Experimentelles & Wortspieldichtung
Lyrische Verdichtungen, themenübergreifende Gedanken oder spontan Entstandenes
1.725 Themen in dieser Kategorie
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Das Schwimmbad
| erstellt von B.I.N.D.A.W- 1 Kommentar
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Du wirst geboren, Kommst auf die Welt. Und deine Eltern auf eine harte Probe gestellt. Du wirst vorbereitet, wohlbehütet, Um gefahrlos erstmal loszugehen. Und irgendwie ging es voran. Im Kindergarten zu Beginn, Erstmal im so genannten Leben geplanscht. Und dann ging es, Bahn für Bahn, In Schule und den Prüfungswahn. Und du fragst dich, Wann fängt das Leben an. Plötzlich schwimmst du nur noch auf Zeit, Denn für die Arbeitswelt bist du bereit. Merkst, dass die vorherigen Runden nur Aufwärmen waren. Und dann stehst du auf dem Turm, Alles kommt jetzt Schlag auf Schlag. 3m- Du ziehst von zu Hause aus. 5m- Du heiratest. 7,5m- Dein Kin…
letzter Beitrag von sonnenstern, -
feedback jeder art Der Jahresbeschneider
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Der Jahresbeschneider Es waren Blätter, die er abriss, dann wurd‘ es netter, mit einer Schere an sich, womit er saubere Schnitte machte… …an dem ursprünglich bekanntem Abreißkalender, den er, von Januar bis zum Dezember, täglich mit sauberer Beschneidung bedachte. Durch diesen, sehr symbolischen Akt, fielen die geschnittenen Blätter herab, die Zeit verging es ward schließlich ein ganzer, großer Blätterberg,… …das Jahr lag vor im auf den Boden nur der Pappstumpf war noch oben, worauf die Jahreszahl an sich, das beschnittene Jahr als Info ehrt. Er war froh…
letzter Beitrag von Ralf T., -
Ich bin der Mann, der Hip Hop hört, aber trotzdem rockt Ich bin der Mann, der nicht aus Stein ist, aber trotzdem rockt Ich bin der Mann, der kein peruanisch Fußballwunderkind ist, aber trotzdem roqut Ich bin der Mann, der die Hosen anhat, aber trotzdem rockt Ich bin der Mann, der nicht abgeht wie eine Rakete aber trotzdem rocket Ich bin der Mann, der nicht Dwayne Johnson heißt, aber trotzdem rockt Ich bin der Mann, der nicht auf Körnerbrot steht, aber trotzdem roggt und schockt
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Gott, du hast mir den letzten Schlag sanft verpasst. Ich danke dir dafür und hoffe, dass es ausreicht mich zu belehren, meinen Weg zu beschreiten, mit neuem Wetter, neuen Gedanken, anderen Vogelarten auf den Bäumen, einfach anders. Der trockene Pfad liegt hinter mir und hungrig halte ich Ausschau nach etwas Grünem. Lass deine Sonne meine Gedanken sprießen und deinen Wind meine Räder in Bewegung setzen, damit ich das Korn mahlen und das innere Glück freisetzen kann. Voller Hoffnung, den Tod noch am Rücken kratzend lege ich all meinen Ballast ab. All die Dinge, die der Mensch zu besitzen müssen glaubt ersetze ich durch Raum. Raum für mich. Die Welt gehört nun…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Habgier
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Du kannst ihr niemals trauen In ihr steckt eine Sucht Ergreife schnell die Flucht Bald wird sie dich beklauen In jedem von uns ist was drin Sogar die alles haben Charakter, Edelmut Hausieren wie die Schaben Erbeuten bis aufs Blut Ein jeder von uns hat das drauf Langfinger leben besser Statistisch ist das so Trau niemandem mit Messer Er killt dich sowieso Raffgierig wie noch was
letzter Beitrag von Letreo71, -
die Welt voller Plagegeister
| erstellt von doreen- 0 Kommentare
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Plagegeister gibt es viele Spucken links und Spucken rechst verdrehen alles sind selber nur gestreßt sind gehetzt sind Angst und Bange denn sie haben sich am Ende selber in der Zange Plagegeister verdrehen Wörter Und verdrehen den Sinn Stehen alles auf den Kopf klappern mit Geschirr und es geht zu Bruch denn sie sind so wirr wie Wahr alles klar Du erkennst sich doch fadenscheinig flattern sie von Haus zu Haus nur unfug kommt daheraus viele können Sie täuschen doch mich nicht ich erkenne sie immer im Sonnenlicht Plagegeister sind Nervig doch am Ende bekommt man sie doch und setzt die vor der Tür Dann ist ruhe Das…
letzter Beitrag von doreen, -
"Unterwegs"
| erstellt von wolfgang.jatz- 1 Kommentar
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Unterwegs Der Großstädter der seinen Wohnsitz nach draußen verlegt manchmal für immer Diesmal war’s die Farm in Lehen Die Sonntagsblasmusik aus den Gärten des Vereins riss aus dem Schlaf den alternden Jungen der die versuchte Revolution der 60 er – Jahre beinah verpasste. Wieder auf Reisen die Familie Viererbande Treffpunkt Gare de l’Est oder ähnliches Monstrum War fast schon dort doch alle Rolltreppen Fahrstühle führten hinaus auf die Straße und ich sah den schwarzen Palast fern und unerreichbar …
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Kreislauf...
