Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Vorsommer
| erstellt von Donna- 7 Kommentare
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Ich sitze in den vorsommerlichen Düften des Gartens beim Waldrand. Betörende Brise trägt Geißblatt, die Sonne lächelt lieb-charmant. Ziehe alles rein, wonnige Wärme, segelnde Wolken, anschmiegende Ruhe, herumflatternder Luftakrobat. Den Papilio glaucus Gelb/Schwarz getiegerte Flügel, Nordamerika nennt er seine Heimat. Meine Seele fliegt zum Teich, auf seiner Spur, spielt Fang im Schilfkreis, schwebt leicht und gleitet zeitgleich. Längst mich überholt, Nachbars Englischer Garten angepeilt, der Gaukler pendelt zur paradiesischen Blumenuhr. Winke ihn nach, sammele solcherlei Momente…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Yamadori
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Du bist wie ich kleiner Baum dachte ich Doch du bist dreitausend Jahre älter als ich und dein Gleichgewicht ist wie ein perfektes Gedicht Es genügt sich Ich will mir auch so genügen doch ich sehne mich zu sehr nach dem Meer und dem schweren Wein der Musen Darf ich dich (ganz vorsichtig) -wie ich ein Gedicht aus Sätzen setze- aus der alten Erde graben ? Ich gebe dir den allerschönsten Namen Ich schenke dir mein ganzes Heim Mein ganzes Alleine Sein soll deines neuen Namen ganz alleine sein Ich kenne den …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Letzte Sommertage?
| erstellt von Donna- 2 Kommentare
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Die letzten Sommertage glühen. Tropische Luft kein nächtliches abkühlen. 20°C war die Nacht. 33°Celsius hat der Montag gebracht. Kwaak! Kwaak! Die Teichfrösche sind lautstark. Lockrufe der männlichen Grillen zirp zirp zirpen. Singzikaden Konzert Rumbarasseln mitwirken. Klick klick klick der Gartensprinkler hat en Tick. Grashüpfer schwirren. Mückenschwärme flirren. Lange braucht das Klima hier den Sommer zu entwirren. ©Donna H. 19. September 2022
letzter Beitrag von Donna, -
Hoffnung!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Fühlst dich unten. Geht nichts mehr. Schiebst dich nur. Ist vieles schwer. Fast in Anderer. Dir egal. Müde Gesten werden zur Qual. Andere Meinungen eine Mauer. Einwenig Trotz liegt auf der Lauer. Und die Hoffnung im schweren Lauf, bäumt sich endlich wieder auf. (Für einen Freund)
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Knochen im Sand
| erstellt von Peeradox- 0 Kommentare
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Im stets kreisenden Trott Zieht ein Büffel voran All seine Züge sind leer Denn es Wandert schon lang Ein gekrönter Riese Sticht so deutlich hervor Doch seine Krone verschwand Als er's Blattwerk verlor Ein gieriger Geier Sitzt schon auf einem Ast Sein Blick kreist durch die Wüste Bis der Mondschein verblasst © Peeradox
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Nachtreime!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Schreibst Nachts vom Licht umhüllt. Eine stille Zeit die dich erfüllt. Suchst nach Worten. Bist ein Denker. Doch am Tag ein Ungernlenker. Formst Gedanken im Nachtgeschehen. Und Manche davon oft schnell verwehen. Erkämpfte Reime in Aufbau gebracht. Hast wieder mal ein Gedicht gemacht.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
vor der abreise
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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vor der abreise ein letzter schluck, wie die wellen schäumen, sich bäumen, als wollten sie unsere füße fangen. als ströme meer in den adern, durchschimmert schlierendes blau die gebräunte haut. leuchtturm und küstenlinie sind klar zu sehen, alles was der fernblick erfasst. fast unbemerkt bleiben gebrauchte spritzen im dünensand, schimmel in der sauna, in der wir gestern noch dösten.
letzter Beitrag von Perry, -
meine Rose sie blüht
| erstellt von Walter C.- 0 Kommentare
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Meine Rose sie blüht in voller bracht, sie ist das schönste, was man haben kann. Ihre Blüten, sind so zart und fein, auch zerbrechlich, wenn man Sie falsch berührt. Ihr Stil ist was ich mag, sie ziert nach außen hin, mein und alles nach außen hin. Verwelken, darf sie nicht sonst weh, dann stehe ich alleine und das tut weh So hüte ich sie mit Ehrfurcht dahin, soll alles erdenken, was ihr gebührt. Gib ihr alles was diese Rose mag, dass sie für mich erhalten bleibt ,,, für ewig.
