Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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Wolkenwolf III
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Tausend und einen Sturm gerissen, Jagte ich dich wie verbissen, Stürmte übers Himmelszelt, Dem Dach hoch über eurer Welt. Wenn das Sonnenlicht erstrahlt, Ein Morgenrot mit Flammen malt, Erscheint des Wolfes Wolkenkleid, Wie Schnee, im Vollmondlicht geweiht. Als Brüder wir sehr einsam sind, Weil nur der Stärkere gewinnt. Die Sturmesjagd ist eine Pflicht, Sie duldet den Verlierer nicht! Ein weisser Streif im weiten Blau. Wir kennen ihre Spur genau Und über uns halten sie Wacht, An jedem Tag, in jeder Nacht. Die Geschichte um den Wolkenwolf als Fabelwesen findet damit ihr (vorläufiges) Ende. Die ersten beiden Teile findet m…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Bis zu den Sternen
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
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Ich klettere auf meiner Reise die Äste hoch, der Wind singt leise in den Blättern such ich nach der Fragen Antwort Schlafgemach Das goldne Harz auf spröder Rinde zeigt mir den Spiegel zu dem Kinde das ich einst war und wieder werde wenn mich gebiert die Mutter Erde ein weitres Mal, weil mir die Krone des Weltenbaums, zu Bestlas Sohne verwehrt bleibt, da des Lebens Fäden die die Nornen mir einst webten nicht bis zu den Sternen reichen mein Wille muss dem Tode weichen ...bis ich angekommen bin Anmerkung : Es gibt im heidnische…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art auf motivsuche
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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er hatte ja bereits alles mögliche vor seiner fotolinse vom feinsten sandkorn bis zum höchsten berggipfel an einer felsquelle zoomte er lange rein und raus denn im fließenden gewässer zeigte sich ihm neben sternen und höllischem feuer was an sich schon allerhand wie sich die schlange um den baum der erkenntnis wand der pfiff eines pirols riss ihn aus seinem sinnen und er legte die kamera betroffen zur seite dachte nicht jeder tropfen muss das meer erreichen eine möwe lachte
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht La noche oscura del alma
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Nach San Cuan De La Cruz - La noche oscura del alma (Johannes vom Kreuz - Die dunkle Nacht der Seele) Zur Nacht, in tiefer Dunkelheit ist Sehnsucht mir im Herz entbrannt oh welches Glück ist Einsamkeit als ich entflohen, unerkannt dem Haus, das längst schon Ruhe fand Im Dunkel, doch in Sicherheit erstieg ich Stufen, die geheim verhüllt durch mein Gewand, bereit, oh welches Glück hat mich befreit ins Dunkel aus dem schlafend Heim Erfüllt von Glück und Seligkeit ganz heimlich, denn man sah mich nicht durchwanderte ich ohn' Geleit die Nacht, geführt allein vom Licht das mir im Herzen strahlt s…
letzter Beitrag von gummibaum, -
der Wasserfall
| erstellt von Kirsten- 4 Kommentare
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Kaskaden von schäumend tosendem Wasser versprühn fallend Dunstwolken in der Luft die Wassermassen gleiten über Felsen des Wutes schiere Kraft langsam verpufft zerfließen in zarte Springbrunnen Schaumperlen hüpfen auf und ab um sich glitzernd zu verlieren ruhig sammelt sich das klare Nass Nymphen glänzen golden in der Sonne ihr leuchtender Schein nimmt mir fast die Sicht sie tanzen in dem Wasser mit Wonne wirbeln nasse Regenbögen ins Licht doch schnell verschwinden sie auf der Stelle sie haben mich am Ufer erspäht vibrierend strahlt das Licht in der Quelle am Badeplatz nur ein Lüftchen weht die Heil bringende Wirkung ihres Wesens…
letzter Beitrag von Kirsten, -
memento mori
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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geht die sonne unter streifen wir uns das löchrige hemd der nacht über zerfressen von motten schützt es nur unzureichend vorm bleichen des mondlichts für uns ist es maske und kluft zugleich wenn wir in wilden nächten heulend jagd auf seelen machen die in rauen zeiten auf der suche nach erlösung sind dabei waren wir selbst einmal verirrte im dämmrigen die den weg ins jenseits nicht finden konnten weil sie erst noch ihr sündhaftes leben abbüßen mussten
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ein Wiegenlied - überarbeitet -
| erstellt von Berthold- 10 Kommentare
