Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Tod der Nacht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Vom Wein gefärbte trockene Lippen öffnen sich. Sitzt sie an die Mauer gelehnt auf der Straße. Kalt wie der nackte Boden unter den Lumpen. Über ihr läuten schon die Opiumglocken hinter den Fenstern. Die Sonne geht auf. Auch für die Verdammten und Vergessenen. So bricht sich das Licht ein letztes Mal in ihren glasigen Augen, sie blinzelt nicht. Und mit der Nacht, die blutig stirbt am Horizont, entweicht ihr Leben als letzter warmer Seelenhauch, aus ihrem Mund. Hinfortgeweht von kühler Brise. Es wird hell. Ein neuer Tag erwacht, über den vielen rauchenden Schornsteinen der Stadt.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Hier war ich glücklich
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
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In meinem Städtchen gab es unberührte Ecken in denen Löwenzahn und Butterblumen blühten. Als Kinder spielten wir dort Fangen und Verstecken, doch heute seh ich dort nur Einkaufswagen wüten. Vor unsrem Haus saß meine Oma viele Stunden und strickte leise summend Schals und warme Mützen. An diesem Platz ist jetzt ein Parkplatz für die Kunden, und dunkles Öl schwimmt träge auf den Wasserpfützen. Im Herzen Wehmut schaue ich betrübt zum Himmel, wo Schwalben so wie früher ihre Kreise ziehen. Ich träum mich fort aus diesem hektischen Gewimmel, ach könnte ich nur einmal noch in meine Kindheit fliehen.
letzter Beitrag von Amadea, -
Ein tropfen Blut im Meer
| erstellt von Impulz.lyrics- 0 Kommentare
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Mein Herz will glücklich sein doch meine Seele hat diesen Zerstörungsdrang und es ist meine Schuld das nun die Glocke des Krieges erklang es ist kein Kampf mit Waffen, ja noch nicht mal mit Worten doch es tut mehr als jede Patrone, die mich am ende ermorden mit dem Unterschied das ich traurig im Bett und nicht unter der Erde liege außer das ich unter der Erde noch etwas Blumen kriege ich kann mir nur noch einreden ja alles klar und ja alles perfekt doch wenn ich aufwache, merk ich , mein Maul ist voll Dreck um klar zu kommen, bild ich mir ein dass er schmeckt doch ich fürchte mein Engel ist vor Jahren schon verreckt. Die w…
letzter Beitrag von Impulz.lyrics, -
feedback jeder art Das Grabgedicht Paule Schmied‘s
| erstellt von Jesseit- 0 Kommentare
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Das Grabgedicht Paule Schmied‘s Ein goldenes Licht erscheint! Während in Dir etwas geschieht kommt es durch dein Fenster rein, wünscht Dir einen guten Appetit und plötzlich wird es in Dir wohlig warm. Das Essen, auf das Du hinunter siehst liegt nun versteckt hinter einem Schwarm warmer, goldener Lichtkugeln. Jedes, außer das Erste, wohl aus Deinem Inneren gekommen war, niedlich aufgeregt um Dich zu wuseln. Sofort Du dich vom Stuhl erhebst, Dich von deinem Schock erholst, nach hinten taumelst und verstehst: „Pass auf bevor Du Dich verkohlst“. Du schaust zurück, der Ofen glüht. …
letzter Beitrag von Jesseit, -
Kapitulation meiner Gefühle
| erstellt von minimal- 0 Kommentare
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Bin gegangen weil es spät war, ganz behaarlich bin ich raus. Die Gedanken waren unklar und dann brach´s aus mir heraus. Hab´s schon wieder nicht bewältigt, heute ohne Dich zu sein. Bin mir sicher ich schaff´s nicht mich von Dir zu befreien. Eine andere Wahl außer diese gibt es nicht? Das ist Lüge und Qual denn zur Not gibt´s das Licht. Ich denke oft darüber nach, ob Du mich dann vermisst. So wie ich Dich an dem Tag, als Du für mich gestorben bist!
