Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Die letzten Rosen
| erstellt von Zagorry- 0 Kommentare
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Der Sommer gab die schönsten Rosen, Der Herbst schenkte die Ernte mir, Der Frühling kam mit lieben, kosen, Der Winter weiß, der Unschuld Zier.
letzter Beitrag von Zagorry, -
nur kommentar Zugvögel bleiben für immer fremd
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Zugvögel bleiben für immer fremd die Wimpern: Sternenlicht Getreue pinseln Mondlicht, beflügeln Klavierträume der Lüfte federleichte Melodien schwingen dunkle Fräcke flattern Blattkringel um die Ecke Regenspiegel offenbaren Innenwelten viel zu selten viel zu selten blaue Luftblasen und Herzrasen Yin und Yang Ekstasen ein Spiegel verlassener Welten ein Versteckspiel blinder Wunden Schwärme hoffen und ziehn gen Westen drehen im siebten Himmel einsame Runden © j.w.waldeck 2009
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
DER STRAND IST LEER
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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DER STRAND IST LEER ein boot liegt kieloben am ufer die farbe der spanten ist abgeblättert. wie ein gestrandeter wal hat es sich seinem schiksal ergeben. kormorane auf der felszunge warten, dass die seele in den himmel aufsteigt. für einen moment hält der wind inne und das morgenzirpen der grillen klingt wie harfenklang der ewigkeit. federspiel ferner flügel lenkt den blick ins blau. auf dem meer fischer, die ihren nächtlichen fang einholen. in den netzen gefallene sterne, deren glitzern über wasser verblasst.
letzter Beitrag von Perry, -
red snapper
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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red snapper schnappen nach fingern trinkgeld heischender kellner kaum legt sich die sonne aufs horizontale klicken synchron die momentbanner als könnten sie festhalten was sich rötlich in und an weingläser legt während in nachtvorstellungen glasaugen zwielichtig funkeln ist der morgen noch milchig weit die fischköpfige zukunft
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das beste Mittel
| erstellt von Steph1988- 7 Kommentare
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Wenn ich durch die Wiesen geh', tut das Herz mir nicht mehr weh. Bächlein klein, plätschert fein, über'n Stein hinab. Wenn ich durch die Felder geh', tut das Herz mir nicht mehr weh. Rehlein springt, Vöglein singt, Mohn lässt grüßen, Blüten küssen, bunt den Wegesrand. Wenn ich durch die Wälder geh', tut das Herz mir nicht mehr weh. Häslein lauscht, Wind, der rauscht, leis' durch's Blätterzelt. Ginstergelb, schöne Welt, herrlich kühl und still. Wenn ich durch die Berge geh', tut das Herz mir nicht mehr weh. Adler fliegt, singt sein Lied, Gräser we…
letzter Beitrag von Steph1988, -
Unsre Schwalbe
| erstellt von Herodot79- 2 Kommentare
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Unsre Schwalbe Die Schwalbe fliegt über uns hinweg, lang, lang ist ihr Weg. Entbehrungen – nimmt sie in Kauf, das ist ihr Lebenslauf. Sie ist unser Zeichen für den Aufbruch, die Hoffnung auf die Wiederkehr, das Leben ist ein hin und her. Kommt sie im Frühjahr wieder zurück, erfüllt sich uns ein kleines Glück. Sie ist ein Vogel auf dem Zug, der die Nähe und die Ferne in sich trug. Sie verbindet beide Welten mit ihren Reisen, kleiner Vogel, lass Dich preisen!
