Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Als Geist geschaut
| erstellt von Lotte, B. R.- 0 Kommentare
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Als Geist geschaut Ich wüsste gern, was ich nicht weiß, Nichtwissen macht mich rasend heiß, nicht Allgemeinwissen, o, nein, Alltagsgebräuchliches allein. Wär ich ein Geist, so kehrt ich ein bei jedem Menschenkindelein, könnt sehen, welcherlei Ideen in seinem Geist spazieren gehen. Dann wüsste ich, was ich nicht weiß, vor mir erschien es schwarz auf weiß, dann wäre Schluss mit Rätselraten, weil offen lägen alle Karten. Doch leider bin ich noch kein Geist, erst wenn der Lebensfaden reißt, schon heut ersehne ich die Tage, wo sich erübrigt jede Frage. Wo F…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Liebe stirbt
| erstellt von Stefan H- 0 Kommentare
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wird irgendwo im Kopf vergraben schubladenartig weggeräumt Gefühle, die vernarben zerredete Nächte, Kredit verspielt zu Stolz für Tränen, Schuldgefühl gequalmt, gesoffen andere Frauen getroffen Freiheit genossen Zuflucht gesucht, das Leben verflucht und irgendwann erkaltet die Liebe zu Dir wird einfach geschluckt vergraben in mir
letzter Beitrag von Stefan H, -
feedback jeder art Der Suizidversuch
| erstellt von alfredo- 2 Kommentare
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Mein Inneres ist hohl und leer und trotzdem wie ein Fels so schwer. Ausgelaugt und ausgebrannt, habe ich messerscharf erkannt, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Es muss ein Strick mit Schlinge her. Doch trotz des Ekels und der Wut, verlässt am Ende mich der Mut. Nun sitz ich schmollend in der Ecke, und hoff' dass ich von selbst verrecke. Was soll ich armer Narr nun machen? Selbst mein Weib wird mich verlachen! Da trifft mich doch ein Geistesblitz, was ich jetzt denke ist kein Witz. Ich durchschreite dieses Jammertal, die ganze Welt, sie kann mich mal!
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Der letzte Band
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ich lese lange, schon seit Jahren, in einer Reihe letztem Band, des Unheils Ende zu erfahren, das ich längst angekündigt fand. Doch dieser Band wächst alle Tage und gibt das Ende nicht heraus, denn seine scheinbar letzte Plage löst wieder eine nächste aus. Ich kann das Machwerk kaum noch heben, und sackt es mir erst auf die Brust, wird mir, erdrückt vom eignen Leben, des Unheils Ende ganz bewusst…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Randlinie
| erstellt von Dali Lama- 1 Follower
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_____________________________________________________________________ Tanzende Strahlen auf unseren Nasen und Throne auf Stufen. Zeit, wir vertrieben dich leicht. Spielend erschlugen wir dich. Weißwarme Laken war'n uns wie Paläste, man hörte uns rufen: Wir sind die Könige hier. Keiner, der dir und mir glich. Knoten in Kabeln und Schläuchen und Mägen, und grelle Dioden. Schnell brachst du über uns ein: Zeit, du Verräter der Zeit. Zwischen den Knoten ein König, und Seufzer gedeihen zu Oden. Seufzer gedeihen zu – Schweig! Schweig endlich still, Grausamkeit. Töne, mal lange, mal kurze, und Linien, die Ränder zerreißen. Klemmbretter …
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Engel der Nacht
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Engel der Nacht Der Engel der Nacht ist traurig und schön, habe ihn schon ein paar Mal gesehen - seine Augen leuchten wie Sterne, doch sein Blick geht in die Ferne Er trägt ein Gewand aus weißer Seide und verspricht, dass er mich darin kleide - das feine Gesicht umrahmt silbernes Haar, seine Haut so makellos klar Aber ich will noch nicht gehen, das muss er doch verstehen – er kann kommen in fünfzehn Jahren, dann kann ich mit ihm fahren hinauf ins Himmelszelt - verlassen diese Welt 14.09.20 alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Neues Leben
| erstellt von dunkelsonne- 0 Kommentare
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Neues Leben Neue Liebe, sinnvoll entfacht, Vergessen ist Altes, umgebracht, Botschaften, andauernd verschickt, Ungeschickt im Nichts verstrickt! Drehend das Leid, Unendlichkeit Ist andauernd da, wunderbar! Traurig blicke ich, die Heimat, Geborgenheit, des Heimes Saat. Gibt Halt, gibt sehr viel Wärme, Doch die Gefühle sind wie Häme. Zerrissenheit mein Herz erfüllt, Die eine Kammer, vor Schmerzen brüllt. Die andere Kammer, sehr viel weint, Und was uns hier nicht jetzt vereint, Wird niemals ewig unser sein, Verloren in unendlich Pein.
