Erzählungen & Kurzgeschichten
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883 Themen in dieser Kategorie
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Die endgültige Fassung Das Varieté Teil 6
| erstellt von Freienweide- 0 Kommentare
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Der Puppe fällt auf, dass die junge Frau bislang noch nicht ein einziges Wort gesagt hat und fragt, ob so ein Verhalten für Menschen, hier in der Gegend denn normal wäre. Wie in Zeitlupe, mit dem Zeigefinger auf den Lippen und weit aufgerissenen Augen dreht sich die Frau im Rock zu unseren zwei Freunden um. Sprachlos schauen sie ihr ins Gesicht, denn vor ihnen steht ein stark geschminkter Mann, mit langen Haaren und Frauenkleidern, dessen Lippenstift großzügig auf der Bluse verteilt ist, der aber trotz alle dem eine sehr anmutige und elegante Figur abgibt. „Ja, ihr seht richtig.“, bringt er, sie oder es mit schriller Stimme hervor. Ob es sich nun um einen Mann in Dam…
letzter Beitrag von Freienweide, -
feedback jeder art Eine alte Geschichte
| erstellt von WF Heiko Thiele- 6 Kommentare
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Vor langer, langer Zeit lebte einst in einem kleinen Haus im finsteren Wald des Blonsberges eine ururalte Frau. Sie war so greis, daß selbst die altehrwürdigen Bäume ringsum nicht zu sagen wußten, ob sie nicht schon immer hier gewohnt hat. Eines Tages kam während eines unheimlichen Gewitters ein betagter Rittersmann vom Wege ab und verirrte sich in der dunklen Nacht des Waldes. Die Blitze zuckten wie züngelnde Flammen, der Donner schlug die Luft mit peitschenden Schlägen und der Regen war wie eine undurchdringbare Wand. Alle Tiere waren längst vor dem Sturm geflohen und wären die Bäume nicht so fest miteinander verwurzelt, so wären auch sie schon auf und davon…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
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Das Mädchen, der Priester und die Feuertaufe Meine Freundin Marie war ein zauberhaftes, aber schüchternes Mädchen. Sie war so süß wie Zuckerstreusel, tat so gut wie eine Fangopackung dem verspannten Nacken und überhaupt war sie nicht nur schön für mich, ich war heimlich in sie verliebt. Maries pechschwarzes langes Haar umrahmte ihr zartes Gesicht mit dem immer leicht sonnengebräunten Teint. Seit sie mir damals mit ihren rehbraunen, unschuldigen Augen direkt in die Seele sah, war ich verloren. Mich, den sie nur noch "den Priester" nannten, weil ich in der Clique, zu der ich gehörte, predigte: "Wir sollten doch diesmal einfach auf die Mutprobe verzic…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Weiß es auch der Andere?
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Eine kleine Gruppe von Leuten starrt auf ein Telefon auf einem Podest in ihrer Mitte. Es klingelt. Verängstigte und verunsicherte Blicke werden ausgetauscht. Schließlich räuspert sich jemand und tritt mutigen Schrittes nach vorne zum Hörer. Greift ihn zögerlich und hält ihn sich mit etwas Abstand ans Ohr. Dann als er nichts hört, ganz. Was für ein Gefühl das wohl war mit einer Entität zu sprechen die älter ist als unser Universum, fragt sich ein anderer der den Telefonisten beobachtet. Eine der Frauen wollte sich das gar nicht vorstellen. „Hallo? Wer ist da?“ Am anderen Ende der Leitung waren nur undeutliche Geräusche. Rascheln und sehr hohe kurze Pieptöne. Dann…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Eine kurze, stürmische Affäre
| erstellt von Marvin- 5 Kommentare
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Wir lernten uns auf der Landwirtschaftsausstellung „Agritechnika“ in Hannover auf dem Außengelände Stand 371 kennen und seine Stimme war mir gleich sympathisch. Er stotterte anfangs ein wenig, aber das machte mir nichts aus. Schon von weitem hörte ich ihn rufen. „Hänn,häähänn,häähänndrik!“ glaubte ich ihn krähen zu hören. Ich heiße zwar nicht Hendrik, aber ich wusste, er meinte mich. Und so lief ich freudig auf ihn zu und nahm ihn gleich in meine Arme, bzw. der Händler band ihn mir auf den Rücken; meinen kleinen einarmigen Banditen. Und von nun an waren wir beide (vorerst) unzertrennlich. Herr Windhorst („Was für ein genialer Name bei diesem Beruf“, dachte ich) w…
letzter Beitrag von Carlos, -
Mord in seinem Revier.
