Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art kätzchen
| erstellt von Herbstreiter- 0 Kommentare
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kätzchen es sitzt ein Kätzchen silbergrau und weiß und wunderweich, sitzt oben vor dem hellen blau des himmels - wolken gleich dahingetupft, so schwingt es sacht mit seinesgleichen friedlich, der wind mit ihren fellchen macht sie bauschen sich sanft-lieblich sie schimmern licht und lind, stäuben in frühlingslüfte hauchzitternd wie sie sind, feinzarte weidendüfte. So Weidenkätzchen sind.
letzter Beitrag von Herbstreiter, -
feedback jeder art Der Wurm
| erstellt von LeMarq- 0 Kommentare
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Dort verwurzelt steht ein Riese Mt seinen Kindern auf dem Arm Inmitten einer grünen Wiese Und hält es ihnen wohlig warm. Mit seinem grünen Umhang Deckt er seine Kinder zu Und so schütz er sie ihr Leben lang Vor Regenwetter, Schnee und Sturm. Nur vor einem kann er sie nicht schützen, Vorm miesen, fiesen, kleinen Wurm. Hilflos schaut der Riese zu Wie er kriecht und kraucht und schleicht Langsam kam er näher nur Er nahm sich eine Ewigkeit Doch nach einer Ewigkeit und mehr Hat er sein Ziel doch endlich erreicht Sein Hunger ist groß, der Magen leer Er öffnet seinen Mund g…
letzter Beitrag von LeMarq, -
feedback jeder art Das Buschwindröschen
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Das Buschwindröschen ahnungslose Anemone, von Liebe umzärtelt reiner noch, trotz brennender Blicke von rohen Kohlen rot, das gelbe Sonnenherz zur Mitte: anmutige Strahlen-Ikone Liebeslied von Avalons Nebelküste unsichtbar die Seelenfühler, Schneeleib sonnenklar du zitternd Flockenkristall heimlicher Wünsche! dunkel ist mein verboten Sommernachtstraum im Wurzelreich zu deinen Füßen Geliebter der abgrundtiefe Schrecken zu blühendem Humus tauscht nah dem feinen Gespinst verbotener Gefühle oh weißer Lichtleib, zugeneigt im Stillen! mein Sehnen schweigt, duften versiegelte Lippen …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Kampf Stiefel
| erstellt von Pianna- 0 Kommentare
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Der Kampfstiefel Der Kampfstiefel steht bereit, Nun denn, es wird jetzt höchste Zeit. Auf seiner Schulter - na bitte sehr - Hängt das tödliche Gewehr Er mag nicht glauben was er sah, und was danach mit ihm geschah: Auf der Pirsch- Da stand ein Hirsch- Kirsch Kirsch Knirsch- Schell wird ein Daumen gezückt - Schnell die Warte-snacks verdrückt - Den Kopf ins Visier gebückt- Vor Aufregung nach vorn gerückt - Ein Hirsch? Das war verrückt! Der Jäger war offensiv entzückt Im wahrsten Sinn: Der grosse Wahnsinn Das hohe mächtige…
letzter Beitrag von Pianna, -
feedback jeder art Ausgedient
| erstellt von Seeadler- 1 Kommentar
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Die Glitzerpracht ist über Nacht aus Fenstern tief gefallen Einst große Freud zur Weihnachtszeit Den Preis nun muss er zahlen Mit Schnee bedeckt liegt er im Dreck - Als Müll gehts zum Zermahlen
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Die Demütigung des Winters
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Die Demütigung des Winters Dich, Winter, glaubten wir zu kennen, wähnten uns schon im warmen Lenz. Unseren Flirt mit deinem Thronfolger brachst du ab, befahlst deinem Knecht, den großen Blasebalg zu drücken. Im Nu fegten Blätter vom Herbst durch die Gassen, legten Baumkronen sich ächzend zur Seite, stürzten krachend samt Besitzern auf die Erde. Sodann streutest du eine Handvoll Neuschnee über grüne Gefilde. Generalstabsgemäß schwärmten die Räumungspflüge aus, dir ein Schnippchen von Tagen zu schlagen. Die Alten kannten, nahmen, ertrugen dich, wie du ihnen erschienst. Aber seitdem wir weltweit dich mit W…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Sonnenliebe
