich mich. Gib mir einen Grund endlich den letzten Schritt zu gehen. Ich brauche den Schubs, um endlich zu fallen. Ich bin und werde immer eine elendige Enttäuschung sein. Renn weg oder sieh mich zerfallen.
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feedback jeder art Prosagedicht
| erstellt von Cantucci- 0 Kommentare
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Aller Anfang Ich komme morgens so schwer aus dem Bett, der Wecker schlummert noch drei Mal – mit aller Mühe verlasse ich diesen geborgenen Ort. Es fühlt sich so an, als würde sich alles drehen. Auf einmal denke ich an alles und nichts. Ein neuer Tag, ein neuer Anfang, eine neue Chance, die Dinge anders zu sehen. Andere sind längst wach, draußen unterwegs und ich folge dem Klang ruhiger Musik. Ich muss funktionieren, wie eine Fabrik. Ich bin am Mittag immer so müde, wenn einmal Zeit ist sich hinzulegen, dann finde ich keine Ruh. Dann ist es so, als bekäme ich Schübe. Auf einmal denke ich an alles und nich…
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feedback jeder art "Traumhafte" Überfahrt
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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„Traumhafte“ Überfahrt Am Ufer des Styx warte ich mit vielen, bereit zur Überfahrt in eine unbekannte Wirklichkeit. Weiß nicht, wie lange meine Wartezeit, bis Charons rauhe Stimme meinen Namen schreit und ich mit anderen mich in seinem Nachen dränge. Der Jammer der Gestalten um mich herum fasst mein Herz mit kalten Fingern an. Um des Hades willen: Hab keinem ein Leid angetan! Weiß ich, was mich. am anderen Ufer erwartet? Kann nur meine Hand vor Augen erkennen. Ringsum schäumt`s und zischt`s. Auf`s Wasser klatschen Ruderblätter. Unter den Füßen wankt der Boden. Das Boot hat Fahrt aufgenommen…
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Ein Moment der Ungewissheit. Sagst du jetzt, dass du mich hasst? Dass ich langweilig bin? Dass ich dich runterziehe? Oder, sagst du jetzt etwas Positives? Etwas, das meiner Vorstellungskraft entflieht? Ein Moment der Ungewissheit. Weiß nicht, ob ich fliege oder falle, Weiß nicht, ist das ein Strick oder Arme, Weiß nichts. Gute Erinnerungen zerrinnen wie Sand in meiner Hand. Kann nicht einschätzen, was du sagst. Kann nichts. Wie gelähmt schaue ich zu dir. Ein Moment der Ungewissheit wiederholt sich bestimmt.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Erdbeben
| erstellt von Vetula- 1 Kommentar
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die Erde hat gebebt Grundmauern erschüttert kein Stein auf dem andern Dächer eingestürzt alles in Schutt und Asche am Boden
letzter Beitrag von Vetula, -
feedback jeder art Walk a mile in my Shoes
| erstellt von maria paz- 0 Kommentare
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Ein Tag im März. Eine Nachricht. der Blick zu meinen Füssen, da waren sie. Schuhe, die du mir gabst. Schuhe, die ich nie wollte. Fest zugeschnürrt. Schwer wie Blei. Jeder Schritt eine Qual. Wege, die ich einst so leicht ging, schienen nun unüberwindbar. Kraftlos, um sie abzustreifen. Und so gab ich auf. Ich ging nicht mehr. Versperrte jeden Weg. Verschloss alle Türen. Ich liess nichts mehr rein. Und nichts mehr raus. Deine Schuhe so fest an meinen Füssen, dass ich sie zu meinen machte.
