Mythenreich & Fantasie
Mythologisches und Dinge welche die Fantasie zum Rauchen bringen
1.207 Themen in dieser Kategorie
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nur kommentar Geisterschiff!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Geisterschiff! Segel blähen durch die See. Grünes Wasser Luv und Lee. Klarer Kurs ins Heimatland. Gesteuert durch die Nebelwand. Diese Wolken schwellen an. Graue Front. Matrosen ran! Ausguck ruft vorn am Bug. Nichts zusehen! Welch ein Trug. Dann der Schatten riesengroß. Geisterschiff mit Schicksalslos. Verlorene Seelen sind dabei. Nichts ist mehr hier einerlei. Schiff rauscht in die Nebelschicht. Verschluckt ist das Flackerlicht. Verschwunden in die Nebelbank, sucht es Opfer, auch im Zank. Die Mützen ab …
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Der Mythos des kleinen Klaus
| erstellt von Crazy Sheep- 0 Kommentare
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Es war einmal ein kleiner klaus, der baute sich aus Bärenfäll ein kleines Haus, das Haus roch nach Nutten und Dreck, er kackte auch gerne mal in die Eck, die ecke verschissen von oben bis unten, der kleine Klaus war stets betrunken, seine Haare rochen nach edelem Öl, von kokosbraunen Affenkröhl, Der Kröl an sich war ein grüner Gnom, der spielte Abends auf seinem Metronom, das Spiel auf dem Metronom gefiel Klaus so sehr, daraufhin sagte er Gib mir mehr! Meer in worten des blauen Wassers,
letzter Beitrag von Crazy Sheep, -
Schimmernd, funkelnd Glanz, Schalmeienklang und Elfentanz, friedlich schlummernd Kindlein dort, in schönem Traum an wunderbarem Ort. Tanzt ihr Elfen schönen Reigen, macht euch doch den Frieden zu Eigen. Euer ist des Mondes Glanz, der immerwährend Elfentanz. © Rabensohn
letzter Beitrag von rabensohn, -
nur kommentar Schattenschwestern
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Schattenschwestern irres Licht, das blendet schön bloß, ohne Nähe das Unersetzliche verschwendet an eine kalte, tote Seele... zwei bleiche Schwestern im Innern verloren das Eisherz von gestern in Elfenbein geboren Augen wie der Ruf der Nacht grenzenlos tief, an Sinn Lippen aus dem Blut der Schlacht um Trojas schönstes Kind zwei Schneeschwestern: die Seidenlocken gesponnen Tod funkeln Blicke - traumvergessen trinken Liebe bitt'rer Not erwarte nie ihr namenlos Nähern! emaillierte Leiber, die dein Brennen opfern die Füßchen rot von Herzschlägen leuchtend Mohn: der Lippen Spotten zwei bleiche Schwestern …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Shiva (Teil 2)
| erstellt von Urban Monkey- 0 Kommentare
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Ich bin Shiva (Teil 2) Die Fäden gestutzt, leblos am Boden gelegen, die Marionetten der Erde wieder einverleibt werde ich ihn neues Leben geben, so der Tod ewig Teil des Lebens bleibt, denn ich bin das Chaos und die Ordnung zugleich.
letzter Beitrag von Urban Monkey, -
Roxesse Etui geschrumpfter Blackouts blinzler
| erstellt von D-SILVER- 1 Kommentar
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Dein Life: Ein abwegiges Abstraktum lesbischer Antibabypillen. Und noch immer, spielst du Sextris Maskulum Travestie. Eifrig sammelst du seperativ Einfallsdarwinchen und weißgläubig: mündet Stiile trocken ins schwarze mehr.. während deine kleinen Augenmacarenas Einkaufswagen: Pedigreepal frei sammeln. Machst du mal wieder Brainvintage und fotografierst: deine Rollercoaster Madicos im Evil Dead Karussel, She-Male Suizid Embryos wundernd, warum keiner mehr Eunuchengelb trägt.