| erstellt von F.M.L.- 0 Kommentare
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O, wie lieblich sie strahlt, tausendfach ihre Schönheit gemalt, ihr Antlitz so wohlig durchdringend, alle Sinne genießen sie singend. Nur mit ihr fühl' ich mich ganz, sie verleiht mir diesen besonderen Glanz! Sie zaubert mir nicht nur ein Lächeln ins Gesicht, sie ist auch bei mir, wenn es überall anders finster ist. Sie schenkt mir Freude, Genuss und Glanz, mit ihr tanz' ich leidenschaftlich bis zu ihrem Untergang. Wie groß die Freude, dich wieder zu sehen, doch nun muss ich zuerst die Nacht überstehen. Der Mond ist auch schön anzusehen, doch meine Liebe gilt einzig dir, …
letzter Beitrag von F.M.L., -
feedback jeder art Überleben
| erstellt von herr-kules- 0 Kommentare
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letzter Beitrag von herr-kules, -
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Leben am Limit: Hamster gegen die Naturgesetze Cupcake lief im Rad ganz wild, doch war das Ding nicht gut gestillt. Es kippte um, er rollte mit, das war sein letztes Hamster-Glück. Es rumpelte, es krachte laut, sein flausch'ger Körper war zerhaut. So endete sein kleines Leben – dem Rad hat’s nicht mal was gegeben. Susanne war ein kluges Tier, doch unterschätzte sie das Hier. Der Staubsauger, der lief grad' heiß, und zog sie ein – oh welch ein Scheiß! Sie flog im Röhrensystem herum, ihr kleines Herz, das schlug bumm bumm! Doch unten gab’s kein sanftes Kissen, nur Schmutz und Dreck…
letzter Beitrag von Rudolf Fritz-Roessle, -
nur kommentar Natur
| erstellt von David Herzel- 0 Kommentare
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In den Bergen hoch und weit, liegt eine Welt voll Schönheit bereit. Die Gipfel ragen stolz empor, und schenken uns ein Gefühl von Glückseligkeit. Die Luft so klar und frisch und rein, lässt uns den Alltag schnell vergessen sein. Die Sonne strahlt mit hellem Schein, und taucht die Berge in ein goldenes Kleid hinein. Die Berge sind ein Ort der Stille, hier finden wir Ruhe und auch Wille. Sie lehren uns, dass wir klein und doch so groß, und dass wir in der Natur zu Hause sind, ganz famos. Die Berge sind ein Geschenk der Natur, sie zeigen uns ihre unendliche Spur. Sie erinnern uns an un…
letzter Beitrag von David Herzel, -
feedback jeder art Transsylvanien erwacht
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Transsylvanien erwacht die frostige Laubmauer: tiefschwarz verschlossen im Weckruf des Zaunkönigs ein Strecken der Knospen Grasmücken zwitschern die drollige Drossel flötet im fahlen Grau des Himmels ein Feuerfalke der tötet die alten Eichen am Hange rütteln am blassen Lichthemd mehr mit den Sinnen zugange als durchs Gehölz gelenkt ein Pfad entlang hoher Schatten der Spalten offener Schrei ein Sausen und ein Klaffen die Schlucht trägt ein Geweih der Weg aus den Wäldern wie Nachtfalter klopfen ans klirrende Windfenster: dem Todesschr…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Schauer
| erstellt von Lindenblatt- 0 Kommentare
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Grenzwertig angeflossene Schauer, darin Fluten von Traurigkeit vermutend, lichtverzweigte vielfältige Blättchenausbeute ins Tageslicht rekelnd, hoffnungsträchtig auftauchend und Zufriedenheit zufächelnd.
