Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Der Horizont heute
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Der Horizont heute abstrus in der Sicht, ein müder Mond der die Wolken durchbricht, mit seinem matten kraftlosen Schein, hüllt er die Felder und Wiesen heut ein. Baumkronen baden in der Dunkelheit, gespenstige Schatten als Tenor der Zeit; Tentakel durchsuchen die Finsternis, nesselnd die Berührung und tödlich im Biss. Formlose Wesen schemenhaft grad erwacht, Entsetzen verbreitend durchstreifen die Nacht; es ist kein Entkommen zu fangen der Geist, der uns schon auf Erden das tief unten verheißt.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Traumata
| erstellt von Anne- 1 Kommentar
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Traumata Viele sagen, hab dich nicht so, stell dich nicht an und sei doch froh. Vergiss‘ es einfach und denke dann, andere sind viel schlimmer dran. Doch was wisst ihr schon von meinem Leben? In mir drin sind Folgeschäden! Viel passiert, was keiner sah. Trag‘ von nun an Traumata. Der Eine, der mich küsst, ganz ungefragt, hält mich fest, ganz eng an sich. Der Andere, der zu mir Prinzessin sagt, aber ist doch okay, bin eh nur ich. Der Eine, der das auf der Straße tut, dabei war ich jung und kannt‘ ihn kaum. Der Andere trägt, wie ich, das gleiche Blut, doch sieht in mir sein' größten Traum. Ein Nächster hat sich übe…
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Dort draußen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Hinaus an ferne Ufer die versprochen In alten Geschichten über die See Vertraute Küsten im Nebel verlassen Öffnen sich Tage in die Weite Ziehen Wolken mit dem Wind am Himmel Peitschen Stürme die Wellen wild Fallen Tränen mit dem Regen ins Meer In Dunkelheit der sonnenfremden Tiefen Starrt der Horizont mit immer gleicher Kälte Sehnt der Fischer sich nach Licht im Hafen Und nimmt die See mit in die Brust Ein Frieden, ein Wüten Ein Schweigen im Erinnern und Vergessen Alles wird... Vergangenheit
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Klagelied
| erstellt von Anaximandala- 3 Kommentare
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Vom Schloss des Königs, tagelang, tönt schmerzerfüllter Klagesang aus Hörnern. Eine Elegie. Ein Requiem dem jungen Sohn. Voll Schmerz um eine Seele, die zu früh dem Sein entklungen schon. Und wie ihr Spiel vom Leiden trinkt, sich Nächte darin kleidend singt, zu Vogelsang und Schwänebalz, durch Wiese, Wald und Weide klingt, im Schloss der Mutter Tränensalz bis tief in die Geschmeide dringt; dass sie, dem Sohne hinterher, in eines Schwertes Schneide sinkt.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Titanen
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Wieso habt ihr den Himmel seiner Sterne beraubt? Warum habt ihr die Sonne mit einem Lächeln verspeist? Wann ist oben? Wie ist Glück? Was habt ihr gesehen, Das ich nicht sehen kann? Jetzt liege ich in den Scherben des Horizonts, Jetzt traure ich um mein baldiges Sterben.
letzter Beitrag von Carlos, -
- 0 Kommentare
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Blitzimpulsne‘ Begegnung Du bist so schön wie eh und je, edles‘ Reh und Vierblattklee, Spartacus Elysium, wenn ich‘s dir ehrlich so gesteh‘, da ich dich grad‘ gestanden seh‘, komatöse Feuerflut und aufgebrochene Geistesglut… auf das ich‘s nicht erneut begeh‘, Ade, Ade, mein Misère!
