Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Eiszeit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Das Ich erstirbt im Fluss der Zeit wobei es nach Erlösung schreit die Seele unterm Berg aus Eis sie gibt nichts von der ihren preis verdeckt versteckt und tiefgefroren glaubt sich das Ich letztlich verloren es wünscht und sehnt den Tag herbei an dem es fort vergessen frei das Ich erstirbt in Einsamkeit was allseits unbeachtet bleibt
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ewiglich?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ach im Grunde bin ich froh dass ich nicht ewig lebe ich denke, euch geht´s ebenso ihr wisst, wovon ich rede Je älter ich an Jahren bin versuch ich zu begreifen wo führt nur unser Handeln hin voran - lässt sich bestreiten Ich sehe dorthin fassungslos wo Unrecht führt das Zepter dann zweifle ich, warum denn bloß das wissen wir doch besser Ich kleines Licht, ich frage mich hab ich´s nur nicht verstanden? Mein Wunsch zu leben ewiglich kam irgendwann abhanden
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Irgendwann sind wir frei.
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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„Irgendwann bist du frei“; sagst du traurig tröstend zu mir. ich starre in die Ferne, denn seit einigen Jahren realisier ich: Dieser Körper ist ein Gefängnis. Warum bin ich hier? Bin ich lebenslänglich hier? Warte ich auf die Todesstrafe? Warte ich noch eins, zwei, drei, vier Jahre hier? „Irgendwann bist du frei“, sagst du dann weinend tröstend. ich starre dir leer in die Augen, denn ich frag mich: Ist dieser Name ein Geschenk oder ein Bann unter den ihr mich gezwungen habt? Kann ich gehen oder muss ich stehen? Kann ich laufen oder muss ich stehen? Kann ich fliegen oder muss ich fallen? Kann ich leben oder muss ich sterben…
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Es war ...
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
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Es war sehr schön, ein letzter Kuss, ich schmeiß den Föhn, denn jetzt ist Schluss. Ich schmor nicht mehr in deinem Banne, zu dir in deine Badewanne.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Mann von nebenan
| erstellt von Zorri- 3 Kommentare
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Es war einmal ein Mann von nebenan. Der konnte es nicht lassen seine Familie zu hassen. Egoismus war das seine. Liebe und Wärme hatte er keine. Worte mit Gewalt umhüllen, damit konnte er eine Lücke füllen. Doch es wusste längst jedes Kind. Er sein Seelenruh nie find
letzter Beitrag von Zorri, -
nur kommentar Es schwiegen die Vögel
| erstellt von Zorri- 3 Kommentare
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Es war im August an einem Montag Morgen. Es schwiegen die Vögel, kein Mensch war zu sehen. Kein einziger Hund der bellte , was war nur geschehen. Nur kurz zuvor ein Grollen, ein sehr lauter Knall. Ein Pilz aus Asche wuchs in den Himmel und eine Druckwelle brachte jede Mauer zu Fall. Jetzt schweigen die Vögel, kein Mensch ist zu sehen. Kein Hund der jetzt bellt, der Atomkrieg ist geschehen.
