Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Kopfkino
| erstellt von Behutsalem- 1 Kommentar
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Ein leises Flehen streichelt meine Haut, berührt, wie sonnenreife Ähren, dass mir Vertraute zu begehren was nahgefühlt und aufgestaut, im Kopf lebendig zu bebildern. Erfüllt ergreif ich den Moment, verzehre mich nach Einzelheiten, belichte mir von allen Seiten was lüstern sich ins Denken brennt und lasse mich im Sinnen treiben.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Eben
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Eben war ich ganz dem Drang meiner Jugend noch verschrieben und ein Jahr schien mir so lang, schon sind zwanzig weggetrieben. Wo sind die denn abgeblieben?
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art im tiefen grund
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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da ist es wieder dieses verschmitzte lächeln in den augenwinkeln wie damals als wir noch barfuss über die stoppelfelder rannten du mit wehendem rocksaum ich mit hängenden hosenträgern es macht spaß in den bildern des vergangenen nach krümel der zeit zu suchen nochmal auf der zunge den geschmack von sauerampfer zu spüren der spur von schweißtropfen auf deiner haut zu folgen zusammen mit den zitronenfaltern an der süße des sommerflieders zu naschen dem abendgesang der singdrosseln zu lauschen bis ihr flöten verklang der tag sich im bett des horizonts zur ruhe legte
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Stimm dich ein
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Wenn ich eine Weile schweige und die inn´re Stimme fragt warum ich keine Regung zeige hat sie schon zuviel gesagt Wenn ich wieder grübelnd sitze weil sich Sorgen aufgestaut frage ich, wem ist das nütze und Gedanken werden laut Wenn ich unterm Wechsel leide meine Stimmung heftig schwankt wünscht ich, dass ich unterscheide bin ich gesund oder schon krank Wenn ich aber für mich sinne Gedanken kommen und sie gehn hilft mir meine innre Stimme Dinge klärend zu verstehn
letzter Beitrag von Darkjuls, -
vom schweren ins leichte
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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über nacht ist das meer gealtert das kreischen der möwen verstummt wellen zeigen sich steinern wie basalt fremde könige ohne schaumkronen wirds kalt im haus fachen wir das kaminfeuer an holen den dicken zwirn aus dem schrank und graben tief in uns gierig nach wärmenden erinnerungen an die rußigen höhlenwände des unbewussten malen wir vogelschwingen fliegen in gedanken mit den schwalben ins land wo die zitronen blühn
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Sanduhr Nur durch die Schwerkraft angezogen der Sanduhr stetiger Verlauf mit Umkehr wird nichts aufgehoben der Sand frisst die Minuten auf Das Dasein allgemein zu wichten die Wege insgesamt zu gehen nach voll erfülltem Leben richten und so gerecht die Taten sehen Die Bündigkeit muss schließlich zeigen ob sie stabil oder zerbrechlich über die Zukunft aber schweigen weil ja das Schicksal unbestechlich Wenn auch das Leben so verschieden im Rhythmus individuell wer weiß wie viel an Zeit geblieben der Sand läuft gleichermaßen schnell © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
nur kommentar Wie sonst nie...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Wie sonst nie.. Dunkel ist ihr wieder mal. In ihr wächst die Seelenqual. Will es nicht und weint sehr oft Und dabei auf Helles hofft. Ein Vogel singt wie noch nie. Ergriffen sinkt sie auf die Knie. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art und über uns der himmel
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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die fähre schiebt sich der untergehenden sonne entgegen es sind kaum passagiere an bord ich hätte ihnen gern in die augen geschaut zuversicht ist selten beim übersetzen in der kajüte waren sich unsere körper sehr nah dort wo die zungen sie berührten drängten sie sich lustvoll aneinander bis wir aufgeweicht als strandgut anlandeten gegen morgen traten wir hinaus aufs deck betrachteten im zwielicht die bleichen gesichter früherer ertrunkener tote schwimmen mit dem strom meinte der steuermann
letzter Beitrag von Perry, -
Trostpflaster gegen das Verzweifeln
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
