Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Der blutende Barde
| erstellt von vaki- 0 Kommentare
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Der blutende Barde Des Nachts schleicht nur eine finstre Gestalt, durchbricht die nächtliche Stille. Beschleunigt die Schritte, erreicht ihr Ziel schon bald, wie es ist der Besessenheit's Wille. Oh hört meine Klage von dem roten Gefühl, seit jeher verhielt man sich mir gegenüber kühl Die süßlichen Melodien ihrer Leier verstummt, was bleibt ist die Melancholie. Der Leib der Figur mit Leinen verhüllt, der treibende Gedanke an sie. Im Mondeschein sieht man nun die Hetz und die Hast, zum Ort der entsorgen soll all die Last. Oh hört meine Klage der Isolation, keine Freund',…
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feedback jeder art In dunklen Zeiten
| erstellt von Teddybär- 1 Follower
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In dunklen Zeiten In dunklen Zeiten schweigen die Orgeln der Dome und das einsame Lied der Glocken verstummt. Im Gebet versunken, der Klerus, die Nonne. Lichte Gestalten unkenntlich vermummt. Ein rauer Wind weht durch Gänge und Hallen, Tod und Verdammnis tanzen den Reigen. Ein gottloser Himmel, aus dem Engel fallen. Als Retter in Not wird der Tod sich uns zeigen. Brüder im Geiste rückt näher zusammen, die Liebe zum Nächsten endet mit Mord. Das Wort des Herrn muss zur Tat uns entflammen - das Geisterhaus Erde, ein verwunschener Ort. 🐻 Teddybär, 2025-02-18
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feedback jeder art Schlechter Traum
| erstellt von Rosa- 1 Kommentar
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ein Ahne, der schon lange tot, im Traum mir einen Schrecken bot. Sein Besuch in tiefer Nacht hat unheimliche Angst gemacht. Ein Schatten legte sich auf meine Brust und schnürte ab die Atemluft. Mein Schrei verhallte ohne Laut, erwachte gehetzt mit Gänsehaut. Was will mir diese Botschaft sagen, sind das Traumata aus Kindertagen, die tief bei meinem "kleinen Kind" immer noch verborgen sind? Ich will den Geist bei mir nicht haben, er soll sich dort im Jenseits laben. Soll nicht speisen mein Lebensbrot, von mir bekommt er Hausverbot!
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feedback jeder art Neu-sein
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Bitte, sag mir wer ich mal war Ich fühle mich leer, leerer als jemals. Erinnerst du dich an mein altes Ich? Meinst du, kann ich wer neues sein? Aus Alter Haut wächst Glück heraus. Und Rosen aus dem Herzen. Kann ich mich jemals befreien? Lass mich los, so dass ich fliegen kann. Lass mich los, damit ich atmen kann. Ich lass mich nicht los. Bitte reiß die Angst aus meiner Brust. Gib mir Kraft, ich bin zu schwach. Reiß mir die Augen aus, damit Ich keine Angst habe vor euren Blicken. Nimm mich in den Arm, denn ich hab zu viel Angst ihr geht, wenn ihr seht, wer ich bin.