letzter Beitrag von Herodot79, -
feedback jeder art Eiskalter Trübling
| erstellt von horstgrosse2- 9 Kommentare
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Eiskalter Trübling Das Wetter so leise und farblos der Winter er schließt seine Augen, sieht nichts, ist ein Blinder. Und plötzlich, da bremst noch die Zeit, steht bei null, erfroren das Bächlein, erfroren der Strull. Ich schaue zur Wiese, zum spärlichen Gras, entdeck eine Pfütze, verschlossen, wie Glas. Mein Blick steigt nach oben, betrachtet den Himmel, da steht eine Wolke, sieht aus wie ein Schimmel. Auf einmal Bewegung ein Lüftchen das weht, verwandelt das Pferdchen, ein Haifisch entsteht. Von Ferne, da hört man das Läuten von Glocken der Winter erwacht jetzt,…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
nur kommentar Der Herbst
| erstellt von Teddybär- 1 Follower
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Der Herbst Schatten legen sich auf Sonnenuhren Sturmwinde greifen ins Geschehen Zornig tilgen sie des Sommers Spuren Aufbrausend, wie sie wehen. Der Blick schweift über brache Äcker Abgeerntet, braun Des Herbstes Hand ist der Vollstrecker Entlaubte Bäume am Wiesensaum. Nebelgeister schwadronieren Weiße Schleier durchziehen Wald und Flur Diese feuchte Kälte lässt uns frieren Zur Ruhe kommt nun die Natur. Es ruht die tüchtige Hand des Bauern Jagdhörner rufen aus dem Wald Der Einsame mag sein Schicksal bedauern Manches stirbt, was krank und alt. …
letzter Beitrag von Teddybär, -
Offenes Fenster
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
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Ein Amselruf, schlaftrunkene Bäume rühren sich nicht, Morgen im Zimmer, Duft von Gras, von Kastanienblüten. Zwitschern der Spatzen, Liebesrufe eines unbekannten Vogels in der Pappel, Stimmen unterm Balkon, dein Atem im Schlaf. Der beginnende Tag, das Gedicht, das ich schreiben will von dir und von mir, Worte, die ich dir noch nie gesagt habe.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Warten
| erstellt von Patrick- 9 Kommentare
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Warten Darauf, dass {nichts|unbeschreibliches} geschieht - Ich schau’ dem Tag beim Altern zu. Der Bach singt die steinerne Treppe hinab. Wind wiegt sacht das Gras in den Schlaf Und die Sonne verfängt sich Ein letztes Mal in den Wipfeln. Es zittert das Laub der Nacht entgegen. Schwer von Erinnerungen an Sommertage Wirft ein Ahorn, Blatt für Blatt, Grußlos seine Tänzer in den Wind. Ich geb’ meine Gedanken in die Glut Des {Abends|Feuers} \ \ …
letzter Beitrag von Cornelius, -
feedback jeder art Der Sommer geht
| erstellt von Teddybär- 10 Kommentare
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Der Sommer geht Der Sommer mag sich noch unerbittlich zeigen Die Hitze klebt an Häuserwänden Doch wenn wir erst September schreiben Hält das Zepter schon der Herbst in Händen. Sein Schatten legt sich auf die Sonnenuhren Und erste Winde wehen durch das Tal Langsam verlieren sich des Sommers Spuren Das Grün verfärbt sich überall. Der Klang der Ausgelassenheit verstummt Immer kürzer werden nun die Tage Dort, wo es im Sommer summt und brummt Hört man des Herbstes sanfte Klage. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Im Wald bei Nacht, die Vögel stumm, In Dunkelheit ummantelt schleicht, Der Wolf still um die Bäume rum, Die Augen rot, die Schritte leicht, Der Duft der nächsten Mahlzeit ruft Jagt lange schon, will Beute reißen, Er Nahrung für die Jungen sucht, So lange hatten nichts zu beißen, Die Fährte führt hinab ins Tal, Wo jene leben und gedeihn, Die ihn selbst jagen, jedes Mal, Sollt er in ihrer Nähe sein. Was bleibt ihm nur, was soll er tun, Die Welpen Hungern, heulen laut, Ein Schwein, ein Schaf, ja bloß ein Huhn, Wer merkt schon, wenn er eines raubt, Der Bauer lauert, schon seit Tagen, Will dem Wolf ein Ende machen, Treibt ihn, wi…
letzter Beitrag von Lukasimo, -
feedback jeder art Frieden
| erstellt von Joshua Coan- 2 Follower
- 4 Kommentare
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Auf dem See der Sonnenglanz Ein Lichterspiel wie ein Feentanz Bis eine Wolke sie entführt Wellen vom Wind sanft berührt Jeder Baum hat seine Geschichte Narben und Kerben in Rinde gedichtet Es spricht der Wald, hör nur hin Die Blätter rascheln mit tieferem Sinn Pilze schlüpfen aus feuchtem versteck Die alten Stümpfe mit Moos bedeckt Vom Tal bis auf die Gipfel rauf Zieht es mich weit in die Natur hinaus Im Schatten hoher Tannen wandern Mit meinen Gedanken ohne die andern Was könnte hier noch schöner sein? Als dazusitzen im Wald allein