letzter Beitrag von maria paz, -
feedback jeder art Rien ne va plus
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Ich starre wieder auf die graue Decke, dann starrt der Bildschirm mich leer an, und Ich putze mir zum zehnten Mal die Brille, vielleicht hilft mir das dieses Mal mit der Aussicht aufs Leben. Es passiert mal wieder Nichts. Alles bleibt beim Alten. Nichts neues außer neuer Falten. Ich verschmiere nur den Dreck, sodass Stunden, Tage, Wochen ineinander verschmelzen.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Entbehrung
| erstellt von MonoTon- 0 Kommentare
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sieh nicht hin mein herz liegt bar augen gläsern - tot - noch hoffend dass der nebel sich bald lichtet kalter stahl am genital wieviel haut noch haar ich wiege knochen bleich und oft gebrochen wird mir leis ins ohr gesprochen "oh, wie schön" ich wieder war blut in pergamentpapier sprießt ein veilchen mir am auge droht mir aus dem ohr zu fliessen aus dem mund wie blaues meer wende deinen blick von mir lass uns mit der liebe schliessen brennt und sticht ich wünschte dir dich zu lösen, zu entbehren.
letzter Beitrag von MonoTon, -
feedback jeder art Freiheit erlangt sich nicht so leicht
| erstellt von numbscars- 0 Kommentare
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Ertrinken werd ich. Ganz bestimmt. Dies sei mir beschieden. Des ersten Atemzuges. Verheißung eines ausgeprägten Schicksals ohne Widerspruchsrecht trotz Fernabsatz durch die höhnenden Götter. Oder bestünde nicht doch eine Ausnahmeklausel auf außerordentliches Glück. Wohl kaum. Denn Freiheit erlangt sich nicht so leicht. Niemals. Jemals.
letzter Beitrag von numbscars, -
feedback jeder art Die Andere
| erstellt von Tender Spirit- 0 Kommentare
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Die Andere Bevor du zu der andern gehst, wirst du mich betrügen. Wenn du abends vor mir stehst, strafst du mich mit Lügen. Der Tage Stunden wirst du zählen, wartend bis es soweit ist. Du wirst es lieben, mich zu quälen und glücklich sein, wenn du SIE siehst. Der Mut in mir wird nicht mehr reichen um zu sagen: "Bleib doch da." Die Ringe an der Hand verbleichen, wertlos wird, was einmal war. Ist dann der beste Zeitpunkt da, wirst du beherzt mir schreiben: Lassen wir's, wie es geschah und uns Freunde bleiben! Irgendwann wirst du klar sehen, wie die Ze…
letzter Beitrag von Tender Spirit, -
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Dein Schmerz, mein Schmerz oder unser Schmerz? In der Berührung der Wahrheit anderer, ausgeliefert, sei es Schmerz oder Freude, so gleich, der tiefste seelische Schnitt oder meine endlose Wonne, berührt uns sanft oder straft uns aufs Bitterste. Dein Innerstes, gespiegelt in Wahrheit oder Lüge, dein Dasein, in Hoffnung geliebt, erwartet Freude, von fremden Händen gewoben, möge Rache dein Herz niemals berühren. So leicht, den Gefühlen freien Lauf zu lassen, das Leid anderer bleibt unbemerkt, Freude vielleicht, aber Mitgefühl so unsichtbar, sinnlos schön, wenn nur die eigenen Gefühle zählen. …
letzter Beitrag von Sermocinor, -
feedback jeder art Wachliegen
| erstellt von Federkiel- 0 Kommentare
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Und jetzt lieg ich hier. Mal wieder. Es ist gleich 4. Ohne Dich. Wie immer. Nie anders gewesen. Immer nur geklaute Stunden. Kann mich kaum noch an dich erinnern. Weiß noch jedes Detail. Soll ich Dir schreiben? Nein. Ja. Nein. Ja. Ich mache es so wie fast jeden Abend und schreibe Dir. Alles was ich Dir schreiben möchte. Alles was ich Dir nie sagen werde. Denn es steht nur in meinen Notizen, kein Mensch kriegt diese Zeilen zu lesen. Außer diese. Keine kleine rote Eins die auf mich wartet. Die mein Herz stocken lässt. Ein trostloser Versuch etwas zu verarbeiten was nicht verarbeitet werden will. …
letzter Beitrag von Federkiel, -
feedback jeder art Carpe noctem
| erstellt von catre- 0 Kommentare
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Mein Sonnenschein. Ich weiß, welches Leid du durchlebst. Ich weiß, du bist dir nicht sicher, ob du das überstehst. Doch ich sage dir, mein Sonnenschein, dein Lächeln raubt mir ständig den Atem und ich fühle mich geborgen in deinen Armen. Ich sage dir: Die Sonne hört nicht auf zu scheinen, deshalb hör bitte auf zu weinen. Denn auch sie geht fort von hier, zieht sich zurück in der Nacht und kommt wieder zurück, wenn sie sich ausgeruht hat.
