Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Wer ist das da im Spiegel?
| erstellt von Jan Fischer- 3 Kommentare
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Was ist bloß mit mir passiert?! Wer ist nur dieser alt gewordene, übergewichtige Mann, der mich da müde im Spiegel ansieht? Weniger Haare, mehr Bauch wo ist es hin,mein Leben, wohin meine Jugend, als ich mich in Momenten unsterblich, unbesiegbar fühlte? Viele starke, schöne Frauen in meinem Leben getroffen äußerlich war auch ich anziehend aber innerlich so blockiert fehlte mir oft der Mut... Himmelweites Glück traf auf tiefes, tiefes depressiv sein wollte die Welt verändern, aber SIE hat Mich verändert die Depression ist noch da... hallo, alter…
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art zurückgeblickt
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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zurückgeblickt da waren wege die wir gingen mal gesäumt von girlanden oder begleitet von schatten da waren glocken die hell schlugen und schritte die verhallten da war die anmut später stunden bis der wind durch die bäume streifte und mit den blättern raschelte bis sie von den zweigen fielen wege blutrot färbten was blieb war ein strauß trockenblumen in der ecke ein lichterkranz auf dem tisch dazu ein glas rotwein und der klang von kosenamen die wir uns gaben ~PIFBE6.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Stahlgewitterhagelschlag
| erstellt von Anaximandala- 3 Kommentare
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Hunger dreht das Zeitenrad Baut die Welt auf Müttertränen jeder Junge ist Soldat Krieg das Tier mit tausend Zähnen Tausend Mündern in Gesicht Tausend Köpfen auf dem Leibe das aus Nebelschwaden bricht und aus Flammen seine Bleibe baut, im Lauf der Welt versinkt um sich in ihm satt zu fressen während es von Flammen trinkt seinen Schatten als Vergessen auf zerstörte Städte legt schreibt, ins Buch der Welt gedichtet Stahlgewitterhagel schlägt als der Mensch sich selbst vernichtet
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art reiher picken nach resten
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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reiher picken nach resten beginn und ende liegen im dunklen dazwischen wogt unaufhörlich das meer wind rüttelt an allem was nicht handfest ist und kämmt das seegras mal hin mal her gedanken gehen sonnengleich auf und wieder unter verlieren sich im getriebe der zeit selbst dort wo einst hitze den rücken rauf und runter wellte wirds kälter am küstenabbruch ringen strandkiefern um den besten blick hinab zum flutsaum wo ein fischer zärtlich über die köpfe seines fangs streicht bevor er sie abhackt reiher picken nach resten (Music_Nickpanek620 - Sad Ending from Pixabay) 2.mp4 reiher picken nach resten (KI - aimusic) komp.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Es ist Nacht
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Es ist Nacht in mir, Nacht um mich der dunkle Samt, er hüllt mich ein das Leben ruht, im Innren bricht die Einsamkeit mit Macht herein Die Traurigkeit verstellt die Sicht das wahre Glück zu finden den Glauben daran hab ich nicht vermag mich nicht zu binden Die Dunkelheit, sie hüllt mich ein ich bin ihr treu ergeben im Grunde bin ich gern allein doch möchte so nicht leben
letzter Beitrag von Monolith, -
feedback jeder art Unruhige Zeiten
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Fest zerquetscht Dein kleiner Mund die Traube und ich weiß, wie gern Du Trauben magst Das Kaffeehaus ragt aus dem Stadtgebrause Wie ein Entschluss, der aus Gedankenstrudeln ragt Die Träume sind verschmiert, wie Deine Lippen Vom Straßenstaub ganz taub und pantherschwarz Das Glitzern in den Gläsern wird bald kippen Die Städter sehnen sich nach echtem Schmerz Die Diebe dieser Lichter, nicht die Schatten, werfen sich schon dem, was kommen wird, voraus In Fachwerkhäusern nisten wieder Ratten Und Ratten fauchen auch im Stadtgebraus Und von den Häusern fallen tote Fliegen …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Wie geht Mitternacht ?
