Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Flut
| erstellt von SentimentalSentinel- 0 Kommentare
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Flut Soll dieses Gefühl mein Gedächtnis bestimmen Zum ersten Mal Schwung Ein ängstlicher Sprung Ein Aufprall der brennt Ein kalter Moment Vielleicht muss ich aufhören zu schwimmen Vielleicht muss ich aufhören zu laufen Nur wacklige Tritte Unzählige Schritte Bis die Fersen bluten Identische Routen Kein Weg kann auf Straßen mir Freiheit erkaufen Metaphorische Felsen am Ufer erklimmen Mal wieder am schreiben Vom ewigen Treiben Tiefen ziehen mich hinab Und ich atme nur knapp Vielleicht muss ich aufhören zu schwimmen Vielleicht muss ich aufhören zu träumen…
letzter Beitrag von SentimentalSentinel, -
feedback jeder art Weinen nach dem Ruf des Stahls
| erstellt von Sermocinor- 3 Kommentare
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Weinen nach dem Ruf des Stahls Elegante Gewänder, eins wie das andere, die Macht über Tod und Leben, aus Stahl geformt, in der Hand, der Geist genährt durch die heroisch zerbrochene Symphonie des Verstandes, ein so erhabenes Gefühl: ich kann, was du nicht kannst. Fernab von Mutter, Vater, Freunden, bereits verabschiedet von Gedanken an Zuhause, der Stahl in der Hand, so kühl, und das erhabene Gefühl wächst weiter. Der Dirigent des stählernen Orchesters hatte den Takt vorgegeben, Denken war nicht erwünscht, das mechanische Echo hallte nach, gefolgt ohne zu zögern, unberührt von Gedanken, der nun stille Schrecken in mein…
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Hilfeschrei!
| erstellt von semek- 0 Kommentare
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Hilfeschrei! Die Seele aus der Feder spricht in der physischen Gefangenschaft, sucht einen Ausweg! Blutige Tinte trocknend ungelesen, ungeachtet, geduldig wartend auf dem Papier. Der Worte Sinn missverstanden, einsam alternd. Des Dichters Herz vor Leid zerbricht, das blutige Tintenfass rasch gelehrt!
letzter Beitrag von semek, -
feedback jeder art Diabetes Typ Zwei
| erstellt von WF Heiko Thiele- 4 Kommentare
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Am Donnerstag, so gegen acht Uhr Abend, trank ich gemütlich eine Tasse Milch, sowie am Doppelkeks genüßlich labend wurde mir plötzlich ganz, ich weiß nicht wie. Der Magen schien sich allseits auszudrücken und zerrte schmerzlich am Zwerchfelde mir. Auch an den Seiten zog es sich zum Rücken. Die Speiseröhre brannte wie noch nie. Schnell drauf ein Schluck der guten Milch genommen, nur half’s mir nicht auf sonst bekannte Art. Da habe ich des Hingfongs mich besonnen. Mit Zucker, Wasser hab ich nicht gespart. Doch nein, die Schmerzen strahlten immer weiter, ob ich nun stand, ob saß ich, oder l…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art schlafender Engel
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
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Die Fledermaus, die Fledermaus hängt tags in ihrem Höhlenhaus mit Ohren und zwei Flügeln - fein sauber, wie auf Bügeln. Wenn sie so schläft, steht ihre Welt gleich Kopf, was ihr ganz gut gefällt. Und sie spürt alles überall mit Echolot und Ultraschall. Wie komisch säh die Fledermaus im Federkleid mit Boa aus Und dennoch, das sieht jeder gleich, ist dieses Tierchen federleicht. Ein engelhaftes Mäusetier mit akrobatischem Gespür. So fängt sie auch die Mücken, die uns so gerne picken. Ich träum, ich wär 'ne Fledermaus, dann säh die Welt gleich "richtig" aus. …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Der Spiegel
