Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
Entdecke die Essenz des Denkens in unserer Kategorie "Gedanken, Weisheiten, Philosophisches".
Tauche ein in inspirierende Diskussionen und teile deine philosophischen Reflexionen mit einer Gemeinschaft, die die Tiefe des Denkens schätzt.
6.996 Themen in dieser Kategorie
-
nur kommentar Bedenkenswertes über unsre Spezies
| erstellt von Carolus- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 817 Aufrufe
Bedenkenswertes über uns Haben wir je etwas aus Vergangenem gelernt? Wissen wir, warum wir das Grauen unsrer Jahre nicht bannen können? Können wir jemals einen Scheck auf unsre Zukunft ausstellen? Tag für Tag rennen wir wie Ameisen auf diesem Planeten rum, legen uns krumm für unser Wohlbehagen, mauern uns ein in äußerem Schein, lassen Ewiges Ewigkeit sein. Vergeblich mühen wir uns, das Grauen hinter Nebelwänden aus Hoffen zu verbergen, aus Angst, dessen Blitze könnten die Flächenbrände In unsrer manipulierten Welt verstärken. Eine Weile machen wir die trügerischen Spiele unsres Lebens mit, bis irge…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Gesellschaft
| erstellt von lilli- 1 Kommentar
- 817 Aufrufe
Gesellschaft Schweige nicht. Rede nicht. Höre hin. Höre nicht. Schaue zu. Schaue weg. Entscheide selbst. Lass es lieber andere tuen!
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art 2021 - der erste Jahresrückblick
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
- 817 Aufrufe
2021 - der erste Jahresrückblick Das Jahr, noch jung nicht wild doch voller Leben der Wunschpunsch mit viel Süße noch warm vom Vorjahr im Augenblick gewahr der Ruhe Muße erhebend und im Herzen bunt
letzter Beitrag von Ponorist, -
WAS MEIN HERZ ALLES KANN
| erstellt von Liz- 0 Kommentare
- 817 Aufrufe
Wenn das Herz bricht und nicht mehr spricht, dann ist es sehr schwer zu bleiben sein eigener Herr. Ist das Herz entzweit, dann ist das Glück ganz weit - so weit entfernt und dieser Schmerz, Keiner kann ihn sehen, keiner kann ihn spüren, Denn er sitzt in mir und ich lass ihn hier, Entschmerzen kann nur der Eine und das ist das gemeine. Dieser Eine kann es nicht, deshalb mein Herz zusammenbricht, nicht mehr zu retten ist, das Leben einfach verschwunden ist. Dennoch ist Aufgeben (noch) KEINE Option! Ich bin nur gestrauchelt und winde mich schon, ich will es sehen, das kleines Licht, damit mein H…
letzter Beitrag von Liz, -
feedback jeder art Ganz allein
| erstellt von Teddybär- 9 Kommentare
- 816 Aufrufe
Ganz allein Wen kümmert schon der Erde Schein Im Weltall sind wir ganz allein Der Schöpfer hat es gut bedacht Und die Entfernung groß gemacht. Vermutlich wollte Er uns sagen: Stellt bitte euch den Zukunftsfragen Seid achtsam, fürsorglich, zufrieden Ihr habt das Paradies hienieden. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Not und Tadel!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Wolltest das Kind. War da was. Fachliche Meinung öffnet das Fass. Hast es getan aus tiefster Not. Leidest stark. Der Leib ist tot. Manche verstehen. Andere nicht. D u musst leben mit Gewicht.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art füher war alles besser oder nässer
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 816 Aufrufe
lass uns übers wetter reden denn darüber kann man sich immer aufregen dem einen sind die nächte zu kalt dem anderen die tage zu heiß es lebe die dämmerung den landwirten und rasenfetischisten ist es zu trocken nudisten und andere sonnenhungrige können dagegen nicht genug von der bräunenden strahlung bekommen ich mags gern abwechslungsreich bei regen trage ich cape oder schirm bei sonne einen hut wenns arg stürmt schaue ich aus dem fenster und rede übers wetter
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Meine Muse tritt herein
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
- 815 Aufrufe
Die Muse wollte mich verführen, ich hing in meiner Dichtung fest, nein, ich mochte mich nicht rühren, sie schritt allein zum Götterfest. Gedanken mögen rege fließen! Das war mein Wunsch für diese Nacht. Allein sollten die Verse sprießen – zu schwer war aber meine Fracht. Das Feuer konnte ich nicht schüren, mir schien, sehr fern ist mir das Glück! Die Muse aber wollt mich küren, sie kam des nachts zu mir zurück. Sie klopfte sanft mir an die Türe, ich ließ sie wieder in mich hinein, Ob sie nochmals meine Feder führe? Sie sagte, lass mich nicht allein!