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Das Küken und der Löwe (Fabel oder so)
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Ein Küken kommt beim Löwen an: „Wie kann man, bloß so mutig sein wie du?“ Der Löwe lächelte im nu: „Mein liebes Küklein, du willst haben den Mut mein?“ Da nickte das Küken heiter, Der Löwe lächelte weiter: „Mein liebes Kind, Du bist jetzt schon mutiger als jedes Rind! Traust dich an zu sprechen mich, dabei fressen meine Artgenossen dich!“ Erschrocken schaut der Vogel hoch: „Keine Sorge, ich esse kein Tier, das sorgt für Schmerzen hier.“ Er zeigt auf seinen Magen, „Um zurückzukommen zu deinen Fragen, Mutig ist der, der es versucht, obwohl er weiß, dass der Tod hat für ihn gebucht, der, der weiter macht, trotz Pavor davor, …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Die Rast an der Seidenstraße
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
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Seht ihr diese alte Stadt? Ihre Mauern lagen unterm Sand der Zeit, neulich erst wurden sie befreit. Hört ihr diese exotischen Klänge? Seht ihr diese ferne Menschenmenge? Riecht ihr auch den Basar, spürt das Gedränge? Einst blühte hier das volle Leben (dies erinnert mich ans alte Theben) – Kinder spielen auf den Plätzen heiter, Karawanen ziehen abends weiter, Händler bieten ihre Waren feil, Priester spenden Reisenden ihr Heil. Ich rast’ an diesem Ruinenort, der Tag ist schon geschritten fort. Hier im schönen Samarkand setze ich mich in den Wüstensand. Meine Führer zünden an ihr L…
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art Vielfältig
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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Vielfältig Ich träum in den Falten des Gewandes der Großmutter meines Heimatlandes. Als Eichhörnchen, Moosröschen oder als Stein wachse ich langsam ins Leben hinein. Ich zieh mit den Wolken über Berge und falle als Regenschauer auf Zwerge, die unsichtbar unter Felsnasen wohnen und arglose Menschen manchmal belohnen.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Ikaros und das Glühwürmchen
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Ikaros und das Glühwürmchen O Welt! Du wechselst stets Dein Licht, Du Mythos, sorgst für Zeitensicht. Das Gespräch der steten Wiederkehr trägt Licht und Schatten zu uns her. (Ikaros, der griechische Held) „Der Mensch ist eine Pflanze, die verwurzelt ist im Erdenleben. Leuchten möcht’ er hell im Glanze, sei in das hohe Licht zu heben. Fliegen soll er in die Luft, aus Wachs sind seine Flügel, sollte riechen diesen Sphärenduft, nicht denken an die Zügel – so reich’ ich hin zur Sonnenwärme, überbrück’ so ihre weite Ferne.“ Doch der Held tritt aus dem Schatten nicht, die Welt tau…
letzter Beitrag von Ikaros, -
Drachenblut
| erstellt von Vergissmein nicht- 1 Follower
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Unsere Luft ist dünn geworden Viel male schon darin gelebt Spürbar alles schon Vergangene Die alten Klagen haben sich gelegt. Das Gefühl der Wiederkehr Dieses Knistern in den Ecken Mächte so unangreifbar Sich in unseren Raum verstecken. Wird es mir dann zu bunt das Treiben Entfache ich die Glut Alles solle sich entfernen Weißer Salbei; Drachenblut.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Unscharfe Götter
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
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Unscharfe Götter komm, Herr Oh, mein Gott verschwinde, Zauber nicht ihr seid Götter Herr, Oh, Zauber, sondern die Gemeinde ihr Zeichen ich habe euch geglaubt Euch vertraut Bis die Kindheit hustend verstaubt naiv ergraut, vergrault Orthogaphie-Pfaffe und der alte Rotstift-Kardinal Silberlingzähler Mit einem Federstrich seid ihr komm her, oh mein Gott, Verschwindezauber, seht ihr – weg für immer Schwindelgeist Trunkenheit von früher den Messwein ausgeschlagen das Geläut genossen singend begossen noch vor der Moral verflossen …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Zweisamkeit
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