letzter Beitrag von catre, -
nur kommentar Notlösung
| erstellt von Stavanger- 0 Kommentare
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und Ohnmacht gegen Folter und Ohnmacht bei Gewalt und Ohnmacht gegen Kriege und Ohnmacht ... Mir ist kalt. Ach, gib mir einen lieben Kuss und Süßes mit Krokant, denn wenn ich schon verzweifeln muss, dann wenigstens entspannt.
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Immer im Sinn
| erstellt von hautnah- 0 Kommentare
- 335 Aufrufe
Ich schleiche durch die Wohnung, Drehe mich im Kreis, Gedanken die mich quälen, Liefern den Beweis. Bin nie frei von Schuld, Egal von welcher Art, Sie findet mich doch immer, Flüstert: bestimmt hast du versagt. Gedanken ohne Anker, Immer in meinem Sinn, Frag mich vorher sie kommen, Schon immer in mir drin. Worte nur geflüstert, Ohne Körperform, Beeinflussen mein Leben, Halten mich in der Norm. Lassen Angst stets wachsen, Vor was ist ungewiss, Weiß nur sie woll'n beweisen, Mit mir stimmt was nich'. Verhindern dass ich lebe, So wie ich …
letzter Beitrag von hautnah, -
nur kommentar Vergessen
| erstellt von Margarete- 0 Kommentare
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Am Fenster in einemAltenheim da steht ein alter Mann allein. Er hofft, das seine Kinder kämen und sich für ihn etwas Zeit nähmen. Er denkt an die Zeit in seinem Leben, als er von Liebe und Glück umgeben. Die Einsamkeit ist jetzt sein steter Gast, die nun sein ganzes Sein umfasst. Mit traurigen Augen sieht er in die Ferne. Er hätte die Kinder bei sich so gerne. Aber auch dieser Tag wird einsam vergehen. Die Kinder lassen sich wieder nicht sehen. Die Sehnsucht ist sein stiller Begleiter, und einsam geht sein Leben weiter. Doch auch irgendwann auf dieser Welt, ist der Acker d…
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Der Hai
| erstellt von MonoTon- 0 Kommentare
- 334 Aufrufe
Ein Fenster dient als Fenster vieler Sichten gekrümmtes Grat, als läg die Welt auf seiner Haut. Ein Reich an Augen dringt durch dichte Schuppenschichten und auch Geschichten werden um ihn aufgebaut. Das Blut der Beute dringt in seine Nase. Ob Mensch, ob Tier, nur fressen voller Gier. Revolverartig blitzen durch die Beckenglase die Meereszähne durchs Aquarienrevier. Sein Sinn nach Freiheit, als ein Netz ihn fasste, gebrochen-, aus dem freien Meeresjod. Jahrzehnte, die er fliehend sich befasste - erfleht er jene Blicke um den schnellen Tod. (inspiriert von Rilkes, der Panther)
letzter Beitrag von MonoTon, -
feedback jeder art Keine Lust
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 334 Aufrufe
Keine Lust noch mehr überfordert der Verlust an abgelenkter Realität passiv vorm PC in diesem politisch korrekten Kollektiv megakritisch! und trotzdem passiv mit virtuellen Fernbleibern vom gut/schlecht Finden fehlt die leblose Lust am wieder...erweckten Leiden und sich leibhaftig einreihen in den Gotteskreis ewiger Bondage Freunde verlangt nach einseitiger Freude egal ob es einer verkackt er hat deine Vergissmeinnicht Blöße deine wahre Nähe gehabt dies Edelweiß am Gipfel himmlischer Höhe auch wenn die sinnliche Seele in Notwehr verbunden bleibt so bl…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Andacht
| erstellt von S.Hasselberg- 0 Kommentare
- 334 Aufrufe
Ein Bildstock, geschlagen aus meinem Herzen, Kerzen stell ich hinein, und nichts wird's mir verwehren, auf dass sie den Guss zur Welt auskehren, geformt durch die Hände deiner Lehren. Getäuscht durch tiefe Trauer, hab' ich's doch vergessen, dich zu erkennen im Klang der wogenden Eschen, als deine Frucht, getragen durch Geisteswehen, vereint, auf unerschütterlichem Grund zu stehen. Ja, bin ich wach, kann ich es sehen, du entspringst zwischen Glockenschlägen, aus weißen Wolkentürmen, die nie vergehen, und den freien Rädern, die aus sich drehen. Gewiss, du wirst nie vergessen sein, denn legt sich Dunkelheit auf den stil…
