Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
-
Zerfallene Träume
| erstellt von DerSeelenDichter- 0 Kommentare
- 818 Aufrufe
Verwoben in des Handelns Spinnenweben Verstricket in Konformen allerlei Verklebt mit unsern Flügeln abzuheben Doch bleibt es nichts, als bloße Träumerei Wer sich behauptet vermag sich anzupassen An Unrecht, Stolz, Verrat und Heuchelei Und wer den Mut hat nur Vertrauen zuzulassen Dem Wahnsinn wohl schon längst verfallen sei Die Winde nannten wir einst unsre Freunde Nun gelten sie als bloßer Widerstand So frage ich, ob gar die Donnerstürme Nicht ausgesendet sind von Gottes Hand Vergebet mit, o Himmel und o Erde Auch meine Flügel sind schon löchrig und befleckt Und wenn ich könnte, wie ich wollte, ich dann wäre Ein Lied des Höchsten, we…
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
Wer bist du?
| erstellt von ~Corinna~- 1 Kommentar
- 818 Aufrufe
Wer bist du? Wenn du nicht ich bist. Ich kenn dich nicht. Besser gesagt, ich will dich nicht kennen. Du machst alles komplizierter, als es schon ist. Sag, was willst du? Willst du mich leiden sehen? Du weißt, dass schaffst du. Du schaffst es sogar sehr oft. So häufig, dass ich dich dafür verabscheue. So sehr hasse, dass ich lieber nicht auf die Welt gekommen wäre. Durch dich kann ich Tage lang nicht durchschlafen, weil du mich unbedingt leiden sehen willst. Du willst mich ausgepowert, schlecht gelaunt und blass sehen, was hast du davon? Du weißt es glaube selber nicht, hauptsache du siehst mich unglücklich. Ich würde dich so gerne töten, …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
wie ein Stier
| erstellt von Jules Champain- 1 Kommentar
- 818 Aufrufe
wie ein Stier Ich renne wie ein Stier an die Wand, doch ich will einfach an einen Strand, wo nur Sand und das weite Meer meinen Verstand belehren. Wenn ich könnte würde ich ziehen um dich mal glücklich zu sehen. Du sollst lachen, tanzen und die Erde umdrehen. Liebe scheint nicht genug, der Verstand verkalkt - fest gewalkt. Wen ich könnte würde ich von neuem beginnen und mit ganzem Herzen nochmal um deine Liebe ringen. Dir zuhören, dich drücken, dich unendlich lieben - ohne dich verkrümmen zu wollen. Mein Wesen ist schlecht, ich rieche wie die Pest. Tue nur schlechtes, denke ich gebe mein bestes. Wenn ich könnte würde ich re…
letzter Beitrag von Jules Champain, -
Charaktermanipulation
| erstellt von Tony_rhyme- 1 Kommentar
- 818 Aufrufe
Hinter jeder aktion Verbirgt sich eine Tiefe manipulation Wie eine kleine Einfache Division Teilt sich der wille durch das wort Meine inspiration? Irgendwann ist alles fort Was wenn der umweg Kein ende hat Wenn alles vergeht Wo exestier ich dann? Meine mauer steht Keiner kann sie bezwingen Kann man solange man lebt Ueberhaupt gewinnen? Was ist echt wenn recht sich Schlecht reflektiert Wieso machen flammen licht Hat dich nie interessiert. Wenn der diamant zerbricht Tanzen wir den zerstoerten willen Unter meiner schicht Will ich das chaos in meinem kopf stillen
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Dement
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
- 818 Aufrufe
Nun bin ich ganz in tiefes Sinnen getaucht und finde mich nicht mehr. Am Dämmergrund der Seele innen verlier ich mich ins Ungefähr. Nichts wird den Spiegel oben regen, kein Strudel, nicht einmal ein Ring wird meines Meeres Glanz bewegen und flüstern, wo ich von euch ging…
letzter Beitrag von Carlos, -
1987
| erstellt von wolfgang.jatz- 1 Kommentar
- 817 Aufrufe
1987 Was für ein großes Glück für mein kleines Buch Traumsplitter einen so schönen kleinen Verlag gefunden zu haben. Doch der Gipfel war nicht dass wir für das Buch einen schönen großen Betrag zahlen mussten sondern dass meine schönen kleinen Bilder für das Buch – danach verschwunden waren. Was für ein schwarzes Loch !
