Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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Die Zitadelle
| erstellt von Syhlpan- 2 Kommentare
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Trümmerfelder voller Ruinen Prägen das Bild der Welten Stahl, Glas, Rost Zeichen für einstige Zivilisationen Siehe da, auf dem Hügel Dort stand die einstige Zitadelle Gebaut aus der Hoffnung der Lebenden Die Toten erneut zu manifestieren Die Zitadelle ist der Grund allen Chaos Sie verursacht Krieg Brachte von Macht beseelte Wesen hervor Entnahm dem Planeten seine Existenz Zerfall, Fäulnis, Pest Es waren die Folgen der Hoffnung Den Herrscher des schwarzen Reiches zu besiegen Doch letzt endlich versank diese Hoffnung im Tot Den Zyklus des Lebens kann man nicht stoppen Er ist vollendet in seiner Form Unantastbar in seiner Funkt…
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Zwielichtpfad
| erstellt von Skald Njöllblys- 3 Kommentare
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Zwielichtpfad Wie weltentfremdet dieser Ort Doch so von ihrem Raum durchdrungen Erdmäuler reißen mich hinfort Und Krallen halten mich umschlungen Von grausgem Geist beschworen Im Grabenweg des Mittagswalds Da stürzt die Sonne sich hernieder Schatten verlieren ihren Halt ...sie kehren blattgetragen wieder Nur ein seidner Faden führt Mich auf dem Pfad des Eberhauptes Aus jedem Zweig im grünen Dickicht Erklingt der Ruf seines Verlangens Und sein Schleierblick durchsticht Mein Ich durch alle Weltenbande Blätteraugen starren Aus grünem Flammenmeer Aus des Hauptes lebend' Höhlen Dringt die Glut, die Leiber weiht So ei…
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Glaskugel
| erstellt von Vokalchemist- 7 Kommentare
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Feenblut schreibt die letzte Sage. Windeshauch trocknet die Schrift. Die Seiten purzeln vom Himmel. Sie belauben den Zauberwald. Vögel flattern durch die Äste Man denkt an den Schwingenreiter. Ich lese mich rein. Mein Körper verliert sich. Die Feder wird entdeckt. Ihr Kiel tropft noch. Sie entlockt dem See einen Singsang. oh-ben glei-dler ne-sil chen -wan Zwischen den Worten sprechen Tiefen. Dunkelheit erstrahlt übersonnlich. Filigrane Buchstaben verketten sich. Sei mein seidener Faden. © RS 2009
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Tao Te King - gereimt
| erstellt von Reime-Schmied- 0 Kommentare
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*Das gereimte Tao Te King 2014* Der Weg von dem wir sprechen, Ist nicht der ewige Weg, Wir gehen auf dem Steg, Doch kann er jederzeit zerbrechen, Denn der Weg, den wir gehen, Ist nicht der ewige, so sehen Wir nur das, was wir erfassen können,... Den Namen können wir nicht nennen, Nicht den Ewigen, der immer war er bleibt unennbar, ewig wahr, Der alle Welt aus sich gebar, Könnten wir den Namen nennen, Es wäre doch nicht der Ewige, Denn das All-einig Selige, Wird immer unbegriffen brennen, Was aber ohne Namen, Ist des Himmels und der Erde Grund, Auch ich geb nur ein Bruchstück kund, In jedem Menschen liegt der Samen, …
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Was ist der Sinn des Sein's?
| erstellt von Reime-Schmied- 0 Kommentare
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Was ist der Sinn des Seins? - Ich mein‘s Zu ahnen, doch greifen kann ich‘s nicht, Und weiß ich auch, dass man es spricht, Ich will‘s selbst schau‘n auf lange Sicht, Mit tiefer Einsicht, dieser Stein ist, Erst der Anfang, fließend reinigt, Wasser ihn und das erschien, Mir nie so klar jetzt, ich setz, Ihn hin an diesen Ort, an dem er Sein soll, doch der Stein rollt, Wieder fort an einen and‘ren Ort, Im Tal, wenn es will das Schicksal, So stark ist doch die Wasserkraft, Die das erfasst, was ihr nicht standhält, Nicht nur nasser macht – sondern verwandelt, Man sehe all den Kies, der anfällt, Im Flußbett - ihr wusstet, Dass auch ihr solc…
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DEN HIMMEL ERBEN
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Wir leben um einst zu sterben ein Teil des Himmels zu erben so dann als Miterben des einen denn nur er gibt diesen Status über unsre irdische Zeit hinaus bis dort in unser ewiges Zuhaus doch vorerst hier auf Erden mit all meinen Beschwerden wartet er auf meine Demut und ich brauch doch den Mut ihm demütig zu bekennen ich kann mein Morgen nicht erkennen seinen Weg für mich nicht benennen will mich demütig vor ihm beugen um seine Allmacht so bezeugen ja, der einzige Grund warum wir leben ihn zu erkennen und zu erheben nach dem sollten unsre Herzen streben als Mensch ist er uns gleich geworden weiß um unsere Not uns Sorgen w…
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BRIEFKASTEN
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Im Briefkasten lagen Altlasten beim Vorbeihasten sah ich meine Lasten dachte sie zu verschicken oder zu verticken keiner wollt sie haben Porto schon seit Tagen keins im Portemonnaie da sah ich Pompeji als es unterging aber ich nicht hinging weil ER am Kreuz hing das war mein Ding und ganz ohne Porto ER mein Minuskonto dort auf Golgatha bis zum Tod besah ich nur noch lauschte als er einfach tauschte mein Konto gegen sein Leben meine Schuld ist mir vergeben Am nächsten Briefkasten werd’ ich ohne Hasten und ohne Altlasten mit befreiten Gedanken ohne Porto und Franken meinem Schöpfer danken.