letzter Beitrag von S.Hasselberg, -
feedback jeder art Glücksgefühl
| erstellt von Sam de Wenah- 0 Kommentare
- 333 Aufrufe
GLÜCKSGEFÜHL ein Gedicht von Sam De Wenah ©2024 Ich saß am Bache unter Bäumen Und fing an, von dir zu träumen Als ein Vogel kam geflogen Und - jetzt wirklich nicht gelogen ... Er sah so aus wie du Und schaute mir ganz selig zu Nach einer Weile fing er an zu singen Ganz lieblich gar zu klingen und als ich ihn so aus der Nähe sah da wurde mir auf einmal klar Der Vogel war ja gar nicht hier Es war ein schöner Traum von dir So sanft und lieblich So schön und friedlich So ein gutes Herz So himmelwärts Das warst du für mich, ich liebe dich!
letzter Beitrag von Sam de Wenah, -
feedback jeder art Gedankenspirale
| erstellt von Anonymus- 0 Kommentare
- 333 Aufrufe
Wie auf Eierschalen gehst du umher Sie nicht zu wecken, das fällt dir schwer Bist wie ein Beutetier stets auf der Hut Dich anzugreifen erfordert wenig Mut Sind sie da wirst du umgeben Zum Standhalten bist du zu verlegen Die Angst lässt dich nicht heraus Denn deine Gedanken kennen kein Aus
letzter Beitrag von Anonymus, -
feedback jeder art Abschied über die Wolken
| erstellt von antonia.rose- 0 Kommentare
- 332 Aufrufe
Wieso hatten wir nie Zeit für einen Abschied? Hörten Abends bei Wein ein letztes gemeinsames Lied Und dann sage ich dir Lebewohl Doch was ändert ein Abschied? Vielleicht verschwinden Menschen plötzlich weil es keine andere Wahl gibt Menschen die in Krankenhäusern langsam sterben Setzen das Herz der verbleibenden in Scherben Der Abschied scheint zu schmerzhaft Mach’s gut alter Freund Den Abschied haben wir versäumt Nun fliegst du über den Wolken Wo wir zusammen fliegen sollten
letzter Beitrag von antonia.rose, -
nur kommentar Missbrauchsscham
| erstellt von Ponorist- 0 Kommentare
- 332 Aufrufe
Missbrauchsscham kniend vor dem Kreuz verharrend bis es schmerzt, berührungslos im Geist, im Himmel, in der Tiefe wird dafür kein Platz mehr sein zusammen einsam mit der Pein stumm und langsam wächst die Sehnsucht nach etwas ohne warum Ende, ohne Wiederkehr von etwas, irgendwo hin ohne einen Daseins-Sinn Niemand darf davon erfahren damit die Hölle nicht ihr Vorhof gewesen sein wird, der Vorwurf nicht zurückfällt in die Scham warum hast du nichts getan? (Gedichtsreihe „Ebenbilder“)
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Sturz (Dam 6)
| erstellt von Walfisch- 0 Kommentare
- 332 Aufrufe
Fortsetzung von "Begegnung (Dam 5)" Ein Tropfen Blut trifft meine Stirn im Lot und hüllte ein den ganzen Seelengeist, wie einst der Dämon sprach als ein Gebot. Ein pochend rotes Klumpending entreisst mich schleichend meines Geistverstand’, und werde langsam ein, das Mensch doch heisst. Von Angst erobert wollte meine Hand hinein zu Seele greifen, um das Herz heraus zu schmeissen, doch war mir eine Wand im Wege, undurchdringbar wie das Erz, dass man mit Fingerspitz durchbohren wil…
letzter Beitrag von Walfisch, -
- 0 Kommentare
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Hier mein Einstand... Die Tätigkeit des Lebens heißt Bedrängnis, egal ob Herbst ist oder schon ein März. Es sticht und bohrt der altbetonte Schmerz und wächst in der Gewohnheit zum Gefängnis. Der Silbersterne Schoß beut nicht Empfängnis noch Heimat für mein armes, krankes Herz - sein Puls zerreibt sich bitterlich am Erz des Argwohns, der mein Sarg wird und Verhängnis. Ein letztes Mal aus totem Nimmermehr mit müdem Blick und schwacher Hand zu grüßen, aus einem Land von blassem Ungefähr. Wie lang ist dieses Nun schon immer her? So rauscht die See vor meinen baren Füßen... kein Schatten folgt mir diesem Ufer mehr.
