Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Lange Pullover an heißen Sommertagen tragen
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Ein langer Pullover Ärmel überdeckt einen Arm bedeckt von vereinzelt nicht abrasierten Haaren und von vereinzelt verblassten Narben. Ich schwitze. Es ist ein heißer Sommertag, aber der Gedanke, dass man meine Arme sehen könnte für das nicht feminine und depressive Wesen, das sie trägt, macht mich krank. Zu Hause sehe ich mir meine Arme an. Es fühlt sich scheiße an. Am liebsten würde ich doch einfach nur mich selbst aufschneiden und eine neue Haut tragen, in der ich mich wohl fühlen kann. In der ich mich feminin genug und maskulin genug und glücklich genug und heile genug und genug und schön fühle. Aber ich glaube, …
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Schmerz
| erstellt von Gutmensch- 0 Kommentare
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Jahrelang war sie an deiner Seite. Bis ans Ende Ihrer Tage wollte sie ihren Weg gemeinsam mit dir gehen. Gestern war die Welt noch in Ordnung. Heute ist nur noch Bestürzung, Trauer und Wut. Wut auf dich und darauf das sie vielleicht nicht eng genug bei dir war. Ich sehe sie an und sehe eine Grimasse, sie hat noch nie so geschaut. Sie war noch nie, oder lang nicht mehr, den Tränen so nah. Doch sie ist zu stark und zu enttäuscht um wirklich zu weinen. Ihr Schmerz aber ist kaum zu ertragen.
letzter Beitrag von Gutmensch, -
feedback jeder art Epigenetik
| erstellt von sowaswiepoesie- 1 Kommentar
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Ein Monster, das jeden um sich verschlungen hat Am meisten mit sich selbst gerungen hat Es wollte nie was böses tun Doch was soll es gegen seine DNA schon tun? Wollte den Kreis doch nur durchbrechen, und mit der Vergangenheit abrechnen ja vielleicht auch aus sich selbst ausbrechen. Egal wie sehr es doch versuchte, Lieb zu sein und voller Ruhe, Die Flucht aus seinem Körper gelang ihm nie, Egal wie laut es auch um Hilfe schrie. Es schien als würd es niemand hören, Doch des Monsters Art stets jeden stören. Es wollte doch kein Monster sein, Sein Dickes Fell schloss es nur ein. …
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Hospiz
| erstellt von Rosa- 2 Kommentare
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Hab mich entschieden abzutreten, von dieser, ach so schönen Welt. Niemals habe ich darum gebeten, dass mich das Karzinom befällt. Ganz lange ist es gut gegangen, die Therapie war scheinbar ein Erfolg. Nach langem Hoffen und auch Bangen, fordert der Sensenmann den Sold. Hab meinen Frieden jetzt gemacht, will mich dem Schicksal fügen. Das Leben ist für mich vollbracht, kann mich nicht mehr selbst belügen. Geordnet ist nun meine Habe, festgelegt, wohin mein Grab. Zum Abschied ich euch allen sage, denkt an mich und habt mich lieb.
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Unausweichliche Erkenntnis
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Ich laufe vor ihr weg, wie das Opfer vor dem Mörder. Keuchend, tränenüberflossen, schreiend liege ich im Bett. Schlage Türen hinter mir zu – sie reißt sie auf. Verstecke mich hinter Vorhängen – sie reißt sie auf. Laufe tausend neue Wege entlang, Am Ende steht sie immer vor mir. Kannst du mich retten? Verdiene ich Rettung? Ich verdiene dich nicht. Verdienst du mich? Resigniert stehe ich vor ihr, Tränen- und Schweißgetränkt, den Lebenswillen ausgekeucht und lasse sie wie jedes mal in meinen Kopf hinein Du wirst mich auch verlassen . . . oder?
