Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Zwölf
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Zwölf Uhr Nachts, ich lieg wach und denke nach, über was sie mir zuletzt geschrieben: Leb wohl! Wir sehen uns im nächsten Leben
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Weben und Lerk
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
- 850 Aufrufe
Weben und Lerk 1) Nicht äußere Handlung Nur innere Brandung Nicht fähig zur Wandlung Ein Starrkopf. 2) So verzweifelt die Lage so gewagt manche Texte auch was Dogmen betrifft Wer schreibt will Freiheit.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
nur kommentar Verwerfliches Stillleben
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Verwerfliches Stillleben EinSTELLUNG, du positives Geleit einbahnig wie ein Abstellgleis! (hoffentlich im engen Kreis!) die Schuld jeder Krankheit: dein Karma falscher Vorleben bestimmt nun alles Streben! alles verläuft nach festen Mustern! nichts tanzt, kollidiert und interagiert zwischen ausgegrenzten Ufern wechselwirkt zufällig zusammen wo fortan ein falscher Sprung alle Sprünge einhellig spaltet wer kein Glück hat im Einklang ist nicht monoton genug gepolt bleibt Konzert, das Vielklang vertont lächle immerzu, auf das du geliebt zum gleichgesinnten Erzengel wirst bevor gewisse Vorlieben auffliegen alles Verk…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Ausgemustert
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
- 849 Aufrufe
Nachts wacht er in seinen Träumen windumtost auf schroffem Riff. Dunkelgraue Wellen schäumen, vor der Küste kämpft ein Schiff. Schon von Weitem grüßt sein Feuer, Hoffnung schöpft der Steuermann. Schickt das Meer auch Ungeheuer, löst das Licht den bösen Bann. Schutz verspricht der nahe Hafen, doch nicht alle haben Glück. Die auf nassem Grunde schlafen, kehren niemals mehr zurück. Sind die Träume dann verflogen, ist’s, als stünde hier die Zeit. Unermüdlich brechen Wogen, er sehnt sich nach Dunkelheit.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Ich hab' dir weh getan
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
- 849 Aufrufe
Ich wollte dich nicht verletzen nun sehe ich mit Entsetzen ich hab' dir weh' getan - in meines Schmerzes- Wahn. Hast immer nur an mich gedacht endlich bin ich aufgewacht. Wo ist das Lächeln in deinem Gesicht ich sehe es nicht - Heute habe ich gespürt, wie schlecht es dir geht ich hoffe, es ist noch nicht zu spät - ich habe dir weh getan ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art XV - Der See unter dem Mond
| erstellt von Dali Lama- 5 Kommentare
- 849 Aufrufe
XV - Der See unter dem Mond Das gold’ne Auge sieht sein Werk entstehen, wie alles endlich ganz und richtig wird. Doch wenn sein Blick einmal nach unten irrt, dann hat es eines immer übersehen: Da ist ein dunkler See, der kaum sich regt. Er geht so tief, noch tiefer als das Wasser. Und spiegelt sich der Mond, erscheint er blasser, verzerrt noch, wenn das Wasser Wellen schlägt. Und für den See ist all das nicht vorbei. Denn wie ein Spiegel zeigt er jede Schwäche. Und alles war ihm immer nah. Er schrie, doch war er still. Da brach der See entzwei. Und übrig blieb die dunkle Oberfläche: Da war ein schwarzer Schlund, der Leere spie. …
letzter Beitrag von Claudi, -
feedback jeder art Lob
| erstellt von Herbstreiter- 4 Kommentare
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Lob Der Mensch lebt nicht von Brot allein - nein, auch gelobet will er sein. Je mehr an Zuspruch er erfährt je mehr erlebt er seinen Wert. Fühlt sich gesehen, wahrgenommen, wertgeschätzt und angekommen, und selbstbewusst er fröhlich schaut in eine Welt, der er vertraut. Mit Menschen, die im Widerhall resonieren seinen Schall, spürt er seine Relevanz Im Worte-Gesten-Lebenstanz. Doch dann die Leichtigkeit verfliegt, wenn er den Hals nicht voll mehr kriegt. Sich rasch verbindet und vernetzt und eilig sich vor'n Bildschirm setzt, um Likes und Lob sich abzugreifen, derweil d…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art An die - jenseits von uns