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art An die Welt gebunden
| erstellt von Teddybär- 7 Kommentare
- 815 Aufrufe
An die Welt gebunden Ein Netz von Illusionen hält uns fest in dieser Welt Und man hofft inständig, dass die Seele nicht zu Staub zerfällt. Wir wurden an den Ort der Finsternis verbannt Die Erde ist ein Schattenreich, das hat Platon schon erkannt. Das Ich geistert unruhig durch den Erdenraum Erst der Tod am Ende löscht für immer diesen Traum. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Dieter, -
Wenn die Dunkelheit hereinbricht und langsam kehrt die Stille ein dann kreisen die Gedanken, wie in einer Endlosschleife. Ich finde keine Antworten, auf all' diese Fragen, die mich nachts quälen. Ich warte bis der Mond verblasst und ein neuer Tag erwacht, dann ist meine Zeit gekommen - übermüdet und kraftlos schlafe ich ein. Endlich finde ich meine Ruh - bis zur nächsten Nacht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Die Feder des Lebens
| erstellt von cicerius- 1 Kommentar
- 815 Aufrufe
Ein Vöglein dort oben über der Wirklichkeit schwebt mit seinem gold glänzenden Gefieder sich fortbewegt jede einzelne Feder, die Schönheit im Leben erregt Das Leben, durch die, die Abgabe der Feder beginnt Das Fallen, in seinem Zustand bald die Bewegung hemmt Das Leben ist begrenzt im Stile der Zeit Die Dynamik uns definiert bis sie erstarrt Wir durch das Pusten von unten uns retten möchten Wir unserem Schicksal schließlich stellen müssen
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
ERINNERUNG
| erstellt von Bruno Huber- 0 Kommentare
- 815 Aufrufe
ERINNERUNG Sie ist im Kopf jene Substanz, die’s Leb’n mit Inhalt füllt – und Glanz! Denn alles, was um mich geschieht, sinkt als Erinnerung ins Gemüt! Vielleicht wird das, was mich bewegt, vom Schicksal in mein Fach gelegt, denn es kommt vieles bei mir an, was ich so nicht bestellt hab’n kann! Es bleibt mir auch manch Einfall treu, an dem ich mich längst nicht mehr freu! Wenn ich ihn dann vertreiben will, versteckt er sich und hält lang still… Dann hilft mein Selbst mir mit der List, dass es, was mich nur kränkt, vergisst – und das, was mich erfreut, verklärt… Dann ist Erinn’rung Goldes wert!
letzter Beitrag von Bruno Huber, -
textarbeit Wenn ich an ... denke
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 815 Aufrufe
Wenn ich an die Zeiten denke als das Reisen noch untersagt eine Mauer Deutschland trennte hätte ich kaum zu hoffen gewagt dass ich einst die Welt bereise an keinen Passkontrollen scheitre mit den Samen im Norden speise dadurch meinen Horizont erweitre Bild by Pixabay Was fällt Euch ein, wenn Ihr an ,,, denkt?