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Vor meinen Augen
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Weites Land vor meinen Augen doch ich seh verrottete Lauben und steh vor brüchigen Gauben und meine Gedanken klauben den restlichen tauben Glauben der zerrinnt wie Sand aus offener Hand wie geteiltes Land zerbricht an der Wand die wie ein Schrei sich erhebt und bedrohlich vor mir schwebt den Blick versperrt und mir erklärt mein Inneres sei verbogen ich in Problemen verwoben war mir schon immer bewusst hatte aber nicht gewusst das innen Reine machen auch die ganz kleinen Sachen so wichtig ist fürs Überleben fürs Empfangen und Weitergeben fürs Nachfragen und Weitersagen fürs noch mal Fragen nach …
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Von Dämmerung bis Morgenrot
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Sobald das Licht schwindet der Gedanke sich windet und dein Herz sich bindet an was es so findet und dich das nur kurz befreit von der Vergangenheit betäubt ein paar Sekunden alte Schatten verschwunden weil sie anbricht – die Dämmerung und hoch kommt – die Erinnerung an das was dich seit Jahren bedrückt und du oft dachtest du wirst verrückt kein Ausweg in Sicht wie Nebel und Gischt alles scheint so unklar die Lüge bald als wahr aber keine Nacht währt ewiglich auch die schwerste Last ist beweglich wage es – du musst sie lediglich zum Kreuz bringen und dort ablegen nur so kann ER dir Schuld vergeben dort in der Dämmeru…
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PERLENTAUCHER
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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Sie sind Perlentaucher gleiten in unbekannte Tiefen begleitet von Stimmen die riefen ihr könnt uns nicht entrinnen wir werden euch bestimmen Zerrworte - wie schwere Duftblasen zerplatzen - wie leere Luftphrasen. Sie sind Perlentaucher und trotzen dem ständigen Drang zurück nach hinten zu schauen folgen nun dem wahren Gesang ohne Luftschlösser zu bauen aus Gedanken die wie Sand aus Schranken wie die Wand treibend zerrinnen und Tränen beginnen sie endlich zu zersetzen die Worte die verletzen auf Sand der treibt wo keine Wand bleibt kann Treibsand kein Fundament ersetzen. Sie sind Perlentauche…
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EngelsChöre
| erstellt von DickyWest- 0 Kommentare
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EngelsChöre Mein letzter Tag hat jetzt begonnen mein letztes Rennen fast gewonnen mein letzter Gipfel fast erklommen mein Triumphzug hat jetzt begonnen. Oh kommt ihr EngelsChöre von Weitem ich euch höre umstellt mich mit himmlischem Singen entfacht eure schneeweißen Schwingen auf ihnen bringt mich fort – zum Ewigen zu meinem Heimatort – dem seligen. Tragt meine sehnsüchtige Seele zu Ihm – der mit durstiger Kehle dem einen noch am Kreuz vergab ein and’rer seinem Stolz erlag. Tragt mein sehnsüchtiges Herz zu Ihm - der sich krümmte vor Schmerz als er aus Liebe dort für mich starb und aus Gnade um mein Leben warb. Tragt…
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IM TEMPEL VON DELPHI
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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IM TEMPEL VON DELPHI In Wassermann Krebs oder Jungfrau geboren - Divination beschwört Kräfte Rüttelt sie wach, Die vernarbten Energien aus dem Unterbewusstsein, Die sich da bündeln In Bergkristall/Mondstein/Rosenquarz-Pendeln Sich der Fügung hörig erweisen In Tarot-Karten nach Feuer&Wasser&Luft&Erde Sich da schlängeln In Lebensringen in Schicksalslinien Als Botschaft aus eigener Hand Divination beschwört Kräfte Das Noch-Ungewisse zu entschleiern, Das Morgen zu entjungfern, Als säße die Zukunft höchstselbst Vor der Pythia, der priesterlichen, hier Um das Orakel zu befragen Wer eben was Wann und wohin © Jenno C…
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Kein Titel
| erstellt von Niemand- 0 Kommentare
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Zu viele Heilige Zu viele Religionen Zu viele Verbrechen, in ihrem Namen Jahrhunderte lang Ohne Unterlass Ohne Entschuldigung Die selbst auferlegten Gesetzte, gebrochen Ohne Reue Geschwiegen, zur falschen Zeit Lügen, im Namen einer höheren Macht Scharlatane, die die eine Wahrheit verschweigen Der Weg zu Gott, führt durch Dich selbst Niemand, kann Dir helfen
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SONNE, DU NACHTEULE !