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Verzweifeln möchte man so manches Mal. Dann überlegt man sich’s und lässt es sein. Man findet sich in jeden Dreck hinein und windet sich darin ganz wie ein Aal. Dann sagt man sich: Bestimmt beim nächsten Mal! Und schlittert noch mal in dasselbe Glück. Und wieder gibt’s kein Vorwärts, kein Zurück. Da ist man drin. Das findet man fatal. Ach, Reisen wäre schön. Dann reißt man aus. Und findet zitternd sich am Südpol ein. Doch weithin nichts als Schnee. Und ganz allein. Man ärgert sich, denkt weinend ans Zuhaus. Des Menschen Überlebensstrategie. So sieht sie leider aus. Man kommt nicht raus. So geht es uns, tagein und auch tagaus. Na und?…
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Krebs
| erstellt von Gutmensch- 2 Kommentare
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Krebs Einmal , alle sieben Tage, bin ich bei ihm zu Haus. Er stellt mir dann die Frage „wie seh ich heute aus ?“ „Gut siehst du diesmal aus, viel besser als zuletzt.“ Ich quetsche diese Worte raus und fühl mich dabei schlecht. Eingefallen ist sein fad Gesicht, die Augen groß, die Wangen hängen runter, das nahe Ende akzeptiert er nicht. Er hofft ganz fest noch auf ein Wunder. Täglich mehr verlässt ihn seine Kraft, letzte Woche konnte er noch gehen. Zum WC hat er es heute nicht geschafft werde ich ihn nächste Woche wohl noch sehen ? ...in den letzte…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Wenn die Dunkelheit hereinbricht und langsam kehrt die Stille ein dann kreisen die Gedanken, wie in einer Endlosschleife. Ich finde keine Antworten, auf all' diese Fragen, die mich nachts quälen. Ich warte bis der Mond verblasst und ein neuer Tag erwacht, dann ist meine Zeit gekommen - übermüdet und kraftlos schlafe ich ein. Endlich finde ich meine Ruh - bis zur nächsten Nacht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art XV - Der See unter dem Mond
| erstellt von Dali Lama- 5 Kommentare
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XV - Der See unter dem Mond Das gold’ne Auge sieht sein Werk entstehen, wie alles endlich ganz und richtig wird. Doch wenn sein Blick einmal nach unten irrt, dann hat es eines immer übersehen: Da ist ein dunkler See, der kaum sich regt. Er geht so tief, noch tiefer als das Wasser. Und spiegelt sich der Mond, erscheint er blasser, verzerrt noch, wenn das Wasser Wellen schlägt. Und für den See ist all das nicht vorbei. Denn wie ein Spiegel zeigt er jede Schwäche. Und alles war ihm immer nah. Er schrie, doch war er still. Da brach der See entzwei. Und übrig blieb die dunkle Oberfläche: Da war ein schwarzer Schlund, der Leere spie. …
letzter Beitrag von Claudi, -
feedback jeder art Der Bauernhof (Sestine)
| erstellt von Ostseemoewe- 6 Kommentare
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Der Bauernhof (Sestine) Gemächlich fällt die Nacht vom Bauernhof und silbrig glänzt der Tau im Apfelbaum. Der Bauer prüft das Korn auf seinem Feld, ein Prunkgewand! Geerbtes grünes Land, soweit das Auge reicht und fetter Grund. Der Bauer schaut zum Nachbarn übern Zaun. Und alles was dort blüht, dort hinterm Zaun bejaht er, zugewandt dem Nachbarhof. Nicht jeder Sprössling wird ein schöner Baum, nicht jeder Samen wächst auf jedem Feld. Doch seine Liebe bleibt auf diesem Land die Tochter ist der reinste, tiefste Grund. Die Schlüsselblumen blühn im Wiesengrund, ein heitres Strahlen schwebt am Gartenzaun, die Bienen summen emsig. Hoch im Hof …
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Entlassung der Seele
| erstellt von Sternwanderer- 1 Follower
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Entlassung der Seele Ich will dich nicht gehen lassen und möchte es doch. Zwiegespalten wäge ich ab. Würdest du den Weg finden? Finster ist's da draußen. Finsterer als in mir. Bleib! Du Wächter meines Innersten, du Seele mein. Ich spüre dein Zögern. Du bemerkst meine Schwäche, wie mein Atem der dünner wird. Zu dünn um dich zu halten, bei mir. Ich frage mich angstlos, mit pragmatischem Realismus: Wie oft wird sich mein Brustkorb noch heben? Zwei, drei Mal? Ich weiß es nicht und wer wird das Fenster öffnen, damit du gehen kannst, wenn kein Atemzug mehr die Stille durchbricht und meine Augen ge…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Die Zeit vergeht
| erstellt von StePpenwoLf- 0 Kommentare
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Die Zeit vergeht Man stellt sich vor, ein weißer Raum, ich schreite durch ihn mit der Zeit, ich schreite wandelnd, wie im Traum, der Raum ist endlich, doch sehr weit, ist weit und leicht so wie er schäumt, ich schreite durch den Zeitenschaum.