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Singe dem flammenden Wolf, auf dass er fürderhin schlafe, sing ihm sein Lied zur frühen Stunde der träumenden Wolken: Schlafe, mein flammender Wolf - tief in der Grotte zur Nacht. Wird er geneckt und erwacht, so jagt er, getrieben von Gier und dürstend nach Blut, den unbezähmbaren Hunger zu stillen. Schlafe, mein flammender Wolf - tief in der Grotte zur Nacht. Heim und Gehöft, wie Mensch und Tier, zerschlagen die Pranken, Funken lodern um ihn, verschlingt er der Dunkelheit Schale. Schlafe, mein flammender Wolf - tief in der Grotte zur Nacht. Früchte verdorren am Baum, die Saaten kühlen zu Asche. Schweige, unstillbare Gier, unzähmbarer Hunger, erlösc…
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Balders Blumenwiesen
| erstellt von Managarm- 5 Kommentare
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Heimdall läßt das Goldhorn singen Ich sattele mein Pferd Ein letztes Mal prüf ich die Klingen von meinem Dolch und Schwert Weiße Wolken bläst mein Ross aus seinen warmen Nüstern Es ist das Schönste, hier im Tross Jeden Tag werd ich ihm flüstern daß es bald schon frei sein wird für immer grast, auf Balders Wiesen wenn es heute mit mir stirbt ...getötet wird, von einem Riesen Es lehnt den großen Kopf an mich als hätt es mich verstanden als wenn es sagt, ich liebe dich seit wir uns damals fanden Das Tor geht auf - es ist soweit Es prescht hervor, wie Sleipnirs Kin…
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All gemein
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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All gemein den Gernegroß reiner Leeren erfüllen seinen mittellosen Malstrom stillen als Schlusslicht darin gedimmte Armleuchter unter Willen verkehrt allseits zentralistisch das Weltbild REIN rassistisch vom Weiß läuternden Lichts gechillt immer zum Mittelpunkt gedrillt immer die Herzliebe einer Schaltzentrale statischer Getriebe End Scheider, im fixierten Eins-Bleiben das verkörpert, irdisches überstülpt doch universell keine Variation erfüllt verallgemeinerte Vorliebe vereinnahmt Führer, auswendig gelernter Gefühle empfindungslos durchs Gleichge…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Das Unwägbare
| erstellt von Elmar- 3 Kommentare
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Ich geh den Weg des Menschensohnes, der beständig an das Unwägbare denkt, um Beständigkeit den Dingen zu verleihen, die von Kindheit an ich liebgewonnen habe und die ich heut schon anerkenne als den hehrsten Teil der Gabe und des Lohnes – für diesen Lohn will ich mich gern kasteien. Tod, Versagen, Niedergang und alles Schmachten – jede bittre Lage, die das Menschenherze so sehr kränkt, ich will sie ansehn, heben und betrachten – will sie auf mich nehmen – so, als hätten ich den Sinn, den alle Bitternisse in sich tragen, bereits verstanden und schon ausgefüllt. Ich will im tiefsten Herzensgrund sagen können, dass, wenn auch in augenblicklich noch verborg…
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feedback jeder art Dreifacher Mord
| erstellt von Sidgrani- 1 Follower
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Ich schleich beherzt die Treppe rauf, gleich nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Wände links und rechts verdreckt, wo haben sie sich wohl versteckt? Die Deckenlampe baumelt frei, im Zimmereck, da sind die Drei. Die Angst gefriert in ihren Blicken, denn ich werd sie ins Jenseits schicken. Ich bin heran bis auf vier Fuß, erbiete meinen Höllengruß. Das Lockenweib greift nach dem Colt, genau so hab ich es gewollt. Mein zwiegeschliffner Schwedenstahl weist ihm den Weg ins Todestal. Der Zweiten dringt mein Dolch ins Herz und tritt zutage hinterwärts. Die übrig ist, fängt an…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art meiner Kindheit Sonne
| erstellt von Managarm- 7 Kommentare
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tief im Süden meines Lebens war da fast nur Sonnenschein noch heute suche ich vergebens den Weg zurück zum Kindesbein welches mich süd-nördlich trug langsam auf den Pfad der Jugend wo ich die ersten Schlachten schlug erschrocken nach der Wahrheit suchend die mir blieb noch lang verwehrt obwohl die Beine weiterliefen zu finden was mein Herz begehrt musst ich tauchen in den Tiefen des Ozeans der goldnen Mitte links der Westen rechts der Osten und als wär es fast schon Sitte wollt ich auch von allem kosten zurückgekommen auf dem Boden der Tatsachen nach vielen Ort…
letzter Beitrag von Managarm, -
mino manitu
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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aus deinem schoß heraus in die welt geboren wurden meine ahnungen zur wirklichkeit mit großen augen bestaunte ich das leben machte dort wo es kreuchte und fleuchte erste schritte lernte in den grassteppen unter leuchtendem himmel zu jagen und zu lieben wenn der winter seine weiße hand auf haupt und land legt blleibe ich ohne zu zögern zurück warte bis mein herz aufhört weiter zu schlagen
letzter Beitrag von Perry, -
