Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
-
- 6 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Das Huhn Gertrude (XXL-Gedicht) Das Huhn als solches scharrt im Sand, was andres ist ihm nicht bekannt. Es sucht nach einem Wurm im Dreck, dabei, da gackert es wie jeck. Es lässt sich ab und an erregen vom Hahn des Hofs der Eier wegen. Der Hahn mit Stolz und bunten Tupfen will ständig auf dem Huhn rumhupfen. Das Huhn als solches heißt Gertrude, lebt in ´nem Stall in Buxtehude, der vis à vis dem Plumpsklo steht, auf das die Frau des Hauses geht. Die Frau des Hauses, Martha Meier, die klaut Gertrude stets die Eier. Frau Meier liebt es morgendlich mit Rührei auf dem Frühstückstisch. Gertrude …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
Hergang
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Eine Welle redet nicht, wenn sie durch die Häuser bricht. Opfer sind zu beklagen, wo auch immer sie lagen. Die Natur erzählt zu viel, was ihr alles nicht gefiel. Doch wir geben deshalb nicht auf und zähmen so den Weltenlauf. Es sieht zwar alles drastisch aus, doch die Erde bleibt unser Haus. Wir trudeln durch eisige Kälte und wärmen uns an ihrer Schelte. © RS 2008
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Morgenstimmung
| erstellt von Sidgrani- 8 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Noch eh der Tag die Lider hebt, die Nacht allmählich Abschied nimmt, Gesang den grünen Wald belebt, als wär ein Wettstreit angestimmt. Die Luft ist klar, der Ton trägt weit und dringt zum Himmelszelt empor, der Vogelmann putzt flink sein Kleid und führt es stolz der Liebsten vor. Ein Eichhorn huscht von Ast zu Ast, fliegt durch die Luft mit einem Satz, schnell wie ein Pfeil, doch ohne Hast, es klettert Richtung Futterplatz. Der Igel kriecht ins Blätterbett, er war des Nachts auf Schneckenjagd. Zwei Tauben tanzen ein Ballett, derweil im Wald ein Käuzchen klagt. Vergnügt begrüße ich den Tag, und schau hinauf ins Blätterdach, erfreue m…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Neualt Zaghaft brechen durch der kalten eisig Hülle, Grüngestalten. Erwehren sich der frostig Liebe, zarte erste grüne Triebe. Das Morgenrot wandelt die Nacht, alles lebt auf, erquickt und lacht. Tausend Strahlen auf dem Tau durchbrechen Nächten’ s ewig Grau. Durch meine dürstend Seele zieht des Frühling‘ s süße Melodie. Gülden durchdringt, erfrischet sie mein Herz mit ihrem Lied.
letzter Beitrag von Knigg3, -
Appel an ein Reh
| erstellt von Wilde Rose- 4 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Appel an ein Reh Rehlein in dem Walde lauf hinweg geschwind, denn es hat der Jäger geschultert seine Flint. Er legt sich auf die Lauer heut Nacht beim Mondenschein und schießt, wenn er dich findet, dir in das Herz hinein. Getroffen brichst du nieder noch eh der Schuss verhallt und deine glänzend Augen die blicken starr und kalt. Drum springe schönes Rehlein tief in den Wald hinein, dass er dich nicht erblicket heut Nacht im Mondenschein.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
ein Blümlein
| erstellt von Wunderkind- 3 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Ein Blümlein dort am Wegrand stand, ich´s ganz versteckt durch Zufall fand. Ich dacht´mir noch, wie ist es schön, da sprach´s zu mir: brichst du mich, werd´ich vergehn, doch werd´ ich immer dir gehörn, lässt du mich stehn. (Wunderkind)
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Die Helligkeit des Meeres
| erstellt von Luise Honigklee- 4 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Die Helligkeit des Meeres Denn unser Lied entrinnt der Zeit Wir schwammen in den Farben Betrunken von Erinnerung Das Meer hat unsgetragen Zu einem Ort in Fremde unter Fremden Wir waren gefangen am Boden und blickten nach oben Wir suchten Gesichter, einmal die unseren Der Wind aus Staub entleert Vergessen Wir suchten uns Wir suchten die Geschichten Der Glanz uns‘rer Lieder zerbrach am Raum In Gesängen aus Enge bis heute
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Glück gehabt
| erstellt von Letreo71- 14 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Der kleine Schneemann Willibald, er seufzte:“Mir ist schrecklich kalt. Den ganzen Tag im Schnee zu stehn, ist irgendwie nicht wirklich schön. Ich frier an Beinen, Po und Bauch und meine Nase die friert auch. Sogar den Tieren hier im Wald, ist es im Winter viel zu kalt und das, obwohl sie Pelze tragen, ich hab ja nicht mal einen Kragen.“ Die Kinder hörten Willis Weh und brachten heißen Früchtetee, noch Puschen, Jacke, Schal und Mütze, schon stand der Arme in der Pfütze, begann zu schnupfen, wurde krank, doch nicht sehr lange, Gott sei dank!