letzter Beitrag von Walter C., -
Das rosa Heer der Flamingos
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Das rosa Heer der Flamingos Gravitätisch stolzierend schieben sie mit Geschick ihre krummen Schnäbel durch den seichten Schlick. So lange dünne Hälse - den Fragezeichen gleich. Mit roten, schlanken Beinen durchschreiten sie ihr Reich. Durch’s glitzernde Gewässer, durch salzkristallnes Meer, zieht nun ihr Futter suchend, ein ganzes rosa Heer. © Gisela Siepmann
letzter Beitrag von Ametyst, -
feedback jeder art Liriodendron tulipifera
| erstellt von Donna- 3 Kommentare
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©Donna H. 16.Mai 2022 (Bilder/Text)
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Meeresklagen
| erstellt von anais- 4 Kommentare
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Rauchende Frachter pflügen die aufgepeitschte See verklappen Lasten versinken in tintenblauen Tiefen nistend in Korallenriffen Fische verschlingen Müll Plastikfluten überschwemmen weisse Strände und Trauer schwingt im Lied des Windes Menschen mit dollartrübem Blick sehen nicht und hören nicht das Lied des Windes und die Klagen des Meeres
letzter Beitrag von anais, -
..."der Obstbaum-Traum"
| erstellt von wildwater2015FB- 0 Kommentare
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..."der Obstbaum-Traum" ©wildwater2015FB ...der Obstaum verliert sein herbstlich Kleid, weil er sich auf den Winter freut... ...er braucht es um sein Chlorophyll, zu speichern für's Frühjahrsidyll... ...wenn frisches grün treibt wieder aus, zeigt er erneut sein Augenschmaus... ...denn die Zweige sind dann nun soweit, dass er auch gleich noch Blüten treibt... ...wir lieben diese alten Obstbäume, schenken sie uns auch noch Früchteträume... ...Apfel Birne Pflaume Kirsch und Mirabell, ergeben Kompott, Saft, Schnaps, oder man isst sie schnell... ...doch kommt dann auch schon wieder Herbst, und Blätter fallen wieder derbst... …
letzter Beitrag von wildwater2015FB, -
feedback jeder art Die Höhle
| erstellt von Frank Gehlert- 2 Kommentare
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Die Höhle Wild verwachsen taucht sie auf Lockt mit satter Kühle Schlauchig Enge bremst den Lauf Drückende Gefühle Lockend tief im Felsenschlund Flüstern düster Kräfte Höre Plätschern tief am Grund Lausch der Erde Säfte Wände lecken an der Haut Ängstigt meinen Willen Muss ans Ziel auch wenn mir graut Gier nach neuem stillen Lenk den Blick zum fremden Gang Dräng das Unbekannte Ehrgeiz dreht sich um zum Zwang Und die Fackel brannte Das Neue gibt sich mir nun hin Und reizt mit allem Schönen Ich schrei verzückt tief in ihr drin Der Hall wirkt wie ein Stöhnen Ein Tröpfchen wird vom Schrei portiert Welch hier das Leb…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Im Vorbeigehen
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Im Vorbeigehen Blumen an der Autobahn Wunderschön und wild Tausende von Autos fahren Ohne sie zu sehen Habe nur ein Bild Davon gemacht – blieb nur kurz stehen Euer Name, unbekannt Egal in welcher Sprache Von euch blieb er ungenannt Ein Buch könnte es wissen Ich möchte euch nur kurz betrachten Und danach vermissen. ---------------------------------------------------------------------------------- So ist mein Profilbild entstanden. Montag vor einer Woche, auf dem Weg von der Arbeit, keine Lust auf Busfahren, also bin ich ein Stück gelaufen. Hübsche Blumen gesehen, ein paar Zeilen in d…
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Urstrom
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Urstrom Myriaden unwegsamer Zeiten fließen Balsam tropft in deinen Purpurhimmel.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Im Zoo
| erstellt von Lukas Schwarz- 0 Kommentare