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
Verschworen
| erstellt von Schweben- 0 Kommentare
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Versprochen dich nicht zu verraten, geschworen, niemand erfährts... Für mich zu schwer mit dieser Last weiter zu gehen, es ist so unzerstörbar hart nicht aufzugeben. Warum weiter gehn? Die Lösung kann so einfach sein, aber ich halte durch, denn man muss Mut haben zu leben, sterben kann jeder...
letzter Beitrag von Schweben, -
Awareness Alabasterfarbene Haut Lippen, so rot wie der Abendhimmel Und dennoch… deine Augen Lassen mich hinter dein wahres Seelenbild blicken Bedrückend… wehmütig
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Schmerz
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Will den Schmerz mit dir teilen, wenn du leidest zu dir eilen. Will die Angst dir etwas nehmen, würde mein Leben dafür geben Will im Schmerz dich auch begleiten, dir die Hand ganz fest nur halten. Meine Angst will ich nicht zeigen sonst wird größer noch dein Leiden. Sage dir - es wird alles gut - gibt dir für diesen Tag - etwas mehr Mut.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Winter- Wunderland | Der Satan will.... | Adventtag 10
| erstellt von krampus.schatten- 2 Kommentare
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Winter- Wunderland | Hilfe Gefragt | Adventtag 10 ~~❄️~~ Du bist nun für die Höllenfete dran, sprach zum Kramperl der Satan und zwar musst du mir was dichten, sonst muss ich dich vernichten... Der Kramperl denkt an die Poeten, dass es nett wär und erbeten, wenn sie helfen mit dem Dichten, und erzählen Hölleng'schichten. Also fragt er nach sofort, im Poetenforumsort, Melda, Freiform, Sonja, Kurt und Gina, dichtet mir was von hier bis China. Ihr habt 24 Stunden Zeit, die Höllenfete ist nicht weit. Also fangt schon an zu dichten, bevor der Satan alle will v…
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
rendezvous mit dem tod
| erstellt von buryme- 0 Kommentare
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Das Ende naht Heiße Pfade zieren mein Gesicht. Meine Augen in Flammen. Am Ende meines Horizonts, die Sonne langsam untergeht. Es wird kälter, mein Herz zu Eis erstarrt. Dort wo einst das Blut der Leidenschaft floss, wütet nun die eisige Wüste. Mein Körper ernüchtert, meine Seele flieht. Gedankenlos irr ich umher, auf der suche nach Trost und Geborgenheit. Doch der schwarze Dunst trübt meine Sicht, verbirgt alles Licht und Wärme. Niedergerungen vom Leben, ergebe ich mich der Traurigkeit. Die Leere füllt mich. Der Phönix der mich einst behütet, zu Staub zerfallen. Die Totenstille um mich, macht meine Ohren Taub und meine Wor…
letzter Beitrag von buryme, -
feedback jeder art Angst vor der Nacht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Es hat mich von den Beinen gerissen Mit Reißzähnen in den Leib verbissen Die Mutter tröstet mich bei Licht Den Alptraum sieht sie leider nicht Der lauert und im Schatten kauert Und wartet bis es wieder Dunkel ist
letzter Beitrag von Managarm, -
Bipolare Psychose
| erstellt von Drebelin- 0 Kommentare
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Sie liegt nackt auf warmen Kissen Von dünnen Tüchern halb verschlungen Drückt ihr Gesicht in weiche Daunen Von Leere und Verdruss zerrissen Vom Leben viel zu lang getrennt Zu lange nicht im Licht gesungen Streicht sich über nasse Augen Bevor sie zu den Wiesen rennt Sie schreit sich bis zur Sonne Bis sie sich verbrennt Und Sie fällt Sie liegt nackt auf harter Erde Von nassem Blattwerk halb verschlungen Drückt ihr Gesicht in kaltes Laub Der Wiesen dunkle Zierde Vom Leben viel zu lang getrennt Zu lang' nicht mehr im Licht gesungen Summt leise bis sie wieder glaubt Bevor sie wieder heimwärts rennt Sie schreit sich bis zu…
