Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Gläserne Augen
| erstellt von Onkel_Outlaw- 3 Kommentare
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Ein weiteres Stück von mir, welches versucht die wirren Gedanken und Emotionen in klägliche Worte zu fassen. Ich bin mit der hier dargebotenen Fassung noch nicht ganz zufrieden, da es ursprünglich als Songtext gedacht war, ich die Strophen aber nicht abändern wollte. Das Lied wird vermutlich auch erst einiges später fertiggestellt, da ich musikalisch gerade schwerpunktemäßig auf ein anderes Projekt fokussiert bin. (hier sei ein Gruß an Black Raziel angebracht^^) Gläserne Augen Ständig kehren immer wieder Phasen in mein Leben, ich habe mich bemüht, doch Erfolge bleiben aus. Chronisches Gedankengut zermartert meine Seele und alles was mir wichtig i…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
aufwachen (bitterkalt)
| erstellt von Timo- 0 Kommentare
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aufwachen (bitterkalt) ein verschwiegener Wanderer pfählt einen Schrei und die Sphären ein Lustglühen die Ebenen eines Mondes im Delirium dann in sich kollabierendes Schweigen das verdichtende Rüstungslose unterliegt der Gravitation der Sprache da gibt es Korsette für Melodien streng angeschnürte Formeln um das Hüllenlose abzusondern nichts bleibt beim Ursprung, dem Atom die Echos werden blasser und bleiben Schatten ein entschleiertes Monster am selben Abgrund gereift wie seine wandernden Gedanken
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Innere Einkehr
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
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Der Morgen kommt, es geht die Nacht, noch zittern Tropfen an den Zweigen, die Erde glänzt wie neu gemacht, ein erster Vogel bricht das Schweigen. Ich steh am Fenster, trinke Tee, ein neuer Tag entsteigt den Träumen, wie Nachtgewand von einer Fee hängt Morgennebel in den Bäumen. Der Nachbar holt die Zeitung rein, zum Lesen schon halb ausgebreitet, ihn neckt ein erster Sonnenschein, der ihn bis vor sein Haus begleitet. Ich wende mich dem Schreiben zu, lass mich von den Gedanken wiegen, das gibt mir Kraft, ich finde Ruh und kann auf meinen Versen fliegen.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Zeitfelsen
| erstellt von Maikind- 2 Kommentare
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Ach, die Zeit ist wie ein reißender Strom: Sie zerrt an dir, schwemmt dich hinfort; Und mittendrin steht deine Erinnerung wie ein Fels.
letzter Beitrag von Lily, -
Juliblues über den gesichelten Halbmond bis zur Kugel nimmt die Nachtsonne Ihren Lauf, bewandert das Firnament wandelt sich als Mondtäuschung zum Gigant am Horizont entfernt - mit gereckter Kehle in dieser Julinacht, zieht im Spiegellichtbruch das Geheul der Wölfin knorrig stülpt sich ihr Geäst entgegen, wenn Mondschein sickert in das Fundament -sattgewaltig so nimmer er zu, der Blutmond in die Hände der Finsternis gelegt .
