Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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All ein Alles eins Aus Subjekt wird Objekt Eins mit dem Raum der einen umgiebt Objekt werden und doch fühlen
letzter Beitrag von eniele, -
textarbeit erwünscht Die Flucht im schweigen
| erstellt von Fox Spirit- 2 Kommentare
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Die Flucht im Schweigen Durch die erlittenen Wunden der Vergangenheit wir den Keim der Furcht, Neid, Zwist und Hader sowie schein und Trug in uns tragen. Unwissend davon erkrankt, erkrankt an unsrer eigen Mistrauens Fragen. Die Seele blutend und vor Schmerzen klagt, das Schweigen deiner Stimme sei das Zepter der Folter meines Wahnsinnes, durch die mein Geist verzagt. In unser aller Wahrheit sich eine Lüge windet, durch dein Schweigen, mein Vertrauen entschwindet. Meine dich Fragen Seele, tief im Moor deiner Schweigen Antwort zu Grunde geht. Mir nun bewusst der Lüge, den die Antwort die im Sc…
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Parkinson
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Will nicht immer an ihn denken, versuch' mit aller Kraft mich abzulenken, doch er hängt an mir wie eine Klette, nimmt mich fest an seine Kette. Komm' nicht los, was ich auch tu', er läßt mir einfach keine Ruh'. Gern würd' ich ihn mal für Stunden vergessen doch dieser Wunsch scheint zu vermessen. Muß versuchen mit ihm zu leben - eine andere Möglichkeit wird es nicht geben.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
" Treue " ?
| erstellt von Trebor84- 0 Kommentare
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Treu zu mir selbst "Unehrlichkeit" als Zwang? Zum Schein verdammt! Gefoltert durch die " Wahrheit " Gefoltert durch die " Wirklichkeit " verflogen die Langeweile die List ist stärker!
letzter Beitrag von Trebor84, -
feedback jeder art Gebrochenes Versprechen
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
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Flammende Röte auf ihre taufrische Wange malt mir mein Auge in der überfließenden Schwärze spiegeln sich Tränen vermischt mit dem Geschmack der ersten Enttäuschung ein Schrei des Zornes wächst über die noch kleine Gestalt hinaus mit Engelszungen denen du nie mehr gerecht werden kannst heischt dennoch sie nach Versöhnung die erhobene Hand nur solls gewesen sein ich sah es ich weiß ich hing einen unendlichen Atemzug lang mit meinem toten Blick an dir noch immer starr die Pfeilspitze in mir auf dich gerichtet der über all die Sommer strahlende Blick …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Das Leben ist endlich
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Das Alter hat ihre Spuren hinterlassen beschwerdefreie Tage immer mehr verblassen. Könnte man doch die Zeit anhalten hier und jetzt einfach innehalten. Diese Angst uns zu verlieren läßt mein Herz sogleich gefrieren. Wollte solche Gedanken ignorieren doch der Kopf läßt sich nichts diktieren uns so geht das Leben weiter ….. bis der Lebensbaum sich tief verneigt dann ist sie gekommen - unsere Zeit.
letzter Beitrag von eiselfe, -
nur kommentar Auf ewig Nacht
| erstellt von AlfGlocker- 4 Kommentare
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In meinem Innern ist ein Loch! Da, wo einst die Träume waren, steht jetzt nur das Wort „dennoch“, denn ich bin mir, reich an Jahren, nicht mehr sicher, daß ich bin - mein ganzer Inhalt ist wohin?? Liebe, Laster, Leidenschaften, was die Seele so bewegte, verfingen sich im Fehlerhaften, im Weltbetrieb, der mich erregte, als sei man wichtig hier auf Erden - Irrsinn sucht mich loszuwerden!! Und überall regiert das Übel, weit und breit nur Einbahnstraßen! Das ganze Denken und Gegrübel weist auf stures Trübsal blasen... Auf den Straßen sieht man klar - nichts ist wie es einmal war…
letzter Beitrag von loop, -
Es war einmal schön.