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Mord in seinem Revier Hafenstädte sind immer Anziehungspunkte krimineller Energie. Überfälle, Raub und Mord, lassen hier öfter die Polizei zum Ensatz kommen... Wachtmeister -Pedersen- ist mit Leib und Seele Polizist. Seit mehr als zehn Jahren geht er in Hamburg auf Streife. Seinen "Kiez" kennt er wie seine Westentasche und er ist überall beliebt, na ja, nicht überall. Die Ganoven mögen ihn nicht so sehr, weil er stets seine Nase in Dinge steckt, die ihn eigentlich "gar nichts " angehen, meinen sie. Seine Frau, er nennt sie liebevoll "Hummel", weil sie stets vor sich hin summt, hat schon öfter mal Angst um ihren "Wachtmeister" und immer Nachts, wenn er…
letzter Beitrag von Tamburin, -
feedback jeder art Endlich daheim
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die Mondlandung der Deutschen fand am 10.10.2036 im Kopernikus-Krater statt. So durfte die erste Deutsche ihren Fuß in den weißen Staub setzen und ihre Abdrücke hier verewigen. Gleich nach dem Hissen der Flagge und ein paar von Politikern aufgeschriebenen Sätzen, machte sie sich ein Bier auf. „Zum Wohl!“ Als dritter verließ Joshua das Landemodul und hopste zu den beiden anderen. „Das ist ja wie Trampolinspringen!“, bemerkte er. „Zum Wohl!“, erhob auch der Ossi sein Bier. „Mist! Ich hab meins drinnen vergessen!“, fiel Josh auf. „Egal. Hauptsache du hast die bayerische Flagge auch -vergessen- .“ „Ja, die hab ich drin gelassen. Kanzler Sö*…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
nur kommentar Sex, Drugs & Rock`n Roll - Kapitel 3 - Teil 15 "Das ist Rock`n Roll, Baby"
| erstellt von Axel- 0 Kommentare
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„Das ist Rock`n Roll, Baby.“ Ich erwachte mit einem leichten Gefühl der Ausweglosigkeit und einem großen Gefühl mir kräftig einen anzusaufen. Gleichzeitig wollte ich beidem nicht nachgeben. Mein Gesicht fühlte sich an, als wäre es von einem Pferd getreten worden. Lag lange Zeit einfach nur so da. Hörte dem Ticken der Uhr zu. Sah, wie der Sekundenzeiger seine Bahn zog. Bildete mir ein auf ihm zu sitzen und mich daran festzukrallen. Ich war ein Teil der Uhr. In ihr gefangen. Konnte das Unaufhaltsame nicht aufhalten. Fühlte mich, wie auf Messers Schneide. Verstand das ich viel Zeit vertan hatte…
letzter Beitrag von Axel, -
nur kommentar Willy und der Wanderzirkus
| erstellt von Axel- 1 Kommentar
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Willy und der Wanderzirkus Es war an einem dieser Sommertage im Juli, an einem Ort der gleich hinter der Kreuzung auf der bunten, wohlriechenden, Farben strahlenden Blumenwiese lag. Dort schien alles ruhig und in gewisser Weise sogar langweilig zu sein. Doch, es war alles andere als das. An jenem Tag meinte das Wetter es gut, mit allem was da kreuchte und fleuchte. Nicht zu heiß. Nicht zu windig. Nicht zu dies und nicht zu das. Gerade so, wie es sein sollte, um dieser Geschichte den richtigen Anfang zu geben. Unsere Hauptperson ist ein lustiger, kleiner Kerl, dem seine Mama den Namen Willy gab. Er lebte a…
letzter Beitrag von Josina, -
Edelsteine Teil 3 - Gürtelreisen
| erstellt von Gutmensch- 0 Kommentare
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"Aber jetzt erst mal wieder hier raus, ich hab vorhin den Priem ins Schließloch geklebt, so dass das Türschloß nicht einschnappen kann" worauf Bertram am Türgriff zog, ihn dann drehte und wieder zog, ... "die Tür geht nicht auf, wir sind hier eingesperrt" . " Ich dachte ich hätte das Schloß mit dem Priem blockiert, hat wohl nicht geklappt". "Was jetzt Heinrich ?" ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ "Heinrich heißt du also, bärtiger alter Mann. Extrem interessante Geschichte die du da erzählst. Jedoch bin ich mir sehr unsicher ob das Erzählte alles war ist. " " Hab ich doch gesagt, .…
letzter Beitrag von Gutmensch, -
feedback jeder art Eine Blume Asiens ( Teil 12 )
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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„Du fährst ein lustiges Auto Ben!“ „Ja, das habe ich schon öfter gehört Li. Wenn man so intensiv in der Digitalen Welt lebt wie ich, dann spürt man die Sehnsucht nach Ankern in der Wirklichkeit. Von daher umgebe ich mich gerne mit Analogen Dingen, und dieses Fahrzeug ist im gleichen Monat produziert worden, wie ich auf die Welt kam. In diesem Auto findest du kein einziges Bit oder Byte und wenn es mal keine Lust hat anzuspringen, kann ich es noch selbst reparieren, sofern ich die Ersatzteile finde!“ „Das gefällt mir Ben, es klingt ein bisschen nach Yin und Yang. Wenn ich auch in Deutschland geboren wurde, halten wir innerhalb der Familie an einigen Traditionen und Verh…
letzter Beitrag von Freiform, -
Beschreibung eines Abends
| erstellt von Sym- 0 Kommentare
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„Worauf läuft das hinaus?“, fragte Kadir. Ja, er hatte es ausgesprochen, diesen vergangenheits-, höchstens gegenwartsorientierten Kommentar. „Wir werden jetzt Abendessen. Decke den Tisch!“ Warum aßen sie nicht aus der Packung? Es würde sowieso nach nichts schmecken. Den ganzen Nachtmittag hatte er am Sofa gesessen, und er hätte etwas kochen können, vielleicht wäre es ihm gelungen und er würde glauben können, er hätte ein Talent. Aber die erste Überwindungskraft, die grundliegendste Hemmungsschwelle wurde größer dadurch, dass er diese ohne jegliche Übung erreichen musste. Er ging in die Küche, öffnete einen Kasten, schloss ihn wieder und wurde im Geschirrspüler fündig. D…
letzter Beitrag von Sym, -
feedback jeder art Rudern
| erstellt von Egon Biechl- 2 Kommentare