| erstellt von MelZas- 0 Kommentare
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Der Spiegel Geistige Leere In meinem inneren "Ein's nach dem anderen." Sagte mein Spiegelbild Ich bin gewillt Doch nicht gestillt Hinter dem Glas Sehe ich mich selbst Im hohen Gras Bin antriebslos Alles ist aussichtslos Zeigt der Spiegel die Wahrheit? Oder nur eine Flucht der Wirklichkeit? Ein Wettlauf mit der Zeit Nichts und niemand Weit und breit Denn sie bleibt, die Stummheit.. Von der Einsamkeit erfasst Fühle ich mich, wie im Knast Der falsche Kontrast Zwischen dem dünnen Ast Und der Höchstlast Ich spüre nur noch Hass Nichts ist gewiss Doch eine Frage bleibt "Bin ich das?" …
letzter Beitrag von MelZas, -
feedback jeder art letzte wacht
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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letzte wacht Bild- und Tongedicht.mp4 verwelkt ist das rosengebinde herabgebrannt die gedenkkerze nebel haucht eisblumen auf die goldschrift an der sich das sternenlicht bricht wenn der wahnsinn wieder mal tastend nach mir greift lege ich den schwarzen flor um und lasse mich fallen in deine weit geöffneten arme gezeichnet vom salz der zeit hält der grabengel über uns wacht bis wir einst gemeinsam vom kuss der liebe geweckt wieder auferstehen
letzter Beitrag von Perry, -
Am Ende des Sturmes
| erstellt von brusss- 0 Kommentare
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Am Ende des Sturmes Wenn im Meere hohe Wellen schlagen Scheinbar Emotionen tragen Angst vor Scheitern und Versagen Zweifel, die an einem Nagen Durch die Lüfte peitschen Fragen Antwort hörst Du keinen sagen Lohnt sich's auf die See zu wagen? Durch die feste Nebelwand Siehst Du in der Ferne Land Streckst voll Sehnsucht deine Hand Näherst Dich dem Klippenrand Wie geführt von einem Band Deine Spur verwischt im Sand Frag, was Dich am Lande hält Was verspricht Dir diese Welt Wenn Dir was im Meer gefällt Und Dein Firmament erhellt Hol's! Du bist auf dich gestellt Brücken wird man Dir nicht bauen Nichts geschenkt, Du musst es k…
letzter Beitrag von brusss, -
feedback jeder art Sie die sich vergisst
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Sie hat die kleine feine Flamme der Grausamkeit Männer weinen in ihr Licht Sie weint nicht Sie schreit Sie schreit ins Nichts In ihrem Schlund fließt dunkler Männerwein fernab vom Licht Sie schluckt sich wund Ihr kleiner Mund will Heim Heim wo Kann das sein ? Sie ist immer allein egal wo sie ist Heim was kann das meinen ? Es gibt keinen DER vermisst WER SIE SEIN KÖNNTE WENN SIE NICHT IST WER SIE IST Sie die sich vergisst Sie die Männerwein erbricht Sie die leise spricht: "Du gabst…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Ins burn out gemobbt
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
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Offensichtliches Getöse lärmt im warnend Unterton schneller Atem bitte löse das Tor zu meiner Option. Subversives niederknien spaltet Gutes ungerecht angstvolles Vorüberzieh´n verdichtet das Geflecht. Pulsschlag ohne Wiederkehr spielt kraftloses Verstecken jedes Hoffen stetig leer ich glaub, ich muss verrecken.