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Es war einmal schön Wie war es doch einmal so schön. Ich denke an Dich und ich träume von dir Du bist mir dann immer sehr nah, im Herzen öffnet sich eine Tür die Zeit, sie ist wunderbar. Lass uns gemeinsam die Wege geh’n die das Schicksal für uns hat bestimmt, lass uns den Himmel, die Sterne seh’n, weil die Zeit unablässig verrinnt. Jung war die Liebe, war unser Glück, auch im Alter soll es so sein, die Uhr dreht keiner von uns zurück, liebe ist "Regen und viel Sonnenschein". So geh’n wir durchs Leben, Hand in Hand, gemeinsam stark, aber auch schwach, einmal geht jeder in ein fremdes Land, vergessen die Jahre voll…
letzter Beitrag von Tamburin, -
1987
| erstellt von wolfgang.jatz- 1 Kommentar
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1987 Was für ein großes Glück für mein kleines Buch Traumsplitter einen so schönen kleinen Verlag gefunden zu haben. Doch der Gipfel war nicht dass wir für das Buch einen schönen großen Betrag zahlen mussten sondern dass meine schönen kleinen Bilder für das Buch – danach verschwunden waren. Was für ein schwarzes Loch !
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Die letzte Generation Mensch
| erstellt von Lizard Pendragon- 0 Kommentare
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Alle Straßen friedhofsgleich, gehüllt in kaltes schwarz. Alle Menschen totenbleich, mit leere voll gefüllt. Eine Bahre auf den Schultern ruht, gefüllt mit toten Träumen. Die ganze Welt ein Trauerzug, kein klagen und kein bäumen. Die Hoffnung ungeboren, schon längst ins Grab getragen. Die Liebe ging verloren, niemand will nach ihr fragen. Lang ersetzt sind alle Herzen, durch kalte graue Pumpen. Der Mensch befreit von allen Schmerzen, Gefühle nur noch Stumpen. Lang ersetzt ist jedes Rückgrat, durch einen feinen Zwirn. Der Mensch nur noch ein Apparat, keine Meinung und kein Hirn. So begraben wir das letzte bisschen Mens…
letzter Beitrag von Lizard Pendragon, -
Hallo Leute! Ich habe mich mal an einem japanischen Hokku versucht. Naja, es ist wohl eher eine eigene Variante... Wie findet ihr es? Das Kind ist gestorben Der Herbst naht; und niemand ist mehr da, um Löcher in die Papierfenster zu machen. Und doch ist es so kalt im Haus...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Am Ende des Weges
| erstellt von Rosa- 6 Kommentare
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Du hast alles gegeben hart gekämpft um dein Leben wolltest noch bei mir bleiben jeden Augenblick teilen Dein Herz war so schwach die Kraft ließ jetzt nach als wenn jeder Schlag der letzte sein mag Du warst nun bereit für die Endlichkeit zu ende dein Weg den Jedermann geht Endlichkeit fühle Leid tröste mich innerlich
letzter Beitrag von Rosa, -
Wieder bin ich unten diesmal bloß mit noch mehr Wunden habe dir meine Gefühle gesagt diesen Schritt für dich gewagt du weißt nun, wie ich zu dir stehe aber seit dem habe ich oft überlegt, ob ich nun gehe in der Nacht habe ich viele Tränen geweint wurde das Gefühl nicht los, ich bin nun dein Feind war das dümmste, was ich gemacht habe und ist in meinem Herz jetzt eine neue Narbe habe mich dadurch selbst bestraft fühle mich so leer, als wäre ich in Haft deine Reaktion war fast klar trotzdem ging es mir sehr nah du hast dazu nichts konkretes gesagt und das, mein Lieber, dass nagt möchte dich seitdem nicht wieder sehen und am liebsten die Zei…
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
Vor den Toren des Todes
| erstellt von Schreiber- 0 Kommentare
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Hören wir doch Sterbenden zu, was sie uns über den Tod sagen: Es ist das große Loslassen. Wer wahrhaftig leben will. muss schon früh nach dem Tode fragen, denn niemand kann besser leben, als wer gut sterben gelernt hat. Wer nicht sterben gelernt hat, der hat noch nie gelebt. Nehmet Beispiel am harten Sahmen, der zu neuem Leben stirbt. Wenn eure Leiber sterben, wirft die Seele eure alten trockenen Blätter ab, um dem Erwachen einen neuen Morgen zu bereiten. Der Tod ist ein Weber deines irdischen Lebens. Alle Fäden dieser Welt, an denen du festhälst, webt er in das Leichentuch deiner Vergänglichkeit ein. Setze dein irdisches Leben voll ins …