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
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Das Auge des Kindes ist seltsam zittrig zurückgezogen Wie eine Bogensehne ohne ihren Bogen die nirgendwo in ihrer Spannung festgemacht ist Aufgelegt als Pfeil, die List gespannt von einem Schlund aus dem es lacht wie nur ein Wahnsinniger lacht der Todesangst durchlitten hat und auf dem Kindermund das schmale Lächeln, sterbend, moribund So geht Mitternacht Auf dem Schoß der Mutter macht der Junge mit den kleinen Händen unendliche Gefängnisse Alles soll enden in seinen kleinen Händen Alles was ihn jemals ausgelacht soll für immer enden in une…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Lass uns gemeinsam suchen
| erstellt von Ostseemoewe- 2 Kommentare
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Lass uns gemeinsam suchen Warum, Kind, finden deine suchenden Blicke in den zerlesenen Blättern nicht eine Ringelblume? Um jener Tage und Stunden zu liebe, als wir uns fühlten. Als Nähe keine Feuerwand aus Nesseln bildete? Abrechnung! Ich kenne diese Lust der Bezichtigung, das verletzte Ich, dem alles zuteil wurde, nur nicht ausreichend Zuwendung. Damals vergaß ich den Mistelzweig ins Haus zu hängen. Spürte nicht deinen Hunger nach einem warmen Mahl. Sah nicht einmal das Buch in deinen Händen. Ich sah dich oft Blütenblätter zupfen. Doch sagen mir viele Zeitzeugen der Jahre, in denen wir glücklich ineinander verflochten unsere Geschichte murmelten, du warst im…
letzter Beitrag von JoVo, -
- 2 Kommentare
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Meine Lunge ist leer, Meditation hilft bei Panikattacken, hat mir das Internet verraten. Bin immer noch am Warten auf diese Besserung, die man mir versprochen hat. besseres Leben, bessere Gedanken, besseres Selbst, irgendwas bitte. Bin ich für dich nur noch irgendwer? Denkst du manchmal noch an mich? Tut es dir auch so weh mich zu sehen? Niemand hasst mich fühle mich zu mindestens wie ein Niemand. Meditation hilft nicht gegen die Gedanken. Mein Kopf ist im Krieg mit meinem Willen zu Leben. Ich will weg von hier. Von diesem Leben, irgendwo hin, wo mich meine Fehler nicht jeden Tag verhöhnen, Kauere auf meinem Bett, Embryona…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Erlkönigs Glocke
| erstellt von WF Heiko Thiele- 0 Kommentare
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Fest umschlungen in den Armen liegt das Kind dahingerafft. Warum mußt der Knabe darben? Vater hat es nicht geschafft. Aus den Augen schwer strömen Tränen sehr. Weil die Wege nicht hergaben, daß er retten konnt‘ den Knaben. Fieberwahn ließ ihn erschauern, auf der Hast durch Sumpf und Moor. Deshalb tat es zu lang dauern, bis erreicht man Hof und Tor. Düstere Gestalt griff nach ihm eiskalt. Während fern Irrlichter flimmern, hörte man den Jungen wimmern. Sprach von Schatten, Kreaturen, die ihn in die Nebel ziehn. Jagten körperlos durch Fluren. Niemand kann dem Spuk entfliehn. Es hofft jedermann, man entkommen kann. Wenn auch wild …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Bedeckt vom Meer
| erstellt von Ostseemoewe- 2 Kommentare
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Bedeckt vom Meer Der Kreis ist vollzogen ein letztes Signal sacht wiegen die Wellen kein Schatten wie auf Erden hält sich im Wasserspiegel Tränen und Trost fließender Wandel und ein Lösen Wind leiht Federschwingen findest im Meer letztes Ziel mein Erinnern bleibt Anker
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art auf vergangenen spuren
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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auf vergangenen spuren weißt du noch wie wir damals an der isar saßen und flache steine übers wasser tanzen ließen heute blase ich allein trübsal auf grashalmen frage das versteinerte ufer ob unsere aus holz geschnitzten schiffchen jemals das meer erreicht haben oder längst auf dem flussgrund ruhen später im traum ruft mich ein turmfalke warum bist du immer noch hier und ich drücke die klinke der friedhofstür lege blumen aufs grab auf vergangenen spuren (Music_HarumachiMusic - Ancient Wind from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Digital
| erstellt von Anonym- 1 Kommentar
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Digital Digitales Miteinander Wollen wir das? Es geht auch weniger Programmiert
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Nerven in Angst
| erstellt von The Restless- 3 Kommentare
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Nerven in Angst Spinnen krabbeln, hektisch wimmelnd, durch offene Augen den Sehnerv entlang in alle Windungen des Gehirns. Die Tunnel der Axone glühen im Gewimmel der Beine. Die Armee der Spinnen überrennt alle Vernunft. Jeder Gedanke wird in tiefes Schwarz getaucht. Zurück bleibt eine leblos rosa Masse. Den Blick nach außen verstellt, verliert der Geist das Sensorium für alles Schöne und der Platz wird bereitet für zerstörerischen Hass.