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
In den unzähligen Meilen der toten Schatten, die mein Leben krönten, weilte ich mit geschlossenen Augen vor den Toren meiner Hölle. Die Scherben meiner Spiegelselbst geben meine Seele nur in Splittern wieder, laufen an einigen Stellen zusammen und lassen mich mit der Angst vor mir zurück. Ein Licht geht mir auf, der Wind hat gesprochen, wieder schreit er deinen Namen, haucht ihn zwischen die Grenzen der Zeit und lässt ihn dort zu finden, für die, die ihn suchen. Seit Jahrtausenden stehe ich nun hier, im eisigen Tal der Sinne, rufe deinen Namen erneut, doch habe ich ihn schon lange vergessen. Meine Furcht bleibt verzweifelt zurück, vernarrt in de…
letzter Beitrag von Selen, -
feedback jeder art Ohne Worte
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Stillschweigen ist hier das Gebot also schweigen wir es besser tot oh, bitte rühre nicht daran fang nicht davon zu reden an erwähne diese Krankheit nicht weil man so ungern von ihr spricht läuft es nach altem Schema wir wechseln schnell das Thema so kommt auch nicht zur Sprache wie sehr es mir den Atem nimmt mich aus der Bahn wirft, dazu bringt dass ich nicht friedlich schlafe Der Angst nur keine Macht zu geben um dich, um uns und um das Leben ruhst du und schließt die Augen möcht ich aus Emphatie und Glauben gern tröstend mit dir reden doch liege hilflos oft daneben was sag i…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art GEWALT
| erstellt von S. Athmos Welakis- 5 Kommentare
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05.05.2019 GEWALT tiefes loch menschenkein finsternis zeit fassungslos tränenschwer honigzäh tropft würgt erstickt bloßgestellt ausgezehrt nackt dumpfer schlag zitterangst ob verhallt still näher kommt schritt auf schritt hämmert laut zuckt schlüssel klirrt riegel schlägt anker knarrt weicht brüllend groll blendend grell hart gepackt wehrt rutenknall wütend peitscht unterleib schreit knüppelt drischt hieb um hieb aufgeplatzt sp…
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Schutz
| erstellt von Missgunbar- 7 Kommentare
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Da liegt eine dünne Haut über meiner Seele Durchscheinend, wie ein bei Windstille gefrorener See Fragil, wie porös gewordenes Pergamentpapier Durchlässig wie hauchdünnes, zartes Baumwolltuch Diese Haut soll ein Schutz sein Doch sie ist so dünn So durchscheinend So fragil So durchlässig Regelmäßig verbrennt sich meine Seele an zu viel Nähe Wird angeschossen von scharfen Blicken Verätzt sich an giftigen Worten Friert in eiskalten Umarmungen Auf der anderen Seite Wenn wärmende Liebe sie umhüllen will Dringt nichts zu ihr durch Wenn überbordende Freude üb…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art hoch im norden
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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hoch im norden wo fisch am besten im brötchen mit mayonnaise schmeckt das wasser kühl ist und die wellen höher schlagen kann in klarer luft die seele frei atmen viel zulange war ich schon nicht am meer sitze hier zu weit weg und probiere das fernweh mit worten zu stillen bevor ich hinaus in die nacht gehe um am firmament nach delfin schwan und jungfrau zu suchen bis ich in sanft wogender erinnerung freyas liebgesang höre der mich an den klippenrand lockt hoch im norden (Music_JuliusH - Faraway from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Wehmut der Reue
| erstellt von Fox Spirit- 0 Kommentare
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Wehmut der Reue. Entrissen der Freundschaft, dadurch Versunken in eigene blinder Zwietracht, sich nun Selbstverdammend einer Feindschaft sinnet. Gier, Geiz, Verrat und dessen Gift des Neides, quälend den Verstand, das Banner des Vertrauens durchdringt. Wir durch dessen Verlust zu Grunde gehen, am Grunde unsrem jenes Grabes wir nun alleine stehen. unseren Taten der folgen Ursachs Wirkung, Antwort inne liegt. Im Wirken der Taten ersten Schritts, des Anfangs Weges sein Ende nimmt. Durch Lug und Trug das Vertrauen nimmer kehrend uns entrinnt.
letzter Beitrag von Fox Spirit, -
feedback jeder art Geist, du bist längst schon tot!