letzter Beitrag von Schreiber, -
Finsternis
| erstellt von Mattt- 1 Kommentar
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Jeder Moment in deiner Nähe, war ein Stück Glückseligkeit. Bei dir war meine Seele, so sorglos und befreit. Doch grenzenloser Liebe, folgte abgrundtiefer Schmerz. Die großen Unterschiede, zerrissen mir das Herz. Schöne Vergangenheit im Gedächtnis, schwarze Gegenwart im Blut, das finstere Vermächtniss, birgt Einsamkeit und Wut. Im Herzen brennt ein Feuer, dass Liebe schenken will, doch umschlossen von Gemäuern, erreicht es nie das Ziel. Wie kann ich dich aufgeben, wenn das Feuer nicht erlischt, nur im Herz darf Liebe leben und außen stehe ich - in der Finsternis
letzter Beitrag von Mattt, -
feedback jeder art Verlockend
| erstellt von Emoceanal- 1 Kommentar
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Am Ende der Brücke, ein Fenster in die Freiheit, lange nicht geputzt, die Sicht verdreckt. Fallend starr ich, im Bett liegend, an die weiße Wand. Farben vermischen sich mit den vorbeirauschenden Autos. rot und grau, gelb und blau. Die Klarheit liegt in der Luft. Wort der Woche mit @corvus: VERLOCKEND
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Dement
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
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Nun bin ich ganz in tiefes Sinnen getaucht und finde mich nicht mehr. Am Dämmergrund der Seele innen verlier ich mich ins Ungefähr. Nichts wird den Spiegel oben regen, kein Strudel, nicht einmal ein Ring wird meines Meeres Glanz bewegen und flüstern, wo ich von euch ging…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Quarantäne
| erstellt von Hase- 5 Kommentare
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Quarantäne Draußen steht die Welt Kopf und ich wandle gesichtslos in meiner Blase Ich brauche kein Gesicht wenn ich alleine bin in meinem Zimmer mit den stillen Wänden die das Schweigen mit mir teilen wenn ich Hefteinträge abschreibe und aus Videokonferenzen fliege und mit dem rosa Hupfball der wie ein kleines Haustier durch mein Zimmer rollt am Fenster vorbei Draußen wird es Frühling... Ich wäre für jeden Schmerz bereit, das leichte Stechen an meiner Schläfe lässt mich beinahe hoffen was ich will ist nur atmen verfluchen will ich mein Asthma Die beiden kleinen Striche schauen mich schon wieder hinterlistig an, die Mat…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Im Fernbus in die Nacht
| erstellt von habakuk- 0 Kommentare
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Tiefe schwarze Traurigkeit, die Welt sie zieht vorbei, mein Virus für die Ewigkeit, wann bin ich endlich frei, Dann seh ich's wieder, völlig klar, das Bild von diesem Mädel, es ist mal hier, es ist mal da, dreht Runden durch mein Schädel, Mir wird bewusst, ich halts nicht aus, denn du und ich, das kann nicht sein, doch schaue aus dem Fenster raus, der Horizont im lila Schein, Der Kopf wiegt oft wie eine Tonne, ohne Pause wird gedacht, doch fahr im Licht der späten Sonne, im Fernbus in die Nacht, Auch wenn durch dich die Trauer frisst, dich gar …
letzter Beitrag von habakuk, -
Einbruch der Dunkelheit
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Anmerkung: Dies ist eigentlich kein Gedicht, sondern ein verdichteter Prosa ( Sprech )-Text von anno dunnemal, aber meiner Ansicht nach gehört er trotzdem hier zur "Schattenwelt" ! Einbuch der Dunkelheit Es gibt Dinge, sag ich Dir, die lassen Dich verstummen und es ist so, als ob Du nie etwas gesagt hättest oder geschrieben, ja, Du bist Dir dann fast schon sicher, dass es jemand anders gewesen sein muss, der sich auf unerklärliche Weise Deines Mundes bedient hat, oder Deiner Hände. Und was ist mit Deinen Augen ? Haben die je etwas Schlechtes gesehen ? Hast Du je etwas Schlechtes gesehen ? Nein ? Siehst Du, dann hat jemand anders die…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Er sieht zahm aus breitet seine Tatzen aus entspannt genießt er die Natur doch was lauert da nur? Was stört ihn bei seiner Ruh? Sein Junges kommt herbei ganz geduldig schaut er dem kleinen zu aber er kommt nicht zur Ruh Der Kleine muss sich austoben doch das gefällt dem Großen nicht Er braucht Ruhe und schiebt dem Kleinen alles in die schuhe Er brüllt ihn an Der kleine an Angst gewann Er wimmert und sein Herz das flimmert Es schreit zurück aus Angst Doch im Gegenzug ergreift der Große das Wort und brüllt so laut er kann dass er an Distanz gewann Der kleine ergriff die Flucht Und versteckte sich in seiner Bucht
