Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Melancholie (nach Munch)
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Der Strand verschattet langsam. Abendröte umspielt das ferne Haus mit ihrer Glut. Ein Steg schwankt über blauer Meeresflut und hält ein Boot, das Platz zum Fliehen böte. Auf diesem Steg ein Paar und noch ein Dritter, der seine Frau, die ihn nicht länger liebt, behalten will und keinem andern gibt und drohend näherkommt wie ein Gewitter. Und vorne kauert, stumm in sich vergraben, von tiefem Weh vergrößert, seelenwund der Liebende im Wissen, nie zu haben, was er ersehnt, und wie ein schwarzer Hund legt sich der ganze Strand zu seinen Füßen, und unter ihm weicht jeder feste Grund.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art endlich
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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das leben ist endlich ich weiß nimmermehr wo himmel, wo hölle begann es sind alle stunden für ewig gebunden im nirgendwo und niemalswann das leben ist endlich im ende, da trennt sich was lange nur ging im gespann gelöst von den träumen die mich nicht mehr säumen wird sinnlos, was ich je ersann vorbei, vorbei, die nacht ist da es ziehen die gedanken den wolken gleich, den monden nah vorbei an ihrer blanken sternenstickerei vorbei
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Der Schwertkampf! III
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Ich hoffe ihr habt die letzten beiden Teile gelesen, jedoch glaube ich, dass dieser Teil auch ohne Kontext gelesen werden kann: Nach dem letzten Streit, bei dem wir ließen die Dunkelheit aus unserem Herzen, schien mein Leben trotzdem zu schwärzen, Also leg ich mein Schwert nieder, und komm zu dir zurück – mal wieder! Du lächelst mich traurig an, „Ohne dich mein Leben klamm“ murmelst du ohne Macht, du fällst in meine Arme, „Wollen wir es wieder versuchen?“ Aus dem Dezember wird März, die Liebe fällt zurück ins Herz, mit dem Kuss wird’s besiegelt und beschlossen, Es wird keine böse Träne mehr vergossen. Du und ich –…
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Corazon
| erstellt von Andri Vento- 1 Kommentar
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Corazon Keine war mir ferner und niemand je so nah nie hatte ich verstanden, doch sie war immer da Keine war so spröde und so zerbrochen zart das All ist leer geworden und die Quasare kalt Sie war mein Mondlicht, war in jedem Gedicht sie war das Rauschen der Meere, das zweite Gesicht Sie war nur ein Kind, frech, eigensinnig und verrückt Äonenalt ihr Blick als Thebens Prophetin entrückt Ich rufe jede Nacht in den Schlund der Zeit Gib sie zurück einmal nur für eine Ewigkeit Manchmal betrachte ich das Wasser an meinen Händen …
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Hass-Liebe
| erstellt von Kitt- 0 Kommentare
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liebe mich ich hasse dich berühre mich fass mich nicht an halt mich fest bleib fern von mir verlass mich nicht ich verfolge dich schrei wenn du es nicht mehr aushälst sei still und stirb leise
letzter Beitrag von Kitt, -
feedback jeder art Was wurde aus dir?
