Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Nudelauflauf
| erstellt von Sidgrani- 3 Kommentare
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Walle, walle, alter Recke, niemand weiß, wie mir geschieht, wenn tief unter meiner Decke jemand an der Nudel zieht.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art VERGANGEN ~ VERGESSEN ~ NEU
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Vergangen ~ Vergessen ~ Neu Verwunschen liegt der Platz in einem Tal vermodert ist so mancher Pfahl. Schmerzen erträgt eine Hütte schon lange Jahr ihr altes Leben ist entsetzliche Qual. Es rinnt ihr Herzblut aus den verwitterten Luken hervor verschlossen wurde längst ihr altes Tor blind werden die Augen, zersprungen ist das Glas und das Häuschen ahnt: Nun war es das! Nichts kann man mehr tun, der Zerfall ist da doch die Natur ist schon lange startklar sie erobert sich ihren Platz zurück es bleibt nur noch zu sagen: „Welch ein Glück!“ …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Wo Wildrosen im Traum erstrahlen
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Wo Wildrosen im Traum erstrahlen endlich, vor dem Erkerglas hebt der Schneeball seine Nas‘! geschwung‘ner Lenden dichte Blütenstauden im Wiesenkerbel-Bad Orange, der Ringelblume verstreut auf trunkene Tagliatelle erblüht nicht nur im Munde – es perlt auch blütenhelle zum Holundersekt: zitronig aufgeweckt ein honigfarben Flair verlockt umhegt gemeiner Bärenklau schläft die heimlich geliebte Frau mit verrutschtem Rock die Lippen feucht, wie Regentau schirmgroßes Blattwerk der Uferpflanze Gunnera kühles Schattenherz das flüstert, raschelt, knister…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Der Winternebel zieht übers Land
| erstellt von DERGROSSE- 5 Kommentare
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Der Winternebel zieht übers Land, Ein Schleier, gewebt von geisterhafter Hand. Die Hügel verschwinden, die Wälder verhüllt, Ein Traum, der die kalte Welt sanft erfüllt. Im fahlen Licht erstarrt die Zeit, Ein zarter Hauch aus Ewigkeit. Der Nebel schwebt, ein stummes Lied, Das durch die frostigen Täler zieht. Die Erde schweigt, die Luft ist schwer, Ein Hauch von Stille weht umher. Verhüllt ist alles, was Leben birgt, Ein Nebel, der die Sinne verwirrt. Ein Flüstern webt sich durch die Nacht, Wo Kälte schläft und Sterne wacht. Der Nebel, er öffnet ein Tor zur Welt, Wo Traum und Wir…
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Weisheiten
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Frühling Sonne mit schönen warmen Strahlen, die Lust entfachen darin zu baden, im wunderschönen Stelldichein, zum Seelenfrieden obendrein. Das schöne Wetter nunmehr gibt, eine Harmonie, die uns sehr liegt, einen Wohlwollen zum Ganzen eben, was Flora und Fauna so hergeben. Die Pflanzen voll in Blüte steh´n, das kleidet nun den Lenz sehr schön, gediegen man dazu hören mag, das Vogelzwitschern am Frühlingstag. Das was erhofft ward, ist gegeben, der ganze Lenz mit vollem Leben, im Sinne wohl von Fruchtbarkeit sowie auch langer Tage Zeit. Wahrhaft eine Idylle…
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Das vor Tagen
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Das vor Tagen, noch so grüne Meer; kommt nun, im goldgelb, des Sommers daher. Kornblumen, ihre Hälse recken; der Klatschmohn, kann sich nicht verstecken. Er kommt am Wegesrand, zum Stehen; ist leuchtend rot, weithin zu sehen. Kornblumenblau und rot, nebst gelb; ein Meister hier, die Farben wählt. Die unkopiert, sind einfach nur; realer Zauber, der Natur.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art auf auroras spuren