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Im Zoo Wäre ich ein Vogel flink und frei wär mir die Welt dort unten einerlei. Ich stiesse niemals mehr herab, und flöge weiter bis ins Grab. Wäre ich ein Grizzly gross und stark gäb es keinen der mir was sagt. Ich täte nur, was mir gefällt. Es gäbe nichts was mich aufhält. Wäre ich ein Panther, schwarz und elegant wär nichts anderes mehr relevant. Ließe nicht aus, was Spass verspricht. Es gäbe nichts was mich zerbricht. Wäre ich ein Wolf, gnadenlos und klug für mein Rudel, ich alles ertrug. Denn es gäbe mir was immer ich brauch und alles andere wär Schall und Rauch. Wäre ich eine…
letzter Beitrag von Lukas Schwarz, -
feedback jeder art Am Weg
| erstellt von asphaltfee- 1 Follower
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Am Weg Als hockte dort ein schwarzes Tier, zum Sprung bereit, so schien es mir, wenn ich mit Oma, Hand in Hand, mich vor der Wegbiegung befand auf schmalem Pfad am See entlang, der feucht durch düstren Wald sich schlang. Die Kreatur schien schwach zu glimmen, doch schien die Farbe nicht zu stimmen. Nicht Sonnenlicht, nicht Kerzenschein, bloß Geisterhaftes konnt es sein! Das wusste ich (mit vier) gewiss, weshalb die Angst mich fast zerriss. Wär Großmutter nicht da gewesen - nie wär vorbei ich an dem Wesen und bis zum Lieblingswirt gelangt! Ich hätte viel zu sehr geba…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
textarbeit erwünscht Naturgedicht
| erstellt von hermann- 0 Kommentare
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Der kleine See Verwandelt ist der kleine See. In der Sonne glänzt sein Schnee. Verwundert krächzt ein Rabenpaar, das hier noch nie spazieren war. Die Fische tummeln sich am Grunde und warten auf die Frühlingsrunde, wenn die Graugänse dann einfliegen, um ihren Nachwuchs hier zu kriegen: Warten auf den Frühling Warten, tja, wer mag das schon? Man ist`s gewohnt, trotzdem. Es kostet oft Geduld und Zeit und ist kaum je bequem. Ein Glück, der Frühling kommt bestimmt. Wohl selten war der Wunsch so groß, nicht nur der späten Kälte wegen. Vielleicht wird man das …
letzter Beitrag von hermann, -
nur kommentar Ein Nachmittag im Spätsommer
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Ein Nachmittag im Spätsommer Lustlos schlendert der Wind am Waldrain entlang. Letzte Wiesenblumen nicken verschlafen. Mit leichter Hand streut er Sommerasche umher. Im Nachmittagsmeer fischen zuckende Spinnennetze. Mücken beschwören tanzend ihren einzigen Tag, unbewusst, dass kein Morgen. Die Zeit ist nah, da Blätter Farben sammeln für den Abschiedsschrei, denn angefacht sind die Feuer, darin sie verglühen. Am bleiernen Himmel hasten Jäger. Den Tod tragen sie am Leibe, stürzen herab, fauchen Seelenängste, wollen Wild zur Strecke bringen, steigen auf. Ihre Spuren verrinnen gegen Osten. …
letzter Beitrag von Carolus, -
Ein Quadratmeter Universum
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Kommentar
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Ich beobachte Erde, es geht drunter und drüber. Ich finde meine Mitte und summe erfundene Lieder. All die Kriecher und Flieger die Verlierer und Sieger all das Kreuchen, der Duft, die Geräusche. Das Selbstverständliche das Geborene und Vergängliche. Im erneuten Kreislauf das Tote und Lebendige. Es ist allgegenwärtig wie das All gegenwärtig. Ich atme ein und atme aus, begleite den Kreislauf und geb der Natur der Dinge imaginären Applaus.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Hahn im Korb
| erstellt von Lotte, B. R.- 0 Kommentare
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Hahn im Korb Es war einmal ein kleines Huhn, das hatte weiter nichts zu tun, als emsig Körner picken. Den ganzen lieben langen Tag fraß es im Hühnerstallverschlag, wie Hühner eben ticken. Hackordnung war ihm unbekannt, denn es besaß nicht viel Verstand, so es sie ignorierte. Es glaubt´, das Futter ihm gehört und niemand es beim Fressen stört, sich stolz positionierte. Dem Hahn im Korb ward das zu viel, für ihn kein einzig´ Korn abfiel, er stellt´ das Huhn zur Rede. „Du bist ein schlechter Gockel, du“, kontert´ das Huhn, „lass mich in Ruh, willst etwa du die Feh…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Verblüht...
