Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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Tiefe Wasser
| erstellt von Ataraxia- 0 Kommentare
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Tiefe Wasser Wie im Traum rauscht´ ich vorbei am Meer, auf ellenlangen Straßen und schaute nur zum Autofenster raus als ein Mitfahrer im Auto, das der festen Realität entfuhr. Von starrer Ufergrenze blickte ich hervor, sehr verquer, zum endlosen Wasser dort, da drüben, streckte sich glitzern es empor und rann massiv zum hohen Himmel fort. Weich, in den sanftesten Schwingungen wellte sich die Welt Tropfen um Tropfen in sprudelne Fontänen, in all die Innungen welche von unten nach obenhin geflochten. Ins Unermeßliche ragten sie, die gigantischen Massen, die Säulen, und verdrängten die Luft somit, zwischen Wissen und all den Fische…
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Des Volkes und des Wissens
| erstellt von Mujahiddin- 0 Kommentare
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Guten Tag, werte Getreuen - oder vielmehr guten Abend! Dem Ratschlag eines Freundes folgend trat ich zu euch und war voll Neugier, was das teure Volk als Kommentar zu dies' frischen und jungen Werke schreibt. Ich hoffe, mein Schreiben legt sich in euren Gedanken nieder und inspiriert manch einen zum Nachdenken. Auf bald! Hier die besagten Verse: Der Häuser Weiden Der wissenden Gelehrten Seien zu beneiden Von schnöden Gefährten Der Bücher Wissen Verfasst vorzeiten Der Botschaften Hissen Sei vorzubereiten In sprachlicher Form Auf Papier niedergelegt Zu bringen die Norm So die Zweifel ungehegt Der Belesenen Eifer Der Gelehrt…
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feedback jeder art Herbstfluten III
| erstellt von Anaximandala- 7 Kommentare
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Werte (4/6) "Wo wird es denn dann abgewägt Was Unwert ist, und was von Wert? Ist Wert den Dingen beigelegt So dass die Welt ihn nur erfährt?" Der Gott des Nordmeers holte aus, "Vom Sinn betrachtet gibts ihn nicht, Den Wert, den Unwert, weil daraus Ja immer nur ein Standpunkt spricht. Denn jedes Ding hält sich für wert, Was es den anderen abspricht. Die Masse macht es umgekehrt, Stets zählt in ihr der andren Sicht. Sieht man die Relativität Und nennt ein Ding, weils größer ist, Als andre, groß; es dahin geht, Dass alles man als groß ermisst. Bezeichnet man ein Ding als klein, Nur w…
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lesen, lesen, lesen
| erstellt von Ataraxia- 0 Kommentare
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Sokrates: "Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen." lesen, lesen, lesen Wo mir das Wort erlesen ist da sind mir Schätze erweinend, im Vergehen wo du nicht mehr bist noch ewige Nacht durchscheinend. Finde ich die Worte, die Richtigen, deren Folgen und Reihen sich erheben unersättlich zu sinnlich Wichtigen Dingen, herzergebendes Beben Ein Leben scheint mir zu wenig, unhaltbar fließt da die Analyse Ansich massig und gnädig, zur so abstrakten Synthese. Aus der goldenen Mitte gebrochen spiegeln sich kryptische Bilder, abgrundtief scharf gestochen …
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feedback jeder art Der mystische Wald
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Der mystische Wald, mit Bäumen so alt, der die Stimmen schluckt, den Suchenden juckt, denn er gibt ihm trotz großem Fleiß, nicht seine Geheimnisse preis.