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In den darauffolgenden Ferien verbringe ich die Sommermonate zusammen mit meiner Mutter in einem Blindenerholungsheim. Das befindet sich in St. Georgen am Reith in Niederösterreich. Ich gehe – mehr oder weniger freiwillig – mit meiner Mutter ein bisschen spazieren. Ich lese ihr und einer Gruppe von blinden Frauen, die sich in wenigen Tagen gebildet hat, zwischen Gabelfrühstück und Mittagessen Romane vor und freue mich, wenn es ihnen gefällt. Meine Mutter ist sehr stolz auf mich. Nach dem Mittagessen kann ich drei bis vier Stunden für mich selbst verwenden. Ich spiele also mit den anderen Buben, die als Begleitpersonen für Blinde mitgekommen sind, was ich und Buben…
letzter Beitrag von Egon Biechl, -
feedback jeder art Beste Freunde (Drabble)
| erstellt von Anonyma- 0 Kommentare
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Beste Freunde Es stinkt nach Schnaps. Und riecht nach Blut. Ah, nicht ... so tief ... einatmen, es tut so weh. Ich bin sein ... bester Freund. Das sagte er doch auch, früher? Nicht gut, mir ist schwindelig. Besser ... nicht bewegen. Gut, der Schmerz lässt nach. Kann ich jetzt ... vielleicht aufstehen? Nass und warm ... an meiner Seite. Nicht gut, nein ... liegenbleiben. Jetzt ist der Schmerz weg, der Schwindel auch. Ich fühle mich ... leicht. Das ist gut. Ich atme aus. Tief. Der Ball fliegt. Ich renne hinterher, über die Wiese und bringe ihn zurück. "Gut, guter Junge!" Gut, ja ... ich bin …
letzter Beitrag von Anonyma, -
Projekt 2050
| erstellt von venetische trommel- 0 Kommentare
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Bei einem Glas Cognac ließ Reinhold die Ereignisse, welche dazu führten, dass er diesen Moment der Glückseligkeit überhaupt noch erleben durfte, noch einmal Revue passieren. Reinhold, diesen Namen hatte er seit einer Ewigkeit nicht benutzt. Der feine Tropfen brachte sein Blut in Wallung. So wie in dem Moment, als der Mann in Schwarz an ihn herantrat. Damals sollte es noch der Standart Fusel aus dem Discounter sein, der ihn in einsamen Nächten seine zahlreichen Fehltritte und Entgleisungen vergessen ließ. Umso größer war seine Verwunderung über das Angebot, das ihm der kleine Mann durch seinen beeindruckenden Schnauzbart hindurch unterbreitete. Re…
letzter Beitrag von venetische trommel, -
feedback jeder art Der neue Weg, uralt
| erstellt von Egon Biechl- 5 Kommentare
- 671 Aufrufe
Bei all diesen Ritualen der Einkleidung befällt mich das intensive und seltsame Gefühl der Abgrenzung zu den Mitschülern von früheren Zeiten und der Einheit mit meinen jetzigen Konfratres. Von den Ordensoberen werden wir im Jahr des Noviziats geprüft, ob wir dazu geeignet sein werden, die drei Gelübde abzulegen, das des Gehorsams, und jene der Armut und der ehelosen Keuschheit. Etwas ganz Besonderes ist die Tatsache, dass wir alle als erstmalige Mitglieder unserer Ordensgemeinschaft einen neuen Vornamen bekommen. So heiße ich nicht mehr Egon, sondern Clemens und trage so wie alle anderen ein M. für Maria, also Frater Clemens M. Biechl OSM, wobei diese Abkürzung für das la…
letzter Beitrag von Egon Biechl, -
feedback jeder art So, wie Dresden
| erstellt von Der Sentimentalist- 0 Kommentare
- 671 Aufrufe
Mein lieber Neffe, es ist so schön Dir mal wieder zu schreiben. Ich weiß welches Jahrhundert wir haben und, dass das hier, ein solch von Hand geschriebener Brief, alles andere ist, als konventionell. Aber du kennst doch deinen Onkel, der gerne noch die Gefühle von früher in sich trägt und sehr persönliche Botschaften schreibt. Du warst immer jemand, dem man Dinge erzählen konnte und der interessiert zuhörte. Daher schreibe ich Dir gerne einen solchen Brief, ohne zu erwarten, dass Du mir antworten wirst. Es ist mir wichtig Dir zu sagen, dass ich an Dich und deine Zukunft glaube. Ich weiß, dass dieses Jahr ein sehr wichtiges im Leben eines jungen Menschens…
letzter Beitrag von Der Sentimentalist, -
feedback jeder art Wortstreit mit Satan
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ich hockte da im Zwielicht des Abends, ganz allein, trank langsam leer die Flasche Wein Und als die Wanduhr Zwölfe schlug, ein Funke mit einem Knacks aus dem Kamin entsprang, der Teppich aber kein Feuer fing. Mir stellten sich die Härchen auf, eine Präsents wie ein kalter Hauch im Nacken Im Schwindel hob ich den schweren Kopf, wie von unsichtbarer Hand, gepackt am Schopf, es erfasste mein trüber Blick, den Vorhang der zur Seite wich Und plötzlich stand er da im schattigen Eck Den Mund mit dem Gewand verhüllt, gierig von seinem flammenden Blick berührt Mir war nicht nach Gesellschaft heut, doch dieser konnte ich nicht entgehen Zu verlocke…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Kopfgeld
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
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„Wo ist der Rest von ihm?“ „Es heißt doch Kopfgeld oder?“ Der Sheriff blickte mich starr an, schüttelte den Kopf und griff in seine Schublade nach einem Bündel Geldscheine. „Ihre Arbeit scheint ihnen besonders zu gefallen oder?“, sagte er und deutete auf den Verstummten auf seinem Schreibtisch. „Sie glauben doch nicht im Ernst das ich mich mit diesem Fettsack im ganzen bis hierher abgemüht hätte oder? Das was da liegt reicht doch. Gibt es neue Steckbriefe?“ Der Sheriff lehnte sich in seinen knarzenden Stuhl zurück. „Kommen am Nachmittag rein.“ „Dann komm ich später noch mal.“ Draußen schien die Sonne. Ein schöner Tag. Das fan…
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feedback jeder art Erinnerungen an Dich...