letzter Beitrag von Drebelin, -
textarbeit erwünscht Angst
| erstellt von Celina_Plank- 1 Kommentar
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Umrungen Einst da hat' ich mir geschworen Ich hätt' für allzeit die Angst verloren Doch halt! "Klopf, Klopf" bist du Zuhaus'? Fragend blickt' ich nun hinaus Hallo, ist jemand dort hier drin? War einst doch dein Verstand, dein Sinn Du bist allein, doch sind wir zwei Komm, Komm so wünsch ich dich herbei! Verzweiflung klopft an meine Tür Wächst und wächst wie bös' Geschwür Immerzu wird sie pompös und mächtig Doch der Spiegel meiner selbst wird schmächtig Was ist? Wieso klopfst du bei mir? Hälst mich fest, doch Nichts hält mich hier Umarmt und umschlungen hast du mich Doch ich selbst, ich bin doch mein oberstes Gericht Die Angst…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Kommt alle her und gebt zusammen, täglich Blut für ihre Wünsche. Sie nehmen sich, was sie gebrauchen, pflanzen Ängste in das Auge. Schwarze Meister voller Unmut rauben dir, was sie nicht haben. Jahrhundert, Jahrtausend, und immerwährend sind sie, diese Menschen, diese Plagen. Ohne Sinn und ohne Gott, nichts was man mit Worten sieht. Gebiete ohne jeden halt, kommen sie und machen Sachen. Deiner Würde, deinem Herz, erst hinterher spürst du den Schmerz. Ja, täglich, auf zum Aderlass, so musst du kräftig konsumieren, damit du dabei nicht verhungerst. Und damit du dich nicht wunderst, für mich da wars schon lange klar…
letzter Beitrag von Plankton, -
feedback jeder art Karies im Gehirn.
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Meine Zähne verwesen langsam, Keine Kraft für sowas. Regungslos, starre stundenlang an die Decke, auf den Monitor, Monitor, Decke, Decke, Monitor, Monotonie, alles gleich, farbenlose Farben, bedeutungslose Phrasen, kurzer Flug, langer Fall, schneller Schimmer, langsames Sterben. Träume vom Rennen, Doch das Ziel scheint vor mir weg zu rennen.
letzter Beitrag von JoVo, -
Ohne Titel
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Es ist sehr schade, daß wir als junge Menschen schon so viel Trauer und Elend im Herzen tragen, und selbst schon dem Untergang der Zeit so früh beiwohnen müssen. Und wie machtlos wir die Hände über unseren Köpfen zusammenschlagen, um das letzte Bisschen Verstand daran zu hindern, sich auf und davon zu machen. Verzweifle nicht daran. Mir sagte ein guter Freund, er habe sich so weit damit "abgefunden" und hoffe nun stets auf das Gute, denn ohne diese Hoffnung, würde er morgen nicht mehr lebensfähig sein... wahre Worte
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
ungerechtigkeit zu weilen
| erstellt von lovvy- 0 Kommentare
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ungerechtigkeit zu weilen was du willst, kannst du nicht sein dir wird befohlen, dich zu eilen du bist allein, bist so allein nicht eine sekunde zum verweilen es wird dir klar: ALLEIN ALLEIN auf deinem weg, auf jenen meilen wird doch dein herz / nie mehr ganz rein
letzter Beitrag von lovvy, -
Und wieder sitz ich hier, ich sitze hier, mit deinen Worten allein. Du bist verstummt, entfernst dich Tag um Tag, immer weiter von mir weg . Kann es nicht aufhalten, doch will es nicht geschehen lassen. Scheinst mich zu vergessen... Weist du nicht mehr wer ich bin? Wer ich einmal für dich war? Immer in der Hoffnung, du findest zurück zu mir. Denn auch am "Rande steiler Klippen" keine angst, ich lass dich nicht los. Ich will nicht weg von hier, nicht ohne dich..