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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tab=300SONNE, DU NACHTEULE ! tab=300ganz dahinten sei der westen wurde tab=300uns erklärt dahinten wo sie untergeht die tab=300sonne müdigkeit schlappe erschöpfung nur tab=300vortäuschend treibt sie sich doch mit anderen tab=300gestirnen jetzt in nightlife-kaschemmen herum tab=300verlustiert sich mit den geistern der nacht bis tab=300zum frühen morgen wird incognito dann zur tab=300hintertür hinausgefegt und der welt erklärt man tab=300streng nach sitte pharisäerhaft das sei der osten tab=300© Jenno Casali
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GÖTTERDÄMMERUNG
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 577 Aufrufe
GÖTTERDÄMMERUNG abendwolkenumhangener Olymp felsenzerklüftet wo Zeus, die Allmacht, zwischen Blitz und Donner auch die Eifersucht der Hera bezwingt, dieser unter einem Keuschbaum geborenen/size wo Hestia am Herd die Familieneintracht bewahrt und Hephaistos das Feuer mit Schmiedehammer und Amboss wo Poseidon von Quellen und Flüssen auszieht, sein Dreizack die Seeleute über gefährliche Meere geleitet, wo mit goldenem Ährenkranz Demeter zur Fruchtbarkeit die Jahreszeiten wechseln lässt abendwolkenumhangener Olymp felsenzerklüftet schicksal- und sagenumwoben wo unter der weisen Athenas Olivenbaum Apollo die neun Musen mit s…
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Der Schwan des Mondes
| erstellt von Prinzessin- 2 Kommentare
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Der Schwan des Mondes trägt Perlen der Fee in seinem prächtigen Kleid. Nur eine Feder schwebt sanft auf den See als Bote verwunschener Zeit.
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Weissagung der Runen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Ein Weib tritt ein, gebeugt von Zeit und Wissen, in des höchsten Kriegers hohe Halle, vor Ehrfurcht erstarrt sogar der Flammen Zischen, erstirbt und offenbart der Kälte Platz. Aus ihren Augen spricht der uralten Runen Kunde, sie zu werfen wohlan in diesem Saale für Krieg und Beutezug nach dieser einen Sunde... "Die Runen sagen zweierlei, oh eherner Häuptling! Kriegesglück nur zum einen Stück... Die hohen Götter habt ihr nicht zufrieden gestellt! Beutezug nur mit Verrat und Trug... Bringt ihnen zuerst das Opfer dar und haltet Thing! Nur so erhaltet ihr die Gunst zurück. Runen waren geworfen! Götter haben sie beseelt!" Der Runen Weissagung,…
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Im Alptraum
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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highlight=#000000Ein luftleerer Raum, schwarz und weit, beherrscht meinen Traum, ein Gesicht, fahl und kalt, schwebt inmitten der Zeit. Loser Stillstand hält an und durchbricht meine Welt. Weiße Augen erglühen nun, klammern sich heiß an meine Seelengier, ewiger Schmerz wird zum goldenen Lohn, in Raum und Zeit, wobei eines gefriert... Ein schwerer Fall durch schwarze Fluten, sag mir an, kann ich dies Gesicht töten? Es jagt mich tief und hetzt gnadenlos, Schlag auf Schlag, im Schlaf...im Schlaf! Atemlos, der Raum zerbricht in Stücke, ein Ausweg? Ich schleiche durch die Lücke und verfange mich im Netz der Zeit... Das fahle Gesicht wogt jetzt übe…
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Feuerbestattung
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 608 Aufrufe
Könnte als Lied durchgehen, so war zumindest meine Intuition Evt. schreibe ich eine Viking-metalband an und frage nach ^^ Gekommen ist die Zeit der Ruhe, verschwommen der Jugend Kraft, die uns einst zusammen brachte in dieser ersten blutigen Schlacht. Und ich sehe meiner Ahnen Augen: letzte Kraft des alten Götterglauben! "Bettet ihn nieder auf Eichenholz, stolz das Schwert vor breiter Brust, lasst den Drakkar in die Strömung treiben zur Bestattung setzet an den Feuerpfeil!" Wild geleiten mich helle Flammen, ersannen mir wohl Walhallas Gnade, so stehe ich nun vor den großen Toren, Vater Odin hat mich zu sich befohlen! Und ich …
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Sonnenreiter
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 659 Aufrufe
Ich spann´ der Sonn´ die Zügel an schwing mich in den goldnen Sattel auf daß ich sie dann reiten kann und mich an ihrem Lauf beglücken. Über blauen Himmel so wir traben weit in den roten Horizont hinein und im grauen Licht des Tagbeginn werden wir uns noch höher wagen. Wir jagen den Mond im Sternenmeer einmal um die ganze Welt herum erblicken unter uns die kleine Welt als sich der Tag zur Nacht gesellt. Ich spann´ der Sonn´ die Zügel ab schwing mich aus dem goldnen Sattel auf daß ich sie wieder morgen hab und mich erneut am Lauf beglücke.
