Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Teich im Herbst
| erstellt von Schmuddelkind- 9 Kommentare
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Geheimnisvolle Hieroglyphe! So schwebt ein Blatt und sinkt doch wieder und lässt sich auf dem Weiher nieder, beinah als ob es friedvoll schliefe. Zugleich aus Traumes dunkler Tiefe entsteigt ein Blatt dem Sog zuwider den Teich empor - nun sind sie Brüder - als ob man es zu Lichte riefe. Doch wie der Augenblick vergeht, zwar widerwillig, fast schon spät, doch wie die Abkehr guter Zeiten, so werden beide eins und gleiten in jene Dunkelheit hinab, worin ich keine Einsicht hab. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Ein Novembermorgen
| erstellt von Steph1988- 9 Kommentare
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Wenn Regen fällt hinab zur Erde und dringt wie Eis in Mantelkrägen, dann ist ein Novembermorgen. Wenn Äste droh'n wie tote Finger und Vogellied verstummt im Nebel, dann ist ein Novembermorgen. Wenn Wind durchfährt das Dunkelschwarze und tausend Flüsterstimmen wispern, dann ist ein Novembermorgen. Wenn Weg erschimmert fahl im Zwielicht und Geister ziehen ihre Runden, dann ist ein Novembermorgen.
letzter Beitrag von Carlos, -
Weisse Pracht
| erstellt von Judas Steinbeck- 4 Kommentare
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Weisse Pracht Er streicht zart und behutsam über die Felder. Ganz langsam, behände, durch Wiesen und Wälder hinein in die Stadt durch alle Strassen. Unaufhaltsam und glänzend, er ist nicht zu fassen. Die Lande bedeckt er, die Blumen befleckt er, mit seinem kühlen und prickelnden Schauer. Zieht überall hin, stösst an eine Mauer und klettert behutsam doch stetig darüber. Löst langsam sich auf und schon ist´s vorüber. Die weisse Pracht mit dem zarten Schimmer. Der Nebel ist fort, s'ist wieder wie immer.
letzter Beitrag von Judas Steinbeck, -
Mein Traum vom Sommer
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Über einem hohen Blätterdach wölbt sich hellblau der Himmel Wolkenschleier verziert Zwischen Grünem kleine Fenster durch die der Tag scheint Vögel zwitschern In der Ferne brummt ein Flugzeug sanfter Wind bewegt die Farne Hortensien nicken mit ihren Blüten Kirschlorbeer glänzt im Sonnenschein Schmetterlinge flattern leicht vorbei ohne zu landen Bleib doch noch ein Weilchen hier bevor die Nacht hereinbricht Du mein Traum vom Sommer
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Die Wintersonne
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Der Winter, der jetzt mild und warm, der hält so manchen Vogelschwarm; jetzt hier bei uns direkt am Feld, der Bauer hat´s noch nicht bestellt. Maiskolben liegen vor der Tür; halten die Vögel im Revier; so dass ihr Rufen froh und leicht, mich morgens schon im Bett erreicht. Und auch die Wintersonne macht, dass mir das Herz im Leibe lacht; so starte ich fröhlich in den Tag, Rest Winter, so wie ich ihn mag.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
er verleiht häusern grüne fassaden schenkt schattige kühle gewährt blickschutz in gewissen stunden dort in der laube wo es sich scheu anbahnt erst windend dann sich enger bindend strebt er zum licht welche wonne wenn sich blätter der sonne entgegenstrecken photo synthetisch sauerstoff entsteht
letzter Beitrag von Perry, -
Kleines Frühlingsgedicht
| erstellt von El Hektor- 5 Kommentare
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Zurück von ihrem Vogelzug, der langen Winterreise, ziehen Kraniche im Winkelflug zur Landung weite Kreise. Nahebei auf einer Bank sitzt ganz verliebt ein junges Paar, recht entspannt und angeschmiegt bemerkt es jene Vogelschar und beobachtet sie leise.