letzter Beitrag von Zorri, -
feedback jeder art Murmeltier
| erstellt von MaryG- 2 Kommentare
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Verdanke dein Leben dem Murmeltier, Das dich jeden Morgen grüsst! Du stellst dir die Frage: "Was wird das hier?", Wenn du deine Zähne putzt. Du gehst auf Arbeit und machst deinen Job, Um so wie der Rest zu sein. Du zeigst dich den Menschen absichtlich grob - Dabei bist du furchtbar fein. Und abends, wenn du von der Arbeit kehrst, Mit deinen Gefühlen allein, Verfluchst du die übele Existenz Und freust dich, du selbst zu sein. Du schminkst dir das künstliche Lächeln ab, Holst raus, was dich bedrückt, Und wenn das "Normalsein" bei dir nicht klappt, Dann wird's eben mit "verrückt". Du tanzt durch die Wohnung, als wäre …
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feedback jeder art Zurück zur Front
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Bittere Tränen weinen die Wunden Purpurne Pfützen und kalt fällt der Regen Endlich vorbei, für die die blieben Lern von ihnen, bleib einfach liegen Die Kugeln werden mich finden Um diesen Gedanken kreisen Geier im Kopf Wann werden sie mich fangen? Ich will nicht, aber werde es bald wissen Letzter Blick in vertraute Gesichter Das Blut meiner Freunde und Brüder Verschüttet und so schnell verloren Wieder und wieder im Kopf gestorben Schlaflos in der Finsternis der Nacht Wir warten im kalten Graben Einen Mörder haben sie aus mir gemacht Gott hat uns verlassen Siehst du …
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nur kommentar Flog...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Flog... Flog dem Leben weit voraus. Immer mit dem, mach was draus. Kaum besonnen beim Stehen. Sah immer nur die Anderen flehen. Etwas bremste mich so sehr. Alles war so still und leer. Gedanken die mal riesig groß,. wurde so zum Schicksalslos. Der letzte Rest von Gefühlen, klein gemalt von Lebensmühlen. Ernste Einsicht fast zu spät. Floh zu dem der zu mir steht. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Im August
| erstellt von Waldjunge- 0 Kommentare
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zugeknöpft die kleine stadt und noch kleiner als zuvor jetzt am ende des sommers ist die gegend gelb wie honig und sand sie verwischt wie der wenige regen auf dem staubigen feldweg unlesbares trommelt und auch zugeknöpft die fenster mit hinabgelassenen jalousien erst am abend öffnen die flügel wie gähnende verschattete mäuler als schwarze schneisen für die irren zweiundzwanziguhr-fledermäuse zugeknöpft die kleine stadt und leiser als sonst die daheimgebliebenen in den friedlichen gärten
letzter Beitrag von Waldjunge, -
feedback jeder art Blick ins Innerste
| erstellt von Monolith- 2 Kommentare
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Blick ins Innerste Als es zu dämmern beginnt, kommen sie die kleinen Geister. Was sie wollen, weiß ich nicht. Ist es der Blues der Dunkelstille – der gefürchtete. Was ist das? Ist es wegen des Alleinseins – dem verhassten? Es trippelt und trappelt. Die Geister kommen ganz leise einer nach dem anderen. Was wollen sie, ich will das nicht. Geister, die ich nicht rief – ich nicht! Da sind sie, einer im rechten Ohr, einer im linken. Einer im Herzen und einer in der Seele. Einer im Verstand. Was wollen sie, ich will das nicht. Geister, die ich nicht rief – ich nicht!! Sie fangen an zu flüstern, sehr leise, …
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feedback jeder art Stille Grüße
| erstellt von Sidgrani- 3 Kommentare
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Die Nacht ist still, ich blick empor, es schneit, mir ist, als stünde ringsherum die Zeit. Du schickst mit jeder Flocke stille Küsse und streichelst sanft und innig mein Gesicht, ich wünsch mir, dass der Zauber niemals bricht. Du weißt, dass ich dich immer noch vermisse.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Nachts (Was man braucht)
| erstellt von Happy Handri Hippo- 1 Kommentar
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Nachts (Was man braucht) Du schreibst dich in Ecken Rennst gegen Wände Und dann gibst du auf Du willst morgens eigentlich joggen Doch stehst du erst um zwölf Uhr auf Dein Leben ist ein Rausch Aus Kaffee und Nikotin Und eigentlich willst du Schnee Doch am liebsten Ritalin Und nachts, wenn du dann nicht schlafen kannst Und nachts, wenn du endlich denken kannst Merkst du erst, dass du vergisst Merkst du erst, dass du es bist Merkst du erst, dass du all das... ... All das nicht mehr brauchst Aber ich sage, wie es ist: Du bist zu zynisch, Um was zu bewegen …
letzter Beitrag von Rosa, -
nur kommentar Im Schatten des Frühlings 2024
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Im Schatten des Frühlings 2024 beginnt das Schweigen gefrorener Herzen zu tauen. Auf der Suche nach der erlösenden Lebendigkeit des Blutes windet es sich durch verengte Kanäle, versickert verdunstet, festgetreten in Datenmengen des Alltags. Die Kosten unserer Erstarrung befördern Ängste in unberechenbare Höhen. Auf einer Weide trauert eine Amsel. Echolos verstummen Töne aufbrechenden Sehnens im taufrischen Morgen. Über Gräbern lichten sich Nebel. Strahlen rücken wie Pioniere vor. Die Sonne rüstet auf, während Finsternis sich mehrt. Tanzend entschwinden die Toten im Dunst unbeantworteter Fragen…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art einmal alles bitte für umsonst
| erstellt von numbscars- 2 Kommentare
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Alle wollen alles jederzeit. Aber den Preis will niemand bezahlen. Maßlose Überschätzung in kollektivem Eingedenk. Aber den Preis den zahlt jemand anders. Da hab ich lieber keine Münze in der Tasche. Wenigstens habe ich stets den Preis bezahlt.