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art totentanz in venedig
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 817 Aufrufe
totentanz in venedig noch einmal der tristess des alterns entfliehen geschminkt eintauchen in die schwüle südlicher strände den mantel um die mageren schultern geschwungen sprüht im takt des spinetts fieberglanz aus der maske trippelschritte immer wieder zum dakapo dann der fall nein eine letzte verbeugung vor dem pinienhain Musikempfehlung: Anna Bon di Venezia I sonata in sol min 1757 https://www.youtube.com/watch?v=XkXaPJeI5VE totentanz in venedig (neu).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Traum
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
- 2 Kommentare
- 817 Aufrufe
Der Traum Ich habe heute von uns geträumt bin aufgewacht und habe geweint ich suchte Trost, als es mich überkam doch hatte statt deiner nur ein Kissen im Arm gar nichts ist anders, als es erscheint ich habe soeben mein Leben geträumt es trocknet die Sonne mir letzte Tränen zurück bleiben ein Hoffen und Sehnen der Wunsch, den Tag zu meinem zu machen und jeden weiteren neben dir zu erwachen
letzter Beitrag von gummibaum, -
Beruhigender Gedanke?
| erstellt von EineFürAlle- 0 Kommentare
- 817 Aufrufe
Diese Ruhe, Diese Kälte. Dieses weiche Kissen, Dieser schöne Stoff. Diese Dunkelheit, Dieser enge Raum. Ist es bloß ein Traum? So schön dieser Gedanke, So wohlig das Gefühl. Ist es das, was ich eigendlich will?
letzter Beitrag von EineFürAlle, -
feedback jeder art Sinnlos
| erstellt von Stine5- 4 Kommentare
- 816 Aufrufe
völlige leere alles schwarz alles sinnlos keine küsse keine liebe nur noch leere für wen für was warum kein ende ein ende
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Es war einmal schön.
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Es war einmal schön Wie war es doch einmal so schön. Ich denke an Dich und ich träume von dir Du bist mir dann immer sehr nah, im Herzen öffnet sich eine Tür die Zeit, sie ist wunderbar. Lass uns gemeinsam die Wege geh’n die das Schicksal für uns hat bestimmt, lass uns den Himmel, die Sterne seh’n, weil die Zeit unablässig verrinnt. Jung war die Liebe, war unser Glück, auch im Alter soll es so sein, die Uhr dreht keiner von uns zurück, liebe ist "Regen und viel Sonnenschein". So geh’n wir durchs Leben, Hand in Hand, gemeinsam stark, aber auch schwach, einmal geht jeder in ein fremdes Land, vergessen die Jahre voll…
letzter Beitrag von Tamburin, -
Nichts bleibt
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Ein Hauch von hinten, müde blicke ich zurück. Es ist die Zeit, ich lege meinen Kopf in ihre Hände, meine Tränen versickern schnell in der Vergangenheit. © Mike S Juni 2013
letzter Beitrag von Mike S, -
Vor den Toren des Todes
| erstellt von Schreiber- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Hören wir doch Sterbenden zu, was sie uns über den Tod sagen: Es ist das große Loslassen. Wer wahrhaftig leben will. muss schon früh nach dem Tode fragen, denn niemand kann besser leben, als wer gut sterben gelernt hat. Wer nicht sterben gelernt hat, der hat noch nie gelebt. Nehmet Beispiel am harten Sahmen, der zu neuem Leben stirbt. Wenn eure Leiber sterben, wirft die Seele eure alten trockenen Blätter ab, um dem Erwachen einen neuen Morgen zu bereiten. Der Tod ist ein Weber deines irdischen Lebens. Alle Fäden dieser Welt, an denen du festhälst, webt er in das Leichentuch deiner Vergänglichkeit ein. Setze dein irdisches Leben voll ins …
letzter Beitrag von Schreiber, -
feedback jeder art Quarantäne
| erstellt von Hase- 5 Kommentare
- 816 Aufrufe
Quarantäne Draußen steht die Welt Kopf und ich wandle gesichtslos in meiner Blase Ich brauche kein Gesicht wenn ich alleine bin in meinem Zimmer mit den stillen Wänden die das Schweigen mit mir teilen wenn ich Hefteinträge abschreibe und aus Videokonferenzen fliege und mit dem rosa Hupfball der wie ein kleines Haustier durch mein Zimmer rollt am Fenster vorbei Draußen wird es Frühling... Ich wäre für jeden Schmerz bereit, das leichte Stechen an meiner Schläfe lässt mich beinahe hoffen was ich will ist nur atmen verfluchen will ich mein Asthma Die beiden kleinen Striche schauen mich schon wieder hinterlistig an, die Mat…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art ...für immer.