letzter Beitrag von DeepPoem, -
Großstadtnostalgie
| erstellt von Trauerliebe- 2 Kommentare
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Wenn sich alles um dich herum bewegt, fühlt es sich plötzlich seltsam an still zu stehn'. Rastlos getrieben, von einer mystischen Vorstellung von einem nicht existenten besseren Morgen. Wenn alles um dich herum lärmt, fällt es schwer der Melodie deiner Seele zu lauschen. Verlust des Selbst als Sinnbild für Normalität. Wenn alles um dich herum glüht verschwimmt dein eigenes Licht im Schein der Flut. Ein Tropfen im Meer, dem Wissen um seiner wahren Natur beraubt. Wenn um dich herum unzählige schillernde Sterne ihre Bahnen ziehen, wie könntest du jenen erkennen, der in der deinen Farbe funkelt ? Chancen limitiert durch Möglichkeiten. …
letzter Beitrag von Trauerliebe, -
Abschiedsbrief
| erstellt von Marc Niendorf- 1 Kommentar
- 836 Aufrufe
Abschiedsbrief Ich bin ein Blatt Ein loses Vom Mund genommen Freu mich nun im Wind zu schaukeln Ich bin es satt Wie Moses Einst zu Gott gekommen Euch was vorzugaukeln
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Die Gottverlassenen
| erstellt von Damon Fry- 0 Kommentare
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Kommt raus, kommt raus Wo immer ihr auch seid Es spricht die Heroine des Grauens Die Königin der Verdammten In eurem Blut hab ich gebadet Während die Scheiterhaufen brannten Vater, warum hast du uns verlassen Deine verstoßenen Kinder Sie können nicht in Frieden ruhen Seit 1613 hält man uns für 17 Jahr Für immer jung, Für immer schön Kein Gebet kann uns mehr retten Kein sterblicher uns widerstehen Endlos wie die Ewigkeit Ohne Grab und Stein Gottes Fluch und Satans Segen Unsterblich zu sein
letzter Beitrag von Damon Fry, -
Die Alte!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Räumst die Küche. Es klingelt da. Die alte Frau wird wieder wahr. Sie wohnt oben. Will wieder reden. Winkst sie rein, Nachbarschaft leben. Gleiches Gerede von früher und so. Bietest nichts an. Sie geht.Bist froh. Ärgerst dich über die Ungeduld. Fühlst mal wieder neue Schuld. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
obdach
| erstellt von Don Quichote- 0 Kommentare
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inmitten leerer weinflaschen sitzt mein geist aufs geratewohl ausgezehrt vom munteren treiben in trüben gassen bei mondschein kein tautropfen rührt sich im glase frisch eingeschenkt gleitet der junge morgen am bahndamm vorbei zu Dir drosselt feuchtglänzend die gleisspur praller güterwaggons mohnsamen fliegen durch die gurgel der zeit genetisches treibgut am rande der stadt in der ferne drängeln sich frischgepreßte mandelblüten in meine haarspalten unter meinen sohlen knistert der duft der oliven plötzlich niest kantig ein kalter hauch durch gespaltene fingernägel singt leise ein faltiges lied über gefrorene augenbrauen li…
letzter Beitrag von Don Quichote, -
Ein Schatten der Vergangenheit
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 835 Aufrufe
Die große Kunst Jene, die zu schwach war, sich das Leben nahm, ist jene, die du fürchtest, die du meidest, nur um stark zu sein, so fliehst du vor ihr fort. Meinst, du wärst ihr entronnen und kannst ihr doch nicht entkommen, ihr Gesicht begleitet dich als Schatten, folgt von Ort zu Ort. Nur wenn du zugibst: das bist du, ihr seid Geschwister und ihr bleibt es, lässt du endlich dich ganz auf sie ein, dann zeigt sich, ob du’s kannst. Die Ohnmacht auch besiegen und das Leben wirklich lieben, die große Kunst ist zu erlösen, nicht die Pflege deiner Angst ! Geh, such ihr Grab, erfrage Ihren Namen, scheu ni…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Aber ich trau mich nicht!
