Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Mit oder ohne Fragezeichen
| erstellt von Rhoberta- 3 Kommentare
- 789 Aufrufe
Das Licht des Lebens zu erblicken heißt in die Dämmerung zu sterben bis Dunkelheit uns todesschwarz umfängt wird ewiges Licht uns leuchten
letzter Beitrag von Rhoberta, -
Im weiß der Nostalgie
| erstellt von Behutsalem- 0 Kommentare
- 789 Aufrufe
Wenn in der Nacht die Sehnsucht Einzug hält, im abgestaubten Weiß der Nostalgie; die fahlen, kahlen Wände bunt bemalt, mir durch den Mond, der schimmernd Lichtgestalt, in seinem Schattenspiel dein Bild kreiert, dann öffnet sich mein Herz in deine Richtung. Und alles Laute wird zur Melodei, wie einst das Grammophon mit seinen Liedern, erklingst du als Impuls, in meiner Zeit. Berührst und zauberst mir ein selig Lächeln bis in der Seele tiefsten Grund hinein, und mit dem Tropfen, letzter weißer Kerzen, vermischt sich Schattenspiel zur Staffelei. Ach könnt’ ich den Moment in Rahmen setzen, wie passend wär’ er meiner Seelentruhe Zier. …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
nur kommentar Pausenlärm!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
- 789 Aufrufe
Will die Kinder wiedersehen. Hört von weitem Schulgeschehen. Pausentöne. Sieht die Kinder. Diese Trennung schmerzt nicht minder. Wagt es nicht hin zuwinken. Geht zurück um was zu trinken. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Abendritual
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Draußen am Feuer sitze ich allein Gebe meine Gedanken den Flammen Starre leer in ihren hellen Schein Funken fliegen knisternd davon Schatten tanzen an der Wand Draußen am Feuer sitze ich allein
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Jede Nacht
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Jede Nacht kommst du als Geist wenn ich träum auf leisen Sohlen aus dem Dunkeln ziemlich dreist hast mein Leben mir gestohlen Hast mich viel zu oft verletzt und dein Lachen frech und schräg dir war's egal war ich entsetzt versperrte mir leicht jeden Weg Doch wenn dann die Nacht vergeht ein neuer Morgen bricht hervor weiß ich ich hab es überlebt steh noch nicht am Himmelstor Nur die Sehnsucht bleibt bestehn hätte dich gern noch mal geküsst noch mal dein liebes Lächeln sehn auch wenn du ein Mistkerl bist August 2020
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der "Grenzfluss"
| erstellt von Windreiter- 4 Kommentare
- 789 Aufrufe
Ein Grenzfluss zieht eine Grenze zwischen hier und dort. Ohne diese Grenze wäre es nur ein Fluss, und wir kämen von hier fort.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Wie ein Zeichen
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
- 788 Aufrufe
Wie schön ist dieses große alte Blatt vom Fraß der Raupen unterbrochen! Ein Muster ungleich feiner Löcher hat ihm etwas Zeichenhaftes zugesprochen. Und sieht nicht meine Seele ähnlich aus, weil viele Feuer lange an ihr fraßen? Ein filigranes Sieb umschließt ihr Haus und führt hinein in lichtgetränkte Straßen…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Im Glashaus
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 788 Aufrufe
Nackt lieg ich im Glashaus, Embryonalstellung. Tränenleer. Die Steine, die ich warf, sie kommen zurück. Hab keine Hoffnung mehr.