letzter Beitrag von ConnyS, -
feedback jeder art Vorsommer
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Ich sitze in den vorsommerlichen Düften des Gartens beim Waldrand. Betörende Brise trägt Geißblatt, die Sonne lächelt lieb-charmant. Ziehe alles rein, wonnige Wärme, segelnde Wolken, anschmiegende Ruhe, herumflatternder Luftakrobat. Den Papilio glaucus Gelb/Schwarz getiegerte Flügel, Nordamerika nennt er seine Heimat. Meine Seele fliegt zum Teich, auf seiner Spur, spielt Fang im Schilfkreis, schwebt leicht und gleitet zeitgleich. Längst mich überholt, Nachbars Englischer Garten angepeilt, der Gaukler pendelt zur paradiesischen Blumenuhr. Winke ihn nach, sammele solcherlei Momente…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art der baum ist weg
| erstellt von Margarete- 4 Kommentare
- 792 Aufrufe
vor meinem fenster stand ein baum erfreute mich von früh bis spät nun ist er fort, man glaubt es kaum von menschenhand hinweggemäht er wurde gross und streckte sich hoch ragt er übers haus hinaus die nachbarn fanden einheitlich er ist zu gross, der baum muss raus kein vogel singt mehr in den ästen und gibt sein schönes lied zum besten ich seh hinaus und denk für mich baum komm zurück, ich liebe dich
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Im Kreis der Tannen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Im Kreis der Tannen Mich zieht es in den Wald hinein zu meinen hohen Tannen gerade wenn es schneit im Hain atme ich meine Seele rein hier kann ich mich entspannen Ich blicke auf zum Tannengrün sehe die Flocken tanzen ich lasse die Gedanken ziehn vergessen sind des Tages Mühn fühl mich als Teil vom Ganzen Dann lausche ich in mich hinein bin nah bei mir und träume es könnte nicht friedvoller sein als ich inmitten nicht allein im Kreis der hohen Bäume Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art November
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
- 790 Aufrufe
Der Regen, ein Segen - geht auf die Reise, klopft ganz leise, auf seinem Weg über Dach und Steg auch an mein Fenster. Und ich höre ihn den tieferen Sinn, er liegt in der Ewigkeit der Jahreszeit. Nebel, Nässe, noble Blässe, die entsteht wenn weht, mal fest, mal lind ein Wind über jede Hecke. Ich entdecke matschige Blätter überall, die in ihrer Farbenpracht zu Fall gebracht. November, mein Bote und Festtag für Tote, voll Kraft geschafft ist fast ein Jahr, das wieder ein besonderes war.
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
Warme Kraft
| erstellt von muse 208- 0 Kommentare
- 789 Aufrufe
Du verwandelst Trauer in Leben. ich würde alles für dich geben. Regen wird zu Regenbogentropfen, fühle mein Herz schneller klopfen. Du färbst die graue Welt bunt, machst kranke Seelen wieder gesund. Schnee glitzert in kleinen Kristallen. du wirst mir immer gefallen! Du strahlst und jeder lächelt zurück, Versprühst so unendlich viel Glück. Die Blumen geben sich ein Stelldichein, niemand hier will ohne dich sein! Du hast soviel positive Kraft, die immer wieder Neues erschafft. Sitze in deinem hellen Schein, wollte nie woanders sein. LG Muse 21.September 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art Was festes und was sich verändert
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 789 Aufrufe
Menschen kommen, Menschen gehen Erde bleibt fest, Himmel bleibt stehen Götter verschwinden, Gedanken vergehen Lichter erlöschen, die Dunkelheit sehen Licht trägt Wasser in die Luft Das Meer die Wolken zu sich ruft Wellen spült die Flut über Sand Ebbe zieht die See zurück vom Land Regen fällt und Sekunden tropfen Zeit ist Wandlung und bringt Hoffnung Zweifel Salz auf totem Stein Energie ist Bewegung im Schein und Sein
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Träumerin mit Frühlingskulisse
| erstellt von Federtanz- 8 Kommentare
- 789 Aufrufe
Ich spüre den Wind an meinen Wangen streichen als Kuss ohne Berührung ich höre das jetzt im Jetzt nie verstreichen oben sehe ich eine blaue, leuchtende Tür durchgängig und zu dir führend und ich finde mich auf der rechten Spitzenseite einer sich aufrichtenden Knospe Die Äste schlagen neue Luft in die Luft Vögel gebären weitere, jüngere Gesänge wo wir wohl in uns sind? An meinen Schläfen wandert die Sonne und strahlt auf mein lächeln ein Tagpfauenauge zeichnet in meinen Augen Tänze aus offenen Augen und ich brauche dich.
