Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Meine kleine Traumwelt
| erstellt von Elena Schamber- 8 Kommentare
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Ich träume oft von einer Welt, In der es sich fröhlich, glücklich lebt. In der es keinen Kummer gibt, Wo jeder jeden herzlichst liebt. Ich habe mir eine Welt aufgebaut, In der keiner dem anderen das Leben versaut, Das Dasein und Seelenfrieden zur Hölle macht Und noch dazu böse und zynisch darüber lacht. In dieser meiner kleinen Welt, Wo einer sich dem anderen gesellt, In guten wie in schweren Zeiten Dem Nachbarn steht bereits zur Seite. Wenn jemand Freude empfängt, Sobald er hört, dass es dem anderen gut geht, Und auch Mitleid für den anderen hat, Wenn jener plötzlich spürt, er…
letzter Beitrag von m-poetry, -
feedback jeder art Heilen
| erstellt von SeP Servor- 2 Kommentare
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Jemand hat mir mal gesagt: „Ich wünschte mir, ich könnte heilen“. Und ich sage dir; jeder kann jeden heilen, denn jeder kann mit jedem die Liebe teilen, jeder, auf seiner eigener Art und Weise: manche strecken ihre Händen aus, manche legen ihre Händen auf, manche sagen vor sich hinmurmelnd viele Wörter, manche sehen dich nur an und nehmen deine Händen. Manchmal aber ein versteckter Blick, ein behutsames Wort, eine stille Umarmung kann Mut machen, Freude bringen, das Positive stärken: für unsere Herzen die Heilung spenden. Doch es kann nur dort eine Heilung geben, …
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Und wieder kehrt der Mond zurück
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Und wieder kehrt der Mond zurück und wieder will ich nach dir greifen, nach Geistern, die im Augenblick zerstreut durch mein Erinnern streifen. Vergangenheit und dich zu lieben, sonst gibt es keine Wirklichkeit. Nach allem ist mir nichts geblieben als Schatten einer andern Zeit. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Von Hunden und Katzen
| erstellt von Hera Klit- 3 Kommentare
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Von Hunden und Katzen Der gewöhnliche Mensch hat die Seele eines Hundes. Er bettelt um die Gunst seines Rudels. Er leckt die Hand, die seine Almosenschale mit Haferflocken füllt. Er kennt seine Hundeklappe und findet sie stets. Ein Kopftätscheln ist seine große Freude und sein ganzer Lebensinhalt. Der befreite Mensch hat eine Katzenseele. Er schleicht über die Dächer seiner Einsamkeit und nährt sich vom Fleisch selbst gerissener Mäuse. In welches Fenster er einsteigen wird, weiß man vorher nie. Almosenhände straft er mit einem Hieb seiner krallenbewehrten Pranken. Ein Kopftätscheln weckte nichts, als seine Mordlust. Die Seele will reißen u…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Flieg Seele
| erstellt von Angie- 2 Kommentare
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Flieg, Seele, flieg hinaus aus wirbelnden Gedankensprüngen... leerreichem Wortgehülse... Flieg, lass Ballast und Schwere los Flieg empor vom Geistwind getragen dem Einen entgegen der wispernd sein Wort in Wolken gewebt lausche atemlos dem neuen Klang leis durch Wind und Blätter rauschen: schalom schalom schalom …
letzter Beitrag von Aries, -
feedback jeder art Nicht mehr meine Zeit
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Ich bin zu alt für diese Welt irgendwann blieb ich stehen und die Zeit hat mich überholt. Bin zurück geblieben in meinen Erinnerungen. Bin zu langsam für diese Welt, das Alter hat seine Spuren hinterlassen, kann mit dieser schnelllebigen Zeit nicht mehr mithalten. Und ich ließ sie an mir vorbei ziehen - einfach so- ohne Wehmut im Herzen. Ich bleibe zurück mit meinen Erinnerungen, mit Worten, die mir so vertraut sind.