| erstellt von Surrender- 0 Kommentare
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Ewig gezeugt geboren gelebt gefallen Sterben Tod Erde Leben
letzter Beitrag von Surrender, -
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Sehr geehrte Mitpoeten/innen, Ich hoffe euer Tag wurde heute beglückt mit einem Weißwurstfrühstück und einem schönen Bier:) Als ich heute sah ihre schönen Locken, konnte ich gar nicht mehr vor Frohlocken es hieb mich einfach, wie das Bier, direkt aus den Socken Ein Klee ist schee, so wie a Bier am See, oder auch a Powderschnee, wenn ich fahr den Berg hinunter, dann wird mein Gemüt ganz munter. Prima ist das Klima in Lima, Es dad mi wuama, war I jetzt in Burma Ich möchte nur noch mal danke sagen: "Danke für den Krankenwagen" LG an die Ziege
letzter Beitrag von Gemütlichkeitsfanatiker, -
Ich oder die aktuelle Version meiner Selbst.
| erstellt von Leoquentin- 2 Kommentare
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Ich bin die neueste Version von mir, doch Ich werde niemals fert-ich sein. Fühl' mich hin und wieder traur-ich, manchmal spricht das Unsinn-ich aus mir. wenn du willst, dann bin ich liebl-ich und ich weiß, das Lust-ich gefällt dir. Es prescht nach vorne, das Vorsicht-ich, doch ich halt' mut-ich stets die Leine fest. Zu oft geb' ich ihm Raum, dem Unruh-ich, bin läss-ich, wenn mein Kopf mich lässt. . . . Ein neues Update steht zur Installation bereit – Neugier-ich? ©Leoquentin
letzter Beitrag von Leoquentin, -
textarbeit erwünscht ?
| erstellt von Lostgarden- 0 Kommentare
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Ich nütz mir nicht. Ich bin mal eben so. Ich stell' mir ein Bein vor die Füße. Von hinten drückt der Schuh. Und vorne an der Stirn die Seele. Glaube mir endlich . Mehr als du mich denkst. Ist es weitaus schlimmer. Als es weiter aus mir lacht.
letzter Beitrag von Lostgarden, -
feedback jeder art Unter tausend Stimmen
| erstellt von Nesselröschen- 5 Kommentare
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Die Stimme geht mit ihr durch Mark und Bein kreischt hält vor meinem gespreizten Trommelfell um Einlass an findet treffsicher den Weg geht dir unter die Haut ins Blut über und über habe ich sie muss nicht mal den Blick heben. (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Hier werden sie geholfen
| erstellt von Ed Zend- 0 Kommentare
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Ich such da mal nen Verlag, der Interesse hat an leicht subversiv, subtilen Texten hat. So a la „terpentin on the rocks II“. Ich wär dann da gern mal ein bisschen verwirrt. Schwanke zwischen Haldol, staatlich verordnet oder noch´n Bier aus dem Keller zu holen. Morgens um 7 versteht sich, sich alles zur Arbeit schleppt und bei mir Alexandra ihr erstes „Morgenrot“ erklingen lässt. Lasse meinen Blick übers Bücherregal gleiten und bleibe bei „the catcher of the rye“ hängen. Ich hätte gerne mir mal das ein oder andere zu tief reingezogen. Z.B. „only the lonely“ von Anne Calvi. Das Fenster weit geöffnet, mild, extrem mild? Fühle mich extrahiert, nothing to do, geht nicht, in …
letzter Beitrag von Ed Zend, -
Der Schein
| erstellt von DeepPoem- 2 Kommentare
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Ich sehe etwas vor Augen und kann's kaum glauben, es ist ein Hauch von Nichts, ein Schein des Lichts Doch er trügt, aber ist viel wert, auch wenn er lügt ...
