Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Gott
| erstellt von Onegin- 5 Kommentare
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Gott Tage gibt es fahl sanft und blass da nährst du dich nur noch von Chips und Jack Daniels da schläfst du morgens am dreckigen Küchentisch ein da bist du zu faul um die Wäsche zu wechseln und Tage gibt es böse und krähenschwürig da fällt dich die Fensterfront aus der Jahnstaße an da frisst du der Angst wie ein Hund aus der Hand da klaubst du Zigaretten vom Pflaster auf weil es dir kalt ist Siehe an solchen Tagen ist dir Gott nahe weil du weißt wie fern du ihm bist
letzter Beitrag von Onegin, -
textarbeit erwünscht Das Küken und der Löwe (Fabel oder so)
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Ein Küken kommt beim Löwen an: „Wie kann man, bloß so mutig sein wie du?“ Der Löwe lächelte im nu: „Mein liebes Küklein, du willst haben den Mut mein?“ Da nickte das Küken heiter, Der Löwe lächelte weiter: „Mein liebes Kind, Du bist jetzt schon mutiger als jedes Rind! Traust dich an zu sprechen mich, dabei fressen meine Artgenossen dich!“ Erschrocken schaut der Vogel hoch: „Keine Sorge, ich esse kein Tier, das sorgt für Schmerzen hier.“ Er zeigt auf seinen Magen, „Um zurückzukommen zu deinen Fragen, Mutig ist der, der es versucht, obwohl er weiß, dass der Tod hat für ihn gebucht, der, der weiter macht, trotz Pavor davor, …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Aegirs Werk
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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wenn der Ozean tobt und endlos wütet und Kari der Wind einen Sturm ausbrütet wenn Ymirs Blut bis in den Himmel fährt so ist es seit Urzeiten Aegirs Werk wenn das Holz träger Schiffe zu bersten beginnt und die Segel am Mast schon zerfetzt worden sind wenn sie zerschellen im Nebel am Berg so ist es seit Urzeiten Aegirs Werk wenn Gold auf dem windstillen Meere treibt und Thor sich die Fischkarte einverleibt wenn sie feiern im Meere der Freundschaften Wert so ist es seit Urzeiten Aegirs Werk Anmerkung : …
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Lutz Ifer
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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"Mein Name ist Ifer...Lutz Ifer ich schreibe für die "Fegefeuer" Zum Tanzsaal geht's ein Stockwerk tiefer ? Was ist ihnen nicht geheuer ? Ich bin hier, um zu berichten von der großen Katastrophe ich weiß, noch kann man es nicht sichten was geschehen wird, hier am Hofe doch keine Sorge alles wird gut niemand wird entkommen der unaufhaltsamen Glut ich bin jetzt schon ganz benommen Verzeihung, junge Dame ich muß nun gehen dem schwarzen Hahne den Hals rumdrehen" Anmerkung : Im Dämonenglauben wurden schwarze Opfertiere geschlachtet.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Land der Träume
| erstellt von Noel Aysis- 0 Kommentare
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Land der Träume Silbern scheint der Mond heut' Nacht, doch es ist kalt und dunkel. Es ist, als wär ein Geist erwacht, und doch, der Sternenfunkel lässt träumen mich von gestern. Die Einsamkeit ist nichts als Schein, ich geh durch tausend Räume. Vorgestern noch war ich so klein, und heute bau ich Träume, die wachsen in den Himmel. Ein Windhauch bläst jetzt. Ich seh' den Mond. Und leise, leise, ganz ungehetzt geh ich und weiß, dass es sich lohnt, nicht heute und doch morgen. Fantasie umschleiert mich nun ganz, vergessen ist die Welt. Nun schau ich in den leichten Glanz, denn was im Land der Träume zählt, das liegt im Gl…
letzter Beitrag von Noel Aysis, -
feedback jeder art Nur Geduld
| erstellt von Sternwanderer- 7 Kommentare
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Nur Geduld Als ich das Wolkenband teilte, vorsichtig, damit es sich nicht verflüchtigt wollte ich Himmel berühren zaghaft mit meinen Fingerspitzen ahnte ich nicht dessen Mächtigkeit meine Lider schlossen sich die Wunder die ich schauen wollte im Augenblick zu groß für mich. Ich muss warten – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Bis vor die Tore Roms
