Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Der Morgen hat heut keinen Schnee
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Der Morgen hat heut keinen Schnee, noch eisbepackt der kleine See; mit Reif in seinen Bäumen, die weiß das Ufer säumen. Die Luft ist klar und schneidend rein und Eiskristalle winzig klein, sind auf der Haut zu spüren, wenn sie dich zart berühren. Dies ist des Winters derbe Kost, mit Härte und mit scharfen Frost; hält er das Land in starker Hand und alles Leben scheint verbannt.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art ...
| erstellt von ElR- 1 Kommentar
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Schwerelos am Himmel So fern von mir und doch Kann man sie oftmals spühren Auf Bergeshöhen noch Sie schwebt über die Welt Sich ihrer nicht bewusst kennt keine Trauer, keinen Zorn keine Liebe oder Frust Sie weiß nicht wer ich bin Sie kennt nicht meinen Namen Treibt nur so vor sich hin Vor der Sonn an schönen Tagen Mit Silberstreif geziert liebt man sie anzuschauen Die Wolke hoch am Himmel Als wäre sie ein Traum
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Erwachende Frühlingsgefühle
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Erwachende Frühlingsgefühle Er weiß nicht, was in ihn gefahren. Innen kennt er sich nicht mehr aus. Nach vielen durchschnittlichen Jahren ist plötzlich etwas Ungewohntes dran. Er wird nicht klug daraus. Mit Sinnenlust und Sehnsucht saugt er das Grün der Wiesen, das Gelb, das Blau, kurz alles, was da blüht, in seine Brust. Dazu schlürft er die Vogelmelodien wie Wein aus süßen Trauben, singt mit der Amsel, mit den Meisen. Sein Herz verlässt das Haus, geht frohen Muts auf Reisen. Als Wegzehrung nimmt er ihr Lächeln mit und sucht sein Heil in einem Schloss, hoch oben in den Frühlingslüften. Da…
letzter Beitrag von EndiansLied, -
nur kommentar Bittere Klage
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 487 Aufrufe
Bittere Klage O, Welt, wie hast du dich verändert! Bist mir fremd geworden. Wo einst in frühen Jahren ich mit Lust mich stürzte in jede Schneeballschlacht und wir den dicksten Schneemann im Dorfe bauten, geschmückt mit Kohlenaugen, Rübennase, Hut, wo triumphierend wir, bäuchlings auf unseren Schlitten, den Hang hinunter fegten und später dann auf Skiern durch schattenweiße Wälder glitten, berieselt von schneebeschwerten Zweigen, da war ich außer mir, gab glücklich meinen Gefühlen freien Lauf, setzte Wintergeschenke in reine Lebensfreuden um. O, Welt, wie hast d…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Erstes Licht
| erstellt von Donna- 0 Kommentare
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Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln mich wach Steppen erfreut über dem Haus sein Dach Purzeln ins Fenster herein, meine Seele lacht Wegradiert, die finstere Nacht ©Donna H. 12. Juni 2022 (Bild:Pixabay)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art ...funkelndes Staunen...
| erstellt von Lydia J.- 2 Kommentare
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die Berge schlummern in weißer Stille Sonne und Frost vereinen sich ungeniert zärtlich an sanften Hängen und wecken einen funkelnden Tag kleine Kiefernwipfel lugen flockig bemützt aus verschneiter Schönheit in mir jubelt Staunen ~
letzter Beitrag von Lydia J., -
nur kommentar Die Natur
| erstellt von Wombat99- 0 Kommentare
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Die Natur ist die Antwort auf die Fragen deines Seins. Sie nimmt dich mit auf Wege voller Faszination. Sie ist bunt und vielfältig -das Gegenteil von monoton. Wer sie aufsucht wird inneren Frieden finden. Wer Menschen aufsucht hingegen wird abgelenkt von seinem eigentlichen Sinn. Nur in der Natur finde ich mich und verstehe wer ich bin.