letzter Beitrag von Pius, -
feedback jeder art Neues Land
| erstellt von Feuerfunke- 3 Kommentare
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Die Veränderungen werden immer fortwähren zum Guten oder Schlechten so ruhe dich nicht aus auf deinen Lorbeeren und suche nach dem Rechten Mut bedarf es dafür viel um das Alte abzulegen doch umso höher das Ziel desto mehr Tiefe hat das Leben Drum halte deinen Nordstern immerfort fest im Blick verlasse den eignen Ortskern und wage einen neuen Schritt Laufe der Angst entgegen und betrete neues Land denn dort beginnt das Leben alles Andere ist altbekannt
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Bilderrahmen
| erstellt von Nefarius- 1 Kommentar
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Es stand ein Baum vor meinem Haus. Schaute von außen in mein Fenster hinaus. Meine Welt die kannt' er nicht. Kannt' nicht Pflicht, nicht Angst, nicht mich. Seine Welt verstand ich kaum, war ich schließlich selbst kein Baum. So stand er da und ich stand dort. Zwischen uns nur Glas, nicht Wort. Eines Morgens dacht' ich dann, das ich ihn nicht mehr sehen kann. Ich war es Leid das stehte Raten, keine Straßen und kein Zaun, ich sah immer nur den Baum. Er sollte gehn' doch konnt nicht laufen also musst' Ich ihm die Beine kaufen. Und so kam es dass er ward gefällt, von starken Männern, gegen Geld. Er war ruhig, es war laut, ich hatt's mir nichtmal angeschau…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
die zeit reist in gedanken
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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kippe ich das fenster schwingt die spinne an ihrem faden hin und her wie eine glocke die zur andacht ruft bevor sie ganz den halt verliert hänge ich sie um an einen stilleren ort danach erwecke ich mit einem kuss dein lachen trage dich über die schwelle unserer wohnung unterm dach wir fangen noch einmal von vorne an uns kennen und lieben zu lernen das leben geht mit weitausholenden schritten durch die zeit hinterlässt abdrücke in denen sich rosen und disteln sammeln ich vermeide es in sie zu treten denn sie sind vergänglich
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Reichtum
| erstellt von Emil Felau- 1 Kommentar
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Männlich, weiß, ledig, über dreißig. Trotzdem zufrieden, denn was wichtig ist, weiss ich. Ich gebe alles und bekomme alles, was ich gebe, ich fühle, ich schmecke, ich liebe, ich lebe. Mein Herzschlag, mein Rhythmus, barfuß im Regen. Ich steig ein weil ich mit muss, im Ursprung der Gene fließt der Plan meiner Seele. Die Szene des Weges, der Pfad leichter Träume, sehend verstehend, die Freundschaft der Bäume. Dankbar zu hoffen und friedlich erschaffen, oft glücklich, präsent, mein eigenes Geschenk.
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Krebs
| erstellt von Gutmensch- 2 Kommentare
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Krebs Einmal , alle sieben Tage, bin ich bei ihm zu Haus. Er stellt mir dann die Frage „wie seh ich heute aus ?“ „Gut siehst du diesmal aus, viel besser als zuletzt.“ Ich quetsche diese Worte raus und fühl mich dabei schlecht. Eingefallen ist sein fad Gesicht, die Augen groß, die Wangen hängen runter, das nahe Ende akzeptiert er nicht. Er hofft ganz fest noch auf ein Wunder. Täglich mehr verlässt ihn seine Kraft, letzte Woche konnte er noch gehen. Zum WC hat er es heute nicht geschafft werde ich ihn nächste Woche wohl noch sehen ? ...in den letzte…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
ERINNERUNG
| erstellt von Bruno Huber- 0 Kommentare
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ERINNERUNG Sie ist im Kopf jene Substanz, die’s Leb’n mit Inhalt füllt – und Glanz! Denn alles, was um mich geschieht, sinkt als Erinnerung ins Gemüt! Vielleicht wird das, was mich bewegt, vom Schicksal in mein Fach gelegt, denn es kommt vieles bei mir an, was ich so nicht bestellt hab’n kann! Es bleibt mir auch manch Einfall treu, an dem ich mich längst nicht mehr freu! Wenn ich ihn dann vertreiben will, versteckt er sich und hält lang still… Dann hilft mein Selbst mir mit der List, dass es, was mich nur kränkt, vergisst – und das, was mich erfreut, verklärt… Dann ist Erinn’rung Goldes wert!