letzter Beitrag von StePpenwoLf, -
feedback jeder art Neues Land
| erstellt von Feuerfunke- 3 Kommentare
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Die Veränderungen werden immer fortwähren zum Guten oder Schlechten so ruhe dich nicht aus auf deinen Lorbeeren und suche nach dem Rechten Mut bedarf es dafür viel um das Alte abzulegen doch umso höher das Ziel desto mehr Tiefe hat das Leben Drum halte deinen Nordstern immerfort fest im Blick verlasse den eignen Ortskern und wage einen neuen Schritt Laufe der Angst entgegen und betrete neues Land denn dort beginnt das Leben alles Andere ist altbekannt
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
WENN HERZEN LEUCHTEN
| erstellt von Liz- 0 Kommentare
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Lächeln - und der Kummer vergeht - Hände reichen - und jeder versteht. Und wenn der Sommer auch geht ist es niemals zu spät. Denn es sind die guten Herzen - die zig tausend Sonnenstrahlen ersetzen. Sie leuchten so unglaublich hell und warm - da fühlt man sich einfach fest umarmt. So wird es niemals kalt ums Herz - sogar wenn Sturm und Hagel fällt. Es ist und bleibt die Liebe zum Menschen - sie ist und bleibt durch nichts zu ersetzen.
letzter Beitrag von Liz, -
Feengeflüster
| erstellt von Paula- 0 Kommentare
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Feengeflüster Er hatte ein Ziel Konsequente Umsetzung Studium Abschluss summa cum laude Hochzeit mit Fee aus Wirtschaftliche Erwägung Statussymbole Inklusive Kind Er hat sein Ziel erreicht In stolze Selbstgefälligkeit Ignoriert er das Feengeflüster Welches Rettung bedeutet Tödliche Flucht ins Feenreich Ihre einzige Alternative Er spürt seinen Schmerz Alleine weint das Kind /b
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art Freitagnacht & Samstagmorgen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Auf dem Dach, in stiller Nacht, lag ich wach Schweren Herzens starrte ich Auf einen dunklen Fleck Der dieser Welt geblieben Der Mond ist weg! Was hab ich ihm angetan? Das ich ihn anstarrte so lang? Es war mir ein unbändiger Zwang Ein tief entfesselter Drang Nur einmal wollt ich auf ihm stehen Wie Gott im Himmel, die Erde sehen Nimmermehr scheint er nun Zog durch den dunklen Raum hinfort Zu einem anderen Stern, einem besseren Ort Durch die Kronen, steigt der Nebel kalt Die Sonne kommt spät, in trüber Lichtgestalt Alles zu neuem Leben erwacht Nur ich will liegen, ruhen wie ein Stein …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Die Feder des Lebens
| erstellt von cicerius- 1 Kommentar
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Ein Vöglein dort oben über der Wirklichkeit schwebt mit seinem gold glänzenden Gefieder sich fortbewegt jede einzelne Feder, die Schönheit im Leben erregt Das Leben, durch die, die Abgabe der Feder beginnt Das Fallen, in seinem Zustand bald die Bewegung hemmt Das Leben ist begrenzt im Stile der Zeit Die Dynamik uns definiert bis sie erstarrt Wir durch das Pusten von unten uns retten möchten Wir unserem Schicksal schließlich stellen müssen
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Vom Leben und Sterben
| erstellt von MissCaptainHook- 7 Kommentare