letzter Beitrag von Wombat99, -
feedback jeder art Nachtwind
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Nachtigallen rufen dich wieder. Sie sehnen sich nach deinem Lied. Leg alles ab, Geliebte, all das staubige Gefieder. Alles, was dich von deiner nackten Stimme schied. Auch ich will dich bloß. Will dich ohne Überschuss. Dein Singen völlig tagelos. Will dich allein. Will deinen Kuss herrlich und groß mit Ohren fangen. Und mit dem ganzen sehnsuchtsvollen Schoß, in deine Melodien langen. Lass mich erneut um diese Mitternächte bangen, dein Wahres in den schönen Tönen eingefangen. Und sing, bis deine dunkelblauen Wangen endlich morgendlich erröten. …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Frohgemut
| erstellt von Ostseemoewe- 1 Kommentar
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Frohgemut Spannt den Schirm auf, zieht die Mützen. Planscht mit mir durch alle Pfützen. Lauft und lacht, vergesst die Sorgen. Herbstes Macht vergeht dann Morgen. Seht das Licht, pflückt die Trauben. Herbstgedicht, so bunt die Lauben. Erntezeit im Feld und Garten, Köstlichkeiten auf uns Warten. © Ilona Pagel 2022
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Bro der Wasserfloh
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Mit rollend r vor kleinem o, so schrieb er sich der coole Bro, der selbstverliebte Wasserfloh; die anderen taten es ebenso. Er lebte auf dem kleinen Teich und fühlte sich dem Helden gleich; von dem dereinst in alten Tagen, die Ammen noch berichtet haben. So kam er etwas steif daher, als säße ein Stock im Kreuze quer; er übte sich das war sehr schön, im prinzipiellen aufrecht gehen. Und diese Übung war es eben, die Selbstvertrauen ihm gegeben; er schwamm zum König und gezielt, hat auf die Tochter er geschielt. Die schien ihm sittsam und adrett, wie eine die er g…
letzter Beitrag von Pegasus, -
nur kommentar Schneckenliebe
| erstellt von AlfGlocker- 0 Kommentare
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Wenn die Schnecken Babys machen sind sie elegant und schön, denn sie haben sieben Sachen wenn sie sich umeinander drehen... - Da ist ein kleines Haus am Rücken, da sind Fühler, zart und fein, leidenschaftliches Entzücken, ohne Knochen, Steiß und Bein. - Dann der süße Schleim der Sohle, die Runzelhaut – total sensibel... Und sie brauchen keine Kohle. Davon wird den Schnecken übel! - Die runden Eier die sie legen sind wie Perlen im Versteck... Nein, sie müssen sie nicht pflegen... Schnecken sind genial und keck! - Darum sei ein Schneckenwesen: Krieche durch ein leichtes …
letzter Beitrag von AlfGlocker, -
feedback jeder art Gaia erwacht
| erstellt von Anaximandala- 1 Kommentar
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Langsam sehen wir die Wende, wir verlieren dieses Spiel. Schnurstracks gehn wir Richtung Ende, Untergang ist unser Ziel. Durch den Raubbau an der Erde ist nun Gaia aufgewacht, Ikarus, das Menschlein, werde bald durch sie zu Fall gebracht. Selig schlief sie durch Epochen, unsre Gier hat sie erweckt und es schmerzen ihre Knochen, dass sie ihre Wunden leckt. Doch schon bald wird sie sich rächen, fürchtet, zittert, werdet bang, denn ein Kreuzzug ihr Versprechen, sie kennt nur noch Marschgesang. Und durch finstres Donnergrollen unterstreicht sie ihre Macht, übers Land Tsunamis rollen, schwarzer Rauch…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Tanka
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
- 484 Aufrufe