letzter Beitrag von Frohnatur, -
Erinnerung
| erstellt von Daphne- 3 Kommentare
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Erinnerung Erinnerungen beginnen zu verblassen zu lang ist es nun schon her das sie erlebt worden sind doch will ich sie nicht vergessen zu schön sie doch waren doch auch die nicht so schönen welche Lehrreich für mich waren sollen ja nie verblassen
letzter Beitrag von Ruedi, -
Geben
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Ich bin sehr zaghaft im Geben wie die Zeit groß ist im Nehmen. Ich kann sehr groß sein im Geben wenn mein Herz den Impuls dazu gibt und ich um der Welt Schönheit zu geben nicht mir selbst diese nehmen muss. Dafür war Schönheit nicht geschaffen. Geben sollte schön sein auf beiden Seiten.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Frust Schaust du aus dem Fenster raus? Wünschst dir gar nicht hier zu sein? Sondern jetzt im schnellsten Lauf, Aus der Schale auszukeim'? Willst an Stränden Wellen lauschen. Wandern auf der ganzen Welt. In fernen Ländern fliegend rauschen, Tief hinein ins Himmelszelt. Aber du sitzt hier allein, Wartest bis es fünfmal schlägt. Dass du dann in grösster Eil'. Zuhause dich zu schlafen legst. Ist die Woch' endlich geschafft, Weisst du, dass die nächste folgt. Der Alltag lenkt, es ist vollbracht, Du bist ein Teil des Arbeitsvolk'. -Aiko
letzter Beitrag von Berthold, -
Gedanken
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Gedanken Warum so bleischwer-zäh beinahe festgefahren von zwängen starr und scheinbar tot seit jahren ? Einbahnstraße, endlosschleife, chancenlose endlichkeit – so scheint oft der gedanken welt, wo altes wissen nicht mehr zählt. Gegängelt durch der medien macht bevölkern sie ein einmalland. Sie taumeln blind in heller nacht und klonen sich um den verstand. Wehe dem, der aufbegehrt, sich lösend von der masse ketten- seine gedanken gelten als völlig ver-kehrt, könnten sie doch die menschheit retten. Denn vielgestalt und mehrfachwege streben zu unendlichkeit, schöpfen aus des lebens wiege größte kraft und mächtigkeit…
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Der Lauf
| erstellt von Impulz.lyrics- 3 Kommentare
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renn ich meinem Leben hinterher oder renn ich nur davon es ist ein Lauf ohne Ziel wo ich am Ende nichts bekomm aber stehen bleiben geht nicht, als wären Tretminen unter mir zu weit gelaufen, guck mich um, man wo bin ich hier? an keinem Ort bin ich Willkomen, sag mir wo ist mein Zuhaus ist es das Loch in das ich falle?! man ich komm hier nicht mehr raus und es ist nichts was mir bleibt, nur die Dunkelheit mich schützt in meinem Leben ist es so das mir die Sonne nichts mehr nützt ich bin erst 15 doch ich denk ich hab mein Leben schon gelebt der ganze Scheiß um mich rum hatt mich Stück für Stück zerlegt so wie ein Auto auf de…
letzter Beitrag von Maikind, -
feedback jeder art Wartelyrik (1. Tag mit Maske)
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Hocke hier im Wartezimmer, alles japst nach Atemluft und ich habe keinen Schimmer, wann der Arzt mich endlich ruft. Meine Brille ist beschlagen, einen Sitzplatz gibt es nicht, langsam meldet sich der Magen, nur den Doktor stört das nicht. Scheinbar wurde ich vergessen, das ist mir schon oft passiert, doch die Schwester meint stattdessen, ich hätt gar nicht reagiert. Außerdem wollt sie nicht stören, denn so was gehört sich nicht, wenn Patienten mal nicht hören, das obliegt der Schweigepflicht.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Das Neue
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Follower
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Wir wollen nicht das Neue seh‘n was uns nun täglich neu ereilt. Wollen lieber bleiben steh‘n als jemand der nur so verweilt. Wollen nicht die neue Zeit die uns wird empfangen wohl. Sind dafür noch nicht bereit, unwissend was sie bringen soll. Ich sage dir, denk einmal nach, was ist die alte Zeit für dich? War sie nicht einst dieser Krach, den du ablehntest, nicht?