letzter Beitrag von Letreo71, -
spätsommer in finland
| erstellt von Mischa- 0 Kommentare
- 789 Aufrufe
spätsommer in finland wenn in wellen die farben verschwimmen wirst du nur neu in perlendem glimmen vogelgezirpe am nebligen strand verlierst deine träumlein wie die finger den sand lausch nur ja lausch viel zu weit ist es her sprich ja nicht weils rauscht ungefähr, ungefähr nebelschweife atmen glucksend sich aus schau nur ja siehst du da drin dein zuhaus weit und verborgen wo niemand dich sieht und all dein gemurmel von selber fortflieht wie silberne perlchen streichts dir die haut macht streicheln zu verslein das schwebende kraut und birken und weiden ihr saftiger stamm säumen weithin die strände irgendwo irgendwann ein ufer w…
letzter Beitrag von Mischa, -
feedback jeder art Sinfonie des Lichts
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
- 789 Aufrufe
Es stand im Wald ein kleiner Baum, der wuchs zum Himmel, brauchte Zeit, nur langsam füllte er den Raum und machte seine Ästlein weit. Verzweigte sich und wuchs ganz wild, es strahlt hindurch das Sonnenlicht, durch Astkomplexe, wird ein Bild, das jederzeit entsteht und bricht. Die Äste regen sich im Wind, ein jedes Blatt wächst, bis es fällt Ganz kraftvoll, wenn auch nicht geschwind, erhebt er sich zum Himmelszelt. Und übers weite Firmament da wandert er, der Sonnenball, ein Feuer, das im Herzen brennt das Licht des Lebens, überall. Es bricht durch Wildwuchs vom Geäst, durch Blätter, die im Winde weh…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Als Abends ich am Weiher war
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
- 789 Aufrufe
Als Abends ich am Weiher war, ihr ratet nicht, was ich da sah; ein Anblick, den zur Zeit man schön, an vielen Orten wohl kann sehn. Faustgroß, mit Federn flauschig fein, sah ich fünf Entlein zart und klein; als sie mich sahen, zu sich kommen, sind zu der Mutti sie geschwommen. Die suchte Futter am Schilfrand, wo mit den Kleinen sie Schutz fand; die schwimmen dicht jetzt um sie her, wollen scheinbar keinen Abstand mehr. Werden, entsprechend der Natur, wohl schwimmen mit der Mutter nur und auch am Lande lieb und fein, stets brav bei ihrer Mutti sein. So wird das Füchs…
letzter Beitrag von anais, -
nur kommentar Flora und Fauna
| erstellt von Kerstin Schmidt- 2 Kommentare
- 788 Aufrufe
Sommerhitze Die Sonne knallt erbarmungslos nieder Und wir haben die schlimmste Hitzewelle wieder Während wir friedlich auf den Terrassen sitzen Und unentwegt vor uns hin schwitzen Zeigt das Klima uns Dass etwas nicht stimmt Was uns trotzdem nicht Die Sommerlaune nimmt Mit den Füßen im kühlenden Bad Kühlem wir so langsam wieder ab Doch in den heißen Straßen und Alleen Kann man die Bäume wieder blühen sehen Und den Asphalt stetig vor sich hin schmelzen Es ist nun wirklich nicht Zeit Um Probleme zu wälzen Dafür wird unser Kopf zu heiß Weil er inzwischen alles Über diese Sommerhitze weiß
letzter Beitrag von Kerstin Schmidt, -
blind vor sommer
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 787 Aufrufe
blind vor sommer goldgefleckt die landschaft. wo gestern grünes wogte, reift jetzt korn, halm an halm. weizen, der ist resistenter, zurückgespritzt hält er auch dem wind besser stand. weißes brot ist nicht gesund, wir glauben aber, margarine mit omega 3 gleicht das aus.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Apfelbaum