letzter Beitrag von Terrapin, -
feedback jeder art Treibgut
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Dein Gesicht umkränzt von Muschelblumen und Wasserdiamanten zieren deine Haut was für ein Abend dahinzuschweben mit den Schatten der maroden Fähre sich von Karpfen küssen zu lassen überallhin Schlaf ein und halt die Augen offen für den heranschleichenden Sommermond der eine Landschaft aus Fischbein offenbart die sich unter dir in kaltem Weiß erstreckt und nie mehr ein Ende nimmt
letzter Beitrag von Marcel, -
nur kommentar Lieber nicht?
| erstellt von Cino- 0 Kommentare
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Du gibst mir zuviele Gründe um es nicht zu tun. Ich bin hier doch... Vielleicht ist es manchmal an der Zeit das Blatt zu wenden, All das Geschriebene vergessen und von vorn zu beginnen, Wenn Gedanken sich von uns trennen und Wörter durch Tränen zerrinnen, Kurz die Welt anhalten. Im Streben nach mehr, im ständigen Besinnen, Vergessen das ICH suchen das WER, Manchmal treffen sich Wege in Schlingen, Versuchen uns nur noch fester zu binden, Im Vertrauen es wird jemand warnen, Fühlen wir nicht das leise Entwinden, Wollen doch wie Sterne für immer strahlen, Werfen alles ins Meer und wir selber ertrinken. Amor fati, d…
letzter Beitrag von Cino, -
nur kommentar Der Scherbenhaufen
| erstellt von xpress- 1 Kommentar
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Der Scherbenhaufen Einst traf ich diese wunderschöne junge Frau, Ihre Lebensvorstellung sagte sie mir genau. Weiterbildung, Freiheit und kinderlos, Diese Themen sind für sie unheimlich groß. Wir zogen recht schnell in eine Wohnung, Mühevoll hergerichtet versprach sie Glück als Belohnung. Und tatsächlich zog das Glück mit ein, die besten Jahre meines Lebens sollten sie sein. Wir reisten viel nach hier und dort, Weit in den Süden, aber öfter gen Nord. Meine Karriere lief bisher wie geschmiert, Gibt mir Sicherheit bei allem was passiert. Die Beziehung kommt stets an erster Stelle, So bekam meine Li…
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Wunschlos
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
- 331 Aufrufe
Wunschlos In der Dunkelheit Sprechen die Wände Schwanken vor mir Malen ihre Gedanken In meinen Kopf Antworten in die Stille Von meinem Thron aus Nichtigkeiten Tragen sie wieder Vor meine Füße Die Diener meiner Einsamkeit Bloß eine Puppe Kahl und nackt Zurückgelassen Bleibt nur der Drang zu Atmen Als Scharlatan eines Lebens In der Illusion Einer gezwungenen Existenz Bleibt nur noch Ein Geist zurück
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Träume
| erstellt von Stefan Lessard- 0 Kommentare
- 331 Aufrufe
Es kam ein Traum dahergelaufen, sprang auf einen großen Haufen. Da lagen schon zehn Träume, manche so groß wie Mammutbäume. Jetzt sind es elf, bald sind es zwölf. Sie sind so voller Frust, haben zum träumen keine Lust. Doch man kann es schon sehen, wie sie bald zergehen, zerfließen in die Unendlichkeit und mit ihnen unsere Heiterkeit.