letzter Beitrag von minimal, -
feedback jeder art kliniktage
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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dunkle mächte sitzen auf meiner brust machen mir das atmen mit jedem zug schwerer doch nebenan wacht leila bringt mir baldrian damit ich schlafen kann frühstück um halb sieben noch nachttrunken schweift der blick über die mit pappeln in den uferwiesen festgesteckten dörfer des regenverschleierten flusstals gefroren wie die butter ist auch mein spiegelgesicht die zeit schliert zäh zwischen den grauen stoppeln des ungewissen bis du mich endlich warm streichelst
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Allererste Liebe
| erstellt von Seeadler- 8 Kommentare
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Auf dem Kopf gestanden Auf Händen gelaufen Für dich trug ich nur Hosen "Schon wieder ein Mädchen." Zentner Kohlen geschleppt Steine vom Acker gesammelt Gewartet auf dich auf eine Regung eine Geste eine Antwort Du bliebst stumm bliebst fern Ich hätte dir das Gold von den Dächern geholt Vater
letzter Beitrag von Patrick, -
Herzweh
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Herzweh Das Herzblut rinnt immer wieder sprudelnd wie ein kleiner Quell es versiegt nimmer, auch wenn es sich nur als Rinnsal hält. Ewig spüre ich deinen Atem der zärtlich streichelt meine Haut und ihn werde ich immer schmecken unseren letzten Kuss. Jeder Windhauch trägt zu mir deinen süßlich herben Duft der mir verrät dein Dasein und mich deine Umarmung spüren lässt. Doch dann kommt die Erinnerung ich weiß: ich habe nur geträumt und bin unendlich dankbar, dass ich deinen letzten Blick nicht hab versäumt. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Auf der anderen Wange der Erde
| erstellt von Ydalir- 1 Kommentar
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Auf der anderen Wange der Erde schwärmten sie Striemen schlagend in die Spuren fremd aufschreiender Böden feuerten unter dem Oberton der Propellerblätter bis im dunkeln der Scheinwerfernächte die Entseelten als Geisterschwalben durch Holz und Metall davonflogen. Der folgende Tag ist seltsam satt, klar ein Stück paralleles Leben: zweimal schwermütige Apathie, fünfmal unterdrückter Kasernenbrunftkoller, einmal warten auf den nächsten Einsatz, keine Heldengeheimnisse. Sie töten sich nachmittags aus Interesse und verwechseln die Seiten. Und dies waren sie oft: Menschen die sich von sich selbst trennten, um zusammen zu gehören. M…
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Der einsame Reiter
| erstellt von Rabenfeder- 3 Kommentare
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Was ist die Wahrheit wert In einer Welt voller Lügen? Man sagt ,wer sie spricht braucht ein schnelles Pferd Mit Sporen angetrieben Wer sie trägt ist schwer beladen Trägt eins schwere Last Wird zur Feier nur selten eingeladen Ist ein unbeliebter Gast Sie verschließen dir Tür und Tor Einsamer Reiter In der Kälte muss er frieren Zieht er weiter ,zieht er weiter Über Land und Feld Über Berg und Jammertal Als einsamer Held Mit dem unheiligen Gral Sein Kelch ist gefüllt mit bitterem Trank Ein Trank der jeden erweckt Der im tiefen Schlaf versank …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Zur Dunkelheit sind wir verdammt
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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In kalten Tagen, werden Sie dich jagen. Im Gedanken bist du frei, in der Welt nie daheim! Zur Dunkelheit sind wir verdammt, haben uns im Paradies verrannt. Die Sehnsucht zerrt nach Dir, verloren sind wir Hier. Gezeiten zieh'n an mir vorbei, die letzte Zahl heist Drei! Zur Dunkelheit sind wir verdammt, haben uns im Leben verrannt. Der Tod wird dein Erlöser sein, und Niemand hört sich dann noch schrei'n. Ewiglich ein Teil der Einsamkeit, in unseren Herzen lebt die Dunkelheit!
