Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
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Das Bild ---------- Es hängt ein Bild im dunklen Flur, Dem Bleichen viel zu nah, Bei Licht betrachtet, seh ich nur, Vom Bild ist nichts mehr da. Ein heller Fleck ist an der Wand, Sollt lange noch so sein, Bis ich dann ein neues fand, In meinem Kopf allein. Ich hätt' es gern zuhaus', Ist's doch ein Augenschmaus, Hätt' es gern für mich, Doch kriegen werd ich's nicht. Ich könnte es mir leisten, Doch habe ich keinen Platz, Was ich mir wünsch' am meisten, Ist größer als dieser Schatz.
letzter Beitrag von Julius, -
feedback jeder art Abwärts
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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ABWÄRTS Ach, wie graut mir beim Gedanken: Was ist nur aus dir geworden? Gestern warst du doch noch nüchtern. Heute schwankt nicht nur dein Geist. Worin liegt der Reiz der Droge, die dich doch von innen frisst, dich zerstört und mir entfremdet. Erkenn nicht den, der du heut bist. Das Betäuben wird nicht helfen und kein Weglaufen genügt. Viele Wunden hast du selber mit der Zeit uns zugefügt. Warum lässt du mich nicht Kind sein, lieb den Menschen, der mir blieb. Wissend, es wird tragisch enden, mach ich keinen Unterschied. Die Gefühle gehn verloren, alles dreht sich …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Jedweder vergangene Schritt, pure Vergeudung; der Pendel verhandelte mit Spurenverleugnung. Keuchend; immer noch nicht besser als vorher, schlimmer noch: dass kein Wechsel bevorsteht äussern Gerüchte. Nach weiterer verstrichener Zeit, Strophen, verrückte, verrückten: dem Dichter jetzt gleich.
letzter Beitrag von Nedomil, -
Verletzendes Verhalten
| erstellt von Daphne- 0 Kommentare
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Verletzendes Verhalten So sehr hast du mich verletzt mit deiner verletzenden Art ich hab dir vertraut so sehr und es schmerzt mich so sehr dass du hast mich enttäuscht Alles hab ich dir anvertraut, dass wusstest du ganz genau Ich kann es nicht fassen, dass du mir das hast wirklich angetan Durch deine Tat hast du es geschaft du hast es geschaft mich endgültig zu brechen Ich bin am Ende meiner Kräfte angelangt Die Tür die ich dir hatte geöffnet hast du zugemauert nun Meine Gefühle,Emotionen jetzt verschlossen in einem von dir vermauerten Raum Meine Will es zu schaffen ist zerstört Du warst eine der stützen die mich haben gehalten d…
letzter Beitrag von Daphne, -
feedback jeder art Wer bin ich
| erstellt von DeadProphet- 2 Kommentare
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Ich steh neben mir, sehe mein Körper an und frage immer wieder wer bist du? Wer bin ich? Wer sind wir? Ein Mensch? Ein Tier? Ein Geist, der auf der Suche nach Frieden sich durchs Leben beißt? Auf der Suche nach einem Sinn? Einer Lösung? Oder suche ich doch die Erlösung? Die Gelegenheit, die mich von all dem Schmerz befreit? Ein Weg zum Frieden, um endlich das Leben was ich lebte wieder zu kriegen? Unbeschwert und ohne Sorgen. In den Armen von jemand Geborgen. Sicher, warm und beschützt. Such ich jemand der mich hält und mit mir meine Lasten stützt. Wer bin ich? Wonach suche ich? Im Moment kann ich nur klar s…
letzter Beitrag von Amadea, -
Unterwegs #2
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Unterwegs #2 Wir kamen an die Unfallstelle Überall schreiende, verletzte Kinder Nahm ein blutiges Bündel in die Hand, in Puppengröße Konnte ihm nicht helfen Da explodierte es löste sich in Nichts auf Allein die schwarzen Stacheln auf der Hand eines jeden der in der Nähe stand Später, immer wenn die Puppe hinter einem auftauchte bedeutete es Tod oder Teufel Es war nicht auszumachen.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art Wartende Weite