letzter Beitrag von Lindenblatt, -
feedback jeder art Kontraste mit schlanken Blütenähren
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Kontraste mit schlanken Blütenähren weiß-violette Nachtviolen! der Teufel darf Gottes Fehler hohlen verbüßt verblühtes Silberblatt an altmodisch purpurner Akelei sein Ansehen ein keine Rücksicht nimmt das Junge in der Nähe des Seifenkrauts zeigt schamlos glatte Haut mit geschlitzten Blättern die beklommene Blicke fesseln bevor sie zahllose Blüten tragen die über dem Boden tanzen (meiner alten Träume) die unverschämte Schulmädchen geküsst, als raue Distel empfanden neben der weißen Alabaster mit intensivem Anisaroma schien das Klassenzimmer verlass…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Im winterlichen Wald
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Im winterlichen Wald Stetes Knarzen unter meinem Schuhwerk. Abgebrochene Zweige, Äste auf dem Weg, erlöst von Stürmen, Kampf und Leid. Auf der Schattenseite Schnee bläulich wirkend. Über den zerzausten Fichtenspitzen tiefes Winterblau. Ständig nächtliche Spuren von Waldbewohnern. Der Wald gegenüber durchwirkt von Sonnengold. Büsche, Bäume skizzieren - schwarz auf weiß - ihre Formen und Umrisse auf den Weg. Endlich heraus aus der Schattenregion! Schneekristalle flimmern tausendfach. Bei jedem Schritt kommen unzählige neu hinzu, glitzern, blinken wie Signale, blitzen auf, funkeln in verwirre…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Papillon
| erstellt von Cornelius- 1 Kommentar
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Es war ein kleiner wohlgestalter, recht munterer Zitronenfalter. Er galt als etwas flatterhaft, doch eben diese Eigenschaft hat ihn aus mancher Not gerettet, auf manche Blüte sanft gebettet. Wenn er am Waldrand gaukelte und sich im Windhauch schaukelte, hat er so manches Herz beglückt, so manchen Wandrers Blick entzückt. Er selbst war selten guter Dinge, traf er auf andre Schmetterlinge. Er dachte dann in stummer Qual: "Wie gerne wär ich Admiral ! Doch weh, ich kleines Würmchen tauge ja nicht einmal zum Pfauenauge. Der Bläuling auf den grünen Matten stellt mich auf Anhieb in den Sc…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art In den Ästen
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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In den Ästen kleine Windräder drehen in den Ästen ihren letzten Tanz dann gehören sie nicht länger dem kreisenden Sinn welcher ihr (Miss)Fallen ersann ihr auseinander wehen entlarvt aquamarine Seelen wirklich gewordene Worte mit Eigenleben und verlassene Heimatorte vertrieben vom Verstand in allen Farben hin zum Uhrschlamm dem Verlust aller Information dem Absturz moderner Religion im Kern verständnislos umschreiben sie niemals ein haftbar Los in den Ästen flüstern sie ins Ohr ihr ewiges Flügellied berauscht von der Wiege Heimatschoß vom Kuss der Regenkinder …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Klage einer Kirschblüte II
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Klage einer Kirschblüte II Wo war denn deine Wärme, als in der Nacht mein Hochzeitskleid von Reif bedeckt, erstarrt im Frost, als ich im Todeswimmern den kalten Stahl in meinem Herzen spürte? Du hast mit deiner Wärme zum Leben mich hervorgelockt, die Lust zu lieben wecktest du in mir. Voll Anmut dehnte ich die Glieder, wuchs durch den Morgentau in eine Welt von tausend Farben. Wie fühlte ich mich leicht in deinem Strahlenmantel. Wie tanzte freudentaumelnd ich durch wunderlinde Frühlingslüfte. Mein Gott warst du! Dich hab ich angebetet! Soll ich mit Tränenbitternis für deine Wohltat büßen? Du sch…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Die Baumwanderung
| erstellt von herr-kules- 0 Kommentare
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letzter Beitrag von herr-kules, -
feedback jeder art Grasgetier
| erstellt von Windo- 0 Kommentare
- 322 Aufrufe
Grasgetier Grasgetier, komm her zu mir, Krabble – und das will ich sehen - Über Arme und den Bauch, Kitzle mich an meinen Zehen Und den Wangen möglichst auch. Grasgetier, komm bleibe hier. Grasgetier, komm bleibe hier, Lang schon will ich mich versenken In die Welt, die es noch gibt. Keine Zeit, sie zu verschenken, Zeit genug, wenn man sie liebt. Grasgetier, komm spiel mit mir. Grasgetier, komm spiel mit mir, Lass uns wie bei Kinderspielen Neugierig und offen sein. Was wir für einander fühlen, wissen wir nur ganz allein. Grasgetier, komm her zu mir.
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Novembergrau
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Novembergrau Grau der Asphalt, der Beton, die Mauer, der Rauch. Grau der Nebel, der Morgen, die Gedanken, die Gesichter. Grau die Anzüge, das Gehabe, die Eigenschaften, die Sprache. Grau wuchert zwischen Geläufigem und Fremden, zwischen Nacht und Tag, Weiß und Schwarz, Finsternis und Licht. Wo Grau sich weitet, verschatten die Farben, bist du allein in deiner Einsamkeit, dich zu entscheiden, auszuharren im Grau oder einzutauchen in die bunten Farbtöne des Lebens.