letzter Beitrag von Ludwig Feuerflut, -
feedback jeder art gehauchte erinnerung
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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gehauchte erinnerung wieder beginnt nebelgrau ein neuer tag die augen suchen vergebens nach dem rötlichen schimmer eines hoffnungsspenden morgenrots wie immer drängen sich bilder aus lange vergangenen zeiten ins bewusstsein gemalt mit der zarten hand deiner fehlenden nähe heißer atem kondensiert auf dem glas kühler realität und mein finger schreibt schwarze worte auf die beschlagene fensterscheibe gehauchte erinnerung (Music_AudioMechanicaMusic - Emotional-beautiful Pianomusic from Pixabay.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Blutmilch
| erstellt von Frank Gehlert- 2 Kommentare
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Blutmilch Tropfend Blut entflammt ein Blütchen Breitet sich auf Milches Haut Neben klafft ein leeres Tütchen Leben ist so schnell verbaut Warme Tränen tränken Erde Grabes Blumen trocknen aus Endet, was man sich verwehrte Letzter Vorhang, kein Applaus
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Zutrittsberechtigung,?
| erstellt von FrBr- 1 Kommentar
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Torwächter wenn du wieder vor dem Tore stehst und es wieder scheinbar keinen Eingang gibt du hast dies Tor mit Beize gesichert mit Farbe gestrichen du kennst jeden Riss doch der Wächter der davor steht verweigert dir den inneren Kreis andere passieren einsam bleibst du am warmen Torholz lehnst du das Haupt erneut hattest du dich angestrengt deine Hilfe war willkommen willkommen aber nicht du dann heißt es wohl zum nächsten Tor zur nächsten Aufgabe zum nächsten Versuch vielleicht............
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Sturz.
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Gestolpert irgendwann. Hände entglitten oder haben uns zerstritten. Stürze wie ein schwerer Stein in das Unbewusste hinein. Selten vergesse ich, doch erinnere ich mich, wein ich ängstlich bitterlich. Schreie lautlos. Verdeihe wortlos. Vielleicht springe ich um den Sturz zu verkürzen. Vielleicht fängst du mich dann, wahrscheinlich nicht.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Es kommt durch den Wind
| erstellt von Nebiros- 0 Kommentare
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Es kommt durch den Wind: es kommt durch den wind dort es kommt auf leisen schwingen es kommt durch den wind dort man hört es leise singen es kommt durch den wind dort man kann es ächzen hören es kommt durch den wind dort es wird das leben stören. es fährt durch den wahnsinn es wird die seele brechen es fährt durch den wahnsinn das ist hier dein versprechen es fährt durch den wahnsinn es will die zeit sich rauben es fährt durch den wahnsinn am Ende steht dein glauben es schwimmt auf dem fluss dort gezurrt in grüne segel es schwimmt auf dem fluss dort es bringt die alte regel es schwimmt auf dem fluss dort…
letzter Beitrag von Nebiros, -
feedback jeder art Von Begeisterung zur Entgeisterung, oder irgendein anderes kreatives Wortspiel über Ghosting
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Eine gelesene Nachricht – unbeantwortet, Meine Anrufe – ignoriert. Wurd es dir zu ernst? War ich der Fehler? War ich mal wieder doch zu viel? Bin ich dir zu nah gekommen? Hab ich mich verbrannt? Wollte ich doch mal zu viel? Ich lauf in Kreisen in meinem Zimmer, schaue immer wieder aufs Telefon. ich führe Selbstgespräche. Ich brauche deine Aufmerksamkeit nicht Ich brauche deine Aufmerksamkeit nicht Ich brauche deine Aufmerksamkeit nicht Ich brauche dich und deine Aufmerksamkeit vielleicht doch. War ich doch nur eine deiner Romanzen? Du hasst mich, oder? Lieb ich dich? Was bin ich für dich? Bist du schon weiter gegangen? WARUM ANT…
letzter Beitrag von Ava, -
Unschönes Erwachsenwerden
| erstellt von Gast (jungegedanken)- 1 Kommentar
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Alles geht viel zu schnell, alles so dunkel doch so hell. Man habe Spaß und Freiheit, Doch vor Erwachsenen nur Feigheit. Die Angst welch einen durchschauert, Wird doch nur zur Trauer. Bitte lasset sie schön und tragend, zerbrechet es nicht so Unbehagend. Das Herz eines geliebten Kindes, Nimmt alles auf so wie der Zug des Windes. Passet auf und lasset es heil, Kein Kind soll zu schnell verweil’n. Absorbiert alles drum und dran, Doch versteht nichts daran. Es wächst und entwickelt, Doch man vergisst und stichelt. Einst so ein ruhiges Stück Kunst, Heut ein Leben ohne ric…