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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An die - jenseits von uns Allmächtige! Wie euch benennen? Großer Geist? Unerschöpfliche Energie? Göttliche Weisheit? Wie euch erreichen? Hilfe brauchen wir, Geduld und Zähigkeit, um uns zu wandeln und Reste von Menschsein zu wahren. Zerbrechlich sind Mensch und Natur. Mächtig scheinen wir, doch machtlos, wenn der Schnitter die Reihen lichtet. Nachts wabert Angst durch unsere Träume. Wie tanzten wir blind um das Goldene Kalb, verlassen von hilfreichen Geistern, führten uns selbst auf den Irrweg und vertrieben unwissend uns aus überlassenem Paradies. Unfähig, Haben und Besitzen aufzugeben, treiben …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art unruhig schlägt das schuppige herz
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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schon lange fahre ich nicht mehr hinaus um fische zu angeln würde gerne aus deren perspektive einen blick auf die welt werfen versuchen sie mit ihrem fischaugenformat einzufangen so halte ich ausschau von den rauhen klippen auf einen der die rolle mit mir tauscht aber nur muscheln und krebse rollen mir vor die füße als würde das meer mich nasführen wollen erst im traum gelingt mir der sprung ins nasskalte element doch wo bin ich gelandet an welchen strand treibt mich die flut ich springe aus den wellen und sehe mich am ufer winken
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Gedanken über das Leben
| erstellt von Flutterby- 3 Kommentare
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Flügel verloren Hinaus in den Sturm Allein in der Welt Zurückliegend das Feld Der Geborgenheit Eintauchend in Einsamkeit Ein Strudel aus Verwirrung Gefühl der Entgleisung Festung der Unsicherheit Im Lande der Freiheit Träumen, Spielen, Toben, Rennen Wie schön war's dies zu kennen Im Dunkel der Nacht Aus dem Leben erwacht Vom Schoße der Natur Hinein in die Tortur Sterben um des Freiseins willen Wieder aufgesetzt die Brillen Das Glitzern der Sterne Liegt in weiter Ferne Entzünde die Kerze Erhelle durch Scherze Lust und Heiterkeit …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Das verborgene Fenster
| erstellt von Poetry-Ghost- 0 Kommentare
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© "Das verborgene Fenster" Blick in die Tiefe ohne Fall - surrealer Abgrund Schrei aus dem Seelengrund Phantasiegebilde stürzt in die Realität unfassbare Sekunden machen das Euphorische greifbar Zeitlupe entschleunigt das rasende Zeitmuster Hände greifen ins Unbekannte und erreichen den Himmel Seelen flammen auf in der . . . Open End oder tiehnegrobreV LG © Poetry-Ghost
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Himmelslichter
| erstellt von hora- 5 Kommentare
- 848 Aufrufe
Himmelslichter es bräuchte so wenig -eine kleine Umarmung -ein Lächeln -ein liebes Wort um den steinigen Weg -etwas weicher -etwas heller -etwas wärmer zu machen. Ich stieg die Himmelsleiter empor und pflückte Himmelslichter. Sie werden - vielleicht - auf manch traurigem Gesicht, ein kleines Lächelnd zaubern
letzter Beitrag von hora, -
feedback jeder art Die Rast
| erstellt von Buchstabenenergie- 3 Kommentare
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Das Feuer knistert, es tanzen Funken. Und der Rest ist weite stille. Es wird Dankbarkeit empfunden. Ich erkenne meine Mitte. So verbring ich diese Stunden. Hier kann ich sein, es formt der Wille. Bin im Hier und Jetzt gebunden. Haucht der Wind und küsst die Sinne.
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Mein Lächeln in der Fensterscheibe
| erstellt von Lina- 3 Kommentare
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Auf dem Weg in der Stadt oder Bahn suche ich während dem Laufen oder Fahrn immer eine glatte Oberfläche in der ich mich spiegele, anschaue und lächele um mir neuen Mut zu geben und so weiter glücklich und nach vorne schauend zu leben das passiert fünf bis zehn mal am Tag und langsam kann ich echt behaupten dass ich mich und mein Leben mag.