letzter Beitrag von Ava, -
Deine Hände
| erstellt von Lichtsammlerin- 1 Kommentar
- 788 Aufrufe
Du sagtest Geben und meintest Nehmen nahmst dir was ich nicht zu geben bereit war Fragen zerschnitten die Luft unausgesprochen als du kamst und hieltest mein Leben in Händen zur Faust geballt als ich ging und ließ meinen Körper zurück in Blöße und Schuld und Fesseln gelegt deine Worte sagten Liebe und deine Hände sprachen Gewalt.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Das Jetzt und die Zeit
| erstellt von Anaximandala- 5 Kommentare
- 788 Aufrufe
Das Leben lässt sich Jetzt allein gewinnen, im Augenblick, der ewig scheint zu gehen, doch unaufhaltsam muss im Wind verwehen, um jederzeit, sich wandelnd, zu beginnen, das Weltgeschehen in sich zu verspinnen, Kausal und Geist im Wirklich zu vernähen, die Saat des Werdens in die Zeit zu säen, die in der Hand, wie Wasser, will verrinnen. Die Seele scheint im Zeitenlauf zu strahlen, sich wirkend auf die Dinge zu ergießen - doch umgekehrt: in Wirbeln und Spiralen die Zeit im Jetzt durch Seelen ist am Fließen, um diese mit Erkenntnis zu bemalen, dass Blüten treibend sie ins Möglich sprießen.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
nur kommentar Irgendwo im Nirgendwo
| erstellt von Angie- 1 Kommentar
- 788 Aufrufe
Irgendwie fehlt der Zeit das Geländer … Auf der Leiter des Lebens steige ich ins Nirgendwo … falle lautlos … Ob ich strande? Und wenn ja, wo?
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Derselbe Weg
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Kommentar
- 788 Aufrufe
Ich gehe seit Jahren den selben Weg, jeden Tag neu, dort entlang, ich geh', weil ich muss, er erfüllt seinen Zweck, doch wird mir Angst und Bang', wenn ich daran denk', wie's früher war, als ich diesen Weg schon ging, da war mir manches noch nicht klar, was schon im Argen hing. Ich werde traurig, könnt' heulen fast, die Erinnerung trifft mein Herz, ich denk' dran wie früher noch alles gepasst, und mich überraschet der Schmerz. Die Dinge, die heute anders sind als damals vor jener Zeit, doch geh' ich auch heut' den selben Weg, mein Ziel, es ist nicht mehr weit.
letzter Beitrag von Freiform, -
Eitel und Gräuel der Welt
| erstellt von Schreiber- 0 Kommentare
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Wo das Ganze aufhörte, da begann das Sein. Als Rest entstand der Mensch. Ein Protest, der die Ordnung störte. Du gingst durch alle Wehen der Natur. War es dein Glück, dass nur einen Augenblick du bliebst im Garten Eden? Du bist Spiegel und Bild zugleich, Würde und Gräuel dieser Welt, Dom, der Pietät und Hohn enthält; von Gott ein arg gespielter Streich. Bildfest an die hohe Wand deinen Götzen wohl du schlägst. Doch schon einen neuen trägst formend in der Schöpferhand. Fragst du auch nach dem Sinn des Daseins. Gut oder Schlecht, schufst du dir dein eigen Recht. Und nun weißt du nicht wohin. Obwohl Unendliches in dir r…
letzter Beitrag von Schreiber, -
das heulen der regionalbahn
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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im stundentakt erklingt der durchdringende ton reißt mich immer wieder aus meiner konzentration auf dinge die wichtiger erscheinen als das denken an eine transportmöglichkeit aus vergangenen zeiten vielleicht ist es auch ein wehklagendes erinnern des zugführers daran dass es früher in den waggons geschäftigkeit und kinderlachen gab der schaffner freundlich aber bestimmt nach der fahrkarte fragte heute benutzen nicht mehr viele die rollenden roten und blauen meist zu früher oder späten stunde wenn es keine andere möglichkeit mehr gibt noch einen anschluss an das überregionale zu erreichen
letzter Beitrag von Perry, -
ratisbona *)
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 788 Aufrufe
stadt der flüsse von kalkhängen umrahmt liegst du im warmen schoß des oberpfälzer walds flankiert vom fränkischen jura und dem bayerischen wald in jungen jahren warst du mir weggefährte durch deine parks gärten und läden in denen ich anfing musikalische schätze und erste küsse zu sammeln gehe ich heute durch die gassen winkt mir manche erinnerung zu und alte songs führen mich an orte wie stadtamhof wo der regen in die donau mündet *) Ratisbona ist der keltische, italienische, portugiesische und spanische Name der Stadt Regensburg in Bayern.