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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auf auroras spuren wird das locken der frühen sonne stärker fahre ich spontan los lasse die geborgenheit heimischer wärme hinter mir und atme die freiheit in vollen zügen die hose hochgekrempelt wate ich durch quellende bäche lege mich ins frischtreibende gras und blinzle summenden bienen in aufblühenden bäumen zu legt sich der abend rötend aufs land und beginnen erste sterne zu glimmen dann entspannt sich mein inneres drängen wechselt in sprühendes träumen auf auroras spuren (mit Sound, juist) leiser.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Natur
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Die Sonne steht schon hoch im Licht Die Sonne steht schon hoch im Licht, zeigt mir ihr strahlendes Gesicht. Und wärs der Schönheit nicht genug, entdeck ich diesen Vogelzug. Von Kranichen, die lauthals rufen, die ihre Artgenossen suchen. Die lagern auf dem Nachbarfeld, von fleißger Bauernhand bestellt. Die sagen an mit viel Geschrei, dass das Revier hier richtig sei. Den Pausenplatz, den sie hier fanden, läd auch die Gäste ein zu landen. Und somit werdens immer mehr, ein einzigartig großes Heer, von Kranichen, die stetig rufen, noch weitere Gefährten suchen. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Umgehauen
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
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Einen starken Baum im Sturm jucken nicht die Winde er bleibt stets fest im Stamm unter seiner Rinde Er hört nicht das Gezwitscher das schallt aus seiner Krone was man an ihn heranträgt interessiert ihn nicht die Bohne So steht er Tag für Tag begleitet Jahreszeiten nur die Kling der Axt will einfach nicht abgleiten Sie schlägt ihm tiefe Wunden bis er schließlich schwankt und als der Keil wird eingetrieben haut’s ihn krachend lang
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Warten auf Frühling
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Warten auf Frühling Der Wind weht stürmisch übers Land, der Winter hat uns in der Hand, seit Wochen schon nur Eis und Schnee, das Wetter tut der Seele weh. Die ganze Welt ist trüb und grau, der Himmel war lang nicht mehr blau, die Tage haben wenig Licht, schon lang sah man die Sonne nicht. Der Mensch sehnt sich nach Wärme nur, er will jetzt raus in die Natur, zu lang schon sitzt man nur im Haus, da draußen sieht es trübe aus. Doch ist der Winter noch so lang, und ist das Herz auch schwer und bang, sind auch die Hände rot und wund, zum Zweifeln gibt es keinen Grund. So denk stets an das alte Wort, der Winter ging no…
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Anfang Juni zwischen Feldern
| erstellt von Thomkrates- 3 Kommentare
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Wellig dicht schwingt grünlich Gerste durch den leichten Wind im Feld gelblich schimmernd durch die erste Juni-Woche unterm Zelt, himmelblau mit weißen Wolken, noch erwachsend Frucht zum Held. Nahe mich der Gerste Ähre, Grannen sprießen himmelwärts rauh verspürt, des Gottes Ehre ohne Sorg' und ohne Terz, Ehrfurcht tief in dieser Lehre wachsend all mit Leid und Schmerz. Mohn mit seiner roten Blüte, in den grünlich-gelben Wellen, sich auch um das Eigne mühte sprenkelnd Schönheit an den Stellen, wo des Gottes Schalk versprühte seine Tupfer ins Erhellen. Nimmt mir da…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Der Wegweiser
| erstellt von Jackybee- 6 Kommentare
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Der Wegweiser Verrostet steh ich, hoch im Berg, im Stein befestigt, Bein aus Holz, wenn Wandrer nah’n, geh ich ans Werk, zeig gleich den Weg, nicht ohne Stolz. Im Norden thront das alte Schloss, im Westen führt der Pfad zum See, im Süden liegt ein Kriegsgeschoss, im Osten blüht ein Feld aus Klee. Der Wind bringt mir nur wenig Stress, kein Regen zwingt mich in die Knie, so steh ich da und liebe es, das ganze Jahr, voll Energie. Im Frühling springen Lämmer froh, im Sommer glitzert blau der See, im Herbst riech ich nach Heu und Stroh, im Winter lieg ich tief im Schnee.…
letzter Beitrag von Jackybee, -