letzter Beitrag von Stefan Lessard, -
feedback jeder art Etüde für Else
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
- 330 Aufrufe
Etüde für Else Flügellahme Fenster stehen offen Regen frisst Löcher in den Tibet-Teppich Wie wären wir geflogen vor der Zeit nach Theben heim Nun hab ich die blaue Musik in mir und kenne doch keine Note
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Kaltgestellt
| erstellt von heiku- 0 Kommentare
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Kaltgestellt Umhüllt im Mantel des Schweigens fährst du mich zum Bus und zum Abschied gibst du mir einen Kuss, ohne einen Blick zurück. Mir lief es wie ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Gedanken reisten mit dem Zug. Auf einem Abstellgleis hatte jemand im frischen Schnee „Ich liebe Dich“ geschrieben.
letzter Beitrag von heiku, -
feedback jeder art Leb' wohl...
| erstellt von Marc Donis- 0 Kommentare
- 330 Aufrufe
Leb' wohl... Leb‘ wohl für immer, wertes Mädchen. Es ist nun Zeit, die unser weicht. Zerrissen ist das Liebesfädchen. Leb‘ wohl für immer. Mir vielleicht. Leb‘ wohl für immer, werte Schöne. Vergiss‘ für immer! Mich im je! Ich denke doch an dein Getöne. Und glänzen Augen, wie der Schnee. Wie schien die Kälte sie geschliffen. So grau im Kummer, der dich braucht. Und alles scheint dir inbegriffen. Welch‘ Schönheit wurde dir gehaucht. Welch‘ Güte ziert in dem Gefilde. Das Lächeln glänzt wie ein Demant. Die Unschuld wacht, getaucht in Milde. Und gleicht er Perle, die ich fand. Leb‘ wohl für immer, werte Schöne. Vergiss‘ mich bitte, wie…
letzter Beitrag von Marc Donis, -
feedback jeder art Brennpunkt
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Brennpunkt Brennpunkt Erde — Durchzogen von Folter und Krieg, jedes Volk erhofft seinen Sieg Brennpunkt Natur — Sie ist bemüht uns zu erretten, wir drücken sie in enge Ketten Brennpunkt Menschheit — Geplagt von Krankheit und Not, fristet ihr Dasein, hat kein Brot Brennpunkt Wirtschaft — Es wird gestreikt und nicht gesprochen, viele Tage und auch Wochen; Die Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, so die Kassen der Firmen gepflegt Brennpunkt Soziales — Gesundheitswesen reformiert; Krankenhäuser aussortiert, Pflegekräfte, sie sind rar - ausgepowert, das ist klar! 30.03.2024 …
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Bittere Liebe
| erstellt von JuliaElizabethBadura- 0 Kommentare
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Weil Vergessen kann ich dich nicht, selbst wenn ich später wein Ich lach bei dir Tag aus Tag ein Du hast ein so qualvoll schönes Gesicht Du bist wie ein schrecklich fesselndes Bild, grausam, erschütternd, erstickend, doch so intensiv und für mich so entzückend Die Erinnerung an dich ist längst nicht vergilbt Ich ertrinke,wenn ich dich seh Das Wasser so lieblich süß in meiner Kehle Und selbst wenn ich dabei vergeh, ich spüre kein Leiden,keinen Kummer,kein Weh,oh wenn ich dich nur seh Und deshalb vergesse ich dich nicht, wende nicht ab mein verweintes Gesicht, folge kein…
