Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Erdtrabant
| erstellt von Donna- 1 Follower
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©Donna H. 22. April 2022 (Bild/Text)
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feedback jeder art Herbst
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
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Wenn sich erst jenes Grau verliert das seelenschwer bedrückend wirkt das satte Grün nicht mehr kaschiert zeigt sich uns, was der Nebel birgt Sonnengold zwischen den Bäumen zarte Weben Wege säumen buntes Laub lädt ein zum Träumen Erntedank, ein Fest der Freuden Sinnesrausch ist so gewaltig Gabentisch gar mannigfaltig Sonne spät bis nasskalt windig Herbst trägt Überraschung in sich
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ewiger Winter
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Ewiger Winter Wenn wieder der Winter mit Schnee und mit Eise, so stürmisch kommt über das frierende Land, und Kälte verändert auf frostige Weise, die Felder und Wiesen mit eiskalter Hand. Wenn Bäche schnell werden zu reißenden Flüssen, sich stürzen vom Berge hinab bis ins Tal, wenn Gräben die Fluten still aushalten müssen, und Meere zerfließen in endloser Qual. Wenn Wolken sind plötzlich so dunkel am Himmel, kein Sonnenstrahl dringt mehr zur Erde hinab, wenn Sehnsucht ist so wie ein goldener Schimmel, und Hoffnung nimmt täglich ein Stückchen mehr ab. Wenn schwarzer Staub legt sich still über die Sonne, und dunkel wird alles, …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Felsküste
| erstellt von Windo- 1 Follower
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Felsküste Gleiten, tasten, vorwärtsstreben Gleichmütig mit sanfter Kraft. Eng mit diesem Felsen leben, Scheinbar nur ganz kurz erschlafft. Schäumend einen Angriff starten, Diesmal aber nur zum Schein. Auf die hohe Welle warten. Sie dringt tief in Spalten ein. Ständig das Gestein besprengen Unermüdlich da und dort. Vielzüngig den Fels bedrängen Immerfort an diesem Ort. Foto: eigene Aufnahme
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feedback jeder art Ein schmaler Streifen, orange das Licht
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Ein schmaler Streifen, orange das Licht, wo es den Horizont durchbricht; die Luft noch frostig und ganz klar, glitzerndes Funkeln bietet breit sich dar. Der Schnee verharscht, ein weites Feld, erstarrt erfroren ist die Welt; noch nicht ganz Winter, doch das Land, hält er gepackt mit eisiger Hand. Der See schon dick mit Eis bepackt, die Bäume kahl, sind völlig nackt; nur Tannen dicht, sind wunderschön, wie sie jetzt weiß am Waldrand steh’n. Und ringsherum ist Stille nur, im festen Schlaf scheint die Natur; als hätt sie sich mal grade eben, völlig der Jahreszeit ergeben.
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feedback jeder art Winter
| erstellt von Jimmy Moriarty- 2 Kommentare
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Winter Es liegt auch heute nix an Schnee. Mir friert die Hand, der Kopf, ein Zeh. Stattdessen Regen, Da bin ich `gegen! Berlin dein Winter tut nur weh!
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feedback jeder art Schmetterlinge
| erstellt von Jucha- 0 Kommentare
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Schmetterlinge Die Winterzeit ist nun vorbei, die Tage werden warm und lang. Überall kehrt Leben ein, der Himmel voller Vogelsang. Die Schmetterlinge schlüpfen nun, raus aus den engen Puppen. Jeder zeigt wie schön er ist, auf dem Dach von uns'rem Schuppen. Für sie beginnt das Leben jetzt, vorbei das lange warten. Einer schöner als der and're, flattern sie durch meinen Garten. So leicht, ja scheinbar schwerelos, fangen sie sich im Liebesspiel. Erst sind sie hier, schon sind sie dort, Familie gründen ist ihr Ziel. An jeder Blüte naschen sie, den süßen Nektar, den sie lieben. Ich will sie f…
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feedback jeder art Tanka
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
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Tanka Komm, nimm meine Hand. Ich führe dich in ein Land. Das grünt, singt und pfeift. Die Bäume dort sind schon alt. Raste dort in deinem Wald. ... .. .