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Wartende Weite Weite im leeren Blick bis hin zum glanzlosen Seelengang wo eine Tür sich öffnet gleich erreiche ich die wartende Weite. © Sternenwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
himmel
| erstellt von PoEtRy-GiRl- 0 Kommentare
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Der Himmel ist mir viel zu hoch Da bleib ich hier lieber liegen Wo mir das Grün über den Hals kroch Meinen Körper vom Winde wiegen Die Luft, sie bleibt nicht bei mir Der Strick, er nimmt sie gerne Er nimmt sie in seine Gier Sie bleibt in weiter Ferne Die Menschen haben keine Ahnung Würden mich am liebsten meiden Sehen mich nur als Warnung Sehen meine Haut so weiß und kreiden Die Erde nimmt mich in den Bann Sie gehört den Alten Bringen jeden Neuen in den Wahn Machen sie zu Kalten Meine Glieder spüren keine Schmerzen Sie werden ihm verfallen Ich habe ihn im Herzen Mein Herz spürt seine Krallen Bald schon bin ich nicht …
letzter Beitrag von PoEtRy-GiRl, -
Hass
| erstellt von WaketheCadever- 0 Kommentare
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Langsam versinkt sie im Meer qualvoll töte ich diese Hure nun macht sie nie mehr was her verletzen werd ich sie in Ruhe Ich lasse sie spüren die Schmerzen durchbohr ihre Brust und ihr Herzen mit vergnügen ich ihr die Glieder abschneid meine Lust erregt durch ihr unendliches Leid Musik in meinen Ohren wenn ihr Schädel bricht Verabreiche ihr mein tödliches Gift Hassen werd ich dich in ewigkeit und niemand dich finden wird denn das Meer ist unendlichweit
letzter Beitrag von WaketheCadever, -
Atme ich tief ein
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
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Atme ich tief ein und rieche ich den Wind, so spüre ich gar rein wie hart die Zeit verrinnt. Der Zug der klaren Luft, er zieht mich mit hinfort. Er bringt mit sich den Duft des weit entfernten Ort‘. So zieht’s mich auf den Pfad, der in die Wildnis führt, ich weiß kein bess’ren Rat, nur dass er mich berührt. Hinauf, grün‘ Hügel weit, zum Blick über das Tal, die Stirne zum Geleit. Es dunstet Nebel fahl. Das Tal verschwimmt, verblasst, es scheidet aus dem Blick. Ich schritt aus, schnell, voll Hast - und blieb allein zurück. Ich irrte lang umher, im Hügelland, so weit. Ich fand den Weg nicht mehr, mein Pfad weist du…
letzter Beitrag von Michael E., -
feedback jeder art meine liebe schweigt
| erstellt von sofakatze- 9 Kommentare
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meine liebe schweigt in herzenstiefer stille nicht eine geige geigt in dieser leeren hülle bin müde all der tücke hab keine gegenwehr nur mondverhangne blicke nein, ich lieb nicht mehr
letzter Beitrag von Jimmy Moriarty, -
feedback jeder art In stillem Gedenken
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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In stillem Gedenken Schenke ihnen deine Zeit zu bedauern, was geschehen. Senke bitte heut dein Haupt, Mitgefühl Ausdruck zu geben. All dieses unsagbare Leid ausgelöst durch Gewalten. In diesem Moment ist es Zeit, Minuten schweigend innezuhalten.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Warum stehen wir nicht?
| erstellt von aRTFUCK'd- 0 Kommentare
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Warum stehen wir nicht? - 26.08.2014 "Warum sitzt der alte Mann dort? Er isst nicht, er liest nicht, er hört keine Musik. Wartest du auf jemanden? Ich sitze hier. Musst du irgendwo hin? Ich sitze. Ist neben dir noch Platz? Zum Sitzen ist überall Platz. Wir sitzen. Warum sitzen wir? Wir sitzen. Warum stehen wir nicht mehr?"