letzter Beitrag von Lana, -
feedback jeder art Ein ganzes Leben
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Die frohen Kindertage waren mir gewogen, ich wuchs geliebt und wohlversorgt heran. Um meine Jugend fühlte ich mich nicht betrogen, ich war ein freier Mensch und strotzte vor Elan. Die Zeit verging, ich dachte damals nicht an morgen und lebte in den Tag wie auf der Achterbahn. Was wirklich zählt im Leben blieb mir lang verborgen. Wie aus dem Nichts traf mich die Liebe über Nacht. Bald durfte ich für Frau und Kinder sorgen, das habe ich mit Freuden Tag für Tag gemacht. Dann tobten Enkelkinder durch die stillen Räume, sie haben Glück und Spaß in unser Heim gebracht. Wir wurden alt, das Leben fällt nicht nur die Bäume, Verzweiflung weht d…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Hoffnungslos
| erstellt von Ronja- 4 Kommentare
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Hoffnungslos Angst vor der Angst Bewirkt Stillstand In mir Schleier des Vergessens Senkt sich hinab Umschmeichelt mein Haupt Wie zärtlich du bist Alles scheint gut Doch das Dunkle umgibt mich Mit einem Lächeln Hält mich fest in seiner Hand Eine Gefangene bin ich
letzter Beitrag von Ronja, -
feedback jeder art hohl
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Trauertauben gurren bedauerliche Lieder ungebrochen Die Benediktion fällt herab auf eingeschlafene Ohren während Kriege destruieren Dennoch steigen Sonnen *********************************************** - hollow- Mourning doves coo Bereft songs of benediction As wars continue to rage Yet suns still rise ©Donna H. 8. Juli 2022 (Texte)
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Die Teufelin
| erstellt von Tulpe- 1 Follower
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Durch Treue sie besticht, der fesche, stolze Mann, erfüllt nur seine Pflicht, im Lager nebenan. Kehrt von der Arbeit heim, den ganzen Tag nur morden, wie fade muss das sein, so viele wertlos Horden. Verdeckt durch hohe Bäume, ihr schönes stattlich Heim, die Wachtürme und Zäune, wo Blumen schön gedeihn. Die Asche düngt den Garten, ganz prächtig steht er da, sie muss nicht lange warten, die Öfen sind ganz nah. Die Auschwitz-Königin, ganz liebevoll benannt, die abgebrühte Zeugin, als gleichgültig bekannt. Sie wohnt mit ihren Kindern, in…
letzter Beitrag von Tender Spirit, -
..."kein Fs ?"