letzter Beitrag von Bruno Huber, -
feedback jeder art Tränenreiches Gedenken
| erstellt von Hayk- 6 Kommentare
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Was ist geschehn mit deinen einstmals feuerroten Haaren? Ich sehe nur noch graue Zotteln dein Gesicht umrahmen - und dieses Antlitz mit eingefallnen, früher vollen Wangen, wie reizend war es anzuschaun, bevor die Maden kamen und alle Lieblichkeit zerfraßen in den letzten Jahren - die Exhumierung, lieber Schatz, sie macht mir Angst und Bangen! Die volle Brust hat Bruder Hein genüsslich weg gefressen, verblichen ist dein Totenhemd, worunter deine Hüfte mit geilem Schwung das wilde Tier in Männern vorgelockt, statt Wolken von Chanel verbreitest du jetzt üble Düfte; nun frage ich: „Warum war ich einst so von dir besessen?“ Ich fall fast um, weil mir das…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Patience
| erstellt von Hêddřa Malvaas- 2 Kommentare
- 800 Aufrufe
Patience Breaking In the darkness of the deep sea, Inhaling, Luminous treasures of an unimaginable value. In the chaos of the ocean of clouds, Seeking, Lucid riches of an unseen amount. In the emptiness of the alluring maze, Walking, Glowy chests of a comforting content. Flying.
letzter Beitrag von Carlos, -
Schauspieler
| erstellt von Cherry- 0 Kommentare
- 800 Aufrufe
Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind sie? Wer wollen sie sein? Schwer können sie ihr eigenes Leben leben. Können sich nicht entscheiden wer sie sind. Leben das Leben anderer Personen. Sind wir nicht alle Schauspieler? Auf unserer eigenen kleinen Bühne. Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind wir heute? Wer wollen wir morgen sein?
letzter Beitrag von Cherry, -
feedback jeder art Nichts ist gewonnen
| erstellt von Hera Klit- 4 Kommentare
- 800 Aufrufe
Nichts ist gewonnen, wird alles auf den Kopf gestellt, und Hunde sind nachher Katzen. Nichts ist erreicht, wenn Seiten gewendet sind und Zebras zu Kühen mutieren. Ein Perspektivenwechsel ist keine Erlösung von dem anhaltenden Streit. Es ist nur ein darwinscher Winkelzug im immerwährenden Strom der Zeit. Nur eine Frage der Benennung, Erhaltung, Form noch im schalen Gesetz der Norm. Sinnverkehrung erfordert noch mehr Sinn, Logik bleibt ein Irrtum, vom Anfang her gedacht. Schau nicht hinter die Phänomene, riet Goethe, das Ding an sich kannst du nicht sehn‘, sprach Kant. Sind wir nur läppische Puppen in einem kosmisch…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Die Zeit - die noch bleibt
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
- 799 Aufrufe
Wo ist die Zeit geblieben, als wir von Träumen getrieben. Da dachte man nicht an das Alter und Krankheit, bis dahin war es für uns eine Ewigkeit. Doch die Ewigkeit ist da, schneller als gedacht, hat uns mit den Jahren alt und müde gemacht. es ist gewiss, wir sind des Todes nächste Generation, ein bischen Angst macht mir das schon. Noch ticken die Uhren - für uns viel zu schnell, doch irgendwann bleibt die Lebensuhr stehen, dann ist es Zeit - für uns zu gehen.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art unendliche geschichte
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
- 799 Aufrufe
unendliche geschichte vielleicht hilft es sich in traumfantasien seinen dämonen zu stellen sich mit einem glücksdrachen auf abenteuerfahrt zum elfenbeinturm zu begeben letztlich lassen sich probleme aber nur in der realität lösen den schritt weg oder hin zu menschen zu machen endlich die notwendige klarheit zu schaffen vielleicht wird athreju dann zum freund und fuchur ein treuer wegbegleiter wer weiß mit viel glück die kleine kaiserin zur großen liebe deines lebens unendliche geschichte (Music_JuliusH - Fairy Chant Elven Song from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Mundtot
| erstellt von Seeadler- 7 Kommentare
- 799 Aufrufe
Sie sprang aus ihren weißen Socken mit einem Satz, empörte sich erteilte Rügen höchst erschrocken. Belehrend zog sie ins Gericht mit einem Mensch, der sich erlaubte, weil er an seine Wahrheit glaubte sie auszusprechen, ehrlich, frei und schlug ihn nieder mit Geschrei, Gekeife, Tadel, und Verweise bis er davon zog still und leise. Von hinten kläffte laut ihr Hund: Tot ist der Mund! Tot ist der Mund!