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
feedback jeder art Lakmé & Gérald
| erstellt von heiku- 6 Kommentare
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Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti. Ich habe den dritten Akt verdichtet. Lakmé & Gérald Ein Blütendach aus Jasmin, umrankt mit roten Rosen, beschirmte Sie und Ihn, im ersten zarten Kosen. Sie weckte ihn mit sanftem Kuss, gern ließ er sich mit Liebe pflegen. Die Blumen lächelten am Fluss, dem frühen Morgen entgegen. Betrübt spürte sie, es zog ihn fort, des Priesters Zorn ließ sie wanken. Sie sagte, verlass schnell diese…
letzter Beitrag von Claudi, -
Reinkarnation
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Lass mich nur sprechen, Oh Du meine Schönheit. Das Missen, Die Sehnsucht wiegt schwer. Selbst noch in dieser, meiner erdachten Welt Bleiben Arme Und Nächte so leer. Seit Tagen schon Spür ich die Kälte, Die nicht nur draußen, Auch tief in mir ruht. Selbst das Schattenkind Kann sie nicht lindern. Es fehlt mir so: Rauschendes Blut. Drum bitt ich dich Um jene Stärke, Denn ohne dich Bleib ich ewig verloren. Tu, was du tun kannst, Mein Liebling, Denn nur durch dich Werde ich neugeboren. Und warum? Weil ich mich so fühle.. Zur Anmerkung, mit Schattenkind ist ein Kater gemeint.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Das Trauma
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Gewalt mit ihrer fiesen Fratze lacht dir hämisch ins Gesicht es zählt kein Morgen, kein danach Moral und Werte liegen brach du handelst panisch nur aus Not befürchtest Untergang und Tod doch bist du nicht zum Sterben hier du kämpfst, stehst völlig neben dir bist von der blanken Angst besessen kannst das Erlebte nicht vergessen und wie von Sinnen gibst du dich dein Trauma, es entwickelt sich denn niemand hat daran gedacht was Gewalt mit Menschen macht
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Letzte Ehre
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
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Die Urne sinkt hernieder ein Blatt schwebt still vom Baum Tränen tropfen von Lidern es endet ein Lebenstraum Wolken ziehn vorüber erweisen stumm die letzte Ehr die Sonne blickt heut trüber der Wind er schweigt auch sehr Die Urne sinkt hernieder in vielen Herzen wird es schwer es erklingen Klagelieder wir vermissen dich noch mehr
letzter Beitrag von Freiform, -
Einsam der Kolkrabe singt
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
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Einsam der Kolkrabe singt, singt trauernd dort auf jenem Baum. Klagend sein Liedlein erklingt, erklingt leise im Albentraum. Wie ächzend sein Krächzen erschallt, erschallt tönend in dieser Nacht. Ungehört scheint es verhallt, verhallt, doch kaum vorgebracht. Zweifelnd der Rufer nun harrt, harrt aus in der Dunkelheit still. Düster ins Lande er starrt, starrt klagen, weil nichts kommen will. Müde die Schwingen er spannt, spannt kräftig, zu fliegen hinfort. Traurig hat er nun erkannt: Erkannt den Tod an diesem Ort. Niemals hat ihn wer geseh’n, gesehen, nachdem er entflog. Niemals wird jemand versteh’n, verstehen, wohin es ihn…
letzter Beitrag von Michael E., -
feedback jeder art Rechtlos
| erstellt von Tulpe- 6 Kommentare
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Ein Lied das nicht das unsre ist ihr Land das wir nicht kennen wo niemand unsre Sprache spricht und Sklaven sie uns nennen. Die Frau die nicht mehr meine ist sein Kind hat sie geboren er holt sie wenn ihm danach ist die Freiheit wir verloren. Ihr Joch uns gnadenlos umschlingt sie über uns bestimmen gequält die Zeit uns hier verrinnt von unsrem Land wir singen. Des Menschen Würde uns geraubt die Glieder schwer wie Blei die Flucht hab ich mich nicht getraut wir kommen nie mehr frei.