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Kobold
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Sie sind alle da, ich spür’ es genau, auch wenn ich nichts seh’, wenn ich danach schau. Umtanzen mich frech, in boshaftem Spaß, glaubt ja nicht, dass ich eure Taten vergaß. Von Wipfel zu Wipfel, von Ast zu Ast, fliegen sie eilig, in feindlicher Hast. Dreh’ ich mich schnell um, hör ich nur ein Flüstern, doch fühl’ ich die Blicke, betrachten mich lüstern. Sie kichern, sie gackern, die dämonische Posse, trifft nun den Wahn, welch treuer Genosse. Er fällt mich an, mit ätherischen Klauen, und in meinem Schädel, tanzt Wonne mit Grauen. Jetzt seh’ ich sie alle, verzerrte Fratzen, die in kreischender Sprache …
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feedback jeder art Der Fluch des Lebens
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Der Fluch des Lebens Eines Tags vor vielen Jahren, kam zu mir die böse Fee, stand vor mir mit roten Haaren, und mit Haut so weiß wie Schnee. Sagte mir ganz sanft und leise, auf dir liegt ein dunkler Fluch, schickte mich auf eine Reise, gab mir meines Lebens Buch. Meine Zukunft konnt‘ ich lesen, wollt‘ nicht glauben was da steht: Traurig wird dein ganzes Wesen, Freude wird vom Wind verweht. Viele Tränen wirst du weinen, Tage voller Schmerz und Leid, zittrig stehst du auf den Beinen, um dich rum nur Hass und Neid. Lang wirst du auf Liebe warten, nie geboren wird dein Kind, tot und welk ist bald dein Garten, und du wirst …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Ritual
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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die Trommeln sind verstummt steh' auf zieh an dein Lieblingskleid an deiner Tür schnüffelt der Wolf er riecht dein schlafend Herz du bist auserwählt bürste dein Haar man erwartet dich
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feedback jeder art Der blinde Harfenspieler
| erstellt von Ikaros- 1 Kommentar
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Wenn des blinden Harfners Klänge klingen, sind seine Saiten nie verstimmt, wenn die Tempeldamen lüstern singen, ist meine Seele auch gestimmt. Es spielen süß die Saiten, schwingend, sie bringen mich erneut zum Schweben, so ist allein sein Klang eindringend – ich möcht’ mich in mein Selbst einweben. Was sonst mir nah, nun ist es fern – der jüngste Tag, das Gestern. Aus mir strömt aus, was würd’ verrinnen. noch schmiegen sich Bauchtänzerinnen. Im Echo der Saiten verhallen die Sorgen. So nah, zu nah am nächsten Morgen! Von seiner Harfe lässt der Blinde, die Tempeldamen tänzeln for…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Kinder Kains
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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in Eden starb ein Erzengel am Kuss der schönen Schlange Luzifer hat Eva bestiegen und Kain ward geboren der Vater der Verbrecher den Abel konnte er nicht leiden so nahm er einen dicken Stein und tötete den Bruder die Schlange wird auch euch noch küssen und die Kinder Kains werden leben nach sieben himmlisch auferlegten Todsünden sich in Mutter Awans Schoße wiegend der eigenen Göttlichkeit gewiss Anmerkung : nach 1 Joh.3,12 stammt Kain vom Bösen ab, was sich mit jüdischen Legenden trifft, die nicht Adam, sondern Satan zum Vater Kains machen. Awan war Kains Schweste…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Im Reich der Zwerge
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
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Ich hab im Wald ein Loch entdeckt, nicht groß und gut im Moos versteckt. Daraus drang Lachen zart und fein, was war das bloß, ich sah hinein. Drin war es dunkel wie bei Nacht, das hat mich neugierig gemacht. Ich legte mich ganz still davor und lauschte mit dem linken Ohr. Da pikste etwas in mein Kinn, sodass ich aufgesprungen bin. Ich sah mich um, da stand ein Wicht und sprach zu mir: „Ach, geh doch nicht. Wir haben leider nie Besuch, ihr kennt uns ja nur aus dem Buch, doch du hast unser Loch entdeckt, du darfst hinein, sei nicht verschreckt.“ „Mein kleiner Freund, …
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feedback jeder art Mein Wunsch
| erstellt von tocoho- 2 Kommentare