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Follower
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Vollmond blühendes Heidekraut im tanzenden Haar. Stampfender Takt und Stammesreim. Blitzender Schmuck spiegelt Lunar. Die Trommeln laden rhythmisch ein. Bepilzte Psyche abstraktes Ritual. Mystisches schamanisches beisammensein. Kontakt mit Waldgeistern in hoher Zahl. Ältestenglyphen auf Runengestein. Des Römer Hybris ruft nach scharfen Stahl. Blut bemalt ergießt sich jener peitschender Weidenwald. Das windige Nebelgewand eilt durch Farn und Moor. Mannigfaltig die streitende Keltengestalt. Holz und Metall im wabernden Aufruhr. Der Stamm erhallt in tönender Heldengestalt Der Legionär vereint mit Sumpf und Torf. Schallendes Triumphgeschrei…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
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Unkendorf lebt Erster Akt der kleine Schmalzmolch hebt die Rotznase bei schwerem Sommerregen bibbert er rutscht patzig herab an Omas Schmalzglase welches bereits halb leer… fast schwarz zittern Tropfen zeichnen auf Scheiben ein kosmisches Mosaik ein rhythmisches Klopfen als spräche zu ihm ferne Musik auf silbernen Spinnweben hinterm Uhrmacherschrank wiegt sich der hundsgemeine Flackerfleck wie immer jagt er andren einen Schreck als weiß sein Wachsgesicht hinabwankt koppschussallah kalbsgulasch! schriekt er wie eine…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Ikaros und das Glühwürmchen
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Ikaros und das Glühwürmchen O Welt! Du wechselst stets Dein Licht, Du Mythos, sorgst für Zeitensicht. Das Gespräch der steten Wiederkehr trägt Licht und Schatten zu uns her. (Ikaros, der griechische Held) „Der Mensch ist eine Pflanze, die verwurzelt ist im Erdenleben. Leuchten möcht’ er hell im Glanze, sei in das hohe Licht zu heben. Fliegen soll er in die Luft, aus Wachs sind seine Flügel, sollte riechen diesen Sphärenduft, nicht denken an die Zügel – so reich’ ich hin zur Sonnenwärme, überbrück’ so ihre weite Ferne.“ Doch der Held tritt aus dem Schatten nicht, die Welt tau…
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Verlorener Glaube
| erstellt von Neolyrik- 0 Kommentare
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Er nimmt und gibt dem Glauben Kraft. Er ist es, der das Träumen schafft. Sein Handeln in Symbolen spricht. Des einen Qual, des anderen Licht. Sein Wille durch die tausend Jahre verlor stetig seine wirklich Farbe. Durch fremde Hand sein Federstrich stark verändert, zu sehr verblich. Er kann nur führen Kinderdenken. Die alten Seelen sich selber lenken, dem Himmel keinen Glauben schenken. Vergessen ist, dass alles Leben durch unsern Vater ist gegeben./center
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Der grässliche Reiter
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
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Der grässliche Reiter Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässliche Reiter Weiter voraus rasch wie der Wind Sein dunkles Ross flieht geschwind Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässlicher Reiter Weiter in die Nacht hinein Erschütterndes Wiehern zu hören allein Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässliche Reiter Weiter zu besteigen sein Ross An dessen Mähne Trauer floss Weiter, weiter, weiter immer weiter Reitet der grässliche Reiter Weiter zu erreichen die Flut Sein Gemüt, heiß wie Glut Weiter, weiter, weiter immer weiter Thront der grässliche Reiter Weiter auf See die …
letzter Beitrag von Tulk, -
Der Aufbruch ins Schneeland [P.1]
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Ich ein Elfenkrieger auf den Weg ins Schneeland, und ich tanze mit den Elfen am Engelsrand. Ich spüre den Hass der Elfen, unde sehe wie unsere Welt zu Grunde geht. Wir brechen auf ins Schneeland, in ein neues und gelobtes Land. Ich suche nach Drica mein Bruder, den ich nie gesehn habe. Auf meine Reise, Sina, Lyid und Miii. Elfen der ewigen Nacht, mein Herz haben Dämonen umgebracht. Irgendwan können wir zusammen sein, und keine Dunkelheit die uns im Herzen zerreist. Aufbruch ins Land der Schneeflocken, wo Elfen den ganzen Tag rocken. Ich sehe nun das Land, und unsere Reise beginnt nun. Ich habe Angst vor diesem Land, und de…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Mutter Natur