letzter Beitrag von Tulpe, -
feedback jeder art Tränenwechsel
| erstellt von Frank Gehlert- 1 Kommentar
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Tränenwechsel Mein Träne Salz bleibt hier zurück Ein Schmetterling leckt auf mein Glück Genährt von selig Emotionen Fliegt er in düstere Regionen So voller Angst sind dort die Tränen Fallen gehetzt wie von Hyänen Und sie trocknen einfach nicht Denn sie tropfen vie zu dicht
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Der depressive Monarch
| erstellt von no-one nowhere- 0 Kommentare
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Der König schützte sein großes Land , Hielt wohlwollend drüber seine Hand. Großmütig schaute er nach dem Rechten, Das Volk glaubte an ihn, den Wahren und Echten. Er übernahm alle Verantwortung, blieb in keiner Diskussion stumm. Des Königs Trost war warm und gut, er gab den Untertanen immer neuen Mut. Seine Werke bewundern die Leute, nach außen glänzt der König bis heute. Das Innenleben seiner Burg, war das einzige Geheimnis, das er mit sich trug. Die Wände schwarz gefärbt, dass hatte der Monarch von seinen Ahnen mitgeerbt. Er konnte keine Freude spüren, die Aufgabe war das Land zu führen, Spaß zu haben war ihm n…
letzter Beitrag von no-one nowhere, -
Ungleiche Gleichungen
| erstellt von Nedomil- 0 Kommentare
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Zu Gleichungen gleichgesetzt, schreibe weiter jetzt, kein Gesetzt verletzt, Resultat Heidenschreck. Weit weg, weiter weg als ich meinte stets, ein weiter Weg, Stimmen schreien: „Weiter geht’s!“. Dennoch scheitern denn, gedankliche Endlosschleife, an der Rechnung endlos schleifen, geht stets so weiter. Verloren heissen und schmerzlos ein Schmerzlos greifen, seelisch im Ghetto treiben, vom Schmerz entthront leiden. Gleichnisse dem Tode weihen. Die Träne: der Terrorist, denn der Terror ist hier der Fernost nicht. Heroisch wäre mehr Stolz schlicht, herzlos mit dem Dasein als Egoist. Doch wie der Stereotyp: sozial, einer Topfpflanze gleich. …
letzter Beitrag von Nedomil, -
Verstummt!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Verstummte Gefühle. Geschundenes Kind. Weinen läßt sie wie sie sind. Kinder schweigen, Flecken inclusiv. Seelische Wunden nagen ganz tief. Das Leiden arg. Hoffen und Hiebe. Ertragen still. Verzweifelte Liebe.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Trennung
| erstellt von Federtanz- 0 Kommentare
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Selbstlos die Liebe geben. Selbstlos immer Amen. Selbstlos geben an dich. Selbstlos mache ich. Selbstlos irre ich zum Garten, renne hinaus auf die Wiese, renne vor den Alpträumen weg, Selbstlos wenn man flieht. Selbstlos weil ich dich verlasse. Selbstlos schreibe ich das Gefühl auf. Selbstlos bin ich ohne ich. Selbstlos muss ich mir genügen
letzter Beitrag von Federtanz, -
Zeig gefühle
| erstellt von Bulletpainter- 0 Kommentare
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zeig gefühle zeig gefühle, verdränge sie nicht denn irgendwann da kriegen sie dich verdräng sie nicht mit drogen es ist kein ausweg nur ein schein du musst es verstehn, nur du allein. du bist so stark ich glaub an dich du kannst es schaffen nur willst es nicht. denn wer gibt auf was einem hilft, auch wenn es nicht für ewig ist.