| erstellt von Hera Klit- 1 Kommentar
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Was wurde aus dir? Da hängt das letzte Bild von dir, so stolz und schön und tapfer. Lang, lang lang ist's her. Dein Grab find‘ man nimmer mehr. Du hattest auch einen Traum, ich seh's in deinen treuen Augen. Du wolltest glücklich sein, wie jeder andere Mensch. Du hättest es verdient gehabt, Schuld war dir noch fremd damals. Doch sie hatten andere Pläne mit dir und ließen dich antreten, steckten dich in Uniform und in Stiefel mit hohem Schaft. Die verleih'n den Tritten Kraft. Ref.: Was wurde dann aus dir? Nicht mal ein Tier, nicht mal ein Tier. Mörder der Unschuldigen, Vergewaltiger der Frau…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
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Überhitzung. Manchmal bin ich viel zu hitzig, Ist das für mich wirklich giftig? Manchmal bin ich viel zu glücklich. Bin das überhaupt noch ich? Ich will dieses Überhitzen mit nur mehr als einem Wort beschreiben, Dies Reiten tausender Einhörner in meinem Herzen, Dieses Schreiten süßer Gedanken auf meinem Herzen, Nenne dich süße, niedliche Spitznamen, Lu Snu das Gnu, Ich bin am Fliegen auf einem Regenbogen durch die Luft, Ich bin verliebt in dein neues Parfüm, schöner neuer Duft. Habe so viel Freude, dass ich gleich platze vor Energie, Summ mein neues Lieblingslied, ist das nicht eine schöne Melodie? - Wie war ich mal eine traurige Person? Dep…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Liebes Herz
| erstellt von SmoothBeginner- 2 Kommentare
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Liebes Herz, Des Körpers kleines Wunder Sorgt für Leben und schlägt munter Takt für Takt und Tag für Tag So wie es das nun gerne mag Doch auch andre Dinge kann es gut Dem Kopf fehlt dazu meist der Mut Es fühlt, es freut sich und es leidet Ganz egal wie sich der Kopf entscheidet Nur ists nun seit geraumer Zeit Dass es nur noch schreit und schreit So laut das ichs nicht ignorieren kann Es wirkt als wäre es ein Bann Gefangen in tiefer Traurigkeit Wut und Angst sind sein Geleit Möchte gern in Freiheit leben Ohne etwas aufzugeben Ich wünscht ich könnt was tun…
letzter Beitrag von SmoothBeginner, -
Koma
| erstellt von Reimgestalt- 1 Follower
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Koma nimmst du die Flügel nimmst du sie wenn du fliegst in ein anderes Reich in einem in dem du siegst gewinnst mehr Bewusstsein mehr Hoffnung mehr Liebe und bist weg von des Lebens Hiebe wünsch dir schon jetzt das Beste der Welt auf das die andere ihr Versprechen hält
letzter Beitrag von Reimgestalt, -
feedback jeder art Stumme Blicke
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
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Der Morgen hebt den Tag ans Licht und letzte Nebelschwaden schwinden. Der Himmel wäscht noch sein Gesicht und Wolken tanzen mit den Winden. Die Bäume schütteln aus dem Laub die letzten Fetzen bunter Träume und ein Gedanke kriecht im Staub durch früher einmal helle Räume. Der alte Mann blickt aus dem Fenster, er ist seit Jahren schon bereit. Erinnerungen sind Gespenster, und ringsherum tropft Einsamkeit.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Zum Schluss
| erstellt von Teddybär- 6 Kommentare
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Zum Schluss Tausend Gründe gibt's zu leben Und nicht weniger zu sterben Dass wir den Löffel beizeiten abgeben Darauf warten nur die Erben. Ist man im Alter angekommen Bleibt Einsamkeit, Isolation Die Krankheit hat ihren Verlauf genommen Im Sterbehospiz ist Endstation. Dies musste ich mehrmals miterleben Sterben ist keine Kunst, ein Muss Ein letztes Mal die Hand gegeben Und ein mildes Lächeln als finaler Schluss. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art reality
| erstellt von Severino- 0 Kommentare
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Hoffnung auf eine Zukunft light (gemäß einem Bild von Immanuel Kant) Alte Helden sind verschwunden, zerbröselt ist ihr Ruhm, waidwunde Welt wird vielleicht bald gesunden vom selbsternannten Heldentum. Die langen Reden sind verklungen, selbstinszenierter Statusstolz, denn nie ist es bisher gelungen, aus einem krummen Ebenholz trotz Schwielen und Schwitzen was Gerades zu schnitzen! HTF © 2017