| erstellt von WF Heiko Thiele- 7 Kommentare
- 787 Aufrufe
Ein Apfelbaum stand unbenutzt im Walde frei zugänglich. Da kam der Max und hat gestutzt und dachte unverfänglich, er könnte schon zur Erntezeit die herrlich schönen Früchte an einem Tag, der nicht mehr weit, sich schnappen trotz Gerüchte. So holte er nach ein paar Wochen, die Äpfel ab, um einzukochen, um sie zu musen, sie zu mosten; weil außer Arbeit sie nichts kosten. Das alles hat ihn sehr erfreut. Nahm sie in seinem Sinne. War gestern frei und war es heut. Tat ’s nicht für fremde Stimme. Doch schien bereits im nächsten Jahr der Aufwand ihm zu mächtig. Wie wär es mit ‘nem Dienerpaar? Der Nutzen doppelt prächtig. Den Franz hat e…
letzter Beitrag von Carlos, -
Herbstwunden
| erstellt von Josina- 2 Kommentare
- 787 Aufrufe
Die Trauerweide sichtbar von Narben geprägt stolz verwurzelt Ihre Blätter längst verweht Trotz alledem waltet Sie wieder guter Dinge und bildet zaghaft neue feine Jahresringe Wird dann zur majestätischen Besonderheit der Winter zaubert Ihr ein traumhaftes Kleid Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
letzter Beitrag von Josina, -
textarbeit erwünscht Flanierwetter - Kastanien und Tauben
| erstellt von loop- 8 Kommentare
- 787 Aufrufe
1 Maroniduft steigt mir in die Nase. Unter meinen Schritten sirren die Alleen und in meinem Kopf die Früchte und Blätter Caravaggios. 2 Flanieren. Aus den Blättern von heute lese ich Freude. Aus Ziegelrot, Kurkumagelb, Sonnenorange. 3 Darunter verborgen die Reste der gestrigen, der vorgestrigen und vorvorgestrigen, zerbröselt wie Spreu unter Hufen; unter den schweren und leichten Gehern, den alten und jungen, den Läufern und Rädern, von der Nachtfeuchte eingespeichelt und vom Frühnebel wiedergekäut und ausgespuckt: Kraftloser, braungrauer Dreck - nur unterhalb. 4 Darüber - es wird mir morgen und übermorgen und überübermorgen ein Trost sein - noch das tägl…
letzter Beitrag von loop, -
Frühlingslicht
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
- 785 Aufrufe
Kürzer die Schatten, sanft die Wärme der Sonne. Grell scheint sie herab, und überall Gegenlicht. Die Straße erwacht. Unterm Dach des jungen Grün wird schneller dein Schritt, auf Flügeln gleitest du. Die Welt voller Farben. Waren sie vorher da? Jetzt bemerkst du sie, voll Erstaunen. Irgendwoher eine Amsel. Der Einsame verhält den Schritt. Er lauscht. Hält Zwiesprache. Der Seidenhimmel. Schließ die Augen nicht, sieh die Wolken, weiß. Was für ein Leben.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Sonnensplitter
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 783 Aufrufe
Gelb wie ein Meer aus Sonnensplitter Leuchtet der Raps Vor dem Gewitter Ich sehe es im Zugfenster Von meinem Sitz Die finsteren Wolken, das goldene Land Und in der Ferne einen Blitz
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Der Frühling
| erstellt von Schreiber- 0 Kommentare
- 782 Aufrufe
Der Frühling Bei hellem Sonnenschein in einem Neubeginn findet nun jedes Sein seinen eigenen Sinn. Was verborgen und tief treibt kraftvoll und mit Macht; einst ruhend lange schlief, nun stöhnend voll erwacht. Fort ist der letzte Schnee, Veilchen an der Halde, Stare picken im Klee, Kuckuck singt im Walde. Träume seltsam weben in ruhender Stille; mein inneres Beben wird nun voller Wille. ©EB
letzter Beitrag von Schreiber, -
feedback jeder art Verblüht...
