Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
Entdecke die Essenz des Denkens in unserer Kategorie "Gedanken, Weisheiten, Philosophisches".
Tauche ein in inspirierende Diskussionen und teile deine philosophischen Reflexionen mit einer Gemeinschaft, die die Tiefe des Denkens schätzt.
6.996 Themen in dieser Kategorie
-
feedback jeder art bei den Gräbern (2. Version)
| erstellt von hora- 5 Kommentare
- 625 Aufrufe
Ich stehe bei den Gräbern verlassen die Wege Gedenke unser, raunen die Steine. Erinnerungen regen sich, Träume flüstern im Schatten. Der Leere werde ich nie entkommen. Blaufrostig schiebt sich Himmel durch kahle Äste. Wo Lücken sind wächst Klarheit. Hast du mal gesagt. dieses Gedicht habe ich in Zusammenarbeit mit Létranger neu gestaltet.
letzter Beitrag von hora, -
feedback jeder art Unvergessen
| erstellt von horstgrosse2- 4 Kommentare
- 625 Aufrufe
Unvergessen Das, was dich gestern lieblich hat verführt, bleibt Seelenstein für dich, verwittert nie. Das, was du gestern innig hast gespürt, bleibt Rosenduft des Lichts, in Harmonie. Doch manche süßen Triebe sterben leicht und stechen tief das heiße Sehnsuchtsherz der tanzend Schleier war zu dünn, zu seicht in kalten Seen badet jetzt dein Schmerz. Drum liebe du mein Träumer Herz, lieb still, genieße jede Faser dieser Frucht. Und, wenn die Feuer brennen heiß und schrill So liebe tief verfalle dieser Sucht. Denn irgendwann, da schaust du still zurück, auf diesen Reige…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Die Klosterruine
| erstellt von Schmuddelkind- 0 Kommentare
- 624 Aufrufe
Wenn Einsamkeit mich quält, dann will ich einsam sein, dort wo mir nichts mehr fehlt, im stillen Klosterhain, wo die wilden Rosen geilen. Dort will ich verweilen. Was Menschenhand gebaut zur Einkehr frommer Ruh, der Schöpfung anvertraut, die wirket immerzu, die Ruine fest umschlingend durch den Fensterbogen dringend. Von hier schau ich ins Tal, beschaue meine Welt, wo Vieles in der Zahl ein Einziges erhält und das Eine weilt zu walten, sich ins Kleinste zu entfalten. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Eine Hommage an die Ungesehenen
| erstellt von Sermocinor- 4 Kommentare
- 624 Aufrufe
Eine Hommage an die Ungesehenen Ich träume davon, dass jedes Wesen seine Einzigartigkeit erkennt, dass jeder verdient, Spuren des Schönen für die Nachwelt zu hinterlassen. Viele, viele kleine Dinge sind vielleicht genauso viel wert wie eine große Tat, um den kleinen Taten, den nicht gesehenen, auch Respekt zu zollen. Ist es falsch, dem Ungesehenen nun doch wahren Wert beizumessen? Wir können mit dem Herzen sehen oder mit dem Willen sein, häufig etwas besitzen zu wollen. Was ist wirklich wichtig: Deine Güter, die du nach deinem Sein vermachst, oder die Erinnerung an einen schönen Geis…
letzter Beitrag von Sermocinor, -
nur kommentar Abszesse
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
- 624 Aufrufe
Abszesse was soll man von Eltern sagen die ihr Leben nicht im Griff haben? das sie deines nicht verbraten? was soll man von Menschen sagen die kein echtes Mitgefühl haben? das sie berühren, wo sie schlagen? was soll man von Menschen sagen die immer das Gleiche herzen? das sie dich verstehen lernen? was soll man von Menschen halten die nur (Liebe von anderen) erwarten? das sie ihre Vorliebe verraten? wie soll man unter Menschen leben die sich und nichts anderes sehen? das sie dich nicht übergehen? © j.w.waldeck 2005
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Ignorant
| erstellt von Elmar- 2 Kommentare
- 624 Aufrufe
Man kennt sie gut, die Ignoranten, da man sich selber oft als einer weiß. Als die Genanten und Pedanten, geben sie selten etwas von sich preis. Doch wer es wagt, sein Herz zu zeigen, wer Einblick gibt in seinen tiefsten Grund, den bringt der Ignorant zum Schweigen, nennt sinnlos lallend ihn und Kindermund. Es ist die Tiefe der Gedanken, die dem missfällt, der niemals so gedacht, sie zeigt uns auf die eignen Schranken - der Ignorant indes darüber lacht.