Ich liege auf einem Teppich Reise träumend mit dem Wind Er streut mir Sand in die Augen Das Abenteuer beginnt Fühle mich leicht Getragen von 8 Vögeln Blicke runter aufs Meer Welches hell auf mich scheint Mein Gepäck Ein schwerer Koffer Löst sich von mir Ich spüre Wie der Wind ihn von mir löst Ich gleite weiter Und lande auf einen Berg Ich sehe die Sonne Dann wache ich auf
letzter Beitrag von Perry, -
Uns ward geboren
| erstellt von FraeuleinRabenfeder- 3 Kommentare
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Maria mit dem Kinde sitzt im Stall zu Betlehem und um sie fallen Bomben. Der Heiland ist gekommen und keiner bringt ihm Gaben. Die Welt wärd gern erlöst und hält den eig'nen Zünder. Der Heiland ward gekommen - Hosianna, Blut und Tod.
letzter Beitrag von FraeuleinRabenfeder, -
mondphasen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wenn nicht zu sehen ist was eigentlich vorhanden bewegt es einerseits die wehmutsfantasie vielleicht nie mehr arm in arm im dunklen spazieren zu gehen andererseits schürt es die angst über kurz oder lang im blutroten schein auf einem dachfirst zu wandeln mit wölfischem verlangen in den abgrund zu starren ich bin kein geschöpf der nacht mir ist am liebsten das halbe licht am himmel unter dem sie mich fragt was hältst du davon uns gegenseitig zu wärmen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Es, das Nichts
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Es, das Nichts In einer höheren Ordnung wird alles gleich herrscht keine Richtung zerstört nichts den Frieden des Chaos in einem tieferen Sinn ist es egal sinnlos oder nicht Schatten oder Licht nicht einmal Zeit in einem anderen Sein war, wird, ist ohne zu scheinen in allem lebendig es, das Nichts (Serie: Gebete vom anderen Ufer)
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art der grübelnde Ase
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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wenn Einherjer schlafen erschöpft und volltrunken sitzt du auf Hlidskjalf gedankenversunken Revue passierend schaust du dein Leben ein Auge für Weisheit dem Mimir gegeben neun Tage gehangen durstend im Baume vom Speere gezeichnet fiebernd im Traume die Runen empfangen nach Helheim geritten die Völva zu wecken sie sehen zu bitten im Totenheer wütend und Windsbräute jagend die Last der Bedrohung durch Ragnarök tragend das Weltall zu ordnen in Göttlichkeit hüllend die Meere der Erde mit Ymirs Blut füllend hochheil…
letzter Beitrag von Managarm, -
Für die Ewigkeit
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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Auf deinen Lippen mag mir die Schöpferkraft endlos erscheinen Die Wahl fällt schwer Ich muss zugreifen bevor deine Lippen sich lösen von den meinen und ich aus deiner Speise etwas Forme für die Ewigkeit
letzter Beitrag von Freiform, -
Im Dämmerschlaf
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
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Im Dämmerschlaf Aus verworrenem Gestrüpp weil viel zu nah vor meinen Augen jahrelang legen sich feine Linien frei, so ordentlich, da ich Entfernung letztlich fand. Müde des Lebens und der Schwere wurde ich selber zum Gewicht und fiel nach oben. Und nun seh’ ich dich: eine mir unbekannte Blüte, auch das Licht, das deine Knospen öffnet und in meinen Augen bricht, bis alles sich vor mir in Rot aufträgt, ist von mir völlig neuem Glanz. Ich seh’ ein Adernnetz ! Ist dies ein Traum, so will ich bleiben noch, verweilen hier, um mehr von dieser Schönheit mitzunehmen, Lüfte, tragt mich weiter hoch... es ist ein Herz ! Nun offen und bere…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
von luv und lee
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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wird es nacht am hafen hebt sich der mond übern horizont schiffe schwanken schwer in der dünung und ich sehe sie mit leuchtenden haaren am kai unter der laterne stehen abschiedstränen fallen auf den rosenstrauß in ihrer hand besetzen das weiß der hafenfrau mit funkelnden perlen wer sie je gesehen hat weiß wie klagend seewinde weinen näher gekommen wird ihre gestalt zu einem nebligen trugbild dessen sternenaugen im dunkel des nachthimmels verglühen begleitet von shantyklängen im wiegenden spiel der wellen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der ungläubige Prophet
| erstellt von Philipp S.- 0 Kommentare
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Ich bin das Licht, das ihr nicht seht. Ich bin die Worte, die ihr nicht versteht. So sprach der ungläubige Prophet. Ich bin die Perle vor die Säue, bin die Sünde ohne Reue. Bin der Geist in neuem Gewand und reiche euch brüder- wie schwesterlich die Hand.