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feedback jeder art Die Pflicht
| erstellt von Kunstersatz- 0 Kommentare
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Ich hörte deinen ersten Schrei, sah dein erstes Lächeln auch, stand dir in Not und Freude bei, spürtest nie mehr als einen Hauch; Ich wachte über deine Schritte, doch habe ich sie nie gelenkt, manchmal auch der stille Dritte, hielt beschämt den Blick gesenkt; Ich sah dich am Abgrund stehen, doch fallen ließ ich dich nie, niemals konntest du mich sehen, nicht mal hören wenn ich schrie; Ich liebte dich schon immer, es konnte, durfte nur nicht sein, nun glücklich werde ich nimmer, trage die Last des Heiligenschein;
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feedback jeder art Prüfstein
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Ich wanderte in die Nacht hinein Einsam, verloren, ganz allein Meine Augen spiegelten hellen Mondschein Verbergen stille Träume insgeheim Nichts hat den selben Anschein Ich stolpere über den Bordstein Ringe um Fassung im Unwohlsein Wieso, verdammt bist du nicht daheim? Müde und erschöpft, tränendes Häuflein Leis tropft die Sehnsucht ins Hiersein Unser Glück war kurz und haarfein Nicht gegönnt in diesem Dasein Dein Stern funkelt wie ein Edelstein Trage ewig deinen Lichtschein Nun lass ich es jetzt mal Gutsein Mein Herz trudelt steil abwärts von der Skyline ©Donna H. …
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feedback jeder art Des Richters Henker
| erstellt von TheXenomorph- 0 Kommentare
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Es dürstet mir nach Blut meine Augen so voller Glut der Hass in mir steigt empor es öffnet sich das Höllentor! Warum in aller Welt giert es mich nach Rache? Fragte das letzte Korn die Sense steht schon bereit die Zeit sie meint Sie eilt! Doch nimmermehr will ich fühlen. "Du bist was du frisst und frisst was du bist drum nutze doch die List!" sprach das Kornfeld. "Ihr seid was Ihr meint und meint was Ihr seid. Drum kommt die Zeit da werdet Ihr geschnitten sein!" sprach der Richter. "Was können wir dafür? Was haben wir euch getan? fragten die das Feld…
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feedback jeder art Ich verstehe Dich jetzt
| erstellt von Jan Fischer- 2 Kommentare
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Ich verstehe Dich jetzt Hab Dich nicht verstehen können Weil ich in meiner Welt gefangen war War gemein und böse zu Dir Hab Dich verletzt, weil ich mich verletzt fühlte Ich versuchte zu reparieren, was nicht zu heilen war Gestern kam Deine Nachricht, Du hättest mir verziehen Mein Herz jubelte-für einen Moment Doch dann las ich, Du wünschtest trotz alldem keinen Kontakt mehr Das traf mich tief Ich kann Dich verstehen Hab es nicht anders verdient Manches mal schenkt einem das Leben keine zweite Chance Einmal ungerecht, alles in Scherben gelegt Irreparabel Nicht mehr ungeschehen zu machen …
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feedback jeder art Mustergültig
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Mustergültig die Herzplatine des Robotermädchens hat ihr eingekerbtes Muster festgelegt das zukünftige Verluste überlebt © j.w.waldeck 2008
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feedback jeder art Drei Einsame in einem
| erstellt von Im Wald- 0 Kommentare
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Drei Einsame im Neonlicht ihr Antlitz flackert bis das Licht an der Dunkelheit zerbricht und alles erlischt der Schatten tanzt bis er zu Staub zerfällt schillernder Glanz funkelt im Blickfeld durch die Strahlen rieseln hinab die gefürchteten Schatten Geister, dieser Nacht die schlaflose Träumer umschleichen um alte Schuld zu begleichen
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feedback jeder art Kaustische Küsse
| erstellt von Dali Lama- 0 Kommentare
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Kaustische Küsse Weißt du noch, damals, am Baum dort am Hang? Tief stand die Sonne und tiefer noch sahst du mich an. Seltsam: Ich dachte, ich gäb‘ dir so gerne die Welt, hätte mein Herz unter deines gestellt. Fern hat ein Stern uns die Zukunft genannt, ungehört kam er in uns‘re Umarmung gefallen. Seltsam: Ich dachte, wir hätten unendlich von allem. Wären wir bloß nicht so glühend verbrannt. Immer noch spür ich das Narbengewebe, dort, auf der Brust, wo du tief in mein Innerstes fässt. Seltsam: Ich dachte, ich hätte dir alles gegeben. Du aber reißt noch am kläglichen Rest. Brich mich doch! Jetzt ist mir alles…
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feedback jeder art Erinnerung
| erstellt von joshrivver- 1 Kommentar
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Von Qualm und Erinnerungen Meine Zigarette. Der Qualm füllte den Raum. Unsere Augen waren leer, damals füllten sie Ozeane. Erinnerst du dich, wenn man nachts aus der Disco in die regnerische Stadt hinaus tritt. Gegenüber einen Imbiss, sich einen Döner bestellt, mit vollem Magen in ein Taxi steigt, hört die Regentropfen, die Blitze tanzen zum Radio. Du saßt, neben mir schaust verträumt die Farben, der Werbetafeln und Ampeln nach. Du warst wunderschön. 27.10.23 Joshua.J.M.