| erstellt von Yeti- 5 Kommentare
- 815 Aufrufe
...für immer. Irgendwann, wenn Angst über Zuversicht siegt und das Gestern das Jetzt aufwiegt. Wenn die Schädeldecke sich biegt weil die Welt wie Blei darauf liegt - ja dann... Wenn das Lächeln verschwindet und die Sprache sich windet. Wenn mich gar nichts mehr bindet und selbst Mozart nicht zündet - ja dann... Wenn die Sterne nicht mehr funkeln und die Jecken nicht mehr schunkeln und die Menschen nur noch munkeln, im Geheimen und im Dunkeln - ja dann... halt ich ganz einfach den Atem an:...
letzter Beitrag von Yeti, -
Schneekind
| erstellt von efilia- 1 Kommentar
- 815 Aufrufe
Bäume fallen in ihren Schlaf. Schütteln ab ihre Last. Die Früchte der Natur ruhen nun alsbald. Ergrauter Horizont. Verhangener Himmel lässt Strahlen der Sonne die Erde nicht berühren. Nur vereinzelte Funken. Farblosigkeit umgibt uns in jenen Stunden. Der eisige Wind nagt an unserem Gemüt. Fegt über verlassene Straßen, rüttelt an Fenstern. Dunkle Wolken ziehen über das Land. Die Kälte vermag erstarren den letzten Sommerhauch. Leise und von tadelloser Eleganz rieseln vereiste Tränen auf uns herab. Prächtiges Schauspiel. Makellose Schönheit taucht die Welt in blütenzartes Weiß. Scheint so verle…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Vorgestern habe ich noch in einem ewig währenden Regen gesessen, der aus meine Augen heraus floss, und die ganze Welt erfüllte. Heute, nach dem sich die Flut gelegt hat, erblühen überall Pflanzen und Blumen. Kain Cash
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art meine liebe schweigt
| erstellt von sofakatze- 9 Kommentare
- 815 Aufrufe
meine liebe schweigt in herzenstiefer stille nicht eine geige geigt in dieser leeren hülle bin müde all der tücke hab keine gegenwehr nur mondverhangne blicke nein, ich lieb nicht mehr
letzter Beitrag von Jimmy Moriarty, -
feedback jeder art Schatten deines Schatten
| erstellt von Teenua- 1 Kommentar
- 814 Aufrufe
Schatten deines Schatten Die Lehrerin droht mit einem Einzelgespräch mit deinem Vater Auf die rote Färbung des Sandes verweisend der sich zu dem Ozean deiner Augen gesellt deine Kiefermuskeln spannen sich an Ich weiss das halt zu regeln wenn mir welche blöd kommen Du wirfst deinen Blick - dein Auge in meine Richtung Ich fange es auf und streichle es - verhake mich beim geschlossenen Fenstergriff der Seele und merke ich muss etwas tun Ich empfinde deinen Mund als ein schwarzes Loch - ein schwarzes Loch im Weltall, in dem nichts reelles zu finden ist einfach nur Leere Des häufigeren schwebt jedoch Zusammengepresster Müll wieder zu…
letzter Beitrag von Létranger, -
feedback jeder art Der Weg der Liebe
| erstellt von Pur- 4 Kommentare
- 814 Aufrufe
Ich habe geschrieben, so viele Zeilen, ich bin voller Liebe und möchte verweilen, möchte vergessen, was wir uns getan, möchte nicht glauben, wir ha’m uns vertan. Und dennoch kommen sie wieder und wieder, die Zweifel, die Ängste, sie werfen mich nieder, sie flüstern, sie rauschen, sie füllen mein Ohr, erzählen von Zeiten, als die Liebe gefror. Was hilft sind Gespräche, achtsam und still, wo ich kann dir sagen, du Liebes, ich will, Gedanken, Gefühle, mein Inneres beschreiben, Vertrauen aufbauen, wenn wir uns nicht reiben. Auch ich kann Dir zuhör’n, versuch zu begreifen, wo du grade bist, was in Dir muss reifen, so re…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
WENN ALLES GESAGT IST
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
- 814 Aufrufe
WENN ALLES GESAGT IST Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Klappe ich die Aktenordner zu Klappe ich alles Erlebte zu Auch die Klappläden unseres Korallenriffes Und trete mit Contenance Den letzten Heimweg durch die Hintertür an Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Lasse ich die vollen Aschenbecher der Gefühle Neben deiner Hollywoodschaukel Grüße die Gaffer am Wegesrand Und die Vergangenheit klingt nur noch Wie ein entferntes Requiem in mir Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Hisse ich die Segel Und segle soweit die Ozeane mich führen Bis dorthin wo das Meer wieder Sand wird – Vielleic…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Großstadtnostalgie
