Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Mutter Erde
| erstellt von lkowald- 4 Kommentare
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Mutter Erde (Juli 2009) Mit kühler Miene zieht der Mond um seine Erde und schaut sie sich genau von allen Seiten an seitdem er roh aus ihrem Leib geschlagen wurde hat sich auf ihrer Haut erstaunliches getan Mal sah er sie verwüstet oder fast versunken und traf sie plötzlich ein Kometen-Vagabund dann färbten Feuersbrünste ihre Hülle dunkel und er hielt Wache bis sie alles überstand In ihrem Koma war sie schöner noch geworden mit grünen Wäldern, blauen Seen und Flüssen, klar skurrilen Wesen in der Luft bis tief in Fjorden in dem Gewusel war kaum Platz für alle da Nach vielen Runden sah er auf den Kontinenten sich feine Linien verzwei…
letzter Beitrag von lkowald, -
feedback jeder art Ich bin eine Insel !
| erstellt von Managarm- 6 Kommentare
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Ich bin eine Insel, wenn ich sie schließe die Augen, kann schmecken, die salzige Brise auf meinen Lippen, kann riechen den Duft von Flieder und Nelken und Meeresluft und meine Klippen, sie singen im Wind wie schön doch die riesigen Wellen hier sind wenn sie zerspringen, an schwarzem Gestein zu sprühenden Farben, im Sonnenschein die Möwen durchfliegen und wecken dabei die Seeadlerkinder, mit ihrem Geschrei wo reisende Robben gern kommen, an Land um sich zu sonnen, in meinem Sand Kein Mensch war je hier, wegen der Riffe nur in der Ferne, seh ich ihre Schiffe schneeweiße Yachten, in ti…
letzter Beitrag von Kirsten, -
Waldspaziergang
| erstellt von Kleine Bärin- 2 Kommentare
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Der Bäume schwarze Säulenstämme verlieren Frostes Patina, fingern mit filigranen Ästen hoch in des Frühlings Himmelblau. Der Blätter zartes Grün ist jungfräulich von Flaumhaar weich umgeben. Sie wiegen sich im lauen Frühlingswind den reifen Sommertagen froh entgegen. Durch braune Herbstes Blätterschicht treibt Naturgestalt ein Grüngesicht des Lebens Vielfalt zu begrüßen empor ins warme Sonnenlicht. Weiße Sterne und Veilchen in Blau füllen mit ihren Düften der Waldseele endlosen Raum. Es tönt des Baches fordernd Rauschen und singt manch sehnsuchtsvolle Melodie zu Hirtengottes Waldschalmei.
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Herbststreit
| erstellt von Alter Wein- 6 Kommentare
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Herbststreit Der Sommer will nicht gehen, er lässt den Herbst nicht rein, warme Winde wehen, die Sonne scheint so fein. "Er will mich überspringen der heiße, böse Wicht, das wird ihm nicht gelingen, ich blas ihm ins Gesicht. Mit meinen starken Armen stoß ich ihn aus dem Ring, bald fleht er um Erbarmen, wenn ich ihn 'umsing'. Ich lass mich nicht vertreiben, die Kinder brauchen mich, die Drachen sollen steigen!" Die Wolken sammeln sich um endlich uns zu bringen das lang ersehnte Nass. Doch der Reigen dreht sich weiter auf der Jahreszeitenleiter. Eh ich merkte was geschah, war auch schon der Winter da mit Schnee und E…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Rausch der Natur
| erstellt von Berthold- 11 Kommentare
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Wolkenlachen fließt zur Erde. Tausend Tropfen tanzen froh. Vögel trällern Regenlieder im geschützten Buschplateau. Feuchtes Holz verströmt Aromen. Erde trinkt und duftet satt. Welch ein Nehmen, welch ein Geben: Perlen roll'n von Blatt zu Blatt, fallen, springen, ruhen schimmernd; Zaubersee im Blütengral. Schimmerglanz auf Stamm und Zweigen. Trunken jauchzt es überall. Leidenschaft betört die Sinne, Sinnesfreude tönt durchs Land: "Dir gebühren Ehr' und Minne als des Wachstums rechte Hand. Freunde, Prosit! Auf den Regen! Hebt die Kelche wie ein Mann. Auf der Wolken pralle Wonne lasst uns trinken. Stoßet an." …
