Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Das Meer der Asche
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
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Das Meer der Asche goldener Schal wunderschön verstreut und teuer bezahlt! birgst unter Sonnenglanz was alle harmlos ersehnen: den gLEICHEN Traum verhüllten Auslebens es stirbt für einen Tropfen und du bist zum Schein betroffen was sich ohne Wurzeln hielt war windverdrehter Staub abhängig von jedem Zug unedler ehrloser Pflug kein geheimer Schöpferschatten bloß knallhartes Rampenlicht vereinter Lichtleere Worte – die allein kein Wesen hatten für Zu=Stände schreiben als Freiheitskämpfer der Reichen die beworbenen Best Seller liegen oben und begraben die wahren Quellen und morgen in …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art All das vergessene Bleiben
| erstellt von Marcus Soike- 2 Kommentare
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All das vergessene Bleiben Blicke zurück, voran, fort Leben auf Kies, zwischen Gleisen „Heute hier, morgen…“ verdorrt Leben, was ist das, was wars? Stempel im Fahrtenschreiber Steuerumriss und wir leiden weiter und straucheln – das wars Alleen und Trampelpfade geschlagen, zertreten, verfahren Verengung, am Wegesrand ragen all die Warnenden – wir verharren
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art In 120 Jahren
| erstellt von Moni- 10 Kommentare
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In 120 Jahren In 120 Jahren sind alle Menschen tot, die heut auf Erden weilen, sich den Planeten teilen. Der Mensch ist sich im Klaren, ihm hilft kein Rettungsboot. Denn 8 Milliarden Seelen sind Gäste nur auf Zeit, verurteilt bald zu gehen, wohin, kann niemand sehen. Wir folgen den Befehlen: „Du gehst, es ist soweit.“ Dass es zu eng nicht werde für neues Lebenslicht. So läuft es Jahrmillionen seit Menschen sie bewohnen die gute alte Erde, wie lang noch weiß man nicht.
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Bewahrende Worte
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
- 806 Aufrufe
Manchmal, wenn er sich berührte nur mit Worten, die er sprach, leise Selbstgespräche führte, ging ihm heimlich etwas nach. Etwas, das nicht auszumessen war wie seine Einsamkeit: Angst davor, sich zu vergessen, zu verschwinden aus der Zeit. Nur der Worte warmes Schwingen gab ihm in der Ohnmacht Halt: Kraft, sich noch zurück zu zwingen in den Umriss der Gestalt…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art im sonnenglast des seins
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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die februarsonne täuscht frühlingswetter vor legt die strahlenfinger wärmend auf meine winterblassen wangen begleitet vom strichschatten laubloser sträucher bricht mein schritt die stundentaktstille der züge am himmel fliegen lautlose silbervögel nehmen meinen blick mit zu dem was war was sein wird im aufsteigenden nebeldunst vermischt sich die heimische bergwaldkulisse mit einem schimmernden dünengestade wo kommen wir her wo gehen wir hin bleibt unbeantwortet sind wir ritter in einem gerechten überlebenskampf oder von gier getriebene trunkenbolde deren zeit abläuft ohne etwas von wert zu hinterlassen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Zen
| erstellt von Joshua Coan- 2 Kommentare
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Zen
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Psychologische Erkenntnis
| erstellt von anais- 1 Kommentar
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Wer Charakter hat, muss nicht Prinzipien reiten
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Was hält dich ab
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Was hält dich ab, von deinem Tuen, veranlasst dich, zum müßig Ruhen; was nimmt die Triebkraft dir, den Pep, was fesselt morgens dich ans Bett? Was hindert dich dran aufzustehen, entschlossen in den Tag zu sehen; ist es die Unlust, das Geschehen, willst nicht ins seichte Wasser gehen? Vermisst du Stürme, Gegenwind, die Kämpfe, die; die deinen sind; magst nicht den faden Einheitsbrei, wie schmackhaft, er auch immer sei. Dich stört auch Elend nicht und Not, dir schmeckt auch Wasser, trocken Brot; kannst du dich nur recht frei entfalten, kannst, wie du magst die Welt gestalten. …
letzter Beitrag von anais, -
Dafür muss man Schwimmen können...