letzter Beitrag von Philipp S., -
feedback jeder art Fenrir
| erstellt von Alexander- 3 Kommentare
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Läding zerbricht Eiferndes Heulen Ihr spüret und sehet die Pracht Droma in Sicht Werd sie nicht scheuen Im Geiste ihr flehet zur Nacht Soll doch die dritte Gleipnir mich laden und spannen die Beine mir fest Wütende Mitte am seidenen Faden Ein Arm nun alleine Ein Rest Rache und Hass halten mein Leben wachsen zur Blendung der Zeit Bis ich dich fass muss ich mich heben Des Fadens Verendung gedeiht ist nicht mehr weit Odin ist nicht mehr weit
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Hans im Glück
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Hans hat geschuftet sieben Jahr, und weil er bienenfleißig war, so gibt der Meister ihm als Sold zum Abschied einen Klumpen Gold. Hans wandert heimwärts, doch er hat den schweren Klumpen bald schon satt. Da trabt ein Reiter unbeschwert: Hans tauscht sein Gold und nimmt das Pferd. Das Pferd trägt ihn zunächst, doch dann setzt es zum Galoppieren an. Hans fliegt davon, schlägt auf und faucht im Graben, jämmerlich gestaucht. Ein Bauer zieht mit seiner Kuh des Wegs, der fängt den Gaul im Nu. Hans tauscht ihn gern. Er nimmt das Rind, weil Milch und Butter sichrer sind. Die Sonne glüht. Vor Durst verrückt melkt Hans die Kuh, doch ungeschickt…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Ragnarök
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Erschöpft lässt sich der Alte fallen in den Thron der in den Runen seine Heldentaten preist Hier nennen Sie ihn Hár, den Hohen Er, der auch Übelstifter heißt Die großen Wölfe streifen seine Beine und schmiegen sich an seinen Saum Einst wird er Hangatyr, der Eine Der pfählt sich an den Weltenbaum Für einen Schluck aus Mimirs Quelle gibt er sein rechtes Auge her Er ist der Herr der letzten Schwelle der Rabengott, der Skilfingr Jetzt aber kommt er von den Frauen noch ganz zerwühlt ist seine Kluft Die ihn so voller Lust beschauten in seinem Bart hängt noch ihr Duft Zufr…
letzter Beitrag von Alexander, -
Der Gralsritter
| erstellt von Windreiter- 4 Kommentare
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Viele sind auserkoren, nur wenige gehen nicht verloren, denn die Suche nach dem Gral führt über Berg und Tal, von Feindschaft umgeben, strebt er nach ewigem Leben, immer schon, nur mit Weisheit und Verstehen als Lohn. Je weiter er kommt, und je mehr er versteht, begreift er, dass er auf diese Suche nach Wissen alleine geht, obwohl es Einsamkeit nicht gibt, weil das Leben ihn liebt, und alles was er sieht, aus einem höheren Grund geschieht. Besinnliche, nachdenkliche und wunderschöne Feiertage wünscht allen "Poeten-Orglern" der Windreiter. aint:
letzter Beitrag von Windreiter, -
Odins Chor
| erstellt von Sternenstaubsucher- 3 Kommentare
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Wild heult das Rudel im Wald, Odin zum Ruhme, zur Ehr, Leise rennen hunderte Pfoten Für Asgard durch Midgard, seht her! Schneller und schneller, durch mondhelle Nacht, Nacht, die den Wölfen gehört, Alben und Riesen erzittern, Christen, sie schweigen empört. Heervater zu singen ewige Macht Tausende Wölfe heulen heut Nacht...