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Gedanken zur Zeit
| erstellt von Teddybär- 5 Kommentare
- 624 Aufrufe
Gedanken zur Zeit Die Zeit hat ihren Eigensinn Und plätschert lautlos so dahin Sie spannt für uns den roten Faden Dem wir treu zu folgen haben. Die Zeit ist schwer zu fassen Man kann die Uhren ticken lassen Doch sie bleibt ein Phänomen Ist nicht wirklich zu versteh’n. Jedoch ihr eigen ist die Kraft Die Veränderungen schafft Die Jugend wächst heran zum Alter Aus jeder Raupe wird ein Falter. Am Ende scheint sie still zu stehen Wenn wir in das Jenseits gehen Fortan ist zeitlos unser Sein In der Ewigkeit sind wir daheim. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Sprache+Feuer
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 623 Aufrufe
Feuer. Daran wiegen Blicke. Eingepuckt in Regendecken. Gelehnt gegen den Wind. Sprachvergessen. Ding. Das Wort, hellsichtig und doch blind. Über die Dächer springt ein Silberduft. Kreist in Gewitterluft. Der dunkelblaue Schwur. Die Milch der ersten Sprache schmeckt noch schwer und bitter. Und ihre Tugend schleppt in salzigen Gerüchen Lieder aus dem Schlick der alten Gräberstädte an die Feuerstelle. Gelächter zwischen Finger und Daumen. Aufgespreiztes Raunen perlt wie Seufzen in den Raum. Darinnen Flimmern wie ein Flaum im alten Hermelin auf einer Königinnenschleppe. Sch…
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Ich lache
| erstellt von S. Athmos Welakis- 4 Kommentare
- 623 Aufrufe
24.10.2023 Ich lache Kohlenschneider Weise Köpfe Schwarze Gedanken Rote Taten Ausgeweidete Gedärme Spannende Ranzen Leere Hälse Wampen kugeln sich Schwarz lenkt ‒ Rot roht Zu Frieden gestellt Die ewige Kugel Grün Und Blau und Tot geschlagen Ich weiß Schillernd bunte Welt Schwarz und Rot Ich lache Wo ist Lache ich töricht Mein Keller Leben S. Athmos Welakis
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Alles war anders und doch so gleich
| erstellt von Daniel Walczak- 0 Kommentare
- 623 Aufrufe
Die Vergangenheit, sie scheint so weit, die alten Zeiten, sie fehlen mir, bin für das Kommende längst nicht bereit, während ich das Vergangene weiter verlier', Es rinnt aus meinen Händen, hinein in den Sand, die Zeiten, in denen ich lachen konnt', vermiss die Tage, an denen ich stand, an denen ich habe in Glück mich gesonnt. Ich gehe die Wege, dieselben wie damals, als noch alles war so gut, nur waren die Gassen und Wege dort niemals so voll von meinem Herzensblut. Alles war anders und doch so gleich, ich ging doch dieselben Straßen, steh' auf demselben Teppich wie damals, so weich,…
letzter Beitrag von Daniel Walczak, -
feedback jeder art Nachdenklich
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 623 Aufrufe
Nachdenklich In Hektik agieren, Stress fabrizieren, alles geben - ist das leben? Zur Ruhe kommen, stille sein, mit mir allein - welche Pein! 29.04.21 © alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Von Geburt
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
- 623 Aufrufe
Doch wenn des Nabels lose Schnur uns aneinander kettet von Geburt wenn niemand trennt und keiner bricht den Schwur in Schöße gebettet die Wärme wenn sie mich verbrennt und dich vor Liebe nur rettet. Wenn der sündige Mensch verspricht uns frei zu sprechen im Tod wenn niemand verzeiht und keiner öffnet sein Ich um Fesseln zu brechen die Kälte wenn am Anfang der Zeit und am Ende wir sie nicht rächen. Doch unausweichlich reißt uns die Leere fort und im Schweigen wohnt Schwere zu groß sprachlos bis jeder Blick unsere Seele entstellt was uns verbindet zu Staub zerfällt am Nabel Leben irgendwann vergeben was mich …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Oh du, mein Wald