| erstellt von Trauerliebe- 2 Kommentare
- 813 Aufrufe
Wenn sich alles um dich herum bewegt, fühlt es sich plötzlich seltsam an still zu stehn'. Rastlos getrieben, von einer mystischen Vorstellung von einem nicht existenten besseren Morgen. Wenn alles um dich herum lärmt, fällt es schwer der Melodie deiner Seele zu lauschen. Verlust des Selbst als Sinnbild für Normalität. Wenn alles um dich herum glüht verschwimmt dein eigenes Licht im Schein der Flut. Ein Tropfen im Meer, dem Wissen um seiner wahren Natur beraubt. Wenn um dich herum unzählige schillernde Sterne ihre Bahnen ziehen, wie könntest du jenen erkennen, der in der deinen Farbe funkelt ? Chancen limitiert durch Möglichkeiten. …
letzter Beitrag von Trauerliebe, -
In Gedanken
| erstellt von *KleinerStern*- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
InGedanken Dieses Bild das ich jeden Tag sehe, ja das von uns beiden. Es geht mir nicht mehr aus dem kopf. Ich will es endlich vergessen. Wir beide hatten so eine schöne Zeit, doch nun bist du weg. Ich werde dich nie wieder sehen, doch du wirst immer in meinem herzen bleiben. Ich wünschte ich hätte es verhindern können, deinen plötzlichen Tod. War es vorausbestimmt? Sollte dies geschehen? Ich muss jeden Tag an dich denken, doch ich weiß du wirst nicht zurückkommen. Ich bleibe stark und lebe mein leben weiter, und versuche glücklich zu sein. Denn ich weiß, dass du es auch willst, dass ich endlich aufhöre zu weinen.
letzter Beitrag von *KleinerStern*, -
feedback jeder art Verlassen sein
| erstellt von Bote_n_stoff- 4 Kommentare
- 813 Aufrufe
Ein Persönchen Es schwankt ein Strohhalm im Schilfe. Am Ufer steht im Schlick und Morast knöcheltief ein Persönchen und schreit um Hilfe, ob du so was wie Sehnsucht hast. All das Grün scheint ziemlich tot. Am Ufer flackert nur ein fahles Licht und das Persönchen in seiner Not findet seinen Lebensmut nicht. Der Silberstreif durch Wolken verhängt. Am Ufer friert im eisigen Wind das einsame Persönchen und denkt, wo Hoffnung und Zuversicht sind. Das Licht von Dunkelheit verhüllt. Am Ufer ängstigt sich ganz allein das kleine Persönchen und brüllt nach einem kleinen bisschen Sonnenschein.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Mr. Wut
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 813 Aufrufe
Voller Hass und voller Mut, scheue nicht eine Schlacht. Die Brust glüht, der Körper durchströmt von Wut. Schärfe meine Klingen, sehne mich nach Macht. Schreite entschlossenen Schrittes voran, Körpersprache dominant. Es gibt niemanden der mich aufhalten kann. Stell dich mir in den Weg, landest ausgestopft an meiner Wand. Woher diese Sehnsucht? Was ist der Antrieb meiner Taten? Doch bevor ich den Gedanken fassen kann, noch vor den unzähligen ungeklärten Fragen. Stellt sich mir in den Weg, ein maskierter Mann. Du solltest dich mir nicht in den Weg stellen, ich rate dir fortzugehen! Ode…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
textarbeit erwünscht Innerer Zwiespalt
| erstellt von Poisonpen- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Der Dualismus meiner Selbst Nun trete vor und sprich ! Wehe dem der mir lüge ins Gesicht, Da mich die Wahrheit nur erpicht Er öffnete seinen Mund nur zögerlich Den hängenden Leichen er bald glich Beim Urteil meinem starren Blick auswich. hängt er dann ganz kümmerlich und wird er jetzt ganz wunderlich, 's ist und bleibt eben meine Pflicht zu bestrafen diesen kleinen Wicht. Die Schlinge um den Hals wird dicht nun zappelt er im Morgenlicht auf sein Weiterleben er willig verzicht', denn Mahnung und Verwarnung erreichten ihn - beide nicht. Mir entsprang jenes Gedicht, denn Richter und…