| erstellt von Lightning- 1 Kommentar
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Mutter Natur Ihre Schönheit scheint gefangen, sie umarmt jedoch den Wald, geisterhafte Handbewegung, Fabelwesen, sie scheint alt, fast verwachsen mit der Rinde, steigt sie aus dem alten Baum, zieht bisweilen durch die Nächte, und schenkt uns dort einen Traum. Tiefer Blick und sanfte Hände, Lippen sinnlich, ungezähmt, wird der Name dieser Schönheit noch in keinem Land erwähnt. Schützt die Blumen, Wiesen, Wälder, einfach alles, was so sprießt ihre Weisheit längst gereift, will sie, dass ihr diese genießt. Doch ihr Leben ist zerbrechlich, selbst ein Flüstern, wie sich zeigt, kann ihr Sein in sich zerbrechen, also…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Zweisamkeit
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
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Zweisamkeit Auf ruhigen Pfaden am Waldrand entlang in genießender Zweisamkeit, die Stille und Ich erblicken wir den ersten Morgenstrahl zärtlich umarmt er den Tau Eine Brise liegt wartend im moosigen Gras sie weiß, ihr Reisebeginn ist nah Aufgeregt greift sie nach dem Gepäck das überquillt mit der Leichtigkeit ihres Seins. Genussvoll sind die frühen Stunden eine davon, die sich im Blau ergeht eine andere liegt willig an Horizontes Saum sich ausruhend, bis sie Abends wieder aufsteht Überwältigend und tiefgründiger als je wird das Stimmungsbild gemalt eine Szenerie …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art ich komm wieder
| erstellt von Managarm- 5 Kommentare
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mein Leben wurd mir nicht verziehen ich find hier unten keine Ruhe das Grab hab ich mir nur geliehen sowie das Holz der Eichentruhe nun muss ich hier für alles büßen und weil's nur still ist in der Nacht werd ich euch demnächst begrüßen ich komm wieder gebt gut acht Anmerkung : Wiedergänger nennt man in der Germanischen Mythologie Verstorbene, die - oft als körperliche Erscheinung - in die Welt der Lebenden zurückkehren (Untote). Sie sind den Lebenden unheimlich und meist böse gesinnt, sei es, weil sie sich für erlittenes Unrecht (z.B.…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Der Eisenthron - Die Gesandte
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Eilig hetzt die Weise hin zur Lichtung Ihr ganzer Wald kann nichts mehr für sie tun Ihr Blick sucht Halt, sucht Weg, sucht Richtung Sie MUSS ja weiter (und will bloß ruhen) Und ihre Smaragdmeerblicke klingen blutmagisch stillgeschrien auf einem leisen Ton Ein böser Geist entmarkt den Dingen Leben für den Eisenthron Sie hat ihn in dem Wind gespürt im Sterben ihrer Bäume Ein Feuer das sich selber schürt Ein Dunkeln ohne Säume Er jagt sie schon so lange Zeit Er braucht ihren verborgenen Sinn Er will die Kraft in ihrem Leid Treibt sie zu seiner Esse hin ( F…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Marilyn
| erstellt von rf23shampoo- 3 Kommentare
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Marilyn Die Zwerge Fassten sich an die Nase rochen Die Schwärze Der darunterliegenden neun Höllenpforten Was für eine Drecksarbeit Nochmal würden sie nicht heruntergehen Sie würden streiken Eine Gewerkschaft gründen Ihr schwänze aus der Hose hängen lassen
letzter Beitrag von rf23shampoo, -
feedback jeder art An die Musenwinde
| erstellt von Lightning- 5 Kommentare
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An die Musenwinde Oh Musenwinde, so meldet euch wieder, und tragt meine Schwingen in luftige Höh, lasset erklingen die schwungvollen Lieder, die Tage, die Nächte, die Stürme, die See. Schenkt mir Gezeiten, Geschichten und Orte, lasst mich beschreiben, die großen und kleinen, schenkt mir gezielte und kraftvolle Worte, die Anfang und Ende letztendlich vereinen.