feedback jeder art Die Würdigung des Schneeglöckchens
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Die Würdigung des Schneeglöckchens Dich, Schneeglöckchen, Botin des Wandels, will ich ehren. Einen Weg durchs Leben lehrst du mich. Des Frühlings bedürftig verzehren wir unsere Kräfte in der Kälte der Welt. Du aber widerstrebst bitterer Temperatur, machst dich auf aus dunklem Grund, strebst empor zu Licht und Wärme. Tapfer durchbrichst du Eis und Schnee. In edlem Weiß, befreit von Unreinem, richtest du dich auf zwischen Eiskristallen, einigen grünen Halmen. Dein Blütenkelch neigt achtsam sich zu Mutter Erde,trotzt Wetterkapriolen. Du spürst, Kräfte ohnegleichen werden Sonnenwärme vom Himmel…
letzter Beitrag von Eleonore, -
feedback jeder art Menschl(Ich)
| erstellt von Mondfrau- 1 Follower
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Ich wollt‘, ich wär‘ ein Vöglein Dort oben im Himmel, ganz frei. Hier muss ich für immer Mensch sein - Es reißt meine Seele entzwei. Ich wollt‘, ich wär’ ein Fischlein Dort unten im Wasser, ganz schnell Hier muss ich für immer Mensch sein - Die Maske an der ich zerschell‘. Ach, könnt’ ich doch nur ich sein Hier auf der Erde, ganz selbst Dann beneidete ich kein Vöglein, auch kein Fischlein in dieser Welt.
letzter Beitrag von Mondfrau, -
feedback jeder art Der Fluss
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Der Fluss Der Fluss hat seinen Anbeginn in einer Quelle, irgendwo — Meistens ist er auch Gewinn für Menschen, Tiere ebenso Er fließt gemächlich durch das Tal, reich an Fischen und Getier — Stürzt hinab als Wasserfall, Naturgeschehen ganz brutal Der Fluss sucht sich seinen Weg, über Stein und Wiesen, lässt nach Überschwemmungen gutes Futter sprießen Oft wird das Flussbett mit Gewalt gepresst in die Kanäle, hier Schiffswege ausgewiesen, als Superlative angepriesen In einen großen Strom fließen viele kleine — Sein Endziel, es ist klar, das Meer - schon immer war! 30.10.22 …
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feedback jeder art Mein lieber Freund und Kupferstecher
| erstellt von heiku- 3 Kommentare
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Mein lieber Freund und Kupferstecher, hat die Forstbeamten hinter die Fichte geführt. Vom Förster ins Visier genommen wird der Schleier schnell gelüftet. Bald wird seine Bruchbude zu Kleinholz verarbeitet. Die Heimat ist immer irgendwie ein Gestern. Das war der Dachboden voll staubiger Erinnerung und ein gutes Versteck für die Kinderbrut.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Päonien
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Mein Atem bleibt hängen an der Stille des Morgens während mein Herz jede schwere flauschige Blüte streift die Licht und Liebe versprüht Freude endlos verbreitet hoffnungsvoll kiekt eine kleine Schwärmerei gleicht Zart und leicht weht ihr Duft höchst entzückt durch die Luft getragen von einem warmen Wind Am Platz die Aprilsonne selig grinst Jede majestätische Pfingstrose säuselt verspielt das üppig grüne Blattkleid kräuselt Beglückt ins glänzende purpurrot blicken An den Zauber des Frühlings sich erquicken ©Donna H. 25. April 2023 (Text/Bild)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Der Tiger
| erstellt von Teddybär- 6 Kommentare
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Der Tiger Der Tiger in den Dschungel brüllt Vom dichten Bambuswald umhüllt: Ich bin hier König ganz allein Ihr werdet leichte Beute sein. Hierauf der Kakadu vom Baume spricht: Ach Tiger, überschätz dich nicht ! Du bist kein Vogel, kannst nicht fliegen Einen wie mich wirst du nie kriegen. © Herbert Kaiser Bild von Pixabay (bearbeitet)
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Apokalypse 3
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
- 547 Aufrufe