letzter Beitrag von Letreo71, -
Die Eule ist erwacht
| erstellt von Uloisius- 2 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Die Eule ist erwacht Die Eule ist erwacht, stumm sitzt sie da. Gleich beginnt die Nacht, dunkel, kalt und klar. Die Eule ist erwacht mitten im Wald. Sie hat die Augen aufgemacht, sie wirkt müde und alt. Die Eule ist erwacht auf ihrem Ast. Einsam hält sie Wacht, damit sie keine Maus verpasst. Die Eule ist erwacht, ihr Hunger ist groß. Wenn der Mond am Himmel lacht, dann muss die Eule los. © uloisius 2016 Hier könnt ihr euch den Text anhören
letzter Beitrag von Uloisius, -
Winter
| erstellt von Kleine Bärin- 2 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Winter Bläulich weiße Windgesichter starren aus dem Nichts hervor, öffnen an der Berge Kämme kreischend kalt des Winters Tor. Hämisch grinsend glitzern ihre Fratzen durch die Reihen schwarzer Stämme bringen auf der Seen Spiegelglatze bleiche Märchen kirr hervor. Tiere weichen lautlos leidend in der Erde warmen Mutterschoß, träumen hungrig von der grünen Weide, die das lange Jahr dem Leben bot. Doch allmählich deckt das Schneegestöber sanft der Erde karge Kruste zu und die Häme aller Kaltgesichter schläft und findet endlich Ruh.
letzter Beitrag von Torsul, -
- 4 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Foto – Miniaturen 1 2 3 W E I D E N H Ä U S C H E N Behaglich – innen grasig grün, Geflecht dichtblatt auch umwoben, bärenhöhlengleich. Geborgenheit und Ruhe findend, steht da, unberührt von Zeiten, zum Himmelsdach weit offen, viele Tage noch sommerlich zu hoffen! APFELBAUM GENEIGT Neigst dich schon zur Seite, bereit deine Äpfelchen bald freizugeben. Bietest ihnen Ausblick und auch Schutz, so reifen sie dicht an dicht heran. Gelb, grün, rot und etwas rosafarben, Frau Holle sieht´s schmunzelnd und steht bereit, Ihre „Töchter“ müssen fortan lang nicht darben! WASSER . M…
letzter Beitrag von Sigrid Beckenbauer, -
feedback jeder art Tagesanbruch
| erstellt von Lightning- 5 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Tagesanbruch Zwitschernde Vögel besingen das Leben. Wolken, orange-lila-rot, bemalt von Morgensonne, weichen langsam gold-glänzendem Licht. Himmelsblau erstreckt sich über den Weiden des Horizonts. Sanfter Wind spielt im Duft bunter Blumen. Die ersten Bienen tanzen. Bäume wiegen sich in der Melodie des Lebens. Der Tag beginnt.