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Mein Wunsch Mein Wunsch sei, ich hätte derer zwei, damit ich einen kann verteiln, an die, die ohne Chancen leben, fern jeder Hoffnung, ohne Streben. Zu träumen und wünschen kennen sie nicht, weil Armut ihr Begleiter ist. Es braucht die Träume hin zum Wunsch, ein Mensch der träumt,der ist gesund. Ein Traum wird Wunsch, der Wunsch wird Tun und lässt uns fortan nicht mehr ruhn. bis unser Wunsch Erfüllung findet, der Preis dafür, ein Traum verschwindet. Drum sei bedachtsam was du wünschst , weil Wünsche vorher Träume sind. Mein Wunsch sei, das ich habe zwei , dami…
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art Vom Werden
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Vom Werden nimm mich an verschmelz im Werden lass mich in dir gehalten sein warme Geborgenheit und Schutz göttliches Umgebensein von Leben Eins sein mit der kleinen Welt ganz groß, alles bedeutend anhaftend im Übergang von Seele zu Materie von Dyade zum Selbst vom Erkennen zur Erkenntnis fleischgewordener Gedanke sein fühl ich dich, seh dich ohne Augen lese dich vor den Abgründen was du fühlst, werde ich sein in dein ich wachse ich rein hab keine Angst bist nicht allein
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art ...bis das Meer gebärt die Sonne
| erstellt von Managarm- 3 Kommentare
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Wenn Odin in die Fluten springt die Sonne stets im Meer versinkt Der Adler heilt hier seine Wunden in den späten Abendstunden in Sökkwabecks kühlen Bädern taucht der Asengott die Federn die ihn durch die Welten tragen und mit ihm die Windsbraut jagen Wo Tag und Nacht die Wassern rauschen kann er Sagas Liedern lauschen aus goldnen Schalen Weisheit laben die Sorgen für die Nacht begraben wo alles Schlechte wird zum Guten lieben sie sich in den Fluten von Sökkwabeck, dem Ort der Wonne ...bis das Meer gebärt die Sonne Anmerkung : Odin i…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Traumschwingen
| erstellt von anais- 2 Kommentare
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Auf Traumes Schwingen erhebt sich die Seele zwischen Felsengestein löst sich aus bleiener Erdenschwere zieht ins weite Himmelblau und tanzt befreit im Licht
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Der Alte
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Den Alten doch längst überwunden Die ihm so angedachten Achs und Ohs und die Gebete .. Stundenlang sich breit gesessen auf Sanft entschlafenen Füssen und Pos In Kirchen brav gegeben in Kollekte Fein seine Säulen angehimmelt die so groß die Dunkelheit noch strecken bis man sich so bar und bloß im Kerzenschein schamvoll in seines Schoßes ehrwürdigem Licht ergoss mit demütigen Achs und Ohs und einem firmen Amen aufgestanden den Blick auf firmen Mädchen-Pos und in Gedanken nur bei deren Schoß ein Halleluja in den Himmel sandt Den Rahmen seiner Kirchenfenster abgegriffen und dort das bunte Staunen aufg…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art achillesverse
| erstellt von Yoar Mandalay- 2 Kommentare
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ich weiss du weisst genau das ende kommt bestimmt für dich zu keiner zeit so sollte es wohl sein doch sei dir trotzdem treu und meißel nichts in stein die erde weint sonst staub zu glühn‘dem sonnenwind aus zwei mach eins plus eins macht zwei du scheinst und scheinst und scheinst dabei zu bersten liegst still vor’m schrein im sterben mach drei hoch drei mal drei und sei einfach nur frei der geist heilt alle schmerzen der geist teilt alle verben mit subjektivem werben um eins mit science zu werden reicht schon allein dein herzen von wegen mit gefährten auf fährten ew‘gen seins …
letzter Beitrag von Yoar Mandalay, -
feedback jeder art ...und die Schlange sprach
| erstellt von Managarm- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 871 Aufrufe
beiß in den Apfel bildschöne Eva öffne die Lippen so weich schmecke die Süße lecke den Saft von seinem sündigen Fleisch beiß in den Apfel bildschöne Eva als Gott ebenbürtig will ich dich empfangen ich schenk dir Erkenntnis öffne die Augen ich wecke dir Lust und Verlangen beiß in den Apfel bildschöne Eva ich warte auf dich so schuldlos und rein auf dass du wirst tragen die Frucht eines Gottes in Eden sollst du gebähren den Kain Anmerkung : Nach 1 Joh 3, 12 stammt Kain vom Bösen ab, was sich mit jü…
letzter Beitrag von Managarm, -
Die Beschwörung des Agni
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Der siebte Kreis ward nun vollendet. Feuer, welches Leben spendet, Segne uns mit deinem Geist, Der uns den Weg der Liebe weist. Der letzte Atemzug verstreicht. Der Körper schwer, die Sinne leicht. Was übrig ist, vergeht in Flammen, Zieht himmelwärts schliesslich von dannen. In deinem Magen etwas brennt, Das Gutes stets vom Bösen trennt. Auf deinem Nabel ruht das Licht Des Herrn des Feuers Angesicht.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Weisheiten der Seraphim