| erstellt von Silly Poetry- 5 Kommentare
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Ein Sonnenstrahl lockt sie hervor; zart und jung steigt sie empor. Noch jung und fest verschlossen treibt sie weiter - unverdrossen. Im Perlenglanz des Morgengrauen wiegt sie sich im Wind, den lauen. Ihre zarten Blätter färben sich nun; aber nur zögerlich werden sie es tun. Langsam öffnet sie sich ein Stück; nur etwas, denn es gibt kein zurück. Aus ihr entsteigt ein lieblicher Duft; erfüllt sanft die warme Sommerluft. Ihre Blätter hat sie nun ausgebreitet, was einen Schmetterling dazu verleitet, sie zu bewundern; und er umflattert sie, denn solche Farben sah er noch nie. Der süße Duft lockt ihn hinab …
letzter Beitrag von JoVo, -
Tag und Nacht
| erstellt von muse 208- 0 Kommentare
- 782 Aufrufe
Der Mond steht im Schatten und bewundert die Sonne, die hell am Himmel leuchtet in einer Zeit aus Neid und Tränen der Trauer. Er,der im Schatten steht hegt keinen Neid und keinen Hass. Er bewundert still und voller Ehrfurcht das helle Strahlen voller Wärme- des Sonnenlichts Schöhnheit. Die Sonne strahlt die Erde an und läßt dem Mond des Nachts das Reich. So teilen beide sich die Welt in Eintracht, Respekt und Frieden zugleich, während die Menschheit achtlos bleibt. Nur wer sieht,erkennt den Sinn und freut sich über diesen. Er bewundert das Himmelszelt bei Tag und Nacht auf dieser Welt und wünschte,es wäre hier auch so. G…
letzter Beitrag von muse 208, -
nur kommentar Ruhe
| erstellt von Ponorist- 3 Kommentare
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Ruhe Wenn sich die Tiere im Baum verstecken, wenn alles flieht aus den ruhigen Hecken, wenn Knall und Geheul sie alle verschrecken, wenn die Feste der Menschen sie aufwecken, dann spüre ich Ruhe und möchte sie geben, dann möge verschwinden das ewige Beben, dann möchte sich Mitgefühl erheben, um alles Erstarrte, um weiter zu leben. (Serie "Affirmationen vom guten Geist der Welt")
letzter Beitrag von Ponorist, -
Geliebte Nacht
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
- 782 Aufrufe
Nacht, Es bricht heran die geliebte Nacht, so beginne auch ich wieder zu leben. Zu Ende brennt des Kerzen`s Docht, nun fällt endlich des Dunkelheit`s Regen. Finster wird’s im ganzen Land, Die Sonne sinkt…der Mond steigt empor. Hüllt sich die Erde im dunklen Gewand, kriecht langsam mein Innerstes hervor. Kalte dichte Nebelschwaden, zieren des Himmels weites Zelt. Werd mich in der Finsternis baden, wenn nur noch des Nachts Begleiter das Land erhellt. Stolz und stark weilt er da der Mond, vertraut und innig sehen wir uns an. Auf ihn zu warten hat sich erneut gelohnt, wie jedes mal zieht er mich in seinen Bann. Sterne begle…
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
hier oben
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
- 781 Aufrufe
so schnell muss fließen die zeit wie der fluss hier im tal so viel hektik so viel stress und alles fällt hier ab am berg nichts will weiter es gibt nur beständigkeit einsam und abgelegen das rauschen des flusses ist nah und doch fern hier oben ist es ruhig
letzter Beitrag von Michael E., -
Wenn die Blüten Früchte tragen
| erstellt von yvan headmiller- 0 Kommentare
- 781 Aufrufe
Wenn die Blüten Früchte tragen sagen wir in 20 Tagen nehmen wir das Körbchen mit und werden hübsch die Kirschen pflücken auf der Wiese sie verdrücken Kerne in die Ferne spucken um ihnen hinterher zu gucken bis der Bauch ganz satt und rund das Freuen auf den nächsten Fund so vieles kommt noch hinterher alles schmeckt ganz lecker sehr Brombeeren, Äpfel und die Birnen auch die Zwetschken zu empfehlen Überall ist alles voll Niemand weiss wohin das soll also kommt der Rest in Gläser Marmelade mag ja Jeder und dann noch ein wenig Zimt freut sich jedes Winter Kind
letzter Beitrag von yvan headmiller, -
feedback jeder art Im Zwielicht