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Dolores
| erstellt von Amadea- 4 Kommentare
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Wenn Alltag und Stress aus den Angeln gerät. tut Fischen mir gut mit dem Angelgerät, dann muss ich an meine Amme oft denken, die wusste mit Märchen mich reich zu beschenken. Sie redete Quatsch, meine schöne Dolores, und glaubte an Humbug, sprach nur Kokolores. Sie kam aus Münchhausen und hat unumwunden den wildesten Bären mir oft aufgebunden. Der wolle nur spielen, im Grunde nicht beißen und würde bei ihr Blanka Unsinn nur heißen. „Geschichtlich“ genährt fühlte ich mich gewogen, hab alles mit Muttermilch in mich gesogen. Ich saß an der Mole, allein, es war warm und knüpfte ein Netz mir a…
letzter Beitrag von Amadea, -
Steinregen
| erstellt von Vergissmein nicht- 7 Kommentare
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Aus dem Himmel der Kindheit fiel Regen, der zum Steinschlag vieler Erinnerungen wurde. Brocken der Vergangenheit, mit Gewalt und voller Wucht. Die mich trafen als hätten sie nur gewartet. Auf die Blüte meiner Zeit. Die Zeit die mir versprochen, da deren Schönheit so nah war. Bis zu dem Tag an dem er wegging im weißen Riesen. Und Tage später.. Vom blauen Helden tragend. Von blauer Hülle träumend. Von Trauer und Tränen.. Folgte krankhafte Unvernunft angesichts anderer. Deren Hass so unerträglich, dass Steine für sie sprechen mussten. Da die Sprache versagte. Voller Unklarheit meiner Gedanken frag ich mich wieder und immer n…
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
Normalität
| erstellt von Luna- 2 Kommentare
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Normalität als Ausdruck deiner selbst Und du läufst, bis du daran zerschellst Du weißt nicht an was du dich hier hälst Und du fällst, du fällst Im Ausdruck deiner selbst Als Normalität Im leiden der Diät Ohne dass sie fragen wie es dir geht Allein in der Normalität
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Formlos
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Formlos Stimmen werden laut - ganz leis' in mir und gebannt höre ich zu - Sie erzählen Geschichten in prosaisch-lyrischer Norm als sie zu den Gedichten kommen kreieren sie 'ne freie Form Ich lasse sie gewähren dränge ihnen kein Muster auf und lasse meiner Fantasie in der Ideallinie ihren selbstbewussten Performancelauf denn Ich bin Ich und bin keiner formvollendeten Norm in der Pflicht DAS ist meine Freiheit oder etwa nicht? © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Dein gebügeltes Herz
| erstellt von Federtanz- 2 Kommentare
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Deine Decke als Traumtrost für mich liegt nun auf meiner Haut ich spüre kühlgrobes Leinen- dein fröhlich ausgesuchtes Garn gerade zu mir laufend nur die reissfesten so prüfend stramm lag zart dein Blick dein Atem auf mir? Unter der alten- eingestaubten Lampe sahst du einst jünger aus- unschuldig die monotonen Stichtöne mein wiegendes Herzpochen schwebten tröstend unerzählt zwischen uns nur deine Gedanken an mich behieltst du für dich Ich sah die ersten dunklen Blätter fallen fange sie im milden L…
letzter Beitrag von Federtanz, -
DING Dieses Ding ist wie eine Gitarre, mit Saiten aus Stein. Wie Leichtathletik, mit nur einem Bein. Wie ein Bett, nur ohne Matratze. Wie ein Auto ohne Bremsen und darunter eine tote Katze. Wie ein wichtiger Termin und du kommst drei Stunden zu spät. Wie Honig lecken aus einem Dornenbeet. Wie eine Bombe entschärfen, doch kurz vor dem Ziel geht sie in die Luft. Wie ein romantisches Date in einer dunklen Gruft. Wie Salsa tanzen auf einem Boden aus Feuer. Wie Monopoly spielen, nur in teuer. Wie ein Sofa, gemacht aus Menschenhaut. Wie ein Haus, nur aus Leichen gebaut. Ob gut oder schlecht, da ist es immer. Manchmal besserts, manchmal wirds schli…
letzter Beitrag von Nils, -
Die Seele brennt
| erstellt von Toni- 3 Kommentare