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feedback jeder art Einsam oder nur allein?
| erstellt von Jan Fischer- 0 Kommentare
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Ich hypnotisiere mein Telefon Melde Dich, bitte jetzt Ich bin gerne für mich Aber jetzt auch einsam Möchte für Dich da sein Höre meine melancholische Lieblingsplaylist Weiß nicht wer mir gerade helfen kann Will auch niemanden stören, Ihr habt alle kein leichtes Leben Doch da erklingt ein hoffnungsvoller Song Verleiht mir Energie DIY (do it yourself) Ich helfe mir selbst Und morgen beginnt ein neuer Tag
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feedback jeder art Hinter der Maske: Ein stiller Kampf
| erstellt von Fredlee- 2 Kommentare
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In den Spiegel geschaut, die Augen schwer, Zehn Mal gesagt, mir geht’s gut, als ob nichts wär. Ein Lächeln aufgesetzt, das Herz bleibt still, Tief in mir drin, weiß ich nicht, was ich will. „Danke, mir geht’s gut“, so leicht gesagt, Doch keine Spur von Wahrheit in dem Satz gewagt. Ein Maskenspiel, das niemand durchschaut, Der Schmerz verborgen, der in mir lauert und graut. Der Tag vergeht, die Stunden schleichen, Ein einsamer Kampf, den ich muss erleiden. Zehn Mal das Lügen, um stark zu erscheinen, Doch die Seele weint in stillen Reimen. Die Nacht bricht an, die Dunkelheit bringt Ruh. Ic…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Ulrich
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen. Nie wird deine Erinnerung tief in unserem Herzen verblassen. Bist tapfer geschritten, eine große Last hat auf deinen Schultern gedrückt. Dennoch wurdest du mit Wunder nach strebsamstem Wunder beglückt. Du ließest Stärke unbesiegbar aussehen, drum ist es schwer zu verstehen dass wir dich niemals wiedersehen. Du hast unsere Herzen mit so viel Licht durchflutet. Verdammt! Was hat der Krebs dir alles zugemutet? Mit enormer Geduld dich gewappnet für einen langen Kampf ums Überleben. Und doch schafftest du es auf Flügeln des Mutes zu schwe…
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Es ist genug
| erstellt von Gast- 0 Kommentare
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Es ist genug Sich zeigt nach langer Wanderzeit dem Wanderer: es ist soweit, es ist genug. Genug gelitten, genug geträumt, genug gestritten, genug versäumt, genug der Stunden voller Glück, jetzt wage doch den Blick zurück: Es ist genug Ein neues Ziel, ein neues Streben auf noch verschlossnen dunklen Pfaden sie führen in ein neues Leben an fernen Ewigkeitsgestaden.
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feedback jeder art Nacht
| erstellt von kiana.zdr- 2 Kommentare
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Nacht. Es ist die Zeit am Tag auf die warte. Dann wenn Alles schläft, außer ich. Es herrscht Ruhe und Friede' und das ist es was ich liebe. Wenn ich nichts falsch machen kann und Keinem Probleme bereite. Dann sind es die grauen Straßen, über dich schreite. Die Gespräche der Eulen, denen ich lausche Und die Sterne die ich betrachte, die ihre Plätze nie tausche'. Ich liege auf den Feldern und meine Gedanken kreisen. Nicht um meine Pflichten und Aufgaben, die in den Hintergrund reisen. Sondern um mich, um meine Freunde, um meine Familie. Wer ich bin. Wer ich sein will. Was sind meine Ziele? Das sind die F…
letzter Beitrag von Rudolf Fritz-Roessle, -
feedback jeder art Unerhört
| erstellt von Ehren-Worte- 0 Kommentare
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Unerhört Durch dichte Nebel wabert das helle Wort auf ständiger Suche nach Gehör Taumelt rechts und links an verhangenen Wolken vorbei dreht sich im Kreise und bleibt ungehört erstickt durch die beißende Taktlosigkeit Tastet sich blindlings durch den Dunst und erblindet im Schwaden der diesigen Nacht Hier findet der Ausdruck keinen Ausgang keinen fruchtbaren Boden für Akzeptanz keinen wärmenden Verstand nur zitterndes Schweigen unter kalten Nebeldecken und strampelt sich mutig wieder frei aus der Aphasie um lautstark Laut zu geben Erst zaghaft flüsternd wie Engelszungen im Hauch des…
letzter Beitrag von Ehren-Worte, -
feedback jeder art Tränenherz