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Wer ist dieser Tor, der sich ständig auf die Füße tritt? Macht einen Schritt vor Und sogleich zwei zurück Reißt alle Brücken ein, Noch bevor sie zu Ende gebaut Der lieber schlingt, als dass er ordentlich kaut Wer ist dieser Mann, der gar nichts weiß und noch weniger kann? Für den Probleme Fehler sind Ein laues Lüftchen wie ein starker Wind Entgrätet schlapp wie ein toter Fisch Ein müder Wolf ohne Gebiss Wer ist dieser Träumer, am hellichten Tag? Der alles haben will, aber nichts riskieren mag Wie bitter schmeckt ihm …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Kindersoldaten
| erstellt von Teddybär- 1 Follower
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Kindersoldaten Mit der Kalaschnikow im Arm Steht er da und starrt die Toten an Es riecht nach Blut, die Leichen noch warm Die Uniform macht ihn zum Mann. Um die Kindheit ganz betrogen Haben Soldaten ihn verschleppt Man hat die Uniform ihm angezogen Und mit Parolen aufgepeppt. Im Traum verfolgen ihn die Geister Gebrochen hat man des Kindes Willen Der Korporal ist ihm ein strenger Meister Er wollte doch nur Fußball spielen. © Herbert Kaiser Am 12. Februar ist Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten und Kindersoldatinnen
letzter Beitrag von Teddybär, -
Wer bist du?
| erstellt von ~Corinna~- 1 Kommentar
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Wer bist du? Wenn du nicht ich bist. Ich kenn dich nicht. Besser gesagt, ich will dich nicht kennen. Du machst alles komplizierter, als es schon ist. Sag, was willst du? Willst du mich leiden sehen? Du weißt, dass schaffst du. Du schaffst es sogar sehr oft. So häufig, dass ich dich dafür verabscheue. So sehr hasse, dass ich lieber nicht auf die Welt gekommen wäre. Durch dich kann ich Tage lang nicht durchschlafen, weil du mich unbedingt leiden sehen willst. Du willst mich ausgepowert, schlecht gelaunt und blass sehen, was hast du davon? Du weißt es glaube selber nicht, hauptsache du siehst mich unglücklich. Ich würde dich so gerne töten, …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
wie ein Stier
| erstellt von Jules Champain- 1 Kommentar
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wie ein Stier Ich renne wie ein Stier an die Wand, doch ich will einfach an einen Strand, wo nur Sand und das weite Meer meinen Verstand belehren. Wenn ich könnte würde ich ziehen um dich mal glücklich zu sehen. Du sollst lachen, tanzen und die Erde umdrehen. Liebe scheint nicht genug, der Verstand verkalkt - fest gewalkt. Wen ich könnte würde ich von neuem beginnen und mit ganzem Herzen nochmal um deine Liebe ringen. Dir zuhören, dich drücken, dich unendlich lieben - ohne dich verkrümmen zu wollen. Mein Wesen ist schlecht, ich rieche wie die Pest. Tue nur schlechtes, denke ich gebe mein bestes. Wenn ich könnte würde ich re…
letzter Beitrag von Jules Champain, -
feedback jeder art Der Traum
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
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Der Traum Ich habe heute von uns geträumt bin aufgewacht und habe geweint ich suchte Trost, als es mich überkam doch hatte statt deiner nur ein Kissen im Arm gar nichts ist anders, als es erscheint ich habe soeben mein Leben geträumt es trocknet die Sonne mir letzte Tränen zurück bleiben ein Hoffen und Sehnen der Wunsch, den Tag zu meinem zu machen und jeden weiteren neben dir zu erwachen
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Mr. Wut
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