| erstellt von Silly Poetry- 5 Kommentare
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Ein Sonnenstrahl lockt sie hervor; zart und jung steigt sie empor. Noch jung und fest verschlossen treibt sie weiter - unverdrossen. Im Perlenglanz des Morgengrauen wiegt sie sich im Wind, den lauen. Ihre zarten Blätter färben sich nun; aber nur zögerlich werden sie es tun. Langsam öffnet sie sich ein Stück; nur etwas, denn es gibt kein zurück. Aus ihr entsteigt ein lieblicher Duft; erfüllt sanft die warme Sommerluft. Ihre Blätter hat sie nun ausgebreitet, was einen Schmetterling dazu verleitet, sie zu bewundern; und er umflattert sie, denn solche Farben sah er noch nie. Der süße Duft lockt ihn hinab …
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Blutmond (Rondel Prime)
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
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Im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, betört durch Schattenblut zur stillen Nacht, wenn alles Treiben ruht; den Wachen bloß das Mondesbild entlohnt. Der Herr der Träume, welcher lieblich thront, das letzte Licht bewahrt durch seine Glut; im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, betört durch Schattenblut. Ein Zauber blitzt, der in dem Herzen wohnt und fährt hinauf mit leuchtend hellem Mut zur zarten Nacht, zur roten Schleierflut – die Farbe, die den Glanz der Welt betont: Im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, …
letzter Beitrag von Cheti, -
Des Menschen Werk ist wie die Frucht am Baum Doch über ihren Rang da herrscht ein alter Streit Denn alles was getan aus überzeugtem, tief geglaubtem Sinn erfüllt den Raum, die Zeit und führt mich hin zu jenem Ort, da ich schon war bevor ich wurde. Und doch bleibt alles Tun, an das ich selbst nicht glaube und hätte ich‘s auch ausgeführt - das Absurde, das nicht an meine Seele rührt - es fällt herab, vergeht im Staube. Doch jenes andre Werk, das zeitlos ewig ist kann alle Zeiten überdauern, man wird es pflücken und verkosten, man wird’s den Kindern geben, die im Osten auf der kalten Erde kauern. Das ist die Frucht, die dieser Zeit Genesung bringt, da sie…
letzter Beitrag von Elmar, -
nur kommentar Krümel, unser Gourmet
| erstellt von Elisabetta Monte- 8 Kommentare
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Krümel, unser Gourmet Krümel, das muntre Schweinchen aus dem Meer, erfreute unsre Herzen sehr. Fröhlich saß es in dem Käfig, hin und wieder sehr gefräßig. Ein Allesfresser war es nicht. Bloß das ausgesuchteste Gericht fand Gnade vor seinen Augen. Ein Gourmet, kaum zu glauben. Teures Vitakraft, als Körnerfutter, kaufte brav die Meerschweinmutter. Und Löwenzahn, frisch gepflückt, machte unser Schwein verrückt. Bio-Möhren, nur vom Bund verschwanden gerne in dem Schlund. Ledrige Salatblätter, ach iwo zartestes Heu - sowieso. Gurke aus dem Trei…
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Mandelblüte
| erstellt von Rudolf Junginger- 3 Kommentare
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In Frühlingsfrühen schon wollt ihr blühen, für alle zu schauen, wollt ihr euch trauen, des Winters Joch, mit Trotz und doch, kühn zu entfliehen. Sonne will rächen, mit warmen Versprechen, die kalten Klagen, mit neuem Wagen, aber Achtung April, in Frostnacht will, unstet Wort brechen.