letzter Beitrag von Berthold, -
Die Ode an das Leben
| erstellt von Szepan- 2 Kommentare
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Ich ging im Herbst spazieren, mein Aug` mocht´sich verlieren an gelbe Stoppelfelder und buntgefärbte Wälder. Da nahm ich meinen freien Blick zum Weg vor mir von fern zurück und sah dort jenes Phänomen; ich blieb verwundert davor stehn. Der Weg im Feld war asphaltiert, wie solches öfter heut`passiert. Wir mögen uns ja nicht genieren, auch Feld und Wald zu betonieren Ach schau nur Wunderherrlichkeit, wie`s Leben drängt zu aller Zeit, wie`s Leben aus dem Asphalt bricht, ein Gräschen strebt zum Tageslicht O, kleines Leben jung und zart, dringst durch den Asphalt stein und hart und mußt und mußt nur immer leben um jeden Preis …
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
feedback jeder art Lausig
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
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Mein Grün ergraut, die Blätter welken, denn Läuse schlürfen meinen Saft. Die A (wie Arschloch) - Meisen melken sie wohlgemut und sammeln Kraft. Mich aber zwingt die Angst zu blühen, derweil ein Blatt ums andre fällt, und meinen Gärtner Gift zu sprühen, im Glauben, dass es mich erhält. Mir lähmt das Gift die Fotozellen, die Laus hebt gut bewehrt ihr Schild und macht sich auf zu neue Quellen. - Dort wiederholt sich dann das Bild… https://www.youtube.com/watch?v=KlIHa4kVqIg
letzter Beitrag von gummibaum, -
Die Welle -- Alliteration
| erstellt von Szepan- 1 Kommentar
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Die Welle wogt in wachsendem Lauf heran , stellt sich steil auf, steigt stetig empor und - - bricht zerstiebend im Kamm, zerstäubt, versprüht zu zischender Gischt, die schäumend sich wandelt in Miriaden von Tröpfchen, die endlich am Ufer zerrinnen und wieder sich finden zum klaren Element Wasser, das kehr et zurück in den weiten Schoß der Mutter Meer - Meer!
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Moosgold
| erstellt von Behutsalem- 12 Kommentare
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Moosgold Wie herrlich riecht morgens der Tag mir entgegen, das unverbraucht Frische aus Gottes Natur, kein Lärm, nur das Zwitschern der zahlreichen Vögel, verkündet mir Einklang und Lebenskraft pur. Ich streif durch die Wälder und schaue zu Boden, da lächelt mir fröhlich aus sattgrünem Moos, ein Eierschwamm, gelbgold, wie Sonne, entgegen, ich bück mich und frag ihn, was mach ich jetzt bloß? Pflück mich du liebliches Mädchen, so bat er möchte einmal nur in dein Körbchen hinein. Doch muss ich dich schneiden, willst du mich begleiten, ich weiß, sagt er: „ tue es", ich lass mich drauf ein. …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
stürmischer sonntag
| erstellt von Uloisius- 6 Kommentare
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stürmischer sonntag vom nordatlantik her zieht ein sturm über das land fegt das letzte laub aus dem winterkahlen geäst ein seufzen und heulen stürmische windbrauserei ein falke steht still im orkan über mir schritt für schritt mächtiges hosenflattern dinge klappern im wind die kapuze beult sich aus wolken jagen die sonne sie spendet unbeeindruckt licht fehlt nur noch der regen aber den vermisse ich nicht © uloisius 2017 klick zur audiodatei
letzter Beitrag von Uloisius, -
Die Umwelt.
| erstellt von Helmut Höting- 2 Kommentare
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Die Erde wird vom Mensch benutzt, bis gänzlich sie erstickt im Schmutz, dann ist der Weg für alle gleich ....., eine Massen-Flucht ins Himmelreich.