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Vom Leben und Sterben Eine ganze Menge Feuerwehrautos fährt an mir vorbei. Mit lauten Sirenen und blinkenden Lichtern. Alles schaut auf. Verfolgt die Autos mit ihren Blicken. Was denken wohl die anderen, frage ich mich. Ein kleiner Junge lacht, sein Vater lächelt. Der Junge freut sich über die Lichter und die lauten Geräusche der Autos. Klar, ein zukünftiger Feuerwehrmann. Für ihn sind diese Autos etwas tolles, etwas ganz besonderes. Für ihn sind sie in diesem Moment alles, während ich einen dicken Kloß im Hals habe. Wohin fahren diese ganzen Fahrzeuge? Welche Familie, welche Menschen hat just in diesem Moment ein schlimmes Schicksal ereilt? Zwe…
letzter Beitrag von aimee von klee, -
Weiße Folter
| erstellt von Dattura- 0 Kommentare
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Hier und da wird sie genannt die weiße Folter, die psychischen Schäden die unsichtbare, wirksame Technik die dauerhaft schädigt und zerstört ohne jemals physisch Gewalt angewendet an das sich das Opfer für immer erinnert das niemals entschädigt und dem nicht geholfen werden kann der Täter desöfteren unentdeckt der dich isoliert und demütigt ein Vogel in einem Käfig eingesperrt ohne jegliche soziale Kontakte das verlieren aller fünf Sinne ohne Schlaf und oftmals Scheinverletzungen ohne atmen und ständiges stehen und die Übelkeit hochkommen lässt ein vollkommen nackter Mensch ein Sklave eines Sadistens gefesselt und die Wahrnehmung verdre…
letzter Beitrag von Dattura, -
Übrig geblieben
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
- 763 Aufrufe
Übrig geblieben Das Du bin ich, so stellt sich`s dar, ich sehe mich, das Bild ist wahr. Kein Spiegel trickst, wie auch der Schein, es ist verflixt, ich bleib allein. © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Neuer Tag
| erstellt von Belakor87- 1 Kommentar
- 763 Aufrufe
Erwache in Freiheit umgeben von morgendlichen Tau, während die Glieder von der kühle lebendig werden. Erste Sonnenstrahlen zwingen mich zu blinzeln, das erste was man erhaschte ist die Farbenpracht der Natur. Am Anfang kamm eine bestimmte Fiktion, doch schwebte sie im Tau in weite ferne. "Erwacht in ruhigen Gewässer um für den Tag die Kraft zu bündeln"
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Kennst du den Moment
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
- 763 Aufrufe
Kennst du den Moment, wenn neben dir in aller Früh ein Wecker schrillt der deine Träume killt? Kennst du den Moment, wenn Wärme, wie in der Therme dich noch erfüllt, jemand „aufstehen“ brüllt? Kennst du den Moment, wenn allein der Plan, der dich drillt noch im Bett erschreckt dass dein Frust anschwillt? Dann erleb den Moment, dass du bleibst, wo du bist, und vergiss den Schreck - schlummer einfach weg, weil ungestillt du niemals mehr gechillt.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Wir streben alle nach Anerkennung und Ruhm. Dieses erreichen wir nur durch Höchstleistung. Höchstleistung ist erstrebenswert, damit hohe Ziele überhaupt erreicht werden koennen. Doch der Weg dahin ist steinig und schwer. Denn nur die Sieger siegen. Viele vergessen sich und ihre Umwelt völlig dabei. Verrennen sich in irrationale Ideen, um die Erfolgsleiter erklimmen zu können. Aber mit welchem Ergebnis? Was passiert dann danach, wenn man schon ganz oben steht und auf die anderen herunterschaut. Welche Ziele sollte man dann erreichen? Gibt es dann eine Steigerung? Das Erfolgslevel zu halten ist eine immer bleibende Herausforderung, da irgendwann die Leiter anfängt zu wacke…