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Abgeblättert
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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Abgeblättert ein Lerchensporn sät sich gern ein Goldfelberich macht sich breit die Schaumblüte kuschelt unter fluffiger Decke ein Moossteinbrech ist sonnenfrech selten gut tut der moralische Fingerhut hat die Kaukasus-Vergissmeinnicht nur den Himmel im Flügelblick… klappert der lila Wald-Storchenschnabel rasch noch eine gefiederte Fabel von kleinen Mondblumengärten mit feuerrotem Laub-austrieb nebst einer geilen Goldulme Schattenglöckchen wie Schneesterne gefrorener Tranen letzte Lieb auf einsamer Schattenseite rotweißbunter Eschendorn: Flamingo Aho…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Natur(ich)……!
| erstellt von Basho- 0 Kommentare
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Die letzten Farben erblicken mich, sie strahlen an den späten Nachmittagen am Boden durch die Sonne über uns. Ganz unmoralisch wahrgenommen, es ist wie Heilig Sein in den kleinen Entdeckungen, einem Meer des Sterbens zu begegnen. Keine sakrale Kunst, nein, denn Natur ist unser aller Götterfunken, entzündet an den Stunden des Lichts, das in uns reift. Altwerden als Reichtum, so seufzt jeder seiner Lust wie einer horizontalen Erkenntnis entgegen, jedem scheinbaren Wissen. Ohne Wiederkehr. Nur zurückzublicken, was das Erschaffene un…
letzter Beitrag von Basho, -
feedback jeder art Forsythie
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Forsythie, Künderin des Frühlings. eroberst Vorgärten mit postalischem Gelb. Deine Blüten, erwärmt, durchstrahlt vom Sonnenlicht, erschließen mir dein wahres Leuchten. Unaufhaltsam dringen Kräfte deiner Farbe in mich ein. Ein Strom aus heller Energie fließt durch die Glieder. Ich schlürfe ihn mit vollen Atemzügen, steh verwundert da und weiß: Dies Gelb braucht meine Seele. Sie spürt der Sonne Wirken, die Farben meiner Welt bringt sie zum Leuchten, schenkt ihnen Kraft, im Licht zu leben. Dankbar steh ich, bin mir gewiss: Dies Gelb wird mich durchs Jahr geleiten.
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Wilder Bergbach
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Du wilder Bergbach, von quellender Brust gespeist, windest dich einer Schlange gleich kurvenreichem Talgrund zu. Wie rauschen und wirbeln deine Wasser! Kann nicht genug lauschen, nicht genug entdecken.. Sie schäumen und zischen, zwingen sich durch Felsenecken, überspringen Hindernisse in raschem Lauf. Manchmal halten sie inne, rasten kurz in Becken, schwingen sich weiter, nicht unterworfen irgendwelchen Zwecken, schnellen erneut über Steine, Blätter und Zweige, schieben Unrat kreisend beiseite. Ihre murmelnden, gurgelnden Laute klingen in meinen Ohren wie beruhigende Litanei. Verwundert glaube ich, Sti…
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Geist und Figur
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Mann sieht nur das Gute in der Frau, weil Mann sie einfach lieben möchte. Sie ist ein Rätsel – ganz genau, das er verstünde, wenn er dächte. Er sehnt sich nach dem Weißnichtwas und weiß auch gar nicht, was er meint. Er weiß nur „Schön – jetzt will ich das!“ Vielleicht ist er dann bald vereint … Die Mühen, die ihn sowas kostet, sind unbeachtet, leicht, – verpönt! Er nimmt sie auf sich, ist entmachtet! Sein Zustand bleibt für ihn geschönt. Er will es so – als Instrument des Lebens, das er mit ihr teilt, weil er nichts Besseres erkennt und gern in ihrem „Zuhause“ weilt. …
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
nur kommentar Denkwürdige Begegnung
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
- 316 Aufrufe
Denkwürdige Begegnung Stehe, staune, bin entzückt: Vor mir auf der Erde Blütenblätter von Rosen in Farben, wie nur die Morgenröte sie schmückt. Eine Handvoll lese ich auf, trag sie behutsam nach Haus, breite die sanften, zarten Blätter in einer Schüssel mit Wasser aus. Mir schien, als ob sie einmal noch in ihrer Blütenpracht erglühen wollten, bevor sie ihre Haut in verblassendem Rot von Rändern her nach innen rollten. Getroffen und gebannt sah ich, wie rasch Schönheit ihre Attraktivität verliert, sich ungewollt mit den Farben der Erde ziert, wie es beim Menschen nicht anders.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Beschallt in der Stille