letzter Beitrag von gummibaum, -
Vergangenheit ist die neue Gegenwart...
| erstellt von Colette- 1 Kommentar
- 799 Aufrufe
Die Vergangenheit prägt meist die Gegenwart,denn die Gegenwart ist oftmals die neue Zukunft... Man lernt oft aus dem was man in seiner Vergangenheit erlebt musste und wächst mit seinen eigenen `Neuen ` Fassetten heran. Waren sie positiv oder auch Negativ all das was man erlebt hatte oder erleben musste,zieht man die meisten dinge heraus aus denen man sich sicher ist das man diesen Weg diese Erfahrung stehst nicht noch einmal erleben möchte.... Denn nicht jeder Mensch hat nur Positives erleben dürfen denn oftmals sind es die Negativen Ergebnisse aus denen man versucht die Zukunft aufzubauen. Meist versucht man es doch nicht immer klappt es direkt oder jemals.Man m…
letzter Beitrag von Perry, -
IM NAMEN DER GLAUBWÜRDIGKEIT
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 798 Aufrufe
IM NAMEN DER GLAUBWÜRDIGKEIT Bist du Frank Sinatra Singe immer Von New York, New York Und seinen Strangers in the Night Bist du Possenreißer Halte nie Eine Trauerrede am offenen Grab Denn die Brille deiner Umwelt Hat stets Die gleichen Dioptrien © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art die brailleschrift des lebens
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 798 Aufrufe
die brailleschrift des lebens einmal die welt gedreht verliert die nacht den schrecken meere drücken ihre arme in kontinente auf der suche nach neuen quellen der osterhase schaukelt auf der mondsichel im krater dreht ein praterrad schürfend seine kreise füllt das nest mit metallenen eiern auf dem meer schleppt ein öltanker eisberge hinter sich her erst wenn wir bereit sind straßen barfuß zu betreten spüren wir sie ... die brailleschrift des lebens.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Jahreszeiten der Liebe
| erstellt von alfredo- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 798 Aufrufe
Der Herbst des Lebens dauert lange, ich fühle meine Kräfte schwinden. Vor der Last des Winters ist mir bange, weil Eis und Schnee vom Tode künden. Einst lag mir holder Lenz zu Füssen, frisch zog ich in die Welt hinaus. Manch' liebes Mädchen ließ sich küssen, manch' Schöne zog sich für mich aus. Nun hat Natur mich ausgemustert, der Lende Kraftquell ist versiegt. Der Schuster hat jetzt ausgeschustert, weil stets das Werkzeug sich verbiegt. Die Glut des Sommers ist erloschen, im Herzen nagt der Dauerfrost. Das reife Korn ist nun gedroschen, es kommt der Tod und spendet Trost.
