Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Knochen im Sand
| erstellt von Peeradox- 0 Kommentare
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Im stets kreisenden Trott Zieht ein Büffel voran All seine Züge sind leer Denn es Wandert schon lang Ein gekrönter Riese Sticht so deutlich hervor Doch seine Krone verschwand Als er's Blattwerk verlor Ein gieriger Geier Sitzt schon auf einem Ast Sein Blick kreist durch die Wüste Bis der Mondschein verblasst © Peeradox
letzter Beitrag von Peeradox, -
vor der abreise
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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vor der abreise ein letzter schluck, wie die wellen schäumen, sich bäumen, als wollten sie unsere füße fangen. als ströme meer in den adern, durchschimmert schlierendes blau die gebräunte haut. leuchtturm und küstenlinie sind klar zu sehen, alles was der fernblick erfasst. fast unbemerkt bleiben gebrauchte spritzen im dünensand, schimmel in der sauna, in der wir gestern noch dösten.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Jasmin, weiß blühend
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Jasmin, weiß blühend, betörend im Duft, süße Schwere erfüllt nun ringsum die Luft. Große Blüten gehalten von sehr zarten Zweigen, die so beansprucht, nach unten sich neigen. Blätter wie Lanzen, gezackt ist der Rand, so ich Mitte Juni, den Strauch dereinst fand. Er stand so verlassen im hüfthohen Gras, ein riesiger Schneeball, den der Winter vergaß. Ergreifende Schönheit ist selten zu sehen, doch hat ihre Zeit sie, auch sie wird vergehen. Vielleicht ein, zwei Tage dann packt sie der Wind, die noch schönen Blüten und das Strahlen entrinnt.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Geschichten eines Sommers
| erstellt von Larsen- 1 Kommentar
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Ein Regentropfen perlt am Glas und spielt mit alten Farben. Der Sturm peitscht gramgebücktes Gras und schneidet grüne Narben. Am Fenster zieht das Laub vorbei und tanzt im Takt des Windes. Ein Drachen flattert vogelfrei zum Lachen eines Kindes. Der Herbst führt nun sein Regiment, zieht nasskalte Register. Auf Pflastersteinen und Zement spiegeln sich Bleichgesichter. Der Sommer schrieb aufs grüne Blatt manch wärmende Geschichte. Und eh man sich versehen hat, macht Herbstwind sie zunichte. © Marcus Rutkowski
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
duft noten
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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über die straße treiben nebel streifen dazwischen grell geblendet ein rudel rotwild in unschuld gewaschene hände riechen nach veilchen bleifüße wie benzin und testosteron beißend trägt der wind schrill tönendes ans fenster aufsässig wie die unterdrückte scham
letzter Beitrag von Perry, -
Nachtreime!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Schreibst Nachts vom Licht umhüllt. Eine stille Zeit die dich erfüllt. Suchst nach Worten. Bist ein Denker. Doch am Tag ein Ungernlenker. Formst Gedanken im Nachtgeschehen. Und Manche davon oft schnell verwehen. Erkämpfte Reime in Aufbau gebracht. Hast wieder mal ein Gedicht gemacht.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Zwei Gänse
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Zwei Gänse, fett und selbstbewusst, stehen mit vorgestreckter Brust; am Abend, auf der Wiese da, wo gestern ich das Füchslein sah. Das wohnt nun an zwei Jahre hier, hat reichlich Futter vor der Tür; es hat sich sorgsam umgeschaut, dann klug gewählt, sein Haus gebaut. Sein Kessel nah beim Weiher liegt, die Hauptröhre zum Feld abbiegt; so hats bedacht, bereits beim Bauen, dass alles es kann überschauen. Die Haustür liegt auch gut versteckt, von einem starken Stamm verdeckt; so kann es, sollt es nötig sein, unsichtbar in den Bau hinein. Es kann von dort, an allen Tagen…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Frühlingsahnen