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Die letzte Melodie
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Nacht bricht an - dumpfer Fackelschein erhellt der Schatten hundert Gesichter, sie stimmen stumm aus dunklen Kehlen mit in den leisen Gesang des Todes ein. Wie ward mir bang´ in meinem Gebein, als ich dies alte Lied im Ohr vernommen, meine Hände zittern bei dieser Melodie, nun hat das Leben meinen Tod ersonnen. Wohl das letztes Mal taucht der Federkiel ins schwarze Tintenfass, zu beenden noch das Buch der Welten, welches begonnen ich vor so langer Zeit in der Jugend Kräftespiel. Gar schnell entschwindet diese bunte Blüte zu Boden gleitet das schwarze Schreibgerät, ergeben füg´ ich mich ins Lebens-schicksal, "Ahnen nehmt mich auf in e…
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Atlantis
| erstellt von Lizard Pendragon- 0 Kommentare
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Unter wogenden Wellen im Endlosen Meer, liegt eine Stadt, wo Poseidon der Heer. Auf dem Berg noch immer sein Tempel steht, obwohl alles in den Fluten Ringsum vergeht. Einst war dies Land mächtig und groß, es zu beherrschen der Atlas Söhne Los. Die fruchtbaren Felder, zweimal im Jahr, in voller Blüte so wunderbar. Doch regte mit der Zeit sich Verrat und Gier als Göttergeschlecht durchsetzt von Menschgetier. So segeln sie fort, zum Krieg gen Athen, die Heimat werden sie nie wieder sehn. Denn der Götter Zorn, durch dies Hybris erregt, sorgt dafür das alles Vergeht. So schicken sie Beben und schwere Flut, zu vergießen der Atlas Kinder Bl…
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Teufelspakt
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
- 757 Aufrufe
Ein Junge, fromm und ohnegleichen steht ganz in Gottes Zeichen. Liebte ein schönes Kind, es hauchte ihren Namen leis‘ der Wind. Doch sein Herz zerschellte an ihren Brüsten wie Wellen an den kalten Küsten. Er begehrte sie und ihre schönen Brüste und betete, dass sie um seinen Namen wüsste. Und flehte nun, dass Gott ihn wohl erhörte. Als nichts geschah, es ihm gar empörte. Er ging nun einsam und verloren, hatte Gott und Kirche abgeschworen. Und rief nun gar den Teufel an: „Teufel, ich biete dir Pakt und Bann.“ Der Teufel erhört gar nun sein flehen und ließ sich in voller Pracht und Gestalt bei ihm sehn. Bietet ihm Pakt…
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
Der Tag Aufwachen! Nr. X!? ...und eine Handvoll Träume im zerwühlten Bett.. wo ist links wo rechts in Schluchten donnern die U- Bahnen aufwärts in den weißen Himmel und Nieselregen in Schachtausgängen flüchtig hingemalt die neusten letzten Wünsche auf Beton es weint noch um die Nacht ein Winseln flüchtet verfolgt von einem Zentner Wut ein erwachter Zeiger richtet auf und ein Der Morgen dämmert, blinzelnd kehre ich zurück in die warme Gegenwart aus köstlich mattem Fleisch und Blut: So nah wie nie sonst bieten sich Träume an Wer weißt sie jetzt ab, wer sollte? Die gro…
letzter Beitrag von Mischa, -
Die Nacht...