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Voller Hass und voller Mut, scheue nicht eine Schlacht. Die Brust glüht, der Körper durchströmt von Wut. Schärfe meine Klingen, sehne mich nach Macht. Schreite entschlossenen Schrittes voran, Körpersprache dominant. Es gibt niemanden der mich aufhalten kann. Stell dich mir in den Weg, landest ausgestopft an meiner Wand. Woher diese Sehnsucht? Was ist der Antrieb meiner Taten? Doch bevor ich den Gedanken fassen kann, noch vor den unzähligen ungeklärten Fragen. Stellt sich mir in den Weg, ein maskierter Mann. Du solltest dich mir nicht in den Weg stellen, ich rate dir fortzugehen! Ode…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
WENN ALLES GESAGT IST
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
- 834 Aufrufe
WENN ALLES GESAGT IST Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Klappe ich die Aktenordner zu Klappe ich alles Erlebte zu Auch die Klappläden unseres Korallenriffes Und trete mit Contenance Den letzten Heimweg durch die Hintertür an Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Lasse ich die vollen Aschenbecher der Gefühle Neben deiner Hollywoodschaukel Grüße die Gaffer am Wegesrand Und die Vergangenheit klingt nur noch Wie ein entferntes Requiem in mir Wenn alles gesagt ist Was gesagt werden sollte Hisse ich die Segel Und segle soweit die Ozeane mich führen Bis dorthin wo das Meer wieder Sand wird – Vielleic…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art vergessene Nähe
| erstellt von Federtanz- 1 Kommentar
- 834 Aufrufe
Ein unbestimmter Takt weht eindringend in mein Herz durchflutet jeden Halt und lässt mich schon sinken so blau fliesst das Fallen so blau fliesst das Weinen im Sog zieht die Dunkelheit in der Mitte vom leeren . Ich kenne Einsamkeit. Jedes Wort habe ich gefühlt jedes Gefühl in Worten getanzt ich fühlte mich stark und elegant nun falle ich in deinen Händen im Wind noch ein unbestimmter Takt
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Shadow
| erstellt von Woman.in.her.thoughts- 5 Kommentare
- 833 Aufrufe
Tanze mit dem Schatten, um seinen Schrecken zu nehmen. Denn er möchte, wie das Licht, gesehen und gespürt werden. Ein inniger Tanz mit dem Schatten lässt ihn zum Licht werden.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Schneekind
| erstellt von efilia- 1 Kommentar
- 833 Aufrufe
Bäume fallen in ihren Schlaf. Schütteln ab ihre Last. Die Früchte der Natur ruhen nun alsbald. Ergrauter Horizont. Verhangener Himmel lässt Strahlen der Sonne die Erde nicht berühren. Nur vereinzelte Funken. Farblosigkeit umgibt uns in jenen Stunden. Der eisige Wind nagt an unserem Gemüt. Fegt über verlassene Straßen, rüttelt an Fenstern. Dunkle Wolken ziehen über das Land. Die Kälte vermag erstarren den letzten Sommerhauch. Leise und von tadelloser Eleganz rieseln vereiste Tränen auf uns herab. Prächtiges Schauspiel. Makellose Schönheit taucht die Welt in blütenzartes Weiß. Scheint so verle…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Erst nimmst du mich auf gibst mir ein Zuhause schenkst mir Wärme dann Wenn es regnerisch ist stürmisch und kalt schickst du mich fort lässt mich draußen schlafen Das einzige was Wärme schenkt Liebe und Hoffnung hast du mir genommen zerstört für mich für immer Sterben wird mein Körper nach nicht allzu langer Zeit Tot ist mein Geist seit du mich verlassen hast
letzter Beitrag von loafer, -
Dein Chor!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Bekommst Besuch vom alten Chor. Sitzt gespannt. Beugst dich vor. Warst dabei als guter Bass. Bist nun alt und ohne Hass. Hörst die Lieder. Tränen dürfen sein. Den der Chor singt für dich allein. Bernd Tunn tetje Foto: Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Geburt einer Depression !