letzter Beitrag von tatjana, -
feedback jeder art Mein Superheld
| erstellt von Amadea- 9 Kommentare
- 763 Aufrufe
Du bist mein Spitzen- Sahnehäubchen, schmierst mir nur Honig um den Mund -wie ein verliebtes Turteltäubchen mit festem Ziel, nie ohne Grund. Du bist das Salz in meiner Suppe, was meinem Blutdruck nicht gefällt. Doch all dies ist dir reichlich schnuppe, denn du bist ja mein Superheld. Und ich? Bin ich die Apfelmuse, die Eva, die dich gern verführt, und dich liebkosend mit Geschmuse an allen Orten inspiriert? Entstiegen aus dem Tränenmeere verhilfst du meinem Aug zum Glanze, genieß es, wenn ich noch begehre, ich seh das Kleine, du das Ganze. Du bist mein Ken und ich nur …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Die Jahreszeiten der Liebe
| erstellt von alfredo- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Der Herbst des Lebens dauert lange, ich fühle meine Kräfte schwinden. Vor der Last des Winters ist mir bange, weil Eis und Schnee vom Tode künden. Einst lag mir holder Lenz zu Füssen, frisch zog ich in die Welt hinaus. Manch' liebes Mädchen ließ sich küssen, manch' Schöne zog sich für mich aus. Nun hat Natur mich ausgemustert, der Lende Kraftquell ist versiegt. Der Schuster hat jetzt ausgeschustert, weil stets das Werkzeug sich verbiegt. Die Glut des Sommers ist erloschen, im Herzen nagt der Dauerfrost. Das reife Korn ist nun gedroschen, es kommt der Tod und spendet Trost.
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Wenn du dir nur gefällst
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Kommentar
- 763 Aufrufe
So viele wollen glücklich sein, die große Liebe finden, sie warten drauf, von vornherein, sich mal an wen zu binden. Sie wollen diese Zeit umgeh'n die sie alleine sind, woll'n einfach diese übersteh'n bis neue bald beginnt. Doch wie soll man denn glücklich sein, mit einem ander'n Menschen, wenn man nicht mit sich selbst im Reinen, wie soll man Liebe wünschen? Dass man wen anders liebt und ehrt, wie man's bei sich nicht kann? Ist Einsamkeit denn so verkehrt, dass man danach verlangt? Man muss alleine glücklich sein, vergiss dies bitte nie, um jemand ander's…
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art füher war alles besser oder nässer
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 763 Aufrufe
lass uns übers wetter reden denn darüber kann man sich immer aufregen dem einen sind die nächte zu kalt dem anderen die tage zu heiß es lebe die dämmerung den landwirten und rasenfetischisten ist es zu trocken nudisten und andere sonnenhungrige können dagegen nicht genug von der bräunenden strahlung bekommen ich mags gern abwechslungsreich bei regen trage ich cape oder schirm bei sonne einen hut wenns arg stürmt schaue ich aus dem fenster und rede übers wetter
letzter Beitrag von Perry, -
Wie eine Pusteblume
| erstellt von Herodot79- 1 Kommentar
- 763 Aufrufe
Wie eine Pusteblume Diese Blume, meine Güte, was hat sie für eine Blüte! Ihre Blütenblätter, sie wehen im Wind, sie erinnern mich an Dich, mein Kind. Deine Kindheit war eine erste Blüte, erwachsen wurdest Du, meine Güte! Die Zeit trug dich hinfort, mein Kind, denn gewartet hast Du auf den wehenden Wind.