| erstellt von Mischa- 0 Kommentare
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Die Nacht Ich öffnete das Fenster und die dunkle weißbläuliche Stadt sang ihre Nachtsynphonie Die rauschenden Gesänge, die aus bewegten Fernen tönten, ließen mich Bilder der halben Wirklichkeit ahnen Da war das Summen der Fabrikhallen, die ihre Produkte unter hier unhörbaren Schreien dorthin ausspiehn, wohin es mich zog Stempel ferner Handelskontore.. Mein Lauschen überstieg die Gartenzäune an stillen Häusern ..vorbei.. an mir so lieben Augen jetzt schlafender Mädchen ihrem Träumen und Schlaf wohlbehütet wer weiß tastete sich vor zu den Autobahnen deren Rauschen mit den Güter- und Fernzügen um die Wette sang In d…
letzter Beitrag von Mischa, -
Das vergessene Haus
| erstellt von Mischa- 1 Kommentar
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Und wenn es so wäre, daß Du hättest gehen können? damals, irgendwann gegangen wärst nur und nur Deinem Herz, dem Drang ganz Deiner Seele allein gefolgt wenn Du niemals gehört hättest zu früh gewußt vom Brot, was man den ganz Armen wegnimmt von den Bomben, die soviele Träume seit jeher verbrannten hättest Du niemals erst von Weitem und in Dir das Weinen und die Schreie gehört die wirklich unheilbaren und nie erlebt, wie man Liebende auseinanderreißt mit Klugheit und Hinterlist und mit vorgetäuschtem Mißverständnis lästige Freundschaft beendet und der Zauber breiter bunter Straßen die vielen, vielen Gesic…
letzter Beitrag von Mischa, -
Walpurgisnacht
| erstellt von rabensohn- 1 Kommentar
- 966 Aufrufe
Da ich Heide bin und immer noch dem alten, keltischen Jahreskreis folge, ist heute für mich eine heilige Nacht. Heute ist für uns offiziell der Sommerbeginn und leider wurde dieses alte Fest christianisiert und die Hexen verdammt. Dieses Gedicht ist dieser heiligen Nacht gewidmet und vor allem dem alten Glauben - wo weise, alte Frauen, welche vielerlei Dinge wussten und beraten konnten noch Wert hatten in der Gesellschaft und nicht verfolgt wurden durch die ach so heilige Inquisition der Institution Kirche, welche den falschen Frieden predigt. Ich hoffe das Gedicht gefällt euch. LG Rabensohn glow=redIn alter Zeit, vor vielen Monden, schön die…
letzter Beitrag von julian, -
Traumreise
| erstellt von rabensohn- 0 Kommentare
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Wohl sanfter, starker Flügelschlag von Schwingen groß wie Bäume, trägt dich mein Kind ganz sanft, in des Traumes Reich. Perlen aus Gedanken in allen Farben, fallen auf dich herab, regengleich. Glitzernd, schimmernd Farbenspiel, hüllt dich ein in schönster Pracht. Strahlen von hellem Licht durchbrechen, einem Schwerte gleich, die Nacht. Sie dringen ein ganz tief, um zu erfüllen das kleine Herz. Kindlein, gib dich hin dem Traum, wo Feen fliegen und Elfen flattern. Glitzerstaub und magisch Kraft, umgibt dich ganz auf deiner Reise. Tritt ein in das Reich von Meister Schlaf, setz dich auf eine Wolke dort. Flieg über Flur un…
letzter Beitrag von rabensohn, -
Light & Darkness
| erstellt von TommyJaeseong- 0 Kommentare
- 721 Aufrufe
Im Licht schlummert immer ein Kern Dunkelheit. In der Dunkelheit leuchtet immer ein Funke Licht. Der Siegeswille, wenn alles verloren scheint, im ganzen Pech noch ein bisschen Glück. In jeder Frage, steckt ein Teil der Antwort und auf jede Frage gibt es eine Antwort. Doch droht im unsterblichen Leben, der endgültige Tod, selbst wenn die Rettung kommt, in größter Not, muss ich dich fragen, die Frage ohne Antwort, die Frage, die über dir Zukunft entscheidet, und über Leben und Tod. Wo bleibt das Licht, in der absoluten Dunkelheit? Es heißt, ohne Licht gibt es keine Dunkelheit, und ohne Dunkelheit, gibt es kein Licht, doch …
letzter Beitrag von TommyJaeseong, -
Traumwelten
| erstellt von rabensohn- 3 Kommentare
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Selig sanfter Übergang Dimensionen unzähliger Möglichkeiten Hände des Schlafes tragen dich sicher, glitzernd, schimmernd Wasserfall in weitem Tal immergrün Welten so ruhig und selig Gestirne übersät mit tausend Kristallen in allen Größen Einsamkeit. Angenehme Leere in weiter Flur. Die Leere ist nicht schwarz, sie ist erfüllt mit gleißend hellem Licht. Hoffnung. Tritt ein in das magische Reich der Fantasie, in das immergrüne Tal, glitzernd, schimmernd Wasserfall. Traumfantasie.
letzter Beitrag von rabensohn, -
Schimmernd, funkelnd Glanz, Schalmeienklang und Elfentanz, friedlich schlummernd Kindlein dort, in schönem Traum an wunderbarem Ort. Tanzt ihr Elfen schönen Reigen, macht euch doch den Frieden zu Eigen. Euer ist des Mondes Glanz, der immerwährend Elfentanz. © Rabensohn
letzter Beitrag von rabensohn, -
Helles Licht durchbricht die Nacht, das Tagwerk ist schon längst vollbracht. Auf dem Marktplatz versammelt sich die Meute, das Kind, der Greis ,die Ehrenleute. Geschändet, geschlagen wird sie gebracht, unschuldige Frau, zum Dämon gemacht. Schwarzgewand mit weißem Kragen, wird auf der Sänfte angetragen. Kein Richter, kein Kläger, nur Gottes Schläger. Sie sehen sich als auserwählt, als Gottes Engel in die Welt gestellt. Lodernde Flammen, Fleisch verbrennt, das Mädchen sich zu Gott bekennt. Gewalt und Tod sind seine Namen, Schwarzgewand mit weißem Kragen. Dein ist ist Sünde, erkennst du es nicht, Klerus, du bist Zerstörer vom G…
letzter Beitrag von rabensohn, -
Die Göttin des Mondes und der Sterne
| erstellt von Homo_Ingenuus- 1 Kommentar
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Gebadet im Nebel der schwarzen Nacht schreitet sie anmutig hervor, schemenhaft, die Göttin des Mondes und der Sterne. Ihr Körper weiß und strahlend blond ihr Haar, blickt sie hinauf zu ihrer endlosen Kinderschar, die Göttin des Mondes und der Sterne. Ein wissendes Lächeln umspielt ihren Mund, zeichnet sie am Himmel die Mondscheibe rund, die Göttin des Mondes und der Sterne. Sag mein Kind, kannst du sie sehen, dort droben vor dem Nebel stehen? Die Göttin des Mondes und der Sterne.