letzter Beitrag von El Hektor, -
feedback jeder art Courage
| erstellt von Anonyma- 1 Follower
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Courage Ein Spatz öffnet seine Flügel Weit, weit, weit Wirft sich tapfer dem Sturm entgegen Fliegt, fliegt, fliegt Ich habe mich geirrt Ein Adler öffnete seine Schwingen
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Stille
| erstellt von Kerstin Mayer- 5 Kommentare
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Stille So still der Tag, kein Vogel singt, wie herrlich diese Ruhe klingt. Kein Laut dringt heute an mein Ohr, es ist so still wie nie zuvor. Die Wolken ziehen leis durchs Land, der Himmel wie ein blaues Band. Nur Flüstern bringt der Wind hervor, als ob er alle Kraft verlor. Ganz sachte fliegt ein Blatt vorbei, die Sonne scheint so wie im Mai. Ein Rascheln in den Bäumen nur, so wie ein kurzer leiser Schwur. Von Ferne kommt ein schöner Duft, ganz klar und sauber ist die Luft. So friedlich ist es ringsumher, das Herz wird leicht, der Kopf ist leer. Ich schließe meine Augen zu, genieße diese weite Ruh. Ich atme einmal ga…
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Melancholie
| erstellt von Schmuddelkind- 6 Kommentare
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So tief und dunkel ruht der See, als wär es Nacht in mir allein. So tiefes Leiden, dunkles Weh! Und das Gewässer nur ist mein. Denn Sterben ist mein ganzes Sein.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Schönheit der Rosen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Wenn sie weint, sehe ich gern zu Und sammle ihre Perlen Drücke ihr Gesicht zu Erden Damit die Tränen sprießen Dann stechen sie die Dornen Und mit ihrem Blut Ihrer Lebenskraft Die Blüten färbe ich Mit Leidenschaft Ein Schöner Anblick Wie Rubine aus der Ferne Ein scharlachrotes Feld Duftender Sterne
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Melancholie im September
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Früher ist es dunkel nun Kastanien purzeln aus der Hülle der Sommer wird für lange ruhn Vöglein schweigen wieder stille Fliegen in den Süden fort gerne würd ich sie begleiten doch muss ich bleiben hier am Ort und ein wenig mich bescheiden Noch sehe ich die Farben bunt die der Herbst bescheret hat freue mich zu jeder Stund seh mich an den Farben satt Geschwind getauchte Stifte, Pinsel, aus dem Farbtopf aufs Papier, mal ich mir eine Herbstzeitinsel, lausch Jahreszeiten am Klavier.
letzter Beitrag von Carry, -
Tag am See
| erstellt von venetische trommel- 5 Kommentare
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sie sitzen da in der fremde gemeinsam angst vor neuem hoffnungsschimmer wie brotkrumen ausgeworfen bilden einen kreis die lumpen tragen schriftzüge gesichtslose namen männlichkeit hat ihren preis einer beweist sich die anderen singen sein lied die luft wie lauwarmer seetang zäh und klebrig eine erfrischende rauchschwade zieht vorbei als jemand das innere eines einweggrills mit seinem smartphone erkunden will was auf sich halten heißt ein raubtier halten augen werden zugemacht gefühle nicht verletzt angst zeigen nur die anderen deshalb plastikbesteck schilder voll mit verboten treiben einen verirrten fisch zurück in die schaumige b…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Abgesang auf damals
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Abgesang auf damals Blumenwiesen seiner Kinderzeit. Wo, noch?. Manchmal schien ihm, es sei gestern gewesen, als er mit einem Strauß für die Mutter nach Hause gerannt. Blumen hatte er lieb, besonders die ätherblauen Sternenkinder, Er vergaß sie ebensowenig wie die goldenen Schlüssel für das Himmelreich, noch die Zartgesichter der blauen Wesen zwischen den Gräsern, deren Stimmchen nur Kinder hören konnten. Wie oft hatte er mit anderen am Bach Wasser aufgestaut, Licht- und Schatten- Spiele verfolgt, Libellen zugeschaut, zwischen Steinen Krebse gefangen, mit Rindenschiffchen aufgebrochen zu unbekannten Küsten …
letzter Beitrag von Carolus, -
Pflanzenmacht
| erstellt von Neolyrik- 3 Kommentare
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Pflanzenmacht Er fühlt sich geborgen im eigenen Heim, das umrankt von Natur Vergangenes zeigt. Die Blumen blühen aus Steinen heraus und verdecken Fenster nicht ein Blick kommt hinaus.