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
- 805 Aufrufe
Eine Untauglichkeit Ich weiß, ich tauge nicht zum Hochglanzlächeln, welches angesagtem Treiben die Fassade gibt, auch nicht zum Logo für was anderes als mich selbst. Vielleicht hab ich zu viel von dem gesehen, erlebt, erlitten, was dahinter sein kann. Früher ließ ich lange andere bestimmen, wollte nicht das Ruder an mich reißen und saß mit im Boot, sah mir von dort aus an, wohin die Reise geht. Aber immer wieder hielten sie’s für meine Schwäche, ihre Stärke, nie für meine eigne Wahl. Wenn ich dann doch endlich ausgestiegen, weil ihr Herrschen gar kein Dienst war und mein eigener dadurch sinnlos wurde, hielt …
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Vergessen
| erstellt von luisaw- 2 Kommentare
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Manchmal wünsche ich mir, wir könnten Erinnerungen wie Fotos mit einer Kamera festhalten Denn die Vergangenheit wirkt so verschwommen, so weit weg. Wenn ich einen schönen Moment erlebe, habe ich Angst mich nicht mehr zu erinnern. Ich versuche mich festzuhalten Krampfhaft Aber die Erinnerungen fliegen so leicht davon, als hätten sie keine Bedeutung, keinen Wert. Was sind Erinnerungen? Sind sie festgelegt zu gehen so wie das Obst am Baum sich jedes Jahr verabschieden muss und die Blätter herabfallen wie ein unbedeutsamer Teil des Körpers? Vor meinem Fenster tobt ein Sturm und rüttelt an mir, ich merke wie eine Erin…
letzter Beitrag von luisaw, -
feedback jeder art Der Klatschmohn vorm Feld
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Der Klatschmohn vorm Feld, der leuchtet so schön, sein rotes Orange ist heut weithin zu sehen. Der Mais dahinter, so grün und stark, so hochgewachsen, als ein Sinnbild der Mark. Die Luft heiß flirrend im Sonnenschein, fängt Bilder, als Fata Morgana mir ein. Die Hitze so schwer, ein Tonnengewicht, ist drückend, doch ich achte sie nicht. Will schreiten am Feldrand, doch das nicht allein, mein treuer Freund soll schon bei mir sein. Ich lieb sein gestreune am Feld, froh und frei, wo immer ich hin geh, er sei mit dabei. Er soll mich begleiten, da wird mir nicht bang, die Freundschaft wird hal…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Immerhin blieb der Mond noch an seinem festen Platz als das Meer sich erhob und Wellen ins Leben warf Treibgut in Dehnungsstunden dunkler Tiefen getaucht bis zum Grund der nicht zu finden war
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Vom selben Stern
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Wir sind vom selben Stern, hab' dich noch immer -, mehr als gern, brauchst mich nur so anzusehen dieses Gefühl wird nie vergehen. Zusammen können wir weinen und lachen, das Feuer in unserem Herzen stets neu entfachen. Wir sind vom selben Stern, hab' dich noch immer- mehr als gern, kann in deine Seele sehen, ohne Worte, dich verstehen. In meinen Träumen kann ich alles erleben, auch auf der Milchstrasse mit dir schweben. Bin ich irgendwann- von dir so fern, schau' zum Himmel, denke daran wir bleiben für immer- vom selben Stern.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Weben und Lerk
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Weben und Lerk 1) Nicht äußere Handlung Nur innere Brandung Nicht fähig zur Wandlung Ein Starrkopf. 2) So verzweifelt die Lage so gewagt manche Texte auch was Dogmen betrifft Wer schreibt will Freiheit.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Zwischen Tag und Traum
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
- 803 Aufrufe
Der Tag bekommt Risse in die sich Dämmerung legt bevor sich Nacht darin einnistet Sehnsucht steigt wie Fieber am Abend Verlangen wird ein flammendes Schwert doch unschuldig erwacht der Morgen
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Fluss (Haiku)
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
- 803 Aufrufe
Wasser eilt rauschend Tropfen um Tropfen hinfort, während der Fluss bleibt.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Stille am Morgen
| erstellt von Poesiedo- 7 Kommentare
- 803 Aufrufe
Noch ist es dunkel, doch nicht mehr lange schläft der Tag, es ist dieser Moment, den ich so mag wenn die Zeit ganz langsam verstreicht leise steh ich auf, will niemanden stören, von draußen kann ich die ersten Vögel hören Kaffeeduft verlockend durch die Räume schleicht sonst ist es still, Gedanken schweben und schwinden bis die Worte sich zu Versen finden die Dunkelheit langsam dem Sonnenlicht weicht ich genieße die Ruhe am Morgen so früh gibt es noch keine Sorgen.