letzter Beitrag von Uloisius, -
feedback jeder art Frühlingsdüfte auf dem Balkon
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
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Wie ist die Luft heute so mild umweht mich zärtlich wie ein Traum doch weht heran auch wer wo grillt ich klammer mich an meinen Zaun will nicht sofort hinüber flitzen will die Nachbarn nicht erschrecken Duft durchdringt hier alle Ritzen ich darf mir nur die Finger lecken Ich kaufe mir jetzt einen Grill und lass die Grillerei verwehn genieße meine Bratwurst still lass Nachbarn hinterm Zaune stehn 05.05.2021
letzter Beitrag von Carry, -
Die Nacht ist wie ein sanfter Schatten, der sich um uns legt, und uns in Sicherheit wiegt. In ihren Armen schlafen wir, und wenn wir erwachen ist sie meist weg. Also lasst uns ihren Anblick genießen, denn dadurch dass wir nichts sehen, sehen wir.
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
Lichter Augenblick
| erstellt von Wilde Rose- 10 Kommentare
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Tief überm Feld steht die Oktobersonne, die Strahlen fallen mir in mein Gesicht. In mir erhebt sich ein Gefühl von Wonne entstiegen diesem zauberhaften Licht. Es liegt die Welt versilbert mir zu Füßen, die Luft durchwebt vom Strahlenfunkelschein, aus Gräsern tausend Diamanten grüßen, ein Leuchten liegt sogar auf jedem Stein. Versonnen halte ich ein Weilchen inne, grab dieses Bild ins Innerste mir ein, will es bewahren mir in meinem Sinne, denn allzu schnell wird es vergangen sein.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Sommersturm
| erstellt von THY- 5 Kommentare
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Komischer Sommer mal kalt und mal warm vom atlantischen Traum zum hitzigen Scharm. Manche mögen den Sommer heiss und ohne Regen. Doch ich liebe es wenn Gewitter über die Welten fegen. Wenn der Wind beginnt zu rauschen und zu heulen lodern Flammen in mir welche steigen in Säulen. Und doch sind meine Gedanken ruhig wie der Mond der still aber machtvoll über der Erde thront. Denn der Sommersturm, welch Macht die Welt zum Schweigen bringt, erinnert uns an die Stille die selbst in tosendem Lärm in uns singt. (Randbemerkung: Der atlantische Traum ist eine Referenz an die Stadt Atlantis nicht an das Meer.) Vielen Dank fürs Lesen Th…
letzter Beitrag von Perry, -
Gaia Göttin der Erde
| erstellt von Josina- 3 Kommentare
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Zum Herbstfest trägt Gaia hold ihr graues Schleierkleid dichte Nebelschwaden stehen ihr zum Geleit Befremdlich tappt eine traurige Seele im Nebel umher Land sehen fällt durch Gaias Schleier schwer Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Katzenschmaus
| erstellt von Lotte, B. R.- 11 Kommentare
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Katzenschmaus Pink und Floyd, die beiden Kätzchen, trollen mit verspielten Mätzchen, wirbeln über das Parkett! Allerliebst sind diese Schätzchen, maunzen, quietschen im Duett. Alles was sich tut bewegen, steht im Fokus, will erregen, selbst die Maus aus Stoffnatur, sie sich auf die Lauer legen, bringen sich in Positur. Augen funkeln, glühen, blitzen, seht, wie sie die Öhrchen spitzen, Schwänzchen wippen aufgeregt, flugs sieht man sie auch schon flitzen, schwupp, schon ist die Maus erlegt! Dann wills rascheln in der Küche, Näschen schnuppern die Gerüche, …
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Der ewige Herbst
| erstellt von Federtanz- 11 Kommentare
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Magnolienblätter fallen vom Baum wo einst die letzten Blüten ragten der Frühling zeigte seinen Raum und der Sommer will nicht warten Ich sehe es an den ersten Farben die Tage hüllen sich in Schweigen ich halte im Herzen deinen Namen und dieser wird mir immer bleiben Auch wenn der Sturm ausbricht die Nächte länger Dunkles wahren ich verlasse unsere Träume nicht und sehe eine weiße Blüte strahlen
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Herbst
| erstellt von Willamowski- 1 Kommentar
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Herbst Herbst ist dann, wenn die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen Herbst ist dann, wenn der Staat die Zeiger an der Uhr verdreht Herbst ist dann, wenn alle Menschen aus dem Urlaub kommen Herbst ist dann, wenn ich mich wieder nach dem Frühling sehne
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Herbstrequiem
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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Herbstrequiem Jetzt bluten sie wieder, die Fingerzweige der Hagebutte, behängt mit hellroten Tropfen. Nun fallen sie wieder, die Blatthände des Feuerahorns, versehen mit dunklen Wundmalen. Es ist, als wollten sie uns zurufen: Seht her, wir sterben mit Freude!