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
Das Vertrauen in einen Menschen lernt man von seinen Eltern! Aber wenn die Eltern das Vertrauen missbrauchen, kann das Kind nur mit einem wachsenden Misstrauen aufwachsen.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Krieg der Stimmen
| erstellt von Lightning- 3 Kommentare
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Krieg der Stimmen Sieh deine Adern, sie fördern das Blut. Schlitz sie doch auf, oder fehlt dir der Mut? Schmerz würde enden, die Folter, das Sein, einmal Blut spenden, dann endet die Pein. Du bist ein Feigling, gesteh es dir ein, du sitzt nur herum, unendlich allein, Seele gebrochen, in Sonne kein Schein, dein Herz nur noch Knochen, dein Ego ist klein. Nein - sag ich zu dieser Stimme in mir, du bist nicht ich, nur ich bleibe hier, mein Leben ist schön, und viel stärker als du, du könntest jetzt gehn, denn ich höre nicht zu. Es blüht diese Schönheit der Dinge in mir, egal was du sagst, das Gute bleibt hier, all diese Farben in jed…
letzter Beitrag von Lightning, -
Die Nacht erdrückt mich.
| erstellt von KumboYa- 0 Kommentare
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Hier mal eines meiner etwas mehr durchdachten Werke, zumindest im Bezug auf Metrik, Reime, Strophenlänge etc. wenn man will kann mich sich mit einer Analyse denke ich ziemlich lang beschäftigen, auch wenn die äußerste Botschaft (siehe die beiden *umklammernden* Verse) leicht zu erkennen ist. Natürlich gibt es auch noch paar rauhe Stellen, die geschliffen werden wollen, aber das grobe lässt sich schon mal sehen denke ich. Die Nacht erdrückt mich. In ihrer ganzen Konsequenz, mit allen ihren Mächten. Mit ihrem atemlosen Dunkelhauch, der meine Brust von innen schließt; mit ihrem tränenschweren Vakuum, das sie in meine Lungen gießt. Mir ihr…
letzter Beitrag von KumboYa, -
Ein Wunschtraum
| erstellt von soulofjimmy- 0 Kommentare
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wir kennen das alle, todmüde und trotzdem aufgewühlt, liegen wir da, kriegen kein Auge zu die Realität entschwindet unmerklich... schweben zwischen Traum und Wirklichkeit..... liegen auf dem Bett, die Gedanken haben Flügel... .....es ist spät, ich lieg noch wach hab so lang an dich gedacht weiss jetzt um dies Gefühl welches drinnen in mir wühlt mich nicht mehr loslässt seit dem Tag wo ich dich hier getroffen hab klingeln.... du am Telefon wach ich...oder träum ich schon? ich seh mich aus dem Bette sausen und durch dunkle Strassen laufen meine Füsse werden kalt denk nur an dich, mach keinen Halt unterm Dach da brennt noch Licht …
letzter Beitrag von soulofjimmy, -
feedback jeder art Mit mir
| erstellt von Lightning- 3 Kommentare
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Mit mir Siehst du mich, im nebligen Schein? Siehst du mich, in Trauer allein? Siehst du mich? Ich möchte nicht sein, im einsamen Meer. Es scheint mir zu leer, zu schwer und gemein. Doch muss es wohl sein, damit ich verstehe, wohin ich gehe, mit mir, und allein.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Einsam Seele
| erstellt von feuerwolke- 2 Kommentare
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Einsam Seele bist du lang Zweisam durch die Nacht gerannt, Bis dein Boden dir verschwand, Dir das Herz zu Füßen sank. Seither trägst' in deinen Händen Tränen kalt wie Winternächte, Hoffst auf dass dein Gott dir brächte, Gütig Urteil zu verenden.
letzter Beitrag von feuerwolke, -
Der Held ist unbesiegt, doch er fällt im Krieg. Einst noch stark, so geht er nun schon im Sarg und kann nichts tun. Die letzte Reise geht er alleine, heimlich still und leise und sieht die seine. Stehend am Wegesrand sind sie getrennt, während das Band lichterloh verbrennt.