letzter Beitrag von Lina, -
Der Kravattenmann
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
- 847 Aufrufe
Stets dasselbe kann man sehn hören - jedoch nicht zu verstehn was der Mann mit grünem Schlips so redet ohne jeden Grips drauf stehen Hunde still herum das Storchentier - es stellt sich dumm das läge ja nur an der Maus gezwitschert und im hohen Haus wird geschreddert morgens schon verbal entgleist in fiesem Ton man wär doch wohl ein Opfer nur von Einschicht nicht die kleinste Spur es wird gepoltert und zwar täglich was sich dort tut das ist unsäglich Krawattenmann möchte gern jagen wenns ihn dann trifft wird eng der Kragen Juni 2018
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Täuschung
| erstellt von panini- 2 Kommentare
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Wer ist dies Ich das zu mir spricht in mir lebt mich leitet Meinungen verbreitet Wer bin ich gewesen und was wäre wenn? Auch der Horizont ist bloßer Schein so auch dies Ich und seine Grenzen und in sich ist man still im Licht verglüht die Zeit Lumen in der Nacht Strahlen am Tag Welch Täuschung ist echt?
letzter Beitrag von panini, -
feedback jeder art So fällt der Regentropfen!
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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ich habe für das Gedicht zwei Enden, ich finde beide sehr gelungen und deswegen habe ich euch die Alternative für die letzte Strophe dazu geschrieben: So fällt ein Regentropfen, zerschellt am Häuserdach, Laut er niederprasselt, Leis' er die Dämonen macht, Die Stimmen überquasselt, Des Gedankenflusses Stopfen! So fließt der anmutige Regen, wie jedes meiner Leben, wie jede meiner Lieben, wie jede meiner Tränen, in den Fluss der Unendlichkeit mit dem Floß der Trostahaftigkeit. Bis zum Aufprall waren sie vereint, flogen in die Tiefe Seit an Seit, zerrieben an dem Stein der Zeit,…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Verschiedene Kräfte
| erstellt von Thymian- 2 Kommentare
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Ich glaube nicht mehr an die Kraft der Verliebtheit, die süßen Versprechen der Triebe. Doch hoffe ich noch auf die Würze der Freiheit, die wächst durch die Kräfte der Liebe.
letzter Beitrag von Thymian, -
feedback jeder art Sturm
| erstellt von Lehn- 1 Kommentar
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Es ist als wäre ich ein Sturm über dem Atlantik Stürme legen sich Stürme ziehen weiter Wann ziehe ich endlich weiter?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art und über uns der himmel
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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die fähre schiebt sich der untergehenden sonne entgegen es sind kaum passagiere an bord ich hätte ihnen gern in die augen geschaut zuversicht ist selten beim übersetzen in der kajüte waren sich unsere körper sehr nah dort wo die zungen sie berührten drängten sie sich lustvoll aneinander bis wir aufgeweicht als strandgut anlandeten gegen morgen traten wir hinaus aufs deck betrachteten im zwielicht die bleichen gesichter früherer ertrunkener tote schwimmen mit dem strom meinte der steuermann
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Tränenreiches Gedenken
| erstellt von Hayk- 6 Kommentare
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Was ist geschehn mit deinen einstmals feuerroten Haaren? Ich sehe nur noch graue Zotteln dein Gesicht umrahmen - und dieses Antlitz mit eingefallnen, früher vollen Wangen, wie reizend war es anzuschaun, bevor die Maden kamen und alle Lieblichkeit zerfraßen in den letzten Jahren - die Exhumierung, lieber Schatz, sie macht mir Angst und Bangen! Die volle Brust hat Bruder Hein genüsslich weg gefressen, verblichen ist dein Totenhemd, worunter deine Hüfte mit geilem Schwung das wilde Tier in Männern vorgelockt, statt Wolken von Chanel verbreitest du jetzt üble Düfte; nun frage ich: „Warum war ich einst so von dir besessen?“ Ich fall fast um, weil mir das…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Gedanken
| erstellt von André Parucker- 0 Kommentare
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Wanderer Er ist ein Wanderer kein anderer weiß wie es ist, einsam zu sein und allein wie ein grauer, alter Wolf durchstreift er das Dickicht er meidet Menschen und scheut das Licht Viele Jahre schritt er umher sein Leben schien ihm oft trist und leer nur langsam füllte sich sein Geist mit frischen Gedanken er durchbrach nach und nach seine eigenen Schranken und betrat neues Land, für ihn unbekannt
letzter Beitrag von André Parucker, -
feedback jeder art Irgendwann
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
- 846 Aufrufe
Nebenan spielt ein Mann verträumt Klavier. Ich frag dich, wann - "Irgendwann" erklärst du mir, schaust mich nicht an und ich kapier. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Wie ein Schiffswrack
| erstellt von Heinz88- 0 Kommentare
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Liebe ...... ich bin wie ein Schiffswrack der auf dem Grund des Meeres liegt, wurde in der Vergangenheit immer wieder beschädigt ob mit Wörter oder nur ausgelacht wie ich ausziehen tue. Nun liege ich seit Jahren auf dem Grund des Meeres bis mich einer aufheben tut, nun bis du kamst und mich in deinem Herzen aufnahmst und mich von Grund des Meeres aufgehoben hast.