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feedback jeder art Die Nacht verstehen (ein Sprichwort ohne Wiederkehr)
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Ein alter Weg. Es geht der Menschen keiner entlang dem Sprichwort dieser Nacht nunmehr. Und in der Ferne werden alle Schatten kleiner Ein alter Weg. Ein Sprichwort ohne Wiederkehr. An den Tränken. Wir Kälber saufen Sonnen. Sonnenkälber satt. Im Licht: goldäugiges Verstehen. Ein alter Weg. Sein Sprichwort hat uns angenommen. Der Menschen Gang daran entlang wo Worte fehlen. Nicht. Spricht. Licht. Aufgeflochtene Akkorde. Entlang der Töne dieser Nacht nunmehr. Ein alter Weg. Ein Abschied ohne Worte. Die Nacht verstehen. Ein Sprichwort ohne Wiederkehr.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art spät im jahr
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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spät im jahr angststarr blicken wir auf die silhouetten der rabenkrähen in den bäumen sie prophezeihen den kommenden winter doch wir sind es leid uns das wunde von der seele zu trinken zur ablenkung machen wir uns über gott und die welt lustig eingenickt wache ich durch das echo meines atems auf es ähnelt dem blätterrascheln beim gang durch die endlosallee fühle mich wie ein verdurstender mitten auf dem ozean sehe im wellenspiegel das weiß an land fliegender möwen erkenne es ist unsinnig kurz vor jahresbeginn abzutreten spät im jahr (Music_Music for Videos - Sad Autumn).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Nebelgeister
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Träge schlurft der Alte an die Stege Im Schlafgewand des Nachts im Nebel Mit einer schwachen Seelenlampe Verliert sich sein Irrlicht ohne Klage Im leichenkalten Nichts vergessener Tage Müden Blickes des Lichts erstickt Und im Auge am Himmel ein blinder Fleck Brabbelt er Seemannsgarn Von tiefgründigen Leiden und alten Namen Die verdammt auf den Wellen treiben Erschöpft sinkt sein Haupt das ergraut Mit dem Sterben seiner Tage und Nächte Einsam wie ein Wolf doch einzig verblieben dort Während die anderen den Holländer fanden Und er den Tod der nur einmal beißt
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art stiller moment
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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stiller moment meine hand streicht dir traumverloren durchs haar spürt dem pulsschlag des herzens nach und wiegt sich im schlafrhythmus deiner atemzüge es hat aufgehört zu schneien vorm fenster zieht die zukunft als nebelschleier vorbei verharrt kurz als wunschbild weit zurückliegender winterzeiten in gedanken kämmt seewind wellen in die haare sterne legen sich als glitzernde lichtpunkte darauf und der mond gesellt sich doldenweiß dazu stiller moment (Music_Clavier-Music - Lost in her Soul from Pixabay) 3 +.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ausgesperrt
| erstellt von Vetula- 2 Kommentare
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Wer klopft? Enttäuschung und Schmerz, euch lass ich nimmer rein schliesse schnell die Tür es pocht erneut ich öffne nicht das Glück zieht weiter
letzter Beitrag von Vetula, -
düstere phasen, schwankungen meiner Stimmung
| erstellt von nicicock- 0 Kommentare
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letzter Beitrag von nicicock, -
feedback jeder art Krieg
| erstellt von Lukas Kleinmann- 0 Kommentare
- 395 Aufrufe
Des Krieges Freund war immer schon, der übermut und auch der hohn. Des Krieges Freund, des Todes reiter, er treibt Soldaten immer weiter. Mit willen stürmen sie voran, Verüben Leid und glauben dann, In Gottes Namen Recht zu handeln Mit Schrecken über's Land zu wandeln Des Teufels rechte Hand am Werk, Der Boden steht's mit blute nährt. Des Krieges Freund war immer dar, Des Menschen Feind der alte Narr, Der meint er könnt sein Volk erschwingen, Mit Wut und Hass und solchen Dingen. Der glaubt das rechte Werk zu tun, Des Narren Volk kann niemals ruhn Denn zahlen muss, so immer dar, …
letzter Beitrag von Lukas Kleinmann, -
feedback jeder art Bin falsch
| erstellt von Lennart- 2 Kommentare
- 394 Aufrufe
Bin falsch Alle gehen ihre Wege, für jeden scheints weiter zu gehn. Keiner muss es ihnen noch erklären. Doch ich daneben bleib einfach stehn. Ich höre sie reden Tag für Tag, was soll aus mir wohl jemals werden. Doch keiner von ihnen mir helfen mag, bins keinem wert auf diesen Erden. Was solls für sie wirds nie genug, ich werde besser einfach gehn. Lass mich selber hier zurück zum sterben, Sag alln auf nimmerwiedersehn.