letzter Beitrag von Noel Aysis, -
Auengrund (Serie)
| erstellt von Richard von Lenzano- 3 Kommentare
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Auengrund Auengrund - teilweise großes Schweigen mal rinnend mal fließend, dann glucksend und murmelnd auch knisternd und plätschernd, im silbernen Elfennebel schemenhaft verborgen - unendlicher Frieden Es handelt sich um den zweiten Teil meiner neuen Reihe: - Elfennebel und Auengrund - Richard von Lenzano © 06-2009
letzter Beitrag von Knigg3, -
Die Mutprobe - Kindergedicht
| erstellt von Sidgrani- 4 Kommentare
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Ganz hoch im Baum und gut versteckt, damit es niemand dort entdeckt, da wohnt so wie in jedem Jahr, ein frisch vermähltes Vogelpaar. Sie hat ein Ei ins Nest gelegt und jetzt sind beide aufgeregt, das Ei bewegt sich hin und her, als ob darin ein Kreisel wär. Auf einmal macht es klack und klick, die Schale ist auch wirklich dick, ein kleiner Schnabel hackt ein Loch, ein Stimmchen piepst: „Das schaff ich noch!“ Schon schaut ganz keck ein Kopf hervor, dann liegt er da, der Junior, ganz ohne Federkleid und blind, ein winzig kleines Vogelkind. Die Eltern haben kaum die Zeit, es anzuschaun, es schreit und schreit. Sein Hunger, der …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Welkes Blatt
| erstellt von Richard von Lenzano- 3 Kommentare
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Welkes Blatt Getrieben, aus der innersten Seele des Baumes wurdest du eine frische und saftige Knospe, die zum schönsten aller Blätter spross. Der Lenz war deine Jugendzeit, die du mit Wachsen und Wiegen im Winde verbrachtest. Im Sommerwind sah man die buntesten Insekten und Falter auf dir Hochzeit halten, wie es in der Natur so einmalig und wunderschön ist. Der Herbst entzog dir die aufbauenden Säfte und du färbtest dich in allen warmen und lieblichen Tönen, wie sie nur der Herbst zu vollbringen mag. Der Herbstwind hat viele deiner Geschwister zu Gespielinnen ge…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Lebensgefährten
| erstellt von Anonyma- 8 Kommentare
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Lebensgefährten Du bist mir ein Gefährte durch das Leben, begleitest mich vom Morgen bis zum Abend, so treu, in guten wie in schlechten Zeiten; wenn alles schläft und alle Kräfte ruhen, vermag ich deine Nähe noch zu spüren und weiß, dass du und ich gemeinsam warten. Ich will den Neubeginn mit dir erwarten, ein Tag führt stets zum letzten Winterabend, dann scheint die Sonne wieder und beizeiten erkenne ich, die Zeit, sich auszuruhen ist nun vorbei, es gilt, sie aufzuspüren, die Zeichen frischen Wandels zu erleben. Du lässt mich tief im Inneren verspüren, wie lohnenswert es ist, nur abzuwarten, ganz ohne Ungeduld,…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Die Distel
| erstellt von inawickert- 2 Kommentare
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Die Distel Das Leben seinen Wesen schafft Fast unerreichbar große Kraft Manch eines trotzt mit starken Farben Verursacht Staunen, danach Narben Es zu besitzen verlangt Reue Symbolisiert es auch die Treue Entzieht es sich der Zweisamkeit Verletzend durch Unnahbarkeit Ina Wickert
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Ruhe (Tanka)
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
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Ruhe Flocken fallen sacht die Natur im tiefen Schlaf es ist bitter kalt nur ein Rabe zieht Kreise die Schneedecke stets im Blick Richard von Lenzano © 01-2009
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Die Welt und ich
| erstellt von Schmuddelkind- 8 Kommentare