letzter Beitrag von Freiform, -
Über Schönheit und Schmerz. Der Berg Wenn ich dich nur sehe Von weit, schon gewiss Und während ich gehe Den Mut schnell vermiss Wenn die Angst des Versagens Zu groß wird in mir Durch den Schwall des Beklagens Die Besinnung verlier Doch schnell wieder aufschreck Aus dem Tal meiner Ruh Durch den Schmerz fast verreck Doch weiterstapf immerzu Das Ziel dann erreiche Trotz der Mater und Qual Doch eher als Leiche War´s die richtige Wahl? War´s die Mühen den Wert? Auf dem Gipfel zu stehen Mit verklärten Blick In die Tiefe zu sehen? Ja das war es, ruf ich laut Aus überschwänglichem Drang Ein erhebender Anblick …
letzter Beitrag von MrDrown, -
Ein Sommertag wie dieser
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Lange Lichtfinger greifen durch das grüne Blätterdach malen Gold auf den Waldweg der Tag windet sich in den Abend der blaue Kissen für die Nacht bauscht und sanft deine Träume darin bettet bis der Mond wieder verblasst alle Sterne eingesammelt sind und aus dem Morgenrot die Sonne steigt
letzter Beitrag von Carry, -
Erwachen Der Winter vergeht, und wie man sieht, erfolgt ein Wechsel, von Schnee zu Apfel. Von weiß zu grün, saftig tiefgrün. Pflanzen strecken sich in die Luft, als gäbe es dort einen himmlischer Duft. Erste Blüten, Gärtner hüten, die Blütenpracht, die grade erst erwacht. Müde sind sie auch nicht mehr, erwachen aus dem Träumemeer. Tiere klettern aus dem Loch hinaus, kein Schutz mehr ist ihr Winterhaus. So erwacht die Welt, im frühen Frühling. Wie ein Theaterstück wird es gespielt, ab und an ein Schmetterling.
letzter Beitrag von Imy, -
feedback jeder art Der Naturmaler
| erstellt von Amadea- 11 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Er malt für uns stets ohne Geld, ein Stück vom Paradiese und spiegelt uns die heile Welt mit Bergen,Tal und Wiese. Ich schaue oft dem Maler zu, frag mich, was malt er heute? - ein Lama? Schwein? 'nen alten Schuh? den Kopf bekannter Leute? Es wirkt abstrakt - ein ruhiges Meer? - ach schau, das wird ein Schimmel, die Wasserfarben strahlen sehr, die Sonne lacht vom Himmel. Dann ändert sich sein Pinselstrich, ich spür die Energien, und sichtlich dunkler wird das Licht, der Rotton will verglühen. Zum Wolf mutiert der Schimmel bald, ihm wachsen plötzlich Ohren. …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Ein Schmetterling
| erstellt von Carlos- 12 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
besuchte mich setze sich am Fensterrahmen Stilles Dasein Schulkinderstimmen im Hintergrund Schatten der Platanen Ich filmte ihn wie ein Kampfflugzeug öffnete er seine Flügel ich war so nah hätte Sternenstaub an den Fingerkuppen haben können
letzter Beitrag von Carlos, -
Der Feuerfisch
| erstellt von zwischenzeit- 1 Kommentar
- 1,6T Aufrufe
Das Licht wirft abertausend Scheine hinunter, in das rote Meer; Wäscht monotone Mythen reine, bringt ab und an was Wahres her und klingt und singt noch frohe Kunde, so tummeln Fische sich vergnügt um grosse Schätze, tief am Grunde, im Schlamm der einzig drüber liegt. Geschätztes Treiben auf die Spitze, ein Griff, wie tausend Hände fest, wie je erzeugt Gezerr' die Hitze die nimmer von der Seele lässt. Der Bootsmann aber bringt behände die Menschen; Und sie steigen aus, vom einen hin zum andren Ende. Wie wunderschön! Ruf ich hinaus dies Glück! Wie schön ist das Erkennen! Ein Treffer, der ins Schwarze schiesst, mit Pfeilen, die…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Tief im Wald
| erstellt von Alexander- 6 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Der erste Schritt in's moosig Feld. Stangen ragen wie gestählt in luftig reine Höhen. Schmeichelnd wehen Böen, pure, frische Kristalle herbei. Es raschelt, tuschelt allerlei. Murmelnd und unendlich frei, der Quell, die Tränke. Und es sei, dass vom Nadeldach, mich ein Kautz bewach, wenn ich flieg durchs Geäst. Wenn man es erzählen lässt, spricht's vom Einklangsfest in Lichtungen, fein benässt, mit Farnen gespickt. Die Vögel geschickt bauen Nester ins Märchenland. Wilde Sträucher kichern am Rand. Der König des Reiches edel, galant die Kro…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Im Gartenparadies 1 2
| erstellt von Pegasus- 17 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Ich will starten in den Garten, wo all meine Pflanzen warten, will sie gießen, dass sie sprießen und mein Glück genießen. Ach O Schreck, kahler Fleck, Salatpflanzen - alle weg! Mach mich krumm, guck ganz dumm, wer kriecht hier herum? Tränenflut, kalte Wut packt mich, „ach ihr Teufelsbrut!“ die Natur zeigt mir nur eine Schleimerspur Jedem Tier, hier bei mir gebe ich sehr gern Quartier, Schleimer jedoch hinterm Haus fliegen hochkant raus.