letzter Beitrag von Rudolf Junginger, -
Die Nacht
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 0 Kommentare
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Ich finde es ja gar nicht so einfach, meine Gedichte immer richtig zu kategorisieren. Aber ich nehme mal an, ein Gedicht über die Nacht, lässt sich der Natur zuordnen. Ich entschuldige mich falls diese Annahme fehl geht. Liebe Grüße Die Nacht ist treuer als der Tag. In mattem Schwarz ruht ihre Zeit. Leise sind ihre Stunden und dies ist ihre Würde. Die Lichter fliehen bis auf den Mond vor ihrem stillen Kuss. Zahlos ist sie, wie sie da wälzt ihre Schatten, bis in die Ewigkeit. Sie ist Lust und Nebel, Hüterin der Träume. An ihrer Schwelle zeigt die Welt ihr anderes Gesicht. Sternenzarter Schimmer liegt auf ihren Lippen. Sie nimmt Licht un…
letzter Beitrag von Erinnerung&Sehnsucht, -
feedback jeder art Kormoran
| erstellt von Dionysos von Enno- 7 Kommentare
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Sein langer Hals reckt sich wie Hände die gefunden haben Die nichts mehr halten nur noch sind Er ruht als könnt er sich am Winde laben als sei er selber wie der Fels auf dem er thront bestimmt nur noch zu sein Und tief in seinem vogelgelben Augenschein schreit eine urzeitliche Echse in die Nacht Des ganzen Vogels Ahnen ruhen alle auf dem stillen Bein als sei ein ganzer Tag aus einem stillen Dunkeln aufgewacht Hochgehalten um zu fliegen Doch reckt er nicht die Flügel nicht die langen Beine Er steht wie Hände die zum Beten aufgeschlossen sind Und still…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art der baum ist weg
| erstellt von Margarete- 4 Kommentare
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vor meinem fenster stand ein baum erfreute mich von früh bis spät nun ist er fort, man glaubt es kaum von menschenhand hinweggemäht er wurde gross und streckte sich hoch ragt er übers haus hinaus die nachbarn fanden einheitlich er ist zu gross, der baum muss raus kein vogel singt mehr in den ästen und gibt sein schönes lied zum besten ich seh hinaus und denk für mich baum komm zurück, ich liebe dich
letzter Beitrag von Margarete, -
textarbeit erwünscht Wiese
| erstellt von Larry- 2 Kommentare
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Und wenn du aufwachst liest du schon: Ein wunderbarerTag beginnt! Mit gelber Sonne, frischem Duft nach Heu und Wiese- ‚tschuldigug, dass ich jetzt niese. Ein wunderbarer Tag; Die Sonne schon am Himmel rennt. Wo ist mein Heuschnupfen- Medikament? Die grünen Bäume sprießen... ich muss schon wieder niesen. Wo war ich gleich? Ach ja: Der Tag - die Wiese... Wie wohlig warm und weich, das Kissen, auf dem ich diese, mir angenehmen Träume nachts genieße. Doch steigt erneut ein Niesen auf. Ich schließ das Fenster und zieh schnell die Decke übern Kopf …
letzter Beitrag von Pegasus, -
Blumenstrauß
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
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Blumenstrauß Ein Blumenstrauß sagt einfach duftend: Liebe, die Farbenvielfalt löst Gefühle aus, da bleibt im Lächeln keine Stirne kraus. und bunte Pracht besänftigt raue Triebe. Der Nelken Gelb, das Blau der Hyazinthen, tiefrote Rosen grüßen voller Lust, denn Blumen schmeicheln gerne jeder Brust, weil wir in Duft und Farben Schönheit finden. Im Grün der Blätter, Farne oder Stiele, die liebevoll dekorativ gesteckt, sich eindrucksvoll so ein Gebinde reckt, Entfaltung dieser Schönheit nur zum Ziele. Die Frische lacht, der Farbenpracht verschworen, lasst Blumen sprechen, bunt in einem Strauß © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Roter Milan
| erstellt von Berthold- 9 Kommentare
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Roter Milan, wie fern du kreist; hoch über dem Morgen: Tauchst in wässriges Grau; kehrst schimmernd zurück in den Frühling. Wolkengleich. Getragen vom Wind, und so nahe den Sternen, wandert dein suchender Blick doch nur zur Scholle hinab.