letzter Beitrag von Poisonpen, -
Eine kleine Zeitreise gesammelter Werke
| erstellt von aRTFUCK'd- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
1. (13th Jan. '11) Title: Im Wandel des Raumes Text: Die Menschlichkeit ist tot. Zeugnis dafür ist der fortschreitende unaufhaltsame Vorgang der jeglich Leben verfallen lässt während die Tage langsam ineinander fließen. Wenn der Sinn sich aus den Fäden der Existenz eines jeden Individuums wäscht, entflieht auch der Geist in das einzige Scheinversteck das ihm noch bleibt, welches den dort Unterkunft Suchenden, so scheint es, einen zum Bestreben verleitenden Sinn gibt. Welcher jedoch tatsächlich nur aus aussichtslosen Gepflogenheiten und verwirrend verschlungenen Netzen besteht, so karg doch angemalt um munterer als jeglicher natürlicher Form vermag, z…
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
Tsunami
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Tsunami Urlauber im Paradies braten an Meeresstränden, schneeweißen Buchten, einzige Schattenspender Kokospalmen Möwen betrachten die Idylle aus der Luft. Regengeschwängerte Wolken, Wasser, emporgehoben zu riesigen Wasserwänden, auf Wellenkämmen brutal zerfetzte zerstiebte Gischt. Giftgrüne Brecher branden, vom Wind aufgepeitscht zu drohenden Gebirgen, in Monstergrößen treffen sie am Strand auf schlagen zu auf Mensch und Natur zerschlagen, entwurzeln spülen Schiffe aufs Trockene fluten tief ins Land, verletzen, erschlagen, ertränken, die Rückflut nimmt alles mit. Sonne über der Apokalypse, tr…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art sternensalz
| erstellt von sofakatze- 1 Follower
- 7 Kommentare
- 813 Aufrufe
er liegt im bett und sie nicht weit der abgrund zwischen beiden ist tief und schwarz und ohne steg obwohl nur fingerspitzenbreit ein fahler mond grinst ihm genau ins herz und ins gewissen er fühlt sich fremd und müd und grau und zwischen kopf und kissen kriecht einsamkeit auf seine haut die fingerspitzen bleiben kalt und ohne einen klagelaut dreht er sich weg, denn zu vertraut ist ihrer tränen sternensalz
letzter Beitrag von sofakatze, -
ZELLENSPUK
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
stählern und schwer schnappt sie zu die tür ohne klinke hinter jemandes gewissen ... und jener eine fatale tag lugt jede nacht als mond durch das gitterfenster - und jener eine augenblick erlebt sich immer wieder als tropfen-für-tropfen aus dem wasserhahn und dieses eine gesicht dieses ahnungslose lauert in den strichen der kleinsten wandkritzlerei - und dieser eine name dieser jäh unvergesslicher hallt als echo hinter jedem einzelnen gedanken © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Wandernde Seele
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
- 812 Aufrufe
Wandernde Seele Fast dicht und undurchdringlich Scheint die Dunkelheit Doch ist die Morgendämmerung Nicht mehr fern Wandernde Seele Geh einfach Hindurch Durch das Chaos Der dunklen Nacht
letzter Beitrag von Aichi, -
Una Hier sind wir nun . Ich kenne dich nicht . Kenne mich nicht und ich renne nicht . Nichts das uns verbindet , doch weiß ich wohl dies trennt uns nicht . Wie will ich das wissen ? Sag mal . Vielleicht hat man als Mensch sehr viel zu geben zugegeben , das weiß man dann - doch frei heraus denke ich es bleibt dies EIne das And´re sofern man es nicht auch erleben kann Ich sehe die Winzigkeit und den Blick empor an einer Welt gefüllt mit tausend Leuten Sie lebten , und ja , sie lebten es vor die Pflichten , die Liebe , die lichten Momente Und vielleicht lebten sie es doch nur nach . Andere lebten , ja , wer weiß schon…
letzter Beitrag von Kerze, -
feedback jeder art Aber ich trau mich nicht!