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Spür mich!
| erstellt von paargedichteundgedanken- 1 Kommentar
- 787 Aufrufe
Spür mich Manchmal da will ich dass du mein Gefühl spürst, Das ich deine Hand nehm und es dich dann berührt. Ich würd oftmals so gern zeigen wie es um mich steht. Egal ob es mir dabei gut oder schlecht geht Es wär doch viel leichter wenn wir das können würden, die Gefühle eines anderen spüren. Und hätten wir dann nicht weniger Beschwerden? Weil wir mit einer Berührung verstanden werden? Trauer Wut Angst Neid Einsamkeit Das spart doch sicherlich einigen Streit Doch am aller meisten würd ich wollen das du siehst, Wie unfassbar stark ich dich LIEB.
letzter Beitrag von roimtsichnich, -
feedback jeder art Ein Tag derzeit
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 787 Aufrufe
Ein Tag derzeit dem anderen gleicht, mein Wortschatz nicht mehr lange reicht; sie täglich zu beschreiben, drum lass ich es auch bleiben. Bring neue Sachen, denk ich mir, mit gleichem Eifer zu Papier; lass mich dennoch nicht treiben, will ja verständlich bleiben. Mein neuer Ansatz soll, wie fein, Beziehung Mensch zu Menschen sein; ich hoff das fällt nicht gar zu schwer, sonst muss ein neues Thema her. Doch ich bin sicher, die Welt hat, noch Stoff genug für manches Blatt; das unbeschrieben ist auf Erden, drauf wartet, bunt bemalt zu werden.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Löwensteinherz
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
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Dumpf fühle ich den Ort sicher bist du dort unsicher taste ich nach dir schwer die Zukunft zu entziffern. Da liegst du schläfst oder nicht nur im Traum bist du verkabelt vernetzt fremd mir die Vorstellung von dir. Nah bist du mir nah wie oft liegst du fern jenseits meiner Vorstellung dich zu verlieren fürchte ich nach und nach.
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Unaufhaltsam
| erstellt von Lichtsammlerin- 1 Kommentar
- 787 Aufrufe
Ich habe es verstanden. Das eigene Wort kann der Panzer sein oder die Lücke durch die ein Pfeil ins Herz trifft. Unaufhaltsam wenn der Bogen gespannt war und losgelassen nichts hält die Worte auf diese Pfeile sirrend ihr Ziel zu finden immer wo es weh tut. Das fremde Wort immer der Versuch durch Mauern zu stoßen den anderen mehr zu verletzen als sich selbst. Besser ein Messer als Waffe ein Messer kann am Herz vorbei gehen. Worte nicht. Ich habe es verstanden. Ein Pflaster hilft nicht wo Worte doch heilen könnten statt zu zerstören.
letzter Beitrag von das A-, -
nur kommentar Raum Vier!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
- 787 Aufrufe
Schmale Zellen. Kein Versehen. Schritte hallen im Geschehen. Auf dem Flur der Raum Vier. Rote Tür keine Zier. Gluckst so stark. Erstickter Schrei. Kopf in Notdurft Nachts um Zwei. Brutaler Mensch, Verhörlegende. Viele flehen. Mach ein Ende! Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art ERKENNEN
| erstellt von Josina- 3 Kommentare
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Bin noch so winzig klein ein niedliches Babylein. Freu mich an Mamas Gesicht, Sie lächelnd zu mir spricht. Papa habe ich auch sehr gern er ist so lieb und albern. In der bunten Wippe, ich liege, studiere seine Gesichtszüge. Fahren sie mit mir spazieren, will, vieles mich verwirren. Masken! Keine Mimik, keine. Starre Sie an und weine! @G.J Gersberg (Josina) Trotzdem! Masken tragen ist wichtig! Sie schützen Dich und mich. Immerhin besser als künstliche Beatmung. Das Leben …
letzter Beitrag von Josina, -
nur kommentar Die Zeit und ich
| erstellt von Basho- 3 Kommentare
- 786 Aufrufe
Die Zeit und ich Ich zieh' meine Kreise, die Uhr schlägt in mir, erwartet die Antwort, ich hege die Zier. Weiß ich doch um nichts, was sie selbst nicht durchströmt, und doch weiß sie um jedes Tun, das sie krönt. Sie schenkt jedem Bettler und König zugleich, die Sonne, den Frühling, das Leben in Zeit, und temporär jagt sie dem "ach" hinterher, bewegt alles Sehnen und lächelt verklärt. Sie weinet und lachet, sie stillt und vergisst, beweist im Moment, dass nichts ewiglich ist.