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Der Morgen nass wie mein Gesicht
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Der Morgen nass wie mein Gesicht, es regnet stark und endet nicht; in diesem ach so feuchten Nass, macht Gassi gehen keinen Spaß. Es lockt nicht mal das große Feld, mit neu entstandener Seenwelt; auch unter Bäumen ist kein Stehen, kein trockenes Plätzchen ist zu sehen. Auf allen Wegen Rutschpartie, nur eine tobt so wild wie nie; durchspringt die Pfützen mit Bravur, von Ängstlichkeit gar keine Spur. Bei Sturm und Wetter will sie raus, der Regen macht ihr gar nichts aus; wenn sie nur wild rumspringen kann, dann fängt ihr Tag mit Freude an. Drum will ich sie dabei nich…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art November
| erstellt von Cornelius- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Die Ernte liegt im dunklen Schober. Verblasst der goldne Farbenrausch. November folgt nun auf Oktober, beim ersten Blick ein schlechter Tausch. Am Weidezaun rankt wilder Hopfen. Da rieselt in den klammen Dunst ein Klingen, hell wie Silbertropfen, ein Meisterstück der Sangeskunst. Ein Vögelchen mit roter Kehle, von Meisterin Natur gelehrt, erheitert jedes Menschen Seele, dem es ein Innehalten wert. Wohl auch im Frühling singt es munter, doch einsam im gemischten Chor gehts leicht mit seinem Liedchen unter. Jetzt tritt es als Solist hervor. Wenn Nebelgrau die Welt ver…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Bist du wirklich so groß, Gott?
| erstellt von EllosTobias- 0 Kommentare
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Gehe ich durch den Park spazieren höre ich der Vögel Lobgesang, sehe wie leuchtbunte Schmetterlinge durch die Luft tänzeln und summende Bienen ihr Tagwerk fleißig verrichten, während das Wasser im Teich den prächtigen hellblauen Himmel spiegelt, der mit weißen Wolken geschmückt, seinen Schöpfer verherrlicht. Die Blätter der Bäume rascheln säuselnd im Wind und Blumen in einer unvergleichlichen Auswahl schönster Farben zieren saftig grüne Wiesen. Eine Entenfamilie mit kleinen süßen gelben Entenküken zieht quakend fröhlich ihres Weges. Und ich frage mich: „bist du wirklich so groß, Gott?“ Sehe ich bei Abend zum Horizont, muss ich für einen Augenblick inne halten. Eine k…
letzter Beitrag von EllosTobias, -
ausflug ans meer
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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was an diesem sandstrand so alles herumliegt sich als abdruck in kalkstein kristallisiert hat für einen moment möchte man geschichte sein der bernsteingetrübte blick sucht vergessene insekten hochzeit feiernde eintagsfliegen sowie prähistorische käfer krebse oder grashüpfer bei der rückfahrt kleben vom fernlicht geblendet nachtschwärmer an der windschutzscheibe ein wischerschlag und sie sind auch geschichte
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Am Waldesrand
| erstellt von Dionysos von Enno- 9 Kommentare
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Schnee fällt leise nieder. Drinnen brennt das Scheit . Rehe warten wieder auf die Weihnachtszeit. Wo die Menschen gehen reich zum Waldesrand. In das Dunkel spähen. Geben allerhand Gute Äsung , feine. Beeren hier und da. Nüsse, Eicheln, reine Rosenblätter gar . Legen es hernieder in der Krippe Stroh. Singen leise Lieder. Prächtig rauscht das Loh. Alt ist längst das Jahre, das wir wiegten leis. Lastenvoll die Schaare jungerTage, greis. Flog mir viel zu schnelle. Lieb gewonnes fort. Blieb von Jugend Quelle doch nur Sagenwor…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Altweiber- Sommer