letzter Beitrag von Darkjuls, -
ratisbona *)
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 815 Aufrufe
stadt der flüsse von kalkhängen umrahmt liegst du im warmen schoß des oberpfälzer walds flankiert vom fränkischen jura und dem bayerischen wald in jungen jahren warst du mir weggefährte durch deine parks gärten und läden in denen ich anfing musikalische schätze und erste küsse zu sammeln gehe ich heute durch die gassen winkt mir manche erinnerung zu und alte songs führen mich an orte wie stadtamhof wo der regen in die donau mündet *) Ratisbona ist der keltische, italienische, portugiesische und spanische Name der Stadt Regensburg in Bayern.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Blaue Narzisse
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 815 Aufrufe
Der Platz wo du schriebst ist leer Die Tänzerin tanzt nicht mehr Und das Papier ist blau wie die Narzisse in deinem Fenster für die ein schüchterner Vasenmacher Schlag Mitternacht nur im Licht seines Lächelns eine Vase gemacht hat.. An ihrem Blaulicht ist meine Erinnerung aufgehängt my sweetest friend wie ein Schwindel der einfach nicht ins Gleichgewicht fällt Hingestellt mit Himmelssicht dorthin, wo eine blaue Narzisse ferne Sterne zählt my sweetest Friend You know Its always been an all night thing Verklebten die Worte zuletzt dir wie Teer das Gefieder daß es dir zu …
letzter Beitrag von Georg C. Peter, -
feedback jeder art Phobie
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
- 815 Aufrufe
Phobien sind weitverbreitet - sie geben dem Schwindel, der hungrig ausflippt Nahrung, stärken Unsicherheit und Schwäche, welche die Realität verlässt, um sich in der Angst vor dem Kontrollverlust wiederzufinden, wobei sie in Ängsten münden, und dem Verrücktsein näher sind, um dem Schein der nicht genau definierten Normalität das Überleben abzusprechen. Soziale Phobien sind weitverbreitet – die im Eingeweide der inneren Wogen, sich der Lächerlichkeit preisgegeben fühlen, Stärke hinwegspülen wie Wasser, denn krasser brennt die Peinlichkeit, die nicht zu überbieten ist, soda…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Lebensweisheiten
| erstellt von tatjana- 0 Kommentare
- 814 Aufrufe
size=18Selbst ist der Mensch in einem Gang, an der Pforte vorbei zum Tor entlang!/size Unvoreingenommen durch das Leben gehen, stets zu seinen eigenen Fehlern stehen. Niemals von den Lügen blenden lassen, einfach das Reale und Wahre erfassen. Die erste vertraute Person im Leben, ist das Wichtigste zum Überleben.
letzter Beitrag von tatjana, -
Schauspieler
| erstellt von Cherry- 0 Kommentare
- 814 Aufrufe
Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind sie? Wer wollen sie sein? Schwer können sie ihr eigenes Leben leben. Können sich nicht entscheiden wer sie sind. Leben das Leben anderer Personen. Sind wir nicht alle Schauspieler? Auf unserer eigenen kleinen Bühne. Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind wir heute? Wer wollen wir morgen sein?
letzter Beitrag von Cherry, -
WEITEN UND UNENDLICHKEITEN
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
- 814 Aufrufe
WEITEN UND UNENDLICHKEITEN Gebirge und Schluchten Meere und Buchten Weiten und Unendlichkeiten - So endlos weit der Blick zu blicken vermag Der Dichter aber, er weilt an anderem Ort Eher dort Wo das kärglichste Wort Sich Schale um Schale Als doch tiefschürfend entpellt, Wo Doppelbödiges und BonMot Durch Gedanken pulsieren, Salopp und Gehoben Auf gemeinsamer Bühne choreographieren, Ja, eben dort Wo kärglichstes Wort und kärglichstes Wort Zu ungeahnten Sinnen kopulieren --- In diesem Kleingeschnitzten Hallen für ihn Gebirge und Schluchten Meere und Buchten Weiten und Unendlichkeiten - So endlos weit das Denken zu denken v…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art „Lasset uns Götter machen“, sprach der Mensch
| erstellt von Hayk- 2 Kommentare
- 814 Aufrufe
Aus dem dampfenden Atem rubinfarbner Meere, die gefüllt sind mit eitrigem Blut in den Tiefen, mit zerrissenen Herzen, gespaltenen Zungen und geblendeten Augen, habt ihr mich geschaffen. Das gewaltige All und die Sterne gerieten, wie der Donner und Blitz zu begreifbaren Bildern; und die Klügsten von euch, die Schamanen und Priester, die gesalbten Beherrscher mit Szepter und Krone auf den Thronen, erkannten beizeiten den Vorteil, den der Glaube an mich, euren Gott, ihnen schenkte. Auf Altären geopfert, zerflossen in Strömen die soeben begonnenen Leben für immer - im geheiligten Namen der niemals geschauten Schimäre. Das Geschmei…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Vergangenheit ist die neue Gegenwart...