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Tränenherz Leere Augen, schwerer Blick, ein Schritt vor, und zwei zurück. Seh mein Bild im Spiegel an, das ich kaum ertragen kann. Leise schleich ich auf und ab, fühl mich elend, hilflos, schlapp. Fange an im Kreis zu gehn, kann die Welt nicht mehr verstehn. Schau ganz leis zum Himmel rauf, Leben nimmt still seinen Lauf. Wolken ziehn an mir vorbei, wäre gern so leicht und frei. Spür die Tränen im Gesicht, seh ein strahlend helles Licht. Schließe sanft die Augen zu, träume still von Fried und Ruh. © Kerstin Mayer 2009
letzter Beitrag von Aileas, -
feedback jeder art Liebes Herz
| erstellt von Relby- 1 Kommentar
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Liebes Herz, ich weiß, mein Leben hängt an dir, doch was mache ich, wenn ich diesen Kampf verlier? Es tut mir leid, doch ich hasse deinen Schlag, denn ertragen muss ich ihn jeden Tag. Du bist kaputt, zersplittert und kalt, bitte glaube mir, ich fühle mich schon alt. Wir teilen dieselbe Meinung über diese Welt, hör auf zu schlagen, mach es kurz und sei dein eigener Held. Ich schlafe nun ein, doch ein letztes Anliegen, lass mich diese Nacht in die Ferne fliegen. Liebes Herz, bitte setz aus und bleib stehen, glaube mir, ich bin bereit zu gehen.
letzter Beitrag von Relby, -
feedback jeder art Not so bad
| erstellt von Leontin Rau- 0 Kommentare
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Ein verregneter Sommer, Nach der Wende des Jahrtausends, Auf einem grauen Parkplatz, Dieser arme Bub'! Dunkel war's in meinem Herzen, Dunkel bleiern schwer, In der Luft lag aber: "Not so bad, it is not so bad." Und wenn der gleiche Bub' Ein paar Jahre später Vom reinen Quittenwesen kosten kann, Stimmt das irgendwie. Und so will ich stets dran denken, Den guten Dank nicht zu vergessen, Bei allem Leid und Elend, Bist du doch getragen. *** Dido - Thank You
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Zwischen Depression und Verlustängsten im Bett.
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Wie soll ich das bloß schaffen? Lebe ich überhaupt noch? Habe ich überhaupt gelebt? Es macht keinen Unterschied mehr, ob ich schlafe oder wach bin. Hänge in dünnen Fäden jeden Tag über meinem Bett und starre an die Decke bis in die Nacht. Bitte schreib mir. Zeig mir, dass ich dir, was bedeutete. Es fühlt sich so an, als ob ich dir egal sei. Ich weiß es ist nicht so, aber es gibt keinen Raum mehr für mich, denn immer, wenn du sprichst, nimmst du den Raum ein und interessierst dich nicht für mich. Frag wie es mir geht, ich werde eh wahrscheinlich lügen, damit ich nicht den schmerz verspüre, wenn du nicht nachfragst, warum es …
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Rassenwahn und Glaubenskriege
| erstellt von Sardo68- 0 Kommentare
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Des Menschen dunkle Seite, hat sich versteckt und leise übers Land erstreckt. Gefangen in einer Welt , das gelegt hat uns in die Wiege, den Rassenwahn und die Glaubenskriege. Muss es sein das wir schimpfen und verschlagen, andere Rassen zum Teufel jagen. Mir kommen die Tränen wenn ich sehe, was wir anders denkende Leute schenken. Voll Neid und Eifersucht, die Gefühle doch verrucht, sucht seinesgleichen die falschen Weichen. Erst schiessen dann reden, so entstehen Völkerfehden. Meist gehts um Land oder Glauben das man seinem Nachbarn tut rauben. Mit höhnendem Lachen sie den anderen Schaden machen. Wozu nicht mal T…
letzter Beitrag von Sardo68, -
feedback jeder art Lichtstreif im Herbst des Lebens
| erstellt von heiku- 1 Kommentar
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Lichtstreif im Herbst des Lebens Dort wo noch alles grau und öd, erscheint jetzt ein lichtes Blau. die müde Sonne scheint nun rot am Horizont. Es gilt jetzt Farbe zu bekennen, bevor die Zeit ins dunkel taucht. Genieße jeden Augenblick, wenn die Leere mit Farben und Gefühlen geflutet wird. Mal von Farbe umflossen, mal bloß in grau und grau, lasse ich die Zeit wie Sand durch meine Finger rinnen. Die Tage werden immer kürzer, alles vergeht nun ohne zu gehen. Wie weit wird uns die Farbe tragen? Ich hör nur bleiernes Schweigen, einzig die Winde traurig heulen.