Apokalypse 3 Als der Mond das Schweben verlernte der Sonne Wärme zu Feuer wurde so dass das ewige Eis sich an der Glut verbrannte was der Meere Pegel höher steigen ließ die Bergmassive zu Geröll zerfallen der Wald, der immer lichter sein Grün auch noch verlor wenn die Wolken nicht mehr existierten ab dann steht fest: Himmel und Erde brauchen ein neues Synonym! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Frohnatur
| erstellt von Teddybär- 5 Kommentare
- 547 Aufrufe
Frohnatur Die Blume die so einsam blüht Streckt sich dem Sonnenlicht entgegen Alles so leicht und unbemüht Solch Frohnatur wäre ein Segen. Ach könnte ich so fröhlich sein Mein Leben wäre voller Farben Die ganze Welt mein Puppenheim Die Seele könnte darin baden. © Herbert Kaiser Eigenes Bild (bearbeitet)
letzter Beitrag von Perry, -
Der Herbstschatz im See
| erstellt von Gutmensch- 0 Kommentare
- 546 Aufrufe
ich ging mit dem Stock durch den herbstlichen Wald auf goldbraunem Laub dicht auf dicht, unter schattigen Bäumen war's mir schon sehr kalt, scharfer Wind wehte mir ins Gesicht. Da sah' ich es glitzern, tief unten im Tal, sind dort Diamanten hinunter gerollt ? Ich ging gleich hinunter, der Weg war sehr schmal, kam an einen See, umrandet von Gold. Jetzt konnt' ich das Wunder von Nahen sehn, Brillanten glänzten im Sonnenlicht . ich konnt' ihrem Blinken nicht widerstehen, doch rausholen konnt ich sie nicht. Doch der Himmel bedeckte sich dunkel, ganz plötzlich und schickte Lawinen aus gläsernen Steinen, verschüttet der Schatz, er war fort, …
letzter Beitrag von Gutmensch, -
feedback jeder art Ankunft des Meisters
| erstellt von Amadea- 3 Kommentare
- 546 Aufrufe
Hat zum Schluss der große Meister uns sein Füllhorn mitgebracht? Denn mit Ankunftszeichen weist er stürmisch hin, mit aller Pracht. Aufgeregt mit bunten Fähnchen steht manch Baum am Wegesrand. Sie begrüßen jeden Windzug, Blätter außer Rand und Band. Endlich kommt mit grellen Farben lauthals knatternd er ums Eck ratternd flatternd angefahren, macht viel Wind und auch viel Dreck. So verrücken nun die Zeiten, alle Wege sind geschmückt. Tonnen rollen, Müll verbreitend, dieser Meister ist verrückt! Hunde spielen und sie raufen mit dem Laub, und einer bellt. Auc…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Spätsommer
| erstellt von Schmuddelkind- 0 Kommentare
- 545 Aufrufe
Noch wärmt uns der Sonnenschein, noch umfasst du meine Hand. Kinder blicken fröhlich drein am belebten Badestrand. Keine Trübung ist in Sicht, die erinnert an Verdruss. Doch der Sommer weiß noch nicht, dass er einmal enden muss. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Viscri
| erstellt von Dionysos von Enno- 3 Kommentare
- 545 Aufrufe
Gheorghiță lässt die Zügel gehen Miruna kennt den Weg Entlang der überreifen Schlehen über Bach und alten Steg Wo gestern Nacht der Stern geprangt, in Zias Gewand eine Hand, die andere Hand in ihrer Hand Den Mann aus ihrem Ahnenland hat sie am Zekelbach erkannt Dort hat die Herrin von Sighisoar in seinen Kuss geseufzt Nirgends prall wie hier, die Pflaumen Schmatzend weich die Schlehen von der festen Mazeration Das schüchterne Schmeicheln der Frauen am Gaumen Glaubst du an ihr keusches Nähen ? Sie rauben dich Ohne dich anzusehen! Gheorghiță seu…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Es ist still geworden
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
- 544 Aufrufe
Es ist still geworden Gestern hat ein Berg zu mir gesprochen, über Zeiten, die vergangen sind. Sprach zu mir, als wäre ich ein Kind, so, als hätte ich mein Wort gebrochen, nicht gehalten, was ich einst versprach. Irgendwie, da konnte ich ihn spüren, seine Trauer wollte mich berühren, hallte wie ein Echo in mir nach. Er erzählte mir von grünen Wäldern, klaren Bächen, Tieren, deren Namen längst vergessen wurden, und von Samen, wie sie reiften, und von Blumenfeldern. Und ich sah die kahlen, grauen Hänge, wünschte, dass ein Vogel, einer, sänge. (04.09.2015)
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art ...sonnengelb...