letzter Beitrag von Letreo71, -
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- 950 Aufrufe
Link zum ersten Teil: Die Gesandte ….Der Regen hat ihr Kleid durchnässt mit groben Tränen Sie ist erschöpft und seufzt und zieht das Federkleid zurück Sie ist das letzte Stück geflogen mit den weißen Schwänen Und landet nun auf einem vorgesprungenen Mauerstück Sie reibt die Schultern sich, die Kälte kriecht heran und auf die Ebene legt sich ein Tuch von schwerer Dunkelheit Ihr schwarzes Haar im Wind schmeckt salzig, riecht nach fernem Farn Sie schafft es endlich noch zur rechten Zeit Denn schon tritt aus dem Tor der Stadt, aus Iuva "der…
letzter Beitrag von Hase, -
Kein Märchen
| erstellt von Tintendrache- 0 Kommentare
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Zeichne mir kein Wunderland der Heuchelei keine friedlichen Sphären in denen Geister Engel sind und Dämonen der Türschwelle verwiesen werden Kannst du mir eine makellose Wahrheit zeigen eine die nicht doppelgesichtig ist wie Janus eine perfekte Münze die keiner drehen kann? Versuche nicht meinen Rosenwall zu erschlagen und schicke mir keine Kürbiskutsche ich wäre lieber nicht deine Ballprinzessin Gib mir einen unbarmherzigen Spiegel einen der nicht Ihr antwortet wenn ich frage wer die Schönste sei Denn ich bin nicht Alice auch nicht Dornröschen oder Aschenputtel nicht einmal Schneewittchen Meine Dämonen haben meinen Kern ver…
letzter Beitrag von Tintendrache, -
feedback jeder art Schattenwelten
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Ich wünscht Ich wünscht, das Dunkel wär zu Ende, auf dass ich so Erlösung fände; vom grausig, bösen Alp der Nacht, den Finsternis zu mir gebracht. Von schwarzen Dienern hergetragen, hör ich entsetzt ihn lautlos sagen; komm her zu mir, bleib nicht da liegen, ich will deinen Verstand besiegen. Dass in der Frühe, du nicht weißt, wer du noch bist und wie du heißt; das schlussendlich, du bist nur, ein hilflos Fetzen der Natur. Der stammelnd, Worte suchend spricht, mit reinem Wahn im Angesicht; ja dieses Los soll dich ereilen, und nichts und niemand mag dich heilen. …
letzter Beitrag von Freiform, -
Shiva (Teil 1)
| erstellt von Urban Monkey- 0 Kommentare
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Ich bin Shiva (Teil 1) In meinen Händen halte ich die Klinge des Schicksals, mit denen ich durchschneide die Fäden der Marionetten, die da tanzen im ewigen Gelächter, auf das die Welt untergehen wird im Reigen der chaotischen Melodie
letzter Beitrag von Urban Monkey, -
Der einsame Narziss
| erstellt von Ydalir- 3 Kommentare
- 945 Aufrufe
Der einsame Narziss Da am verlassenen Gewässer sitzt er, bei Sommerhitze, Wind,Regen oder Schnee, auf kleiner Insel Ende, selbstverliebt. Denkt, alle verstummen und sogar die Bäume lauschen, wenn seine makellose Gestalt ihre beste Pose gibt, als Seespiegelbild übergoss durch Wasser glänzend schwebt, so teuer lebt die frisch hoch begehrte Oberfläche, mit niemand möchte er tauschen. Nie will er leiden, nie kämpfen für andere entbehrend durch Feld und Steppe reiten, immer von Gnade und Herrlichkeit, sein ein Sohn. Doch freundliche Saiten im Frühlingswald verklingen, Liebesbekenntnisse fliegen weiter und die bekannten Menschen singen, …
letzter Beitrag von Ydalir, -
Die Königin der Nacht
| erstellt von ASARJA- 0 Kommentare
- 945 Aufrufe
Die Königin der Nacht Ich bin die Königin der Nacht, ich wandle wenn niemand wacht. Hab' im Mantel der Nacht schon viel gehört. Ich weiß was die Liebe blind sich schwört selbsttrunken von Treue bis in den Tod, aber sah auch der Liebeskummernden Not. Ich höre auch der Künstler Gebet; weiß wie der Poet die Muse erfleht. Ich sah des Romantikers lange Wacht, und wie der Philosoph grübelnd die Nacht zum Tag gemacht. All' sie suchen den Schutz der Dunkelheit wenn Ruhe herschet weit und breit. Ich breite über alles meinen dunklen Mantel der Nacht und hüll es in nächtlich-stilles schweigen ganz sacht. Mein Mantel ist mit Sternenglanz bestickt, …
letzter Beitrag von ASARJA, -
verloren-gefunden
| erstellt von liobani- 0 Kommentare
- 942 Aufrufe
hab mich verloren in dieser welt, ich schrie hinaus in das all, herr wo bist du, ergab mir antwort, ich bin überall, hebe den stein, da bin ich, gehe in die natur und du findest dich, du findest dich in mir mein kind, ich bin im stein und der natur, im menschen und jeder kreatur, ich bin in dir, verlass mich nicht, du bist in mir, ich glaub an dich, glaub du an mich, dann sind wir vereint, bis in alle ewigkeit,