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Zweisamkeit Auf ruhigen Pfaden am Waldrand entlang in genießender Zweisamkeit, die Stille und Ich erblicken wir den ersten Morgenstrahl zärtlich umarmt er den Tau Eine Brise liegt wartend im moosigen Gras sie weiß, ihr Reisebeginn ist nah Aufgeregt greift sie nach dem Gepäck das überquillt mit der Leichtigkeit ihres Seins. Genussvoll sind die frühen Stunden eine davon, die sich im Blau ergeht eine andere liegt willig an Horizontes Saum sich ausruhend, bis sie Abends wieder aufsteht Überwältigend und tiefgründiger als je wird das Stimmungsbild gemalt eine Szenerie …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
nur kommentar Krönung der Schöpfung
| erstellt von Managarm- 5 Kommentare
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kein Leben hab' ich mir bestellt die Frage wurd' noch nie gestellt ob ich werden will so wie es keine Antwort gibt und niemand meine Schwächen liebt sei jetzt besser still sonst verbring' ich auf die Schnelle den Rest der Erde in der Zelle obwohl ich das nicht will bevor die Ewigkeit mich zu den Sternen fliegt und Göttlichkeit über die Menschheit siegt obwohl der Affe das nicht will weil er den Gott in sich erkennt den die Welt den Satan nennt darüber schweigt er aber still er ist halt doch nur ein A…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Der Eisenthron - Die Gesandte
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Eilig hetzt die Weise hin zur Lichtung Ihr ganzer Wald kann nichts mehr für sie tun Ihr Blick sucht Halt, sucht Weg, sucht Richtung Sie MUSS ja weiter (und will bloß ruhen) Und ihre Smaragdmeerblicke klingen blutmagisch stillgeschrien auf einem leisen Ton Ein böser Geist entmarkt den Dingen Leben für den Eisenthron Sie hat ihn in dem Wind gespürt im Sterben ihrer Bäume Ein Feuer das sich selber schürt Ein Dunkeln ohne Säume Er jagt sie schon so lange Zeit Er braucht ihren verborgenen Sinn Er will die Kraft in ihrem Leid Treibt sie zu seiner Esse hin ( F…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Marilyn
| erstellt von rf23shampoo- 3 Kommentare
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Marilyn Die Zwerge Fassten sich an die Nase rochen Die Schwärze Der darunterliegenden neun Höllenpforten Was für eine Drecksarbeit Nochmal würden sie nicht heruntergehen Sie würden streiken Eine Gewerkschaft gründen Ihr schwänze aus der Hose hängen lassen
letzter Beitrag von rf23shampoo, -
Glaube Liebe Hoffnung
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Weißt Du ? ( Prolog: Matthäus Kapitel 22 Vers 14 ) Weißt Du, was Liebe ist ? Ein Sturm, der unvorhergesehen aufbraust und plötzlich ist es still damit Du Schweigen lernen mögest. Eine Meereswoge, die tief im Inneren schlummert Und mit einem mal nach Oben schnellt damit Du in Bewegung gerätst. Weißt Du, was Glaube ist ? Ein Fieber, das Dich gnadenlos ergreift und in einer anderen Welt aussetzt damit Du Sehen und Hören lernst. Ein Ziehen, gegen das Du Dich nicht wehrst obwohl Du weißt, dass es Dich aufzehrt damit Du Deine Angst überwindest. Weißt Du, was Hoffnung ist ? Ein Ort, an den Jeder kommen will aber der unbegehbar blei…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
von Moony und Solana
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Solana strahlt im Wolkenkleid, Wirft ihre Schatten weltenweit Und zwischen Laub in Farbenpracht, Dort hängt in Fetzen noch die Nacht. Das Haupt des Mondes silbrig scheint, Auch wenn er schwarze Tränen weint. Im Kobaltblau, da singt das Schwert, Weil sich das Licht ihm ganz verwehrt.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Zwergengleich
| erstellt von Lightning- 1 Follower
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Zwergengleich Weite Fjorde, leichte Brise, klare Sicht auf weißen Schnee, und Polarlichter am Himmel, fast wie Seelen schweben sie. Schwarze Stämme, keine Blätter, dunkle Zweige, Winterwald, und dazwischen liegen Felsen, schimmergrau, sie wirken alt. Unser Pfad führt durch die Berge, heut im Tal, nicht in der Höh, Schnee durchzieht wie tiefe Flüsse, wilde Furchen, die ich seh. Fühl mich klein in dieser Kälte, zwischen all der Felsenstärke, doch vor mir erwacht die Höhle, dunkle Heimat für die Zwerge. Und wir stehn vor diesem Eingang, wahrhaft wirkt er, riesengleich, unverschlossen ist die Pforte, zum vergangnen Zwergenreich. Doch die Spur…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Alchemie
| erstellt von Carlos- 7 Kommentare
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Was ergibt die Vermischung von Blut und Samen mit dem Wasser des Meeres? Anadyomene!