letzter Beitrag von numbscars, -
feedback jeder art Möglichkeiten
| erstellt von Hallihallo- 3 Kommentare
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Ein Gespräch, vielleicht nur 35 Minuten doch in meinem Kopf wird es noch lange spuken Ein einziges Wort hat jemand gesagt Und schon hab ich mir 100 Möglichkeiten ausgedacht Wie in einem Schleier, so geht es meinem Herz Die Möglichkeiten bringen Glück und Schmerz Die Wahrheit kann ich dann nicht mehr sehen Mein Herz, es muss weiterhin durch die Möglichkeiten gehen Und Nein es ist nicht schön Denn ich leb dann in meiner eigenen Welt In der jedoch auch die Handlung der echten zählt
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Wie niemals je zuvor
| erstellt von Sam de Wenah- 0 Kommentare
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Wie niemals je zuvor ein Gedicht von Sam DeWenah Ich sehe dich hier liegen Wie niemals je zuvor Herz und Geist, sie fliegen Wie niemals je zuvor Du siehst mich an Wie niemals je zuvor Sodass ich nicht mehr kann Wie niemals je zuvor Mein Herz ist schwer Wie niemals je zuvor Ich bin unendlich leer Wie niemals je zuvor Es hilft auch kein Humor Wie niemals je zuvor Und kenn das Wort „Tumor“ Wie niemals je zuvor Oh Himmel, oh mein Lord Ich hoffe auf dein Wort Wie niemals je zuvor Ich vermisse dich Wie niemals je zuvor Das …
letzter Beitrag von Sam de Wenah, -
feedback jeder art strandgut
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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strandgut an der küste ist ein kommen und gehen die wellen schütteln ballast ab werfen ihn achtlos auf die sandbänke ich stehe da atme tief ein und aus um festzuhalten was verwehen will später sitze ich auf der terrasse trinke kaffee und sehe dich als fatamorgana aus tausendundeiner nacht auf dem dünenkamm winken umweht von sandschleiern eines aufziehenden sturms dann ist es wieder soweit dass ich die lesezeichen im buch unserer liebe aufschlage und auf den vergilbten seiten versuche worte zu entziffern die längst zur legende geworden sind strandgut (Music_Eritnhut1992 - Night Dream from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art von heute auf morgen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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von heute auf morgen lange zeit lebten wir in den tag hinein ohne groß darüber nachzudenken was könnte morgen sein bis das schicksal dich von meiner trauten seite riss jetzt stehe ich in einer trüben welt ganz allein auf mich selbst gestellt nicht nur dass mir deine liebe fehlt ich finde nichts mehr was mich hier noch hält draußen beginnt es zu regnen und ich höre deine stimme flüstern bald wird neues leben sprießen für den anfang kannst du es ja mit tränen gießen von heute auf morgen (Music_Harumachi - Wings of the Spring from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Wachen in den Gassen (gelesen)
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Wachen in den Gassen Die Städter haben Schlafprobleme Tiefseetiere fassen in die stille, dunkle Leere Bloß die Tage ziehen lassen Bloß nicht auffallen in den Gassen In der Tiefe gähnt die Leere Und der Städter Tagesschwere zieht sie einmal doch hinab An der Lichtung bei dem Walde, hell von seiner Wanderschaft, singt der letzte Dörflerskalde blickt hinunter auf die Stadt In die Nacht flüchten die Ratten; aus dem hellen Sanges Licht In die langen Körperschatten, denn die Städter leuchten nicht Angestrahlte Tiefseetiere Blanke, fühlerlose Leere …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Unpoetischer Anfang und ein Unpoetisches Ende
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Unpoetisch fing es an. Poetisch hat man es verfasst. Poetisch hab ich unseren viel zu überstürzten Anfang gefeiert, obwohl wir uns kaum kannten. Fremde, die sich beim Namen nannten. Unpoetisch hörte es auf. Der Schmerz war bloß Schmerz. Die Trauer war bloß Trauer. Das Zusammenbrechen in der Dusche war bloß das. Das Blut war bloß rot, dunkelrot und immer noch am Fließen. Keine Poesie. Kein Gedicht. Nur das. Doch ich hab's poetisch umschrieben. (Zitat entfernt!)