| erstellt von Silly Poetry- 1 Kommentar
- 668 Aufrufe
Zwei Tage bevor sie starb, schrieb ich diesen Text... "Ich will mich erinnern... an alles. Denn ich möchte nichts vergessen. All die schönen Dinge, die ich erleben durfte. Für andere bedeutungslos, doch für mich kleine Schätze, die aus Liebe entstanden sind und für immer in meinem Herzen bleiben werden... Denn es wird nicht mehr lange dauern, bis Du fort gehen wirst - für immer... Der Duft deiner Kekse, die Du jedes Jahr zu Weihnachten gebacken hast. Ein Duft, der durch das ganze Haus zog und uns die Vorfreude auf das Fest versüßte. Und alle halfen mit. Danach musstest Du sie immer in riesigen Tupper-Dosen vor uns verstecken, damit wir sie nicht s…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Schach spielen
| erstellt von Lina- 5 Kommentare
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Rauch zieht über das Schachbrett, auf dem wir zu acht probieren, unsere Zukunft zu bauen, während sie von der Asche immer weiter zugestaubt wird. Wir leben den Moment, bis die Kippen leer sind, und die Shot-Gläser den König Schachmatt setzen. Versunken versuchen wir, in philosophischen Ansätzen herauszufinden, wo welche Figur am besten positioniert ist. Letztendlich wird uns klar, es gibt keine perfekt Aufstellung, keinen perfekten Moment, nur das Jetzt, und wir hören auf Schach verstehen zu wollen wie das Leben. Jeder Zug, jede Figur, jedes Feld bildet andere Möglichkeiten und Chancen, die verstreichen könnten, wenn man sie nicht, so wie sie sind, zeitig nutzt. …
letzter Beitrag von Lina, -
Endlich Regen
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Endlich Regen Die grauen Wolken tragen eine schwere Last, die sie endlich abladen möchten. Sie blicken hinunter auf die durstigen, ausgetrockneten Felder und die gebeugten Bäume der traurigen Wälder. Endlich gesellt sich ein kalter Wind zu den Wolken und hilft ihnen, sich von ihren starken Blähungen zu befreien. Der Regen fällt auf die gerissene Erdrinde der Felder, die ihn glücklich seufzend aufnimmt. Die Bäume strecken freudig ihre Äste aus - Blätter und Nadeln umarmen lachend das kühle Nass. Nur die Menschen schauen missmutig zum Himmel und greifen schlecht gelaunt zu ihrem Regenschirm. „So ein Sauwetter“ hört man sie schimpfen – w…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Haus der Wünsche / Teil 2
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
- 662 Aufrufe
Ein Hauch des Wiedererkennens die verlorene Spur einer Heimat. Morgens wenn ich meinen Atem in den Tag blase und die Lichter erwachen am Horizont meine Finger zupfen an Wolken die Luft übt einen Tanz von dunkel zu hell bis das Licht gewinnt meine Augen erschaffen Bilder und die Zeit verliert ihre Furcht. Denn ich habe den Raum erweitert von Norden nach Süden und die Pole getauscht den langen Schatten aus dem vorletzten Frühling mit Mondlicht geflutet bis jeder Winkel silbrig schimmert. Manchmal wenn Vergangenes ruft und ich sitze am alten Klavier höre Händel und Bach aus meinen Händen das Stück in G-Dur hallt sanft von de…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Begleitung in die Entgrenzung
| erstellt von Echnaton- 0 Kommentare
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Begleitung in die Entgrenzung Der Abgeordnete M hat sich in seinem Appartement eingeigelt. Er schläft trotz Tabletten unruhig in der Nacht. Er steht früh am Mittwochmorgen auf, sitzt ratlos in der Küche, trinkt Kaffee und kaut ein altes Stück Brot. Nach dem Zusammenbruch gestern im Ausschuss bejammert er seine klägliche Existenz. Die Zeitung liest er nicht, auch nicht den Nachrichtendienst für die Abgeordneten über sein Smartphone. Auf dem Küchentisch liegt eine Zeitschrift mit seinem Horoskop. Das liest er. Es tröstet ihn, wie Unsichtbares bewirken kann, was mit ihm geschehen ist. Ein wenig lächelt er über die Beschreibungen, die von Menschen stammen, die ihn doch g…
letzter Beitrag von Echnaton, -
feedback jeder art Schatten der Vergangenheit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Schatten der Vergangenheit Nackt kauerte ich auf dem Boden wie vor einem Altar. Es war Zeit für eine Beichte. Vermochte jemand mich reinzuwaschen von meinen Sünden? Meine Augen zum Himmel gerichtet fragte ich mich;" Wie lange und wen wollte ich um Vergebung bitten?" Also schön, mir war klar, ich hatte mich mit dem Teufel eingelassen und erinnerte mich gut, denn mein Lager war noch warm und ich konnte noch immer die Glut seiner Augen spüren, wie sie auf mir ruhten; die Hitze, die in mir aufstieg, nur bei dem Gedanken an ihn. Es zerreißt mich, war meine Vermutung. Er will mich vernichten, mir die Luft zum Leben nehmen, um mir meine Seele zu rauben. Seither…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Alt & Jung