letzter Beitrag von Anonyma, -
Der Dunkle Herbst
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
- 798 Aufrufe
Das braune Schreckgespenst ist wieder da, erneut hat dieses Grau im Feld begonnen, vergessen, was im Frühling einst geschah, kaum blüht das Leben, ist es schon verronnen. Da streiten Menschen sich, was gilt es tun, fordern Wege Zoll, wie zu der Ritter Zeiten schlagen sich Köpfe blank, ohne je auszuruhn, ein Burgverwalter Schrecken will verbreiten. Der glaubt sich im Besitz mit Unheilvoller Macht, und alle sollen Demut, Ehre ihm erweisen, jedoch des Volkes Wille wurde nicht bedacht. Das Leben läuft schon längst auf andren Gleisen ihr selbsternannten Fürsten gebet Acht, nicht jeder König hat die Würde eines Weisen. 20014
letzter Beitrag von Carry, -
Traumreise
| erstellt von Kirsten- 2 Kommentare
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das Boot auf durchsichtigem Türkis schwebend tief verankert in meinem Traum schaukelt auf Lichtwellen sanft hin und her Sternspiralen schmücken den Himmel und das seidige Kleid des Windes umarmt mich alle Sorgen entfliehen mit den Vögeln als das Wasser mir ein beruhigendes Lied spielt es trägt mich fort in die Stille meines Seins in der ich mich über alle Grenzen hinweg ausbreite
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art zeitlos
| erstellt von Sternenherz- 2 Kommentare
- 797 Aufrufe
zeitlos nachts um zwölf wiegen die zeiger schwer° nachts um zwölf da ist keiner der, der er mittags um zwölf noch war. ist viel müder, hat lichteres haar. trägt die zähne verkehrt rum, gedanken verquer. irrt verwirrt um den herd, dumm, fragt sich, wer er im weiteren leben sei; zerfleddert im gedankeneinheitsbrei. nachts um zwölf , mit dem dunkel allein wird die nacht groß, man selber wird klein. sich mit dem sternmuster zudecken und die seele ins weltenall strecken, ist es, was die alten knochen brauchen um voll vertrauen in die stille zu tauchen.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Frühe Stunde
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
- 797 Aufrufe
Ich mag sie diese frühe Zeit wenn alles still ist und noch ruht bevor ich für den Tag bereit gibt sie mir Kraft und neuen Mut Von dieser Ruhe möcht ich nehmen atme sie tief in mich hinein und wieder spüre ich dies Sehnen mit der Natur vereint zu sein. Mag mich des Tages Hast erfassen im Strudel einer lauten Zeit spüre ich Frieden und gelassen wird's Herz und auch die Seele weit
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Inspiriert
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Gedanken wie ein Wasserfall Ergießen sich vom Berg ins Tal Aus klarem Quell der Einfall ritt Der Fluss wird wild und reißt dich mit
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Diogenes
| erstellt von Ikaros- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Diogenes[1] Du stehst mir in der Sonne!“, sagtest Du immerzu, immer, grimmig ist Dein Blick aus Deiner Tonne, Deinem Philosophenzimmer. Du sagtest: „Diese Welt ist gleich ’nem Fass.“ Bei solch’ Gedanken wurd’ ich blass. Dein Ausblick Richtung Horizont – gestört war sie nur durch die Häuserfront. Dazwischen war der Menschenstall, durchschaubar nicht in diesem jedem Fall. Nichts bedeutete Dir meine Nähe, wolltest nicht, dass ich in deiner Sonne stehe. Das Fest der Götter wird’s bald wieder geben, die Agora braucht kein Philosophenleben! Die Tonne begann sich mal wieder zu drehen…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
zwischen den Zeilen
| erstellt von Kirsten- 2 Kommentare
- 796 Aufrufe
zwischen den Zeilen nur steht die Wahrheit mein Freund ich will sie dir anvertrauen damit du sie nicht versäumst zwischen den Zeilen ist die Welt nicht schwarz-weiß sondern voll reicher Farben und undenkbarer Gaben ohne jeden Beweis zwischen den Zeilen gibt es keine Gegensätze dafür unsagbare Schätze die du nie gesehen hast lebst ein Leben ohne Last zwischen den Zeilen ist einfach alles möglich du musst nicht funktionieren kannst Leben ausprobieren Regeln sind ganz unnötig zwischen den Zeilen ist die Freude das Lebensgesetz niemand will dem andren schaden nur immer Frieden bewahren jeder ist mit jedem vernetzt …
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art 2021 - der erste Jahresrückblick
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
- 796 Aufrufe
2021 - der erste Jahresrückblick Das Jahr, noch jung nicht wild doch voller Leben der Wunschpunsch mit viel Süße noch warm vom Vorjahr im Augenblick gewahr der Ruhe Muße erhebend und im Herzen bunt
letzter Beitrag von Ponorist, -
Das Denkmal
| erstellt von B.I.N.D.A.W- 0 Kommentare
- 796 Aufrufe
Es riecht nach Furcht, Es stinkt nach Verderben. Ich rieche die Angst, Die Angst vor dem Sterben. Wir bauen Denkmäler, Damit uns niemand vergisst. In der Hoffnung, Dass uns Jemand vermisst. Ich lauf durch die Straßen, Es ist menschenleer. Alles tot und zerstört, Als ob hier sonst niemand wär. Nichts ist übrig geblieben, Von der Rasse Mensch, Nichts als leer stehende Gebäude, Und ihre Dekadenz. Wir wollten alles beherrschen, Und haben dabei alles zerstört. Alles was anders war, Und uns nicht gehört. Alles zerfällt, Bauwerke, Denkmäler, Nichts was den Geist, Unsrer Natur behält. Wir haben uns vernichtet, Ein ums andre …
letzter Beitrag von B.I.N.D.A.W, -
feedback jeder art Thats how the Light gets in
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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Thats how the Light gets in Schneidend falle ich Dir ins Wort - der Blitz teilt den Himmel & der Pflug furcht die Scholle Ist es immer der Riss? Ist es wirklich das Licht?