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 870 Aufrufe
Weisheiten der Seraphim Prolog: So lese, Mensch, ein neues Wort von einem Dir noch fremden Ort der nah ist wie Dein Schatten. Ein schlauer Blick, ein Flügelschlag es schallt von Gottes Thron herab: So sucht das Weib den Gatten. Das verlorene Herz Ein Herz das nie verloren ging das ließ sich auch nie finden. Der verlorene Schmerz Ein Schmerz, der treulos an Dir hing konnt Dich durch sich nicht binden. Die verlorene Wahrheit Da stimmt doch etwas nicht ! Wohl hat man sich gehalten an Lehren fest doch waren’s stets die alten. Wo ist man hingekommen ? Ins gleiche alte Labyrinth in das die Alten mit…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
nur kommentar Flutglaube
| erstellt von Angie- 2 Kommentare
- 867 Aufrufe
Tod treibt stromab, bleckt hässlich die Zähne Glaube stemmt die schwere Hoffnung, ächzt Mut und Kraft hervor Trauerwut g'biert Lebenstrotz, im Schlamm das Kreuz, Gott tragend
letzter Beitrag von Angie, -
Tao Te King - gereimt
| erstellt von Reime-Schmied- 0 Kommentare
- 867 Aufrufe
*Das gereimte Tao Te King 2014* Der Weg von dem wir sprechen, Ist nicht der ewige Weg, Wir gehen auf dem Steg, Doch kann er jederzeit zerbrechen, Denn der Weg, den wir gehen, Ist nicht der ewige, so sehen Wir nur das, was wir erfassen können,... Den Namen können wir nicht nennen, Nicht den Ewigen, der immer war er bleibt unennbar, ewig wahr, Der alle Welt aus sich gebar, Könnten wir den Namen nennen, Es wäre doch nicht der Ewige, Denn das All-einig Selige, Wird immer unbegriffen brennen, Was aber ohne Namen, Ist des Himmels und der Erde Grund, Auch ich geb nur ein Bruchstück kund, In jedem Menschen liegt der Samen, …
letzter Beitrag von Reime-Schmied, -
feedback jeder art Der Tanz der sieben Schleier
| erstellt von Cornelius- 9 Kommentare
- 866 Aufrufe
I An des Toten Meeres Strand liegt ein ödes, heißes Land. Hier in diesem Tal des Todes herrscht seit Jahren Fürst Herodes, welchen jeder, der ihn kennt, einfach den Tetrarchen nennt. Er regiert mit schwacher Hand hier in seinem Niemandsland. Für Herodias, sein Weib, ist das Herrschen Zeitvertreib, und Johannes, dem Baptisten, Urbild eines frommen Christen - was auch immer dieses sei, ist ihr herzlich einerlei -, hofft sie, hinter feuchten Ziegeln bald die Lippen zu versiegeln. Jener wagt seit vielen Tagen, sie vermessen anzuklagen, weil sie m…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Hans und das Buch -1-
| erstellt von Gutmensch- 2 Kommentare
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Ich weiß nicht mal von wem es war, ich ging zu Bett und es lag da. das Buch lag auf dem kleinen Schränkchen unter dem hellen Nachttischlämpchen. Da waren kleine Wesen drauf, erst schaute ich, dann schlug ich's auf. ich lernt gerade erst das Lesen, es ging hier wohl um Zauberwesen. In gold'nen Lettern oben Stand "...Als - Hänschen - zu - den - Elfen - fand" wie kann es sein, das es so hieß wo man doch 'mich' das Hänschen rief. So las ich langsam jede Zeile, dabei verging so manche Weile. Es handelte von kleinen Elfen, die sich beim Nektar ernten helfen. Ein kleines Elfchen warten …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Waldgeist
| erstellt von Missgunbar- 7 Kommentare
- 866 Aufrufe
Unsichtbar wandelnd Zwischen moosigen Baumstämmen An meandernden Bächen entlang Steile Hänge hinauf Durch Hohlwege in Täler Am liebsten jedoch Über Mooren schwebend Hörst die Vögel rufen in den Baumwipfeln Einen Käfer knisternd auf unwegsamem Waldboden sich seinen Weg suchend Den Fuchs witternd einer frischen Fährte folgend nicht ohne dir im vorbeilaufen einen Blick zuzuwerfen - der Fuchs sieht alles Da - Siehst einen Menschen Allein Auf schmalen Pfaden Durch dein Reich stapfen Lauter als alles andere hier Du bist neugierig Kommst näher …
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Bittgebet
| erstellt von SaEgg92- 1 Kommentar
- 864 Aufrufe
Bittgebet Lieber Gott, Vater im Himmel, gib mir doch folgende Dinge: Mehr Verstand um zu entscheiden, mehr Gefühl um zu verstehen, mehr Geduld um dran zu bleiben, mehr Elan, um loszugehen, klaren Blick um dich zu sehen, mehr Geschick: Um festzuhalten, gute Zeit nicht zu verpassen, schlechtes Tun möglichst zu lassen. Dies gescheh‘ in deinem Namen, wenn es sei dein Wille, Amen.