| erstellt von wildwater2015FB- 0 Kommentare
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"kein Fs ?" ©wildwater2015FB was geschieht in dieser Welt, regiert von Hass Machtgier und Geld ? was maßt sich plötzlich jeder an, dass er mit Säbeln rasseln kann ? doch sind es heut stattdessen Bomben, zerstören alles -selbt Bunker nebst den Katakomben ! kein Zivilist findet mehr Schutz, in Trümmer und im Bombenschmutz ! will man damit Attentate abwenden, selbst wenn es atomar wird enden ? spätestens seit Newton wissen wir schon, auf jede Aktion erfolgt die Reaktion ! doch keiner steht am Ende froh, nicht mal der letzte Domino. ©Frank Welsch
letzter Beitrag von wildwater2015FB, -
feedback jeder art Der Stein
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Das Schönste des Tages ist ganz behutsam aufbewahrt in ihrem ruhigen klaren Singen Nun aber legt sie sanft die Blumen ab und lässt bloß noch die Stille klingen die ihrem Schweigen folgt zum Grab Die Toten brauchen keine Lieder denkt sie und dann weint sie wieder Der schwere Stein der seine kalten Glieder überstreckt erscheint ihr viel zu schwer für ihres Liebsten einst so gut gemeintes Leben Er war so leicht Ob Gott ihn unter diesem Fels entdeckt Wie soll er je so schwere Lasten heben Und wenn ihn einst ein Engel weckt W…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Schwesterliebe
| erstellt von bibale- 0 Kommentare
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Hand in Hand , Stufe um Stufe da kommen sie ! grün vom Schimmel der Zeit dunkel hallen ihre Todesrufe man hört ein Kind es schreit die Mutter hört den schrei ihr instinkt sagt es ist vorbei ihre längst schon toten Schwestern rächen sich sie stehen vor ihr blicken sie an die Mutter flüstert das wieso mich? "ich bin nicht dran schuld das ihr auf die Strasse gelaufen seit!" aber sie wusste das sie schuld war.. sie will flehen die Schwestern blicken sie nur an all die Schreie hört natürlich niemand denn sie sind nicht echt es ist ein Traum ein schecklich echter Traum sie wirft sich hin und her im Bett …
letzter Beitrag von bibale, -
feedback jeder art Ich wusste einmal, wer ich war
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
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Funkeln ist in ihr wie in dem Tier das schleicht: Geheimnis und graziler Muskelspann In ihrem katzenpfotenweichen Gang aber ist Einsamkeit die ihr gerade bis ins Seufzen reicht wenn sie das Glas erhebt kurz darin schwebt und dann in Deine Augen geht und alles umdreht was dort steht: Das ist zu leicht, das ist zu schwer, das ist nur Zier, das braucht nichts mehr in dir denn ich bin hier und alles das gehört nun mir Wenn sie ihr Auge, grün und schwül wie eine Tropennacht, zur Seite Deiner nackten Arme legt geht etwas heiß Dir auf dem Rücken und instinktiv musst Du die …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Hybris
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Der Geist zerbricht im Angesicht der Hybris die durch Lügen spricht, Doch heißt es nicht, du seist ein Licht, das gewiss aus dem Trüben bricht? Statt Licht erscheint der Seelenzwist, und bricht, zerrissen wie er ist, Er spricht und ein schwer quälendes Gewicht verbissen ihn zerfrisst. Wahrhaft groß wird seine Hybris, klar ist bloß, er irrt sich gewiss, War machtlos in der Finsternis, fand Anstoß, spürt Kraft, die nicht ist. Die Hybris, sie lügt beim Sprechen, sie zerfrisst vergnügt, will stechen. Ganz gewiss zerpflügt sie Schwächen, sie ermisst und schlägt, will brechen.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Hexer hinter Gittern
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Ihr Narren! Im Gefängnis liege ich im Dunkeln auf meinem Bett Artig und doch schuldig zugedeckt Träume von Morden und Tod und Folter Und schicke meinen Geist in die Welt hinaus Wo er als Schatten in Bestiengestalt reißt aus Sich manifestiert und euch heimsucht Euch hetzt im Dunkeln auf wilder Flucht Sich nährt von eurer Angst Von Todesqualen gar wie Honig süß Nascht er eure Seelen Und Morgen wache ich wieder auf mit vollem Bauch Ausgeschlafen bin ich auch Entspannt das Gesicht im Spiegel grinst Man soll den Tag beginnen mit einem Lächeln
letzter Beitrag von JoVo, -
Manchmal mehr...