letzter Beitrag von Poesiedo, -
feedback jeder art Beginn ohne Anfang
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Kommentar
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Die Mutter nahm mich bei der Hand, an einem schönen Morgen. Ich folgte ihr ganz unverwandt, bar aller Kindheitssorgen. Wir kamen an ein großes Haus. Da sind wir reingegangen. Vorbei an Haken an der Wand, woran schon Sachen hangen. Dann waren wir in einem Raum, mehr war’s ein großes Zimmer. Dort sollt ich bleiben, manchen Tag. Doch dies gefiel mir nimmer. Da setzte ich zu weinen an, die Tränen reich mir rannen aus beiden Augen unentwegt. Die Tröstungen begannen. Es gab da eine junge Frau, sie nahm mich bei den Händen und setzte mich an ein Klavier, Mei…
letzter Beitrag von Aries, -
feedback jeder art Sturm
| erstellt von Lehn- 1 Kommentar
- 802 Aufrufe
Es ist als wäre ich ein Sturm über dem Atlantik Stürme legen sich Stürme ziehen weiter Wann ziehe ich endlich weiter?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art So denk ich mir auch
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 802 Aufrufe
So denk ich mir auch, es ist heute wohl Brauch; andere machen zu lassen; sie dann einfach zu chassen. Es ist ja so einfach und fein, nur Zuschauer zu sein; wenn andere versagen, einen Blick hin zu wagen. Man steht draußen vorm Licht, unsichtbarer geht es ja nicht; das Dunkel hüllt einen ein, anonym, farblos im Schein. Nur nicht provozieren, bloß nicht etwas riskieren; immer der Regel konform, niemals raus aus der Norm. Kommt endlich raus in den Schein, hier seid ihr niemals allein; es wär doch schön wenn ihr seht, was alles heut noch geht. …
letzter Beitrag von Lina, -
Wenn Gedichte sprechen
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 802 Aufrufe
Wenn Gedichte sprechen Nie gesagt weil immer nur vermutet dass die Worte doch nicht reichen und geglaubt dass man es niemals recht versteht bis doch jemand kam und Worte fand fast wie um eine Schuld Dir zu begleichen und Du siehst wem es gelingt, der ist Poet. Lass Gedichte sprechen wo das eigne Wort daneben greift gib getrost die Kron' des Könners dem, der ihrer wert ist ohne Neid und spreche nie dem Menschen ab was doch ihm möglich ist. Es bleibt dennoch vieles ungesagt genug, um das Geheimnis nie ganz zu entschleiern. Fortdauernd wird Kunst als Zierrat angesehen und des Künstlers Arbeit falsch…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
textarbeit erwünscht Im Dunkeln
| erstellt von melan1980- 2 Kommentare
- 801 Aufrufe
im Dunkeln Wie angenehm kann Dunkelheit sein, wenn kaum Licht das Auge sticht. Wenn Wahrheit und Fantasie sich im Schatten trifft. Wie wohl und unsichtbar, klein und geheim man sich fühlt. Es ist als wenn man unter einer schwarzen Decke liegt und der Geist den Blick besiegt Denken und fühlen fällt nun leichter, auch wirkt alles leiser. Man lauscht in sich, um sich, intensiver. Atmet langsamer, flacher, fast vorsichtig. Man will nicht stören! Aber wen? Die Schatten? Die Nacht? Die Geister? Oder gar seine eigenen Gedanken? Es ist als macht das Bewusste dem Un…
letzter Beitrag von melan1980, -
feedback jeder art Spätsommerabend
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
- 801 Aufrufe
Der klare Abend weckt Gefühle und lässt den Blick ins Weite schweifen, um unverhofft mit früher Kühle vom Auge allen Glanz zu streifen. Schon stürzt die Nacht auf das Erröten, das eben noch den Himmel hob. Auch dich ergreift sie, um zu töten, was sich ein spätes Hoffen wob...