letzter Beitrag von Kirsten, -
nur kommentar Einsame Halos
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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wo Kronen auferlegte Krämer vergöttern wo Ikonen ausgemalte Körper erschöpfen wo Äonen ausgestrahlte Keime austreiben richte dich nicht / nach dem einbahnigen Einweglicht: existentiell unterwegs fantasievoll ungeborene Ausgeburten erregt in zirkulierten Zirkeln verschmäht zirkusartig unter Totentempeln unterlegt im Lichtsplitter verdunkelter Eingänge schworen Licht wie Finsternis Einblick... ...in ihre abgesandten Untergänge fand ich am Gott des Lichtes kein Wort ohne ausgebrannte Lebenslichter fand ich am Gott der Finsternis keinen Tod als Ereignishorizont verdichtet unverstanden bleibt der Verständigen Privileg am Überleben außerhalb g…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der keusche Joseph
| erstellt von alfredo- 11 Kommentare
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Joseph wurde von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Dort war er den Nachstellungen von Potifars Frau ausgesetzt, denen er jedoch widerstand. Das brachte ihn ins Gefängnis, wo seine Karriere als Traumdeuter am Hofe des Pharaos begann. Dieser keusche Joseph ist das Thema meines Gedichtes nicht! Der Nährvater des Jesus war aber nicht minder keusch. Joseph war Mariens Mann. Doch rührte er sie niemals an, sodass sie immer Jungfrau blieb. Was sie auf die Spitze trieb, indem sie einen Sohn gebar, wo Joseph nicht der Vater war. Der bibelfeste Christ erfährt, er hat den Jesus nur genährt. Gott hat es gründlich…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Das Haus
| erstellt von Sidgrani- 1 Follower
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Wir wohnten glücklich, ungestört und ganz allein in einem alten Haus mit vielen dunklen Ecken. Wir kannten alle Räume und auch jeden Stein und liebten es, uns jede Nacht hier zu verstecken. Bis meine kleine Schwester im Mondlicht etwas sah. Sie hatte sich in einem alten Schrank verborgen, da stand vor ihr ein fremdes Mädchen, ziemlich nah. Wir hatten Angst und machten uns die die größten Sorgen, es hieß, im Hause gingen nachts Gespenster um. Dann sah auch ich bei Nacht im Treppenhaus Gestalten, sie kamen auf mich zu und waren völlig stumm. Ich schrie „Verschwindet hier!“, ich konnt nicht an mich halten. …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Hier bin ich
| erstellt von Poetry-Ghost- 1 Kommentar
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©„Hier bin ich“ . . . und ich stehe zu dir. Lass mich bitte in deine Gravitation fallen um wieder in deine Laufbahn zu gelangen so wie du mich vorgesehen hast. Du bist bei mir und überall. Wir denken immer wir wären stark doch der Mensch ist sehr zerbrechlich. Du hast mich geliebt weil ich zerbrechlich bin. Als du mich berührtes war all die zerbrechliche Kraft weg. LG Poetry-Ghost aint:
letzter Beitrag von Alter Wein, -
der Genius
| erstellt von Wunderkind- 0 Kommentare
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"Ich bin außerirdisch" - welche Gabe, welch Geschenk und ich sag es unumwunden - mir gehört nicht nur die Welt denn dieser mit Geist und Leib verbunden erfassen meine Gedanken auch noch das ganze Himmelszelt Und bringts zuweilen Gram all dies Menschending und Erdenkram so ich immerhin von Fall zu Fall entscheiden kann ob ich auf Erden mich beweg oder im All kurzum mir gehört nicht nur die Welt - sondern das ganze Universum (Wunderkind)
letzter Beitrag von Wunderkind, -
feedback jeder art was sucht dein Herz
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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wo Gott denn war willst du nun wissen obwohl du hättst es wissen müssen doch bist du schon ein Christenkind lässt dich verführn vom Gegenwind du willst nichts wissen von Allah den findest du nur sonderbar doch auch dein Jesus ist uns fern ...ist des Nahen Ostens Stern so schließ die Augen atme ein riech den Wald du bist daheim deine Götter leben hier der Ahnen Höchsten wie auch dir was sucht dein Herz in Nazareth wenn es hat doch hier sein Bett
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Zitierte Überschrift
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Kommentar
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Der Magier sprach in Apathie in leichten seichten Worten flüsternd flößend BUCHSTABENENERGIE Mit Buch, Stab und Energie Manifestierte er die Fantasie Aus dem Geist in die Materie Die Vorstellungskraft ohne Barriere Fliesend läuft durch Nerv und Arterie Chakra für die Übergangssphäre Kritische Sekunden mantrisch überwunden es glüht und blitzt aus tausend Lunden Der Zauber erscheint im Feuerring während sich ein Bildnis auf die Netzhaut zwingt keuchend der Magus um Atem ringt Aus dem nichts ein seltsam glitzernd Ding Es ist so neu und unbestimmt Gebt ihm einen Namen auf das er in der Welt erklingt Nennt es UAP und schenkt ihm einen Sinn…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Gottes Güte ist (nicht) unendlich.