letzter Beitrag von liobani, -
Teufelspakt
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
- 942 Aufrufe
Ein Junge, fromm und ohnegleichen steht ganz in Gottes Zeichen. Liebte ein schönes Kind, es hauchte ihren Namen leis‘ der Wind. Doch sein Herz zerschellte an ihren Brüsten wie Wellen an den kalten Küsten. Er begehrte sie und ihre schönen Brüste und betete, dass sie um seinen Namen wüsste. Und flehte nun, dass Gott ihn wohl erhörte. Als nichts geschah, es ihm gar empörte. Er ging nun einsam und verloren, hatte Gott und Kirche abgeschworen. Und rief nun gar den Teufel an: „Teufel, ich biete dir Pakt und Bann.“ Der Teufel erhört gar nun sein flehen und ließ sich in voller Pracht und Gestalt bei ihm sehn. Bietet ihm Pakt…
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
feedback jeder art Unscharfe Götter
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
- 941 Aufrufe
Unscharfe Götter komm, Herr Oh, mein Gott verschwinde, Zauber nicht ihr seid Götter Herr, Oh, Zauber, sondern die Gemeinde ihr Zeichen ich habe euch geglaubt Euch vertraut Bis die Kindheit hustend verstaubt naiv ergraut, vergrault Orthogaphie-Pfaffe und der alte Rotstift-Kardinal Silberlingzähler Mit einem Federstrich seid ihr komm her, oh mein Gott, Verschwindezauber, seht ihr – weg für immer Schwindelgeist Trunkenheit von früher den Messwein ausgeschlagen das Geläut genossen singend begossen noch vor der Moral verflossen …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Zwergengleich
| erstellt von Lightning- 1 Follower
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Zwergengleich Weite Fjorde, leichte Brise, klare Sicht auf weißen Schnee, und Polarlichter am Himmel, fast wie Seelen schweben sie. Schwarze Stämme, keine Blätter, dunkle Zweige, Winterwald, und dazwischen liegen Felsen, schimmergrau, sie wirken alt. Unser Pfad führt durch die Berge, heut im Tal, nicht in der Höh, Schnee durchzieht wie tiefe Flüsse, wilde Furchen, die ich seh. Fühl mich klein in dieser Kälte, zwischen all der Felsenstärke, doch vor mir erwacht die Höhle, dunkle Heimat für die Zwerge. Und wir stehn vor diesem Eingang, wahrhaft wirkt er, riesengleich, unverschlossen ist die Pforte, zum vergangnen Zwergenreich. Doch die Spur…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Naruga Karuga
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
- 938 Aufrufe
Legenden berichten, Sagen erzähl'n, von einer Bestie, selten geseh'n. Von Anmut und von Tödlichkeit, stets wachsam und zum Kampf bereit. Die Augen glüh'n wie rote Sterne, in der Nacht und in der Ferne. Schuppen und Fell von edlem Glanz, bedecken sie von Kopf bis Schwanz. Das Monster hüllt in schwarz sich ein, bleibt auch als stiller Mörder rein. Wenn es lautlos durch die Wälder streift, und sich seine Beute greift, hörst du davon keinen Ton, bis du merkst, es hat dich schon!
letzter Beitrag von B. Deutung, -
was geht ab?
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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was geht ab? öffne meine gedanken den kleinen dingen. fliegt herbei schmetterlinge, glühwürmchen, geht mit mir auf die reise zu den sonnen. auf dem taxistreifen landet ein komet, lädt ein, auf seinem schweif platz zu nehmen. nächster halt, starlight cafe. ich ordere einen latte macchiato. am nebentisch flirtet eine venusianerin mit einem kriegerisch bemalten marsianer. ich hake meine vorurteile ab, drücke 2000 lightyears from home auf der jukebox, fordere meine begleiter auf, etwas zu bestellen. dankend lehnen sie ab, sie hätten bereits in einem früheren stadium genug gefressen. auf dem panoramaschirm wird gezeigt, …
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Anomalie
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
- 936 Aufrufe
Anomalie im Gerinnsel einer Sterninsel träumt ein zwanghafter Zeitgeist von grenzenloser Macht im permanenten Geriesel mentaler Befehle zur Übernahme wehrloser Wesen erdacht Gebete, die Liebesnamen tragen befallen die Seele der geistig Armen zu der Einheit bereinigten Seins das Eindimensionale ist die kranke Missgeburt verketteter Sog-Spirale: das Eingängige – immer viel zu gleich umkreist die projizierte Inzucht alleiniger Selbstsucht © j.w.waldeck 2016
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Umarmung
| erstellt von Sternenherz- 6 Kommentare
- 936 Aufrufe