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Tränen
| erstellt von Missgunbar- 3 Kommentare
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„Du bist stark“, hat er gesagt „Du kannst deine Traurigkeit aushalten, lass sie eine Weile bei dir, spüre ihr nach, sie hat ihre Berechtigung“ Ich schloss meine Augen die Lider ein natürlicher Damm - Die Tränen bahnten sich ihren Weg und es war gut, denn sie spülten Festgesetztes frei. Er war da, bei mir und gab mit doch den Raum. Seit diesem Augenblick gibt es kein zurück mehr - Der Damm ist rissig, spröde, durchlässig geworden - Die Tränen, die ich noch zuvor mit meinem Willen jahrelang beherrschte, sie beherrschen nun mich und ich weine, weine - Ich weine um m…
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Utopie
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Utopie Ich brauche Zeit viel mehr als früher meine Wünsche sind groß geworden ich möchte frische Luft für alle Menschen Unsere Wälder wie D. Wunder uns erzählt Felder mit Weizen Brot für die Welt mit Mohnblumen Vergissmeinnicht und Kamille am Randstreifen Wenn es an der Zeit ist bringt mich in den Wald wo die Vögel mir ein Lied singen von Frieden und Freiheit C. 22. 12. 2022
letzter Beitrag von Carry, -
nur kommentar Stillstand
| erstellt von Flutterby- 5 Kommentare
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Stillstand Ich sollte mich mehr integrieren mutig sein, was ausprobieren mich weniger genieren Doch ist mein Akku leer und ich will nicht mehr Warum fällt es mir so schwer Gibt mein Leben noch was her Wieso komme ich nicht an Bin ich allein schuld daran Für einen vorgegebenen Weg scheint es zumindest zu spät Es fühlt sich an wie eine Strafe So einsam auf verlassener Straße Ich fühle mich gefangen Gefangen im eigenen Sein Ständiges Bangen Bangen ganz allein
letzter Beitrag von Ralf T., -
nur kommentar bis ich zur Mumie werde
| erstellt von zwischenzeit- 2 Kommentare
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erschöpft, zerschlissen und verdrossen, so habe ich mich jüngst entschlossen, zum wohlklang der mir liebsten lieder, zum wald, umflort von sommerflieder, aufzubrechen. er soll mein grab mir werden - denn ich bin es so leid - dieses leben auf erden. ich werd inmitten immertoter fichten mein letztes lager mir errichten und hungernd aus dem körper fahren. werd ganz des hungers kuss erfahren. mit mir dabei sind radio, sind kerzen - die bunten bilder, tief im herzen. hier hängt die welt an dünnen fäden, in mir - und meinem garten eden - es bleibt zurück, der leib, der leere - die se…
letzter Beitrag von zwischenzeit, -
feedback jeder art Reflexion
| erstellt von Missgunbar- 4 Kommentare
- 579 Aufrufe
Ich kannte einmal eine Frau, und sie kannte mich. Nicht immer gefiel mir, was sie tat, dachte und sagte. Vielmehr beäugte ich sie in der Regel kritisch und wertete ihr Handeln voller Skepsis - ab. Wir tänzelten umeinander herum, denn sie konnte meine anhaltende Kritik durchaus spüren. Und sie tat ihr gar nicht gut, diese Kritik. Das war auch mir bewusst. Dennoch hörte ich lange Zeit nicht damit auf. Es kam letztlich doch eine Zeit der Ruhe, denn ich achtete weniger auf sie, als auf andere Dinge. Die mir wichtiger schienen. Die Frau die ich einmal kannte, konnte ein wenig aufatmen, …
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Gleichklang
| erstellt von Ronja- 4 Kommentare
- 578 Aufrufe
Gleichklang Dieser eine Moment Meine Seele In Einklang mit der Welt Wärme durchströmt mich Kein Zwiespalt in mir Nur Dankbarkeit Des Nachts liege ich im Bett Hole mir die Gefühle zurück Konserviere sie In meinem Herzen Wünsche mich dorthin zurück Wo ich eins mit mir war Das Glück liebkoste meine Lippen Streichelte zärtlich Sehnsucht nach mehr Zeit, die stillstand Bitte bleibe bei mir! Verlasse mich nicht!