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Die Seele brennt… Ich kam schon viel herum im Leben Habe Länder gesehen der alten und der neuen Welt Doch niemand konnte mir so viel geben Wie die Menschen, die leben fast ohne Geld. Diese Menschen wissen Glück zu schätzen Erfreuen sich an der Natur Halten nichts von Prunk Palästen Und von anderem Glamour Immer mehr wird mir bewusst Das mein Luxus sinnlos scheint Und es brennt in meiner Brust Und ich hör, wie meine Selle weint Ich hätt am liebsten eine Hütte Ganz allein am Waldesrand Nur die Liebste in meiner Mitte Und was ich brauch, gibtr mir das Land Ich möchte die Bäume atmen hören Das Vogel zwitschern in der Kron …
letzter Beitrag von Toni, -
feedback jeder art Die alten Höfe
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Am Weidezaun stehend, kann ich sehr schön; über die Koppeln schauend, die alten Höfe sehn: Backsteine die Mauern, das Dach preußisch rot; wie dereinst, die gute Sitte gebot. Feldsteine behauen, von kundiger Hand; bilden den Grund, im märkischen Sand. Die Scheunen gar prächtig, in Ausladung mächtig; haben in alten Tagen, in sich das Futter getragen. Stallungen, für großes Vieh, schöner sah ich sie nie; machen das Ganze komplett, ein Bild, idyllisch und nett. Für uns bleibt nur eins, in diesem Leben; dem Ganzen heut hier, sein…
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art fraglos leise
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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mama, warum brechen wellen? sag, ist ihnen schlecht? und die schiffe dort weit draußen sind die wirklich echt? gib mal ruhe und geh spielen komm doch mit nach muscheln schaun oder können wir am strand einen sandmann baun? kind, nun lass mal das geschrei! mama, ich will doch nur wissen wie macht uns die sonne braun? ist das zauberei? stimmt es, dass im meer die sterne ganz lebendig sind? nerv nicht länger, ich will schlafen! still im sande spielt das kind
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Das schwarze Schaf
| erstellt von Ostseemoewe- 14 Kommentare
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Das schwarze Schaf der ganzen Klasse war immer nur der laute Lasse. Der Junge war dafür geschaffen, er mimte stets den kessen Affen und ging nicht unter in der Masse. Doch fehlte Geld in Mutters Kasse, beschädigt war die Kaffeetasse, wer konnte da wie Unschuld gaffen? Das schwarze Schaf Der Bursche zeigte soooo viel Rasse. Markante Augen, voll das Krasse. Charmant, betörend seine Waffen, ich mußte mich in ihn vergaffen; auch wenn ichs heute noch nicht fasse - ins schwarze Schaf
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art traurig aber wahr
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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mit seinem manuskript unterm arm klopft der schreiber bei einem verleger an der winkt dankend ab und sagt lyrik bringe er leider weder an die frau noch den mann bei einer boulette mit bier kam ihm die idee mach doch mal lesungen mit musikuntermalung und kaltem buffett das kam gut an doch danach fühlte er sich weiter klamm jetzt stellt der möchtegernpoet seine texte in ein forum dort lesen sie gleichgesinnte manche geben feedback das stimmt ihn froh und er fühlt sich nicht mehr so allein
letzter Beitrag von Perry, -
Liegt noch wach!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Liegt noch wach. Tränen im Gesicht. Klopfendes Herz. Gewissen hat Gewicht. Nur nicht denken an des Kindes Bild. Was nur tun? Gefühle jagen wild. Eingriff erfolgt. Nun überwunden. Nur noch sie und neue Wunden. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Die Ruhe wirbt mit ihren leisen Tönen, empfängt mit Freiheit unsresgleichen nur. Zeigt uns buntzarte Farben, leistet Schwur Gedanken aufzunehmen, zu versöhnen, was uns auf sachter, klangbeherrschter Spur nach Können, diese Hektik zu verhöhnen, an die wir uns im Alltag oft gewöhnen, begegnet: Ziele, Arbeit und die Uhr. Doch höre ihre sanften Klänge kreisen, wenn jene die Ideen nie vertagt. Begib dich dort, in ihrer Welt, auf Reisen und horch, was sie mit leiser Stimme sagt. "Gedanken, die wie Musen Ruhe weisen, halt fest, dass keinem Stille je behagt."