| erstellt von Colette- 1 Kommentar
- 814 Aufrufe
Die Vergangenheit prägt meist die Gegenwart,denn die Gegenwart ist oftmals die neue Zukunft... Man lernt oft aus dem was man in seiner Vergangenheit erlebt musste und wächst mit seinen eigenen `Neuen ` Fassetten heran. Waren sie positiv oder auch Negativ all das was man erlebt hatte oder erleben musste,zieht man die meisten dinge heraus aus denen man sich sicher ist das man diesen Weg diese Erfahrung stehst nicht noch einmal erleben möchte.... Denn nicht jeder Mensch hat nur Positives erleben dürfen denn oftmals sind es die Negativen Ergebnisse aus denen man versucht die Zukunft aufzubauen. Meist versucht man es doch nicht immer klappt es direkt oder jemals.Man m…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Vertrautheit
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
- 814 Aufrufe
Vertrautheit Selbst im Januar lässt der alte Hafen an der offenen Förde sich diese Vertrautheit nicht entreißen. Auch wenn Wellen hart an die Mole schlagen bleibt er Heimat für die letzten Tage. Mehr noch als du, der meine Hand hält und vom Wetter spricht.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Terelülülü im Isralulalem
| erstellt von Mael Lachis- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Terelülülü im Isralulalem Schebibäfchen rundgelauf Muss ein Zarschwein heut zerknüffeln Er nimmt noch einen Eimer auf Löschergott und Fuffels Terelülülü ist Jauchibo Drum muss er sich versaufen Harenweise Baubibo Nach Isralulalem laufen Für Waltergott und Katerland Das klingt viel zu viel nach mich Jetzt halt doch endlich mal den rand! Sonst schreib ich ein Gedicht Die Höfe des Jezeugas Auf Gartklein Kommunie Sitzen rum und haben Spaß In der Würfelbumsakolonie So bescheuert kann man doch gar nicht sein! Auf Krempel auf belende Komm jetzt her ich sperr dich ein Ich setze h…
letzter Beitrag von Mael Lachis, -
Die Zeit - die noch bleibt
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
- 813 Aufrufe
Wo ist die Zeit geblieben, als wir von Träumen getrieben. Da dachte man nicht an das Alter und Krankheit, bis dahin war es für uns eine Ewigkeit. Doch die Ewigkeit ist da, schneller als gedacht, hat uns mit den Jahren alt und müde gemacht. es ist gewiss, wir sind des Todes nächste Generation, ein bischen Angst macht mir das schon. Noch ticken die Uhren - für uns viel zu schnell, doch irgendwann bleibt die Lebensuhr stehen, dann ist es Zeit - für uns zu gehen.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art der Kern der Dinge
| erstellt von Kirsten- 2 Kommentare
- 813 Aufrufe
der Kern der Dinge weitet sich aus vergrößert sein komprimiertes Haus sein Faden spinnt eine neue Geschichte entwirrt das Welten Knäuel im neuen Lichte der harmonischen Gemeinsamkeit das Gute sich das Böse einverleibt
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art Der Weisheit letzter Schluss
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
- 813 Aufrufe
Der Weisheit letzter Schluss Als ich dir sagte: Halt es aus wusstest du nicht was ich meine Ich redete vom Leben, von dem was es mit sich bringt Der Last und den Qualen, auch der Pein und der Freude, die niedergetrampelt wird. Halt es aus! Es gibt keine Gebrauchsanleitung keine Lösungsformel und die Allzweckwaffe r² x pi hilft nicht weiter sich im Kreis des Lebens zurechtzufinden Halt es einfach aus! Die paar Jahre gehen schnell rum und wenn nicht, schau dich um es gibt immer irgendwo eine Abkürzung die dich dem Ziel näher bringt. © Stern…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
nur kommentar Windfederleicht
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Eine Feder vor’m Fenster der Wind schaukelt sie sacht webt meinen Blick in sich ein, wiegt Seele und Gedanken, windfederleicht haucht das Leben mir einen Kuss auf die Wange
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Surreal
| erstellt von Ingo Karschen- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Atemlos, panisch, flüchtend, Einsam und allein in die Dunkelheit, Das Herz schlägt, der Puls rast, flüchtend, strauchelnd, hilfesuchend in einer Gasse drängend. Das Blut pulsierend, die Furcht im Nacken, unaufhörlich verbleibend. Wie lange noch wird er Jagen und hetzen? Vollkommene schwärze empfangend, Hilflos, blind umherwandernd, stapfend im widerhallendem Tonfall. Kalter Schweiß trat hervor, auf Stirn matt glänzend, plötzlich erwacht aus einem finsteren Traum. Erleichterung Pur.