letzter Beitrag von janosch, -
feedback jeder art letzter auszug
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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letzter auszug was zurückbleibt sind leere zimmer mit weißen wänden vergessene vorhänge baumeln vor blumenlosen fenstern vom kreuz im hergottswinkel ist nur ein nagel geblieben wer holt abgelegtes aus schränken und kommoden fegt gedankenfäden aus ecken und traumkrümel von böden rollt die mülltonne ein letztes mal an den straßenrand bleibt nur den strandteppich einzurollen die umliegenden dünen zu planieren und schließlich noch die möwen zu vertreiben um platz zu schaffen für ein neues paradies letzter auszug (Music_ElenLackner - Splash of Seagulls from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar The only one
| erstellt von Elisabetta Monte- 1 Kommentar
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The only one Für mich warst du immer the only one. Zu erkennen, nur noch die dritte Geige zu spielen, machte die Trennung unausweichlich. © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Plastik
| erstellt von Anonym- 0 Kommentare
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Ich ging fort, Zu jenem Ort. Raus aus dem Flur, Rein in die Natur. Ich sah 'nen Mann, Namens Jan. Hat Plastik genutzt, Die Umwelt verschmutzt. Eins will ich noch sagen, Das liegt mir noch im Magen: Achtet auf die Umwelt, Weil sonst jeder Hund bellt...
letzter Beitrag von Anonym, -
feedback jeder art Was wenn
| erstellt von J.R Gangl- 3 Kommentare
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Was, wenn das Leben, das wir sehen, nur ein Gedicht aus Träumen, verwehen, ein flimmerndes Bild, das uns entgleitet, von Hand zu Hand, in Zeit verbreitet? Was, wenn die Sonne, die uns weckt, im Innern der Nacht sich heimlich versteckt, und jeder Atemzug, den wir tätigen, nur ein Hauch von etwas Unendlichem ist, das wir nicht begreifen? Was, wenn der Himmel, den wir erblicken, sich mit uns selbst zu täuschen beglitten, und jede Blume, die wir streicheln, nur ein Lächeln ist, das uns verrät, wie wenig wir verstehen? Was, wenn der Weg, den wir gehen, nur ein Kreis ist, der uns unbemerkt wieder an den…
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Samstag Abend
| erstellt von Jonny- 3 Kommentare
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Fast zehn, der Samstagabend flog vorbei, ich bleib zurück, umringt von leeren Flaschen, (ein hoffnungsloses Glück kann man aus Gläsern naschen), mir ist mal wieder alles einerlei. Die rosarote Brille brach entzwei und liegt erblindet zwischen halb gepackten Taschen. Schau auf die Straßen der Vergangenheit zurück, und sehe immer wieder, immer wieder dich, seh eine Zeit, die längst von dannen schlich, der Plattenspieler kräht mein Lieblingsstück; Melancholie. (Sie bricht mir nochmal das Genick), das Leben schickt Gefühle auf den Strich. Ein stimmungsvoller Rausch lässt Glaube an das Gute leben, w…
letzter Beitrag von Jonny, -
feedback jeder art Meine Flaschenpost
| erstellt von Ikaros- 1 Kommentar
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Meine Flaschenpost Gedanken flossen Wort zu Wort sie trieben durch das Meer der Zeit, zu Dir in Versen gleich hinfort, der Sturm war rau, der Weg war weit, sie strandeten an Deinem Hort. Für Dich ist dieser Brief, mein Kind, als ich ihn schrieb, warst du noch dort, wo alle Sternenschnuppen sind. Als Flaschenpost durch Sturm und Leid – in Dein Herzen meine Lyrik trieb, jetzt, nach all der Stürme Dunkelheit, in aller Tiefe nichts verblieb. Dort unten ist gar schwach die Sicht, erlosch doch einst das Kerzenlicht. Du magst mich lesen, bist schon alt, doch nicht hier unten, hier ist‘s…
letzter Beitrag von hora, -
feedback jeder art Wenn man erkennt...