letzter Beitrag von Severino, -
nur kommentar Der Wald ist tot
| erstellt von Zorri- 8 Kommentare
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Der Wald ist tot. Ein Feuer hat ihm jedes Leben genommen. Das Land verdeckt unter einem Teppich grauer Asche, Tiere erstarrt unter der Gewalt, nur die Stümpfe der Bäume sind übrig geblieben und das Tränenmeer der Sehenden ändert nichts daran. Doch sieh, ein zarter grüner Halm reckt sich der Sonne empor und ruft leise neues Leben hervor. Bild Zorri
letzter Beitrag von Zorri, -
In meinen Träumen verschworen
| erstellt von byMe- 5 Kommentare
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Zu lieben war so leicht aber nun die Traurigkeit nicht mehr aus mir weicht. Träume in der Nacht die mich zerfleischen - riechen, fühlen wissen das sie der Realität müssen weichen. Ich sitze da in Schweiß gebadet und jede Erinnerung hat meinen Geist geschadet. Wer nichts hat kann nichts verlieren - es stimmt nicht den der Tod kann das eigene Leben schier gefrieren. Zu Lieben war leicht, sterben zu sehen heißt nicht, das Liebe je weicht. In mir die Liebe eingefroren - für immer dein Bild in meinen Träumen verschworen.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Schlangenwasser
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Mich dürstet es nach Leben, in die Ferne will ich sehen In Distanz will ich gehen, in die Weite um zu verstehen Doch der müden Tage festgebunden Selbst gewählt, selbst erzwungen Vollgepumpt mit Schlangenwasser Gift im Kopf So werde ich mich hüten davor, auszusprechen - wie Gift zu spucken- Was meinem Geist hier widerfährt Endlose Müdigkeit, nur Morphin mir verspricht Mich sanft zu tragen in den Schlaf Fern von der wachen Pein, fern vom trüben Schein Lebendig tot und unwirklich zu sein Blutig sterbend jeden Tag, vor meinen Augen, Sonnenuntergänge Die letzten Gedanken zirkulieren, um nicht geborene Seel…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Mein Hobby kurz erklärt
| erstellt von krampus.schatten- 0 Kommentare
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"Vorher noch so zart und klein, die Maske auf und hart wie Stein. Proben kommen dann noch drauf, wütend steh ich auf und lauf‘. Erschrecke die Leute, rase in die schlimme Meute, peitsche alle vor mir nieder, bis sie knien vor meinen Gliedern." Natürlich bin ich nicht gemeint, keine Sorge netter Feind, trotzdem geb‘ ich Gas beim laufen, und tu mit and‘ren Perchten raufen. Stark wie Stein das fühl ich mich, wenn ich in der Maske steck‘. wie als bekäme ich einen Stich, steh ich auf und mach viel Dreck. Pengalen, Feuer alles drin‘ Maske sitzt auf Kopf und Kinn, mein Hobby i…
letzter Beitrag von krampus.schatten, -
feedback jeder art Mit der letzten Mahlzeit
| erstellt von Carlos- 1 Follower
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wird dem zum Tode verurteilten ein Beruhigungsmittel verabreicht das ihm das Einschlafen erleichtert alles wie ein Traum erscheinen lässt aus dem er womöglich nie erwacht.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Heimweg bei Zwischenzeit
| erstellt von Babelfisch- 2 Kommentare
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Heimweg bei Zwischenzeit: Abends, im gelben Licht der alten Laterne, denk ich an dich, während aus der süßen Ferne der Morgen über diese Stadt einbricht. Ich laufe trunken durch die Straßen, werd getragen, zu uns beiden. Die Erinnerung als wir hier saßen und uns aus dem weiten Sternenhimmel Geschichten vorlasen.
letzter Beitrag von Babelfisch, -
feedback jeder art Regentropfen wie Tränen
| erstellt von Carolus- 1 Follower
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Regentropfen wie Tränen Manches Mal bist du unvorstellbar weit, wie auf einem fernen Stern, bist zu Haus in andrer Zeit. Deine Lieblingskette hab ich aus dem Schmuckkasten genommen. Sinnend streicheln meine Finger über ihre Muscheln, lassen Sonne, Sand und Meer lebendig werden. Auf einmal spür ich: Du stehst neben mir! Möchte dieses Schmuckstück dir um deinen Nacken legen. Doch greife ich ins Leere, ziemlich betreten. Lange starre ich zum Fenster hinaus, fühle längst verflossene Freuden. Auf der Scheibe vereinzelt Regentropfen.