letzter Beitrag von rabensohn, -
Idunas Garten
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
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Ein Baum ist‘s, an dem Äpfel wohl gedeihen, die Frucht, die Asen vom Alter soll befreien. Die ihnen das ewig‘ Leben nun geschenkt, vom Baum, der sich zur Sonne ränkt. Auf ihren Wegen Blumen wachsen und gedeihen. Du wirst uns vom Winter gar befreien. Iduna, du ewig junge, schöne Meid, wir sind des Winters Überdruss und leid. Lass die neue Welt im Frühlingsglanz erscheinen, lass den Schnee nun schmelzen und den Himmel weinen. Schönheit ist all, wo deine Gegenwart. Die Knospe wächst so rein und zart. Iduna, ich bitt‘ dich, lass uns nicht länger warten, lass blühen, den Weltengarten.
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
Sage einer Hochkönigin
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Vor hundert und hundert Jahren gebar die Zeit eine fast schon vergessne, gar heherne Sage: "Es ward ein blühendes Reich über Länder weit, dort hielten Krieg und Frieden stets die Waage. Eine Königin - weise, würdig und willensstark - wachte sehenden Auges über große Volkschaft. Unrecht wurde vergolten mit gerechtem Werk und niemals kam es zu irre geleiteter Macht. Noreia - ein Name so kraftvoll und strahlend wie er fürwahr nur die größte Königin ziert! Zum Schutze der Menschen zieht sie behend ihr Schwert und der Feind im Sterben verliert. Drum ehrt sie das Volk mit aufrechter Liebe, steht vertrauensvoll und integer hinter ihr. …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Der Drakkar auf Heerfahrt
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 967 Aufrufe
Flüsternd leis´ durch Nebelschwaden zieht ein Drakkar, sein Steven ziert ein Kampfes-heulend´ Wolfsgesicht, "Isegrim" sei des schwarzen, stolzen Schiffes Namen gar, sieh´ hin wie es durch nächtlich-wogend´ Wasser bricht. Fremd erscheint wohl diese See, die Schwerter liegen kampfbereit. Kampfgeweiht so stehen Götterkrieger auf Heeresfahrt und ihre Standarten spiegeln wider, was im roten Blute einstmals eingeflochten: Siegen! Sighvardh, Siegeswächter, verweilt am Wolfesbug, sein grimmig´ Blick durchbrennt die zähe Nebelbank wie Feuer jene fremden Städte, die in Berserkerwut dahingegangen, ein Opfer an Gott Tyr: zum Dank. Der Nebel schwindet …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Kriegeshymne
| erstellt von Jínû- 2 Kommentare
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Eine Kriegeshymne Die Fackeln hoch, die Waffen breit, protzig bannt die Meute sich einen Weg durch Raum und Zeit, wie ehrenhafte Leute. Ob alt und jung, noch groß und klein, sie ziehen ihrer Pfade zum großen Meer im Sonnenschein, weit westlich dieser Grade. Angeführt vom wahren Herr, das Wasser lechzt nach ihnen. Nach ihrem Blut, nach Todeswehr, den Kriegern und den Dieben. Die Truppe reitet schon heran, durchstößt den Wald unweit der See und dringt an erster Front entlang, kein Zögern, keine Liebesmüh'. Zum Gruße singt einsam der Bogen, endlich sind sie angelangt. Mit Schreien stürzen sich von oben Feinde, haben lang…
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Das Pharaonengrab und die Sphinx
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Was verbirgst du, Wüstensturm, in deinem trockenen Reich? Vor aller Augen unsichtbar, es einem magischen Orte gleicht. Mächtiger Wind, nun lege nieder deine heiße, sandige Wüstenfracht und offenbare mir Geheimnisse, die einstmals hierher gebracht. Ein leiser Wink von Geisterhand, Stille senkt sich ins Tal der Täler und brennenden Augen wird gewahr, was begraben liegt in diesem Land. Zum Himmel empor, im Abendgold, ragt der Pyramide steinerne Krone, die würdevoll die Zeit durchdauert, so wachend über göttlichem Throne. Mystischer Eingang der bewacht von erherbietig blickender Sphinx, ich zögere, schreite mit Bedacht zu …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Erfahrungen eines Sufis ...