| erstellt von Gram- 0 Kommentare
- 315 Aufrufe
Diese hübsche Wörnitzmühle Braucht zum laufen keine Winde, Bringt die Brise diese kühle, Die ich nur am Wasser finde. Durch die Stille der Idylle Brettern bröckelharte Takte, Umgesetzt in einer Fülle Ausgegrab'ner Artefakte. Atavisten, Klangartisten Sammeln sich im Staub zu Stalle, Wo die Götter sie vermissten, Dort im Schalle der Metalle. Hier wo ich dem Schall verfalle, Sitze ich am Schlagzeughocker Und die Nachbarsleute alle Nennen uns Touristenschocker. 04.06.2006
letzter Beitrag von Gram, -
feedback jeder art Bärenhunger
| erstellt von maerC- 0 Kommentare
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Bärenhunger Den großen Hunger eines Bären zu versuchen zu erklären, das muss auf ganzer Linie scheitern und den Bären nur erheitern. Problembär Wladimir von Osten - überall will er verkosten - ist ungehalten, wenn beim Schlemmen jemand kommt, ihn einzudämmen. Dann bleibt er hungrig, muss sich trollen, andern den Tribut mal zollen, dem Bärenrat daheim berichten: Lasst uns auf das Mahl verzichten. Doch will er sich als stark beweisen, werden Wölfe ihn umkreisen, die ihn nicht mehr in Ruhe lassen, bis sie ihn am Kragen fassen.
letzter Beitrag von maerC, -
nur kommentar Wanderung
| erstellt von Basho- 0 Kommentare
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Ich ging einen schmalen Pfad bergan. Die beginnende Dämmerung hielt mich gefangen. Quer über den Hang zogen einige Nebelschwaden himmelswärts. Ein paar Krähen flogen in lauten Tönen über einer Gruppe spitzer, kahler Kiefern hinweg. Dahinter sah ich einen grossen, gelben Mond aufgehen. Als ich auf den Kreuzweg trat, streifte ein abendlich kalter Wind mein Gesicht. In den Kronen der Laubbäume, noch spärlich mit herbstfarbenen Blättern bedeckt, erklang ein Rauschen, das ich wie eine musische Sinfonie mit dem Rhytmus meiner Schritte über Wurzeln, Kieselsteine und Erde wahrnahm. Der Blick über das weite Tal kurz vor der nächtlichen Dunkel…
letzter Beitrag von Basho, -
feedback jeder art ridah on the rainbow
| erstellt von Yoar Mandalay- 0 Kommentare
- 315 Aufrufe
tags perlt ein regenklecks von deiner wange der in den winkeln deiner lippen mit dir lacht und obwohl du jenen neckst ist jedoch lange klar der himmel weint dir sternchen in die nacht betrachtest falter von der vogelweide weither während all das um dich rum zerdacht im finstren schlummert leises weiter das laut des lichts durch dich erwacht was wächst sind horizonte ohne fluchtpunkt so nimmt‘s dir nie den wiesengrund j‘adore notiz an dich: wir lieben bunt denn sonnennarben färben unsren fundus hast im momentum tief jahrtief empfunden dem kopf voll glück entschlief vernunft wie tropf…
letzter Beitrag von Yoar Mandalay, -
feedback jeder art Kleine Vogelkunde Afrikas (1): Der Strauß
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
- 313 Aufrufe
Ihm bescheinigt schon die Bibel: Geistig sei er unflexibel, was ihm freilich wenig schadet, wenn er sich im Staube badet. Häufig sieht man ihn sich ducken, ein paar flache Steine schlucken und sie tief in seinem Magen durch die Serengeti tragen. Pflanzen, die er gleichfalls schluckt, wenn er sich zu Boden duckt, hilft der Kiesel zu zermahlen und erspart Verdauungsqualen. Seine Kraft, so will es scheinen, steckt alleine in den Beinen. Fliegen kann er nicht, nur rennen, doch man mag ihn glücklich nennen: Nicht zu fliegen, das hat Klasse, denn es hebt ihn aus der…
letzter Beitrag von Stavanger, -
nur kommentar Natur
| erstellt von David Herzel- 0 Kommentare
- 313 Aufrufe
Die Täler tief und grün und weit, sind wie ein Paradies in dieser Zeit. Die Bäche rauschen wild und frei, und laden uns ein zur Ruhe und Zufriedenheit. Die Wälder duften nach frischem Moos, und schenken uns ein Gefühl von großem Genuss. Die Tiere huschen durch das Dickicht schnell, und erzählen uns von ihrer wilden Welt.