| erstellt von Miss Rainstar- 0 Kommentare
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Manchmal mehr… Ein Meer aus tausend Worten ist alles, was ich weiß den Stern am Abendhimmel zu verleugnen und den Weg zu gehen, den deine Augen bestimmen. In einem Topf voll Farbe ist alles, was ich seh das tote Rot um eine geschlossene Faust und manchmal ein wahrer Gedanke. Sie sprechen hundert Sprachen ist alles, was ich höre nur Melodien sind stärker als der Tod, wie Vögel im Lied des Mädchens aus Glas. So folgen wir dem Pfad sind alles, was wir sind und oft auch mehr, weil Worte in der Luft verharren so, wie dein Geheimnis.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art Unerreichbar nah
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Unerreichbar nah Der Regen fällt, der Mond scheint hell, es ist schon weit nach Mitternacht. Mein Herz klopft plötzlich rasend schnell, schon wieder bin ich aufgewacht. Ich hör dich atmen neben mir, dein Atem dringt warm an mein Ohr. Du bist im gleichen Zimmer hier, und kommst mir unerreichbar vor. Dein Anblick ist mir so vertraut, ich möchte dich so gern berührn. Ich sehne mich nach deiner Haut, ich möchte deine Nähe spürn. Du drehst dich langsam hin und her, ich seh den Schatten an der Wand. Jetzt still zu bleiben fällt mir schwer, am liebsten nähm ich deine Hand. Das Bett hier war mal unser Nest, jetzt stehn mir Tränen …
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Ut mine Festungstid
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
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Gestern noch auf hohem Rossen? - Nein, ich bin kein kühner Reitersmann. - Doch das Leben habe ich genossen! Herrlich wars, im Amazonenzauberbann Frühlingsblütendämpfe zu genießen, einen süßen Schatz im Arm zu halten, Wachtelschlag und Hahnenschrei bei Sonnenaufgang zu begrüßen, mit homerischem Gelächter beim Zitronenfalten Wein vom Rhein zuerst ins Glas, dann in den Schlund zu gießen. Unverhofft, spricht Volkes Mund, kommt oft! Stundenlang musst ich auf einem unbequemen Stuhle hocken, hundert dumme Fragen, einem Sturzbach gleich, quälten meine Ohren, klopften mir die Sinne weich . Meine Kehle, meine Lippen wurden trocken, mein Verstan…
letzter Beitrag von Hayk, -
Leer bin ich
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
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Leer bin ich wie diese Schale Luft ausgetrunken als die Finger weiß traumwandlerisch Gedanken vernetzten Worte aus Spinnenseide zu flüchtig fürs Auge. Heimatlich hier in der Leere zu wohnen Atem erstickend dieses Nichts der Hände.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Der Haus-Segen
| erstellt von Trauma_nn- 0 Kommentare
- 674 Aufrufe
Der Haus- S e g e n So trage ich von Anfang an, Leichnam, der nicht leben kann. Leich’, gebaut um sich zu beugen. Kinderkram, so unberührt, doch Geister-Faden Feuer schürt, entfleuchend wartend auf die Zeit, auf die Wund, die nie verheilt. Obwohl transparent, doch am verkleiden. Im Stummen, dann entkommt ein Seufzen. Der gläserne Korpus verliert den Glanz, Ranke um die Innerei, ohne Sonne, verliert Substanz, adaptiert, mutiert, wird Schattengewächs. Der Glas-Fassad' unvermeidlich Risse, sprengt nicht nur Rahmen, auch Kulisse. Das Fundament, so fe…
letzter Beitrag von Trauma_nn, -
Der Alp
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
- 674 Aufrufe
Der Alp Himmel und Hölle liegen nah beieinander Da sind die schönen Abende im Kino Doch im Hinterkopf lauert das Drama um die verschwundenen Bilder aus meinem Buch Traumsplitter. Der Alp greift nach mir.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art Das Lebenselixier
| erstellt von Monolith- 8 Kommentare
- 673 Aufrufe
Das Lebenselixier Es fehlt mir mein Leben das pulsierende, in dieser heilen Welt In meinem Herzen und meiner Seele schweigt einstiges Frohlocken, tot der Enthusiasmus dem ich hinterher gejagt, mein Puls taktet nur noch elegisch Mein Sein ist mir schwer geworden so schwer, in der grünen Hölle neben der Einförmigkeit die zu schmerzen beginnt Ich weiß nun: mein Ausbruch in die Freiheit der vermeindlichen mit Wald und Feld, sie legte mich in Ketten und die Realität ist der Feind des Idealismus Langsam erkenne ich die beklemmende Wahrheit: -…