letzter Beitrag von Georg C. Peter, -
Asphaltkuchen reiben
| erstellt von Dichtel (†)- 2 Kommentare
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- Asphaltkuchen reiben ... bitumig anthrazites Bleu, der hartgetretene Grund braucht Jahre, Leben, wollen die Späne hindurch die Ritzschlitze parallele Klingen , klingen fallen ins Salatblattmaul, harrt die aufgeplatzte Knospe auf dem Marmorteller Zeit pastellcreme ab_ gestimmt . Echo. Erinnerung. 1792 , Paris ... kuntbuntes Treiben, schreien Marktplätze singen Gaffen, Gier Guillotinemaschinen fröhliche Lieder; ver_ sucht es Lukull. Art. Kreatio. Der Asphalt ist reif ./ reiben, hindurch die Asphalt_ scheiben; unten der gelbe Fleischflügel, gepflückt vom mulchen Eisberg, entfaltet sich TAU. Ein Stillleben.…
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
flugbegleiter
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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flugbegleiter skispringer sind auf bretter geschnallte vögel stürzen sich furchtlos ins tiefe hoffen dass der wind trägt kommt er von vorne werden sie zu störchen gleiten über den k-punkt drückt er von hinten landen sie albatrosschwer an der kante stehend halte ich aus schau nach einem patenvogel doch es sind nur geier in der luft hungrig auf meine eingeweide warten sie dass der sprung misslingt
letzter Beitrag von Perry, -
Poesie
| erstellt von Rene Brigge- 0 Kommentare
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Trink aus dem Brunnen der Worte Spanne den Bogen der Sprache Richte ihn gegen die Zeit Im Nichts suche Deinen Ort
letzter Beitrag von Rene Brigge, -
DAS AUSRUFEZEICHEN
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
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DAS AUSRUFEZEICHEN es lässt die ruhigen Gemüter aufzucken rüttelt das schlechte Gewissen duldet keine Wider rede ja keinen ein spruch eure ehren ist du sollst nicht du darfst nicht hier spricht die strenge autorität barsch punkt aus kann wohl fluchen staunen erzittern von herzen lachen aber auch zum glück © Jenno Casali
letzter Beitrag von JP7, -
feedback jeder art Momentaufnahmen
| erstellt von GLNZLS- 3 Kommentare
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I. DARKNESS Es ist eine dieser Nächte. Mal wieder habe ich zu viel, von allem viel zu viel. Streife orientierungslos auf der Suche nach einem Sinn umher. Nur wenige Momente, die erfüllen und nur noch einer, in dem ich mich stets zu verlieren vermag. Verflogene Minuten. Ungelebt, ungeliebt. Es ist eine dieser Nächte. Kein Sinn, kein Licht das mehr zieht. Ein Schritt nach vorne, etwa siebenundvierzig nach unten. Es zieht mich. II. RISE AND SHINE Ein wenig Schall, ein wenig Rauch. Der nächste Tag bricht durch mein Schlafzimmerfenster. …
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Des Lebens müde
| erstellt von El Hektor- 2 Kommentare
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Ach Mai, mein liebster Freund und zugleich Feind, so wunderschön erstrahlst du in deinen satten Farben. Viel zu lange habe ich jämmerlich geweint, bedeckt dein Frühling nun sanft meine tiefen Narben. Wie himmlisch mir Mutter Natur derzeit erscheint, wenn ihre Winde hauchen meiner Kinder Namen, nun lass mich schlafen tief und fest mit ihr vereint, für immer hier bei dir, in deinen warmen Armen.
letzter Beitrag von Perry, -
Der würde-lose Konjunktiv
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Träfe die Würde des Menschen auf den würde-losen Konjunktiv - es käme zum Krieg und stünd es so im Grundgesetz wäre die Würde ein Fall man schriebe davor ein -vielleicht- dahinter -vielleicht auch nicht- man schmücke es mit -wenn- und -falls- und erhielte unter Vorbehalt das eigene Recht wie folgt: Vielleicht würde die Würde des Menschen unantastbar sein falls jeder sie achten würde und wenn die Möglichkeit bestünde dann bliebe die Würde würde-voll im Konjunktiv vielleicht auch nicht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Vogelfrei Frei wie ein Vogel flog er gegen das Fenster.