Tanka Komm, nimm meine Hand. Ich führe dich in ein Land. Das grünt, singt und pfeift. Die Bäume dort sind schon alt. Raste dort in deinem Wald. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Ein Blatt im Wind
| erstellt von Kerstin Mayer- 3 Kommentare
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Ein Blatt im Wind Ein Blatt trieb still im Wind dahin, es flog so hoch und weit. Ich dacht’, dies ist der Herbstbeginn, die schöne goldne Zeit. Ich sah ihm lange hinterher, war fröhlich wie ein Kind. Es wurden plötzlich immer mehr, sie wirbelten im Wind. Das Laub fiel ab von jedem Baum, ich drehte mich im Kreis. Ein Blätterregen wie im Traum, es raschelte ganz leis. Die Sonne schien mit hellem Glanz, ich sah zum Himmel rauf. Die Blätter tanzten ihren Tanz, ich sammelte sie auf. Am Weg lag eine bunte Spur, in gelb und rot und braun. Wie ist dies Schauspiel der Natur so herrlich anzuschaun. © Kerstin Maye…
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Felsküste
| erstellt von Windo- 1 Follower
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Felsküste Gleiten, tasten, vorwärtsstreben Gleichmütig mit sanfter Kraft. Eng mit diesem Felsen leben, Scheinbar nur ganz kurz erschlafft. Schäumend einen Angriff starten, Diesmal aber nur zum Schein. Auf die hohe Welle warten. Sie dringt tief in Spalten ein. Ständig das Gestein besprengen Unermüdlich da und dort. Vielzüngig den Fels bedrängen Immerfort an diesem Ort. Foto: eigene Aufnahme
letzter Beitrag von Windo, -
feedback jeder art der Waldphlox
| erstellt von Kirsten- 2 Kommentare
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anmutig leuchtet er im Wald in seiner fast magischen Erscheinung Blüten über Blüten in fliederfarbenem und weißem Gewand stecken ihre Köpfchen in perfekter Farbharmonie zusammen als scheinen sie amüsiert miteinander zu tuscheln neckisch wirft mir ein mildes Lüftchen eine duftgefüllte Kusshand zu ein Zauber erfüllt mein Herz eine grandiose Tiefe eine geheimnisvolle Alchemie des Glücks durchdringt mich trägt mich durch sattes Grün über abendlich glitzerndes Wasser hinweg weit hinaus in die Unendlichkeit eines flüchtigen Moments
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art Wintermauer
| erstellt von Happy Handri Hippo- 1 Kommentar
- 482 Aufrufe
Wintermauer Eine alte Mauer Ragt aus nassem Gras empor Rau, verwittert, leblos Aus Ritzen blicken Äste hervor Ihre toten Finger schlaff Fangen braune Blätter im Wind Aber grobe Steine verharren kalt In ihrer grimmigen Miene Rhythmisch schaukeln dornige Sträucher In der trockenen Winterluft Suchen nach ein bisschen Wärme Ein bisschen Leben Doch nur in der Ferne Ziehen einzelne Jogger vorbei
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Futterleiden
| erstellt von herr-kules- 1 Kommentar
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letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Waldweg im Herbst
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
- 482 Aufrufe
Waldweg im Herbst Nachmittagssonne. Unter meinem Schritten knarrt, knackt, knickt Abgewelktes wie Vertrocknetes. Am Rande des Wegs grüne Artenvielfalt, facettenreich, von Mücken umschwirrt. Alles drängt sich hin zum Licht, kämpft sich spielend aufwärts, will andres überragen. Am Boden leuchtend ein winziges Blatt. Ich halte es gegen Sonnenlicht: Unglaublich! Darin des Herbstes ganze Farbenglut vor meinen Augen! Mit Teilen von frischem Buchengrün, vom Gelb der Weizenfelder. Den Rest des späten Nachmittags verträum ich dort, bis kühle Schatten von den Bäumen mich zwingen, …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art An was mich die Truthahn-Familie erinnert hat