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Wer bin "ich"???
| erstellt von Windreiter- 1 Kommentar
- 786 Aufrufe
Ich sitze und "schwitze" über den großen Gedanken, an dem bereits viele Denker „erkrankten"; wobei die Frage, mit der ich mich plage, ist: wer ich bin und worin liegt der Sinn? Während ich erkenne, erahne oder sehe, dass ich nur wirklich wenig über „mich“ verstehe, ja Vieles noch mehr sein könnte oder bin, wohin mich auch zieht des Lebens Rätsel hin. Könnte es vielleicht noch Größeres geben, das wir vergaßen, bei all unserem Streben, während unser Verstand zu wissen glaubt, dass nur das Körperliche die Welt „erbaut“? Körperliches Denken um mich ringsherum, von kleinauf am Lenken, bis die…
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Schlaflos neben Dir
| erstellt von Dionysos von Enno- 8 Kommentare
- 786 Aufrufe
In deinem Haus brennt doch noch Licht Warum fürchtetest du dich Alles Leben ist ein Sich-Sehnen zurück in das Eins-Sein Ist es nicht ? Schon alles angelegt im Licht ? Bleibt nicht das Sehnen als Rest in allen Dingen stehen ? Wofür sollten wir uns schämen: Es ist doch alles schon vergeben In dem Moment, wo wir verstehen daß alles Sehnen bei den Dingen ist wie der Schatten beim Licht Unauflöslich Sehnen ist in alle Dinge als letzter Rest gegeben ist es nicht ? Das was stets erwacht wenn alles ausgekostet scheint Das was unser Angekommensein …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Du kannst sagen dass..
| erstellt von Sonnenuntergang- 3 Kommentare
- 786 Aufrufe
Du kannst sagen dass das Leben dich führte auf allmögliche Seiten, dass du dich verändert hast durch Länder, Menschen und Gezeiten Dass du die Bank nicht mehr kennst auf der immernoch unsere Namen stehen.. Nichts mehr weißt von dem Baum hinter dem wir uns versteckten, damit uns unsere Eltern nicht sehen.. Ich kann verstehen dass die Vergangenheit manchmal weh tut und etwas zu verdrängen kann man sich auch erlauben Aber sage nicht du hast mich vergessen Das werde ich dir niemals glauben
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Liebeserklärung
| erstellt von Carlos- 2 Kommentare
- 786 Aufrufe
Ob man je mit vollem Mund ich liebe dich gesagt hat?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Lebenswahn ( neudeutsch burn out )
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
- 786 Aufrufe
Oh Wahnsinn, der du schon nach mir, ausstrecken tust die Hände; gewär mir, dass ich irgendwo; die Ruh, den Frieden fände. Befrei mich, von der Welten Hast , der hektisch schweren Tageslast; der Unruh der Befehle; auf dass den Weg ich wähle, der mir Erlösung bringt.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Ein Weg
| erstellt von horstgrosse2- 4 Kommentare
- 786 Aufrufe
Ein Weg Geformt durch die Natur beidseitig bepflanzt, durch Menschenhand. Doch führt er jenseits der Schmetterlings Alleen vorbei, in mein Elysium. Dort wachsen viele Blumen, Bunte, Stroh, Eis. Geformt durch die Natur. Das Auge heilt, erkennt die Saat, den Boden und vieles mehr. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Aquarisch
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
- 786 Aufrufe
Wir sind nicht groß und haben bunte Flossen und zwischen grünen Blättern ein Versteck. Mitunter fressen wir die Artgenossen, doch meist fällt Futter durch ein Himmelseck. Der kleine, klare Ort, den wir bewohnen, empfängt von einer Leuchtstoffröhre Licht. Es steigen Blasen auf in andre Zonen, und rundum macht die Transparenz ihn dicht. Dahinter, transzendent, sind große Tiere, die liegen, sitzen, stehen oder gehn, und manchmal, so als ob sie heimlich friere in ihrer Weite, unsre Welt besehn…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Alles Psychopathen?