Rotwurzeln schenkte sie ihm, sobald sie am Horizont erschien. Später stand er - durchglüht. Dann legte sich ihre Umarmung als stiller Schatten auf den See.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
nur kommentar Krönung der Schöpfung
| erstellt von Managarm- 5 Kommentare
- 936 Aufrufe
kein Leben hab' ich mir bestellt die Frage wurd' noch nie gestellt ob ich werden will so wie es keine Antwort gibt und niemand meine Schwächen liebt sei jetzt besser still sonst verbring' ich auf die Schnelle den Rest der Erde in der Zelle obwohl ich das nicht will bevor die Ewigkeit mich zu den Sternen fliegt und Göttlichkeit über die Menschheit siegt obwohl der Affe das nicht will weil er den Gott in sich erkennt den die Welt den Satan nennt darüber schweigt er aber still er ist halt doch nur ein A…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Cariana
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
- 933 Aufrufe
Zwei Musen, von blendender Gestalt, deren hohe Kunst, Jahrtausende alt. In ewigem Kreislauf, bilden sich ab, senken die Pinsel auf die Leinwand hinab. Die Haut der ersten weiß, wie der erste Schnee. Die Haare so dunkel, wie der Wintersee. Versunken wie ein Geist, gibt sie nie störenden Rat, sie lässt lieber sprechen, ihres Könnens Tat. Die Zweiten wallend Haar, rahmt schmeichelnd ihr Gesicht. Doch ebenmäß’ge Züge, verdeckt es dezent nicht. Lebendig wie der Wind, In Güte und in Liebe, ist sie mal zart wie ein Engel, doch mal verteilt sie Hiebe. Erschaffen ein Abbild voll Schönheit und Glanz. Um sie sch…
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art Vielfältig
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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Vielfältig Ich träum in den Falten des Gewandes der Großmutter meines Heimatlandes. Als Eichhörnchen, Moosröschen oder als Stein wachse ich langsam ins Leben hinein. Ich zieh mit den Wolken über Berge und falle als Regenschauer auf Zwerge, die unsichtbar unter Felsnasen wohnen und arglose Menschen manchmal belohnen.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Der Eremit
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Ich schlucke Sand und fresse Staub. Ein Kleid, gemacht aus totem Laub, Bedeckt zur Not den dürren Leib Und das Gebirg’ ist mein Verbleib. Fernab von Sucht, von Gier und Hast Ist’s Menschenleben schnell verblasst. Was bleibt, sind Werte, chancenlos. Das Glück ist klein, die Pein ist groß. Dort droben, über eurer Welt, So fern von Leid, Sehnsucht und Geld, Dort offenbart sich mir ein Reich, Wie dem der Himmelsgötter gleich. Ein Vogel sucht die Wolken ab, Bringt Leben hin zur Lagerstatt. Ich baue mir ein Blätterdach Und spiele mit den Winden Schach. Der Friede wächst mit jeder Stund. So tut sich mir das Leben kund. Und auch im …
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Der Hagen ist in blutjungen Jahren
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Der Hagen ist in blutjungen Jahren, als Friedgeisel zu den Hunnen gefahren; Hexenkunst und Zaubermacht, hat er vom Rheine mitgebracht. Er diente Atilla treu im Heer, hervortun viel ihm nicht sehr schwer; so manche Schlacht man dort gewann, verfiel er dem Berserkerwahn. Den zu beherrschen half ihn dann, Zauberer des Königs, der Schamanenmann; doch fiel es ihm weiter furchtbar schwer, Rückhalt zu üben, beim Kämpfen im Heer. Die Lieder besingen den grimmigen Mann, der furchtbar streitend, immer gewann; der sich völlig hingab, dem wilden Scharen, die immer anwesend, beim Streiten w…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Der Tod eines Atheisten
| erstellt von alfredo- 3 Kommentare
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Nun bin ich tot, ich bin gestorben, mein Leib ist wieder Staub geworden. Vom Jenseits hat man mir berichtet, mein Geist ist in das Nichts geflüchtet. Nun bin ich tot, werd' nie mehr leben, was kann es denn noch Besseres geben? Ein ewig' Leben, welch ein Gräuel, so endlos wie ein Endlosknäuel! Das Menschenhirn ist voller Tücken, zu Elefanten werden Mücken. Es gaukelt dir Chimäre vor, für bare Münze nimmt's der Tor. Der Mensch in seiner Glaubensbrunft, verachtet Logik und Vernunft: 'Die Andern sind nicht recht von Sinnen, erkennen 'Wahrheit' nicht und spinnen. Die …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Alchemie
| erstellt von Carlos- 7 Kommentare
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Was ergibt die Vermischung von Blut und Samen mit dem Wasser des Meeres? Anadyomene!