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Sonnenblume
| erstellt von Hase- 3 Kommentare
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Sonnenblume Sonnenblume, Tochter der Sonne, Dreh Dein Gesicht ins Licht, Dein strahlendes Lachen, Heller als der Sonne Licht Das sich bricht In Deiner goldenen Blüte. Sonnenblume, Feuercharakter, Lass Flammen lodern, himmelhoch, Alles an Dir Unverkennbar, echt, Versteckt in grünem Blattgeflecht, Feuergelbe Blütenpracht, Blitzschnell entfacht, Lass niemanden zweifeln An samtiger Liebespracht. Sonnenblume, Zarter Morgentau Stellt Tränen zur Schau, Erstes Sonnenglitzern Weckt Freudenblitze, Letztes Abendrot Ruft Sehnsucht, Blutrot, Liebesrot, Sonnenrot. Sonnenblume, Tochter de…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Inwendig
| erstellt von Vokalchemist- 6 Kommentare
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Im Kranz der Bäume öffnet die Sonne meinen Weg. Einzelne Strahlen aus dem Dickicht locken, bis der Mond aus dem See steigt. Voller Silbertropfen ergebe ich mich dem perlenden Nass und neuen Ufern. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Die alte Buchenkathedrale
| erstellt von SalSeda- 14 Kommentare
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Wie Gold glänzt Licht auf Buchenblättern der Wind, fast zärtlich, streicht durchs Laub ein Sonnenstrahl scheint hochzuklettern als flüchte er vorm Bodenstaub. Der alte Wald erzählt ein Märchen mit seinem Licht- und Schattenspiel am Wegrand knutscht verliebt ein Pärchen bemerkt um sich herum nicht viel. Im Blattwerk flüstern leis Geschichten die sind schon tausend Jahre alt von Blütenelfen, Wurzelwichten in unsichtbarer Lichtgestalt. Dort huscht ein Mäuslein, auf die Schnelle hat es sich im Gebüsch versteckt gefährlich ist die helle Stelle wo es ein Falke leicht entdeckt. Durchs Laubdach blitzen kleine…
letzter Beitrag von SalSeda, -
Natur
| erstellt von Maja Besche- 7 Kommentare
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Die Natur Gewaltig und doch so zart Unbesiegbar und doch so verletzlich Hilfsbereit und doch so zerstörend Frei und doch so gebunden Endlos und doch so endlich Wunderschön und doch so erschreckend Überwältigend und doch so normal Tausende Facetten und doch so gleich Die Natur Ohne sie wären wir verloren, erfroren, wären wir überhaupt geboren? Die Natur Sie schützt unser sein, doch manchmal nimmt sie auch unser Heim Die Natur Wird sie überleben?
letzter Beitrag von Maja Besche, -
auf unserem grund und boden ...