| erstellt von Donna- 1 Follower
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- 480 Aufrufe
Familie, wo das Leben seinen Anfang nimmt Wo Liebe, Vertrauen und Geborgenheit beginnt Eine kleine kostbare Welt wo wir Zuhause sind Zusammenhalt erfahren, unser Rückenwind Sie gibt Kraft zum wachsen und wagen Voll geteiltem Erleben, einander tragen Nährt Geist und Seele, prägt unser Sein Der ganze Stolz, unser Sonnenschein Stete Heimat des Herzens und schützende Hand Rettender Hafen, der Kompass der uns führt durch unbekanntes Land © Donna H. 26. Juli 2023 (Bilder/Text)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Amphetamin [Ein Sommermärchen]
| erstellt von Terrapin- 2 Kommentare
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Amphetamin | Mein Stern stieg auf im Blau, doch schon verglomm er, als ich ihn sah in angehauchter Nacht. Jedoch ihr wisst es selbst, wie lang ein Sommer dir in der Blüte deiner Jugend lacht. Wenn sich die goldnen Ährenfelder wiegen im Mittagswind, mit dem die Grillen sirrn, wenn lautres Glück und Hoffnungen obsiegen und Blumenkränze schmücken Haupt und Stirn. Wenn jener hehren Gottheit Gunst und Güte vor deinem oberflächlichem Gemüt sich offenbart, das aller Groll sich hüte, dein Licht zu löschen, das im Lied erglüht. Und von hienieden, in der großen Ferne, den Blick so weit gestreut als wie ich konnt, da sah ich blin…
letzter Beitrag von Terrapin, -
feedback jeder art Auf dem Bauernhofe
| erstellt von WF Heiko Thiele- 3 Kommentare
- 479 Aufrufe
Mit einem leeren Magen zog einst Schweinchen Max zum Futtertrog. Dort schlang es frei nach Schweinebrauch was es bekam in seinen Bauch. Von nebenan, mit stoischer Ruh, sah Felix, Bauers Kater, zu. Selbst wenn dem tropfte mancher Zahn, war er zu stolz für Schweinekram. Derweil auf jenem großen Haufen sah jedermann die Hühner raufen. Sie stritten sich um einen Wurm. Den Hahn ergötzte es enorm. Auch Hugo an der Hundeleine gab dieser Aufruhr keine Beine. Er spielte zwar mit seinen Zähnen, doch letztlich war’s ein müdes Gähnen. Genauso träge war indessen die Kuh bei…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Die Stunde der Tanne
| erstellt von Ostseemoewe- 2 Kommentare
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Nun kahl gefegt, befreit im Holz die Tanne. Es schweigt im Wäldchen Silberpappels Hallen. Kein Blätterwerk und keine Blütenranke den Raum beschwert. Des Winters Einkehr zeige Umbruch im Wald. Das Jahr birgt nun die Spanne fürs Tannengrün, zuvor niemandem aufgefallen. Versteckt, verdeckt wars immer Wunschgedanke zu offenbaren ihre schönen Nadelzweige. So freut sie sich an jeder hellen Stunde. Vergnügt beginnt zu leuchten auch der Tannenzapfen und hört sie dort ein Singen und ein Stapfen, ein Mensch ist`s, staunend, und aus seinem Munde flüstert´s: die Saat! Sie leuchtet mir - so süß wie Krapfen! Nun lacht sie - Winter kommt! Mit Eis und Zapfen
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Die Flußinsel
| erstellt von WF Heiko Thiele- 2 Kommentare
- 479 Aufrufe
Was liegt da inmitten des Flußes so fein seit ewig und eineinhalb Tage? Es ist eine Insel, nicht sehr groß, ehr klein. Beantwortet ist meine Frage. Wie aber gelangt man vom Flachland zu ihr, wenn ringsum die Wasser sich türmen? Kein Steg führt hinüber, kein Boot im Revier und Winde erwachsen zu Stürmen? Dann bleibt man Zuhause, das ist ja wohl klar. Kein Lohn ist es wert, sich zu legen ins naßkalte Grab, zu groß die Gefahr. Mich könnte hierzu nichts bewegen. Und gibt es auch dort den köstlichsten Schatz. Gar seltene, wertvolle Pflanzen. So laß ich sie wachsen; verborgen der Platz. …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Momentaufnahme am Weiher