| erstellt von MonoTon- 0 Kommentare
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Wenn morgens schon der Frühtau dir die Augen netzt und Sonnenlichte mir dein Braun zum Leuchten trägt, du samten lachst durch Lippen, dass das Herz mir schnellt und wahrlichrot die Wangen deinen Namen spielen. Ja dann... Wenn mittaglich die Kugel ihrer Wege träumt und hindernd auch vor uns die Bäume Wurzeln heben, dann trägst du mich auf Händen die mir hilfgewähren und Wahrheit härtet leis auf meiner weichen Haut. Schon dann... Wenn abendspät uns lichtend in die Häuser leitet und spielend wir uns necken, Raum und Zeit durchschreiten, dann erst dann, erblick ich wieder deine Augen und weiß erbleicht ich würde liebendgerne glauben. Doch dan…
letzter Beitrag von MonoTon, -
feedback jeder art Überforderung
| erstellt von Amelie- 2 Kommentare
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Manchmal sitzt sie da, auf dem Boden ganz allein, würde ihre ganze Seele am liebsten herausschreien. Manchmal sitzt sie da, auf dem Boden und macht sich ganz klein, würde am liebsten für immer so verweilen.
letzter Beitrag von Lydia J., -
feedback jeder art Ambivalent
| erstellt von Moni- 3 Kommentare
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Ambivalent Ich war bereit für eine neue Liebe. Du hast mein Sehnsuchtsherz mit Glück gefüllt, mich sanft ins Tuch Geborgenheit gehüllt. Ich wünschte, dass das Glück für immer bliebe. Wir träumten letzte Nacht noch eng umschlungen und heute früh schaust Du mich nicht mehr an. Warum nur zogst Du mich in Deinen Bann? Du hast um milde Worte lang gerungen. Du sagst, Du fühlst Dich innerlich zerrissen, hast Angst, Dein Herz wird wieder schwer verletzt. Wir weinen, was Dich plagt, ist Dein Gewissen. Ich gehe, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Du wirst mich, wie ich glaube, sehr vermissen…
letzter Beitrag von Moni, -
nur kommentar Der Tod
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Der Tod Und eines Tages ist die Stunde da, die du hinausgeschoben hast – mit Essen, Trinken, Sex zu deinem Trost. Dann ist dir etwas Fernes nah, das nicht mehr in dein Dasein passt und vor der Türe steht der Frost! Dann offenbart sich dir der Sinn, dann weißt du alles, was du bist – dann gehst du aus der wilden Zeit, dann fragst du dich nicht mehr: wohin treibt mich der Argwohn, diese List, die dir Begleitung war. Du bist bereit! Bereit, weil dir kein Ausweg bleibt, bereit, weil du von allem Anfang an verurteilt warst zu sein in Endlichkeit – der Frist, die dich als Mensch beschreibt und etwas nicht beschr…
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Letzter Gang
| erstellt von Schnickebuh- 1 Kommentar
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Steht nicht an meinem Grab und trauert, hier gibt es nichts von mir was bleibt. Unsere Zeit nie ewig dauert, es tut mir Leid doch es ist Zeit. Ich würde gern doch bin ich nicht, ich wäre gern hier neben dir. Wisch dir die Tränen aus dem Gesicht, schau geradeaus und geh mit mir. Ich bin es nun der weitergeht, wo immer hin der Wind mich trägt. Hin und her im Laub der Bäume, hin und her in alle Träume. Ich gehe nun und bleibe doch, verweile nicht doch lausche noch. Lausche dem Wind zwischen den Bäumen, und deiner Stimme in meinen Träumen. Lebe gut und bleibe noch, …
letzter Beitrag von Eleonore, -
feedback jeder art BOB
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 429 Aufrufe