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
nur kommentar Ihr Gebet...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Ihr Gebet.... Sitzt ganz still. Will was sagen, da ihr sehr die Sorgen plagen. Quält sich sehr das auszudrücken. Stolpert dabei über Lücken. Hört nun auf so zu beten. Will nicht mehr die Seele kneten. Vergisst jedoch das Gott versteht und sein Segen das belegt. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Glaubensfrage
| erstellt von Behutsalem- 3 Kommentare
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Und wieder nur ein Blatt in der Geschichte. Ein Leisetreter mitten drin. Beherzt und mutig wie ich bin, versuch ich stets das Gute zu belichten, vertrau dem Wort und Sachberichten, und breche immer wieder ein. In meiner Ehrlichkeit im Sein zu denken, Wahrheit währt und nicht das Richten bezeugt Charakter - Edelmut, mitnichten. Je mehr du Glauben schenkst, dich freust, dein Wesen preis gibst und nichts scheust, wird alles Hoffen, alles Sehnen jäh vernichtet.
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Ein lautes Schweigen
| erstellt von Rainbow1986- 2 Kommentare
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Ein lautes Schweigen Pssssst, ich darf doch bitten, sie schweigen mir zu laut, etwas mehr Stille im Schweigen sie wissen doch, nur leise ist erlaubt aber ihr Schweigen! Ihr Schweigen macht mich taub, absichtlich, ist ihr schweigen doch so laut............. © SL 2009
letzter Beitrag von Rainbow1986, -
mein kalender sind dinge wie
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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mein kalender sind dinge wie blisterverpackungen meiner tabletten, aus denen ich morgens den tag drücke, wachsende tellerstapel in der küche, wenn die geschirrspülmaschine voll ist. einkaufzettel für den wochenbedarf, die ich abhake, um nichts zu vergessen. müll, den ich sortiert entsorge, damit der blaue engel mir zulächelt. geburtstagseinträge im kalender, die mich jedes jahr daran erinnern, wie schnell das leben vorbeizieht, wenn man nicht auf die uhr schaut.
letzter Beitrag von Perry, -
zweisamkeit
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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lange zeit lebte ich einfach so in den tag hinein dachte eile mit weile was kostet die welt habe mir im straßencafe einen großen cappuccino bestellt habe gewartet dass du vorbeikommst zufällig wie der bedeckte himmel aufreißt und ein sonnenstrahl dem tag ein lächeln ins gesicht malt wie damals heute ist mir jede stunde wichtig in der ich unsere gemeinsame zeit in gedanken und träumen revue passieren lassen kann lebe sie für dich zu ende
letzter Beitrag von Perry, -
Neonlicht Wassertropfen auf Asphalt, Jahrhundertglanz der Sterne Im Unendlichen verhallt, Begreifend Weltenferne. Seiner Sichel Spiegelbild, Durchschimmert heut die Nacht. Wie blicken doch die Höhn so wild Die Blätter rauschen sacht.