| erstellt von alfredo- 0 Kommentare
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Ich Sünder: Sterbend, reuig und gebrochen, komme ich zum Kreuz gekrochen. Verzeih o Gott mir meine Sünden, lass mich meinen Frieden finden. Nimm mich auf ins Himmelreich, mein hartes Herz ist nun ganz weich. Ich dürste jetzt nach ew'gen Wonnen, möchte mich in Wollust sonnen. Gott: Du bist abscheulich Menschenwicht, drum trifft dich jetzt das Strafgericht. Du hast geprasst und hast gesoffen, das Höllentor steht für dich offen. Dein sündig' Tun hat mich verdrossen, das Himmelstor bleibt dir verschlossen. Hier haben Eintritt nur die Frommen, mit Reue kann…
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Alles ist dein
| erstellt von Zarathustra- 6 Kommentare
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Die Lüge ist eine Lüge, noch so klein Der Betrug ist ein Betrug, noch so fein Pfad der zehn Gebote, nichts ist mein' Klopfe an die Pforte, alles ist dein'
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Es ist vollbracht
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
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Als Eva zum allerersten Male ihrem lehmigen Gemahle Adam zärtlich zugelacht, hörten sie: Es ist vollbracht!, donnerrollend von da oben. (Pädagogisch ists zu loben!) Da keiner war, der ‚s besser konnte, im Eigenlob sich Jahve sonnte. Wenn man ohne Vorurteile über eine längre Weile alle jungen, alle alten schönen Frauen dieser Welt sich vors geistge Auge stellt, gibts kein Kritteln, Haarespalten: Was sich Gott da ausgedacht, hat er wirklich gut gemacht! Nur die Feuerbachschen Thesen behaupten, anders seis gewesen. Nicht das FIAT, deutsch: Es werde!, habe auf der öden Erde Pflanze, Tier und Mensch erschaffen, sond…
letzter Beitrag von Hayk, -
Wilkommen im Wunderland (lang)
| erstellt von THY- 1 Kommentar
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Willkommen, willkommen hier bei unseren treffen Ist dir aufgefallen, du hörst nicht einen Hund hier kläffen Stattdessen, sprechen sie dich an mit hallo und wie gehst Ob du wohl die Umstände in denen du bist schon errätst Ganz recht, ganz recht du siehst das sehr richtig Deswegen hör mir jetzt gut zu, das ist ganz und gar wichtig Wie du schon erraten hast, ist das wahrhaftig nicht deine Welt Aber warte, warte, bleib nur ruhig es kommt mehr, denn du bist unser Held Nun, nun beruhige dich und verzage mir hier nicht Es wäre nicht gut, wenn unser grosser Held jetzt schon bricht Beruhige dich und lausche meiner Geschichte Hör gut hin, damit …
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Taumariel
| erstellt von Dionysos von Enno- 6 Kommentare
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Taumariel Du könntest der Engel sein den wir vergessen haben Lucifers Zwilling. Die Erste von Zweien und teiltest mit ihm seine Gaben Du saßt mit dem Satan am Tisch des Herrn und Du schautest noch sein Geschirr Und Satan war noch der Morgenstern und seine Liebe noch nicht verirrt Taumariel du genossest mit ihm das erneute Werden der Welt Ob beim Blick in sein Herz es Dir schon erschien dass Lucifer einst taumelt und fällt ? Oder fiel er gar nicht und wurde verstoßen geworfen, verworfen, gestoßen vom Licht Was hat Gott so erzürnt an ihm dem Großen dass er ihn lösch…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Viking
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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im jungen Frühling Samen säen alle Schiffe seefest machen Opfer bringen Glut entfachen mit Odins Gunst auf Raubzug gehen Kirchen plündern Frauen schänden für die Ernte Sklaven fangen vom Kriege singen Ruhm erlangen vom Met berauscht Blut an den Händen heimzusegeln zu den Weibern den Geist mit Pilzen vollzudröhnen der körperlichen Liebe frönen an ihren prallen Schildmaidleibern nach der Ernte Sklaven hängen sie allesamt Allvater schenken an den nächsten Frühling denken den Götterschrein mit Blut be…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Ungläubiges Erkennen