letzter Beitrag von Teilzeitpoet walliser, -
nur kommentar entgleiten
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Wir lagen eng umschlungen Engel haben uns besungen Irgendwann ist deine Seele abgesprungen Der letzte Herzschlag und Atemzug verklungen ©Donna H. 25. September 2022 (Bild:Pixabay)
letzter Beitrag von Pegasus, -
Der Heimweg
| erstellt von brusss- 0 Kommentare
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Der Heimweg Es bricht an mein Nach-Hause-Weg, Mit Morgenanbruch strahlt die Sonne. Barfuß auf dem Eschen-Steg - Im Hintergrund ein Meer voll Wonne. Im Nebel liegt der grüne Wald, Ein Vogel singt auf einem Baum - Letzter Gruß, wir sehen uns bald. Idyllisch, wie der schönste Traum. Die Mittagssonne bringt viel Hitze, Eisenträger schmelzen fort. Während ich noch Tränen schwitze, Blicke ich auf jenen Ort. Hier lebte ich seit Kindertagen Und habe täglich funktioniert. Ohne mich zu hinterfragen Alles einfach akzeptiert. Die Nacht beginnt, ein voller Mond. Wonach habe ich hier gestrebt? Hat sich dieser Weg gelohnt? Ich gehe …
letzter Beitrag von brusss, -
feedback jeder art Aus einer Kindheit
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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"A lot of people thought this song was just about my parents. Well it´s not only about my parents. It´s about 99 % of the parents - Alive or half dead" John Lennon, "Mother" Sometimes in New York City, 1972 Ich bin mir manchmal fremd, als wohnt ein Anderer im Blute das mich durchrauscht, das meine Wunden weiht Durchlauschte, gute Sagen werden in den Tagen Licht Wie sanfte Riesen, Leuchten meiner Kinderzeit und überall prunkt Sommerglühn spricht Goldübersonntes stilles Nicken Erhebt sich aus den Blicken Erstes Fühlen aber Des Vaters Nacken in der Fern…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Laut der Stille
| erstellt von Lightning- 4 Kommentare
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Laut der Stille Innere Meere, Seen, Berge aus Sehnsucht. Wellen aus Salz strömen durch kalte Augen. Himmelblau mit weißen Tauben. Wolken fliegen durch die Lüfte, und Düfte aus Kräutern, in der Blüte der Zeit. Stille umhüllt den lautlosen Körper. Graues Gestein. Die äußere Welt, sie fällt, wieder und wieder. Innere Meere, Wellen aus Sehnsucht, Sehnsucht nach mehr, mehr vom Leben, mehr vom Sein. Alles, alles soll sein, nur nicht jetzt, und nicht allein.
letzter Beitrag von Lightning, -
Gute Ratschläge?
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Du hörst sie sagen: du mußt kämpfen du schaffst das mußt positiv denken mache das Beste daraus zähle die schönen Stunden nur es gibt Schlimmeres, das Leben geht weiter …. ungefragt gesagt Alle meinen es sicher nur gut doch ich verliere langsam den Mut.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Für einen Tag
| erstellt von S. Athmos Welakis- 6 Kommentare
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21.06.2023 Für einen Tag In Schwarz geht eine Gruppe stumm bezeugend, vom dumpfen Schrecken einer Ewigkeit berührt, auch ihre Endlichkeit – und die Gesichter beugend, vom Tosen jener harten Wahrheit vorgeführt, die daraus qualvoll strömend von den Wangen fällt. Das Dunkel ist erbarmungslos vollkommen. Stets finster pochend auf den ewigen Vertrag hat es nun meines Freundes Seelenlicht genommen, ergriff die Flamme sein so grausam es vermag mit unverweigerbarem Recht: Es nahm sie sich. Kein Licht, kein Wort, verzweifelt nur ein Fragen, die Antwort fehlt. Unter die schwere Last gestellt hilft m…