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Die Sonne der Nacht
| erstellt von Dionysos von Enno- 11 Kommentare
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Es geht im großen Schloß kein warmes Wesen das nicht in Dunkelheit verlorn gegangen ist Und wie ein unbewegter Amethyst schweigt auf den Zinnen in die Nacht, der Fürst Sein Raubtierauge leuchtet purpur in die Nacht Die Finger kneten unerhört die kalte Hand Die Sehnsucht nach ihr hat ihn ausgebrannt doch eine Hoffnung ist in ihm erwacht Seit er sie wiedersah bei Nacht im Dorfbordell Für einen Rappen hat sie ihm den Hals gereicht und er sank, wie Erlösung leicht als etwas in ihn fuhr, sonnenwarm, hell So hell, daß es sein Auge blendet das Auge das Jahrhunderte durchwacht der Va…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Der einsame Narziss
| erstellt von Ydalir- 3 Kommentare
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Der einsame Narziss Da am verlassenen Gewässer sitzt er, bei Sommerhitze, Wind,Regen oder Schnee, auf kleiner Insel Ende, selbstverliebt. Denkt, alle verstummen und sogar die Bäume lauschen, wenn seine makellose Gestalt ihre beste Pose gibt, als Seespiegelbild übergoss durch Wasser glänzend schwebt, so teuer lebt die frisch hoch begehrte Oberfläche, mit niemand möchte er tauschen. Nie will er leiden, nie kämpfen für andere entbehrend durch Feld und Steppe reiten, immer von Gnade und Herrlichkeit, sein ein Sohn. Doch freundliche Saiten im Frühlingswald verklingen, Liebesbekenntnisse fliegen weiter und die bekannten Menschen singen, …
letzter Beitrag von Ydalir, -
feedback jeder art Umarmung
| erstellt von Sternenherz- 6 Kommentare
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Rotwurzeln schenkte sie ihm, sobald sie am Horizont erschien. Später stand er - durchglüht. Dann legte sich ihre Umarmung als stiller Schatten auf den See.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Land der Träume
| erstellt von Noel Aysis- 0 Kommentare
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Land der Träume Silbern scheint der Mond heut' Nacht, doch es ist kalt und dunkel. Es ist, als wär ein Geist erwacht, und doch, der Sternenfunkel lässt träumen mich von gestern. Die Einsamkeit ist nichts als Schein, ich geh durch tausend Räume. Vorgestern noch war ich so klein, und heute bau ich Träume, die wachsen in den Himmel. Ein Windhauch bläst jetzt. Ich seh' den Mond. Und leise, leise, ganz ungehetzt geh ich und weiß, dass es sich lohnt, nicht heute und doch morgen. Fantasie umschleiert mich nun ganz, vergessen ist die Welt. Nun schau ich in den leichten Glanz, denn was im Land der Träume zählt, das liegt im Gl…
letzter Beitrag von Noel Aysis, -
feedback jeder art Mutter Natur
| erstellt von Lightning- 1 Kommentar
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Mutter Natur Ihre Schönheit scheint gefangen, sie umarmt jedoch den Wald, geisterhafte Handbewegung, Fabelwesen, sie scheint alt, fast verwachsen mit der Rinde, steigt sie aus dem alten Baum, zieht bisweilen durch die Nächte, und schenkt uns dort einen Traum. Tiefer Blick und sanfte Hände, Lippen sinnlich, ungezähmt, wird der Name dieser Schönheit noch in keinem Land erwähnt. Schützt die Blumen, Wiesen, Wälder, einfach alles, was so sprießt ihre Weisheit längst gereift, will sie, dass ihr diese genießt. Doch ihr Leben ist zerbrechlich, selbst ein Flüstern, wie sich zeigt, kann ihr Sein in sich zerbrechen, also…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Verlorener Glaube
| erstellt von Neolyrik- 0 Kommentare
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Er nimmt und gibt dem Glauben Kraft. Er ist es, der das Träumen schafft. Sein Handeln in Symbolen spricht. Des einen Qual, des anderen Licht. Sein Wille durch die tausend Jahre verlor stetig seine wirklich Farbe. Durch fremde Hand sein Federstrich stark verändert, zu sehr verblich. Er kann nur führen Kinderdenken. Die alten Seelen sich selber lenken, dem Himmel keinen Glauben schenken. Vergessen ist, dass alles Leben durch unsern Vater ist gegeben./center