letzter Beitrag von TEP, -
Schlangenbeschwörer
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Wie oft schon hatte ich gerungen, mit Worten andren beizustehen, ist es mir dann auch gelungen, hab ich mich bald allein gesehen. Sollte ich von nun an schweigen, wenn Unrecht einem Mensch geschieht, und von manch verdorrten Zweigen Gemeinheit pur herunter trieft. Die Schlange in den Kronen hängt, geschmeidig, räkelt sich lasziv, und kein Beschwörer der sie fängt, und niemand der nach Einhalt rief. März 2016
letzter Beitrag von Carry, -
Projekt8zvsjw
| erstellt von Animalation- 2 Kommentare
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Und ich sah eine bestie aus dem meer steigen mit zehn hörnern und sieben köpfen und auf den hörner waren 10 diademe und auf seinem gesicht standen blasphemische namen... und der drache gab ihm seine kraft und seinen thron und große autorität sie verehrten den drachen weil er seine autorität der bestie gab und sie verehrten die bestie und sagten „wer ist wie die bestie und wer kann gegen sie antreten?“ Offenbarung 13:1-4 Ich öffne meine Augen. Ich befinde mich in einem verlassenen, verwahrlosten gebäude. Es ist kalt. Der geruch ist unausstehlich: alt – leblos – bedrängend. Ich richte mich auf. Es tut in den knochen und …
letzter Beitrag von Animalation, -
feedback jeder art Liebesbus
| erstellt von Federtanz- 2 Kommentare
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Was für ein Tag, ich muss gehen. Schneebedeckte Eisfläche, wärmende, ungewaschene Kleider, sich verlierendes Herz Erster Bus fährt um 5.30 Uhr. Die Nacht bewegt sich. Ich sehe den Weg nur mit meinem Handylicht. Ich rutsche hier und da aus. Ich hole mich ab, wenn der Weg sich wie die Fahrt zum Mond anfühlt, mein sehnendes Herz zerfrass… Bei dir aussteigen werde ich nicht. Drücke auf Stopp, Richtung Liebe. Du willst Zeit, Last und Mich, warmer Tee und Trost- Resonanz meiner Liebesreise.
letzter Beitrag von anais, -
An Uns
| erstellt von Freienweide- 3 Kommentare
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Freies Leben, freies Wort, Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Gerät dies in Vergessenheit, Sind wir dem Untergang geweiht. So werfen wir des deutschen Land, Freiwillig von des Abgrunds Rand.
letzter Beitrag von Nils, -
mein Hindernis
| erstellt von Dirk- 2 Kommentare
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Es ist ein so zartes, dünnes Hindernis das mich zurückhält. Meine Träume schienen durch es hindurch ,und ihre Erfüllungen sind hinter dieser dünnen Haut ,die aus meinen Ängsten geflochten (zitternd wie die Oberfläche eines schmalen Flusses), diejenigen Dinge von mir spiegelt, die ich nicht berühren kann ohne an mir selbst zu zerbrechen. Wie kann man etwas berühren das man nicht für Wahr halten will? Ich bin mir ganz im klaren darüber dass dieses Hindernis (sollte ich es begreifen) unweigerlich in sich zusammenfallen würde. Aber was rede ich da? Ich weiss ja nicht einmal wie ich es anfassen sollte, so dünn ist es. Es ist so schwach das man durch es hindurch sieht. Das …
letzter Beitrag von Dirk, -
nach tisch gedanken
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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nüchtern betrachtet ist der mensch auch nur bio masse zugegeben manchmal gut geformt und beseelt zu mittag gab es hühnchen teriyaki ob der hahn es zu lebzeiten auch attraktiv und emphatisch fand im nach hinein landet vielleicht sowieso alles im sud der ursuppe oder war das ei vor der henne da
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Einsamkeit
| erstellt von N.K.- 5 Kommentare
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Was mache ich falsch, dass ich alleine bin? Mein Leben hat keinen Sinn. Wenn ich mich alleine fühle, Obwohl andere um mich sind. Wenn ich meine Emotionen runterspüle. Ich brauche nur jemanden, der mich nimmt und ewig an sich bind. Meine Blicke in die Leere nehmen zu. Mein Kopf kommt abends nie zur Ruh. Es raubt mir den Schlaf. Was passiert, wenn ich mich dafür bestraf? Wäre es richtig? Vielleicht ja, denn mein Leben ist nichtig. Alles, was ich mache, ist falsch! Ich schmeiße meine Gefühle auf den Schutt. Ich bin innerlich kaputt.