letzter Beitrag von Rhoberta, -
Sterne schießen
| erstellt von Tintendrache- 0 Kommentare
- 863 Aufrufe
Ein Sichelmond blutet sein sanftes Licht in den Scharlachhimmel Ein Windhauch, richtungslos, balanciert eine Handvoll Unsichtbarkeit m u r e h t r h e k r e v Ich verwandle mich in Diana, einsame Jägerin, Jungfrau Zauberin rücksichtslos reite ich den wilden Wind auf geborgten Flügeln mein Bogen, immer treffend, zielt auf die fernsten Sterne Sahst du sie fallen in jener Nacht?
letzter Beitrag von Tintendrache, -
feedback jeder art Harmonie der Wirklichkeit
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
- 862 Aufrufe
Zu Anfang gab es keinen Raum, nur ewige Unendlichkeit. Doch in ihr waberte ein Traum von unbegrenzter Möglichkeit. So brach sich in die Wirklichkeit ein Funke, anfangs winzig klein, zersplitterte in Raum und Zeit, und das von sich getrennte Sein, das in sich, durch sich, vor sich flieht, fernab von jeglich Zeitenmaß, das nicht zurück doch vorwärts sieht, und jede Einheitsnorm vergaß. Galt es niemals, nur zu gewichten, es wäre schier vermessen gar, wer wollte wen denn jemals richten, wer sagt es uns, was falsch was wahr? Der Kosmos kennt nur Harmonie, die in das Chaos Bahnen bricht, …
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Kraft der Gedanken
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
- 861 Aufrufe
Kraft der Gedanken Alles was Du denkst, es steht Dir frei. Wohin Du es auch lenkst, es kommt vorbei. Der Gedanken Kraft ist Deine Macht. Denke positiv, und es geht nichts schief. Stelle Dich der Konfrontation. Wäge mit Verstand und im Herzen ab. Gelassenheit wird sein, die die Kraft Dir gibt. Stell’ Dich auf sie ein, denn sie führt zum Sieg. Stelle Dich der Kraft, werde eins mit ihr. Himmel, welche Macht geht dann aus von Dir! Denke, hand’le, bleibe positiv. Mach‘ nie die Augen zu, dann läuft auch nichts schief. Negativität, sie ist ein Magnet, zieht Dich an mit Ma…
letzter Beitrag von Ametyst, -
Den drei Einigkeiten
| erstellt von lovvy- 0 Kommentare
- 861 Aufrufe
Herzlichst an meine Leser: Bitte gebt mir auch Feedback, wenn das Gedicht nicht euren Ansichten entspricht. Vielen Dank. Der Grausamkeit Die höllisch ist Bin ich geweiht Erlöse mich Befreier Helfer Du weißt, was mir blüht Im Feuer auf ewig Vom Satan geküsst Ich sterbe nun Doch meine Seele ist hoffend Ignoriert ganz die Menschen Stierend, gaffend Konzentriert sich auf Dich Denn du bist mein Heil Erlöse mich Liebe mich Flehentlich… Keine Zeit Um die Worte Bedächtig zu wählen Denn niemand Könnte je Die Jahrhunderte zählen Die ich brennen müsste Wenn mein Vater mein Bruder mein Geist nicht wär…
letzter Beitrag von lovvy, -
Idunas Garten
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
- 860 Aufrufe
Ein Baum ist‘s, an dem Äpfel wohl gedeihen, die Frucht, die Asen vom Alter soll befreien. Die ihnen das ewig‘ Leben nun geschenkt, vom Baum, der sich zur Sonne ränkt. Auf ihren Wegen Blumen wachsen und gedeihen. Du wirst uns vom Winter gar befreien. Iduna, du ewig junge, schöne Meid, wir sind des Winters Überdruss und leid. Lass die neue Welt im Frühlingsglanz erscheinen, lass den Schnee nun schmelzen und den Himmel weinen. Schönheit ist all, wo deine Gegenwart. Die Knospe wächst so rein und zart. Iduna, ich bitt‘ dich, lass uns nicht länger warten, lass blühen, den Weltengarten.