| erstellt von Jesseit- 0 Kommentare
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Eine Frau schaut mich an Aus einem Fenster einer Zahnarztpraxis Zieht mich in ihren Bann ihre Haut scheinbar aus Wachs ist Ihre Augen umrandet von schwarzem Kajal Meine Augen sehen, sie verfolgen mich Ihre Gesichtsfarbe scheint aschfahl Ich sehe hin, mit ungewollten Blick Sie füllt genau mittig Den Fensterrahmen aus Sehe ich richtig? Ihr Ernst ist mir ein Graus! So intensiv, so starr wir Eis ich gerate in einen Sog „Finde Frieden und Ruhe Geist, du bist längst schon tot!“ TjB
letzter Beitrag von Jesseit, -
feedback jeder art Alles flieht
| erstellt von Lotte, B. R.- 0 Kommentare
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Alles flieht Ein jeder schlotternd vor mir flieht, dabei will ich doch auch nur leben, Akzente setzen, spuken eben, bin unsichtbar, mich keiner sieht. Bisher galt alles Unsichtbare, so existent, als Firlefanz, als Hokuspokus, Geistertanz, als eine Mär, war nie das Wahre. Corona, wie mein Name sagt, mit K geschrieben: Strahlenkranz, bin der, der um die Sonne tanzt, doch ihr seid sowas von verzagt. Kann ich euch nicht mehr infizieren, will ich mein Lebensrecht verlieren, wollt ihr an meinem Tod schuld sein? Ich fall nicht über jeden her, seid ihr getrennt,…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Immer nur Dich
| erstellt von Hera Klit- 3 Kommentare
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Immer nur Dich Ich suche Dich unablässig irgendwo musst Du existieren auf den Straßen und Plätzen, den Palästen und Ruinen oder in den rattenverseuchten Kanalisationen der heruntergekommenen Metropolen. Kein Ort ist mir zu widerwärtig Deiner zu harren, Dir aufzulauern. Nirgends ist es mir zu hell, Deine Dunkelheit zu erhoffen. Heilige Orte finden mich suchend nach Dir Du ewiges Tier. In Tempeln und Katakomben suche ich Dich und immer nur Dich. Du wirst mein Schänder sein, mein Mörder und mein Auslöscher. Deinem Schicksal kannst Du nicht entgehen, denn ich, Dein Opfer, habe dich erwählt.
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art hoffnungslos
| erstellt von Margarete- 0 Kommentare
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er sagte mir oft ich brauche dich doch das glaubte ich ihm nicht anstatt die zweisamkeit zu pflegen suchte ich nach eignen wegen jetzt ist er schon viele jahre fort er ging an einen unbekannten ort konnte sein leben nichtt ertragen hatte keine krafft mehr sich zu plagen zurück bleibt man mit schuld im sinn so geht das eigne leben trüb dahin im nachhinein muss man es so sehen er konnte für sich diesen weg nur gehen ich bedanke mich hier für die likes von euch @alter Wein@Gina@SalSeda@Darkjuls@Lina
letzter Beitrag von Margarete, -
vertrautes leid
| erstellt von buryme- 0 Kommentare
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Sehnsucht Ich folge dir mit nassem Blick. Du bleibst nicht stehen, kommst nicht zurück. Auch kein Beten und kein Flehen, hilft mir dich erneut zu sehen. So verloren und allein, würd ich am liebsten bei dir sein. Bei dir, in deiner Nähe. Wie ich es oft in Träumen sehe. Doch anders ist´s in diesen Stunden, wo ich so stark mit dir verbunden. Ein Labyrinth baut sich vor mir auf. In dem ich nur im Kreise lauf. Aber egal wie aussichtslos die Lage, stellt sich mir die eine Frage. Ob ich der König der hier thront? Der in deinem Herzen wohnt? Aber eines Tages ganz bestimmt, ich den Weg aus dieser Hölle find. Dann beantwortet sich die Frag…
letzter Beitrag von buryme, -
Der Schatten des Sommers
| erstellt von THY- 0 Kommentare
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wenn wieder die sonne vom himmel brennt Und der wind keinen meter mehr rennt Wird es zeit für die flucht in die schatten In denen sie schleichen und warten wie ratten Bis der Mond die sonne verdrängt Und die erde die kälte wieder empfängt Wie ratten kommen sie nur zurück ins licht Wenn man etwas brot im licht bricht In scharen kommen sie an gehuscht Ohne das nur auch eine kuscht Denn wenn sie etwas unbedingt wollen Verschenken sie selbst ihr leben mit ihren händen den vollen Vielen Dank fürs lesen Thy
letzter Beitrag von THY, -
feedback jeder art Liebe, ein Segen? ein Fluch?
| erstellt von Porzellanschreibt- 4 Kommentare
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Wie erzähle ich nur Dem Garten vom Winter Wenn er in seine Rose verliebt ist ?! 🥀 ps. Wie traurig musst das sein, vom Arzt zu hören, dass man erst dann den Weg zur Gesundheit gehen kann, wenn man seine Leidenschaft für immer zurücklässt?