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feedback jeder art Auf dem Bauernhofe
| erstellt von WF Heiko Thiele- 3 Kommentare
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Mit einem leeren Magen zog einst Schweinchen Max zum Futtertrog. Dort schlang es frei nach Schweinebrauch was es bekam in seinen Bauch. Von nebenan, mit stoischer Ruh, sah Felix, Bauers Kater, zu. Selbst wenn dem tropfte mancher Zahn, war er zu stolz für Schweinekram. Derweil auf jenem großen Haufen sah jedermann die Hühner raufen. Sie stritten sich um einen Wurm. Den Hahn ergötzte es enorm. Auch Hugo an der Hundeleine gab dieser Aufruhr keine Beine. Er spielte zwar mit seinen Zähnen, doch letztlich war’s ein müdes Gähnen. Genauso träge war indessen die Kuh bei…
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feedback jeder art Natur pur
| erstellt von Hima- 0 Kommentare
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Ich bin das Licht, das dich umschließt und jeden, der auf Erden lebt. Ich bin die Pflanze, die hier sprießt, die einfach so gen Himmel strebt. Ich bin der Bach, der friedlich fließt, der gern sein ganzes Tal belebt. Ich bin der Fisch, den du nicht siehst, der dennoch unter Wasser schwebt. Ich bin der Stein, das Fundament, auf mir wurde die Welt erbaut. Ich bin die Flechte, die dezent dem reichen Untergrund vertraut. Ich bin das Tier, das fliegt, das rennt. Komm, lausche meinem Freudenlaut. Bin das Insekt, dessen Talent das Leben bringt zu Baum und Kraut. Ich bin die…
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feedback jeder art Frühling
| erstellt von Rudolf Fritz-Roessle- 0 Kommentare
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Frühling Die Erde neigt und dreht sich im tanzenden All Verschiedene Wunder verändern ihre Farbe Ihren Geruch Ihren Geschmack Ihre Gestalt Wer das Wunder gebracht hat Darüber wurde über Jahrtausende geschrieben Wohl wissend, dass man der Sonne eine Glanz sein muss Sie müht durch schwitzen und Hitze Lebensfunken tief in die Galaxie Die Erde verbeugt sich tief Beginnt das Lied ihres Lebens zu singen Frühling sei mir gegrüßt Meine Augen sind geblendet durch deine Schönheit
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feedback jeder art Meister ihres Handwerkes (Mundwerkes)
| erstellt von Pegasus- 1 Follower
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In meinem Hausgemäuer da leben Geister-klein, sie treiben ein Gewerbe gar meisterlich und fein. Sie weben in den Ecken dezent und ganz apart, in vielfältigster Weise so ganz nach ihrer Art. Kreisrunde Radgespinste kann man bewundernd sehn aus allerfeinster Seide gekonnt Spiralen drehn. Doch mag sie ein Geschmeide, ist's Spinnlein da ganz Frau, sie schmückt im Morgenglanze mit Perlen sich aus Tau.
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feedback jeder art Ein Wintertag
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
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Ein Wintertag, der Grund gefroren, ist in die klare Luft geboren, und dehnt sich so vergnügt ins Weite, dass ich die Seelenflügel spreite, mich löse vom Gespinst der Fragen, und schwebe, wie von Licht getragen durch Felder, über kahle Bäume, und immer mehr in blaue Räume. Nun ist der Druck der Zeit verschwunden, und alles Schwere überwunden, ich lausche schon von fern der Erde, zu hören, wer ich war und werde. Und als der Himmel sanft sich rötet, scheint mir, ich hätte mich getötet. Kalt flieg ich in die Nacht und male mich heiß ins Dunkel und erstrahle…
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nur kommentar Idylle...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Idylle... In der Idylle ein Nebel liegt. Zeit sich sanft im Rhythmus wiegt... Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Abendrot
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
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Abendrot (2007) Abendrot, warum brennen deine Wolkenkinder rot? Warum steht dein Himmel in Flammen? Inmitten der Berge, gekämmte Tannen. Ein Klecks Himmelsblau, ein Tropfen Löwenzahn gelb dann, rosenrotes Meer, worauf blutschwer, du! Oder bin ich blind? Sind da Lavaströme am Horizont? Oder ich, ein fantasievolles Kind? ... .. .