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feedback jeder art Gebrochenes Versprechen
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
- 735 Aufrufe
Flammende Röte auf ihre taufrische Wange malt mir mein Auge in der überfließenden Schwärze spiegeln sich Tränen vermischt mit dem Geschmack der ersten Enttäuschung ein Schrei des Zornes wächst über die noch kleine Gestalt hinaus mit Engelszungen denen du nie mehr gerecht werden kannst heischt dennoch sie nach Versöhnung die erhobene Hand nur solls gewesen sein ich sah es ich weiß ich hing einen unendlichen Atemzug lang mit meinem toten Blick an dir noch immer starr die Pfeilspitze in mir auf dich gerichtet der über all die Sommer strahlende Blick …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
An die Kurie der Katholischen Kirche (katholisch-geschieden-wiederverheiratet)
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
- 734 Aufrufe
Mir reicht's Warum seid Ihr so hart, warum quält Ihr mich so? warum seid Ihr so herzlos und macht mich nicht froh? Wer gibt Euch das Recht so grausam zu sein, mich zu halten in dieser Pein? Warum darf ich nicht zum Abendmahl gehen, warum wollt Ihr mich nicht verstehen? Ihr sagt: "Du kannst beten, komm' nur herein, aber zur Hintertür, Strafe muss sein!" Ich bin nicht mehr jung, hab' nicht viel Zeit, kann nicht warten eine Ewigkeit bis Ihr Euch entscheidet: JA oder NEIN. Ihr macht mich so hilflos, ich fühl' mich so klein. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein - ich glaube und weiß, da wird keiner sein. Doch es gibt ja d…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Realismus ist Pessimismus
| erstellt von Jesseit- 2 Kommentare
- 734 Aufrufe
Willkommen in der Tierkörperbeseitungsanstalt! Vertreten ist hier eine Haus-Wild und Zuchttier-Artenvielfalt Billionen Leben weltweit haben jahrzehntlich mit ihrem Leben bezahlt Das ergab quasi zehn Milliarden Tonnen Schlachtabfall Davon werden die Knochen zu Futter entfettet und entkalkt Was wir nicht verfüttern sehen wir als Energiegewinnungsmaterial Verzichten dabei nicht auf Gülle oder Darminhalt Behelfsmäßig zersprengen wir die Kadaver, verunkenntlichen so ihre Wesensgestalt Wir verzichten dabei auf die Beachtung ihrer psychischen und körperlichen Qual Lassen…
letzter Beitrag von Jesseit, -
Rachefeldzug
| erstellt von Yue- 0 Kommentare
- 734 Aufrufe
Ich denk daran Dich zu verlassen Wie kannst Du mich plötzlich hassen Du wolltest mich so tief verletzen Reißt mein Herz einfach in Fetzen Ich kenne diese Kälte nicht Nur Deine Wärme und Dein Licht Mensch den ich am meisten mag Zwingst mich zu einem Gegenschlag Ich hab Dich nun ausgetauscht Mich an Ch**e sehr berauscht Die Lüge gibt mir neuen Mut Als Bonus krieg ich Deine Wut Oder lieben wir uns doch? Wörterschmiede weißt Du noch...
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Angst in deinem Gesicht
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
- 734 Aufrufe
Ich seh' die Angst in deinem Gesicht in deinen Augen fehlt dieses Licht. Täglich siehst du meinen Schmerz und es bricht dir fast dein Herz. Läßt mich keinen Moment allein deine Seele möchte schrei'n. Teilst die schwierige Zeit mit mir, paßt auch auf, dass ich nicht frier. Du willst versuchen - sie dir nicht zu erlauben - doch ich seh' sie - die Angst in deinen Augen.
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Im Atem der Kiefer
| erstellt von Devils.darling.- 1 Kommentar
- 734 Aufrufe
Im Atem der Kiefer schaukel ich stumm der Grille lauschend in meinem Zwang Ein Hauch von Wein, ein geheimer Duft umschwirrt der Lärche milden Gesang Die Schmeißfliege liebt mich, umkreist mit brummenden Ton den verwaisten Leib. Dem Specht folgend atme ich ein letztes Mal. Und versinke.