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Dunkelheit
| erstellt von Vergissmein nicht- 0 Kommentare
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So viele Worte um sich warten. Man muss sie nehmen, des Schicksals Karten. Dein Körper findet keine Rast, zu viele Schmerzen, die du zu tragen hast. Blaue Augen die keine Tränen sehen, versuchst zu verstecken, was keiner kann verstehen. Immer diese kahlen Wände. Ohne Vertrauen starrst du auf deine Hände. Bitte..schenkt ihm Licht, dass er in seiner Dunkelheit nicht zerbricht.
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
feedback jeder art Verlassensängste
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
- 578 Aufrufe
Sie werden mich sowieso verlassen. Sie alle. Ja auch du - besonders du. Denn egal, was ich auch tu, jeder verlässt mich. Egal, wie sehr ich versuch mich zu ändern, besser zu werden, am Ende bleib ich nicht gut genug. Sie werden mich verlassen. Sie werden mich verlassen. Sie werden mich verlassen. Sie werden mich verlassen. und ich kann nichts dagegen tun, denn sag ich ihnen etwas darüber, geben sie mir leere Versprechen, dass sie bleiben. Als ob mir das nicht bekannt wäre, dass jeder mich verlässt, weil jedes Mal, wenn mir jemand wichtig ist, verlässt man mich, und dann lecke ich meine Wunden und finde noch mehr …
letzter Beitrag von skyler, -
Welche Geografie?
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
- 578 Aufrufe
Aber niemand ist hier kundig - wo liegt Europa auf deiner Haut? Wo steht Orion in deinen Augen? Wo schon so viele gingen auf Wanderschaft aber nie in der Absicht zu bleiben auch hilft kein Atlas Heimat zu finden in der Ferne. Von Wüsten und ausgedienten Ozeanen - was ist das für eine Zuflucht zwischen deinen Beinen wo Bedürftige kommen und Land verbrennen? Den Schlafsand bedächtig in die Augen gestreut und ganze Salzberge aus den Wimpern gekämmt - war das Blut die glühende Lava eines unbekannten Vulkans? In maßloser Gier neues Land erobert während du, vertrieben durch die Sphären irrst - wo tauten Gl…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Tod des Poeten...
| erstellt von Silly Poetry- 1 Kommentar
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Wenn er seines Schreibens nicht mehr mächtig ist, und die Worte nicht findet oder sogar vergisst, dann ist die Zeit der Lyrik und Poesie vorbei. Der Poet fabriziert nur noch einen Gedankenbrei, den gar niemand versteht und lesen will. Dann legt er die Feder nieder und denkt still, dass er nie wieder ein gutes Werk vollbringt. Jedes Wort im Sinn, doch keines erklingt in den Seelen der anderen großen Poeten hier, die nun bei diesen Worten die Geduld verlier'n. "Ach, unwürdig bin ich der Tinte geworden. Dafür verdiene ich wahrlich den Distelorden. Darum sollte ich es doch lieber lassen, weiterhin solch Unsinn zu …
letzter Beitrag von Silly Poetry, -
feedback jeder art Ein letztes Aufgebot
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
- 578 Aufrufe
Ein letztes Aufgebot sagt sich der Krieger mit den tausend Wunden. Ein letztes Aufgebot sagt sich Mozart als er das Requiem verfasst. Ein letztes Aufgebot sag ich zu mir als die rote Rose ruhig verwelkt. Der Krieger war ein mutiger heroischer Held, Mozarts Requiem wird von keinem gehasst, doch was ist mit mir? Gehör zu den Hunden.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Dein 'Bin ich nicht' im Spiegel
| erstellt von Anaximandala- 3 Kommentare
- 576 Aufrufe
Du könntest eine Wahrheit finden, die besser nie gefunden wäre, und niemals würd sie mehr verschwinden, entzündet in dir Flammenmeere. Um dann den unverzerrten Spiegel der nackten Seele zu erreichen. Nur, jede Wahrheit bricht ein Siegel bald siehst du dich um dich selbst schleichen. Die Furcht, du würdest dich dort sehen, verkehrt, verirrt, verroht, als Wilder, im Spiegel deiner Wünsche stehen, das Unvorstellbar fasst in Bilder. Denn eingesperrt war es allein, du bist sein größter Traum... nur echt. Es möchte du in mutig sein, und ehrlich, das wär richtig schlecht. Es wird nicht allzu lange dauern, …
letzter Beitrag von Anaximandala, -
nur kommentar Yingyangsingsang
| erstellt von Marcus Soike- 1 Kommentar
- 576 Aufrufe
Nacht liegt überm Meer und vermischt sich Mit ihm. Grenzen verschwommen Verstrichen Tupfer drin: Segel wie Pfähle Die Gischt bricht Drumrum. Alles ineinandergetränkt Nacht und See: wir finden uns Im Strudel. Sing und Sang sind die Tupfer Im Chaos
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Ablenkungsversuch.