letzter Beitrag von Ingo Karschen, -
Der Dunkle Herbst
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
- 813 Aufrufe
Das braune Schreckgespenst ist wieder da, erneut hat dieses Grau im Feld begonnen, vergessen, was im Frühling einst geschah, kaum blüht das Leben, ist es schon verronnen. Da streiten Menschen sich, was gilt es tun, fordern Wege Zoll, wie zu der Ritter Zeiten schlagen sich Köpfe blank, ohne je auszuruhn, ein Burgverwalter Schrecken will verbreiten. Der glaubt sich im Besitz mit Unheilvoller Macht, und alle sollen Demut, Ehre ihm erweisen, jedoch des Volkes Wille wurde nicht bedacht. Das Leben läuft schon längst auf andren Gleisen ihr selbsternannten Fürsten gebet Acht, nicht jeder König hat die Würde eines Weisen. 20014
letzter Beitrag von Carry, -
nur kommentar Schubladen
| erstellt von Elisabetta Monte- 7 Kommentare
- 812 Aufrufe
Schubladen Press mich nicht in eine Schublade dort passe ich nicht hinein Mein Sein zu erfühlen dauert ein Leben © Elisabetta Monte 2006
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Diogenes
| erstellt von Ikaros- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 812 Aufrufe
Diogenes[1] Du stehst mir in der Sonne!“, sagtest Du immerzu, immer, grimmig ist Dein Blick aus Deiner Tonne, Deinem Philosophenzimmer. Du sagtest: „Diese Welt ist gleich ’nem Fass.“ Bei solch’ Gedanken wurd’ ich blass. Dein Ausblick Richtung Horizont – gestört war sie nur durch die Häuserfront. Dazwischen war der Menschenstall, durchschaubar nicht in diesem jedem Fall. Nichts bedeutete Dir meine Nähe, wolltest nicht, dass ich in deiner Sonne stehe. Das Fest der Götter wird’s bald wieder geben, die Agora braucht kein Philosophenleben! Die Tonne begann sich mal wieder zu drehen…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Gaumenschmeichler
| erstellt von Rhoberta- 2 Kommentare
- 812 Aufrufe
Sanftmut streichelt die Lippen und auf der Zunge zergehen die Erkenntnisse der Geschmack von Hoffnung schmeichelt dem Gaumen im Hals bleibt die Wahrheit stecken und ringt um ihr Leben
letzter Beitrag von Rhoberta, -
nur kommentar Vogelfrei!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
- 812 Aufrufe
Ruinen qualmen. Flüsse brennen. Menschen wie die Hasen rennen. Vogelfrei sind die Gestalten. Tage dauern die Gewalten. Ist legal, heißt es da. Geplündert wird mit ein Hurra. Land gelähmt und fast tot. Blutig ist das Abendrot. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Erinnerungen ans Dorfleben
| erstellt von Ostseemoewe- 6 Kommentare
- 811 Aufrufe
Erinnerungen ans Dorfleben Selbstverständliches Kindertoben, die Milch fett wie der Krug aus Steingut, das gute Porzellan steht in der Vitrine unangerührt. Risse in der guten Sammeltasse - ein Geschenk der Großmutter, der Kuchenteller zur goldenen Hochzeit – graviert. Muffig riecht die Kirche. In ihr brannte seit Jahrhunderten kein Weihrauch, benutzt von Bauern – nur, Feiertage sind rar und der Glaube hängt fest am Boden – aber man kann ja nicht Wissen. Die Natur nicht herausfordern, ein Gewitter und schon kippt die Milch. Dickmilch, dick mit Zucker bestreut und abends Bratkartoffeln mit S…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Fahrstuhl zum Abgrund
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
- 811 Aufrufe