letzter Beitrag von Claudi, -
feedback jeder art Der Weg ist das Ziel
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Auf diesem fernen Weltenstück, dem Polarkreis nah, such’ ich mein Glück. Ich bin auf der Suche – und folge der Sage, sehr neblig ist es dieser Tage. Umspült vom kühlen Nordlandmeer, fiel mir der Abschied von zu Haus’ nicht schwer. Die Vulkane schlummern oder schlafen, mein Traum hat hier wohl seinen Hafen. Ich sehe Schafe gähnend auf der Weide, sie zupfen müde an der Islandheide. Diese weißen oder schwarzen Punkte in der Ferne, an den Hängen fern, die frag’ ich gerne! Drunter brodelt lodernd’ Feuer – dies passt zu meinem Abenteuer. „Ihr lieben Schafe auf der Heide! …
letzter Beitrag von Ikaros, -
Inferno
| erstellt von Wilde Rose- 6 Kommentare
- 1,6T Aufrufe
Verzaubert steh ich unterm Himmelszelt, die Sonne hat ein Feuerspel entfacht, ein rotes Glühen überzieht die Welt, und lichterloh versinkt sie in die Nacht. Welch' Farbenmeer dem Horizont entsteigt, das Rot in Stufen zu Orange sich wandelt, und strahlend Gelb, was sich in Streifen zeigt, mit lichtem Blau sich zu Türkis verbandelt. Die Pracht, unmöglich sie vollkommen zu beschreiben, ein stetig sich verändernd göttlich Bild. Am Rande glühend, Wolken durch's Inferno treiben, aus deren Mitte sanft ein zartes Lila quillt. Und ringsherum senkt sich die Dunkelheit, verdrängt so nach und nach den abendlichen Brand. Noch bleibt das Bild mir ei…
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Nicht der Sommer macht mich heiß, nein, ich stehe mehr auf Schnee und Eis. Die Super-Sonne läßt mich leiden, muß versuchen sie zu meiden. Diese Schwüle stört mich sehr, schon das Atmen fällt mir schwer. Kann nicht schlafen und nicht essen, diese Hitze tut mich richtig stressen. Wäre die Luft doch so kalt und klar, wie man sie kennt im Februar. Diese Kälte mit Eis und Schnee, ach, wie ich doch darauf steh´.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Der Weihnachtsbaum (Silhouette)
| erstellt von Richard von Lenzano- 2 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Der Weihnachtsbaum Vor langer Zeit, als Weihnachten weit, da standst du im Tann und fragtest dich - wann? Wann holt man dich fort, von dem kalten Ort, und stellt dich ins Zimmer, mit Kerzen und Glimmer. Die Zeit sie lief, die Natur sie schlief, doch dann kam ein Mann - und fasste dich an. Hob hoch dein Kleid, man hörte es weit, die Säge - sie sang mit hellem Klang, man lud dich auf, du kamst zum Verkauf, du strahltest mit Feuer, deshalb warst du teuer. Ich hab' dich gesehen, um mich war' s geschehen, ein so schöner Baum - ich fasste es kaum. Ich hab' dich erworben, als du schon gestorben, …
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Anmutiger Anfang Wunderschönes Leben Dreckiges Ende
letzter Beitrag von Sofa1991, -
feedback jeder art Sommerhitze