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
Light & Darkness
| erstellt von TommyJaeseong- 0 Kommentare
- 857 Aufrufe
Im Licht schlummert immer ein Kern Dunkelheit. In der Dunkelheit leuchtet immer ein Funke Licht. Der Siegeswille, wenn alles verloren scheint, im ganzen Pech noch ein bisschen Glück. In jeder Frage, steckt ein Teil der Antwort und auf jede Frage gibt es eine Antwort. Doch droht im unsterblichen Leben, der endgültige Tod, selbst wenn die Rettung kommt, in größter Not, muss ich dich fragen, die Frage ohne Antwort, die Frage, die über dir Zukunft entscheidet, und über Leben und Tod. Wo bleibt das Licht, in der absoluten Dunkelheit? Es heißt, ohne Licht gibt es keine Dunkelheit, und ohne Dunkelheit, gibt es kein Licht, doch …
letzter Beitrag von TommyJaeseong, -
feedback jeder art Geisterstunde
| erstellt von Freiform- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 856 Aufrufe
Es ist mal wieder Zeit die Uhr scheint still zu stehen mein Leben besucht ein Geist erzählt mir vom Ableben Er kommt immer wieder gönnt mir keine ruh nachts schickt er mir Lieder flüstert mir Namen zu Er nimmt mir meine Lieben schickt sie zu sich nach Haus sie haben Botschaften geschrieben Bitte hol uns hier raus Er lässt sie nicht mehr gehen erzählt mir von ihrem Leid ich solle doch verstehen er hat sie nur befreit Ich höre mich nur flehen wie kann man so grausam sein er lässt mich in den Spiegel sehen wo ihr blutiges Antlitz erscheint
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Engel
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 854 Aufrufe
Engel So groß wie deine Sehnsucht sind die Schwingen deiner Seele Hinauf zu den Geheimnissen von Welten unbefleckt Im Licht der Liebe schimmernd weder Arg noch Angst sie kennen Du hast sie mitgebracht. Wirst ewig sie dein Eigen nennen. Ein Fall ? Du steigst herab und findest Gutes im Geringen ! Sollst dich nur nie vergessen, weil du aller Schönheit liebst Nur um herabzusinken, an der Erde Schmerz gebunden Sonst bleibt die ew’ge Heimat nur als Traum dir noch gefunden. Doch fürchte dich nicht zu sehr vor der Leidenschaft Verliebter Sei nur darauf bedacht, dass deine Zärtlichkeit nicht stirbt Und schließ' nicht deine Augen, werden sie des Sehen…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Deine übernommene Welt
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
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Deine übernommene Welt werbender Wunderglaube braucht das Höchste um alles andere eindeutig zu erniedrigen das Höchste braucht die umwerfende Erniedrigung um sich zu erheben über alles andere die nötigen Schritte blinden Vertrauens überschreiten stets geleitet und darum fehlgeleitet die innere Mitte die große Synchronizität weiß, was dich seelenlos abschirmt ihre Einheit ist ohne Fehl die alle Fehler übernimmt © j.w.waldeck 2021
letzter Beitrag von Managarm, -
alte mythen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 852 Aufrufe
in der dämmerung schlichen wir uns öfter mal zur hütte im wald um den geschichten des einsiedlers zu lauschen in gedanken nahm er uns mit auf reisen zu den sternen hinter vorgehaltener hand raunte er die namen von planeten damit alienspione sie nicht von seinen lippen ablesen konnten wir folgten ihm auf der sternenkarte bis zum kiel des schiffes er forderte uns auf die augen zu schließen und zu berichten was wir sahen ich erzählte ihm etwas über die abenteuer der argonauten bei ihrer suche nach dem goldenen vlies
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Nachtfee
| erstellt von horstgrosse2- 3 Kommentare
- 851 Aufrufe
Nachtfee Geboren aus Küssen der Liebe zur Nacht. Ein Zauber der Elfen, dann war es vollbracht, erwacht eine Fee, sanft in sinnlicher Pracht. Ihr Körper so zierlich ein Traum mir erwacht. Nun zieht sie durch Wälder durch Felder so leicht, ihr Hemdchen mal bläulich, mal silbern, so seicht. Sie fliegt über Dörfer, den Städten der Welt und lässt sich erkennen, wie ihr es gefällt. Noch kann ich nicht folgen, der Tag bremst mich aus, doch find sie in Nächten, mein Ruf hält sie auf. Sie zeigt mir, das Gestern, das Morgen, den Sinn. Den Ruf meines Herzens, den Weg, den Beginn. …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Klare Nacht
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
- 851 Aufrufe