| erstellt von ramona- 0 Kommentare
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Geburt einer Depression ! Der Vater hatte braune Augen. die Meinung, daß nur die was taugen. Das Glück es war ihm dann auch hold. zweites Kind hat braunes Augengold . Dieses schob dann so engelsgleich, das Erste ab in des Schattens Reich. Das Ausehen war wie Tag und Nacht, Eins davon hätt sich fast umgebracht. In Dunkelheit und Unverstanden, Geborgenheit war nie vorhanden. Auch die Schmerzen haben so gequält, keiner glaubt"s" wenn Es davon erzählt. Fing an sich so stark zu verbiegen, konnte nun auch auf Feinde fliegen. Diese Liebe hält, wenn nichts mehr hält, ist man dann zu schwach für diese Welt ? Das Mädchen ist daran…
letzter Beitrag von ramona, -
feedback jeder art Hinterm Fluss
| erstellt von Hera Klit- 5 Kommentare
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Hinterm Fluss Ein alter Kran steht nebenan, auf seinem Schild prangt Altona. Die rostigen Sandsilos zerfallen Jahr um Jahr. Ich bin wieder da, und der Fluss ist breit wie eh. Als Kind schienen mir die Flussberge groß und dort drüben lockte das Wunderbare. Manchmal nahmen wir die Fähre, wenn Vater in Freizeitstimmung war. Selten genug. Dort gab es Wein, gereift an jenen Hängen und auf dem Heimweg schlief Vater, Mutter musste fahren. Zuhause randalierte er dann, wir Kinder halfen ihn zu bändigen. Ein hoher Preis für ein kleines Flussabenteuer. Wir wussten, es würde sehr lange dauern, bis wir wieder Fähre fahren würden. Wei…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Kalter Trost
| erstellt von Markus Ott- 0 Kommentare
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Der Sonne letztes Glimmen Mehr verzweifelnd denn hoffend Den Horizont in Karmesin tünchend Zage Gedanken so flüchtig Rauchschleiern gleich, so zart Im erkaltenden Himmel vergehend Etwas stirbt im Unterholz der Sehnsucht Erinnerungen ächzen morsch Brüchig wie welkes Geäst der Moment Träume ziehen wolkengleich Haltlos in die Ferne Still dem Vergessen anheimefallend Schatten folgen der einbrechenden Nacht Legen sich schwer und klamm Über alles was da kreucht Einsam wacht der Mond Fahl und tot über Land und See Jenseits der Hoffnung kalt der Trost
letzter Beitrag von Markus Ott, -
feedback jeder art Ich wurde zum Ich
| erstellt von Federtanz- 1 Follower
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Die Tage wandern von Nacht zu Nacht mit mir Ich träume meine Jahre zurück als alles noch gut war Mit den ersten Stunden in den Taschen führte mich der Himmel- der hinter deinen Augen begann in unseren ersten Sommer Meinem wortlosen Echo bist du nachgefolgt bis wir uns fanden unserer Stimme lauschend gab ich dir meine pure Haut und meine Verstecke unter der Baumkrone aus Mondgeflüster und die Meisen singen für dich mein Geliebter mit jedem Kampf neu Wir hatten uns für immer Bild Privat
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
In Gedanken
| erstellt von *KleinerStern*- 0 Kommentare
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InGedanken Dieses Bild das ich jeden Tag sehe, ja das von uns beiden. Es geht mir nicht mehr aus dem kopf. Ich will es endlich vergessen. Wir beide hatten so eine schöne Zeit, doch nun bist du weg. Ich werde dich nie wieder sehen, doch du wirst immer in meinem herzen bleiben. Ich wünschte ich hätte es verhindern können, deinen plötzlichen Tod. War es vorausbestimmt? Sollte dies geschehen? Ich muss jeden Tag an dich denken, doch ich weiß du wirst nicht zurückkommen. Ich bleibe stark und lebe mein leben weiter, und versuche glücklich zu sein. Denn ich weiß, dass du es auch willst, dass ich endlich aufhöre zu weinen.