| erstellt von Sonja Pistracher- 6 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Schmetterlinge schweben im flimmernden Leben der Sommerhitze, jede Ritze der knorrigen Bäume bietet dunkle Räume für Käfer und Krabbler die es komfortabler nicht haben könnten, während Spinnen Fliegen kein Entrinnen erlauben und schnell individuell ihre glitzernden Fäden ganz genau planen und spannen. Inmitten der Mensch als Alphatier, in dem der Aspekt, dass versteckt in der Glut die in hitziger Anmut sich bewegen muss nur Verdruss sein muss, sodass er im Visier Abkühlung sucht und die Hitze verflucht.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Azurner Himmel
| erstellt von lovvy- 4 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Azurner Himmel Bald wirst du rot Rot wie Burgunder Und dann wirst du tot Azurner Himmel Vom Monde erwischt Deine Zeit ist um Die Sonne erlischt Das Abendrot wiegt dich Und singt dir dein Lied Doch auch es währt nicht ewig; es bald schon verfliegt Was bleibt ist das Dunkel Die Finsternis nur Erhellt nur vom Monde Er leistet den Schwur Doch Azurner Himmel Wisse, wie ich: Schon bald kommst du wieder Und bringst mir dein Licht.
letzter Beitrag von Süßer kleiner Poet, -
Der Pinguin und die Liebe
| erstellt von Jaybird- 0 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Ich bin mir nicht sicher, wo ich dieses Gedicht verorten sollte; im Grunde geht es ja nur bedingt um das Tier. Der Anfang holpert ein bisschen und das Ende ist auch ein bisschen schief, aber ihr könnt ja mal sagen, was ihr davon haltet; Für Ihn Weit, weit im Süden liegt eiskalt Die weiße Wüste, ein weißes Land Schon immer liegt sie ewig alt Es ziert die Weite ein weißer Rand Im blauen Himmel, Erdenreich Liegt dort wo Wasser dem Eise weicht Wo Welt erscheint so kalt und bleich, Da lebt ein Kaiser, den Tieren ein Scheich Im kalten Nass voll Eleganz, Unfehlbar, der Tollpatsch, läuft er dann Auf Eis so süß und watschelnd tanzt; Zieht eu…
letzter Beitrag von Jaybird, -
feedback jeder art Es riecht nach Schnee
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 10 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
ES RIECHT NACH SCHNEE So langsam kriecht er durchs Geäst legt sich auf Bauers Auen nieder der Raureif, der erahnen lässt bald ist´s soweit, dann schneit es wieder Kühl frischt er auf, der laue Wind der Waldes Holz vom Laub befreit die Jahreszeit der Ruh beginnt der Stille und Besinnlichkeit Es dunkelt schnell, die Tage fliehn rasch letzte Sonnenstrahlen haschen wenn Vögel in den Süden ziehn entkorken wir die Glühweinflaschen Wir wärmen uns von innen raus und Kerzenschein erhellt den Raum die Landschaft sieht so friedlich aus von Schnee bedeckt, ein weißer Traum …
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Insektenhotel