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 575 Aufrufe
Lächeln. Lächeln, ja das kann ich gut, doch ich glaube ich hab die Reinheit verloren. Ich lächle als sich meine Fingernägel in mein Fleisch graben. Ein Moment der Befreiung, bin fast schon abhängig von dem Brennen. Es erinnert mich an das Feuer was ich mal hatte. Doch es erlosch. Mein Lächeln auch, als das Brennen aufhört, bin ich nur noch von diesem Schmerz in meiner Brust umgeben. Ich greif zur Klinge.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Apfelkuchen
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
- 575 Aufrufe
Wofür stehen die Wunden der Toten, denn ,—- sie sind ja tot und von den Äpfeln, den süßen, den roten rinnt sämiger Vogel kot Ich kannte ein Mädchen, das Toten die Hände wusch Das Leibchen verziert mit Toten- und Monats blut Aus den Äpfeln buken die Alten! Den Sud befanden sie häufig für süß zwar, doch gut Jungen Kuchen, den man mit Sahne ertrug Ein Mädchen, das man beim Waschen erschlug „Auch Dein Leib wird erkalten ! Dies Grab muss noch halten !“ So lachen die Alten Genug jungen Kuchen,— —,Ein Mädchen das Äp…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Ava - die Zerstörerin von Frieden und Welten
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
- 574 Aufrufe
Ihr verlangt Verständnis für dein Unverständnis meiner Lage, wollt ein Eingeständnis meiner Freiheit damit ihr verbleibt, „Töte dein Selbst noch ein wenig länger für den Zusammenhalt der Familie.“ Ihr gebt mir keinen Raum zum Atmen, muss stehen bleiben, obwohl ich rennen will. Traue mich keinen Schritt mehr zu machen, in der Angst Erdbeben auszulösen. Schmelze in eurer Sonne, während ihr in meinen Schatten sitzt. Ich darf nicht leben, wie ich will, weil ihr noch Zeit braucht, es zu akzeptieren. Bin die (fast) Zerstörerin von Ehen, Welten und nicht mehr selten, die Zerstörerin meiner Träume, meiner Welten und meiner selbst.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Wayan, nachts ist er Ge/wehrlos
| erstellt von Ostseemoewe- 4 Kommentare
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Wayan, nachts ist er Ge/wehrlos Hund, auf mit dir durchs Minenfeld! Zeige uns den sichersten Weg zum Feind. Töte Hund, marschiere Hund. Wache Hund, spioniere Hund. Der, den sie Hund rufen, ist vorne dabei. Sein Gewehrkolben zählt die Toten nicht mehr. Er ist der devote Hund der Kompanie, jedem Befehl gehorchend. Nur in stillen Nächten betet er zwischen Ruinen, hört seinen Gott weinen, seine Mutter streichelt seine Wange. Liebevoll nennt sie ihn Wayan. Seine nassen Augen zählen vierzehn Jahre. Wayan, ein Kindersoldat, der Hund der Kompanie. ------------------------------------ laut terre des hommes: Sie werden gezwungen zu töte…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Im Zug (Eine Zugfahrt)
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
- 574 Aufrufe
Einsam sitze ich an meinem Sitzplatz und starre durch eine Fensterscheibe. Eine grüne Landschaft zieht schweigend an mir vorbei. Dort ist mein Halt. Eine graue Welt in der man mich gar nicht will, aber irgendwie auch braucht. In eine graue Welt in der man Herzen nur verbraucht. In eine graue Welt in der man Schmerzmittel braucht. In eine graue Welt in der man Kopfhörer braucht, um die Stimmen zu ertränken und Erwartungen einem das Geschenk der tonnenschweren Laster schenken. Wie weit würde ich kommen, wenn ich jetzt einfach sitzenbleibe? Endlich euch entkommen kann, und jemand bessres sein kann. Nicht mal für lang. Nein! Ei…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Deine Hand
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Deine Hand, die mich berührte als ich deine Ohnmacht spürte schickte mich auf den Asphalt jene Hand zur Faust geballt traf mich völlig unerwartet Verärgerung in Wut ausartet Ein Gespräch mit mir verweigert in die Raserei gesteigert kanntest du wohl keine Gnade weil ich widersprochen habe schimpftest, ich wär selber schuld dir riss der Faden der Geduld und als verraucht die größte Wut meinst du: "Es wäre wieder gut."