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Jede Blume, die ich schaue, dreht das Köpfchen weg. Jeder Grashalm auf der Aue legt sich in den Dreck. Und der Vogel auf dem Aste stellt das Pfeifen ein, weil ich ihn zu sehr belaste, hier im Wald zu sein. Selbst die Enten, die da wiegen dort im dunklen Teich, lassen meine Krumen liegen. Denen bin ich gleich. Auch der Rentner will mich meiden, klammert sich ans Brot, simuliert nur kurz ein Leiden, stellt sich einfach tot. Nur der Regen lässt mich seine kalte Nähe spüren, als die Wolken nicht alleine mich zu Tränen rühren.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Im Prinzip
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
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Das Prinzip Rund, tut uns hier kund, nichts bleibt nur bunt, sondern kreist wund. Das Prinzip Blut, war und bleibt gut, fordert auch Mut, dekoriert Wut. Das Prinzip Zeit, bringt uns nicht weit, fordert nur Leid, wenn es hart schreit. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Haiku (ohne Titel)
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
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Haiku (ohne Titel) Zarter Löwenzahn umrahmt die Wanderwege färbt alles goldgelb Richard von Lenzano © 10-2008
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Wermutstropfen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Beschwingt lenk ich die Schritte weiter um das Geäst zur Wiese hin die Stimmung ist bewölkt bis heiter und weil ich guter Dinge bin stimmt mich der Unrat an den Hängen zwar dieses Mal nicht minder trübe die Freund mag meine Schritte lenken selbst wenn ich mich grad echauffiere kann mich der Frühling milde stimmen das satte Grün lädt ein zum Träumen Farbtupfer die im Meere schwimmen besänftigen ein Überschäumen der Gefühle in die Rage weil neben Abfall Veilchen sprießen kann ich die ersten schönen Tage trotz Wermutstropfen doch genießen
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Die Orchidee
| erstellt von Maddy- 3 Kommentare
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Die Orchidee Du zeigst Dich in edler und schlanker Gestalt, in voller Blütenpracht mit zierlich Kelchen; die die großen prachtvollen Schmuckblätter leuchten lassen, von behutsamer Zärtlichkeit berührt. Deine dunklen Blätter in vollem, sattem Grün mit gerader, glatter Form am Boden deiner Wurzeln, lassen Dich ruhen und gleichzeitig aufrecht stehen. Deine Gestalt entzücket mich; lässt mich erfreuen, entlocket mir ein kleines Lächeln für den gänzlich langen Tag. Du bist von grenzenloser Anmut gekrönt; deine samtigen Blütenblätter so voller Liebe. Ach, lass mich Dich anse…
letzter Beitrag von Maddy, -
November -Tag
| erstellt von eiselfe- 7 Kommentare
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Schmuddelwetter - Nieselregen, lohnt nicht- sich noch aufzuregen, kuschle mich in meine Decke ein, lasse alle Viere von mir sein. Hab' ein Lied auf meinen Lippen, zwischendurch am Tee mal nippen. Hab' Kuchen auf dem Tisch stehen , ich laß' es mir heut gut gehen. Frag' nicht was Morgen kommen mag genieße einfach diesen Tag.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Der Sämann im Winter
| erstellt von rupert.lenz- 5 Kommentare
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Der Sämann im Winter Wenn die Wintertage, die dir zeigen Wie kalt es wird und werden kann In der Seele wie im Freien Ihren Nebel bringen Halte aus. Deine Betrübnis weicht dem Lebensreigen Sieh nur, wie der Kälte Bann Wird er der Welt auch Frost verleihen Schwindet, wenn die Stare singen Überm Haus. Das frohe Licht der Sonne wird sich melden Um zu Wärmen, wie des Freundes Wort Das du so lang erwartet hattest Dass du dachtest: Nein ! Es Bleibt dir aus. Der Sämann teilt das Schicksal seiner Helden Er weilt einsam an verlassenem Ort Oh Hoffnungsstern, wie Du ermattest ! Wie viel Zeit braucht Gutes Unterm Reif des Taus ? Von d…
letzter Beitrag von Schreibfee, -
Die wunderbare Schöpfung
| erstellt von Szepan- 0 Kommentare