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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nehmen wir jedes jahr akribisch erdproben düngen die balkonblumen mit kaffeesatz und kümmern uns um alte obstsorten mustern die gartenbeete mit argusaugen achten bauernregel wie die zehn gebote spucken bei der aussaat über die schulter ein hase hoppelt durch die salatreihen leckt sich das fell glatt denn auch er weiß unser dorf soll das allerschönste werden
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Waldliebe
| erstellt von Josina- 5 Kommentare
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Waldliebe Sinnes - Eindrücke Freudig begehe ich den heimischen Wald Laut Alarm schlägt der wachsame Eichelhäher Knisternder Waldboden unter meinen Füßen Helles Licht flimmert durch dürre Zweigen laut ertönnt ein munteres Vogelgezwitscher Die Luft riecht wunderbar erdig und sehr würzig Honigsüß der rankende gelbe Waldgeißblatt Baumwipfel wiegen sich im lauen Sommerwind Das Himmelszelt strahlt graublau wie die See Ich blinzele in den Sonnenschein atme tief die heilende Waldluft ein Seelenfreude Josina …
letzter Beitrag von Carlos, -
Flucht
| erstellt von kotstuemmel- 6 Kommentare
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voll Freude und Euphorie der Sonne das Lichte flieh Erde zu Grunde lacht Nacht zum Tage macht lässt den Monde versteckt die Sterne warm gedeckt und sind sie schon dort schicken sie den Tau fort den Traum beendet überall "schaut des Tuches Fall!" lautstark jubeln, alle posaunen und selbst die Berge staunen
letzter Beitrag von Kydrian, -
Winter ade
| erstellt von Kurier- 2 Kommentare
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Winter ade Der Winter nährt mit trüben kalten Klammern die Sehnsucht, dass die Sonne länger scheine und auch der Schnee bald nur als Regen weine die Hoffnung auf den Frühling wird zum Jammern Das erste Grün. - Die Medien verbreiten was wo gesichtet, andächtig bestaunt und optimistisch wird dabei geraunt: dem Winter scheint die Macht doch zu entgleiten. Jetzt, ruft das Leben, alles neu gebären Natur erwacht im bunten frischen Kleid dem Frühling öffnen sich die Herzen weit wenn Flora, Fauna fruchtend sich bewähren Der Frühling bleibt die Wonnezeit im Jahr Beginn des Lebens - einfach wunderbar ©
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art gewitterstimmung
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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gewitterstimmung grauschwarze wolken stehen als drohkulisse hinterm kirschbaum der uns mit rotglühenden augen anfleht schnellstens schutz zu suchen wir eilen zu der alten scheune und kauern uns ins duftende heu versuchen mit starren blicken dem schlagenden tor halt zu geben der himmels schickt erste blitze in deren spalten dunkles lauert wir rücken unter den dröhnenden donnerschlägen eng zusammen reden leise übers wetter
letzter Beitrag von Perry, -
Winteridylle
| erstellt von DDG- 10 Kommentare
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Winteridylle Ein kleines Dorf ist zugeschneit. Rauchschwaden hängen in der Luft. Wohlbehagen macht sich breit, vom süßen Plätzchenduft. Die Fenster sind so schön geschmückt, und Kinderaugen strahlen. Ein Anblick der uns sehr entzückt. Er ist nicht zu bezahlen. Der kleine See ist zugefroren. Trägt Kinder, Männer, Frauen. Manch einer hat schon rote Ohren, vom Schlittschuhlauf zuschauen. Der Himmel sendet weiße Flöckchen, die leis zu Boden sinken. Ein Schneemann hat als Hut ein Töpfchen. Des Himmels Sterne blinken. Die Kirch im Dorfe hört man läuten. Die frommen Leut zur Christmett gehen. Gab keine die sich nicht erfreuten…
letzter Beitrag von das A-, -
Der Stille Lied
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Der Stille Lied Wenn die Sonne sich zur Ruhe legt und die Seele mit ihr schlafen geht. Die Nacht nun beide in die Arme nimmt und fürsorglich ins Traumland bringt dann höre ich die Stille ein Wiegenlied singen. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Herbstfeuer ( +Metrikübung II )
| erstellt von Torsul- 4 Kommentare
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Herbstfeuer Des Winters Atem kriecht durchs Land als Abendnebel ungehört, webt langsam schon des Frostes Band, dem Morgentau die Treue schwört. Und Blattschmuck ruft zur Farbenschau ziert allerorts die Baumeskron, auch längst vergess'ner Vogelbau, gleicht so noch güldnem Königsthron. Wenn draußen kalter Wind obsiegt dann rückt ein jeder eng zusammen, wo sanft sich Haut an Haut so schmiegt, lässt Herbstes Feuer Herzen flammen. N.J.B. 20.10.2008 xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxX xXxXxXxXx xXxXxXxX xXxXxXxXx Sicher nicht der Brüller aber mir war so Herbstlich während den Vor…