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Hoffnung auf bessere Tage
| erstellt von Stefan Lessard- 3 Kommentare
- 573 Aufrufe
Am Ende eines langen Tages sinke ich erschöpft zu Boden Lächeln auf den Lippen Nacht bricht herein Abschied vom Tag fällt leicht Am Ende des letzten Tages sitz ich auf der Brücke Tränenglitzernde Augen Nacht bricht herein Abschied vom Tag fällt schwer Hoffnung zerbrochen
letzter Beitrag von Artur57, -
feedback jeder art Abschiede
| erstellt von Marcel- 2 Kommentare
- 573 Aufrufe
Abschiede Der Kanarienvogel Hansi wurde mit allen Ehren beigesetzt in einem Schuhkarton von Salamander ein Päckchen Watte ausgelegt für sanfte Ruhe das Grab im Garten zierte wochenlang ein Ewiges Licht noch heute zeugt eine Mulde im Rasen davon Es folgte ein Katzengrab das überfahrene Kathrinchen im Kissenbezug unter einer Eiche im Wald der Hundetod des verkrebsten Hasso vom Tierarzt direkt in die Verbrennungsanlage Nun habe ich eine Frau einen Sohn und Freunde einen Garten und Bäume doch gehe ich durch den Wald bin ich einfach untröstlich
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Ein Korb voll Zärtlichkeiten
| erstellt von Nesselröschen- 4 Kommentare
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Ein Korb voll Zärtlichkeiten Du wirfst deine Antworten wie Runen in den Wind. Rau legen sie sich auf meine Stimme, funkeln in den Augen, treiben giftgrüne Pusteblumen in einem Korb voll früher Zärtlichkeiten.
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Vorbei
| erstellt von Sidgrani- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Der Regen fällt aus tristem Grau und lässt die Bäume Tränen weinen. Vergangen ist das Himmelblau, nie wieder wird die Sonne scheinen. Am Boden fault verwelktes Laub, was bleibt sind oft geträumte Träume. Erinnerung zerfällt zu Staub, verdunkelt einstmals lichte Räume. Vorüber ist die schöne Zeit, mit ihr das traute Kinderlachen. Erstickend macht sich Schwermut breit, und er kann nichts dagegen machen. Der alte Mann blickt in den Garten und träumt, er sähe Frau und Kind. Er ahnt, dass sie schon auf ihn warten, weil sie schon längst gegangen sind. Und ihn erfasst ein …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Ein Fingernagel
| erstellt von Ava- 1 Follower
- 2 Kommentare
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*Triggerwarning* (da es sich ja letztes Mal gewünscht wurde) Ein viel zu langer Fingernagel gräbt sich in mein Handgelenk hinein. Spüre meinen Puls durch die Ader pulsieren. Ein verunsicherter Blick nach oben zu dir, sind in einer Menge voller Menschen und ich sehe nur noch dich und höre nur noch deine Stimme. Was für ein Unglück ich doch habe, dass ich dich nicht vergessen kann. Am liebsten hätte ich statt diesem Nagel eine Klinge. Damit ich endlich, endlich nichtmehr atme, endlich, endlich mich richten kann, endlich, endlich dich vergessen kann, endlich, endlich glücklich sein kann. Aber bin ich dann zuhause, …
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Operiert
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
- 572 Aufrufe
Mein Teddy ging durch viele Hände, auch meine Kinder liebten ihn, er schenkte sich der Enkelin, und fühlte dann sein nahes Ende. Nicht mehr für Spiel und Spaß geboren fand er sich, denn sein Fell ging aus, ein Auge hatte er verloren und tastete sich müd durchs Haus. Ich gab ihm lächelnd eine Spritze, versprach, er schliefe friedlich ein und würde bald im Himmel sein, doch machte ich nur fromme Witze. Er wachte auf aus der Narkose, und neue Augen zierten ihn, die Haut war nicht mehr nackt und lose, so dass er neu geboren schien. Und doch, ein Schmerz in seinen Blicken verklagte mich ob meiner Tat, ein Wesen, das um Ruhe bat, ins Ki…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Bunte Tränen