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Familie
| erstellt von SeP Servor- 1 Kommentar
- 801 Aufrufe
Familie Es kommt die Zeit, es kommt der Tag, an dem das Schöne am Leben, enthüllt sein wahres Wesen: durch Menschen, die zueinander finden, durch Herzen, die einander verbinden. Wenn Menschen sich so lieben, dass sie ihr Leben gebrandmarkt von der Liebe sich ganz vergessen einander erheben; wenn Menschen sich so lieben, dass der Bund zwischen ihnen hält auch in schlechten Zeiten; dann wird zum Liebeswertesten an unserem Leben das Du, für das wir leben, das Ich, das wir annehmen: verschenkt, nicht verloren, vergessen, nicht verschollen, hin…
letzter Beitrag von aimee von klee, -
nur kommentar Verwerfliches Stillleben
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Verwerfliches Stillleben EinSTELLUNG, du positives Geleit einbahnig wie ein Abstellgleis! (hoffentlich im engen Kreis!) die Schuld jeder Krankheit: dein Karma falscher Vorleben bestimmt nun alles Streben! alles verläuft nach festen Mustern! nichts tanzt, kollidiert und interagiert zwischen ausgegrenzten Ufern wechselwirkt zufällig zusammen wo fortan ein falscher Sprung alle Sprünge einhellig spaltet wer kein Glück hat im Einklang ist nicht monoton genug gepolt bleibt Konzert, das Vielklang vertont lächle immerzu, auf das du geliebt zum gleichgesinnten Erzengel wirst bevor gewisse Vorlieben auffliegen alles Verk…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Veränderung
| erstellt von Nitik- 0 Kommentare
- 800 Aufrufe
Die Zeit ändert dich oder ändert sie mich? Ändert sie uns beide oder ändern wir die Zeit? Was bleibt ist die Veränderung.
letzter Beitrag von Nitik, -
feedback jeder art Zufriedenheit
| erstellt von Flutterby- 5 Kommentare
- 800 Aufrufe
Zufriedenheit Willst du zufrieden sein, fokussier dich nicht auf des Lebens Schmerz, sehe dich nicht mit ihm allein, fülle mit Glück dein Herz. Sei achtsam und steh für dich ein, schau in des Horizonts Weite empor, erkenn was wichtig ist im Leben, nimm nichtige Dinge mit Humor, vielmehr geht es ums Erleben. Zeit mit vertrauten Menschen verbringen, gemütliches Beisammensein genießen, einen schönen Tag mit einem Wein ausklingen, zusammen lachen bis die Tränen fließen. Vereint traurige Momente und Zeiten überstehen, eigene Schwächen und die anderer ein- und zugestehen, …
letzter Beitrag von Flutterby, -
feedback jeder art Sumpfgebiete
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
- 800 Aufrufe
Aus tiefem Sumpf steigt es empor Schwefelschwaden toxisch grün Übelkeit ruft er hervor der heile Geist will nur noch fliehn Des Dämons Fratze hässlich lacht schon wieder feiert er ein Fest erfreut sich seiner großen Macht frech grinsend gibt er dir den Rest Blöd lächelnd stellt er sich vors Volk ihr habt den Blondi doch gewollt und während noch der Giftzahn blinkt erkennt man die Moral versinkt
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Peak Moments
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 800 Aufrufe
Ich hab die Zeitlosigkeit erlebt Und sie ist nicht schön Wie Schreckminuten träge als ganze Stunden vergehen Wenn das Meer die Sekundentropfen frisst Und du im Nichts Raum und Zeit vergisst
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Wie erbärmlich
| erstellt von Gutmensch- 4 Kommentare
- 800 Aufrufe
Wie erbärmlich dieser dumme Wicht, man plagt sich aber bettelt nicht. Sagt er, der schon mit Silber ist geboren und nie in seinem Leben hat gefroren. Des Bettlers Schicksal sieht er nicht auch nicht die Narbe im Gesicht. Weiß nicht von Bomben und Granaten die noch zu hause auf ihn warten Noch hallt der Knall in seinem Ohr bei dem er einst sein Bein verlor. Du urteilst über einen Mann der für sein Schicksal gar nicht kann. Wer ohne Kenntnis Urteil spricht, ...welch ein erbärmlich dummer Wicht
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Zölib die wogen wurden betrogen am ersten torbogen nachdem die welle an zweiter stelle die dritte quelle hat versiegen lassen Zölib die wiegen den sturm besiegen aufwärts die stiegen nachdem sie erkannt was lange verbannt doch längst benannt jetzt neues entstehen lassen. Aus dem Archiv, 3.Februar 2009, in einer Nacht der Zweifel und Hoffnung.