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Es ist, Leonie, Nacht
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
- 394 Aufrufe
Schlank ist die Straße zur Stadt. Ein verdorrender Ast ohne Knospe und Blatt. Verhungert fast. Die Bauchladenweiber sind aufgeklappt. Ihre hageren Brüste auf die Straße geschwappt. Die schmalen Lippen blutrot gelacht. Die verletzte Sprache ein endloser Schacht. Fast ist das Rudern der Trinker der Stadt im Spiegel der Augen verblasst. Die Tränen sorgfältig verbracht; gestapelt und glatt in ihr Trinken verpackt. Es ist, Leonie, Nacht. Nur die Gläser der Stadt sind nackt.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Ich geh' den Berg hoch
| erstellt von Romitz- 0 Kommentare
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Ich geh' den Berg hoch Mit viel Anstrengung und Mühe! Bin am Leiden, doch am Streben. Geh' den Berg hoch ohne Füße, Doch spür' den Boden beben. Schmerzen plagen; mach kein halt! Müde werd' ich; keine Zeit, Mich auszuruhen ist Verschwendung! Was ich suche, das ist Halt. An der Spitze bin ich sicher. Ankunft ist das große Glück! Kälte, Wind und kein' Gesichter, Angst vorm Fall, ich werd' verrückt.
letzter Beitrag von Romitz, -
feedback jeder art Die Liebe des Narzissus
| erstellt von Thomkrates- 0 Kommentare
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Die Liebe, die Narzissus meint nur eitel in der Sonne scheint, er hasst das Wetter anderer Zeiten, da diese durch und an ihm leiden und er, dem gleich, dies ignoriert, den Schattenschmerz er nicht kapiert, den anderen respeklos schaut, da er, tief drinnen, sich misstraut, verdorben durch die Zeit am Teich und seelisch nicht erfüllt und reich. Die Liebe, die Narzissus braucht zunächst sein Geist fatal verraucht, da echte Liebe ihm ein Feind, der, sterbend, um ihn gütig weint, verdrängt und schiebend sie zur Seite, weshalb die Liebe daran leide und Schutz muss suchen vor Narziss, d…
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art In einer dunklen Welt
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
- 394 Aufrufe
In einer dunklen Welt Ich weiß nicht warum ich so traurig stets bin, ein ganz kleiner Zweifel kommt mir in den Sinn. Die Sonne scheint heiter, der Himmel ist blau, und doch ist in mir immer alles nur grau. Wir haben hier Frieden, es herrscht keine Not, ein jeder von uns hat sein tägliches Brot. Die Welt rundherum ist so schön und so bunt, und was für ein Glück, ich bin auch noch gesund. Ich habe doch alles, was jeder Mensch braucht, ein Dach überm Kopf und ein Schornstein, der raucht. Ich fand auch die Liebe, bin nicht mehr allein, mir geht es so gut, es könnt‘ schöner kaum sein. Und doch ist da etwas, ein leises Gefühl, ich …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Ok
| erstellt von Federkiel- 1 Kommentar
- 394 Aufrufe
Ich bin ok. Und ok sein ist so viel besser, als das zu sein, was ich bisher war. Es ist ok. Wie viel heimliche Verachtung und offenes Unverständnis habe ich stets für die Menschen empfunden, für die ok sein ok war. Wer war ich damals nur? Vergessen. Am liebsten hätte ich sie angeschrien, geschüttelt, glücklich sein sollst Du, das bist Du dem Leben schuldig! Aber heute denke ich mir, wem bitte soll ich irgendwas schuldig sein? Dieses alberne, ermüdende streben nach Glück, lohnt es sich? Lohnt sich dieser ganze hussel, dieser Kampf, diese so unaussprechlich schmerzlichen Gefühle…