letzter Beitrag von Porzellanschreibt, -
feedback jeder art Hunger
| erstellt von Geschichtenerzählerknopf- 2 Kommentare
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Hunger (2019) Ich kann mich heute kaum er-tragen. Mit großen Schritten laufe ich, Halte mich mit starken Armen, Bin mir der Verantwortung und beinah auch mir selbst bewusst Keine klaren Ziele mehr Kontrolle, Frust, Kontrollverlust Mein Spiegelbild verzerrt sich Und schaut mich so zornig an dass ich wieder Kalorien und Kilogramm, ganz heimlich alles zählen kann. Wiegen ständig wiegen und das Kotzen Wird zum Zwang, Ist ja Wahnsinn Dass ich das nach all den Jahren Doch noch kann! Und alle sagen „jeder Gang macht schlank“ Aber jeder Gang…
letzter Beitrag von Geschichtenerzählerknopf, -
feedback jeder art Gefährte
| erstellt von Aego- 3 Kommentare
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Gefährte Mein dunkles Abbild an der Wand gespeist aus einem fernen Schein ich strecke zögernd aus die Hand und fühle klamm den kalten Stein Weiche erschrocken schnell zurück drehe verstört mich rasch herum nehme Abstand noch ein Stück doch mein Schatten wartet stumm Nach und nach verlischt das Licht die Dunkelheit schleicht in mich ein bleibt mir treu, verlässt mich nicht umhüllt mein Herz, mein ganzes Sein ©Aego
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Täuschende Ruhe
| erstellt von Alexander- 4 Kommentare
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Täuschende Ruhe Die unsere Sicht ist leider nicht immer auch die Wirklichkeit weil oft das Wort an manchem Ort flüstert aber dennoch schreit Im tiefen Tal klingt manchesmal einsam hinter Wänden still ein kleiner Laut der sich nicht traut und gehört doch werden will
letzter Beitrag von Managarm, -
Düster Wolken
| erstellt von Daphne- 0 Kommentare
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Düsteren Wolken Die düsteren Wolken ziehen nicht von mir weg sie stehen hoch über mir und belastet mich so sehr Ich will sie vertreiben weiß nur noch nicht wohin sie kommen wieder sobald sie gegangen sind Für immer bekomm ich sie einfach nicht aus meinem Kopf Was soll ich nur tun? Ich kann sie nicht ertragen Sie sind so schwer mein Kopf schmerzt davon nur noch mehr es ist nicht auszuhalten Die Wolkenlast muss weg weit fort getrieben worden noch in den Himmelsbogen die Last erleichtert auf dem Wege
letzter Beitrag von Daphne, -
feedback jeder art Eiszeit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 630 Aufrufe
Das Blut gefriert in Kindes Seele. Der Atem stockt in seiner Kehle. Aus Einsamkeit erwächst ein Schmerz. Allein schlägt es sich durch - das Herz. Sag, wäre es zu viel verlangt, ein wenig Wärme ihm zu geben? Aus Missachtung ist es erkrankt. Die Psyche kämpft ums Überleben. Letztendlich noch ins Amt gezerrt, zum Eltern - Spielball degradiert, weiß Kind nicht, wo es hingehört, nur, dass es ganz erbärmlich friert.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Flieg kleiner Vogel
| erstellt von Eleonore- 3 Kommentare
- 630 Aufrufe
Flieg kleiner Vogel Flieg kleiner Vogel, flieg über die zerbombten Häuser, flieg über Schutt und Asche und über all die Gräber dahin. Flieg über die zerfledderten Leiber, die in ihrem Blute ertranken, flieg über die geschundenen Kinderleichen, über tote Mütter und Väter ~ und schau dich nicht um. All ihre Seelen flogen gen Himmel ~ und sie klagen und sie mahnen und sie kommen nicht zur Ruhe. Flieg kleiner Vogel, flieg über den Tod hinaus … hinaus ins bunte Leben! © Eleonore Görges
letzter Beitrag von Eleonore, -
feedback jeder art Karussellfahrt
| erstellt von Sunny__- 2 Kommentare
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Ich trete auf der selben kleinen Stelle immer und immer wieder. Der Fortschritt steckt mir schon lange in jedem einzelnen meiner Glieder, aber ich komme nicht voran, fokussiere das Ziel immer wieder aufs Neue an. Es ist als wäre ich eingefroren, in den eigenen Ausreden verloren. Ich spüre mit jeder Faser die bevorstehende Veränderung, doch komme nie zu der entscheidenden Umsetzung. Als wäre ich an einem Karussell festgekettet, das sich immer wieder um die eigene Achse dreht. Als hätten alle anderen auf die Rundenzahl gewettet und keiner ist da, der den Teufelskreis versteht. …
letzter Beitrag von Sunny__, -
Barfuß
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Auf kahlen Klippen am Ende der Welt lauf ich barfuß bis sich zu mir gesellt flutende See gekrönt von weißer Gischt. Blutende Worte, woher weiß ich nicht, säumen meine wirren Gedankenwege, träumen nun ohne dich - ich überlebe. Eiskalt entführt die anschwellende See, bald verglimmt jenes heiße Heimweh, das mich dann zu dir hinüber führte...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Das Leben so langweilig eilig vertrete ich mir die Beine in der Hoffnung sie wird lustig und bunt! Verlassen von den Guten meine Seele so warm als stünde ich auf glühenden Kohlen Angst vor der Nähe vor jeder Berührung anfällig wie der Staub bei Wind!