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Alt & Jung Dein Gesicht ist schön mein Gesicht ist reif Deine Blicke sind fragend meine Blicke sind wissend Deine Haut ist weich meine Haut ist trocken Deine Hände sind glatt meine Hände sind alterskonform Deine Figur ist atemberaubend meine Figur ist fraulich Dein Blick geht in die Zukunft mein Blick bleibt in der Gegenwart Du stehst voll im Berufsleben ich befinde mich im Ruhestand Auf deinem weiteren Lebensweg wünsche ich dir alles Gute - ob mit oder ohne Familie – und später einen erfüllten Lebensabend. Mein Leben war bisher arbeitsreich und turbulent, doch mit Glück und Liebe durchwachsen. Der Le…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Autopoiesis einer Nacht
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
- 660 Aufrufe
Es war der Vorabend des zweiten Advents - traditionell die Zeit, in der ich verlassen werde. Aber dieses Jahr wollte ich ihr zuvorkommen und nutzte den nächstbesten Streit zum Vorwand, ihr ein "sorgenfreies Leben" zu wünschen. Einen Tag später bedauerte ich meine Entscheidung und rief sie die ganze Woche über immer wieder an, ohne dass sie abnahm, schrieb ihr hauptsächlich viel Ernstgemeintes und manch Überzogenes, ohne dass sie antwortete. "Wenn ich nicht mit meinen Entscheidungen leben kann, wer dann?", dachte ich und ging am folgenden Wochenende in die Stadt, um einen Zufall zu provozieren. Über eine kleine Brücke im Industriegebiet überquerte ich die Spree. Darauf bli…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Hinter der Tapete rascheln Asseln Erna hört nicht auf zu quasseln In der Lampe toben geile Ratten die sich außerdem von vorn begatten Auf dem Konto schlechte Zahlen Stuhlgang geht nur unter Qualen In meinem Bett ein toter Affe im Beichtstuhl keucht ein geiler Pfaffe - nein - Erna ist´s mit schwerem Busen stets bereit mit mir zu schmusen aus ihrer linken Tränen-Rinne kriecht eine dicke fette Spinne Ein Hund strullt zwischen Herbstzeitlosen ich steh im Park ganz ohne Hosen Die Erna weckt mich beitgesäßig - der Traum war diesmal horrormäßig
letzter Beitrag von wundi, -
- 2 Kommentare
- 659 Aufrufe
Ein neuer Morgen Geschichten vom Erwachsen werden Teil 5 Die Welt stand wieder mal am Abgrund. RAF Terrorristen hielten Deutschland und Hamburg und unsere Eltern in verzweifelter Atemlosigkeit. Irgendjemand kidnappte irgendjemanden. Menschen starben, Bomben explodierten und alle redeten von einem neuen Staat. Kommunistische Demonstrationen überschwemmten die Innenstadt und Kappenträger mit einem roten Stern auf ihrer Mütze versuchten die Leute von einem besseren Leben unter Marx und Engels zu überzeugen. Atomkraftwerke wurden eröffnet und langhaarige Männer und Frauen in Schlabberklamotten waren dagegen. Bischöfe unt…
letzter Beitrag von Axel, -
feedback jeder art Congo
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Monolog. Selbstgespräch. Letzte Gedanken. Die Nacht hat mich verschlungen. Mit Haut und Haar. Mit Leib und Seele. Nur die Zigarette glüht bei jedem Zug im Dunkeln. Wellen schwappen ans Ufer. Frösche und laute Insekten überall. Affenschreie weit im Hinterland. Ich höre dem Fluss gleichgültig zu, wie er mir. Allein in der Finsternis meiner Gedanken. Schwarz wie ein traumloser Schlaf. Entblößt bis auf die Knochenhaut. Nackt als wollte mich die Nacht gebären. Doch faulig der Gestank im Bauch. Sie wird mich dem Fluss übergeben. Und ich kann Außen nicht von innen trennen. Vor meinen Augen sterben sie im Kopf. Aufgespießt, gepfählt, zerstückelt und z…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Wenn du diese Zeilen liest
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Wenn du diese Zeilen liest Wenn du das liest, werde ich weit weg sein, wieder dort, wo alles begann. Aber werde ich mein Leben einfach so weiterleben, wie ich es immer getan habe? Mein Name ist Corona, ein eher seltener Name. Damit haben meine Eltern schon damals nicht gepunktet, aber nun, da dieses Virus grassiert, bin ich völlig abgestempelt. Unverständnis blickt mich an. Wenn ich in den Spiegel schaue, erkenne ich mich oft nicht. Warum soll ich aus dem Schatten der grauen Masse treten, wenn es doch so leicht ist, darin zu verschwinden? Warum sollte ich das, was mir fremd erscheint, noch schönen und mein Innerstes nach außen kehren? I…
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Havarie
| erstellt von Seeadler- 3 Kommentare
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26.4.1986 Tiefblauer Himmel, wolkenlos, verspricht einen kühlen, aber sonnigen Tag. Gleich wird er seine Tochter zum Altar führen. Petrus meint es gut mit den Liebenden. Der alte Kirschbaum hinterm Haus steht stolz in Blüte. Wunschlos und ebenso stolz, schaut der Bauer auf seinen Garten. Es könnte nicht schöner sein. Erste Hochzeitsgäste sitzen schon am gedeckten Tisch, mit Blick auf den gelben Löwenzahnteppich. Für einen Moment hält er dankbar seine wintermüden Augen der Sonne entgegen. Ein Meer von Immergrün und Buschwindröschen am nahen Waldrand läutet den ersehnten Frühling ein. Alle singen und tanzen bis weit in die Nacht. Jetzt n…
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Beschmutzt auf dem Bauernball (Auszug aus dem Kapitel 6 meines Romans "Das Jungrind")
| erstellt von Hera Klit- 3 Kommentare