letzter Beitrag von Neolyrik, -
Der grässliche Reiter
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
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Der grässliche Reiter Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässliche Reiter Weiter voraus rasch wie der Wind Sein dunkles Ross flieht geschwind Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässlicher Reiter Weiter in die Nacht hinein Erschütterndes Wiehern zu hören allein Weiter, weiter, weiter immer weiter Schreitet der grässliche Reiter Weiter zu besteigen sein Ross An dessen Mähne Trauer floss Weiter, weiter, weiter immer weiter Reitet der grässliche Reiter Weiter zu erreichen die Flut Sein Gemüt, heiß wie Glut Weiter, weiter, weiter immer weiter Thront der grässliche Reiter Weiter auf See die …
letzter Beitrag von Tulk, -
feedback jeder art Schattenwelten
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Ich wünscht Ich wünscht, das Dunkel wär zu Ende, auf dass ich so Erlösung fände; vom grausig, bösen Alp der Nacht, den Finsternis zu mir gebracht. Von schwarzen Dienern hergetragen, hör ich entsetzt ihn lautlos sagen; komm her zu mir, bleib nicht da liegen, ich will deinen Verstand besiegen. Dass in der Frühe, du nicht weißt, wer du noch bist und wie du heißt; das schlussendlich, du bist nur, ein hilflos Fetzen der Natur. Der stammelnd, Worte suchend spricht, mit reinem Wahn im Angesicht; ja dieses Los soll dich ereilen, und nichts und niemand mag dich heilen. …
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Der Tod eines Atheisten
| erstellt von alfredo- 3 Kommentare
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Nun bin ich tot, ich bin gestorben, mein Leib ist wieder Staub geworden. Vom Jenseits hat man mir berichtet, mein Geist ist in das Nichts geflüchtet. Nun bin ich tot, werd' nie mehr leben, was kann es denn noch Besseres geben? Ein ewig' Leben, welch ein Gräuel, so endlos wie ein Endlosknäuel! Das Menschenhirn ist voller Tücken, zu Elefanten werden Mücken. Es gaukelt dir Chimäre vor, für bare Münze nimmt's der Tor. Der Mensch in seiner Glaubensbrunft, verachtet Logik und Vernunft: 'Die Andern sind nicht recht von Sinnen, erkennen 'Wahrheit' nicht und spinnen. Die …
letzter Beitrag von Carlos, -
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Link zum ersten Teil: Die Gesandte ….Der Regen hat ihr Kleid durchnässt mit groben Tränen Sie ist erschöpft und seufzt und zieht das Federkleid zurück Sie ist das letzte Stück geflogen mit den weißen Schwänen Und landet nun auf einem vorgesprungenen Mauerstück Sie reibt die Schultern sich, die Kälte kriecht heran und auf die Ebene legt sich ein Tuch von schwerer Dunkelheit Ihr schwarzes Haar im Wind schmeckt salzig, riecht nach fernem Farn Sie schafft es endlich noch zur rechten Zeit Denn schon tritt aus dem Tor der Stadt, aus Iuva "der…
letzter Beitrag von Hase, -
feedback jeder art Magnetischer Panther
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Magnetischer Panther, NICHT-Sagentier, Tier aus dem Basal ! Wohin Deine Eisen-Platin-Pranken prunken, Deine Kobaltklauen hauen Dorthin stellt sich Blut ins Feld der unsichtbaren Kräfte und richtet sich aus Du bist Nickel-Auge, silberne Muster, anziehende Kräfte aus der Tiefe Springst in meinen Strom, Knistern auf Deinem Fell, Blitze in Deinen Augen Um mich zu rauben Spannungstier ? (Deine Felder sind so stark und rein) Und diese Zähne ! Daran sind noch Späne vom ersten Tag an dem Dich diese eine Frage aus dem Eisen bohrte. Endlich! Du! Raub! Mich! Empor! Du trägst um Dich ein Feld: Geheimnis, das hält ver/zer/stört, an/ab-stösst Mich ziehst Du an! Du s…
letzter Beitrag von Alexander, -
Teufelspakt
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