letzter Beitrag von Bulletpainter, -
UND DAS DUELL DUELLIERT WEITER
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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UND DAS DUELL DUELLIERT WEITER Was das Leben so auf einen abfeuert, Heimtückisch Aus dem Hinterhalt ! Wie es dich ins offene Messer laufen lässt, Ruchlos ungeschminkt ! Frage : Warum gerade ich ? GegenAntwort : Warum gerade ich NICHT ? Und das Duell duelliert weiter – Jegliche Fahnenflucht Ist Sackgasse © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
In den Armen der Nacht
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Wieso scheint jede Träne so eisig, Wenn du sie vor der Traumreise säst? Warum scheint jeder Schritt so vergebens? Weil du mit schweren Bleistiefeln gehst! Des Nachts halt ich dich eng umschlungen Und ich weiß, dass auch sie mich bewacht, Mit nichts als den Herzschlag-Gedanken In einer blauschwarz gemusterten Tracht. Nur als Wir ist der Weg zu beschreiten, Wenn Solana den Bergpfad bezwingt, Wenn Du mich verlässt, ich dir folge Und der Vogel den Morgen besingt. Viel zu leicht schwinden all jene Sinne Und ich kann dich nicht halten, nicht sehen, Wenn ich knie, vor dem Antlitz des Mondes, Ihn um noch ein paar Träume zu flehen. Vor d…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Das Salz brennt
| erstellt von Dali Lama- 6 Kommentare
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Das Salz brennt Der Stoff war weiß und hatte diesen einen Fleck, erträgt ihn, unbehandelt, unter Vorbehalten. Das geht mit etwas Salz doch sicher wieder weg: Ein kleiner Fleck und ein paar lange Knitterfalten. Er trägt ihn, unbehandelt unter Vorbehalten, und immer wieder aufgerieben, graugewaschen, ein kleiner Fleck und ein paar lange Knitterfalten, ist da ein Loch fast, wie vom Zigarettenaschen. Und immer wieder aufgerieben, graugewaschen: Ein kleiner, schwarzer, leerer Fleck von Traurigkeit ist da. Ein Loch, fast wie vom Zigarettenaschen, wie‘s brennt und bleibt, auf Stoff und Haut und in der Zeit. Ein kleiner,…
letzter Beitrag von Dali Lama, -
Das Spiel
| erstellt von Malik Al-Maut- 0 Kommentare
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Das Spiel Einem Beutetier gleich Drückst du mich Ganz fest an dich Und beißt in mein Fleisch Im Rücken meine Krallen Du erschauerst Lässt dich fallen Ob du es bereits bedauerst? Wir löschen das Licht Doch wahrscheinlich Denkst du gar nicht In meinem Arm an mich Wie vergänglich die Nacht So verfänglich was sie entfacht Es tut dir leid Sagst du Warst nicht bereit Gibst du zu Unzulänglich bisher Unsere Freundschaft Dennoch für mehr Fehlt dir die Kraft Du fürchtest dich Bist besorgt um mich Für ein solches Spiel bedeut ich dir zu viel Ich schau in dein Gesicht Was haben wir gewonnen? Was ist un…
letzter Beitrag von Malik Al-Maut, -
Stationen des Lebens
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Stationen des Lebens. Die Stationen meines Lebens ziehen, aufgereiht wie auf einer Perlenschnur, an meinen geschlossenen Augen vorüber. Ich liege in einem abgedunkelten Raum, angeschlossen an Apparate, das Atmen fällt mir schwer, aber meine Gedanken begeben sich auf eine lange Reise durch mein Leben. Die erste Station war, nach einer langen Fahrt durch einen Tunnel, der lichtdurchflutete Bahnhof -Geburt. Meine geschlossenen Augen nahmen nur Schatten wahr. Ich bekam meine erste Prügel und ich hörte mich plötzlich schreien! Hier begann mein Leben. Es folgten viele Stationen, oft waren es nur kleine Haltepunkte, dann aber auch Hauptbahnhöfe, Umsteigebahnhöfe u…
letzter Beitrag von Tamburin, -
Die Straße!
| erstellt von Trebor84- 0 Kommentare
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Sichtbar die Trennung zwischen Wahn und Wahn! Wirklichkeit nicht vorhanden zu tief sitzt der Schmerz! Gedemütigt von Allen, untersucht das Herz, ein schwarzer Klumpen gefärbt von Teer, die Straße so ruhig, enge Verbundenheit. Sie liegt, ich sitze, fühlen wir gleich? Sie antwortet "Ist so", reicht euch das zum Beweis??