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Obwohl ich damals kaum noch über männliche Ambitionen verfügte, spürte ich doch deutlich die von meiner Mutter gehegten Erwartungen an mich. Noch hatte sie scheinbar die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, mich, der ich ihr so viel näher stand als ihre unweibliche Tochter, als Nachfolger auf dem Bauernhof zu etablieren. Wie viele Mütter brachte sie ihr Söhnchen in die Rolle des Prinzen, der sie erretten muss. Sie war damals ohne Mitgift in die Ehe mit meinem Vater gegangen und musste sich deswegen, immer wieder Sticheleien vonseiten der Schwiegermutter anhören, oder sogar von Vater selbst, wenn dieser mal wieder zu tief ins Glas geschaut hatte. Mithilfe des Sohnes glaube sie,…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
feedback jeder art Keine Suppe für Monsieur Renault
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 0 Kommentare
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In einer düsteren Düsterheit saß der grimmige Krimiautor Albert Renault in seiner Schreibstube bei dumpfen Licht einer fast abgebrannten Kerze. Blitze erhellten immer wieder das dunkle Zimmer, Regen prasselte heftig gegen die Scheiben und ein unbarmherziger Sturm tobte in der Nacht… dieser schaurigen Nacht… „Rupert! Ich brauche einen Lappen und bringen Sie mir ein neues Tintenglas! Es ist umgekippt! Rupert? Rupert!!! Wo stecken Sie fauler Hund! Kommen Sie sofort zu mir rauf, Sie Nichtsnutz!“, brüllte er ohne sich umzudrehen durch das große Haus. Die Tür hinter ihm ging langsam quietschend auf und die festen Schritte knarzten auf den Brettern, als die dunk…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art So richtig amerikanisch
| erstellt von Schmuddelkind- 0 Kommentare
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Vor kurzem lud mich ein alter Freund zu Tony's Pizza ein: "Wenn du mal so richtig amerikanisch Pizza essen willst, dann musst du mitkommen. Die haben die besten amerikanischen Pizzen der Stadt." Davon zeigte ich mich allerdings wenig begeistert: "Pizza wurde doch von den Italienern erfunden. Insofern bezweifle ich sehr, dass das wirklich eine Auszeichnung ist. Ich lade dich ja auch nicht in die Jägerklause ein und sage: "Da gibt's die beste deutsche Peking-Ente."" Da hallte es mir entgegen: "Ey, du bist so ein Schwarzmaler! Noch nicht da gewesen und direkt losschießen." Obwohl ich wusste, dass ich recht hatte, war das Argument zu stark, um meinen Widerstand aufrecht zu er…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Zeitzeugen
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
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Jahrzehnte lang erzählte ich meinen Kindern, meinen Freunden und sicherlich auch einigen, die geheucheltes Interesse vorgaben, von meiner frühesten Kindheitserinnerung, nämlich das Erlebnis des Kriegsendes am 12. April 1945. Drei Jahre zuvor, an einem Sonntag, schenkte meine Mutter der Welt mich, ihren Erstgeborenen, dessen erster Schrei sie erlöste und meine Großmutter entzückte. Die Abwesenheit des Herrn Papa hatte einen gewichtigen Grund: Er musste, wie so viele andere, seine Knochen als Unteroffizier der Deutschen Wehrmacht für den GröFaZ hinhalten. Drei Jahre später, ich hatte schon ein Brüderchen bekommen, war der Untergang des „Dritten Reiches“ auch den größt…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Im Augenblick
| erstellt von Der Sentimentalist- 0 Kommentare
- 649 Aufrufe
Als die kühle Luft noch versprach wärmer zu werden, als die Tage noch länger wurden und das Leben noch einfach war, träumte ich von so vielen Dingen. Ich Träumte von dir, der Schönheit, dir, dem Zentrum meines Willens. Ich träumte davon irgendwann mal die Klinik verlassen zu dürfen. Damals musste ich mich jedoch erst mal mit solchen Tagen zufrieden geben, an denen ich raus durfte. In den Frühlingstagen als Knabe, spielte ich gerne mit Stöcken in der Hand am Spielplatz, fast unbeschwert. Ich war noch wirklich sehr jung, doch das Herz blühte auch schon damals so, wie alles Blumen auf der Wiese, durch welche ich aufgedreht rannte. Ich weiß noch, dass ich dich …
letzter Beitrag von Der Sentimentalist, -
Wenn es stürmt und schneit
| erstellt von Freiform- 1 Kommentar
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Der Weihnachtsmann klopft genervt auf das Display seines Navigationsgerätes, das ihn jetzt schon zum dritten Mal zurück zum Nordpol schickt. Am meisten ärgert er sich dabei über sich selbst, weil er zum günstigsten Gerät aus dem Sonderangebot „Made in Pusemuckel“ gegriffen hatte, anstatt zum Test-Sieger, dass mit Abstand am besten bewertet wurde. Seit ihm die Spesen aus Einsparungsmaßnahmen gekürzt wurden, agierte er doch zu kostenbewusst beim Auswählen seine Equipments. Das rächte sich jetzt. Man sieht in dem Schneesturm die Hand vor Augen nicht, und seit Rudolph das Rentier endlich in Rente gehen durfte, griff er auf Leih-Rentiere von Galaxy-Ren zurück, da eine Anschaff…
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Ach, du lieber Valentin!