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Abschied
| erstellt von Jan Fischer- 0 Kommentare
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Bye bye Bro Alle hatten sich versammelt um ihn zu verabschieden ein kleiner Altar auf dem stand „viel zu früh“ und „wir vermissen Dich“ der Schmerz in den Augen seiner Frau und seiner Kinder fast greifbar Musik spielte trug Abschiedsklänge in die Luft wir wussten er hätte es sich so gewünscht „erinnert Euch lächelnd an mich“ zahlreiche Luftballons wurden aufgeblasen in den Farben unseres Vereins dann stiegen sie alle in den Himmel ein letzter Gruß innere Tränen weinen konnte ich nicht obwohl es befreit hätte mach`s gut mein …
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art trauer die auf klippen wohnt
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 325 Aufrufe
trauer die auf klippen wohnt manchmal ist das meer für mich nur ein geräusch das unaufhörlich an die küste brandet eine flasche deren post ungelesen klirrend an felskanten zerbirst hin und wieder bin ich versucht auf dem fischmarkt einen hummer zu kaufen um ihn wieder auszusetzen weil mir sonst nichts einfällt das leben zu ertragen manchmal möchte ich ein zugvogel sein der weiß wo sein ziel liegt sogar im fliegen schlafen kann und vor allem der es lautlos hinnimmt wenn er fällt trauer die auf klippen wohnt (ElenLackner - The traveling Bird fom Pixabay) 3.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art morgengrauen
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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morgengrauen die sichel des mondes hat sich abgewandt hört den klagegesang meiner schwermut nicht auch die sterne lässt meine trauerstimmung kalt selbst die windsbraut hat mir ihren schleier entzogen mich zurückgelassen inmitten springender wellenpferde und brausender gischtgesichter der horizont wölbt sich schwemmt mir eine tote muschel vor die füße kehlig das raunen in ihrem leeren gehäuse von fern klingt morgengeläut ~PI2BB8.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Frau in Schwarz
| erstellt von Somnus- 1 Kommentar
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Eine Frau in Schwarz dunkle Augen, schwarzes Haar gemacht für die Nacht Doch wo will sie hin so spät? Eine Frau in Schwarz trägt ein Messer in der Hand streift durch die Gassen Doch wen sucht sie nur so spät? Eine Frau in Schwarz Du zitterst wenn sie da ist Du schließt die Augen Doch sie will dich finden nachts! Plötzlich erwachst du Der Albtraum ist vorüber Ängstliche Blicke Heimlich umsehen im Raum Plötzliches Klirren Leises Gelächter Und vor dir steht sie Die Frau in Schwarz
letzter Beitrag von Flutterby, -
feedback jeder art Auch Menschen können fliegen
| erstellt von Jonny- 1 Kommentar
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Hab dich am Horizont verlorn, in all den dichten Wolken, ich wähnte dich stets hinter mir; du wolltest mir doch folgen. Ein Schatten über unsrem Nest - Platz find ich dort nicht mehr .. So flieg ich nun mit letzter Kraft der Sonne hinterher. Es ist ein Flug mit müden Schwingen, hoch über deinem Land, von dem ich mich jetzt fortbewege, mein Ziel ist unbekannt. Der nächste Sturm wird mich besiegen - noch ist der Himmel klar, es war mein Traum mit dir zu fliegen - und er war wunderbar ...
letzter Beitrag von Jonny, -
nur kommentar WirBaum
| erstellt von Cino- 1 Kommentar
- 324 Aufrufe
Nun seh ich dich jeden Tag, Allein unter dem kahlen Baum, Dein Blick, der schweift und fragt, Siehst auch nur leeren Raum. Zwischen dir und mir der kalte Wind, Wie festgewurzelt stehn wir da Wir sehen uns, doch stelln uns blind, Nur ein Wort wär wunderbar Weißer Rauch aus deinen Lungen strömt, Dein warmer Mantel der dich umwickelt, So elegent, so wunderschön, wie Schnee, der schmilzt auf deinen Lippen. Nicht ein Wort in deine Richtung, Höchstens ein leises Flüstern, Mein Herz es brennt, es spricht und, Doch hab ich Angst es wird ernüchternd. So lasse ich den Rauch aus mir, Verlasse Zeit und Raum mit dir, Seh …
letzter Beitrag von Denios, -
feedback jeder art Augenblick
| erstellt von Paul Kah- 2 Kommentare
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Ich warte auf Dich ohne Dich zu kennen und kommst Du erkenne ich Dich. Flüchtig. Einsam. Du bist wie ich.