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feedback jeder art Sphärenklänge
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
- 733 Aufrufe
Die letzte Nacht, sie sah mich träumen, so wirklich war noch nie ein Traum. Ein weißes Licht glitt aus den Bäumen und führte mich in einen Raum voll froher Menschen und Gedanken, ihr leises Lachen klang befreit. Ich sah die Zuversicht der Kranken, sie waren allesamt bereit. Ein blasses Mädchen ohne Haare half einem dürren alten Mann, der sich erhob von seiner Bahre und alte Kraft zurückgewann. Der Junge, der so lang vergebens geduldig und voll Hoffnung war, erkennt nun bald den Sinn des Lebens, vergisst das letzte schlimme Jahr. Dann, untermalt von weichen Klängen, …
letzter Beitrag von Endeavour, -
feedback jeder art Frieden
| erstellt von Sidgrani- 8 Kommentare
- 733 Aufrufe
Ich bin heut durch endlose Gänge gegangen, vorüber an Ängsten, an Hoffen und Bangen, sah bittere Tränen und Augen voll Leid. Sanft zieht es mich weiter, es ist nicht mehr weit. Erreiche mein Zimmer, hier warten die Meinen, vernehme ihr Schluchzen, ihr haltloses Weinen. Ich sehe zufrieden, wie man mich bewegt und sacht meinen Körper ins Eichenholz legt.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Falsche Welt
| erstellt von Sarah- 0 Kommentare
- 733 Aufrufe
Warum erhört mich keiner??? Ich schreie aus ganzer Kraft. Bald stoppt mein Herz, dann ist vorbei der Schmerz, vorbei das Leiden der Jahre... Alle laufen sie an mir vorbei, würdigen mich keines Blickes. Ich winke und schreie, doch niemand zeigt auch nur die kleinste Reaktion. Die graue Welt abgeschnitten von mir. Doch auch bei mir gibt es keine Farben mehr! Zu weit vorgedrungen die erfrierende Kraft. Alles ist kalt, schwarz-weiß die einzigen Farben die es noch gibt. So voller Trauer die neue Welt, nur noch arbeiten im Schädel und Geld! Mehr gibt es nich in eurem Denken doch ich mach nicht mehr mit, stelle mich quer. Meinet wegen bis zum …
letzter Beitrag von Sarah, -
Sie kennt mich nicht, begutachtet streng mein Gesicht. Ihr vorwurfsvoller Blick, steinhart erstarrt mein Genick. Ich fahre über sie, mit meinen Lippen, die Chemie stimmt, würde sie sagen. Ich will nicht wieder klagen. Ich spüre ihre Energie, strömt über meinen Mund wie nie, in mich herein, aus ihr heraus. Vor dem Anfang das Aus. Ich sauge sie auf, lass Empfindungen den Lauf und sehe sie sich aufbauen, ich kann Ihnen nicht trauen. Ekel und Reiz zugleich, ich spüre sie hart und weich. Nicht fähig, klar zu sehen, möchte ins Nichts zergehen. Im Nichts finde ich zu mir, hätte sie nun gerne hier. Körper und Seele geb' i…
letzter Beitrag von Bernardo, -
Aus Spaß wird Ernst
| erstellt von Tiren- 0 Kommentare
- 732 Aufrufe
Wie ein Apfel, ich am fallen versuche mich noch festzukrallen Doch ihr tretet mir die Finger Was seid ihr nur für böse Dinger? Hab auch Gefühle, wenns nicht so scheint Auch wenn ihr's gar nicht so meint klopfen diese Worte auf mich ein wie auf eine Kokosnuss Durch euch bekomm ich Risse die Zeiten ich sehr misse als ich noch nicht drohte zu brechen Ich brauche doch nur einen Spiegel dann hätt ich gern nen Riegel den schieb ich vor die Tür der Menschheit
letzter Beitrag von Tiren, -
for sales in kartons verpackt die erblast, exakt beschriftet mit hinweisen wie „kindheitsverlust.“ das war es dann, ausgeräumt, ausverkauf der erinnerungen an die kleinen tage.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art rhythmisches Standbild
| erstellt von nadir- 1 Kommentar
- 732 Aufrufe
Der Stein, den wir warfen, ist ein Mythos, dort gefriert das Lächeln zu einem dünnen Halbmond bei Nacht. So weit fort ist er, fort, wenn ein riesiges Herz die Leere der Zeit durch warmes Felsgestein pumpt, die Landschaft der Pfahlbau ist, für einen unausgesprochenen Vers – aber immer hält der seitliche Lichteinfall die Hoffnung in der Schwebe - kreisen die Stunden um den Stumpf der Jahrzehnte, kreisend, sinkend, kreisend, auf den von Stürmen gepeitschten Flüssen der Herzen. Da, hoch oben, ist die Zeit reduziert auf den Schrei eines Vogels, erstarrt zu einem rhythmischen Standbild aus nichts als Bewegung, misst er, der Vogel, die Ferne ab, an d…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Verloren ohne dich