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Wenn du den Mond enttäuschst
| erstellt von Hera Klit- 1 Kommentar
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Wenn du den Mond enttäuschst Der Mond schlich über die Dächer, als wolle er nicht stören, dabei meißelte sein Licht deinen Body wie Michelangelo in seiner Prime. In dem Moment wusste ich instinktiv, es wird nie mehr besser kommen können, das war jetzt der Gipfel nicht zu toppen. Ich habe meine Chancen gehabt, eine wie die andere habe ich verzockt für das, was mir die Zukunft versprach. Aber da kam nichts, das meine Fehler hätte aufwiegen können. Ich hoffe, er weiß, was er an dir hat und hält dich fest, so lange es gehen mag. Ich darf ihn nicht hassen, ich habe es selbst versiebt. Warum wollen wir immer nehmen, …
letzter Beitrag von Hera Klit, -
nur kommentar Nur die Tür...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Nur die Tür…… Abgemagert steht sie da. Eltern sind nicht mehr nah. Fleht verzweifelt immer mehr. Der Eltern Kraft ist fast leer. Dürfen sie nicht mehr stützen. Kann der Hilfe nicht mehr nützen. Nur die Tür trennt sie noch. Erbarmen fleht: Helft mir doch! Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust
| erstellt von m_zoga01- 3 Kommentare
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Zwiegespräch Ist es Sünde, für mich zu lieben? Nur in solch einer Welt, möcht ich nicht sein! Hast du mich darum, von dort vertrieben? Damit zu Ende gehe ich ganz allein? Bin neue Wege, für dich gegangen Doch trotzdem liegt dieser Schleier noch auf meinem Herzen. Verstehst du nicht, mein sehnlichst verlangen? Da nur die Liebe, würde nehmen mir all diese schmerzen. Zu welcher Stund, ist mein Leidensweg vorbei? Ist's mir missgönnt , dass auch ich mal geliebt werde? Du reißt mir meine Seele damit, regelrecht entzwei! Denn nur eine, klammert sich noch gewaltsam an diese Erde. …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Lichtblick
| erstellt von Evitucexe- 2 Kommentare
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Die Blicke sich trafen Als sich sahen, zwei Schatten Weil die Sonne schien Sie sich gefunden hatten Leider keiner von ihnen Sagte ein Wort Als sie sich doch trauten War die Sonne wieder fort
letzter Beitrag von Evitucexe, -
Schattenwelt
| erstellt von Gast (Nika_09)- 0 Kommentare
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Schattendasein Ach das Leben Dies ist nicht einfach Es bringt höhen sowie tiefen Und doch bringt es so manchen zu Verzweiflung Zerbrechen an den schweren Lasten Zieht einen in die dunkeln Tiefen Alles dünster still und dunkel Verloren in Gedanken Die Frage des dasein Die nicht erleuchtet Den Kampf verloren Das Licht erlöscht Es bleibt das Leid Vergessen in der Ewigkeit
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feedback jeder art Suche nach Erlösung
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
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Suche nach Erlösung Bei Männern schaut sie stets nach unten Die feine Seele ward geschunden Das Grauen kam in feinem Schuh Und setzte ihrem Leben zu Bei Männern lauscht sie stets der Stimme Konnt ihn nur hören in der Rinne Der Klang belagert schrill den Geist Sie ständig in die Hölle reißt Bei Männern riecht sie stets am Atem Der sollte ihn zum Schluss verraten Er hauchte ihr die Zukunft weg Hinterließ sie nackt im Dreck Bei Männern tobt in ihr ein Krieg Doch kommt es auch zu einem Sieg In ihren Taschen schläft der Stahl Allein geweckt durch ihren Gral
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
feedback jeder art Blut oder Wein ?
