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  1. Immer diese eine Stille beim Schweigen, wäre er ein Buch, würde der Titel 'Stillschweiger' heißen. Distanziert von anderen und von einem selbst, hat er sich selbständig zurürck ins Regal gelegt um sich zu schützen vor den fettigen Fingern anderer. Am Papierrand sind weder ritzen oder kerben zusehen. Er scheint dazu zu Neigen sein Wahres Wesen nie zu zeigen, denn ihm sind viele Dinge Missfallen, die Geschichten,Abenteuer und Gedanken denn das Buch hat einfach nur leere Seiten, denn frei sein, keine Unterhosen tragen war sein Wille, blank ziehen wann immer er kann, einsam im Buchverlag im Regal, bei nie endener Stille.
  2. Das stille Versprechen eines unsichtbaren Bandes Dein Gesicht, ruhig und klar, lässt mehr offen, als es zeigt. Mit dir habe ich einen Weg gefunden, der mich zu einem Punkt führt, an dem Weitergehen keine Antwort mehr bietet. Dein Blick, tief und unergründlich, bleibt ein Geheimnis, das ich nicht ganz entschlüsseln kann. In deinen Augen finde ich, was ich suche, ohne wirklich zu wissen, was es ist. Mit dir fühlt sich alles an, als wäre es genau an diesem Ort richtig. Momente die nie ganz erklärt werden müssen. Es ist das Gefühl, hier zu sein, ohne weitere Fragen.
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    Freundschaft

    Ich habe viele Freundschaften erlebt, einige davon gingen über Jahrzehnte. Damals dachte ich, dass wir irgendwann zusammen auf einer Veranda sitzen würden, im Schaukelstuhl, und über die guten alten Zeiten sprechen – über wilde Partys, zerbrochene Herzen und all den Unsinn, den wir gemeinsam erlebt haben. Doch manchmal bleiben solche Träume unerfüllt. Was bleibt, sind Geschichten, niedergeschrieben auf den Seiten des Lebens. Ein Kapitel endet, und du musst lernen, ohne diese Menschen weiterzugehen. Das nächste Kapitel beginnt mit einer leeren Seite. Vielleicht trägt es die Überschrift: "Freundschaft minus Freundschaft = Freud, der Leiden schafft." Denn nicht jede Freundschaft hält, und nicht jede Freundschaft bedeutet, dass sie gut für dich ist. Wege trennen sich, und das tut weh – aber es ist auch eine Chance, neue Verbindungen zu knüpfen. Oft entstehen die wertvollsten Freundschaften genau dann, wenn du sie am wenigsten erwartest. Mit Menschen, bei denen du nie gedacht hättest, dass sie einmal so wichtig für dich werden könnten. Diese Menschen fangen dich auf, wenn du zu fallen drohst. Sie stehen dir bei, ohne zu urteilen, und holen dich aus der Dunkelheit, egal wie tief sie ist. Sie sind da, ohne an dir herumzunörgeln, ohne dich ändern zu wollen. Stattdessen akzeptieren sie dich genau so, wie du bist – mit all deinen Ecken, Kanten und Fehlern. Wahre Freundschaft ist bedingungslos. Sie geben dir das Gefühl, frei zu sein. Frei, du selbst zu sein, ohne Masken, ohne Angst vor Ablehnung. Echte Freunde versuchen nicht, dich in eine Rolle zu zwängen, die dir nicht passt. Sie verstehen, dass du als Mensch genug bist, so wie du bist. Am Ende habe ich gelernt: Freundschaft ist kein Vertrag. Sie ist auch keine Garantie. Sie ist ein Geschenk, das manchmal vergeht, aber wenn es echt ist, bleibt es. Es sind die Freundschaften, die uns wachsen lassen, die uns daran erinnern, wer wir wirklich sind, und die uns zeigen, dass wir nicht allein sind.
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    Stummer Zeuge