| erstellt von ConnyS- 0 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Ich hab gekauft ein kleines Haus Wo Bienen fliegen ein und aus Es ist ein kleines Holz-Hotel Die Bienen finden es ganz schnell Sie treffen sich zum Stelldichein Für sie ist es dort kuschel-fein Wird es genutzt, nur eine Stund Ists zur Vermehrung sehr gesund Auch Schmetterlinge findens nett Verpuppen sich da drin adrett Als Raupe krabbeln sie dort rein Bis sie als Schmetterling erschein'n Marienkäfer findens toll Zum Wohnen drin ganz wundervoll Sie sollen bringen mir viel Glück Zumindest doch ein kleines Stück Mit ihren Punkten und so klein Lass ich sie au…
letzter Beitrag von ConnyS, -
Stern- zum greifen nah- mal verschwunden- wieder da. Brilliant- am Himmelszelt so winzig klein größer als die Welt. Leuchtender Punkt- in der Unendlichkeit schon lange strahlend bis in unsere Zeit. Stern- stehe voller Ehrfurcht hier seh dein schönes Strahlen bin fasziniert von dir! lg Muse 4.08.2009 23.45
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Frosch und Fliege
| erstellt von Sidgrani- 8 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
„Der Storch ist ein gemeines Tier, um meinetwillen ist er hier. Er stellt mir nach, um mich zu fressen, hier froh zu sein, kann ich vergessen“. So sprach der kleine Frosch empört, das hat ein Fliegenmann gehört: „Gerade du musst so was sagen, du hättest mich auch gern im Magen. Hast du mal drüber nachgedacht, ob das uns Fliegen Freude macht? Wenn wir an deiner Zunge kleben, dann ist’s vorbei mit unsrem Leben.“ Der Frosch muss sich vor Lachen biegen: „Ihr sterbt auch so, ihr Eintagsfliegen.“
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Schmeißfrühling ... blüh blüh, in mein Herzilein
| erstellt von Dichtel (†)- 5 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
- Schmeiß-Frühling ... blüh blüh in mein Herzilein , ist’s wieder so Weil, bald bald. Süßer Zuckbalz. Juckt’s schon grieblig in die Schuppen Geflechte, beginnen die Faltlosen ihr Strampeln rechtzeitig. Über die Bluefaselwiese poe_tisch mit Serviette gliedern vorbei, megaphon : Ach quälende Wint_ Starre. Hoffnungslosigkeit. Leere ... und hint schon krokuses Moschfieber und’n Hinkelstein beschmiert mit backo_Fatz. Fürwahr erkenn Platon im Pappkarton, leckt nach Pfanntäubchen, Grillkaninchen und Rehröckchen ./ klongelassen quillt Rötdorn aus dem Kroch öffnet den Pfropf ... flieh, mein zapfiger Schmerz von dem fleddernden Seelenmoos, verschling da_Le…
letzter Beitrag von Gutmensch, -
Gedanken zum Sonntag 2
| erstellt von Wilde Rose- 5 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Mein Flötenspiel scheint infantil, offenbar zum Graulen, denn im Flur gleich um die Ecke fing der Hund auf seiner Decke lauthals an zu jaulen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Meer
| erstellt von Hase- 4 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Ans Meer, Ans Meer, Nichts Will Ich Mehr. Von Deinem Silberblauen Funkeln Wird Mein Starres Herz Ganz Trunken. Lass Meine Seele Aus Deinen Fluten Trinken, Und In Deinen Kalten Tiefen Versinken. Wie Das Meine Ist Dein Wesen Gespalten Und Namenlos Seit Jeher Gewesen. Bist Du Doch Lebenskraft Und Hemmungsloses Sein, Und Nennst Zugleich Die Ruhe Dein, Vollkommenheit Im Atem Deiner Wellen.