Ich sehe dich an Du siehst mich an Ich halte deinen Blick gefangen Mit Krallen die sich in die Seele beißen Löcher ins Gedächtnis reißen Die Pupillen mein Tor Geöffnet weit Das Schwarz wird weiß Ich höhl dich aus Ziehe deine Lebensgeister Wie Korken samt Wein Aus dir heraus Nur mich wirst du flüstern hören Obwohl die Welt verstummt Die Stimme die im Ohr dir summt Du wirst ich ganz und gar Nichts mehr bleibt nur graues Haar Den Körper entkernt Vom Geist befreit Ist nun eins mit mir Und der Dunkelheit
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Seelenhunger
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Meine Sorgen fressen mich auf, wodurch ich beständig zunehme, während der Kummer darüber wächst, der unbarmherzig an meiner Seele nagt.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Mensis
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 429 Aufrufe
Heute fehlt der Mond am Himmel In meinem Herz ist sie nicht mehr Nacht gehüllt in dunkler Stille Und ohne Traum einsam und leer
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Meditation
| erstellt von Ruediger Bernhardt- 3 Kommentare
- 429 Aufrufe
Ich sitz für mich ganz still am Strand und hör auf Wind und Wellen. Ein Hund schimpft mit dem großen Meer, doch niemand hört sein Bellen.
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Sleepless
| erstellt von Jan Fischer- 2 Kommentare
- 429 Aufrufe
Sleepless Ich bin müde, so sehr dass Schlaf nicht mehr hilft Gedanken kreisen verlieren sich im Nichts immer wieder von vorn eine Endlosschleife zielloser und wenn mensch es genau betrachtet nutzloser Grübeleien Es existiert nur das Jetzt gestern und morgen gibt es nicht und doch hänge ich immer wieder fest zwischen hätte ich doch... und Oh Gott, was kommt als nächstes so unsagbar schwer die verlorenen Chancen loszulassen mir zu verzeihen so hart nicht in Angst vor dem Morgen zu erstarren …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Klaus...
| erstellt von Silly Poetry- 2 Kommentare
- 428 Aufrufe
Klaus ist ein Mann, der im ersten Leben reich und glücklich war - bis das Glück ihn verließ. Er verlor alles, sogar seinen Lebensmut. So vollzog er einen Suizidversuch, der Folgen hatte. Ein zweites Leben, in dem seine Seele verloren scheint und er als Pflegefall auf den Tod wartet. In einer App durfte ich Klaus kennenlernen und den Kontakt zu ihm erweitern... und vom ersten Augenblick an konnte er mehr in mir sehen, als ich es selbst vermochte - so, wie ich in ihm mehr sehe. Denn, was er nie geglaubt hatte: Er rührte mit seinen Worten die Herzen der Menschen auf eine besondere Art und Weise an... Er hat mich wachsen lassen. Danke Klaus. ❤️ Das…
letzter Beitrag von Silly Poetry, -
feedback jeder art Entgegen der Liebe
| erstellt von Marc Donis- 0 Kommentare
- 428 Aufrufe
Entgegen der Liebe Hallo Süße, mittlerweile kenn‘ wir uns. Wir sind nicht mehr beieinander, denn uns bringt die Liebe um. Leben bringt Veränderung. Die Umarmung und ein letzter Kuss. Kurzbevor zu sagtest: „Tut mir leid, ich mache Schluss.“ Spul‘ die Zeit nicht zurück, sondern bitte halt sie an. Liebster Engel, bitte, weil ich dich nicht tragen kann. Lebe zwischen Morgen und dem Abend und der Dichtung. Schreibe Werke gegen Liebe. Und zeigt der Alk die Richtung. Doch nicht gezeigte Werke bleiben wohl die ehrlichsten. Müde Augen voller Kummer bleiben die gefährlichsten. Vielleicht nimmst du dir das Leben oder das von meiner Neuen. Doch wei…