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Sonnenschein
| erstellt von Denios- 1 Kommentar
- 393 Aufrufe
Die Sonne lässt den letzten Schein Sachte streichen über Stock und Stein Und beleuchtet mit gleisend Licht Der Erde schönes Angesicht Ach wie schade sprach die Stimme Das sich verdunkeln meine Sinne Und das Licht wird schwach Bis hinein zur dunkeln Nacht Es war so schön fast wie ein Traum Der helle Schein in meinem Raum Das Licht erwärmte meine Sinne Und hab gehört der Vögel Stimme Doch was soll nun sein in meiner Welt Wenn Trübsal ach mein Herz entstellt Kein Vogel singt ein Lied zu mir Und ich all der Blumen Duft verlier Ach du lieber Menschensohn Die Stimme …
letzter Beitrag von Denios, -
feedback jeder art Verlorenes Ich
| erstellt von JuliaElizabethBadura- 1 Kommentar
- 393 Aufrufe
Von blauen leeren Augen Jeden Morgen schau ich in den Spiegel und sehe,was sonst niemand sieht Der Tod schaut zurück vom einsamen Hügel Er ist wie ein Sturm,der nie vorüberzieht Einst leuchteten die Augen wie der schönste Frühling, einst spiegelten sich tausend Farben darin Doch jetzt sind sie vom Leben müde sie suchen schon lang nicht mehr nach dem Sinn Von blauen leeren Augen, davon träumt ich heute Nacht Es waren ja doch meine eignen, was hab ich bloß gemacht? Ich seh hinaus und sehe doch nichts, als sei ich auf einmal erblindet Die Erinnerung verfliegt ganz leis d…
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art Ruhe in Frieden
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 393 Aufrufe
Je dunkler die Finsternis in unserem Herzen, desto heller strahlt auch unser Licht. Und dein Licht hat selbst den größten Schatten verschwinden lassen, aber jetzt musst du ruhen, denn die hellsten Sterne erlöschen am schnellsten.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Nachtschatten
| erstellt von Anaximandala- 0 Kommentare
- 393 Aufrufe
Es leben Schatten in den Bäumen und nähren sich des Nachts an Träumen, doch wenn die Bäume furchtsam klagen dann ziehn sie los und dürfen jagen. Wo Angst ein Menschenherz erfüllt, es vollends in das Dunkel hüllt, es jenen Geist, der Schatten flieht, verderbend in den Abgrund zieht. Gebrochen, fern vom Sonnenschein, an einen Ort, wo er allein. Wo etwas sich die Lippen leckt und knurrend seine Zähne bleckt. Ein Schatten, der sich Stücke reißt, nicht aus dem Fleisch, nein aus dem Geist der dann, beim ersten Strahl vom Licht, in Dunkelheit und Wahnsinn bricht. Dass während er zu Grunde geht, der Schatte…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Das Feuer
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
- 392 Aufrufe
Das Haus brennt und ich steh mittendrin. Die Flammen kriechen Schritt für Schritt immer näher. Der Rauch dringt Atemzug nach Atemzug immer weiter. Meine Haut sie wellt, sie schreit, sie bricht, sie verkohlt. Doch ich laufe nicht, ich stehe und stehe, denn Wie soll ich einen Schritt nach dem anderen nehmen, wenn ich nicht weiß, ob der Fußboden hält? Ich glaub, ich sterbe gleich.