letzter Beitrag von mika, -
feedback jeder art Wiesbaden
| erstellt von schmusefisch- 3 Kommentare
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Ich mag Wiesen, ich mag baden, ich mag auch in Wiesen baden, oder mich an Badewiesen laben. Aber eins ist mir Gewiss, all das gibt es in Wiesbaden nicht.
letzter Beitrag von schmusefisch, -
feedback jeder art Berg der Gefühle
| erstellt von Ralf T.- 4 Kommentare
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Berg der Gefühle Der Berg, er weint. Warum’s so ist ? Na, weil es doch… …ein Weinberg ist! R. Trefflich am 29. Juli 2020
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Kopfgeburten
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Kopfgeburten ( Varianten ) 1) Sagte doch eine Schülerin zu mir Du brauchst doch keine Kinder Du hast doch deine Gedichte. 2) Sagte ich doch zur Begrüßung Ich habe gerade die Hände gewaschen. Wollte sagen Ich habe noch nasse Hände. Da plagten mich wieder Selbstvorwürfe. 3) Sagte doch ein Klassenkamerad zu mir Du kannst doch den Tanzkurs mitmachen und trotzdem noch in den Wald gehen. 4) Sagte doch ein Lektor zu mir Das kommt mir alles vor wie bei einem Bub der in den Wald rennt der aus dem Wald kömmt. Recht hat er ! 5) Sagte doch ein Onkel zu mir: Das war doch früher auch gut Waru…
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art drunter und drüber - eine stippvisite
| erstellt von Nesselröschen- 8 Kommentare
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drunter und drüber - eine stippvisite außer acht gelassen die gastgeberin außer kraft gesetzt ging der besuch daneben sowie unter in der erinnerung den fotos den infos darüber und den untergeschobenen komplimenten über das stilvolle hemd des hinreißenden gastgebers in dem sie ihm siedend unter die haut gingen die alten verdursteten bald unter seiner rosaroten brille vernebelte sein verstand den blick nicht mal angehoben hatten sie den ton über dem becherrand der noch fehlte
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Gedanken an die Heimat
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Die Heimat noch einmal sehen, wo ich geboren bin, wir als Kinder lachten, tobten und Streiche machten. Ein letztes Mal vor dem Haus stehen, das mein Elternhaus war. Es kommen Zweifel, zu lange bin ich fort, werde eine Fremde sein. "Heile Welt" - war einmal. Ich laß' die Vergangenheit ruhen, habe längst ein neues Zuhause.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Fantasia - Land
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Das Land der Elfen und Feen haben nur wenige gesehen. Dort ist es recht geheimnisvoll, es wohnt bei ihnen auch ein Troll. Sie leben in voller Harmonie, Streit gibt es bei ihnen nie. Manchmal hört man die Elfen singen, wenn die Feen ihre Wunder vollbringen. Der Troll beschützt die zarten Wesen, hat man mal irgendwo gelesen...