letzter Beitrag von redmoon, -
Der Bach (mit Bild)
| erstellt von Richard von Lenzano- 7 Kommentare
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Der Bach Es fand sich ein Wasser irgendwo ganz murmelnd fast nur blau. Doch der Ast nicht irgendwo, doch jenseits von Eden der war so frei He, Bach! Erbebe im inneren Hass! Richard von Lenzano © 06-2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
regentänzer
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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die wiesen sind verbrannt der mais steht einer armee zerlumpter soldaten gleich in reih und glied wartet darauf endlich abziehen zu dürfen ich sehe den stakenden störchen zu die scharfäugig im aufgerissen boden nach fressbarem spähen selbst ein vertrockneter wurm wäre ein schnäppchen bei meinen dreh- und wiegeschritten versuche ich nicht auf leben zu treten auch ameisen haben ein ziel den kopf erhoben sehe ich wolken am horizont
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Oktobergold
| erstellt von anais- 3 Kommentare
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Blätter tanzen wirbeln fallen federleicht im Sonnengold und ein Hitzesommer verglüht im kühlen Hauch Letzte Blumen welken Felder liegen brach doch die dunkle Erde birgt die neue Saat Und ich wünschte du wärst da und gingst mit mir Hand in Hand auch durch das neue Jahr
letzter Beitrag von anais, -
Die Antipoden der Welt
| erstellt von Szepan- 1 Kommentar
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Wenn Lerche Du jubilierend aufsteigst ins Azur des weiten Wolkenhimmels; wenn Du, feingesponnener Papilion tändelnd auf glühend roten Mohn Dich senkst, wenn geschwindes, liebes Fischlein Du, im dunklen Grund des Wassers silbern blitzt; wenn Du zartblauer Stern der Treue sacht im moosgrünen Licht und Schatten träumst, dann zittert mein Herz gelinde und meine Seele steigt, Auge und Ohr in den Äther geneigt, auf mit der lieblichen Lerche im Winde: betört von lichten, luftigen Weiten, getaucht in tausendfältige Wonnen wandelt sie auf den Strahlen der Zeiten, geblendet und trunken vom Lichte der Sonnen. Die Welt ist so schön, gerunde…
letzter Beitrag von Torsul, -
Jäger mit Hirsch
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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Jäger mit Hirsch Dargestellt mit Farben, stofflich gewordenem Licht, dem Weiß der Leinwand aufgepinselt, fasrig, satt gestrichen, kreuz und quer, die schattierte Beobachtung winkelgenau. Im Hintergrund, ein nur schemenhaft angedeuteter Kuss zwischen Himmel und Erde. Als Abbild des Vergänglichen davor Bergwaldriesen, mit kahlen Ästen, abgestorben, gebrochen. Von fein linierter Perfektion getrieben das Gewehr, angelegt, visiert, den Finger am Abzug gekrümmt. In gespannter Haltung erwartet der König des Waldes den Schuss. Der Vorhang fällt auf den Parkettboden des Jagdzimmers, wo stofflich gewordenes Licht gerahmt …
letzter Beitrag von Perry, -
Naturschauspiel
| erstellt von mystic- 5 Kommentare
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Naturschauspiel Der Leuchtturm sendet rhytmisch und sacht einen Lichtbalken durch die blaue Nacht. Ich sitze dort zu seinem steinigen Fuße und verweile ruhig in stiller Muße, während ich sauge an frühlingswarmer Luft mit Salz und Seetang geschwängertem Duft. So liege ich nun auf strandigen Boden, und schaue hoch dem Mond dort droben, fast in seiner prallen Form hat er sich hinter den Wolken verloren, und lächelt zart und schwach auf mich mit seinem spärlich' tanzenden Licht. Und plötzlich erwacht das Himmelszelt! Von einem Kugelblitz erhellt, für einen Bruchteil von Sekunden, beobachte ich für Stunden das Naturschauspiel über dem Meer, …
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Frühling
| erstellt von Lightning- 14 Kommentare
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Frühling Die Krokusse blühen, das Blatt grünt an Zweigen, die Schneeglöckchen schimmern im tauweißen Kleid. Es scheint mir, als würde die Sonne sich zeigen, Narzissen und Tulpen stehn auch schon bereit. Die Zugvögel singen, es tanzen die Wolken aus Staren, sie zeichnen in Scharen, sie malen die Wege, auf welchen die Störche bald folgen, um Kinder zu bringen, zu glücklichen Paaren. So trägt jeder Frühling die Liebe, das Leben, wir atmen die Düfte alljährlich tief ein, nachdem uns die Stürme im Winter umgeben, erblühen die Herzen im fröhlichen Sein.