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
- 623 Aufrufe
Inspiriert durch diesen Spruch: Mir sind die Städte Feind, mir Freund die Wälder – Francesco Petrarca Ich lieg noch im Schlaf, da quietscht schon die Bahn, schnell raus aus den Kissen, schön artig und brav, alltäglicher Wahn, ich fühl mich beschissen. Ich stürz aus dem Haus in stockdunkle Nacht, hinein in die Menge, bin nur eine Laus, die rennt und die macht, in steinerner Enge. Das Glashaus vor mir, ein Riese aus Stahl, wird mich gleich verschlucken, hier hock ich bis vier, alltägliche Qual, geschäftiges Ducken. Dabei wär ich gerne weit draußen im Freien und lauschte den Vögeln mit ihren Gesängen, dort würde m…
letzter Beitrag von Liara, -
Erinnerungen
| erstellt von A lost poet- 0 Kommentare
- 623 Aufrufe
Sei frei Erinnerung! Oh du Erinnerung, Sollst mein Grab verlassen. Aus der kleinen friedhofssiedlung, unter menschenmassen. Ja hier unten quälst du mich, Im hölzern Sarg, Einbeengt und wiederlich, Und wartest einsam auf den Tag. An dem du frei sein darfst, Und freudig so betagt, Wirst jedem zählen, Die tausend Stunden ungesagt. Vom Sonnen glanze, Bis zum Regen der Nacht, Und von jedem kleinen Tanze, Das Herzen hell entfacht, Von Stunden voller Einsamkeit, Voll Trauerreicher Tränen, Von allem ja so rein befreit, Wirst du das richtig Wort erwähnen. Szenen unter…
letzter Beitrag von A lost poet, -
feedback jeder art duett der nachtfalter
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 623 Aufrufe
duett der nachtfalter einem rochen gleich wellt sich das land der leuchtturm ragt wie ein stachel ins dämmrige über den dünen ich folge der uferstraße zum anlegeplatz des boots schmal der weg zum strand im dunklen züngeln die zweige des heidekrauts geritten von glimmenden elfen seegras zwirbelt die brauen als ich durchs bullauge schau der tag ertrunken übernehmen die wellen den herzschlag das leben blendet auf und ab wir geben uns dem spiel der lichtfinger hin die samten über hügel streichen duett der nachtfalter (Musicd_ElenLackner - The Dance ot the Fireflies from pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ankunftshalle
| erstellt von Federtanz- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 623 Aufrufe
Geehrte Fahrgäste, Leider verzögert sich Ihre Ankunft. Wir befinden uns derzeit in einem Fall der herbstlichen Sprachstörung. Vereinfachter Grund: Dramen. Weisse Wände, weisse, offene Türen, die den kalten Wind hereinlassen – wer hat sie offen gelassen? Und so weiter: die Leute wissen nicht, wer sie sind. Noch näher: die Blätter – wir sehen sie nicht mehr, die bunten Kürbisse haben Sorgen wie ihre Augen, der Wind lässt uns auf unserer kalten Haut zurück, wir grüssen laut, die Drachen gehören uns, die Kinder, die im Wind vom Paradies erzählen - lebendig im Leben. …
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Nah und fern im Augenblick
| erstellt von Thomkrates- 0 Kommentare
- 622 Aufrufe
Geh weit hinaus in deines Kósmos Zelt zum Finden eines Glückes, das dich will, sprich sinnig und auch manchmal still vom Traum der Menschheit guten edlen Welt. Komm nah dem Leid des ernsten hohen Held, du schaust das Gute nur kennst du Unbill, das droht mit Eifer und mit einem Drill der Furcht zu leben für das eitle Geld. Bleib dann zu Hause in dem Raum der Zeit, wo Winde du erfährst in deinem Schloss, du bist geschützt, da du bewältigt Leid in jenen Nächten mit dem eitlen Boss, werd Seele, die vertieft sich stetig weit genießend Kuchen und die Brötchen cross.