| erstellt von Tobuma- 1 Follower
- 8 Kommentare
- 785 Aufrufe
Alles Psychopathen? Es scheint, als hätten alle psychiatrischen Kliniken der Welt gleichzeitig ihre Tore geöffnet und alle diejenigen entlassen, die willens sind, unsere Werte und unser ganzes Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Was ist normal, was ist denn Wahrheit oder Lüge, wo sind die Grenzen für das, was man, den anderen ohne jeden Grund und Anlass, anzutun bereit ist? Ja, die klaren Konturen für Gut und Böse sind vorbei. Was also tun? Sich verstecken, unbemerkt mitlaufen, Teil des anderen Systems werden und aktiv mitarbeiten, damit es mich und meine Lieben hoffentlich nicht trifft, u…
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Zeit vergeht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 785 Aufrufe
Die Zeit vergeht wie eine Brise wenn wir Spaß haben und glücklich sind Jedoch dehnt sie sich ewig lang, wie ein endloser Gang, für die die ihre eigenen Leben nicht leiden und meiden und Dinge nicht loslassen, deren Haltbarkeit längst abgelaufen Dabei ist sie relativ für jeden, bleibt subjektiv, nach Zahlen gleich Sei achtsam du in jedem Lebensbereich Dann füllt sie sich mit dem was Vollkommenheit heißt
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Hommage 4.0 an Kunze
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
- 785 Aufrufe
Er traf ihn wieder, jenen Ton, von den alle hofften doch schon; er würde verschollen ganz bleiben, ihn niemand wieder aufschreiben. Wähnten sich sicher die ganze Zeit, verehrten sie, die Beständigkeit; argwöhnten die kleinste Bewegung, schon die Absicht, erzeugte Erregung. Und wenn gar etwas Neues kam, das Ihnen schier den Atem nahm; das durfte dann nicht bleiben, und niemand darüber schreiben. Doch einer hat sich dann getraut, hat die Musik gestellt auf laut; hat munter drauf los geschrieben, nichts ist, wie es war geblieben.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Maske
| erstellt von butterfly- 1 Kommentar
- 785 Aufrufe
Seit vielen Jahren trage ich sie, seit meinem ersten Tag, Wegbegleiter. Angefertigt für mein Gesicht, angefertigt zur Täuschung, Maßgeschneidert. Versteckt mein Inneres, versteckt meine Gefühle, Schutzschild. Zeigt keine Schwäche, zeigt eine perfekte Fassade, Perfektion. Ich werde sie zur Seite legen, werde mich der Welt zeigen, Zukunft.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Im Zug
| erstellt von Rabentochter- 0 Kommentare
- 785 Aufrufe
Im Zug Du schaust durch ein Fenster und die Welt da draußen verschwimmt mit den surrealen Spiegelungen. Die Melancholie tanzt mit der grauen Welt, still, ohne sich zu bewegen. Und du schwebst in Poesie, doch Niemand bemerkt es. Manchmal triffst du einen verträumten Blick, doch du kannst ihn nicht berühren, denn seine Seele ist so verloren wie deine. Manche schließen einen Bund mit dem Teufel, andere schenken ihre Seele der Liebe, doch du kannst immer noch denken und spreizt deine Flügel. Die Federn schweben, die Blätter fallen zur Erde, tot, doch immer noch schön. Die Stille treibt dich in den Wahnsinn und deine Stimme ist kaputt. D…
letzter Beitrag von Rabentochter, -
Not und Tadel!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 785 Aufrufe
Wolltest das Kind. War da was. Fachliche Meinung öffnet das Fass. Hast es getan aus tiefster Not. Leidest stark. Der Leib ist tot. Manche verstehen. Andere nicht. D u musst leben mit Gewicht.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Tanz Tanz?