| erstellt von Donna- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Flugs, den letzten Sonnenkuss einfangen. Kurzes blinzeln, Zeit bereits verhangen. Dem Horizont sein Saum berühren. Just, wenn der Tag und die Nacht sich spüren. Umarmen, kurz tuscheln. Im Zwielicht vom innigen Verlangen. Flüchtig kuscheln. Ihres Weges gehen. Beide hoffend auf dem wieder sehen. Glühendes Abendrot pocht. Vereinter Herzschlag; die Liebe hat es vermocht. © Donna H. 23.Februar 2022 (Bilder/Text)
letzter Beitrag von Donna, -
Sängerin der Nacht
| erstellt von Schiller.13- 0 Kommentare
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Sängerin der Nacht Unbekümmert ohne Last, ein junges Herz voller Hast! Unbeschwert und ohne Pflicht, Angst kennt dieses Wesen nicht! Singen für die Menschheit, sie spendet Heiterkeit! Ein Lied, heiter und froh, improvisiert, einfach so! Was Künstler haben in Jahren zustande gebracht, das hat die Nachtigall schon lange gemacht! Vögel, Künstler der Natur, warum fehlt bei uns das Verständnis nur? Eine Sängerin mit Leidenschaft, die Nachtigall, Sängerin der Nacht!
letzter Beitrag von Schiller.13, -
feedback jeder art Herbst
| erstellt von tocoho- 2 Kommentare
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Der Herbst Der Herbst kommt langsam, leise an und sagt * Nun schaut euch das mal an* Was dieser Sommer fertig bringt die Welt in reinem Grün versinkt. Ich mal jetzt alles farbig an, das ist ein Werk das keiner kann. Von grün zu rot ,von gelb zu braun, ein Traum dies Farbenspiel zu schaun. Ein kleines grünes Eichenblatt, hat schnell die vielen Farben satt. Es möcht ein Stückchen Sommer bleiben, und sich die Zeit am Baum vertreiben. Es hält sich fest mit aller Kraft doch ei, wer hätte das gedacht. Ein Windstoß kommt und reist es nieder, es fällt herab als grüner Siege…
letzter Beitrag von tocoho, -
..."des Winters Kind"
| erstellt von wildwater2015FB- 0 Kommentare
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..."des Winters Kind" ©wildwater2015FB ...der herbstlich Wind zerrt an den Bäumen, den Ästen und an ihrem Laub, reißt ab damit die bunten Träumen, begeht wohldann den Farbenraub... ...doch ist's auch er der zu uns bringt, aus eisigklarem Norden, ...irgendwann winterlich hübsch Kind, zu uns'ren kalten Orten... ...und wird's dann gar ein Augenschmaus, sollt' er sich überwinden, dass er mit Schnee durchs Lande braust, tut Landschaft neu erfinden. ©Frank Welsch
letzter Beitrag von wildwater2015FB, -
feedback jeder art Des Morgens
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Des Morgens beim spazieren gehen, bleib oftmals ich am Weiher stehen. Sein Wasser ist so hell und klar, nur ein vereinzelt Entenpaar, zieht kleine Wellen nach sich her, als ob es nur ein Flüstern wär. Zaunpfähle grob behauen sind, durch Weiden geht ein wispernd Wind, verfängt sich in den Zweigen; lässt tanzen sie im Reigen und deren Kätzchen sagen mir, der Frühling klopft schon an die Tür. Hat grad mit unbändiger Macht, den Weg vom Winter frei gemacht; was sich an Kälte noch bewegt, wird gnadenlos hinweg gefegt. Nur für ein Jahr bei meiner treu, denn dann beginnt das Spiel …
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Der Hirsch lässt sich nicht blicken
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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Der Herbstwind fegt den Sommer fort füllt Frische in des Leibes Lunge und an einem bezauberndem Ort schmeck ich Aromen auf der Zunge von Äpfeln und von Haselnuss den Früchten die den Herbst verzieren ich koste gern mit viel Genuss und geh dabei spazieren durch einen kunterbunten Wald der Hirsch lässt sich nicht blicken am Abend wird es frostig kalt die richtige Zeit zum Stricken
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Fruehlingsimpressionen
| erstellt von anais- 2 Kommentare
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Fruehling gießt sein Fuellhorn aus in die Wiesen und die Wälder in die Gärten und die Feder Schlehendorn und Feuerbusch strahlen ihre Blüten weit ins Himmelblau und an Weg und Wiesenrain sprießt ein Blumenteppich so weit mein Auge reicht fliegend hoch an grünen Bäumen schweifend durch das Blaetterdach wo die Vögel zwitschern, chilpen unaufhörlich singen sie eine Fruehlingsmelodie