Der Mensch mag lügen intrigieren laut toben poltern drangsalieren auch foltern morden und erpressen hat bei dem Unheil nur vergessen mit Macht besessen tief im Keim selbst der wird bald nur Asche sein All das sollte nicht vergessen dieser Mann der Macht besessen Lügen stets für wahr erklärt bis der Fahrstuhl abwärts fährt und mit einem dumpfen Knallen sich verfängt in seine Fallen Irre trampelnd vor sich stiert bis auch der Letzte hat kapiert der Mensch ist nicht mehr zu ertragen und wird weiter um sich schlagen Angst und Unheil sind der Lohn wird er nicht bald gestürzt vom Thron
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Das flexible Organ
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
- 811 Aufrufe
Das flexible Organ Manchmal ist er lang, ob dick oder dünn, doch er kommt gut an praktisch so mittendrin, als Verdauungsorgan, das stets vom Magen bis zum After kam,… …oder auch außen herum als Bio-Wurst-Pelle und was man nun zu guter Letzt stelle, ist das Erklärungsende, welches einem hier zuruft, das letzte Info, das man nenne, ist der wohl Darmversschluss. R. Trefflich am 6. Juni 2021
letzter Beitrag von Ralf T., -
nur kommentar Ex Luce Mutatio
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
- 810 Aufrufe
heiß gesucht taucht es unter: das Genie von seinesgleichen nur erkannt entzweit niemals mutierte Materie gespalten zu blinder Energie im Flusse beständig strömt mitgerissen Treibgut vorbei ohne bleibenden Eindruck in gewissenlos geglaubter Rolle kein nennenswert Hindernis im Grollen feindlichen Gerölls bewegt, weil es naturgemäß muss als risse die Wirbelsäule zu Flügeln deren Zähne ihren weißen Zenit aufschnappen geklauter Übel Wendeltreppe die Dumpfbacken aufrüttelt gefühllose Wunden zu lecken eine DNA-Säule singulärer Träume aufgestellt zur Himmelsleiter einzig von einer willenlosen Wolke gehalten im leer gefisch…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art des is weys is
| erstellt von SalSeda- 2 Kommentare
- 810 Aufrufe
ich mecherd wey a Bächla sei su silberhell und klor ich schmiecherd mi ins Ufer nei des is fei wergli wor. ich mecherd wey a Sturmwind dohm di Blädder wild zerupfn und mid die graua Wolkn drohm am Himml weiterhupfn ich mecherd und des derfsd mer glaam hald immer weider gej ich hob ka Worzln, bin ka Baam drum bleib i a ned stej ker nercherds hi und manchmol gling i wey a laude Gloggn mei Sehsucht is a Schmedderling und bleibd ned lang wou hoggn bin flichti wey a Blummaduft und mechersd du miech haldn host in der Händ blos leere Luft und greygst im Gsic…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
nur kommentar Beflügelt
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 810 Aufrufe
der Sturm ist mein Wesen Blitz / Allgewalt / jähes Entfalten ich bin für niemanden geschaffen drum lockt mein Äußeres nicht: kein Worwurf vergab sein Leben! der Sturm ist mein Wesen keine Heimat auswegloser Wiege vor nichts halten als einzig zu wehen dies schafft grenzenlose Liebe! vergiss die Hände deiner Freunde schwach, von Vorteilen befallen vergiss die Worte holpriger Lehrer An-Gestellte unfreier Sitten sie alle verhalten! Würgeengel inzüchtiger Bindung verwachsen in stickigen Taubenschlägen üben verkümmerte Parteiflügel doch die üble Überwindung scheitert an ängstlichen Lügen der Sternensturm ist mein Wesen kein Aufschla…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Kopfkino
| erstellt von Behutsalem- 1 Kommentar
- 810 Aufrufe
Ein leises Flehen streichelt meine Haut, berührt, wie sonnenreife Ähren, dass mir Vertraute zu begehren was nahgefühlt und aufgestaut, im Kopf lebendig zu bebildern. Erfüllt ergreif ich den Moment, verzehre mich nach Einzelheiten, belichte mir von allen Seiten was lüstern sich ins Denken brennt und lasse mich im Sinnen treiben.