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feedback jeder art One Summer Night
| erstellt von Somnus- 1 Kommentar
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Saftig grüne Wiesen im Sonnenschein Leuchten wie Smaragde, filigran fein Schmetterlinge fliegen durch die Lüfte Mohnblumen versprühen ihre Düfte Der Sonnenschein vergeht mit Zeiten Seine Schönheit will dir entgleiten Nachtschatten werden sich verbreiten Auf den Schwingen der Nächte reiten Winde streichen über das Gesicht Dort wartend bis Dunkelheit einbricht Weit entferntes krachendes Grollen Durch seichten Regen fliegen Pollen Sanft prasselt Regen auf dich nieder Blitze erhellen den Himmel Tumulthaftiges Gewimmel Unterm Donner beugt sich der Flieder Durch den schre…
letzter Beitrag von Ruediger Bernhardt, -
feedback jeder art Die ersten Boten des Frühlings
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Die ersten Boten des Frühlings Frühlingslüfte ziehen in die Sinne ein. Wie betrunken schlürf ich erste Düfte, dürstend nach dem Zauberwein, der die Lust zum Singen schenkt und den Blick auf weiße, gelbe, blaue, rote Blüten lenkt. Mutig wagen sich am Wegrand Habichtskraut und erste Primeln, Gänseblümchen, Himmelschlüssel aus der Erde, trotzen Wind und Kälte, hoffen, dass in Bälde die Umgebung heiter, wärmer, voller Leben werde. Lange ihre Blüten schauend, spür ich, wie die Last des Unheils in der Welt Stück für Stück von meinen Schultern fällt. Staunend seh ich einen Vogel sich mit weiten Schwingen in…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Jagdszene aus dem afrikanischen Regenwald
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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(Aus dem Fundus. Undatiert, ca. frühes 21. Jahrhundert. Ordner: "Ist das Dichtkunst oder kann das weg?") Im grünen Herz von Afrika, das lange Zeit kein Forscher sah, wo dunkelrot die Sonne glüht, das Usambaraveilchen blüht, da lebte ein Chamäleon ganz ohne Fax und Telefon. Drei Hörner trug es auf der Stirn. Voll Tücke war sein Echsenhirn. Es war von früh bis spät bedacht, wie es am besten Beute macht. Es hatte eine schwache Lunge, doch zielgenau war seine Zunge. So saß es denn ganz unverdrossen im Blattwerk, wie aus Zinn gegossen, um mit geübtem Zungenschuss den unverhofft…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Futterleiden
| erstellt von herr-kules- 1 Kommentar
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letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Altweibersommer
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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Sie wehen wieder überall, um jedes Haus und jeden Stall: Grazil vernetzen Silberfäden die Türen und die Fensterläden, und unausweichlich folgt ihr Schimmer dir treu bis in das stillste Zimmer. Die Produzentin will verweilen, um sich gelassen abzuseilen. Erst tanzt sie dicht vor deiner Nase, dann schielt sie nach der Blumenvase, in deiner höchst privaten Welt als Dekoschnörkel aufgestellt. Du siehst die Filigrane schwanken und plötzlich klären sich Gedanken. Den tiefen Aufruhr an Gefühlen bist du bereit hinweg zu spülen, weil dich dein Innerlichstes drängt, das auch am Seiden…
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Das Netz der Träume
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Das Netz der Träume Tausend kleine Wunder verwoben ins Netz der Träume schillern dir entgegen mannigfaltig bunt Hinein getaucht mit deinem Blick in den Glanz des Wundertropfens entgleitest du sacht auf des Traumes Pfad Bei Tag und der Nacht ist er begehbar und für die ~ Ewigkeit ~ gedacht. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Ein Tag im Wald