letzter Beitrag von Trebor84, -
Versteinert
| erstellt von Lhycos- 0 Kommentare
- 629 Aufrufe
Steinern Herz in meiner Brust Schlägst seit langem ohne Lust Zeigst doch nur noch das Regen Als Zeichen meines Lebens Steckst in mir drin, schwer wie Granit Ziehst mich mit unbekannter Masse ins Tief Doch ist die Schale nicht zu brechen Härtest mich ab, verkümmern meine Schwächen. Mein Wesen, gefühlslos Mein Leben Ordnungslos Alles um mich verblichen Bin ich den Lebenden entwichen? Steinern Herz in meiner Brust Nimmst mir Genussvoll meine Lebenslust Nimmst mir sogar meine Liebe, bedenke wie verschwenderisch, ich sie bereits verschenkte. Fehler wie Liebe sind reine Menschlichkeit Warum lässt du mich in Einsamkeit? Lass mich frei, lass…
letzter Beitrag von Lhycos, -
Ungesicherter Abfall in die rauchenden Schlöte Ein Moment der Schwäche und ich töte Deine verflixten Ausreden die mich ausmerzen. Wollen sie? Treibsand gedeckelt mit Glassplittern Fein hebst die Nase und wie ein Hund wittern Seine Gedanken dein Blut bis es verbrennt. Können sie? Meine verfluchten Gedanken durchboren anderer Menschen Angst vor dem Alleinesein. Wanderer vertreiben die bösen Geister aus deinem Revier. Dürfen sie? Trachte nicht nach ihr bis dir der Saft ausgeht Der Wahnsinn ist ein treuer Nachbar Auf dem Beipackzettel steht der Sinn der lebt. Ehrlich, ich versprechs. Nicht. Noch. Niemals.
letzter Beitrag von jibazee, -
feedback jeder art Goodbye
| erstellt von Donna- 2 Follower
- 4 Kommentare
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Ich stand einsam auf der Flur und drohte zu erfrieren Es zieht dich weg von mir, so deine Spur wir werden uns verlieren Am lichten Tage Finsternis Unheil in deinem schweigen Kein gewollter Kompromiss Verstummt die himmlischen Geigen ©Donna H. 1. Dezember 2022
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Graue Jahre: II - Die Prophezeiung
| erstellt von Das Fundament.- 0 Kommentare
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Und doch so Frage ich dich, Gott Sind sie es wert? Werden sie verstehen? Sind sie es Wert erettet zu werden? Die Sonne lacht, der Regen tanzt Die Farce endet und beginnt erneut Tanzent im Hybriden-Sturm beider Elemente Raßt das Herz, durch subtile, vehemente Lichtjahre, dessen wahre Natur Grau & Neutral sind Es ist die Prophezeiung, stupider Turbulenzen.