letzter Beitrag von JuliaElizabethBadura, -
feedback jeder art Speihe
| erstellt von Federkiel- 0 Kommentare
- 329 Aufrufe
Speihe Mein Herz klopft schmerzhaft in meinem Hals. Doller. Noch Doller. Die Speihe kommt mir hoch, flutet meinen Mund. Ich kann nicht atmen. Nicht denken. Das kann nicht sein. Mein Herz, so laut, so schmerzhaft. Bitte mach das ich träume. Ein Alptraum. Nein. Das kann nicht sein. Noch ein Test, bestimmt nur ein Fehler, nur ein Schlag vor den Bug vom lieben Gott, das kann nicht sein. Das passiert in Filmen, nicht mir, nicht jetzt. Noch ein Test. Nein, ich bilde mir das ein. Alles gut. Hysterisches Lachen. War das ich? Doch da ist diese schwache Linie, kaum zu erkennen, und doch schreit sie mich an…
letzter Beitrag von Federkiel, -
feedback jeder art Karma // Endzeit
| erstellt von M.Supernova- 0 Kommentare
- 328 Aufrufe
Was ist das für ein Karma Baby Alpha or gamma Betta Delta und back paar mal Zero x loose Zerbreche aufs neue alles zersprengt Ich glaub mein Herz ist ne Mienenruine Du dachtest : hier findest du Diamanten Smaragde Saphire Kristall Rubine ... unverpanscht wie in ner Miene Aber baby Alles nur ne Mienenruine Alles was ich Fallen ließ bohrte sich tief Heute ist alles nur nen Mienenfeld Beschütze dich wie ein Tigerauge Bestärke dich wie der Diamant Denn dein Glanz ist der Spiegel meines Glaubens Deine Existenz spiegelt meinen Glauben. Du bist brillant Mein Topas d…
letzter Beitrag von M.Supernova, -
feedback jeder art bruder klaus
| erstellt von loosebone- 0 Kommentare
- 328 Aufrufe
hinterm leichenhaus da wohnt der bruder klaus er hat nur ein problem du willst ihn nicht mehr sehn der bürgerliche mob hat ihm nen strick gedreht nicht einer dieser pfeiffen die seinen witz versteht nimmt man sie auf die schippe geht das gekreische los sie rennen an die strippe und nagen an seinem gerippe da reden sie von liebe und meinen doch nur macht und redn sie von gerechtigkeit dann nimm dich bloss in acht hinterm leichenhaus da wohnt der bruder klaus doch was er will und was er sollte das weiss nur die witwe bolte
letzter Beitrag von loosebone, -
feedback jeder art Trauer
| erstellt von Manuelasworte- 0 Kommentare
- 327 Aufrufe
Meine Freundin Ich kann kaum glauben meine Freundin liegt im Sterben Sie möchte gehen Ich möchte nicht loslassen Bald geht Sie ins Hospiz Ihre letzte Adresse Ist schwer zu akzeptieren Sie möchte sich verabschieden, für immer! Sie möchte zu Gott Ich möchte, dass Sie bleibt, noch eine Weile zum Sterben, ist doch keine Eile.
letzter Beitrag von Manuelasworte, -
feedback jeder art Kommst on?