letzter Beitrag von Monolith, -
wohin
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
- 673 Aufrufe
wohin gehen wir wenn wir nicht sehen wollen wenn wir nicht gehen wollen bleiben wir dann stehen und schließen die augen um nicht zu sehen um nicht gehen zu müssen
letzter Beitrag von Michael E., -
feedback jeder art ...wir formen die Nacht
| erstellt von TheMindofNinoMendés- 1 Kommentar
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Wir drehen uns und tanzen, wir formen die Nacht. Für immer am wandern, im Finstern gestrandet. Vom diesseits zum jenseits, in Träumen erwacht. Wir tauchen, versinken, wir heben empor. Suchen in Tiefen, was wir einst verlorn. Wir drehen uns und tanzen, wir formen die Nacht. Vom Träumen zur Sehnsucht, geweint und gelacht.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Schattenkind
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Tränenblind sieht Sonne nicht Einsam spürt die Wärme nicht Gefühlvoll sehnt das Sonnenlicht und kraftlos braucht mehr Energie Ängstlich meidet grelles Licht Schutzlos fürchtet Sonnenbrand Verzweifelt blickt nur Finsternis Traurig sein eig´ner Schatten ist Liebe Sonne, scheine nur für mich alleine.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
fallende falken
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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fallende falken im blick, der winter bringt krieg ins beschauliche, wir könnten uns totstellen, statuen ohne herzschlag im niemandsland. doch wir stapfen weiter, setzen die klammen füße voreinander solange sie uns tragen, zu orten an denen wir am feuer sitzen, einander die kälte ausreiben, bis wir gerötet in träume sinken, die uns zurück an die front bringt, wo falken vom himmel fallen, ihre krallen in unsere mäuseleiber schlagen. zurück bleibt ein seelenloser balg, ausgewürgt von nie endenden finsterzeiten.
letzter Beitrag von Perry, -
Verborgen Gestorben
| erstellt von Nexx- 0 Kommentare
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Ein kleines Mädchen weint und schreit, hilflos in der Endlosigkeit der Dunkelheit. Sie ist der Stern gefangen und gequält, geschützt vor der Gleichheit des Lichts. Und erlischt, als Lüge geglaubt und gelebt, unbemerkt ist der Wahrheit ihr Ersatz. by Nexx
letzter Beitrag von Nexx, -
nur kommentar Kleiner Mensch
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Kleiner Mensch wo bist du, kleiner Mensch? der kleine Körper ist schon weg nicht ganz fort, nur versteckt wo Sternenstaub verrinnt wo bist du, kleiner Mensch? warst ganz kurz in unserer Welt hast kurz gezeigt, was uns hier hält wie wenig man sich kennt wo bist du, kleiner Mensch? hilflos lässt du uns zurück warst mit uns, nur ein kleines Stück des Weges, der uns trennt wo bist du, kleiner Mensch? begegnen wir uns irgendwann? zündest in uns Kerzen an die in uns kleinen Menschen brennt (Über die Amokfahrt in der Fußgängerzone von Trier…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Poseidon's Zorn
| erstellt von TEP- 0 Kommentare
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Poseidon's Zorn Am dunklen Felsen zerschellen die Wogen, an den Riffen sprüht die Gischt. Allein den Sturme hört man toben, der letzte Funken Tag erlischt. Nur einer trotzt dem wütenden Sturm und erhebt sich über die tobenden Wellen. Anstatt in dem tosenden Riff zu zerschellen, verharrt er, im Wetter am leuchtenden Turm. Im brausenden Winde erhebt er die Stimme, die tobende Nacht benebelt die Sinne. "Du Teufel der Meere, zorniger Hengst! Der du dich Poseidon nennst!" "Hast du nicht schon, was dir gebührt? Und mir in deiner ungerechten Wut entrissen mein eigen Fleisch und Blut! Vater Mutter Bruder in dein Wellenreich entführt!" …
letzter Beitrag von TEP, -
feedback jeder art Der Weg 2
| erstellt von Jackybee- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Der Weg 2 Er stand fünf Meter von ihr weg, immer fünf Meter, das Gesicht verdeckt. Er stand still, lange, schaute sie an, still, schloss die Augen, atmete tief ein. Dann brachte er sie zum Weg in den Fichtenwald.