letzter Beitrag von Heinz88, -
textarbeit erwünscht Spür mich!
| erstellt von paargedichteundgedanken- 1 Kommentar
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Spür mich Manchmal da will ich dass du mein Gefühl spürst, Das ich deine Hand nehm und es dich dann berührt. Ich würd oftmals so gern zeigen wie es um mich steht. Egal ob es mir dabei gut oder schlecht geht Es wär doch viel leichter wenn wir das können würden, die Gefühle eines anderen spüren. Und hätten wir dann nicht weniger Beschwerden? Weil wir mit einer Berührung verstanden werden? Trauer Wut Angst Neid Einsamkeit Das spart doch sicherlich einigen Streit Doch am aller meisten würd ich wollen das du siehst, Wie unfassbar stark ich dich LIEB.
letzter Beitrag von roimtsichnich, -
der letzte tropfen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 845 Aufrufe
sei er aus dem tränenden auge dem letzten glas beaujolais seinem verrinnen haftet immer auch etwas endgültiges an es bleibt das vage gefühl unwiderruflich verloren zu haben sinken wir nach dem moment leidenschaftlicher hingabe erschöpft ins kissen fühlen wir den kalten hauch des todes hoffen dass in der vergänglichkeit vielleicht neues keimt neigen sich tage jahre oder sogar das leben dem ende zu lassen wir vollbrachtes versäumtes revue passieren vertrauen dem ewigen plan des seins verabschieden uns für immer
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Endige Zeit
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
- 845 Aufrufe
Endige Zeit Und am Ende des Tages ist das langsame Vergehen das Sterben des Pulses der Zeit kahl geworden sind die Zweige zurück bleibt nur ein kleiner Dorn. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Ein Schachspiel mit vier Karten
| erstellt von r11e- 2 Kommentare
- 845 Aufrufe
Zug um zug dem Anfang nähern an dem’s endlich enden kann. Türen schließen, unverstohlen – damit niemand‘s merken kann. Eingeschlossen In Fassaden Die nicht mehr zu retten sind Einzelzelle Doppelzimmer Vor den Aparat geklemmt. Einzelteile Zweier Welten Die sich selbst verfeindet sind. Hand und Regel Plan und Geist Sind ja eh vorherbestimmt. Ängstlichkeit Umkreist - Verkeilt sich Geht es doch ums „Zug für Zug“ Springertürme schlagen Bauern im Auftrag der Könige? Lungenzüge Totenstille in un…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Unschuldsmiene
| erstellt von janosch- 3 Kommentare
- 845 Aufrufe
Unschuldsmiene Dein Gesicht reflektiert die Liebe der Anderen und wirft Schatten auf alles Schlechte du bist ein Segen für alle Wunden und des Bösen größter Fluch
letzter Beitrag von janosch, -
ICH UND DIE ANDERN
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 845 Aufrufe
ICH UND DIE ANDERN Pech Desaster Unheil, Widerfährt nur den andern - Drama Not Schrecknis, Gräuliches Vokabularium Nur vom andern Ende der Welt Traf nun so einen Andern Einen waschechten Einen vom andern Ende der Welt Traf nun so einen Andern Der stimmte mir zu, Voller Zustimmung zu – ( Und mich überfiel ) ( Nacktes Schweigen ) © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Worte