| erstellt von Kunstersatz- 3 Kommentare
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Zwischen all den Bäumen ging ich her, die Sonne schien durchs Blättermeer, ihr Licht hat die Dunkelheit erhellt, hier war die Welt noch wirklich Welt; Mir schien alles möglich an jenem Tag, ich könnt alles haben, was ich auch mag, ein bisschen Frieden, Liebe und Glück und vom Leben das größte Stück; Ich wollt mich betrinken an reiner Luft, am Gesang der Vögel und Blumenduft, mit Hasen und Füchsen wollte ich tanzen, im wilden Reigen, Teil des Ganzen; Mir schien alles möglich an jenem Tag, der ganz plötzlich leblos am Boden lag, hinter all den Bäumen lauerte auf mich, Stiefmutter Stadt, rief mich zurück zu sich;
letzter Beitrag von Kunstersatz, -
feedback jeder art Das Thermometerhuhn
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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Ein Vogel rennt durch Neusüdwales, Empfänger göttlichen Befehls. Dort flitzt der Thermometerhahn wie angepeitscht von eitlem Wahn. Ihm bleibt die Mühe nicht erspart, zwecks Fortbestandes seiner Art durch stetes Scharren mit den Läufen sich einen Hügel aufzuhäufen aus kompostiblen Pflanzenresten. Er sucht im Norden, Osten, Westen und selbstverständlich auch im Süden, bis seine Beine doch ermüden, darf Tag und Nacht sich einsam schinden, genügend davon aufzufinden, denn seine Thermometerhenne verscheuchte er von seiner Tenne. Des Nestes Stoff erschöpft sich bald …
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ostermorgen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ostermorgen Um frühem Vogelsang zu lauschen zu hören, wie die Bäche rauschen den frischen Duft hier zu erleben hab ich mich in den Wald begeben Ach ist es herrlich zu spazieren die Vögel zwitschern, tirilieren das Eichhorn im Geäst jongliert was Eichelhäher echauffiert Als ich die Lichtung überquere gibt sich der Hase gerad die Ehre und auch ein Reh ist zu Besuch ein Morgen wie im Bilderbuch Was bin ich gern an frischer Luft zähl mit, wie oft der Kuckuck ruft der Tag ist jung, wird mir gelingen wenn er sich schickt, so zu beginnen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Du mein Frühling
| erstellt von Federtanz- 0 Kommentare
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Das Trommeln eines Spechts die goldenen Blätter der Frühlingszeit mein Sonnenbett, meine Sonnendecke mein Sonnentraum Durchdrungen, ertrunken, erwacht mein Haus aus Träumen - mitten im Wald mitten in meinem Kopf erlaubt, verraten und unverblasst Küsse funkeln als Tau am Spinnennetz verklebte Nuancen einer Erinnerung unlösbare Fragen bis zum Ende eine Geschichte vor meiner Geburt die man sich nebenbei einverleibt Körperlich verblendet verlinkt mit den Bäumen als Schritte und Schatten als Laub zu deinen Füssen hinterlassen Als Schrift wie Lust in der Nacht vor dem Mond als Explosion vor dir Fische di…
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Lichtmess
| erstellt von Maria Anna- 2 Kommentare
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Wasser fließt zwischen Weg und Wiese. Glasklar lässt es auf dem Grund braune Blätter, glatte Steine sehen und spiegelt den Himmel oben. Menschliche Stimmen verklingen. Das Bächlein gluckst und gluckert im Glück kleiner Bewegungen. In der Weite sonnt sich der Schnee.