letzter Beitrag von Jackybee, -
Meine Geisterstadt
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
- 671 Aufrufe
Die Glocke läutet sieben mal, die Felder rundherum sind kahl, von trocknem Wind umweht... Keine Seele, Mensch und Tier, zeigt sich außer mir noch hier, haben alle mich verlassen... Mein Herz, gezeichnet von großer Seelenpein, kann dennoch voller Liebe sein, doch keiner spürt den Puls... An diesem Ort bin ich gefangen, die Wege rings noch unbegangen, betrachte ich mit Argwohn... Vor'm Galgenstrick, da steh ich nun, werde tanzen, werd' es tun, meiner Einöde entfliehen!
letzter Beitrag von B. Deutung, -
Trümmer namens Leben
| erstellt von Impulz.lyrics- 0 Kommentare
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Ich leb nur bei Nacht im Himmel, ein unendliches Schwarz doch am Tag stehe ich vor einer Klippe und denke nur das wars Hass, Leid, Schmerz, Neid drücken mich ihr näher ich suche ihn, doch ich fürchte mein ganzes Leben war der Fehler nichst hier hatt einen Sinn und hatte auch nie einen außer der Tod denn er erlöst mich von dem Leiden dem Leid jeden Tag zu versagen, Tötenköpfe im Magen jeden Tag der gleiche alltag, frag mich was bringt mich endlich um leider nichts, also bleib ich weiter dumm doch ich bleibe aufrecht stehen, mach mich für niemanden Krum aber es sieht keiner, zu hoch sind die Mauern um mich rum also sch…
letzter Beitrag von Impulz.lyrics, -
Nachtmensch
| erstellt von Drebelin- 0 Kommentare
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In vielen Nächten lieg' ich wach Und schlafe viel am Tag danach Das Abendschwarz schenkt mir Gedanken Träume dann das Morgenlicht Weist mein Hirn in seine Schranken Und wirft mir Schatten ins Gesicht
letzter Beitrag von Drebelin, -
feedback jeder art Lass mich
| erstellt von Maddy- 3 Kommentare
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Lass mich Ich sitze in einem dunklen Raum, bin alleine mit mir und meinen Gedanken. Sie sind so weit, wie das Meer, so schwarz, wie die Nacht. Sie sind scharf, wie eine Klinge und dennoch unvollendet und leise. Ich bewege mich langsam im Raum, atme, lege mich nieder, werde immer müder und müder, habe einen bitteren Geschmack im Mund, den, der bitteren Realität des Lebens. Lass mich bitte, ich werde immer ruhiger und noch leiser, bis letztendlich die völlige Stille herrscht. Die Stille des Seins. Maddy©
letzter Beitrag von Maddy, -
nur kommentar Entschluss
| erstellt von Carla Blumenthal- 1 Kommentar
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Entschluss In versunkene Tiefen drang ich vor. Getrieben vom Unrat, der mich umgab. Ich tauchte schwer beladen und entfremdet. Taumelte, als ob Nebel mich umgab. Unschuldig verschämt und schwarz verbrannt rannte ich davon. Keiner kam mir nahe, war ich doch taub in den eigenen Tiefen. Hörte ich doch ausschließlich nur das eigene Echo vor Schmerz gebeugt. Nie wieder will ich einverstanden sein, im dunklen Tal zu wandern!
letzter Beitrag von Freiform,