letzter Beitrag von das A-, -
Apollon und Dionysos
| erstellt von Asazel- 0 Kommentare
- 762 Aufrufe
Apollon und Dionysos Hin und hergerissen von den Mächten läuft er einsam durch die Gassen, denn die, die einst den Olymp beherrschten konnten nicht mehr Gnade gelten lassen. Berühmt und angesehen war er früher liebte die Poesie, schrieb lehrreiche Bücher, war unter seinesgleichen geschätzt und bekannt doch nun, nun wurde er in das Exil des Todes verbannt. Man sagt, die Reiselust hätte sich in ihm ausgebreitet nie hatte er von Stier und Jungfrau gelassen, doch die Angst der Wirklichkeit hat ihn geleitet geleitet von der Sehnsucht seine Heimat zu verlassen. Und wie im Rausch vergangener Tage schloss er träumend seine Augen, s…
letzter Beitrag von Asazel, -
nur kommentar Ex Luce Mutatio
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
- 762 Aufrufe
heiß gesucht taucht es unter: das Genie von seinesgleichen nur erkannt entzweit niemals mutierte Materie gespalten zu blinder Energie im Flusse beständig strömt mitgerissen Treibgut vorbei ohne bleibenden Eindruck in gewissenlos geglaubter Rolle kein nennenswert Hindernis im Grollen feindlichen Gerölls bewegt, weil es naturgemäß muss als risse die Wirbelsäule zu Flügeln deren Zähne ihren weißen Zenit aufschnappen geklauter Übel Wendeltreppe die Dumpfbacken aufrüttelt gefühllose Wunden zu lecken eine DNA-Säule singulärer Träume aufgestellt zur Himmelsleiter einzig von einer willenlosen Wolke gehalten im leer gefisch…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Helden, Mythos
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
- 762 Aufrufe
Die edlen Krieger stehen bereit, in der Stunde vor der Schlacht. Immer länger wird die Zeit, hat müde sie gemacht. Zum Trotze dem schläft niemand ein, die Waffen in den Händen. Wer würde so ein Narr denn sein, sein Leben so beenden. Ein Gewitter ist am Himmel fern, doch bald regnet es Blut. Welcher Manne kämpft schon gern, Wenn's Minne geben tut.
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art Gesunde Zigaretten
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Gesunde Zigaretten es gibt keine gesunden Zigaretten aber manche Menschen werden krank wenn man ihnen die Kippen wegnimmt weil sie daran glauben (Gedichtsreihe „Gott und die Welt“)
letzter Beitrag von Ponorist, -
nächtliche begebenheit
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 762 Aufrufe
gerade als ich mal wieder wortschwanger in meiner laube sitze und an einem text herumschnitze läuft eine blattlaus vorbei ich frage mich vielleicht weiß die wo das ende der fahnenstange ist nicht dass ich dort mein glück suche aber ich strebe immerfort zu jenem besonderen ort von dem aus man das glück sehen kann komm maikäfer flieg von meinem finger dann singe ich dein lied ich muss wohl eingenickt sein denn es dunkelt bereits als sich mein bewusstsein wiederfindet der mond bescheint meine hand um die gerade eine gartenkreuzspinne kunstvoll ihr netz windet
letzter Beitrag von Perry, -
die zeit reist in gedanken
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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kippe ich das fenster schwingt die spinne an ihrem faden hin und her wie eine glocke die zur andacht ruft bevor sie ganz den halt verliert hänge ich sie um an einen stilleren ort danach erwecke ich mit einem kuss dein lachen trage dich über die schwelle unserer wohnung unterm dach wir fangen noch einmal von vorne an uns kennen und lieben zu lernen das leben geht mit weitausholenden schritten durch die zeit hinterlässt abdrücke in denen sich rosen und disteln sammeln ich vermeide es in sie zu treten denn sie sind vergänglich
letzter Beitrag von Perry, -
Der an der Ewigkeit nagende Zahn der Zeit
| erstellt von Stille Wasser- 0 Kommentare
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Der an der Ewigkeit nagende Zahn der Zeit Die in Stein gemeißelte Frau Weder Kriegsherrin noch Freiheitskämpferin Geduldig verharrend in gleicher Haltung Die anmutige und demütige Gestalt Moos bedeckt ihr wallendes Gewand Spürt sie tief im starren Herzen Rebellion Und du spielst auf dem See ganz in ihrer Nähe Hastest Schneeflocken hinterher um sie zu sammeln Als Lebenspunkte im ewigen Spiel des Lebens So steht ihr euch gegenüber Wohl wissend, dass die Zeit uns Menschen überdauert aber mit uns stirbt….