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
- 479 Aufrufe
Der sturmgepeitschte Weiher liegt, am Ende völlig unbesiegt; glasklar so wie ein Spiegel da, kommt der Idylle wahrhaft nah. Und auch den Rahmen, beige im Wind, ich respektabel, passend find; nur die zwei Punkte sind’s, die stören, die einfach nicht hierher gehören. Die beiden Beagle weiß und braun, ich weiß nicht, wonach die hier schau’n, die passen einfach nicht ins Bild; sie sind zu wuselig zu wild. Doch ist dies nur ein Augenblick, dann kehrt das alte Bild zurück; der Weiher nunmehr still und klar, liegt wieder wie ein Spiegel da.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Inmitten
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Eine Zuflucht ist mir wichtig die Natur ist dieser Platz an dem ich bin und offensichtlich ist Phantasie mein größter Schatz Unter Sternen find ich Ruhe atme Stille in mich ein bin bei dem, was ich auch tue wieder Kind und darf es sein Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Außen wie innen
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 478 Aufrufe
Außen wie innen Graues Wolkenbett, bedrohlich bergnah. Missgelaunt treibe ich durch trübe Stunden, Tage, durch regennasse Wochen, beobachte einen Himmel mit der Warteschleife des Wetters. Ein wirkliches Wunder! Wie ein Blitz auf Geheiß! Ein dunkler Wolkenschoß öffnet sich unverhofft: Warm und voller Lebenslust strahlt die Sonne hinter einer hellen Spalte, beleuchtet ein Wolkengebirge. Blauer Gletscher. Nebelschwaden winden sich aufwärts, überragt und gekrönt von gezackten, blendend weißen Bergspitzen. Alpenpanorama aus der Höhe. Dazwischen abgrundtiefe Löcher aus grünem Glas. Lautloser Nieselregen auf filigrane…
letzter Beitrag von Lostgarden, -
feedback jeder art Abschiedskonzert belaubter Bäume
| erstellt von Carolus- 1 Kommentar
- 477 Aufrufe
Abschiedskonzert belaubter Bäume Über märchenhafte Sommerträume ranken sich die lichten Melodien einer Abschiedssymphonie. Meine Gänsehaut dabei vergess`ich nie. Ein Chor von Engelsstimmen mischt Rot vom Mohn mit Gelb von Ahornblättern. Halme schaukeln im Rhythmus des Windes. Sein Harfensolo lässt mich selig lauschen. Schon fließt im letzten Satz das Moll des Wandels ein. Doch einmal noch rafft sich die Welt der Farbenklänge auf zu einem einzig hellen Jubelschrei. Ach, könnte ich einmal dabei, begleitet von den Tönen meiner Lieblingsfarben, in solcher Zeit von meinen Nächsten gehen! Den Absc…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Das Netz der Träume
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
- 477 Aufrufe
Das Netz der Träume Tausend kleine Wunder verwoben ins Netz der Träume schillern dir entgegen mannigfaltig bunt Hinein getaucht mit deinem Blick in den Glanz des Wundertropfens entgleitest du sacht auf des Traumes Pfad Bei Tag und der Nacht ist er begehbar und für die ~ Ewigkeit ~ gedacht. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Lichtmess
| erstellt von Maria Anna- 2 Kommentare
- 477 Aufrufe
Wasser fließt zwischen Weg und Wiese. Glasklar lässt es auf dem Grund braune Blätter, glatte Steine sehen und spiegelt den Himmel oben. Menschliche Stimmen verklingen. Das Bächlein gluckst und gluckert im Glück kleiner Bewegungen. In der Weite sonnt sich der Schnee.