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Alles zu seiner Zeit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Alles zu seiner Zeit Oh bleib mir ewig junges Grün dein Charme, er keimt im Neubeginn ich spüre in mir Energien werde am neuen Tag erblühn an dem ich voll des Glückes bin Ach währ mir ewig sattes Gold im warmen Schein, liegt mein Gedeih dem Regen hab ich nie gegrollt dem Leben stets Respekt gezollt zu deiner Zeit fühlt ich mich frei So leucht mir ewig Farbenpracht du Malersmann und Gabentisch hab meine Ernte eingebracht und gut geruht so manche Nacht der Wind ist kühl, gar mächtig frisch Nun fall mir ewig sanftes Weiß Besinnlichkeit und Spiegelung ´s Leben…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Venusfliegenfallen
| erstellt von Ponorist- 7 Kommentare
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Venusfliegenfallen Wir falten die Hände und danken dir für diese Speise, für uns hingegeben damit wir leben Wir schließen uns mit dir zur ewigen Ruh‘ schau nicht zurück, der Saft des Lebens, wirst ewig nun du Denn dein ist die Kraft bist durch uns, mit uns und in uns nun wir segnen dich, Getier Und danken für das Leben.
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
wintersaat
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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bricht sonne die nacht und wasser das eis erwachen wir aus dem winterschlaf der träume erfreuen uns an neuer blütenpracht dem emsigen summen der bienen im sommer liegen wir gerne im weizenfeld trennen in gedanken die körner vom spreu was übrigbleibt zerreiben wir zu mehl das eine brise wirbelnd verbläst später pflügen wir die felder errichten aus findlingen eine mauer damit der wind die erde nicht fortträgt säen neue hoffnung in die hungrigen münder der furchen
letzter Beitrag von Perry, -
STURM-EPILOG
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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STURM-EPILOG noch außer atem torkelt die natur, von ihrer mutprobe ernüchtert - besieht sich die abgeknickten zweige den sperling die magnolie so verschüchert – raunt ganz profan : sorry, war bekloppt, ’s tut mir echt leid ... © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art Geliebtes Land
| erstellt von Der tote Dichter- 2 Kommentare
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Geliebtes Land Was würde ich doch gerne nochmal durch deine Hügel wandern Auf alten Wegen dich nochmal zu spüren Deine Landschaft zieht mich in Bann Wenn dann beim ersten Sonnenschein Die Spitzen deiner Berge erglühen Und ich mich am späten Nachmittag schon Deiner Schönheit nicht mehr kann entziehen Und Wenn ich dann bei Sonnenuntergang durch deine Wälder streife Und voller Genuss und Hingabe über deine Gräser streiche Und würde ich dein See erblicken So spräng ich genüsslich hinein Dein Wasser wird mich für immer entzücken Und ich tauche ganz tief in dich ein
letzter Beitrag von Die Bogenschützin, -
Nikolaus Klage
| erstellt von sonett708- 2 Kommentare
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Nikolaus Klage! Draus vom Walde komm ich her, muss euch sagen, den gibt's bald nicht mehr. Wo einst auf der Tannenspitzen, viele goldene Lichtlein blitzten, dort lang schon die Borkenkäfer sitzen. Das Himmelstor einst vom Nikolaus gepriesen, erweitert vom Abgas, ein Ozonloch erwiesen. Und so geht es weiter, der Zerfall der Natur, wer kann ihr noch helfen, sie müsste zur Kur. Trotz dieser Erkenntnis, alle Jahre wieder, kommt´s Christkind auf die Erde hernieder. Weil wie immer es die Kinder beschenkt, und weiß wenn es deren Schicksal bedenkt, nur eine Zukunft haben die armen Wesen, sollte die Natur wieder gänzlich genesen. Dann wachsen die T…
letzter Beitrag von sonett708,