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 812 Aufrufe
Wer ist dieser Tor, der sich ständig auf die Füße tritt? Macht einen Schritt vor Und sogleich zwei zurück Reißt alle Brücken ein, Noch bevor sie zu Ende gebaut Der lieber schlingt, als dass er ordentlich kaut Wer ist dieser Mann, der gar nichts weiß und noch weniger kann? Für den Probleme Fehler sind Ein laues Lüftchen wie ein starker Wind Entgrätet schlapp wie ein toter Fisch Ein müder Wolf ohne Gebiss Wer ist dieser Träumer, am hellichten Tag? Der alles haben will, aber nichts riskieren mag Wie bitter schmeckt ihm …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Egon und der Schrebergarten
| erstellt von huby- 0 Kommentare
- 812 Aufrufe
Egon und der Schrebergarten Egons Rentnerleben ist zwar sehr bequem, aber ein bisschen wehleidig ist er schon an zu sehen. Die Kinder führen ihr eigenes Leben, keiner braucht ihn mehr, so ist das eben. Daaa-Egon schreckt vom Stuhle auf, warum zum Teufel kam ich da nicht eher drauf. Ich pachte mir einen Schrebergarten, dann habe ich wieder ein paar Aufgaben die auf mich warten. Manche Leute kaufen sich einen Hund, ich züchte jetzt Gemüse und leben gesund. Mit Fleiß und Schweiß werden Beete angelegt, auf denen allerlei Gemüse steht. So ein Gemüse, frisch geerntet und von reinster Natur, findet man in keinem Laden vor. Möhren, Radieschen, Kohlrabi und B…
letzter Beitrag von huby, -
nur kommentar Wasseroberfläche
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 812 Aufrufe
Ströme von Wasser aus den Augen Liege am Boden, im eigenen Tränenmeer Der Körper bebt, ich möchte nicht mehr Vor Schmerz fällt mir gar das Atmen schwer Lasse los, denn ich kann nicht mehr Tauche ins eigene Meer hinab Sehe die Unterwelt, spüre jede Tat Alles an mir zerfetzt Körper, Seele und Verstand Der Moment, in dem ich starb Vom weißen Pferd geschnappt Spürte seine Macht Ohne, hätte ich es nie geschafft Dem Himmel sei Dank! Treibe auf der Wasseroberfläche Der Ort, Wo der Himmel sich spiegelt Und mit der Unterwelt vereint
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Gespalten Gespalten ist mein Geist, entzweit Das eine lacht, das andre weint Nicht schizophren, auch nicht normal So eigenartig scheint zu sein Wohin sich auch mein Kopf nur dreht Verschiedenartig bleibt die Welt Mal bunt, mal grau, Mal dumm, mal schlau Mal sacht, mal hart, Gott hats gemacht!? Phänomenal, dann doch fatal Und immer wieder surreal Die Windung über Windung lacht, Was wurde nur aus mir gemacht?! Der Zunge einer Kobra gleich Entzweit sich meines Herzens Reich
letzter Beitrag von LadyLive, -
auge in auge
| erstellt von oby- 0 Kommentare
- 812 Aufrufe
auge in auge wahnsinn gedeiht an diesem ort die hand auf den ohren verstummt gottes wort an der liebe gepackt auf dass er ziehe bis sie hass was blinde rache in mir schüre es ist passiert ich falle einer verliert ich brauche gott denn ich stehe auge in auge mit dem teufel
letzter Beitrag von oby, -
Ich rufe Dich Vater! Bitte, bitte erhör mein Gebet!