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Ein Brief an ein Opfer der Monstrosität
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Bist ein sterbender Schwan, eine schwindende Schönheit, ein einsamer entschwebender Engel, und am allerwichtigsten meine eine liebliche Lieblingsperson. Doch. Deine Augen gleichen glanzlosen Spiegelscherben, Meine Augen einem weichen Wasserfall, denn zu wissen, dass man dich auf die Knie zwang, ist so beschissen. Es bricht mich, dich ohne das Licht in deinem Herzen zu sehen. Will in die Zeit zurück und dich vor dem Moment abfang‘, würd es dir gern wiederbringen, das Glück. Innerlich, das sehe ich, willst du sterben. Gib nicht nach, du edle gequälte Seele. Habe nicht das Wissen, um zu sagen, dass es besser wird. Ha…
letzter Beitrag von Maddy, -
feedback jeder art Leilani, Part 2
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
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Der Mond löst die Sonne ab Genieße den Wind Mit einem Drink in der Hand Versteiner nicht Als dein Blick mich fand Du ziehst mich Nicht mehr in deinen Bann Die Abweisung Zieht dich noch mehr an Man möchte das Was man nicht haben kann Dein Blick und Des Körpers feuriger Tanz Keine Chance Trotz all deinem Glanz Um Aufmerksamkeit und Stellung du bangst In Erinnerung wie Du, starren Blickes, oft vom Nachbarn sprachst Es tut mir so leid Vorallem dass die Schuld über dir wacht Hoffe du dich befreist Was ich selbst einst Liebe genannt "Ich weiß…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Kleiner einsamer Junge mit Maschinengewehr
| erstellt von Hase- 2 Kommentare
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Kleiner, einsamer Junge mit Maschinengewehr, Du tätest mir ja beinahe leid, Wärst Du nicht ein so grausamer Mörder. Du, den man verstoßen, der Liebe beraubt Du, dem man den Sinn verschleiert. Ach, wenn Schmerz sich doch in fremdem Blut verlöre Statt nur sinnlos Leben zu ersticken, Das noch nicht sich aufgegeben. Des Glaubens Wärme und Des Wahnsinns Hitze mögen zuweilen Zum Verwechseln ähnlich scheinen, Sodass Du, der Du unbeirrt glaubst, Für Gott zu töten, Am Ende doch von allen der Gottloseste bist. Denn schön sind Deine Taten nur Im Lichte jener Welt, die Du als…
letzter Beitrag von Hase, -
feedback jeder art Die Reise zum Mars
| erstellt von Ikaros- 3 Kommentare
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Die Reise zum Mars Du gingst mir auf an jedem nächsten Morgen, Dein Flimmern flutete den engen Flur – entrückt vom Selbst bin ich der Welt verborgen, allein, allein bin ich vor Dir Natur! Du schönes Eiland liegst mir weit zurück, erschienst mir hoffend durch verzerrtes Glas, ich fühlte Dich und alles Liebesglück, so unerreichbar fern, wie ich vergaß. Dein Lebenshauch nur wollt’ kurz bleiben, der an dem Fenster sollt’ versiegen bald, Du Liebste drückst mich von den Scheiben, in meiner Einsamkeit ich schon erkalt’. Ans letzte Fenster ich mich nicht mehr trau, die Seele aber bleibt an …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Goldenes Land
| erstellt von Anaximandala- 3 Kommentare
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Hoch am Himmel, Flammenflügel fegen übers Firmament, keine Ketten, keine Zügel, nur ein Schatten der verbrennt, sich, verzehrend in den Gluten, langsam Richtung Erde senkt, nieder fließen Flammenfluten und ein Ozean ertränkt die Gemeinden ganzer Städte, Glut durchfließt von Tal bis Turm jede Nische, alle Nähte, fast als wollte dieser Sturm feiernd durch die Straßen toben, Feuer ist des Schattens Hand, aus dem Niedergang erhoben: Glutengoldgefärbtes Land!