letzter Beitrag von Stille Wasser, -
feedback jeder art Unkraut
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Die rote Rose spitzt ihre Dornen. Es tropft das Blut aus ihren Blüten. Alle Pflanzen im Garten zornen, sie müssen sich vorm Unkraut hüten, das da wuchert und wild wächst. "Wer ließ es wohl nur hier herein?", riefen alle ganz entsetzt: "Es stört uns Blumen beim Gedeihn." Dieses Kraut will keiner kennen. "Rodet es samt Wurzel aus! Wir wollen es beim Namen nennen. So sieht keine schöne Pflanze aus, ganz gewöhnlich und nicht stolz. Vielleicht ist es sogar gefährlich! Wir sind aus einem andren Holz für die unsren offen und tolerant -wir sagen es hinter vorgehaltener Hand- wir, wo…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ein Gedicht
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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EIN GEDICHT - inspiriert durch D. T. Wie eloquent mein Kompliment mit Worten, die so keiner nennt Bilder, die harmonisch klingen dem Leser derart nah zu bringen Emotional der Weg durch´s Tal sich annähern subtil verbal Meereswogen schlagen Wellen Gefühle, die daran zerschellen Erinnerung bleibt namenlos und Seelenwunden liegen bloß Ertrinkende im Liebeskummer suchen Heilung, stillen Hunger
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Tränen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Wenn hell im Land die Lichter scheinen der Winter legt sich auf´s Gemüt beginnt manch Herze leis zu weinen und widmet ihm sein Seelenlied Wo Tränen aus dem Herzen fließen löst sich der Schmerz in stillem Fall Erinnerungen sich ergießen sie funkeln wie ein Bergkristall So zart und sanft und so zerbrechlich so wunderschön und ehrlich rein leis seelentief fast unausprechlich hauchen sie dem Gestern Leben ein Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Wieder frischer Wind
| erstellt von Der Sentimentalist- 0 Kommentare
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Es ist als ob sie wüsste, dass ich Ferien habe, weil ich spüre dass sie mich besuchen kommt. Die Sonne geht schon so früh auf und scheint durch das Fenster auf mein Gesicht. Langsam und gemütlich lasse ich meinen Körper erwachen und sehe dann aus dem Fenster in den blauen Himmel hinaus. Das Dach des Nachbarsgebäude verdeckt zum Glück die knallende Sonne und so bekomme ich von ihr nur das schönste zu sehen. Die Telefonleitung, welche sich von Dach zu Dach spannt, wippt leicht mit dem Sommerwind mit. Ja es schwingt im Rhythmus meines liebsten Liedes! Jeden Morgen, jeden Tag. Und wie die leichten Züge des Windes mein Haus durchfluten und meine viel zu wa…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Allein im Sturm
| erstellt von Nicolas McLenny- 0 Kommentare
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Mein ewig brausend Wind, Nun gebe doch mal Ruh! Ich friere wie ein Kind, Was mich frieren lässt bist du. Willst du die Welt beklagen, Und fürchtest dich mit mir? Und sehnst du auch den Tagen, Als Sonne schien noch hier? Mein Herz fasst keinen Frohsinn, Mein Geist ist allzu leer. Doch du bläst sturr zum Strand hin, Als ob nichts gewesen wär.