letzter Beitrag von eiselfe, -
Heilig Abend
| erstellt von Ed Zend- 0 Kommentare
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Nicht zu schreiben geht nicht! Ludwig Hohl lässt grüßen. Wenn einmal der Damm gebrochen ist…der RUN auf die Seele beginnt. Reiße die Luken auf, alle in Bewegung. Wer hat wen gegoogelt und welcher Satellit beobachtet mich? Wenn jeder Abend zum Heiligen Abend wird. Zum Gelde drängst, am Gelde hängst. Das Leben zur Endlosschleife wird. Ein Ge – danke, danke, sich zum Gebet erhebt. „See a girl with a broken face“. Was in 3 Teufels Namen ist Priesterleinen? Eingebrochen und gestohlen dem Vater sein Hab und Gut. Soll ich mich schämen oder rühmen? Habe eine Hang zum Vandalismus wenn es um meine Ziele geht. Jetzt hat es mich erwischt! Hospitalismus. Mein Bürostuhl die ganze Wel…
letzter Beitrag von Ed Zend, -
feedback jeder art Die Ausformung
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Follower
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Abra Kadabra abstrakt abgehackt Dauerpalaver bewegt per Akt ad acta Atlas Alaska trotz grüner Welle wo Botenstoff zu Bodenrohstoff führt um im Überschwang neuen Stoff zu konsumieren zelebriert man Dekadenz über alle Sender schärft den Keil für alle Länder und martert die Seele über alle Kanäle wiederholend Framen und wir übernehmen
letzter Beitrag von Lina, -
diss is Schlager in magerfleisch Pulsetikette zigarizm auf spitz Dein Exikrot flay: Sheepst lebertransisch manisch und verspätet depressiv Okular lan Orchid D Die Sache hat nur einen Haken Komagorgonzolaweiss Dein kaltes Blatt wälzt deine Bibel Origami Und du erkältest dich am Goldmond Zombie
letzter Beitrag von Dirmiz, -
QUERZERDACHTES (4)
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
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QUERZERDACHTES (4) TV-WERBUNG : Wird lästigerweise immer gerade vor Schokolade und Reizwäsche durch Film unterbrochen IN DUBIO PRO REO : Der Verdacht hatte sich nun eben verdacht DATENSCHUTZ : Und dann chauffiert ein Unbekannter mit dem Geburtsdatum meiner Frau als Autonummer durch die Lande AUSLAUFMODELL : Sucht Topmodel zum Anlernen GEHEIMHALTUNG : Unter vier Augen gesagt, aber sechs Ohren hören zu LIEBELEI : Ich heiße Techtel, du heißt Mechtel – also, ab geht die Post ! KLASSENTREFFEN : Zackiger Militärmarsch „Alte Kameraden“ , aber langsameren Schrittes ORGASMUS : Einmal muss doch Schluss sein ! …
letzter Beitrag von Kuschke, -
feedback jeder art Einmal die Haare schwarz, einmal gülden.
| erstellt von Benim- 4 Kommentare
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„Einmal die Haare schwarz, einmal gülden“! Erinnerst du dich an den orangen Blick, die Welt in eine kurz vergehende Ewigkeit gekleidet? Nur du und ich. Ein leises Gewisper; „Einmal die Haare schwarz, einmal gülden“. Meine Welt war Inferno, bevor ich mich in deinen Spiegeln verlor. Wer ahnte, dass es Abyssus artige Tiefen sind? Wer ahnte, dass es jenes Haus war, dass hoffnungslos gesucht? Wer ahnte, dass du es wärest, dass du es bist? Nicht du, nicht ich. Ein Gewisper; „Einmal die Haare schwarz, einmal gülden“. Erinnerst du dich an meinen Blick, …
letzter Beitrag von Lostgarden, -
feedback jeder art Anlässlich
| erstellt von Letreo71- 4 Kommentare
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Küsschen gehen heut auf Reisen Abermals und unentwegt Rundum will man sich's beweisen Liebe wird frisch aufgelegt Viele schöne Leckereien Alles ist so makellos Lauter Krimskrams lässt verzeihen Ei was ist denn da bloß los Nichts für mich sind solche Tage Taugen sie nur dem Kommerz Ich bin selbst gut in der Lage Nachzuspüren, dir mein Herz
letzter Beitrag von Letreo71, -
Menschen und Zeit
| erstellt von Murdoc92- 0 Kommentare
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1. Manchem Menschen mag es munden Mindestens zu mancher Stund' Menschlich und mit Mut zu meistern Was ihm meist im Wege stand 2. Zeit zu zweit war zwar sehr rar Zwang sie zeitlich Zeit zu segnen Zieh den Zahn der Zeit sogar Ihr noch einmal zu begegnen
letzter Beitrag von Murdoc92, -
Er schläft bei den Hunden
| erstellt von Samuel- 5 Kommentare
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Er schläft bei den Hunden, Wo, das weiß keiner genau, aber weit weg, im Wald, in der Wüste, an der Brandung, auch nachts. Und Wasser tropft vom Fels herunter, Wie Eis, sein Kopf zur Seite geneigt, die Tropfen fallen munter auf sein Haar, und suchen sich ihren Weg durchs Gesicht, Bis sie wieder tropfen, auf dem Boden, Bei den Ameisen, die ihm über die Arme kriechen. Und pass auf, weil er schläft bei den Hunden, tags und nachts, schläft er bei den Hunden. Und tausende Stunden vergehen und die Sonne scheint ihm aufs Gesicht, siedend heiß und wieder bahnen sich Tropfen durch sein Gesicht und h…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Der Patriot
| erstellt von Edward Newgate- 2 Kommentare
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Vergiss nicht wo du herkommst? Meine Wurzeln aus der Erde entspringen! In vielerlei Hinsicht ... Gibt es letztlich nur ein Volk Meine Heimat die Erde Meine Rasse der Mensch Wenn es sich für was zu sterben lohnt So ist es der Zeitgeist Mit Groll begegne ich jedem Der sich über seines gleichen auslässt Es spielt keine Rolle aus welchem Grund Und zu welchem Zweck Jener der es nicht sieht ist nicht bereit Und jener der bereit ist muss die Chance ergreifen Meine Heimat die Erde Meine Rasse der Mensch Dieser dumme Mensch ....