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Hier ruht sie in Frieden ist das Wein oder Blut an ihrer Nase, mein Hase, was läuft ihr aus der Nase, Blut oder Wein ? Die Liebe hatte sie immer gemieden aber nicht die Wut! Sie wollte nie alleine sein Wollte nie die sein, von der man sagt: Hier ruht sie in Frieden Von sich sagen wollte sie: Ich gehöre zu dem oder dem Wollte ein Lämmlein sein und wars nie eher ein Löwenschrei Hast du sie gesehen? Hase, hast du sie gesehen ? Wie sie schrie…mein Gott so schrie nie wieder eine, wie die ! Mit ihren Stiefeln aus Zungen Ih…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Zu viele Gefühle ... 😖
| erstellt von Karo- 1 Kommentar
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Triggerwarnung: Diese Gedichte behandeln Themen, die für empfindliche Menschen zu schweren Reaktionen führen können. Teil 1 Schon fällt die Träne leis' Auf zarten Stoff in weiß Das Taschentuch von dir Trag' ich noch heut' bei mir Ein Messer in der Brust Verdirbt mir jede Lust Mein Herz, es blutet stark Das Glück ist eher karg Kein Wort mehr auf den Lippen Kein Pfund mehr auf den Rippen Der Himmel war einst blau Doch färbt er sich nun grau Verkrampfte Seele nun Für dich bin ich nur Ruhm Die Seele in den Sternen Kann mich nicht weit entfernen F…
letzter Beitrag von Sarah Rosenrot, -
feedback jeder art Hoffnungslos
| erstellt von Lightning- 2 Kommentare
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Hoffnungslos Versunkene Stunden, in Tiefen die Frage, in welchen Sekunden verlor ich den Sinn des Lebens, das ich doch so gerne ertrage, vergangen, verschwunden, egal wo ich bin. Vergessene Tränen der Freude am Tage, die Nächte vergießen dafür um so mehr, im Schwarz alles Seins erwacht in mir die Klage, sie fließt mit den Schmerzen ins offene Meer. Verlorenes Sein, in Gefühlen ertrunken, erstickt an der Schwere des Druckes der Welt, Versuche getätigt, nur den Grund gefunden, der mich abgrundtief im Verborgenen hält.
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Die Schlaflosigkeit
| erstellt von Elena Schamber- 2 Kommentare
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Ich sehe dich im Bett wach liegend, Es ist ganz still, nur die lästigen Fliegen setzen sich ab und zu auf dein Haupt, Hast du geschlafen heute überhaupt? Du quälst dich oft von Nacht zu Nacht. Nichts hat dich dazu gebracht, sich in den ruhigen Schlaf zu versetzen. Du musst die Erholung schätzen. Was hat dich jetzt aus dem Schlaf gerissen? Hoffentlich hast du kein schlechtes Gewissen. Das will ich einfach wissen. Ist nicht hart zum Schlafen dein Kissen? Ich verstehe dich nun wirklich nicht, Was stört dich eigentlich das Licht, Das schwach durchs Fensterglas eindringt Und Wärme u…
letzter Beitrag von Elena Schamber, -
feedback jeder art Der Stadt entkommen
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
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Man sagt, die Alten hätten versucht der Stadt zu entkommen und dass sie wieder zurück wollten. Doch es sei ihnen nicht gelungen. Die Stadt habe sie vergessen gemacht und so seien sie geblieben wie Wunden auf einem Körper, verblichen zu Narbengewebe, eigentlich unnötig, eigentlich falsch. „Du und ich sind aufgewacht aus einem Traum“, sagtest du immer wieder zu mir, wenn wir uns an der Lichtung bei den Tannen getroffen haben. Wir haben viel geflüstert in dieser Zeit, denn wir wußten, dass die Häuser Ohren haben, die Türen Augen, dass die ganze Stadt, wenn die Sonne untergeht, wie ein gewaltiger Nachtmann die Straßen durchschreitet, unsichtbar für die Städter ab…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Für jemand ganz besonderen
| erstellt von Mike G. Hyrm- 2 Kommentare
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Für jemand ganz besonderen Für Phillip Jeromè Sternenkind Viel zu kurz in meinem Leben viel zu wenig Augenblicke zu knapp das Hier und Jetzt doch war doch ewig in mein Herz gegeben schien so kurz die Uns-Zeit auch bemessen gefühlt so kostbar, dennoch viel, viel zu rar welche Spanne wir zusammen lebten Du, mein reinstes Wahnsinnsglück in meiner Welt Ich, schier unbändig voll magischer Freude auf dich Ist nicht das reine Leben, doch stets einem purem Wunder gleich? Doch stets ist das Vergängliche immer nur einen kurzen Hauch vom Sein entfernt so zart, zärtlich, zerbrechlich und absolut ungewiss …
letzter Beitrag von Mike G. Hyrm, -
feedback jeder art Die Menschheit
| erstellt von Stefan Lessard- 0 Kommentare
- 444 Aufrufe
Die Menschheit Ich sehe etwas! Es hat lange Klauen. Mein Schatten? Nein. Ich sehe sein Gesicht! Grausam, entstellt, bösartig. Mein Spiegelbild? Nein. Ich sehe seine Gedanken! Hass, Gier, Neid. Was soll es sein? Deine Seele!