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Verloren ohne dich Ich habe fast vergessen dich zu küssen als ich ging ich kann das Bleib noch schmecken das dir an den Lippen hing Ich war darauf versessen dass mein Job uns Wohlstand bringt heute steh ich vor den Resten bin von Einsamkeit umringt Wie konnte ich nur glauben dass ich alles für uns tat ich verlor die aus den Augen die mich einst zu Bleiben bat
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art spurensuche
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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spurensuche immer öfter gehe ich die hände auf dem rücken verschränkt wie einst mein vater durch den garten zupfe verwelktes aus beeten und von sträuchern lausche mit erhobenem kopf dem glockenschlag vom nahen kirchturm kurz wird es mir warm ums kinderherz das von tag zu tag bedächtiger schlägt einst gingen wir zu zweit auf pilzsuche in den wald heute wärme ich tiefgefrorenes auf er liebte es zu wandern mich ziehts eher hin zum küstenstrand spurensuche (Music_OYStudio - Blues by the Sea).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Wie Gefangen man ist
| erstellt von Walter C.- 0 Kommentare
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Wie Gefangen man ist die Gedanken liegen fest frei damit zu werde und es nieder Schreibe So ist diese Zeit die Zeit fliegt von mir den Drang zu finden diese Gedanken - Lasst euch nicht erdrücken nur etwas zu Schreiben, wie es heißt, nimm dir einfach - die Zeit
letzter Beitrag von Walter C., -
Weiße Rosen
| erstellt von Dorn- 0 Kommentare
- 732 Aufrufe
Weiße Rosen Langsam geht die Sonne unter, und mit ihr schwindet dein Licht. So sinkt sie weiter in die Tiefe, als man auch dich ins Dunkle lässt. Die letzen Strahlen streicheln dich, gleiten über deine Haut aus Porzellan. Kalter Regen fällt auf dein Gesicht, doch deine Augen bleiben geschlossen. Siehst nicht die Rosen die dich betten, und dein weißes Kleid mit Rot bedecken. Doch die Sonne versinkt im Schatten, nimmt dein Lachen mit sich mit. Und nichts vermag sie aufzuhalten, als die Nacht dich verschlingt. So leg dich nun zur ewigen Ruh, weiße Rosen schmücken dein Bett. Erinnern ewig an dein Lachen, und ihre Dornen an dein…
letzter Beitrag von Dorn, -
Ich folge dir...
| erstellt von Seelenfänger- 0 Kommentare
- 731 Aufrufe
Ich folge dir... Lang her ist der Tag an dem ich dich verlor Die Bäume sind kahl, der Winter steht bevor Die Tage sind kalt, doch mein Herz ist noch kälter Ein letzter Apfel, doch bald schon fällt er Die Sterne, sie leuchten, doch nicht mehr für mich Denn meine Augen, sie kennen kein Licht Ich höre auch nichts, kein Ton mich ersucht Wie Glas gar zerbrochen, ja das ist mein Fluch Durch die Klinge dein Leben ein Ende fand Hat sie gleichauf ein Loch in mein Herz gebrannt Es zu heilen, dies kann leider keinem gelingen Nur du kannst dieses Wunder vollbringen Ich will nicht mehr leben, ich kann nicht mehr sein An einem Ort ohne dich steh…
letzter Beitrag von Seelenfänger, -
Dich zu vergessen...
| erstellt von Schweben- 0 Kommentare
- 731 Aufrufe
Dich zu vergessen... ist wie mit einem Messer in mein Herz zu stechen! Dich zu vergessen... ist wie ein Herz das nichtmehr schlägt! Dich zu vergessen... ist wie das ausgetrocknete Wasser, man siehts zwar nicht aber es ist noch da! Dich zu vergessen... sind sorgen für zwei! Dich zu vergessen... ist als wär ich besessen! Dich zu vergessen... kommt mir endlos schwierig vor! Dich zu hassen... ist das Blut der Leiche... Dich zu berühren... sind Hundertmillionen brodelnde Kollensäuren!!!