letzter Beitrag von Maria Anna, -
feedback jeder art Herr von Truthahn
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Der Wilde Herr von Truthahn stolzierend im Walde. In Balz Gehabe er wallte. "GobbleGobbleGobbleGobbleGobbleGobble Gobble!" ruft's. Frau von Truthahn gesucht! Nach den Sturm Zwang, Fortpflanzungs Drang. Unruhig schreitet hin und her............gehörig verzweifelt---------ich muss mehr! Prahlend die Federpracht fächernd. Nur der Lerche fällt es auf. Erkennt sie doch sein heutigen Leerlauf. Klingt als tut sie dem Spektakel bekichern. Die Ernsthaftigkeit des werten Herr von Truthahns Auftreten verunsichern. Versucht ihn unbändig potent zu übertönen. Sein sinnloses "Gobble Gobble Gobble" stöh…
letzter Beitrag von Donna, -
nur kommentar herb, lau, herbst, laub
| erstellt von Marcus Soike- 0 Kommentare
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weinblatt, edelfäulegefüllt, fällt wie fallobst, laub der blutbuche, bordeauxrot, herb: herbst
letzter Beitrag von Marcus Soike, -
feedback jeder art frühlingserwachen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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frühlingserwachen kein schnee liegt mehr auf den wiesen bald werden halme sprießen knospen wachsen und wir das summen erster bienen genießen sträucher wedeln mit lichtem blättergrün an den zweigen öffnen sich zarte blüten die wir entspannt darunter sitzend bedichten drosseln scharren nach würmern meisen stimmen ein zwitscherlied an und der wind beginnt wieder himmelsschäfchen zu hüten frühlingserwachen (Music_SpirographSounds - Springtime from Pixabay +.mp4 frühlingserwachen (KI - aimusic(1).mp4
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Über Bäume
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
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Über Bäume Ihr stummen Brüder, verwurzelt in dem Erdreich, das euch zugeteilt! Wie vieles haben wir gemeinsam! Nahrung schöpfend aus der eignen Tiefe, strebt ihr aufwärts, hoch zum Himmelslicht. Wachsen wollt ihr, blühen, Früchte bringen, trotzig, biegsam Stamm und Äste gegen Stürme stemmen. Jahr für Jahr dringt ihr in eure Lebensrhythmen ein, entfaltet eure Knospen im Erwachen der Natur. Wenn Wind aus Nord und Ost mit Regen, Frost und Eis euch zwingen, nach innen zu gehen, zieht ihr euch ohne jeden Schmuck zurück. Gern gleitet meine Hand über den Stamm einer jungen …
letzter Beitrag von Letreo71, -
nur kommentar "Wahrnehmung" im Garten
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Wahrnehmung im Garten Der feine Moderduft von feuchtem Blattwerk mischt sich mit würzig frischer Frühlingsluft, beschleunigt und beflügelt meinen Atem. Ich bin versucht die Nase wie ein Eber in das Erdreich rein zu stecken, um den Geruch von vielen tiefen Wurzeln und ihrem neuem Wachstum zu entdecken. Begierig, fast süchtig, saug ich gewürzte Düfte in meine Lungen ein. Unvergleichlich! Intensiver kann ein Parfüm nicht sein. Blick ich nach oben, jagen Meisen von Baum zu Baum, hüpfen von Zweig zu Zweig, flirten, turteln, wissen nicht, ob man schon Familienleben will, oder noch ein bisschen …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Abends
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Abends unter fahlem Dämmerlicht Schattenbäume wachsen. Dunkler schweigt der Wald. Stille niedersinkt auf nebelfeuchte Wiesen. Einsam klagt ein Vogel dort am Rain. Meine Seele könnt es sein.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art ich geh
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
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Ich geh Aprilwetter im Oktober. Die Sonne scheint Zinnober Wolke schwarz kommt angeflogen Zaubert einen Regenbogen. Der endet hier in einem Feld Ich geh schnell hin, verlass die Welt. Komm morgen früh erst wieder. Dann ist es warm, es blüht der Flieder. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art herbst
| erstellt von sofakatze- 2 Kommentare
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der nebelblinde himmel überm tag hängt fetzen grau in seine ausgewaschnen seen das fahle licht zerbricht am flügelschlag von südlich ziehenden gefiederten armeen den horizont zerfasert schon der frost der winde hauch nässt alle schattenspuren klamm und auf den weiden kümmert blasse kost das vieh blökt drängend und sucht schutz am kahlen stamm der dürre wald streckt klagend sein geäst stöhnt über schlamm und stein sein welkendes gebet das jedes herz erbarmen spüren lässt doch es verhallt im herbst – zu spät