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art Kometenhagel
| erstellt von panini- 0 Kommentare
- 622 Aufrufe
Ein Wesen trat aus der Reihe Verglühte im Sonnenlicht Verschwand aus jedem Gesicht Und wurde sich als was es war Ein Wesen raus aus der Schar Es schwebte frei durchs All Federleicht und schnell wie Schall Surfte die Wellen und Teilchen Für alle Zeiten in einer Glut Die es umgab in der zeitlosen Weite aus Nichts und Unendlichkeit Die es umgab weiter führte Neu erschuf zu einem Teil wurde dies Leben ein Hauch zum anderen Teil ein Fluch Für sich selber wie zu jeder Zeit In seinem Leben dessen Teil es war Von dem es wegtrieb um sich darin zu verlieren den Himmel zu stürm…
letzter Beitrag von panini, -
feedback jeder art Unsichtbare Krankheit
| erstellt von Iris- 2 Kommentare
- 622 Aufrufe
GEDANKEN Du siehst mich auf der Straße und bist ganz platt. Die ist doch garnicht krank, magst du denken. Ich hab mich heute rausgeputzt, die schmerzfreie Zeit ausgenutzt. Hab noch nix gegessen, sonst hätte ich jetzt immer noch auf dem Lokus gesessen! ... "die ist doch garnicht krank, so wie die aussieht" Ich genieße mein Leben mit einem Handycap und glaub mir, das ist meistens nicht nett! Du sieht mir meine Krankheit nicht an, was deshalb für mich umso nerviger sein kann. Überall versuch ich mich erfolglos zu erklären! ... "die ist doch garnicht krank, so wie die aussieht" Ich habe kein Schamgefühl über meine ständigen Toilettengänge, meine 24 S…
letzter Beitrag von Iris, -
Ein siegendes Gedicht als fliegendes Gewicht
| erstellt von Jesseit- 0 Kommentare
- 622 Aufrufe
Ein siegendes Gedicht als fliegendes Gewicht Ich machte mir einen schönen Tag Was an der Beständigkeit meines Glückes lag Ich habe nicht nach gestern oder morgen gefragt Als hätte mir noch nie jemand was vom Leid gesagt Nichts davon in welchen dunklen Menschennestern Ein mancher beklagt dass andere lästern An diesem Tag habe ich von alle dem nur eins gewusst Dass mein innerer Tempel stets bewusst Zuschaut während der stuss Aus meinem Leben muss Die Regierung meiner Seele Tagt in mir schon seit ich lebe Meiner Gattung bin ich Antlitz An der ich aktiv webe Doch am diesem Tag war Es alles andere als ratsam Alles was m…
letzter Beitrag von Jesseit, -
feedback jeder art Leid (kurz)
| erstellt von SecondChance98- 0 Kommentare
- 622 Aufrufe
Wenn die Sonne untergeht und alles steht still denke ich darüber nach wie alles in seine Ruinen zerfiel. Und wenn die Sonne wieder aufgeht suche ich nach dem Grabstein wo mein Name drauf steht.
letzter Beitrag von SecondChance98, -
feedback jeder art Die Einsicht
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 7 Kommentare
- 622 Aufrufe
Wie grau die Wolke mich umhegt das Schwarz sich noch dazugesellt sich mir auf meine Stimmung legt ich fühl mich mies in meiner Welt So werf ich dir manch Brocken hin mach doch damit, was dir beliebt ob ich wohl noch zu retten bin ob es noch was zu retten gibt? Die Welt ist düster - dunkelgrau warum ist deine hell und schön wie stell ich´s an, weiß nicht genau in meiner Welt Gutes zu sehn? So stoß ich alle vor den Kopf am meisten treffe ich dann mich ich bin gewiss kein armer Tropf warum tröstet mich das nicht? Die Welt ist düster in mir drin das trage ich hinau…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Über Wesentliches
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
- 622 Aufrufe
Über Wesentliches Eine schöpferische Einheit bilden Körper, Geist und Seele in jedem Menschenleben. Erkrankt ein Teil der Dreiheit, leiden die beiden anderen, helfen auf dem Weg zur Heilung, heißen ihn willkommen. Sind Seele und Geist erkrankt, trifft es den Körper schwer. Letztlich kann nur der Schnitter diese Drei zertrennen, entzieht er Seele und Geist das Wohnrecht beim Hingang des Körpers. Die Frage bleibt offen: Wohin gehen Seele und Geist, wenn der Körper nicht mehr "lebt"?