| erstellt von cPoesia- 0 Kommentare
- 812 Aufrufe
Vater bitte hilf mir! Ich habe Angst! Ich werd untergehen. Ich bin traurig! Mein Herz! Ich werd nicht bestehen. Hilf mir Gottvater! Ich will bei Dir sein! Ich bete, ich hoffe, doch ich bin allein. Schau in mein Herz! sende mir Licht! Ohne Dich Vater schaff ich es nicht! Mein Herz es ist leer, ich will es zurück! Bitte schick mir mein Vater, den Glauben zurück! Du willst, dass ich bete. Ich will doch bestehen! Für meine Zukunft nicht untergehen. Hilf mir! Ich leide so sehr! Ja beten und hoffen, das ist doch sehr schwer. Ich will Deine Nähe! Ich brauch Dein Vertrauen! Gern will ich mit Dir, zum Glauben schauen. Ja, ich hab nicht gebetet, hab nich…
letzter Beitrag von cPoesia, -
feedback jeder art Die Erkenntnis
| erstellt von Sven Jung- 4 Kommentare
- 812 Aufrufe
Die Erkenntnis Haus und Hof, teure Kleider und die Schränke voller Scheiß sind nahezu bedeutungslos, wie ich heute sicher weiß. Man opfert sich auf und brennt dabei aus, so wie ich, bei meinem Job im Krankenhaus. Getäuscht von der Liebe und blind vor Vertraun, versetzte ich Berge, und bekam in die Fresse gehaun. Vermeintlich vom Glück berührt auf sanfte Art und Weise, fand ich mich wieder, in einem See voller Scheiße. Ertrinkend und strampelnd verlor ich die Kraft, eine ganze Ewigkeit, habe ich es nicht zurück an Land geschafft. Kurz vor dem Tod schrie ich nach einer rettenden Hand…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Mirror Erhasche flüchtig diese Gestalt in der Reflektion der Innerlichkeiten Du… mein unleugbares Ich Widerwärtige Fassade! Umspiele mit den Fingerkuppen jegliche lakonische Emotion Den Kopf nach unten geneigt Von der Schwärze der Sonnenfinsternis geküsst Atemlos aufgegeben…
letzter Beitrag von Aichi, -
Unsterblich
| erstellt von Damon Fry- 1 Kommentar
- 811 Aufrufe
Eine Seele wie die meine Dreißig Silberstücke wert Seit Jahrtausenden verloren Ohne das sie zur Hölle fährt Seinem Kreuze schwor ich ab Um über die Finsternis zu wachen Im Land der Diebe und Gespenster Nannte man mich den Sohn des Drachen Kein Spiegel der mein Bild erträgt Die Gier führt mich von Weib zu Weib Kein Totenbuch schreibt meinen Namen Selbst die Pest verschmähte meinen Leib Die Huren von London Meinem Schatten so nah Einsam war die Winternacht In der ich die Titanic sinken sah Endlos wie die Ewigkeit Ohne Grab und Stein Gottes Fluch und Satans Segen Unsterblich zu sein
letzter Beitrag von Kewalu, -
feedback jeder art Thron im Nebel
| erstellt von Joshua Coan- 1 Kommentar
- 811 Aufrufe
Thron im Nebel Zu meinem König sehe ich auf Nur die Sonne steht noch höher Auf dem Gipfel ist sein Thron Kehrt zu Erden er nie wieder Die Zeit hat ihn verlassen Da oben ruht er still Spricht kein Wort der Klage Wie das Eis, so sein Gefühl Ich will ihn besuchen Und fragen wie´s ihm geht So hoch oben im Nebel Wo sonst keiner bei ihm steht Wie ist mir der Weg so schwer Die Luft sie friert in meiner Lunge Die Finger taub und blau Tag für Tag ich mehr verstumme Manch einer muss hoch hinaus Der Mensch will alles sehen Den Weg den ich begonnen We…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Verlockend
| erstellt von Emoceanal- 1 Kommentar
- 811 Aufrufe
Am Ende der Brücke, ein Fenster in die Freiheit, lange nicht geputzt, die Sicht verdreckt. Fallend starr ich, im Bett liegend, an die weiße Wand. Farben vermischen sich mit den vorbeirauschenden Autos. rot und grau, gelb und blau. Die Klarheit liegt in der Luft. Wort der Woche mit @corvus: VERLOCKEND
letzter Beitrag von Lina, -
Bilder ohne Farben
| erstellt von saschapu- 1 Kommentar
- 811 Aufrufe
Verlieren Bilder ihre Farbe. zeigt sich eine tiefe Narbe, Verlieren Gespräch sogar ihr Wort, ist ein Mensch mit einmal fort. Trägt die Welt ein dunkles Grau, sind selbst die Himmel nicht mehr blau. Nun wanderst du durch stilles Tal, ohne leid und ohne Qual.