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
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Frühlingsahnen Weiß nicht, wie mir zu Mut`in diesen Tagen. Unruhig lauf ich hin und her, will vieles gleich auf einmal wagen. Verflixt, ich konzentrier mich schwer. Möcht`wirbelnd mit den Meisen in Pirouetten um einander kreisen, nicht mehr am Wetterhimmel mäkeln, den ersten Krokus auf der Wiese küssen, mich in der Sonnenwärme räkeln und morgen nicht zur Arbeit müssen. Ein warmer Wind streift um die Tür, als wolle er diskret mir sagen: Kehr raus den Staub aus Wintertagen, entrümple deinen Seelenplunder, verlass dein Haus, geh zur Natur, dort warten Wunder über Wunder! Doch unverhofft ein Schreck, …
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Ein todesmutig Blütenblatt
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Ein todesmutig Blütenblatt, das eben mich verzaubert hat; ist nun bereit sein Leben, dem Winde hinzugeben. Bevor die letzte Farbe weicht, ist es bereit nun schwebend leicht; dem Stiele sich zu entziehen, ins endlos Aus zu fliehen. Die Zwiebel aber bleibt versteckt, von guter Erde ganz verdeckt; im Boden und kann warten, bereit neu durchzustarten. Im nächsten Frühjahr wird sie dann, beim lustig Vöglein singen; uns farbig prächtig Blütenblatt; als auch den Stil neu bringen.
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Frühling/Mai
| erstellt von tuscany- 8 Kommentare
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Erwachter Frühling Intensiv bricht die Natur, schlagartig aus des Winters Bann, die Vielfalt glänzt in grün und bunt, der Mensch staunt all das Hübsche an. So hüllenlos zeigt sich der Frühling, belebend wirkt der Sonne Kraft, und Hummel, Biene, Schmetterling, sich endlich haben aufgerafft. Es summt und zirpt in Gras und Busch, der Esche Krone steht in Pracht, Insektenbeinchen tragen laufend, der Blüten wertgeschätzte Fracht. Ob Pollenflug durch Tier, durch Wind, bestäubt wird hier und überall, harmonisch duftet bald die Welt, vom Dach der Amsel Widerhall. So sitz‘ ich dann, am schmalen Bächlein, lausche de…
letzter Beitrag von tuscany, -
Des Menschen Werk ist wie die Frucht am Baum Doch über ihren Rang da herrscht ein alter Streit Denn alles was getan aus überzeugtem, tief geglaubtem Sinn erfüllt den Raum, die Zeit und führt mich hin zu jenem Ort, da ich schon war bevor ich wurde. Und doch bleibt alles Tun, an das ich selbst nicht glaube und hätte ich‘s auch ausgeführt - das Absurde, das nicht an meine Seele rührt - es fällt herab, vergeht im Staube. Doch jenes andre Werk, das zeitlos ewig ist kann alle Zeiten überdauern, man wird es pflücken und verkosten, man wird’s den Kindern geben, die im Osten auf der kalten Erde kauern. Das ist die Frucht, die dieser Zeit Genesung bringt, da sie…
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Die Sonne steht im letzten Licht
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
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Die Sonne steht im letzten Licht. liebkost mir wärmend mein Gesicht; sie unterstreicht die Farben schön, der Häuser, die am Feldrand stehn. Ihr Strahlen, wunderbar erhellt, den Gründung auf dem Nachbarfeld; der tief geduckt in gelb und grün, den Nachtfrost über sich lässt ziehn. Vom Bauern in die Erd gebracht, dass er den Boden Tag und Nacht; den Nährstoff geben werde, den dringend braucht die Erde. Dass hier im späten Frühjahr dann, auch alles gut gedeihen kann; und alles bei entsprechend Nass, dem Bauern fülle Scheun und Fass.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Vorstadtfrühling
| erstellt von Gote- 4 Kommentare
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Chlorophyllvorstoß in Schotterbeetidylle - Glyphosatmangel?