letzter Beitrag von Das Fundament., -
feedback jeder art Mein Mädchen
| erstellt von Karo- 6 Kommentare
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Renn doch nicht weg Es hat keinen Zweck Ich will dich nur retten Vor eisernen Ketten So hab' keine Angst Möcht' nicht, dass du wankst Bist sicher bei mir Dein Daddy ist hier Ach lauf nicht davon Umdreh'n! Los komm! Denn ich bin dein Schutz Die ander'n sind Schmutz Weine, mein Mädchen Sonst dreh' ich am Rädchen Bist sicher bei mir Dein Daddy ist hier
letzter Beitrag von Karo, -
feedback jeder art Die Nacht erstirbt im Morgenrot
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Die Nacht erstirbt im frühen Morgenrot des hellen Scheines, der am Firmament sich hebend in den Sonnenstrahlen brennt und mit der klaren Sicht, da ist sie tot. Der Tag erwächst im hellen Sonnenschein, verhüllt in sich das schöne Sternenkleid und das Gefühl von Weite, Ewigkeit, die Nacht erstirbt, wir bleiben ganz allein. Am Horizont, im Angesicht der Gluten, in aller Früh, da trifft sie ihren Richter. Die Nacht, sie muss im Morgenrot verbluten und färbt am weiten Himmel alle Lichter, sie stirbt im Feuer leuchtend roter Fluten. Und tief im Herzen weint ganz leis ein Dichter.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Ostern
| erstellt von JoVo- 5 Kommentare
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Natur erwacht die Sonne strahlt. Ich öffne schwach die Lider. Familie lacht, es wird gemalt. Schmerz strömt mir durch die Glieder. Wie gern doch würd' ich bei euch sein. Wein' eine trock'ne Träne. In meiner Welt bin ich allein, vorbei all meine Pläne.
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art gefangen
| erstellt von hora- 2 Kommentare
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gefangen In die Nacht geh' ich hinaus, Kühle naht mit fröstelnder Kälte. Spurlos in die Leere entschwinden Gedanken. Kann nicht bleiben, nicht fliehen... zwischen zwei Buchdeckeln bleibt die Geschichte gefangen.
letzter Beitrag von hora, -
Kein Titel
| erstellt von Niemand- 0 Kommentare
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Zu Boden geschmettert vom eigenen Wesen. Stolz, Würde, Ehre, nichts mehr da. Das Mensch sein, erdrückend. Trauer, einzige Empfindung. Der Strick leuchtet wie ein Heiligenschein. Schweren Herzens steht man auf, Jahre älter.
letzter Beitrag von Niemand, -
feedback jeder art Im Pavillon des Roten Clowns
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Die Show ist vorbei und der rote Clown geht in sein Zelt Fällt wie ein schwerer Sack ins Sofa und gießt Wodka über die Welt „Fickt euch doch alle! Ich hasse euch Menschen! Hasse! Hasse! Hasse euch alle! Der nächste der sich hier hereintraut, dem verpass ich eine Kugel aus meinem Revolver! Schönen Gruß von Harry, ihr Wichser!“ Der Vorhang geht auf, die Schlangenfrau tritt leichtbekleidet ein Vor der 45.er Spitze bleibt sie stehen „Was willst du Schlampe noch?“ „Harry, komm schnell! Mein Beagle den stach der Igel!“ „Na und? Ist mir doch egal. Dein Beagle kann mich mal… du übrigens auch! Und der ganze Rest von euch erbärmlichen dr…
letzter Beitrag von Freiform, -
Folterkammer moderner Künstler
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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„Tritt ein in mein Reich!“ sprach raue Stimme, öffnete mit schwerem Schlüssel jene Türen, die verdorben in Katakomben verborgen doch nur in todgeweihte Schrecken würd` führen. Oh ich fürchtet` die Folter der Sinne! Was Kilo einst zum Ruhme dargebracht, dem Licht beraubt und harrt in Dunkelhaft. Entzwei, zerrissen – Griffel, Pergament Die Fäden der Geschichte sind durchtrennt! Oh meine liebliche Melpomene! Wie ertränkt es mein Herz wenn ich dich seh`, die Garotte um den Hals geschlungen, die eigne Tragödie – besungen! Dein Reigen wird mit rotem Blut bezollt, Terpsichore, du fröhlich tanzende, spanische Stiefel hat er dir gewollt. Zu…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Verloren
| erstellt von mati- 0 Kommentare
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Tiefes, klares Wasser. Ein Sprung ins Ungewisse. Eintauchen ins kühle Nass, in die dunkle Welt, die dich verzehrt, wenn du sie nicht verstehst. Ich schaue dir nach, du schaust mich an mit leeren Augen. Dein Kopf im Wasser, streckst deine Hand gen Himmel und versuchst die Sterne zu greifen. Vergeblich. Ich reiche dir die Hand - du könntest sie ergreifen, doch du fürchtest dich. Ich greife nach deiner Hand, vielleicht lasse ich dir einfach keine Wahl. Doch du schaust mich an und du schreist. Du schreist, ohne einen Laut von dir zu geben, du weinst, ohne eine Träne zu vergießen. Ich lasse dich los, lasse dich gehen, verliere dich in der Tiefe.