letzter Beitrag von Edward Newgate, -
nukleonenzauber
| erstellt von moonrise- 2 Kommentare
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nukleonenzauber amouröses in atomarer begehrlichkeit verstrahlte gehirne in der sinnlichkeit von uran 238 entzückte geister schwelgen im strahlenmeer von alphateilchen ekstase mutierter gedankenfreuden libidnös mit betastrahlung nukleonenfeuer auf den lippen jeder kuss ein isotopenschauer ionisierte mlekularstruktur in neuronen und synapsen entflambar für atommülltransporte und zwischenlager neutronenzauber libertinage der radioaktivität tanzende zärtlichkeit in bequerel gemessen jedes krebsgeschwür genossen leukämie als leidenschaft des blutes der marquis de sade der neuzeit und die sacher-masochs "beglücken!" uns …
letzter Beitrag von moonrise, -
QUERZERDACHTES (8)
| erstellt von Jenno Casali- 2 Kommentare
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QUERZERDACHTES ( LEICHENSCHMAUS: Nur über meine Leiche! DIE KURVE: Sie entweder kriegen oder kratzen! WEISHEITSZAHN: Bei vielen die einzige Spur davon – und regt sie sich einmal, schmerzt es auch noch höllisch MITTE: Irgendwo zwischen links und rechts, aber eher zur mittelsten Mitte hin STEUEROASE: Kaum trockengelegt, regnet’s wieder Zaster ÜBERHÖHTE GESCHWINDIGKEIT: Nur aus Rücksicht auf die andern – Gefahr schneller von der Straße GRAMMATIK: Sponsorded by the Rotstift-Mafia RUSSISCH ROULETTE: War der erste Knaller scharf, fällt ab dem zweiten die Spannung beträchtlich ONE-NIGHT-STAND: Nicht ohne meinen …
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Der Fahrstuhl
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Der Fahrstuhl Es war in einem hohen Haus, man könnte es auch Hochhaus nennen, und wollte man bis oben rauf, musste man viele Treppen rennen oder man ging in den Lift, der zur bequemen Hochfahrt ist. In diesen Lift ging mal ein Mann, dem das Treppensteigen wohl nichts war, mit einer Zeitung unterm Arm, hoch ins Haus wollt er, ganz klar, auf die bequemste Art und Weise, also in einer aufsteigenden Reise. Er wollte in die dreißigste Etage, beim Einsteigen war er leicht erbost, denn was ihn brachte so in Rage, er wollte wohl nicht als Einziger hoch, mit dem Lift, in eines…
letzter Beitrag von Ralf T., -
Da gab‘s mal ein Sensibelchen das aß so gerne Zwiebelchen schälte sie in rauen Massen konnt das Weinen nicht mehr lassen …………………… Der Knötterkopp ein Mann von Welt so hat er sich gern hingestellt doch war er nur ne arme Wurst und trank gern einen über‘n Durst ……………………… Im Fenster saß ein Herzelein das wollte nicht alleine sein drum zeigte sie sich völlig nackt das fand der Nachbar nicht beknackt ……………………… Täubchen auf dem Dach spazierte sich mit ihren Reizen zierte der Katze war das ganz egal sie war die Mahlzeit ihrer Wahl
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Wortblau
| erstellt von Miserabelle- 3 Kommentare
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Wortblau Steht die Welt denn heute Kopf? In der Hyazinthe muhen Kühe und die Fliegen grasen seelenruhig auf dem Rasen? Wohl steht heute Kopf die Welt. Hyazinthrisch liegt das Gras rasend ruhig und die Worte fliegen an bizarre Orte. Ja, es weltet stehend Kopf. Seelenworte suchen duftblau zwischen Kühen jenes Fliegen welches nicht im Gras blieb liegen. ...