letzter Beitrag von Perry, -
Weiße Folter
| erstellt von Dattura- 0 Kommentare
- 810 Aufrufe
Hier und da wird sie genannt die weiße Folter, die psychischen Schäden die unsichtbare, wirksame Technik die dauerhaft schädigt und zerstört ohne jemals physisch Gewalt angewendet an das sich das Opfer für immer erinnert das niemals entschädigt und dem nicht geholfen werden kann der Täter desöfteren unentdeckt der dich isoliert und demütigt ein Vogel in einem Käfig eingesperrt ohne jegliche soziale Kontakte das verlieren aller fünf Sinne ohne Schlaf und oftmals Scheinverletzungen ohne atmen und ständiges stehen und die Übelkeit hochkommen lässt ein vollkommen nackter Mensch ein Sklave eines Sadistens gefesselt und die Wahrnehmung verdre…
letzter Beitrag von Dattura, -
feedback jeder art ein schöner tag
| erstellt von Margarete- 5 Kommentare
- 810 Aufrufe
was ist das für ein schöner tag lass hinter mir all müh und plag ich mach mir heute keine sorgen verschiebe alles bis auf morgen geniesse wandernd die natur seh überhaupt nicht auf die uhr dem glücklichen schlägt keine stunde so dreh ich fröhlich meine runde komm ich gestärkt nach haus zurück mit frohem mut und klarem blick das müsste ich mal öfter tun um so vom alltag auszuruhn
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Da sind die Bilder
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 809 Aufrufe
Da sind die Bilder, die waren, voller Bedeutung, vor Jahren; konnten dein Dasein bestimmen, davor gab es gar kein Entrinnen. Denn mit totaler Präsenz, ganz eigener Präferenz; lenkten sie dein Geschick, hin zum vermeintlichen Glück. Gaben ein gutes Gefühl, halt dir im ganzen Gewühl; gaben dir Zuversicht, sie erschreckten dich nicht. Hast es auch gern gesehen, bestimmten sie das Geschehen; ließest sie zwangsläufig walten, halfst ihnen beim Gestalten. Erst sehr viel später dann, hieltest den Film du an; führtest von nun an Regie, nur mit der Phantasie. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Schattenspiel
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 809 Aufrufe
Bang hockt der Bube vor der weißen Wand darauf die Schatten wohnen Längst sieht er nicht der schnellen Hand Bewegung den Gestalten frohnen mehr die dort wie hingeboren in das Nichts des abgedeckten Lichtes thronen Sein Leben ist noch weit geworfen in das Morgen und noch ein dunkles Schattenspiel Doch wie der Schatten aus dem Nichts im Lichte fiel (was war zuerst - der Anfang oder schon das Ziel ?) sind alle Wünsche, alle Sorgen am Ende in etwas verborgen das wie aus einem Licht geschieht
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Ich bin
| erstellt von Hera Klit- 6 Kommentare
- 809 Aufrufe
Ich bin: Vater und Sohn Onkel und Neffe Großvater und Enkel Christ und Antichrist Engel und Teufel Mann und Frau Opfer und Täter Hassender und Liebender Redner und Schweiger Weinender und Lachender Gewinner und Verlierer Bejaher und Verneiner Krieger und Pazifist: Also bin ich
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Das Denkmal
| erstellt von B.I.N.D.A.W- 0 Kommentare
- 809 Aufrufe