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Aus meiner Kinderzeit
| erstellt von eiselfe- 5 Kommentare
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"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Der ewige Spruch meiner Mutter - verfolgte mich fast mein ganzes Leben lang ... doch ich habe andere Erfahrungen gemacht.
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Von der Ästhetik zur Therapeutik
| erstellt von Anna Flores- 5 Kommentare
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Hallo zusammen, vielleicht hat jemand da draußen Lust, sich über das Thema "Warum/Wofür schreibe ich eigentlich?" auszutauschen... Ich würde mich v.a. über Beiträge in Gedichtform freuen... Vielleicht habt ihr schon was darüber geschrieben oder wollt euch durch vorliegenden Beitrag dazu anregen lassen... LG, Anna Von der Ästhetik zur Therapeutik (aus der Liedersammlung "Conditio") Es gibt nur die Arznei: „romantisiert die Welt“, „erfindet’s Leben neu“, so die Zäsur in Bäld’ sich fruchtbar herausstellt, obwohl sie Wunde sei. Der Weg ist schon sehr alt, so oft getan sogar, selbst ich ihn oft einhalt’…! Ich sehe’s nun so klar: …
letzter Beitrag von KumboYa, -
Der Himmel so blau, ich mich heut´ trau, fallen zu lassen, nur lieben, nicht hassen. Fühle mich frei, bin mit dabei. Will ewig so bleiben, einfach nur treiben, hab so viel gespürt, das hat mich berührt.
letzter Beitrag von Yue, -
Der feige Kartoffelräuber im Versteckl
| erstellt von Dichtel (†)- 3 Kommentare
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- Neue Version .. / link hin zu ---------------------------------------------------------------------- Der feige Kartoffelräuber im Versteckl Potz hat’s mir gegeben, die Weben will sie mir wieder - wie Rebensaft trinkt man auch faulweg, ist’s das? worum es hier geht. Leck mich, ge stalt es mir selbst, aber 'allo spinn -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Der RegenbogenRitter
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Wolkenschiffe segeln schwer, hoch am Himmel ab und an, Regen fällt sanft auf ein Meer und du erinnerst dich daran, dass die Sonne nur verborgen, ist jetzt bei der Wolkenfee, aller Kummer alle Sorgen, liegen auf dem Seelensee. Kommen zu dir in Gedanken, wollen einfach nicht vergehen, doch schon öffnen sich die Schranken, du wirst wieder Sonne sehen. Denn nach einem Regenschauer, kommt daher mit buntem Glitter, himmlisch, es wird wieder blauer, bald der Regenbogenritter. 2013
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Frei nach Buridan
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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Zwei Frauen nahmen mich in ihre Mitte und sprachen tief bewegt: „Ich liebe dich.“ In ihren Augen glänzte süß die Bitte: „O Jüngling, liebst auch du, erwähle mich.“ Ich wandte mich beglückt zu beiden Seiten, entdeckte aber stets die gleiche Frau. Das Zwillingspaar glich sich in Einzelheiten der ungetrübten Schönheit haargenau. Ich konnte mich natürlich nicht entscheiden. Mein Herz zerfranste sich in diesem Spiel. Und wie im Schraubstock festgeklemmt von beiden versteinerte ich langsam zum Fossil… (bezieht sich auf Buridans Esel) https://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Trinket zum Wohl.
| erstellt von Das Fundament.- 0 Kommentare
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Dieses destruktive Wesen in mir ist nicht aufzuhalten. Immer nervt es mich, spannt mich von innen an. Es zerreißt mich durch Mittels meiner Gedanken, wie ein Zwang. Meine Emotionen kollabieren. Nein, ICH WERDE NICHT STAGNIEREN. Doch das tue ich... Hahaha, welch fröhlicher, herlicher Tag. Seht, was nicht ist und "ist gleich seht" gleich auch wirklich alles, was man sieht? Betrachte von der Perspective deines Individuums. Ich bin verwirrt, Nein. Ehrlich gesagt angetrunken. Ehrlich, ja. Das bin ich wahrhaftigkeit gerade. Hemmungslos Wahrhaftig auf der wankenden Gerade, warhaft wahr, so Steige ich in die Bar, warte, sind das gerade Rap-bars? Ich b…
letzter Beitrag von Das Fundament., -
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Gelöscht.