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Ich blicke benommen zum Licht der Laterne, wo Schatten der Nächte sich Nachtfalter fangen. Mein Anzug riecht muffig, ich kann mich kaum drehen, wo sind meine Schuhe, mir frieren die Zehen. Nur langsam und mühsam kann ich mich erheben, ich sehn mich nach Wärme, wo sie ist, ist Leben. So lenk ich die Beine wie staksige Stangen zu leisem Gelächter und Licht in der Ferne. Das Lachen kommt näher, ich drohe den Raben, die über mir kreisen, mich krächzend verhöhnen. Da drinnen herrscht Frohsinn, wo Gläser erklingen, vertraute Geräusche, mein Kopf will zerspringen. Ich stolpere vorwärts mit faulenden Fetzen und blicke in Augen voll blankem Entsetzen. …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Traumsplitter
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Traumsplitter Palmenhaine durch die wir fuhren im Nordland Goldene Früchte wuchsen zu unförmigen Riesen fielen herab begruben die Reisenden Fliehenden. Ein wütender Vater der seinen Sohn am Boden liegend mit dem Bett erschlug Darin gezeugt damit zu Tode.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
hmmm
| erstellt von synthesizer- 0 Kommentare
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habe am satzbau operiert, mein gift injektierzt- falls es euch interessiert, manche sind so langweilig;als hätten sie mich narkotisiert, sie sind falsch,und bleiben für immer unkorrigiert, ich schreibe; und zum ersten mal haben die buchstaben miteinander harmoniert, denke viel, gedanken werden hin und her apportiert, schreibe codiert,wenn ihr könnt: dann probiert, reime sind delikat, jedes wort ist plazierter als plaziert, angriff ist die beste verteidigung; deswegen habe ich niemals taktiert, einer von der alten schule hat nichts modernisiert, es hat nur aus seiner sicht; für einsichtslose, sichten moderiert habe explosive reime gereimt, al…
letzter Beitrag von synthesizer, -
Befreie Dich Seele
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Befreie Dich, Seele Merkst Du nicht, wie Dein Fuss entgleitet ? Treibsand ist’s, auf dem Du schreitest. Spürst Du’s nicht ? Sind Deine Sinne so stumpf, wie Du versinkst im saugenden Sumpf ? Fühlst Du nicht das Netz der Spinne ? Sie umgarnt Dir Geist und Sinne. Gift ist Täuschung, bringt Dir Kummer. Erwürgt Dich langsam, - raubt Deinen Schlummer. Trüb’ wird Dein Tag, die Nacht so lang’. Dein Herz ist mutlos schon und krank. Schwer ist’s, an der Schuld zu tragen, die man anderen aufgeladen. Drum übe im Verzeihen Dich, und brüte über Strafen nicht. Jene Bürde wird Dir leicht, wenn Du…
letzter Beitrag von Ametyst, -
Der Drakkar auf Heerfahrt
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Flüsternd leis´ durch Nebelschwaden zieht ein Drakkar, sein Steven ziert ein Kampfes-heulend´ Wolfsgesicht, "Isegrim" sei des schwarzen, stolzen Schiffes Namen gar, sieh´ hin wie es durch nächtlich-wogend´ Wasser bricht. Fremd erscheint wohl diese See, die Schwerter liegen kampfbereit. Kampfgeweiht so stehen Götterkrieger auf Heeresfahrt und ihre Standarten spiegeln wider, was im roten Blute einstmals eingeflochten: Siegen! Sighvardh, Siegeswächter, verweilt am Wolfesbug, sein grimmig´ Blick durchbrennt die zähe Nebelbank wie Feuer jene fremden Städte, die in Berserkerwut dahingegangen, ein Opfer an Gott Tyr: zum Dank. Der Nebel schwindet …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Schwerelos