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Altweibersommer, Nebelschwaden, wieder mehr bedeckte Waden. Spinnennetze im Morgentau, Mittags dann der Himmel blau. Die Sonne versucht einen Blick mit aller Kraft - heute hat sie es nicht geschafft. Es ist nicht kalt, recht angenehm, so könnte es noch weiter gehen. Kürzer werden nun die Tage, der Sommer geht - gar keine Frage. Das Abendrot zeigt sich in voller Pracht, hab´ das Gefühl - ist nur für mich gemacht. Der Tag verneigt sich ein letztes Mal, ich sage Adieu - bis zum nächsten Mal.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Schnappschuss
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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Schnappschuss Wir saßen auf der Düne, die untergehende Sonne im Blick. Auf den Wellen trieben Seevögel, scharten sich zum Pulk. Es dauerte bis ich alles im Sucher hatte für eine romantische Erinnerung, als plötzlich die Sonne ins Meer stürzte, die Möwen erschreckt aufflogen. Für einen Moment war die Welt wie weggeblasen. Als ich die Augen wieder aufschlug, drehte sich alles in blauem Licht.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Frieden
| erstellt von Joshua Coan- 2 Follower
- 4 Kommentare
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Auf dem See der Sonnenglanz Ein Lichterspiel wie ein Feentanz Bis eine Wolke sie entführt Wellen vom Wind sanft berührt Jeder Baum hat seine Geschichte Narben und Kerben in Rinde gedichtet Es spricht der Wald, hör nur hin Die Blätter rascheln mit tieferem Sinn Pilze schlüpfen aus feuchtem versteck Die alten Stümpfe mit Moos bedeckt Vom Tal bis auf die Gipfel rauf Zieht es mich weit in die Natur hinaus Im Schatten hoher Tannen wandern Mit meinen Gedanken ohne die andern Was könnte hier noch schöner sein? Als dazusitzen im Wald allein
letzter Beitrag von ConnyS, -
feedback jeder art Vivaldis Meisterstück
| erstellt von Anaximandala- 7 Kommentare
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Es schreiben Blumen ein Gedicht und singen mit dem Sonnenschein, wenn erst das Eis des Winters bricht, tritt Frühling in das Leben ein. Galaktisch strahlt ein Sternenband, es wärmt die Sonne das Gemüt, er trägt das Leben als Gewand, das über weite Felder blüht. Zu Boden schwebt die Blätterpracht, der Herbst zieht Farben durch die Zeit, so hüllt er grau zur Jahresnacht die Erde sanft ins Nebelkleid. In tiefem Blau erstrahlt sein Eis, fast ewig scheint es, klar und rein, und deckt sich zu in Blütenweiß. Oh Winter: Wunder musst du sein.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art November
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
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Der Regen, ein Segen - geht auf die Reise, klopft ganz leise, auf seinem Weg über Dach und Steg auch an mein Fenster. Und ich höre ihn den tieferen Sinn, er liegt in der Ewigkeit der Jahreszeit. Nebel, Nässe, noble Blässe, die entsteht wenn weht, mal fest, mal lind ein Wind über jede Hecke. Ich entdecke matschige Blätter überall, die in ihrer Farbenpracht zu Fall gebracht. November, mein Bote und Festtag für Tote, voll Kraft geschafft ist fast ein Jahr, das wieder ein besonderes war.
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
feedback jeder art Jeder für sich allein
| erstellt von Joshua Coan- 2 Follower
- 3 Kommentare
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Hat der Baum das Grüne satt, wirft er alle Blätter ab Treiben sie umher allein Können nicht mehr zusammen sein Fort mit dem Wind, weg von Daheim Jeder für sich allein
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Posaunet
| erstellt von Lightning- 4 Kommentare
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Posaunet Frühjahrssonne scheint hernieder, schenkt uns frohe Heiterkeit, wärmt im Glanze kalte Glieder, kündigt an die Blütezeit. Fühlt die Gräser, wilde Knospen, wie sie sprießen, wachsen, sind. Jährlich werden sie neu fließen, aus der Erde, mit dem Wind. Samenkinder, bald erwachsen, grünen, blühen - wacht, erstaunt! Hört in Wäldern Äste knacksen, lauscht dem Leben, es posaunt.