Es riecht nach Furcht, Es stinkt nach Verderben. Ich rieche die Angst, Die Angst vor dem Sterben. Wir bauen Denkmäler, Damit uns niemand vergisst. In der Hoffnung, Dass uns Jemand vermisst. Ich lauf durch die Straßen, Es ist menschenleer. Alles tot und zerstört, Als ob hier sonst niemand wär. Nichts ist übrig geblieben, Von der Rasse Mensch, Nichts als leer stehende Gebäude, Und ihre Dekadenz. Wir wollten alles beherrschen, Und haben dabei alles zerstört. Alles was anders war, Und uns nicht gehört. Alles zerfällt, Bauwerke, Denkmäler, Nichts was den Geist, Unsrer Natur behält. Wir haben uns vernichtet, Ein ums andre …
letzter Beitrag von B.I.N.D.A.W, -
feedback jeder art Im Kopf dumpf bräsig
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
- 809 Aufrufe
Im Kopf dumpf bräsig, neben der Spur, Erinnerungsfetzen, was war gestern nur; noch fünf Minuten, ist eh gleich sieben, die Frage quält, was hast du getrieben. Vorm geistigen Auge, erscheint eine Frau, auch das macht dich nicht wirklich schlau; nachhallende Klänge schwingen leise in dir, siehst Tulpengläser mit zapf frischem Bier. Da sind auch noch Gläser, mit Whisky drin, Geschmack auf der Zunge von Wodka und Gin; der Rachen voll trocken, vom gestrigen Rauch, waren‘s nur Zigaretten oder gab es Joints auch Dann dieses Gerangel, dein Knöchel tut weh, tastest dich ab, scheinst ansonsten o.k…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Durch den Sommernachtstraum
| erstellt von Ikaros- 3 Kommentare
- 808 Aufrufe
Mir dämmert, ich wandle mühsam durch die Welt - überm Haupt mein funkelnd’ Sternenzelt. Fern, zu fern ist dieser kühle Raum! Ich schwebe wohl durch einen Sommernachtstraum. Durch eine Mücke bös gestochen, so bin ich jäh erwacht, mich dünkt, fest stecke ich in einer lauen Nacht. Zikaden summen, Schwere liegt in dieser Luft, ich habe ihn gerochen, den schwülstigen Duft. Es drückt die Stimmung, sie atmet heiß, wie jeder Sternenwandler über solche Nächte weiß. Nymphen vollführen schweigend ihren Tanz - meine Sterne aber leuchten in der Distanz.
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art Vertrauen
| erstellt von N.K.- 1 Kommentar
- 808 Aufrufe
Den Schmerz bei Seite gelassen und immer noch kann ich es nicht fassen, Was ein Mensch mit einem macht, Dem man einst vertraut hat. Vertrauen fällt mir schwer. Ein Gedanke geht in meinem Kopf umher. Was mache ich mit ihm? Er ist kompliziert, auch wenn er so einfach schien. Einer Person Einblick in mich zu lassen und sie könnte mich verlassen. Ich komme mit mir selbst nicht klar. Dennoch findet sie mich wunderbar. Bei all der Dunkelheit in mir, Leuchtet die Hoffnung als einziges Licht. Sie sorgt, dass die Dunkelheit mich nicht zerbricht. Diese Hoffnung ist meine Zuneigung zu dir…
letzter Beitrag von mariecolette, -
feedback jeder art Ein Tag
| erstellt von Federtanz- 1 Kommentar
- 808 Aufrufe
Aufleuchtender Himmel reine, geklärte Luft das plätschern der Träume wie sie auf die Realität trifft Schwarzes Schattenhaar kirschrote Lippen ungelesene Gedanken ungehinderte Gefühle Der Schatten ruht in der Kühle Gesang der Kehlchen am Abend dann das Gold trifft so wund auf das Ende.
letzter Beitrag von Sonnenuntergang,