Im Dunkel einer klaren Nacht zum stillen Tanz der Sterne ist meine Seele aufgewacht und schweift durch weite Ferne. Nun endlich wird sie sich gewahr, als wär die Nacht ein Spiegel und dieser zeigt ihr, in sich klar, die Schönheit ihrer Flügel. Sie wirbelt durch das Sternenband, durchbricht nun alle Grenzen und findet ihr gelobtes Land in wilden Freiheitstänzen. Am Rande der Unendlichkeit wo ihre Brüder wohnen, da wird sie einst, von Raum und Zeit gelöst, in Freiheit thronen. Bis dahin jedoch bleibt sie hier, will leben, lieben, leiden und möchte als ein Teil von mir sich in das Dasein kleiden.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art vom Auf- und vom Abstieg
| erstellt von Amadea- 6 Kommentare
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Dort oben am Berge, da leben die Riesen, den Steinwurf entfernt wohnen Zwerge auf Wiesen, die laufen durchs Tal mit den winzigen Mützen, um sich vor den Riesen und Steinschlag zu schützen. Von oben herab geht der Blick zu den Zwergen, und führt einen Riesen hinab von den Bergen. Er nahm von der Spitze des Gipfels drei Steine und unter den Arm sich im Laufschritt die Beine. Bei näherem Hinsehen wars einer der Kleinen, - ein winziger Riese, könnt' jeder jetzt meinen. Der traf dort am Rande der ebenen Felder den Großwuchs von Zwerg, jener schlich durch die Wälder. Man zeigte sich stark, keiner g…
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Probleme gibt es nicht
| erstellt von tocoho- 2 Kommentare
- 849 Aufrufe
Du sagtest, du hast ein Problem, kannst einfach keine Sonne sehn. Groß wie ein Stein, so grau und schwer, belastet dir dein Dasein sehr. Kannst nicht herum, nicht mittendurch. drehst dich im Kreise, immer fort. Der Stein erdrückt dich, macht dich klein, fühlst dich gefesselt und allein. Die Freunde dürfen es nicht sehn Probleme haben ist nicht schön. Schmeiss weg das Wort, Problem du nennst, ein Stein doch nur das Denken hemmt. Sag Aufgabe ,sag nicht Problem, dann wirst du alles besser sehn. Aufgaben gehen ans Gehirn und dieses lässt sich nicht verwirr´n. Denn wenn es…
letzter Beitrag von tocoho, -
Weh mir Wie weit ist es gekommen Ein lichter Tag ist mir zerronnen 3 4 Stunden wach, und klar, zu wenig für mein Abendmahl - Was umgibt mich in den Sphären, spioniert mir hinterher, langgezogne Affennasen, Kräuterbrut, die aus dem Boden quillt. - Wem schuld ich Rechenschaft? Ich ich bezogenes Wesen hab mein Ego gut trainiert. Kenn keinen außer mir, der so viel Genialität in seinen Adern hätt. - Die Nacht, sie ist kalt und wacht wie ein Hüter, der mein Leben in der Hand vor meinem geistig Auge trägt, es beim Windstoß fallenlässt, um mich…
letzter Beitrag von darusis, -
feedback jeder art Mit links
| erstellt von Cornelius- 8 Kommentare
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(nach Richter 3:12-30) I Einst im Lande Kanaan brach sich dumpfes Klagen Bahn, als die Kinder Abrahams seufzten voll des tiefsten Grams. Israel hat ganz vermessen seinen wahren Gott vergessen, lange Jahre unentschuldigt Ischtar und dem Baal gehuldigt. Darum hat der HERR ihr Leben dort in fremde Hand gegeben. König Eglon auf dem Thron hält das Volk in schwerer Fron, das durch heißen Wüstensand einzog ins gelobte Land. Milch und Honig sieht man fließen, aber niemand darfs genießen. Wer aus diesen Quellen schöpft, wird erbarmungslos geschröpft, und im schö…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Das Recht, recht zu haben
| erstellt von tocoho- 4 Kommentare
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Das Recht, recht zu haben Da streiten Zwei und jeder meint, dass Recht auf seiner Seite sei. Mit lauter Stimme und Gebaren, will jeder seine Rechte wahren, die er vertritt, beweisen kann, denn nur wer Recht hat, kommt voran. Es gibt kein Recht, es ist die Sicht, aus der ein Gegenüber spricht. Willst du die Sicht des anderen sehn, musst du auf seiner Seite stehn. Das was er sieht ,das siehst du nicht, wenn zwischen euch ne Trennwand ist. Der eine sieht die Wand in blau, doch weiß der andere genau, dass seine Seite farblos ist, wer hat nun Recht, mit seiner Sicht ? …
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art Recto et Verso
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
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Recto es zieht mich schon aufs Schlachtfeld dabei ist nicht mal Frühling die Äcker sind noch nicht bestellt doch bald schon ist das nächste Thing dann.erfahrn wir wo es hingeht in den Westen oder Osten wo Odins Wind das Schiff hinweht werden wir von allem kosten wir werden plündern und erschlagen der Rauch wird zu den Göttern steigen Schätze aus den Klöstern tragen durch der Mönche Eingeweiden um uns zu stellen kurz darauf dem angerückten Heer der Christen den Tod den nehmen wir in Kauf denn müssen wir nicht ewig fristen in den Fegefeuern Gottes...Alla…