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Seelen Gefunkel
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 621 Aufrufe
Dort, im Schatten stehen wo die Seele lernt zu strahlen Zugeständnisse reinmalen Sei dir im Reinen und erhaben In Vertrauen sich begeben Weniger überlegen Zustimmung anstreben Dir Nachsicht eng an Vergebung kuppeln So können alte Vorwürfe nicht mehr Knobeln Oder Stress und Streit dich Nadeln Sondern sämtlichen Platz schaffen wobei Ausgeglichenheit, Zuspruch, und Anerkennung wonnig eintrudeln ©Donna H. 16. März 2022
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Sommerabschiedslied Gereimt
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
- 621 Aufrufe
In den Bäumen spielt der Wind leise Sommerabschiedslieder Blätter segeln schon geschwind herbstlich warm vor mir hernieder wo leicht ein gelber Teppich liegt wirbelt als ich drüber schreite hier hat schon der Herbst gesiegt süßer Duft strömt durch das Weite Alte Land der Apfelwiesen sinnend geh ich vor mich hin möcht sie gerne noch genießen bis ich dann wieder bei dir bin September 2021
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Verschlüsselt
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
- 621 Aufrufe
Ich suche in der Tiefe nach Antworten finde aber nur nebulöses selbst die magische Glaskugel kann keinerlei Klarheit bringen und im Kaffeesatz liegt nur Kaffee Das aktivieren ungenutzter Ressourcen gleicht einer Energieverschwendung und der Regen aus Fragezeichen spült meinen Elan mit Macht hinfort Mit ihm ziehe ich unverrichteter Dinge aber befreit meiner Wege
letzter Beitrag von Freiform, -
Gute Wünsche
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Kommentar
- 621 Aufrufe
Ich wünsch euch Besinnung auf das Wesentliche, das dem Wesen genügt. Ich wünsch euch Empfindung für das Ewige, das in uns glüht. Ich begründ diese Stimmung auf das Se(e)lige, was uns obliegt. Im Sinn der Selbstfindung ist es das Bequemliche, was uns bekriegt. So findet die Verbindung, für das Unendliche, das uns umgibt.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Wo und wer
| erstellt von panini- 1 Kommentar
- 621 Aufrufe
Auf einer Spur Lebensweg und einsame Gedanken Halt in einem Augenblick Die Welt eine Bühne Ein Stück aus Wortfetzen Durchdringt die Städte Und ihre Straßen Das Raunen ist der Klang Der Wesen die wenig Wissen und sich daran Nicht stören Ein Fenster eine Haltestelle eine Bahn Und ihre Nummer Die Hände um die Hüfte Wessen Liebe wessen Leben Wessen Glück In einer Tasche das Wichtigste In einem Geist das Bewusstsein Das Individuum ohne Pendant Ohne Halt und Gleichheit Stürmt es durch die Fremde Mit funkelnden Augen Die Wege sind ei…
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Wahrnehmung: Zeit
| erstellt von Basho- 5 Kommentare
- 621 Aufrufe
Das Pfeifen meines Wasserkessels wird nicht lauter, es hält nur an, damit ich das kochende Wasser, mein Leben als teetrinkende, morgenbringende Tat erlebe. Die Dringlichkeit des Druckes der verdampften Zeit, die in ein pfeifendes Geräusch meine Hast, dazuzueilen nicht gerade beruhigt, sondern mich jede Sekunde der Wahrnehmung niemals in Verwirrung stürzt!