| erstellt von Liara- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Ach, du lieber Valentin! Seit Jahren schon, ignorierte mein Herzblatt, mein Valentin, mir – seiner doch überaus geliebten Ehefrau – auch einmal zum Valentinstag eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Ein Zeichen seiner Zuneigung und Liebe, das war jetzt endlich einmal fällig und davon war ich fest überzeugt. Dieses Mal würde er mir nicht einfach mit Schweigen und geflissentlichem Übersehen davonkommen. Dafür werde ich schon sorgen! Alle meine Freundinnen erzählten stolz von Blumen, ja ganzen Rosenbouquets, Halskettchen mit einem Herz daran oder einer Einladung für ein romantisches Dinner. Und ich? Nein – dieses Mal nicht! Nicht schon wieder! …
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art 2222
| erstellt von Guenk- 4 Kommentare
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Die Urgroßmutter Gilderta, kurz „Oma“ genannt, holt die neunjährige Enkelin, Eninja – kurz Enni genannt –, von der Schule ab. Gemeinsam laufen sie durch den Stadtpark nach Hause. Oma: „Und, Enni, wie war es heute in der Schule?“ Enni: „Geht so. Wir hatten Algorithmik, digitale Kompetenz, Ökonomie und Konnektivität… Nicht so spannend.“ Oma: „Wohl nicht gerade deine Lieblingsfächer, wie ich höre?“ Enni: „Nö, am liebsten sind mir die Fächer Move, Haptik und Real.“ Enni: „Und was waren deine Lieblingsfächer, Oma?“ Oma: „Oh, am spannendsten fand ich Kreatives Werken und Artikulation.“ Enni: „Artikulation?“ Oma: „Ja, ganz früher …
letzter Beitrag von Guenk, -
feedback jeder art Die Hürde
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
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letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Mein Beitrag zum Wettbewerb " Ein Tag in NRW im Jahr 2100" : Wie ein Käfer auf der Haut
| erstellt von Anna Werre- 2 Kommentare
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Wie ein Käfer auf der Haut Als Ness aus dem Monocab stieg, schnaufte er erstmal durch, der letzte Teil des Weges, bergauf und zu Fuß, würde nochmal anstrengend werden in der spätherbstlichen Wärme. In seiner Heimat, dem südlichen Norwegen, war es zu dieser Jahreszeit schon deutlich angenehmer als hier. Er war froh, die Stelle bei der nordeuropäischen Regulierungsbehörde bekommen zu haben, die Arbeit im Bereich der Rohstoffzuteilung war angenehm. Nun war er auf dem Weg nach Lyon, Nord- und Südeuropa wollten endlich eine gemeinsame Behörde schaffen, und er war auserwählt, ausnahmsweise in Präsenz bei der ersten Sitzung der Gründungskommission anwesend sein zu dü…
letzter Beitrag von Anna Werre, -
feedback jeder art Freitags abends
| erstellt von Schmuddelkind- 1 Kommentar
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"Man braucht den Dativ, um mit jemandem zu schlafen. Man braucht den Genetiv, um jemandes Partner zu sein. Man braucht den Akkusativ, um jemanden zu lieben. Mehr braucht man nicht", sagt der Schriftsteller und erzählt seine Geschichte: Freitags trennen sich am Abend die Paare, um über die Probleme zu reden, die sie gemeinsam nicht sehen. So kommt es, dass sich Tonia mit ihrer zweitbesten Freundin Anette in einem modern eingerichteten Yuppie-Café in Berlin-Mitte trifft. Die beiden gerade noch jungen Frauen waren so vorausschauend zu reservieren und lassen sich zu einem kleinen, nierenförmigen Glastisch führen, der nach Anettes Ansicht zu weit und zudem unverrückbar vom …
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Putz deine Brille Man!