letzter Beitrag von Maria Anna, -
feedback jeder art Sommerwind
| erstellt von winne007- 2 Kommentare
- 476 Aufrufe
letzter Beitrag von winne007, -
feedback jeder art Ein Hauch von Lenz
| erstellt von curd belesos- 2 Kommentare
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Aus Nebelschleiern hebt sich leicht der Morgen schon jubelt hell die Lerche auf den Feldern und lichter wird der Schatten in den Wäldern jetzt, da die Sonne steigt, bleibt nichts verborgen. In diesen ersten kühlen Tagesstunden regt sich vom Schlaf erholt erneut das Leben und wird den Tag aus seiner Wiege heben, denn alles Albendunkel ist verschwunden. Von früh erwachten bunten Blütenzweigen, verteilt ein Hauch vom Lenz jetzt süße Düfte mit leichtem Wehn durch erste Morgenlüfte und Bienen tummeln sich im Gelb der Weiden. © Curd Belesos
letzter Beitrag von curd belesos, -
feedback jeder art Winterflüstern
| erstellt von Wombat99- 1 Kommentar
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Die Lebendigkeit der Außenwelt wandert in die Innenwelt. Unsere Herzen umrahmt von Kristallen erwarten Schnee. Schnee, der uns eine neue Welt zaubert , so heimlich und leise. Er flüstert zu uns : Öffne dich und begebe dich mit mir auf eine unbekannte Reise.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Ewiger Winter
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Ewiger Winter Wenn wieder der Winter mit Schnee und mit Eise, so stürmisch kommt über das frierende Land, und Kälte verändert auf frostige Weise, die Felder und Wiesen mit eiskalter Hand. Wenn Bäche schnell werden zu reißenden Flüssen, sich stürzen vom Berge hinab bis ins Tal, wenn Gräben die Fluten still aushalten müssen, und Meere zerfließen in endloser Qual. Wenn Wolken sind plötzlich so dunkel am Himmel, kein Sonnenstrahl dringt mehr zur Erde hinab, wenn Sehnsucht ist so wie ein goldener Schimmel, und Hoffnung nimmt täglich ein Stückchen mehr ab. Wenn schwarzer Staub legt sich still über die Sonne, und dunkel wird alles, …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Flora und Fauna
| erstellt von Goldsucher- 1 Kommentar
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JASMIN Jasmin, das klingt so fremd und schön. Doch blüht er auch in Köln und Plön. Selbst in Schwerin und in Zweibrücken, wächst er aus tristen Mauerlücken.
letzter Beitrag von Goldsucher, -
feedback jeder art Ganz oben auf der Zeder
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Ganz oben auf der Zeder sitzt, ein Vöglein, das läßt ganz verschmitzt; ein frohes Lied erklingen, erquickt mit seinem Singen. Es kommt ganz unscheinbar daher, von seinem Vortrag will man mehr; ist konzentriert am Lauschen, läßt sich davon berauschen. Ist fern der Welt, ihr ganz entrückt, das Lied verzaubert und entzückt; es packt uns ganz, berührt das Herz, im Intervall die kleine Terz. Gefesselt von dem Vögelein, entführt, läßt man sich ganz allein, in andere Sphären bringen, ist selbst geneigt zu singen. Und sie schwillt an, die eigne Brust, es quillt heraus …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Ein Tag im Wald
| erstellt von Kunstersatz- 3 Kommentare
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Zwischen all den Bäumen ging ich her, die Sonne schien durchs Blättermeer, ihr Licht hat die Dunkelheit erhellt, hier war die Welt noch wirklich Welt; Mir schien alles möglich an jenem Tag, ich könnt alles haben, was ich auch mag, ein bisschen Frieden, Liebe und Glück und vom Leben das größte Stück; Ich wollt mich betrinken an reiner Luft, am Gesang der Vögel und Blumenduft, mit Hasen und Füchsen wollte ich tanzen, im wilden Reigen, Teil des Ganzen; Mir schien alles möglich an jenem Tag, der ganz plötzlich leblos am Boden lag, hinter all den Bäumen lauerte auf mich, Stiefmutter Stadt, rief mich zurück zu sich;
letzter Beitrag von Kunstersatz, -
feedback jeder art Die Hölle feiert
| erstellt von horstgrosse2- 2 Kommentare
- 474 Aufrufe