letzter Beitrag von Basho, -
nur kommentar Ohne Bestimmung
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 621 Aufrufe
Mitten in der Lichtung jedes Zeichen verriet schlummernde Energie bewegter Ausdruck aus Form Fülle und Einfluss süchtig nach Synergie: dem Unsterblichkeitskuss göttlicher Amnesie eine Wärmespur die anzüglich verblasst ihren höchsten Stand erreicht einer sterbenden Sonne um Mitternacht noch nicht nahe genug erträgt jeder totalitäre Trug seinen niederen Trieb erregt hoch über dem eintönigen Niveau, sternübersät! grob gesehen: ein Zusammenspiel widerstrebt Zeit – die zirkulär auslief, unübersehbar klammern einzelne Worte die ganze Weltenschar zu einer Note ein Laut! so mächtig wie die Schöpfung selbst ein n…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Hauptgewinn...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
- 621 Aufrufe
Hauptgewinn! Kleines Baby liegt im Arm. Fühlt sich an ganz, ganz warm Nuckelt gerne beim Hegen. Drückt um was zu hinterlegen. Gebärdet sich als braves Kind. Beim Plappern geht der Wind. Für die Eltern macht das Sinn. Vater nennt es Hauptgewinn. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Hymenalembik
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 621 Aufrufe
* Schwarze Erde: Wohin sein übermüder Blick auch geht Getrieben durch die eine große Frage, die ihn quält Sie quält ihn, seit er hellsah, wie aus Asche Gold entsteht, wenn der Alchemist sie in die Zauberfällung stellt, ausgefälltes Gold in Händen hält; in einer Welt aus Asche Schwarze Stille: Geschlafen nicht. Seit Tagen nur gedöst Getrieben von der einen großen Frage: Was war ich, bevor ich war ? Unbewusstes hellgesehen und in Musik, in Schrieb und Bild gelöst Was von dem echten Seelengold ist nach dem Tod erfahrbar in dieser schwarzen Erde Schwarze Schatten an der Wand Wer hat …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Verfall der Sitte
| erstellt von Anaximandala- 2 Kommentare
- 620 Aufrufe
Verlassen ward der große Sinn, so gab es Sittlichkeit und Pflicht. Zur Klugheit führten sie uns hin, die nur zu oft mit Lügen spricht. Und uneins wurd, was blutsverwandt, es kamen Liebe, Kindspflicht auf. Die Ordnung in den Staaten schwand, und treue Diener gabs zuhauf. *nach Laotse Verfall der Sitte (18/81)
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Weihnachten 2022
| erstellt von Gast- 3 Kommentare
- 620 Aufrufe
Stern der Weihnacht Wo ist der Stern der Weihenacht? Wo ist der Stern geblieben? Raketen, die den Tod gebracht, die haben ihn vertrieben. Die Welt verbrennt, ertrinkt, verdorrt - und nirgends ist ein Friedenshort. Wie kann da werden Frieden auf Erden? Nur durch Glauben, Lieben, Hoffen halten wir die Pforte offen durch die dann wieder – irgendwann - der Friedensengel einziehn kann. Der Stern, der ist nicht fern, er hat sich nur verborgen. Such ihn in dir, jetzt ist die Zeit, dann tagt ein neuer Morgen. Peter Bobisch, Weihnachten 2022
-
feedback jeder art Stolpersteine
| erstellt von Lightning- 3 Kommentare
- 620 Aufrufe
Stolpersteine Manche davon wiegen schwer, viele sinken tief ins Meer, ziehen uns hinab zum Grund, scheuern dort die Herzen wund. Manches Ziel wird nicht erreicht, weil ein Stein dem andern gleicht, diese drehen uns im Kreis, selbst wenn man den Ausweg weiß. Manche blenden uns die Sicht, funkeln, aber leuchten nicht, sind im Innersten nur kalt, Sandgestein, zerfallen bald. Felsen stehen in der Brandung, sorgen hier für eine Wandlung, diese sind sehr gut zu sehen, ohne Stolpern weitergehen. Stefan Marx (2023)
letzter Beitrag von Lightning, -
Bis zum Ende oder so ähnlich
| erstellt von das A-- 0 Kommentare
- 620 Aufrufe
Betrachtet man für sich alleine Nur den Inhalt einer Zeile Anstatt erstmal durch zu lesen Versperrt man sich In seinem Wesen Bleibt das Lesen ohne Inhalt Und der Sinn bleibt unberührt Nur wer alles gänzlich liest Nicht an dem Gefühl verliert In dem Wesen kann dann fruchten Reife und Gefühl entstehen Also lest doch bis zum Ende damit wir uns nicht falsch verstehen Sonnige Grüße!