| erstellt von Leontin Rau- 0 Kommentare
- 785 Aufrufe
Es war einer dieser Momente, In denen alles enthalten ist; Am Vortag die Fahrt mit der Klasse Auf den Vully zwischen den Seen. Die anderen schnupperten dort Schon tüchtig am Liebesleben, Ich war eher für mich Und sah die Fülle des Sommers. Die Sonne schien warm und samtig Am Morgen nach der Fahrt; Ich zog just meine Kleider an, Als in der Luft ein Lied erklang. Sehnsucht und Trauer durchfuhren mich Gleichzeitig in diesem Moment. Dem Jüngling wurde jählings klar, Dass es nun schwierig wird. Sehnsucht – denn ich wusste plötzlich, Was ich wollte Herzens her: …
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art WORTE
| erstellt von INDI PASHA- 0 Kommentare
- 784 Aufrufe
Worte sind seltsame Orte mit denen wir uns verstehen durch die wir alles verdrehen mit denen wir uns auch raufen in denen wir uns verlaufen
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
feedback jeder art Wachgeküsst
| erstellt von ANAMARIS- 1 Kommentar
- 784 Aufrufe
In jedem Moment atmen wir ein, im nächsten Moment wieder aus. In jedem Moment sind wir Schöpfer unserer Realität. Lange geschah dies unbewusst. Doch der Kuss, der jeden von uns wachküsst, haucht uns neues Leben ein. Den Schleier zu heben, dazu braucht es Mut. Das erste Mal, von Antlitz zu Antlitz, die zwei Gesichter der Medaille und du. Klar und stark, sich seiner selbst vollkommen bewusst, offenbart sich Dir die Wahrheit. An diesem besonderen Tag wirst du erneut schlafen gehen und am nächsten Morgen neu geboren werden. Frei ist dein Wille, das ist ein Gesetz. Doch kennst du nun die Bühne auch o…
letzter Beitrag von ANAMARIS, -
feedback jeder art Stille
| erstellt von Anaximandala- 7 Kommentare
- 784 Aufrufe
Tiefe Stille ist gebührend unsrer Seele, sanft ihr Lauf, klar wie schön und doch verführend, schweigsam blüht sie in uns auf um ganz prächtig einzugehen in die ewige Natur. Aus der Stille wächst Verstehen, Sinfonie ohn' Moll und Dur schweigt vom Kreislauf ihre Lieder, schweigt vom Einklang, tief und rein, Rosendornen, wildem Flieder, Liebe und dem Einsamsein. Voll der Güte schweigt das Rechte; schweigt von Freude, schweigt von Glück. In der Stille klarer Nächte finde ich zu mir zurück.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
textarbeit erwünscht Momentan
| erstellt von missinglink- 2 Kommentare
- 783 Aufrufe
Angehalten So still ist diese Welt als würde sie kaum atmen Sich selber fremd und Gott so fern Geduckte Menschen ohne Blick und alle Freude scheint zerbrochen Wie lange noch Wieviele Und warum wir Und wieso jetzt Vielleicht zu satt zu selbstzufrieden Wer sind wir dann wenn aller Schein zu Boden fällt
letzter Beitrag von missinglink, -
Die Stille erreicht
| erstellt von lizzylottchen- 1 Kommentar
- 783 Aufrufe
Der Tisch ist leer, das Glas halbvoll, die Kerze brennt Der Mut versiebt, das Leben leer, den nächsten Tag verpennt Kein Weg zurück, kein weg nach vorn, keine Institution Ein Gefühl versiegt, das Leben verlebt, die Farben verblasst - Grauton Die Straßen kalt, die Gesichter leer, Kein Ton der klingt Die Musik ist aus, der Mut verbraucht, kein Vogel der noch für dich singt Den Geist gebrochen, den Tag versaut, die Narben sind tief Der Himmel grau, die Seele taub, keine Wunde operativ Die Steine ziehen, das Wasser steigt, das Leben schwer Der Kompass ist aus, der Leuchtturm erlischt, du siehst den Ausweg nicht mehr Die stille erreicht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Erwachen
| erstellt von Eleonore- 5 Kommentare
- 783 Aufrufe
Erwachen Und küsst dich die Morgenröte Weil sie blinzelnd dich erreicht Kurz nachdem sie selbst erwacht Und streicht ein Windhauch durchs offene Fenster Trocknet dir die Tränen Die deine Seele in der Nacht geweint Dann lege ab das Tuch der Dunkelheit Denn schwer ist es Viel zu schwer für den Tag © Eleonore Görges
letzter Beitrag von Eleonore, -
feedback jeder art Wenn wir Farben wär'n
| erstellt von Safino- 0 Kommentare