| erstellt von Lydia J.- 5 Kommentare
- 544 Aufrufe
schon blüht es sonnengelb dem Grau entgegen und zartes, weißes Klingen sprießt im Chor die ersten Bäume summen keck im frühen Blütenrausch und da und dort und überall hebt an die Ouvertüre des Seins ~
letzter Beitrag von Lydia J., -
feedback jeder art Verwurzelt
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 542 Aufrufe
Am Abgrund der Baum verwurzelt im Alter er wiegt sich im Wind und Staub wirbelt auf Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Nachtplagegeist - Mücke
| erstellt von Ostseemoewe- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 542 Aufrufe
Nachtplagegeist - Mücke Du hast mich längst zum Opfer auserkoren? Des Nachts erklingt dein überlautes - summ. Du lauerst bis ich schlafe unverfroren, verzweifelt siehst du mich und lachst dich krumm. Des Nachts erklingt dein überlautes - summ. Seit Tagen treibst du dieses böse Spiel. Verzweifelt siehst du mich und lachst dich krumm. Ich hasse dich, mir wird es jetzt zu viel. Seit Tagen treibst du dieses böse Spiel, bei Licht bist du Vampir ins Nichts verschwunden. Ich hasse dich, mir wird es jetzt zu viel, mein Ehemann, er schläft schon viele Stunden. Bei Licht bist du Vampir i…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Frühlingskleber
| erstellt von horstgrosse2- 4 Kommentare
- 541 Aufrufe
Frühlingskleber Die Sonne schläft, bedeckt und grau der Himmel. Am Futterhäuschen Spatzenstreit Gewimmel. Das feuchtgrau draußen geht mir auf die Leber, ich bin mit Herz und Kopf ein Frühlingskleber. Wünsch Blütenschnee und Bienen summen, mir herbei. Die Politik derweil bleibt dumpf und einerlei. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art begegnung
| erstellt von sofakatze- 4 Kommentare
- 540 Aufrufe
unter blanken wellenspiegeln treib ich schwerelos im blau flimmerfische zwischen igeln flüchtig grüßt ein kabeljau wie gewitter zieht ein zitter- aal gefährlich nah vorbei in den buchten kleine fluchten für das flossenallerlei plötzlich schält ein leib aus stahl sich aus tintenschwarzer tiefe starres auge mustert mich, als ob neugier nach mir riefe spüre einen hauch der macht, die in ringen um ihn bebt und er scheint mir zuzuzwinkern, eh er forsch ins dunkel strebt zwischen seetang und korallen lugt manch fischlein nach dem hai doch bald fallen silberballen aus den ritzen flitz…
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Spaziergang
| erstellt von Steph1988- 4 Kommentare
- 540 Aufrufe
Herbstlaub Raschelt leise Formt große Berge Lässt Kinderherzen höher schlagen Freude
letzter Beitrag von Steph1988, -
feedback jeder art das elfte Kind
| erstellt von horstgrosse2- 0 Kommentare
- 540 Aufrufe
das elfte Kind Graues färbt das Leben trist. Teilnahmslos und mancher Zwist, halten Hochzeit jetzt auf Erden. Lässt aus Jauchzen, Schleichen werden. Stress November deine Welt hab ich mir nicht ausgewählt. Doch es ist das elfte Kind, raunt mir leis ein Nebelwind. Leben wirft die Schalen ab buntverglüht ins Tal hinab. Akzeptiere diesen Lauf, im März da geht die Sonne auf. ... .. .