letzter Beitrag von DickyWest, -
nur kommentar Selbst Verständlich
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
- 800 Aufrufe
Selbst Verständlich ich bin die offene Brust das unerhörte Gebet das nie gekreuzigte Fleisch das unbereute Sakrileg ich bin die brennende Lust und das gestillte Leben der tödliche Kuss und das Wissen von jedem ich bin ein Winter im Sommer eine Blume im toten Garten Eden der Dorn im Auge des Gesetzes die Freiheit zum Nehmen ich bin das Feuer der Sinne die Asche der Vergangenheit die Glut der Zukunft und das Diktat der Liebe ich bin das Verderben des Glaubens die verlorene Verheißung das uralte Wissen ohne Tod und das Flehen um Heilung ich bin euer Schrei im Traume der Schatten hinterm Licht das Vers…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art unruhig schlägt das schuppige herz
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 799 Aufrufe
schon lange fahre ich nicht mehr hinaus um fische zu angeln würde gerne aus deren perspektive einen blick auf die welt werfen versuchen sie mit ihrem fischaugenformat einzufangen so halte ich ausschau von den rauhen klippen auf einen der die rolle mit mir tauscht aber nur muscheln und krebse rollen mir vor die füße als würde das meer mich nasführen wollen erst im traum gelingt mir der sprung ins nasskalte element doch wo bin ich gelandet an welchen strand treibt mich die flut ich springe aus den wellen und sehe mich am ufer winken
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Langsames ertrinken.
| erstellt von Emoceanal- 0 Kommentare
- 799 Aufrufe
Ich höre es brechen. Wasser kommt - unaufhaltsam, unbemerkbar. Ich bin bewegungslos. Lasse es über mich ergehen. Warte, dass die Ebbe kommt. Schnappe nach Luft. Atme - schwerfällig. Das Wasser kann ich noch spüren. Mit jeder Flut füllt sich das Glas mehr, doch es wird durch die Ebbe nicht weniger. Langsames ertrinken.
letzter Beitrag von Emoceanal, -
Verlorene Träume
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
- 799 Aufrufe
Du hattest Träume und Pläne so viel, wolltest nie verlieren deine Wünsche, dein Ziel. Es kam so viel Neues in deinem Leben dazu, warst froh, wenn du mal hattest deine Ruh´. Was ich will, das kann noch warten, dann ging sie arbeiten im großen Garten. Sie packte die Familie ganz in Watte, merkte nicht, das sie für sich kaum Zeit mehr hatte. Brachte Arbeit, Familie und alles unter einen Hut, doch für ihre Wünsche verließ sie der Mut. Es vergingen die Jahre, grau ihre Haare, wollte nun gehen einen neuen Weg - doch nun war es - zu spät ….