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Ein Junge, fromm und ohnegleichen steht ganz in Gottes Zeichen. Liebte ein schönes Kind, es hauchte ihren Namen leis‘ der Wind. Doch sein Herz zerschellte an ihren Brüsten wie Wellen an den kalten Küsten. Er begehrte sie und ihre schönen Brüste und betete, dass sie um seinen Namen wüsste. Und flehte nun, dass Gott ihn wohl erhörte. Als nichts geschah, es ihm gar empörte. Er ging nun einsam und verloren, hatte Gott und Kirche abgeschworen. Und rief nun gar den Teufel an: „Teufel, ich biete dir Pakt und Bann.“ Der Teufel erhört gar nun sein flehen und ließ sich in voller Pracht und Gestalt bei ihm sehn. Bietet ihm Pakt…
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
Der Aufbruch ins Schneeland [P.1]
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Ich ein Elfenkrieger auf den Weg ins Schneeland, und ich tanze mit den Elfen am Engelsrand. Ich spüre den Hass der Elfen, unde sehe wie unsere Welt zu Grunde geht. Wir brechen auf ins Schneeland, in ein neues und gelobtes Land. Ich suche nach Drica mein Bruder, den ich nie gesehn habe. Auf meine Reise, Sina, Lyid und Miii. Elfen der ewigen Nacht, mein Herz haben Dämonen umgebracht. Irgendwan können wir zusammen sein, und keine Dunkelheit die uns im Herzen zerreist. Aufbruch ins Land der Schneeflocken, wo Elfen den ganzen Tag rocken. Ich sehe nun das Land, und unsere Reise beginnt nun. Ich habe Angst vor diesem Land, und de…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Gänzlich schöne Welt
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Die Welt an sich ist gänzlich schön, das ist so wahr, wie Adodas! Und überall nur Wunder stehn... Jo... deine Drogen sind wohl krass! Doch spannt man sich nur richtig ein und ist auch ständig abgelenkt, die Freude prügelt man sich rein, so mancher es ganz ernsthaft denkt. Manch and'ren ziehts ins Reich der Sterne, zur Weisheit, der Unendlichkeit... Na wenigstens der weiten Ferne im unglaublichen Lauf der Zeit. Ist nun der Sternenverlauf weise? Ja oder ist er einfach weit? Was schickt den Geist auf seine Reise? Der Raum? Die Zeit? Die Ewigkeit? Er schickt sich selbst durchs Unfassbar, am liebsten, wo…
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Dem Himmel nah
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
- 6 Kommentare
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Dem Himmel nah Wenn sie mich ruft, er zu sich bittet folg ich sogleich der Glocke Klang ich geh hinaus mit festem Schritte bishin zum allerhöchsten Kamm von dort schau ich ins weite Tal und fühle mich dem Himmel nah die Glocke läut´ ein weit´res Mal als sie verstummt, bin ich schon da
letzter Beitrag von Aries, -
Shiva (Teil 1)
| erstellt von Urban Monkey- 0 Kommentare
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Ich bin Shiva (Teil 1) In meinen Händen halte ich die Klinge des Schicksals, mit denen ich durchschneide die Fäden der Marionetten, die da tanzen im ewigen Gelächter, auf das die Welt untergehen wird im Reigen der chaotischen Melodie
letzter Beitrag von Urban Monkey, -
Kein Märchen
| erstellt von Tintendrache- 0 Kommentare
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Zeichne mir kein Wunderland der Heuchelei keine friedlichen Sphären in denen Geister Engel sind und Dämonen der Türschwelle verwiesen werden Kannst du mir eine makellose Wahrheit zeigen eine die nicht doppelgesichtig ist wie Janus eine perfekte Münze die keiner drehen kann? Versuche nicht meinen Rosenwall zu erschlagen und schicke mir keine Kürbiskutsche ich wäre lieber nicht deine Ballprinzessin Gib mir einen unbarmherzigen Spiegel einen der nicht Ihr antwortet wenn ich frage wer die Schönste sei Denn ich bin nicht Alice auch nicht Dornröschen oder Aschenputtel nicht einmal Schneewittchen Meine Dämonen haben meinen Kern ver…
letzter Beitrag von Tintendrache, -
was geht ab?