letzter Beitrag von David Herzel, -
nur kommentar Verwunschen
| erstellt von Moana- 0 Kommentare
- 311 Aufrufe
Manchmal sucht das Leben sich selbst . Blattgrün zirpt es aus allen Poren. Still pocht dein Herz im Atemfluss einer verwaisten Bank. Alles was du fühlst, alles was du bist, alles was du spürst , scheint für immer und ewig verwunschen ... Bildquelle: Privatbild von Moana
letzter Beitrag von Moana, -
feedback jeder art Ein Ahnen erwacht
| erstellt von Pegasus- 0 Kommentare
- 310 Aufrufe
Es ist das Lächeln dieses Tages was ich so mag Im schütternd' Kleid der Bäume im Silberhaar der Wiesen erwacht ein leises Ahnen durch des Windes Flügelschlag Hört ihr wie er flüstert? Das müde Gestern treibend streunt ein linder Hauch durch das welke Laub
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Oktopus-Oktober
| erstellt von WF Heiko Thiele- 0 Kommentare
- 310 Aufrufe
Was einst der achte Monat war, ist jetzt der zehnte, wunderbar. Er freut sich vieler schöner Sachen. Mitunter kann er stürmisch lachen. Sein Bruder Sep, nicht Fisch nicht Fleisch. Mal Sommer noch, mal Herbst Gekreisch. Zwar ahnt man schon, was da noch kommt. Im Handumdrehen kommts anders prompt. Und auch der Novi läßt mitunter Die Temp‘ratur mal rauf, mal runter. Und ist dann noch ganz grau in grau, auf daß man nach Dezember schau. Nun könnt man auf den Lenz verweisen. Das Leben neu; nichts mit vereisen. Die Blumenpracht, ringsum im Land, erhebt das Jahr zu neuem Stand. …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Gelb grün, die Mahd
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Gelb grün, die Mahd, liegt auf dem Gras; der Bauersmann, sie nicht vergaß. Er wendet sie, der Schweiß, der rinnt; der Wettlauf, mit der Zeit beginnt. Bevor‘s Unwetter, bricht herein; soll‘s Heu, in seine Scheune rein. Die Sonne, brennt ihm in‘s Gesicht; doch er nimmt’s stur, es stört ihn nicht. Erst, als der letzte Rangen liegt; nimmt er die Brotzeit, ganz vergnügt. Die, hat ihm seine Frau gereicht; die nicht, von seiner Seite weicht; Die nun, mit ihm die Mahd umschlägt; das Gras aufheut, bis Abend…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
nur kommentar Winterstürme
| erstellt von DERGROSSE- 0 Kommentare
- 307 Aufrufe
Winterstürme, was eine Gewalt 🌪️ die durch die Wälder tosend hallt, 🌲🌲 sie reißt und zerrt, sie zwingt und bricht, ⚡ doch kündet sie vom nahen Licht. 🌅 Des Eises Panzer schmilzt dahin, ❄️ ein Neuanfang liegt klar im Sinn. 🌱 Die Bäche rauschen, frei befreit, 🌊 im Tau erglänzt die Frühlingszeit. 🌸 Der Himmel malt in sanftem Blau, ☁️ die Erde atmet, frisch und lau. 🌍 Wo gestern noch das Dunkel lag, 🌌 erblüht das Leben, hell der Tag. ☀️ So wandelt sich in stetem Lauf, 🔄 die Welt erwacht, bricht neu hinauf. ✨ Ein Kreislauf, ewig wunderbar, ♻️ die Stürme weichen – Frühling ist da. 🌼🌷
letzter Beitrag von DERGROSSE, -
feedback jeder art Der Hafer kaum kniehoch
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Der Hafer kaum kniehoch, verdorrt schon am Halm; die Luft kaum zu atmen, vor Hitze und Qualm. Der Wald nebenher, in lodernder Wut; ist halb aufgefressen, von teuflischer Glut. Ein flammend Inferno, erfaßt meine Welt; die für mich Wunderschöne, in Staub und Asche zerfällt. Erdrückende Schwermut, die nicht zu mir paßt; bodenlos ist die Tiefe, die kein Lot mehr erfaßt. Nichts ist mehr wie gestern, wie wird’s morgen wohl sein; kann ich wieder frei atmen, wird die Luft klar und rein?