| erstellt von Evitucexe- 0 Kommentare
- 326 Aufrufe
Bin gerade online Kommst du auch? Keine Zeit dich zu besuchen Hast du keinen PC zu Haus? Bin gerade online Und genieße die Zeit Technologie ist noch neu Man fühlt sich befreit Durch die Möglichkeiten Kein Stress, kein Drang Weil man mit Technologie Alles auf einmal machen kann Bin gerade online Im Paradies Wo ich mit jedem schreib Keiner ist fies Bin gerade online In meinem Verlies Wo ich seit Wochen wohne Das ich seit dem nie verließ Bin gerade online Weiß nicht seit wann Will den Leuten zeigen Was ich besser kann Was ich…
letzter Beitrag von Evitucexe, -
feedback jeder art Am Ende deiner Krankheit
| erstellt von Fredlee- 0 Kommentare
- 326 Aufrufe
Am Ende deiner Krankheit Auf am Ende Deiner Krankheit konntest du nur noch schweigen, Du, obwohl du innerlich geschrien hattest. Du wolltest sprechen, doch du konntest nicht, Deine stillen Schreie waren auch unser Schmerz. Dein Blick sprach Bände, wo Worte fehlten, Ein Ozean aus Leiden und Gefühlen. Deine Augen, einst so klar, nun müde, Sie sagten mehr, als Sprache je vermöchte. Du hast gekämpft, ein stiller Krieger, Mit jedem Atemzug ein stummer Kampf. In deiner Stille hörten wir die Lieder Von Tagen voller Lachen, voller Glanz. Wir sahen deinen Schmerz, der uns…
letzter Beitrag von Fredlee, -
feedback jeder art zu Bett
| erstellt von MonoTon- 1 Kommentar
- 325 Aufrufe
trage mich ein erstes mal wie ich dich, als du geboren hielt dich fest in meinen armen als ich dir mein herz geschworen halte mich ein kurzes mal flüchtig ist, was du mir schenktest als du meine hand zum mund und deiner kleinen seele lenktest fasse mich noch einmal länger an den händen, dich zu leiten auf dem weg, von qual und glück auch nur ein stück weit zu begleiten wiege mich ein letztes mal höre meinen leisen atem während meine wangen ahnen dass dir stumm die tränen kamen.
letzter Beitrag von Terrapin, -
feedback jeder art Ein weißes Blatt Papier
| erstellt von Gast- 1 Kommentar
- 325 Aufrufe
Ein weißes Blatt Papier Ein weißes Blatt Papier Liegt vor mir und schreit mich an Draußen ist es kalt und es liegt Schnee Kalt und mein Herz schlägt bis zum Hals Das weiße Blatt schreit füll mich mit worten Ich warte auf das Tauwetter und wo ist der Frühling Wo hat sich die Sonne versteckt die meine Haut wärmt Und das weiße Papier starrt mich an Ich trinke einen Schluck Wein und starre zurück Meine Gedanken fahren Karussell und Achterbahn Viele Gedanken und worte die nichts sagen Und ich behalte sie für mich Das weiße Blatt Papier wird ungeduldig Ich habe besseres zu tun und lächle in mich hinein…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Verloren
| erstellt von Levon- 0 Kommentare
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Es ist das Wesen und sein Verstand; Der Kopf so klar, wie stille Wasser sind. Gedanken fließen weich wie Sand, die Ruhe tief, in ihr ein flüsterndes Kind. Die Sonne weicht, es schwächelt das Licht, die Nacht senkt sich nieder, dunkel und dicht. In dieser Stunde, einsam und kalt, bereitet sich vor, was kommen bald. Da plötzlich, wie ein Sturm wild erwacht, werden Wünsche wach, wild in ihrer Macht, Dämonen flüstern, sacht und leis', Verführen den Verstand auf finst're Weis'. In der Stille des Endes, verlassen und leer, das Wesen gefesselt, es kann nicht mehr. Die innere Stimme, im Win…
letzter Beitrag von Levon, -
feedback jeder art Die Erde hat gesprochen
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Die Erde hat gesprochen. Ihr Schweigen aufgeschaufelt. Offen. Schlundgeboren. Dunkelheit. Eingegraben in die Zeit. Bis nichts mehr bleibt. Als Abdruck. Stein. Vergangenheit. Dein Name wie ein Stein. Zerbrochen. Und ausgestreut in die Epochen. Deutungsreste.Möglichkeit. Ein Anfang ohne Wort und Leib. Befreit und gleichsam nicht befreit.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Die Kluft
| erstellt von Nebiros- 0 Kommentare
- 324 Aufrufe
Die Kluft: am rand der welt lag eine kluft in der die farben schwebten am saum der zeit wo ewig nagt in liedern wo sie lebten doch war am rand der welt die kluft es konnten augen hören doch glauben konnten augen nie welch macht könnt' sie zerstören es ist am rand der welt die kluft als lieder sanft verklingen im abgrund fallend woll'n sie rauf wie sollte es gelingen am rand der welt in einer kluft da musste es geschehen die lieder achtlos dann verstummt man wollte es nicht sehen noch morgen steht am rand der welt die kluft in bleichen tönen sie…
letzter Beitrag von Nebiros,