Die Hölle feiert (2012) Die Nacht steht still, die Luft so schwer am Himmel focht ein Geisterherr, da brennen hier da brennen dort rot glühend Feuer in einem fort. Und aus den stillen Feuerstollen da hört man jetzt ein leichtes Grollen. Jetzt zieht die Vorhut ein, des Windes, noch Staub wegtragend wachsend Kindes. Und gelb wie Schwefel brichts hervor, es färbt die Nacht zum Höllentor. Im nächsten Augenblick ein Stoß es beugen sich die Bäume, grandios. Die Urgewalten mehren sich, der Regen peitscht den Wiesenstrich und Eisbrocken, schlagen durchs…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Kinder spielen Schatten haschen
| erstellt von Angie- 1 Kommentar
- 473 Aufrufe
Kinder spielen Schatten haschen, flüchtig tanzen sie über den Boden - dunkle Blätterschemen im Licht der Herbstsonne auf hellem Grasgrund verwehen den Rest der Sommersonnentage künden von winterkalter Ruhe für Natur und Mensch in haubenweißem Kleid alles wird ein wenig stiller sein im Jahreszeitenschlaf … auch meine Seele lehnt sich zurück und baumelt zufrieden in der Hängematte des Lebens gehalten und geborgen… mein Atem geht tief und ruhig… ich glaube das nennt man Glück.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Ein Käfer dünkt sich riesengroß
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Ein Käfer dünkt sich riesengroß, weiß nicht wie nenn ich den denn bloß; der Name Karl ward ja soeben, an einen anderen vergeben. Der spielt die erste Geige jetzt, wirkt dabei stets etwas gehetzt; ist nun der Platzhirsch im Revier; hat jetzt das große Sagen hier. Weiß was die Käfer wieder sollen, die völlig frei herum noch tollen; schafft sich Gesetze ohne Zahl, läßt keinem Krabbeltier die Wahl. Nur brav zu folgen das Gebot, wer’s nicht tut, dem droht ein Verbot; dem droht rechtsfrei im Land zu sein, denn grenzt man aus, der steht allein. Kann nirgend hin sich wenden…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Persea gratissima
| erstellt von Carlos- 2 Kommentare
- 472 Aufrufe
Erwartungsvoll berührt er sie, zart, vorsichtig, neugierig, rücksichtsvoll. Fest muss das Fleisch sein und doch dem sanften Druck nachgebend. Ist sie bereit, sich seinem Appetit hinzugeben? Er prüft eine andere, gut aussehend, doch unter seiner Berührung spröde. Nach mehreren Betastungen trifft er eine Entscheidung und nimmt sie, die Auserwählte, mit. Wir ein Priester der Azteken wird er sie, mit scharfem Messer, öffnen, ihr Herz bloßlegen, herausreißen und, ist sie auch innerlich schön, makellos, …
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Hommage für einen alten Apfelbaum
| erstellt von Carolus- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Hommage für einen alten Apfelbaum An steilem Hange harrte er schon lange aus, geneigt, dem Wiesengrund entgegen. Hinreichend Leben trug er in sich. Früh begannen mehr und mehr Äste und Zweige sich zu regen, strebten zur Höhe, dem Licht entgegen, hielten dem Stamm das Gleichgewicht. Jeden Frühling wuchs er in einem Kleide zartweißer Blütenblätter zu einem Wundertraum von Apfelbaum, entzückte im Herbst mit Rotbackigen voller Süße. Doch man beachtete ihn kaum. Jetzt, im Herbst, nach Jahrzehnten ragen seine verdorrten, vermoosten, von Flechten überzognen Glieder wie klagend in den Himmel. Gebrochen, abgeri…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Dumm gelaufen!
| erstellt von Donna- 1 Kommentar
- 472 Aufrufe
©Donna H. 9. Juli 2022 (Text/Bild)
letzter Beitrag von Karo, -
feedback jeder art Aprilwetter
| erstellt von GrellsamaQ- 2 Kommentare
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Endlich endet die eisige Nacht, bist aus deinem endlosen Winterschlaf erwacht. Die Blumen blühen, die Vöglein singen, in der leichten Brise die Bäume schwingen. Du siehst die hellen Sonnenstrahlen in die Schatten goldene Bilder malen. Der Boden ein Farbenspiel, der Himmel rein, der Frühling erblüht in seinem sein. Doch Gräue füllt den einst blauen Himmel, alles Leben verschwindet in einem einzigen Gewimmel. Die Monotonie vernebelt all deine Sinne, ohne eine Chance auf ein Neubeginne. Die ersten Tropfen fallen auf den Boden, wurdest von den goldenen Bildern betrogen. Das Wa…