letzter Beitrag von Gote, -
feedback jeder art Heile heilige Welt
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
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Noch eh der Tag die Lider hebt, die Nacht allmählich Abschied nimmt, Gesang den grünen Wald belebt, als wär ein Wettstreit angestimmt. Die Luft ist klar, der Ton trägt weit, und dringt zum Himmelszelt empor, der Vogelmann putzt flink sein Kleid und führt es stolz der Liebsten vor. Ein Eichhorn huscht von Ast zu Ast, fliegt durch die Luft mit einem Satz, schnell wie ein Pfeil, doch ohne Hast, es klettert Richtung Futterplatz. Der Igel kriecht ins Blätterbett, er war des Nachts auf Schneckenjagd. Zwei Tauben tanzen ein Ballett, derweil im Wald ein Käuzchen klagt. Vergnügt begrüße ich den Tag, schau hoch hinauf ins Blätterzelt, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Das rosa Heer der Flamingos
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Das rosa Heer der Flamingos Gravitätisch stolzierend schieben sie mit Geschick ihre krummen Schnäbel durch den seichten Schlick. So lange dünne Hälse - den Fragezeichen gleich. Mit roten, schlanken Beinen durchschreiten sie ihr Reich. Durch’s glitzernde Gewässer, durch salzkristallnes Meer, zieht nun ihr Futter suchend, ein ganzes rosa Heer. © Gisela Siepmann
letzter Beitrag von Ametyst, -
Blumenstrauß
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
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Blumenstrauß Ein Blumenstrauß sagt einfach duftend: Liebe, die Farbenvielfalt löst Gefühle aus, da bleibt im Lächeln keine Stirne kraus. und bunte Pracht besänftigt raue Triebe. Der Nelken Gelb, das Blau der Hyazinthen, tiefrote Rosen grüßen voller Lust, denn Blumen schmeicheln gerne jeder Brust, weil wir in Duft und Farben Schönheit finden. Im Grün der Blätter, Farne oder Stiele, die liebevoll dekorativ gesteckt, sich eindrucksvoll so ein Gebinde reckt, Entfaltung dieser Schönheit nur zum Ziele. Die Frische lacht, der Farbenpracht verschworen, lasst Blumen sprechen, bunt in einem Strauß © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art abends am see
| erstellt von sofakatze- 3 Kommentare
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der himmel trägt rosa die purpurnen schatten sie nisten im baum und an den zaunslatten da dornen die rosen als glutroter saum im see dümpeln kähne und weiß flammen schwäne auf lichtgrünem grund die falter, sie liegen in blumenkelchwiegen verträumen die stund
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Ba Ramba Bam Bam
| erstellt von horstgrosse2- 5 Kommentare
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Ba Ramba Bam Bam Hörst du diese Stimme, die linkend mir spricht, siehst du dieses graue verseichte Gesicht? Ich füll dir die Tage mit sauberstem Grau, so atme es ein, richtig tief, ja nun schau! Dein Schattenbild habe ich dir hier gemalt, die Wärme entzogen, mit Nebel bezahlt. Entseelt ist dein Handeln gestorben die Lust, der Atem nur flach und so kraftlos die Brust. Nur Feen in Grau tanzen ihren Triumph, die Welt ist verschwunden im wässrigen Dumpf. Doch nächtliche Kälte beendet die Pein, es reift diesen Spuk und die Luft wird ganz rein. Ein Morgen mit tausenden Sternen i…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Die Nacht
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 0 Kommentare
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Ich finde es ja gar nicht so einfach, meine Gedichte immer richtig zu kategorisieren. Aber ich nehme mal an, ein Gedicht über die Nacht, lässt sich der Natur zuordnen. Ich entschuldige mich falls diese Annahme fehl geht. Liebe Grüße Die Nacht ist treuer als der Tag. In mattem Schwarz ruht ihre Zeit. Leise sind ihre Stunden und dies ist ihre Würde. Die Lichter fliehen bis auf den Mond vor ihrem stillen Kuss. Zahlos ist sie, wie sie da wälzt ihre Schatten, bis in die Ewigkeit. Sie ist Lust und Nebel, Hüterin der Träume. An ihrer Schwelle zeigt die Welt ihr anderes Gesicht. Sternenzarter Schimmer liegt auf ihren Lippen. Sie nimmt Licht un…