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Frederic besucht einen Psychiater
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Frederic besucht einen Psychiater An diesem Tag wurde ihm alles zu viel. Er wusste nicht mehr, wo beginnen, wo ein Ziel. Wände kamen näher, Die Decke schien ihm auf den Kopf zu fallen, nachdem sie gegangen. Zuviel war eben kein Spiel. Er verließ das Haus, wollte fort an einen Ort, wo kein Chaos, wo kein Verzweifeln. Lief lange, hielt, seltsam hingezogen, an einem stillen Bergsee inne, wo Baumveteranen am Ufer sich kopfüber im Wasser verneigen. Leichte Bö plissierte, riffelte Wasserfläche. Fische blubbern neue Kreise. Entenpaar mit Nachwuchs rudert her. Die Kleinen eifrig bei Mutter. Er matt und müde im …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Pflanzen Rhythmus
| erstellt von Wolfgang- 0 Kommentare
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Pflanzen Rhythmus Die Blätter schmücken noch den Herbst mit ihren bunten, hübschen Kleidern. Doch bald schon pfeift's durch kahle Bäume, der Winter macht sich schon bereit. Weiß grau sind seine Lieblingsfarben, die Pflanzen lässt er langsam darben. Er mag es eisig, kalt und nass, die Sonne, vornehm, wird sie blass. Der Mond, ob neu ob voll, er leuchtet nur noch silbergrau. Erstarrt ist draußen die Natur, nur der Verkehr rollt in der Spur, ganz ohne Rast geht's hin und her, ein wahres Blechlawinenmeer. Den Winter stört die Unrast sehr und macht die Straßen spiegelglatt, …
letzter Beitrag von Wolfgang, -
feedback jeder art Sommergedicht Nr.431
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Sommergedicht Nr. 431 Am Morgen schüttle ich die Regentropfen von den Rosen, blase beide Backen auf, verpuste die Nebelschleier von den Fichtenspitzen. Anschließend zupfe ich das graue Gewölk über mir auseinander, hole behutsam Teile himmlischen Blaus heraus und setze sie als Hoffnungslichter in die Wolkenlandschaft. Wer weiß, vielleicht könnte nach wochenlangem Bangen endlich der Sommer anfangen. Ob das ein richtiger wird? Wer weiß das schon?
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Von Zeit zu Zeit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Von Zeit zu Zeit Wenn die Kraft der Sommerglut sich in den Herbst nicht rettet der Vogelzug sein üb´ges tut Fernweh in Abschied bettet Wenn Blattgold seinen Glanz verliert welches zuvor im Licht erstrahlt Sturm tosend übers Land marschiert und dabei letzte Bäume kahlt Wenn Ruhe trifft Besonnenheit zart erste Flocken schweben ist es für uns nicht an der Zeit der Stille Raum zu geben Wenn Atem weiß der Nebeldunst die Kälte für uns sichtbar macht spiegelt sich wider Lebenskunst die tief in uns als Hoffnung lacht Wenn winterlich noch sanft bedeckt sich …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Erste Herbstimpressionen 2024
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
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Erste Herbstimpressionen 2024 Ein Weg, lange nicht mehr begangen, hat überraschend mich mit offenen Armen empfangen. Wilde Blumen zu beiden Seiten, Wanderer und Wandel in des Herbstes eignen Farben begleiten. Von Brombeerranken hängen Farbgirlanden aus leuchtend Gelb bis purpurrotem Glühn hin zu stumpfem, welkem Grün. Dazu Blätterränder wie Trauerbänder. Der ganze Farbenstrauß, gemischt, gedämpft, gestellt ins blaue Himmelszelt, Wie schön!! Doch schade um die sommerwarme Welt! Schon löst sich Ahornglut von ihren Zweigen, tanzt eine Weile auf dem Weg im Wind, bis sie am Rand verglimmt, verrinnt. …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Regen
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
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Ich sah zwei Spatzen in Pfützen baden, spürte die Erde am Regen sich laben Ein Blatt funkelt sein sattes grün im kühlen Nass besonders schön dem hungrigen Auge entgegen
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Die Wellen branden
| erstellt von curd belesos- 1 Follower