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ein Mann mit Westenpulli, roter Fliege, glatt nach hinten gegeltem Haaren und großer Brille blickt auf einen Hügel zu einem Haus. Er geht über die Straße und dann die Steintreppen hinauf zur Tür, dabei vergeblich nach einer Hausnummer suchend. „Ist es das?“, er ließt die Namen auf der Türklingel: Familie Coan. „Ja. Okay….“, schnauft er nervös aus, zögert kurz, klingelt dann aber schließlich. Ein paar Sekunden vergehen, Joshua öffnet die Tür. Blicke. Schweigen. Joshua hebt eine Augenbraue. „Ja?“ „Sind… sind sie der Hausherr?“ „Der bin ich. Um was geht´s?“ Der nervöse Typ greift in seine Stofftragetasche. „Wollen Sie mir was andr…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art November Supermond
| erstellt von Donna- 4 Kommentare
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Es ist Freitag, in der Nacht, Mitte November, wo der Mond wie Wind an die Fensterscheibe meines Schlafzimmers klopft. Der seidende Glanz schleicht sich in mein Zimmer, zielt auf mein Auge, strahlt mich an. Ich wische mir den Schlaf aus den Augen, reibe mir mit den Handrücken heftig über sie. Und sofort falle ich nach vorne, in den Supermond der heutige Nacht hinein. Alles in mir beginnt sich an das gleißende Licht zu gewöhnen. Ich bin vernarrt, ja verliebt, total mondsüchtig! Dort, in den kahlen Ästen des Zürgelbaums, erhoben in Halleluja, als wollte er diesen Moment preisen, sehe ich den Supermond, der wie ein Leuchtturm der Hoffnung wirkt, in der Astgab…
letzter Beitrag von Donna, -
Ich freue mich auf neunzig Minuten Spannung mit einem Kasten Bier und einer Wagenladung Chips! Das Telefon ist ausgeschaltet und die Klingel abgestellt, der Fernseher schön laut, damit ich nicht höre, wenn des Nachbars Hund bellt. Die Couch ausgezogen und die Lümmelhose angezogen, ich schaue auf die Uhr, noch sind die Nachrichten dran. Ich sortiere die Kissen und wickle mich in die Kuscheldecke ein, damit ich mich wie ein Neugeborenes fühle. Die Nachrichten sind endlich zu Ende, und ich schalte auf den Filmkanal um. Der Vorspann läuft und ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Unerwarteterweise meldet sich plötzlich der Braten von gestern, den ich komplett allei…
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feedback jeder art Braver Lumpi
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Noch verschlafen gähnt und streckt sich Frauchen wach Nach einer schönen langen und erholsamen Nacht Im Morgenmantel und Pantoffeln geht sich nach unten Und ihr braver Lumpi hat bereits die Zeitung für sie gebracht Tätschelt ihn am Kopf und der Kläffer hechelt froh „Hast du fein gemacht! Guter Hund!“ „Wau…. hechel, hechel, hechel….“ Unten sitzt sie am Küchentisch, frühstückt und ließt die Zeitung. Der Lumpi läuft vor ihr im Kreis, stupst seinen Napf mit der Nase an und winselt leise. Doch sie frühstückt erst in Ruhe zu Ende, nimmt noch einen Schluck Kaffee und steht dann erst auf. Der Lumpi kriegt die Reste vom Vortag die sie…
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nur kommentar Dirty Deeds - Dirty Deeds - Teil 1
| erstellt von Axel- 2 Kommentare
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Dirty Deeds Ja. Das ist nämlich so. Ich bin Halbafrikaner und manche meinen, meine Gedanken seien etwas sprunghaft. Rassenideologen behaupten, unser Verhalten hängt auch von unseren Vorfahren ab. Mein Onkel, der Waldemar, ist ein waschechter Afrikaner und Vollidiot aus Johannesburg. Der wohnt in Parktown und ist weiß. Also eigentlich mehr so blass und wenn ich wütend bin, nenne ihn immer meinen: Reichen, geizigen und blutleeren Uncle from Parktown. Der hat einen Butler und der ist ein asiatischer Asiate. Und dieser Butler hat mir ein paar Reggae Platten geschickt, weil er auch findet, das der Waldemar so ein richtig…
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feedback jeder art Das Foto (III letzter Teil)
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
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Nachdem ich meine Entknotungskünste dank Zeynep voll entfaltet hatte, wir Louis in die stabile Seitenlage legen konnten und sein Anfall dann auch wieder so schlagartig vorbei gegangen wie er gekommen war, saßen die Helmut Kohls und wir anderen erschöpft um Daphnes Kussmundsofa herum. Daphne hatte auf den Schreck erstmal eine Flasche Schampus aufgemacht und ließ das Blubberwasser kreisen. Selbstverständlich hatten wir uns vorher vergewissert, dass Helmut Kohl 1 schon über 18 Jahre alt war und sie hatte Glück: gerade eine Woche vorher war die volltätowierte Helmut Kohl 1 nämlich tatsächlich 18 geworden. Daphne kippte den Schampus wie Mineralwasser herunter: „Was…
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Edelsteine Teil 4 - Räuber in Matrah
| erstellt von Gutmensch- 0 Kommentare
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Räuber in Matrah Scheinbar wurde unsere Anwesenheit bereits dem Sultan gemeldet. Als wir gerade durch die belebte Hauptstraße der Stadt spazierten, kamen uns 2 prachtvoll gekleidete, turbantragende Soldaten entgegen, stellten sich uns in den Weg und einer sprach zu uns, " unser Herr und Herrscher der arabischen Welt, der Sultan will euch sehen. Er befielt euch uns zu folgen ". Ganz wohl war mir dabei nicht , aber was blieb uns schon übrig als mit ihnen zu gehen. In einem Garten voller Rosen, in verschiedenen Farben und Größen, wurden wir zu einem dicken kleinen Herrn geführt, der von 2 pluderhosigen Jungen mit Palmwedeln begleitet wurde. "Hoheit, ...die z…
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