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
02.00
| erstellt von Gast (alternativhamster)- 2 Kommentare
- 594 Aufrufe
Und wenn der Rand der Welt sich beugt hin zu, zu mir in meiner Zeit, da will ich nichst vor meinen Augen sehen, will, dass ich nichts mehr hören muss. Und wenn das Herz eine zum Boden zieht, dann hilft kein Sternenlicht, das sich in meinem Spiegel bricht; egal wie stark, egal wie hell. Und wenn ein neuer Stein in dunklen Tümpel fällt, das Wasser lange übern Rand geschwappt. Hier zieht kein goldner Faden eine hoch; die Stricke in den Himmel lange getrennt. Und wie entschlafen liegt eine dann mit offenen Augen ruhelos
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Bitte um Feedback, erste Veröffentlichung
| erstellt von makaber- 5 Kommentare
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Einsam oder frei? Mittlerweile ist ihm klar, Er ist allein und das ist wahr, Es scheint auch besser so das ist ganz sicher, Denn er ist wie zwei Igel die sich nähernd erstechen, Ist es Ensamkeit oder freiheit? Der Grad ist schmal, Rein subjektiv wie die Erfahrung seines vergangenen Jahr, Er rollt sich zusammen und es brechen tränen aus, Lange angestaut die Trauer will sie nun dringend raus, Er finde kein Ventil für einen gesunden Ausgleich, Drumm vergräbt er's immer weiter was lange nicht ausreicht, Er muss sich erinnern und weiter verarbeiten, Doch hat er Angst vor den schmerz die d…
letzter Beitrag von asphaltfee, -
feedback jeder art Tränenmeer
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Tränenmeer Ist zu seh´n ein Tränenmeer, geben´s vielleicht auch Zeilen her, die man dann manchen Tag so liest, durch Traurigkeit die daraus spricht. Getrübten Blick bringt´s Tränenmeer, er rührte auch von Bildern her, von Grausamkeiten ganz ohnegleichen, die den Betrachter so erreichten. Auch Akustik birgt ein Tränenmeer, wenn Schreie kommen von weither, ein tiefes Bitten, flehend - weinerlich, wie Schluchzen, das Gehör zerbricht. Diese Gedanken und das Tränenmeer, beides resultierend wohl nicht da wär, …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Gefrorene Tränen
| erstellt von Teddybär- 6 Kommentare
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Gefrorene Tränen Im ewigen Nichts kreisen die Sterne Gefrorene Tränen in finsterer Nacht Du weinst um uns in unendlicher Ferne Dein Tod hat mir Verzweiflung gebracht. Nachts steh’ ich hier als Zeichen der Trauer Tagsüber weine ich an deinem Grab In dieser Welt ist nichts von Dauer Grausames Schicksal, dem ich mich ergab. 🐻 Teddybär, 2025-02-26
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Die Welt ist mir ein kalter Ort
| erstellt von Teddybär- 4 Kommentare
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Die Welt ist mir ein kalter Ort Geht doch alle weg! Lasst mich einsam und verlassen Ihr sagt: Ich hab im Kopf nicht alle Tassen Mich schert euer Gelaber einen Dreck. Ich war allein in diese Welt gestellt Hab nie gekannt ein Elternhaus Das Waisenhaus war mir ein Graus Wo sich zur Ordnung noch die Zucht gesellt. Geborgenheit kenne ich nur als Wort Eine strenge Hand hat stets regiert Wodurch sich die Spur der Liebe verliert Die Welt ist mir ein kalter Ort. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Letzte Zigarette
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 594 Aufrufe
Frierend steh ich an einer Ecke, wo eine dunkle Gasse in eine schwach beleuchtete Straße mündet, in meinem Mund eine Zigarette, unangezündet. Eine einzelne Schneeflocke weht wie eine Erinnerung in mein Gesicht. Eine Erinnerung an dich. Ausgetretene Zigarettenstümmel an der selben Ecke, doch eine hellere Gasse in eine gut beleuchtete Straße mündet. Eine Zigarette, angezündet. An der Ecke steh nicht ich, sondern du, ich schaue dir von der Seite zu. Frierend stehst du dort, deine Jacke trage ich, "Du weißt, dass Rauchen dich umbringen wird?", frage ich, Wie falsch ich doch bl…
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Die Nacht
| erstellt von Saye- 4 Kommentare
- 593 Aufrufe
Die Nacht ist still, der Himmel weit, die Sterne funkeln, schenken Zeit. Der Mond, er scheint, so sanft, so klar, die Welt ist ruhig, wunderbar. Ein leiser Wind streift durch das Feld, er bringt den Duft der ganzen Welt. Die Blumen schlafen, Träume gehen, die Bäume flüstern, kaum zu sehen. Die Liebe wacht, sie bleibt nicht fern, sie leuchtet hell wie jeder Stern. Ein Herz, es schlägt, es ruft nach dir, in dieser Nacht bist du bei mir. Die Schatten tanzen, spielen froh, der Himmel leuchtet dunkelblau. Die Nacht, sie bleibt, so tief und rein, die Liebe flüstert: „Du bist mein.“
letzter Beitrag von hautnah, -
feedback jeder art todestag
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
- 593 Aufrufe
kurz vor einbruch der nacht werfe ich mir noch einmal die jacke über die schultern mache mich auf den weg zur düne um das verlöschen des tags im meer zu betrachten mit dem letzten sonnenstrahl verklingt auch das rufen der möwen als hätte ihnen die dunkelheit den ton geraubt aus ihren schattenflügeln rieselt das schwarz der nacht auf der gedachten linie zwischen wasser und wolken ziehen die geisterschiffe der toten ich winke ihnen zu der einsetzende nieselregen kennt sich aus mit tränen