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Es hat der Sturm das Meer hoch aufgepflügt, sein wildes Wüten gilt den hohen Deichen; sie halten stand, sind weiter unbesiegt und werden seinen Kräften auch nicht weichen. Nur auf den Warften, die weit draußen stehen, hat er mit Macht das Vorland überschwemmt, nur kleine Inseln sind jetzt noch zu sehen, weil dort kein Deich die Wasserfluten hemmt. So branden Wellen, weiß, hoch aufgeschäumt zu Haus und Stallung ungehemmt empor und wenn die See sich weiterhin aufgebäumt, schaut aus der Flut bald nur das Dach hervor. Doch Friesen sind die wilde Macht gewohnt und trotzen der Natur und den Gewalten im Herzen hoffend, dass es sie verschont …
letzter Beitrag von curd belesos, -
feedback jeder art Der Garten der Glücksseligkeit
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Der Garten der Glücksseligkeit Verborgen hinter hohen Hecken, da liegt ein Garten, schön und weit. Dort kann man sich so gut verstecken, vor dieser Welt und allem Leid. Dort wachsen schöne alte Bäume, es blühen Rosen voller Pracht. Hier hat man Zeit für seine Träume, da ist ein Zauber neu erwacht. Im Schatten stehn die alten Stühle, für Mensch und Tier ein Lieblingsplatz. Ein Ort für wahre Glücksgefühle, so wertvoll wie ein kleiner Schatz. Die Vögel singen ihre Lieder, ein Brunnen plätschert leis dahin. Die Jahreszeiten kehren wieder, und alles hat stets einen Sinn. Es ist ein Ort voll Kraft und Frieden, dort macht…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Die Pilze im Wald
| erstellt von DERGROSSE- 1 Kommentar
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Ohne Pilze, keine Bäume, kein Wurzeltanz, kein Waldestraum. Im Erdreich still, im Schatten leis, webt Leben sich im Wurzelschweiß. 🌳🍄 Das Myzelium, ein Netz so fein, umarmt den Wald im Wurzelschein, tauscht Nahrung aus, gibt Kraft zurück, schafft Leben still – ein Meisterstück. 🌾✨ Wo Fichten rauschen, Buchen stehn, dort kann man unsichtbar verstehn, wie jedes Ding verbunden ist, vom höchsten Baum zum Pilz, der Zucker isst. 🌲🍂 Die Welt aus Fäden, dicht gesponnen, hat Einheit tief im Grund gewonnen. Ein stiller Bund, ein Kreislauf rein, wo Pilz und Baum einander sein. 🌌💫 So lasst uns ehren dieses Band, das tief im Dunkel weltens…
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Schmetterlinge
| erstellt von Windo- 0 Kommentare
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Schmetterlinge Ein ganz normaler Schmetterling Erroch erfreut den nassen Fleck. Nicht weit von ihm ein andrer hing. Schon waren sie zusammen weg. Mehr ahnten sie, als dass sie hörten: Hier schlürfen die Verwandten schon. Sie waren die, die niemals störten: Wie Enkel, Schwager, Tochter, Sohn. Es gab kein scheeles Augenrollen, Getuschel, Fragen: “Wer bist du?” Sie schöpften alle aus dem Vollen. Dann wippten sie sich freundlich zu.
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art Dornröschenschlaf
| erstellt von J.W.Waldeck- 0 Kommentare
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verflüchtigt, lässt die Ungestalt gestalterisch wachsen von innen sich verkehrt erschaffen haftet ersetzbare Materiegewalt für ausgesetzte Attrappen! berüchtigte Nachtrappen verfloss‘ner Ringgeister; flüchtig gestrandete Irrlichter die hellsichtige Gedankenkraft mit Minnesang verdichten angebetet unterm Balkone Zuneigung einer Dornenkrone bevor der Anbruch grellen Tages ihre Traumfrau weckt mit lebendiger Vogelsprache © j.w.waldeck 2018
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feedback jeder art der Kranich und ich
| erstellt von Kirsten- 0 Kommentare
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der Kranich und ich ein Kranich graublau graziös übers Wasser gleitend landet sanft in einem Bildnis der Ruhe eine Insel blauviolett die elegante Statue umschmeichelnd erhebt sie auf ein Podest verheißt Freiheit durch Einkehr in die Stille als die Abendsonne silberweiß ihre erhellenden Tugenden verschenkt das geschmeidige Enigma umarmt verwandle ich mich in seine Gestalt stehe erhaben über allen Sorgen bin von tiefgründiger Schönheit beseelt und wärme mich im zärtlichen Schein der Sonne doch schon ein Augenzwinkern später löst sich alles auf maje…
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