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Das Rätsel
| erstellt von Guenk- 9 Kommentare
- 798 Aufrufe
Man macht nicht viele Worte drum Es steckt in jedem drin Bis sich’s aus deinem Innren schleicht Nimmst du’s als solches hin Am Anfang ist es wie ein Spiel Eine Hüpfburg voller Träume doch wenn am End‘ die Luft entweicht bleiben oftmals nur noch Schäume Unter einem Apfelbaum schau ich den Kindern zu Meine Lider schließen sich ganz leicht Das Rätsel findet Ruh‘
letzter Beitrag von Guenk, -
feedback jeder art Was sind Helden
| erstellt von joy- 2 Kommentare
- 798 Aufrufe
Was sind Helden ? Sie haben übernatürliche Fähigkeiten, welche sie von "normalen" Leuten abheben. Sie besitzen ein grosses Selbstbewusstsein und haben vor nichts und niemandem Angst. in jeder Situation behalten sie die Kontrolle und machen nie Fehler. Sie werden von der ganzen Welt bewundert und gefeiert. Doch ist es wirklich eine Heldentat, mit einer übernatürlichen Fähigkeit geboren zu werdend? Ist es eine grossartige Leistung ein starkes Selbstbewusstsein zu haben, wenn einem alles gelingt? Wenn man von der ganzen Welt angehimmelt wird? Helden sind für mich die Menschen, welche von aussen unscheinbar sind. Die sich dur…
letzter Beitrag von Ursula, -
Ein Spätsommertraum (Aufruf Nummer 89 ...)
| erstellt von Black Raziel- 0 Kommentare
- 798 Aufrufe
Ein Spätsommertraum -Aufruf Nummer 89 im Beiwerk der Ästhetik- Die ganze Stadt versammelt sich für den Theaterneuanstrich. Gehüllt nur in das feinste Kleid erlaubt man sich Geselligkeit. Der Kartenmeister wünscht mir Spaß, auch wenn ich meinen Dank vergaß. Und neben meinem liebsten Schatz nehm' ich aus nächster Nähe Platz. Die Menge jubelt, gröllt und lacht - Gedimmt beleuchtet und entfacht, eröffnet sich der Bühnenraum für einen späten Sommertraum. Die roten Hänge lichten sich, es kommt zum neuen Farbanstrich. Ein Mann betritt den Fackelschein - andächtig kehrt die Ruhe ein. Er steht nur da und spricht kein Wort, be…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Die Rast
| erstellt von Buchstabenenergie- 3 Kommentare
- 798 Aufrufe
Das Feuer knistert, es tanzen Funken. Und der Rest ist weite stille. Es wird Dankbarkeit empfunden. Ich erkenne meine Mitte. So verbring ich diese Stunden. Hier kann ich sein, es formt der Wille. Bin im Hier und Jetzt gebunden. Haucht der Wind und küsst die Sinne.
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Disteln und Dornen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
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Hast du jemals die Wüste bei Nacht erlebt? Und innigst den Sonnenaufgang wieder herbeigesehnt? Den von dir so verdammten Tag, der hinter dir lag?
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Die Würde des Menschen
| erstellt von Aileas- 5 Kommentare
- 798 Aufrufe
Die Würde des Menschen Dies könnte ein langes Gedicht sein, aber ich will es kurz machen: Die Würde des Menschen wurde angetastet. Sie liegt in Fetzen auf dem Abtritt der Weltgeschichte und wird dort liegen bleiben bis sie schwarz wird. Und wir werden wieder warten bis einer kommt der sie aufhebt. Einer, der es wert ist sie zu tragen. Wir haben ja Übung im Warten und im Zerstören der Würde. Manchmal jedoch sehe ich sie im Traum oder auch im ernsten Blick eines Kindes.