letzter Beitrag von Stefan Lessard, -
feedback jeder art Herzenssache
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Herzenssache Eine Geschichte durchwebt meine Träume die mit Schmerzen übervoll vomTränenquell genährt. Mit schwarzer Tinte erzählt sie sich wieder und wieder auf vielen Seelenseiten selten farbenfroh. Zusammen gebunden wird Seite für Seite zum „Buch des Herzens“ das versehen mit einem Siegelschloss. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Impressionen
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
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Impressionen Sporadisch fliegen Gedanken vorbei, beim Lesen deiner verkanteten Umwelt. Schön rasiert, geduscht und geföhnt, die Auswahl deiner zehrenden Worte. Das Gewitter entlädt sich anderswo. Still steht das Milchkännchen auf dem Tisch und erzählt etwas über ein trautes Heim. Wäre da nicht die Träne die da rinnt und der Blick, weit zum Fenster hinaus. Und das alles kommt bei mir an und drückt ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Selbst, Fremd und Anders
| erstellt von arlak anaizit- 2 Kommentare
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Und schon wieder liege ich am Boden, keiner kann jetzt aber wieder die Fäden ziehen und nichts meinen Kopf zum Leuchten erheben. Endlich konnte ich mich von Fesseln befreien, um im verlorenem See unterzutauchen. Im dichten Nebel höre ich dieses leise Flüstern... Musik in meinen Augen. Hoffnung schwindet, denn so oft stand, kniete und lag ich sogar vor diesem Abgrund und streckte mich weit nach oben, um Federn zu berühren..vergebens.... So oft habe ich mit Spiegeln Sonnenstrahlen abgelenkt, um grimmige Gesichter zu erhellen. Aber genau das tat keiner für mich. Mit Fingerspitzengefühl spielten sie mich wie ein altes, verstimmtes Klavie…
letzter Beitrag von arlak anaizit, -
feedback jeder art Erloschnes Licht
| erstellt von Terrapin- 1 Follower
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Erloschnes Licht Der Dichter haust zerstört in Unterhose vor einem Wust Papier im Kerzenlicht, als seine Muse sich vor Traurigkeit erbricht. Versagt, war wieder mal die Diagnose. Die Worte, die er wählt, rückt er in Pose; so dass es in den Därmen wühlt und sticht, doch interessiert das alles wirklich nicht, denn die Gedanken stützen sich nur lose. Er baute schlicht aus Worten und aus Stein, aus schlanken Säulen und aus Marmorquadern ein Heim, um für die Seinen da zu sein. Allein der Menschenwille formt ein Hadern, und sieht, was er erkennt, noch lang nicht ein... in schwarzen Flocken tropft es aus den Adern.
letzter Beitrag von Terrapin, -
nur kommentar …
| erstellt von Nanare- 2 Kommentare
- 443 Aufrufe
…
letzter Beitrag von Nanare, -
feedback jeder art Schatten und Licht
| erstellt von H_lili- 1 Kommentar
- 443 Aufrufe
Wir sollen den Schatten misstrauen , denn ihr Wesen wird uns vergrauen. Dem Licht hingegen sollen wir folgen . Denn seine perfekte Art wird uns leiten , ohne Zweifel werden ihm alle hinterher reiten . Ja, das Licht es soll uns entzücken , doch ist der Schatten nicht das Gleich, nur echt und ohne Perücken. Ist das eine nicht des anderen Ebenbild . Der einzige Unterschied ,dass das eine ist ein wahres Bild . Also wieso folgen dem Licht wenn es nur ein Mythus ist ? Wieso folgen ,wenn es doch nur die Wahrheit frisst ?