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Worte; nasse Federn, liegen schwer auf Zedern; blau grüne Nadeln sagen stumm; ein irdisch Dasein ist nun um. Worte; in Zypressen, gegen das Vergessen; neigen sich im Winterwind, dass ich Trost und Heilung find. Worte; in den Birken, lass ich auf mich wirken; blattlose Zeiglein schwingen, wollen Zuversicht bringen. Worte; in den Linden, lassen das Gestern mich finden; bringen die Erinnerung, an die Zeit, als wir noch jung. Worte; in den Eichen, die mich nun erreichen; geben mir in dieser Zeit. Ruhe und Beständigkeit.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art XIII - Der Kugelträger
| erstellt von Dali Lama- 5 Kommentare
- 844 Aufrufe
XIII - Der Kugelträger Und diese Kräfte können alles tragen, vom einen, den die Erde ausersann. Nur er vermag, was niemand anders kann, wenn andere nicht wagen, es zu wagen. Er wird nicht stürzen, lass den Boden beben: Die Füße stehen fest auf jedem Grund. Auf seinen Schultern ruht das Himmelsrund, und wenn es wankt, wird er’s noch höher heben. Ein Bein hält alles fest als Fundament. Es wurzelt tief hinab in Erdenreichen. Ein zweites ist die Rüstung, ehern wie Granit. Und eins ist Leben, das kein Ende kennt. Es wächst, um höchste Höhen zu erreichen. Da weichen Wolken wie ein müdes Lid. Dali Lama | September 2022 …
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art In stillen Stunden
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 844 Aufrufe
In stillen Stunden Der Bilderbogen aufgereiht schöne Gedanken an die Zeit, in der das Wir noch gegenwärtig. Doch sind Erinnerungen ehrlich? Ist es nicht oft im Lauf der Zeit, dass nur das Gute übrig bleibt? Und soll es nicht genau so sein? Wir wahren uns den schönen Schein, damit wir weiter darauf baun, voll Zuversicht nach vorne schaun. Diese Momente, stillen Stunden helfen der Seele zu gesunden. Der Bilderbogen vergang´ner Zeit fein säuberlich in uns aufgereiht, ist Wasser für die Seelenbrände, erinnert an die Glücksmomente, tröstet, wärmt und spricht für sich: …
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Ein Weg
| erstellt von horstgrosse2- 4 Kommentare
- 844 Aufrufe
Ein Weg Geformt durch die Natur beidseitig bepflanzt, durch Menschenhand. Doch führt er jenseits der Schmetterlings Alleen vorbei, in mein Elysium. Dort wachsen viele Blumen, Bunte, Stroh, Eis. Geformt durch die Natur. Das Auge heilt, erkennt die Saat, den Boden und vieles mehr. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Auf dem Kapitalmarkt nichts wert
| erstellt von Amadea- 9 Kommentare
- 844 Aufrufe
Lange liege ich wach, drehe mich in eigener Schleife, schleife mich schräg drehend gerade noch zur Türe. Die Dreh- und Angeltüre ist für mich der eigentliche Dreh- und Angelpunkt und prompt fange ich mir genau dort einen Fisch ein - mit drei Punkten. mit bloßen Händen zieh ich ihn über den Tisch und über die Tastatur ins Netz, wo Gedankensplitter zunächst noch nicht ganz passen wollen zusammen. Lange liege ich wach und denke nach. 'Er ist zu groß!", was fange ich mit solch einem kapitalen Fisch an ? Ich werde ihn zu Fischmehl verdichten!