letzter Beitrag von Raumfuergedanken, -
textarbeit erwünscht Prometheus (in dis-Moll)
| erstellt von Létranger- 11 Kommentare
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Karma - alles nur Karma, so denkt er denn, angekettet ans Ende der Welt, ist er weise geworden - da hängt er und kann sich nicht lösen, und hält die Hände zwangsläufig still, er hängt schon so viele Epochen, ficht Kriege und plant die Revolten, kurbelt und lenkt, herrscht und erobert, doch all die Siege helfen ihm nicht, ihm nicht und nie der leidenden Welt - an silberner Kette, die er sich einst als Siegespreis verlieh, hängt er und ahnt nicht, was hätte er anderes, als er es tat, denn begehren sollen - und nun dämmert ihm, dass aus Pandoras Gefäß im hehren Athen doch nur die Welt - oder was wohl…
letzter Beitrag von Létranger, -
feedback jeder art Ewig
| erstellt von Anaximandala- 12 Kommentare
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Der Anfang ist ewig, denn stetig gebiert das Werden der Dinge sich keimend ins Jetzt, erwächst, sich entfaltend, zu Größe, zuletzt vom Pfade des Wachsens zum Abgrund geführt. Dem Abgrund des Daseins, wo es sich verliert, in jeder Sekunde vom Schicksal gehetzt, vom Kampf des vergänglichen Werdens entsetzt. Das Ende ist ewig. Und Neues passiert. Der Wandel ist ewig, vollendet das Sein, er wirkt durch die Kräfte und fließt durch die Zeit, fast allgegenwärtig, beharrlich, zwar klein, doch ewig summierend, sein Einfluss sehr weit. Wär Anfang und Ende nicht schöpfend gepaart, dann stände der Weltlauf, auf ewig erstarrt.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Meine Sehn-Sucht
| erstellt von Ruedi- 2 Kommentare
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Manchmal, sehr selten, fast nie überkommt sie mich, ich spüre sie wie ein Seufzen in einsamer Nacht, wenn sie mich zum Kinde macht. Ich werde notgedrungen weich. Ich fühl' mich arm und doch auch reich. Sie schmerzt und ängstigt mich, behauptet, sie währe ewiglich, umklammert mich mit tausend Armen, kennt keine Ruhe noch Erbarmen, raubt mir den Schlaf, die letzte Rast. In steter Unruh, voller Hast verzehrt sie Kraft und Energie, tilgt Freude und Melancholie, lässt nur den dunklen Todestrieb, will, daß ich mich in sie verlieb', in ihr verlier', vergeß' und sterbe, in ihrer kalten Glut verderbe, in ihrer Todesliebe untergeh', wie grüner …
letzter Beitrag von Yue, -
Abends unter der Stehlampe
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Ach ja, jetzt wird es langsam Nacht. Ein blasser Mond steht schon am Himmel, durch dunkle Wolken schwebt er sacht, vom nahen Kirchturm leis Gebimmel. Der Tag ist bald Vergangenheit. Gemischt war er wie alle Tage. Mir ist ein Brief ins Haus geschneit, Tariferhöhung, diese Plage. Die Welt wird unversehens still. Die Bäume sind jetzt nur noch Schatten. Ein Jemand hupt vorm Hause schrill. So langsam fühl ich mich ermatten. Doch plötzlich schreit ein Nachbarskind. Mich treibt es um mit Nachtgedanken. Und zärtlich weht ums Haus der Wind, beinahe müsste man ihm danken.
letzter Beitrag von Angelika,