letzter Beitrag von Erinnerung&Sehnsucht, -
Farbenfrohe Impressionen
| erstellt von OnceUponATime- 0 Kommentare
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Grüne Gräser und blaue Blumen Wiegen sich wogend im winselnden Wind Zerzauste Zäune an gehegten Gärten Knäulartig geknebelt vom kichernden Kind Lauerndes Laub und Kastanienkronen Beständig bereit klein beizugeben Raschelnde Ranken und gelbes Gewächs Haben die Hoffnung hoch abzuheben Rote Reben und Obst in orange Fliehen weit fliegend vorm freien Fall Klänge klagender kleiner Klüfte Schnarren schnaubend des Schauspiels Schall Wehend werden von bunten Blättern Andere Abendfarben abgewehrt Prächtige Pfade von Unruhe umsäumt Wird der zarten Zeit der Rücken zugekehrt
letzter Beitrag von OnceUponATime, -
Im Zoo
| erstellt von Lukas Schwarz- 0 Kommentare
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Im Zoo Wäre ich ein Vogel flink und frei wär mir die Welt dort unten einerlei. Ich stiesse niemals mehr herab, und flöge weiter bis ins Grab. Wäre ich ein Grizzly gross und stark gäb es keinen der mir was sagt. Ich täte nur, was mir gefällt. Es gäbe nichts was mich aufhält. Wäre ich ein Panther, schwarz und elegant wär nichts anderes mehr relevant. Ließe nicht aus, was Spass verspricht. Es gäbe nichts was mich zerbricht. Wäre ich ein Wolf, gnadenlos und klug für mein Rudel, ich alles ertrug. Denn es gäbe mir was immer ich brauch und alles andere wär Schall und Rauch. Wäre ich eine…
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Urstrom
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Urstrom Myriaden unwegsamer Zeiten fließen Balsam tropft in deinen Purpurhimmel.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
ausflug ans meer
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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was an diesem sandstrand so alles herumliegt sich als abdruck in kalkstein kristallisiert hat für einen moment möchte man geschichte sein der bernsteingetrübte blick sucht vergessene insekten hochzeit feiernde eintagsfliegen sowie prähistorische käfer krebse oder grashüpfer bei der rückfahrt kleben vom fernlicht geblendet nachtschwärmer an der windschutzscheibe ein wischerschlag und sie sind auch geschichte
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Naturgedicht
| erstellt von hermann- 0 Kommentare
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Der kleine See Verwandelt ist der kleine See. In der Sonne glänzt sein Schnee. Verwundert krächzt ein Rabenpaar, das hier noch nie spazieren war. Die Fische tummeln sich am Grunde und warten auf die Frühlingsrunde, wenn die Graugänse dann einfliegen, um ihren Nachwuchs hier zu kriegen: Warten auf den Frühling Warten, tja, wer mag das schon? Man ist`s gewohnt, trotzdem. Es kostet oft Geduld und Zeit und ist kaum je bequem. Ein Glück, der Frühling kommt bestimmt. Wohl selten war der Wunsch so groß, nicht nur der späten Kälte wegen. Vielleicht wird man das …
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Die Pilzesammlerin
| erstellt von Josina- 3 Kommentare
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Schimmernde Morgensonnenstrahlen verzaubern die Tier und Pflanzenwelt bunt gemaltes Blatt vom Baum fällt Suche stillvergnügt allerlei Schwammerln Schaue wohl wissend unter Laubbäume wohlgemut nach lukullischen Pilzen klitzekleine Pfifferlinge unter Fichten Finde Steinpilze von dunkler Bräune Gourmet Schätze in mein Pilzkörbchen sinniere genieße die Waldeinsamkeit ein kleines Reh schaut scheu von weit Schlendre nun froh zum Caféstübchen Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Tauben auf dem Balkon