letzter Beitrag von Pegasus, -
Erster In dieser Reihe stellt er sich an, und trotzdem ist er als Erster dran. Nach der letzten kalten Kruste, er sich sofort zu helfen wusste. Er streckt sich ihr entgegen, sie begleitet ihn auf allen Wegen. Mit langen Ästen, werden die Bäume in den Gärten zu Gästen. So wie die Blätter uns winken, wird der Tau in ihrem Anlitz blinken. Die Kraft zu wachsen in diesem Schein, soll er der Erste sein. Er ist der Anfang vom Ende, gibt allen Wurzeln die Wende. Der Frühling so bescheiden, wird alles neu verkleiden. Die Sonne weckt ihn auf, immer zu seinem ersten und letzten Lauf. Ohne Schirm im Regen zu glänzen, wird die Son…
letzter Beitrag von Janeida, -
feedback jeder art Das Parfüm
| erstellt von Feuerfunke- 3 Kommentare
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Poesie ist das Parfüm der Sprache die frischen Aromen liegen in der Luft umschmeicheln die geübte Nase mit dem blumigen und süßlichen Duft Poesie entführt in andere Welten zu Anis, Ingwer, Piment oder Nelken zu Lavendel, Rose, Anis, Kamille zu Zimt, Limette, Jasmin, und Vanille Poesie ist ein Feuerwerk der Duftnoten erquickend, spritzig und frisch Die feinen Gewürze aus den Subtropen ergeben ein exotisches Gemisch Poesie entführt in andere Welten zu Anis, Ingwer, Piment oder Nelken zu Lavendel, Rose, Anis, Kamille zu Zimt, Limette, Jasmin, und Vanille Der Duft beflügelt das Gemüte mühelos, ja so federleicht eine Quelle der höchsten …
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
Hulde dem Frühling
| erstellt von Künstler des Wortes- 0 Kommentare
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Hulde den Frühling Der warme Sonnenstrahl mich lieblich hell umfließt Zart die Erde küsst, dass die Blume aus ihr sprießt Noch zart und kaum merklich sie der Erde entsteigt Doch nun schon kräftiger wächst erste Blätter zeigt Nun mit aller Macht; strömt eine verborgene Kraft Fast schon spüre ich wie die Wurzel pumpt den Saft Alles was tot und still einst lag vom Schnee bedeckt Wächst gedeiht und sich dem Himmel entgegenstreckt Frühling wie bist du wunderbar Dir will ich ein Liedlein singen Soll mir klar im Winde klingen Denn Frühling du bist wieder dar Im Schatten sich der Schnee der Sonne wiedersetzt Doch das Schneeglöckchen d…
letzter Beitrag von Künstler des Wortes, -
feedback jeder art Die Krähe des Rhabarberfeldes
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Die Krähe des Rhabarberfeldes Eine Krähe sitzt zu herbstlicher Zeit am Rande des Rhabarberfeldes, nicht weit. Ihren Augen fehlt das Sommerfunkeln, Wehmut ist eingekehrt, könnte man munkeln. Allein sitzt sie am Wegesrand, wo sie im Sommer ihre Klunker fand. Dort gab es ein Geheimversteck für Silberringe und auch Goldbesteck. Jedes Jahr gefüllt von einer neuen Krähe – ihr Ziel stets reiche Damen aus der Nähe. Wie beim Schatz der Nibelungen ist das Leid der Damen weit geklungen, bitterer als Kriemhilds Klagen, schmucklos ist ihr Stolz in diesen Tagen! Der Schmuck? Er funkelt in den kleine…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Frohlockende Flocke
| erstellt von LeMarq- 2 Kommentare
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Ein kalter Wind zieht durch das Land Und bringt den Winter mit Der weiße Schnee legt sein Gewand Auf die grünen Wiesen nieder Auf seinem Teppich sieht man jeden Schritt Und der Wind singt seine Lieder Eine Flocke steigt von ihrer Wolke ab Und macht sich auf den Weg hinab Ein langer Weg ist es hinunter Und der Sturm pustet sie hin und her Im seinem Atem tanzt sie munter Als ob sie dafür geboren wär Sie ist individuell Und viel schöner als die andren Flocken Sieh nur wie sie tanzt so schnell Zu den hellen Winterglocken Sie kann schon den Boden sehen Vor Freude könnte sie fast weinen Sie will weich landen in dem Schnee Und Teil …
letzter Beitrag von Carlos, -
Rote Freudenpracht
| erstellt von Willamowski- 0 Kommentare
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Rosen, so rot wie sonst keine Ein Duft so himmlisch in meinem Garten erblühen sie Vermehrt euch, das nicht nur ich mich an euch erfreuen kann Die Dornen sollen euch beschützen Eure Farbenpracht soll alle betören Die Geste einer Rose als Geschenk Unbezahlbar
letzter Beitrag von Willamowski,