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Panikattacke und Angststörung
| erstellt von W.Sedlak- 6 Kommentare
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Panik Ich höre dich, doch du klopfst nicht an. Die Panik ist da, zieht mich in ihren Bann. Sie strömt durch die Adern, mein Herz rast los, als stünde ich vor einem unsichtbaren Schuss. Sterben – dieses Gefühl schenkst du mir, ein flüchtiger Moment, doch so nah und so hier. Hab ich Angst vor der Situation? Oder nur vor der Angst? Ich greife zur Pille, die Ruhe verspricht, doch im Innern spüre ich, sie heilt mich nicht. Vielleicht ist es der Mut, der leise spricht: „Du schaffst das, es ist Panik – mehr ist es nicht.“ Doch die Panik wächst, dringt tief in mein Sein, raubt jedes Glück u…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Nicht lustig
| erstellt von Yeti- 0 Kommentare
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Nicht lustig (nach der Melodie von: 'Eine Seefahrt, die ist lustig' zu singen) So ein Krieg der ist nicht lustig, so ein Krieg der ist nicht schön, denn da kann am Rand des Wahnsinns man Geschichte kotzen seh´n. Augen zu, Augen zu, Augen zu und durch ansonsten drückt der Schuh. Augen zu, Augen zu, Augen zu und durch ansonsten drückt der Schuh. Willst du fremde Länder sehen, für dein Land was Gutes tun? Volle Wappnung, Allradantrieb machen dich dabei immun. Refrain Wessen Bombe ist die schnellste, wer lügt besser als der Feind, nach der A…
letzter Beitrag von Yeti, -
feedback jeder art Zwischen Weihnachten und morgen
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
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Zwischen Weihnachten und morgen Wie kühl sitzt du, die Züge beherrscht, die Sätze abgebrochen, die Lippen versiegelt, auf der Sesselkante. Was sprichst du mir ab, Tochter, mit der Nennung meines Namens, ach, so liebevoll doch auf Goldpapier geschrieben? Was legst du nicht alles zwischen rankende Buchstaben, sorgfältig: den Himmel und tausend Sterne, nur für diese eine Heilige Nacht. Das Parfüm der Jahre möchte ich verwahren, in Geschenkpapier gewickelt, von unbeschwert kindlicher Hand. Erwache in den noch nie so kalt dastehenden Allerweltsnamen…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art schattenmond
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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schattenmond früher auf der spielwiese im windschatten des birkenwäldchens lasen wir in grimms märchen wie der mond seinen platz am himmel fand später schlugen wir wurzeln unterm blätterdach streichelten tief atmend unsere schatten träumten miteinander zum mond zu fliegen seitdem sind die schatten der bäume länger geworden den mond halbiert veranlasst mich ein kalter wind den kragen hochzuschlagen schattenmond (Music JuliusH from Pixabay - clair-de-lune-prelude-claude-debussy).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Da ist nichts
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
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Da ist nichts ich bin so leer seit deinem Verschwinden aus mir bin ich Schein, nur Hülle und versuche die Stille mit Schmerz zu füllen ich finde mich nicht seit ich meinen Körper verließ wohnen Schatten darin und hohle Gestalten gingen ein und aus war nicht ich da ist nichts seit du Liebe sagtest fesselte ich mein Herz und warf es in den tiefsten Abgrund ich will es nicht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Ausgegrenzt
| erstellt von Sidgrani- 5 Kommentare
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Wieder stehe ich am Fenster, seelenlos, betäubt und leer. Wieder kommen die Gespenster, zerren mich hinaus aufs Meer. Auf das Meer der tausend Tränen, wo mein Lebensmut ertrinkt. Worte hetzen gleich Hyänen, bis ein Satz mich niederzwingt. Wie sie flüstern, meine Schatten, höhnen, ich sei Satansbrut. „Du bist hässlicher als Ratten, dass du lebst, das ist nicht gut.“ Zitternd weiche ich vom Fenster, voller Demut und Verzicht. Regen, an den Scheiben glänzt er, habe Tränen im Gesicht.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Heimgekehrt bin ich zu
| erstellt von Jutta S- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Heimgekehrt bin ich In ein verlassenes Haus Packe die Illusionen aus dem Koffer Etwas tickt Der Sound der Wirklichkeit In den Nischen sitzt Die Angst dicht neben den Spinnweben Ich habe noch das Bild Das war eine Liebe, sage ich Das war eine Liebe
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Timing
| erstellt von Anaximandala- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Geboren wurde ich zu spät die Erde zu erkunden. Was es zu wissen gäbe, steht in Lexika gebunden. Doch auch zu früh die Galaxie, die Sterne zu bereisen. Ich schau ans Firmament, wo sie das Weltenall durchkreisen und denke mir mit etwas Spott: Ich werde bloß erleben wie bald wohl der Maschinengott beginnt sich zu erheben.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Verloren in dir selbst?