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Mantis religiosa
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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Der Abendsonne letzter Strahl erfüllt ein stilles Wiesental, umhüllt mit einem Hauch von Rosa die grüne Mantis religiosa. Die Arme himmelwärts erhoben, als wollte sie den Schöpfer loben mit stummem Dank in einem Psalm, so thront sie auf dem Schachtelhalm. Vom Beten wird sie doch nicht satt. Der Käfer auf dem Glückskleeblatt mit knusprig zarten Flügeldecken, der würde ihr vorzüglich schmecken. Sie wartet, anmutsvoll verrenkt. Der Käfer sieht nur Grün und denkt: "Auf diesem Halm geh ich zur Ruh" - da plötzlich schnappt die Falle zu. Schon liegt er tot in ihren Armen. …
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Herbstliches Seelenmitbringsel
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Frische Luft und Sonne tanken. Sortiere meine Gedanken. Schau wie der Wind überall eilt. In mir als Energie verweilt. Das bunte Laubkleid langsam entblättert. Von Bodenhöhe schüttelnd hochklettert. Wanderschuhe ziehen Schneisen. Durch den Blätterteppich wie Bahngleisen. Rötlich-goldene Färbung. Bewundernswerte Bemalung. Sammele den hübschesten Blätterstrauß Deko für Zuhaus. Ihn fächerartig in meiner Seele parzellieren. Dort kann der Herbst weiterhin tätowieren. ©Donna H. 1. November 2022 (Bild/Text)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art November
| erstellt von Angie- 0 Kommentare
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Fahle Sonne dringt durch herbstdürre Blätter Unter meinen Füßen raschelt vergehende Natur Sturmwinde fetzen wolkige Kunstwerke an den Himmel Aus feuchter Erde formen graue Nebel zitternde Schemen Fallendes Leben umarmt die kühle Erde Es war es ist es wird sein
letzter Beitrag von Angie, -
feedback jeder art Wintertag am Rhein
| erstellt von TobiasP- 2 Kommentare
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Das braune Wasser fliest in Eile, als hätte es einen wichtigen Termin mit dem Meer. Über die vorgegebenen Grenzen hinausgetreten, doch irgendwie natürlicher, wilder, näher. Blau, gelb, schwarz, lang und hinten die typische quaderförmige Glaskabine kämpft sich das Binnenschiff gegen den Strom. Am Bug staut sich ein Hügel aus Wasser auf, der Gipfel brechend in weißer Gischt. Die Fahnen, vorne von dem zugehörigen Unternehmen und am Heck in rot, weiß, blau. Die flache, glatte Oberfläche mit abwärtsfließenden Streifen ist nun wellig und unruhig, durch tonnenschweres, kräftiges Metall aufgeschreckt. Es braucht Zeit bis sich die eingebachte Energie …
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art Die Blumen
| erstellt von Elena Schamber- 1 Kommentar
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Es gibt auf dieser Welt viele wunderschönen Blumen: Einfarbige, mehrfarbige und mit viel Volumen, Breite, dünne, mit Streifen und Punkten, große und kleine, Huflattich, Ruhmeskrone, Studentenblumen, Vogeläuglein. Protea, Rittersporn, Teerosen, Christrosen, Astern, Lilien, Levkojen, Tulpen und Mimosen. Verpiss dich Pflanzen, Bougainvillea, Disteln, Schachbrettblumen, Teufelsabbiss, Primeln. Die angenehm duftenden und die geruchlosen. Man will diese Pflanzen liebkosen. Gerbera, Heidekraut, Hortensien, Dahlien, Gewöhnliche Kuhschelle oder Küchenschelle, Geranien. Petunien, Sonnenblumen, Kornrade…
letzter Beitrag von Rosa, -
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Wo wild bewegte Wasser wallen, von schroffen Felsenwänden fallen, fühlt diese Ente sich zu Hause. Das ganze Tosen und Gebrause klingt wie Musik in ihren Ohren. In dieser Welt ist sie geboren. Der Sturzbach singt ihr Wiegenlied und sichert treu das Wohngebiet, das ihr kein Nebenbuhler neidet und jeder Räuber tunlich meidet. Die Gischt versprüht zur Hochzeitsfeier fürs Brautpaar einen zarten Schleier. Das schnäbelt zärtlich. Freilich: Triebe es dies, verführt von Lust und Liebe, nur einen Augenblick zu munter, dann ginge es den Bach hinunter.