letzter Beitrag von Trebor84, -
Ich habe noch nie etwas geschrieben und dies habe ich gerade ohne mir über Stil oder Form oder ähnliches zu überlegen geschrieben. Ich bin gespannt auf euer "urteil" Leere lähmt meine Gedanken Gedämpfte Laute dringen an mein Ohr Worte die keinen Sinn ergeben Keine Regung zeigt mein Gesicht Kälte ist in meinen Gedanken Mein Herz schlägt weiter Und doch schmerzt es Innerlich bin ich erstarrt Schmerz beherrscht meine Gedanken Menschen versuchen mich aufzurütteln Doch nichts berührt mich Alles ist bedeutungslos Eine Frage kehrt wieder in meinen Gedanken Die Zeit vergeht um mich herum Doch ich stehe still Nichts bewegt micht Ver…
letzter Beitrag von kel1910, -
feedback jeder art februarstrand
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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februarstrand wie ein pelzkragen umfangen dünen die stille bucht alles was ich fühle ist raureif habe vergessen wie es war den morgen als einen vorbeigehenden freund zu grüßen den hunden der nacht zum fraß vorgeworfen jonglierten wir auf den schmalen schienen des schweigens bis das orakel der stellwerke uns weissagte auseinandergeliebt jetzt warte ich dass mit dem frühen gesang der seevögel im schlepp die sonne aufgeht halte den skarabäus hoch und schicke ein gebet zu re bitte bring sie mir zurück februarstrand.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Verflossene Liebe
| erstellt von Cheti- 1 Kommentar
- 711 Aufrufe
Sie saß am Strand, sein Shirt in Händen. Sie wollt' die Sehnsucht schnell beenden. Sie sah die Wellen, sah sie brechen. Sie dacht' dabei an sein Versprechen. Sie roch den Duft der kühlen Gischt. Sie hat mit Tränen sie vermischt. Sie war so froh, dann nur noch leer: Sie war ihm nichts. Nun ist sie Meer!
letzter Beitrag von Cheti, -
So still der Raum So still die Uhr So still die Zeit So still, so still Ich weiß nicht was ich will, ich will Weiß nichts zu tun Weiß nichts zu sagen Tu mich täglich damit plagen Mein Kopf ist leer Mein Herz zu schwer Ich kann es nicht ertragen
letzter Beitrag von Cherry, -
feedback jeder art Städtisches Sanatorium
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Auf dem Gerüst der Wolken baut der blaue Neger aus dem Gebein der Häuserschluchten Himmelsgräber Seine dunkelblauen Hände schimmern golden in die Schächte und wie große Eisendolden schwanken graue Anstaltstürme In den Köpfen tosen Mächte blank wie Elektronenstürme Straßennächte in den Leibern Säulenlähmung in den Kleidern Nässe trinkt von Liegewunden Eingegraben in die Stunden Zucken, flackern die Neuronen unten wo die Gase wohnen hat man Irre festgebunden drehen Irre ihre Runden tuen nichts wie Heilige
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Der Wanderer II
| erstellt von DerSeelenDichter- 0 Kommentare
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Der Wanderer II Verirrt sich hat ein Wand'rer aus den Bergen Sein Stöhnen und sein Murren kommt nur gleich Dem leisen Windeshauch aus Totensärgen Sein Haar ist trocken, seine Knie sind nun weich Sein krankes Antlitz er verziert mit einem Lächeln Sein dumpfes Röcheln seine zarte Stimme deckt Und in den weiten tiefenblauen Liebesäugeln Ein Tränenmeer erstarrt zu kaltem Eise steckt Bevor du jedoch seiner schnell entfliehest Was sicher und vielleicht auch weise wär Zuvor du seine alten Wunden noch berührest Und fühlest sein erstarrtes Atmen schwer Die Zeit, sie kommt und heilt die Wunden Die Haut den alten Glanze stets gewann Doch inn…
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
feedback jeder art Die Beichte
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Die Beichte Da das Schicksal ihn ereilt hat will er nun sein Leben richten beichtet mir so manche Untat die er trägt auf dem Gewissen Unschuld traf auf das Verlangen welches zwanghaft ihn gelenkt mehrfach hat er sich vergangen ganz ohne Ausweg eingeengt Konnt nicht anders als geschehen war doch selbst ein leidend Kind hofft auf Einsicht und Verstehen dass mit ihm ein Ende find