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art geistergedanken
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 796 Aufrufe
geistergedanken wenn einst die seele den körper verlässt wir uns falterflatternd aufmachen das ewige licht zu suchen bleibt die eine frage werden wir jene wiedertreffen die bereits vorausgegangen sind aber je weiter wir aufsteigen umso mehr verdunkelt sich diese gnadenlose stille ringsherum dabei könnten wir befreit von raum und zeit doch überall hin um den bleibenden zu helfen wie etwa eva vor der schlange zu warnen sisyphos einen bremsklotz zu empfehlen doch wispern und raunen macht den menschen angst so bleibt uns nur der ferne schein um letztendlich erlöst zu sein geistergedanken 1b Bild- und Tongedicht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Mein Schlussstrich
| erstellt von Sunny9.0- 0 Kommentare
- 796 Aufrufe
Mein Schlussstrich Deine Tränen hast du wohl vergessen, es liegt nicht mehr in meinem ermessen. Sowie deine Worte, wo Taten fehlten und andere Taten wählten. Ein „ich vermisse dich“, konnte nicht reichen. Ein „ich will etwas Zeit mit dir“, war für dich kein Zeichen. Ein „ich will wieder ein Teil von deinem Leben sein“, verschwand in deinem Kopf, wie ein Stein im Rain. 28 Jahre, ein starkes und mit Liebe gefülltes Band, riss in 1000 Teile und zerschneidet mir meine Hand. Damit könnt ich ja leben, ich würde es immer wieder kleben. Doch an der Wand, dort war ein Fleck und das war kein Dreck... An der Wand flog auch mein Herz, nur verf…
letzter Beitrag von Sunny9.0, -
Fragment I.
| erstellt von Muehlenthal- 0 Kommentare
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Zeit, an die mein Herz gekettet, Längst von Dreck und Staub bedeckt, Tief verborgen, eingebettet. Sie entzieht, was in mir steckt. Donnergrollen, weit entfernt, Ein Blitz erhellt verblassten Tag, An den ich, innerlich entkernt, Mich zu erinnern nicht vermag.
letzter Beitrag von Muehlenthal, -
feedback jeder art Gesellschaft
| erstellt von lilli- 1 Kommentar
- 795 Aufrufe
Gesellschaft Schweige nicht. Rede nicht. Höre hin. Höre nicht. Schaue zu. Schaue weg. Entscheide selbst. Lass es lieber andere tuen!