letzter Beitrag von Aileas, -
feedback jeder art verstehen ist ein geflochtenes band
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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manchmal würde ich gern meinem hund das sprechen lernen dann könnten wir unsere erfahrungen austauschen um künftig gemeinsam den reizvollen spuren des lebens nachzuspüren hin und wieder träume ich davon vögeln klassische melodien näherzubringen dann könnten wir zusammen trillern womöglich sogar als gemischter chor vivaldis vier jahreszeiten intonieren manchmal möchte ich gern die signale der sterne entschlüsseln um ihre botschaften zu verstehen dann könnte ich vielleicht auch dir ein blinkendes zeichen der verbundenheit zusenden
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Ansicht
| erstellt von Helmut Becker- 1 Kommentar
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Du bist jung, gesund, Dynamisch geregelt ist dein Leben. Dir geht es gut, du fühlst dich sicher, Wohlstand ist dein streben. Armut, Krankheit, Krieg und Hunger das alles ist dir fremd. Dir geht es gut, so soll es bleiben, du fühlst dich wohl in deinem Hemd. Du schaust weg! Und willst nichts wissen, von anderer Menschen Not. Nichts vom Elend neben dir, und auch nichts vom Tod! Doch er ist bei dir, alle Tage und zu jeder Zeit. Darum führ ein gutes Leben, mach dich für ihn bereit. Dass er kommt! Das ist ganz sicher, er ist mit dir vereint. Und dein Leben! Es bestimmt, ob er als Freund kommt, oder Feind! Darum führ ein Le…
letzter Beitrag von Carlos, -
Wie ich bin
| erstellt von FairnessFighter- 1 Kommentar
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Bin zum Schlafen zu wach Doch bin ich zu müde, um zu leisten Bin zum Vergessen zu schlau Doch bin ich zu dumm, um mich zu erinnern Bin zum Schreien zu leise Doch bin ich zu laut, um ignoriert zu werden Bin zum Kämpfen zu schwach Doch bin ich zu stark, um aufzugeben Bin zu klein um groß rauszukommen Doch bin ich zu groß, um klein beizugeben Alles in Allem: Ich bin, wie Ich bin
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art verse sind verschlossene blüten
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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ein gedicht ist keine aneinanderreihung von tatsachen sondern eine scheinbar zufällige ansammlung von bildern die als herbstlicher blätterreigen vorm auge vorbeitreiben es ist nicht greifbar mutet mal sinnig mal widersprüchlich an kommt überraschend wie ein freund um die ecke oder begegnet einem als fremder auf der anderen straßenseite ein gedicht ist der unerwartete blick in der menge kann wie eine kalte hand auf der schulter in einem albtraum oder das erwachen durch einen zärtlich warmen kuss sein
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Zu lange schon im Gestern
| erstellt von das A-- 3 Kommentare
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Zu lange im Gestern gewesen Den Blick auf die Zukunft Doch Gefangen im Sein Erzählende Narben So einfach zu lesen Erinnern an früher Und lassen wein' Von Gestern ins Morgen Gefesselte Füße Behände ist gar nichts Alles ist schwer Der Wind pfeift die Lieder Der Sand küsst dich nieder Für immer und wieder Alleine und leer
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art So will ich sein
| erstellt von Sonja Pistracher- 5 Kommentare
- 797 Aufrufe
Ich gehe in meinem Leben einen geraden Weg selbst wenn er mal uneben, seh ich´s als Privileg, zu definieren die Gedanken, die andre nur verwirr´n, selbst wenn diese wanken, biete ich die Stirn. Ich lese gern Geschichten, in denen ich mich verlier, weil Worte, sie zu dichten, ist Schriftstellermanier und endet mal die Sprache im Chaos der Utopie sinn ich nicht gleich nach Rache im bösen Visavis. Vor allem mag ich Menschen, die klug, warm und gut, sag allerdings Attention, wenn bösartig die Glut ergreife gern Partei für schiere Ungerechtigkeit fühl mich erst richtig frei, wenn Hass wie Missgunst tot. …
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Only me
| erstellt von Basho- 2 Kommentare
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I'm alone in a landscape, that's me, and I'm free. I'm still feels only that, what I've been, wanna be. I'm the song with the notes, and I'll dance with my heart. I'm the circle of the sky, and my roots wanted love. And my sinfony tells you, what the time is in me. Take a talk with the clock, it's a mystery, what I'll be.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Im Gedenken an Monika Kafka
| erstellt von Ostseemoewe- 10 Kommentare
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Im Gedenken an Monika Kafka Beim Abendspaziergang entlang des alten Mischwaldes füllst du meine Gedankenwelt streust Worte auf Wegränder wie Zittergras und Honigklee aus der Ferne der Ruf des Kuckucks immer wieder lässt du mich wissen du lebst weiter im Licht der Abendsonne (1960 - 30.04.2014)
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
ICH UND DIE ANDERN
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 797 Aufrufe
ICH UND DIE ANDERN Pech Desaster Unheil, Widerfährt nur den andern - Drama Not Schrecknis, Gräuliches Vokabularium Nur vom andern Ende der Welt Traf nun so einen Andern Einen waschechten Einen vom andern Ende der Welt Traf nun so einen Andern Der stimmte mir zu, Voller Zustimmung zu – ( Und mich überfiel ) ( Nacktes Schweigen ) © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali,