letzter Beitrag von mati, -
BRUTUS, AUCH DU
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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BRUTUS, AUCH DU ? Freundschaft Von Blattläusen befallen Ehemals in Stein gemeißelt Fest verzinst Und Pferde gestohlen Freundschaft In Krümeln zerbröckelt Den Dolch, den siehst du nicht Hörst aber weit draußen Den Hahn Der zum dritten Mal kräht © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Rabenwind II
| erstellt von Beteigeuze- 3 Kommentare
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Rabenwind II Flügel sind in mir Symbol des Geistes: Alles schwingt sich so aus finstren Tiefen auf zu hohen Sonnen; und da kreist es, öffnet Wünsche aus den alten Briefen. Liebe! Irre Hoffnung! Illusionen! Singt die süßen Weisen den Gesichtern, deren Blicke über Tälern thronen, in dem Traum aus längst verloschnen Lichtern. Alles Fragen, wozu sie geworden sind, ist ein Flüstern im Wehen aus Rabenwind. In der Finsternis entglühen Schwaden voll verseuchten Glückes, das sie weben, schließen einen Pakt für Myriaden, schwörn dem Schönen Rache für das Leben. Fäulnis kriecht als Sehnsucht aus dem Schlunde jener Macht, die u…
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Spiegelfeind
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Durch den Spiegel könnte ich dich Würgen Dir Daumen, Zunge und Kopf verdrehen Dich ordentlich schlagen, mit Faust in den Magen Die Flausen sollen dir vergehen! Schau nicht so blöd, dumm und dreißt Dir mach ich Beine, und breche sie dann Deine hässliche Fratze im Licht, raubt mir Nerven und die Sicht! Ich schwöre du wirst mich fürchten irgendwann Immer stehst du mir im Weg! Nie kann ich mich im Spiegel sehen Du bist besessen, und kannst mich nicht vergessen Warum nur willst du einfach nicht gehen… Aber ich weiß etwas, dann gehst du drauf Ich nehm den Hammer und mit ganzer Kraft Bist…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Vom Ende im Anfang
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Wenn sich einstmals meine Lider senken, werden Wenige nur mir gedenken. Nur denjenigen, die weil sie mich lieben mir die Treue schenken, wird die Strafe dann zuteil. Alles Glück wird einst im Elend enden, nicht Beginn noch Ende abzuwenden; die Geburt des Todes Hohn, der doch alles hält in kalten Händen. Trauer ist der Liebe Lohn. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art spaziergang am see
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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spaziergang am see bald legt sich der sommer im herbstlichen bett schlafen die wellen auf dem kiesweiher schlagen höher ein reiher fliegt auf trägt mich als schatten in den späten himmel letzte sonnentage sind vergangen die badewiesen atmen kühle abendluft und ich gehe durch die stillgelegte halde hänge worte an die zweige eines holunderstrauchs die grubenkante ist frisch abgebrochen wurzeln vom randbewuchs baumeln hilflos in der luft und ich spüre wie auch mein leben immer mehr abzublättern beginnt spaziergang am see.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Nacht der Nächte revisited
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Die Räume gehen wie Schatten durch das Haus. Die Tage schweigen in die Hänge. In das erschöpfte Sterben einer Maus schlägt letztes Licht die gelen Fänge Die Heimat reißt die Wälder ab, die Weiden. Es wird bald blau sein hier und Graus in des Novembers Nächte schneiden; und in das Dunkel in dem Haus greifen schon fremde Hände Wer kennt das Kommende, das schweigt. Wer kennt die fremden Mächte. Hier ist kein Bleiben mehr, hier bleibt allein die Nacht der Nächte.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno,