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Ich sitz im Schatten unterm Baum und blinzle zu des Himmels Saum; die Farben mischen zwischen Lider und wohlig streck ich meine Glieder in warmen Sommersonnenlicht Da setzt sich unverhofft ein kleiner Gast auf einen tiefgeneigten Ast und schaukelt vor mir auf und nieder; er sträubt und plustert sein Gefieder und dann - aus rotgefärbter Vogelbrust, erschallt sein Lied - o, welche Lust, er schmettert hell sein klares Lied, wobei er flink zu allen Seiten sieht. Doch ich bin klug und bleib ganz still, weil,s Vöglein ich nicht schrecken will. - Es ist gewiß ein Phänomen, das ich vor meinen Augen seh`. Ein Wesen gar so zart und fein, …
letzter Beitrag von Szepan, -
Gewitter
| erstellt von Tintendrache- 1 Kommentar
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unbarmherzige Hitze zeugt unheilschwangere drückende Schwüle gestaltlos gestaute Stille ohne Kühle geruhsam gesponnene Spannung keine lullende Brise bewegt die brütende Luft Wolkenberge verdunkeln des Himmels Bläue da! greller Blitz zerreißt bleierne Gräue grollender Donner explodiert in dräuendem Gewölk endlich, erlösend, ergießt sich der Regen
letzter Beitrag von Mattt, -
feedback jeder art Silberlicht
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Langsam steigt im kühlen Grunde aus der Dunkelheit hervor eine neue Morgenstunde leises Singen klingt ans Ohr Am Horizont ein Silberlicht hellt den Tag der nun erwacht aus den Wolkenschleiern bricht Sonnenglanz vertreibt die Nacht Und des Mondes Rund versteckt winkt der Sonne noch mal zu bis ein Stern ihn fröhlich neckt Abendlicht legt sich zur Ruh
letzter Beitrag von Carry, -
straucheibische blühen radiärsymmetrisch
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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der zweig über uns schwankt in der leichten spätsommerbrise streckt sich nach licht wie ein neugeborenes zum gesicht der mutter der streifende blick wiegt sich mit gaukler blumen die uns ihr innerstes offenbaren als wären wir bienen vor dem hochzeitsflug der park ist die wiese des lebens auf der wir uns mit der erde kraft himmelwärts strecken im kreis tanzend unter bäumen lustwandeln
letzter Beitrag von Yue, -
Laternen im Nebel
| erstellt von Nedomil- 2 Kommentare
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Am Morgen ist sie kühl die Luft, so dass knapp noch nichts gefriert. Der Nebel wie die Kluft, zwischen „verschwand“ und „nicht erschien“, umhüllt und verschluckt die Welt, ausnahmslos alles wird erstickt. Nicht einmal reflektiert und schnell gelingt der Weg dem Licht. Auf den Strassen nur betrübte Gesichter, des Nebels wegen kreidebleich, aus den apokalyptischen Geschichten, die Untoten dagegen kein Vergleich. Kaum frohe Gedanken erblicken die Welt, nur das Graue gespeichert, weil der Masse nur Strasse und Himmel auffällt, als Brücke zur letzten Streiterei. Keiner sieht die, zwischen Teer und Horizont, wohlgefärbten Bäume, die als Laternen dienend …
letzter Beitrag von Nedomil, -
feedback jeder art Pst, bitte nicht stören!
| erstellt von Lotte, B. R.- 4 Kommentare
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Pst, bitte nicht stören! Dort oben im Baume, ein Nest hoch im Wipfel, ein lustig` Spektakel in oberstem Gipfel. Die Mutter, sie schnäbelt mit ihren lieb` Jungen, grad eben sie noch schöne Weisen gesungen, ihr Trillern urplötzlich verhallt. Am Fuße des Baumes, da kauert ein Pärchen, ein lieblicher Anblick, wie sonst nur im Märchen, zwei Turtelnde kosend im Wald. Die Vöglein verstummen, als täten sie lauschen, vernehmen von unten Geflüster, ein Rauschen, Idylle der beiden sie ungern nur stören, ist ihr fein Gezwitscher von oben zu hören, wo…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Vorfrühling
| erstellt von Leontin Rau- 2 Kommentare
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Die Sonne küsst bereits die Wiesen Aper hie und da an milden Stellen, Vögel, Erde, Wasser, Holz Atmen los erweckt vom Klang Des grossen, heiligen Muschelhorns; Hörende Menschenkinder Fragen sich auch dieses Jahr, Wer es wohl so wacker bläst. Ich sitze mit dem Mittagstee An der Sonne hinterm Haus Und schaue munter, wie die Knospen Der Clematis kräftig rücken.