letzter Beitrag von Nicolas McLenny, -
feedback jeder art Ausgemustert
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Nachts wacht er in seinen Träumen windumtost auf schroffem Riff. Dunkelgraue Wellen schäumen, vor der Küste kämpft ein Schiff. Schon von Weitem grüßt sein Feuer, Hoffnung schöpft der Steuermann. Schickt das Meer auch Ungeheuer, löst das Licht den bösen Bann. Schutz verspricht der nahe Hafen, doch nicht alle haben Glück. Die auf nassem Grunde schlafen, kehren niemals mehr zurück. Sind die Träume dann verflogen, ist’s, als stünde hier die Zeit. Unermüdlich brechen Wogen, er sehnt sich nach Dunkelheit.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
nur kommentar Atemlose Melodien
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
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Atemlose Melodien Muschelklirren einer Gedenkschatulle: eingerollte Raupenträume Lebensfunken verheilter Wunde milchsüße Glasmalerei Tränenleben, federleicht... Schneewittchen, märchenhaft vergiftet im Marmorkleid gefühlskalter Schneehaut bloß seine unberührte Brust bebt sacht vor blauen Nebelwäldern der Untergänge Sonnenblut erscheinen Eisblumen: gehauchte Geistertränen Ikonen blasser Mädchenseelen sie weinen auf Strahlenfenstern: ihr Tanz erblüht, wie Zauberschwäne liebevolle Hälse ineinander flechten mit schweigenden Schwingen die Musik träumender Wimpern so uner…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Fahrstuhl zum Abgrund
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Der Mensch mag lügen intrigieren laut toben poltern drangsalieren auch foltern morden und erpressen hat bei dem Unheil nur vergessen mit Macht besessen tief im Keim selbst der wird bald nur Asche sein All das sollte nicht vergessen dieser Mann der Macht besessen Lügen stets für wahr erklärt bis der Fahrstuhl abwärts fährt und mit einem dumpfen Knallen sich verfängt in seine Fallen Irre trampelnd vor sich stiert bis auch der Letzte hat kapiert der Mensch ist nicht mehr zu ertragen und wird weiter um sich schlagen Angst und Unheil sind der Lohn wird er nicht bald gestürzt vom Thron
letzter Beitrag von Carry, -
Verharrte noch!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Hat ihn gehalten in ihrem Schmerz. Tränen tropften tief in ihr Herz. Schwiegen wartend. Schmiegten sich an. Die müden Augen erwarteten das Wann. Ein letzter Hauch beendete sein Leben. Schmerz und Liebe ließ sie erbeben. Verharrte noch. Spürte das Band. Sie wünschte ihn in Gottes Hand. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Diogenes
| erstellt von Ikaros- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Diogenes[1] Du stehst mir in der Sonne!“, sagtest Du immerzu, immer, grimmig ist Dein Blick aus Deiner Tonne, Deinem Philosophenzimmer. Du sagtest: „Diese Welt ist gleich ’nem Fass.“ Bei solch’ Gedanken wurd’ ich blass. Dein Ausblick Richtung Horizont – gestört war sie nur durch die Häuserfront. Dazwischen war der Menschenstall, durchschaubar nicht in diesem jedem Fall. Nichts bedeutete Dir meine Nähe, wolltest nicht, dass ich in deiner Sonne stehe. Das Fest der Götter wird’s bald wieder geben, die Agora braucht kein Philosophenleben! Die Tonne begann sich mal wieder zu drehen…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Das Haus ist kleiner als ich dachte verstaubte Vergangenheit steht im Raum unter Leintüchern verborgen ist kein Platz dort wo es so leer ist
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Von draus vom Walde
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Von draus vom Walde da komme ich her ich will den Weihnachtsstress nicht mehr die Stadt viel zu laut all das Gedränge und immer die gleichen Weihnachtsgesänge Ich will das nicht mehr ich klinke mich aus mach es mir lieber gemütlich zu Haus mit Bratapfelzimt und Duftkerzenschein da bleibe ich doch viel lieber Daheim Nach einem Besuch im dort im grünen Tann wartet mein Kätzchen mit Hasi sodann beim Kuschelplätzchen am Ofenrohr so stell ich mir heut mein Weihnachten vor Schön geschmückt ein paar Tannengrünzweige im Zimmer schwebt leis der Ton einer Geige singt vom himmlischen Weihnacht…
letzter Beitrag von Carry,