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Trage es allein (Song)
| erstellt von Hera Klit- 4 Kommentare
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Trage es allein (Song) Gerade die Dinge, die ich an mir hasste, habe ich dir präsentiert. Wie konnte ich erwarten, dass du schluckst, was ich nicht runterkriege? Du warst mir wohlgesonnen, aber das ging zu weit. Wir dürfen die Menschen nicht mit uns überstrapazieren. Wenn man sich nicht aushält, geht das keinen etwas an. Trage es allein Trage es allein Trage es allein Ich konnte nicht weinen damals, das hatten die mir ausgetrieben, die die Härte des Reiches erlebten. Heute nehme ich mich oft in den Arm und weine mir selbst die Hucke voll. Das darf ruhig sein, ich bin ein Mensch, der es zulässt. Ein Mensch der viele…
letzter Beitrag von JoVo, -
Der Sinn der Zeit
| erstellt von Freienweide- 0 Kommentare
- 844 Aufrufe
Noch bin ich nicht am Ende, Der Tag bleibt Tag, das Jahr bleibt´s Jahr. Auch wenn ich meine Zeit verschwende, Ist sie immer noch nicht rar. Nach dem Abend kommt die Nacht, Und am Morgen kommt das Licht. Doch was man nun dazwischen macht, Das fällt ins Gewicht! Was ist das nur? Steh ich vor einer Zeitenwende? Dies frage ich nun auch meine Uhr, An die ich mich bei Zeiten wende. Sie spricht zu mir, Ich hör den immer gleichen Ton. Und frag, während ich Zeit verlier, Was ist mein Ziel? Was ist mein Lohn? Was nutzt denn all die Zeit, Wenn sie doch zu knapp bemessen? Zu gehen ist man nicht bereit, Aus Angst man wird zu schnell ve…
letzter Beitrag von Freienweide, -
feedback jeder art Die Lyrik - Kund vom guten Stalldung
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Die Lyrik - Kund vom guten Stalldung… ...welcher ja nur natürlich, so ganz pur, also schon vollorganisch, doch wohl wäre schön rein,… …das einst goldgelbe Stroh, als Streu die Tiere wohl macht froh, und die Nutztiere machen‘s braun, denn sie nutzen‘s als Kloake zuweil’n,… …und ist es so von Fäkalien durchnässt, was auf das Nutzvieh schließen lässt... ...und auch extrem danach stinkt,- ja dann, wird es guter Stalldung sein! R. Trefflich 2010/2021
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Krieg in Europa
| erstellt von Hera Klit- 2 Kommentare
- 843 Aufrufe
Krieg in Europa Ich hatte Sehnsucht nach dem See. Doch es war noch kühler März. Schon balgten Hunde am Wasserrand, Kinder trugen Mützen und lachten, Frauen lagen im Anorak auf Badetüchern. Die Sonne glitzerte herrlich im See und machte die Vorfreude auf die Badesaison riesig. Doch Männer redeten von Putins Hyperschallraketen im Ukrainekrieg und deren Zerstörungskraft. Ja, es war tatsächlich Krieg in Europa. Keiner hätte es mehr für möglich gehalten. Ich ging weiter an die Schattenseite des Sees. Starker Wind kam auf, Äste krachten neben mir zu Boden. Die Bäume schwankten, als drohten sie mir. Ich eilte aus dem unwirtlichen Wald heraus. …
letzter Beitrag von Thomkrates, -
Nacht voll Tanz und Wein
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
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Verzweifelnd bricht die Nacht herein Das Abendlicht versiegt aus heiterer Erwartung fröhlich Gunst verbiegt, Ernüchterung droht welch Bedrohung Komm, schenke mir ein! Verstummt ist der Himmel, die Sterne stehen allein Sitz nicht allein, verpönt ist die einsame Ruhe Trink den Wein, Tanz mit barem Fuße, verbrannt sind alle Schuhe Komm, schenke mir ein! Verronnen ist die Zeit der Feier, die Zeit mein Wein Berauscht, doch Gedanken klare, ziehe ich gen Heimat Trauer und Glück auf einer Waage, verirrt im Unrat Meine Freunde … , … Ich bin allein!
letzter Beitrag von Tulk, -
nur kommentar Das Kleine!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Das Kleine! Dieses Leben braucht Geduld. Neue Zeiten in der Huld. Erstes Zappeln so beglückt. Die Familie ist entzückt. Glück der Eltern Seele füllt. Und das Kleine döst verhüllt. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Jede Nacht
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Jede Nacht kommst du als Geist wenn ich träum auf leisen Sohlen aus dem Dunkeln ziemlich dreist hast mein Leben mir gestohlen Hast mich viel zu oft verletzt und dein Lachen frech und schräg dir war's egal war ich entsetzt versperrte mir leicht jeden Weg Doch wenn dann die Nacht vergeht ein neuer Morgen bricht hervor weiß ich ich hab es überlebt steh noch nicht am Himmelstor Nur die Sehnsucht bleibt bestehn hätte dich gern noch mal geküsst noch mal dein liebes Lächeln sehn auch wenn du ein Mistkerl bist August 2020
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der schweren Arbeit Lohn