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Du warst...
| erstellt von Rose- 1 Kommentar
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Du warst der Anfang und das Ende. Das Licht und die Dunkelheit. Mehr Licht als Dunkelheit. Du warst die Hoffnung. Du warst das Vertrauen. Du warst die Wärme und die Geborgenheit. Die Freude und der Schmerz. Das Lachen und die Tränen. Du warst die Umarmung. Du warst mein Herz. Du warst die Liebe. Du warst meine Liebe. Ich war deine Liebe. Wir waren Liebe. Du warst der Abschied und mein Ende.
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art überlebt
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 443 Aufrufe
überlebt gemeinsam ruderten wir gegen den wind tauchten die paddelblätter tief ins strömende vor uns das helle des hafens hinter uns das dunkle der stürmenden flut fortan trat der leuchtturm an die stelle der sterne navigierte das rettungsboot sicher ans land wo uns das wippen der galionsfiguren lächelnd begrüßte zuletzt nahm uns eine welle an der hand und schob den kahn auf den strand mit einem gedenkgebet für die zurückgebliebenen traten wir ein in neues leben überlebt (Musik_Voyage - Day-of-maiden from pixabay) 2 # opt.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Lebensuhr
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Die Lebensuhr Die Zeit vergeht ganz still und leis, man merkt es lange nicht. Doch gräbt sie ihre Spuren ein, in jedermanns Gesicht. Die Jahre gehen schnell dahin, man steckt im Alltag fest. Die Stunden sind schon abgezählt, es bleibt nur noch ein Rest. Die Uhr des Lebens tickt so laut, wann bleibt der Zeiger stehn? Wann habe ich das Ziel erreicht, und muss für immer gehn? Die Fünfzig hab ich schon geschafft, die Sechzig kommt wohl bald. Schaff ich die Siebzig oder nicht? Werd‘ ich tatsächlich alt? Ein Tag kann stets der Letzte sein, die Zweifel sind oft da. Und manchmal wird mir angst und bang, ist mir der Tod…
letzter Beitrag von kupfi, -
nur kommentar Der Totengräber
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 441 Aufrufe
Der Totengräber von St.Urban Ist einer auf den man sich verlassen kann Doch meiden wir ihn und mögen ihn nicht Wo er steht da trübt sich das Licht Er wohnt allein abseits der Straßen Nah beim Friedhof einsam und verlassen Die Fenster dicht das Licht immer aus Nie sieht man irgend ein Leben im Haus Die sehr alten bemerken an Es sei seit hundert Jahren ein und derselbe Mann Es tuscheln die Jungen, es munkeln die Greisen Er würde auch heimlich Leichen verspeisen Ein schweigsamer Kerl auf einem müden Pferde Mit Spaten auf der Schulter bringt er die Leute unter die Erde Und wird der Plat…
letzter Beitrag von SchwarzPoet, -
feedback jeder art Der alte Mantel
| erstellt von Seeadler- 2 Kommentare
- 441 Aufrufe
Sie hieß Marie und trug seit jeher ihren alten Mantel verfilzt, mit Löchern und zerbeult In seinen besten Zeiten, war er ihr Schmuck umarmte sie beim Lebenstanz und wärmte ihr zerbrechliches Gerüst Nie mochte sie sich trennen. Nun trennte er ihr enges Band Als man sie fand, schwamm er im Meer sie lag an Land
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Odysseus
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
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Odysseus Der Fahrten Sturm und Wehmut, durch der Welten Gischt und Schaum – versüßt durch letzten Wermut, ich wandle an des Daseins Saum. In der Nacht schwelt mir der Tag hinfort, so dämmert mir das Jetzt an Bord. Zwischen Herakles’ so fernen Säulen, und Trojas nahen Dardanellen, möcht’ mein Schatten laut im Sturme heulen, und Dein Licht mich doch erhellen. Du bist mir lange schon so fern, mein Steuerrad in dieser Nacht. Du bist mir jede Nacht mein heller Stern und wiegest auf die schwere Fracht. Doch wankt mein Boot in letzter Stund’, ich falle in den dunklen Schlund. …
letzter Beitrag von Ikaros, -
nur kommentar Im Gemüt...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 440 Aufrufe