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Kürbisfreuden
| erstellt von Ostseemoewe- 1 Follower
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Kürbisfreuden Bejammert nicht die trübe Zeit. Zum Kürbisschnitzen seid bereit. Benutzt ihr ihn als Vogelschreck erfüllt er einen netten Zweck. Ihr dürft ihn gern entweiden, sollt ihn dann hübsch bekleiden. Und scheint aus ihm ein helles Licht dann spukt er gern als Bösewicht. Und ist der Herbst auch gruslig kalt, gibt´s warme Suppe, die hilft bald. Das Fleisch darin, das schmeckt gar fein, wird munden sicher Groß und Klein. Auch für die dunkle Jahreszeit, da steht der Freund im Glas bereit. So könnt ihr später an ihn denken, denn reichlich Freunde wird er schenken.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Lebendig
| erstellt von universe.moon- 2 Kommentare
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Durch einen einzigen Blick, hindurch eines farblosen Fensters, erkenne ich die lebendige Welt, die stumm spricht. Abfallende Blätter, sie schafft Platz für Neues, dabei schenkt sie uns einen neuen Hauch, gefüllt mit eiskalter Luft. Das Gespür von Frost, die wechselnden Gezeiten, sie vermittelt uns, wie sehr sie reist. Sie hält uns am Leben, schenkt uns das Leben, gewiss handelt sie und erweckt den Planeten. Tiere kommen, Insekten gehen, sie allein zeigt uns den Weg. Höre sie, spüre sie, reise mit ihr und du wirst schon sehen. …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Hommage für einen alten Apfelbaum
| erstellt von Carolus- 1 Follower
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Hommage für einen alten Apfelbaum An steilem Hange harrte er schon lange aus, geneigt, dem Wiesengrund entgegen. Hinreichend Leben trug er in sich. Früh begannen mehr und mehr Äste und Zweige sich zu regen, strebten zur Höhe, dem Licht entgegen, hielten dem Stamm das Gleichgewicht. Jeden Frühling wuchs er in einem Kleide zartweißer Blütenblätter zu einem Wundertraum von Apfelbaum, entzückte im Herbst mit Rotbackigen voller Süße. Doch man beachtete ihn kaum. Jetzt, im Herbst, nach Jahrzehnten ragen seine verdorrten, vermoosten, von Flechten überzognen Glieder wie klagend in den Himmel. Gebrochen, abgeri…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Der Herbst Grüßt
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Beherzt legt Herbst sein Präsent nieder Hält seine Morgenandacht Meine Freude erwacht In den endlich Schwüle entnommenen Sommer Für die kommende kühlere Jahreszeit Hitzewellen befreit Schönwetter Laubverfärbung Goldene Sonne Ich bin begeistert und gespannt bereit ©Donna H. 8. September 2022 (Bild /Text)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Des Gartens Königin
| erstellt von Aries- 2 Kommentare
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Anmutig wie der Morgen so saß sie dort im Gras. ich fühlte mich geborgen, die Sorgen ich vergaß. Die Schere in der Hand, gebeugt auf ihren Knien. so schnitt sie dort den Rand, des Rasens frisches Grün. Die Herrscherin des Gartens, welch Wonne zu genießen. nach langer Zeit des Wartens sie selig zu umschließen
letzter Beitrag von Aries, -
nur kommentar Der vorletzte Wolf
| erstellt von Seeadler- 0 Kommentare
