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Hautboden

 

Im Astschiff sinke ich in die Zwischenräume aus Harz

Der Wind mit seiner nass grauen Hand tanzt mit meinen Ästen

Und ich wiege mich ächzend mit.

Meine Handlinien sind rissig und rauh wie Baumrinden eben,

An verborgenen Zweigen entpuppen sich die Schmetterlinge des Tages

und beginnen ihre rastlose Suche.

Bald sind sie Haut für den Boden.

In den Blattlinien atme ich Licht an der Grenze der Schatten.

Nachtkalte Gedanken rudern am Weiher des Nichts.

Die Zeit des Bodens naht, bedeckende Leere als Ziel

Meine Wurzeln entschlüsseln die Botschaft der Anderen.

Gemeinsam singen wir das ewige Lied

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https://archiv.poeten.de/forums/topic/31244-hautboden/
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