Im Gemüt… Im Gemüt ist ihr dumpf. Auch der Alltag wirkt so stumpf. Volles Glas wirkt verlockend. Wie verkrampft bleibt sie hocken. Zitterhand streckt sich raus. Treibt sie wieder in das Aus. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Sommernacht hinter Friedhofsgitter
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Zieh dich aus , leg ab die Haut Leg ab das Leben, sei meine Braut Bleich wie der Mond, kühl wie die Nacht So Schön im Schlaf, ich hab´s vollbracht Hand in Hand, ein Traum im Märchen Der Mond scheint durch, duftende Lärchen Dein Herz es ruht, gestillt vom Leben Am Ende konnte ich, uns Frieden geben Dein Lachen bleibt, auch in der Stille Vollkommen nun, befreit vom Wille Die Liebe ist, wie die Liebe ist Ich bin und bleibe, Perfektionist Bildquelle: Pixabay
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Qualm
| erstellt von joshrivver- 2 Kommentare
- 439 Aufrufe
Zwischen Zigarette und Rum Auf dem Weg in die Stadt. Katze auf der Jagd. Tauben überqueren Kreuzungen. Frau erschlägt mich mit Wörtern. Stand an der Kasse. Eine Flasche billig Rum in der Hand. Die Sonne verschwindet hinter Häuser. Die Bäume tanzen mit dem Wind. Schnee liegt auf der Überdachung der Bushaltestelle, vermischt sich mit dem Mond. Ein Sturm zieht auf. In meine träume, ist sie die einzige Anwesende. Deine Augen waren verschlossen. Zwischen uns Glas. Ich sah dir nicht an, dass unsere Welt zusammen brach. …
letzter Beitrag von joshrivver, -
feedback jeder art Ich hasse mich dafür.
| erstellt von Ava- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 439 Aufrufe
Viel zu laute Musik zertrümmert meine Trommelfelder, in der Hoffnung sie verhindert Gedanken, während Viel zu volle Augen an die Decke starren. Mein Finger zuckt, als ich wieder auf das Telefon schauen will. Hat sich jetzt in den letzten zehn Sekunden was verändert? Hast du jetzt geantwortet? Ich baue mich auf um mich weiter zu zerstören. Ich sollte nicht nachschauen. Ich sollte abhauen. Von hier vor dir und vor mir. Wir tu dir nicht gut, oder? Es tut mir leid. Wie magnetisierend wirkt das Fenster dort, will es durchbrechen und dann in den Scherben badend sterben. Ich bleibe liegen. Musik spielt weiter. Leider.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Das Schicksal findet seinen Weg
| erstellt von heiku- 2 Kommentare
- 438 Aufrufe
Das Schicksal findet seinen Weg Abgründe tun sich auf wenn die Welt ausatmet. Der Dämmer trägt das Licht weg. Von seiner dunklen Seite zeigt bald sich der Mond und wütend bellt er Hunde an. Es fallen Sterne auseinander. Die fröhlich Aufblickenden wünschen sich was. Menschen, die Dunkelheit mit sich tragen, werden zu Irrlichtern. Sie spiegeln sich in den Fenstern schlafender Häuser und tanzen nackt durch dunkle Gassen. Die Sonne träumt vom anziehenden Schwarzen Loch und streckt weit ihre Arme aus.
letzter Beitrag von heiku, -
feedback jeder art Schneegestöber
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
- 438 Aufrufe
Blicke aus Porzellan fallen ins Schweigen zwischen beiden. Nacht ist ein schwarzer Schwan. Ihr Auseinandertreiben: Leiden. Woran, dass wissen sie nicht mehr. Zuletzt schien selbst das Licht zu schwer. Vielleicht waren es Kleinigkeiten. In jedem Tropfen wogt auch Meer. Manchmal entgleiten Dinge sehr. Lassen verstört zurück und leer. Der schwarze Schwan steigt aus dem leeren, dunklen See. Der Tag bringt Schnee. Ein letztes sehnsüchtiges Weh vergräbt sich in der Einsamkeit. Nichts bleibt. Nur Schneegestöber weit und breit.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Spenserstrophe - Mutprobe
| erstellt von Moni- 2 Kommentare
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Spenserstrophe - Mutprobe Die Challenge lautet, wer kann das noch toppen. Der Kick lässt dich auf lila Wolken schweben. Trotz Risiko kann niemand dich mehr stoppen. Mit Mut willst du nach Anerkennung streben. Wach auf, du hast nur dieses eine Leben. Verlier es nicht durch Paracetamol. Kein Kick der Welt kann dir ein zweites geben. Der Leichtsinn macht aus Menschen kein Idol. Sei schlau und denke nach – zerstöre nicht dein Wohl.