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
DER TACKT DER ZEIT
| erstellt von daata- 0 Kommentare
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DER TACKT DER ZEIT Das Universum zieht sich zusammen und dehnt sich wieder aus Wir fallen und stehen wieder auf Fressen und gefressen werden ein ewiger Kreislauf ein ewiger Takt, der Zeit ohne böses nichts gutes und ohne gutes nichts böses ein ewiger Takt, der Zeit wahrscheinlich schon seit Ewig das ist das oberste Naturgesetz Wir dürfen es nicht vergessen aus Tod entsteht Leben und aus Leben wird Tod Manche Menschen schließen daraus , dass wir nichts sind im Angesichts des Universums sind Ich glaube, das die kleinen Dinge das Ganze Volkommen machen. Auch die kleinen Dinge bestimmen den Takt, Ich, Du , Wir bestimmen ihn Aus freiem Wi…
letzter Beitrag von daata, -
Stimmen des Krieges
| erstellt von rabensohn- 1 Kommentar
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Hört ihr die Hörner schallen auf dem Feld der Schlacht. Sie tönen hier zum Angriff wohl, in dunkler, dunkler Nacht. Die Schreie der Krieger durchbrechen die Stille, zu sterben und zu töten, das ist ihr Wille. Des Soldaten Stimme erhebt sich empor, wenn er ruft im blutigen Chor. Der Feind muss sterben, in dieser Schlacht. Erst wenn der Gevatter sie alle geholt, ist es vollbracht. Das Klingen der Schwerter, Metall auf Metall. Pferd stirbt unter Pfeilen, statt alternd im Stall. Die Häupter sie fliegen, sie fliegen zur Erde herab, durch Menschenhand begangen wird manch böse Tat. Das Leben erlischt in des Mondes Schein, Mensch kämpft zusammen…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Mein Gewissen
| erstellt von Künstler des Wortes- 0 Kommentare
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Mein Gewissen!? Ich habe nie eins gehabt! Oder doch? Ich denke mal nein. Wirklich nicht! Naja eigentlich doch, habe es aber verkauft. An wen? Keine Ahnung, habe nicht gefragt bevor ich ihn umbrachte
letzter Beitrag von Künstler des Wortes, -
Verwandtes
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Verwandtes 1) So viele Texte über das Scheitern Versagen Verpasste Chancen. 2) Es muss schmerzen das Zuviel der grelle Blitz die Schneide in dem Fleisch der Sinne. 3) Stürmen Dinge auf ihn ein so viel so schwer zu unterscheiden.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Würdest du's tun?
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Würdest du's tun, um And're zu retten? Würdest du's tun, um zu sprengen die Ketten? Würdest du's tun, Die Schmiede besiegen? Würdest du's tun, dass sie darniederliegen? Würdest du's tun, die Werte die du genommen Würdest du's tun, bis sie alle verkommen? Würdest du's tun, Verrat und Betrug? Würdest du's tun, hättest du Macht genug? Würdest du's tun, könntest alle du töten? Würdest du's tun, ohne zu Erröten? Würdest du's tun, Ohne zu Zaudern? Wo gewöhnliche Menschen vor Grauen erschaudern?
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art Der Schatten
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Der Schatten Die Stille verschwindet, wenn du zu mir sprichst fort die Erinnerung an den Schatten eben noch ließ er mich frierend und trist ängstlich und zitternd einsam ermatten verschwimmt durch dein Wort die Phantastrei, in der ich treibe, tauche, ertrinke wünsche mir schöne Dinge herbei wenn du nur fragst, nach meinem Befinden weiß nicht, wer ich gerade gewesen bin atme tief ein, bin noch nicht gestillt der Schatten schaut heute zur Sonne hin bleib noch, bevor mich sein Dunkel verhüllt (Serie „Gottesschein“)
letzter Beitrag von Ponorist, -
Engelszunge II
| erstellt von efilia- 0 Kommentare
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Ihr Engel, höret mein Klagelied. Die Quelle meines Herzens, lege ich in Eure Hände. Schwarz umhüllt die Nacht. Umringt von bösen Geistern. Sie trachten meiner Existenz. Verschwommene Geistesblitze ummanteln die Behutsamkeit, in welcher mein Glück liegt. Ihr Engel, bewahret mich vor dem bodenlosen Abgrund. Mein Leben ist mein Wert.