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Es sitzt eine Taube bei uns vis-à-vis mit einem grau-weißen Gefieder. Sie gurret und turtelt und man weiß ja nie, vielleicht läßt sie sich bei uns nieder? Bald liegt schon im Kasten für Blumen ein Ei. Wie ist das wohl dahin gekommen? Und plötzlich gesellt sich dazu Nummer zwei. Das Täubchen hat Brutplatz genommen. Sie wechseln sich redlich. Sie sind sich stets treu. Was ist das doch für eine Freude. Wir staunen als Nachbarn. Uns ist das noch neu. Gibt es denn den Nachwuchs schon heute? Auch wenn nicht; die Tage vergehen im Flug. Ich mache am Morgen oft Bilder. auf daß man sieht spät…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Hahn im Korb
| erstellt von Lotte, B. R.- 0 Kommentare
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Hahn im Korb Es war einmal ein kleines Huhn, das hatte weiter nichts zu tun, als emsig Körner picken. Den ganzen lieben langen Tag fraß es im Hühnerstallverschlag, wie Hühner eben ticken. Hackordnung war ihm unbekannt, denn es besaß nicht viel Verstand, so es sie ignorierte. Es glaubt´, das Futter ihm gehört und niemand es beim Fressen stört, sich stolz positionierte. Dem Hahn im Korb ward das zu viel, für ihn kein einzig´ Korn abfiel, er stellt´ das Huhn zur Rede. „Du bist ein schlechter Gockel, du“, kontert´ das Huhn, „lass mich in Ruh, willst etwa du die Feh…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Blutmond (Rondel Prime)
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
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Im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, betört durch Schattenblut zur stillen Nacht, wenn alles Treiben ruht; den Wachen bloß das Mondesbild entlohnt. Der Herr der Träume, welcher lieblich thront, das letzte Licht bewahrt durch seine Glut; im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, betört durch Schattenblut. Ein Zauber blitzt, der in dem Herzen wohnt und fährt hinauf mit leuchtend hellem Mut zur zarten Nacht, zur roten Schleierflut – die Farbe, die den Glanz der Welt betont: Im ros’gen Kleid der Schönheit strahlt der Mond – beim zarten Kuss, …
letzter Beitrag von Cheti, -
So wie ein Baum
| erstellt von Walter C.- 0 Kommentare
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So wie ein Baum will ich nun sein, stark und prächtig und allen zeigen, hier stehe Ich. So wie ein Baum Will ich nun sein, in voller Blüte über Jahr hinaus und dies allen zeigen. So wie ein Baum will ich nun sein, es allen trotzen die immer zu - Steine in den Weg legen. So wie ein Baum will ich nicht sein, den man einfach wegsägt als würde ich niemals da gewesen. @Walter C.
letzter Beitrag von Walter C., -
feedback jeder art manchmal überlege ich
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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über das angebot an frischen salatgurken zu schreiben jene die auf spanischem wüstenboden angebaut werden dunkelgrün lockend bei uns im supermarktregal liegen verspüre wie damals als kind am schlachttag der hasen einen bitteren geschmack im mund und finde mich am strand von mar menor zwischen fischkadavern wieder schnell texte ich mich zurück in den sommer als wir auf dem stillgelegten bahndamm träumend im gras lagen und ohne eine miene zu verziehen sauerampfer kauten
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art salve!
| erstellt von sofakatze- 1 Follower
- 10 Kommentare
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des winters letztes bataillon versteckt sich in den gräben tut gut daran, denn grünes schießt schneeweiß muss sich ergeben ein freches spatzen-kampfgeschwader verjagt das letzte grau die bäume schlagen! schlagen! schlagen! den himmel kitzeblau
letzter Beitrag von Letreo71, -
Schnappschuss
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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Schnappschuss Wir saßen auf der Düne, die untergehende Sonne im Blick. Auf den Wellen trieben Seevögel, scharten sich zum Pulk. Es dauerte bis ich alles im Sucher hatte für eine romantische Erinnerung, als plötzlich die Sonne ins Meer stürzte, die Möwen erschreckt aufflogen. Für einen Moment war die Welt wie weggeblasen. Als ich die Augen wieder aufschlug, drehte sich alles in blauem Licht.