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Rosenstärke
| erstellt von Alexander- 7 Kommentare
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Rosenstärke Als da keimte der Samen im trockenen Boden Er war trefflich gewachsen nicht prunkvoll bestellt und es standen die Ähren in goldenen Roben verachtend zur Rose alleine im Feld
letzter Beitrag von loop, -
Lied der Nacht
| erstellt von Timerenegade- 3 Kommentare
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Das Lied der Nacht „Tief tief im Schwarz der Nacht Im Abendwind, so kalt Erfüllt von einer alten Macht Mein Wort durchs Dunkel hallt” “Lausche gebannt und höre Von Zeiten vergangen und fort Wie ich dem Himmel schwöre Dem Gott, der Zeit dem Ort” “Zu Wandeln in seinem Schatten Zu meiden das Licht den Tag , Den Horizont mir gestatten, Den Morgen er mir verbarg.” “Mit Schwester Sonne Niedergang , In die Luft ich mich erhebe , Der Welt ich schenke den Gesang , Ihm zeige dass ich lebe .“ „Jedes Schwarz bin ich zugegen Tag um Monat um Jahr Ich der ich einst vergebens Den Monden mein Lied bot dar“ „Doch jenes edle Wesen…
letzter Beitrag von Psychosadistic, -
feedback jeder art Es hätte ein ruhiger Sonntag werden können
| erstellt von Liara- 8 Kommentare
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Da steh ich nun allein inmitten des landschaftlichen Trümmerfeldes, Zerstörung weit in Blickesrichtung. Gebrochen die Äste, die Bäume entwurzelt, geflohen die Bienen, gerissene Pflanzen, die Amsel verstummt. Selbst die Hähne beschweigen den Morgen. Da suchen die Würmer das Weite. Noch jetzt, nach dem Sturm, letzte Schlieren am Himmel, die Winde verlaufen sich, Wolken entgrauen, verfliegen in Ferne, die Sonne kehrt wieder, beleuchtet, soweit es die Augen erlauben, das Elend. Und Ohnmacht ergreift mich. Erstarren bezeugt die Verzweiflung, mein Glaube erbebt. Es bäumen die Ängste, es wachse…
letzter Beitrag von Liara, -
Sonnenschlund
| erstellt von jupiter- 1 Kommentar
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Es donnert ein Zug über die Brücke, die Fenster der Wagons brechen das Licht, in goldene Fäden dicht an dicht. Es malt sich prachtvoll bizarr ein Strahlengeflecht der Lichterflut, ein ganzer Zug erfüllt mit Glut! ... die Sonne hat den Zug verschluckt.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Seltene Flora
| erstellt von Federtanz- 5 Kommentare
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Ich gieße Wasser über meine durchdachten Täler. Ergrüne! In mein in Tinte gefärbtes Herz, ich bitte die Sonne, dass sie dich bestärkt, ich schiebe saftige Erde über deine Welt. Ich singe für dich, an jedem Morgen neu. Kein eisiger Wind zerre an deiner feinen Ader, erfreute Worte und melodischer Klang, wachse, seltenes Stück, zeig dich mir. Wenn du mit der Zeit erstarkst, mir plötzlich in schimmernd Rot aufbrichst- so blicke ich diese Welt mit dir an, und bin endlich bereit. Vertrauen.