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Die letzte Rose
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 539 Aufrufe
Die letzte Rose, noch glühend rot, hat über Nacht der kalte Tod um restliche Wärme in ihrem Leben gebracht. Zurück bleibt nur ein welker Leib, der bald zu Boden fällt und wieder heilt im Rhythmus unsrer Welt. Zurück kommen Gedanken an jene Zeit, als sie erblüht und uns das Rot der Sommerliebe schenkte, bevor sie in des Herbstes Feuer allmählich verglüht. Jetzt können wir an klarer Luft, an neuen Farben, an Kunst aus Eis und Schnee auch andre Freuden und Vergnügen haben, denn die Schöpfung hat jede Jahreszeit begabt mit wunderreicher „Schönheit“.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Katz und Spatz
| erstellt von WF Heiko Thiele- 3 Kommentare
- 537 Aufrufe
Bei Wilhelm Busch kann man es lesen, wie einst es auf ‘nem Baum gewesen. Ein Vogel war mit seinen Krallen auf eine Harzspur reingefallen. Nun flattert er, nach Buschens Worten. Kommt aber nicht zu andren Orten. Jetzt tritt ein schwarzer Kater auf, indem er steigt den Baum hinauf. Und während er auf Nahrung sinnt, wirft Spätzchen Töne in den Wind. Busch nennt das tierischen Humor. Ich stelle mir was andres vor. Denn kurz bevor die Katz zupackt, ist gar sie selbst ins Harz versackt. Da hilft kein Winden und Miauen, ihr bleibt dem Spatz ins Aug zu schauen. Dem ist das Ganze nicht geheuer, fühlt grad sich wie im Höllenfeuer. Entgeistert …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Blutroter Mohn
| erstellt von Angie- 2 Kommentare
- 537 Aufrufe
Blutroter Mohn im Sonnenlicht Weite Leere klingt in Dur Worte wie Schemen am Horizont Hoffnung duftet Sinn
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Lebenssinn
| erstellt von tocoho- 0 Kommentare
- 537 Aufrufe
Es ist der Sinn des Lebens nur, zu sein ein Teil von der Natur. Die Erde lebt von dem was geht, das neues Leben dann entsteht. Das Blatt, der Wurm,auch du und ich was immer auf der Erde ist, als Nahrung in den Boden gleitet, dort neues Leben vorbereitet. Schliess deine Augen, stell dir vor, was einst gestorben, kommt empor die Welt ein großer Friedhof ist. aus allem, was gestorben ist , Das Rad des Lebens dreht sich weiter, nutz deine Zeit, sei Wegbereiter, für die, die nach uns kommen werden, damit sie glücklich sind, auf Erden. tocoho Berlin 2019
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art Komm, schau und spür...
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
- 537 Aufrufe
Komm, schau und spür „wer nur“ den Schöpfer der Natur „lässt walten“, die uns beschenkt mit märchenhaften Wundern ohne Zahl. Du kannst des Sommers Schönheit nicht erhalten. Vielleicht in einer Frist von ein paar Tagen, die früh am Morgen Jacken, am Mittag Sommerkleider und in den Abendstunden Pullover am Feuer draußen tragen. Lauf lieber mit den ersten Sonnenstrahlen mit bloßen Füßen über Wiesengräser, benässt vom Morgentau. Schau in des Kirschbaums rotes Blätterflammen, wo die Natur mit Farbe uns den Abschied von des Sommers Licht und Wärme erleichtern möchte, wo bald der Trauben…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art wenn Tauben an den Frühling glauben
| erstellt von maerC- 0 Kommentare
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wenn Tauben an den Frühling glauben kaum ist der letzte Schnee geschmolzen bieten die traurigen Aststümpfe einer gestutzten Fichte mit ihren überhängenden Zweigen zwei Tauben Schutz zum geruhsamen Putzen ihres Federkleids den Frühling ahnend bereiten sie sich auf ihre genetisch programmierte Aufgabe vor indem sie im Efeu das den Fichtenstamm umwuchert einen versteckten Nistplatz auszumachen suchen gelegentlich überkommt eine der Tauben ein mit Gurren begleiteter Ansatz von ungelenkem Balztanz der angesichts des abweisenden Verhaltens der anderen in Lethargie erstirbt von Tag zu Ta…