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Die Oker
| erstellt von Devils.darling.- 6 Kommentare
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Im Schatten der Bäume flimmern Schatten über meine nackte Haut. Das Rauschen der Blätter Flüstert leise der Schwirrfliege Flüche In kleinen Wellen vom Wind getragen schwirrt die Libelle Das schwangere Paar unterbricht meine Gedanken. Die Oker verstummt.
letzter Beitrag von Devils.darling., -
feedback jeder art Sommerzeit
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Wie eine Krone auf dem Teiche träumt eine Rose vor sich hin und im schönsten Seidenblau spiegelt der Himmel sich darin Leise Kreise ziehn durchs Wasser sanftes Streicheln, Sommerwehn flüstert mit den Weidenblättern die unten tief im Wasser stehn Schäfchenwolken treiben ziehen sonnengelb wiegt sich ein Feld Heckenrosen Brombeern blühen herrlich ist sie heut die Welt Aus dem nahen Buchenwald wo das Grün ein Dach sich baute Vogelzwitschern fröhlich schallt Sommer spielt auf seiner Laute Ach so schnell schwinden die Stunden weiter geht die Sonnenuhr kleines Glück ich habs gefunden Sommerzeit in der Natur Langsa…
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Schönheit eines Jahres
| erstellt von Cheti- 1 Follower
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Schönheit eines Jahres Kirschblütenregen: Rosiges Leben erblüht tanzend im Winde. Goldstrahlen küssen letzte Spiegel der Schauer Lipp' um Lipp' zu Dunst. Süßes Farbenmeer: Rebentau lockt den Maler mit dem zarten Glanz. Schneeflocken wandern, steigen hoch vom Bergespfad hin zum müden Tal.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Das Gewicht der Farben
| erstellt von Luise Honigklee- 3 Kommentare
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Das Gewicht der Farben Wohin man blickt Das Bild verschwimmt Wir rennen, keuchen, rennen Viel zu erreichen Und viel ist zu wenig wir brechen mit der Endlichkeit Um uns herum das Endlosigkeit Alles, ja noch viel mehr will ich erhaschen Wer will begrenzen, Ruhe finden, wenn alles, ALLES sein kann?
letzter Beitrag von Luise Honigklee, -
Der Strand
| erstellt von Blaue Raupe- 0 Kommentare
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Kleine Pilze sich erstrecken, Jedes Sandkorn dicht an dicht Gedränge.Hitze. Jeder spricht, Angespannt die Köpfe recken. Bunt gespränkelt. Frisch vermengt, Verlassen. Einsam. Unerhört Ein jederman sich Freiheit schwört, Doch Lüsternheit sich zwischen drängt. Monoton die Wellen spielen; Sanfmutig die anderen streicheln Und Fluten, die mutig kämpfen. Leiber, die klatschend ins Wasser fielen; Wasser dem kalten Körper schmeichelt Fließend Tand, um Schritt zu dämpfen.