letzter Beitrag von Paul Kah, -
feedback jeder art Tourniquet/Lächeln
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
- 323 Aufrufe
In einem Theater mit kalten Wänden umtanzen sie den Lohengrin aus Pappmaché Sie halten sich dort auf der Bühne bei den kleinen hohlen Händen und draußen fällt so leis der Schnee Ich wollte niemals so mit dir verenden In einem Spielhaus in dem leeren Herz der Stadt Ich wollte mich an dich verschwenden Mein volles Herz verschütten in den Schrieb auf einem Blatt Und du läsest es ab mit deiner Engelsstimme Was viel zu schwierig einzuprägen ist wenn man wie wir so schnell vergisst Du wirst ertrinken Kleines: Schwimme! Dort um den hohlen Helden auf der Bühne schwingt auch schon dunkelgrau das leise Weh So kalt und seelenleer der Hüne Un…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Spätes Erbe der Wahrheit
| erstellt von Sermocinor- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
Spätes Erbe der Wahrheit: Den ersten Augenblick des Lebens, ihr gemeinsam geschenkt, unerwartet und unwissend, aber in Liebe getragen. Entrückt vom Echo vergangener Tage, bestraft von meiner inneren Nacht, balancierend am Rand der Verzweiflung, im schmerzhaften Flüstern meiner Seele. Mein liebes Kind, gedacht, ein anderer, der stets liebevoll mit dir, der wahre Ursprung deines Seins sei. Im Frühling ihrer Jugend, den doch wahren Geber des Lebens erkannt, die Wahrheit, überraschend verkündet, vielleicht Verständnis nur schwer gefunden. Unser ewiges Band, …
letzter Beitrag von Sermocinor, -
feedback jeder art Haushaltsauflösung
| erstellt von Marcel- 1 Kommentar
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Dieses letzte Lächeln behutsam vom Fensterglas genommen Der Hauch wirbelnden Haars eingeatmet und verwahrt Der Duft leerer Schränke doppelt verschlossen Die Zartheit blasser Haut noch auf den Fingerkuppen Abschiedsformeln in der offenen Tür
letzter Beitrag von Lydia J., -
feedback jeder art Dichotomie Blut und Wasser
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
Bewegungslos falle ich, aber irgendwie auch nicht. Ich glaub, wenn ich am Boden zerschelle, fängt keiner meine Scherben auf, findet keiner auch nur ein Anzeichen von mir, meine Leiche bleibt für immer hier vergessen. Ich hab nur Blut in meinen Lungen, Ich kann nicht atmen, brauch nur Wasser in meinem Herzen dann kann ich leben. Vielleicht bin ich auch bloß mal wieder nur dramatisch und bilde mir das Ersticken an Blut bloß ein.