letzter Beitrag von maerC, -
feedback jeder art Dank einer Gefährtin meiner Jahre
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Dank der Gefährtin meiner Jahre lebst du in mir noch immer als blühende Wiese meiner Kinderzeit. Hast mir dein erstes Vergissmeinnicht mit den blauen Sternchen geschenkt, mit gelben Blüten mir den Himmel aufgeschlossen, die Glockenblumen zum Läuten an mein Ohr gehalten. Auf meine Hand, von dir gelegt, Blütenblätter der Wiesenbewohner: das Rot feurigen Mohns, das Blau der Kornblume, das Gelb, das Weiß von einem Sträußchen Margeriten. Glücklich saßen wir mitten in der Wiese, lächelten einander zu, kitzelten unsere Backen mit Butterblumen. Sag, wohin sind die Windtänzerinnen verschwunden, wohin die…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Wunder sammeln
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
- 535 Aufrufe
Wunder sammeln Komm, mein Freund, reif ist die Zeit, die Wunder einzusammeln, die weit und breit der Herbst gestreut. Zuerst das Rosarote, das von den Fingern der Morgengöttin gleitet, danach den Flug der Vögel, der von Wind und Wolken jeden Wetters unentwegt begleitet. Darauf die Farbenvielfalt abgesunkner Blätter, die unsre Stimmungslagen wieder spiegeln, dazu das Licht von ungezählten Diamanten, die taufrisch in der Streuobstwiese blinken. Lass uns die letzten Äpfel, die mit den roten Backen von den Bäumen schütteln, genießen, darüber sinnen, wie sie geworden, gewachsen aus einer Knospe hin…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art mutter sonne und vater wind
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 535 Aufrufe
mutter sonne und vater wind staunend standen wir am hafenbecken und freuten uns wie die sonne alles wärmend überstrahlte die bojen mit den booten auf den wellen tango tanzten bis der wind wolken herantrieb das meer aufwühlte und die seegräser flachlegte möwen die schaumige stimmung mit klagendem chorgesang untermalten den familienstreit beigelegt wiegten sie die brandung in den schlafrhythmus der gezeiten überließen die nacht den rauchschwalben für ihren zug ins südliche mutter sonne und vater wind (Music_JuliusH - Tango de Saison fom Pixabay).mp4
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Kadaver
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 534 Aufrufe
Der Wind streift durchs Savannengras Und unter dem dornigen Akazienschirm Treffen sich die Fliegen im Schatten
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Brilliantmomente
| erstellt von Angie- 2 Kommentare
- 532 Aufrufe
Momente glitzern wie Brillianten: sonnendurchleuchtete herbstgelbe Blätter der Duft gemahlener Kaffeebohnen ein Krug mit Wein das Lächeln der Entgegenkommenden der Kuss der Windböe auf meiner Wange Leuchtspuren Gottes in den Alltag gewebt das Leben schmeckt Segen
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Die Natur lehrt mich dankbar zu sein
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Kühl weht der Mittwoch Morgen. Freundschaftlich begegne ich Sorgen. Weniger hinterherfragen. Die Sonne in mir tragen. Verinnerlich Vogelgesang. Stress angesammelt monatelang. Grillen zirpen im backround. Ich lausche den Summer sound. Zikaden schütteln Rasseln. Grübelei stoppt ihr lästiges quasseln. Mein Herz kann aufblühen. Ist gerade dabei zu glühen. Die Natur verteilt gerne inspirierende Päuschen. Über den See streut sie Sonnenpailletten. Pustet bis schmale Wellen kräuseln. Lässt flotten Wind Blattwerk säuseln. Am Ufer rascheln Schilfhalmen langsam schwan…
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Die Schönheit des Regens
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 530 Aufrufe