letzter Beitrag von Perry, -
neuland es ist das ende der straße eine horizontlinie von der man nichts weiß außer dass sie variabel ist vorbei an werftkränen ein heben und senken geschäftiges ein und aus laden von erwartungen wir schließen das bullauge monotones trommeln der himmel weint dem festen boden nach den wir eingetauscht für das rollen der wellen wir stehen an der reling halten ausschau nach dem von dem wir nur den namen kennen
letzter Beitrag von Perry, -
mitternächtens
| erstellt von Mary Lou- 0 Kommentare
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mitternächtens ruhe pflanzt sich in sterne satter see spiegelt den mond in mir lächelnd malt er notizen in mein tagebuch des morgen strahlenknospen benetzen die oberfläche ehe sie unverblümt ins schwarze treffen
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Jahreskreis
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Jahreskreis Das Jahr verging eh ich’s gedacht die Zeit, sie lief auf schneller Bahn - der Sommer hat sich fort gemacht der Herbst noch etwas bleiben kann Zehn Monate bereits vergangen der Jahreskreis, er schließt sich bald - bin in der Stimmung schon gefangen seh' vor mir klar den Winterwald Ich freue mich auf diese Zeit wenn rasch der Winter kommt ins Land - für Frost und Schnee bin ich bereit seh‘ die Natur im Nachtgewand Auf leisen Sohlen kommt die Weihnachtszeit herbei - Raketen folgen prompt das Jahr, es ist vorbei! 27.10.19 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Letzte Sommertage?
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Die letzten Sommertage glühen. Tropische Luft kein nächtliches abkühlen. 20°C war die Nacht. 33°Celsius hat der Montag gebracht. Kwaak! Kwaak! Die Teichfrösche sind lautstark. Lockrufe der männlichen Grillen zirp zirp zirpen. Singzikaden Konzert Rumbarasseln mitwirken. Klick klick klick der Gartensprinkler hat en Tick. Grashüpfer schwirren. Mückenschwärme flirren. Lange braucht das Klima hier den Sommer zu entwirren. ©Donna H. 19. September 2022
letzter Beitrag von Donna, -
Hulde dem Frühling
| erstellt von Künstler des Wortes- 0 Kommentare
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Hulde den Frühling Der warme Sonnenstrahl mich lieblich hell umfließt Zart die Erde küsst, dass die Blume aus ihr sprießt Noch zart und kaum merklich sie der Erde entsteigt Doch nun schon kräftiger wächst erste Blätter zeigt Nun mit aller Macht; strömt eine verborgene Kraft Fast schon spüre ich wie die Wurzel pumpt den Saft Alles was tot und still einst lag vom Schnee bedeckt Wächst gedeiht und sich dem Himmel entgegenstreckt Frühling wie bist du wunderbar Dir will ich ein Liedlein singen Soll mir klar im Winde klingen Denn Frühling du bist wieder dar Im Schatten sich der Schnee der Sonne wiedersetzt Doch das Schneeglöckchen d…
letzter Beitrag von Künstler des Wortes, -
Bist du wirklich so groß, Gott?