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Ein Loch im Herzen
| erstellt von Wolkenwolf- 1 Kommentar
- 392 Aufrufe
Ein Loch im Herzen Das Silber des Himmels ist Zeuge, Dass ich mich den Regeln nicht beuge; Denn ich jage allein, Mag es immer so sein; Mit einem Loch in meinem Herzen. Die einstmals so tapfere Meute, Längst blind für die lohnende Beute, Trägt mit gläsernem Blick Schon das Beil im Genick; Mit einem Loch in ihren Herzen. Ein wilder Tanz bringt es ins Wanken, Weisst den Quell zu schnell in die Schranken; Welcher Schritt darf es sein? Lass dich nicht darauf ein! Mit einem Loch in deinem Herzen. Das Schweigen im Walde spricht Bände; Verwehrt bleiben Lippen und Hände…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Der Vogel am Wegesrand
| erstellt von Zorri- 0 Kommentare
- 392 Aufrufe
Ein Vogel steht am Wegesrand, Sie wartet dort ganz unerkannt. Der Partner auf der Straße liegt, ewig schläft und nicht mehr fliegt. Bitte, bitte wach endlich auf, dann schauen wir hinauf, werden gemeinsam abheben und hoch dort oben schweben. Doch er bleibt einfach liegen, wird nie mehr mit ihr fliegen. (ein Bild meiner Tochter)
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art Clair de Lune im Mondschein
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Leise vom Mondschein bestrahlt spiel ich schwermütig auf meinem Klavier Clair de Lune. Eine Kerze – fast abgebrannt – beleuchtet sporadisch mein Notenpapier. Die Sterne meine stille Zuhörerschaft. Weise bist du doch von mir weggerannt. Hab das Stück für dich begonnen. Meine Hoffnung ist zerronnen. Das Stück erinnert mich an dich. An eine gute Zeit. Musik ist aus. Stille Tränen schlagen auf den Boden ein.
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art brach
| erstellt von Mike G. Hyrm- 1 Kommentar
- 392 Aufrufe
brach Schwere umfängt lässt nicht los warum frage ich bin ich bloß das dunkle Gefühl es wummert es schlägt warum frage ich wo ist das Licht festgehalten angekettet tapse ich herum sinnlos erscheint die neue Hoffnung ist das gemeint? Soll ich auf dem Boden kriechen siechen was ist der Sinn darin zu denken ich kann mein Leben gerade nicht lenken will ich das überhaupt will ich sein oder nicht wer gibt mir mein Gesicht meine Gedanken meine Gefühle wer außer ich dann steh auf du Tor das ich mir jeden Tag unendlich schwor …
letzter Beitrag von DarkEmotion91, -
feedback jeder art Trampeltier
| erstellt von Rudolf Fritz-Roessle- 2 Kommentare
- 391 Aufrufe
Die Welt die ist ein Trampeltier Auf großer Bühne trampeln sie im Takt Kleider machen Leute das ist Fakt Kurz mal schnell die Grenzen verschieben Menschengruppen ihren Wert vermiesen Fleißig soll die eigene Art den Wohlstand an sich ziehen Ein kleiner Lichtblick ist nicht weit Sie hämmern und bauen am Turmbau zu Babel Verfallen werden ihre Ich kann alles Gaben Ganz von vorne fangen wir wieder an Dauert nicht mehr lang
letzter Beitrag von Rudolf Fritz-Roessle, -
feedback jeder art R. I. P.