letzter Beitrag von Carlos, -
Die Nacht...
| erstellt von Mischa- 0 Kommentare
- 930 Aufrufe
Die Nacht Ich öffnete das Fenster und die dunkle weißbläuliche Stadt sang ihre Nachtsynphonie Die rauschenden Gesänge, die aus bewegten Fernen tönten, ließen mich Bilder der halben Wirklichkeit ahnen Da war das Summen der Fabrikhallen, die ihre Produkte unter hier unhörbaren Schreien dorthin ausspiehn, wohin es mich zog Stempel ferner Handelskontore.. Mein Lauschen überstieg die Gartenzäune an stillen Häusern ..vorbei.. an mir so lieben Augen jetzt schlafender Mädchen ihrem Träumen und Schlaf wohlbehütet wer weiß tastete sich vor zu den Autobahnen deren Rauschen mit den Güter- und Fernzügen um die Wette sang In d…
letzter Beitrag von Mischa, -
Leviathan
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Oh Leviathan, Du stolzer Gott der Meere. Fülle meinen Schädel, Bitte fülle diese Leere Mit tosenden Gedanken, Dem Zorn der Stürme gleich, Die du entfachst Bei jenem ersten Treffen, Wo ich nicht glauben wollte, Welch wilde Wut in meinem Herz Die Liebe mir beschwören sollte, Da webten wir den Zauber, Der mich noch immer bindet, An deine junge Seele Und niemals mehr verschwindet Nun ist schon einige Zeit vergangen Noch immer hab ich das Verlangen. Du lässt mich nicht los. Sei bereit, wenn ich dich warne, Dann gibt es kein Entrinnen. Ich will zurück in deine Arme Mich nochmals zurück besinnen.. Weder Glauben, noch die Kraft…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Engelsleichen
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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In meinem Kopf befind ich mich, in dunklen und leeren Träumen. Bittersüße Lügen erzählen von mir, sehe ich die Lügen bei Dir. Engelsleichen starren mich an, Engelsküsse küssen meine Haut. Die Sünde Gottes ist schuld, die Stimme der Toten ist Laut. Der Weg ins Licht ist schwer, die Wahrheit ist viel mehr. Engelsleichen pflastern meinen Weg, den Weg durch das Licht in die ewige Finsternis. Engelsleichen überall, finstere Lügen schauen mich an. Rufen meinen Namen, den Namen des jüngsten Gerichtes.
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Belsazars Fest
| erstellt von Cornelius- 1 Follower
- 10 Kommentare
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(Aus dem Fundus, ca. 2020. Allen Bibelkennern und Heinrich-Heine-Verehrern gewidmet) Babel, Mittelpunkt der Welt, schlummert unterm Sternenzelt. Was Belsazars Untertanen wohl in ihren Träumen ahnen: Liegen sie in ihrem Bett, gibt der König ein Bankett, wenn der Mond am Himmel schleicht. Bald ist Mitternacht erreicht. Schwere, volle Becher klingen. Um das Fest in Schwung zu bringen, trägt ein Diener mit Geklirr flugs das heilige Geschirr, aus Jehovas Haus gestohlen, wie der Herrscher es befohlen, in den großen Speisesaal, füllt mit Wein den Goldpokal. Bal…
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Irgendwo auf einer Seite im Buch
| erstellt von Sternwanderer- 11 Kommentare
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Irgendwo auf einer Seite im Buch Das Buch, vollgeschrieben mit intriganten Geheimnissen strandete versteckt in einem blauen Boot auf der Insel der Poesie, genau zu jener Stunde in der sich ein drohendes Gewitter zusammen braute. Irgendwo auf einer der vielen Seiten ohne Zahl und Namen steht eine wahre Begebenheit und die verhielt sich so: * * * * * * Eines Tages verdunkelten sich die Wolken zusehends bedrohlich die Sonne war zu kraftlos, sich dagegen zu wehren. Mutlos hielt sie ihre Strahlen zurück die eben noch fleißig einen Sommertanz einübten um die betörend duftende Rose aufzumuntern, deren Blütenhülle so sehr bleich ist. * Die Rose, …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Abendstimmung
| erstellt von Hayk- 4 Kommentare
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Bald verlässt uns nun des goldnen Adlers Glanz, überlässt dem Silberschwan die kühle Nacht; Venus fordert auf zum großen Sternentanz, Gnome, Elfen, zarte Düfte sind erwacht. Schlafestrunken gurrt im Baum ein Taubenpärchen, horch, der Nachtigallenschlag verkündet Stunden trauter Seligkeit und lang geträumte Märchen raunen: Seit Äonen sind wir zwei verbunden.