letzter Beitrag von Ava, -
düstere phasen, schwankungen meiner Stimmung
| erstellt von nicicock- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
letzter Beitrag von nicicock, -
feedback jeder art Sturm
| erstellt von Vetula- 1 Kommentar
- 322 Aufrufe
Ein heftiger Sturm tobt des Nachts hinterlässt Chaos im ich Verloren in Trümmern aus Kummer den Blick himmelwärts als des Mondes Licht die Wolken bricht
letzter Beitrag von Vetula, -
feedback jeder art Braune Tränen
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Braune Tränen In einer Nacht im Schein der Kerzen, wenn Schmerz wohnt unter meiner Haut, und Sehnsucht brennt in meinem Herzen, dann ist die Angst mir so vertraut. An manchem einsam kalten Tage, wenn nichts als Leere ist in mir, und ich den Hunger kaum ertrage, dann bin ich so verloren hier. Wenn ich mich wieder so sehr quäle, und alles keinen Sinn mehr hat, dann fütter ich die kalte Seele, und werde dennoch niemals satt. Dann fängt mein Herz an sich zu sehnen, nach einem kleinen stillen Ort, dort wein ich viele braune Tränen, und spüle meine Ängste fort. © Kerstin Mayer 2006
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Liebe für mich
| erstellt von Schatzkiste- 0 Kommentare
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Für dich mein Herz rennt Für mich, mein Herz brennt Für uns mein Herz springt Für mich, mein Herz singt Dein Leid mir tut weh Mein Leid, nur das ich seh Unser Leid dir tut schmerzen Mein Leid, ich nehm zu Herzen Dein Glück ich wieg gewichtig Mein Glück, mir mehr wichtig Unser Glück andere nehmen wahr Mein Glück, alleine ist wunderbar Deine Liebe ich immer spür Meine Liebe, ich kämpfe für Unsere Liebe vor die Hunde kann gehn Zu meiner verdammten Liebe, ich muss immer stehn
letzter Beitrag von Schatzkiste, -
feedback jeder art Heidenherz
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Heidenherz zwischen weißen Schleifen auf verschlungne Eisblumen starren schöne Mädchengeister die mit Lichtküssen narren Sehnworte verwehen im Äther alles Wirkliche ist Vergehen Orte verwahrlosen ohne Liebe verheißt die Seelenpforte Friede gefällte Bäume schaffen Flächen für geschäftige Verbrecher alles gefällt sich im zurecht gestutzten beschnitten schweigen Lebenswunder versteht ihr, was eine Hexe flüstert deren Küsse Herbstwinde folgen auf bunten Blättern, auf süßen Nüssen stummen Lippen Träume borgen? © j.w.waldeck 2017
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Erst wenn du brichst
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Licht. Zeugin des Nichts. Gewichtlose, zeitlose Wellengischt. Gedanke des blanken Augenblicks. Freigestellt aus der Schwere der Welt. Auch du wirst mir das, was du bist, doch erst, wenn du brichst.
letzter Beitrag von Ruediger Bernhardt, -
feedback jeder art Die Narren am Tor
| erstellt von Tom Erin- 0 Kommentare
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Meine Träume gingen heut’ vor mir schlafen, Ich weiss nicht, was sie sich davon erhoffen Ich hör’ die Engel hinterm Rücken lachen, Sie haben sich heut’ zum Abschied getroffen Meine Seele ist seit Tagen im Nebel verloren - Keine Hoffnung träumt, kein Engel hilft - So steig ich selbst in den kalten Norden Wo der Nebel die hungrigen Streuner stillt Die Sonne bestrahlt den liegenden Staub, Ich winke den Engeln - sie winken zurück Ich spür’ den Wind und wie ein Bein auftaut, Der Hall ihres Lachens führt mich ein Stück Dann seh ich das goldige Eingangstor Und die Wachen, die im tiefen Blute stehen Da i…
letzter Beitrag von Tom Erin, -
feedback jeder art wie der zufall so spielt
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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wie der zufall so spielt zu müde noch etwas kreatives zustande zu bringen zappst du durchs programm willst dich schon in der dauerschleife von musikvideos zur ruhe begeben als claire und arthur ihre seelenpain vor dir ausbreiten sie zu jung er zu unstet aus dem leben zu scheiden verbringen sie eine nacht zusammen beschließen jeder irgendwie weiterzuleben zum glück retten ihr rotzfrech holländischer charme und sein austria sarkasmus dich davor in selbstmitleid zu versinken (aus dem Film „Arthur & Claire" mit Hannah Hoekstra und Josef Hader) wie der zufall so spielt (Music_SoulProdMusic - Sad Moment from Pixabay.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Tiger I / Tiger II (01/1999)
| erstellt von Missgunbar- 0 Kommentare