Die Schönheit des Regens, wie eine Sinfonie des Himmels. Kannst du die Musik hören, sehen, wie sich die Lieder entfalten? Von einem sanften Prasseln bis zum Trommeln auf Dächern und Ständchen an Fenstern. Pladdert, plästert die Baumrinde schwarz und glitschig. Dröppelt, hüpft, springt von Blatt zu Blatt. Ein Ballet von Regentropfen, die im Gartenteich herumtanzen, an diesem Oktobersamstag mit einer Überraschung plätschern. Etwas ruft nach mein Herz. Ich schaue und entdecke dort am Teichrand: ein edler Kopf, dunkle Schriftrollen über den Augen, langer geschwungener Hals, seidene Basaltgraue Federn, schlanke elegante Beine. …
letzter Beitrag von Donna, -
nur kommentar Auroras Rose
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Auroras Rose Noch ist der Schönheit Schoß dem Blick verschlossen. Doch schon wölbt sie in Anmut Blütenblätter zum Auftakt ihres Sommerreigens. Bisweilen habe ich in ihr der Morgenröte sanftes Farbenspiel gesehen und spürte tief in mir, ich könnt` vor Zärtlichkeit und Wonne schier vergehen. Der gertenschlanke Stiel, die Zweige mit den Hakendornen, die Tautropfen, die vom satten Grün der Blätter erdwärts kullern, die Blütenkrone im ersten Sonnenlicht: Mit ganzer Seele freu ich mich, doch weiß ich wohl, die Zeit des Reifens, des Vollendens nur einen kurzen Sommer dauert, bis welk und kraftlos deine Bl…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Frühlingslust
| erstellt von Sidgrani- 5 Kommentare
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Frühlingslust bei allen Tieren, Vögel zwitschern, jubilieren, alle machen sich bereit. Ostern ist jetzt nicht mehr weit. Spechte hämmern, Blumen nicken, selbst der Maulwurf lässt sich blicken, Frühling trägt sein schönstes Kleid. Ostern ist jetzt nicht mehr weit. Neues Leben ziert die Zweige, Grillen üben auf der Geige, Bäche murmeln eisbefreit. Ostern ist jetzt nicht mehr weit. Igel heben ihre Nasen, Osterglocken blühn im Rasen, auch Narzissen weit und breit. Österliche Freudenzeit.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Rehspuren
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Rehspuren fein eingestanzt im frischen Schnee Zart auf der Zunge schmecke ich Fernweh Die untröstliche kalte Stille bedrückt Das bewahrte Quäntchen Zähigkeit überbrückt Entlang meines gebuckelten Herzens behutsam verlaufen die Spuren Gegen den Abendhimmel zeichnen schneebedeckte Tannen Konturen Leise schaukeln mächtige Wipfel im Wind Anknüpfungspunkt, die innere Reise beginnt. ©Donna H. 12. März 2023
letzter Beitrag von Patrick, -
feedback jeder art Spätherbst
| erstellt von Teddybär- 6 Kommentare
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Spätherbst Grell branden Farben an mein Auge Es brennt der Busch goldbraun verfärbt Durch karge Äste linst des Herbstes Sonne Die bunte Blätterhaut ledergegerbt. Flammend Rot steht gegen Himmelblau Dunkle Trauben hängen an wilden Reben Bald endet diese Sinfonie der Farben Den Paukenschlag wird bald der Winter geben. © Herbert Kaiser Eigene Bilder
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Sturm am Meer
| erstellt von WF Heiko Thiele- 2 Kommentare
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Rauschend türmt sich Well‘ an Welle. Sturmgepeitschte Möwen schrein. Donnerwolken, wo's einst helle. Erste Blitze schlagen ein. Schutz sucht sich des Menschen Habe. Jeder Hafen ein Versteck. Daß das Meer nicht wird zum Grabe, heißt es jetzt: All hands on deck. In den Wanten die Matrosen hangeln sich zum Mast empor. Ihre ölgetränkten Hosen, deuten an den Shantychor. Doch zum Singen ist beileibe niemand hier grad aufgelegt. Auch die Lust nach einem Weibe hat das Wetter weggeweht. Kiefern beugen sich zum Lande. Jede Lüge ausgeträumt. Schilfgras hält sich fest im Sande. …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele,