letzter Beitrag von Marc Donis, -
feedback jeder art Schmerz
| erstellt von Gutmensch- 0 Kommentare
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Jahrelang war sie an deiner Seite. Bis ans Ende Ihrer Tage wollte sie ihren Weg gemeinsam mit dir gehen. Gestern war die Welt noch in Ordnung. Heute ist nur noch Bestürzung, Trauer und Wut. Wut auf dich und darauf das sie vielleicht nicht eng genug bei dir war. Ich sehe sie an und sehe eine Grimasse, sie hat noch nie so geschaut. Sie war noch nie, oder lang nicht mehr, den Tränen so nah. Doch sie ist zu stark und zu enttäuscht um wirklich zu weinen. Ihr Schmerz aber ist kaum zu ertragen.
letzter Beitrag von Gutmensch, -
Schattenwelt
| erstellt von Gast (Nika_09)- 0 Kommentare
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Schattendasein Ach das Leben Dies ist nicht einfach Es bringt höhen sowie tiefen Und doch bringt es so manchen zu Verzweiflung Zerbrechen an den schweren Lasten Zieht einen in die dunkeln Tiefen Alles dünster still und dunkel Verloren in Gedanken Die Frage des dasein Die nicht erleuchtet Den Kampf verloren Das Licht erlöscht Es bleibt das Leid Vergessen in der Ewigkeit
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feedback jeder art Ausgesetzt
| erstellt von Moni- 3 Kommentare
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Die Berichterstattung über eine junge Schäferhündin, die im Wald an einem Baum gekettet und zum Sterben ausgesetzt wurde, erinnerte mich an mein Gedicht „Ausgesetzt“, welches ich vor 10 Jahren schrieb. Zum Glück gab es ein Happy End für die entdeckte Schäferhündin – getauft auf den Namen Liv. Ausgesetzt Ob Jemand mich hier findet, mein Schicksal bald entdeckt, mich von der Leine bindet und meine Wunden leckt? Der Zug ist abgefahren, hab kein Zuhause mehr. Es hieß: „Wir müssen sparen …“ Ich liebe Euch so sehr. Ich würde mit Euch reisen zum Ende dieser Welt. Würd nur noch Reste speisen, das kostet wenig Geld. Ihr könntet mic…
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Kapitalismus
| erstellt von Erwin354- 0 Kommentare
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Kapitalismus Leben in Stapeln Leben in Türmen Sterbende an Tafeln Sterbende am fühlen Die Schere wird groß Alles wird einer Das Ende geht los Bald ist es keiner Völlerei und Gier Verlorenes Bewusstsein Das Ende auf Papier Bald ist es dein CE354
letzter Beitrag von Erwin354, -
feedback jeder art Stürmische Nacht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Nass voll Blut Vollgesogen die Socken Ich häng mich an die Wäscheleine Zum trocknen Es weht ein kalter Wind mein Kind Das Fenster ist zerbrochen Dunkel bleibts im Haus Du bist nicht entkommen Die Katzen kommen nicht mehr heim Dafür neugierige Krähen auf dem Dach Der Regen erweicht den Boden zu Matsch Keiner ist mehr aufgewacht Eine Pumpgun, drei leere Hülsen am Boden Blutiges Essbesteck verdreckt im Spülbecken Die Spaghetti auf dem Tisch gelassen Kein letztes Mahl für uns Ich summe nackt mit kaltem Fleisch Doch heißer im Fieber brennt mein Geist Wie ein Ki…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Umsonst
| erstellt von Teddybär- 4 Kommentare
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Umsonst Ich sitze abends meist im Stammcafé Blicke der Damenwelt auf Po und Brüste Ich bräuchte einen Spruch und etwas Schmäh Zur Befriedigung meiner Gelüste. Doch irgendwie zündet kein Gedanke Dabei sagt man: Gelegenheit macht Diebe Wenn ich sternhagelvoll nach Hause wanke Spür ich: umsonst ist meine Liebe. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Der Ritt in den Himmel