letzter Beitrag von efilia, -
feedback jeder art Krampus Albtraumtanz
| erstellt von krampus.schatten- 2 Kommentare
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Schweißgebadet unter'm Fell, die Laterne vorne ganz schön hell! Sehe nicht besonders viel, nur den einen Geländerstiel. Kreislauftechnisch ein Problem, kann nurmehr den Boden seh'n. Maske sitzt nur halb am Kopf, lieg' da so wie ein armer Tropf. Im Schnee so kalt und doch so warm, ein Percht der stürzt, was für ein Schmarrn. Krampusse lassen sich nicht ablenken, d'rum lass ich mir kein Mitleid schenken, steige wieder aus dem Schnee empor, und stürme zu den Leuten vor, um meine Pläne zu vollziehen, sodass die Leut' vor Schrecken knien. Wild schrei' ich aus der Maske raus, …
letzter Beitrag von krampus.schatten, -
Dein Bild
| erstellt von Psychosadistic- 0 Kommentare
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Dein Bild Das kleine Leben pocht willensstark an die Liebespforte. Voller Marter fleht es nach Vergebung, doch ohne Worte kann man es nicht hören, gar verstehen. Das kleine Leben wurde nie gesehen. Ein bizarres Biest erwacht im Brustgehege. Zu Unrecht gescholten schreit es nach Hilfe, doch ohne Pflege verstirbt es in seinem immerwährenden Grab. Der Totenstein ist ein Ewigvertrag. Mein innigster Traum verweilt in der Vergangenheit. Das erhobene Haupt ist voller Hoffnung, doch ohne Zeit fühle ich mich in meiner Unvernunft verloren. Dein Bild bleibt als einziges bestehen – die Liebe hat es auserkoren.
letzter Beitrag von Psychosadistic, -
feedback jeder art Vorbei
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Wo einbetonierte Gefühle hinter dicken Mauern ruhn Giftpfeile ohne Maniküre wohldosiert Übriges tun Liebesbedrohliche Verletzung serviert in einem Einheitsbrei gegessen einstige Wertschätzung das Band zerrissen mitten entzwei Bleibt lieblos aneinander Reiben die Zeit, sie klebt am Ziffernblatt betont hörbar das laute Schweigen weil Beziehung nur noch Kopfsalat
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Seit Stunden starrt er ins leere, in Gedanken in einer ganz anderen Welt seine schöne Welt , in der welt ist er gesund er läuft und springt ja er singt mit leerem Blick Kopf zurück ins Genick vor dem Fenster steht ein Mann er schaut rein voller Hass spuckt ins Gras , wirft das Fenster ein Flammen lecken erst ganz klein sie werden größer sie werden böser Aber Er , in seiner eignen Welt merkt nicht das der tot einfällt doch jetzt er erwacht sieht des Feuers Macht Und er lächelt..... Okey Hey ich schreibe hier zum ersten mal ich bin raphael 14 Jahre und ich hab mich hier angemeldet weil ich mich frage wie andre meine Gedichte …
letzter Beitrag von bibale, -
Diese leeren Gesichter, behaftet mit Masken Geformt aus Fratzensplittern verstorbener Tage Sie beobachten mich von fernab der Dunkelheit Sie lachen, heulen, schreien und jauchzen Wahnsinn beherrscht ihre Welt Abgründe in meiner Seele machen sich breit Ich liege am Ufer eines üppigen Sees Ich verdurste an einem Überquell an Wasser Der Regen spült meine Hoffnung dahin Ich fange ihn in diesem See Verschüttete Herzen fallen von Klippen Sie stürzen in das schwarze Meer aus Tränen Ich spaziere am Aschestrand entlang Sehe die Dunkelheit und das Glück in ihr Die Welt geformt aus verrottetem Licht Der Höhepunkt der Essenz ist der Tumor Best…
letzter Beitrag von Syhlpan,