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
nur kommentar Wie sonst nie...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 795 Aufrufe
Wie sonst nie.. Dunkel ist ihr wieder mal. In ihr wächst die Seelenqual. Will es nicht und weint sehr oft Und dabei auf Helles hofft. Ein Vogel singt wie noch nie. Ergriffen sinkt sie auf die Knie. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Sausende Tage
| erstellt von EllosTobias- 0 Kommentare
- 794 Aufrufe
Sausende Tage Unwiderruflich eilen die Tage an einem vorbei und selten denkt man sich ernsthaft etwas dabei. Dabei sind wir gar nicht gezwungen das einfach so hinzunehmen, wir sind eigentlich sogar fast verpflichtet uns mühe zu geben, denn wenn wir die Tage einfach an uns vorbei sausen lassen ohne nach ihnen zu greifen und zu fassen werden wir ganz schnell erkennen müssen, das was schon viele einsehen mussten, und zwar das, was nur wenige eingestehen nämlich die Eitelkeit des Lebens oder anders: alle Mühe und Arbeit war vergebens Wenn wir nämlich nicht in jedem unserer Tage nach sinn suchen So tun wir automatisch jeden unserer Tage selbst…
letzter Beitrag von EllosTobias, -
feedback jeder art Da sind die Bilder
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 794 Aufrufe
Da sind die Bilder, die waren, voller Bedeutung, vor Jahren; konnten dein Dasein bestimmen, davor gab es gar kein Entrinnen. Denn mit totaler Präsenz, ganz eigener Präferenz; lenkten sie dein Geschick, hin zum vermeintlichen Glück. Gaben ein gutes Gefühl, halt dir im ganzen Gewühl; gaben dir Zuversicht, sie erschreckten dich nicht. Hast es auch gern gesehen, bestimmten sie das Geschehen; ließest sie zwangsläufig walten, halfst ihnen beim Gestalten. Erst sehr viel später dann, hieltest den Film du an; führtest von nun an Regie, nur mit der Phantasie. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Um des Studiums Willen
| erstellt von WF Heiko Thiele- 8 Kommentare
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Karl Heinrich war, als Vaters Sohn, als Einzelkind und Mutters Lohn stets ordentlich und meistens brav, besonders, wenn er Fremde traf. Doch auch zu Späßen gern bereit. Ihn hätte Freundschaft nie gereut. Der Schulbesuch war ihm recht leicht. Für gute Noten hat’s gereicht. Und als es um die Zukunft ging, er fürs Studieren Feuer fing. Nur fiel er hierfür durch ein Sieb, ihm so das Handwerk übrigblieb. Als er dann war nicht mehr zu jung, kam er auch zu der Musterung. Man sprach ihm zu, er könnt es bringen, um mal ganz oben mitzusingen. Den Ehrgeiz hatte er zwar nicht, …
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Die Feder des Lebens
| erstellt von cicerius- 1 Kommentar
- 794 Aufrufe
Ein Vöglein dort oben über der Wirklichkeit schwebt mit seinem gold glänzenden Gefieder sich fortbewegt jede einzelne Feder, die Schönheit im Leben erregt Das Leben, durch die, die Abgabe der Feder beginnt Das Fallen, in seinem Zustand bald die Bewegung hemmt Das Leben ist begrenzt im Stile der Zeit Die Dynamik uns definiert bis sie erstarrt Wir durch das Pusten von unten uns retten möchten Wir unserem Schicksal schließlich stellen müssen
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art 'zwing nicht die Veränderung
| erstellt von Daniel Walczak- 2 Kommentare
- 794 Aufrufe
Was gäb' ich für manch alte Zeit, für manche Orte, die so weit, erscheinen, ich bin nicht bereit, für das, was kommt und ewig bleibt. Die Zukunft, die mich treten will, ohne, dass ich von ihr weiß, das Ungewisse, ach so fremd, unerkannt mich auseinanderreißt. Wie kann etwas, das man nicht kennt, einem Menschen so sehr schmerzen, fühle mich, als würd' ich renn', mit meinem Kopf, mit meinem Herzen. Doch wovor renne ich bloß weg? Die Zukunft, die ich nicht kann greifen, sie jagt mich, scheinbar ohne Zweck, Vergangenheit, die lässt sie schleifen. Die Vergangenheit, die …
letzter Beitrag von CharlesThomasWooldridge, -