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Tiger I (01/1999) Ich wäre so gern ein Tiger gross und stark anmutig und geschmeidig voller Instinkt voller Kampfesgeist Überlebensgeist Ich wäre so gern ein Tiger mit dickem Fell mit scharfen Krallen mit einer Stimme die alles erbeben lässt Ich wäre so gern ein Tiger mit allen Sinnen erleben genussvoll in den Tag hinein leben unbeschwert durch den Dschungel mein Reich ziehen Doch ich glaube ich bin noch nicht einmal eine Hauskatze Eher ein Mensch ohne Fell Krallen Instinkte nur Verstand unterdrückte Gefü…
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Das Jagen nach dem Glück
| erstellt von Emberglow- 1 Kommentar
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Zwischen Atem und Asche Ich renne, renne durch das höchste Gebirge und das tiefste Tal. Auf der Suche nach etwas, das man das Paradies auf Erden nennt. Doch niemand erzählt dir, was und wie viel es dich kostet, um dorthin zu kommen. Wege, die dich auf den Pfad des Glücks bringen. Abzweigungen, die dich vermeintlich auf schnellem Wege zum Land der goldenen Träume bringen. Sackgassen, an denen Hoffnungen brechen und Träume zerbersten. Umwege, in denen du dich verirrst und den Verstand verlierst. Hunderte Wege, die dich ans Ziel bringen. Die durch tiefe Wälder und den einsamsten Strän…
letzter Beitrag von Rudolf Fritz-Roessle, -
feedback jeder art Wiege der Intrige
| erstellt von mirage9889- 0 Kommentare
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Ein weiteres Mal versage ich unter der Last und dem Druck meiner Selbst; so mag es scheinen. Des Chaos Zerstörung wütet in mir bis zur vollendeten Qual ich Selbst zu sein bis: die Tat zu weiterem Leid in der Wiege der Intrige geboren wird. So falle ich ein weiteres Mal tief, tief in die Schlucht der vergangenen Zeit. Jene Walküre sucht mich heim, möchte mir meines Leides Leid nahe bringen. Ich vergesse nicht, was ehemals war; ich fühle all' den Schmerz , der mein Leben erfüllte mit wonneartigen Auswucherungen. Die Erinnerung ist nicht verblasst. Ich suche, do…
letzter Beitrag von mirage9889, -
nur kommentar Der Sommer geht
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Der Sommer geht, dürr ist der Halm, die Stämme werden langsam trocken, die Nebel schicken weißen Qualm, um Häuser, worin Menschen hocken. Ganz müde glänzt das Himmelsfeuer, wirft schräge Schatten auf die Stirn – die dreht sich noch im Abenteuer und folgt dem Jahr am roten Zwirn. Schon früh erlischt der Tag im Westen, macht eine Stimmung nach April, begnügt sich gar mit Wärmeresten – Der Abend ist erschreckend kühl. Und aus dem Abend wächst Verlangen, daß man die lange Nacht besteht, den nächsten Sommer anzufangen – und, daß die Eiszeit schnell vergeht. Text und Bild…
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Begegnung (Dam 5)
| erstellt von Walfisch- 0 Kommentare
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Fortsetzung von "Verkehrtes Quell (Dam 4)" Gewand ummantelt seinen Körper schwarz, verschlaf’ner Blick, die Augen seine Krallen, die Zähne scharf und transparentes Quarz. Sie brechen, hört sie knacksen, hört sie hallen, bevor im Menschgeschrei es untergeht, als Zähne scherbengleich zu Boden fallen. Es brummt ein Bass im ganzen Saal, denn seht, die neugewachs’nen Zähne rücken nach, als Zahnfleisch dieses Dämons um sich dreht. Alsbald sein nächster Zahn in sich zerbrach, fand er den nächsten Platz im hohen Rauch. Er sog die Luft, bevor zu uns er sprach: «Es war…
letzter Beitrag von Walfisch, -
feedback jeder art Angststörung
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Eine Nadel sinkt in meine Adern, durchdringt mein rasendes Herz und meine panisch atmende Lunge und jede meiner Fasern. Die Nadel sinkt in meine Lippe, und zieht die Fäden durch. Langsam näht die Angst mir meinen Mund zu, ich schreie nicht, ich wehr mich auch nicht mehr, ich weine leise nur hinter verschlossener Tür. Jetzt spricht die Angst nur noch für mich, und ich sag wieder mal, wieder mal, ein Treffen mit dir ab.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Prometheus
| erstellt von Aego- 0 Kommentare
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so lösche ich das Licht wo vorher Raum war… keine Farben leis’ eine Stimme zu mir spricht und es öffnen sich die alten Narben trage sie so tief in mir kann es nicht überwinden das unerträgliche von Dir niemals wird es entschwinden auch wenn es mich verzehrt so warte ruhig ich jede Nacht das Angst sich wieder an mir nährt von Dämonen treu bewacht
letzter Beitrag von Aego,