    Der Gedanke, Teil der Evolution zu sein, ist gruselig. Wir unterscheiden uns fundamental von Pflanzen und Tieren. Unser Überleben haben wir nicht nur durch körperliche Fähigkeiten gesichert, sondern vor allem durch unsere sozialen Kompetenzen, die uns den Übergang zum modernen Leben ermöglicht haben. Wie können wir in einer Welt leben, in der wir wissen, dass unsere Existenz nicht nur überlebt hat, sondern auch durch Überfluss und Gier geprägt ist? Wir haben uns von unseren einst selbstlosen und primitiven Wurzeln entfernt und sind zu egoistischen Erben der Erde geworden. Unsere Schwächen richten wir gegen uns selbst; wir zerstören nicht nur den Planeten und die Artenvielfalt, sondern auch das Miteinander. Oft messen wir selbst unseren Mitmenschen keine Bedeutung bei. Das eigentliche Problem liegt im Menschsein selbst. Wir haben die Blickrichtung verloren und versinken im Konsum, gefangen in einer Wegwerfkultur, die durch unser Hamsterrad-Dasein unaufhörlich ihre Runden dreht. In diesem Strudel scheinen wir zu vergessen, dass unser Handeln Konsequenzen hat. Wenn wir so weitermachen, wird unser Überleben ernsthaft gefährdet sein. Schließlich könnte der Preis für unsere Ignoranz der Tod der Welt sein, wie wir sie kennen. Eine Erde, die einst blühte und lebendig war, könnte in Vergessenheit geraten, ein stummer Zeuge unseres Versagens.
  5. Bänder ziehen Schlaufen, ein paar werden zu heiß und zerlaufen. Selbst meine Gedanken sind abgelaufen. Du lässt sie mich noch nicht einmal mehr durchlaufen, stattdessen durchfluten sie mich und überlaufen. Erinnerungen aus, vergangenen Zeiten drängen sich auf, als wäre kein Platz für Neues.
  6. Wonach wir uns sehnen und ohne Augen nehmen, ist meist das, was wir blind überall sehen. Wandeln wir es um, ist es doch meist der Drang nach Haben und Konsum. Ehrlich, meist war es wie immer nur dieser eine Blick, ein Hallo, der dich Sucht mit einem schämisch grinsenden Blick. Das Kreuz wendet sich mit einem leisen Knick, und für einen Augenblick war es kein Missgeschick, und im selben Augenblick dein Fehlschlag, dein Pech. Denn es macht nie so wirklich, Klick... klack... Wrack.
  7. Hallo, oder Lose Wolken am Himmel. Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Dein Kommentar hat mir echt zudecken gegeben, mega gut! Danke für deinen Eintrag! 🙂
  8. Wenn Du schon den Teufel an die Wand malst, dann mal ihn wenigstens schön.
  9. Schatten sind wie Wolken, Sie sind überall.
  10. its-only-my-skin

    Eifersucht

    Eifersucht Ist eine ständig nach Eifer getrieben Sucht, nach etwas was nicht real existiert, schon fast paranoid. Es macht alles kaputt, bis am Ende liegt nur noch ausgelöschte Asche und Schutt. Und das soll liebe sein? Sie starrte irritiert in den Spiegel rein. Und das soll liebe sein? Das bin ich? Nein, es ist eher der schlechte Teil, der Teufel der aus mir spricht, von mir Besitz ergreift und mich innerlich erbarmungslos entzweireißt. Du sagtest ich sei perfekt, doch meist ich hielt ich meine Augen bedeckt, um nicht zu sehen was alles eigentlich in mir steckt. Kannst du dich selber nicht Ertragen? Liebe dich, aber erzwing es nicht, sonst schaffst du es nicht, sonst wäre es nur Selbstbetrug und das tut keinem Menschen gut.
  11. Wachsblume Der autoritäre Hausherr ist wieder überlaufen. Bruchstücke aus Glas, flüssiges wachs ist zerlaufen. Wollte mitlaufen, zur Seite stehen, dass Kalte wachs wieder zum leuchten bringen, die Scharf kantigen Bruchstücke die vor mir lagen, mit mir nehmen. Auf dem Trümmerhaufen lernte ich zu laufen. Mit ritzen und kerben versehen, durchtrennte die halteschlaufen. Ein letztes mal über den Scherbenhaufen, weglaufen. Heranwachsen und im Wald verlaufen, Von Tau zu Tag lernte ich Blüten aus wachs formen.
  12. Moin moin, es gab eine Überschrift, aber die war mir zu persönlich, deswegen hatte es keinen Sinn dem Gedicht ein anderen Titel zu geben, aber da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Ja das mit den Versen ist mir im Nachhinein auch aufgefallen, allein auch da die Betonung dann besser passt. Ich werfe das Handtuch auf meine Schultern und versuche mein Glück weiter, danke für deine Anteilnahme. Servus
  13. Je höher du fliegst, desto tiefer fällst du. Doch je tiefer der Schmerz, desto höher das Risiko. Wo ist mein Kopf, geblendet, farbenfroh ist die Welt, getrieben, farblos und leer. Zwischen zwei extremen hin und her. Wundes Herz, wunder Kopf, wunder Körper, diese Manie gefüllt von Leidenschaftlicher Selbstüberschätzung werden von Jahr zu Jahr immer härter. Der schönste Teil daran ist, ist der, den du meistens vergisst, es bleibt nur ein Lücken bestückter Filmriss, wo das Ende immer derselbe ist, der Abspann, dein Schuldbekenntnis. Ich, viele ungekannte Teile meines mit Lücken bestückten Umriss.
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