| erstellt von nescio- 2 Kommentare
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... der wieder zum Jüngling wurde Alle sagten es sei unmöglich, bis welche kamen die das nicht wußten und es in morgendlicher Stille einfach geschehen ließen, für einen kurzen Augenblick innehalten, loslassen, nieder sinken, als Namenlose eine gleichermaßen namenlose Wirklichkeit spontan anerkennen Eine weitere Kostprobe dieser Art von Meditation, die neben den tausend Namen schließlich auch das gefühlte Alter des Menschen als individuelles Konstrukt erkennen und in gewisser Weise schwinden läßt, folgt im Anschluß
letzter Beitrag von nescio, -
Ich such eigentlich nur dich. Doch, was haben sie und du, mit dir angestellt. Welch gottlose Züge, haben sich zu dir gesellt, so kümmerlich und voll von Ängsten. So war ich oftmals schon ein Gott, oft zerstückelt, beim Anblick des Grauens. Und egal wie du aussiehst, glaub an dich. Denn Wahrheit wird stets in dir wirken. Immer wieder wirst du Gott, und das Grauen, darauf musst du vertrauen. Oh Lebensgeister fangt bald an und zündet diese Landschaft an. Erblühen soll danach das Grün, ganz unbefleckt von jedem Schwefel. Die Pforten sollen endlich weichen, das schlechte vor dem Gott erbleichen. Der niemals wieder sich ve…
letzter Beitrag von Plankton, -
Der Fluch des Seraph
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
- 3,9T Aufrufe
Verzaubertes Wesen von Licht durchflutet, Flügel schlagend stürzt es tief hinab. Endlose Trauer im letzten Augenschein, wird es gewahr seinem dunklen Grab. Als sich weiß in grau und schwarz verliert, ein kühler Hauch aus offnem Munde strömt und der Geist des Lebens müd´entweicht, die Trommeln des Todes leis´ erdröhnt. „Fallender Seraph, hier endet dein Kampf, hier enden deine Sorgen, endet dein Sein!“ Doch im letzten Flackern seines Lebensgeistes ward ein bindend´ Fluch geschworen: „Auf daß du erkennest, was du selbst getan, fürdar du endlos leben mögest!“
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Warum wir nicht schweigen
| erstellt von Plankton- 2 Kommentare
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Warum schweigen wir nicht, die Sprache, sie verzerrt das Gesicht. Und da wir wissen, ohne den anderen, würden wir uns vermissen. Darum sprechen wir und lernen vom anderen, den Schmerz des Lebens. Warum muss es Schmerz sein, ja, sonst wär man im Leben allein. Der Schmerz der Seele nach sich selbst, so strebt das Leben nach dem Kind. Bewegung, Beben, Heiterkeit, Missbrauch des Lebens, Jederzeit. Missbrauch für eigne Machtkonstrukte, damit die Hoffnung nicht erlischt. Wie sehr wohl mancher leiden muss, das merkt der Mensch im Überdruss. Der Fall ist tief, die Torheit hoch, der Moloch peitscht dich, einerlei. Oh t…
letzter Beitrag von Plankton, -
Ich habe schon viele Sachen geschrieben, immer in einem öffentlichen Forum, welches eigentlich nicht für das dichten geeignet ist. Manche Kommentare tun weh und daher werd ich ab jetzt nur hier in diesem Forum alles einstellen was ich in Zukunft schreibe. 211212 Hochmut Wer kennt es nicht, das hässliche Gesicht. Verzerrt, durch Überschwang und Völlerei. Es greift um sich, wie das Verderben, schon der Gedanke der es schafft. Der Abgrund ist Bedingung für, den Fall, den Teufel für dich schufen. Das Herz zu stolz, der Teufel weiß, was Dummheit für den Mensch erschafft.