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Der schweren Arbeit Lohn Die Arbeit machte ihn sehr reich, das jeden Tag, an dem er schaffte, sein Tun war schwer, das sah man gleich, und man war froh dass er es machte,… …und das er seinen Lohn bekam den ihm das Schaffen täglich einbrachte, den er auch vorwies, ohne Scham, der Reichtum praktisch aus ihm lachte. Ja, das mochte auch kein Ende nehmen, sein Schaffen sollte ihn stets schwitzen lehren, immer wieder konnte er sehr gut wahrnehmen, seinen Reichtum gaben die Schweißperlen. Und die Moral von der Geschicht‘: Wenn man was tut, fällt ins Gewicht, ob man sich dabei v…
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Stimm dich ein
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Wenn ich eine Weile schweige und die inn´re Stimme fragt warum ich keine Regung zeige hat sie schon zuviel gesagt Wenn ich wieder grübelnd sitze weil sich Sorgen aufgestaut frage ich, wem ist das nütze und Gedanken werden laut Wenn ich unterm Wechsel leide meine Stimmung heftig schwankt wünscht ich, dass ich unterscheide bin ich gesund oder schon krank Wenn ich aber für mich sinne Gedanken kommen und sie gehn hilft mir meine innre Stimme Dinge klärend zu verstehn
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ein Tag derzeit
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Ein Tag derzeit dem anderen gleicht, mein Wortschatz nicht mehr lange reicht; sie täglich zu beschreiben, drum lass ich es auch bleiben. Bring neue Sachen, denk ich mir, mit gleichem Eifer zu Papier; lass mich dennoch nicht treiben, will ja verständlich bleiben. Mein neuer Ansatz soll, wie fein, Beziehung Mensch zu Menschen sein; ich hoff das fällt nicht gar zu schwer, sonst muss ein neues Thema her. Doch ich bin sicher, die Welt hat, noch Stoff genug für manches Blatt; das unbeschrieben ist auf Erden, drauf wartet, bunt bemalt zu werden.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Der Zauber des ersten Mals
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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Einmal nur wolltest du die Farben dieses Herbstes mit mir sehen – kein zweites Mal – aus Prinzip. Nimm mich in die Arme und sage mir "Liebes", damit ich weiß, dass du sie nicht wiedersiehst – ich sprach es nicht aus. Du sahst die Blätter nicht fallen, sagtest mir nicht "Liebes" und hieltest mich zärtlich im Arm – die Blätter färbten sich rot. Und es blieb – jahrein, jahraus – jener goldene Herbst der schönste.
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
nur kommentar Plattdeutsch...ein Stück Heimat!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
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Lange weg. Viel vergessen. Oft dem Neuen aufgesessen. Erinnerung in Plattdeutschworten will Gemüt nicht mehr horten. Andere schmunzeln. Doch ich will. Heimat die ich pflege still. Sprek dat gern. Seegt me to. In de Frömme scheelt me dat froh. Bernd Tunn -Tetje
letzter Beitrag von Maddy, -
feedback jeder art Spätsommerabend
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Der klare Abend weckt Gefühle und lässt den Blick ins Weite schweifen, um unverhofft mit früher Kühle vom Auge allen Glanz zu streifen. Schon stürzt die Nacht auf das Erröten, das eben noch den Himmel hob. Auch dich ergreift sie, um zu töten, was sich ein spätes Hoffen wob...
letzter Beitrag von gummibaum, -
Wahre Liebkosung
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Wahre Liebkosung Brach liegt das Vorhängeschloss Düster erblüht, was Versagen sich nimmt Ohne Scham, doch errötet, Lässt der Großem Ergebene gehen. Womit jeder verdient, zu bekommen Was er in sich getragen meidet Ist nicht länger gefragt Weil es klar erscheint. Die Unsteten machen sich groß Gegen den Zufall, der alles bestimmt Doch ihr Mut wird getötet Vom sicher geglaubten Verstehen. Es hat einer den Gipfel erklommen Der gedungenermaßen leidet Das Gericht hat getagt Und er hat geweint. Jetzt liegt alles offen Auch Du sagst nichts mit Deinem Mund Die Lippen bleiben zu Allein Das muss Wahrheit sein. Ich war läng…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
REQUIEM FÜR DAS LETZTE WORT
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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REQUIEM FÜR DAS LETZTE WORT So wie bei Stammtischrunden halsstarr und dickschädelig oder in gehobeneren Zirkeln apodiktisch obstinat so beschnupperten sich ehedem zwei Pit-Bull-Terrier bekläfften sich bebissen sich befraßen sich erfraßen sich zerfraßen sich verfraßen sich – Übrig blieben nur zwei Schwänze (Jenno Casali)
letzter Beitrag von Jenno Casali,