letzter Beitrag von Schweben, -
Das Kind
| erstellt von WaketheCadever- 0 Kommentare
- 731 Aufrufe
Leise die Melodie im Wind Sie erzählt von einem Kind Leise Hörts man in der Ferne Es wuchs auf ohne leuchtende Sterne Schnitt es in den Arm viele Kerben und es fing an zu Sterben
letzter Beitrag von WaketheCadever, -
Judith und Holofernes
| erstellt von Rikard- 0 Kommentare
- 730 Aufrufe
Die Aura deiner Anmut die Absicht hält verborgen das des Todes ganze Wut mich trifft noch vor dem Morgen Dein Wein zeigt seine Wirkung im Wandel meiner Sinne diesem tränenschwerem Trunk ich Tapf'rer nicht entrinne So müde seh ich noch die Magd das Messer seh ich blitzen und mein Blut in blinder Jagd auf den Boden spritzen Was den Einen Ehre bringt das Ende bringt den Anderen deren Schmerz niemand besingt bis auf die Seelverwandten
letzter Beitrag von Rikard, -
Die Zigarette
| erstellt von jibazee- 0 Kommentare
- 730 Aufrufe
Hastig öffnest du die Folie, die die Schachtel einhüllt. Greifst nach einem Glimmstengel, deine Hand zittert. Dir fällt die Packung aus der Hand. 17 deiner Hoffnungsschimmer verteilen sich am Boden. Du sammelst sie ein, Ärger steigt in dir hoch. Wo ist das Feuerzeug? Verdammt wo ist es bloß. Du stellst deine Bude auf den Kopf. Endlich findest du es, im Bad neben der Wanne. Es ist naß. Die Rettung naht, Streichhölzer am Gasofen. Nur ein einziges ist übrig. Du steckst sie an. Das Ende glimmt rot, der Rauch erfüllt deine Lungen. Langsam entspannt sich deine Hast. Dein Herz pumpt den Tabak durch deinen ganzen Körper. Es…
letzter Beitrag von jibazee, -
feedback jeder art Shadow
| erstellt von Woman.in.her.thoughts- 5 Kommentare
- 730 Aufrufe
Tanze mit dem Schatten, um seinen Schrecken zu nehmen. Denn er möchte, wie das Licht, gesehen und gespürt werden. Ein inniger Tanz mit dem Schatten lässt ihn zum Licht werden.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
zaungast da stehe ich vor dir wie ein zufälliger hausierer, der wäscheklammern verkauft. deine augenbrauen kaktusstacheln. in mir rumort es wie damals, als ich ins heim kam. dort war alles weiß, die laken, die decken, an die ich starrte. dabei will ich nur wissen, wie es ist eine familie zu haben, jetzt da ich das alleinsein gewöhnt bin.