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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was geht ab? öffne meine gedanken den kleinen dingen. fliegt herbei schmetterlinge, glühwürmchen, geht mit mir auf die reise zu den sonnen. auf dem taxistreifen landet ein komet, lädt ein, auf seinem schweif platz zu nehmen. nächster halt, starlight cafe. ich ordere einen latte macchiato. am nebentisch flirtet eine venusianerin mit einem kriegerisch bemalten marsianer. ich hake meine vorurteile ab, drücke 2000 lightyears from home auf der jukebox, fordere meine begleiter auf, etwas zu bestellen. dankend lehnen sie ab, sie hätten bereits in einem früheren stadium genug gefressen. auf dem panoramaschirm wird gezeigt, …
letzter Beitrag von Perry, -
Die Königin der Nacht
| erstellt von ASARJA- 0 Kommentare
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Die Königin der Nacht Ich bin die Königin der Nacht, ich wandle wenn niemand wacht. Hab' im Mantel der Nacht schon viel gehört. Ich weiß was die Liebe blind sich schwört selbsttrunken von Treue bis in den Tod, aber sah auch der Liebeskummernden Not. Ich höre auch der Künstler Gebet; weiß wie der Poet die Muse erfleht. Ich sah des Romantikers lange Wacht, und wie der Philosoph grübelnd die Nacht zum Tag gemacht. All' sie suchen den Schutz der Dunkelheit wenn Ruhe herschet weit und breit. Ich breite über alles meinen dunklen Mantel der Nacht und hüll es in nächtlich-stilles schweigen ganz sacht. Mein Mantel ist mit Sternenglanz bestickt, …
letzter Beitrag von ASARJA, -
verloren-gefunden
| erstellt von liobani- 0 Kommentare
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hab mich verloren in dieser welt, ich schrie hinaus in das all, herr wo bist du, ergab mir antwort, ich bin überall, hebe den stein, da bin ich, gehe in die natur und du findest dich, du findest dich in mir mein kind, ich bin im stein und der natur, im menschen und jeder kreatur, ich bin in dir, verlass mich nicht, du bist in mir, ich glaub an dich, glaub du an mich, dann sind wir vereint, bis in alle ewigkeit,
letzter Beitrag von liobani, -
feedback jeder art Mein neues Leben
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
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Ich dachte schon, ich sei entkommen dem Strohtod, doch ich bin benommen in Walhalla sing ich Lieder als Skalde, doch quält mich das Fieber bis ich merke, dass ich liege auf Stroh gebettet, in der Wiege nicht fähig, nur ein Wort zu sagen ohne Antwort auf die Fragen die mein winzig Herz begehrt schuldlos, ja noch unversehrt blick ich in liebe Augen rein die mir sagen...Du bist mein Geschenk der Götter und der Ahnen Heil den Asen und den Wanen Heil der Erdmutter in Dir die dich erweckt, zu leben hier Irgendwann, dann bin ich weise dann sagt Odin zu mir leise …
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art siebenmal ist nicht genug
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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nachts kehren sie zurück hängen wie welke blätter an den bäumen um mitternacht lassen sie sich fallen kriechen zu kreuze ins ewig glühende erdengrab tagsüber steigen sie als vulkanasche in den himmel kreisen in endlosen schlieren um die erde hoffen irgendwie dem bann der schwerkraft zu entkommen nur wenn ihnen die schuld für immer vergeben wird können sie ihre reise in die ewigkeit antreten uns als teil der unendlichen sternenschar zublinken
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Hagen ist in blutjungen Jahren
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Der Hagen ist in blutjungen Jahren, als Friedgeisel zu den Hunnen gefahren; Hexenkunst und Zaubermacht, hat er vom Rheine mitgebracht. Er diente Atilla treu im Heer, hervortun viel ihm nicht sehr schwer; so manche Schlacht man dort gewann, verfiel er dem Berserkerwahn. Den zu beherrschen half ihn dann, Zauberer des Königs, der Schamanenmann; doch fiel es ihm weiter furchtbar schwer, Rückhalt zu üben, beim Kämpfen im Heer. Die Lieder besingen den grimmigen Mann, der furchtbar streitend, immer gewann; der sich völlig hingab, dem wilden Scharen, die immer anwesend, beim Streiten w…
letzter Beitrag von Managarm, -
Naruga Karuga
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Legenden berichten, Sagen erzähl'n, von einer Bestie, selten geseh'n. Von Anmut und von Tödlichkeit, stets wachsam und zum Kampf bereit. Die Augen glüh'n wie rote Sterne, in der Nacht und in der Ferne. Schuppen und Fell von edlem Glanz, bedecken sie von Kopf bis Schwanz. Das Monster hüllt in schwarz sich ein, bleibt auch als stiller Mörder rein. Wenn es lautlos durch die Wälder streift, und sich seine Beute greift, hörst du davon keinen Ton, bis du merkst, es hat dich schon!