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Zuflucht
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
- 620 Aufrufe
Und im Herz pocht Ironie, dass die Schläge mir verbeben, bis sie lautlos stehn. Doch mit stiller Poesie halte ich mich noch am Leben - sinnlos aber schön.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Wegweiser
| erstellt von Nefarius- 0 Kommentare
- 620 Aufrufe
Ich betrat einst einen Raum, voller Boxen und Kartons. Grau-Blau seine Wände, nur ein Anfang, nie ein Ende. Und dennoch färbten Hoffnung und Neugier mein Bewusstsein bunt. Wie Neonfarben leuchteten all' die Möglichkeiten. Metaphorische Einheit. Ich begann mir die Freiheit kaum auszumalen, da hatte eine der Boxen mein Intresse geweckt. Ein Rechteckiger Quader, versteckt zwischen Quadraten. Ich haderte mit mir. Quadratisch waren die noch unbenutzten Kartonpappen einfach in diesem Raum vergessen. War dies gerecht? Ich wollte ich hätte ihnen einen Sinn geben können als ich plötzlich und wie benommen auf all die anderen Kartons starren musste. Ein Feuerwerk a…
letzter Beitrag von Nefarius, -
feedback jeder art ausklang
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 620 Aufrufe
gerade noch loderte die sonne überm horizont lockte eine meerjungfrau am klippenrand selbst die grashaut auf den dünenbuckeln rötete sich nun sitzen möwen auf den geeisten uferfelsen die welt träumt sich ins weiß eines winterschlafs hinter gardinen wechseln tango in fadoklänge an der tür wo hände abschied nehmen bleibt die stille zurück setzt sich ungebeten mit ans feuer schreibt tiefe noten ins neujahrskonzert
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der goldene Kern
| erstellt von EndiansLied- 5 Kommentare
- 619 Aufrufe
Ich mag keine religiösen Lehren Doch diese eine höre ich gern Es ist die Lehre von der Buddha Natur Es ist die Lehre vom goldenen Kern Letztlich kann niemand sie beweisen Wir haben dafür nur das Wort der Weisen Sie sagen unser tiefstes Sein Ist hell und unschuldig, klar und rein Ich finde diese Sicht ist mutig Viel mutiger als dauernd zynisch zu sein Was kann man schon erreichen wenn man denkt man wäre schlecht? Doch die Buddha Natur fordert von uns ein Nichts als unser Bestes Selbst zu akzeptieren Und ohne Wertung unsere Fehler zu sehen Und auf eine ewige Reise zu gehen Um uns niemals in Selbsthass zu verlieren …
letzter Beitrag von JoVo, -
Das habe ich getan. Das alles nach dem Machtspiel Meins und deins in dem ich immer verloren habe. Ich kann die Welt mit anderen Augen betrachten ich bin so glücklich unglücklich
letzter Beitrag von Judith, -
feedback jeder art Lucy (oder Spuren im Sand)
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
- 619 Aufrufe
Lucy (oder Spuren im Sand)[ Wir schreiten barfuß durch den Sand, unsre Spuren sind mal flach, mal tief. Sind geschwunden diesem Strand, wenn die Brandung tosend drüber lief. Deiche schützen unsre Spuren nicht, wir blicken einsam in die Ferne. Der kühle Wind bläst ins Gesicht, die Sonne spendet etwas Wärme. Das Meer der Zeit holt sich zurück, was zeugt nur kurz vom Lebensglück. Lucies tiefe Spur auf festem Land kurz nur ihren Eindruck fand. KOMMENTAR: Lucy bezieht sich auf den Namen des Teilskelettes eines in Afrika gefundenen 3,2-Millionen Jahren alten Vormenschen (Australopithec…
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art oberflächlich
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
- 619 Aufrufe
oberflächlich die wintermüde flut spült abgestorbenes an die küste am horizont glitzern schaumkronen auf den wellen und die brandungsgischt ist zu aprilscherzen aufgelegt wir schlendern am ufer entlang meine augen machen mit seevögeln jagd auf fressbares und du suchst in tangbedeckten kiesmulden nach strandgutschätzen vom rauschen des meers an die klippe gelockt fragen wir uns ob es besser ist zum himmel als oberfläche aufzusteigen oder ins unterwassertiefe abzutauchen oberflächlich (Music_KOKOSHUNGSAN-NET - The Ocean from Pixabay 2a.mp4 oberflächlich (Music_KOKOSHUNGSAN-NET - The Ocean from Pixabay) 9.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Spuren im Feuer
| erstellt von hora- 6 Kommentare
- 619 Aufrufe
Spuren im Feuer Scheite knistern im Kamin. Zärtlich fasst das Feuer deinen Brief. Einmal noch glühen Worte, bäumen sich auf, fallen zur Asche. Eine kleine Flamme erlischt in meinen Augen. Doch das Zittern bleibt, nistet sich ein im Körper.