| erstellt von Kerstin Mayer- 0 Kommentare
- 571 Aufrufe
Bunte Tränen Einsam im Land bunter Tränen, frierend im Sommer trotz Hitze. Tief ist mein inneres Sehnen, Worte so schmerzvoll wie Blitze. Lachend im Meer wilder Träume, Schatten an allen vier Wänden. Um mich herum leere Räume, streichelst mich mit kalten Händen. Augen, die gar nichts mehr zeigen, Liebe erloschen wie Kerzen. Zwischen uns nur dunkles Schweigen, Kälte tief in deinem Herzen. Schreie so laut und doch leise, Zweifel so hoch auf der Leiter. Langsam drehn wir uns im Kreise, bald sind wir einen Schritt weiter. Tage mit mir ganz alleine, endlos erscheinende Stunden. Nun sitz ich still hier und weine, farbenfroh …
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Seelenwäsche
| erstellt von Frank Gehlert- 3 Kommentare
- 571 Aufrufe
Seelenwäsche Der Schauer malt ein Bild auf Wasser Fische schnappen Leben auf Der Mond radiert mein Antlitz blasser Gedanken drängen mich zuhauf Der Angelköder sucht die Ferne Das Boot trägt meine Traurigkeit Durch Tränen explodieren Sterne Betrüge ganz bewusst die Zeit Ein Fenster hab ich hier gefunden Blick schwindelfrei in weiten Raum Die Fische rauben mir die Stunden Und drifte ab vom Welten Saum
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Opa - German Version
| erstellt von jessicamarquardt- 2 Kommentare
- 570 Aufrufe
"Du hast mir den Mut der Sterne gelehrt, bevor du gegangen bist. Wie ihr Licht bestehen bleibt, für immer, auch nach dem Tod." Das ist, was du immer gesagt hast. Immer, wenn ich dich besuchen kam, immer, wenn wir John Wayne Filme geguckt haben, immer, wenn wir deine Art von Kartoffelsalat gemacht haben. Ich dachte nie, das Licht würde verblassen. Du hast immer meine Hand gedrückt, um mich an das Licht zu erinnern, als deine Fähigkeit, zu sprechen, dich verlassen hat. Als du dich nicht mehr an meinen Namen erinnert hast, hast du dich trotzdem erinnert, meine Hand zu drücken. Ich sah das Licht in allem, was du getan hast - Schmetterlinge fangen, o…
letzter Beitrag von jessicamarquardt, -
feedback jeder art Die Flut gewinnt
| erstellt von Sidgrani- 2 Kommentare
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Zur Mitte des Flusses, es ist dunkle Nacht, das Mondlicht kann sie kaum erhellen, begibt sich ein Mädchen, bald ist es vollbracht, vom Leben zum Tod in den Wellen. Sein Schutzengel kämpfte, doch kommt er zu spät, es rinnen die letzten Minuten, zu spät auch ihr Liebster, er bettelt und fleht, sein Angstschrei gellt über die Fluten. Als hätte das Mädchen noch Hoffnung gehegt, verharrt es, schaut rückwärts und lächelt. Die Flut will es haben, am Grunde bewegt sich lauernd das Scheusal und hechelt. Die Menschen dort oben, die sind ihm verhasst, drum lässt es auch nicht mit sich handeln; und ist so ein Wesen erst einmal…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art abschiedsvorstellung
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 569 Aufrufe
abschiedsvorstellung wozu lange biografien schreiben letztlich bleiben doch nur inschriften auf grabsteinen übrig vielleicht dazu ein spruch wie er schrieb für sein leben gerne bald ist die küste erreicht an der das fährboot wartet mein leben zählte ich in übergangszeiten unterbrochen von einigen sommern über denen der himmel blaute auf einer düne sitzend möchte ich abtreten von einer wolke beschattet den blick ein letztes mal über die wellen gleiten lassen bis sich das licht an ihnen bricht abschiedsvorstellung (Music_Oleksii_Kalyna - Breeze from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Wertloses Blut