letzter Beitrag von GrellsamaQ, -
feedback jeder art Herbst
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Wenn sich erst jenes Grau verliert das seelenschwer bedrückend wirkt das satte Grün nicht mehr kaschiert zeigt sich uns, was der Nebel birgt Sonnengold zwischen den Bäumen zarte Weben Wege säumen buntes Laub lädt ein zum Träumen Erntedank, ein Fest der Freuden Sinnesrausch ist so gewaltig Gabentisch gar mannigfaltig Sonne spät bis nasskalt windig Herbst trägt Überraschung in sich
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Blätterblüten
| erstellt von Donna- 1 Kommentar
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Nach und nach Blatt für Blatt fallen sie ab Von bunten Bäumen Wie tagträumen Irgendwann wird der Wind aufräumen Als Blätterblüten neugeboren Bis der erste Frost sie durchgefroren Noch strahlen goldene Tage Voller Licht und Farbe Es raschelt wenn ihr geht da jeder Weg ist dicht besät Der Herbst verschmitzt Denn er hat in euren Seelen ein Lächeln eingeritzt © Donna H. 29. Oktober 2022 (Text/Bilder)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Jagdszene aus dem afrikanischen Regenwald
| erstellt von Cornelius- 3 Kommentare
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(Aus dem Fundus. Undatiert, ca. frühes 21. Jahrhundert. Ordner: "Ist das Dichtkunst oder kann das weg?") Im grünen Herz von Afrika, das lange Zeit kein Forscher sah, wo dunkelrot die Sonne glüht, das Usambaraveilchen blüht, da lebte ein Chamäleon ganz ohne Fax und Telefon. Drei Hörner trug es auf der Stirn. Voll Tücke war sein Echsenhirn. Es war von früh bis spät bedacht, wie es am besten Beute macht. Es hatte eine schwache Lunge, doch zielgenau war seine Zunge. So saß es denn ganz unverdrossen im Blattwerk, wie aus Zinn gegossen, um mit geübtem Zungenschuss den unverhofft…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Ich lieg im Bett und höre sie rufen
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Ich lieg im Bett und höre sie rufen, wie sie nach den Gefährten suchen; die ganz genau, wie sie getrieben, zum weiter fliegen in den Süden. Das Feld besetzt ein ganzes Heer, noch kreisend, werden‘s immer mehr; so wird es noch ein paar Tage sein, dann sind sie fort, ich bin allein. Es dringt zu mir kein krächzend Schrein, es wird gar still und einsam sein; das Feld wird starr im Froste liegen, der Kranich nicht darüber fliegen. Doch weiter südlich wird die Welt, von lauten Rufen nun erhellt; Glücksboten sieht hier jedermann, die aus dem Norden sind heran. Hier wird d…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Der Vogel Au
| erstellt von Stavanger- 2 Kommentare
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Der legendäre Vogel Au besiedelte das Zweistromland, vielleicht auch Flandern und Brabant, er wusst' das selbst nicht so genau und hat sich nicht gut ausgekannt. Es wär in etwa wahr zu sagen, der Au sei vom Missouri-Bogen im Frühling bis Quebec geflogen, um dort die Säbelmaus zu jagen. Vielleicht jedoch wär's auch gelogen. Er konnte melancholisch sein: Man sah den Au im Winter lange in Kiel auf einer Fahnenstange. Dort schaute er verloren drein und lauschte dem Sirenen-Klange. Die Au-Experten stellten fest, sie hätten fortan meistens frei, weil spurlos er verschwunden sei. Nur sprachlich gäb's noch einen Rest, der auf den Vog…
letzter Beitrag von Stavanger, -
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Milchige Nässe liegt schwer auf dem Feld, das blass weiße Sonne nur müde erhellt; rehbraune Tiere, die am Waldrand stehen, sind bei dem Licht, schemenhaft nur zu sehen. Am Himmel Geschnatter und Flügel schlagen, hört man nunmehr verstärkt an allen Tagen; Vögel in Scharen es nun südwärts zieht, es ist Aufbruch und Abschied in diesem Lied. Es singt von Wehmut und Fernweh im Chor, ruft bei dem Zuhörer stets die Sehnsucht hervor; Sehnsucht nach Ferne, einem ganz anderen Land, doch es jetzt zu besuchen, hat er nicht in der Hand. Wie schön wärs mit dem Winde zu schweben, sich mit Körper und Ge…
letzter Beitrag von Kurt Knecht,