letzter Beitrag von Pegasus, -
Ersauffniss
| erstellt von Dirmiz- 2 Kommentare
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Während du deine Beine rasierst Wird du zu deiner Glatze werden Iss also nicht die kruemel Wenn du nicht willst das jemand mit seinen Augen deine Fische kastriert Sei frei Und betrachte Denn dein zehennagel wird dein Vater sein Und mit dem lipgloss Wird Deine erkenntniss Die 300kilogramm arme fettmilch Wie Honig einsaugen Sei bereit Und lackiert dem Pförtner Augenbrauen,Zähne und Gesicht Denn nur so Rotiert die Seekuh in deinem Geiste Und mit ihr dein alkoholfreies vodka Jefferson smith Kapitel 13 vers 4
letzter Beitrag von Nils, -
Gedankenduett zweier Liebender (Eisenheim & Evelyn)
| erstellt von Black Raziel- 0 Kommentare
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Gedankenduett zweier Liebender -Aus dem Tagebuche des Revolvermannes (Die Operette über Eisenheim & Evelyn)- Eisenheim, wehemütig: So manche Nacht, da frag' ich mich, wie es bestellt sein mag um dich. Wofür nur all das Leiden lohnt, der Suche ein Sinn innewohnt? Evelyn, aus weiter Ferne: Eisenheim, der Liebe Willen, gib nicht auf nach mir zu suchen - Mein Sehnen kannst nur du mir stillen, auch wenn die Stunden uns verfluchen! Eisenheim, entschlossen und durchdringend: Nichts hält mich dieses Mal zurück, wenn ich dir meine Träume schick'. Sie sollen dir die Hoffnung geben, ohne mich zu überleben. Evelyn, leise, …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Der Fallschirmjäger
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Der Fallschirmjäger Er war ein fleißiger Jägersmann und kam gut klar mit Jedermann, ganz egal ob Mensch, ob Tier, die Freundlichkeit war sein Pläsier, das er gut einzusetzen wusste, so das jeder ihn gern haben musste. Er ging auch zu gern auf die Pirsch, war freilich freundlich, auch zum Hirsch, bevor er ihn erschossen hat, natürlich freundlich, wie gesagt,… …nur war der Hirsch nicht eingeweiht, zwar trug der ein stolzes Geweih, doch war’s dennoch letzten Endes vorbei, nach des Jägers Dienst in Freundlichkeit, mit des Hirsches Lebenszeit. Und der freundliche Jägersmann …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Nächtliche Schönheiten
| erstellt von Rhoberta- 5 Kommentare
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Mit errötenden Worten flüstern seidenfeine Zärtlichkeiten Liebkosungen auf nächtliche Schönheiten umweht von nachtblauen Schleiern öffnen sie ihre Pforten
letzter Beitrag von Rhoberta, -
Die Filmrolle
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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Hallo Luise Maus, ich empfehle dazu den Song "A whiter Shade of Pale" von Procul Harum. Deine Reflexionen des äußeren und innern "Farbwechsels" gefällt mir gut. LG Perry PS: Welchen Film bzw., welche Musik hattest Du im Ohr?
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art Immer wenn ich Kröten schlucke
| erstellt von Amadea- 7 Kommentare
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Immer wenn ich Kröten schlucke und in meine Hände spucke, mit Geduld und reichlich Mühe aus dem Hals den Frosch mir ziehe, Haare mir auf meinen Zähnen wachsen lasse, die beim Gähnen lässig mir zur Seiten fallen, kann ich würgend nur noch lallen, denn die Sprache schickt mir Bilder, was schon wild ist, wird noch wilder ...Laus und Leber, ach erbarme! wirfst um meinen Hals die Arme und sogar ein Aug auf mich... Sprache, du bist fürchterlich!
letzter Beitrag von Amadea, -
Verloren, verloren
| erstellt von mystic- 0 Kommentare
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Verloren, verloren Deine vorgetäuschte Macht, deine verlorene Kraft hat mich gestärkt in meinen Sein. Dein Verbleiben in Ballast hat mich dazu gebracht Dich zu verlassen. 06/07/09 mystic Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Informativer Forst
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Informativer Forst Es war eine besondere Anpflanzung, das bemerkte man schon bald, denn sah man Bäume mit einblättriger Kund‘, und das steht für den Schilderwald. R. Trefflich am 3. Januar 2021
letzter Beitrag von Ralf T.,