letzter Beitrag von Nils, -
MMXVII
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
- 810 Aufrufe
Auszug aus Kuro's Herzfinster-Reisen Ich fiel von namenlosen Klippen Wie von abgebrochenen Zähnen, Die vom Wind und den Gezeiten schwarz gefärbt. Wie oft nur brach ich mir die Rippen, Hab ich das Herz, das schwer von Tränen Nach dem Ziel, vielmehr der Reise Sinn gefragt? Oft waren da nur Schwarz und Schweigen Fernab der Wege, kaum zu sehen, Wenn Solana ihr Gesicht zur Nacht gewandt. Ein scharlachroter Tobsucht-Reigen; Ich konnte lange nicht verstehen, Wie mein Schicksal minutiös gänzlich verschwand. Doch selbst der stärkste Bann kann brechen Und «Schicksal» ist ein Wort von vielen, So wie «Freundschaft» und «loyal», der Sinn verkannt…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Keine Rosenmeer
| erstellt von Meduza- 2 Kommentare
- 810 Aufrufe
Will bitten Will betteln Will mich retten Irgendwie Dieser Ort ist nicht sicher Riesige Pinien Rosenumrankt Drohend dem Ersticken Eine Dornenwiese Bald verdorrt Ein Sumpf Mittendrin Und mittendrin Ich Bald versunken Im Rosenmeer. Hilf mir. Keine Rose mehr Im Dornenmeer.
letzter Beitrag von Meduza, -
Angst schüttet Milch aus
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 810 Aufrufe
Angst schüttet Milch aus Wenn ich abends Milch holen ging, musste ich durch ein Wäldchen. Wenn Pfeifen nicht mehr half, die Buschgespenster zu vertreiben, schleuderte ich die Henkelkanne einem Propeller gleich um mich herum. Keines der Monster wagte es mehr mich anzugreifen, denn die Spritzer hätten es sichtbar gemacht.
letzter Beitrag von Perry, -
Abschiedsbrief
| erstellt von Marc Niendorf- 1 Kommentar
- 809 Aufrufe
Abschiedsbrief Ich bin ein Blatt Ein loses Vom Mund genommen Freu mich nun im Wind zu schaukeln Ich bin es satt Wie Moses Einst zu Gott gekommen Euch was vorzugaukeln
-
feedback jeder art Hinterm Fluss
| erstellt von Hera Klit- 5 Kommentare
- 809 Aufrufe
Hinterm Fluss Ein alter Kran steht nebenan, auf seinem Schild prangt Altona. Die rostigen Sandsilos zerfallen Jahr um Jahr. Ich bin wieder da, und der Fluss ist breit wie eh. Als Kind schienen mir die Flussberge groß und dort drüben lockte das Wunderbare. Manchmal nahmen wir die Fähre, wenn Vater in Freizeitstimmung war. Selten genug. Dort gab es Wein, gereift an jenen Hängen und auf dem Heimweg schlief Vater, Mutter musste fahren. Zuhause randalierte er dann, wir Kinder halfen ihn zu bändigen. Ein hoher Preis für ein kleines Flussabenteuer. Wir wussten, es würde sehr lange dauern, bis wir wieder Fähre fahren würden. Wei…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Schwäche [2 Versionen]
| erstellt von Aichi- 1 Kommentar
- 809 Aufrufe
1. Version Schwäche Ich trage dich zum offenen Fenster, du schaust hinaus, in die leeren Felder Dein Haar, zur Seite gekämmt, wiegt schon schwerer als du selbst Transparente Lippen, von den Strahlen der morgendlichen Sonne durchtrennt Der Himmel glänzt gold rot, schwach, gehst du den Weg mit dem Wind Ein letztes Mal … 2. Version Schwäche Ich trage dich zum offenen Fenster, du schaust hinaus, in die leeren Felder Dein Haar, zur Seite gekämmt, wiegt schon schwerer als du selbst Sonnendurchtrennte Lippen, rot goldene Himmelssphären Schwach, mit dem Wind den letzten …
letzter Beitrag von Mary Lou,