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art Die Piratentochter
| erstellt von Silly Poetry- 5 Kommentare
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Eine Narbe zierte ihr Gesicht; woher sie kam, weiß man nicht. Funkelnde Augen lagen darin; die hatten verborgenes im Sinn. Ein Säbel an ihrem Gürtel hing, der schon in viele Feinde ging, die sie stets zu fangen versuchten und ihren Vater sterbend verfluchten. Übers Meer fuhr sie mit ihrem Schiff, vorbei an Stürme und jedes Riff. Das Steuer fest in ihren Händen, so sollte das Abenteuer nie enden. Die See peitschte ihr hart entgegen, doch sie steuerte fluchend dagegen. Hohe Wellen, die den Tod versprachen; und so knarrten die Planken und brachen. Es war die letzte Reise ohne Wiederkehr; denn das Sc…
letzter Beitrag von Silly Poetry, -
nur kommentar Anomalie
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Anomalie im Gerinnsel einer Sterninsel träumt ein zwanghafter Zeitgeist von grenzenloser Macht im permanenten Geriesel mentaler Befehle zur Übernahme wehrloser Wesen erdacht Gebete, die Liebesnamen tragen befallen die Seele der geistig Armen zu der Einheit bereinigten Seins das Eindimensionale ist die kranke Missgeburt verketteter Sog-Spirale: das Eingängige – immer viel zu gleich umkreist die projizierte Inzucht alleiniger Selbstsucht © j.w.waldeck 2016
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Abendstimmung
| erstellt von Hayk- 4 Kommentare
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Bald verlässt uns nun des goldnen Adlers Glanz, überlässt dem Silberschwan die kühle Nacht; Venus fordert auf zum großen Sternentanz, Gnome, Elfen, zarte Düfte sind erwacht. Schlafestrunken gurrt im Baum ein Taubenpärchen, horch, der Nachtigallenschlag verkündet Stunden trauter Seligkeit und lang geträumte Märchen raunen: Seit Äonen sind wir zwei verbunden.
letzter Beitrag von Hayk, -
Gedicht der Hündin Marlene
| erstellt von wundi- 2 Kommentare
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Zweites Gedicht der Hündin Marlene, in dem sie sich über den amerikanischen Präsidenten beklagt, sowie einige Lesermeinungen. (Das erste Gedicht ist leider verschollen.) Wau? Wau? Wau! Wau! WAU! Wuff!!! Wauwauwau, Wau – Wau – WAU! Wuff! Wau! Wau! Wau! WUFF!!! Das Gedicht wurde zuerst in der Zeitschrift der hundeknochen magazin für den aufgeklärten hund veröffentlicht und löste sofort eine heftige Diskussion aus. Ein Leser, der namentlich nicht genannt werden will, schrieb: Wau! Wau! Wau! Die Vorsitzende der Bundesvereinigung veganer Hirtenhunde, Marie-Louise Schmalhans-Knurr, äußerte sich folgendermaßen: …
letzter Beitrag von wundi, -
Cariana
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Zwei Musen, von blendender Gestalt, deren hohe Kunst, Jahrtausende alt. In ewigem Kreislauf, bilden sich ab, senken die Pinsel auf die Leinwand hinab. Die Haut der ersten weiß, wie der erste Schnee. Die Haare so dunkel, wie der Wintersee. Versunken wie ein Geist, gibt sie nie störenden Rat, sie lässt lieber sprechen, ihres Könnens Tat. Die Zweiten wallend Haar, rahmt schmeichelnd ihr Gesicht. Doch ebenmäß’ge Züge, verdeckt es dezent nicht. Lebendig wie der Wind, In Güte und in Liebe, ist sie mal zart wie ein Engel, doch mal verteilt sie Hiebe. Erschaffen ein Abbild voll Schönheit und Glanz. Um sie sch…
letzter Beitrag von B. Deutung, -
Der Eremit
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Ich schlucke Sand und fresse Staub. Ein Kleid, gemacht aus totem Laub, Bedeckt zur Not den dürren Leib Und das Gebirg’ ist mein Verbleib. Fernab von Sucht, von Gier und Hast Ist’s Menschenleben schnell verblasst. Was bleibt, sind Werte, chancenlos. Das Glück ist klein, die Pein ist groß. Dort droben, über eurer Welt, So fern von Leid, Sehnsucht und Geld, Dort offenbart sich mir ein Reich, Wie dem der Himmelsgötter gleich. Ein Vogel sucht die Wolken ab, Bringt Leben hin zur Lagerstatt. Ich baue mir ein Blätterdach Und spiele mit den Winden Schach. Der Friede wächst mit jeder Stund. So tut sich mir das Leben kund. Und auch im …
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