letzter Beitrag von hora, -
feedback jeder art Wissen
| erstellt von Seeadler- 6 Kommentare
- 619 Aufrufe
Ich lass von meinem Wissen los Die Last ist schwer, der Irrtum groß Was ich mir angelesen, ist fremden Geistes nur gewesen Auf dessen Wort kann ich nicht bauen Dem eignen will ich gern vertrauen
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Lichterschein
| erstellt von Lightning- 1 Kommentar
- 619 Aufrufe
Lichterschein Wenn unser Sein ein Lichtlein wär, das lieblich aus den Sternen fällt, und wir uns in der Zeit verlören, die nur ein Sonnenstrahl erhält, dann stünden wir aus anderm Blick, es ging nicht vor, ging nicht zurück, obwohl wir uns sehr schnell bewegten, und auch die Zeiten um uns schwebten. Wir wären Lichterstrahl, verrückt, ein Sternenhaufen voller Glück, doch aus der Sicht des Augenblicks, sind wir nur Erde, weiter nichts.
letzter Beitrag von Carlos, -
textarbeit erwünscht Vergessen
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 619 Aufrufe
Das Vergessen Das Vergessenhaben, das Vergessensein und das Vergessenwerden, dies fürchtet selbst der größte Krieger! Doch nur derer die Drachen töten, und nicht jener die ihr Leben gaben, nicht jener die zu kurz gelebt haben, sondern derer die sich siegreich davontragen, erinnert man sich auch noch in tausend Jahren.
letzter Beitrag von Ava, -
Selbstbetrug
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
- 619 Aufrufe
Du belügt dich selbst wenn du sagst du würdest die Menschen achten was du nicht besitzt an Würde und Menschlichkeit kannst du auch mir nicht nehmen wenn du keinen Wert in anderen siehst brauchst du auch keinen in dir zu sehen.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Meine Brücke
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
- 619 Aufrufe
Am Fluss such’ ich nach altem Glücke, find fern der Quellen meine Brücke. Über diese möcht’ ich gehen, der Wind scheint sich zu drehen. Ein neuer Keim soll in mir sprießen, das junge Leben in mir fließen! Zum Ufer geht neugierig mein Blick, im Wasser spiegelt sich das Glück. Ein Schiffchen segelt aus Papier, es spielen Kinder, es ist Viertel vor vier. Auf dieser Brücke möcht’ ich verweilen, so fühl’ ich das Fließen, muss nicht eilen. Ich bin ein Schiffchen, mit Segeln, nicht schwer – Erreich’ auch ich das ferne Meer?
letzter Beitrag von EndiansLied, -
feedback jeder art Manchmal
| erstellt von SecondChance98- 0 Kommentare
- 618 Aufrufe
Manchmal denke ich nach, wie es wäre Manchmal wünschte ich, ich sei auf der Fähre Manchmal schneid ich durch, wie eine Schere Manchmal fehlt mir Sauerstoff wie die tiefsten Meere Manchmal steigt alles in mir auf wie Gas Manchmal ist alles zerbrechlich wie leichtes Glas Manchmal frag ich mich selbst "was ist los?" Manchmal schreie ich laut, denn der Schmerz ist zu groß Manchmal denke ich das die ganze Zeit Manchmal scheint mir dieser Weg viel zu weit Manchmal vermisse ich die Zeit zu zweit Manchmal gleicht diese Last der Ewigkeit
letzter Beitrag von SecondChance98,