letzter Beitrag von Hayk, -
Gedicht der Hündin Marlene
| erstellt von wundi- 2 Kommentare
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Zweites Gedicht der Hündin Marlene, in dem sie sich über den amerikanischen Präsidenten beklagt, sowie einige Lesermeinungen. (Das erste Gedicht ist leider verschollen.) Wau? Wau? Wau! Wau! WAU! Wuff!!! Wauwauwau, Wau – Wau – WAU! Wuff! Wau! Wau! Wau! WUFF!!! Das Gedicht wurde zuerst in der Zeitschrift der hundeknochen magazin für den aufgeklärten hund veröffentlicht und löste sofort eine heftige Diskussion aus. Ein Leser, der namentlich nicht genannt werden will, schrieb: Wau! Wau! Wau! Die Vorsitzende der Bundesvereinigung veganer Hirtenhunde, Marie-Louise Schmalhans-Knurr, äußerte sich folgendermaßen: …
letzter Beitrag von wundi, -
feedback jeder art Magnetischer Panther
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Magnetischer Panther, NICHT-Sagentier, Tier aus dem Basal ! Wohin Deine Eisen-Platin-Pranken prunken, Deine Kobaltklauen hauen Dorthin stellt sich Blut ins Feld der unsichtbaren Kräfte und richtet sich aus Du bist Nickel-Auge, silberne Muster, anziehende Kräfte aus der Tiefe Springst in meinen Strom, Knistern auf Deinem Fell, Blitze in Deinen Augen Um mich zu rauben Spannungstier ? (Deine Felder sind so stark und rein) Und diese Zähne ! Daran sind noch Späne vom ersten Tag an dem Dich diese eine Frage aus dem Eisen bohrte. Endlich! Du! Raub! Mich! Empor! Du trägst um Dich ein Feld: Geheimnis, das hält ver/zer/stört, an/ab-stösst Mich ziehst Du an! Du s…
letzter Beitrag von Alexander, -
Dein helles Wort
| erstellt von Elmar- 0 Kommentare
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Ich habe keine Meinung von mir selbst, da ich ja doch noch werde. Denn stets wenn ich enttäuscht mich von mir selbst abwende und mich erkennen muss als Teil der Herde ( jener, der im Grunde meines Herzens ich nie angehören will,) dann trag ich Trauer und ein Abgrund tut sich vor mir auf, den zu durchschreiten nimmer ich vermag, in noch so kühnem Lauf. Dann sinkt die Seele nieder und ich werde still, erschrocken von der Finsternis der Tiefe und der dunklen Erde. Wer könnte dieses Dunkel je durchdringen, wer könnte Einhalt ihm gebieten und vollbringen, dass es zu Geist und Sinn mir wird, woran mir doch so sehr gebricht? O dass doch endlich zu mir s…
letzter Beitrag von Elmar, -
nur kommentar bibelfest
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ich hab' dich geschändet im heiligen Hain umgeben von Haselnusssträuchern begann ich im Mondlicht zu räuchern den Körper zu quälen für mich ganz allein so roch' es nach Rosen verbrennendem Fleisch nach Haselnüssen dann fing ich an dich zärtlich zu küssen erstickte dein Todesgekreisch mit deiner Lieblingslektüre auf dass ein nutzloserSklave der sich freut auf deine Strafe den Sinn dieser Bibel zu dir nun führe direkt in die Hölle fährt obwohl ich es lustvoll gestalte die fressenden Flammen verwalte …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art In Freyas Armen
| erstellt von Managarm- 0 Kommentare
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ich sitze hier wart auf den Tod und lausch dem Wind in Bäumen der Schaukelstuhl im Abendrot läßt mich im Voraus träumen wie es wär wenn ich jetzt sterbe wie ich zur Liebesgöttin gleite ein Teil der Atmosphäre werde und eine ihrer Katzen reite wenn ich höre meinen Namen den sie spricht für mich bestimmt wenn sie führt mich zu den Ahnen all jenen die in Folkwang sind ich sitze hier und bin am sterben in Freyas Armen warm gelind es könnte gerad nicht schöner werden ins Jenseits weht mich Odins Wind vom Greis im Schaukelstuhl zum Kind …
letzter Beitrag von Managarm,