letzter Beitrag von Hase, -
warten auf ebbe
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
wir nehmen uns in den arm selbst bei diesigem wetter gehen wir ans meer reiben uns die nasen aneinander warm übermütig joggen wir am strand entlang springen über muschelnde bänke und waten durch prielende rinnsale irgendwann liegen wir erschöpft im sand graben uns wie würmer ins watt haben vergessen der flut den hahn abzudrehen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art flotte biene
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
wie ein model trägst du deinen zarten flügelmantel mit dem pelzbesetzten kragen offen vor der wippenden wespentaille deine kurvigen hüften werden von einem schwarzgelb geringelten schlauchrock betont drunter sechs lackbestiefelte beinchen schau ich in die goldbraunen kulleraugen verliere ich mich in ihrer facettenvielfalt lass mich bitte nippen an deinen honiglippen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Frühlingserwachen
| erstellt von Elmar-
- Script-Sensei
- 4 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Du brichst den harten Frost, mit einer Geste tausend Händen gleich Und doch ist, was du aufgebrochen dem Tode fremd und fern Was kläglich war und starr und alt, opfert dir willig die Gestalt, wird vor dir gern im neuen Kleide wieder jung und schön und reich Das Mangelhafte hast du als dein Element erwählt und nimmst in Acht was durch die Zeiten tief gezeichnet, was dem Verfall schon preisgegeben und verdorben. In deinem Schaffensrausch stehn Abfall, Dung und alles Todgeweihte dir zur Seite und was gestorben war, das schlummert bloß - durch deinen Ruf ist es erwacht Voll Lust erhebt sich jede Stimme, die dein Mysterium …
letzter Beitrag von Elmar, -
-
feedback jeder art Rőmő
| erstellt von Gewitterhexe- 14 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Copyright: by Gewitterhexe Auf meine Haut malt mir das Meer ein Sehnen, wo es sein Salz in Spuren hinterlässt. Der Wind fährt dir verspielt durch helle Strähnen, ich seh dich stolpern - komm ich halt dich fest. Die Sonne taucht das Himmelsblau in rot, berauscht die Sinne durch die warmen Töne, weit draußen treibt ein kleines Segelboot im Wellengang - verliebe mich ins Schöne. Ein Seestern angespült am Meeresrand von Flut und Ebbe vor sich hergetrieben, zum Abschied winkt er uns im warmen Sand; ich muss nach Hause - wäre gern geblieben. Nur diese Muschel noch, dann muss ich gehen, verspreche Dänem…
letzter Beitrag von Gewitterhexe, -
Und der Winter kommt zum Fest
| erstellt von seerocka- 4 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Und der Winter kommt zum Fest die weißen Flocken, Winters-Diener fallen sanft wie Federn nieder schmücken glänzend nacktes Land ein Jahr verging - sie kehren wieder begrüßen mich mit kühler Geste und schmelzen mir aus der Hand Schön dich zu sehen, lieber Winter gut geschminkt, zu einem Fest? in deinem silbernen Gewand ----------------------------------------------- Danksagung: Kleine Bärin und KumboYa
letzter Beitrag von seerocka, -
Zen, Schweigen der Nacht
| erstellt von Schreiber- 1 Kommentar
- 1,5T Aufrufe
Zen Um mich ein fahles Licht. Der Wind in den Zweigen. Ich ruhe im Schweigen. Die Stille in mir spricht. Da ächzen die Bäume, dort rauschen die Blätter. Die Nacht wird zum Retter für höhere Räume. Der Himmel wolkenfrei. Sterne leuchten im See. Ein Hase grast im Klee. Da tönt ein Vogelschrei. Ich lieg auf dem Rücken, sehe den Sternen zu. Von der nächtlichen Ruh bin ich in Entzücken. Ringsum nun alles still. Jetzt ist, was allzeit war. Im jetzt ist alles bar, was einmal werden will. In den Augenblick verharrt, bleibt stehen auch meine Zeit. Zukunft und Vergangenheit werden volle Gegenwart. Da, der erste…
letzter Beitrag von Schreiber, -
konjugation
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
konjugation wer behauptet, hier kämen keine küsse vor, irrt. es ist nur ohne mikroskop nicht zu sehen, wie pantoffeltierchen mit ihren mundfeldern das austauschen, was sie zu vererben haben.
-
Natur Am steinigen Hang klettert achtsam ein Steinbock Monotoniebruch ©
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Ich sitz da und seh hinaus der Wind zieht vorbei nimmt die Blätter mit auf ihren stillen Weg der durch die Lüfte gleitet ganz leise und energisch bis zu ihrem Ziel dem bunt befallenen Boden der das gefrorene Gras bedeckt der Herbst ist eingefallen die verträumte Zeit beginnt die Liebe wird bestärkt durch die Wärme der eng umschlungenen liebenden daheim in ihrem stillen kleinen Kämmerlein
letzter Beitrag von Daphne, -
Lebensfluss
| erstellt von brusss- 3 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Lebensfluss Das Leben läuft so wie ein Fluss Manchmal tief und manchmal seicht Niemals gerade bis zum Schluss Ab und an der Route weicht Es steht nie still, läuft immer fort Oft zu laut, doch niemals stumm Führt bald zu einem schönen Ort Hält nie an und dreht sich um Irgendwann kommt eine Stelle Wo sich donnernd Wasser häuft Unten bildet sich 'ne Welle Die sich bald im Fluss verläuft Wasser rinnt durch Deine Hände Lass Dich von der Strömung wiegen Alles Schöne hat ein Ende Irgendwann wird es versiegen
letzter Beitrag von brusss, -
Ach ja, Frühling!