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
- 391 Aufrufe
R. I. P. Cheti (†) Ruhe in Frieden, poetischer Geist, und singe von droben Elegien der Nacht, die dich nun finster umfängt. Quäle dich nicht – schon blind von den Schleiern tödlicher Nebel –, um die Menschen noch mal mit deinem Lied zu erfreu‘n! In den Stunden der Wahrheit haben sie dich doch verstoßen. Endlich nun bist du frei, fliehst zu den Sternen ins All. Sicherlich hättest du noch schönste Gedichte geschrieben Chören und Sängern zuhauf, die auf den Bühnen der Welt all die Verse würden verkünden, wenn auch die Augen – tränenperlenbekränzt – zeugten vom nahenden Fall. Ist dann ver…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Depression
| erstellt von Robert K. Staege- 1 Kommentar
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Meine Angst und meine Sorgen wird die Versteinerung minimieren, sodass nichts mehr weiter passieren kann, — der perfekte Stillstand. Damit kann ich wunderbar jeden Augenblick einfrieren, mich mir selbst entfremden, und die stehende Zeit mit einem neuen Ton einfärben: dem sanften Grau des Vergessens. ©️ RKS 2023
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
nur kommentar Traumegel und Seelensauger
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Wenn du schläfst schleich ich mich Vorbei an dein schlummerndes Ich Hinein in dein Unterbewusstsein Und stehle deine Träume Und wenn du wieder erwachst Ein Stück leichter als die Nacht davor Kroch ich längst schon wieder aus deinem Ohr Und klebe an der Zimmerdecke Dort in der finstersten Ecke wie eine Schattenschnecke Ohne Regung eingerollt ohne jede Bewegung Und warte auf die Dunkelheit in deinem Geist Um heimlich schleimig wieder saugen zu gehen Stern um Stern aus deinem Himmel entfernt Die Seele am Schluss ganz aus dem Leib entsternt
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Verschwunden
| erstellt von Saphira- 0 Kommentare
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Verschwunden Träumst du oder ists vorbei und schwebst lange schon in Hades hall Egal was sei denn eins ist klar bleiben wirst du immer da. Was erblickst du im Delirium was nur siehst du ganz allein Man frage sich was kann es sein man wird es wissen nimmermehr. Denn was auch sei du bist nicht da verschwandest nachts dann ohne Mond Wo bist du nun das fragt man sich Wirst du jemals kehren wieder. Die weisen Sterne wissen kaum wo du seist zu dieser Stunde Wissen nicht ob du kommst heim oder bleibst verschwunden ewig.
letzter Beitrag von Saphira, -
nur kommentar Damals
| erstellt von Sternwanderer- 1 Kommentar
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Damals Mein Herz singt traurig all die Lieder von damals als wir eins. Das WIR ist längst vergangen mein Herz singt ganz allein – © Sternwanderer Heute wäre mein 48.Hochzeitstag RIP Bernd
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art November-Regen (Dezember 2021)
| erstellt von Laura Marie- 0 Kommentare
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Einige Zeit ist vorüber gegangen, weitere Strecken wurden zurückgelegt Doch ich blicke um mich herum und merke, irgendwas hat sich gedreht Die Sonne verschwindet, düsterer Nebel kommt mir entgegen Mein Weg führt weiter, ich spaziere weiter im November-Regen Ich denke zurück an meinen bisher zurückgelegten Weg Hab irgendwie das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt Ich weiß nicht genau, wonach meine Sehnsucht schreit Ich drehe mich um und blicke zurück in die Vergangenheit Bin an so vielen Orten gewesen und habe mich dennoch nie am richtigen befunden So vielen Wegen gefolgt und dennoch nie das Gefühl der Sicherheit empf…
letzter Beitrag von Laura Marie, -
feedback jeder art Warten
| erstellt von Seeadler- 2 Kommentare
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Du wartest. Wartest, dass etwas geschieht, dem du dich anschließen kannst. Du wartest. Wartest, dass jemand spricht, damit dich dein Schweigen nicht schmerzt. Du wartest auf einen Brief obwohl du selbst keinen geschrieben hast. Du wartest. Wartest auf deine Tränen, die nicht fließen wollen. Und dann wartest du auf den Abend, der dich vom Warten erlöst.