letzter Beitrag von *KleinerStern*, -
feedback jeder art Geteilte Welt
| erstellt von Evakäfer- 4 Kommentare
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Geteilte Welt wir leben auf der selben Welt doch erleben wir sie gleich? oder gibt es wohl zwei Seiten auf welche sie sich teilt ich sag Liebe, du sagst Geld jedem so wie's ihm gefällt du sagst Logik, ich sag Kunst appelier an die Vernunft deine Welt ist bunt deine Welt hat Sonne ich steh nah am Abgrund frage mich ob ich entkomme die Sonne deiner Welt, wirft Schatten auf die meine hält Trauer fest im Griff Schluss mit dem Geweine! bin ich zu pessimistisch, verirre mich im Dunkeln bist du zu optimistisch, und siehst die Welt nur funkeln? erdrückt von Dunkelheit e…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Eine kleine Zeitreise gesammelter Werke
| erstellt von aRTFUCK'd- 0 Kommentare
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1. (13th Jan. '11) Title: Im Wandel des Raumes Text: Die Menschlichkeit ist tot. Zeugnis dafür ist der fortschreitende unaufhaltsame Vorgang der jeglich Leben verfallen lässt während die Tage langsam ineinander fließen. Wenn der Sinn sich aus den Fäden der Existenz eines jeden Individuums wäscht, entflieht auch der Geist in das einzige Scheinversteck das ihm noch bleibt, welches den dort Unterkunft Suchenden, so scheint es, einen zum Bestreben verleitenden Sinn gibt. Welcher jedoch tatsächlich nur aus aussichtslosen Gepflogenheiten und verwirrend verschlungenen Netzen besteht, so karg doch angemalt um munterer als jeglicher natürlicher Form vermag, z…
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
Nacht des Schmerzes
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
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Nacht des Schmerzes ! Lieg mit dir hier im Bett, frag dich was wird mit uns sein. Sagst mit mir ist`s ganz nett, doch mehr als Freundschaft wird`s nicht….NEIN!!! Nun fragst du es mich, sollst rauf zu deinem Kollegen schlafen gehen. Lieben will und kann ich nur dich, geb dich nicht auf, wirst es noch sehen. Schnell bist eingeschlafen, hinüber ins Traumland gegangen. Bin eingefahren im düsteren Hafen, wo man hält meine Seele gefangen. Leis hör ich dich schnarchen, spür sanft deine Wärme und Nähe. Was soll ich denn jetzt blos machen, wenn ich mich doch nach deiner Liebe so sehne. Langsam steig ich in die Wanne, dreh auf dies…
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
Zerfallene Träume
| erstellt von DerSeelenDichter- 0 Kommentare
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Verwoben in des Handelns Spinnenweben Verstricket in Konformen allerlei Verklebt mit unsern Flügeln abzuheben Doch bleibt es nichts, als bloße Träumerei Wer sich behauptet vermag sich anzupassen An Unrecht, Stolz, Verrat und Heuchelei Und wer den Mut hat nur Vertrauen zuzulassen Dem Wahnsinn wohl schon längst verfallen sei Die Winde nannten wir einst unsre Freunde Nun gelten sie als bloßer Widerstand So frage ich, ob gar die Donnerstürme Nicht ausgesendet sind von Gottes Hand Vergebet mit, o Himmel und o Erde Auch meine Flügel sind schon löchrig und befleckt Und wenn ich könnte, wie ich wollte, ich dann wäre Ein Lied des Höchsten, we…
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
feedback jeder art Dein Nein zum Leben
| erstellt von Teddybär- 8 Kommentare
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Dein Nein zum Leben Ich ahnte nichts von deinen Träumen Dunkler als die Nacht gefärbt Seelenschatten, Depressionen Von deinem Vater wohl geerbt. Verzweifelt hast du mit dir gerungen Dein Nein wie ein Kind ausgetragen Am Stricke baumelnd hab ich dich gefunden Alleingelassen mit all den Fragen. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Heinrich...
| erstellt von Daath- 0 Kommentare
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Heinrich, das Mädchen hast du geminnt; dies muss man sich eingestehen; doch sie sah dich nie. Wer weiß, was ihr entgangen? Du hast ihr geschrieben ,viele Nächte, mit Herzblut einen Brief. Ein großes Wunder ist's, dass Amors Pfeil annoch wirkt an dir. Wohl ist dein Geist ganz nah an ihr, aber sie hat ihre Lust im Leugnen. Dein Brief war ein kleines Wunder, doch du konntest ihn ihr nicht geben, da sie lebte und nicht verblich - wie es mit dir geschah. Du kehrtest den Rücken, allem was dir war bekannt. Du wolltest vergessen. Also wardst du ein Mönch in Corvey. Heinrich, wärest du mein Freund gewesen, hätte ich dir erzählt, dass Liebe sich immer erinnert…
letzter Beitrag von Daath,