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Wenn wir Menschen Farben wär'n Dann wär' die Leinwand schwarz. Kein rot mehr, kein orange mehr, gelb und grün, blau und lila - alles weg. Tupfe rote Punkte für die Wut die in uns lebt, für die Liebe die in uns erblüht. Doch alles ist immernoch von Dunkelheit bedeckt, denn.. Wenn wir Menschen Farben wär'n Dann wär' die Leinwand schwarz. Kein orange mehr, gelb und grün, blau und lila - alles weg. Male orangene Kreise für die Arroganz die in uns schläft, für die Wärme die wir genießen. Doch alles ist weiterhin von Dunkelheit bedeckt, denn.. Wenn wir Menschen Farben wär'n …
letzter Beitrag von Safino, -
feedback jeder art was worte verschweigen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 782 Aufrufe
was worte verschweigen und wieder liegt eines dieser weißen blätter mit deinem wasserzeichen vor mir wartet darauf mit dem beschrieben zu werden was geblieben ist so sehr sich die worte auch in bilder hüllen mit betörenden düften und leisen tönen schmücken bleibt vieles in den lücken unausgesprochen und doch steht in geheimer sprache dort alles was wir uns zu sagen haben seit der finger des schweigens für immer auf deinen lippen liegt was worte verschweigen Bild- und Tongedicht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Langsamkeit
| erstellt von Josina- 3 Kommentare
- 782 Aufrufe
Entdecke die Langsamkeit dies fällt mir sehr schwer das Herz schlug Alarm der Oldtimer musste überholt werden Herzschwäche kein Infarkt der Motor ist wieder intakt brauche noch viele Leben will noch soviel – so bin ich eben. G.J.Gersberg (Josina) Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Der Zauber des ersten Mals
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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Einmal nur wolltest du die Farben dieses Herbstes mit mir sehen – kein zweites Mal – aus Prinzip. Nimm mich in die Arme und sage mir "Liebes", damit ich weiß, dass du sie nicht wiedersiehst – ich sprach es nicht aus. Du sahst die Blätter nicht fallen, sagtest mir nicht "Liebes" und hieltest mich zärtlich im Arm – die Blätter färbten sich rot. Und es blieb – jahrein, jahraus – jener goldene Herbst der schönste.
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Schauspieler
| erstellt von Cherry- 0 Kommentare
- 781 Aufrufe
Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind sie? Wer wollen sie sein? Schwer können sie ihr eigenes Leben leben. Können sich nicht entscheiden wer sie sind. Leben das Leben anderer Personen. Sind wir nicht alle Schauspieler? Auf unserer eigenen kleinen Bühne. Masken auf den Gesichtern. Kostüme als Versteck. Wer sind wir heute? Wer wollen wir morgen sein?
letzter Beitrag von Cherry, -
feedback jeder art Deine innere Quelle
| erstellt von Lotte, B. R.- 2 Kommentare
- 781 Aufrufe
Deine innere Quelle In einsamen Momenten gesellt es sich dazu, dein Selbst, dein trautes Du. Es flüstert dir ganz leise, was immer du geahnt, den Weg zum Herzen bahnt. Schöpfst du aus dieser Quelle, die unermüdlich quellt, sich manches dir erhellt. Was du im Innen findest, kein Gut kann schöner sein, dein Selbst allein ist Dein.
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Inspiriert
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 0 Kommentare
- 781 Aufrufe
Gedanken wie ein Wasserfall Ergießen sich vom Berg ins Tal Aus klarem Quell der Einfall ritt Der Fluss wird wild und reißt dich mit
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
IM NAMEN DER GLAUBWÜRDIGKEIT
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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IM NAMEN DER GLAUBWÜRDIGKEIT Bist du Frank Sinatra Singe immer Von New York, New York Und seinen Strangers in the Night Bist du Possenreißer Halte nie Eine Trauerrede am offenen Grab Denn die Brille deiner Umwelt Hat stets Die gleichen Dioptrien © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali,