| erstellt von EllosTobias- 0 Kommentare
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Gehe ich durch den Park spazieren höre ich der Vögel Lobgesang, sehe wie leuchtbunte Schmetterlinge durch die Luft tänzeln und summende Bienen ihr Tagwerk fleißig verrichten, während das Wasser im Teich den prächtigen hellblauen Himmel spiegelt, der mit weißen Wolken geschmückt, seinen Schöpfer verherrlicht. Die Blätter der Bäume rascheln säuselnd im Wind und Blumen in einer unvergleichlichen Auswahl schönster Farben zieren saftig grüne Wiesen. Eine Entenfamilie mit kleinen süßen gelben Entenküken zieht quakend fröhlich ihres Weges. Und ich frage mich: „bist du wirklich so groß, Gott?“ Sehe ich bei Abend zum Horizont, muss ich für einen Augenblick inne halten. Eine k…
letzter Beitrag von EllosTobias, -
feedback jeder art Eine Schnecke
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Wie die Schnecke lieb ich den Regen Nicht deine falschen Freudentränen Und ich riskiere fern der Wiesen mein Leben Im Sinne nach neuen Ufern zu streben Denn lieber würde ich über die Klinge kriechen Als einmal dein Salz auch nur zu riechen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Erster In dieser Reihe stellt er sich an, und trotzdem ist er als Erster dran. Nach der letzten kalten Kruste, er sich sofort zu helfen wusste. Er streckt sich ihr entgegen, sie begleitet ihn auf allen Wegen. Mit langen Ästen, werden die Bäume in den Gärten zu Gästen. So wie die Blätter uns winken, wird der Tau in ihrem Anlitz blinken. Die Kraft zu wachsen in diesem Schein, soll er der Erste sein. Er ist der Anfang vom Ende, gibt allen Wurzeln die Wende. Der Frühling so bescheiden, wird alles neu verkleiden. Die Sonne weckt ihn auf, immer zu seinem ersten und letzten Lauf. Ohne Schirm im Regen zu glänzen, wird die Son…
letzter Beitrag von Janeida, -
Märzenzeit
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
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Nun geht der trübe Winter, das erste Grün der Sträucher und Büsche in den Anlagen verspricht schon den satten Frühling. Vogelstimmen in kahlen Straßenbäumen heben das Herz mir, und ich hoffe auf mildere Temperaturen. Manchmal sehe ich wolkenlosen Himmel mit Kondensstreifen, die mich kommendes Unheil befürchten lassen. Ich stehe am offenen Fenster, atemlos jagen Autos vorbei, vorbei, vorbei, doch unversehens ein bisschen Glück: berührend Gesang einer Amsel.
letzter Beitrag von Angelika, -
Frühlingsanfang
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
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Frühlingsanfang Dem Winter wird der Kälte Schwert genommen der Frühling wacht mit grünem Gähnen auf in Sonnenstrahlenwärme träumt verschwommen ein Duft- und Farbenspiel in muntrem Lauf Die Sinne auf den neuen Freiheitsfüßen erliegen wonnevoll dem zarten Drang wenn Flora und die Fauna luftig grüßen Nach jahresweisem festgelegten Gang © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Steh an der Pforte
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Steh an der Pforte, glaube nicht, dem Bild, das zu mir rüber spricht; ein Böcklein und ein Rehlein klein, sind auf der Wiese ganz allein. Sie springen in den Sonnenschein, ganz voller Übermut hinein. Sie haben mich nicht wahrgenommen, sind dicht zu mir herangekommen. Sah ihre Decke braun und hell, mit sanften Glanz im schönen Fell. Ein Wimpern Schlag nur und sodann sahen beide mich erschrocken an. Mit Augen, die ans Herz mir fassten, sah beide in die Ferne hasten. Mit einen Sprung den großen Graben, sie mühelos bezwungen haben. Sah sie dann über Felder eilen, s…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Abendsonne
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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Abendsonne So wandre ich im Schutze blasser Schatten, wenn rieselnd mattes Gold ins Meer sich senkt. Der Tag hat mir sein heitres Bild geschenkt, ein weicher Mond bedeckt die Dünenmatten. Die Abendsonne möcht ich zärtlich küssen. Ersehnte sie zu greifen diese Nacht! Und hofft, dass sie, mit mir den Tag anlacht. Ich möchte sie nicht gehen lassen müssen. Doch weit im Meer, da ist sie schon versunken und mittendrin ein Schleier voller Gold. Er hüllt mich ein, in Schatten, sanft und hold, in diesen Zauber bin ich ganz ertrunken. © Ilona Pagel