| erstellt von Kirsten- 3 Kommentare
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mein Kopf ist am Schwirren Gläser klirren der Raum erscheint vollkommen schwerelos dreht sich mühelos sphärisch im Kreise magischerweise öffnet sich deutlich ein Tor auf diese Weise es kommt mir so vor es mich hineinzieht dabei wie ein Strudel aussieht die Zentrifugalkraft hat mich erfasst die Welt bekommt auf einmal Risse grelle Lichtfetzen eindringen entfernte Lieder erklingen sie schleudert mich ins Ungewisse auf einmal ist Ruhe ich bewege mich gar nicht was ich auch tue ich schwebe im Licht während es überall dunkel ist ich erkunde die farbigen Gase des Helixnebels im Sternbild Wassermann wohlig warm in meiner Lichtblase …
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art Wenn der Himmel die Erde berührt
| erstellt von Sonja Pistracher- 6 Kommentare
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Wenn Winde über Bäume wehen, wohlan ich drunter wandle, da mag es zeitweise gescheh´n, dass ich mich weiterhandle im Sog der Kälte eisig Böen gebe ich mein Ziel nicht auf, des Rauschens lautes Urgetön nehm ich dafür in Kauf. Dann endlich dort am Kamm entlang trag ich den Stolz zutage, die Höhe ist nicht von Belang den Blick ins Tal ich wage. Es zieht die sanfte Wogenflut der Wolken unter mir in paradiesisch weicher Glut als Band sich hin zu dir. „Liebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt.“ Franz von Sales, DASal 2,119 (Schutzp…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
nur kommentar Selig sind die Armen im Geiste
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Selig sind die Armen im Geiste nichts ist von so geringer Bedeutung als unter dem uniformen Diktat gedungener Deuter die ihre Gesinnung zerstreuen nichts ist einzigartig wo alles zigartig ist als eine (bereinigte) Wahrheit nur ihren Ursprung kennt zum eigenen Gradmesser verirrt irdischer Geltungsglaube der Gefängnisse sichert endet abhängiges Wissen verbissen diesen unfassbaren Geist zu besitzen den prahlende Propheten vertreten der Unwürdigen Wahrheit taumelt im Drang folgsamer Massen die unter unterwürfigem Zwang ihr gewissenlos Geleit an…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Die Seele baumeln lassen
| erstellt von Sternwanderer-
- Script-Sensei
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Die Seele baumeln lassen Hin und Her irrende Augen tasten den Horizont leer und glanzlos ab hoffend, das ein Blick die Stelle findet in der sich Sphäre öffnet, Einlass gewährend in das Reich der Unendlichkeit. Eingetaucht in den glückseligen Ort gefunden den Raum der Harmonien öffnen sich die unversiegbaren Gefäße der Regenbogenfarben, ermunternd ihr Wunderwerk zu vervollkommnen. Überwältigt von dem funkelnden Glanz der unerschöpflichen Pracht, die das Füllhorn aller Sinne zu sein scheint, weißt du: Hier komme ich wieder her, um aus dem Gral der Träume zu trinken. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Letreo71, -
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Ein Gott auf einer Wolke saß, in sich die Leckereien fraß, und dabei seinen Zweck vergaß, mit Lächeln auf den Lippen, zu jedermanns Entzücken. Die Engelsstimmen schallten laut: "Der Gott hat diese Welt erbaut, hat sie dem Menschen anvertraut, und hatte nicht bedacht, was dieser daraus macht." Doch nur als schöne Melodei flog dieses Lied am Gott vorbei und deshalb war´s ihm einerlei, was seine Englein sangen und wie enttäuscht sie klangen. Es regnete zur Erde nieder, die Englein rupften ihr Gefieder und sangen ihre Trauerlieder, sie weinten Nacht und Tag, denn Gott hatte versagt. Der Erdenball, er brannte rot, an jedem …
letzter Beitrag von Red Stone,