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Spiegelblick (Was ist aus mir geworden?)
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Triggerwarnung: In der fiktiven Handlung des Textes wird selbstverletzendes Behalten beschrieben. Tote Augen starren stundelang stetig auf einen Spiegel. Schau es dir an, dieses schlechtrasierte hässlichste, zu rund formierte Ding, was man wohl noch Gesicht nennen kann. Ich will es abreißen. Bin das noch Ich? War ich damals ich? Bin ich jetzt Ich? Kann ich ich sein? Bin ich gefangen? Wer bin ich? Dieser Körper ist taub. Fühle nichts. Vielleicht wenn ich auf diesen Spiegel einschlage, bis Scherben in meiner Haut sind, Vielleicht fühl ich mich dann endlich wieder, endlich wieder lebendig. Vielleicht.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Kleine Schwankungen im Verhalten
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Die kleinste Veränderung in deinem Verhalten ist ein Hammerschlag, der sich immer wiederholt in meinem Kopf, bis ich zerbrochen bin. Du versprichst mir, dass alles gut ist. Aber was ist, wenn es das nicht ist? Ich sehe bei der kleinsten Veränderung schon wie du mich verlässt. Es tut mir leid, dass ich so bin. Ich wünschte, ich könnte einfach einmal aufhören zu denken. Bitte verlass mich nicht.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Nebelwelt
| erstellt von Kerstin Mayer- 3 Kommentare
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Nebelwelt Der Nebel legt sich wie ein Schleier so düster über Stadt und Land. Er hängt still über Fluss und Weiher, so wie ein dichtes graues Band. Die Bäume wirken wie Gespenster, kein Schatten dringt mehr durch den Wald. Ein Vorhang ohne Tür und Fenster, die Welt wirkt seltsam still und kalt. Verhüllt sind Augen und Gesichter, das ganze Land ist trüb und trist. Nur in der Ferne ein paar Lichter verkünden, dass dort Leben ist. Verborgen bleiben die Gedanken, kein Rätsel kommt mehr an den Tag. Die Dinge, die im Grau versanken vergehn mit einem Wimpernschlag. Als ob es sich ums Ende handelt scheint alles kalt und to…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art teelicht am steg
| erstellt von Stefan Lessard- 0 Kommentare
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teelicht am steg am ufer des flusses steh ich am abend und sage tschüss neben dem fluss ein bächlein entsprungen aus bitt'ren tränen bald ist's vergessen bleibt nur noch das teelicht am steg
letzter Beitrag von Stefan Lessard, -
feedback jeder art Die Kluft
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die Stille um mich, begehrt und begangen In ihr, mit ihr, durch sie gefangen Mit schweren Antworten so reich beladen Statt Ungewissheit und löchernden Fragen Nüchtern blicke ich in den Abgrund der Erkenntnis Und verzweifle am Rande des Verständnis Angesichts der Schwärze die schweigt Die bodenlose Schlucht über die ich mich gebeugt Ja gar taumelnd vor trockener Nüchternheit Willig und widerwillig in kaltem Schweiß zum Sprung bereit Von Hoffnung gepeinigt wie der Esel von der Möhre im Gesicht Warnt mich die Stimme, geh nicht ins Licht! Schwer hab ich´s als Solipsist Der nicht mehr weiß was er selbst noch ist …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Wenn der erblindende Maler den Blues singt
| erstellt von Marcel- 0 Kommentare
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Essenz des Lebens im Detail ausgemalt mit voller Palette Akkorde dazwischen Gesang voller Flusen Mehr Freiheit geht nicht nur ein einziger Takt auf der Wollsaite gezupft Je weniger Augen-Blick desto größer die Flächen scharfe Konturen das Blau mit Rhythmen grundiert Landschaften sind nur noch eingeteilte Malbücher aus welcher Perspektive auch immer Bei geschlossenen Augen bleibt ein Farbenmeer und ein verhallender Ton
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Ohne Bewegung
| erstellt von Jutta S- 2 Kommentare
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Ohne Bewegung Jede Bewegung birgt Angst Nicht den Pfad zwischen den Gräsern gehen Nicht im Gras die Frühblütler sehen Kommt noch ein Frühling?