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Kalter Morgenregen
| erstellt von Sermocinor- 1 Kommentar
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Kalter Morgenregen Sonnenstrahlen geatmet, zu kurz der Moment an jedem Morgen – niemals satt. Die Seele verwandelte stets jeden Regen in ein zärtliches Streicheln der Haut. Gemalte Bilder der Gedanken – schon lange immer gleich; die Wärme auf der Haut am Tagesbeginn vergessen, nur noch Verzweiflung flüstert endlos leise Antworten in ewigen bitteren Phrasen. Sinne lauschen nur noch dem Diktat der Schwere. Es ist nicht der Wunsch nach Klage, nicht das Zücken von Schwert und Schild – Tränen aus meinem Sturm der Worte geboren, waren noch nie ein Geschenk - nur gerufene Echos der Selbststrafung. …
letzter Beitrag von JoHa, -
feedback jeder art Ein letzer Blick
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
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Ein letzter Blick Es gibt nichts mehr zu sagen In Regen und Sturm Sterben meine Worte An Bedeutungslosigkeit Und gefallenen Entscheidungen Es bleibt nichts mehr zu beschönigen Aus den Aschenwolken Taumelte es zuerst Matt und schwer Stille in Tropfen auf uns nieder Es bleibt nichts mehr zu erinnern Alles vereist im Jetzt Momente erfrieren, weil wir ihnen Die Wärme nehmen Ein Sommer stirbt Weil wir nicht mehr sind Um ihm Licht zu schenken
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Kinderblicke
| erstellt von Tender Spirit- 1 Kommentar
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Kinderblicke Kinderblicke können strahlen, funkeln wie ein Silberschein; können Sonnenbilder malen, hüllen uns in Wärme ein. Kinderblicke können lachen, wandern ruhelos umher; wollen soviel Unsinn machen, ihre Freiheit zählt so sehr. Kinderblicke können glauben an das Gute in der Welt. Keiner darf die Hoffnung rauben, weil ein Luftschloss sonst zerfällt. Kinderblicke können flehen, schauen aus geneigtem Haupt; wissen, wo die Schwächen stehen, haben unser Herz geraubt. Kinderblicke können träumen, ruhen still in sich gekehrt. Gedankenspiele in d…
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Verrat
| erstellt von Luis- 2 Kommentare
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Im Feure sie brennt. Und repräsentieren tut sie unser aller Stolz. Dies ist die Art, wie wir zu Grunde gehen werden. Einst Freund und jetzt Feind, wirst du mir meine Menschlichkeit nehmen. Doch ich trage deinen guten Willen in mir. Du stehst vor mir, aber wo bist du nur hin? Warum vermögen die weißen Wolken, rot zu werden? Du hast das Gewitter verursacht, nehme mir meinen Sinn. Die Erinnerungen sind alles, was zu bleiben scheint. Ich nehme sie mit ins Grab, wo der kleine Junge weint. Und mögest du nicht meinen Frieden stören.
letzter Beitrag von Luis, -
feedback jeder art Marionette
| erstellt von Anonymus- 0 Kommentare
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Du ziehst die Fäden Bist stehts immer da Wie ein Freund, ein Helfer Doch ist das fürwahr? Wie ein schutzloses Kind hälst du mich Wie ein Retter erfüllst du deine Pflicht Wie ein Virus nimmst du meinen Körper ein Wie ein Tuch hälst du mich rein Bist immer da, kann dir nicht entkommen Wie ein Sklave muss ich dir gehorchen Muss alles tun was du mir befielst Sonst bin ich in Gefahr Das ist wohl fürwahr
letzter Beitrag von Anonymus, -
feedback jeder art Warum?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Nehmt mich doch in eure Mitte das ist meine Herzensbitte zerrt mir nicht an meinen Armen das kann ich nicht mehr ertragen Ich sehe wirklich gar nicht ein wieso muss ich der Spielball sein den ihr jongliert zwischen den Füßen ich fühl mich hin und her gerissen Ich möchte Papa nicht vermissen und von Mama möcht ich wissen warum sie wieder traurig ist weil du, Papa, mir wichtig bist Warum ist Mamas Kopf gesenkt wenn Papa mir was Teures schenkt nehmt mich doch einfach in den Arm und haltet mich wie früher warm Warum und was spricht nur dagegen könnt ihr nicht mitei…
letzter Beitrag von Aileas, -
feedback jeder art Plötzlich
| erstellt von Marcel- 1 Kommentar
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Plötzlich Wie ich glühte in morschen Wäldern auf klebrigem Asphalt an Tagen verbrannter Haut träge Mücken im Stoppelgras Fledermäuse vorm späten Mond Der Herbst ist passiert nur glimmende Funzeln Schlaf in klammen Polstern Zeit der hungrigen Krähen Wetterleuchten rückt heran dieses Frösteln wird bleiben
letzter Beitrag von Carlos,