| erstellt von Kurier- 5 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Ach ja, Frühling! Dieser Winter strafte alle, Eiseskälte wie ein Fluch, die Natur als böse Falle mit unendlich weißem Tuch. Ohne Schnee betrübte Augen seht die Schlaglöcher nur an, was die Straßen denn noch taugen, teuer wird der Kostenplan. Tag der Arbeit – wird zur Phrase, viel Tumulte, Hass, Gewalt, auch das Feuer auf der Straße zeugt von hohem Stressgehalt. Neu im Euroland betrügen, Griechen wurden wohl verführt, falsche Zahlen, Tricks und Lügen, haben zum Bankrott geführt. Nun erscheint das Grün der Bäume, und die Grünen feiern toll, NRW - erfüllte Träume, sie erreichten Doppelsoll. Glücklich summ´ich klein…
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Ayahuasca
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Wir sind alle Kinder der Natur Und teilen uns denselben Geist Wir sind alle Kinder göttlicher Träume Und reisen vertraut auf fremder Spur Kommt und setzt euch in den Kreis Kommt ihr Suchenden ins dunkle Die alten Worte bringen Licht Mit Gesang erzähl ich euch was ich weiß Die Medizin sie wühlt euch auf Umarmt auch liebevoll zu gleich Alle Bitterkeit steigt hinauf Das schwarze Gift würgt der Körper heraus Geister kommen euch zu berühren Seelen kommen euch zu lehren Mit meinem Gesang verleih ich Augen Lasst mich euch aus dem dunkeln führen Die Ranke wächst aus Erde in…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Plastikwahn
| erstellt von Alter Wein- 6 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Plastikwahn Der Mensch in dem Hygiene-Wahn nichts mehr lose kaufen kann - alles ist steril verpackt, Lebensmittel wie gelackt. Obst, Gemüse alles fein schweißt man in die Folie ein. Die Verpackung aller Güter erhitzt jetzt langsam die Gemüter - Die Industrie muss sich sputen, dass sich das Ganze dreht zum Guten. Weg von der Folie und dergleichen die Verpack-Art muss schnell weichen. Was kann der Verbraucher tun? lasst die Plastiktüten ruh‘n, greift zur Tüte aus Papier hilft dem Menschen, auch dem Tier. Die Natur ist für uns wichtig, darum ist Verzicht auch richtig. 04.04.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Frühlingssehnsucht
| erstellt von Alter Wein- 6 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Frühlingssehnsucht Stürme fegen übers Land als Frühlingsboten wohl bekannt; sie treiben laut und regenschwer den fahlen Winter vor sich her. Vater Frost ist noch nicht fort versteckt sich tags an manchem Ort - kommt nachts mit seinen Gaben, doch keiner will sie haben. Wir warten auf den Vogelsang Zwitschern und den hellen Klang, das Erwachen der Natur - Blumen, Blüten, Sonne pur. 06.03.2019 ©alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Bemerkst DU es auch?
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
- 1,5T Aufrufe
Bemerkst DU es auch? Ich sehe Blumen verwelken und Bäume vertrocknen Gras, das sein Grün verliert. Ich sehe Flüsse versiegen den Wellenschlag ermüden und Seen, die Geheimnisse preisgeben. Ich spüre den Wind sich auflehnen der Sonne gleißende Wut und einen Mond der immer schweigsamer wird. Ich spüre der Erde Unbill die Trauer des Himmels das Versiegen des Lebens Atem und meine Tränen, wie sie vertrocknen. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer,