letzter Beitrag von Jutta S, -
feedback jeder art Ein Bote aus anderer Welt
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
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Ein Bote aus andrer Welt ist er, der in des Menschen Schicksalsstunde sich zu ihm gesellt. Du siehst ihn nicht, doch spürst du ihn. Am Lager der Geliebten bestimmt er die Intervalle ihrer Atemnot. Senkt er den Daumen zu ihrem letzten Atemzug, zerreißt das Band, das sie in dieser Welt noch hält. In beispiellosem Augenblick zieht er den Schleier von deinem Seelengrau beiseite. Du stehst allein, ahnst die Weite einer andren Welt. Mit einem Male weißt du, warum du sie und dieses Leben so geliebt, warum du in Zukunft Menschsein mit neuen Augen siehst.
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Meine Atemlosen
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Meine Atemlosen sie schaffens nicht den Flächenbrand in meinem Blut zu stillen zwischen monotonem Schlummer und traumlos Weckruf verdammt, sich zu erfinden zu Willen bleiben längst vergessne Schattengeister doch ihre Leerreiche beweinen mit jedem Ausscheiden die Fabelwelt (die mich gefangen hält) zu oft spülten mich mitleidlose Gestade an die sagenhafte Grenze und nur der Ruf rebellischer Raben klingt nicht lebendig begraben wie das einsame Spülbecken monströser Maschinen die nur dem Überleben dienen doch fast ewig meinen To…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Bethan G. (16) aus Wales
| erstellt von taube_Traube- 1 Kommentar
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Keimling einstiger Liebe, verdorbene Triebe, Fessel im Rosenkriege, Emotionale Hiebe, Eltern? Nein, Kindheitsdiebe...
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Schiffbrüchig
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Antriebslos liege ich im Meer, Wer war ich? Wer bin ich? Weiß es nicht mehr. Ist das ein Meer oder eine Badewanne? Ertrinke ich? Oder warte ich bis sich meine Haut von ihrem Körper löst. Ist das Schiff gesunken oder bin ich von Bord gesprungen?
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Wenn alle gehen
| erstellt von Liara- 2 Kommentare
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Wenn alle gehen Denn heute stehe ich hier vor meiner offenen Tür, im weißen Trauergewand, vom Regenschauer durchnässt. Es tropft vom Kirschbaumgeäst. Der Himmel weint in den Sand. Ergraute Wolken verziehn von Frühjahrswinden verfolgt, sich fort aus freudlosem Land. Der Weg ist still und so leer, man hört die Vögel nicht mehr, in Pfützen spiegelt sich Licht. Doch wo sind sie geblieben? Herr, wo sind meine Lieben?
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art So bleibst du uns in Erinnerung
| erstellt von Rosa- 2 Kommentare
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Hoffen, bangen oft zu zweit, fühltest du in deiner Zeit. Tränen, Freude oder Leid, weintest du in deiner Zeit. Blumenpflanzen weit und breit, liebtest du in deiner Zeit. Feste feiern ohne Streit, wünschtest du in deiner Zeit. Freundschaft pflegen, Heiterkeit, gab dir Kraft in deiner Zeit. Liebevoll, Kontakt bereit, warst du gern in deiner Zeit. Verse schreiben, Handarbeit, Ruhe gab dir diese Zeit. Schenken eine Kleinigkeit, wolltest du in deiner Zeit. Souvenirs schön aufgereiht, freuten dich zu deiner Zeit. Ausgehen in sc…
letzter Beitrag von Rosa,