letzter Beitrag von Managarm, -
Zwei Zungen unterhalten sich im Munde, zur ersten Tages Stunde; vier Augen sind glotzend auch dabei mit Brauen, müd und schwer wie Blei. Harte Füße, holzartig wie Steingerüste, schwache Hände, krumm und ungeküsste, mit dicken Adern voll mit altem fettem Blut wirken längst nicht mehr, doch tun nur gut. Keiner weiß mehr wann oder was, heutzutage gesagt werden soll; man schüttelt nur den Kopf aus Glas, denn das Alles ist so toll und groll. Der Hund pennt auf dem Federbett und das Herrschen schläft auf dem Dreck; Na, das würde ich bestimmt gern tun, denn mein Ferkel muss doch ruhn. So hat es „die Mode sträng geteilt! Und wir, tier…
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Der Gevatter
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Wohl hat er eine Vorgeschichte, doch ihr, kennt alle sie nicht, wie auch; sein Habitus heute, bescheint himmlisches Licht. Geboren, an gar hässlichen Ort, jämmerlich vegetierend in einem fort; Skelett ähnlich, furchtsam anzusehen, wurde er Teil vom großen Geschehen. Der Eine erschien ihm in Menschengestalt, und gab seinem Dasein den nötigen Halt; so ausgestattet mit göttlicher Ehrbarkeit, war er zum Dienstantritt bereit. Der Eine sprach zu ihm, du bist nicht allein, sollst nunmehr für ewig mein Helfer hier sein; sollst wandelnd auf Erden, in die Lage gelangen, die Seelen der To…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Tanz der Nacht, Einsame Nacht
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Tanz der Nacht Heut trägt die Nacht ihr dunkles Kleid, verziert es mit des Mondes Schein, der Stoff ist die Unendlichkeit, verwebt in das begrenzte Sein. Sie schminkt sich mit dem Sternenlicht, ist parfümiert in Harmonie und blickt man ihr in das Gesicht erstrahlt dort unsre Galaxie. Hier wirbeln Sterne durch die Zeit, doch folgen nur der großen Macht, die wirkend aus der Ewigkeit das Dasein hat hervorgebracht. So schwebt sie durch des Himmels Saal zur Sinfonie von Zeit und Raum, doch mit dem ersten Sonnenstrahl da bleibt von ihr nur noch ein Traum. Es schweigt am Tag die Melodie vom Tan…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Wolkenwolf und Mondprinzessin
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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(Wolkenwolf Um Blitze wie Kerzen zu zünden, Auf dass sie die Liebe verkünden, Halt ich tagelang für dich die Wacht, Jage Stürme durch schwärzeste Nacht. (Mondprinzessin Ich will Mondlicht und Sterne verbinden, Um dich, Liebster, im Dunkel zu finden. Auch wenn Donner und Wind sich vereinen, Wird ihr Licht mir laternenhell scheinen. (Wolkenwolf Unser Bund ist mit Silber geweiht, Mit Perlmutt und mit Kupfer bestreut. Die Nachtigall wird uns besingen, Bis Sterne die Sonne bezwingen. (Mondprinzessin Bis ins Morgenrot können wir wandern, Hand in Hand, an der Seite des andern. Und dein schneeweisses Fell wird mich wärmen, Du beschüt…
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feedback jeder art Pfaffen
| erstellt von TheXenomorph- 0 Kommentare
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"...das Grundgeheimnis und die Urlist aller Pfaffen auf der ganzen Erde und zu allen Zeiten, mögen sie brahmansiche oder mohammedanische, buddhaistische oder christliche sein, ist folgendes. Sie haben die große Stärke und Unvertilgbarkeit des metaphysischen Bedürfnisses des Menschen richtig erkannt und wohl gefaßt :nun geben sie vor, die Befriedigung desselben zu besitzen, indem das Wort des großen Rätsels ihnen auf außerordentlichem Wege direkt zugekommen wäre. Dies nun den Menschen einmal eingeredet, können sie solche leiten und beherrschen nach Herzenslust.Von den Regenten gehn daher die klügeren eine Allianz mit ihnen ein : die anderen werden selbst von ihnen beherrsc…
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feedback jeder art Worte
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
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Höre die Walküren Über mir schweben Sie sagen: "Du Musst im Kampfe sterben Um empor zu steigen In dir bekannte Spähren Doch auch für dich Gelten die Regeln" Er würde sich Ragnarök herbeisehnen Alles soll Zur Asche werden Zum neuen Leben
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