letzter Beitrag von Perry, -
Mama du hast mich geboren. Sieh nun, was ist aus mir geworden. Warum nur gabst du mir keine Liebe? Das was ich bekam waren Tränen und Hiebe. Zu niemandem kann ich Vertrauen aufbauen. Warum nur Mama. Wohin soll ich schauen. Ich war doch noch klein, ich schaute herauf. Wollte Nähe, dein Herz, hatte ich mir erlaubt. Warum gabst du mir nur so viel Kummer und Schmerz? Ich weinte doch sehr und krank ward mein Herz. Tränen der Sehnsucht, entlegen der Welt. Dass Liebe und Güte mein Leben erhellt. So sieh doch Mama, du hast mich geboren! Mein tränendes Herz, es ist gram geworden. Warum gabst du mir immer nur Angst, Trauer, Leid? Geborgenhei…
letzter Beitrag von cPoesia, -
Flügelschlagen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 730 Aufrufe
Wie soll man mit den Flügeln schlagen, wenn man im Vakuum unendlich fällt, den Grund erwartet und auf diesen gestellt sind spitze Pfähle, die gegen dich ragen? Wie soll man mit den Flügeln schlagen, die gebrochen sind seit endlosen Tagen, niemals heilen werden, nur noch mehr brechen und jede Feder wird in deine Seele stechen? Wie soll man mit den Flügeln schlagen, wenn niemand einen das Fliegen lehrte, jeder gegen deine Freiheit aufbegehrte man kriecht - will nichts mehr wagen? Wie soll man mit den Flügeln schlagen, wo doch die Luft nur noch verpestet ist, und man mit Müh und Not und etwas List von Reinheit spricht, doch das hat nich…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Wiedersehen
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
- 730 Aufrufe
Wiedersehen Von undurchsichtiger Morgenluft umgeben Treffe ich sie wieder… Die Verlorenheit in meinem gefühllosen Selbst Kann ihr nicht in die Augen sehn Vergrabe den Rückschlag im Wald des Vergessens Zweifelhaft…
letzter Beitrag von Aichi, -
Veuve Noir
| erstellt von Damon Fry- 0 Kommentare
- 729 Aufrufe
Wie oft sind wir uns schon begegnet In meinen Träumen In meiner Fantasie Nun stehen wir uns gegenüber An jenem unheiligen Ort Erfüllt von schwarzer Magie Und obwohl ich dich berühr Ahne ich nichts von deinen Plänen Doch jetzt wo du mich berührst Fühle ich dein Gift in meinen Venen Ich bin gefangen in deinem Netz Totgeweiht ehe ich dich verletz Dies ist mein Ende, dies ist gewiss Komm und lieb mich zu Tode Vernichte mich mit deinem Biss
letzter Beitrag von Damon Fry, -
Freund
| erstellt von Kleesblaetter- 0 Kommentare
- 729 Aufrufe
Schwarzes Fell und weiße Pfoten, verflucht seien die bösen Knoten, die alles geändert haben, im Gegensatz zu frohen Tagen. Als kleiner Hund hinter Tierheimgittern, ängstlich, scheu, doch stets am Wittern. Mit deinen warmen, wachen Augen gewillt die Welt ganz aufzusaugen. Mein Freund warst du seit dem Moment, der einz‘ge der nur Gutes denkt. Der keine Wohltat je vergaß in schweren Stunden bei mir saß. Ich hätte dir so gern gegeben, was du mir gabst in deinem Leben. Die Liebe, Rückhalt und die Kraft, doch hab' ich das wohl nicht geschafft. Eines, du kannst dir sicher sein, werde ich mir nie verzeihen. Das du nicht spürtest me…
letzter Beitrag von Kleesblaetter, -
Kalter Zorn bricht aus
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Wut verdunkelt meine Sicht, ich spüre meinen Herzschlag nicht. Ich schlage immer wieder ein, auf Kopf und Körper, Arm und Bein. Deine Knochen hör' ich splittern, deine Glieder seh' ich zittern. Höre laut dein Schmerzgeheul, verzerrt von Folter, Pein und Gräul. Ergötze mich an deinem Leiden, will dir deinen Wanst aufschneiden. Ich halt' dir an den Kopf den Lauf, schlag doch nur mit dem Kolben drauf. Bevor du in den Tod entfliehst, du die Hölle vor dir siehst!
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art Nebel
| erstellt von Zarathustra- 1 Kommentar
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Geboren wo Kugeln flogen, Die Heimat in jungen Jahren verloren. So viele Seelen, die in eine fremde Welt hinauszogen. Neue Optionen, neue Visionen. Gefangen zwischen zwei Welten, Gefangen zwischen sich beißenden Werten. Welche sind höher zu bewerten? Welche sind zu entfernen? Gedanken steigen, wie Nebel, empor Alles kommt mir so undurchsichtig vor. Alles ist gleich, doch nichts ist wie zuvor.
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Meine Welt in Grau
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
- 729 Aufrufe
Was ist nur los mit mir, dass ich so sehr frier. Meine Welt erscheint in Grau, Warum, weiß ich nicht genau. Möchte endlich wieder lachen, mein Lebensfeuer neu entfachen. Schlimme Gedanken sollen weichen, doch niemand kann mich erreichen. Stehe hinter einer Nebelwand, kann nicht fassen - deine Hand.
letzter Beitrag von Perry,