letzter Beitrag von Blaue Raupe, -
eine blume
| erstellt von Laestaer- 2 Kommentare
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Knospen die sich öffnen und sonne auf dein haupt dir scheint dein süßlicher duft mir in die nase steigt dein antliz , deine schönheit mich zu betören scheint und mein herz betäubt und mir die sinne raubt ich bin berauscht von dir und deiner lieblichkeit
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
Das Blümchen und das Tautröpfchen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Wach auf, kleines Blümchen, wach auf, seidig hell erklingt das Tröpfchen Tau. Recke, kleines Blümchen, strecke dich, sacht und sanft das Tröpfchen tanzt... Erblühe, kleines Blümchen, erblühe nun, schüchtern und rein in den Tag hinein. Strahle, kleines Blümchen, strahle hell, schenke dem Tröpfchen wonnige Liebe.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Kirschenzeit
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
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Kirschenzeit Die Kirschen sind reif der Baum hängt so voll, ich mir eine greif die fast überreif - Saft aus dem Mund quoll die Kirschen sind groß die Kerne sind klein, ich find es famos denn jetzt geht es los - ich spuck nur noch Stein die Kirschen sind rot und schmecken sehr süß, mag kein Abendbrot, denn ich bin in Not - mir ist schon so mies die Kirschen sind reif mein Bauch ist so voll, lieg im Bette steif und es nicht begreif - mein Magen der schwoll die Kirschen war’n groß mein Bauch war zu klein, es geht jetzt gleich los oh Gott – meine Hos’ - es muss wohl so sein die Kirschen sin…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
problematis solvendis
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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sich einfach mal auf einer bank unterm baum zurücklehnen und die füße baumeln lassen das warten auf was auch immer aussitzen einige vögel bauen ihre nester in astgabeln ohne zu fragen wer den baum gepflanzt hat wind trägt sowohl blätter wie flügel auf händen ein falter verfängt sich im spinnnetz während ich mich zwischen araneae und lepidoptera zu entscheiden versuche schnappt ein spatz zu
letzter Beitrag von Perry, -
Die Blätter verzieren die Scheiben und Regentropfen klopfen ein Konzert der Wind beginnt leise zu singen über des Sommers Abschiedsschmerz Er will sich noch nicht trennen er glaubt er hat noch Zeit doch der Herbst bereits am Winken hat die Koffer schon dabei Sie treffen sich zum Klönen und nehmen sich in den Arm bevor sie ihrer Wege gehen auf der Jahreszeitkreisbahn
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art WINDSPIEL
| erstellt von Josina- 6 Kommentare
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Windspiel Der Wind umbraust das rote Haus Gräser Blumen, Blätter zerzaust. Bäume winken, er kennt jeden, rüttelt frech an Fensterläden! Ermüdet er sich nun, besinnt ein sanftes Raunen dort erklingt. Friedvoll prasseln Tropfen fein, der Regenchor stimmt sich leise ein. Ich fühle mich sehr geborgen an Norwegens schöne Fjorde. Abendwind, singsang vom Regen Traumgeflüster mich umgeben! @G.J.Gersberg "Friedvoll prasseln Tropfen fein"
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Schnee
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Winter Schneeflocken wirbeln durch die Luft, der Schnee hat einen besonderen Duft - die Sträucher umhüllt mit dieser Pracht, doch ist sie nur für Tage gemacht Wenn Frost sich dazu gesellt ist perfekt die Winterwelt - der Schnee, durchsetzt mit tausend Kristallen die mit Freund Wind von den Ästen fallen Die Futterkrippe tief im Wald ist gut bestückt und bald ist das Rotwild zum Äsen bereit, denn die Dämmerung ist ihre Zeit Wir stapfen durch den Winterwald warme Gedanken, doch Füße kalt - zu Hause wartet heißer Tee wunderbar – Landschaft im Schnee 29.01.2021 © alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Herbstzeitlose
| erstellt von Uloisius- 3 Kommentare
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Herbstzeitlose ein letzter Sommergruß auf taugetränkten Wiesen © uloisius 2017
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Wenn der Herbst zum Winter wird
| erstellt von EineFürAlle- 0 Kommentare
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´ Wenn der Herbst zum Winter wird, Fallen die Blätter. Frieren die Böden, Frieren die Seen. Wenn der Herbst zum Winter wird, Fällt der Schnee. Die Tage werden kürzer, Die Nächte länger. Wenn der Herbst zum Winter wird, Fällt den Menschen das Leben schwer. Sie wollen nur schlafen, Oder im Warmen sitzen. Wenn der Herbst zum Winter wird, Bleibt die Natur allein für sich. Denn die meißten, Interessiert der matschige Schnee, und die vor freude kreischenden Kinder nicht.
letzter Beitrag von EineFürAlle, -
feedback jeder art Iris
| erstellt von Sternenherz- 6 Kommentare
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Iris Auf der Waldlichtung entlang des Bachlaufs: Iris - wohin das Auge schaut.
letzter Beitrag von Sternenherz,