| erstellt von Emoceanal- 0 Kommentare
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Du bist in deinem Loch gefangen Und du sehnst dich nach Veränderung. Dich selbst kannst du nicht ertragen und würde jemand fragen, warum, hättest du keine Antwort darauf. "Ich liebe dich so, wie du bist, wieso kannst du das nicht?" Eine Frage, die so schwer wiegt, wie der Kloß in deinem Hals. Solange du nicht beantworten kannst, was dich stört, kannst du nicht verändern, wer du bist und dein Leuchten sehen. Das einzige, was du weißt ist, dass der Hass zu dir selbst dein Lachen unecht macht und dein Leben in eine Richtung lenkt, der du versuchst gegenzulenken. Aber wenn du nicht diejenige bist die lenkt, dann nützt…
letzter Beitrag von Emoceanal, -
feedback jeder art Das Recht
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Der Feind, er wohnt in ihrem Haus und dringt gewaltsam in sie ein sie liebt ihn, hält es deshalb aus der Ehemann mutiert zum Schwein Ohne ein Recht, er nimmt sie sich mit Gewalt in Form von Schlägen das macht sie später öffentlich zeigt ihn an bei den Kollegen Ob sie nun lügen oder nicht ihre Wahrheit zu beweisen stehen die beiden vor Gericht und Justitia soll entscheiden
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Vom Seelenschmerz
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Wo ist der Schmerz der vielen Jahre, den ich stets weggewünscht, geblieben? Das Alter hat ihn wohl vertrieben: Der Schnitt vernarbt, es wuchern Haare. Nun fehlt er mir an manchen Tagen. Ist mir auch ohne Wunde leichter, so fühle ich doch heute seichter und weiß nichts Tiefes mehr zu sagen. Wie amputiert von meiner Wunde, fehlt mir der Kompass auf der Suche nach Linderndem, und ich verfluche ans Wohl gefesselt das Gesunde. Es gleicht der Mensch wohl der Chimäre, wo Wohl und Wehe sich bekämpfen. Und hilft das Altern, Weh zu dämpfen, fasst nun der Geist ins Ungefähre …
letzter Beitrag von gummibaum, -
nur kommentar Tote Wasser
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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die Dünen tragen verräterische Furchen in den falben Zitterflanken wie eine fallsüchtige Stute wo einstige Leiber ihr Liebesspiel fanden manche, gebogene Frauenrücken glänzen matt und beben in heulenden Kurven: gehobene Hintern mit dunklen Nischen WÜSTE ich nicht deine Seelenhitze dürfte jedes Verändern Wellen schlagen aus gleichem Stoffe Leben ertragen erstickt Feinstaub die falbe Schwemme die Hand allein mit Schwermut greift in geschmeidige Tiefen welche weichen wie betäubte Tiere irrer Herdentrieb antreibt Opiumsonne raucht im heulenden Muskelmeer brauner Rücken & schwangere Höcker die Blut husten sprengen über asthmatische…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck,