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Am Müggelsee
| erstellt von Schmuddelkind- 10 Kommentare
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Am Müggelsee sitzt wie ein Stein ein junger Mann am Waldesrand mit einem Bleistift in der Hand; ein Bund Papier auf seinem Bein. Vielleicht lässt er die helle Gischt der Wellen, als es heftig stürmt, die aus dem Dunkel aufgetürmt zum Steg hin, ein in sein Gedicht. Vielleicht beschreibt er den Moment, als auf dem Spiegel, rau und flach - die Sonne bricht sich tausendfach - den Sturm nichts von der Ruhe trennt. Vielleicht ergreift ihn ein Vielleicht, als das Gewässer in sich ruht und weilt und weiter sonst nichts tut, was ihm zur Nachempfindung reicht. Vielleicht schreibt er auch lediglich, dass seine Tränen, die er schied, in diesem …
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Das Wetter spielt verrückt
| erstellt von eiselfe- 6 Kommentare
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Diese Wetterkapriolen sage ich ganz unverhohlen, kann ich gar nichts abgewinnen dieser Petrus muß doch spinnen. Der Winter bringt den Schnee in Massen Menschen können ihre Häuser nicht verlassen der Verkehr kommt völlig zum Erliegen der Schnee so schwer, dass sich die Bäume biegen. Und der Frühling bleibt nur kurze Zeit wirft sich rasant ins grüne Kleid. Viel zu hoch schon die Temperatur jede Bewegung ist eine Belastung nur. Im Sommer große Hitze und kein Regen man vermeidet sich viel zu bewegen der Körper läuft nicht mehr ganz rund ein jeder kennt dafür den Grund. Wenn es dann so weiter geht hier die nächste Wüste bald entsteht
letzter Beitrag von eiselfe, -
Natürlich
| erstellt von Vokalchemist- 5 Kommentare
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Er ist hell und fern der Tag, genau wie ihn jeder mag. Sie ist dunkel und nah die Nacht, damit er und sie mit ihr lacht. Dazwischen fließt das Leben, als bindender Puls der Zeit, und will beide verweben, hält sich ihm und ihr bereit. Beide werden sich niemals gleichen, doch sie brauchen einander, wie die Angel den Zander, um für sich alles zu erreichen. © RS 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art Der See
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Kristallklar liegt er vor mir wie gern würde ich ihn spüren mich in seine Hand begeben Schritt für Schritt abkühlen seine Oberfläche teilen nur nichts übereilen alles zeitversetzt erleben Hals abwärts ihm begegnen den Grund bereits verloren mich mit dem Wasser segnen und sei´s mir auch verboten den letzten Atem nehmen um die Tiefe auszuloten Würde im Schwalle schweben neue Prioritäten setzen in meinem Lebenslauf ginge bis an die Grenzen um mich hinwegzusetzen und tauchte wieder auf Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Momente eines Sommertages
| erstellt von Sternenstaubsucher- 8 Kommentare
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Summend umschwirren Bienen die Blumen Oben am Himmel ziehen Schäfchenwolken dahin Mohnblumen blühen neben Getreidefeldern Mir kommen Träume von Liebe in den Sinn Enten schwimmen auf dem kleinen Weiher Rispen roter Johannisbeeren leuchten im Garten Stachelbeeren, Kirschen, Tomaten, Radieschen (Ohne Fleiß kein Preis und sich regen bringt Segen) Nun wird Zeit, darf mit dem Ernten nicht warten Natur pur umgibt mich, in der Ferne hör ich Traktoren Einmal, zweimal bellt des Schäfers Hund Näher scheint mir das Leben zu sein als jemals Tanze mit Schmetterlingen ohne anderen Grund Als mich zu freuen, heute am Leben zu sein Glücklich im goldgelben Sommer…
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
feedback jeder art Dritte Jahreszeit
| erstellt von Alter Wein- 8 Kommentare
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Dritte Jahreszeit Trauben hängen süß und prall an den grünen Reben - Birnen, Äpfel überall wird es wieder geben Der Sommer geht zu Ende noch zeigt er, was er kann, bald kommt jedoch die Wende - der Herbst steht nebenan Im Jahreskreis die Stufe drei läuft hier in ihrer Bahn - Wind und Regen sind dabei, gehören zu dem Clan Der Blätterwald in seiner Pracht lässt keine Wünsche offen - Farben, niemals nachgemacht, Natur nicht übertroffen Auf den Wiesen nebenan - Heu ist eingefahren - man Herbstzeitlose sehen kann mit königlich Gebaren …
letzter Beitrag von Alter Wein,