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Einsamer Wolf, zwischen Felsen geboren singt sein Lied von der Sehnsucht so laut wie noch nie. Über tiefgraue Wolken, in sein Reich welch verloren fließt ein Klang, rein wie Quell gleich der Wolfsmelodie Geächteter Wolf, jagt durch froststille Lande und sein Herz schlägt vor Furcht so laut wie noch nie. Treibt ihn an für die Flucht, vor feindlicher Bande Frischer Schnee deckt die Spur für die Wolfspoesie Glücklicher Wolf, dem Menschen entkommen, ruft nach ihr voller Inbrunst so laut wie noch nie. Durch den Wald, weit in Ferne, endlich vernommen eilt …
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Der Horizont im weißen Hell
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Der Horizont im weißen Hell, die Sonne selbst so blendend grell; der Tag so frostig noch im Licht, der heiße Stern, er wärmet nicht. Verlassen scheint die ganze Welt, da kreucht nichts über Flur und Feld; nur unsern Atem kann man sehen, wenn wir erstarrt am Weiher stehen. Da plötzlich schnattern in der Luft, ein Entenpaar den Frühling ruft; der wartet noch, doch lang nicht mehr, dann kommt er wieder zu uns her. Bringt Hoffnung und die Wärme mit, das neue Leben hält mit Schritt; da ist dann Jauchzen, Tirilieren, Taufunkeln reines Brillieren.
letzter Beitrag von Eleonore, -
feedback jeder art Serenade
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Serenade Dein Gesang am Abend - eigentlich war‘s schon Nacht - war wundervoll und labend, mir freudig dargebracht Ich lauschte Deinen Tönen, die so klar und rein mich mit dem Tag versöhnten, dieser war nicht fein Wo bist Du kleiner Seelenfreund? Ich kann Dich nicht sehen, ruf‘ Dir zu „Auf Wiedersehen“, ich muss jetzt schlafen gehen! 04.06.23 © Alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Geschlossene Gesellschaft
| erstellt von Cornelius- 2 Kommentare
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(Klamotte aus dem Fundus. Dort wäre sie wohl auch geblieben, wenn Melda-Sabine Fischers Gedicht "Ein Besuch im Zoo" mich nicht ermuntert hätte, diese Zeilen doch noch aus der Schublade zu fischen) Der Morgen lichtet sanfte Schleier, enthüllt den silberklaren Weiher. Gelassen gondelt seine Bahn ein schmucker Krauskopfpelikan. Er macht sich für den Vogelpark seit Kurzem als Maskottchen stark, denn letzten Monat ging in Rente die altgediente Eiderente. Zwei neuvermählte Seidenreiher behüten eine Handvoll Eier. Der Parkdirektor denkt: "Wie nett", macht aus den Eiern ein Omelette, nic…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Ein Blick nach draußen
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
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Ein Blick nach draußen Im Fenster nach Süden, gerahmt ein flirrendes Rot: Kirschbaumblätter im Abschiedsfeuer. Geleitzüge von Wolkenschiffen, beladen mit weißer Fracht, driften in Rilkes blauen Oktoberhimmel. Gradliniges dazwischen, linealgetreu, Streifen verbrannten Kerosins. Einstmals unvorstellbar auf Schloss Duino wie anderswo. Kaum merklich gleiten Schatten zu Tal, lösen Sonnenuhren ab. Ich schließe das Fenster. Mit verblasster Leuchtkraft, fast leblos erleben Blätter den Wandel.
letzter Beitrag von Silly Poetry,