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Starre auf die leere graue Wand, die leere graue Decke. Weiß durch euch, dass Blut dünner als Wasser ist. Ich blute, leide, von euch getrieben und ihr habt die Dreistigkeit zu fragen was falsch sei, mit eurem scheinheiligen, weiß-gefärbten Lächeln, Doch trotzdem sag ich Nichts. Eure Schuld bricht meine Schultern, mein Herz und meinen Willen zu Leben. Wieso seid ihr immer das Opfer? Ich bin und war ein Kind in einem Haushalt des chaotischen Todschweigen, der kurz vorm Explodieren war, als ich einmal für mich einstand, etwas für mich tat, wagte etwas zu sagen, und deshalb sag ich Nichts. Ihr zerstört m…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Schmerzen wie Treibsand
| erstellt von Zozi- 4 Kommentare
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Es ist so schmerzhaft Menschen zu vermissen, die einem so weh taten Schmerzen wie Treibsand . . Es ist so schmerzhaft alte Gefühle zu vermissen — von Halt im eigenen Körper von Zuhause & Familie von Heimat & Zugehörigkeit von Bindung & Geborgenheit von Liebe & Glück . . So viele Gefühle versinken . wie Treibsand . . Es ist so schmerzhaft Menschen zu vermissen, die zu lieben so weh tut Weil für sie, von mir Teile nicht sein dürfen Weil für sie, von mir Teile besonders sein müssen Schmerzen wie Treibsand . . Nein, ich vermisse Illusionen Illusionen, als noch alles heile war als ich Liebe empfa…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Wissenslücke
| erstellt von Das Fundament.- 1 Kommentar
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Die Geschichte handelt von einem Schriftsteller, der das verborgene, unentdeckte sucht. Er sucht die verborgenen Pfade des Wissens und entdeckte die groteske Wahrheit der Welt. Eine Wahrheit, die seines gleichen sucht, eine Wahrheit, die nur eine Handvoll Menschen finden. Bevor er sie fand, störberte, suchte und jagte er wie ein Besessener Wahnsinner all jene Bücher, Schrifftrollen und Pergamente des okkulten & göttlichen Wissens. Er las sich die schönsten Erhebungen des Geistes, sowie die verdorbensten Praktiken des Abgrunds durch. Er merkte, dass all jene Verse für ihn zwar eine permanente Einsicht ergaben, doch ergab sich nach all dieser Informationen…
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Das Erwachen der Nacht
| erstellt von Wolkenwolf- 3 Kommentare
- 568 Aufrufe
Das Erwachen der Nacht Die Nacht war stark in mir, Ein nimmersattes Tier, Warf ihren Mantel weit. Sie schlang, was gut und recht, Hinunter – nahm, was schlecht Aus der Vergangenheit. «Oh Mutter, geh nicht fort! Sag mir, was willst du dort, An fremdem Mannes Strand?» «Ach Vater, nimm mich mit! Ich halte nicht mehr Schritt, Drum reich mir deine Hand.» Die Nacht ist stark in mir, Voll ungestillter Gier, Schickt ihre Schergen aus. Verbrannt vom Sonnenlicht, Find ich den Rückweg nicht Ins alte Schneckenhaus. «Ach Mutter, nimm dein Glüc…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Morgens
| erstellt von Lalenia- 3 Kommentare
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Ein Sonnenstrahl hat mich zerstochen, ist zu mir aufs Bett gekrochen. Ich griff nach ihm, doch griff vorbei, wehrlos bin ich niemals frei. Er strahlt hell, die Augen brennen, alles verschwimmt, kann nichts erkennen. Blind tappe ich in den Morgen, verdräng betäubt die Sorgen. Bis mir der Abend graut.
letzter Beitrag von Lalenia, -
feedback jeder art Jenseits der animierten Anämie
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Jenseits der animierten Anämie die zugehörige Zukunft eine Ansammlung von Toten die verlorene Vergangenheit eine Ansammlung von Idioten die Thermoskanne der Dynamik wärmt nur egomane Entitäten sicher, in ihrer Raumzeitfalte fern aller brutalen Botanik biophysikalisch rein zum anbeten der rettungslose Rechner einmal eingefroren und deine Schriften, dein Geist! sie waren nie da! und wirklich! niemals verloren! bloß ein- und abgespeist! sich ins Gebet zurückziehen und von allem fliehen erscheint verheißungsvoll! bis z…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck,