letzter Beitrag von Plankton, -
Die Legende der gothischen Frau
| erstellt von Demian Hoffmann- 2 Kommentare
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Jenseits der geglaubten Gefilden in den träumerischen Landschaften,horizontaler Fantasien,gebar einst das Einhorn als eines der ersten,ein schwarz gefärbtes Fohlen.Es fand nur Verachtung unter den Fabelwesen,denn Schatten kam auf ihr Ansehen,keine Blicke berührten mehr diese einst stolzen Wesen.Nachdem man es bald verjagte,irrte das Geächtete im Seelenwald umher,und fand Schutz hinter dem Stamme einer alten Eiche,deren Blätter vom Wind getrieben,auf die Oberfläche eines Sees regneten.Als ein wenig später die Gefahr nicht mehr spürbar war,schritt es zum Ufer,um dort zu tränken.Dabei sah es warum keine der zauberhaften Geschöpfe eine Beachtung fand,und das Wasser zauberte R…
letzter Beitrag von Demian Hoffmann, -
Des Nachts
| erstellt von Asazel- 0 Kommentare
- 874 Aufrufe
Des Nachts Des Nachts wandle ich im dunklen Walde der Nebel zieht auf ich fürchte mich, des Nachts irre ich im dunklen Walde ich suche nach Liebe und nach Glück. Die Nebel der Angst lassen einen Blinden sehen die Nebel der Sehnsucht lasen mich langsam verstehen, das tief in mir drin etwas böses ruht dem Nebel der Schatten gewähre ich Unterkunft. Vor hunderten von Jahren gab ich meine Liebe auf die Menschen die mich liebten zerfielen längst zu Staub, wie auch ich zu Staub zerfallen werde wenn man mir erweist die eine letzte Ehre. Doch bis dahin werde ich auf Erden wandeln ohne auch nur eine Hoffnung auf verwandeln. Wie ich es…
letzter Beitrag von Asazel, -
Du sollst keinem fremden Kaninchen folgen
| erstellt von OnceUponATime- 1 Kommentar
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Ein Tier, ein Kaninchen in weißem Fell, Mit Uhr in der Tasche und Augen ganz blau, Rasch folgt sie ihm, es glänzt ganz hell, Sie läuft, sie rennt, sie stürzt in den Bau. Ein Tisch, ein Schlüssel, eine winzige Tür, Sie sucht sich den Weg, ob groß, ob klein, Doch alles geht schief, nichts spricht mehr dafür, Aber sie findet sie den Garten und geht hinein. Ein Walross, Zigarre, Zylinder wohlauf, Feuer im Wasser und Blumen aus Glas, Sie weiß noch nichts, doch Unheil zieht auf. So stapft sie weiter zur Raupe im Gras. Ein Kuchen, ein Keks, ein magischer Saft, Die Kleine sprengt des Hasen Haus! Die Pilze verleihen ihr zusätzlich Kraft, Für …
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Hexenfluch
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Dies ist eine Geschicht‘ aus fernen Landen und fernem Ort, Geschichte über Rache und feigem Mord. Selbstlos war die junge Frau, und Kind allen gegenüber gleich und gut gesinnt. Als eines Nachts man sie beim Kräutersuchen fand, so nahm das Unheil seinen Lauf in diesem Land. Und am Tage nach der Nacht wurde sie zum Pranger dort gebracht. Die Anklage war beim Dorfgericht, sie sei mit dem Teufel im Bunde und stehe in seiner Pflicht. Doch das bestand sie nicht. Auf das Werk der Hexerei stünde Tod, so ist es und so es sei. Ihr Tod kam schnell, ihr Tod war hart, im Ackerboden wurde sie verscharrt. So sprach sie einen Fluch: …
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Von Feder, Dichter und Einsamkeit
| erstellt von Jínû- 2 Kommentare
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Das Kratzen der Feder im sonnigen Strahl ist einsam zu vernehmen. Die leise Stimm' im grünen Tal nimmt nie und kann nur geben. Dunkler Schatten ist eisern Gebot, umgibt des Dichters Freuden. Rache, Wut, gar selbst der Tod, er kann davon nur träumen. Augenflackern, zerfurchte Stirn, doch keinerlei Unbehagen. Hängt zusammen am Weltenzwirn, die Welt, auf Pfeilern getragen. In Aufruhr dort unten die Erde, hier ein einsamer Hort. Der Dichter erscheint fast träge, denn er kann niemals fort. Getrübt ist doch sein Blick, er weilt hier schon zu lang! Sonne - ein Relikt, beim Anblick ward ihm bang. Des Sterbenseifer süchtig, …
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Schneewittchen
| erstellt von Lyrikaner- 3 Kommentare
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Es war einmal vor langer Zeit, so sagt man weit und breit. Ein ewig schönes Kind, deren Stiefmutter war auf Neid gesinnt. Das Haar so schwarz wie Ebenholz, der Gang leicht und stolz. Die Lippen so rot wie reines Blut, ihr Sinn so leicht wie Gut. Die Haut so weiß wie zarter Schnee, gottgleiches Wesen wie eine Fee. Doch die böse Mutter wollt‘ und tat Unrecht dem jungen Weibe nun, sie sollte die schönste sein, nur ihr allein galt der Ruhm. Und so schickte sie den Jägersmann, er solle sie töten im Walde dann. Doch der Jäger hatte Mitleid mit dem jungen Wesen, er konnte Glück und Freude in ihren Augen lesen. Schneewi…
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Oegiesdrecka
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Oegiesdrecka Oegie gab ein Trinkgelag' in seiner Hall‘ für der Götter Asen und Alfen all. Kein Feuer erhellt die Hall‘, nur des Goldes Glanz und Schein soll die einzig‘ Lichtquelle sein. Das Äl, es trug sich auf von selbst, auf Tisch und Tafel, und von neuem, keiner wollte ein Horn voll scheuen. Oegies Diener Funafengr und Eldir taten alles, dass es den hohen Göttern wohl gefallen soll hier. Wie sie bewirteten und die feinsten Speisen auftrugen und den Tisch umschwirrten. Die Götter rühmten Oegies Diener, doch Loki, der Gott der List und Tücke schlug zugleich den Funafengr in Stücke. Da rannte Loki hinaus in den Wald, …
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