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art frühlingserwachen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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frühlingserwachen januar du erstling unter den zwölf mondumkreisten noch schläft die welt unter deiner eisig weißen decke wie das schneeglöckchengeläut in seiner zwiebelknolle februar du geringster unter den eifrigen tageszählern bemalst dein gesicht mit greller farbe damit niemand bemerkt wie sehr du dich nach wärmender nähe sehnst märz du ewig wandernder geselle hältst den gelben becher hoch in die luft damit die emsig schwärmenden bienchen summend an deinem süßen nektar nippen frühlingserwachen Bild- und Tongedicht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Altweiber- Sommer
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Altweibersommer, Nebelschwaden, wieder mehr bedeckte Waden. Spinnennetze im Morgentau, Mittags dann der Himmel blau. Die Sonne versucht einen Blick mit aller Kraft - heute hat sie es nicht geschafft. Es ist nicht kalt, recht angenehm, so könnte es noch weiter gehen. Kürzer werden nun die Tage, der Sommer geht - gar keine Frage. Das Abendrot zeigt sich in voller Pracht, hab´ das Gefühl - ist nur für mich gemacht. Der Tag verneigt sich ein letztes Mal, ich sage Adieu - bis zum nächsten Mal.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Die allseits geliebten Jahreszeiten
| erstellt von snoop- 0 Kommentare
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Wenn es im Sommer heißt, die unvorstellbar heiße, wunderschön beißende Hitze kommt, freut sich jeder, auf das lang ersehnte Schwitzen. Dann wenn die ersten Regenwochen kommen und der Sommer dem Herbst deswegen noch entkommen will, ist jeder traurig, dass nun die windige farbenfrohe, von Blättern bedeckte Vorwinterzeit bevorsteht. Bäume tragen große Äste voller roter, für manche famose, loser Blättertrauben. Tage ohne - Schnee gibt’s dann im Winter wenig. Doch wer wird schon dem Wetter glauben? Straßen glatt, Schweiß unter sieben Schichten, Schneeräumer schinden ewig. Das ist´s, was die weiße Schönheit des Schnees mit sich bringt. Wird’s wärm…
letzter Beitrag von snoop, -
Die Erde
| erstellt von EllieGarcia- 0 Kommentare
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hallo ich bin neu hier und das ist mein erstes Thema. Hoffe es gefällt euch! Sie müsste eigentlich heilen von den Autoreifen und von unseren Schritten von unseren Füßen, die sie zerstampfen. Doch wir wissen, es wird nie passieren. Alles was wir wissen ist alles was wir glauben Und uns einreden Wir wären so schlau Und unsere Haare grau Wenn die Erde zurückschlägt. Wie ein Film den wir uns ansehen Regisseure unserer selbst Als wüssten wir nicht, dass wir die Autoren unserer Geschichte sind Als wüssten wir das Ende nicht .
letzter Beitrag von EllieGarcia, -
feedback jeder art Yukai
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Hoch über unseren gezähmten Leben, ruh ich bald, wie um mich der Wald Der Schnee fällt vor dem letzten Blatt, Und keine meiner Spuren bleibt zurück Der Wald schweigt, da sitze ich allein Vertieft im Nebel, erlöschender Gedanken Noch bebt die Brust, doch ohne Gefühl Die Wölfe suche ich nicht mehr, sie finden mich hier Mein Herz hat das Kämpfen verlernt Mit jedem Schlag klammert es sich, an dunkle Gespenster, trübes Leuchten, das dumpf Licht, meinen Schatten wirft Sie spüren es und heulen um mich Wir fühlen das Gleiche, so sehen sie mich Einer der den Frieden, so verzweifelt such…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Der blaue Planet
| erstellt von Yeti- 6 Kommentare
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Der blaue Planet Mit jedem neuen Blick auf diesen Planeten auf seine Natur auf seine Flora und Fauna Wachsen das Staunen die Demut vertieft sich die Ehrfurcht In mir keimt der Verdacht daß der Mensch hier einfach nicht hingehört
letzter Beitrag von Yeti,