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
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Der Ritt in den Himmel Hinauf schau’ ich zum Sternenhimmel, gesattelt schon Dein goldener Schimmel. Stolz steht er da, in vollem Zaum, für unsre Reise in den Weltentraum! Hinauf reit’ ich von meiner Lichtung, die Sterne führen uns in Deine Richtung. Die Nacht ist friedlich, lieblich Deine Worte, an mich gerichtet, an heller Himmelspforte: „Ach, so schön ist der Moment, Du wärmst mich hier am Firmament. Doch Du musst zurück in Deine Sphäre, das Gewicht des Lebens, seine Schwere, es ziehet dich hinab zu festem Boden, von dem ich mich einst von Dir erhoben.“ Dein Schimmel trägt mi…
letzter Beitrag von Ikaros, -
nur kommentar Wieder nichts
| erstellt von Cino- 3 Kommentare
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Und grade fühl ich nichts Sitz allein mit ner Flasche Wein und ich spüre nichts Alles voller Rauch um mich Hauche Wörter in die Luft doch sie bleiben nicht Geh durch die Nacht und vermiss kein Tageslicht Such nur den Sonnenstrahl der fällt auf dich Wär nur gern da wo du grad bist und ich schließe meine Augen, denn dann seh ich dein Gesicht und wenn ich sie dann öffne ist da wieder nichts
letzter Beitrag von Lalelotte, -
feedback jeder art Wenn Worte fehlen
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Wenn Worte fehlen Das Fürchten in meinem Herzen kann ich nicht benennen der Worte hab ich nicht genug Wer kann mich das Artikulieren lehren und wann sagt mir jemand dass ich gut genug zu offenbaren welche Last mir wiegt s o schwer * © Sternwanderer Schreibe ich in S2 V1 vielleicht richtiger - mir - ?
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
textarbeit erwünscht Zerrissen
| erstellt von justnoctis- 1 Kommentar
- 426 Aufrufe
Du sprichst von einem Gefühl, das viele kennen: Zerrissenheit, Verzweiflung, das Gefühl, keinen Platz in der Welt zu haben. Es ist eine schwere Last, die auf den Schultern lastet und die Hoffnung erstickt. Doch aus dieser Dunkelheit kann ein Licht entstehen. Stell dir vor, du stehst am Rande eines Abgrunds. Die Welt scheint weit weg, die Hoffnung ist wie ein schwindender Stern am Horizont. Doch in diesem Moment spürst du einen sanften Wind, der dich streift. Er trägt den Duft von Kiefern und feuchter Erde, er flüstert dir zu: "Du bist nicht allein." Du blickst um dich und siehst einen schmalen Pfad, der sich durch die Dunkelheit schlängelt. E…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Suche nach Erlösung
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
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Suche nach Erlösung Bei Männern schaut sie stets nach unten Die feine Seele ward geschunden Das Grauen kam in feinem Schuh Und setzte ihrem Leben zu Bei Männern lauscht sie stets der Stimme Konnt ihn nur hören in der Rinne Der Klang belagert schrill den Geist Sie ständig in die Hölle reißt Bei Männern riecht sie stets am Atem Der sollte ihn zum Schluss verraten Er hauchte ihr die Zukunft weg Hinterließ sie nackt im Dreck Bei Männern tobt in ihr ein Krieg Doch kommt es auch zu einem Sieg In ihren Taschen schläft der Stahl Allein geweckt durch ihren Gral
letzter Beitrag von Frank Gehlert,