nur kommentar Vogelfrei!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Ruinen qualmen. Flüsse brennen. Menschen wie die Hasen rennen. Vogelfrei sind die Gestalten. Tage dauern die Gewalten. Ist legal, heißt es da. Geplündert wird mit ein Hurra. Land gelähmt und fast tot. Blutig ist das Abendrot. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art stille Gesellschaft
| erstellt von SallyJaneP- 2 Kommentare
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Stille Gesellschaft Ruhige Stunde, stille Nacht, schon wieder aufgewacht. Gedanken kreisen, Gedanken schwanken. Du fragst dich oft, wovon ist unsere Gesellschaft geprägt, was in den Menschen vor sich geht, was den Einzelnen wohl bewegt. Ein Keiner weiß vom Andern, was tief im Inneren wacht, weil’s keiner hat vorm Andern zu Stande gebracht. Das eiserne Schweigen, es bleibt, weil’s keiner bricht. Furcht zu stark vor herankommender Pflicht. Der schrille Schrei nach Individualität, der tief in der Seele des Einzelnen sachte umherschwebt, durch die geschlossenen Lippen still und le…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Von draus vom Walde
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
- 794 Aufrufe
Von draus vom Walde da komme ich her ich will den Weihnachtsstress nicht mehr die Stadt viel zu laut all das Gedränge und immer die gleichen Weihnachtsgesänge Ich will das nicht mehr ich klinke mich aus mach es mir lieber gemütlich zu Haus mit Bratapfelzimt und Duftkerzenschein da bleibe ich doch viel lieber Daheim Nach einem Besuch im dort im grünen Tann wartet mein Kätzchen mit Hasi sodann beim Kuschelplätzchen am Ofenrohr so stell ich mir heut mein Weihnachten vor Schön geschmückt ein paar Tannengrünzweige im Zimmer schwebt leis der Ton einer Geige singt vom himmlischen Weihnacht…
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Du sprichst vom Sommer
| erstellt von Ostseemoewe- 5 Kommentare
- 793 Aufrufe
Du sprichst vom Sommer Ich friere trotz allem. Du malst mit Farbe, durchdringst nicht mein Grau. Doch fühle ich einen Pulsschlag lang in deinem Gedicht, es wird sich fügen. Weil ich verstehen kann. Einen Augenblick. Lächle ich. © Ilona Pagel
letzter Beitrag von Pegasus, -
nur kommentar Atemlose Melodien
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
- 793 Aufrufe
Atemlose Melodien Muschelklirren einer Gedenkschatulle: eingerollte Raupenträume Lebensfunken verheilter Wunde milchsüße Glasmalerei Tränenleben, federleicht... Schneewittchen, märchenhaft vergiftet im Marmorkleid gefühlskalter Schneehaut bloß seine unberührte Brust bebt sacht vor blauen Nebelwäldern der Untergänge Sonnenblut erscheinen Eisblumen: gehauchte Geistertränen Ikonen blasser Mädchenseelen sie weinen auf Strahlenfenstern: ihr Tanz erblüht, wie Zauberschwäne liebevolle Hälse ineinander flechten mit schweigenden Schwingen die Musik träumender Wimpern so uner…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Alter
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Kein stolzer Schwan mehr, aber auch kein hässliches Entlein, Weisheit wohnt, wo früher Unreife gethront, junges „Stichflammensprühn“, ersetzt durch „dauerhaftes Glühn“, Vieles geboren, was früher durch Unwissenheit verloren, deshalb weine über die verlorene Jugend nicht, sondern lache, weil Weisheit jetzt durch Deine jungen Augen spricht.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art „Lasset uns Götter machen“, sprach der Mensch
| erstellt von Hayk- 2 Kommentare
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Aus dem dampfenden Atem rubinfarbner Meere, die gefüllt sind mit eitrigem Blut in den Tiefen, mit zerrissenen Herzen, gespaltenen Zungen und geblendeten Augen, habt ihr mich geschaffen. Das gewaltige All und die Sterne gerieten, wie der Donner und Blitz zu begreifbaren Bildern; und die Klügsten von euch, die Schamanen und Priester, die gesalbten Beherrscher mit Szepter und Krone auf den Thronen, erkannten beizeiten den Vorteil, den der Glaube an mich, euren Gott, ihnen schenkte. Auf Altären geopfert, zerflossen in Strömen die soeben begonnenen Leben für immer - im geheiligten Namen der niemals geschauten Schimäre. Das Geschmei…
letzter Beitrag von gummibaum,
